Max Finkgräfes Achterbahnfahrt nimmt wieder Tempo auf – nun auch beim DFB?

Max Finkgräfe beim Training des 1. FC Köln
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Max Finkgräfes Achterbahnfahrt nimmt wieder Tempo auf – nun auch beim DFB?

In der vergangenen Spielzeit legte Max Finkgräfe einen raketenhaften Start in seine junge Karriere hin. Bundesliga-Debüt, das erste Profi-Tor, schließlich Stammspieler. Diese Saison wollte es lange nicht rundlaufen, doch nun scheint es wieder aufwärts zu gehen beim 1. FC Köln: Max Finkgräfe geht den nächsten Schritt. Am Abend steht das erste Länderspiel an.

In der vergangenen Spielzeit noch der Shootingstar inklusive Stammplatz, Premierentreffer und Eintrag in die Liste des Golden-Boy-Awards. In dieser Spielzeit lange verletzt und aktuell nicht mehr als ein Ergänzungsspieler beim 1. FC Köln: Doch Max Finkgräfe geht nun den nächsten Schritt.

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Der Sprung in den Profikader war rasant. Zumindest, wenn man den Worten von Steffen Baumgart im August vergangenen Jahres Glauben schenken wollte. „Wer eine sehr, sehr gute Entwicklung gemacht hat, und auch überraschend aus meiner Sicht in dieser Schnelligkeit, ist der Max“, sagte der Ex-Trainer noch vor dem ersten Pflichtspiel der Abstiegssaison. Finkgräfe hatte als einer der vorspielenden Youngster in der Vorbereitung überzeugt, mehr als beispielsweise Meiko Wäschenbach, dem man ebenfalls den Sprung zu den Profis zugetraut hatte. „Er ist durchaus ein Kandidat, nicht nur für die Bank, sondern wir würden uns das schon zutrauen, ihn von Anfang an zu bringen.“ Zwar schmorte der Youngster im ersten Pflichtspiel noch 90 Minuten auf der Bank, im ersten Ligaspiel feierte der Linksverteidiger gegen den BVB dann aber doch sein Profi-Debüt.

Schwierigkeiten im Nachwuchsleistungszentrum

„Ich bin ein bisschen davon ausgegangen, dass es diese Saison vielleicht passieren kann“, sagte Finkgräfe dem FC. „Einfach dadurch, dass ich letztes Jahr schon mit dem Profikader mitgereist bin. Und ja, deswegen habe ich alles gegeben, damit ich diese Chance auch nutze.“ Knapp anderthalb Spielzeiten später hat der 20-Jährige seine Chance genutzt und auch schon sehr viel erlebt – eine reine Achterbahnfahrt, die seinen doch bemerkenswerten Schritten als Juniorenspieler ähnelt. Ein ständiges Auf und Ab. Schließlich schlug der gebürtige Gladbacher schon früh den Karriereweg Profifußball ein, spielte in den Nachwuchsleistungszentren von Fortuna Düsseldorf, Borussia Dortmund und schließlich auch Borussia Mönchengladbach. Doch die Zeit war geprägt von Verletzungen.

Wohl der Hauptgrund, warum sich der Youngster in den Ausbildungsstätten so schwer tat. 2019 brach sich Finkgräfe das Bein, verlor bei den Fohlen den Anschluss und vielleicht auch ein wenig den Glauben, es als Profifußballer zu schaffen. Finkgräfe schloss sich der SG Unterrath an, bei der er auch Junioren-Bundesliga spielen konnte. „Ich wollte unbedingt nochmal U17-Bundesliga spielen und Gladbach auch beweisen, dass ich es packen kann“, sagt Finkgräfe. Der Durchbruch gelang dann in der Vorsaison. Zunächst als Joker, gegen Ende des Jahres dann als Stammspieler. Finkgräfe war einer der wenigen Profis, die konstant ordentliche Leistungen ablieferten, es folgte das erste Profi-Tor gegen Hoffenheim, vor allem aber das Lob zahlreicher Experten, die in Finkgräfe den Nachfolger von Jonas Hector und das nicht nur beim 1. FC Köln sahen.

Chance auf Startelf-Einsatz

Umso erstaunlicher, dass der Youngster, der es auch auf die Golden-Boy-Liste schaffte, in Topform in der ersten Jahreshälfte nicht für die Spiele der U21-Nationalmannschaft berufen wurde. Bundestrainer Antonio Di Salvo erklärte damals zwar, Finkgräfe auf dem „Zettel“ zu haben, die Konkurrenz sei aber einfach zu groß. Die Einladung erfolgte nun mehr als ein halbes Jahr später. Zwar „nur“ zur U20 des DFB und auch als Nachnominierung, dennoch dürfte für Finkgräfe beim Debüt mit dem Adler auf der Brust ein Traum in Erfüllung gehen. Zudem kann man bei dem Linksverteidiger aktuell sicherlich nicht von einer Topform sprechen. Zumindest konnte der 20-Jährige diese eher selten unter Beweis stellen. Denn nach der Knieverletzung im Sommer war Finkgräfe lange raus, der Youngster verlor seinen Stammplatz an Leart Pacarada und spielte auch anschließend in den Planungen von Gerhard Struber nur selten eine Rolle.

Gegen Ulm spielte Finkgräfe eine Halbzeit lang auf der Position des Rechtsverteidigers, gegen Fürth ein paar Minuten nach der Verletzung von Pacarada links – allerdings nicht sonderlich auffällig. So richtig rund lief es für den Shootingstar der Vorsaison zuletzt somit nicht. Doch jetzt steigt das Tempo der Achterbahnfahrt wieder merklich an. Nach dem Ausfall von Pacarada besteht die realistische Chance, dass Finkgräfe gegen Münster wieder in die Startelf rücken wird. Und nun die erste Nominierung für eine deutsche Nationalmannschaft. Ob der 20-Jährige am Abend in Sheffield gegen England zum Einsatz kommt, ist offen. Mit dem Sprung ins kalte Wasser hätte der Youngster aber ganz sicher keine Probleme.


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Pacarada erneut verletzt

Spieler des 1. FC Köln freuen sich.

Das sagt Struber zu Lemperle

Fluch und Segen? 2. Bundesliga nach dem ersten Saisondrittel ausgeglichen wie nie zuvor

Die Spieler des 1. FC Köln
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Fluch und Segen? 2. Bundesliga nach dem ersten Saisondrittel ausgeglichen wie nie zuvor

Das erste Saisondrittel ist gespielt und der FC hat sich mit zwei Erfolgen in Serie wieder auf Tuchfühlung mit den Aufstiegsplätzen gebracht. Vier Punkte fehlen aktuell zur Spitze. Eine Übermannschaft gibt es in dieser Saison nicht und nahezu sämtliche Top-Teams haben schon ihre Krisen-Erfahrung gemacht. Auch der 1. FC Köln: Deswegen ist die zweite Liga so spannend wie nie.

Die ersten neun Teams der zweiten Bundesliga liegen so nah beieinander, wie seit der Einführung der Drei-Punkte-Regel noch nie zuvor. Die Liga ist nach dem ersten Saisondrittel ausgeglichen wie selten. Gerade deshalb sind auch liegengebliebene Punkte so wichtig im Kampf um den Aufstieg beim 1. FC Köln: Deswegen ist die zweite Liga so spannend wie nie.

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Auch nach dem verdienten 1:0-Erfolg über Greuther Fürth und damit dem dritten Pflichtspielsieg in Serie mahnte Thomas Kessler, nicht in zu große Euphorie zu verfallen. “Es sollte niemand auf die Tabelle schauen. Das ist völlig irrelevant“, sagte der Leiter der Lizenzspielabteilung der Geißböcke am vergangenen Samstag. „Wir hatten eine schwierige Phase und haben jetzt zwei wichtige Siege eingefahren.“ Kessler brachte die nüchterne Realität zwar auf den Punkt, der Blick auf die Tabelle gehört im Profifußball aber genauso dazu. Am Ende des Tages geht es sogar um nichts anderes. Der Gedanke des ehemaligen Keepers ist natürlich verständlich. Denn der Blick auf das Tableau ist aus Kölner Sicht aktuell ein guter, eine positive Momentaufnahme, die im besten Falle aber nicht zu Leichtsinn anregen soll.

Spitzenteams nehmen sich die Punkte gegenseitig ab

Tatsächlich haben die Geißböcke mit zwei Erfolgen in Serie das untere Tabellendrittel vorerst (ein wenig) abgehängt und dafür den Anschluss an das obere Tabellendrittel, sogar an die Aufstiegsplätze hergestellt. Während der Vorsprung vor dem Relegationsplatz zu Liga drei nun sieben Zähler beträgt, liegt der FC hinter dem Relegationsplatz ins Oberhaus nur drei Punkte zurück. Die Tabellenspitze ist vier Punkte entfernt. Alles in Reichweite also. Erst vor zwei Wochen hatte Ex-Kapitän Jonas Hector in seinem Podcast „Schlag und fertig“ davon gesprochen, wie schnell man mit einer kleinen Serie wieder im Geschäft mitmischen würde. Sein Ex-Club hat den Worten Taten folgen lassen. Das angestrebte Ziel bis zum Winter auf Tuchfühlung mit den Aufstiegskandidaten zu bleiben, ist durchaus realistisch.

Und das, weil die Liga ausgeglichen ist, wie nie zuvor. Zumindest nach dem ersten Drittel der Saison. Es gibt nicht die eine Übermannschaft. Selbst Spitzenreiter Hannover 96 hat genauso oft verloren, wie der FC – vier Mal. Allerdings ein paar Siege mehr eingefahren. Tatsächlich haben sich die sechs Topteams bislang die Punkte gegenseitig abgenommen. Hannover holte aus den fünf Begegnungen gegen die Top-6 ganze sechs Zähler, Paderborn hatte drei Spitzenteams vor der Brust und holte fünf Punkte, genauso wie Düsseldorf in vier Spielen, Karlsruhe und der HSV kommen bei drei und vier Begegnungen gegen die Top-6 auf jeweils vier Punkte. Am besten schneidet der Tabellensechste aus Elversberg ab. Die Saarländer holten in drei Begegnungen sechs Punkte, gewannen gegen Hannover und Hamburg und haben nach der Länderspielpause Paderborn und Düsseldorf vor der Brust.

Team nach dem ersten Saisondrittel noch nie so nah beieinander

Die Bilanz der Kölner ist da schon schlechter mit nur drei Punkten aus den fünf bisherigen Partien gegen das obere Tabellendrittel. Und dennoch halten die Kölner den Anschluss und haben im Vergleich zu einigen Top-Teams ein relativ einfaches Restprogramm nach der Länderspielpause. Die Saison ist natürlich noch jung, es wird noch viel passieren – etwa im Winter auf dem Kölner Transfermarkt. Und doch zeichnet sich jetzt schon ab, dass es auch am Saisonende durchaus eng zugehen könnte. Denn zwischen dem Spitzenreiter und dem Tabellenneunten liegen nach dem ersten Saisondrittel nur vier Punkte. Das gab es seit der Einführung der Drei-Punkte-Regel noch nie. In der Spielzeit 05/06 waren es fünf Zähler. Am 34. Spieltag waren noch sechs Teams in der Verlosung. Genauso wie in der Saison 03/04 als die ersten acht Mannschaften nach dem 12. Spieltag nur vier Zähler auseinander lagen.

Und auch durch kleinere Krisen sind schon alle vermeintlichen Aufstiegskandidaten in dieser Spielzeit geschifft. Hannover hatte beispielsweise zu Saisonbeginn Startschwierigkeiten, scheiterte unter anderem im Pokal an Bielefeld. Der Hamburger SV hat keins der vergangene vier Pflichtspiele gewonnen, Düsseldorf holte aus den vergangenen fünf Spielen nur vier Punkte, Paderborn gewann nur eins der letzten sechs Pflichtspiele. Karlsruhe hat in der Liga von den vergangenen sieben Spielen sogar nur eins gewonnen. Die Liga ist also ausgeglichen wie wohl selten zuvor. Und auch das brachte Jonas Hector auf den Punkt: “Das ist das, was die zweite Liga A so schwer macht und B so interessant. Da kann einfach jeder gegen jeden gewinnen.“ Heißt aber auch, dass am Ende auch Glück oder Pech über den Aufstieg entscheiden können – genauso, wie die Punkte, die man fahrlässig liegengelassen hat.


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Pacarada erneut verletzt

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Das sagt Struber zu Lemperle

Das sagt Gerhard Stuber zu Lemperles Nicht-Nominierung für den DFB

Gerhard Struber im Gespräch mit Tim Lemperle
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Das sagt Gerhard Stuber zu Lemperles Nicht-Nominierung für den DFB

Der 1. FC Köln wird das Testspiel gegen den FC Groningen ohne Tim Lemperle bestreiten. Der Angreifer fällt mit Rückenproblemen aus. Eigentlich war der Stürmer bei der U21 des DFB erwartet. Doch der 22-Jährige wurde nicht nominiert. Das sagt Gerhard Struber zur Nicht-Berücksichtigung von Tim Lemperle.

Wie bereits im Oktober stellt der FC erneut sechs Profis für die deutschen U-Nationalmannschaften ab. Allerdings ist Tim Lemperle bei der U21 nicht dabei. Überraschend bei der aktuellen Form des Stürmers. Und offenbar sorgt die Entscheidung auch für Unverständnis: Das sagt Gerhard Struber zur Nicht-Berücksichtigung von Tim Lemperle.

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Als der FC sich im Sommer in die neue Spielzeit aufmachte, war es ein Start ins Ungewisse. Zwar hatte Christian Keller einige Leistungsträger dann doch vom Verbleib beim FC überzeugen können, dennoch war nicht klar, wie der vermeintlich wertvollste Kader der Liga zusammenpassen würde. Auch die Rückkehr der Leihspieler garantierte ganz sicher keinen Erfolg. Ein dickes Fragezeichen stand wohl auch hinter Tim Lemperle. Das Kölner Eigengewächs hatte zwar eine ordentliche Spielzeit bei Fürth absolviert und war bei den Mittelfranken zum Stammspieler gereift, doch ob der gebürtige Frankfurter beim FC an die Leistung anknüpfen, sie vielleicht noch steigern würde, war komplett offen. Aus dem Fragezeichen ist ein beeindruckendes Ausrufezeichen geworden.

Bundestrainer Di Salvo verzichtet auf Lemperle

Lemperle ist einer der großen Leistungsträger der Geißböcke. Mit seinen fünf Toren und vier Assists in der Liga belegt er nicht Rang fünf der Scorerliste, Lemperle war in den vergangenen Wochen maßgeblich am Aufschwung der Kölner beteiligt. Umso erstaunlicher, dass der Stürmer nicht für die Länderspiele der U21 nominiert wurde. Während Eric Martel, Jan Thielmann und Jonas Urbig in den Kader berufen wurden, bleibt der 22-Jährige in Köln – und das nicht auf Wunsch der Geißböcke. „Der Cheftrainer hat mich angerufen und mir gesagt, dass er im Offensivbereich eine riesen Auswahl an besonderen Spielern hat. Das muss er aus meiner Sicht auch, wenn er auf Tim Lemperle verzichtet“, sagte Gerhard Struber am Mittwoch nach der Trainingseinheit.

Struber: „Er muss da eine extrem qualitativ hochwertige Auswahl haben“

Tatsächlich hat Antonio Di Salvo vier Angreifer für die Begegnungen gegen Dänemark am Freitag und Frankreich am kommenden Dienstag nominiert. Dieses Mal wieder mit dabei Youssoufa Moukoko. Der Stürmer, der auch beim FC im Gespräch gewesen sein soll, spielt aktuell für OGC Nizza, kam in den vergangenen drei Spielen genau eine Minute zum Einsatz. Auch Maximilian Beier kehrt wieder zurück. Der Dortmunder hatte im September seine A-Länderspiel-Premiere gefeiert. Di Salvo nominierte zudem Nick Woltemade vom VfB Stuttgart sowie Nicolo Tresoldi von Hannover 96. Woltemade ist aktuell beim VfB nur Joker, Tresoldi gehört zwar zu, Stamm, aber mit keiner besonders guten Scorerbilanz. Allerdings erzielten Woltemade, Beier und Tresoldi zuletzt ihre Tore in der U21.

Dennoch überrascht die Nicht-Nominierung auch den Kölner Coach. „Er muss da eine extrem qualitativ hochwertige Auswahl haben. Wir wissen aber auch, dass die U21 eine Mannschaft ist, die um den Titel spielen wird. Es ist das Beste, was es so gibt“, sagte Struber. „Ich hätte es dem Tim gewünscht und aus meiner Sicht hätte er es sich verdient. Aber der Teamchef trifft die Entscheidung.“ Dafür wurde nun Max Finkgräfe für die U20 nachnominiert. Doch auch mit dieser Entscheidung ist der Kölner Coach nicht so richtig glücklich: „Ich hätte ihn gerne hier gehabt.“


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Pacarada erneut verletzt

Spieler des 1. FC Köln freuen sich.

FC-Profis im Einsatz

Vor Testspiel – das ist der Plan mit Mark Uth, Tim Lemperle und Luca Kilian: „Der erste Schritt zurück“

Mark Uth beim Training des 1. FC Köln
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Vor Testspiel – das ist der Plan mit Mark Uth, Tim Lemperle und Luca Kilian: „Der erste Schritt zurück“

Der 1. FC Köln bestreitet am Donnerstag das Testspiel gegen den FC Groningen. Einige Spieler werden FC-Trainer Gerhard Struber nicht zur Verfügung stehen. Doch es gibt auch Rückkehrer beim 1. FC Köln: Das ist der Plan mit Mark Uth und Luca Kilian.

Zwar trainieren die Geißböcke aktuell nur mit einem Rumpfkader, das Lazarett lichtet sich aber beim 1. FC Köln: Das ist der Plan mit Mark Uth, Tim Lemperle und Luca Kilian vor dem anstehenden Testspiel gegen den FC Groningen..

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Ein perfektes Testspiel wird Gerhard Struber auch am Donnerstag mit seinem 1. FC Köln gegen den FC Groningen (13 Uhr, Liveticker bei come-on-fc.com) wohl nicht erleben. Ein knappes Dutzend seiner Spieler wird fehlen. Alleine neun Akteure sind mit ihren Nationalmannschaften unterwegs. Dennoch wird der Trainer die Leistung einiger Spieler besonders beobachten. Etwa die von Mark Uth. Der 33-Jährige wird gegen den niederländischen Erstligisten von Beginn an auflaufen. „Mark Uth wird morgen Spielzeit bekommen und starten. Dann schauen wir, wie es ihm geht“, sagte der Kölner Trainer am Mittwoch nach der Trainingseinheit. Problematische Reaktionen zeige der Offensivspieler auf die Belastung jedenfalls nicht. Uth könne mit der Belastung gut umgehen. „Jetzt wünschen wir uns, dass er das ins Spiel bringt“, sagt Struber.

Struber: „Es ist auf seidenem Faden alle“

Der Angreifer hatte große Teile der Vorbereitung individuell absolviert, um möglichst fit in die neue Saison zu starten. In der Begegnung gegen die SV Elversberg wurde der gebürtige Kölner ein- und fünf Minuten später wieder ausgewechselt. Die Diagnose klang harmlos: Zerrung im Adduktorenbereich. Seitdem hat Uth aber keine Minute gespielt. Dementsprechend langsam will es der Trainer mit dem Spieler dann angehen. „Es ist auf seidenem Faden alles, weil es in den letzten Monaten und Jahren einfach viele Rückschläge gegeben hat. Mittlerweile zeigt er sich stabil und wir hoffen, dass das morgen der erste Schritt zurück in Wettkampfminuten ist“, sagt Struber. Tatsächlich sind die vergangenen Jahre alles andere als optimal für den Stürmer verlaufen. Uth kam in den vergangene zweieinhalb Spielzeiten auf 19 Einsätze, laut transfermarkt.de verpasste der Stürmer aber 68 Begegnungen.

Wie lange Uth spielen wird, ließ der Trainer offen. „Wir wollen das von der Spielzeit schon in die Länge ziehen. Wir schauen, wie lange es funktioniert“, sagte Struber. „Es wird schon länger gehen wie eine Halbzeit.“ Uth habe viel investiert, sich aber auf der anderen Seite auch die nötige Zeit gelassen. Zuletzt war Uth bei der U21 eine Halbzeit lang im Einsatz. Nicht mit dabei werden Tim Lemperle und Luca Kilian sein. Lemperle leidet noch immer unter Rückenbeschwerden. Mal müsse nun von Tag zu Tag sehen, erklärte der Trainer. Luca Kilian ist dagegen wieder voll ins Training integriert. Aber: „Wir werden ihn morgen aus dem Spiel noch weghalten. Wir wollen ihm eine geregelte Woche mitgeben, bevor er in Matchzeit kommt“, sagte Struber. „Das Groningen-Spiel kommt ein bisschen zu früh für Luca.“ Möglicherweise wird der Abwehrspieler somit schon ein Kandidat für das Spiel gegen Preußen Münster am 22. November.

Struber: „Wir wünschen uns, dass er nächste Woche ins Training einsteigt“

Leart Pacarada wird ebenfalls nicht zum Einsatz kommen. Der Linksverteidiger hatte sich im Spiel gegen Fürth verletzt. Wie lange der Abwehrspieler ausfällt ist offen. „Es ist eine Flüssigkeit im MRT zu sehen gewesen. Wir wünschen uns, dass er nächste Woche ins Training einsteigt“, sagte Struber. Sicher sei das aber nicht. Struber kündigte an, den Spielern Spielzeit zu ermöglichen, die zuletzt ein wenig zu kurz gekommen seien. Dennoch wolle man sich „wieder verbessern“. „Wir wolle die Zeit nutzen, in unterschiedlichen Systemen zurecht zu kommen“, sagte Struber, der sich noch nicht festlegen wollte, ob er die komplette Zeit mit Dreierkette spielen lassen will.


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Pacarada erneut verletzt

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FC-Profis im Einsatz

„Harte Kader-Entscheidungen“ – Neue Situation durch Systemumstellung? Wer muss den FC verlassen?

Gerhard Struber, Trainer vom 1. FC Köln
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„Harte Kader-Entscheidungen“ – Neue Situation durch Systemumstellung? Wer muss den FC verlassen?

Neben den geplanten Neuzugängen wird es beim FC wohl auch den ein oder anderen Weggang geben. Dass sämtliche gehandelten Namen die Geißböcke verlassen, ist aber unwahrscheinlich. Dennoch wird es Bewegung geben beim 1. FC Köln: Welche Spieler sind Transfer-Kandidaten?

Wie Chefscout Martin Schulz in der aktuellen Folge der FC-Doku „Geliebter Fußball“ andeutete, arbeiten die Geißböcke mit Hochdruck an neuen Spielern. Auf der anderen Seite sollen aber auch Profis abgegeben werden beim 1. FC Köln: Welche Spieler sind Transfer-Kandidaten?

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Als sich Thomas Kessler vor fünf Wochen auf einer Veranstaltung des „Kölner Stadt-Anzeigers“ und von „Express“ zu seinem Verein äußerte, da war die Kölner Fußballwelt gefühlt eine andere. Der FC hatte gerade 2:0 gegen den SSV Ulm gewonnen und wähnte sich wie jetzt auf einem sehr guten Weg. Die Geißböcke belegten den siebten Tabellenplatz, der Rückstand zu den Aufstiegsrennen betrug vier Zähler und außerdem hatten die Kölner doch gerade genau die richtige Balance zwischen offensiver Wucht und defensiver Kontrolle gefunden, so zumindest die ähnliche Meinung wie nach der jüngsten Erfolgsserie. Ein Trugschluss, wie sich dann ganz schnell und bitter nach der Länderspielpause zeigen sollte. Aufgrund der Krise, inklusive der Wahrnehmung des angezählten Trainers und Sportdirektors, und der sportlichen Wiederauferstehung, ist der Termin gefühlt Lichtjahre entfernt – Kesslers Ankündigungen sind deswegen nicht vergessen.

Wie viele Abgänge sind in der Offensive realistisch?

So sprach der Leiter der Lizenzspielabteilung einerseits von möglichen Neuzugängen – ein Stürmer und ein Rechtsverteidiger stünden auf dem Zettel, so der Tenor. Kessler kündigte aber auch andererseits einige harte Kader-Entscheidungen an und eröffnete damit das Casting. Nur haben nicht gerade viele potenzielle Wackelkandidaten eine Bewerbung abgegeben und so richtig viele Chancen scheinen zumindest einige Akteure auch nicht mehr zu bekommen. Die größte Möglichkeit für ein Vorspielen bietet wohl noch der Test gegen Groningen am Donnerstag (13 Uhr im Liveticker bei come-on-fc.com). Dann fehlen mindestens zehn Akteure. Neun befinden sich auf Länderspielreise, Leart Pacarada ist verletzt. Ob Tim Lemperle Einsatzzeit bekommt, ist noch offen. Fünf bis sechs Stammspieler werden also nicht spielen. Die zweite Garde bekommt also eine weiter Chance, sich zu zeigen.

Nutzen werden diese Chance ganz sicher nicht alle Spieler der Geißböcke können. Denn gerade im Angriff sind einige Abgänge wohl unausweichlich. Kessler kündigte einen weiteren Knipser an, laut offizieller Kölner Kaderliste befinden sich neun Angreifer im Team und durch die Systemumstellung hat der FC selbst beim Stammpersonal aktuell ein Überangebot. Allerdings nehmen Luca Waldschmidt und Mark Uth durchaus auch Rollen hinter der Spitze ein, Maxi Schmid ist bereits ausgemustert, spielt in der Kölner Reserve und wird auch weiterhin kein Faktor bei den Profis sein. Für ein Leihkonstrukt müssten die Geißböcke zunächst einmal den Vertrag mit dem Stürmer verlängern, der läuft im Sommer aus. Damion Downs und Tim Lemperle waren beide gesetzt. Durch Downs Erkältung und die Systemumstellung ist der Angreifer aktuell wohl eher Ergänzungsspieler, aber ganz sicher kein Abschiedskandidat.

Jaka Potocnik gilt als Versprechen für die Zukunft. Es bleiben also drei Angreifer und damit die drei Sorgenkinder der vergangenen Spielzeiten übrig. Sargis Adamyan, Steffen Tigges und Florian Dietz haben zumindest keine weiteren Bewerbungen abgegeben. Die drei Angreifer bleiben nun auch in der dritten Spielzeit in Serie hinter den Erwartungen zurück. Die Einsatzzeit hielt sich bei Dietz und Tigges in dieser Spielzeit in Grenzen, ein Tor erzielten die drei Angreifer nicht, kamen im gesamten Saisonverlauf zusammen auf insgesamt acht Torabschlüsse. Und damit auf vier weniger als beispielsweise Timo Hübers. Zuletzt stand keiner der drei Spieler im Kader.

Was ist mit Mittelfeld und Abwehr?

Und sonst? Durch die Systemumstellung wird es Rasmus Carstensen sicherlich noch schwerer haben, auf Einsatzzeit zu kommen. Der Däne spielte in den Planungen von Gerhard Struber ohnehin nicht die wichtigste Rolle. Carstensen ist der einzige etatmäßige Rechtsverteidiger im Kader, kommt dafür aber auf erstaunlich wenig Spielzeit und bekommt selbst junge, positionsfremde Akteure vor die Nase gesetzt. Die Kölner Verantwortlichen wollen einen weiteren Rechtsverteidiger verpflichten. Gut möglich, dass man sich für den 24-Jährigen umschaut. Auch die Zukunft von Elias Bakatukanda scheint momentan offen. Der Youngster ist ein großes Talent, doch spürt wohl auch nicht das komplette Vertrauen. Immerhin spielte zuletzt Eric Martel für den angeschlagenen Dominique Heintz Innenverteidiger und das Eigengewächs saß 90 Minuten auf der Bank. Zudem kommt Luca Kilian zurück. Möglicherweise kommt es zu einem Leihgeschäft.

Ähnlich verhält es sich im Mittelfeld. Der FC ist in der Schaltzentrale sehr gut aufgestellt. Die Kölner werden von der Konkurrenz vor allem aufgrund des Mittelfelds als „beste Mannschaft der Liga“ bezeichnet. Martel ist sicherlich der beste Sechser der Liga, mit Dejan Ljubicic und Denis Huseinbasic gibt es zwei potenzielle Sechser, die in dieser Saison recht ordentliche Halbpositionen spielen. Mathias Olesen ist ein nötiger Backup, wie man im Pokalspiel gegen Sandhausen gesehen hat. Christian Keller hatte im Sommer 23 allerdings angekündigt, auch einen (weiteren) Sechser sowie einen Innenverteidiger verpflichten zu wollen. Das war aufgrund der Transfersperre nicht geschehen. Sollten die Kölner auch weiterhin dort Bedarf sehen und nachbessern, könnte es im Mittelfeld doch noch einmal zu Veränderungen kommen. Wie es mit Meiko Wäschenbach und Marvin Obuz weitergeht, ist weiterhin unklar. Beide dürften über ihre aktuelle Situation nicht besonders glücklich sein.

Gibt es noch einen Torhüter-Abgang?

Veränderungen strebte bekanntlich auch Marvin Schwäbe an. Der Keeper hatte laut FC seinen Wechselwunsch hinterlegt, man habe deswegen Jonas Urbig zur Nummer eins ernannt und Schwäbe keine Steine in den Weg gelegt. Der Keeper hat bekanntlich auch seinen Berater gewechselt, wohl um ein wenig mehr Bewegung in die im Sommer festgefahrene Transferbewegung zu bekommen. Ein Abschied im Winter galt als sehr wahrscheinlich. Doch nun steht der Keeper wieder im Kölner Kasten und es gibt keine Anzeichen, warum sich die Situation schnell wieder ändern könnte. Schwäbe will Fußball spielen, fühlt sich mit seiner jungen Familie in Köln wohl. Zudem muss der FC möglicherweise in der Torwartfrage generell umdenken. Denn aktuell ist ein Wechsel von Jonas Urbig im kommenden Sommer sicher nicht unwahrscheinlich.



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Pacarada verletzt

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Länderspiele der FC-Profis

Personal-Update: Tim Lemperle muss vorerst pausieren

Tim Lemperle beim Training des 1. FC Köln
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Personal-Update: Tim Lemperle muss vorerst pausieren

Der FC ist am Dienstag in die Vorbereitung während der Länderspielpause gestartet. Insgesamt neun Spieler fehlten aufgrund von Reisen mit der Nationalmannschaft. Aber es gibt noch weitere Ausfälle beim 1. FC Köln: Tim Lemperle muss pausieren.

Drei Tage nach dem verdienten, wenn auch glücklichen 1:0-Erfolg über die SpVgg Greuther Fürth hat der 1. FC Köln das Training wieder aufgenommen. Neben den Nationalspielern fehlten auch weitere Akteure beim 1. FC Köln: Tim Lemperle muss pausieren, Leart Pacarada fehlt verletzt.

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Mit stark reduziertem Kader ist der FC am Dienstag in die Trainingswoche gestartet. Unter anderem fehlen den Geißböcken gleich neun Nationalspieler. So sind Eric Martel, Jan Thielmann und Jonas Urbig erneut für die deutsche U21 im Einsatz. Damion Downs, Julian Pauli und nun auch Max Finkgräfe befinden sich mit der U20 des DFB auf Tour. Finkgräfe war am Montag nachnominiert worden und steht somit vor seinem Debüt mit dem Adler auf der Brust. Denis Huseinbasic und Mathias Olesen sind mit den A-Nationalmannschaften von Bosnien-Herzegowina sowie Luxemburg auf Tour. Auch Jaka Potocnik ist unterwegs. Der Stürmer wurde erstmals zu einem Trainingscamp der U21 von Slowenien eingeladen. Neben den fehlenden Nationalspielern blieben dem Mannschaftstraining auch weitere Spieler fern.

Ohne Lemperle in den Trainingsauftakt

Tim Lemperle musste die Einheit aufgrund von Rückenbeschwerden absagen, teilte der Verein am Dienstag mit. Der Stürmer war überraschend nicht von Bundestrainer Antonio Di Salvo nominiert worden. Überraschend, weil Lemperle beim FC zu den Topscorern und Stammspielern gehört, der Coach aber Spieler in den Kader berief, die zuletzt in ihrem Verein eher weniger Spielzeit erhielten. Auch Leart Pacarada fehlt aktuell verletzt. Der Linksverteidiger stand wiederum im Kader für die Nationalmannschaft des Kosovo, zog sich aber am Samstag im Duell gegen Greuther Fürth eine Zerrung im Adduktorenbereich zu und musste die Länderspiele absagen. Aufgrund von Rückenproblemen war der 29-Jährige schon bei der vergangenen Länderspielreise frühzeitig nach Köln ans Geißbockheim zurückgekommen.

Die Nachwuchsspieler Meiko Sponsel, Georg Strauch, Neo Telle und Joao Pinto werden den Kader der Kölner in den kommenden Tagen auffüllen. Für den FC stehen in dieser Woche drei Einheiten auf dem Plan. Nach dem Auftakt am Dienstagnachmittag folgt am Mittwoch um 10.30 Uhr eine öffentliche Einheit. Am Donnerstag findet das Testspiel gegen den FC Groningen um 13 Uhr im Franz-Kremer-Stadion statt – allerdings unter Ausschluss der Öffentlichkeit. Das gilt auch für das Training am kommenden Freitag. Am Wochenende stehen keine Einheiten an, die Spieler haben frei, bevor es dann in der kommenden Woche in die Vorbereitung auf das Spiel gegen Preußen Münster geht.


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Max Finkgräfe vom 1. FC Köln

Finkgräfe nominiert

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Kölner Nationalspieler

Starke Werte und eine nicht ganz unwichtige Aktion – der heimliche Matchwinner?

Dominique Heintz gestikuliert
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Starke Werte und eine nicht ganz unwichtige Aktion – der heimliche Matchwinner?

Bereits zum dritten Mal in Serie hat der FC gewonnen, zum dritten Mal zu Null und zum dritten Mal war Dominique Heintz ein entscheidender Faktor. Der Innenverteidiger überzeugte gegen Fürth mit überragenden Werten und war auch nicht ganz unschuldig am Treffer des 1. FC Köln: Dominique Heintz wird zum heimlichen Matchwinner.

Mit ein wenig Pech wäre die Begegnung des Innenverteidiger nach 45 Minuten bereits beendet gewesen. Doch der Abwehrspieler blieb trotz Verwarnung auf dem Feld und war an einer wichtigen Aktion nicht unbeteiligt für den 1. FC Köln: Dominique Heintz wird zum heimlichen Matchwinner.

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Noel Futkeu heimste am Samstagmittag nicht sonderlich viele Sympathien ein. Der Stürmer der SpVgg Greuther Fürth machte sich nicht nur bei den Fans des 1. FC Köln wenig Freunde. Im ersten Abschnitt des Spiels der Geißböcke gegen das Kleeblatt legte sich der Angreifer gleich mehrfach mit Dominik Heintz an, nach dem Wechsel machte der Angreifer dann bei Julian Pauli einfach mal weiter. Doch während gerade Youngster Pauli besonnen auf die Provokationen reagierte, war es ausgerechnet der sonst so ruhig wirkende Routinier, der sich nicht komplett im Griff hatte. Nach einem Schubser sah Heintz die Gelbe Karte, um keine 60 Sekunden später erneut zu foulen. Die Ampelkarte wäre sicherlich eine harte Entscheidung gewesen, es hat sie aber auch schon für harmlosere Vergehen gegeben. Heintz hätte sich zumindest nicht beschweren dürfen.

Ermöglicht Heintz erst den Treffer?

In Unterzahl wäre der Spielverlauf wohl ein ganz anderer geworden. Vor allem aber wäre der entscheidende Treffer von Damion Dawns ohne Heintz möglicherweise gar nicht erst gefallen. Denn der Innenverteidiger hatte einen nicht ganz unwesentlichen Anteil an dem Tor. Beim Eckball von Florian Kainz stand Heintz neben der Grundlinie unmittelbar vor Torwart Nahuel Noll. Als der Ball dann Richtung Tor kam, stellte Heintz ganz geschickt die Hüfte in den Torhüter und behinderte diesen augenscheinlich, Downs köpfte zum erlösemden 1:0 ein. Wie entscheidend die Aktion des Abwehrspielers war, ist im Nachhinein natürlich schwer zu sagen. Auf jeden Fall ließ der Routinier in dieser Szene seine komplette Erfahrung aufblitzen. Und die hat den 31-Jährigen ein bisschen aus dem Nichts wieder zum Stammspieler bei den Geißböcken gemacht.

Als der Pfälzer vor mehr als einem halben Jahr seinen Vertrag beim FC verlängerte, staunten einige Fans nicht schlecht. Denn der Routinier unterschrieb direkt bis 2026, hatte aber in den Spielen zuvor recht wenig Spielpraxis gesammelt. Unter Timo Schultz waren es zum Zeitpunkt der Verlängerung insgesamt zwei Minuten in neun Begegnungen (zwei Einsätze). Es ist nicht unwahrscheinlich, dass es dem damaligen Coach eher um die Uhr als um die Erfahrung des Routiniers ging. In dieser Saison sammelte der 31-Jährige schon deutlich mehr Einsätze, zum Stammpersonal gehörte Heintz aber auch nicht. Auch, weil der 19-jährige Pauli das interne Abwehrspieler-Duell für sich entschieden hat. Doch mit der Systemumstellung hat sich die Situation des Routiniers noch einmal geändert.

Überragende Werte des Innenverteidigers

Und der Erfolg gibt Trainer und Spieler recht. Heintz erlebt gerade so etwas wie den nächsten Frühling. Drei Mal stand der Innenverteidiger nun in der Startelf, drei Mal spielte Köln zu Null und drei Mal war Heintz einer der besten Feldspieler der Geißböcke. Am Samstag kam Heintz auf eine überragende Zweikampfquote von 82 Prozent. Timo Hübers erreichte bei ähnlicher Anzahl an direkten Duellen ordentliche 62 Prozent, Julian Pauli kam nur auf 31 Prozent. Zudem wies der Abwehrspieler auch die beste Passquote aller Spieler von mehr als 95 Prozent auf – dabei spielte Heintz aber auch mit Abstand die meisten Pässe. Umso wichtiger, dass Schiedsrichter Daniel Schlager die zweite Gelbe Karte stecken ließ. Glück für Dominique Heintz, am Samstag aber vor allem auch Glück für den Verein und seine Fans.


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Julian Pauli vom 1. FC Köln

Länderspiele

Jaka Potocnik vom 1. FC Köln

Der nächste Schritt?

Sky: „Konkretes Interesse aus der Bundesliga“ – der nächste Kandidat, das gleiche Problem

Jubel nach der Führung des 1. FC Köln
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Sky: „Konkretes Interesse aus der Bundesliga“ – der nächste Kandidat, das gleiche Problem

Nach Jonas Urbig und Tim Lemperle gibt es nun die nächsten Gerüchte um einen wechselwilligen Spieler. Für Linton Maina soll es laut dem TV-Sender Sky Anfragen aus der Bundesliga geben. Und einmal mehr zeigt sich ein Problem beim 1. FC Köln: Der FC muss aufsteigen, um Spieler zu halten.

Erst war es Jonas Urbig, dann Tim Lemperle, nun gibt es die nächsten Gerüchte. Laut „Sky“ sind gleich mehrere Bundesligisten an Linton Maina interessiert. Ein Verbleib hängt wohl ganz eng mit der Liga-Zugehörigkeit zusammen. Und da ist der Club aktuell noch ziemlich blank. Eine große Herausforderung also für die Bosse des 1. FC Köln: Der FC muss aufsteigen, um Spieler zu halten.

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Die Minuten nach dem Abpfiff gehörten auch dieses Mal Linton Maina. Der Offensivspieler stand zunächst in der Mitte des Kreises an FC-Spielern, schwor seine Mannschaft auf den bevorstehenden Karneval ein und lief dann mit dem Team Richtung Kurve. Auf Instagram bewertete der 25-Jährige dann noch ein paar Kostüme, die die FC-Profis in den vergangenen Karnevals-Jahren getragen haben. Der gebürtige Berliner schien in den vergangenen Tagen on Karneval-Fire gewesen zu sein. Ob der Flügelflitzer sich am Montag auch unters Kölner Volk gemischt hat, ist genauso offen, wie die Frage, ob der Spieler den kommenden 11.11. als Spieler des 1. FC Köln erleben wird. Mainas Vertrag läuft bekanntlich im kommenden Sommer aus, Vertragsgespräche sind nicht angedacht.

Welche Perspektive sieht Linton Maina?

Am Montagabend berichtete Sky in der Show Transfer Update, dass gleich mehrere Bundesligisten an dem Offensivspieler interessiert seien. Es gäbe dementsprechend Anfragen, wenn auch noch keine „konkrete Angebote“. Die hatte der TV-Sender erst unlängst bei Jonas Urbig genannt. Maina soll laut Sky-Experte Florian Plettenberg eher Richtung Abgang tendieren. Und das dann ablösefrei. Schon im Sommer war Maina einer der wenigen Spieler, die sich nicht frühzeitig zu einem Verbleib beim FC bekannt hatten. „Ich habe von Anfang an gesagt, dass ich froh bin, hier zu sein. Ich habe früh signalisiert, dass ich auch bei einem Abstieg nicht abgeneigt bin, hierzubleiben“, sagte Maina im August. „Es hat sich ein noch bisschen gezogen, weil ich warten wollte, wie die Planungen aussehen und wer neuer Trainer wird.“ Vermutlich ging es auch um die Perspektiven, die man dem 25-Jährigen aufzeigen wollte.

Die sind aktuell gut. Maina ist Stammspieler und zahlt das Vertrauen mit guten Leistungen und Scorerpunkten zurück. Mit vier Toren und acht Vorlagen ist der 25-Jährige Topscorer der Geißböcke, einer der absoluten Leistungsträger in dieser Spielzeit. Ein Verlust wäre bitter, wenn auch – gerade im Falle des Klassenverbleibs – verständlich. Denn auch diese Personalie verdeutlicht einmal mehr, dass das Saisonziel „schnellstmöglicher Aufstieg“ für diesen Sommer gelten muss. Sollte der FC nicht aufsteigen, werden eben die Spieler, deren Verträge nur noch bis zum kommenden Sommer laufen nur sehr schwer zu halten sein. Und mit jedem Scorerpunkt wird der 25-Jährige wieder ein Stückchen begehrter. Genauso verhält es sich mit Offensiv- und Torjäger-Partner Tim Lemperle.

Viele Verträge laufen aus

Und während die Topscorer fleißig Punkte sammeln und damit Eigenwerbung betreiben, fehlt dem FC das planungssichere Argument Bundesliga – das Königsargument. Der Aufwärtstrend ist gut, er wird aber bei möglichen Vertragsverhandlungen nicht reichen. Insgesamt sind es bis zu einem Dutzend Verträge, die auslaufen. Darunter Stammspieler wie Dejan Ljubicic oder Hoffnungsträger wie Marvin Obuz. Und damit bekanntlich nicht genug: Im Sommer 2026 laufen die nächsten Verträge aus und erneut für wichtige Akteure im aktuellen Kölner Gebilde wie Eric Martel, Timo Hübers, Jan Thielmann und wie berichtet Jonas Urbig. Spieler, die der FC schon 2025 verkaufen müsste, um noch eine Ablöse zu kassieren – falls die Verträge nicht verlängert werden.

Linton Maina wechselte im Sommer 2022 aus Hannover an den Rhein. Der Offensivspieler galt als Wunschspieler von Steffen Baumgart. Für den FC lief Maina bereits 88 Mal auf, erzielte acht Tore und bereitete 21 vor. Wie bei Lemperle und Co. muss Sportdirektor Christian Keller wohl eher früher als zu spät das Gespräch mit dem Mittefeldspieler suchen. Ob die geöffnete Schatulle am Ende der aktuellen Saison für einen weiteren Verbleib reicht, ist zumindest mehr als fraglich.


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Julian Pauli vom 1. FC Köln

Länderspiele

Jaka Potocnik vom 1. FC Köln

Der nächste Schnitt

Die Wahrheit liegt nicht auf dem Platz, sie liest sich in der Tabelle – ein Kommentar

Gerhard Struber nach der Begegnung des 1. FC Köln in Düsseldorf
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Die Wahrheit liegt nicht auf dem Platz, sie liest sich in der Tabelle – ein Kommentar

Nach dem Erfolg über die SpVgg Greuther Fürth hat sich die Tabellensituation beim FC wieder grundlegend verändert. Von der Krise vor 14 Tagen ist jedenfalls nicht viel geblieben. Wer für die Wende verantwortlich ist oder eben nicht, wird diskutiert. Doch gibt die jüngste Bilanz den Entscheidungen des Trainers recht. Ein Kommentar zum 1:0-Erfolg des 1. FC Köln.

Vor 14 Tagen war Gerhard Struber angezählt, stand wohl vor den kolportierten Schicksalsspielen. Zwei Wochen später ist von der Krise nicht viel geblieben. Dabei läuft nicht alles rund in Köln, doch der jüngste Erfolg gibt dem Trainer recht. Ein Kommentar zum 1:0-Erfolg des 1. FC Köln.

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Ob sich Gerhard Struber die fünfte Jahreszeit am Montag in der Kölner Innenstadt antut, ist offen. Ein Karnevalstraining wird es jedenfalls nicht geben, die Spieler haben frei. Der Österreicher im Schweinhorn-Kostüm á la Baumgart 2021 ist ehrlich gesagt auch nur schwer vorstellbar. Dennoch wird auch Karneval für den 47-Jährigen eine ganz neue Kölner Erfahrung. Eine andere macht der Trainer dieser Tage durch. Struber erlebte in den vergangenen 14 Tagen wohl eine besonders rasante Achterbahnfahrt seiner Gefühle, der Fan-Emotionen und dem geschriebenen Worten der Journalisten. Vor zwei Wochen schien der Abschied des Trainers aus Köln unausweichlich, das Ziehen der Reißleine nur noch eine Frage der Zeit. Ein Plan B wurde schon namentlich in den Ring geworfen, über den richtigen Zeitpunkt des personellen Schnitts spekuliert.

Welchen Anteil der Trainer an der Kehrtwende hat, ist schwer zu sagen

Besonders häufig wurde die anstehende Länderspielpause in diesem Zusammenhang genannt. Diese hat für den FC am Sonntag begonnen. Eine Diskussion über den Trainer wird es hinter den verschlossenen Geißbockheim-Türen aber ganz bestimmt nicht geben. Struber sitzt wieder fest im Sattel und aktuell ist es eigentlich nicht vorstellbar, dass der Coach bis zum Jahresende noch einmal ähnlich angezählt sein wird. Doch die aktuelle Entwicklung zeigt einmal mehr beeindruckend, wie schnelllebig der Profifußball doch ist. Welchen Anteil der Trainer an der Kehrtwende hat, ist schwer zu sagen. Hätte Jonas Urbig gegen die harmlosen Gegner nicht genauso zu Null gespielt? Wären mit dem alten System mit zwei Spitzen nicht vielleicht noch höhere Ergebnisse gegen schwache Kontrahenten möglich gewesen? Hätte ein Marvin Obuz das Spiel gegen Fürth nicht noch mehr belebt?

Viele Fragen, die man allesamt einfach nicht beantworten kann und wenn nur in rein spekulativen Sphären. Es gibt keine Vergleichsmöglichkeit mehr. Welche Maßnahme letztendlich die Wende herbeigeführt hat, ist unterm Strich auch nur zweitrangig. Genauso zweitrangig erscheint es nun auch, nach den Ursachen der Mini-Krise zu suchen. Der Tenor der Fans war: Trainer und Sportdirektor müssen sich am Ende des Tages an den Ergebnissen und der Tabelle messen lassen. Zwölf von 30 möglichen Punkten, Tabellenplatz zwölf und nur ein Sieg in sechs Pflichtspielen sprechen eine deutliche Sprache, rechtfertigen jegliche Kritik und erlauben auch eine Trainerdiskussion. Zumal nach zehn Spieltagen die Zeit des „Hätte, wenn und aber“ vorbei ist, Glück oder Pech sich bereits nivelliert haben – und das unabhängig der Attraktivität des Spiels, die damals meist eine recht hohe war.

Es warten schwere Aufgaben

Damals hatte der FC von sechs Pflichtspielen in Folge nur eins gewonnen. Zwei Wochen später sind es vier Siege ebenfalls in sechs Pflichtspielen. Gut möglich, dass der Trainer bei der ein oder anderen Entscheidung auch nun daneben gelegen hat, Baustellen aufmacht, die besser geschlossen geblieben wären und vielleicht auch die falschen personellen Veränderungen trifft. Doch auch jetzt muss das Maßband dann doch ebenso lauten: Trainer und Sportdirektor müssen sich am Ende des Tages an den Ergebnissen und der Tabelle messen lassen. Der FC hat nun 18 von möglichen 36 Zählern, steht in der 3. Runde des DFB-Pokals, belegt den 7. Tabellenplatz, der Rückstand zum Relegationsplatz beträgt drei, der zur Spitze vier Zähler. Das ist natürlich weit entfernt von überragend, entspricht aber exakt dem Plan der Kölner, bis zur Winterpause auf Tuchfühlung mit den Aufstiegsplätzen zu liegen.

Struber, aber auch Thomas Kessler tun gut daran, jetzt die Euphoriebremse zu treten und schon vor den kommenden Aufgaben zu warnen. Denn zweifelsohne war in der Begegnung gegen Fürth eine gehörige Portion Spielglück für die Geißböcke dabei. Der FC hätte sich nicht über ein torloses Remis beschweren dürfen, tat sich bedenklich schwer, bei der Arbeit mit dem Ball gegen einen tiefstehenden Gegner. Die Aufgaben werden ganz sicher nicht einfacher. Gerade in den Begegnungen vor der Winterpause warten noch weitere Teams, die wohl ebenfalls ihren Bus vor dem eigenen Tor parken und das Spielgerät den Kölnern überlassen werden. Unterm Strich ist es schon sehr unwahrscheinlich, dass diese Mannschaft so gefestigt ist, bis zum Jahresende von Sieg um Sieg zu springen. Es werden weitere Niederlagen folgen.

Am Ende des Tages kann man Thomas Kesslers Warnung vor dem Blick auf die Tabelle verstehen. Vermeiden lassen wird sich der Blick aber nicht. Denn die einzige aussagekräftige Wahrheit spricht die Tabelle und die aktuell wieder für Gerhard Struber.


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Julian Pauli vom 1. FC Köln

Länderspiele

Tim Lemperle vom 1. FC Köln

Liveticker in der Nachlese

Gibt es Veränderungen in der Offensive? So startet der FC gegen Fürth

Die Spieler des 1. FC Köln freuen sich nach ihrem Sieg über den SSV Ulm.
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Gibt es Veränderungen in der Offensive? So startet der FC gegen Fürth

Am Samstagnachmittag empfängt der FC das Kleeblatt im eigenen Stadion. Nach den beiden jüngsten Pflichtspielerfolgen bleibt Gerhard Struber bei der Dreierkette . Aber es gibt keine personelle Veränderungen beim 1. FC Köln: So startet der FC gegen Fürth.

Nach den beiden jüngsten Siegen ist ein wenig Ruhe eingekehrt bei den Geißböcken. Doch nicht alle Mannschaftsteile überzeugten vollends. Dennoch gibt es keine Veränderung beim 1. FC Köln: So startet der FC gegen Fürth.

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Nein, in Stein sei die Dreierkette nicht gemeißelt, erklärte Gerhard Struber am vergangenen Donnerstag auf der Pressekonferenz vor dem Duell gegen Greuther Fürth. In Stein gemeißelt vielleicht nicht, wahrscheinlich aber sehr wohl. Denn auch wenn der Trainer dem neuen „System“ nicht zu viel Bedeutung beimessen wollte, dass der FC in der Formation „ausbalancierter“ und stabiler in der Defensive aufgetreten ist, erklärte der Coach ebenfalls. Und so werden die Geißböcke gegen das „Kleeblatt“ nicht auf die neu gewonnene Sicherheit verzichten. Gerade Dominique Heintz scheint einen großen Impact auf das Team zu haben. Der Routinier wird neben Timo Hübers und Julian Pauli anfangen. Die Frage nach der Nummer eins wurde mal eine Woche lang nicht aufgemacht. Schwäbe ist gesetzt.

Was ist mit Dejan Ljubicic?

Vor allem scheinen die Außenverteidiger von der Veränderung zu profitieren. Zumindest sind Jan Thielmann und Leart Pacarada in der Rückwärtsbwegung nicht so anfällig und können sich vermehrt auf die Offensive konzentrieren. Der Konkurrenzkampf mit Max Finkgräfe auf der linken Seite und Rasmus Carstensen auf der rechten ist aktuell jedenfalls keiner. Auch die beiden Laufmotoren Eric Martel und Denis Huseinbasic werden wieder Kilometer abspulen. Gerade Martel wird immer mehr zum Leader der Kölner, geht voran, setzt Zeichen und ist unumstritten. Die beiden Topscorer Tim Lemperle und Linton Maina sind zwei der großen Gewinner der neuen Saison. Nicht so richtig rund lief es bislang für Dejan Ljubicic. Dennoch wird der Österreicher ebenfalls beginnen.

Das Spiel gibt es auch im Liveticker auf come-on-fc.com. Der Ticker startet mit der Vorberichterstattung bereits um 11:45 Uhr.

1. FC Köln: So startet der FC gegen Fürth


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Spieler des 1. FC Köln freuen sich.

Länderspielreise – einer fehlt

Gerhard Struber vom 1. FC Köln

Eine Frage der Einstellung