Vertragsverlängerungen, Neuverpflichtungen, Wechselwünsche – wer geht, wer bleibt, wer kommt beim 1. FC Köln

Die Spieler des 1. FC Köln jubeln
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Vertragsverlängerungen, Neuverpflichtungen, Wechselwünsche – wer geht, wer bleibt, wer kommt beim 1. FC Köln

Der FC hat am Sonntag den zweiten Sommer-Transfer präsentiert. Die ersten Kader-Konturen sind zu erkennen, aber es wird sich noch viel verändern. Wir geben einen Überblick über den 1. FC Köln: Das ist der aktuelle Stand beim Kader.

Mit Ragnar Ache und Isak Johannesson stehen zwei Neuverpflichtungen für den kommenden Sommer fest. Dazu kommt Leihspieler Said El Mala als dritter Neuzugang. Auch andere Spieler werden sicher beim FC bleiben. Andere wackeln noch beim 1. FC Köln: Das ist der aktuelle Stand beim Kader.

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Diese Spieler laufen in der kommenden Saison für den FC auf

So wirklich überraschend kam die Meldung am Sonntagnachmittag dann nicht mehr. Am Samstag hatte die Bild bereits enthüllt, dass Isak Johannesson seine Klausel ziehen würde, um die Fortuna zu verlassen und beim FC aufzuschlagen. Am Abend verdichteten sich die Vorzeichen und spätestens, als ein Foto des Mittelfeldspielers auf dem Weg zum Privatjet im Netz auftauchte, war wohl jedem klar, dass es am Sonntag auch eine offizielle Meldung geben könnte. Diese folgte eben am Sonntag um Punkt 16 Uhr. Der FC arbeitete also mit Hochdruck am Kader-Gerüst für die kommende Saison. Mit Isak Johanneson und Ragnar Ache wurden also zwei Spieler verpflichtet, die damit auch sicher mit dem Geißbock auf der Brust auflaufen werden. Said El Mala wurde bereits mehrfach als Neuzugang der Geißböcke genannt, wird also auch zum Kader gehören.

Durch die Vertragsverlängerung von Linton Maina ist ebenfalls ziemlich sicher, dass eine weitere Offensivkraft bei den Kölner spielen wird. Auch die Winter-Neuzugänge haben langfristige Verträge unterschrieben. Zumindest Jusuf Gazibegovic und Joel Schmied dürften demnach ihre Plätze beim FC ziemlich sicher haben. Imad Rondic wurde bekanntlich mit einem Vertrag bis 2029 ausgestattet. Nach den Leistungen im FC-Trikot dürfte es zumindest leise Zweifel geben, ob der Angreifer den Kölnern wirklich weiterhilft. Zwar hat sich die Situation durch den Kauf von Ragnar Ache nicht wirklich verbessert, ausgemustert ist der Bosnier aber auch nicht. Julian Pauli hat noch Vertrag bis 2027 und wird wohl weiterhin zum Kader gehören. Zwar soll Marvin Schwäbe nach wie vor über eine Ausstiegsklausel verfügen, der Keeper ist unumstrittene Nummer eins und wird das wohl auch bleiben.

Diese Spieler werden voraussichtlich beim FC bleiben

Ähnlich wie bei Schwäbe dürfte auch der Verbleib von Florian Kainz ziemlich sicher sein. Luca Waldschmidt äußerte sich ebenfalls eher dem Club zugewandt. Allerdings betonte der Offensivspieler auch, dass er gerne spielen wolle, sich auf dem Platz sieht. Ob der ehemalige Nationalspieler aber eine Einsatzgarantie vom neuen Trainer bekommt, ist offen. Die Verträge von Leart Pacarada und Dominique Heintz laufen im Sommer 2026 aus. Normalerweise ein Faustpfand, um in Verhandlungen zu treten, denn beide Akteure wären nur noch in diesem Sommer für eine Ablöse zu verkaufen, sollten sie ihren Vertrag nicht verlängern wollen. Mindestens bei Heintz ist aber ein frühzeitiger Wechsel doch unwahrscheinlich. Pacarada startet Stand jetzt als Stammspieler in die neue Saison.

Ähnlich ist die Situation um den Kölner Kapitän Timo Hübers. Der Innenverteidiger ist ebenfalls mit großer Wahrscheinlichkeit gesetzt. Zuletzt betonte der Abwehrspieler in einem Podcast, dass er durchaus davon ausgehe, im Sommer auch an der Vorbereitung der Kölner teilzunehmen. Allerdings sagte Hübers auch, dass er sich mittelfristig einen Wechsel ins Ausland wünsche. Mit Damion Downs soll der Vertrag verlängert werden. Das ist zwar noch nicht fix, eine Verlängerung aber wahrscheinlich. Über die Vetragskonstellation von Denis Huseinbasic ist dagegen wenig bekannt. Aktuell deutet aber nicht viel auf einen Abschied.

Das sind wohl die größten Wackelkandidaten beim FC

Es wird aber noch durchaus Veränderungen im Kader der Geißböcke geben. Steffen Tigges, Florian Dietz und Sargis Adamyan dürfen sich wohl einen neuen Verein suchen. Eine hohe Ablöse werden die Kölner nicht mehr erzielen, Steine werden die FC-Bosse den Spielern sicherlich auch nicht in den Weg legen. Auch Rasmus Carstensen gilt als wahrscheinlicher Abschiedskandidat. Max Finkgräfe würde der FC gerne behalten, aber der Linksverteidiger soll wohl dem Club signalisiert haben, dass er seinen Vertrag nicht verlängern wolle. Ein Abschied ist in diesem Fall wohl unumgänglich, zumal es mehrere Interessenten wie Hoffenheim oder Frankfurt geben soll. Eine ähnliche Vertragskonstellation liegt auch bei den beiden U21-Nationalspieler Eric Martel und Jan Thielmann vor.

Für beide Akteure dürfte es Interessenten geben. Martels Berater ließ zuletzt verlauten, dass der Sechser erst einmal die U21-Europameisterschaft spielen solle, bevor es mit den Planungen für die kommende Saison weitergehe. Auf jeden Fall bietet sich für die beiden Juniorennationalspieler die Chance, noch einmal auf internationaler Bühne Eigenwerbung zu betreiben. Für Jaka Potocnik steht erst einmal wohl eine Leihe im Raum. Spannend wird der Umgang mit Neo Telle und Fayssal Harchaoui sein. Der U17-Weltmeister und U19-Meister spielte eine starke Saison und wird sicherlich seine Chance in der Vorbereitung erhalten. Zu den weiteren Leihkanddidaten gehören Malek El Mala, Chilohem Onuoha, Elias Bakatukanda und Mansour Ouro-Tagba.

Diese Spieler werden den FC sicher verlassen

Die Kölner haben bereits sieben Spieler verabschiedet. Mark Uth hat wie berichtet seine Karriere beendet und das auf eine wunderbare Art und Weise mit dem Tor zum 4:0 im Aufstiegsspiel gegen den 1. FC Kaiserslautern. Dazu kommen mit Dejan Ljubicic und Tim Lemperle zwei absolute Stammspieler, die die Kölner sicher gerne auch weiter behalten hätten. Besonders bitter: Beide wechseln ablösefrei. Das Torwartteam um Marvin Schwäbe wird zudem neue aufgebaut. Philipp Pentkes Vertrag wurde nicht verlängert, die Kaufoption von Anthony Racioppi nicht gezogen. Dazu wurden auch die Verträge von Mathias Olesen und Marvin Obuz wie berichtet nicht verlängert.

Wechsel offiziell: Isak Johannesson wird neuer Mittelfeldspieler des 1. FC Köln

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Wechsel offiziell: Isak Johannesson wird neuer Mittelfeldspieler des 1. FC Köln

Der FC hat seinen neuen Mittelfeldspieler gefunden und nun ist es offiziell: Isak Johannesson wechselt zum 1. FC Köln. Das gab der Verein am Sonntagnachmittag bekannt. Der 22-Jährige kommt von Fortuna Düsseldorf ans Geißbockheim. Beim FC unterschreibt der Isländer einen Vertrag bis 2030.

Die Nachricht über den Wechsel sorgte seit Samstag für Aufruhr, nun ist es offiziell: Isak Johannesson wechselt zum 1. FC Köln. Das gab der Verein am ASonntagnachmittag bekannt. Die Verpflichtung des Isländers ist bereits der zweite Transfer dieses Sommers.

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Die Transfergerüchte über die Verpflichtung des Mittelfeldspielers der Fortuna machten am Samstag bereits die Runde. Der vermeintliche Wechsel von Isak Johannesson sorgte bei den Anhängern der Fortuna für Unmut, bei den FC-Fans für Vorfreude. Nun ist es dann auch amtlich. „Isak hat in den vergangenen Jahren eine sehr positive Entwicklung genommen und ist bereit für den Schritt in die Bundesliga. Er ist lauf- und spielstark, variabel im zentralen Mittelfeld einsetzbar und bringt die fußballerische Qualität mit, die wir für unseren Kader gesucht haben“, sagt Sportdirektor Thomas Kessler. „Wir freuen uns sehr, dass er sich für den FC entschieden hat.“ Der 22-Jährige wechselt ans Geißbockheim und kommt mit der Empfehlung von elf Toren und sechs Vorlagen aus der vergangenen Spielzeit nach Köln. Dem Vernehmen nach soll die feste Ablöse für den Isländer Johannesson bei 5.5 Millionen Euro liegen.

„Ich freue mich schon auf die großartige Stimmung“

Neben der Rückkehr aus der Leihe bei Viktoria Köln von Said El Mala und der Sturm-Verpflichtung von Ragnar Ache verstärkt sich der FC für die kommende Saison in der Bundesliga nun auch im zentralen Mittelfeld. Der Isländer Johannesson spielte in seiner Jugend beim isländischen Verein ÍA Akranes, wechselte danach über den IFK Norrköping 2021, bei dem er mit 16 sein Profidebüt feierte, zum FC Kopenhagen. In Dänemark wurde Johannesson gleich zwei Mal Meister, holte einmal den Pokal und sammelte auch Champions-League-Erfahrung, unter anderem in den Duellen gegen Manchester City und Borussia Dortmund. Von dort wurde er im Sommer 2023 zur Fortuna aus Düsseldorf ausgeliehen und ein Jahr später für eine Ablöse von zwei Millionen Euro übernommen. Der Marktwert des 22-Jährigen liegt aktuell laut dem Onlineportal transfermarkt.de bei sieben Millionen Euro. Johannesson unterschreibt einen Vertrag bis 2030.

Wie bewertet ihr die FC-Spieler in dieser Saison?

In der vergangenen Spielzeit stand Johannesson bei der Fortuna 32 Mal auf dem Feld – jedes Mal in der Startelf. Ein Duell verpasste der Mittelfeldspieler gelbgesperrt, eins wegen einer Grippe. Ansonsten kommt der in Sutton Coldfield Geborene in der Liga auf 2853 Minuten Spielzeit in der abgelaufenen Saison. Nun geht es für den Nationalspieler Islands (33 Einsätze) nach Köln. „Ich bin sehr glücklich, bei einem Club wie dem 1. FC Köln zu unterschreiben und in der nächsten Saison in der Bundesliga spielen zu können“, so Johannesson. „Ich freue mich schon auf die großartige Stimmung im RheinEnergieSTADION bei unseren Heimspielen und darauf, der Mannschaft mit meinen Qualitäten zu helfen und bin sehr dankbar für das Vertrauen des Clubs und kann es kaum erwarten, dass es endlich losgeht.“

Für den FC könnte sich der Deal lohnen. Johannesson ist ein vielseitig einsetzbarer Box-to-Box-Spieler, deutlich offensiver ausgelegt als Eric Martel. Der 22-Jährige kann aber auch hinter den Spitzen spielen. Vor allem der linke Fuß ist technisch ein beeindruckender.


Torschütze, Senkrechtstarter, sicherer Rückhalt – unsere Gewinner der Saison beim 1. FC Köln

Marvin Schwäbe vom 1. FC Köln
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Torschütze, Senkrechtstarter, sicherer Rückhalt – unsere Gewinner der Saison beim 1. FC Köln

Die Planungen für die neue Saison sind voll im Gange, die vergangene Spielzeit für den FC nun zwei Wochen alt. Nicht alle Spieler haben überzeugt, einige sich aber in den Fokus gespielt. Das sind die Gewinner des 1. FC Köln der vergangenen Saison.

Wer nach 34 Spieltagen auf Platz eins der Tabelle steht, der hat sich den Aufstieg auch verdient. Zwar haben nicht alle Akteure überzeugt, doch es gab schon einige sehr positive Erscheinungen beim FC: Das sind die Gewinner des 1. FC Köln der vergangenen Saison.

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Marvin Schwäbe: Die Zeichen standen doch schon sehr auf Abschied. So sehr, dass der Verbleib selbst im Winter von Außen betrachtet nicht so ganz sicher schien. Immerhin zu einem Zeitpunkt als Marvin Schwäbe längst wieder die Nummer eins, der absolute Rückhalt bei den Geißböcken war, den Kölnern schon das ein oder andere zu Null gerettet hatte. Der Keeper blieb aber im Winter. Und da die Kölner Hintermannschaft schon das ein oder andere Mal alles andere als sicher wirkte, bekam Schwäbe auch viele Chancen sich auszuzeichnen. Am Ende des Tages avancierte der Keeper zum wohl besten der 2. Bundesliga. Gleich mehrfach schaffte es der 29-Jährige in die Kicker-Elf-des-Spieltags, stand auch in der Saison-Auswahl. Viel wichtiger aber: Schwäbe war mit zahlreichen Paraden auch der ein oder andere Punktegarant und hatte damit großen Anteil an der vermeintlich „stabilen Defensive“, erst recht aber am Aufstieg.

Laufmonster, Stammspieler und Premieren

Eric Martel: Egal ob im zentralen Mittelfeld oder in der Innenverteidigung: Der 23-Jährige spielte von den Feldspieler wohl am konstantesten auf hohem Niveau. Martel spulte (wenn er gespielt hat) die meisten Kilometer ab, gewann die meister Zweikämpfe aller Kölner und überzeugte zudem mit einer starken Zweipassquote. Der Niederbayer ist zweifelsohne der heimliche Leader der Mannschaft, unbequem als Gegner, ein aufopferungsvoller Kämpfer. „Eric, der Furchtlose“, wie Struber einst sagte. Nicht umsonst, ist die Sorge bei dem ein oder anderen FC-Fan groß, dass der Sechser im Sommer den Verein verlassen könnte. Interessenten wird es sicherlich geben, Angebote werden ganz sicherlich kommen. Und der FC wird abwägen müssen, wie mit der Personalie umzugehen ist.

Dominique Heintz: Als der Innenverteidiger zum FC stieß, da war Heintz die Rolle beim FC durchaus bewusst. Der Abwehspieler würde als Ergänzungsspieler eingeplant sein. Heintz war damit zufrieden, erklärte, er spiele, wenn er gebraucht werde und er werde irgendwann gebraucht werden. Das wurde er. Zu Beginn der Spielzeit verlor der Routinier seinen Stammplatz an Julian Pauli. Nach der Systemumstellung war auch Heintz nicht unebeteiligt an der stabileren Defensive. Heintz wurde zum unumstrittenen Stammspieler, kam auf eine ordentliche Zweikampfquote. Allerdings sind die Tempodefizite nicht wegzudiskutieren und werden möglicherweise in der Bundesliga zum Problem. Aber Heintz schaffte es ja auch in dieser Saison Kritiker zu überzeugen und neutrale Beobachter zu überraschen.

Julian Pauli: Auch, wenn es zwischenzeitlich eine sehr harte Zeit für den Kölner Youngster war, kann der 19-Jährige auf ein beeindruckendes Premierenjahr beim FC zurückblicken. Das Eigengewächs profitierte im Sommer von der Transfersperre, war nicht nur Teil des Kaders, sondern wurde früh ins kalte Wasser geworfen – und machte seine Sache gut. Allerdings eben auch in der zweiten Liga. Welche Auswirkungen etwaige Neuverpflichtungen auf die Einsatzzeit des Youngsters haben werden und ob der 19-Jährige das Tempo der Bundesliga mitgehen und gegen Kaliber wie Harry Kane und Serhou Guirassy bestehen kann, ist natürlich noch offen.

Schnelligkeit und Chancenverwertung

Linton Maina: In der vergangenen Saison zeigte der schnelle Außenbahnspieler ertsmals, was in ihm steckt. Gerade im Doppelpack mit Tim Lemperle oder Damion Downs agierte der 25-Jährige zunehmend souverän, setzte immer wieder zu Sprints über die Außen an und flankte den Ball in die Box. Mit drei Toren und elf Vorlagen liegt der gebürtige Berliner mit insgesamt 14 Scorerpunkten in der Liga nur zwei hinter FC-Top-Scorer Tim Lemperle und einen hinter Downs. Und das, obwohl der Linksaußen sieben Ligaspiele aufgrund seiner Sprunggeleksverletzung aussetzen musste. Durchaus vorstellbar, dass der Wert ohne diese Pause noch höher ausgefallen wäre.

Damion Downs: Der 20-Jährige überzeugte in der Saison in der Kölner Offensive durchaus. Mit zehn Toren und fünf Vorlagen avancierte Downs bei den Geißböcken zu einem wichtigen Teil des Kölner Angriffs. Auch er musste bekanntlich wegen einer Handverletzung pausieren, kämpfte sich aber schnell wieder zurück. Downs stand 30 Mal im Kölner Kader, davon 21 Mal in der Startelf. Mit Tim Lemperle fand der Amerikaner einen passenden Partner. Doch die Bilanz hätte sicherlich noch höher ausfallen können. Denn an der Chancenverwertung muss der Stürmer noch arbeiten. Gerade gegen erfahrenen Bundesliga-Offensiven wird es noch die ein oder andere Herausforderung geben. Mit Ragnar Ache bekommt Downs in er kommenden Saison einen neuen Partner an die Seite oder muss sich gegebenenfalls sogar gegen den Neuzugang geschlagen geben.

Auch Tim Lemperle hätte in die Gewinnerliste der Saison aufgenommen werden können. Jedoch geriet der Offensivspieler gleich zweimal während der Saison in die Kritik. Zum einen durch die Unterzeichnung des Vertrags mit der TSG Hoffenheim und den bereits im Winter besiegelten Abgang. Zum anderen durch den doch sehr fragwürdigen Party-Eklat kurz vor dem entscheidenden Aufstiegsduell gegen den 1. FC Kaiserslautern. Daher ist Lemperle sicherlich zwar sportlich zu den Gewinner zu zählen, verliert aber Punkte neben dem Spielfeld.

Zwei Neuzugänge für zehn Millionen: Was bedeutet das für die weitere Transferphase beim 1. FC Köln?

Thomas Kessler vom 1. FC Köln
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Zwei Neuzugänge für zehn Millionen: Was bedeutet das für die weitere Transferphase beim 1. FC Köln?

Die neue Transferphase hat noch gar nicht so recht begonnen, da hat der FC bereits doppelt zugeschlagen. Auf Ragnar Ache folgt Isak Johannesson. Und die Geißböcke haben schon einen Großteil des kolportierten Kader-Budgets ausgegeben. Knapp zehn Millionen für zwei Neue beim 1. FC Köln: Wie viel bleibt für weitere Transfers?

Die erste Transferphase nach dem Registrierungsverbot verlief für den FC eher schleppend. Nach der Verpflichtung von Jusuf Gazibegovic haperte es erst einmal ein wenig. Nun aber haben die Kölner in Windeseile den zweiten Deal unter Dach und Fach gebracht. Knapp zehn Millionen für zwei Neue beim 1. FC Köln: Wie viel bleibt noch für weitere Transfers?

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So ein wenig seltsam wirkte der zeitliche Ablauf dann schon. Am Samstagvormittag veröffentlichte der „Kölner Stadt-Anzeiger“ ein Interview mit Philipp Türoff. Der Kölner Geschäftsführer bestätigte mehr oder weniger das kolportierte Kader-Budget von rund zwölf Millionen Euro, sprach davon, dass man sich in diesem Rahmen bewegen würde. Nur wenige Stunden später verdichteten sich die Anzeichen, dass der FC bereits seinen zweiten Transfer dieses Sommers unter Dach und Fach gebracht haben könnte. Auf Ragnar Ache folgt am Sonntagnachmittag nun tatsächlich Isak Johannesson – der Transfer ist offiziell bestätigt. Und spätestens nun bekommen die Worte von Türoff ein anderes Gewicht. Denn die Verpflichtung des Stürmers kostet den FC rund vier Millionen Euro, die feste Ablöse für den Isländer Johannesson soll bei 5.5 Millionen Euro liegen. Der FC hat also rund 10 Millionen Euro ausgegeben und damit einen Großteil des kolportierten Budgets.

Setzt der FC auf Leihspieler oder lukrative Abgänge?

Und das wiederum bevor das reguläre Transferfenster überhaupt offiziell eröffnet hat – also zu einem besonders frühen Zeitpunkt des Sommers. Für einen Aufsteiger ein ziemlich erstaunlicher Move. Denn das vermeintlich restliche Budget würde wohl nur noch einen, vielleicht gerade so zwei Transfers ermöglichen. Das regt wiederum zu wilden Spekulationen im Netz an. Investieren die Kölner doch deutlich mehr? Geht es nach dem Sparkurs der vergangenen Jahre nun wieder in die andere Richtung? Oder haben die Geißböcke einfach sehr früh schon Nägel mit Köpfen gemacht und bauen nun in der restlichen Phase auf Leihgeschäfte? Das wäre wohl eher ungewöhnlich, zumindest zu diesem Zeitpunkt ziemlich riskant. Denn zahlreiche potenzielle Leihen werden sich wohl eher erst zum Ende der Transferphase ergeben. Dann, wenn sich eben die Situationen für die Spieler in den Heimvereinen ergeben haben. Und, wenn sich der FC bereits tief in der Vorbereitung befindet.



Wie bewertet ihr die FC-Profis in dieser Saison?

Und nur noch auf ablösefreie Spieler zu setzen, klingt ebenfalls eher unwahrscheinlich. Gut möglich also, dass der FC dann doch noch auf lukrative Abgänge zählt. Max Finkgräfe könnte dem FC noch einmal frisches Geld in die Kassen spülen. Der Linksverteidiger soll dem Verein bereits signalisiert haben, seinen Vertrag nicht verlängern zu wollen. Da die Kölner in diesem Fall nur noch in diesem Sommer eine marktgerechte Ablöse kassieren würden, scheint ein Abgang alles andere als unwahrscheinlich. Der Marktwert des Kölner Eigengewächses wird von transfermarkt.de auf vier Millionen Euro geschätzt. Hoffenheim, Frankfurt und Stuttgart sollen interessiert sein. Und wie bei Finkgräfe laufen bei zahlreichen weiteren Spielern die Verträge nur noch bis 2026. Spieler wie Jan Thielmann, Timo Hübers oder Damion Downs. Nur sind das allesamt Spieler, die der FC eigentlich behalten will.

Im Netz wird auch darüber diskutiert, ob der Johannesson-Deal möglicherweise gleichzeitig in Verbindung mit Eric Martel und dessen Zukunft stehen könnte. Immerhin würde der Kapitän der U21-Nationalmannschaft möglicherweise die höchste Ablösesumme einbringen. Zumindest ist der Sechser der wertvollste Spieler im Kader, der wohl auch einen besonders großen Markt haben dürfte. Ein Indiz für einen Verkauf Martels ist der Deal mit Johannesson aber wohl nicht. Vom Typ her ist der Isländer viel eher ein Spieler wie Dejan Ljubicic, deutlich offensiver als Martel ausgerichtet. Vielmehr würde er sich gut mit dem Niederbayern ergänzen. So oder so machen die bisherigen Transfers jedenfalls Lust auf mehr.


Vorfreude der FC-Fans: Deswegen passt Isak Johannesson gut zum 1. FC Köln

Isak Johannesson OF (Foto: Lars Baron / Getty Images)
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Vorfreude der FC-Fans: Deswegen passt Isak Johannesson gut zum 1. FC Köln

Etwas überraschend scheinen die Kölner den zweiten Transfer der Sommerpause aus dem Hut gezaubert zu haben. Die offizielle Bestätigung liegt mittlerweile vor, der Wechsel ist unter Dach und Fach. Und in Köln wächst die Vorfreude auf den Mittelfeldspieler. Deswegen passt Isak Johannesson gut zum 1. FC Köln.

Innerhalb weniger Tage scheint Thomas Kessler zahlreiche FC-Herzen erobert zu haben. Zumindest ist die Vorfreude im Netz groß. Denn der FC hat seinen zweiten Sommer-Transfer unter Dach und Fach gebracht. Und auch der scheint erfolgsversprechend zu sein. Deswegen passt Isak Johannesson gut zum 1. FC Köln.

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Der Zorn der Fortunen-Fans ließ im Netz nicht lange auf sich warten. Schon wenige Minuten nachdem die „Bild“ exklusiv über einen bevorstehenden Wechsel von Isak Johannesson berichtete, wurde der 22-Jährige verbal massiv angegangen. Dafür gibt es natürlich Gründe. Der Isländer hatte sich offensichtlich mit dem Kölner Nachbarn identifiziert und daraus auch keinen Hehl gemacht. Und bei der Fortuna wusste man natürlich um die Ausstiegsklausel und das grundsätzliche Interesse anderer Vereine und doch bestand bei den Bossen des Zweitligisten die Hoffnung, den Mittelfeldspieler halten zu können. „Er ist für uns ein Schlüsselspieler. Da müssen wir auch wissen, wie seine Gedanken sind. Isak sagt, dass er sich megawohl fühlt hier, aber es ist für ihn auch ganz wichtig, dass wir eben auch eine Mannschaft zusammenstellen, die sich berechtigte Hoffnungen machen kann oben mitzuspielen“, hatte Klaus Allofs noch vor einigen Woche gesagt.

Elf Tore, sechs Vorlagen

Genauso hatte der 22-Jährige aber auch schon angedeutet, dass er sich durchaus woanders sehe. Dass es nun der rheinische Nachbar geworden ist, schmeckt dem Fortunen-Fanlager natürlich erst recht nicht. Vor allem aber, weil Johannesson einer der absoluten Leistungsträger der Düsseldorfer ist und nicht umsonst als einer der ganz großen Schlüsselspieler der Mannschaft zählt. Kölns kolportierter Wunschtrainer Lukas Kwasniok hatte erst vor einigen Monaten Johannesson als seinen Lieblingsspieler bei Düsseldorf geadelt, neben Torhüter Florian Kastenmeier. Und schon der erste Blick auf den Isländer verrät, dass er eine hohe Qualität mitbringt. Elf Tore und sechs Vorlagen in 32 Spielen können sich für einen zentralen Mittelfeldspieler, der meist auf einer Art Acht gespielt hat, durchaus sehen lassen. Johannesson ist der zweitgefährlichste Scorer der Düsseldorfer.

Das Talent des 22-Jährigen wurde bereits früh erkannt. Im Alter von 16 Jahren feierte der Mittelfeldspieler bereits sein Debüt für Norköpping in der ersten schwedischen Liga. Mit 17 avancierte der in England geborene Isländer dann zum Stammspieler, erzielte drei Tore bereitete zehn vor. Im gleichen Jahr feierte Johannesson sein Debüt in der isländischen A-Nationalmannschaft. Mittlerweile lief er 33 Mal für die Auswahl auf. 2021 holte der FC Kopenhagen den Mittelfeldspieler für rund vier Millionen Euro nach Dänemark. Auch für den Hauptstadtclub lief der Isländer mehr als 60 Mal auf, unter anderem in der Champions League gegen Manchester City und Borussia Dortmund und wurde zwei Mal Meister und einmal Pokalsieger. Im Sommer 23 folgte die Leihe nach Düsseldorf, ein Jahr später die feste Verpflichtung und nun der Wechsel zum FC.



Wie bewertet ihr die FC-Profis in dieser Saison?

Variabel einsetzbar, technisch stark und torgefährlich

Und die Kölner können sich auf einen sehr vielseitigen Mittelfeldspieler freuen. Johannesson gilt als offensiv ausgerichteter Box-to-Box-Spieler. Der 22-Jährige ist ein intensiver Mittelfeldspieler mit hohem Laufpensum. In dieser Spielzeit lief der Isländer mehr als 12 Kilometer im Schnitt pro Spiel und damit mehr als alle anderen Spieler der Liga. Auch in der Gesamtwertung kommt keiner an den dann wohl Ex-Fortunen heran. Eric Martel kommt in der Wertung auf 11,4 Kilometer pro Spiel und liegt auf Rang drei. Der Isländer ist aber deutlich offensiver ausgerichtet, gilt als technisch hoch versiert und überzeugt mit einer starken Passquote. Gerade mit Third Assists leitet der Mittelfeldspieler gefährliche Aktionen ein, glänzt aber auch selbst als Torschütze. Und ist damit auch prädestiniert für eine Rolle hinter den Spitzen.

Mit seinem ordentlichen Tempo (abgelaufene Saison 33,63 km/h, Damion Downs kam auf 33,9 km/h) ist er aber auch auf den Flügeln einsetzbar. Dazu ist der Akteur mit einem enormen Selbstbewusstsein ausgestattet. Der linke Fuß ist schon ein beeindruckender. Der Abschluss der eines starken Technikers. In der Defensive hat Johannesson noch kleinere Schwächen. Auch das Stellungsspiel gilt nicht als überragend. Dennoch, das Gesamtpaket stimmt. Auch, weil Johannesson scheint ideal zu Eric Martel zu passen. Für Fortuna Düsseldorf ist daher die Enttäuschung verständlich, genauso wie die Vorfreude in Köln.


Wunschtrainer des 1. FC Köln ist großer Fan von potenziellem FC-Neuzugang – Kwasniok: „Lieblingsspieler“

Isak Johannesson könnte für den 1. FC Köln spielen
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Wunschtrainer des 1. FC Köln ist großer Fan von potenziellem FC-Neuzugang – Kwasniok: „Lieblingsspieler“

Der Trainer ist zwar noch nicht gefunden, doch sollte es Lukas Kwasniok werden, könnte dieser sich aller Wahrscheinlichkeit nach auf seinen Wunchspieler freuen beim 1. FC Köln: Lukas Kwasniok großer Johannesson-Fan.

Auch weiterhin ist die Suche nach einem neuen Trainer bei den Geißböcken noch offen. Sollte aber der Wunschtrainer der Kölner kommen, kann dieser sich ganz offensichtlich schon auf seinen Wunschspieler freuen beim 1. FC Köln: Lukas Kwasniok ist jedenfalls ein großer Johannesson-Fan.

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Beim FC deutet sich bereits der zweite Sommer-Transfer an. Keine Woche nach der offiziellen Vorstellung von Ragnar Ache deutet viel daraufhin, dass es am Sonntag schon den zweiten neuen Spieler für die Transferphase gibt. Wie die „Bild“ zunächst berichtet hat, stehen die Kölner vor der Verpflichtung von Isak Johannesson. Der Isländer soll demnach schon am Sonntag den Medizincheck absolvieren und eventuell berwits Sonntag oder eben Anfang der kommenden Woche vorgestellt werden. Der 22-jährige Mittelfeldspieler erzielte in der vergangenen Spielzeit elf Tore, bereitete sechs weitere vor, ist isländischer Nationalspieler und einer der Stammkräfte bei der Fortuna. Und offenbar einer der absoluten Lieblingsspieler von Lukas Kwasnoik, der ja wiederum als Wunschtrainer der Geißböcke gehandelt wird.

„Absoluter Lieblingsspieler“

Bei der Sportshow „At Broski“ erklärte Kwasniok vor noch gar nicht allzu langer Zeit, dass er als Trainer des SC Paderborn bei Johannesson gar nicht erst anrufen müsse, denn da gäbe es ganz andere Möglichkeiten. Er hat so etwas Geniales, etwas Kreatives – ist mein absoluter Lieblingsspieler in Düsseldorf“, so Kwasniok damals. Neben Florian Kastenmeier sei der Isländer sein absoluter Wunschsspieler. Wenn er sich einen Spieler aussuchen dürfte: „Dann den“, so der 43-Jährige. Vor allem der linke Fuß habe es dem Trainer angetan. Gut möglich, dass Kwasniok seinen Wunschsspieler also bekommt. Allerdings wird der wohl vor dem Traioner verkündet werden. Nach wie vor steht die Suche nach dem neuen Coach nach aus. Wie berichtet, gilt der bisherige Trainer des SC Paderborn als Favorit auf den Posten in Köln.

(Kwasniok zu Johannesson bei etwas 38 Min)



Wie bewertet ihr die FC-Profis in dieser Saison?

Aber auch weiterhin sind noch Namen im Rennen. Zuletzt hatte „Sky“ von zwei möglichen weiteren Kandidaten gesprochen. Die Kölnische Rundschau bringt immer wieder den Namen Bo Svensson ins Spiel. Zuletzt war auch Urs Fischer ein Name, der sich hartnäckig rund um den 1. FC Köln hält. Die finalen Gespräche laufen. In der kommenden Woche könnte der neue Trainer präsentiert werden. Und dann könnte Kwasniok vielleich tatsächlich seinen Wunschsspieler trainieren dürfen.


Der 1. FC Köln steht offenbar vor der Verpflichtung von Isak Johannesson

Isak Johannesson soll künftig beim 1. FC Köln unterschreiben
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Der 1. FC Köln steht offenbar vor der Verpflichtung von Isak Johannesson

Der FC legt offenbar auf dem Transfermarkt noch einmal kräftig nach und das mit einem Nationalspieler. Der 1. FC Köln steht offenbar vor der Verpflichtung von Isak Johannesson. Der Isländer würde dann von Fortuna Düsseldorf zum FC wechseln.

Ganz offensichtlich werden die Geißböcke auf dem Transfermarkt noch einmal schnell tätig. Der 1. FC Köln steht offenbar vor der Verpflichtung von Isak Johannesson. Der Isländer steht aktuell noch bei Fortuna Düsseldorf unter Vertrag. Angeblich steht der Medizincheck kurz bevor.

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Der Mittelfeldspieler dürfte den Geißböcken noch in bester Erinnerung sein. Im Rückspiel der abgelaufenen Saison erzielte der 22-Jährige per Elfmeter den 1:1-Ausgleich für die Fortunen. Nun könnte der Isländer schon bald den Geißbock auf der Brust tragen. Denn wie die „Bild“ berichtet, stehen die Kölner kurz vor der Verpflichtung des Mittelfeldspielers. Johannesson müsste dazu seine Ausstiegsklausel noch heute ziehen und soll das laut dem Bericht auch tun. Und nicht nur das: Johannesson soll sich mit dem FC schon weitestgehend einig sein. So sehr, dass nur noch das Schriftliche ausstehe. Laut Bild soll eine Ablöse von 5,5 Millionen Euro fällig werden und der FC bereit sein, diese zu bezahlen. Das kommt ein wenig überraschend, denn Geschäftsführer Philipp Türoff bestätigte in einem aktuell Interview mit dem Kölner Stadt-Anzeiger, dass der Etat bei rund zwölf Millionen Euro liege.

Medizincheck schon am Sonntag?

Für Ragnar Ache steht eine Ablöse in Höhe von rund vier Millionen Euro im Raum, plus die 5,5 für Johannesson wäre der Großteil des Etats bereits aufgebraucht und die Kölner haben noch zahlreiche Baustellen. Die „Bild“ berichtet weiter, dass bereits am Sonntag der Medizincheck stattfinden könnte. Schon nach dem letzten Saisonspiel hatte der Isländer angedeutet, die Fortuna verlassen zu wollen. „Ich liebe diesen Verein, aber man weiß nie, was morgen kommt. Ich weiß nicht, ob das mein letztes Spiel für Fortuna war. Es ist meine Entscheidung, aber wir alle wissen, wie es im Fußball läuft. Man will immer das nächste Level erreichen“, hatte Johannesson damals gesagt. Nun soll sich der FC am Samstag bei der Fortuna gemeldet und den Deal angeleiert haben.

Wie bewertet ihr die FC-Profis in dieser Saison?

Bislang haben die Geißböcke Ragnar Ache und Said El Mala auf der Liste der Neuzugänge stehen. Malek El Mala wäre ebenfalls einer, doch die FC-Verantwortlichen wollen noch die Entwicklung in der Vorbereitung abwarten und eventuell eine weitere Leihe anstreben. Johannesson kam in der aktuellen Saison in 32 Spielen zum Einsatz, erzielte dabei elf Tore und bereitete sechs weitere vor. Der 22-Jährige ist zentraler Mittelfeldspieler, lief in den jungen Jahren schon 33 Mal für die isländische A-Nationalmannschaft auf. Seit 2023 ist Johannesson schon bei der Fortuna. Der Marktwert wird auf sieben Millionen Euro geschätzt.


Philipp Türoff gibt Kaderbudget und Saisonziel des 1. FC Köln für die kommende Saison vor

Philipp Türoff vom 1. FC köln
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Philipp Türoff gibt Kaderbudget und Saisonziel des 1. FC Köln für die kommende Saison vor

Nach einem Jahr in der 2. Bundesliga steht der 1. FC Köln wieder da, wo er als Traditionsverein hingehört, in der Bundesliga. Doch nicht nur sportlich hat sich bei den Geißböcken einiges getan. Auch finanziell steht der FC wieder auf beiden Beinen und hat wieder Handlungsspielraum. Das sagt Philipp Türoff zur finanziellen Entwicklung des 1. FC Köln und den Zielen.

Im vereinseigenen Interview äußert sich der Geschäftsführer der Geißböcke zur Situation des FC. Das sagt Philipp Türoff zur finanziellen Entwicklung des 1. FC Köln und den Zielen.

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Die verangenen Jahre hielten für den 1. FC Köln ein Auf und Ab bereit. Mit der Transfersperre, der desolaten finanziellen Situation und dem Abstieg in die 2. Bundesliga blickt der Verein auf eine schwere Zeit zurück. Doch nun hat sich die Lage am Geißbockheim deutlich verbessert. Die FIFA-Sanktionen liegen in der Vergangenheit, der FC spielt wieder erstklassig und auch die finanzielle Situation hat sich merklich verbessert. Im vereinseigenen Interview im GeißbockEcho sprach Geschäftsführer Philipp Türoff über seinen „geil krassen Höllenritt“ der vergangenen drei Jahre im Amt. Besonders gegen Ende der Saison hätte der Blick aufs Spielfeld seinen Puls beschleuningt. Dabei wäre laut des Geschäftsführers der FC sowohl im Aufstiegs- als auch im Nicht-Aufstiegs-Szenario handlungs- und entwicklungsfähig gewesen. „Wir haben in den vergangenen Jahren gut gehaushaltet und uns dadurch stabilisiert“, so der 49-Jährige.

Unerwartete Einnahmen verbesserten die Situation

Es sei zwar „keineswegs so, dass wir auf einem Festgeldkonto sitzen und nun viel Geld ausgeben können, aber der FC ist wieder gesund und wir haben Handlunspielräume“, so Türoff. Und genau diese hätte der FC in beiden Szenarien dazu genutzt, um „die höchste Priorität anzugehen und uns sportlich wieder dahin zu bewegen, wo wir den 1. FC Köln sehen – nämich als fest etablierter Bestandtiel der Bundesliga.“ Dabei war das Abstiegsjahr rein finanziell mit deutlichen Einbußen für den FC verbunden. „Alleine die deutlich gesunkenen Medienerlöse tun finanziell weh. Dadurch müssen die Ausgaben reduziert werden“, so der Geschäftsführer. Durch die Zweitliga-Verträge und -Gehälter seien beim Lizenzspielkader die Kosten gesunken. Und auch die Stadionpacht reduzierte sich im Zweitligajahr bei gleichbleibend ausverkauftem Stadion. Dies helfe dabei „auch in einer Zweitliga-Saison stabil zu bleiben“.

Wie bewertet ihr die FC-Profis?

Doch nicht nur die Einnahmen aus den Ticketverkäufen verhalfen dem FC zu Einkünften. Auch die nicht vorhersehbaren Sondererlöse spülten Geld in die Kassen des Vereins. Mit den „Einnahmen im DFB-Pokal und durch den Einzug ins Viertelfinale und ausverrkauften Spielen bei Flutlicht haben wir einstprechend einer vorsichtigen Planung nicht gerechnet“, so Türoff. “ Diese Effekte haben uns gestärkt, sodass wir auch die Zweitliga-Saison mit einem positiven Ergebnis abschließen werden.“ Hinzu kommen die Einnahmen des Transfers von Jonas Urbig. Der Keeper der Geißböcke wechselte bekanntermaßen im Winter zum FC Bayern München und brachte dem FC eine kolportierte Ablöse von sieben Millionen Euro Sockelablöse zuzüglich Bonuszahlungen von drei Millionen Euro die die Gesamtsumme auf zehn Millionen Euro ansteigen lassen könnten.

„Wir wollen eine Mannschaft zusammenhaben, die Spaß macht“

Der Transfer des Kölner Kronprinzen „zahlt positiv aufs Ergebnis ein und schafft wiederum Handlungsspielräume, um den Kader substanziell weiterzuentwickeln“, sagte Türoff. In erster Linie gehe es um die sportlichen Ziele. Aber auch in „anderen Bereichen werden Ressourchen gebraucht. Etwa in der physischen und digitalen Infrastruktur und auf der Geschäftsstelle. Die kolportierten zwölf Millionen Euro Etat für die Kaderplanung sollen nun tatsächlich zur Verfügung stehen. „Das ist in etwa die Größenordnung, die wir brauchen, um richtig handlungsfähig zu sein“, bestätige der 49-Jährige gegenüber dem „Kölner Stadt-Anzeiger„. Und das Ziel für die kommende Saison ist auch bereits ausgemacht: „Wir wollen drinbleiben und uns an der Spitze des letzten Liga-Drittels einsortieren“, so der Geschäftsführer. Bedeutetnalso, dass sich der FC Tabellenplatz 13 oder 14 als angstrebtes Ziel setzt.

„Das würde in etwa auch unsere wirtschaftliche Kraft dokumentieren. Wir gehen das finanziell nicht naiv an, sondern wollen absolut wettbewerbsfähig sein und im Zweifel gegenüber unseren Konkurrenten auch mal die Nase vorne haben“, sagte Türoff weiter. „Wir wollen eine Mannschaft zusammenhaben, die Spaß macht und die auch in der Bundesliga eine gute Rolle spielen kann, um unser Ziel, den Klassenerhalt, zu schaffen.“ Und somit wäre wohl auch die spielerische Ausrichtig des FC für die kommende Saison als Marschroute abgesteckt. Eine mannschaft, die Spaß macht wird eher nicht auf destruktiven Fußball setzen, sondern viel eher versichen, offensiv zu agieren, früh zu pressen und das Spiel zu machen. Die Aussichten für die kommende saison hören sich zumindest auf der plnerischene Ebene vielversprechend an. Nun muss der 1. FC Köln diese Ziel nur noch umsetzen.


Angriff: Die Saison-Einzelkritik des 1. FC Köln – gute Noten, aber auch zwei Fünfen

Mark Uth, Tim Lemperle und Imad Rondic vom 1. FC Köln
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Angriff: Die Saison-Einzelkritik des 1. FC Köln – gute Noten, aber auch zwei Fünfen

In der Saison 24/25 waren Licht und Schatten beim 1. FC Köln so nah beieinander wie lange nicht mehr, die Leistungen des Vereins waren im Saisonverlauf sicher nicht immer meisterlich. Das spiegelt sich auch in unseren Saison-Noten wider für den 1. FC Köln: Die Saison-Einzelkritik für die FC-Offensive

Am Geißbockheim geht eine turbulente Saison zu Ende. Zeit, die abgelaufene Spielzeit für den 1. FC Köln Revue passieren zu lassen: Die Saison-Einzelkritik für die FC-Offensive.

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Die Offensivabteilung der Geißböcke legte in der Anfangsphase der Saison vielversprechend los. Das 5:0 gegen Braunschweig und das 4:4 gegen den Karlsruher SC sollten jedoch die einzigen Schützenfeste der FC-Stürmer in der abgelaufenen Saison bleiben – abgesehen von der kollektiven Leistungsexplosion beim 4:0 gegen Kaiserslautern am letzten Spieltag. Zwölfmal siegte der 1. FC Köln mit nur einem Tor Unterschied. Die offensiven Zugpferde im FC-Kader sprangen also nur so hoch, wie sie mussten – bisweilen auch nur so hoch, wie sie konnten – oder so hoch, wie es das System von Gerhard Struber, das für attraktiven Angriffsfußball nicht viel übrig hatte, eben zuließ. 

Jugend forscht und ein hollywoodreifer Abschied

Mark Uth

Mark Uth

Der 33-Jährige verabschiedete sich auf die romantischste Art und Weise, die er sich nur hätte erträumen können: Sein Treffer zum 4:0 gegen die Roten Teufel kann kein Hollywood-Drama überbieten. Abseits von den großen Emotionen am letzten Spieltag lief es in seiner letzten Saison nicht rund: Fußballerisch konnte der gebürtige Kölner dem FC nicht wirklich weiterhelfen. Doch seine neue Rolle als Ergänzungsspieler könnte man auch anders interpretieren. In seiner letzten Saison lag Uths Schwerpunkt neben dem Platz. Als einer der dienstältesten Spieler entlastete er junge Spieler in Phasen, in denen es mal nicht so lief. Der Porzer hielt die Laune im Team hoch und stärkte den Zusammenhalt in der Truppe.


Imad Rondic

Er wurde im Winter mit großen Erwartungen aus der höchsten polnischen Spielklasse von Widzew Łódź zum 1. FC Köln geholt, um die akute Knappheit an nominellen Mittelstürmern zu beheben. Doch nach der Rückrunde spricht seine Bilanz eine deutliche Sprache: Ein Tor in neun Einsätzen für die Geißböcke – und dieses Tor fiel auch nur dank der Mithilfe von Paderborns Felix Götze, der den abgeprallten Schuss von Rondic ins eigene Tor lenkte. Insgesamt ging die Rechnung für Imad Rondic bislang noch nicht auf, und die Konkurrenz eine Spielklasse höher stimmt nicht gerade zuversichtlich, dass der Bosnier ins Team kommt.


Damion Downs

Damion Downs

In der laufenden Spielzeit schoss er 10 Tore für den FC, doch es hätten gut und gerne noch eine Handvoll mehr sein können. Dem FC-Eigengewächs  fehlte häufig die nötige Kaltschnäuzigkeit vor dem Tor. Gegen Preussen Münster beispielsweise ließ er zunächst 100-prozentige Chancen aus, nur um dann höchst anspruchsvoll ein Tor beizusteuern. Dennoch: Zehn Tore und fünf Vorlagen in der Liga machen Mut für das enorme Entwicklungspotenzial des jungen Stürmers. Zumal nach dem Lemperle-Abgang seine Bedeutung in der FC-Offensive weiter Gewicht erhält. Unterm Strich eine starke Saisonleistung des 20-jährigen Deutsch-Amerikaners: folgerichtig wurde er jüngst von US-Nationaltrainer Mauricio Pochettino für den anstehenden Gold Cup nominiert.



Tim Lemperle

Leistete der Mannschaft vor dem wichtigsten Spiel der Saison einen Bärendienst: Die Prügelei auf dem Partyschiff vor dem Saisonfinale gegen Kaiserslautern sorgte für ein unruhiges Umfeld und ein gesteigertes Medieninteresse, das eine fokussierte Vorbereitung sicher erschwerte. Sportlich allerdings spielte Lemperle eine tragende Rolle im Schneckenrennen um den Aufstieg für den 1. FC Köln,  erzielte zehn Liga-Tore und bereitete sechs weitere vor. Eingesetzt durch lange Bällen von Hübers und Pacarada überzeugte er stark im Eins-gegen-Eins, war zwischen den Ketten unterwegs und ein fortwährender Unruhestifter für die gegnerische Verteidigung. War ein echter Offensiv-Allrounder, der seine Sturmpartner immer wieder in Szene zu setzen wusste. Fiel er aus, dann machte sich das in der Effizienz und Chancenkreation der Domstädter deutlich bemerkbar.


Steffen Tigges

Schon vor Ende dieser Saison wurde klar: Steffen Tigges spielt sportlich beim 1. FC Köln keine Rolle mehr. Laut Medienberichten will man noch diesen Sommer eine Lösung finden, um zukünftig getrennte Wege zu gehen. Der Vertrag des Mittelstürmers läuft noch bis 2026. Funkel strich den 26-Jährigen aus dem Kader für die beiden Spiele gegen Ulm und Braunschweig, in denen er zwar jeweils 90 Minuten auf dem Platz stand, ansonsten aber nur Kurzeinsätze hatte und sich dabei nicht für mehr empfehlen konnte. Der 1,94 m große Spieler kann nach der Saison keine Torbeteiligung vorweisen. Das Kapitel 1. FC Köln und Tigges wird wohl noch im Sommer ein jähes Ende finden.


Wie bewertet ihr den FC gegen Kaiserslautern?

Lukas Kwasniok weiter Favorit – aber zwei weitere Trainer im Gespräch beim 1. FC Köln

Lukas Kwasniok auf der Liste beim 1. FC Köln
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Lukas Kwasniok weiter Favorit – aber zwei weitere Trainer im Gespräch beim 1. FC Köln

Die Gespräche mit Lukas Kwasniok sollen bereits weit fortgeschritten sein. Doch der 43-Jährige ist nicht alleine in der Verlosung bei der Trainersuche des 1. FC Köln: Zwei weitere Namen werden gehandelt.

Noch gibt es keinen neuen Coach, aber die Verhandlungen sollen weit fortgeschritten sein. Dennoch bleibt es spannend in der Trainersuche des 1. FC Köln: Zwei weitere Namen werden aber aktuell gehandelt.

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Wird es Lukas Kwasniok oder wird er es nicht? Der FC sucht weiterhin nach einem Trainer, der eben noch nicht final gefunden ist. Wie berichtet ist Köln nach wie vor an einer Verpflichtung von Kwasniok interessiert. Zumindest grundsätzlich. Nach dem intensiven Gespräch in der vergangenen Woche befindet sich Kwasniok auch weiterhin in der Pole Position und eine Verpflichtung des Trainers scheint weiterhin eine wahrscheinliche Variante. Eine Einigung ist mit dem 43-Jährigen aber dem Vernehmen nach noch nicht erzielt. Und das scheint einen guten Grund zu haben. Denn wie nun „Sky“ berichtet, haben die Geißböcke zwei weitere Kandidaten auf der Liste und mit denen befinde sich Köln auch in Gesprächen. Konkrete Namen nennt der TV-Sender aber nicht.

Ist Bo Svensson ein Kandidat?

Zuletzt war es verdächtig ruhig um den Namen Urs Fischer geworden. Erst vor wenigen Wochen hatte die RTL-Gruppe von einer Unterschrift des Schweizers gesprochen. Beim FC zeigte man sich über die Aussage allerdings irritiert. Ob Fischer sich noch in der Verlosung befindet, ist unklar. Einen weiteren Namen handelt unterdessen die „Kölnische Rundschau“. Demnach soll auch Bo Svensson Kontakt zum FC gehabt haben. Der 45-Jährige trainierte bis zum Ende des vergangenen Jahres noch Union Berlin, wurde aber nach einem halben Jahr entlassen, es folgte Steffen Baumgart. Noch zu Zeiten bei den Köpenickern und vor allem zuvor beim FSV Mainz 05 wurde Svensson auch mit Clubs aus der Premier League in Verbindung gebracht. Auch jetzt soll es weitere Vereine geben, die um die Gunst des Dänen buhlen.

Wie bewertet ihr die FC-Profis in dieser Saison?

Svensson vertritt aber ebenfalls einen eher defensiven Fußball, passt also eigentlich nicht zum Spielkonzept der Geißböcke. Dabei ist nicht ganz klar, wie diese Spielidee aussehen wird. Thomas Kessler ließ zuletzt durchblicken, dass es eher um Leitplanken gehen würde, deutete an, dass man in der Bundesliga so oder so auch flexibel auf den Gegner reagieren müsse. Auch am Wochenende wird es mit Sicherheit keine finale Meldung über den neuen Trainer geben. Damit wird frühestens zu Beginn nächster Woche gerechnet. Möglicherweise gibt es aber finale Gespräche.