Uth drängt aufs Comeback zurück ins Team – Struber will „ihn nicht auf halber Strecke verlieren“

Mark Uth beim Training des 1. FC Köln
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Uth drängt aufs Comeback zurück ins Team – Struber will „ihn nicht auf halber Strecke verlieren“

In den Testspielen gegen Groningen und Aachen war Mark Uth jeweils einer der auffälligsten Spieler. FC-Trainer Gerhard Struber will mit seinem Angreifer aber nichts überstürzen beim 1. FC Köln: So ist der Plan mit Mark Uth.

Nach guten Auftritten in den Testspielen drängt er zurück in die Mannschaft, doch Trainer Gerhard Struber tritt auf die Euphorie-Bremsen. Dabei könnte der Offensivspieler so wichtig werden für den 1. FC Köln: So ist der Plan mit Mark Uth.

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Als Mark Uth am Mittwoch seine Trainingseinheit im individuellen Bereich absolvierte, ließen die Kommentare in den Sozialen Medien nicht lange auf sich waren. Unter eine gewisse Häme mischte sich vielleicht auch ein Anflug von Sorge, der Einsatz im Testspiel gegen Alemannia Aachen könne zum nächsten Ausfall führen. „Mark Uth hat bisher keine Reaktion gezeigt“, sagte Gerhard Struber am Donnerstag. „Er verträgt die Intensität ganz gut. Es steht uns der ganze Kader – so wie es im Moment ausschaut – zur Verfügung.“ Abgesehen natürlich von Jacob Christensen, der sich nach wie vor von seinem im Sommer erlittenen Kreuzbandriss erholt. Uth dürfte somit am Samstag wieder in den Kader rücken. So wie am vergangenen Freitag, als der Stürmer nach drei Monaten erstmals wieder im Aufgebot der Profis stand.

Struber: „Es ist wichtig, ihn in dem Prozess drin zulassen und ihn nicht auf halber Strecke verlieren“

Zum Einsatz kam der Offensivspieler nicht. Zwar hatte sich Uth schon vorbereitet, die Trainingsjacke ausgezogen, stand am Spielfeldrand, zum Einsatz kam der Stürmer aber nicht. Uth wäre wohl nur für den angeschlagenen Florian Kainz eingewechselt worden, doch für den Ex-Kapitän ging es weiter, für Uth nicht. Dabei scheint der 33-Jährige so langsam auf Touren zu kommen. Gegen Groningen erzielte der Angreifer einen sehenswerten direkten Freistoß – wenn auch mit tatkräftiger Unterstützung des gegnerischen Torhüters. Auch gegen Aachen zeigte sich der Routinier in Spiellaune, hatte gleich mehrere gute Momente. Insofern blickt man auch mit einer gewissen Hoffnung auf die Genesung des Offensivspielers. Zumal gerade Luca Waldschmidt noch nicht so wirklich die Erwartungen der Kölner Verantwortlichen erfüllt.

Wie nah Uth am Comeback ist, scheint momentan noch offen. In die Startelf wird der 33-Jährige vorerst noch nicht rotieren. „Wir dürfen alle nicht vergessen, wie lange der Mark aus dem Wettkampf Fußball raus war“, bremste Struber daher auch die Euphorie. „Wir reden von einem halben Jahr, wo es für ihn so gut wie kein Spitzenfußball gegeben hat, weil er immer Rückschläge hat erleiden müssen.“ Man ist noch immer vorsichtig am Geißbockheim, will nichts überstürzen. Eine Verletzung aus falschem Ehrgeiz soll unbedingt verhindert werden. „Hier gilt es schon die nächsten Wochen, ihn smart zurückzubringen. Es ist wichtig, ihn in dem Prozess drin zu lassen und ihn nicht auf halber Strecke verlieren“, sagte der Trainer. „Es wird schon eine gewisse Zeit in Anspruch nehmen, bevor der Mark Uth auch wieder kontinuierlich über 90 Minuten Spiele bestreiten kann.“ 

Ein Einsatz gegen Hannover ist dennoch nach den jüngsten Leistungen nicht unwahrscheinlich. Und Hannover liegt dem Angreifer auch einigermaßen. Von fünf Duellen gegen die 96er gewann Uth drei. Allerdings nie mit dem FC. In der Spielzeit 2011/12 stand der gebürtige Kölner beim FC unter Vertrag, gegen Hannover kam der Angreifer nicht zum Einsatz. Uth war verletzt.


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Trainingslager: Costa del Sol

Umbruchs-Vorbereitungen beim FC?

„Am Ende muss der Spieler wissen, was er möchte“ – Das sagt Kessler zu möglichen Abgängen

Thomas Kessler bei der PK des 1. FC Köln
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„Am Ende muss der Spieler wissen, was er möchte“ – Das sagt Kessler zu möglichen Abgängen

Ein möglicher Abgang von Offensiv-Talent Tim Lemperle hatte vor einigen Tagen für mächtig Wirbel gesorgt. Auf der einen Seite wurde von einer Einigung berichtet, auf der anderen von weiteren Gesprächen mit dem FC. Auf der Pressekonferenz am Donnerstag äußerte sich Thomas Kessler zu Tim Lemperle und möglichen Abgängen.

Ist eine Einigung erzielt worden oder bleibt der Kölner Top-Torjäger doch noch beim FC? Und wie geht es weiter mit möglichen Streichkandidaten? Auf der Pressekonferenz am Donnerstag äußerte sich Thomas Kessler zu Tim Lemperle und möglichen Abgängen.

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Sieben Tore und vier Vorlagen, zuletzt gleich zwei Mal der entscheidende Treffer – Tim Lemperle ist beim FC aktuell so etwas wie eine kleine Lebensversicherung. Kein Wunder also, dass die Geißböcke gerne den Kontrakt mit dem Angreifer verlängern würden. „Tim ist für uns ein wichtiger Spieler. Wir sind froh, dass wir ihn haben, gerade in der Verfassung, in der er jetzt ist und hoffen, dass die Entwicklung auch so weitergeht“, sagte Thomas Kessler am Donnerstag. Ob es für den 22-Jährigen aber in Köln so weitergeht, scheint aktuell offen. Anfang der Woche wurde jedenfalls bereits eine Einigung mit der TSG Hoffenheim von einem Online-Portal vermeldet. Noch am gleichen Abend dementierte die Spielerseite bei der „Kölnischen Rundschau“. Dort kündigte der Berater des Spielers auch Gespräche mit dem FC an.

Kessler: „Was Tim möchte, kann er dann auch in die Öffentlichkeit geben“

„Natürlich führen wir Gespräche und es sind auch schon Gespräche geführt worden. Am Ende des Tages muss der Spieler wissen, was er möchte“, sagte Kessler. Und das scheint alles andere als klar. Als sicher gilt, dass Lemperle gerne Bundesliga spielen will. Ein Wunsch, den die Kölner nicht mit Sicherheit erfüllen können. Angebote aus der Bundesliga sollen mehrere vorliegen. Für den FC wird es sicherlich keine leichte Aufgabe, das Eigengewächs beim FC zu halten. „Es ist klar, dass wir ihm das Setting bieten, dass er sich hier bei uns weiterentwickeln kann. Seit dem Sommer macht er eine sehr gute Entwicklung. Ich glaube, die ist lange nicht vorbei“, sagte Kessler. „Ich glaube schon, dass wir ihm hier beim FC einen Rahmen bieten können, seine Entwicklung fortzuführen. Dass er hier seine Tore machen kann und eine hohe Wertschätzung bekommt.“

Soll wohl heißen, dass der FC dem Spieler die Spielzeit in Aussicht stellt, die Lemperle möglicherweise in der höchsten deutschen Spielklasse so nicht bekommt. So wie beispielsweise Justin Diehl, der beim VfB Stuttgart nicht für den Kader der Champions League nominiert wurde und auch in der Liga erst auf wenige Kurzeinsätze kommt. Allerdings auch, weil der Angreifer lange verletzt ausgefallen war. Lemperle würde beim FC sicherlich auch weiterhin zum Stammpersonal gehören. Wie weit die Gespräche sind und auf mögliche Forderungen des Spielers wollte Kessler indes nicht eingehen: „Wir müssen jetzt keinen Tanz daraus machen. Wir haben ein wichtiges Spiel. Tim ist ein wichtiger Spieler für uns und was Tim möchte, kann er dann auch in die Öffentlichkeit geben“, sagte Kessler.

Wie geht es weiter mit Adamyan und Dietz?

Deutlich offener zeigte sich der ehemalige Kölner Keeper dann doch zu anderen Personalien. So hatten Sargis Adamyan und Florian Dietz im Testspiel gegen Aachen gar keine Spielzeit bekommen, Steffen Tigges nur wenig. Und das, obwohl Gerhard Struber angekündigt hatte, gerade den Spielern aus der zweiten Reihe ein wenig mehr Spielpraxis zu schenken. „Ich glaube, dass der Trainer da einfach auch sportliche Entscheidungen trifft. Wenn wir unter der Woche ein Testspiel haben, bei dem es darum geht, den Spielern aus der zweiten Reihe Spielzeit zu geben und die Spieler aktuell diese Spielzeit auch in diesen Spielen nicht bekommen, dann ist das aus dem Trainerteam ein klares Zeichen“, so Kessler. „Jeder kann sich in den Trainingseinheiten und auch in der Spielzeit, die er bekommt unter Beweis stellen. Klar ist auch, dass wir gesagt haben, dass wir den Kader ein bisschen verändern wollen und auch dürfen.“

Schon vor einigen Wochen hatte Kessler harte Kader-Entscheidungen angekündigt. „Da wird es auch die ein oder andere Personalie geben, die dann nicht mehr Teil dieser Mannschaft oder Gruppe sein wird“, so der Lizenzspielleiter weiter. „Die Spieler haben laufende Verträge und wir setzen keinen vor die Tür. Wir sind im offenen Dialog und geben ein ehrliches Feedback, wie es sportlich aussieht.“   


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Umbruchs-Vorbereitungen beim FC?

Tim Lemperle vor dem Abgang nach Hoffenheim? Die Lawine droht ins Rollen zu kommen

Tim Lemperle nach einem Tor für den 1. FC Köln
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Tim Lemperle vor dem Abgang nach Hoffenheim? Die Lawine droht ins Rollen zu kommen

Am Montagabend ploppte die Nachricht auf, dass Tim Lemperle sich mit der TSG Hoffenheim einig sei. Wie konkret das Gerücht ist, lässt sich naturgemäß noch nicht sagen. Fakt ist aber beim 1. FC Köln: Tim Lemperle könnte der Anfang eines bitteren Transfersommers werden.

Die ersten Gerüchte waren bereits vor Wochen aufgetaucht, nun scheinen sich die Anzeichen zu verdichten. Den FC könnten im Sommer wichtige Säulen verlassen. Es droht ein schmerzhafter Sommer beim 1. FC Köln: Tim Lemperle könnte der Anfang eines bitteren Transfersommers werden.

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Christian Keller weilte am Sonntagnachmittag im altehrwürdigen Stadion Rote Erde in Dortmund. Der Sportdirektor des 1. FC Köln wohnte aber nicht als Fußball-Nostalgiker einfach so einem Drittliga-Spiel tief im Westen an traditionsreicher Stätte bei. Keller war vielmehr in geheimer Mission unterwegs – zumindest in Teilen. Dass der FC sich nach neuen Spielern umschaut, ist alles andere als geheim. Schließlich ist bekannt, dass die Transfersperre der Geißböcke mit dem 1. Januar ausgelaufen ist und die Kölner sich zudem auch auf einigen Positionen verstärken wollen. Unbekannt ist allerdings das genaue Ziel, nachdem die Kölner Verantwortlichen Ausschau halten – offiziell. Denn schon am Sonntagabend tauchten die ersten Gerüchte auf, dass sich der Sportboss der Geißböcke Julian Hettwer und/oder Franz Roggow anschauen wollte.


Lemperle bei der TSG Hoffenheim im Gespräch

Beide Spieler sind aufgrund ihrer fußballerischen Fähigkeiten schon ziemlich interessant. Dass der Sportdirektor aber seine Augen offensichtlich auf einen Linksaußen und einen zentralen Mittelfeldspieler geworfen hat, dürfte eine Art Ausblick sein. Der FC bereitet sich offensichtlich auch perspektivisch auf die kommende Spielzeit vor. Denn so wirklich dringend ist die Verpflichtung der beiden Positionen eigentlich nicht. Sowohl auf den offensiven Außenpositionen als auch im zentralen Mittelfeld ist Köln für einen Zweitligisten sehr gut aufgestellt. Es sollte also nicht überraschen, wenn die FC-Bosse für mögliche Eventualitäten vorbauen. Und die möglichen Eventualitäten bekamen dann am Montagabend gefühlt aus heiterem Himmel einen Namen. Tim Lemperle stehe vor dem Abgang Richtung Hoffenheim, heißt es in einem Online-Artikel des Portals fussballtransfers.com.

Transfergerüchte waren im vergangenen Jahr rund um den FC ein wenig rar geworden. Grundsätzlich kochen diese immer im Späherbst oder Winter auf. Je näher das Transferfenster rückt, um so schneller der Rhythmus der Meldungen. Dass Lemperle nun also mit der TSG Hoffenheim in Verbindung gebracht wird, ist erstens nicht neu – der „Express“ hatte schon vor einigen Wochen berichtet und ist zweitens nicht verwunderlich. Denn Lemperle ist aufgrund seiner starken Bilanz von sieben Toren und vier Vorlagen, vor allem aber aufgrund seiner Vertragskonstellation begehrt. Der Kontrakt läuft nur noch bis zum kommenden Sommer. Für die Bundesligisten aus dem mittleren bis unteren Bereich wäre es also nahezu fahrlässig sich nicht mit der Personalie auseinanderzusetzen. Sollte die TSG Hoffenheim den Zuschlag also wie berichtet bekommen und die Rede ist von einem Handgeld in siebenstelliger Höhe, dann wäre der Schritt folgerichtig, naheliegend.

Ein Dutzend Verträge laufen aus

Man kann das Kölner Eigengewächs auch sicherlich verstehen (wenn es denn soweit kommt). Schließlich sieht sich der Stürmer zurecht in der Bundesliga. Eine Garantie, die der FC dem Spieler aktuell nicht bieten kann. Nägel mit Köpfen zu machen, ist ebenfalls nicht verkehrt. Wer würde nicht gerne Sicherheit für die Beschäftigung im kommenden Jahr haben? Gegenüber der „Kölnischen Rundschau“ dementierte das Management des Spielers am späten Montagabend. Viel anderes wäre aber auch überraschend. Schließlich dürfen Verhandlungen offiziell erst ab dem 1. Januar geführt werden. Und doch ist die Nachricht eine schmerzhafte, ein Alarmsignal. Schließlich scheint der FC bereits zum dritten Mal innerhalb weniger Jahre ein besonders großes Talent quasi umsonst zu verlieren. Ein Talent, um das man sich möglicherweise nicht genug, zumindest nicht früh genug und dann ausreichend gekümmert hat.

Mit einem Tim Lemperle mit nur einem Jahr Vertrag in die neue Saison zu gehen, war vor allem der Transfersperre geschuldet. Allerdings war damit auch klar, dass das Risiko kein kleines ist, das Eigengewächs ablösefrei abzugeben. Über dieses Risiko wird schon seit Wochen gesprochen. Ganz sicher auch bei den Geißböcken. Bislang war die Möglichkeit aber von dem kölschen Motto „Et hätt noch immer jot jejange“ ummantelt. Seit Montag ist die Realität ein Stück näher. Und plötzlich steht da ein Szenario an der Wand, das zwar irgendwo im Hinterkopf eine Rolle gespielt hat, durch den Namen Lemperle aber ein schmerzhaftes Futter erhält. Die Transfersperre endet vielleicht im Winter. Mit den Folgen haben die Kölner Verantwortlichen aber noch ein wenig länger zu kämpfen. Denn die Vertragskonstellation im Club hat durchaus mit der Sanktion der Fifa zu tun. Ein Dutzend Verträge laufen im kommenden Sommer aus.

Drohen weitere ablösefreie Abgänge?

Tim Lemperle ist nur ein Vertreter, der den Verein ablösefrei verlassen kann und wohl auch wird. Dejan Ljubicic und vermutlich auch Linton Maina werden weitere sein. Auch weitere Youngster wie Marvin Obuz und Meiko Wäschenbach haben nur noch für diese Spielzeit ein Arbeitspapier beim 1. FC Köln. Sie alle können Köln im kommenden Sommer ablösefrei verlassen. Gerade bei den jüngeren Spielen besonders wäre das bitter. Denn ein Entwicklungsclub kann nur dann funktionieren, wenn der Verein auch von der Entwicklung seiner Spieler profitiert – und wenn nicht sportlich, dann mindestens wirtschaftlich. Damit der FC nicht leer ausgeht, sind die Kölner Bosse wohl schon verpflichtet, Spieler deren Verträge nur bis 2026 laufen (und die nicht verlängern wollen) gegen eine Ablöse im kommenden Sommer abzugeben. Eine Ablöse, die dann in etwa dem Ist-Wert entspricht und nicht dem Ist-Wert plus Potenzial, das die Spieler noch erreichen können.

Gerade die größten Talente wie Max Finkgräfe, Jonas Urbig, Elias Bakatukanda oder Damion Downs sind begehrte Ziele, die ersten Gespräche hat es wohl schon gegeben. Spätestens seit Montag ist die Sorge also real. Den Ausverkauf, den viele für den vergangenen Sommer befürchtet haben, den kann es dann mit einem Jahr Verspätung geben. Bislang ist alles noch sehr hypothetisch, viel „Hätte, wenn und aber“. Doch die Realität bekommt ein immer deutlicheres Gesicht. Es droht kein besonders schönes zu werden.


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Marvin Obuz vom 1. FC Köln

Transfergerüchte im Überblick

Gerhard Struber vom 1. FC Köln

Es bleiben Zweifel

Medienbericht: Tim Lemperle mit Hoffenheim einig – Management dementiert

Tim Lemperle 1. FC Köln
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Medienbericht: Tim Lemperle mit Hoffenheim einig – Management dementiert

Der FC scheint seinen ersten Leistungsträger zu verlieren. Zumindest laut eines Medienberichts: Tim Lemperle ist sich offenbar mit der TSG Hoffenheim einig. Der Kölner Top-Torjäger wird den 1. FC Köln wohl im kommenden Sommer verlassen.

Dem 1. FC Köln droht im kommenden Sommer der Verlust zahlreicher Spieler. Und offenbar gibt es bereits die ersten konkreten Anzeichen. Tim Lemperle ist sich offenbar mit der TSG Hoffenheim einig. Das vermeldet das Online-Portal fusballtransfers.com. Demnach ist sich der Stürmer mit den Sinsheimern bereits einig. Auch weitere Youngster befinden sich in Gesprächen.

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Noch am vergangenen Freitag hatte der Stürmer für den 1. FC Köln das entscheidende Tor gegen Preußen Münster erzielt. Nun folgt der Nackenschlag. Tim Lemperle wird sich anscheinend der TSG Hoffenheim anschließen. Schon vor einigen Wochen hat es die ersten Gerüchte über ein mögliches Interesse gegeben. Unter anderem hatte der „Express“ dieses Szenario ins Spiel gebracht. Nun berichtet das Online-Portal fussballtransfers.com, dass man schon einen Schritt weiter sei. Demnach habe sich Lemperle mit dem Bundesligisten bereits geeinigt. Das 22-jährige Kölner Eigengewächs soll für den Wechsel ein Handgeld im siebenstelligen Bereich kassieren, heißt es in dem Artikel. Eine Ablöse wird es für den FC indes nicht geben. Denn der Vertrag des Stürmers läuft bekanntlich im kommenden Sommer aus.

Lemperle macht durch gute Quote und Leistungen auf sich aufmerksam

Über einen möglichen Abgang war schon seit Wochen spekuliert worden. Da der Vertrag mit dem Youngster noch nicht verlängert worden ist, Lemperle auf der anderen Seite aber mächtig Eigenwerbung betrieben hat. Mittlerweile kommt der Stürmer auf sieben Tore und vier Vorlagen. Damit hat der Angreifer beim FC schon nach 13 Spieltagen in der 2. Bundesliga und zwei Pokalspielen seine Bilanz aus der Vorsaison übertroffen. Damals war Lemperle noch an Greuther Fürth ausgeliehen, hatte sich zum Stammspieler entwickelt. Rund um das Geißbockheim war die Hoffnung groß, man könne Lemperle im Falle des Aufstiegs halten. Nur ist die Rückkehr in die Bundesliga für die Geißböcke alles andere als sicher. Lemperle wird sich wohl frühzeitig Klarheit verschaffen wollen, die gibt es beim FC nicht.


Gegenüber der „Kölnischen Rundschau“ dementierte das Management des Spielers die Gerüchte noch am späten Montagabend. „Das ist absoluter Quatsch. Es ist noch gar nichts entschieden“, wird Lemperles Berater Dusan Jevtic zitiert. Allerdings wäre eine anders lautende Reaktion auch überraschend. Schließlich dürfen Spieler und Vereine offiziell erst ab dem 1. Januar verhandeln. Wie konkret mögliche Gespräche nun sind, wissen nur die Beteiligten. Lemperle wird aber so oder so für den FC wohl nicht zu halten sein. Und bei dem Abgang muss es nicht bleiben. Wie berichtet laufen gleich zahlreiche Verträge beim FC aus. In kommenden Sommer sind es ein gutes Dutzend. Auch 2026 laufen einige Arbeitspapiere aus. Der FC hätte bei diesen Spielern, falls sie nicht verlängern wollen, nur noch im Sommer 25 die Chance, eine marktwertgerechte Ablöse zu kassieren.

Weitere Abgänge drohen

Und offenbar ist die Sorge weiterer Abgänge durchaus berechtigt. Wie das Portal weiterberichtet, stehen mit Max Finkgräfe und Jonas Urbig zwei weitere Eigengewächse vor dem Abgang. Die beiden Youngster sollen sich ebenfalls in fortgeschrittenen Gesprächen befinden. Auch das kommt nicht wirklich überraschend. Urbig hatte bekanntlich seinen Stammplatz vor wenigen Wochen an Marvin Schwäbe verloren und soll darüber alles andere als glücklich gewesen sein. Immerhin hatte man dem jungen Keeper die Nummer eins noch vor der Vorbereitung zugesagt.

Finkgräfe war in der vergangenen Spielzeit absoluter Leistungsträger, Stammspieler. Der Youngster hatte seinen Stammplatz aufgrund einer Knieverletzung im Sommer an Leart Pacarada verloren. Dieser lieferte zuletzt wenig Grund für einen Wechsel. Doch Finkgräfe wird sich dennoch mehr Spielzeit versprochen haben. Insgesamt kommt der Linksverteidiger auf zwei Einsätze in dieser Saison. Gegen Münster saß der Abwehrspieler 90 Minuten auf der Bank.


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Marvin Obuz vom 1. FC Köln

Transfergerüchte im Überblick

Gerhard Struber vom 1. FC Köln

Es bleiben Zweifel

Personal-Update: Timo Hübers trainiert individuell

Timo Hübers im Training
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Personal-Update: Timo Hübers trainiert individuell

Der FC ist am Montag in die Vorbereitung auf die Begegnung gegen Hannover 96 gestartet. Für den FC das erste Spitzenspiel seit Monaten. Die Geißböcke können mit einem Sieg einen Aufstiegsplatz einnehmen. Vor dem Training gab es schon ein Personal-Update beim 1. FC Köln: Timo Hübers trainiert individuell.

Nach dem vierten Sieg in Folge hat beim FC die Vorbereitung auf das Spiel am Samstagmittag gegen Hannover 96 begonnen. Und Trainer Gerhard Struber kann nahezu aus dem Vollen schöpfen. Personal-Update beim 1. FC Köln: Timo Hübers trainiert nach seiner Gehirnerschütterung am vergangenen Freitag vorerst individuell.

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Der Aufprall war hart, der Zusammenstoß schon der zweite Schlag, den Timo Hübers am Freitagabend im Duell gegen Preußen Münster abbekommen hatte. Doch der Zusammenprall mit Joshua Mees aus der 20. Minute hatte deutliche Spuren hinterlassen. Der Kapitän des 1. FC Köln musste bereits früh vom Platz. Die Diagnose verkündete FC-Trainer Gerhard Struber dann nach dem Spiel. Hübers habe eine Gehirnerschütterung erlitten, sagte der Coach. Zu diesem Zeitpunkt war der Abwehrchef glücklicherweise schon wieder auf den Beinen. Beim FC wollte man von Tag zu Tag schauen, wie es dem Kapitän erginge. Am Montag kehrte Hübers zurück zum Geißbockheim, an der Trainingseinheit mit der Mannschaft nahm der Abwehrspieler aber nicht teil. Der 28-Jährige trainierte individuell.

Jacob Christensen arbeitet im Reha-Bereich

Ansonsten konnte der Kölner Coach zum Auftakt in die neue Woche nahezu aus dem Vollen schöpfen. Neben Hübers fehlt damit nur Jacob Christensen. Der Däne hat sich bekanntlich im Sommer einen Kreuzbandriss zugezogen und arbeitet zurzeit im Reha-Bereich an seinem Comeback. Einen genauen Zeitplan für das Comeback gibt es nicht. Die Kölner bereiten sich in dieser Woche auf das erste Spitzenspiel seit Monaten und das gegen Hannover 96 vor (13 Uhr, Sky oder im Liveticker bei come-on-fc.com. Der FC hat durch zuletzt drei Liga-Siege in Folge den Anschluss an das obere Tabellendrittel wiederhergestellt und mischt vier Wochen nach der Krise wieder im Aufstiegsrennen mit. Am Wochenende kommt es in der 2. Bundesliga zu drei Spitzenspielen mit Teams aus der Top-Acht. Zwischen Spitzenreiter Paderborn und dem 1. FC Kaiserslautern auf Rang neun liegen gerade einmal vier Punkte.


Die Tabelle könnte also ordentlich durcheinander gemischt werden. Für FC-Trainer Struber bietet sich damit auch diese Woche wieder eine fast schon ungewohnte Situation. Der Coach muss gegen Hannover wieder einige harte Kader-Entscheidungen treffen. Am vergangenen Wochenende waren einmal mehr unter anderem Steffen Tigges, Sargis Adamyan, Florian Dietz und Rasmus Carstensen außen vor. Spieler, die am Wochenende nicht zum Einsatz kamen, werden wohl am Dienstag im Testspiel gegen Aachen ihre Chance bekommen. Das heißt auch Mark Uth und Luca Kilian werden wohl Einsatzzeit erhalten.


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Transfergerüchte

Spieler des 1. FC Köln freuen sich.

Enges Aufstiegsrennen

Der FC ist offenbar an zwei BVB-Talenten interessiert

Julian Hettwer von Borussia Dortmund
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Der FC ist offenbar an zwei BVB-Talenten interessiert

Der FC arbeitet offensichtlich weiter mit Hochdruck am Kader für die Rückrunde. Laut den Ruhrnachrichten sind zwei weitere Spieler auf dem Zettel der Kölner Verantwortlichen aufgetaucht: Der 1. FC Köln ist offenbar an diesen Talenten interessiert.

Während die Vertragssituation zahlreicher FC-Profis für die kommende Spielzeit noch nicht geklärt ist, arbeitet der FC offenbar weiter mit Hochdruck an einer schlagkräftigen Truppe. Und dabei stehen augenscheinlich auch weiter junge Spieler auf dem Zettel, die der FC weiterentwickeln will. Die Ruhrnachrichten bringen die nächsten Namen ins Gespräch: Der 1. FC Köln ist offenbar an diesen Talenten von Borussia Dortmund interessiert.

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Nach den Spekulationen über Rechtsverteidiger Pascal Fallmann sowie dem Knipser Ivan Prtajin bringen die „Ruhrnachrichten“ nun gleich zwei Talente des BVB ins Spiel. Wie die Zeitung berichtet soll sich der FC besonders um die Dienste von Julian Hettwer interessieren. Demnach habe sich Christian Keller am Sonntag gemeinsam mit Scout Lennart Strufe den Offensivspieler in der Drittliga-Begegnung von Borussia Dortmund II gegen Erzgebirge Aue angeschaut. Und der Eindruck dürfte ein Nachhaltiger gewesen sein. Denn Hettwer erzielte beim 3:1-Erfolg der Westfalen einen Doppelpack, die 2:1-Führung mit einem sehenswerten Lupfer. Nicht der erste in dieser Saison. Schon am vergangenen Wochenende hatte der 21-Jährige gegen Energie Cottbus ebenfalls zwei Treffer zum 3:3 beigesteuert.

„Es gibt eine Option im Vertrag“

Für den gebürtigen Bochumer waren es bereits die Treffer acht und neun in 14 Begegnungen. Dazu steuerte Hettwer noch fünf Assists bei. Schon im vergangenen Sommer soll es Interesse aus der Bundesliga an dem Offensivspieler gegeben haben. Unter anderem habe der VfL Bochum die Fühler ausgestreckt. Der Vertrag des 21-Jährigen läuft nur noch bis zum kommenden Sommer, dann wäre er ablösefrei.. Interessant: Hettwer ist gelernter Linksaußen, beackert in der Regel die linke Außenbahn. Also die Position von Linton Maina, der beim FC bekanntlich ebenfalls nur noch Vertrag bis Sommer 2025 hat. Hettwer war im Sommer 2023 für rund 500.000 Euro vom MSV Duisburg zum BVB gewechselt. Eine Vertragsverlängerung hat es bislang nicht gegeben. Anfang der Woche wollen sich die Dortmunder Verantwortlichen laut Medienbericht mit dem Offensivspieler zusammensetzen.

„Es gibt eine Option im Vertrag. Von daher mache ich mir keine großen Sorgen“, sagte Ingo Preuß, der sportliche Leiter der BVB-U23, den Ruhrnachrichten. Ob man dem Talent aber den Durchbruch bei den Profis zutraut, ist nach jetzigem Stand eher unwahrscheinlich. Das könnte die Chancen der Geißböcke erhöhen. Hettwer wollte sich nicht zu einem möglichen Interesse aus Köln äußern. Sollte der BVB die Option ziehen, müssten die Kölner wohl tiefer in die Tasche greifen. Ein Interesse von Bundesligisten kann aber ebenfalls nicht ausgeschlossen werden. Auch hier würden die Kölner die Basis der Verhandlungsgespräche mit einer guten Ausgangsposition in der Tabelle erhöhen.

Franz Roggow eine Option?

Auch Mittelfeldspieler Franz Roggow taucht als möglicher Kandidat auf. Laut den Ruhrnachrichten hat der FC auch ein Auge auf den 22-Jährigen geworfen. Roggow spielt in der Regel im zentralen Mittelfeld, kann aber auch auf die Sechs ausweichen. Der Brandenburger hat sich beim Dortmunder Nachwuchs zu einem absoluten Leistungsträger entwickelt, ist Stammspieler. Auch der Vertrag des 22-Jährigen läuft im kommenden Sommer aus. Beim BVB glaubt man nicht mehr an einen Verbleib des zentralen Mittelfeldspielers. Roggow war ebenfalls im Sommer 23 von St. Pauli zum BVB gewechselt. Der Brandenburger kommt bereits auf 49 Einsätze in der Dortmunder Reserve und erzielte in den vergangenen anderthalb Jahren fünf Tore und bereitete weitere vier vor.

Auf beiden Positionen besteht beim FC natürlich kein besonders dringender Handlungsbedarf. Sie könnten also perspektivisch eine Rolle spielen. Da neben Maina auch Dejan Ljubicic nur noch Vertrag bis 2025 besitzt, ist es absolut verständlich, dass sich die Kölner umschauen. Dass die FC-Verantwortlichen das Spiel in Dortmund verfolgt haben, um einen weiteren Blick auf Pascall Fallmann zu werfen, ist indes ausgeschlossen. Der Rechtsverteidiger saß am Wochenende eine Gelbsperre ab und kam nicht zum Einsatz.


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Marvin Obuz vom 1. FC Köln

Transfergerüchte im Überblick

Gerhard Struber vom 1. FC Köln

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Mächtig Betrieb im Aufstiegsrennen – Zwei Drittel der Tabelle trennen nur sechs Punkte

Die Spieler des 1. FC Köln freuen sich nach ihrem Sieg über den SSV Ulm.
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Mächtig Betrieb im Aufstiegsrennen – Zwei Drittel der Tabelle trennen nur sechs Punkte

Mit dem 1:0-Erfolg über Preußen Münster hat der 1. FC Köln den Abstand zu den Aufstiegsplätzen noch einmal verkürzt. Doch die Geißböcke sind wahrlich nicht alleine. Der 1. FC Köln hat viel Konkurrenz im Rennen um die Aufstiegsplätze.

Die Geißböcke haben sich nach dem dritten Ligasieg in Folge auf Rang fünf vorgeschoben. Doch die Konkurrenz steht auch nicht viel schlechter da. Die Punkteverteilung der Tabelle war noch nie so eng beieinander. Der 1. FC Köln hat viel Konkurrenz im Rennen um die Aufstiegsplätze.

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Die Kapitänsbinde verlieh offensichtlich Mut. Eric Martel hatte sie von Timo Hübers im Spiel gegen Preußen Münster übernommen und das Amt des Kapitäns auch würdevoll vertreten – inklusive Abklatschen und Anfeuern der Mitspieler. Doch nach dem verdienten, wenn auch zähen 1:0-Erfolg über die Preußen widersetzte sich der 22-Jährige dann mutig den Wünschen seines Vorgesetzten. Nach dem Spiel gegen Fürth hatte Thomas Kessler betont, man wolle nicht den Fehler machen und nun einen Blick auf die Statistik wagen und auch Gerhard Struber wurde nicht müde zu betonen, dass man weiterhin von Spiel zu Spiel schaue. Doch Martel hatte nach dem dritten Liga-Erfolg in Serie anderes im Sinn. „Heute werde ich mal ein bisschen öfter auf die Tabelle schauen. In den letzten Wochen konnte ich das nicht so“, erklärte der Ersatzkapitän am Freitag.

Nur sechs Punkte zwischen dem Spitzenreiter und Rang zwölf

Mit zwei Tagen Abstand wird dem Sechser der Blick wohl noch besser gefallen. Denn die Tabelle hat sich wieder ein wenig mehr zusammengeschoben. Nachdem Hannover, Düsseldorf und Hamburg erneut Federn ließen, beträgt der Rückstand auf Platz eins für den FC nur noch drei Zähler, der auf Rang drei einen Punkt. Nach zuletzt neun Punkten aus drei Spielen befinden sich die Kölner als Tabellenfünfter wieder Mitten in der Verlosung. Der FC hat somit am Samstag im Duell gegen Hannover 96 (13 Uhr, Sky und im Liveticker bei come-on-fc-.com) die Chance, mit einem Sieg auf Platz zwei zu springen. Die Tabellenführung ist nicht möglich, da Paderborn beim Überraschungsteam in Elversberg spielt. Egal, wie die Begegnung ausgeht, ein Team wird vor dem FC bleiben.

Dennoch war diese Entwicklung vor vier Wochen so noch nicht abzusehen, der FC war bekanntlich dem unteren Relegationsplatz näher als dem oberen. Und da es in dieser Spielzeit ganz offensichtlich kein Topteam gibt und jede Mannschaft von den vermeintlichen Aufstiegskandidaten schon seine kleine oder größere Krise miterlebt hat oder sogar gerade noch miterlebt, ist die 2. Bundesliga auch nach dem 13. Spieltag so spannend wie nie zuvor. Tatsächlich teilt sich das Tableau aktuell in Auf- und Abstiegskandidaten. Zwischen dem Spitzenreiter aus Paderborn und Fortuna Düsseldorf auf Tabellenplatz sieben liegen gerade einmal drei Zähler. Erst zwei Mal betrug der Abstand zwischen Rang eins und sieben weniger als sechs Zähler. Der Vorsprung der Ostwestfalen auf Rang zwölf (Hertha) beträgt ganze sechs Punkte. Ähnlich spannend ging es in der 2. Liga seit der Drei-Punkte-Einführung nur in der Spielzeit 05/06 zu. Von dem damaligen Spitzentrio stieg am Ende nur Cottbus auf.

Soll heißen: Zwei Drittel der Liga spielen bis zur Winterpause wohl um die gute Ausgangsposition für die Rückrunde mit. Und auch am kommenden Wochenende stehen die Chancen nicht schlecht, dass die Liga sich weiter zusammenschiebt. Immerhin kommt es zu drei Topspielen zwischen Teams aus der ersten Acht. Ähnlich spannend geht es auch im unteren Tabellendrittel zu. Da liegen zwischen Rang 13 und dem Schlusslicht sechs Zähler. Wie schnell es gehen kann, zeigt das Beispiel des 1. FC Köln.


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Tim Lemperle vom 1. FC Köln

Lemperle erneut Matchwinner

Gerhard Struber und Luca Waldschmidt vom 1. FC Köln

Hinter den Erwartungen

Premiere unter Neuling Felix Prigan – der sorgte im September für Unverständnis

Felix Prigan pfeift die Begegnung des 1. FC Köln
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Premiere unter Neuling Felix Prigan – der sorgte im September für Unverständnis

Schiedsrichter Felix Prigan pfeift am Freitag die Begegnung des 1. FC Köln bei Preußen Münster. Der Unparteiische hat noch nie ein Pflichtspiel der Kölner geleitet und ist erst in diesem Jahr in die 2. Bundesliga aufgestiegen.

Mehr als sechs Jahrzehnte ist der letzte Pflichtspiel-Auftritt der Geißböcke im Preußenstadion her. In den 50ern sahen sich die Teams öfter. Noch keine Erfahrungswerte gibt es für den FC mit dem Schiedsrichter der Begegnung: Felix Prigan pfeift am Freitag die Begegnung des 1. FC Köln bei Preußen Münster

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Für den 1. FC Köln steht am Abend nach mehr als sechs Jahrzehnten die Rückkehr ins Preußenstadion auf dem Programm. 60 Jahre lang haben sich die Teams zumindest in einem Pflichtspiel nicht mehr gegenüber gestanden. Nach der gemeinsamen ersten Bundesliga-Saison gingen die Wege dann doch sehr weit auseinander. Zu einer Premiere kommt es für die Kölner allerdings bei der Leitung der Begegnung. Schiedsrichter Felix Prigan ist am Abend der Unparteiische im Duell der Geißböcke bei Preußen Münster. Bislang hat der Baden-Württemberger noch kein Spiel der Kölner gepfiffen. Das ist auch nicht sonderlich erstaunlich, Prigan ist erst in diesem Sommer in die 2. Bundesliga aufgestiegen und kommt bislang auf vier Einsätze in der zweiten höchsten Spielklasse, Bundesliga hat der Schiedsrichter noch gar nicht gepfiffen.

Einmal Schiedsrichter einer Begegnung von Preußen Münster

Prigan leitete allerdings bereits eine Begegnung des Kölner Gegners. Anfang des Jahres pfiff der Referee die Partie des FC Ingolstadt gegen Preußen Münster. Die Begegnung endete 1:1. Bei seinen 17 Einsätzen im deutschen Profifußball zeigte der Schiedsrichter bereits beachtliche 67 Gelbe karten, dazu zwei Mal die Ampelkarte und ein Mal glatt Rot. Zudem entschied Prigan sechs Mal auf Elfmeter. Der 25-Jährige gilt als großes Schiedsrichter-Talent, stieg sehr schnell in die 2. Bundesliga auf. Bei der Premiere Anfang der Spielzeit zeigte der Schiedsrichter auch eine gute Leistung. Im Duell des SV Darmstadt gegen Eintracht Braunschweig im September machte sich Prigan aber nicht nur Freunde. Nach einem Zusammenprall war Braunschweigs Sven Köhler liegengeblieben und hatte sich an die Kehle gegriffen. Der Schiedsrichter ließ weiterspielen.

Während die Ärzte der Eintracht „unerlaubt“ den Platz betraten und sich um den Spieler kümmerten, erzielte Sergio Lopez die Darmstädter Führung. Das Weiterspielen sowie der Treffer waren absolut regelkonform, die Entstehung sorgte dennoch für Unverständnis und letztlich bei Braunschweigs Coach Daniel Scherning für den Platzverweis, da der Trainer das Spielfeld betrat. Ob der Schiedsrichter seine Karten-Bilanz am Abend in die Höhe schraubt, ist gut möglich. Beide Teams erwarten eine körperbetonte, eine aggressive Begegnung. Allerdings liegen sowohl Köln als auch Münster in der Fairnesstabelle mit den Plätzen drei und vier recht weit oben.


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Ivan Prtajin von Union Berlin

Transfergerüchte

Spieler des 1. FC Köln freuen sich.

Jahresfinale

Wieder nicht im Kader – stehen die Zeichen jetzt auf Abschied?

Rasmus Carstensen, Sargis Adamyan und Steffen Tigges beim Training des 1. FC Köln
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Wieder nicht im Kader – stehen die Zeichen jetzt auf Abschied?

Die Transferphase rückt näher und dass es Kaderänderungen geben wird, wurde bereits mehrfach vom Verein kommuniziert. Mit jedem Duell werden die Anzeichen, wen die „harten Kaderentscheidungen“ treffen könnten, deutlicher beim 1. FC Köln: Bei diesen FC-Profis stehen die Zeichen auf Abschied.

Beim Duell gegen Preußen Münster wurden einige Spieler erneut nicht für den Spieltags-Kader berücksichtigt beim 1. FC Köln: Bei diesen FC.Profi stehen die Zeichen auf Abschied.

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So richtig glücklich wirkte der zeitliche Ablauf am Mittwoch wirklich nicht. Am Morgen hatte die „Sport Bild“ berichtet, dass der Vertrag von Christian Keller entgegen anders lautender Vermutungen oder Berichte dann doch schon Ende Februar auslaufen würde, am Abend folgte der Brief des Vorstands an die Mitglieder. Und darin besonders lobende Worte für Christian Keller, der doch unterm Strich – so konnte man die Worte wohl interpretieren – der richtige Mann für die Aufgabe des Sportdirektors beim 1. FC Köln sei. Es deutet viel darauf hin, dass der Vorstand den Vertrag mit dem 45-Jährigen gerne verlängern möchte – ungeachtet möglicher Fehler oder Versäumnisse und deren Konsequenzen. Immerhin bekommt Keller nun gleich mehrfach die Chance, sein Können unter Beweis zu stellen.

Keller vor einigen herausfordernden Aufgaben

Denn es stehen bekanntermaßen wichtige Personalentscheidungen rund um das Geißbockheim an. Alleine ein gutes Dutzend Verträge läuft im kommenden Sommer aus, darunter bekanntlich die einiger Leistungsträger, zahlreiche weitere 2026 und darunter wiederum einige von begehrten Talenten. Keller wird sicherlich erneut versuchen, viele Akteure zu halten. Neben den angestrebten Neuverpflichtungen haben die FC-Bosse aber auch harte Entscheidungen zum aktuellen Kader angekündigt. Der FC wird sich mit Sicherheit von einigen Spielern trennen wollen. Als ein möglicher Leihkandidat wird beispielsweise Elias Bakatukanda gehandelt. Möglich auch, dass die Kölner versuchen, mit Marvin Obuz nochmal zu verlängern – wenn auch unwahrscheinlich.

Erneut nicht für den Kader nominiert

Einen harten Cut wird es aber ebenfalls geben. Und die Kaderbenennung für die Begegnung gegen Münster wird wohl ein ernstzunehmender Fingerzeig in diese Richtung sein. Denn zum zweiten Mal in Folge steht Steffen Tigges gar nicht erst im Kader, Sargis Adamyan zum dritten Mal in Serie und Florian Dietz stand in der Liga letztmals gegen Darmstadt im Kader, kam aber nicht zum Einsatz. Und die Situation wird sich wohl im Normallfall für keinen der drei Offensivspieler in den kommenden Wochen großartig ändern. Denn mit Mark Urh ist ein weiterer Angreifer wieder dabei, der nun sukzessive auf mehr Einsatzzeit vorbereitet wird. Auch Florian Kainz drängt wieder in die Startelf. Dazu sitzen aktuell Spieler wie Luca Waldschmidt und Damion Downs auf der Bank. Zudem wollen sich die Geißböcke im Sturm noch einmal verstärken. Am Donnerstag ploppte der Name Ivan Prtajin von Union Berlin auf.

Die Nicht-Nominierung des Trios verwundert angesichts der Ausbeute des Saisonverlaufs, der mangelnden Torgefahr natürlich nicht sonderlich. Und doch haben die Kölner erstaunlich lange an Spielern festgehalten, die als Hoffnungsträger kamen, dem Ruf aber in zweieinhalb Jahren nicht ansatzweise gerecht geworden sind. Nun verdichten sich die Anzeichen auf eine Kaderveränderung. Zuletzt hatte der Kölner Sportdirektor im Interview mit dem „Geissblog“ von einer Luftveränderung für manche Akteure gesprochen. Eben von jenen, die nicht mehr an ihre Topform herankämen. Keller nannte natürlich keine Namen, doch würde es nicht wundern, wenn er die Offensivkräfte meinte. Ebenfalls nicht im Kader steht Rasmus Carstensen. Der Däne kommt gerade einmal auf drei Einsätze.

Auch diese Nicht-Nominierung kommt aus sportlicher Sicht nicht überraschend, doch Struber hatte den 24-Jährigen nach den Begegnung gegen Groningen noch besonders gelobt. „Ich bin sehr happy, wie er das heute gemacht hat. Er hat die Position sehr gut interpretiert, war nach vorne gefährlich, nach hinten verlässlich“, hatte Struber gesagt. Doch offenbar war der Däne im Test gegen Groningen nicht gut genug. Das gilt offenbar für alle vier Spieler. Viele Chancen wird das Quartett wohl nicht mehr erhalten.


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Restprogramm

Gibt es Rückkehrer? Eine Überraschung auf den Außen? So könnte der FC gegen Münster starten

Gerhard Struber beim Training des 1. FC Köln
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Gibt es Rückkehrer? Eine Überraschung auf den Außen? So könnte der FC gegen Münster starten

Am Freitagabend ist der FC zu Gast im Preußenstadion. Nach den drei jüngsten Pflichtspielerfolgen bleibt Gerhard Struber sicherlich bei der Dreierkette. Aber gibt es personelle Veränderungen beim 1. FC Köln: So könnte der FC gegen Münster starten.

Nach den drei Siegen vor der Länderspielpause ist ein wenig Ruhe beim FC eingekehrt. Doch nicht alle Mannschaftsteile überzeugten vollends. Doch die Errinnerung an das erste Spiel nach der letzten Unterbrechung ist keine gute, der FC verlor 1:5 gegen Darmstadt. Gerhard Struber sieht sich gewappnet beim 1. FC Köln: So könnte der FC gegen Münster starten.

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So wirklich will sich Gerhard Struber beim 1. FC Köln nicht in die Karten schauen lassen. Während Ex-Trainer Steffen Baumgart der Meinung war, der Gegner müsse sich per se auf Köln einstellen und die Bekanntgabe der Aufstellung mache für ihn daher überhaupt kein Unterschied, scheint sein Nach-Nachfolger auch ein wenig auf den Überraschungsmoment zu setzen. Auch, wenn der sich in der jüngeren Vergangenheit dann doch in Grenzen hielt. Drei Mal in Folge setzte der Kölner Coach zuletzt auf dieselbe Startelf – das erste Mal seit mehr als fünf Jahren. Die Erfolgsserie gibt dem Coach und dieser Maßnahme recht. Und so könnte es im Duell gegen Münster am Abend sogar ein viertes Mal die gleiche Anfangsformation geben. Könnte, das ist aber sicher kein Muss.

Was ist mit Dejan Ljubicic?

Zum einen ist es nicht ausgeschlossen, dass Struber gegen das Keller-Kind eine offensivere Variante wählt, zum anderen drängen aber gleich einige Spieler immer mehr in die Startelf. So war der Österreicher gerade bei seinem Landsmann Florian Kainz zuletzt voll des Lobes. „Er ist einfach ein Spieler, der viel Erfahrung und viel Qualität mitbringt, speziell, wenn es um Ballbesitzphasen geht, wenn der Raum enger wird, weil er viele Lösungen und Spielwitz hat. Er bringt eine hohe Spielintelligenz mit. Das ist für uns sehr spannend“, sagte Struber, bremste aber gleich auch wieder ein wenig: „Gleichzeitig gibt es aber auch viele Jungs, die es in den letzten Wochen sehr ordentlich gemacht haben. Es ist tatsächlich ein Stückweit auf Augenhöhe.“ Gut möglich, dass Denis Huseinbasic zunächst aus der Mannschaft rotiert.

Lobende Worte fand der Coach auch für Rasmus Carstensen und Marvin Obuz. Gerade bei Obuz sprach Struber davon, dass das Kölner Eigengewächs vor dem Sprung in die Mannschaft stehe. Möglicherweise erhält der gebürtige Kölner gegen Münster die Chance, sich zu beweisen. Vielleicht auch, um Argumente für eine weitere Leihe und damit eine Vertragsverlängerung zu sammeln. Wie die „WAZ“ berichtet, ist Rot-Weiss Essen an einer Verpflichtung des Offensivspielers interessiert. Ob Obuz von Beginn an spielt, ist offen. Dann würde wohl Jan Thielmann auf die Bank rotieren. Der 22-Jährige erlebte eine eher enttäuschende Woche bei der U21. Thielmann wurde in beiden Länderspielen erst im zweiten Abschnitt eingewechselt. Auf der linken Seite wird wohl Leart Pacarada spielen. Der Linksverteidiger hatte sich gegen Fürth verletzt und damit die Chancen für Max Finkgräfe erhöht. Doch Pacarada ist rechtzeitig fit geworden.

Das Spiel gibt es auch im Liveticker auf come-on-fc.com. Der Ticker startet mit der Vorberichterstattung bereits um 17:15 Uhr.

1. FC Köln: So könnte der FC gegen Münster starten


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Transfergerüchte

Gerhard Struber vom 1. FC Köln

Ein Luxusproblem?