Wenige Torschüsse, zu viele Tore – diese Bilanz spricht dann doch für den Torwart-Wechsel

Jonas Urbig und Marvin Schwäbe beim Training
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Wenige Torschüsse, zu viele Tore – diese Bilanz spricht dann doch für den Torwart-Wechsel

Seit zwei Wochen steht nun Marvin Schwäbe beim FC im Kasten. Die Bilanz kann sich mit drei Begegnungen ohne Gegentor sehen lassen. Dennoch wird über die Personalie auch weiterhin diskutiert. Dabei könnte eine Bilanz die Entscheidung durchaus untermauern beim 1. FC Köln: Die wenigsten Torschüsse zugelassen, viele Tore kassiert.

20 Gegentreffer stehen auf dem Konto von Jonas Urbig, null auf dem von Marvin Schwäbe. Doch der Youngster war bei nahezu allen Toren chancenlos. Eine andere Rechnung hingegen könnte die Wahl der Nummer eins jedoch festigen beim 1. FC Köln: Die wenigsten Torschüsse zugelassen, zu viele Tore kassiert.

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Jonas Urbig war durchaus zufrieden mit seiner Leistung. Der Kölner Keeper stellte nach dem Erfolg der deutschen U21 fest, dass er endlich mal wieder zu Null gespielt habe. So wie zuvor beim FC sein Pendant Marvin Schwäbe. Drei Mal. Eigentlich hätte die Begegnung des 1. FC Köln gegen die Spielvereinigung Greuther Fürth am vergangenen Spieltag schon in der Anfangsphase eine ganz andere Wendung nehmen müssen. Eigentlich, denn Schwäbe bewies mit einer beeindruckenden Parade gegen den Stürmer Noel Futkeu, warum er aktuell das Vertrauen als Nummer eins beim FC genießt. Der Fürther Angreifer, der einst für die U21 des FC auflief, rannte alleine auf den Kölner Keeper zu, der machte sich wiederum groß und hielt weltklasse. Zur Wahrheit gehört natürlich auch, dass Futkeu mit dieser Chance eher fahrlässig umging und Schwäbe sonst nicht wirklich viel zu tun bekam.

Urbig mit nur einem Fehler gegen den HSV

So wird wohl auch weiterhin darüber diskutiert, ob der Grund für die drei Begegnungen ohne Gegentreffer tatsächlich an der Leistung des Torhüters, an der defensiven Ausrichtung der Mannschaft oder vielleicht doch an der Offensivschwäche der Gegner gelegen haben. Die Diskussionen, ob Schwäbe oder Urbig, reißen in den sozialen Medien jedenfalls nicht ab. Die Befürchtung, Jonas Urbig könnte nun verprellt oder degradiert den Verein frühzeitig verlassen, sind sicher nicht unbegründet. Nur rein aus dieser Sorge heraus den Torwart aber aufzustellen, wäre sicherlich auch falsch. Wie Christian Keller erst unlängst wiederholte, kommt es beim FC auf das Leistungsprinzip an. Und wer da aktuell die Nase vorne hat, sollte eigentlich nur der Trainer entscheiden, immerhin arbeitet dieser täglich mit den Spielern. Der aktuelle Erfolg gibt der Entscheidung pro Schwäbe natürlich recht.

Drei Pflichtspiele zu Null in Serie gab es zuletzt vor anderthalb Jahren – auch da hieß der Torhüter Marvin Schwäbe. Und dennoch darf die Frage erlaubt sein, warum der Keeperwechsel vollzogen wurde. Immerhin betonten sowohl Keller als auch Gerhard Struber, dass sich Urbig nichts habe zu Schulden kommen lassen (abgesehen von dem HSV-Gegentor), stark trainiere und zudem ein Torhüter nur so gut sein kann, wie es die jeweilige Abwehr zulässt. Und aktuell lässt die Kölner Defensive nicht sonderlich viel zu. Doch gerade dieses Argument stimmt nicht so ganz und verzerrt die Torwartdiskussion. Denn auch wenn die Kölner in der Zweikampfquote – gerade am Boden – zu den Schlusslichtern der Liga gehören und die Abwehr in den Begegnungen gegen unter anderem Karlsruhe und Darmstadt vogelwild wirkten, so richtig schlecht ist die Kölner Defensive wahrlich nicht.

FC mit den wenigsten zugelassenen Torschüssen, aber vielen Gegentoren

Zumindest nicht, was die im Fußball wohl nicht ganz unerhebliche Anzahl an zugelassenen Torschüssen betrifft. Denn die Kölner haben in der Liga nach zwölf Spieltagen gut 110 Abschlüsse erlaubt, also noch nicht einmal zehn pro Spiel. Auf Platz zwei folgt die Hertha mit fast 150, also rund 13 Torschüsse pro Spiel. Der Schnitt liegt in der Liga bei nahezu 14 zugelassenen Versuchen. Auch bei den Schüssen innerhalb der Box erreicht der FC den Bestwert. Bei den Abschlüssen direkt aufs Tor belegen die Geißböcke mit 51 Rang zwei, hinter Ulm mit 50. Wirklich schlecht verteidigt die Kölner Defensive also ganz offensichtlich nicht. Demgegenüber stehen dann allerdings 20 Gegentreffer – nur fünf Mannschaften kassierten mehr. Und wenn man nun Schüsse und Tore ins Verhältnis setzt, schneidet der FC überraschend schlecht ab.

Nun geht ganz sicher tatsächlich nur der Treffer gegen den HSV wirklich auf die Kappe von Urbig, der junge Keeper war wohl bei den weiteren Gegentoren chancenlos und doch ist die Gegentor-Bilanz des Torhüters bemerkenswert. So ließ die Kölner Defensive in den ersten zehn Spieltagen genau 100 Schüsse auf das Kölner Tor zu, der FC kassierte 20 Gegentreffer. Rein mathematisch ist also jeder fünfte Versuch des Gegners ein Treffer. Eine ähnliche Bilanz weist einzig Jahn Regensburg auf (30 Gegentore bei 150 Versuchen). Bei Fortuna Düsseldorf führt nur jeder 14. Versuch zum Tor – Bestwert. Im Schnitt führt in der 2. Bundesliga jeder achte Abschluss zum Gegentreffer. Der FC lag und liegt also deutlich unter diesem Schnitt.

Weniger als jeder dritte Versuch war ein Treffer

Allerdings kamen von den 100 Abschlüssen auch nur 47 direkt auf das Kölner Tor. Weniger Torschüsse auf den Kasten ließen nur Ulm und Hannover 96 zu. Bei 47 Versuchen bedeuten 20 Gegentreffern einen Schnitt von 2,35 Abschlüsse pro Tor. Das heißt deutlich weniger als jeder dritte Versuch des Gegners landete in den ersten zehn Saisonspielen auch im Kölner Kasten. Bei Hannover 96 war es dagegen fast jeder achte Versuch. Der FC ist mit diesem Wert nicht das Schlusslicht der Liga. Der Wert von Regensburg liegt bei 2,26, Darmstadt kommt auf 2,28 und Braunschweig auf 2,3, doch die Kölner liegen damit auch hier deutlich unter dem Schnitt von 3,1 und vor allem im unteren Drittel der Zweitligisten.

Dabei entsprach der xGoals-Wert der Gegner in den meisten Fällen auch der Anzahl der Gegentore. Die Qualität der Chancen ließ also die jeweiligen Treffer auch erwarten. Einzig gegen den SV Darmstadt und den Karlsruher SC fiel die Bilanz deutlich höher aus als die erwartbaren Gegentreffer. Gut möglich, dass die Kölner Defensive also dann doch gerade in der Gefahrenzone zu viel ermöglichte. Sicher war Urbig bei nahezu sämtlichen Gegentoren ohne große Chance. Auf die Gegentreffer-Bilanz mussten die Kölner jedenfalls reagieren. Und das nicht nur auf dem Torhüterposten. Und die jüngsten Maßnahmen geben Trainer und Team recht. Zuletzt ließ die FC-Hintermannschaft nur noch 13 Abschlüsse zu, ein Treffer war bekanntlich nicht dabei.


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Der heimliche Matchwinner

Tim Lemperle vom 1. FC Köln

Lemperle muss pausieren

Die Defensive passte zuletzt – der FC will aber auch wieder attraktiver spielen

Elias Bakatukanda und Timo Hübers beim Spiel des 1. FC Köln
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Die Defensive passte zuletzt – der FC will aber auch wieder attraktiver spielen

Der 1. FC Köln hat wieder zurück in die Erfolgsspur gefunden. Und das ganz offensichtlich durch eine defensivere Ausrichtung. Die ging wiederum zu Lasten der offensiven Wucht, die der FC zu Saisonbeginn entfachte. Der Mittelweg soll es aber sein. Der 1. FC Köln will wieder attraktiver spielen.

Die Umstellung auf die Dreierkette brachte dem FC drei Siege in Folge ein. Doch ist diese Systemänderung nur zu einem kleinen Teil verantwortlich für den Erfolg. FC-Kapitän Timo Hübers äußert sich zur Spielidee, der Balance und dem Weg der Kölner: Der 1. FC Köln will wieder attraktiver spielen.

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Das verlängerte Wochenende verbrachte FC-Trainer Gerhard Struber bei seiner Familie in Österreich. „Schnaufen wir mal ein bisschen durch und befreien uns voneinander“, hatte der Coach am Donnerstag nach dem Testspiel gegen den FC Groningen gesagt und seinen Spielern das Wochenende komplett freigegeben. Durchschnaufen oder Entschleunigen ist also die Marschroute gewesen. Kein Wunder, die Wochen seit der vergangenen Länderspielpause waren schon besonders rasant. Die Klatsche gegen Darmstadt, die Pleite gegen Paderborn, die Kritik, die Maßnahmen, die Wende. Und die beinhaltete drei Siege in Folge und damit auch wieder den Anschluss an die Aufstiegsplätze. Alle Erfolge ohne ein einziges Gegentor. Der FC hat zumindest von den Ergebnissen her zurück in die Spur gefunden.

Stabilität zu Lasten der offensiven Wucht

Der Preis: Der attraktive Offensivfußball aus den ersten Wochen ist verloren gegangen. Die Kölner entwickelten zu Beginn der Spielzeit eine ungeahnte Wucht, die die gegnerischen Trainer gleich mehrfach von der „besten Mannschaft der Liga“ sprechen ließen. Diese Wucht ist nahezu zum Erliegen gekommen. Und das nicht ohne Grund. Das hohe Pressing und Anlaufen sorgten für viele Balleroberungen in der Nähe des Schlussdrittels, der FC war aber gerade in der Rückwärtsbewegung erstaunlich anfällig. 20 Gegentore in zehn Spielen sind einfach zu viel für einen potenziellen Aufstiegskandidaten. Daher die taktische Veränderung, die augenscheinlich für mehr Stabilität gesorgt hat. „Zu einem gewissen Teil hat es mit der Systemumstellung zu tun, dass wir mit einem etwas defensiveren Grundgerüst spielen. Durch die Dreierkette haben wir einen defensiv denkenden Spieler mehr auf dem Platz“, erklärte Timo Hübers im FC-Interview.

Und das zahlt sich aus. Die Kölner ließen gegen – wenn auch harmlose – Gegner so gut wie nichts mehr zu. „Es gilt, die richtige Balance zu finden und nicht ins offene Messer zu laufen, wie wir es zu Saisonbeginn vielleicht das eine oder andere Mal hatten“, sagte Hübers. „Dazu haben wir auch innerhalb der Mannschaft ein anderes Bewusstsein dafür entwickelt, dass wir auch hinten Spiele gewinnen können.“ Am Ende zählt bekanntlich nur das Ergebnis und doch waren die jüngsten Begegnungen schon mal schwere Kost. Gegen das Kleeblatt liefen die Kölner gegen einen parkenden Bus an, große Torchancen blieben aber Mangelware. „Gerade das Spiel gegen Fürth war kein Leckerbissen gegen einen sehr tiefstehenden Gegner. Wir haben versucht, uns Chancen herauszuspielen“, sagte Hübers. „Auch in Berlin war es nicht unbedingt der Zauberfußball, wie wir ihn zu Beginn der Saison schonmal gezeigt haben. Aber dafür hatten wir nun bessere Ergebnisse.“

Hübers: „Wenn wir aus beidem einen Mittelweg finden, sind wir ganz gut unterwegs“

Dabei werden die Kölner nicht müde zu betonen, dass die reine Systemumstellung aber nur ein und dazu noch ein eher kleiner Teil der Wahrheit ist. „Wenn man die Prinzipien und Grundregeln so drin hat wie wir, dann kriegt man es gar nicht hin, dass man diese mit einer Systemumstellung komplett über den Haufen wirft. Wir kommen immer noch über unsere Intensität, unsere Laufarbeit, gute Sprints und Zweikampfintensität“, sagt der Kölner Kapitän und unterstreicht damit die Worte des Trainers. „Diese Elemente bringen wir in den letzten Spielen auch mal eine Pressinglinie tiefer ins Spiel. Das heißt aber nicht, dass wir den Gegner nicht aus der Fünfer- oder Dreierkette heraus hoch anlaufen wollen.“ Bislang ist das Vorhaben aber eher mäßig gelungen. Vielleicht auch, weil ein Defensivspieler mehr zwangsläufig ein Offensivspieler weniger bedeutet.

Dennoch ist die Maxime, auch in der Offensive wieder zuzulegen und das führt zwangsläufig zu einem attraktiveren Spiel. Gerade beim hohen Anlaufen sieht der Kölner Kapitän noch Luft nach oben. „Hier können wir aber sicher noch zulegen, damit wir wieder höhere Ballgewinne erzielen“, sagt Hübers. Defensive Stabilität ist also ein Muss, wieder mehr PS im Vorwärtsgang das Ziel. „Wenn wir aus beidem einen Mittelweg finden, sind wir ganz gut unterwegs“, sagt der Kapitän. Sein Trainer Gerhard Struber wäre bestimmt glücklich, wenn die Wochen bis zur nächsten Pause in der Heimat nicht ganz so rasant verlaufen würden.


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Entwarnung bei Martel

Gerhard Struber vom 1. FC Köln

„Nicht die Wunschlösung“

Erfolgreicheres System, Ergänzungsspieler im Aufwind, mehr Breite – doch diese Kaderlücken bleiben

Christian Keller vom 1. FC Köln
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Erfolgreicheres System, Ergänzungsspieler im Aufwind, mehr Breite – doch diese Kaderlücken bleiben

Durch die Systemumstellung scheint sich der FC besser zurechtzufinden und einige Schwächen zu kompensieren. Auch einige Rückkehrer und Ergänzungsspieler im Aufwind sorgen für mehr Breite im Kader des 1. FC Köln: Diese Kaderlücken sind aber dennoch zu schließen.

Der FC suchte nach einem Stürmer und einem Rechtsverteidiger – vor der Wende. Allerdings bleiben die Lücken auch trotz Dreierkette bestehen, obwohl die Geißböcke mehr Breite im Kader gewonnen zu haben scheinen. Die Rückkehr der Langzeitverletzten spielt ebenfalls in die Karten beim 1. FC Köln: Diese Kaderlücken sind aber dennoch zu schließen.

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Erstaunlich offen hatte Thomas Kessler in der vergangenen Länderspielpause im Oktober von möglichen Neuverpflichtungen gesprochen. Konkret benannte der Leiter der Lizenzspielabteilung die Verpflichtung eines Stürmers und eines Rechtsverteidigers. Die FC-Welt war zu diesem Zeitpunkt allerdings noch eine etwas andere. Die Viererkette galt beispielsweise als das Maß aller Dinge – und das schon seit Jahren. Die Kölner wähnten sich nach dem 2:0-Erfolg über Ulm auch in diesem System, bei dieser taktischen Ausrichtung auf einem guten Weg. Seitdem ist viel und doch irgendwie auch wenig passiert. Köln kassierte zwei Niederlagen, Gerhard Struber und Christian Keller gerieten massiv in die Kritik, die Idee der Dreierkette und des Torwartwechsels wurden geboren und der FC hat vorerst die Kurve gekriegt.

Lob für Rasmus Carstensen

Und durch die Systemumstellung wirkt der FC in der Defensive seitdem deutlich stabiler. Gerade Jan Thielmann und Leart Pacarada profitieren von der zusätzlichen Absicherung. Die Außenverteidiger kamen in den vergangenen Begegnungen nur noch sehr selten in die Verlegenheit, nicht schnell genug den Weg zurückzufinden. Gerade defensiv wirkte das zuletzt doch sehr souverän. Allerdings auch gegen erstaunlich harmlose Gegner. Während Thielmann nun mit der U21 in die Länderspielpause aufgebrochen ist und auch Max Finkgräfe und Leart Pacarada fehlten, durften sich am Donnerstag im Testspiel gegen den FC Groningen andere auf den Außenpositionen im Franz-Kremer-Stadion zeigen und heimsten dafür ein dickes Lob von Trainer Struber ein.

Unter anderem Rasmus Carstensen. „Ich bin sehr happy, wie er das heute gemacht hat. Er hat die Position sehr gut interpretiert, war nach vorne gefährlich, nach hinten verlässlich“, sagte Struber. Tatsächlich schaltete sich der junge Däne eine einige Male verheißungsvoll mit in die Offensive ein. Der Ertrag war aber überschaubar. Und so wird das Testspiel sicher nicht viel an der Situation von Carstensen verändert haben. Und die ist kompliziert: schon die vergangene Spielzeit lief nicht so wie erwünscht. Der Rechtsverteidiger erhielt unter Steffen Baumgart zunächst Einsatzzeit. Wohl auch weil der Däne perfekt auf den Hurra-Fußball des Ex-Trainers zu passen schien. Doch wirklich durchsetzen konnte sich Carstensen nicht. Zumal irgendwann auch der etatmäßige rechte Offensivspieler Jan Thielmann den Vorzug erhielt. 

Der FC sucht einen Rechtsverteidiger

Die FC-Verantwortlichen zogen dennoch im Sommer die Kaufoptionen, verpflichteten Carstensen fest. Zu einem gehörigen Anteil aufgrund der Transfersperre sowie dem Abgang von Benno Schmitz. Die Kölner brauchten ein Backup, denn Thielmann war auch weiterhin gesetzt. Und da Kessler bereits angekündigt hat, dass ein weiterer Rechtsverteidiger verpflichtet werden soll, könnte der 24-Jährige tatsächlich auf einer potenziellen Streichliste auftauchen. Wenn dem so ist, wird der Test gegen Groningen daran recht wenig geändert haben. Denn auf der rechten Seite bekam Carstensen erneut mit Marvin Obuz einen weiteren Spieler vor die Nase gesetzt, der Däne spielte links. Dort werden aber Leart Pacarada und der ebenfalls offensiv ausgerichtete Max Finkgräfe die Nase in einer Dreierkette vorne haben.

Auf der rechten Seite lieferte Marvin Obuz eine gute Begegnung ab. Der gebürtige Kölner erhielt im Test viel Einsatzzeit, konnte sich zeigen und scheint die Chance auch genutzt zu haben. „Die Position kann ihm liegen, weil er über den Flügel kommt und eine Absicherung nach hinten hat. Er braucht den Raum nach vorne für sein Spiel, um die Dynamik zu nutzen“, sagte Struber und betonte, dass Obuz ja ohnehin schon auf dem Sprung in die Mannschaft sei. Den hat der gebürtige Kölner aber bislang noch nicht hinbekommen. Und auch wenn die Position „sehr interessant“ für den 22-Jährigen werden könnte, die Kölner Verantwortlichen werden von dem Plan eines weiteren Rechtsverteidigers ganz sicher nicht ablassen. Zumal die FC-Bosse bereits mehrfach betonten, dass die Dreierkette aktuell eine Momentaufnahme, sie nicht in Stein gemeißelt sei. Spätestens mit einem sicheren Außenverteidiger wird sie wieder zur Option.

Welche Lücken gibt es im Kader?

Für die beiden Akteure wird sich die Situation trotz der ordentlichen Bewerbungen zunächst einmal nicht großartig verändert haben. Durch die mögliche Neuverpflichtung steigen zumindest nicht gerade die Chancen auf Einsatzzeit. Die müssen sich die beiden Schienenspieler wohl in den kommenden Wochen erarbeiten. Und auch in Sachen Knipser werden sich die Pläne der FC-Bosse nicht verändert haben. Zwar hat die Systemumstellung auch Auswirkungen auf den Angriff. Immerhin spielen die Kölner nun mit einem Stürmer weniger, ein Mittelstürmer, ein Zielspieler in der Spitze fehlt aber weiterhin. Denn die etatmäßigen Knipser sind zumindest gemessen an den Leistungen der vergangenen zweieinhalb Jahren keine wirkliche Alternative. Es ist eher zu erwarten, dass es im Angriff noch Abgänge geben könnte.

Ob es bei den beiden Neuverpflichtungen bleibt, ist offen. Gerhard Struber deutete bereits mehrfach an, dass man sich auch auf anderen Positionen umschauen würde. Handlungsbedarf steht eigentlich auch in der Innenverteidigung. Dort musste zuletzt auch schon mal Eric Martel aushelfen. Elias Bakatukanda machte seine Sache im Testspiel gegen Groningen gut, doch das ganz große Vertrauen hat er von seinem Trainer bislang auch noch nicht bekommen. Immerhin kehrt mit Luca Kilian in den kommenden Wochen ein weiterer guter Innenverteidiger zurück. Im Sommer 23 hatte Keller zudem einige Mal von dem Wunsch eines weiteren Sechsers gesprochen. Den hat der FC seitdem aber nicht verpflichtet. Aktuell scheinen die Kölner gut aufgestellt zu sein. Doch das ist sicher kein Ausschlusskriterium – sollte man zumindest meinen.

Unterm Strich hat der FC gefühlt mehr Breite im Kader. Gerade durch die Rückkehr einiger Langzeitverletzten, die wichtigen Kaderlücken sind aber noch nicht geschlossen.


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Dominique Heintz vom 1. FC Köln

Heintz zur Keller-Kritik

Gerhard Struber vom 1. FC Köln

„Nicht die Wunschlösung“

Enttäuschender Abend für Denis Huseinbasic

Denis Huseinbasic im Duell gegen Deutschland
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Enttäuschender Abend für Denis Huseinbasic

Auch für einen weiteren FC-Profi verlief die erste Begegnung der Länderspielreise alles andere als gut. Denis Huseinbasic erlebt einen bitteren Abend mit der Nationalmannschaft von Bosnien-Herzegowina. Gegen die DFB-Auswahl gab es eine bittere 0:7-Klatsche.

Die Länderspielpause läuft für die FC-Profis alles andere als rund. Denis Huseinbasic erlebt mit der Nationalspieler von Bosnien-Herzegowina einen bitteren Abend in Freiburg und kassiert eine derbe Klatsche gegen die DFB-Auswahl. 0:7 unterlag die Mannschaft von Sergej Barbarez Deutschland.

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Das erste Länderspiel mit Bosnien-Herzegowina in der Heimat ist für Denis Huseinbasic ein besonders enttäuschendes geworden. Gegen die stark aufgelegte DFB-Auswahl kassierte die Mannschaft von Sergej Barbarez eine bittere Niederlage. Huseinbasic und Co. unterlagen Deutschland 0:7 und steckten damit die höchste Niederlage der Verbandsgeschichte ein. Ganz nebenbei steht Bosnien-Herzegowina damit auch vor dem letzten Spieltag mit nur zwei Zählern aus fünf Spielen als Gruppenletzter als Absteiger fest. Deutschland behielt dagegen weiter die weiße Weste. Mit 13 Punkten steht die Mannschaft von Bundestrainer Julian Nagelsmann bereits als Gruppensieger fest, das Viertelfinale ist erreicht. Die Begegnung gegen Ungarn am kommenden Dienstag hat zumindest keinen großen sportlichen Wert mehr. Im Parallelspiel setzte sich die Niederlande 4:0 gegen Ungarn durch.

Am Dienstag geht es gegen die Niederlande

In einer einseitigen Begegnung sorgte Jamal Musiala per Kopfball früh für die Führung. Vor dem Wechsel erhöhten Tim Kleindienst und Kai Havertz auf den 3:0-Halbzeitstand. Florian Wirtz sorgte mit einem Doppelpack für die Vorentscheidung. Leroy Sané und erneut Kleindienst schraubten das Ergebnis noch in die Höhe. Für Huseinbasic besonders bitter: Der Kölner Mittelfeldspieler kam erst nach 74 Minuten. Zu diesem Zeitpunkt führte die DFB-Auswahl bereits mit 6:0. Für den 22-Jährigen war das Spiel in Freiburg der siebte Einsatz für die A-Nationalmannschaft. Im Sommer 23 trug der gebürtige Hesse noch das Trikot der deutschen Auswahl bei der U21-EM. Anfang des Jahres reifte dann die Idee, künftig für das Heimatland seiner Eltern aufzulaufen.

Am Dienstag steht für Huseinbasic dann noch das letzte Länderspiel des Jahres gegen die Niederlande auf dem Programm. Im Hinspiel hatte der Mittelfeldspieler seinen ersten Scorerpunkt eingesammelt. Das erste Länderspiel der aktuellen Pause verlief für die FC-Profis insgesamt doch sehr überschaubar. Die U20 kassierte mit Julian Pauli, Damion Downs und Max Finkgräfe eine derbe 0:4-Klatsche. Mathias Olesen kassierte mit Luxemburg eine 0:1-Pleite gegen Bulgarien und steht ebenfalls als Letzter der Gruppe fest. Die deutsche U21 feierte zwar einen ungefährdeten Sieg, wirklich gut verlief der Abend aber wohl nur für Jonas Urbig. Der Keeper stand die ersten 75 Minuten im Tor und behielt eine weiße Weste. Eric Martel führte das Team auf den Platz, musste aber angeschlagen raus. Eine strukturelle Verletzung liegt zum Glück nicht vor. Jan Thielmann saß zunächst auf der Bank.

Diese FC-Spieler sind mit den Nationalmannschaften im Einsatz

Jonas Urbig
U21 DFB

7 Länderspiele
– Tore

Mathias Olesen vom 1. FC Köln

Mathias Olesen
Luxemburg

27 Länderspiele
1 Tore

Denis Huseinbasic vom 1. FC Köln

Denis Huseinbasic
Bosnien-Herzegowina

7 Länderspiele
– Tore

Eric Martel vom 1. FC Köln

Eric Martel
U21 DFB

21 Länderspiele
2 Tore

Jan Thielmann vom 1. FC Köln

Jan Thielmann
U21 DFB

16 Länderspiele
1 Tore

Damion Downs kommt beim 1. FC Köln noch nicht in Fahrt.

Damion Downs
U20 DFB

5 Länderspiele
– Tore

Julian Pauli vom 1. FC Köln bei seinem Profi-Debüt

Julian Pauli
U20 DFB

5 Länderspiele
– Tore

Max Finkgräfe vom 1. FC Köln

Max Finkgräfe
U20 DFB

1Länderspiele
– Tore


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Sorge um Martel

Spieler des 1. FC Köln freuen sich.

Das sagt Struber zu Lemperle

Heintz: „Das muss man dann auch mal ertragen“

Dominique Heintz vom 1. FC Köln
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Heintz: „Das muss man dann auch mal ertragen“

Dominique Heintz ist aktuell einer der großen Gewinner beim 1. FC Köln. In den vergangenen drei Begegnungen war der Innenverteidiger ein Leistungsträger, die drei Spiele wurden allesamt gewonnen. Auch in schwierigen Zeiten strahlt der 31-Jährige Ruhe aus beim 1. FC Köln: Das sagt Dominique Heintz zur Keller-Kritik, seiner Erfahrung und der Wende.

Wie wichtig der Routinier für die Mannschaft ist, zeigt sich nicht nur auf dem Platz. Auch daneben ist er mit seiner Erfahrung eine Stütze und ein Berater für die jungen Spieler beim 1. FC Köln: 1. FC Köln: Das sagt Dominique Heintz zur Keller-Kritik, der Erfahrung und der Wende.

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Außer Marvin Schwäbe steht wohl kaum ein Name beim 1. FC Köln aktuell so für die wahrgenommene Veränderung wie Dominique Heintz. Der Innenverteidiger steht genauso wie der Kölner Keeper seit drei Spielen in der Anfangsformation. Die Bilanz: Drei Spiele, drei Siege, kein Gegentor. „Das ist für uns Abwehrspieler natürlich immer das Beste, wenn wir zu Null spielen. Es tut einfach gut“, sagte der Abwehrspieler nun im WDR2-Podcast „Einfach Fußball„. Heintz warnte aber auch mehrfach. „Wir haben noch Spiele vor der Brust und wir werden auch wieder Spiele verlieren“, sagte der Routinier und betont zudem: „Ich bin nicht alleine verantwortlich dafür, dass es jetzt besser läuft. Wir sind eine Mannschaft. Und die steht immer an erster Stelle. Wenn man erfolgreich ist, dann ist jeder Einzelne erfolgreich.“

Heintz: „Zauberfuß würde ich jetzt nicht sagen“

Jeder Einzelne konnte beim FC zuletzt zwar nicht überzeugen, doch die geschlossene Mannschaftsleistung, wie es dann immer so schön heißt, hat wohl gestimmt. Auch, wenn es gegen Fürth wahrlich kein Leckerbissen war. Heintz wehrt sich aber dagegen, dass die Partie gegen Fürth keine gute vom FC gewesen sei. Immerhin habe man das Spiel kontrolliert, nur sehr wenig zugelassen und die Basics hätten ohnehin gestimmt. Auch, wenn Heintz die Mannschaft in den Vordergrund stellt, hängt der aktuelle Aufwind doch stark mit dem Abwehrspieler zusammen. Heintz kommt auf beeindruckende Zweikampfquote, überzeugte im Passverhalten, war sicher nicht unschuldig am Treffer gegen Fürth und legte Tim Lemperle gegen Berlin einen Treffer auf. Der adelte danach den „Zauberfuß“ des Innenverteidigers.

„Zauberfuß würde ich jetzt nicht sagen. Ich habe aber schon eine gewisse Qualität am Fuß, die mich auszeichnet“, so Heintz. Und das gerade im Aufbau- und Passspiel. Aktuell scheint aber ein ganz anderer Faktor wichtig beim FC. Ein Faktor, der immer und immer wieder, fast schon Mantra-artig genannt wird: Erfahrung. Genauso wie einst Heintz sollen nun die jungen Spieler von seiner Routine profitieren. Auf, aber vor allem auch neben dem Platz. Man nehme sich schon mal die Spieler zur Seite, sagt Heintz. Gerade bei einem Verein wie dem FC ist die Drucksituation natürlich eine andere. Erst vor wenigen Wochen standen die Kölner mit dem Rücken zur Wand. Trainer und Sportdirektor wurden heftig kritisiert, wurden in der Berichterstattung, aber auch in den Sozialen Medien angezählt.

Heintz steht den jungen Spieler zur Seite

Das geht an einer Mannschaft nicht spurlos vorbei. „Das ist in Köln so. Wenn man älter und erfahrener wird, lernt man damit umzugehen. Das gehört zum Fußball nunmal dazu. Es geht mal auf, mal ab. Jetzt geht es darum, das Auf zu halten“, sagt Heintz, der auch den Umgang mit Kritik anspricht. „Man muss das schnell verarbeiten können. Das lernt man aber auch durch Erfahrung.“ Kritisiert wurden die Spieler aber auch von Christian Keller. Der Sportdirektor sprach nach dem 1:5-Debakel gegen Darmstadt unter anderem von einer Schülermannschaft. „Ich habe das nicht persönlich als Angriff auf mich genommen. Er hat uns als gesamte Mannschaft gemeint und das muss man erstmal ertragen“, sagte Heintz. „Er ist unser Chef und wenn er das sagt, dann muss man das akzeptieren. Ich ziehe daraus meine Lehren und wir zeigen, dass wir es besser können. Wir müssen als Mannschaft zusammenbleiben und zeigen, dass wir es besser können.“

Und genau bei der Aufarbeitung der Kritik von mehreren Seiten unterstützt der Routinier seine jungen Kollegen. „Du kannst mal oben und mal unten sein. Man muss das schnell verarbeiten können. Das lernt man aber auch durch Erfahrung“, sagt der Abwehrspieler. So haben sich die Spieler auch nach dem 1:5 zusammengesetzt. „Wir haben gesagt, dass wir so ein Bild als Mannschaft nicht mehr abliefern wollen. Wir wollten eine andere Energie zeigen“, sagt der 31-Jährige. Das war in den vergangenen drei Begegnungen der Fall. Der Weg geht wieder nach oben. „Von außen sieht es so aus, als sei alles gut. Wir können das aber schon gut einordnen. Wir wissen, dass nicht alles gut ist. Eine Woche später verlierst du und dann geht es wieder in die andere Richtung“, sagt Heintz. Aktuell befindet sich der Routinier mit dem FC aber wieder im Aufwind.


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Entwarnung bei Martel

Gerhard Struber vom 1. FC Köln

„Nicht die Wunschlösung“

Denis Huseinbasic droht am Abend eine emotionale Achterbahnfahrt

Denis Huseinbasic
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Denis Huseinbasic droht am Abend eine emotionale Achterbahnfahrt

Für Denis Huseinbasic steht am Abend das Länderspiel mit Bosnien-Herzegowina gegen Deutschland auf dem Plan. Der Mittelfeldspieler trifft mit dem Heimatland seiner Eltern auf die Wahl-Heimat. Für die Mannschaft von Sergej Barbarez wird es ein Schicksalsspiel. Denis Huseinbasic droht mit der Nationalelf der Abstieg.

Am Abend spielt auch der letzte FC-Profi sein erstes Länderspiel in dieser Länderspielpause. Die der anderen verliefen durchwachsen. Auch für den 23-Jährigen könnte es am Abend eine Enttäuschung geben: Denis Huseinbasic droht mit der Nationalelf der Abstieg.

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Wenn Denis Huseinbasic am Abend in das Europa-Park Stadion in Freiburg einläuft, dann könnte dem 23-Jährigen mal wieder bewusst werden, welche rasante Entwicklung seine Karriere doch in kürzester Zeit genommen hat. Noch vor drei Jahren beackerte der Mittelfeldspieler noch die Amateurplätze im Südwesten Deutschlands. Huseinbasic war Stammspieler in der Regionalliga, der Weg in den Profifußball schien dennoch ein Stück weit entfernt. Eben diese drei Jahre später blickt der gebürtige Hesse auf mehr als 70 Pflichtspiele für den 1. FC Köln, auf den internationalen Wettbewerb, aber auch auf einen bitteren Abstieg zurück. Der 23-Jährige hat bei den Geißböcken wohl schon sämtliche Gefühlswelten, auch oder gerade der Fans, mitbekommen.

Huseinbasic vor der nächsten „geilen Erfahrung“

Auch für Huseinbasic persönlich ist die Zeit beim FC eine Achterbahnfahrt. Nach dem raketenhaften Aufstieg, ein Hauch von freiem Fall zum Bankdrücker und nun seit fast einem Jahr wieder Stammspieler bei den Kölnern, es geht also wieder bergauf. Am Abend steht für den 23-Jährigen also das nächste Heimspiel auf dem Programm und auch das könnte emotional zwei Ebenen für den Mittelfeldspieler bekommen. Für Huseinbasic steht in der Nations League das nächste A-Länderspiel auf dem Spielplan. Das mit dem Heimatland seiner Eltern gegen die Wahl-Heimat. Bosnien-Herzegowina ist am Abend zu Gast in Freiburg zum fünften Spieltag in der Gruppe A. „Natürlich ist es eine geile Erfahrung, international zu spielen, ganz besonders, wenn es gegen eine der besten Mannschaften geht, die es gibt“, hatte der Mittelfeldspieler nach dem ersten Duell der beiden Heimatvereine im Oktober gesagt.

Noch im vergangenen Sommer hatte der FC-Profi für die U21 des DFB an der Europameisterschaft teilgenommen. Anfang des Jahres reifte dann die Entscheidung, A-Nationalspieler von Bosnien-Herzegowina zu werden. Mittlerweile kommt Huseinbasic auf sechs Länderspiel-Einsätze und immerhin einen Assist. Die Begegnung im Breisgau dürfte daher erneut ein besonderes Erlebnis werden, dabei sind die sportlichen Erinnerungen an das Europa Park Stadion sicherlich nicht die besten. Beide Begegnungen beim SC Freiburg verlor Huseinbasic mit dem FC 0:2. Das letzte im Dezember vergangenen Jahres war wohl letztlich der Anfang vom Ende von Steffen Baumgart, der bekanntlich nach dem nächsten Ligaspiel gegen Union Berlin einen anderen Weg einschlug. Baumgart und der FC gingen getrennte Wege.

Bosnien-Herzegowina droht der Abstieg

Eine Niederlage nun im Nationaldress hätte wiederum für Bosnien-Herzegowina Folgen. Die Mannschaft des ehemaligen Bundesliga-Profis Sergej Barbarez belegt aktuell den letzten Platz der Gruppe C in der A-Liga. Der Rückstand auf Ungarn beträgt vier Punkte und das zwei Spieltage vor dem Gruppenende. Heißt: Sollte Huseinbasic mit seiner Nationalmannschaft gegen die Auswahl von Bundestrainer Julian Nagelsmann verlieren, stünde der Abstieg in die B-Liga bereits vor dem letzten Gruppenspiel gegen die Niederlande am kommenden Dienstag fest. Auch, wenn es nun eine „geile Erfahrung gegen die besten Mannschaften der Welt“ ist, Huseinbasic würde sich sicher ein anderes Finale in der Gruppenphase wünschen. Denn zwei Abstiege innerhalb eines Jahres wäre dann auch wieder ein wenig Talfahrt.

Diese FC-Spieler sind mit den Nationalmannschaften im Einsatz

Jonas Urbig
U21 DFB

7 Länderspiele
– Tore

Mathias Olesen vom 1. FC Köln

Mathias Olesen
Luxemburg

27 Länderspiele
1 Tore

Denis Huseinbasic vom 1. FC Köln

Denis Huseinbasic
Bosnien-Herzegowina

6 Länderspiele
– Tore

Eric Martel vom 1. FC Köln

Eric Martel
U21 DFB

21 Länderspiele
2 Tore

Jan Thielmann vom 1. FC Köln

Jan Thielmann
U21 DFB

16 Länderspiele
1 Tore

Damion Downs kommt beim 1. FC Köln noch nicht in Fahrt.

Damion Downs
U20 DFB

5 Länderspiele
– Tore

Julian Pauli vom 1. FC Köln bei seinem Profi-Debüt

Julian Pauli
U20 DFB

5 Länderspiele
– Tore

Max Finkgräfe vom 1. FC Köln

Max Finkgräfe
U20 DFB

1Länderspiele
– Tore


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Entwarnung bei Martel

Gerhard Struber vom 1. FC Köln

„Nicht die Wunschlösung“

Vorsichtige Entwarnung bei Eric Martel

Eric Martel bei der DFB-Auswahl
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Vorsichtige Entwarnung bei Eric Martel

Aufatmen beim 1. FC Köln: Eric Martel fällt wohl nicht länger aus. Der Kapitän der deutschen U21-Nationalmannschaft wurde im Spiel gegen die U21 von Dänemark ausgewechselt. Nun liegt die Diagnose vor.

Wirklich rund lief der Abend nicht für die FC-Profis auf Länderspielreise, immerhin eine Erleichterung gibt es am Samstagvormittag beim 1. FC Köln: Eric Martel fällt wohl nicht länger aus.

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Ein langfristiger Ausfall droht dem Sechser der Geißböcke offensichtlich nicht. Wie der FC auf Nachfrage von come-on-fc.com bestätigt, hat Martel nur einen „schmerzhaften Schlag“ abbekommen. Die medizinische Abteilung des FC hat sich mit dem DFB schon ausgetauscht. Der 22-Jährige war im Spieler der deutschen U21 gegen Dänemark nach gut 70 Minuten mit dem Knie im Rasen hängengeblieben. Nach kurzer Behandlung wurde der Mittelfeldspieler ausgewechselt. Später saß Martel mit bandagiertem Oberschenkel auf der Bank. Nun aber die Entwarnung. Ob der U21-Kapitän im Spiel gegen Frankreich am kommenden Dienstag geschont wird, ist noch nicht klar. Die Begegnung gegen Preußen Münster am kommenden Freitag (18.30 Uhr, Sky und im Liveticker bei come-on-fc.com) scheint nach aktuellem Stand nicht in Gefahr. Martel hatte beim 3:0-Erfolg die Führung der DFB-Auswahl mit einem tollen Vertikalpass vorbereitet.

Martel hat Stammplatz sicher

Die deutsche U21 bereitet sich auf das Endturnier in der Slowakei im kommenden Sommer vor. Martel spielt in den Planungen von Bundestrainer Antonio Di Salvo eine zentrale Rolle und hat einen Stammplatz so gut wie sicher. Das gilt aber nicht zwingend für die weiteren FC-Profis. Jonas Urbig hat mit Noah Atubolu einen starken Konkurrenten vor der Brust. Der Freiburger Keeper war zuletzt angeschlagen, deswegen spielte Urbig 75 Minuten. In der Schlussphase kam Tjark Ernst von Hertha BSC. „Es hat Spaß gemacht, mal wieder von Anfang an zu spielen”, sagte der Keeper, der beim FC zuletzt bekanntlich nur noch auf der Bank saß. Tim Lemperle war bekanntlich gar nicht erst nominiert worden. Der Stürmer, der sich zurzeit in Topform befindet, hätte aber nachnominiert werden können, doch die Rückenbeschwerden machten das unmöglich.

Die Offensivspieler, die Di Salvo berufen hat, zahlten das Vertrauen gegen Dänemark aber auch zurück. Nicolo Tresoldi und Youssoufa Moukoko trafen jeweils, Nick Woltemade legte ein Tor vor. Für Moukoko war es bereits das zwölfte Tor im 13. U21-Spiel. Auch Tresoldi weist mit vier Treffern in sieben Spielen eine beeindruckende Bilanz auf. Jan Thielmann saß zunächst nur auf der Bank. Nnamdi Collins von Eintracht Frankfurt startete auf der rechten Verteidigerposition und machte ein starkes Spiel. Thielmann kam nach einer knappen Stunde, übernahm später auch die Kapitänsbinde von Martel. Das Kölner Eigengewächs spielte später im rechten Mittelfeld. Martel kehrte bereits im September 23 angeschlagen von der U21 zurück und fiel drei Spiele aus.

Diese FC-Spieler sind mit den Nationalmannschaften im Einsatz

Jonas Urbig
U21 DFB

7 Länderspiele
– Tore

Mathias Olesen vom 1. FC Köln

Mathias Olesen
Luxemburg

27 Länderspiele
1 Tore

Denis Huseinbasic vom 1. FC Köln

Denis Huseinbasic
Bosnien-Herzegowina

6 Länderspiele
– Tore

Eric Martel vom 1. FC Köln

Eric Martel
U21 DFB

21 Länderspiele
2 Tore

Jan Thielmann vom 1. FC Köln

Jan Thielmann
U21 DFB

16 Länderspiele
1 Tore

Damion Downs kommt beim 1. FC Köln noch nicht in Fahrt.

Damion Downs
U20 DFB

5 Länderspiele
– Tore

Julian Pauli vom 1. FC Köln bei seinem Profi-Debüt

Julian Pauli
U20 DFB

5 Länderspiele
– Tore

Max Finkgräfe vom 1. FC Köln

Max Finkgräfe
U20 DFB

1Länderspiele
– Tore


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Pacarada erneut verletzt

Spieler des 1. FC Köln freuen sich.

Das sagt Struber zu Lemperle

Die meisten Abstellungen, die geringste Zeit – „Das ist nicht die Wunschlösung“

Gerhard Struber beim Training des 1. FC Köln
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Die meisten Abstellungen, die geringste Zeit – „Das ist nicht die Wunschlösung“

Auch zur letzten Länderspielpause des Jahres stellt der FC wieder neun Nationalspieler ab und damit die meisten der 2. Bundesliga. Das ist einerseits ein Qualitätsmerkmal. Auf der anderen Seite bringt es aber auch erneut erschwerte Bedingungen für den 1. FC Köln.

Ein halbes Dutzend Akteure sind mit dem deutschen Nachwuchs unterwegs, zwei Akteure mit ihren A-Nationalmannschaften und Jaka Potocnik im Trainingscamp. Einerseits sind so viele Nationalspieler ein Alleinstellungsmerkmal in der 2. Bundesliga, auf der anderen Seite ist eine gute Vorbereitung auf die kommende Aufgabe kaum möglich. Wieder einmal erschwerte Bedingungen für den 1. FC Köln.

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Zwiegespalten äußerte sich FC-Trainer Gerhard Struber bisweilen, wenn er auf die Länderspielreisen seiner Kicker angesprochen wurde. Kein Wunder, auf der einen Seite kommen die Spieler so auf Einsätze auf internationalem Parkett, sammeln Spielpraxis und Erfahrungen, auf der anderen Seite steht dem Trainer nur ein Rumpfkader zur Verfügung, mit dem die Arbeit an Spielabläufen und Formationen nur bedingt Sinn macht. Noch am Mittwoch wurde genau das deutlich, als sich Struber einerseits ein wenig überrascht von der Nicht-Nominierung von Tim Lemperle zeigte, auf der anderen Seite aber nicht traurig gewesen wäre, wenn Max Finkgräfe nicht noch zur U20 nachgereist wäre. „Ich hätte ihn gerne bei mir gehabt“, sagte der Trainer nach der Trainingseinheit. So konnten zwar einige Akteure am Donnerstag vorspielen, so wirklich viele Erkenntnisse über die kommenden Anfangsformationen wird Struber aber nicht gewonnen haben.

Im Schnitt stellen die Zweitligisten drei Nationalspieler ab

Denn einmal mehr sind zahlreiche Stammspieler auf Länderspielreise. Mit Eric Martel und Denis Huseinbasic fehlt beispielsweise die zentrale Schaltfläche der Kölner. Dazu mit Julian Pauli, Jan Thielmann und Max Finkgräfe drei Spieler, die am 22. November gegen Preußen Münster ebenfalls wohl in einer Anfangsformation gestanden hätten. Damion Downs gehört wohl zu den Akteuren, die ebenfalls zumindest mit Einsatzzeit rechnen dürften. Neun Spieler hat der FC abgestellt, so viel wie kein anderer Zweitligist. Münster hat aus dem Kader der Profis immerhin Stürmer András Németh abgegeben. Den zweiten Platz der meisten Nationalspieler teilen sich der Hamburger SV und Hertha BSC mit jeweils sechs nominierten Spielern. Von denen aber wiederum auch einige Akteure wie Hamburgs Anssi Suhonen oder Berlins Gustav Christensen vornehmlich bei der Zweitvertretung zum Einsatz kommen.

Im Schnitt stellen die Zweitligisten drei Spieler ab, der FC drei Mal so viel. Sicher ein Qualitätsmerkmal, denn selbst in der Bundesliga gibt es ganze neun Vereine, die weniger Nationalspieler aus dem Profikader abstellen. Und dennoch gleichzeitig das Problem, dass der FC sich nicht optimal auf die kommende Begegnung vorbereiten kann. Denn sowohl die drei Profis bei der U21 als auch die der U20 sowie Denis Huseinbasic kommen am Dienstag nochmal zum Einsatz. Der Mittelfeldspieler spielt mit Bosnien-Herzegowina gegen Ungarn, Thielmann und Jonas Urbig spielen noch in Frankreich, Pauli, Downs und Finkgräfe in der Türkei. Frühestens am Mittwoch werden die Akteure wieder am Geißbockheim sein, voraussichtlich Donnerstag ins Training eingreifen – das Abschlusstraining. Der Einsatz von Martel ist nach der Verletzung im Duell gegen Dänemark noch offen.

Struber: „Das ist sicher nicht die Wunschlösung“

Schon am Freitag steht die Begegnung in Münster an. „Das ist sicher nicht die Wunschlösung“, erklärte Gerhard Struber am Mittwoch knapp, wollte aber nicht näher darauf eingehen. Thomas Kessler war da vergangene Woche schon deutlicher. „Wir müssen damit leben, dass wir wiederholt auch freitags wieder spielen müssen nach der Länderspielpause. Es wäre natürlich auch mal schön, wenn wir da auch sonntags spielen dürften“, sagte der Leiter der Lizenzspielabteilung. Auch von der vergangenen Länderspielreise kehrten einige Nationalspieler spät zurück, der FC spielte freitags. Es gab die 1:5-Klatsche gegen Darmstadt. „Es ist nun mal so, weil die Fernsehsender es gerne haben, wenn der FC mit vielen Fans auswärts an einem Freitagabend spielt”, so Kessler weiter. Immerhin ein weiteres Qualitätsmerkmal.  

Diese FC-Profis sind mit Nationalmannschaften unterwegs

Jonas Urbig
U21 DFB

6 Länderspiele
– Tore

Mathias Olesen vom 1. FC Köln

Mathias Olesen
Luxemburg

26 Länderspiele
1 Tore

Denis Huseinbasic vom 1. FC Köln

Denis Huseinbasic
Bosnien-Herzegowina

6 Länderspiele
– Tore

Eric Martel vom 1. FC Köln

Eric Martel
U21 DFB

20 Länderspiele
2 Tore

Jan Thielmann vom 1. FC Köln

Jan Thielmann
U21 DFB

15 Länderspiele
1 Tore

Damion Downs kommt beim 1. FC Köln noch nicht in Fahrt.

Damion Downs
U20 DFB

4 Länderspiele
– Tore

Julian Pauli vom 1. FC Köln bei seinem Profi-Debüt

Julian Pauli
U20 DFB

4 Länderspiele
– Tore

Max Finkgräfe vom 1. FC Köln

Max Finkgräfe
U20 DFB

-Länderspiele
– Tore


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Eric Martel vom 1. FC Köln.

Sorge um Martel

Spieler des 1. FC Köln freuen sich.

Fluch und Segen

Angeschlagen, Klatsche, drohender Abstieg – bitterer Abend für die FC-Nationalspieler – aber auch ein Debüt

Max Finkgräfe im Dress der deutschen U20
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Angeschlagen, Klatsche, drohender Abstieg – bitterer Abend für die FC-Nationalspieler – aber auch ein Debüt

Für die FC-Profis verliefen die ersten Spiele der Länderspielreise alles andere als erfreulich. Eric Martel wurde bei der U21 angeschlagen aus-, Jan Thielmann erst spät eingewechselt. Die deutsche U20 kassierte eine Pleite und Abstiegssorgen macht sich ein weiterer Spieler des 1. FC Köln: Bitterer Länderspiel-Abend für FC-Profis.

Die deutsche U20 blickt nach der 0:4-Niederlage gegen England auf einen ernüchternden Abend zurück. Einzig Max Finkgräfe wird sich wohl über sein Debüt im Nationaldress freuen. Es lief nicht viel rund für die Spieler des 1. FC Köln: Bitterer Länderspiel-Abend für FC-Profis.

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Der erste Abend mit Länderspielen der FC-Profis in der aktuellen Länderspielpause ist für die Kölner Spieler alles andere als positiv verlaufen. Zwar feierte die deutsche U21 einen verdienten 3:0-Erfolg über Dänemark, doch aus Kölner Sicht war es wohl wahrlich kein guter Abend. Eric Martel musste nach rund 75 Minuten angeschlagen ausgewechselt werden. Der Mittelfeldspieler war mit dem Knie im Boden im Aachener Tivoli stecken geblieben. Martel probierte es noch einmal, verließ dann aber humpelnd den Platz. Das Knie wurde dick bandagiert. Am Samstag gab es die vorsichtige Entwarnung. Jan Thielmann saß erstmals seit sechs Spielen zunächst wieder auf der Bank. Für das Kölner Eigengewächs rotierte Nnamdi Collins von Eintracht Frankfurt in die Anfangsformation und machte seine Sache gut. Tim Lemperle war erst gar nicht nominiert worden, hätte aber von einer Nachnominierung profitieren können, doch der Angreifer leidet unter Rückenbeschwerden.

Finkgräfe feiert sein Debüt

Besonders bitter: Bundestrainer Antonio Di Salvo bleiben nur noch drei Testspiele, um die beste Mannschaft für die EM in der Slowakei im kommenden Sommer zu finden. Die Aufstellungen könnten also ein Fingerzeig sein. Einzig Jonas Urbig kann wohl vollends zufrieden sein. Der Kölner Keeper stand von Beginn an auf dem Feld und hielt seinen Kasten sauber. In der Schlussphase wurde der Torhüter ebenfalls ausgewechselt. Eine Lehrstunde erteilte derweil die U20 von England der deutschen Auswahl mit Damion Downs und Julian Pauli in der Startelf. Vor der Begegnung hatte Bundestrainer Hannes Wolf die Engländer noch als „tollen Gegner“ bezeichnet. Toll war der Abend aber nicht für die deutsche Auswahl. In Sheffield kassierte die Mannschaft von Wolf eine bittere 0:4-Klatsche.

Millwalls Romain Esser brachte die Three Lions in Führung. Max Dean (Gent), Sydie Peck (Sheffield) und Tottenhams Will Lankshear erhöhten auf den 4:0-Endstand. Einen Grund zur Freude hatte immerhin Max Finkgräfe. Der 20-Jährige gab gegen England sein Debüt für die Nationalmannschaft. Finkgräfe hat bislang für kein Nachwuchsteam des DFB gespielt. Zwar fiel die Niederlage nicht so hoch aus, die Enttäuschung dürfte aber noch größer gewesen sein: Mathias Olesen kassierte in der Nations League mit Luxemburg eine 0:1-Niederlage gegen Bulgarien. Nach dem fünften Spieltag der Liga C, Gruppe 3 liegt Luxemburg auf dem letzten Platz, mit vier Zählern Rückstand. Der letzte Platz ist für Luxemburg nicht mehr vermeidbar. Ob die Mannschaft von Mathias Olesen aber absteigt, wird sich erst am letzten Spieltag zeigen. Nur die beiden schlechtesten Gruppenletzten der C-Liga gehen direkt runter.

Diese FC-Spieler sind mit den Nationalmannschaften im Einsatz

Jonas Urbig
U21 DFB

7 Länderspiele
– Tore

Mathias Olesen vom 1. FC Köln

Mathias Olesen
Luxemburg

27 Länderspiele
1 Tore

Denis Huseinbasic vom 1. FC Köln

Denis Huseinbasic
Bosnien-Herzegowina

6 Länderspiele
– Tore

Eric Martel vom 1. FC Köln

Eric Martel
U21 DFB

21 Länderspiele
2 Tore

Jan Thielmann vom 1. FC Köln

Jan Thielmann
U21 DFB

16 Länderspiele
1 Tore

Damion Downs kommt beim 1. FC Köln noch nicht in Fahrt.

Damion Downs
U20 DFB

5 Länderspiele
– Tore

Julian Pauli vom 1. FC Köln bei seinem Profi-Debüt

Julian Pauli
U20 DFB

5 Länderspiele
– Tore

Max Finkgräfe vom 1. FC Köln

Max Finkgräfe
U20 DFB

1Länderspiele
– Tore


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Sorge um Martel

Spieler des 1. FC Köln freuen sich.

Das sagt Struber zu Lemperle

U21: Sorge um Eric Martel nach 3:0-Erfolg der DFB-Auswahl

Eric Martel im Trikot der deutschen U"1
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U21: Sorge um Eric Martel nach 3:0-Erfolg der DFB-Auswahl

Die deutsche U21-Nationalmannschaft hat das Testspiel gegen Dänemark 3:0 gewonnen. Dabei kamen alle drei FC-Profis zum Einsatz. Eine Verletzung könnte zu Sorgenfalten führen beim 1. FC Köln: Eric Martel musste angeschlagen vom Platz.

Jonas Urbig, Jan Thielmann und Eric Martel waren am Abend für die deutsche U21-Nationalmannschaft im Einsatz. Die DFB-Auswahl gewann 3:0. Doch es gibt auch Sorgenfalten beim 1. FC Köln: Eric Martel musste nach 75 Minuten angeschlagen vom Platz. Eine Diagnose steht noch aus.

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Sollte Gerhard Struber beim Heimatbesuch in Österreich das Spiel der deutschen U21 verfolgt haben, dürften sich wohl kleinere Sorgenfalten auf der Stirn des Trainers ausbreiten. Denn Eric Martel musste im Duell gegen Dänemark angeschlagen vom Platz. Der Kapitän der deutschen U21-Nationalmannschaft war nach gut 70 Minuten bei einem Zweikampf mit dem Knie im Boden hängen geblieben. Der Sechser lief zunächst weiter, ging dann aber doch zu Boden. Kurze Zeit später stand der Mittelfeldspieler auch wieder, allerdings außerhalb des Spielfelds mit bandagiertem Oberschenkel. Bis dahin hatte der 22-Jährige eine recht ordentliche Begegnung gemacht. Nach einem Fehler wenige Sekunden nach Spielbeginn leitete der Sechser zwar die erste Möglichkeit der Dänen ein, fünf Minuten später dann aber die Führung der DFB-Auswahl mit einem tollen Pass in die Tiefe.

Martel angeschlagen vom Platz

Über Umwege landete der Ball bei Brajan Gruda. Der machte Tempo durchs Zentrum, legte ab auf Maxi Beier. Der Dortmunder Angreifer schlenzte den Ball an die Latte, Nicolo Tresoldi stand genau richtig und köpfte zur deutschen Führung ein. Fünf Minuten später wurde der Sechser mit einem langen Ball geschickt, Martel zog direkt ab, doch Dänemarks Keeper war zur Stelle. Der 22-Jährige sortierte die Mannschaft und hielt das Zentrum kompakt, so dass die Dänen nicht zur Entfaltung kamen und Jonas Urbig im DFB-Tor nur wenig zu tun hatte. Aber auch die DFB-Elf fand nur noch selten den Weg in die gegnerische Box. Zwar gab Dänemark den ersten Warnschuss der zweiten Halbzeit ab, vor große Probleme stellte der Versuch Urbig aber nicht. Auf der anderen Seite legte der gerade erst eingewechselte Nick Woltemade ab auf Frankfurts Nathaniel Brown, der auf 2:0 erhöhte.

Doch Dänemark machte fortan das Spiel und bot Urbig mehrfach die Chance, sich auszuzeichnen. Unter anderem prüfte Anton Gaaie den Kölner Keeper mit einem Volleyschuss. Nach einer guten Stunde kam dann auch Thielmann zu seinem Einsatz. Das Kölner Eigengewächs spielte im rechten Mittelfeld. Nach 75 Minuten wechselte Di Salvo dann auch den Kölner Keeper aus. Für Jonas Urbig kam Berlins Tjark Ernst zu seinem U21-Debüt. In der Schlussphase erhöhte Youssoufa Moukoko auf das 3:0. Gerhard Struber wird das Ergebnis der Begegnung wohl nicht primär interessieren, vielmehr jenes der Untersuchung von Eric Martel. Eine Diagnose steht noch aus und somit auch die Frage, ob der Sechser am kommenden Dienstag gegen die U21 von Frankreich zum Einsatz kommt.

Diese FC-Spieler sind mit den Nationalmannschaften im Einsatz

Jonas Urbig
U21 DFB

7 Länderspiele
– Tore

Mathias Olesen vom 1. FC Köln

Mathias Olesen
Luxemburg

26 Länderspiele
1 Tore

Denis Huseinbasic vom 1. FC Köln

Denis Huseinbasic
Bosnien-Herzegowina

6 Länderspiele
– Tore

Eric Martel vom 1. FC Köln

Eric Martel
U21 DFB

21 Länderspiele
2 Tore

Jan Thielmann vom 1. FC Köln

Jan Thielmann
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16 Länderspiele
1 Tore

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Max Finkgräfe
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-Länderspiele
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Pacarada erneut verletzt

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