Steht Tom Krauß mit dem 1. FC Köln kurz vor der Einigung?

Tom Krauß soll auf der Liste des 1. FC Köln stehen.
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Steht Tom Krauß mit dem 1. FC Köln kurz vor der Einigung?

Bereits zeitnah könnte sich ein weiterer Zugang auf die Transfer-Liste der Kölner eintragen. Der 1. FC Köln steht offenbar vor der Verpflichtung von Tom Krauß. Es hapert wohl noch an den finalen Modalitäten. Auch der Deal mit Jakub Kaminski befindet sich wohl auf der Zielgeraden.

Aktuell stehen dem Vernehmen nach gleich zwei Transfers bei den Geißböcken vor dem Abschluss. Der 1. FC Köln steht dem Vernehmen nach vor der Verpflichtung von Tom Krauß. Auch Jakub Kaminski gilt als wahrscheinlicher Deal.

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Verpflichten die Kölner in den kommenden Tagen den Mittelfeldspieler? Abgeneigt sei der Mainzer gegenüber einem Wechsel ans Geißbockheim jedenfalls nicht, so heißt es zumindest. Und auch von Seiten der Rheinhessen ist zumindest eine Bereitschaft für einen Deal zu erkennen. Schon vor einiger Zeit hatte Mainz-Sportvorstand Christian Heidel angedeutet, dass es Gespräche mit dem FC geben würde. Bislang haperte es jedoch an den finalen Modalitäten. Mainz würde den Akteur gerne direkt abgeben, dem FC schwebt eine Leihe vor. Wie berichtet, ist der FSV aber auch bereit, den Spieler zu behalten. Auf wirklich viel Einsatzzeit darf Krauß in Mainz aber wohl nicht mehr hoffen und scheint auch deswegen an einem Abschied interessiert.

Leihe mit Kaufpflicht?

Die Kölner sollen zunächst wohl auf eine Leihe mit Kaufoption bestanden haben. Wie der Kölner Stadt-Anzeiger berichtet, soll es aber bereits eine andere konkrete Vorstellung der Finanzierung geben. So sollen die Geißböcke für die anstehende Saison zunächst ein Ausleihgebühr von circa 250.000 Euro bezahlen. Diese wäre allerdings gekoppelt an eine Kaufpflicht nach der Spielzeit 2025/26 für rund drei Millionen Euro. Laut des Kölner Stadt-Anzeigers würden die Mainzer diesem Deal zustimmen und auch die Gremien des 1. FC Köln könnten mit der Ausleihe mit Kaufpflicht leben.

Wie berichtet soll auch Jakub Kaminski per Leihe zum FC kommen. Der polnsiche Nationalspieler soll sich mit den Geißböcken einig sein. Auch der VfL ist mit einem Leihkonstrukt einverstanden. Polnische Medien berichten, dass die Gespräche sich in einer finalen Phase befänden. Kaminski wäre ein weiterer schneller Außenspieler.

22. Spieltag: Der 1. FC Köln spielt an Karneval in Stuttgart

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22. Spieltag: Der 1. FC Köln spielt an Karneval in Stuttgart

Es wird bereits fleißig über den kommenden Spielplan der Bundesliga spekuliert. Nun ist ein Duell offiziell: Der 1. FC Köln ist an Karneval zu Gast beim VfB Stuttgart. Das gab der Verein am Donnerstagabend bekannt.

Karneval in Baden-Württemberg? Um genau zu sein beim VfB. Der 1. FC Köln ist an Karneval zu Gast beim VfB Stuttgart. Das gab der Verein am Abend bekannt.

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Das Spiel selbst ist noch nicht genau terminiert. Es wird wohl Mitte Februar, sicher aber am 22. Spieltag, ausgetragen. Die beiden Teams sind bislang in 106 Pflichtspielen, 96 davon in der Bundesliga, aufeinandergetroffen. Mit 41 Siegen, 27 Unentschieden und 38 Niederlagen ist die Bilanz aus FC-Sicht positiv. Der komplette Spielplan der DFL wird am Freitag bekannt gegeben. Am Donnerstag gab es bereits die Benennung erster Spiele. Zum Auftakt der neuen Saison empfängt der FC Bayern München im Topspiel RB Leipzig in der Allianz-Arena, außerdem wurde schon die Begegnung Eintracht Frankfurt gegen Werder Bremen offiziell bestätigt. Alle weiteren Spieltage gibt es am Freitag. Die genaue Terminierung findet meist in Blöcken statt.

Wie bewertet ihr die FC-Profis in dieser Saison?

Nicht die besten Erinnerungen

Karnevalsspiele sind für den FC nicht gerade in bester Erinnerung. Seit sechs Jahren haben die Kölner keins mehr gewonnen. 2020 gewann der FC gegen Hertha BSC 5:0, ein Jahr zuvor setzte sich Köln gegen Ingolstadt 2:1 durch. Sonst gewannen die Geißböcke keine Begegnung der vergangenen 15 Jahre. Im vergangenen Jahr unterlag der FC dem Karlsruher SC 0:1. Der FC hat bereits auf seinen Sozialen Kanälen die ersten Posts zu dem Thema abgeschickt: „Die DFL hilft uns netterweise bei der schnellstmöglichen Karnevalsplanung. Heute wurde bereits ein feststehender Spieltag veröffentlicht, bevor morgen der gesamte Spielplan kommt. Für allen jecken FC-Fans: Karneval geht’s nach Stuttgart zum VFB“, heißt es in einem Post, der mit Karnevalsbildern vergangener Tage garniert ist.

Einigung erzielt? Jakub Kaminski steht offenbar unmittelbar vor dem Wechsel zum 1. FC Köln

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Einigung erzielt? Jakub Kaminski steht offenbar unmittelbar vor dem Wechsel zum 1. FC Köln

Der dritte Sommer-Transfer steht bei den Geißböcken offenbar bevor. Jakub Kaminski steht wohl unmittelbar vor dem Wechsel zum 1. FC Köln. Das berichten polnische Medien übereinstimmend.

Geht jetzt alles ganz schnell? Jakub Kaminski steht wohl kurz vor dem Wechsel zum 1. FC Köln. Das berichten mehrere polnische Medien. Demnach ist eine Leihe fest geplant.

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Noch am Mittwoch hatte Thomas Kessler bei der Vorstellungs-Pressekonferenz von Lukas Kwasniok angedeutet, dass es in Sachen Transfers aktuell noch nichts zu vermelden gäbe. Nun bahnt sich aber der Transfer eines Nationalspielers an. Wie berichtet, ist der FC an Jakub Kaminski vom VfL Wolfsburg interessiert und ein Wechsel steht wohl unmittelbar bevor. So berichtet das polnische Online-Magazin „meczyki.pl„, dass sich die Gespräche der beiden Clubs in der Endphase befänden. Das Portal berichtet weiter, dass sich auch der FC Augsburg um die Dienste des Polen bemüht habe, der FC aber nun den Zuschlag erhält. Es läuft alles auf eine Leihe mit Kaufoption heraus. Dass die wie in den Sozialen Medien kolportiert bei sieben Millionen Euro liege, ist aber eher unwahrscheinlich.

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Kaminski auf dem Wunschzettel


Der Marktwert des Schienenspielers liegt bei rund fünf Millionen Euro. Über die Ablöse im Kauffall wird wohl gerade noch verhandelt. Kaminski spielte in der Jugend bei Lech Posen, jenem Verein, mit dem Rasmus Carstensen in diesem Sommer Meister wurde. Im Sommer 2022 wechselte der Außenbahnspieler für rund zehn Millionen Euro zum VfL, ein Jahr später lag der Marktwert bereits bei zwölf Millionen Euro. Kaminski wurde auch in das Aufgebot der polnischen Nationalmannschaft für die vergangenen Freundschaftsspiele gegen Moldawien sowie das WM-Quali-Spiel gegen Finnland berufen. In beiden Partien kam der 23-Jährige zum Einsatz, bereitete gegen Moldawien den 2:0-Endstand vor.

Kaminski könnte auf den Außen so ziemlich jede Position spielen, ist aber eigentlich in der Offensive zu Hause, da sind die Kölner mit Said El Mala und Linton Maina eigentlich gut aufgestellt. Aktuell haben sich die Kölner mit Isak Johannesson und Ragnar Ache für knapp zehn Millionen Euro verstärkt. Neben Kaminski gilt weiterhin Tom Krauß als wahrscheinlicher Transfer. Der Mittelfeldspieler soll von Mainz ausgeliehen werden. Der FC will sich weiterhin auf einigen Positionen verstärken. Nach den frühen Verpflichtungen von Ragnar Ache und Isak Johannesson war es zuletzt ein wenig still geworden.

Von den Amateuren in die Bundesliga: Lukas Kwasnioks langer Weg zum 1. FC Köln

Lukas Kwasnok, Trainer des SC Paderbon
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Von den Amateuren in die Bundesliga: Lukas Kwasnioks langer Weg zum 1. FC Köln

Am Montag nahm der neue Trainer des 1. FC Köln Lukas Kwasniok seine Arbeit auf. Für ihn ist es die erste Station in der Bundesliga. Damit ist er vorerst am Ziel eines langen Weges mit einigen Rückschlägen: So arbeitete sich Lukas Kwasniok bis zum 1. FC Köln hoch.

Es ist eine Premiere: Mit dem 1. FC Köln trainiert Lukas Kwasniok das erste Mal in seiner Karriere einen Bundesligisten. Dementsprechend motiviert startete er am Montag in seine Zeit beim FC. Bis er aber zu diesem Punkt kam, hatte er einen langen Weg mit einigen Rückschlägen hinter sich: So arbeitete sich Lukas Kwasniok bis zum 1. FC Köln hoch.

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Am Montag startete Lukas Kwasniok in seine neuen Aufgaben beim 1. FC Köln. Alles ging los mit einer Führung durch das Geißbockheim und die anliegenden Trainingsplätze, wie in einem Video der Kölner Vereinsmedien zu sehen ist. Kwasniok wirkte gut gelaunt und motiviert, begrüßte alle Leute mit Handschlag. Als er dann bei den Trainingsplätzen auf einer Tribüne sitzt, erklärt er, was ihm am Wichtigsten ist: Fleiß. „Wir haben so einen tollen Job. Und ich kann alles verzeihen, aber wenn jemand das nicht zu schätzen weiß… Ich meine, ich war in der Bezirksliga Trainer und jetzt darf ich hier sein in der Bundesliga“, erklärt er. Bei den Sätzen merkt man ihm an, wie dankbar er selber dafür ist. Denn mit 44 Jahren ist Lukas Kwasniok als neuer Trainer des 1. FC Köln an seinem Ziel Bundesliga angekommen. Sein Weg dorthin war aber anders und deutlich beschwerlicher als bei vielen seiner Kollegen.

Kein Profi als Spieler

Denn als Spieler bestritt Kwasniok kein Profi-Spiel. Obwohl er Talent hatte. Er durchlief bis zur U18 alle Nachwuchsmannschaften des Karlsruher SC und absolvierte 18 Spiele in den U-Nationalmannschaften des DFBs. Die U16 führte der Mittelfeldspieler sogar als Kapitän auf den Platz. In der Mitte der zwölften Klasse traf er dann eine – wie er heute sagt – schlechte Entscheidung: „Im Halbjahr von Klasse zwölf habe ich entschieden, mein Abitur einfach wegzuwerfen, weil ich dachte, dass ich Profi-Fußballer werde. Ein halbes Jahr später habe ich gemerkt, dass es nicht reicht.“

Zu der Zeit wechselte Kwasniok zu Arminia Bielefeld und später per Leihe zum damaligen Viertligisten SV Sandhausen. Bei beiden kam er jedoch zu keinem Einsatz in der ersten Mannschaft, auch wegen einer hartnäckigen Bänderverletzung. So beendete er mit 19 seine Karriere, kickte nur noch nebenbei im Amateurfußball. Trotz eines über vier Jahre laufenden Vertrags habe Kwasniok „relativ schnell die Flinte ins Korn geworfen“, wie er vor ein paar Jahren im Interview mit dem Weser-Kurier erzählte. Stattdessen startete er eine Ausbildung zum Beamten im mittleren Dienst. Seine damalige Freundin habe ihn dazu gebracht, erklärte Kwasniok auf seiner ersten Pressekonferenz beim 1. FC Köln: „Dann hab ich nach zwei Wochen gemerkt, dass das nichts für mich ist, aber ich konnte ja nicht wieder etwas abbrechen. Jetzt darf ich mich Beamtenanwärter nennen.“

Über den Nachwuchs zum Profi-Trainer

Als er 24 ist, rutschte er quasi nebenberuflich in den Trainerjob. Er trainierte den FC Rastatt 04 und den Verbandsligisten TSV Reichenbach. So machte er wiederum seinen Jugendclub, den Karlsruher SC, auf sich aufmerksam. Der KSC verpflichtete Kwasniok im Sommer 2014 als Trainer für die U17. Diese führte er direkt in der ersten Saison in die Spitzengruppe der B-Junioren Bundesliga. In der darauffolgenden Saison konnte er diesen Erfolg bis zum Winter bestätigen. Dann übernahm er die U19 und schaffte mit dieser den Klassenerhalt. Zwei weitere erfolgreiche Jahre blieb Kwasniok, war in der Saison 2016/17 sogar zwei Spiele Interimstrainer bei den Profis. Schon damals ist klar, was für Kwasniok besonders wichtig ist: Mut und Leidenschaft. Ihm sei wichtig, „dass die Überzeugung auf dem Platz zu sehen ist, dass wir drei Punkte holen“, meinte er vor seinem ersten Spiel als Trainer im Profi-Bereich.

Das er auch taktisch viel drauf hat, zeigt sich an einem anderen Punkt: Im Frühjahr 2018 schloss Kwasniok seine Ausbildung zum Fußballlehrer mit der Note 1,0 ab. Kurze Zeit später kam es jedoch zum Bruch. Nur zwölf Tage vor der Saison 2018/19 trennten sich der KSC und sein U19-Trainer. Vorher hatte ihm Karlsruhe noch einen Wechsel zum Zweitligisten Erzgebirge Aue verwehrt.

Erste Stationen im Profi-Bereich

Geschadet hatte die Trennung Kwasniok aber eher nicht. Für ihn ging es im Dezember 2018 zum FC Carl Zeiss Jena. Dort war er im Abstiegskampf gefordert, den er wieder mit dem ihn eigenen Grundtugenden schaffen wollte, wie er in der Mitteilung des Vereins sagt: „Dieser (Aufgabe) möchte ich mich mit viel Freude, Leidenschaft und Fleiß stellen.“ Nach kurzer Zeit übernahm er zusätzlich zum Trainer- auch das Sportdirektor-Amt. Und seine Mission gelang: Im ersten Jahr schaffte er direkt den Klassenerhalt in der dritten Liga. Aber dann ein großer Rückschlag: Im zweiten Jahr musste er nach zehn sieglosen Spielen zu Saisonbeginn gehen. Im Interview mit der Thüringischen Landeszeitung erklärte er ein Jahr später, dass die Doppelfunktion entscheidend dazu beigetragen habe und ein Fehler war. Alleine habe er es auch wegen des erst spät feststehenden Klassenerhalt nicht geschafft, einen guten Kader aufzustellen.

Ein neue Chance ergab sich im Winter 2019 beim 1. FC Saarbrücken. Kwasniok vollendete die Mission Aufstieg aus der Regionalliga in die dritte Liga. Er machte aber nur relativ wenige Spiele mit der Mannschaft, da die Saison wegen der Corona-Pandemie abgebrochen wurde. In den paar Partien gewann er aber im DFB-Pokal das Achtelfinale und das Viertelfinale und zog damit als Viertligist bis ins Halbfinale ein. Dort war gegen Leverkusen Schluss. In der folgenden Saison hinterließ Kwasniok weiter ordentlich Eindruck, indem er die Saarbrücker als Aufsteiger auf den fünften Platz in der dritten Liga führte. Zu der Zeit wurde auch eine Person auf ihn aufmerksam, die später nochmal wichtig für ihn werden sollte: „Das erste Mal ist er mir aufgefallen, als er in Saarbrücken Trainer war“, sagte Thomas Kessler, der Kwasniok jetzt zum 1. FC Köln geholt hat, bei Kwasnioks ersten öffentlichen Auftritt am Mittwoch. Eine wichtige Station also für ihn, die aber schon nach der zweiten Saison zu Ende war. Der 44-Jährige wollte seinen Vertrag nur im Falle eines Aufstiegs verlängern. „Ich habe (…) die Gefahr der Stagnation vernommen“, begründete er seine Entscheidung. Saarbrücken machte die von ihm angestrebten Vertragsmodalitäten aber nicht mit und die Wege trennten sich.

Starke Arbeit in Paderborn

In die zweite Bundesliga kam er dann in der Folgesaison aber trotzdem: Kwasniok unterschrieb einen Vertrag beim SC Paderborn. Dort wurde er der Nachfolger des nach Köln wechselnden Steffen Baumgart. In vier Jahren in Paderborn führte Kwasniok den Verein immer mindestens in die Top sieben, verpasste im letzten Jahr als Vierter den Aufstieg nur knapp. Und das mit einem vergleichsweise geringen Etat. Schon im Schlussspurt der abgelaufenen Saison stand jedoch fest, dass der Trainer den Verein am Saisonende verlässt.

Und so startet jetzt für ihn das neue Kapitel 1. FC Köln. Womit er vorerst am Ziel seiner langen Reise ist. Trotzdem bleibt Kwasniok bodenständig: „Ich bin ein ganz stinknormaler Bursche. Ich lebe meinen Traum, will jeden Tag das bestmögliche geben. Es war damals mein Hobby und das ist es heute auch.“ Eine Einstellung, die bestimmt auch von seinem schweren Weg aus der Bezirksliga bis in die Bundesliga kommt. Und wer weiß, was der Weg jetzt noch für ihn bereitstellt.

Lukas Kwasniok setzt auf die Entwicklung – für die Eigengewächse wird es dennoch kein Selbstläufer

Etienne Borie im Spiel für den 1. FC Köln gegen Fortuna Düsseldorf
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Lukas Kwasniok setzt auf die Entwicklung – für die Eigengewächse wird es dennoch kein Selbstläufer

Die Entwicklung junger Talente war und ist beim FC ein Dauerthema. Darauf zählen die Verantwortlichen auch bei Lukas Kwasniok. Ein Selbstläufer wird das nicht. In der vergangenen Saison haben gleich sieben Youngster ihr Profi-Debüt gefeiert beim 1. FC Köln: Ist die Einbindung der Eigengewächse realistisch?

Der neue Trainer scheut sich nicht auf den Nachwuchs zu setzen. Doch ein großes Umdenken wird es nicht geben beim 1. FC Köln: Ist die Einbindung der Eigengewächse realistisch?

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Das Anforderungsprofil bei der Suche des neuen Trainers soll beim FC ziemlich eindeutig und Lukas Kwasniok entsprechend schnell gefunden gewesen sein. Zumindest war der 44-Jährige der erste Kandidat, mit dem Thomas Kessler gesprochen habe. Der offensive Spielstil ist aber nur der eine Teil, ein mindestens genauso wichtiger aber das Versprechen in die Zukunft. Kwasniok gilt als ein Macher, als ein Entwickler. Und das Thema der Entwicklung der Eigengewächse umgibt den FC bekanntlich schon seit einiger Zeit. Die Statistik der vergangenen Saison ist eigentlich keine schlechte: Gleich sieben Spieler gaben ihr Profi-Debüt für die Geißböcke. Ex-FC Trainer Gerhard Struber setzte die Youngster Julian Pauli, Elias Bakatukanda, Jaka Potocnik, Neo Telle, Oliver Schmitt, Mikail Özkan und Meiko Sponsel im Laufe der Spielzeit ein. „Wir sind aktuell die Profimannschaft, die im deutschen Fußball den Spielern unter 23 Jahren die meisten Spielminuten ermöglicht hat“, betonte der heutige Ex-Sportdirektor Christian Keller bei der Vorstellung der FC-Akademie Mitte März.

Kein leichter Weg

Doch ganz so golden ist eben nicht alles, was glänzt, die Wahrheit dann doch auch ein wenig eine andere. Denn die Einsätze erfolgten mindestens zum Teil auch aus einer gewissen Not und ganz sicher aus dem Registrierungsverbot heraus. Gerade in der Kölner Verteidigung war die Besetzung zeitweise schon sehr dünn. Vier der sieben Debütanten sind Innenverteidiger. Eine Position, die nach dem Weggang von Jeff Chabot beim FC dann doch eher eine Schwachstelle darstellte und auch deswegen ausgebessert werden soll. Mit den zwischenzeitlichen Ausfällen von Timo Hübers, Dominique Heintz und Julian Pauli bot sich also für die Youngster die Chance auf Einsatzzeit – gezwungenermaßen. Im Winter wurde zwar nachjustiert, doch so richtig dick besetzt waren die Kölner auch weiterhin nicht.

Der Kader wird noch Zuwachs bekommen

Nun aber wird sich der Kader aber wohl breiter aufstellen. Im Mittelfeld und im Angriff gab es bereits Zuwachs durch Ragnar Ache und Isak Johannesson. Beides Spieler, die wohl nicht für einen Platz auf der Bank ans Geißbockheim geholt wurden. Auf nahezu jeder Positionsgruppe sollen weitere Neuverpflichtungen folgen. Und so wird der Konkurrenzkampf in der anstehenden Bundesliga-Saison wohl doch nochmal härter. Die Chancen auf viel Einsatzzeit schwinden somit für die Youngster. Auch deswegen stehen einige Leihen auf dem Plan. Jaka Potocnik ist ein Kandidat, aber auch Neo Telle und Emin Kujovic winken Leihen, nach der erhofften Vertragsverlängerung. Es ist also damit zu rechnen, dass gemessen am Vorjahr deutlich weniger Talente die Chance auf ein Profi-Debüt unter dem neuen Trainer Kwasniok erlangen werden.

„Wenn die Jungs die Qualität haben, lass sie einfach laufen“

Dabei ist der Trainer durchaus gewillt, jungen Spielern eine Chance zu geben. „Wenn die Jungs die Qualität haben, lass sie einfach laufen. Es ist die Kunst, nicht nur ein- oder zweimal in der Bundesliga ein Spiel abzuliefern. Es wird Wellenbewegungen geben“, sagte Kwasniok. „Ich scheue mich aber nicht davor, junge Spieler reinzuwerfen. Wir haben einen Deutschen Meister hier im Haus. Es wird eine gute Mischung geben müssen. Ich werde sie aber nicht davor schützen, ihre Qualität auf dem Platz zeigen zu dürfen.“ Dabei stellt sich durchaus die Frage, ob und welche Spieler der Kölner Reserve eine Chance erhalten werden. „Es wird sicherlich den ein oder anderen Jugendspieler geben, der von uns noch mitgeteilt bekommt, dass er die Chancen haben wird, sich oben zu zeigen“, sagte Thomas Kessler. „In der Hoffnung, wo vielleicht der ein oder andere dabei ist, bei dem der Trainer sagt, dass er vielleicht nur den Namen kannte und sieht, dass er es richtig gut macht.“

Youngster wie Fayssal Harchoui, Etienne Borie oder vielleicht auch Youssoupha Niang werden sicherlich genau diese Möglichkeit bekommen. Ob es am Ende dann für Einsatzzeit bei den Profis reicht, wird sich zeigen und in den Händen von Lukas Kwasniok liegen. Der ist immerhin als Entwickler bekannt.


Zur richtigen Zeit am richtigen Ort? Lukas Kwasniok kann beim 1. FC Köln wieder eine Euphorie auslösen

Lukwas Kwasniok soll beim 1. FC Köln auf der Liste stehen
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Zur richtigen Zeit am richtigen Ort? Lukas Kwasniok kann beim 1. FC Köln wieder eine Euphorie auslösen

Mit dem 44-Jährigen haben die Kölner Verantwortlichen einen Trainer an Bord geholt, der mit seiner Art zu begeistern scheint beim 1. FC Köln: Warum Lukas Kwasniok der folgerichtige Trainer ist.

Seit Montag weilt der neue Coach am Geißbockheim, am Mittwoch fand die offizielle Vorstellung auf der Pressekonferenz statt. Und der Nachfolger von Interims-Trainer Friedhelm Funkel könnte wie einst Baumgart eine Euphorie auslösen beim 1. FC Köln: Warum Lukas Kwasniok der folgerichtige Trainer ist.

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Die Akkus sind ganz offensichtlich wieder aufgeladen. Braungebrannt und mit breitem Lächeln im Gesicht stellte sich Lukas Kwasniok am Mittwoch ungewohnt vielen Medienvertretern in den Katakomben des Kölner Stadions vor. Und Kwasniok weiß, was er tut. Ziemlich schnell scheint der neue Trainer des 1. FC Köln rausgefunden zu haben, wie er die Fans – vielleicht sogar die Stadt auf seine Seite bekommen will. Der 44-Jährige redet unverhohlen drauf los, nimmt kein Blatt vor den Mund und spricht die Dinge aus, die man in Köln gerne hören will. Kwasniok spricht von einem Spektakel, das er den Fans bieten will, einer Unterhaltung. Es gehe um Fleiß, Willen und Intensität. Man darf durchaus verlieren, aber eben nur, wenn das letzte Hemd dabei auf der Strecke geblieben ist. Und grundsätzlich will er dann am Ende der Saison vor Gladbach stehen.

Kwasniok als Antwort

Die Worte des Trainers werden bei den Fans ankommen, denn sie wecken die Hoffnung, die richtige Antwort auf den dann doch unter dem Strich recht unansehnlichen Fußball der vergangenen Saison zu liefern. Kwasniok betont zwar, dass ausschließlich rein physische Ähnlichkeiten zu Steffen Baumgart bestehen, doch das stimmt so nicht. Seine euphorisierenden aber stets ehrlichen Worte, sein mit Spitzen gespickter Humor und das durchaus gegebene Risiko, mit seiner Emotionalität auch schonmal über das Ziel hinaus zu schießen, haben dann doch sehr viel vom heutigen Union-Coach Baumgart. Und das wird von den FC-Bossen wohl genau so auch gewollt sein. Als Baumgart 2021 das Ruder in Köln übernahm, hatte der FC mit Glück die Klasse gehalten, allerdings sportlich eher selten überzeugt. Der FC suchte die Antwort auf den destruktiven Fußball von Markus Gisdol.

Und die Kölner Verantwortlichen fanden das passende Gegenstück – eben einen emotionalen, motivierenden Trainer, der sich voll und ganz auf die Stadt, den Verein und die Fans einließ und damit deren Herzen eroberte und selbst in der größten sportlichen Krise, als die Zeichen schon lange auf „Reißleine“ standen, hatte er noch immer einen großen Teil der Anhänger auf seiner Seite. Einen ähnlichen Effekt könnte es nun wieder geben, denn Kwasniok tut auch jetzt schon viel dafür, eine Identifikation mit der Stadt, mit den Fans und dem Verein vorzuleben, spricht von seiner Vorliebe für Karneval, von seinen ersten Kindheits-Berührungspunkten in Köln und schickt eine Spitze zu den Fohlen. Mit seiner Art ist der 44-Jährige wenn man so will das Gegenstück zu den eher nüchternen Trainern Timo Schultz und Gerhard Struber, die mit Köln nie so recht warm werden wollten.

Zur richtigen Zeit am richtigen Ort

Kwasniok könnte wie Baumgart zur richtigen Zeit am richtigen Ort sein. Allerdings war das bei Baumgart nur eine Momentaufnahme. Die Art des Rostockers rieb sich zunehmend auf, der Coach, der den FC sensationell in den Europa-Pokal führte, erreichte seine Mannschaft und eben auch viele Fans nicht mehr. Eine Gefahr, die durchaus auch bei Kwasniok besteht. Dann ist da aber noch der andere Teil der Wahrheit. Nämlich die vom Trainer angesprochenen Unterschiede zu Baumgart. Während sich der Rostocker auch durch eine gewisse taktische Sturheit, ein eindimensionales Spielsystem und der Idee, dass nur der Vorwärtsgang das richtige Mittel für die Bundesliga ist auszeichnete, setzt Kwasniok auf eine fußballerische und taktische Variabilität und Flexibilität, die zumindest auf dem Platz der große Unterschied sein kann.

Wie groß die Ähnlichkeiten zu seinem Vor-Vor-Vor-Vorgänger auch sein mögen, am Ende wird auch Kwasniok nur am Erfolg gemessen und der hängt wiederum nicht unwesentlich mit der Kaderstruktur zusammen. Da wartet auf den FC noch viel Arbeit, doch die wird entscheiden, ob Kwasniok am richtigen Ort zur richtigen Zeit ist.

Die deutsche U21 um Eric Martel steht im Endspiel der Europameisterschaft

Nick Woltemade trifft für die Deutsche U21 gegen Frankreich (Foto: Christian Hofer/Getty Images)
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Die deutsche U21 um Eric Martel steht im Endspiel der Europameisterschaft

Zwei EM-Finalisten beim 1. FC Köln: Der DFB-Nachwuchs um Eric Martel erreicht das EM-Endspiel. Die Mannschaft von Antonio Di Salvo setzt sich gegen Frankreich mit 3:0 durch.

Großer Erfolg für zwei Spieler des 1. FC Köln: Der DFB-Nachwuchs um Eric Martel erreicht das EM-Endspiel. Am Samstag geht es dann im EM-Finale gegen England.

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Thomas Kessler und Lukas Kwasniok wollten sich auf der Pressekonferenz am Mittwochnachmittag nicht über die Vertragssituation von Eric Martel und Jan Thielmann äußern. Der Fokus läge nun voll und ganz auf der Europameisterschaft, aber – und das betonte Kessler einmal mehr – sei man natürlich sehr stolz auf die beiden FC-Profis im DFB-Dress. Und diese können sich am kommenden Samstag tatsächlich zum Europameister krönen. Denn am Abend setzte sich die Mannschaft von Antonio Di Salvo mit 3:0 Toren gegen Frankreich durch. Schon in der Anfangsphase stellte die deutsche Mannschaft die Weichen auf Endspiel. Nach einem Vertikalpass von Rocco Reitz ging Nick Woltemade über die linke Seite. Die Hereingabe setzte Pau Nebel abgefälscht an die Latte, den Nachschuss musste Nelson Weiper nur noch einschieben. Sechs Minuten später war es dann Woltemade selbst, der auf 2:0 stellte, das ebenfalls im Nachschuss, nachdem er zunächst am gegnerischen Keeper gescheitert war.

Thielmann bleibt nur die Rolle des Zuschauers

Die DFB-Auswahl konzentrierte sich zunehmend auf die Defensive, geriet aber mehr und mehr unter Druck und ging Dank einer gehörigen Portion Glück mit der 2:0-Führung in die Kabine. Auch nach dem Wechsel änderte sich das Bild nicht. Frankreich war spielerisch überlegen, die DFB-Auswahl stand aber kompakt und verteidigte sicher. Und wenn der Gegner dann doch mal durchstieß, war Freiburgs Keeper Noah Atubolu zur Stelle. Kurz vor Spielende verhinderte dann das Aluminium noch den Anschlusstreffer, ehe Brajan Gruda einen Konter zum 3:0-Endstand vollendete. Während Eric Martel wieder 90 Minuten durchspielte, blieb Jan Thielmann erneut nur die Rolle des Zuschauers. Mit dem Erreichen des Endspiels ist das deutsch Team bis zum Schluss bei der EM vertreten. Erst nach dem Turnier wollen sich die beiden FC-Profis Gedanken über ihre Zukunft machen.

Das sagt Lukas Kwasniok zu der vermeintlichen Flut an SCP-Transfers

Lukas Kwasniok ist neuer Trainer beim 1. FC Köln
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Das sagt Lukas Kwasniok zu der vermeintlichen Flut an SCP-Transfers

Zahlreiche Spieler des SC Paderborn werden aktuell mit dem FC in Verbindung gebracht. Alle kommen sicher nicht zum 1. FC Köln: Das sagt Lukas Kwasniok zu den SCP-Gerüchten.

Nach wie vor sucht der FC nach Neuverpflichtungen. Gehandelt werden viele Namen, zuletzt gleich drei vom SC Paderborn, die helfen könnten beim 1. FC Köln: Das sagt Lukas Kwasniok zu den SCP-Gerüchten.

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Aaron Zehnter, Calvin Brackelmann und Raphael Obermair – gleich eine Vielzahl der Paderborner Spieler wurden zuletzt mit dem FC in Verbindung gebracht. Spieler, die der neue Trainer Lukas Kwasniok von seinem Ex-Verein doch direkt mitbringen sollte. Kein Wunder, wie berichtet sucht der FC gleich auf mehreren Positionen neue Spieler, die dem Kader mehr Qualität verleihen. Und gerade auf den neuralgischen Stellen in der Innen- und Außenverteidigung haben die Ostwestfalen nunmal Qualität zu bieten. Zehnter gilt als eins der größten Außenverteidiger-Talente des Landes, ist U20-Nationalspieler und war in der abgelaufenen Saison einer der überragenden Akteure der zweiten Bundesliga. Es überrascht also nicht, dass die halbe Bundesliga hinter dem 20-Jährigen her ist.

„Das hat mich auch verwundert“

Wie zuletzt berichtet wurde, soll vor allen Dingen der VfL Wolfsburg das Buhlen um Zehnter noch einmal intensiviert haben. Die nötigen Mittel sollten die Niedersachsen haben. Kölns Trumpf heißt eben Kwasniok. Der Ex-Trainer soll ein gutes Verhältnis zu dem Youngster gehabt und ihn entwickelt haben. Das gleiche gilt für Brackelmann, den der neue Kölner Coach in seiner Zeit beim SCP zum absoluten Leistungsträger geformt hat, der nun ebenfalls auf der Liste einiger Bundesligisten stehen soll. Dem Vernehmen nach hat der FC den Abwehrspieler ebenfalls auf der Liste, will mit Brackelmann die Vakanz in der Innenverteidigung schließen. Mit Obermair würden die Geißböcke zudem eine polyvalenten, erfahrenen Akteur verpflichten können, der unter Kwasniok Kapitän und Leader beim SCP war. Drei Namen, die für den FC durchaus Sinn machen würden.

Lukas Kwasniok steht diesen Gerüchten allerdings skeptisch gegenüber. „Ich war verwundert, dass so viele Namen genannt wurden. Da dachte ich: da hätte ich ja auch dort bleiben können“, sagte Kwasniok, der allerdings in Paderborn frühzeitig bekannt gegeben hatte, die Ostwestfalen verlassen zu wollen. „Ich schätze die Jungs ungemein, aber ich bin jetzt beim 1. FC Köln und das ist schon nochmal eine Kategorie höher. Da können wir nicht sechs Jungs aus Paderborn transferieren und sagen: jetzt probieren wir es mal in der Bundesliga.“ Dabei wird gerade Zehnter von Experten der Sprung in die Bundesliga durchaus zugetraut. Nicht umsonst ist das Interesse an dem Linksverteidiger so groß. Angeblich hat Wolfsburg die Nase momentan vorn. Beim FC hängt es an der Personalie Max Finkgräfe. Nur, wenn die Kölner aus einem Transfer mit dem Youngster Erlöse erzielen, wird Zehnter zur Option. Möglicherweise ist es dann aber schon zu spät.

Neuer Trainer des 1. FC Köln: Lukas Kwasniok: „Es wäre schön, wenn wir vor Gladbach landen können“

Luks Kwasniok bei der Vorstellung des 1. FC Köln
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Neuer Trainer des 1. FC Köln: Lukas Kwasniok: „Es wäre schön, wenn wir vor Gladbach landen können“

In zehn Tagen beginnt für die FC-Profis mit der Leistungsdiagnostik die Vorbereitung auf die kommende Spielzeit. Am Mittwoch sprach der neue Coach über die bevorstehende Zeit beim 1. FC Köln: Das sagt Lukas Kwasniok zum Kader, dem FC und seinen Zielen.

Seit Mittwoch ist der neue Coach nun auch offiziell am Geißbockheim. Zumindest wurde er nun auch offiziell vorgestellt beim 1. FC Köln: Das sagt Lukas Kwasniok zum Kader, dem FC und seinen Zielen.

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Mit ein wenig Verzögerung ist Lukas Kwasniok am Mittwoch nun auch offiziell vorgestellt worden. Der 44-Jährige hatte bekanntlich nach seiner Unterschrift beim FC die Akkus aufladen wollen. Immerhin nicht so lange, wie vielleicht zunächst angedeutet. „Ich habe nach dem letzten Spieltag angedeutet, dass ich vielleicht eine längere Pause machen könnte. Es gibt aber im Leben immer Veränderungen. Wenn Sie sonntags in Karlsruhe verlieren und mittwochs ploppt eine unbekannte Nummer auf dem Handy auf, und sich herausstellt, dass es Thomas Kessler ist, verändern sich Dinge im Leben“, sagt Kwasniok. „Es gibt Chancen im Leben, die kommen nur einmal. Für mich war klar, ich will nach Köln.“ Und da ist der Trainer nun und die Euphorie ist spürbar.

„Ich habe gedacht, da passen zwei Dinge zusammen“

Der 44-Jährige hat klare Vorstellungen, weiß, worauf er sich eingelassen hat und freut sich ganz offensichtlich auf die Aufgabe. „Die Bundesliga ist das Ziel aller Trainerkollegen. In dieser Saison bekommen mit Horst Steffen und mir zwei Trainer aus der 2. Liga die Möglichkeit, sich erstmals in der Bundesliga zu beweisen. Das gibt es nicht oft“, sagt der Coach. „Dann muss man diese Chance nutzen, vor allem, wenn es der 1. FC Köln ist. Der FC ist einer der größten Vereine in Deutschland. Es ist ein sehr emotionaler Club. Ich habe gedacht, dass da zwei Dinge gut zusammen passen können.“ Denn Kwasniok sieht sich selbst als emotional – im Idealfall aber nur während der Spiele. „In der Emotion verliert der Mensch schon mal seine Intelligenz.“

Mit dieser Emotion will er seine Mannschaft anstecken, sie zu Höchstleistung anbringen. „Es geht mir im Spiel um Flexibilität. Wir werden nicht jeden Gegner in der Bundesliga komplett dominieren können. Das wichtigste ist, fleißig zu sein und intensiv Fußball zu spielen“, sagt Kwasniok. Denn fehlender Fleiß, so hat es der Trainer schon mehrfach betont, ist für den Coach nicht hinnehmbar. Vielmehr gehe es ihm um Leidenschaft, Willen und darum, den Zuschauern das Gefühl zu geben, das letzte Hemd zu lassen. „Wir sind in einer Showbranche und es gilt, die Symbiose zu schaffen, dass die Fans sehen, dass wir Fußball mit Herz spielen.“ Und spätestens dann kommen doch wieder die Erinnerungen an Steffen Baumgart, mit dem Kwasniok dann doch immer wieder verglichen wird.

„Da dachte ich: da hätte ich ja auch dort bleiben können“

„Ich glaube, dass wir uns auf den ersten Blick sehr ähneln. Die allergrößten sind wir nicht. Die sportliche Aktivität ist auch schon ein paar Tage her“, sagt der Trainer mit einem Lächeln. „In Bezug auf den Umgang und die fußballerische Annäherung gibt es schon Differenzen. Es gab einen Baumi 1.0 und jetzt gibt es einen Luki 1.0. Wenn wir am Ende genauso erfolgreich sind, dann nehmen wir uns gerne in die Arme.“ Ein konkretes Saisonziel will der neue Trainer dann aber nicht benennen. „Mit den Zielen ist es immer so eine Sache. Lassen Sie mich erst einmal beginnen. Die Mannschaft braucht mich nicht unbedingt, in Form von meiner Person. Sie müssen im Laufe der Vorbereitung spüren, dass sie dem Kollegen da vorne vertrauen können“, sagt Kwansiok und schiebt später doch hinterher: „Es wäre schön, wenn wir vor Gladbach landen können.“

Einen nicht ganz unwesentlichen Teil wird dabei der Kader spielen, der noch nicht final ist. „Wir werden auf der Abganseite, aber auch auf der Zugangsseite noch etwas zu vermelden haben“, sagt Kwasniok. „Wir werden etwas zaubern und ich werde die Liebe zu dieser Mannschaft gewinnen. Die Mannschaft hat die Qualität, in der Bundesliga zu bestehen und an der ein oder anderen Stelle für Spektakel zu sorgen. Das geht jetzt schon.“ Ein Übermaß an Zugängen aus Paderborn soll es jedenfalls nicht geben. „Ich war verwundert, dass so viele Namen genannt wurden. Da dachte ich: da hätte ich ja auch dort bleiben können. Ich bin jetzt beim 1. FC Köln und das ist schon nochmal eine Kategorie höher. Da können wir nicht sechs Jungs aus Paderborn transferieren und sagen: jetzt probieren wir es mal in der Bundesliga.“ 

Probieren werden es auch die jungen Spieler, denen Kwasniok eine Chance geben will. „Wenn die Jungs die Qualität haben, lass sie einfach laufen. Es wird Wellenbewegungen geben. Ich scheue mich aber nicht davor, junge Spieler ins Spiel zuwerfen. Der Deutsche Meister in der U19 ist der FC. Es wird aber eine gute Mischung geben müssen. Ich werde sie nicht davor schützen, ihre Qualität auf dem Platz zeigen zu dürfen.“ Und dann gibt es dann doch noch ein persönliches Ziel: „Ich freue mich auf die Fans. Aber die Menschen kennen mich noch nicht. Sie brauchen jemanden, der die Mannschaft zum Erfolg führt. Ich hoffe, dass die Kritiker am Ende der Zeit sagen, dass sie sich geirrt haben. Ich will sie überzeugen, dass ich der richtige war und es keine Verzweiflungstat war von Thomas.“

Verwirrung um Salih Özcan: Rückkehr zum 1. FC Köln doch möglich?

Salih Özcan (Foto: Alexander Hassenstein/Getty Images)
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Verwirrung um Salih Özcan: Rückkehr zum 1. FC Köln doch möglich?

Es hatte sich vor einer Woche schon angedeutet, nun wird es wohl konkreter. Das Eigengewächs kehrt offensichtlich nicht zurück zum 1. FC Köln: Steht Salih Özcan vor einem Wechsel zu Besiktas? Das berichten türkische Medien.

Nicht wenige Fans hatten auf eine Rückkehr gehofft zum 1. FC Köln: Steht Salih Özcan vor einem Wechsel zu Besiktas? Das berichten türkische Medien. Demnach sei man sehr zuversichtlich, dass es schon bald ein „Happy End“ geben könne.

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Thomas Kessler schmunzelte ein wenig als die Frage nach Salih Özcan auf den Mitgliederstammtisch kam. Der Sportdirektor der Geißböcke betonte, dass er zwar privaten Kontakt zu seinem ehemaligen Mitspieler habe, es dabei aber auch in aller Regel bleibt. Nach einem richtig großen Interesse hörte sich das nicht an. Das Gerücht, dass das Eigengewächs wieder für den FC spielen könnte, hielt sich über mehrere Wochen hartnäckig. Und selbst nach Kesslers eigentlich doch recht eindeutigen Worten, ist die Thematik noch nicht vom Tisch. Obwohl sich die Geißböcke wohl mit Tom Krauß weitestgehend einig sind und mit Robin Fellhauer Gespräche führen – also gleich zwei Asse im Ärmel haben, die auf der gleichen Position spielen wie eben ein Özcan. Doch die „Sport Bild“ nennt den gebürtigen Kölner noch immer als Option, vor allem, wenn Eric Martel gehen sollte.

Ist der Transfer bald „abgeschlossen“?

Doch geht es nach türkischen Medien, dürfte das Gerücht dann zumindest für diesen Sommer bald schon der Vergangenheit angehören. Denn bei dem türkischen Nationalspieler kristallisiert sich zunehmend ein Wechsel zum Traditionsclub Besiktas Istanbul heraus. Demnach deute vieles auf ein „Happy End“, wie es beim Portal „Sporx“ heißt. Demnach befinden sich Besiktas und der BVB in Verhandlungen. Dortmund will dem Vernehmen nach fünf Euro Ablöse kassieren, also etwa die Summe, die die Geißböcke von der Borussia für Özcan erhalten haben. Der türkische Club soll dagegen auf drei Millionen gepocht haben. Vermutlich treffen sich die beiden Vereine irgendwo in der Mitte. Das Interesse an dem gebürtigen Kölner ist im jeden Fall groß. Auch, weil die Clubs der Süper Lig ab der kommenden Saison nur noch eine gewisse Anzahl an ausländischen Spieler registrieren dürfen. Gerade die türkischen Nationalspieler sind aktuell besonders gefragt.

Laut dem türkischen Medium „Fanatik“ sei es sogar Özcans Wunsch, in der Türkei zu spielen. „Es wird erwartet, dass die Verhandlungen positiv verlaufen und der Transfer bald abgeschlossen wird“, heißt es in dem Artikel von „Fanatik“. Ein Wechsel nach Köln hätte ohnehin nur mit erheblichen Gehaltskürzungen des Spielers funktioniert. Beim BVB soll der 27-Jährige rund fünf Millionen Euro im Jahr kassieren. Eine Vorstellung, die die Geißböcke ganz sicher nicht teilen werden. Gut möglich, dass der Mittelfeldspieler aber auch auf Gehalt verzichtet hätte. Es verdichten sich aber ohnehin die Anzeichen, dass Özcan in diesem Sommer nicht zum FC zurückkehrt. Der FC arbeitet dagegen weiterhin am Deal mit Tom Krauß.