Bei der U21 nur noch die zweite Wahl – beim FC lauert die Konkurrenz

Jan Thielmann im Trikot des DFB
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Bei der U21 nur noch die zweite Wahl – beim FC lauert die Konkurrenz

Die Bilanz der Lรคnderspielreise war fรผr die U21-Nationalmannschaft erfreulich. Wirklich glรผcklich wird Jan Thielmann aber wohl nicht sein. Der FC-Profi war bislang Stammspieler und musste nun dem starken Nnamdi Collins den Vortritt lassen. Auch beim FC wird es enger auf seiner Position: Jan Thielmann bekommt Konkurrenz bei der U21 und beim 1. FC Kรถln.

Die EM 23 verpasste das Kรถlner Eigengewรคchs verletzt, die kommende kรถnnte ebenfalls nicht wie gewรผnscht verlaufen. Denn der 22-Jรคhrige hat seinen Stammplatz in Antonio Di Salvos Elf momentan eingebรผรŸt und bekam wenig Einsatzzeit bei den aktuellen Lรคnderspielen. Ebenfalls umkรคmpft ist sein Platz beim FC: Jan Thielmann bekommt Konkurrenz bei der U21 und beim 1. FC Kรถln.

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Mit einem souverรคnen Sieg รผber Dรคnemark und einem achtbaren Unentschieden gegen Topfavorit Frankreich fรคllt die Bilanz der deutschen U21 eigentlich doch recht ordentlich aus. Das Team von Antonio Di Salvo hat die Serie ohne Niederlage nun auf 13 Begegnungen ausgebaut. Zumindest sind die Vorzeichen nach der erfolgreichen EM-Quali, ein halbes Jahr vor der Europameisterschaft in der Slowakei, recht gut – fรผr die deutsche Mannschaft, allerdings wohl nicht fรผr alle Spieler. So kehrt Jan Thielmann sicher nicht mit den grรถรŸten Glรผcksgefรผhlen zurรผck ans GeiรŸbockheim, trotz der erfolgreichen Ausbeute seines Teams, trotz des Achtungserfolgs gegen den vermeintlichen Top-Favoriten auf den EM-Titel aus Frankreich. Denn im Gegensatz zu Jonas Urbig und Eric Martel sowie Julian Pauli, Max Finkgrรคfe und Damion Downs bei der U20 erhielt Thielmann nur sehr wenig Einsatzzeit.

Eine ungewohnte Rolle fรผr Jan Thielmann

Beim 3:0-Erfolg รผber die Dรคnen spielte Thielmann immerhin noch eine gute halbe Stunde, kam fรผr den starken Brajan Gruda und รผbernahm die Kapitรคnsbinde von seinem Kรถlner Mannschaftskollegen Martel. Gegen Frankreich wurde das Kรถlner Eigengewรคchs erst fรผr die letzten fรผnf Minuten fรผr Nick Woltemade eingewechselt. Eine ungewohnte Rolle. Denn Thielmann war im Jahr 2024 immer Stammspieler, stand in allen Begegnungen des Jahres in der Anfangsformation. Im November letzten Jahres war Thielmann nach langer Verletzung, die er sich bei der Vorbereitung auf der U21-EM zugezogen hatte, ebenfalls nur Ergรคnzungsspieler – sonst gehรถrte der Kรถlner immer zum Stammpersonal. Nun, ausgerechnet in den letzten Spielen des Jahres und der vorletzten Lรคnderspiel-MaรŸnahme vor dem Endturnier in der Slowakei, muss sich der FC-Profi mit der Rolle des Einwechselspielers anfreunden.

Thielmann hat starke Konkurrenz

Und es ist nicht unwahrscheinlich, dass das auch mit der Position des Rechtsverteidigers zusammenhรคngt. Thielmann spielte bei den aktuellen Begegnungen wieder im rechten Mittelfeld, seiner vermeintlichen Stammposition. Seit November 23 war der RechtsfuรŸ auch bei der U21 nur noch als Rechtsverteidiger unterwegs. Zunรคchst auch mit sehr stabilen und guten Leistungen. Doch gerade beim 3:3 gegen Polen, dem Gruppenfinale der U21-Quali, erwischte Thielmann einen rabenschwarzen Abend. Der Kรถlner war bei allen drei Gegentreffern mit in der Verlosung, rettete aber in der Schlussminute auf der Linie immerhin noch den Punkt. Dennoch war der Abend offenbar alles andere als eine Bewerbung fรผr Thielmann. Nun erhielt der gelernte Innenverteidiger Nnamdi Collins von Eintracht Frankfurt den Vorzug. Und der 20-Jรคhrige machte seine Sache bei den beiden ersten Einsรคtzen fรผr die U21 richtig gut.

Schon bei der Eintracht hat sich der Youngster einen Stammplatz erarbeitet, glรคnzte auch dort in den vergangenen Spielen und macht es Thielmann auf dem Weg zur U21-EM in der Slowakei zumindest schwer. Die vergangene Europameisterschaft verpasste das Kรถlner Eigengewรคchs verletzt, nun droht der Bankplatz. Immerhin. Denn Tim Lemperle wurde bekanntlich noch nicht einmal berรผcksichtigt, obwohl sich der Stรผrmer gerade in Topform befindet. Die Konkurrenz ist auch in der Offensive groรŸ und sie lieferte in den Begegnungen gegen Dรคnemark und Frankreich. Bis zum Juni ist bekanntlich noch viel Zeit. Zeit, in der sich der etatmรครŸige Offensivspieler beim FC fรผr den U21-Bundestrainer anbieten kann. Dafรผr mรผssen dann allerdings auch die Leistungen bei den GeiรŸbรถcken stimmen – am besten konstant.

Konkurrenz fรผr Thielmann aus der Offensive?

Zuletzt zeigte die Formkurve beim FC auch wieder ein wenig nach oben. Vor allem, weil Thielmann durch die Dreierkette mehr Absicherung in der Rรผckwรคrtsbewegung erhรคlt. Der 22-Jรคhrige kann sich mehr auf die Offensive konzentrieren. Doch genau darin liegt fรผr das Eigengewรคchs auch eine Gefahr. Denn einen offensiv ausgerichteten rechten Part kรถnnen auch andere FC-Profis spielen. Gerade in der Vorwรคrtsbewegung herrscht beim FC aktuell ein รœberangebot. Marvin Obuz hofft zum Beispiel auf seine Chance. Florian Kainz, Luca Waldschmidt, Mark Uth, Dejan Ljubicic, Tim Lemperle, Damion Downs und Linton Maina viele Namen fรผr wenig Positionen. Sicher passen nicht alle auf die Position auf der rechten Seite bei einer Dreierkette – aber Jan Thielmann ist bekanntlich ebenfalls nicht die Optimallรถsung.


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Restprogramm

Spieler des 1. FC Kรถln freuen sich.

Das sagt Struber zu Lemperle

Mit Aggressivitรคt und Kรถrperlichkeit in den Charaktertest

Leart Pacarada vom 1. FC Kรถln.
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Mit Aggressivitรคt und Kรถrperlichkeit in den Charaktertest

Fรผr den FC steht am Freitagabend das Flutlichtspiel im PreuรŸenstadion an. Zum ersten Mal seit 60 Jahren treffen die Teams wieder aufeinander. Auch, wenn die Teams mit unterschiedlichen Vorzeichen in das Spiel starten, wird es fรผr den FC keine leichte Aufgabe. So kรถnnte der 1. FC Kรถln gegen Mรผnster punkten.

Mit der Begegnung gegen PreuรŸen Mรผnster kehren die Kรถlner aus der Lรคnderspielpause zurรผck. Nach zuletzt drei Pflichtspielsiegen in Folge, will der FC nachlegen. Ein Selbstlรคufer wird das gegen einen ambitionierten Gegner aber nicht. So kรถnnte der 1. FC Kรถln gegen Mรผnster punkten.

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Mehr als 60 Jahre sind seit dem letzten Aufeinandertreffen vergangen, wenn es am Freitagabend zum Traditionsduell zwischen dem SC PreuรŸen Mรผnster und dem 1. FC Kรถln in der 2. Bundesliga kommt. Wobei sich der Begriff der Tradition eher auf die Wertigkeit und die Historie der Vereine und nicht so richtig auf die Anzahl oder Qualitรคt des Duells an sich bezieht. Denn die Begegnung zwischen den beiden Grรผndungsmitgliedern der Bundesliga hat es eben in jener genau zwei Mal gegeben – und beide dann zwangslรคufig in der Premieren-Spielzeit 63/64. In Kรถln gewann der FC im Oktober 63 nach Toren von Christian Mรผller und Wolfgang Overath sowie einem Eigentor 3:0, das Rรผckspiel gewannen die Kรถlner ein halbes Jahr spรคter durch einen Doppelpack. Karl-Heintz Thielen war beim 2:0-Erfolg gleich zwei Mal zur Stelle. Zuvor gab es in der Oberliga die Partie bereits 24 Mal.

PreuรŸen Mรผnster hat sich einigermaรŸen stabilisiert

Der Ausgang der damaligen Bundesliga-Saison ist bekannt: Der FC holte sich die Meisterschaft, Mรผnster stieg ab und beide Teams stellten damit die Weichen fรผr die mittelfristige Zukunft. Sechs Jahrzehnte spรคter fรผhren die Wege im PreuรŸenstadion wieder zusammen. Beim FC fรผhrte dieser รผber so manche Titel, Europapokal-Teilnahmen, Nationalspieler, aber eben auch Abstiege ins Liga-Unterhaus so wie aktuell. Bei den PreuรŸen war viel 2. und 3., schlieรŸlich aber auch Regionalliga, aus der dann der Durchmarsch in die 2. Bundesliga gelang, dabei. Und dort ist das Team laut FC-Trainer Gerhard Struber nun auch „angekommen“. Nach holprigem Saisonauftakt mit einem Punkt aus fรผnf Spielen hat sich die Mannschaft einigermaรŸen stabilisiert. „PreuรŸen Mรผnster hat in den letzten Wochen unter Beweis gestellt, dass es ein sehr kompaktes Team ist, dass sehr einfach FuรŸball spielt und weiรŸ, was es kann und was es weniger gut kann“, sagte Struber am Mittwoch.

Tatsรคchlich belegen die Mรผnsteraner nun den 16. Tabellenplatz mit immerhin elf Zรคhlern. Das ist immer noch nicht viel, doch der Blick auf die Gegner zeigt, dass PreuรŸen durchaus weiรŸ, wie sie vermeintlichen Topfavoriten wehtun kรถnnen. Mรผnster punktete gegen Hannover, Paderborn und Karlsruhe, sackte sogar drei Zรคhler gegen Dรผsseldorf ein. Gegen Teams aus der Top-5 gab es nur eine Niederlage gegen den Hamburger SV, wenn auch eine deutliche. „Es ist eine Mannschaft, die zu Hause in dieser Atmosphรคre eine besondere Power entwickelt“, sagt der Kรถlner Trainer. „Es braucht eine mentale Haltung, eine Aggressivitรคt, eine Kรถrperlichkeit, um sich da reinzuarbeiten. Und dann wollen wir รผber unsere Art und Weise, das Spiel in die Hand nehmen. Es wird ein Spiel, das mit Kampf verbunden ist und den mรผssen wir auf den Platz bringen.“

Zweikampfhรคrte, aber nicht unfair

Der FC erwartet also ein Kampfspiel. Das hatte auch Leart Pacarada schon unter der Woche angekรผndigt und die Begegnung als Charaktertest ausgemacht. Tatsรคchlich kรถnnte das Duell den Kรถlnern sogar liegen. Zwar spielen die PreuรŸen nach der Statistik wirklich sehr kรถrperbetont, doch der FC ist keinen oder nur einen kleinen Deut besser. Die Teams liegen auf den Rรคngen vier und fรผnf der meistgefรผhrten Zweikรคmpfe der Liga. Beide gewinnen davon etwas weniger als die Hรคlfte. Mรผnster spielte bislang 150 Fouls, der FC 143. Dabei kassierten die GeiรŸbรถcke 29 Gelbe Karten, die PreuรŸen 27. Interessant ist aber, dass Mรผnster in der Liga die meisten Gegentore durch Kopfbรคlle kassiert hat, die Kรถlner Offensive die meisten Kopfbรคlle aufs gegnerische Tor bringt. Dementsprechend anfรคllig ist Mรผnster bei Flanken, der FC schlรคgt nach wie vor noch recht viele (Rang drei).

Mรผnster ist aber alles andere als Toranfรคllig – zumindest fรผr ein Kellerkind. Die PreuรŸen kassierten bislang 19 Gegentreffer, damit gibt es nur drei Mannschaften in der unteren Tabellenhรคlfte, die den Ball seltener aus dem Netz holen mussten. Auch die GeiรŸbรถcke haben mehr Gegentore auf dem Konto. Die Offensive ist dagegen alles andere als beeindruckend. Erst 15 Tore hat Mรผnster geschossen, Top-Torjรคger ist Joshua Mees mit drei Toren. Struber wird gegen die PreuรŸen erstmals so gut wie der komplette Kader zur Verfรผgung stehen. Bis auf Jacob Christensen ist der FC komplett. Wie der Trainer es taktisch angehen wird, lieรŸ Struber offen. Dreier- oder Viererkette? Man werde von beidem etwas am Freitag sehen, sagte der Coach. Fรผr die PreuรŸen geht es indes darum, alles daran zu setzen, dass es keine weiteren sechs Jahrzehnte dauern wird, bis der FC wieder im PreuรŸenstadion zu Gast ist.


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Marvin Obuz vom 1. FC Kรถln

Transfergerรผchte

Kainz winkt Startelf

Verlรคsst Marvin Obuz den FC Richtung Essen?

Marvin Obuz im Trikot des 1. FC Kรถln
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Verlรคsst Marvin Obuz den FC Richtung Essen?

Der FC arbeitet offensichtlich mit Hochdruck an einigen Neuverpflichtungen. Doch es wird auch Abgรคnge geben. So kรผndigte Thomas Kessler harte Kader-Entscheidungen an beim 1. FC Kรถln: Marvin Obuz kรถnnte den FC im Winter verlassen.

Noch in der vergangenen Woche gab es ein รผberschwรคngliches Lob, nun verdichten sich die Anzeichen auf einen Wechsel beim 1. FC Kรถln: Marvin Obuz kรถnnte den FC im Winter verlassen.

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Noch vor genau einer Woche fand FC-Trainer Gerhard Struber besonders lobende Worte fรผr zwei seiner Spieler. Im Testspiel gegen den FC Groningen hatten Rasmus Carstensen und Marvin Obuz offenbar besonders รผberzeugt. Das Kรถlner Eigengewรคchs sehe Struber auch auf dem Sprung in die Mannschaft, er habe nur eine Einsatzzeit-Problematik, hieรŸ es. Sieben Tage spรคter verdichten sich die Anzeichen, dass der Offensivspieler schon bald mehr Einsatzzeit sammeln kรถnnte, allerdings nicht mehr im Trikot des 1. FC Kรถln. Die Zeichen stehen bei Obuz und dem 1. FC Kรถln einmal mehr auf Abschied. Denn so groรŸ das Talent des Spielers von den FC-Bossen auch erachtet wird, Spielpraxis sammelt der 22-Jรคhrige bei den Kรถlnern nicht. Und das, obwohl Obuz in den vergangenen Spielzeit bei Rot-Weiss Essen einer der absoluten Leistungstrรคger war.

Auch Interesse aus der Bundesliga?

Und genau dorthin kรถnnte es nun auch zurรผckgehen. Wie die „WAZ“ berichtet, hat der Traditionsclub bereits die Spielerseite kontaktiert. Schon seit einigen Tagen halten sich rund um RWE hartnรคckig die Gerรผchte, Obuz kรถnne wieder ein Kandidat beim Drittligisten werden. Und tatsรคchlich scheint an einem Abschied aus Kรถln etwas dran zu sein. Obuz kommt beim FC in dieser Spielzeit auf drei Kurzeinsรคtze. Im DFB-Pokal gegen seinen Ex-Club Holstein Kiel wurde der gebรผrtige Kรถlner nur fรผr die letzte Minute eingewechselt. Wirklich zufriedenstellend verlรคuft diese Spielzeit also nicht fรผr einen Spieler, der mit groรŸen Ambitionen nach Kรถln zurรผckgekehrt ist. In Essen hรคtte man den Offensivspieler im Sommer gerne behalten. Doch aufgrund der Transfersperre wollte man in Kรถln wohl kein Risiko eingehen.

Nun wรผrde der FC dem Spieler wohl keine Steine in den Weg legen. Erst vor wenigen Tagen hatte Christian Keller in einem Interview mit dem „Geissblog“ betont, dass es fรผr einige junge Spieler die Option einer Leihe fรผr mehr Spielpraxis gibt. Damit wird der Sportdirektor aber vermutlich nicht Obuz gemeint haben. Denn der Vertrag des Spielers lรคuft im kommenden Sommer aus. Fรผr ein Leihkonstrukt mรผsste also zunรคchst das Arbeitspapier in Kรถln verlรคngert werden. Ob der gebรผrtige Kรถlner, der mit sieben Jahren ans GeiรŸbockheim wechselte, dazu bereit ist, ist eher fraglich. Fรผr Obuz wรคre es die dritte Leihe nach den Stationen in Kiel und Essen. Wahrscheinlich erscheint eher ein Verkauf. Es sei denn, Christian Keller findet das richtige Lockmittel fรผr eine weitere Verlรคngerung.


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Ivan Prtajin von Union Berlin

Stรผrmer im Visier?

Spieler des 1. FC Kรถln freuen sich.

Restprogramm des Jahres

Medienbericht: Ist Ivan Prtajin der gesuchte Stรผrmer?

Ivan Prtajin von Union Berlin ein Kandidat beim FC?
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Medienbericht: Ist Ivan Prtajin der gesuchte Stรผrmer?

Wenige Wochen vor dem Ende der Transfersperre beginnt das Brodeln in der Gerรผchtekรผche des 1. FC Kรถln. Die ersten Namen werden gehandelt. So berichtet der Kicker: Ivan Prtajin kรถnnte ein Kandidat fรผr den FC sein.

Ein Rechtsverteidiger und ein Angreifer stehen mindestens auf der Liste, vielleicht kommen noch weitere Spieler dazu. Der FC will und muss wahrscheinlich auch im Winter nachlegen. Und die ersten Namen werden bereits gehandelt. Der „Kicker“ bringt einen weiteren Spieler ins Gesprรคch: Ivan Prtajin kรถnnte ein Kandidat fรผr den FC sein.

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Erst am Dienstag wurde รผber einen mรถglichen Rechtsverteidiger spekuliert. Offenbar soll sich der FC fรผr Pascal Fallmann von Erzgebirge Aue interessieren. Tatsรคchlich haben die Kรถlner auf der Position eine Vakanz. Ob der 21-jรคhrige Abwehrspieler aber umgehend eine Option ist, darf zumindest hinterfragt werden. Fallmann, der vom FC schon mehrfach beobachtet worden sein sol, ist in der 3. Liga zwar Stammspieler und glรคnzte zuletzt auch mit einem Tor und einer Vorarbeit, der ร–sterreicher dรผrfte aber eher in die Kategorie Perspektivspieler fallen. Nun wird aber auch ein Stรผrmer mit den Kรถlnern in Verbindung gebracht. So berichtet der „Kicker“ in seiner aktuellen Printausgabe (21. November) von einem mรถglichen Kรถlner Interesse an Ivan Prtajin. Der Stรผrmer steht aktuell beim 1. FC Union Berlin unter Vertrag.

Stark in Wiesbaden, keine Chance in Berlin

Bei den Eisernen kam Prtajin allerdings in Pflichtspielen noch nicht zum Einsatz, trug nur bei Testspielen das Trikot von Union. Der 28-Jรคhrige war erst im Sommer von Wehen Wiesbaden nach Berlin gewechselt. Und der Stรผrmer kam mit einer ordentlichen Empfehlung an die Alte Fรถrsterei. In 34 Pflichtspielen erzielte Prtajin in der vergangenen Spielzeit 16 Tore. In der Liga traf der Kroate 13 Mal, bereitete zwei weitere Tore vor und war somit an nahezu der Hรคlfte aller Wehener Treffer beteiligt. Der Angreifer weiรŸ zumindest, wo in der 2. Bundesliga das Tor steht. Insgesamt sammelte Prtajin in 65 Begegnungen fรผr Wiesbaden 45 Scorerpunkte, erzielte 33 Tore und hatte maรŸgeblichen Anteil am Aufstieg des SV. Zuvor hatte Prtajin unter anderem beim FC Schaffhausen in der Schweiz eine รคhnliche Bilanz erreicht. Damals kam der Angreifer in 56 Spielen auf 32 Torbeteiligungen.

Auch Interesse aus der Bundesliga?

Fรผr die Mannschaft aus der Schweiz spielte der Stรผrmer auch schon mal gegen den FC. Im Rahmen des Trainingslagers 2021 trafen die Kรถlner in Donaueschingen auf Schaffhausen, Prtajin stand in der Sturmspitze, kam auch zu Mรถglichkeiten, blieb fรผr den Zweitligisten aber ohne Torerfolg. Aus der Schweiz wechselte der Angreifer ausgerechnet zu Olimpija Ljubljana, bevor es dann nach Wiesbaden ging. Der Angreiferspielt sehr kรถrperbetont, ist ein wuchtiger Stรผrmer. Neben Union Berlin sollen im vergangenen Sommer auch weitere Bundesligisten an dem Angreifer interessiert gewesen sein. In Berlin konnte der Stรผrmer seinen damaligen Trainer Bo Svensson aber offenbar nicht รผberzeugen, schon nach der Vorbereitung sollte der 28-Jรคhrige in die 2. Bundesliga verliehen werden.

Laut dem „Kicker“ kรถnnte der Stรผrmer also ein Leih-Kandidat fรผr die GeiรŸbรถcke sein. Doch es buhlen wohl auch einige Bundesligisten um die Dienste des Angreifers. Schon vor einigen Wochen wurde unter anderem der FC St. Pauli mit Prtajin in Verbindung gebracht. Wie konkret der Gedanke ist, ist nicht bekannt.


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Marvin Obuz vom 1. FC Kรถln

Transfergerรผchte im รœberblick

Spieler des 1. FC Kรถln freuen sich.

Restprogramm des Jahres

Christian Keller bremst die Transfer-Euphorie, sein Vertrag bietet Anlass fรผr Spekulationen

Christian Keller beim Training des 1. FC Kรถln
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Christian Keller bremst die Transfer-Euphorie, sein Vertrag bietet Anlass fรผr Spekulationen

In gut sechs Wochen ist es geschafft und der FC darf wieder auf dem Transfermarkt aktiv werden und die verpflichteten Spieler dann auch registrieren und einsetzten. Christian Keller รคuรŸert sich nun vorsichtig zu mรถglichen Neuverpflichtungen. Die Situation sei keine einfache bei den Winter-Transfers beim 1. FC Kรถln: Christian Keller dรคmpft die Erwartungen und bietet selbst Anlass fรผr Spekulationen.

Dass der FC auf der Suche nach Verstรคrkung fรผr manche Positionen ist, machte Thomas Kessler bereits vor einigen Wochen klar. Ob sich die Lage nach den drei „zu-Null“-Siegen in Folge und der Umstellung des Spielsystems geรคndert hat, ist unwahrscheinlich. Dennoch bremste Christian Keller die Vorfreude auf den oder die Top-Transfers deutlich aus. Die Situation auf dem Transfermarkt sei nicht einfach bei den Winter-Transfers beim 1. FC Kรถln: Christian Keller dรคmpft die Erwartungen. Fรผr ein wenig Brisanz sorgt ein Bericht der „Sport Bild“. Demnach laufe der Vertrag des Sportdirektors im Februar aus.

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Nun sind es nur noch genau sechs Wochen und der 1. FC Kรถln darf nach zwei sanktionierten Transferperioden wieder auf dem Transfermarkt zuschlagen. Die neu verpflichteten Spieler dรผrfen dann tatsรคchlich auch registriert und damit auch in Pflichtspielen eingesetzt werden. Die Vorfreude nimmt in den Sozialen Medien offensichtlich Fahrt auf, die ersten Namen werden bereits gehandelt. Und das nicht erst, seitdem Thomas Kessler vor einem guten Monat รถffentlich die Position des Rechtsverteidigers und Knipsers als Vakanz ausgemacht hat. Der Leiter der Lizenzspielabteilung lieรŸ auch durchblicken, dass es nicht unbedingt bei den beiden Positionen bleiben wรผrde und auch Gerhard Struber erklรคrte erst vor wenigen Wochen in der neuen FC-Doku „Geliebter FuรŸball“, dass der FC durchaus „frische Gesichter“ vertragen kรถnne. Martin Schulz war in der gleichen Folge ebenfalls zu sehen. Der Chefscout machte sich auf den Weg nach ร–sterreich, um potenzielle Neuverpflichtungen zu beobachten.

„Es wird Kaderbewegungen geben“

Ganz offensichtlich kommt Fahrt in die Angelegenheit und das ist augenscheinlich auch nรถtig. Und das nicht nur, weil sich die Sehnsucht nach Neuverpflichtungen irgendwie angestaut hat. Der FC ist trotz einiger Rรผckkehrer nicht auf jeder Position des Kaders richtig gut aufgestellt. Auch, wenn die jรผngsten Ergebnisse auf eine sportliche Wende hindeuten kรถnnten, wirklich zufriedenstellend verlรคuft die Saison unterm Strich aber nicht. Baustellen gibt es weiterhin genug. „Es wird Kaderbewegungen geben. Welche und wie viele genau, ist jetzt verfrรผht zu sagen“, verspricht Christian Keller im Interview mit dem „Geissblog„, bremst aber gleichzeitig die Euphorie. „Die Winter-Transferperiode ist keine einfache. Wir haben sie gewissenhaft vorbereitet, wir hatten ja auch lange genug Zeit. Trotzdem liegt es nicht allein in unserem Ermessen, was passiert. Spieler im Winter sind im Normalfall in einem Arbeitsverhรคltnis.“

Ob der Sportdirektor bewusst die Erwartungen klein halten will oder vorbaut, weil der ein oder andere Deal nicht wie erwartet funktioniert hat, ist natรผrlich nicht bekannt. Dennoch ist die Hoffnung bei den meisten Fans groรŸ, dass die Kรถlner Spieler verpflichten, die dem FC auch umgehend weiterhelfen. Die Hoffnung, aber wohl auch die Erwartung. Denn Keller glรคnzte in der Wahrnehmung der meisten Anhรคnger nicht gerade mit funktionierenden Transfers. Gerade ein Knipser stรผnde bei den Kรถlnern wohl besonders hoch in der Verlosung. „Es ist schwieriger, einen ablรถsepflichtigen Transfer zu realisieren, wenn die Saison noch lรคuft. Kein Verein gibt im Winter zum Beispiel gerne seinen Top-Stรผrmer ab“, sagt Keller. De facto hat kein Verein einen nachvollziehbaren Grund, seinen Top-Stรผrmer abzugeben. Im Gegenteil, im Winter werden in der Regel die Spieler frei, die in ihrem Club wenig bis gar keine Spielzeit erhalten haben oder aus anderen Grรผnden unzufrieden sind. So wie Davie Selke, der 22/23 nur Edeljoker in Berlin war und ablรถsefrei zum FC wechselte.

Neuer Spieler muss „Qualitรคtsimpulse“ mitbringen

Zwar befinden sich die GeiรŸbรถcke einerseits in einer durchaus besseren Verhandlungsposition als vor einem Jahr, als der FC ebenfalls nach einem Stรผrmer suchte, aber nicht einmal wusste, ob er diesen auch wรผrde verpflichten dรผrfen. Ein Selbstlรคufer ist der Markt fรผr einen Zweitligisten nach einer insgesamt doch eher durchwachsenen Hinrunde auf der anderen Seite aber ganz sicher auch nicht. Mal ganz abgesehen davon, dass auch andere Clubs auf der Suche nach dem gรผnstigen Stรผrmer sind. Mit der Perspektive Bundesliga kรถnnen die Kรถlner jedenfalls nicht dienen. Der Sportdirektor spricht im „Geissblog“ von „Qualitรคtsimpulsen“, die ein neuer Spieler mitbringen muss. Etwa Mentalitรคt, Effizienz – und das unabhรคngig vom Alter. Von Erfahrung oder Routine spricht der Sportdirektor in diesem Zusammenhang nicht. Dabei wird diese doch gerade als einer der Grรผnde fรผr den jรผngsten Erfolge hervorgeholt.

Wirklich viel lรคsst sich Christian Keller dieser Tage zu mรถglichen Neuverpflichtungen nicht entlocken. Das lรคsst wieder Raum fรผr Spekulationen. So wie schon in vergangenen Transferphasen und die Entwicklung war zumindest in denen unmittelbar vor der Transfersperre fรผr viele Fans nicht wirklich zufriedenstellend. Das ganz groรŸe Rad will der Sportdirektor ohnehin nicht drehen, es geht vielmehr um punktuelle Verstรคrkungen. „Wir sind in weiten Teilen mit der Leistung der Mannschaft einverstanden. Ich sehe keinen Grund, im Winter den halben Kader auszuwechseln“, sagt Keller. Wieviel „Wollen“ und wie wenig „Kรถnnen“ oder „Passen“ dann am Ende zusammenkommen, werden alle wohl erst am Ende der Transferperiode einordnen kรถnnen. An dem daraus resultierenden Erfolg oder eben Misserfolg wird sich Keller messen lassen mรผssen.

Wie geht es weiter mit Christian Keller?

Ob es den Sportdirektor am Ende der Saison noch interessieren muss, ist allerdings offen. Denn wie die „Sport Bild“ berichtet, hat Keller nur noch Vertrag bis zum Februar 2025. Und so richtig viele Argumente fรผr eine Verlรคngerung des Arbeitspapiers hat der 45-Jรคhrige in den vergangenen Monaten nicht gesammelt. Auch, wenn der Kรถlner Vorstand doch sehr lobende Worte fรผr den Sportdirektor in einem am Abend verschickten Newsletter fand. „Die Schlรผsse, die alle sportlich Verantwortlichen gemeinsam gezogen haben, waren fรผr uns abermals eine Bestรคrkung in unserer รœberzeugung, die richtigen Personen an den richtigen Positionen zu haben“, heiรŸt es dort. Finanziell wurde der Verein saniert und auch wichtige Dinge in der Infrastruktur des Clubs angestoรŸen, doch der sportliche Abstieg von einem Europapokal-Teilnehmer zum mittelmรครŸigen Zweitligisten innerhalb von gut zwei Jahren ist eben auch nicht von der Hand zu weisen.

Umso wichtiger erscheinen fรผr den AuรŸenstehenden die anstehenden Transfers sowie mรถgliche Vertragsgesprรคche. Fรผr den Club, aber auch fรผr den Sportdirektor, sollte der Vertrag tatsรคchlich noch nicht hinter den Kulissen verlรคngert worden sein. Zumindest wรผrden funktionierende Neuverpflichtungen oder groรŸe Namen die Basis fรผr Gesprรคche, aber auch das Vertrauen der Fans deutlich verbessern. Das gleiche gilt fรผr Gesprรคche รผber Vertragsverlรคngerungen. Nur lieรŸ Keller durchblicken, dass man gerade bei den Leistungstrรคgern Dejan Ljubicic, Tim Lemperle und Linton Maina das Gesprรคch zu einem spรคteren Zeitpunkt suche. „Die Vereinbarung ist, dass wir wieder sprechen, wenn besser absehbar ist, in welche Richtung es fรผr uns gehen wird“, sagte Keller dem „Geissblog“, vermutlich in der stillen Hoffnung, dass sich die sportliche Entwicklung dann doch durch eine Serie schnell weiter verbessert.

Bei den jรผngsten Worten im Newsletter scheint es jedenfalls wahrscheinlich, dass der Vorstand eine Vertragsverlรคngerung anstreben wird. Warum das bislang nicht geschehen ist, wirft allerdings Fragen auf.


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Gerhard Struber vom 1. FC Kรถln

Struber vor Luxusproblem

Kainz winkt Startelf

Brief an Mitglieder: „Die richtigen Personen an den richtigen Positionen“

Dr. Werner Wolf vom 1. FC Kรถln.
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Brief an Mitglieder: „Die richtigen Personen an den richtigen Positionen“

Am Mittwochabend verschickte der Vorstand des FC Post an die 140.000 Mitglieder. In dem Brief nehmen die Bosse Stellung zu den aktuellen Themen rund um den 1. FC Kรถln: Die Vereinsfรผhrung stรคrkt Gerhard Struber und Christian Keller den Rรผcken.

Im Newsletter des FC nehmen die Verantwortlichen Stellung zu den Personalien von Gerhard Struber und Christian Keller. Darรผber hinaus รคuรŸerten sich die FC-Bosse zum aktuellen Stand um den Ausbau des GeiรŸbockheims und den Zukunftszielen des 1. FC Kรถln: Die Vereinsfรผhrung stรคrkt Gerhard Struber und Christian Keller den Rรผcken.

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Der Newsletter der FC-Bosse, der am Mittwochabend an alle Mitglieder des Vereins verschickt wurde, wirkt schon ein wenig wie eine Beruhigung nach stรผrmischen Zeiten beim 1. FC Kรถln. Prรคsident Werner Wolf sowie die beiden Vize Eckhard Sauren und Carsten Wettich รคuรŸerten sich zur angespannten Situation nach den beiden Niederlagen gegen Darmstadt und Paderborn. „Auf einmal schien alles in Frage zu stehen. Es waren nicht nur zwei Niederlagen. Nach anderthalb Jahren der sportlichen Enttรคuschung, inklusive Abstieg und Transfersperre, wuchs die Angst, nun in die Bedeutungslosigkeit des ProfifuรŸballs abzurutschen“, so der Vorstand. Auch an ihnen sei diese Situation nicht spurlos vorbei gegangen. „Wir haben in dieser Phase intern sehr deutlich nachgefragt und hinterfragt, ob der FC sportlich noch auf dem richtigen Weg ist.“

Die richtigen Personen an den richtigen Positionen

Die FC-Bosse finden in der Mitgliederpost klare Worte und positionieren sich eindeutig. „Christian Keller hat die Situation in seiner Funktion als Geschรคftsfรผhrer Sport klar und objektiv analysiert. Cheftrainer Gerhard Struber hat die Herausforderung der neuen Situation angenommen, neue Lรถsungen fรผr mehr Stabilitรคt gesucht und gefunden.“ Die gezogenen Schlรผsse aller sportlich Verantwortlichen seien eine Bestรคrkung in der รœberzeugung gewesen „die richtigen Personen an den richtigen Positionen zu haben.“ Man wolle den eingeschlagenen Weg als FC-Familie gemeinsam gehen und sich „kรผnftig nicht mehr von den kurzfristigen Emotionen des Tagesgeschรคfts leiten lassen.“ Ruhe ausstrahlen heiรŸt die Devise.

Zum Sparkurs des FC bilanzierte die Vereinsfรผhrung, dass dieser schmerzhaft gewesen, jedoch unumgรคnglich fรผr die sportliche und finanzielle Zukunft gewesen sei. Darรผber hinaus rรคumten die FC-Bosse ein, das „Tempo der Sanierung im Rรผckblick war ambitioniert gewรคhlt.“ Finanziell resรผmiert der Vorstand, dass die Schulden von fast 70 Millionen Euro im Sommer 2021 innerhalb von drei Jahren halbiert worden seien und angepeilt wรผrde, sie in der laufenden Saison um einen zweistelligen Millionen-Betrag weiter zu reduzieren. „Die Einnahmen der Zukunft sind nicht mehr verpfรคndet.“ Im Zuge der SparmaรŸnahmen รคuรŸerte sich der Vorstand auch zum Abstieg des 1. FC Kรถln. „Ja, der Abstieg wรคre vielleicht vermeidbar gewesen, wenn mehr Geld in die Mannschaft geflossen wรคre โ€“ eine Garantie gibt es dafรผr aber bis heute nicht.“

Ausbau des GeiรŸbockheims gefรคhrdet

In der Causa GeiรŸbockheim-Ausbau gibt es allerdings schlechtere Nachrichten. Der Erbbaurechtsvertrag mit der Stadt wurde zwar unterschrieben und „ein weiterer wichtiger Schritt Richtung Neubau des Leistungszentrums gemacht“, jedoch ist die Situation immer noch nicht zufriedenstellend fรผr den Verein. „Unser Geschรคftsfรผhrer Finanzen, Philipp Tรผroff, hat in der vergangenen Woche aber sehr deutlich platziert, dass es ohne die Bereitstellung von Satelliten-Plรคtzen durch die Stadt keinen Neubau geben wird.“ Aktuell sehe der FC diese Vereinbarung akut gefรคhrdet. Der Verein stehe mit Politik und Verwaltung sowie den ansรคssigen Breitensportvereinen in einem sehr intensiven Dialog.

Die FC-Bosse schlieรŸen ihren Newsletter mit zukunftsweisenden Worten. „Der Verein ist endlich so aufgestellt, dass wir wieder angreifen kรถnnen. Dabei hilft uns, dass die Transfersperre ablรคuft. Wir haben ein Budget erwirtschaftet, mit dem wir nach Ablauf der Sperre Transfers realisieren kรถnnen.“ Der Club solle nachhaltig in eine bessere Zukunft gefรผhrt werden. Dabei sei es umso wichtiger, „Kontinuitรคt auf mรถglichst vielen Schlรผsselpositionen zu bewahren und den eingeschlagenen Weg fortzusetzen.“ Jetzt gelte es, „bis zum Winter auf Schlagdistanz zu den vorderen Plรคtzen zu bleiben, um dann den Kader weiter zu verstรคrken und in der Rรผckrunde anzugreifen.“ Damit will die Vereinsfรผhrung gemeinsam mit den Fans am Freitag beim Auswรคrtsspiel in Mรผnster starten.


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Restprogramm des Jahres

In Topform und dennoch droht zunรคchst die Bank

Damion Downs jubelt nach dem Tor gegen Magdeburg.
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In Topform und dennoch droht zunรคchst die Bank

Mit seinen beiden Treffern gegen die U20 der Tรผrkei hat Damion Downs einmal mehr seine starke Form unter Beweis gestellt. Und dennoch ist das kein Garant fรผr mehr Einsatzzeit beim 1. FC Kรถln: Damion Downs droht erneut die Bank.

Mit seinen beiden Toren avancierte der Angreifer der GeiรŸbรถcke bei der U20 gegen die Tรผrkei zum Matchwinner. Anders ist die Situation beim 1. FC Kรถln: Damion Downs droht im Duell gegen PreuรŸen Mรผnster zunรคchst erneut die Bank.

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Die beiden Treffer waren keine technischen Kunststรผcke, keine strammen Distanzschรผsse der Marke Traumtor, fรผr einen Profi sicher nicht sonderlich anspruchsvoll – und doch untermauerte Damion Downs am Dienstagabend einmal mehr seine aktuelle Form. Der Angreifer des 1. FC Kรถln performte auch im Trikot der deutschen U20, erzielte beim hochverdienten 2:0-Erfolg der DFB-Auswahl รผber die Tรผrkei beide Tore. Das erste sogar nach Vorarbeit von Julian Pauli, Max Finkgrรคfe hatte den Treffer mit einer Ecke eingeleitet. Der Angreifer des 1. FC Kรถln gab bei der Mannschaft von Bundestrainer Hannes Wolf in jedem Fall eine starke Bewerbung ab. Einmal fรผr die weiteren Einsรคtze im DFB-Dress im Mรคrz, natรผrlich auch fรผr mehr Einsatzzeit beim FC. Denn da sammelte der 20-Jรคhrige vorrangig Minuten auf der Bank. Gegen Hertha waren es noch 22, gegen Greuther Fรผrth offiziell sechs, allerdings keine ganz unbedeutenden.

Struber: „Wir wissen aber, was wir an ihm haben“

Immerhin erzielte der Stรผrmer eben in bester Stรผrmermanier den spรคten Treffer zum 1:0-Erfolg รผber die Mittelfranken. Welchen Wert der Stรผrmer hat, zeigt alleine die Statistik von fรผnf Treffern und einer Vorlage und Downs ist neben Tim Lemperle und Linton Maina ein weiterer Topscorer der Kรถlner. Mit seinen zwei Toren gegen die Tรผrkei untermauerte der Angreifer seine Form und seine Ansprรผche. „Der Damion ist natรผrlich auch ein Kandidat fรผr die Startelf. Das hat er oft genug bewiesen“, sagte Struber am Mittwoch.ย Nur, dass Downs aktuell „nur“ noch Joker und wohl das grรถรŸte Opfer der Systemumstellung bei den GeiรŸbรถcken ist. Der Angreifer fehlte krank, als Struber die Mannschaft umbaute. Nun gibt es einen Offensivplatz weniger: Und da hat es eben Downs getroffen.

Und da der FC zuletzt drei Mal in Serie mit dem neuen System punktete, gibt es zumindest von den Ergebnissen her keinen Grund, das Team groรŸartig umzubauen – auch, wenn Downs am dritten Erfolg eben maรŸgeblichen Anteil hatte. „Es ist gefรผhlt sein erstes richtiges Profijahr, in dem er in die Rolle des Stammspielers eintaucht“, sagte Struber. Zwar gab Downs bereits im Vorjahr sein Debรผt, durchsetzen konnte er sich nicht. „Jetzt kommt er vielleicht ein Stรผck weit mehr von der Bank.ย Wir wissen aber, was wir an ihm haben“, sagt Struber. Und dennoch stehen die Chancen eher gering, dass der Angreifer wieder zurรผck in die Anfangsformation kehrt – unabhรคngig der Treffer gegen die Tรผrkei. „Dass er in der U-Nationalmannschaft Tore schieรŸt, รผberrascht uns gar nicht“, sagt Struber. „Wir wissen, was wir an ihm haben.“

Struber: „Wir wollen ihn weiterentwickeln“

Das steht wohl auรŸer Frage. Der Kรถlner Trainer muss wichtige Kader-Entscheidungen treffen und gerade in der Offensive hat Kรถln aktuell ein gewisses รœbergewicht. Spieler wie Luca Waldschmidt, Florian Kainz oder Mark Uth werden wohl ebenfalls zunรคchst auf der Bank sitzen. Downs soll die Zukunft gehรถren. „Wir wissen, dass er ein Paket mitbringt, dass fรผr den FC in Zukunft noch richtig spannend werden kann. Werden kann und nicht muss. Denn auch Downs ist einer der zahlreichen Kรถlner Spieler, die als groรŸes Talent gelten, deren Arbeitspapiere aber entweder im kommenden oder wie im Falle des Angreifers im Sommer 26 auslaufen. Ein weiterer Fall, der zeigt, in welchem Vertrags-Dilemma sich die Kรถlner als Ausbildungsclub bei einigen Talenten befinden. „Wir wollen ihn weiterentwickeln“, sagt Struber. Und das sicher auch mittelfristig.

Eine Vertragsverlรคngerung ist daher natรผrlich im Sinne des Vereins. Denn sollte sich der Stรผrmer gegen den Verbleib beim FC entschlieรŸen, wird er nur noch im kommenden Sommer eine Ablรถse einbringen. Und รคhnlich wie bei anderen Talenten ist Einsatzzeit sicherlich eine gute Basis fรผr Vertragsgesprรคche. Eine gewisse Perspektive Richtung Bundesliga eine weitere. Dazu wollen die Kรถlner einen Stรผrmer im Winter verpflichten. Im Idealfall einen, der den GeiรŸbรถcken natรผrlich auch direkt weiterhelfen kann. Das wรผrde dann aber ebenfalls die Position von Damion Downs betreffen – und nicht unbedingt stรคrken.


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Restprogramm

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Das sagt Struber zu Lemperle

Mark Uth kehrt wieder zurรผck in den Kader, Florian Kainz winkt sogar die Startelf

Mark Uth beim Training des 1. FC Kรถln
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Mark Uth kehrt wieder zurรผck in den Kader, Florian Kainz winkt sogar die Startelf

Mark Uth steht offenbar vor dem Comeback bei den Profis. Der 33-Jรคhrige kรถnnte gegen PreuรŸen Mรผnster zum Einsatz kommen. Auf der obligatorischen Pressekonferenz vor dem Duell bestรคtigte Gerhard Struber: Mark Uth ist wieder zurรผck im Kader. Florian Kainz kรถnnte in die Startelf rutschen.

FC-Trainer Gerhard Struber steht am Freitag mรถglicherweise vor einem gewissen Puzzle. Denn dem Kรถlner Trainer wird nahezu die komplette Mannschaft zur Verfรผgung stehen. Jetzt bestรคtigte der Trainer: Mark Uth ist wieder zurรผck im Kader. Gleichzeitig kรถnnte Florian Kainz wieder zurรผck in die Startelf kehren.

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Der FC wagt mit Mark Uth am Wochenende mรถglicherweise einen weiteren Versuch. FC-Trainer Gerhard Struber wird den Offensivspieler in den Kader fรผr die Begegnung gegen PreuรŸen Mรผnster am Freitagabend berufen. „Er wird Teil des Kaders am Wochenende sein und mรถglicherweise auch Spielzeit bekommen“, sagte der Coach auf der Pressekonferenz am Mittwoch. Mรถglicherweise, denn die Kรถlner wollen auch weiterhin nicht zu viel riskieren. „Die Situation war ja schon so, dass wir da nicht zu viel Euphorie um Mark Uth reinbringen wollten, weil die Monate oder sogar Jahre fรผr ihn nicht einfach wahren“, so Struber weiter. Tatsรคchlich kam der Offensivspieler verletzungsbedingt nicht zum Einsatz. Uth hat in den vergangene zweieinhalb Jahren drei Mal mehr Spiele verletzungsbedingt verpasst als gespielt. Insgesamt kommt der Kรถlner auf 19 Pflichtspieleinsatze in zweieinhalb Spielzeiten. In dieser Saison stehen genau fรผnf Minuten Einsatzzeit bei den Profis zu Buche.

Struber: „Der Mark ist einer, der etwas einfรคdeln kann“

Doch nach dem ordentlichen Auftritt gegen Groningen vor einer Woche scheint die Zeit reif. „Jetzt ist es so, dass er die letzten Wochen stabil drinnen ist im Training und immer wieder auch den Herausforderungen Stand halten konnte mit seiner kรถrperlichen Konstitution“, sagt der Trainer. Ein wenig Sorgen schwingen da wohl mit. Der Angreifer war gegen Elversberg eingewechselt worden und musste fรผnf Minuten spรคter schon wieder vom Platz. Die offizielle Diagnose lautete eine Zerrung im Adduktorenbereich. Das ist nun drei Monate her. Uth kam seitdem zwei Mal bei der U21 jeweils fรผr eine Halbzeit zum Einsatz und eben beim Test gegen den niederlรคndischen Erstligisten. „Jetzt gehen wir schon davon aus, dass das hoffentlich jetzt auch stabil bleibt“, sagt der Trainer.

Eine Chance fรผr Kainz?

Uth wรผrde gerade der Offensive des FC sicher gut tun. „Der Mark ist einer, der etwas einfรคdeln kann. Der in der finalen Zone immer fรผr Entscheidungen gut ist“, erklรคrt Struber. „Und dort wird er wieder auftauchen. Die Position werde ich nicht festzimmern. Er wird in einen Bereich eingeteilt, wo er Fรคden ziehen kann. Da kann er in vielen Positionen agieren. Er ist da sehr erfahren und sehr variabel“, so Struber weiter. Ob Uth wirklich die ersten Minuten bekommt, wird wohl der Spielverlauf zeigen. Einen Schritt weiter ist dagegen Florian Kainz. Der ร–sterreicher zeigte sich im Test gegen Groningen ebenfalls sehr stark und fiel anschlieรŸend auch positiv im Training auf. „Florian ist sehr nah dran. Er ist einfach ein Spieler, der viel Erfahrung und einfach auch viel Qualitรคt mitbringt, speziell wenn es um Ballbesitzphasen geht oder der Raum enger wird, weil er viele Lรถsungen und Spielwitz hat“, lobt der Trainer seinen Ex-Kapitรคn.

Allerdings erklรคrt Struber auch, dass er „viele Jungs“ habe, die es „in den vergangenen Wochen sehr gut gemacht“ hรคtten. „Es ist tatsรคchlich ein Stรผckweit auf Augenhรถhe und wir mรผssen schauen, wie das Training verlรคuft und wie die Jungs zurรผckkommen“, sagt Struber. Bislang scheinen die Nationalspieler gesund zurรผckzukommen. Verletzungen hat es offenbar nicht gegeben. Abgesehen von dem schmerzhaften Schlag, den Eric Martel gegen Dรคnemark einstecken musste, gegen Frankreich stand der Sechser wieder auf dem Platz. So bietet sich fรผr den Trainer eine ungewohnte Situation. „Es ist tatsรคchlich so, dass bis auf den Jaxe (Jacob Christensen, Anm. d. Red.) alle bereit sind“, sagt Struber.


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Transfergerรผcht: Ist der FC an diesem Rechtsverteidiger interessiert?

Pascal Fallmann bald im Trikot des 1. FC Kรถln?
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Transfergerรผcht: Ist der FC an diesem Rechtsverteidiger interessiert?

Sechs Wochen vor Ende der Transfersperre nimmt das Gerรผchtekarussell beim 1. FC Kรถln augenscheinlich Fahrt auf. Die ersten Namen werden gehandelt. So berichtet ein Online-Portal: Der FC ist offenbar an Pascal Fallmann interessiert.

In einem Interview mit dem Geissblog kรผndigte Sportdirektor Christian Keller einmal mehr Wintertransfers an. Nun berichtet fussballeuropa.com von einem mรถglichen Kandidaten. Es handelt sich um einen Rechtsverteidiger von Erzegbirge Aue, vermeldet das Online-Portal: Der FC ist offenbar an Pascal Fallmann interessiert.

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Bislang hat die Gerรผchtekรผche eher leise gebrodelt beim 1. FC Kรถln. Sechs Wochen vor Ende der Transfersperre wurden jedenfalls noch nicht viele Namen rund um das GeiรŸbockheim gehandelt. Das Online-Portal „fussballeuropa.com“ wirft nun einen Rechtsverteidiger in den Ring. Demnach haben Scouts des 1. FC Kรถln Pascal Fallmann konkret und das auch gleich bei mehreren Einsรคtzen beobachtet. Der 21-Jรคhrige steht aktuell beim FC Erzgebirge Aue in der 3. Liga unter Vertrag. Von der Position passt der ร–sterreicher ins gesuchte Profil. SchlieรŸlich hatte Thomas Kessler vor gut fรผnf Wochen in einer Talkrunde einen Knipser, aber eben auch einen Rechtsverteidiger als mรถglichen Kandidaten genannt. Fallmann ist auf jener Position zu Hause, kann aber auch durchaus im rechten Mittelfeld eine offensivere Rolle รผbernehmen.

Wie wahrscheinlich ist ein Wechsel?

Der 21-Jรคhrige stand in 13 der bisherigen 14 Begegnungen auf dem Platz, erzielte fรผr Aue ein Tor und bereitete fรผnf weitere vor. Am vergangenen Spieltag avancierte der Abwehrspieler mit einem Treffer und einer Vorlage zum Matchwinner beim 2:1-Erfolg รผber Rot-Weiss Essen. โ€žEs ist das erste Mal, dass ich in einem Spiel zwei Scorerpunkte habeโ€œ, sagte Fallmann. โ€žErstes Tor fรผr Aue, Heimsieg, drei Punkte โ€“ einen besseren Abend gibt es gar nicht.โ€œ Seit seinem achten Lebensjahr spielte der ร–sterreicher fรผr sรคmtlichen Juniorenmannschaften von Rapid Wien und durchlief nahezu alle Junioren-Nationalmannschaften. 2023 wurde der Abwehrspieler an die Zweitvertretung des SC Freiburg verliehen, im vergangenen Sommer folgte dann der Wechsel zu Erzgebirge Aue. Fallmann beschreibt sich selbst als „extrem offensiv denkend“.

Vom Anforderungsprofil wรผrde der ร–sterreicher also mรถglicherweise zu der Ausrichtung des FC passen. Transfermarkt.de schรคtzt den Marktwert des jungen ร–sterreichers auf 250.000 Euro ein, Fallmann wรคre also auch fรผr kleines Geld zu haben. Der FC wรผrde erneut einen jungen Verteidiger verpflichten, auf dessen Entwicklung der Club angewiesen ist. Das Risiko ist bei dem geschรคtzten Marktwert natรผrlich รผberschaubar und der FC wรผrde mรถglicherweise ein weiteres Mosaiksteinchen auf dem Weg zum Ausbildungsclub einsammeln. Allerdings spielt der Rechtsverteidiger aktuell in der 3. Liga. Mit seinen 21 Jahren ist er sicherlich nicht der erfahrene Spieler, der dem Zweitligisten mit einer gewissen Sicherheit auf dem Weg zum Aufstieg weiterhelfen kรถnnte. Zumal sich Sportdirektor Christian Keller bereits bei der Einschรคtzung eines anderen Rechtsverteidigers vertan hat – zumindest Stand jetzt.

Das letzte U21-Lรคnderspiel hat der Abwehrspieler รผbrigens im Mรคrz absolviert, seitdem stand er nicht mehr im Kader. Bei seiner ร–sterreich-Tour wird Chefscout Martin Schulz also wohl ziemlich sicher nicht Fallmann beobachtet haben. Dennoch: Pascal Fallmann scheint ein Akteur mit Perspektive zu sein, vielleicht auch fรผr den FC. Ob der 21-Jรคhrige eine groรŸe Stรผtze im Aufstiegskampf sein kann, darf zumindest hinterfragt werden.


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Entwarnung bei Martel

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Gerhard Struber bekommt endlich sein Luxusproblem

Gerhard Struber beim Training des 1. FC Kรถln
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Gerhard Struber bekommt endlich sein Luxusproblem

Schon vor einigen Wochen sprach FC-Trainer Gerhard Struber in Bezug auf den Kader von mehr Competition, in der Torwartfrage von einer Luxusthematik. Nun sind bis auf Jacob Christensen wieder alle Spieler dabei beim 1. FC Kรถln: Und Gerhard Struber hat plรถtzlich ein Luxusproblem.

Mark Uth und Luca Kilian kehren wieder zurรผck auf das Feld, einzig Jacob Christensen ist noch verletzt. Fรผr den Trainer der GeiรŸbรถcke bedeutet das die Qual der Wahl beim 1. FC Kรถln: Und Gerhard Struber hat plรถtzlich ein Luxusproblem.

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Mit einer gewissen Erleichterung wird FC-Trainer Gerhard Struber sicherlich auf die Rรผckkehr von Tim Lemperle reagiert haben. Der Stรผrmer der GeiรŸbรถcke kehrte am Montag ins Training zurรผck und dรผrfte damit am kommenden Freitag gegen PreuรŸen Mรผnster ganz sicher auch wieder in der Anfangsformation stehen. Mindestens genauso erfreut wird der Trainer รผber die Gesundung von Leart Pacarada sein. Der Linksverteidiger hatte sich im Duell gegen die SpVgg Greuther Fรผrth eine Adduktorenzerrung zugezogen, die vergangene Woche pausiert und die Lรคnderspielreise mit dem Kosovo abgesagt. Struber hoffte zwar auf eine schnelle Genesung, aber befรผrchtete dennoch eine lรคngere Ausfallzeit. Immerhin zeigten MRT-Bilder eine gewisse Flรผssigkeitsansammlung an der betroffenen Stelle. Doch auch Pacarada wird wohl rechtzeitig fit.

Eine Chance fรผr Kainz?

Und da auch Mark Uth im Test gegen den FC Groningen eine starke Vorstellung bot und sich ebenfalls gut im Training prรคsentierte, zudem aber auch Luca Kilian nach seinem Kreuzbandriss wieder mit der Mannschaft mitmischt, ist der Krankenstand beim FC mehr als nur รผberschaubar. Sollte es in der Woche keine weiteren Verletzungen geben, fรคllt nur noch Jacob Christensen nach seinem Kreuzbandriss aus. Zum ersten Mal in dieser Spielzeit kann Gerhard Struber also nahezu aus dem Vollen schรถpfen. Und das klingt fast schon paradox, nachdem die Kรถlner in dieser Woche so arg dezimiert trainieren mรผssen. Erst zum Abschlusstraining am Donnerstag werden den GeiรŸbรถcken sรคmtliche Akteure wohl wieder zur Verfรผgung stehen. Dann sind auch die acht Nationalspieler von ihren Lรคnderspielreisen zurรผck.

Und Struber bietet sich ein ungewohntes Luxusproblem. Schon vor Wochen hatte der Coach eine „Competition“ ausgerufen, mit ein wenig Verspรคtung muss der Trainer nun wohl erstmals tatsรคchlich einige harte Entscheidungen treffen. Zum Beispiel auf der Position des Linksverteidigers. Pacarada ist zwar wieder zurรผck, hat aber die vergangene Woche nicht trainiert. Max Finkgrรคfe wรคre wohl die naheliegende Option, doch der 20-Jรคhrige ist mit der U20-Nationalmannschaft unterwegs. Struber machte keinen Hehl daraus, dass er den Youngster lieber vor Ort am GeiรŸbockheim gehabt hรคtte. Sicher nicht die einzige spannende Personalie. So probierte der Trainer auch Florian Kainz am vergangenen Donnerstag gegen Groningen als eine Art spielerischen Sechser aus. Der ร–sterreicher, der zuletzt auch den ersten Assist in dieser Spielzeit einheimste, machte seine Sache ordentlich, glรคnzte dann auch in den folgenden Trainingseinheiten. Es ist durchaus mรถglich, dass der Ex-Kapitรคn nun mal die Chance von Beginn an bekommt.

Mehr Breite im Kader

Dafรผr kรถnnte mรถglicherweise Denis Huseinbasic eine Pause erhalten. Auch in der Offensive bieten sich zunehmend Alternativen. Unter anderem lobte der Trainer auch Marvin Obuz, sprach davon, dass das Kรถlner Eigengewรคchs vor dem Sprung in die Mannschaft stรผnde. Es ist also durchaus mรถglich, dass der Coach auf der rechten Seite mal etwas anderes probieren wird. Zumal Jan Thielmann bei der U21 nicht wirklich viel Einsatzzeit einsammelte. Ob es aber in der vordersten Reihe zu Verรคnderungen in der Startelf kommt, ist eher unwahrscheinlich. Es ist jedenfalls nicht davon auszugehen, dass Struber auf seine Topscorer Tim Lemperle oder Linton Maina, wohl auch nicht auf Dejan Ljubicic verzichtet. Dabei herrscht gerade in der vordersten Front fast schon ein รœberangebot. Sollte es Mark Uth erstmals wieder in den Kader der Profis schaffen, stรผnden Struber der gebรผrtige Kรถlner, Luca Waldschmidt und Damion Downs auf der Bank zur Verfรผgung. Downs empfahl sich gerade erst mit einem Doppelpack in der U20.

Dazu Spieler wie Finkgrรคfe/Pacarada oder Huseinbasic/Kainz, ein Keeper wie Jonas Urbig. Luca Kilian wird am Wochenende wohl noch bei der U21 zum Comeback kommen, der Innenverteidiger wird dann aber auch schon bald zur Alternative. Spรคtestens dann braucht man sich beim FC รผber die fehlende Breite im Kader wahrlich nicht mehr beschweren. Sehr zum Leidwesen einiger anderer Spieler, wie Sargis Adamyan und Steffen Tigges, die es wohl noch schwerer haben, in den Kader zu rรผcken, um sich vielleicht doch noch mal zu empfehlen.


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Entwarnung bei Martel

Spieler des 1. FC Kรถln freuen sich.

Restprogramm des Jahres