Transfergerücht beim 1. FC Köln: Führt der FC Gespräche mit Jacques Siwe?

Ist der 1. FC Köln an Jacques Siwe interessiert?
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Transfergerücht beim 1. FC Köln: Führt der FC Gespräche mit Jacques Siwe?

Der FC hat anscheinend noch einen zweiten Stürmer in Frankreich auf der Liste. Das berichten zumindest französische Medien. Der 1. FC Köln ist an Jacques Siwe interessiert. Es soll sogar schon Gespräche gegeben haben.

Offebar ist ein weiterer Stürmer in den Fokus der Geißböcke geraten. Der 1. FC Köln ist demnach an Angreifer Jacques Siwe interessiert. Das berichtet die französische Zeitung „L’Écho de l’Armor et de l’Argoat„.  

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Auf der Suche nach einem weiteren Stürmer könnte der FC in Frankreich fündig werden. Nachdem der FC sich zuletzt angeblich mit Willem Geubbels vom Schweizer Club St. Gallen beschäftigt hat, scheint nun ein weiterer Angreifer in den Fokus geraten zu sein. Laut Zeitungsbericht von „L’Écho de l’Armor et de l’Argoat“ steht Jacques Siwe auf der Liste der Geißböcke. Und nicht nur das, der FC habe auch schon Gespräche geführt, heißt es in dem Artikel. Siwe spielt aktuell für EA Guingamp in der zweiten französischen Liga. Der Angreifer ist 23 Jahre alt und hat in den vergangenen 28 Ligaspielen elf Tore erzielt und weitere zwei Treffer vorbereitet. Der Marktwert des Stürmers wird aktuell auf drei Millionen Euro geschätzt. Der robuste 1,87-Meter-Mann ist ein klassischer Mittelstürmer.

Zahlreiche Clubs an dem Angreifer interessiert.

Allerdings befinden sich die Kölner nicht alleine im Pool der Interessenten. Mit West Bromwich Albion und Watford sind zwei Clubs aus der Championship offenbar ebenfalls interessiert, genauso wie der portugiesische Club Vitoria Guimaraes. Im Frühling waren zudem Gerüchte aufgekommen, Lazio Rom könnte ein Auge auf den Stürmer geworfen haben. Siwe hat in Frankreich noch Vertrag bis Sommer 2027, eine Ablöse wäre also bei einem Kauf in jedem Fall fällig. Möglich wäre in der Theorie zwar auch eine Leihe, doch scheint Guingamp eher an einem Verkauf interessiert zu sein. Siwe startete seine Karriere bei US Créteil-Lusitanos, bevor er zu Dijon und anschließend zum FC Annecy ging. 2022 folgte dann der Wechsel zu Guingamp. Für Dijon gab der Stürmer auch sein Ligue-1-Debüt – Siwe kam auf fünf Einsätze.

Der FC sucht dem Vernehmen nach unabhängig der Personalie Damion Downs nach einem weiteren Stürmer. Klar ist, spätestens wenn der 20-Jährige die Kölner wirklich verlässt, wird ein weiterer Angreifer zwingend nötig. Zumal die Geißböcke auch noch einige Angreifer wie Sargis Adamyan oder Florian Dietz abgeben wollen. Selbst der Verbleib von Imad Rondic scheint nicht so wirklich festzustehen.

Der 1. FC Köln setzt weiter auf Leihen bei Talenten – das kommt nicht überall gut an

Jaka Potocnik hat gegen Oberhausen getroffen
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Der 1. FC Köln setzt weiter auf Leihen bei Talenten – das kommt nicht überall gut an

Der Zwischenschritt über Leihen soll den Spielern mehr Spielpraxis ermöglichen, sie weiterentwickeln. Dennoch stellen sich im Bezug auf diese Vorgehensweise mit jungen Talenten einige Fragen. Deswegen setzt der 1. FC Köln auf Leihen.

Der FC sieht sich auch weiterhin als Entwicklungsclub – und zum entwickeln brauchen die Akteure Spielpraxis. So zumindest die Auffassung der FC-Verantwortlichen. Deswegen setzt der 1. FC Köln auf Leihen.

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Natürlich dauerte es beim Mitgliederstsammtisch am Dienstag nicht lange bis das Thema Nachwuchs, Leihen und Abgänge der Talente auf den Tisch kam. Souverän und gelassen beantwortete der Kölner Sportdirektor die Fragen nach Yann-Aurel Bisseck, Justin von der Hitz und Co. Ob Kessler sämtliche Fans mit seinen Ausführungen abholen konnte, ist natürlich fraglich. Doch die Logik hinter der Kölner Vorgehensweise scheint eindeutig. „Es ist besser, wenn er nicht 13 Mal zehn Minuten bei uns spielt, sondern im besten Fall 30 Mal 90 Minuten in Linz. Und dann im nächsten Sommer mit dem Rückenwind dieser Einsätze zu uns zurückkommt“, sagte Kessler beispielsweise über Elias Bakatukanda, der noch ein weiteres Jahr in Österreich Spielpraxis sammeln soll. Bakatukanda gilt als großes Innenverteidiger-Talent, dem die Zukunft beim FC gehören soll. Aber eben die Zukunft und nicht die Gegenwart.

Wie bewertet ihr die FC-Profis in dieser Saison?

Hätte, wäre, könnte?

Es ist ein sich mittlerweile ständig wiederholendes Thema. Hätte man Justin von der Hitz nicht als Rechtsverteidiger einsetzen können, als der FC danach suchte? Wäre nicht Fayssal Harchaoui mal eine Option auf der Sechs gewesen? Und warum wurde mit Joel Schmied ein Innenverteidiger für 2,5 Millionen Euro verpflichtet, während die eigenen Abwehrspieler verliehen werden? Und warum bekommt Alessandro Blazic jetzt nicht die Chance, als Nummer zwei den Rücken von Marvin Schwäbe zu stärken? Zahlreiche Fragen, die durchaus verständlich sind. Die aber eben nicht der Denkweise der FC-Bosse entsprechen. Und so betonte Kessler am Dienstag, dass es da auch einer engen Absprache mit den jeweiligen Nachwuchstrainern bedarf. Denn gerade die können den Leistungsstand der Spieler am besten einschätzen.

Und in Köln verfolgen die Verantwortlichen eben die Linie, dass es den Nachwuchsspielern vielleicht besser tut, einen Zwischenschritt zu gehen. „Das soll der Weg sein: Wenn die Jungs gedanklich zu groß werden für das Franz-Kremer-Stadion, aber noch nicht bereit sind, jedes Wochenende um einen Kader- und Startelfplatz zu kämpfen, müssen sie höher als in der Regionalliga spielen“, so Kessler. „Wir können nicht Bundesliga spielen, in dem wir 15 junge Spieler auf den Platz lassen. Wir werden aber wie auch in dieser Spielzeit freie Plätze für junge Spieler haben“, sagte Kessler. Und so ist das Prinzip, den Akteuren eine Option zu bieten, Spielpraxis auf anderem Niveau zu sammeln. Eben durch Leihen. So wie Bakatukanda bei Linz. Aber auch so wie es die Kölner nun mit Jaka Potocnik vorhaben und mit Alessandro Blazic und möglicherweise auch mit Justin von der Hitz vor hatten.

„Er wird sich entwickeln“

Potocnik hatte sich im Winter dem Vernehmen nach gegen eine Leihe gewehrt. Jetzt könnte die Situation eine andere sein. „Er braucht einen klaren Hafen. Er wird sich entwickeln. Wir sind mit den Interessensvertretern im Austausch“, so Kessler. „Wir hoffen, dass wir ihn in einen Club verleihen, der höher ist als Regionalliga.“ Denn auch der junnge Slowene sei noch nicht so weit, um jetzt schon Bundesliga zu spielen. Auch bei Blazic wollten die Kölner diesen Weg gehen. Eine Leihe kam nicht zu Stande, die Zeichen stehen auf Abschied. Der FC verliert wieder ein Talent und wieder ablösefrei. Ein wiederkehrendes Thema, das bei dem ein oder anderen Youngster vielleicht in dem aufgezeigten Plan und der Idee einer Leihe begründet ist. Möglicherweise liegen Anspruch der Spieler und Idee des Vereins zu weit auseinander.

Ob der Weg über die Leihen der richtige ist, wird sich zeigen müssen. Die Causa Yann-Aurel Bisseck wollte Kessler aber nicht als Gegenbeispiel gelten lassen. Der Innenverteidiger war gleich mehrfach ausgeliehen und schließlich abgegeben worden. Mittlerweile spielt Bisseck für Inter Mailand und die DFB-Auswahl. Nur weil es einmal nicht wie gewünscht funktioniert habe, lasse er sich nicht von dem Weg abbringen, erklärte Kessler. Und so werden die Kölner den Weg der Leihen weitergehen. Potocnik ist ein Kandidat, es wird weitere geben. Denn auch das betonte Kessler, der FC werde nicht daran vorbeikommen, weiterhin ein Entwicklungsclub zu sein. Und Spielpraxis ist nun mal ein elementarer Teil der Entwicklung.

FC-Stürmer Damion Downs erreicht mit dem US-Team frühzeitig das Viertelfinale

Damion Downs spielt beim Gold Cup
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FC-Stürmer Damion Downs erreicht mit dem US-Team frühzeitig das Viertelfinale

Mit einem 1:0-Erfolg über Saudi Arabien hat die US-Nationalmannschaft das Viertelfinale erreicht. Erfreulich für den 1. FC Köln: Damion Downs spielt nach seiner Erkankung erstmals beim Gold Cup.

Bei der US-Nationalmannschaft hat der 20-Jährige den nächsten Meilenstein seiner Karriere gefeiert, die Zukunft steht dagegen weiter in den Sternen beim 1. FC Köln: Damion Downs spielt erstmals beim Gold Cup. Das US-Team steht damit frühzeitig als Viertelfinalist fest.

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Nach seiner kurzfristigen Erkrankung ist Damion Downs wieder in den Kader der US-Nationalmannschaft gerückt und hat in der Nacht zu Freitag auch sein Debüt bei einem großen Turnier einer A-Nationalmannschaft gefeiert. Der Stürmer der Geißböcke wurde beim 1:0-Erfolg der US-Boys über Saudi Arabien beim Gold Cup nach einer guten Stunde eingewechselt. Zu diesem Zeitpunkt führte der Gastgeber bereits. Nach dem zweiten Sieg im zweiten Gruppenspiel stehen die Amerikaner bereits als Viertelfinalist fest. Die Runde der letzten Acht findet am 29. und 30. Juni statt. Zuvor steht für die US-Auswahl noch die Begegnung gegen Haiti an. Mit einem Sieg würde die Mannschaft von Mauricio Pochettino als Gruppensieger ins Viertelfinale gehen.

Wie geht es weiter mit Damion Downs?

Die Zukunft beim 1. FC Köln ist weiterhin komplett offen. Der 20-Jährige hat bekanntlich ein Angebot der Geißböcke vorliegen. Die Kölner würden den Kontrakt nur zu gerne verlängern. Bislang hat der Stürmer aber nicht unterschrieben. Wie Eric Martel will sich auch Downs zunächst auf das Turnier mit der Nationalmannschaft konzentrieren und sich dann Gedanken über die Zukunft machen. Zuletzt hatte sich der FC Southhampton konkret für den Stürmer interessiert. Dem Vernehmen nach soll eine Ablöse in Höhe von fünf Millionen Euro im Raum stehen. Im Mai gab es in Italien auch wieder Gerüchte, der FC Turin habe wie schon im Winter Interesse. Spätestens bei einem Downs-Abschied müsste der FC auch noch mal im Angriff nachlegen. Tatsächlich schauen sich die FC-Bosse aber auch unabhängig von Downs in der Offensive um.

Downs ist einer der Gewinner des jüngsten Marktwert-Updates beim Online-Portal transfermarkt.de. Der 20-Jährige ist nun gemeinsam mit Eric Martel der wertvollste aktuelle Spieler des 1. FC Köln. Beide kommen auf sechs Millionen Euro. Die beiden Neuzugänge Isak Johannesson und Ragnar Ache werden sogar auf sieben Millionen Euro eingeschätzt.

Auch bei Aaron Zehnter bekommt der 1. FC Köln weitere Konkurrenz

Aaron Zehnter könnte beim 1. FC Köln spielen
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Auch bei Aaron Zehnter bekommt der 1. FC Köln weitere Konkurrenz

Der Interessentenkreis um Aaron Zehnter wird größer. Nun mischt ein weiterer Bundesligist mit im Kampf um einen Wunschspieler des 1. FC Köln: Der VfL Wolfsburg ist nun auch an Aaron Zehnter interessiert.

Es gibt weitere Konkurrenz für den 1. FC Köln: Der VfL Wolfsburg ist offenbar ebenfalls an Aaron Zehnter interessiert. Damit wächst der Kreis der Interessenten weiter.

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Nachdem der FC im Kampf um Wunschspieler kolportiert zwei Mal den Kürzeren gegen den Hamburger SV gezogen hat, scheint er sich bei einem weiteren Akteur durchgesetzt zu haben. Sky vermeldete am Donnerstagabend, dass Tom Krauß wohl zu den Geißböcken auf Leihbasis wechseln will. Auch an Krauß waren die Rothosen dem Vernehmen nach interessiert. Unterschrieben und damit auch offiziell ist in Köln aber noch nichts. Nun bekommt der FC auch weitere Konkurrenz beim Buhlen um Linksverteidiger Aaron Zehnter. Und das nicht vom Hamburger SV, allerdings weil dieser schon sein Interesse bekundet hat. Offenbar steigt nun auch der VfL Wolfsburg in den Poker um das begehrte Talent des SC Paderborn ein. Und Wolfsburg dürfte mit einer etwas größeren Schatulle wedeln, als die FC-Bosse.

FC kann nicht im großen Teich mitschwimmen

Beim FC setzt mal wohl weiterhin auf die Karte Lukas Kwasniok. Der Trainer hatte Zehnter in der vergangenen Spielzeit geformt, weiterentwickelt und zu einem Leistungsträger beim SC Paderborn gemacht. Die beiden sollen dem Vernehmen nach ein gutes Verhältnis haben. Das wird auch nötig sein. Denn Thomas Kessler stellte auf dem Mitgliederstammtisch am Dienstag klar, dass man wirtschaftlich nicht jeden Kampf um Spieler wohl mitgehen werde. Der FC würde den Außenverteidiger gerne unter Vertrag nehmen, denn mit Max Finkgräfe scheint ein Youngster den Verein im Sommer sicher verlassen zu wollen. Finkgräfe hatte bereits mitgeteilt, dass er seinen Vertrag nicht verlängern wird, die TSG Hoffenheim macht mittlerweile ernst, hat bereits ein Angebot unterbreitet.

Zehnter lebt das vorgegebene Spiel von Lukas Kwasniok, brachte in der abgelaufenen Spielzeit die meisten Flanken aller Erst- und Zweitliga-Spieler – und das mit großem Abstand. Der 20-Jährige gehörte in nahezu sämtlichen Laufkategorien zu der Top-10 der Liga. Zudem erzielte er drei Tore, bereitete weitere zehn vor. Das Paket Zehnter stimmt für die Kölner einfach. Kein Wunder, dass gleich zahlreiche Bundesligisten auf den Abwehrspieler aufmerksam geworden sind. Der Marktwert wird nach dem neuesten Update bei transfermarkt.de auf mittlerweile sechs Millionen Euro geschätzt. Zehnter ist damit der wertvollste Akteur des SC Paderborn und gehört zu den wertvollsten Spieler der gesamten Liga. Beim FC würde er sich damit auf einem Niveau wie Eric Martel und Damion Downs bwegen. Nur die beiden Neuzugänge Isak Johannesson und Ragnar Ache wären noch mehr wert (beide sieben Millionen).

Medien-Bericht: Tom Krauß vor Leihe zum 1. FC Köln

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Medien-Bericht: Tom Krauß vor Leihe zum 1. FC Köln

Nach dem der Transfermotor der Geißböcke zuletzt ein wenig ins Stocken geraten schien, könnte er nun wieder Geschwindigkeit aufnehmen. Tom Krauß steht wohl vor einem Wechsel zum 1. FC Köln. Das berichtet Sky-Transfer-Experte Florian Plettenberg.

Nach den zahlreichen Gerüchten der vergangenen Wochen scheint es nun wieder ein wenig konkreter zu werdem. Tom Krauß steht wohl vor einem Wechsel zum 1. FC Köln. Das berichtet Sky-Transfer-Experte Florian Plettenberg.

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Demnach seien die Gespräche weit fortgeschritten und die letzten Details müssten noch geklärt werden. Seit Wochen ist Tom Krauß ein ausgeachtes Ziel der Geißböcke. Der Mittelfeldspieler wurde aber auch von anderen Teams umworben, unter anderem auch vom Hamburger SV. Die Rothosen hatten den Transferpoker um Jordan Torunarigha und anscheinend auch rayan Philippe für sich entschieden. Laut Plettenberg werde es eine Leihe geben. Krauß war im Sommer 2023 für vier Millionen Euro von RB Leipzig zum FSV Mainz gewechselt. Dort wurde der Mittelfeldspieler in der vergangenen Saison zunächst an Luton und im Winter dann an den VfL Bochum verliehen. Mainz hätte den 23-Jährigen dem Vernehmen nach auch selbst gerne behalten, allerdings keine Einsatzgarantie versprechen können.

Auch der HSV und Bremen an Krauß interessiert

Nun könnte es die nächste Leihe geben. Der Mittelfeldspieler hat in Mainz noch einen Vertrag bis 2027. Der Marktwert des Leipzigers liegt laut dem Online-Portal transfermarkt.de bei vier Millionen Euro. Schon Anfang Juni hatte Sky von „guten Gesprächen“ zwischen dem FC und Thomas Kessler gesprochen. Diese scheinen nun konkret zu werden. Mit dem Mittelfeldspieler würde der FC einen Profi bekommen, der sich durch seine Lauf- und Zweikampfstärke und sowie gute Spielübersicht auszeichnet. Zudem kennt der Mittelfeldspieler Eric Martel. Die beiden würden sich sehr gut ergänzen und für ein kompaktes und zweikampfstarkes Mittelfeld sorgen. Allerdings ist bekanntlich noch nicht klar, ob Eric Martel dem FC überhaupt erhalten bleibt. Der U21-Nationalspieler will sich erst nach der EM in der Slowakei Gedanken über die Zukunft machen.

Thomas Kessler hatte Anfang der Woche auf dem Mitgliederstammtisch erklärt, der FC halte in jeder Positionsgruppe die Augen offen. Auch auf der Sechs gibt es also noch Verbesserungsbedarf. Am Nachmittag war bekannt geworden, dass sich die Kölner wohl auch mit Robin Fellhauer von der SV Elversberg beschäftigen. Weitere gehandelte Namen waren unter anderem Salih Özcan und Besfort Zeneli. Ob es im Mittelfeld noch weitere Transfers geben wird, scheint derzeit offen.


Transfergerücht beim 1. FC Köln: Der FC ist offenbar an diesem Elversberg-Star interessiert

Robin Fellhauer soll in den Fokus des 1. FC Köln geraten sein
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Transfergerücht beim 1. FC Köln: Der FC ist offenbar an diesem Elversberg-Star interessiert

Der FC muss sich für die kommende Saison noch breiter aufstellen, braucht noch weitere Spieler. Und anscheinend bleibt die 2. Bundesliga ein interessanter Schauplatz für potenzielle Transfers. Der 1. FC Köln ist anscheinend an Robin Fellhauer interessiert.

Zuletzt geriet der Transfermotor ein wenig ins Stottern. Einige der zuletzt gehandelten Namen beim FC wechseln offenbar zu anderen Clubs. Doch es gibt bereits die nächsten Gerüchte. Der 1. FC Köln ist offenbar an Robin Fellhauer interessiert. Das berichtet „RevierSport„.

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Demnach soll es diese Woche zu einem Gespräch zwischen Thomas Kessler und dem Kapitän der SV Elversberg gekommen sein. Fellhauer gelte als „absoluter Wunschspieler von Neu-Köln-Coach Lukas Kwasniok“, heißt es in dem Artikel. Der 27-Jährige spielt bei den Saarländern auf der Sechs, könnte als Ergänzung zu Eric Martel passen. Ob der Mittelfeldspieler einen Ersatz darstellen kann, ist offen. Fellhauer kam in dieser Spielzeit zu 28 Einsätzen, erzielte sieben Tore und bereitete vier weitere vor. Bei Elversberg spielte der gebürtige Mannheimer auch aushilfsweise als rechter Verteidiger. Seit 2019 spielt Fellhauer für die Elv, lief 178 Mal auf und erlebte somit auch den Weg von Liga vier in die 2. Bundesliga. Beim FC würde der 27-Jährige dann sogar erstklassig spielen.

Auch Bremen mit im Rennen

Der Marktwert des Mittelfeldspielers wird auf 1,8 Millionen Euro geschätzt. Eine Summe, die die Kölner wohl mindestens aufbringen müssten. Denn Fellhauer hat noch Vertrag bis 2027, dem Vernehmen nach besitzt der Mittelfeldspieler aber eine Ausstiegsklausel, die bis zum 30. Juni aktiviert werden muss. Doch wie fast bei allen gehandelten Gerüchten ist der FC im Buhlen um den Spieler natürlich nicht alleine. So soll unter anderem Werder Bremen ebenfalls ein starkes Interesse an dem Sechser haben. Fellhauer war einer der großen Erfolgsgaranten der SV. Auch Dank des Kapitäns spielte die Elv bekanntlich lange um den Aufstieg mit, schaffte es sogar in die Relegation und unterlag dort dem 1. FC Heidenheim.

Thomas Kessler hatte erst zu Beginn der Woche beim Mitgliederstammtisch betont, dass der FC nahezu in jeder Positionsgruppe nach neuen Spielern suche. Auch auf der Sechs halten die Geißböcke die Augen offen. Zumal die Zukunft von Eric Martel auch weiterhin nicht geklärt ist. Der Kapitän der deutschen U21-Nationalmannschaft befindet sich aktuell mit der DFB-Auswahl bei der EM in der Slowakei. Erst nach dem Turnier will sich der Kölner Sechser Gedanken über seine Zukunft machen. Es soll gleich mehrere Interessenten an Martel geben. Unter anderem der SC Freiburg. Der FC hatte sich im zentralen Mittelfeld auch für Tom Krauß interessiert. Auch in Interesse an Salih Özcan wurde dem FC zuletzt nachgesagt. Kessler erklärte, dass es bislang nur private Gespräche mit dem Eigengewächs gegeben hätte.

Neue Marktwerte beim 1. FC Köln: Nur vier Gewinner trotz Aufstieg

Jubel bei den Spielern des 1. FC Köln
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Neue Marktwerte beim 1. FC Köln: Nur vier Gewinner trotz Aufstieg

Wenige Wochen vor Beginn der Vorbereitung auf die kommende Saison gibt es neue Marktwerte beim 1. FC Köln: Und dort nur vier Gewinner trotz des Aufstiegs, allerdings gibt es auch einige Verlierer.

Wie immer am Ende der Saison gibt es beim Online-Portal transfermarkt.de neue Marktwerte, damit auch beim 1. FC Köln: Dabei aber nur vier Gewinner trotz des Aufstiegs. Auf der anderen Seite gibt es natürlich auch einige Verlierer. Bei den Geißböcken gleich sechs Stück.

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Am Ende war es dann doch noch die Zweitliga-Meisterschaft, der FC geht als Spitzenreiter zurück in die Bundesliga. Angesichts des Kaderwerts war das vor der Spielzeit vielleicht auch zu erwarten. Der Saisonverlauf hat allerdings Zweifel wachsen lassen. Auch nach dem aktuellen Update der Online-Plattform transfermarkt.de sind die Geißböcke im Besitz des wertvollsten Kaders, wenn auch nur knapp. Der Kaderwert des FC wird mit 61,7 Millionen Euro angegeben, der des HSV mit 61 und der vom 1. FC Nünerberg mit 58 Millionen. Das hat den Franken am Ende des Tages bekanntlich herzlich wenig gebracht. Auch, weil ein Großteil des Werts auf den mittlerweile geliehenen Stürmer Stefanos Tzimas abfällt, der bekanntlich zuletzt verletzt ausgefallen war.

Downs und Maina die Gewinner

Beim FC gibt es derweil trotz des Aufstiegs nur vier Spieler, die ihren Marktwert steigern konnten. Der große Gewinner ist Damion Downs, dessen Marktwert mittlerweile auf sechs Millionen Euro geschätzt wird. Downs ist damit genauso viel wert wie Eric Martel, der die vereinsinterne Liste bislang angeführt hat. Der Marktwert ist genauso um eine Millionen Euro gestiegen wie der von Linton Maina, der nun auf vier Millionen Euro kommt. Auch Marvin Schwäbe konnte sich wieder verbessern. Laut transfermarkt.de ist der Keeper nun wieder zwei Millionen Euro wert. Um 500.000 Euro ist Schwäbe damit gestiegen, genauso wie Luca Waldschmidt, der ebenfalls 1,5 wert war und nun auf 2 Millionen kommt. Aus Platz drei kommt nun Tim Lemperle, der den FC bekanntlich verlääst. Allerdings ist der Stürmer nicht gestiegen, er profitiert vielmehr von dem Verlust einiger Mitspieler.

Zum Beispiel Dejan Ljubicic. Der Österreicher, der Köln ebenfalls verlässt kommt nur noch auf einen Marktwert von vier Millionen Euro, hat also eine verloren. Timo Hübers rutscht von 3,5 auf 3 ab, Florian Kainz von 2 auf 1,7 Millionen. Auch Imad Rondic, Luca Kilian und Jacob Christensen verlieren weiter. Keine Veränderungen gibt es im übrigen bei den beiden Neuverpflichtungen Isak Johannesson und Ragnar Ache, die beide auf sieben Millionen kommen und damit die wertvollsten Spieler des Kaders sind.


Ausgerechnet… Der 1. FC Köln bekommt Konkurrenz im Buhlen um Willem Geubbels

Willem Geubbels soll auf de rListe des 1. FC Köln stehen
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Ausgerechnet… Der 1. FC Köln bekommt Konkurrenz im Buhlen um Willem Geubbels

Die Suche nach neuen Spielern gestaltet sich beim FC aktuell offenbar nicht ganz so einfach. Zumindest sind einige vermeintliche Transfers offenbar geplatzt. Doch die Kaderplanung geht natürlich weiter. Sie wird aber nicht einfacher: Der 1. FC Köln bekommt Konkurrenz im Kampf um Willem Geubbels.

Auch weiterhin ist die Kaderplanung der Geißböcke keine einfache. Der 1. FC Köln bekommt Konkurrenz im Kampf um Willem Geubbels und die ist alles andere als unbekannt. Denn anscheinend mischt der Hamburger SV ein weiteres Mal mit.

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Sollten die Gerüchte um Jordan Torunarigha und Rayan Philippe genauso zutreffen, wie das gemeinsame Buhlen der Aufsteiger um die beiden Spieler, dann entwickelt sich der Transferpoker des Sommers mittlerweile zu einem Treppenwitz. Denn auch am nächsten Gerücht sind anscheinend beide Clubs interessiert. Willem Geubbels steht dem Vernehmen nach nicht nur im Fokus des 1. FC Köln und vom 1. FC Union Berlin, es sind gleich zwei weitere Bundesliga-Clubs ins Buhlen um den Franzosen eingestiegen. Wie die „L’Équipe“ berichtet sind eben der Hamburger SV und Borussia Mönchengladbach ebenfalls im Rennen. Daneben zahlreiche englische Vereine. Geubbels, der in sehr jungen Jahren für 20 Millionen Euro zur AS Monaco gewechselt war, dort aber in ein Leistungstief fiel, spielt aktuell in St. Gallen.

Wird Geubbels St. Gallen überhaupt verlassen?

Und bei dem Schweizer Erstligisten blühte der schnelle Stürmer wieder auf, erzielte 17 Tore und hat sich somit zu einem sehr begehrten Ziel gemacht. Schon im vergangenen Winter liebäugelte der Stürmer mit einem Wechsel, der kam aber nicht zu Stande. Die damalige feste Ausstiegsklausel mit einer Ablöse von rund 5,5 Millionen Euro gibt es nicht mehr. Dem Vernehmen nach würde der Super-League-Club den Spieler nicht unter zehn Millionen Euro gehen lassen. Und damit dürfte der FC vielleicht zu den Clubs gehören, bei denen das Interesse laut dem französischen Sportmagazin wieder „abgekühlt“ sei. Selbst mit einem Verkauf von Damion Downs wäre eine Ablöse in dieser Größenordnung schwierig. Die Zeitung zitiert auch Sportdirektor Roger Stilz, der darauf hinweist, „dass Willem noch einen Zweijahresvertrag mit dem Verein hat und dass er ein wichtiger Faktor ist und bleiben wird.“ 

In der Schweiz geht man dennoch davon aus, dass Geubbels den Verein verlassen wird. Zumal auch der Vater und Berater des Spielers angedeutet hat, dass die gemeinsame Zeit nunmal irgendwann ein Ende finden wird. St. Gallen befindet sich seit dieser Woche wieder im Mannschaftstraining, bereitet sich auf die kommende Saison vor. Der HSV rüstet derweil weiter auf und das offenbar gerne mit Spielern, die auch auf der Kölner Liste stehen. Und bislang hatten die Rothosen offensichtlich die besseren Argumente.

Die Transfers beim 1. FC Köln zwischen suchen, warten und hoffen – Thomas Kesslers erste schwere Prüfung

Thomas Kessler vom 1. FC Köln
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Die Transfers beim 1. FC Köln zwischen suchen, warten und hoffen – Thomas Kesslers erste schwere Prüfung

Der Auftakt war mit Ragnar Ache, Isak Jonannesson und Lukas Kwasniok vielversprechend. Die Euphorie hat in den vergangenen Tagen aber durch vermeintliche Absagen einen herben Dämpfer erfahren. Die Suche nach neuen Spielern gestaltet sich offenbar schwieriger als gedacht, der FC tut sich schwer mit dem ein oder anderen Transfer: Thomas Kessler steht vor einer schweren Aufgabe.

Beim Mitgliederstammtisch am Dienstag betonte Thomas Kessler, dass die ersten beiden Transfers doch schon einmal gesessen hätten. Tatsächlich sind Ragnar Ache und Isak Johannesson auf den ersten Blick Verstärkungen. Doch der FC wird noch weitere Spieler benötigen, tut sich aber schwer mit dem ein oder anderen Transfer: Thomas Kessler steht vor einer schweren Aufgabe.

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Glaubt man den Worten von Thomas Kessler, dann ist an einem Großteil der aktuell kursierenden Transfergerüchte nicht sonderlich viel dran. Der neue Sportdirektor des 1. FC Köln gab sich beim Mitgliederstammtisch am Dienstagabend souverän, seriös und hin und wieder sogar emotional. Der 39-Jährige machte eine insgesamt doch sehr gute Figur. Seine Aussage zu den Transfergerüchten ist natürlich mit ein wenig Vorsicht zu genießen. Mit großer Wahrscheinlichkeit haben die ein oder anderen gehandelten Namen viel von Gestocher im Nebel, doch sicherlich wird der ehemalige Keeper auch keine Namen der breiten Öffentlichkeit präsentieren, bevor er nicht Nägel mit Köpfen gemacht hat. Und da hapert es gerade ein wenig. Kessler hatte furios losgelegt, den Deal mit Ragnar Ache zumindest finalisiert und den von Isak Johannesson wohl auf die Schiene und dann auch ins Ziel gebracht. Es folgte die Verpflichtung von Lukas Kwasniok.

Schon drei Transferpoker verloren?

Nach dem Transfer des Trainers ist es aber ruhig geworden. Vielleicht ein wenig zu ruhig. Denn da stehen aktuell drei Namen, die der FC auf der Liste gehabt haben soll, die sich aber letztendlich gegen die Kölner entschieden haben. Mit Jordan Torunarigha und Rayan Philippe werden wohl zwei künftig Gegner der Geißböcke sein. Jonjoe Kenny spielt dagegen künftig in Saloniki bei PAOK. Alle drei hätten nicht nur sportlich wohl gut zu den Geißböcken gepasst. Sie wären auch noch ablösefrei gewesen, die Kölner hätten bis auf Philippe Bundesliga erfahrene Spieler zum Nulltarif bekommen – natürlich abgesehen von Gehältern. Und die könnten letztlich den Unterschied gemacht haben. Kessler betonte am Dienstag, dass man im ganz großen Teich in Sachen Transfers eben nicht mitschwimmen könne.

Tatsächlich werden aktuell auch zahlreiche Namen gehandelt, die dann wiederum eine ordentliche Ablöse mit sich bringen würden. Von Salih Özcan über Willem Geubbels bis Tom Krauß – für jeden der Akteure müssten die FC-Bosse Scheine auf den Tisch legen. Und bei wiederum vielen dieser Spieler wohl mehr Scheine als die Schatulle aktuell wirklich hergibt. Und so befinden sich die Kölner in einer doch misslichen Lage. Der FC braucht Gelder für angestrebte Neuverpflichtungen, muss dafür aber wiederum das Tafelsilber verkaufen, das der Club eigentlich liebend gerne halten würde. „Wir haben den ein oder anderen Spieler, der in sein letztes Vertragsjahr geht und wo wir gucken müssen, wie entscheiden wir uns da“, sagte der Sportdirektor. Dabei ist es ganz offensichtlich nicht immer die Entscheidung der Kölner.

Es ist kein leichter Transfermarkt

Bei Max Finkgräfe werden die Geißböcke mit großer Wahrscheinlichkeit einem Weggang keine Steine in den Weg legen. Bei Damion Downs und Eric Martel, aber wohl auch bei Timo Hübers und Jan Thielmann liegt die Entscheidung wohl eher auf der anderen Seite. Zwar haben die FC-Bosse letztendlich die Möglichkeit, den Verbleib zu erzwingen. Doch würden die Akteure dann im kommenden Sommer ablösefrei gehen und das Szenario will man beim FC spätestens nach dem Abgang von Tim Lemperle Richtung Hoffenheim wohl endgültig hinter sich lassen. Kessler und Co. warten also eigentlich auf die Entscheidungen von Martel und Co. Denn erst wenn sich dort Entscheidungen abzeichnen, ist auch abzusehen, mit welchem Geld wieder in neue Spieler inverstiert werden kann.

Thomas Kessler steht vor einer schweren Aufgabe

Die Verkäufe von Downs, Martel und Fingräfe würden wohl insgesamt zweistellige Millionenerlöse mit sich bringen. Nur ist das Kaderproblem damit auch zum Teil nur verschoben. Denn der FC müsste auch diese Spieler adäquat nachbesetzen. Und dann ist da noch das Thema Zeitfaktor. Denn Martel und Downs werden sich wohl erst nach ihren Länderspielreisen entscheiden und die können bis zum Juli andauern. Gut möglich, dass dann auch weitere Transferverhandlungen zu Gunsten der Mitkonkurrenten gehen. Es ist kein leichter Transfermarkt, dem sich Kessler in seiner ersten Phase als Sportdirektor stellen muss.

Und so sprach der 39-Jährige auch das Thema Leihen an. Gerade für Spieler, die sich aktuell in keiner glücklichen Phase bei ihrem Verein befinden und beim FC vielleicht wieder auf die Spur kommen könnten. In Bezug auf die eigenen Leihen sprach der Sportdirektor später eine andere Wahrheit aus. Leihen können funktionieren, müssen sie aber nicht. Auch die Erfahrung hat der FC in den vergangenen Jahren machen müssen.

Das nächste Talent geht: Alessandro Blazic wird den 1. FC Köln wohl verlassen

Wie geht es weiter mit Alessandro Blazic?
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Das nächste Talent geht: Alessandro Blazic wird den 1. FC Köln wohl verlassen

Die Wertschätzung für den Keeper ist groß, eine gemeinsame Zukunft wird es aber möglicherweise nicht mehr geben. Alessandro Blazic wird den 1. FC Köln wohl verlassen. Zumindest deutet aktuell nicht viel auf die mögliche Vertragsverlängerung.

Unterm Strich kann sich die Arbeit mit dem Kölner Nachwuchs beim FC eigentlich sehen lassen. Wären da nicht die vielen Talente, die dem Verein den Rücken kehren. Nun offensichtlich der nächste: Alessandro Blazic wird den 1. FC Köln wohl verlassen. Der Vertrag ist zumindest noch nicht verlängert.

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Zahlreiche neue Gesichter und eine Überraschung warteten am Montag beim ersten Training der U21 auf dem Rasenplatz in Rondorf. Die Überraschung war eben kein neues Gesicht. Alessandro Blazic stand mit der Kölner Reserve auf dem Platz, trainierte, obwohl es vorab eigentlich deutliche Anzeichen gegeben hatte, dass der Keeper diese erste Einheit verpassen würde. Denn die Zeichen stehen auf Abschied, der FC wird sehr wahrscheinlich ein weiteres Talent verlieren und erneut ablösefrei. Zwar hätte der FC mit dem Torhüter gerne weitergearbeitet, doch offenbar passte dem 19-Jährigen der aufgezeigte Weg der FC-Bosse nicht. „Wir haben Alessandro gesagt, dass wir seinen Vertrag gerne verlängern und ihn dann verleihen würden“, sagte Thomas Kessler am Dienstag beim Mitgliederstammtisch.

„Wir konnten uns aktuell aber nicht auf eine Vertragsverlängerung einigen“

Blazic wirkte dem Vernehmen nach nicht so richtig überzeugt. Dennoch wurde nach einem passenden Abnehmer gefahndet. Aber: „Das war sehr sehr schwierig. Es gab wenig Clubs, die tatsächlich Interesse an einer Leihe hatten. Auf Alessandro ist nicht wirklich ein Club angesprungen“, sagte Kessler. Der FC fährt auch weiterhin die Schiene, dem Nachwuchs möglichst über Leihen Spielpraxis zu ermöglichen. Und das im Idealfall höher als in der Regionalliga bei der Reserve. „Wir konnten uns aktuell aber nicht auf eine Vertragsverlängerung mit ihm einigen, weil wir gesagt haben, wir wollen dich gerne verleihen, da jetzt die nächsten Jungs aus dem Nachwuchs hochkommen“, so Kessler. Es ist also unwahrscheinlich, dass der Keeper als Nummer drei bei den Profis künftig agieren wird.

Dass kein Club auf eine mögliche Leihe angesprungen ist, hat laut Kessler einen ziemlich einfachen Grund. „Das ist eine Thematik, für die kann er nichts, aber man kann sie auch nicht wegdiskutieren: Der Junge ist nicht mal 1,80 Meter groß“, erklärte der Sportdirektor. „Wenn mir ein Torhüter angeboten würde, der 1,78 Meter groß ist – ich glaube, da würde ich nicht mal ins Video schauen.“ Kessler bevorzuge einen Keeper, der etwas ausstrahle. Dabei schätzt auch der 39-Jährige das Talent das Youngsters, weiß um die Qualitäten. „Er hat ja in der Regionalliga bewiesen, dass er trotz dieser Größe sehr mutig ist. Er hat sehr, sehr viele gute Spiele gemacht.“ Und dennoch deutet aktuell sehr viel auf ein anderes Ende hin. Eins ohne Blazic.

Der Keeper spielt seit acht Jahren für den FC, hat sich mittlerweile einen Stammplatz bei der U21 erkämpft. Doch der Vertrag läuft bis Ende Juni aus, eine Verlängerung ist aktuell nicht in Sicht. Dafür haben aber angeblich die ersten Interessenten aus dem In- und Ausland angeklopft. Ob Blazic da sofort seine Chance auf Einsatzzeit bekommen würde, ist fraglich.