Endlich wieder ein Erfolgserlebnis für Florian Kainz

Florian Kainz bereitet ein Tor für die Nationalmannschaft Österreichs vor
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Endlich wieder ein Erfolgserlebnis für Florian Kainz

Am Freitag ist Florian Kainz in den finalen EM-Kader Österreichs berufen worden, am Samstag stand er in der Startelf und bereitete prompt die 1:0-Führung gegen die Schweiz vor.

Florian Kainz steht nicht nur im Kader der EM-Auswahl des Nachbarlandes, der Kapitän des 1. FC Köln fährt auch mit Selbstbewusstsein zum Turnier in die Wahl-Heimat: Florian Kainz mit Assist beim Test gegen die Schweiz.

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Die vergangenen Wochen waren alles andere als leicht für Florian Kainz. Der Kapitän des 1. FC Köln lief monatelang seiner Form hinterher, spielte in der Nationalmannschaft keine Rolle mehr und musste am Ende auch den Abstieg mit dem 1. FC Köln hinnehmen. Für einen emotionalen Lichtblick sorgte die Nominierung für den EM-Kader und der letzte Test gegen die Schweiz in St. Gallen. Dort stand der 32-Jährige etwas überraschend in der Startelf und bereitete zudem nach nur wenigen Minuten die Führung der Mannschaft von Ralf Rangnick vor. Der Kölner Kapitän gewann im Zentrum den Ball und spielte Torschütze Christoph Baumgartner frei, der Leipziger Offensivspieler setzte sich gegen drei Gegenspieler durch und netzte ein. Noch vor dem Wechsel glichen die Eidgenossen durch den Mainzer Silvan Widmer aus.

Vertragssituation von Kainz noch unklar

Zur Halbzeit war Schluss für den Kölner Mittelfeldspieler. Ein weiterer Treffer fiel nicht mehr. Zwar bereitete Kainz die frühe Führung vor, wirklich oft trat der Mittelfeldspieler aber nicht mehr in Erscheinung. Nach zuletzt sechs Siegen in Serie endete die Begegnung in der Schweiz 1:1-Unentschieden. Am 17.6. startet Österreich mit dem Duell gegen Frankreich in das Turnier. Österreich wird von nicht wenigen Experten als einer der Geheimfavoriten gehandelt, hat aber eine schwere Gruppe mit der Equipe Tricolore, den Niederlanden und Polen erwischt. Welche Rolle der FC-Profi spielt ist noch offen.

Genauso wie die mittelfristige Zukunft. Kainz verfügt beim FC über eine Ausstiegsklausel, die wohl auch noch gültig ist. Fakt ist, dass Kainz definitiv weite Teile der Vorbereitung fehlen würde. Das letzte Vorrundenspiel bereitet Österreich am 25. Juni, die Kölner starten ab dem 21. Juni in die Vorbereitung. Da auch die vier besten Gruppendritten bei der EM weiterkommen, ist es nicht ausgeschlossen, dass Österreich das Achtelfinale erreicht. Kainz war zu den Länderspielen gegen die Slowakei und Türkei im März nicht in den Kader berufen worden. Im November war der Mittelfeldspieler zwar Teil der Mannschaft, spielte gegen Estland eine Minute, gegen Deutschland kam der Kölner Kapitän nicht zum Einsatz.


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Transfergerüchte

Wer geht, wer bleibt?

Trainersuche: Der Kreis der Kandidaten lichtet sich

Christian Keller und Thomas Kessler
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Trainersuche: Der Kreis der Kandidaten lichtet sich

Die Trainersuche des 1. FC Köln dauert weiter an. Zwar befinde man sich in fortgeschrittenen Gesprächen, eine Lösung ist bislang noch nicht gefunden. Die ersten Coachs haben sich aus dem Kreis der Anwärter verabschiedet.

Nachdem sich der FC nach dem Abstieg von Trainer Timo Schultz trennte, ist bisher noch kein neuer Kandidat verpflichtet. Die Suche nach dem Schultz-Nachfolger dauert noch an beim 1. FC Köln: Diese Trainer sind bereits wieder aus dem Rennen.

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Auch zehn Tage nach dem Aus von Timo Schultz hadert Christian Keller noch mit der Entscheidung. „Es ist mir sehr sehr schwer gefallen ist, Timo zu sagen, dass wir seinen Vertrag nicht verlängern möchten, weil Timo ein Mensch ist, der super zu den FC-Werten gepasst hat und ein guter Trainer ist, der ein sehr breites Fundament an Wissen hat“, sagt der Sportdirektor in der zweiten Folge des vereinseigenen Podcasts FC-Inside. „Und diesem Trainer sagen zu müssen, es geht nicht weiter, das war alles andere als eine einfache Entscheidung. Timo konnte die Beweggründe verstehen und hat gesagt, er hätte das an meiner Stelle genauso gesehen. Insofern war es am Schluss eine einvernehmliche Entscheidung. Das hat es ein bisschen leichter gemacht, schön war es trotzdem nicht.“ Keller sei dem Trainer dankbar, betonte aber auch: „Sicherlich hat er auch seinen Anteil daran, genauso wie viele andere Akteure auch, dass es nicht geklappt hat.“

Einige Trainer fallen raus

Nun ist der Blick nach vorne gerichtet. Denn der FC muss schleunigst einen neuen Trainer finden. Wenn es geht, schon in der kommenden Woche. Bereits am 21. Juni beginnt die Leistungsdiagnostik, am 24. Juni wohl das Auftakttraining. Sinnvoll wäre es natürlich den kommenden Trainer, auch noch in Personal-Überlegungen einzubinden. Doch das wird angesichts der fortgeschrittenen Zeit und auslaufenden Ausstiegsklauseln wohl nur in wenigen Fällen gelingen. Auch deswegen ist die Trainersuche die „wichtigste Thematik“, wie Keller nicht müde wird, zu betonen und offenbar gibt es Entwicklungen. “Ich kann nur sagen, dass wir in den Gesprächen und im Entscheidungsfindungsprozess schon ein gutes Stück fortgeschritten sind.” Die ersten Sondierungsgespräche sind also geführt, die ersten Kandidaten bereits aussortiert. Nun geht es in die „nächste Runde“.

Dabei sind einige der in den Ring geworfenen Namen offenbar schon aus dem Rennen. Cristian Fiél übernimmt den Trainerposten bei Hertha BSC, dafür soll sich Enrico Maaßen wiederum in Gesprächen mit dem 1. FC Nürnberg, vor allem aber St. Gallen befinden. Die Tendenz geht wohl Richtung Schweiz. Peter Zeidler hat mittlerweile beim VfL Bochum unterschrieben. Wie die „Bild“ berichtet, gebe es zudem keinen Kontakt mehr zu Christian Eichner, Thomas Letsch habe den Kölnern abgesagt und Florian Kohfeldt ist ebenfalls kein Thema mehr. Und so bleiben einige wenige übliche Verdächtige wie Thomas Reis. Bei Christian Keller würde es aber auch nicht überraschen, wenn der Sportdirektor wie bereits im Winter einen Trainer aus dem Hut zaubert, mit dem keiner gerechnet hat.


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Einzelkritik

Stimmen zum Spiel

Nach Treuebekenntnis: Weitere Spieler sollen bleiben

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Nach Treuebekenntnis: Weitere Spieler sollen bleiben

Für Christian Keller und den 1. FC Köln geht eine ereignisreiche Woche zu Ende. Der Verein konnte Jan Thielmann, Eric Martel und Timo Hübers zum Gang in die zweite Bundesliga und somit dem Verbleib beim FC gewinnen. Weitere Gespräche laufen aktuell.

Ob sich auch Luca Waldschmidt und Davie Selke für die Geißböcke entscheiden werden und ebenfalls mit in die zweite Liga gehen, ist noch offen. 1. FC Köln: Christian Keller will weitere Spieler halten.

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Sollte sich Christian Keller am Sonntag mal einen Moment Ruhe gönnen, wird er mit einer gewissen Zufriedenheit auf die vergangene Woche zurückschauen können. Zumindest gab es für den Sportdirektor einige erfreuliche Dinge in den vergangenen Tagen zu berichten. Zunächst bekam Keller im hauseigenen Podcast „FC-Inside“ die Möglichkeit, sich ohne besonders kritisches Nachhaken über die Vorkommnisse rund um die Transfersperre sowie die Kaderzusammenstellung zu äußern, dann konnte der Sportchef auch einige Erfolge in Sachen Vertragsverhandlung bekanntgeben.

Tatsächlich gehen die beiden U21-Nationalspieler Jan Thielmann und Eric Martel sowie Abwehrspieler Timo Hübers den Weg mit in die 2. Bundesliga, haben damit ein wichtiges Zeichen gesetzt und gleichzeitig für Keller ein paar Pluspunkte gesammelt. Dem 45-Jährigen ist es gelungen, vier mögliche Leistungsträger (inklusive Mark Uth) weiterhin an den FC zu binden – trotz Ausstiegsklausen, trotz Vertragslosigkeit.

FC befindet sich in Gesprächen mit Selke

Und die Chancen stehen nicht schlecht, dass noch weitere Spieler den Akteuren folgen. Wie unter anderem Sky-Reporter Patrick Berger berichtet, soll sich der FC aktuell in Gesprächen mit Davie Selke und Luca Waldschmidt befinden. Beide sind offenbar nicht abgeneigt, in Köln zu bleiben – so lange die Rahmenbedingungen stimmen. Keller muss wohl tiefer in die Tasche greifen, um die beiden Offensivspieler zu überzeugen. Allerdings wird der Sportdirektor dabei vermeiden, dass in der vergangenen Spielzeit geglättete Gehaltsgefüge wieder durcheinander zu bringen.

Im Gegenteil: In der 2. Liga werden auch die beiden Angreifer wohl eher auf Gehalt verzichten müssen. Ob das bei Waldschmidt der Fall sein wird, ist fraglich. zudem soll die Kaufoption mittlerweile verstrichen sein. Die Ablöse wäre dann frei verhandelbar. Wie es mit den beiden weiteren Akteuren mit Ausstiegsklausel Linton Maina und Florian Kainz weitergeht, ist bislang offen. Immerhin wird der Kölner Kapitän die Chance erhalten, sich bei der EM von einer anderen Seite zu zeigen.

Urbig wird die Nummer eins

Fix ist dagegen die Position der künftigen Nummer eins. Jonas Urbig wird Marvin Schwäbe nach einer starken Spielzeit bei Greuther Fürth beerben. Die bisherige Nummer eins hatte schon vor Wochen den Kölner Verantwortlichen signalisiert, dass er im Falle des Abstiegs Gebrauch von seiner Ausstiegsklausel machen will, sich auch weiterhin in der ersten Liga sieht. Einen neuen Verein hat der 29-Jährige allerdings noch nicht gefunden, doch die Entscheidung pro Urbig scheint zu stehen. Man wird Schwäbe sicherlich keine Steine in den Weg legen, sollte ein Abschied konkret werden. Zumal die Kölner rund fünf Millionen Euro einstreichen können – sollte die Ausstiegsklausel gezogen und genutzt werden. Ansonsten wäre die Ablösesumme frei verhandelbar.

Schon in den kommenden Tagen werden weitere Entscheidungen folgen. Möglicherweise auch schon am heutigen Samstag. Denn bis dahin muss Timo Hübers die Ausstiegsklausel gezogen haben. Die Zeichen stehen bei dem Innenverteidiger so oder so auf Abschied. Höchste Priorität soll aber weiterhin die Suche nach dem Trainer haben. Diese Entscheidung könnte sich aber noch ein wenig ziehen.


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Trainersuche

Wer geht, wer bleibt?

„Der Patient FC war in akuter Lebensgefahr“ – FC-Bosse äußern sich zur wirtschaftliche Ausgangslage und zur Trainersuche

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„Der Patient FC war in akuter Lebensgefahr“ – FC-Bosse äußern sich zur wirtschaftliche Ausgangslage und zur Trainersuche

Nach dem Abstieg und der desolaten Saison drängen sich bei vielen Fans Fragen auf. Viele sollen am 12. Juni beim Mitgliederstammtisch beantwortet werden. Erklärungen gab es aber auch am Samstag. In dem dreiteiligen Sonder-Podcast „FC-Inside“ beziehen Christian Keller, Werner Wolf und Co. Stellung.

Der siebte Abstieg der Vereinsgeschichte, die Transfersperre, die Kaderzusammenstellung – beim FC gibt es aktuell gleich zahlreiche Brennpunkte beim 1. FC Köln: FC-Bosse beziehen Stellung.

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Nachdem sich Werner Wolf, Christian Keller und Co. in den vergangenen beiden Episoden des FC-Podcasts „FC-Inside“ zur Transfersperre und der sportlichen Situation geäußert haben, geht es im dritten Teil um die wirtschaftliche Situation der Kölner und der finanziellen Ausgangslage, die das Kölner Management bei Amtsantritt vorgefunden hat. Und das war offenbar alles andere als gut. „Mein erster Blick waren die Zahlen und die waren sehr klar. Um es salopp zu formulieren, der Patient FC war in akuter Lebensgefahr, der war auf der Intensivstation“, sagt Philipp Türoff. „Das war schon eine Situation von großer Unsicherheit. Es war eine finanziell große Herausforderung.“ Es habe hohe Defizite, hohe Schulden gegeben, das Eigenkapital sei aufgezerrt gewesen. Das hatte eine schlechte Kreditwürdigkeit mit sich. Es seien langfristige Sponsorenverträge schon vorzeitig vereinnahmt worden. „Ich persönlich habe die Zahlen sehr kritisch gesehen“, so Türoff.

Wolf: „Wir sind auf einem guten Weg“

Vor der Übernahme von Türoff, Christian Keller und Markus Rejek sei der FC sehr „Tagesgeschäft getrieben“ gewesen. Die damaligen Kölner Verantwortlichen hätten auf Krisen und Notsituationen reagieren müssen. Man habe keine Phasen gefunden, um diese zu stabilisieren. Sowohl Türoff als auch Werner Wolf betonten, dass man aber einen anderen Weg beim FC einschlagen wollte. Als einen von drei Grundsätzen, mit denen das FC-Präsidium angetreten sei, nannte Werner „eine abgestimmte, verantwortungsvoll kaufmännische und sportliche Strategie, um diesen Teufelskreis aus kurzfristigem Handeln zu Lasten einer langfristigen Perspektive zu durchbrechen.“ Auch Türoff erklärte, dass man den „Tagesgeschäftscharakter“ durchbrechen wolle.

In der wirtschaftlichen Gesundung sehen sich die Kölner Verantwortlichen auf einem guten Weg. „Da ist uns einiges gelungen“, sagt Werner Wolf und betont, dass ein Investor einmalig Geld bringen würde, der Verein aber jedes Jahr Geld benötige. „Wir reden über 25 Millionen Euro, das ist keine Kleinigkeit. Heute können wir sagen, und das sage ich auch mit einem gewissen Stolz: Wir haben Halbzeit, und in der ersten Halbzeit ist es uns gelungen, ein bisschen mehr als die Hälfte von dem, was wir uns vorgenommen haben, zu erreichen. Wir sind also auf einem guten Weg und ich hoffe, dass es uns in der Zukunft gelingt, das weiterzuentwickeln. Der Abstieg in die 2. Liga war da aber sicherlich ein Rückschritt.” Und das nicht nur aus wirtschaftlicher Sicht.

Keller: Das Ergebnis auf dem Platz war nicht gut

Auch in der Außenwahrnehmung steht in erster Linie der sportliche Misserfolg. „Man muss festhalten, dass wir ein Fußballclub sind. Es wird erstmal Fußball gespielt. Das wichtigste, das wir produzieren, ist das Ergebnis auf dem Platz. Das war in der abgelaufenen Saison nicht gut und das ist noch milde ausgedrückt. Und das ist das, was die Menschen wahrnehmen“, sagt Christian Keller. „Sie interessiert in erster Linie auch nicht, was passiert aus finanzwirtschaftlicher, aus vermarktungstechnischer, aus organisationskultureller Perspektive und all die Dinge mehr, die am Ende dafür verantwortlich sind, dass tatsächlich sportlicher Erfolg auf dem Rasen stehen kann.“ Dennoch sei viel passiert: „Wir haben im Rekordtempo eine Sanierung hinbekommen haben und der FC 2025 nahezu schuldenfrei sein wird und so handlungsfähig aus einer wirtschaftlichen Sicht, wie seit vielen Jahren nicht.“

Nun gilt es aber die sportliche Balance wiederzufinden, um schnellstmöglich zurück ins Oberhaus des deutschen Fußballs zurückzukehren. Dabei ist die wichtigste Personalie noch unbesetzt. Christian Keller zeigte noch einmal die Rahmenbedingung für den neuen Coach auf. „Der Trainer muss zu den Werten des Vereins und der definierten Spielidee passen“, so Keller. Zudem müsse er in der Lage sein, diese Idee auch umzusetzen. „Er muss mit jungen Spielern arbeiten können.“ Zudem müsse der Schultz-Nachfolger eine Kompetenz abseits des Platzes mitbringen. „Da probieren wir, den richtigen zu finden.“


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Transfergerüchte

Wer geht, wer bleibt?

EM in der Wahl-Heimat: Florian Kainz doch dabei

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EM in der Wahl-Heimat: Florian Kainz doch dabei

Immerhin ein Spieler des 1. FC Köln ist bei der Europameisterschaft dabei. Florian Kainz befindet sich im finalen EM-Kader von Österreich.

Nach dem Duell gegen Serbien unter der Woche waren die Chancen einer EM-Teilnahme gesunken. Nun also doch: Florian Kainz steht im finalen EM-Kader.

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Mit dem Duell gegen Frankreich startet Österreich in zehn Tagen in Düsseldorf in die Europameisterschaft. Mit dabei wird auch Florian Kainz sein. Der Mittelfeldspieler und (noch)-Kapitän des 1. FC Köln wurde von Ralf Rangnick in den finalen EM-Kader des Nachbarlandes nominiert. Tobias Lawal, Stefan Lainer (Borussia Mönchengladbach) und Thierno Ballo wurden aus dem 29-köpfogen vorläufigen Kader gestrichen. Am Dienstag hatte die Mannschaft von Bundestrainer Rangnick noch ein Testspiel gegen Serbien bestritten, Kainz war nicht zum Einsatz gekommen, obwohl es sieben Wechsel gegeben hatte. Ob der Mittelfeldspieler beim Endturnier zum Einsatz kommt, ist offen. Immerhin war Kainz in den vergangenen Monaten nicht gerade erste Wahl.

Kainz mit wenig Einsatz

Kainz war zu den Länderspielen gegen die Slowakei und Türkei im März nicht in den Kader berufen worden. Im November war der Mittelfeldspieler zwar Teil der Mannschaft, spielte gegen Estland eine Minute, gegen Deutschland kam der Kölner Kapitän nicht zum Einsatz. Am Samstagabend bestreitet Österreich einen weiteren Test gegen die Schweiz in St. Gallen. Die Begegnung könnte eine Art Fingerzeig in Richtung Startelf sein. Kainz hat mit der harten Konkurrenz im Mittelfeld im Kader der Rangnick-Auswahl zu kämpfen. Die Leistungen beim FC waren sicherlich nicht gerade eine Bewerbungsgrundlage. Dejan Ljubicic steht nicht im Kader. Der Mittelfeldspieler war auch nicht in die vorläufige Auswahl berufen worden. Kainz ist der einzige FC-Profi, der an der EM teilnimmt.


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Transfergerüchte

Wer geht, wer bleibt?

Nun auch offiziell: 1. FC Köln verlängert mit Fayssal Harchaoui

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Nun auch offiziell: 1. FC Köln verlängert mit Fayssal Harchaoui

Es hatte sich angedeutet, nun ist es offiziell: Der FC hat den Vertrag mit U17-Weltmeister Fayssal Harchaoui verlängert.

Christian Keller hatte es zu Beginn der Woche angedeutet, die Kölner Bosse haben bereits einige Verträge mit Nachwuchsspielern verlängert. Nun ist ein weiterer offiziell: 1. FC Köln verlängert mit Fayssal Harchaoui.

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Den Vorwurf der Talenteflucht wollte Christian Keller zu Beginn der Woche nicht auf sich sitzen lassen. Er sei enttäuscht über die Abgänge von Justin Diehl und Matti Wagner, die beide eine andere sportliche Herausforderung suchen, weitere Verträge wären aber bewusst nicht verlängert worden, andere seien bereits verlängert. Nun hat der FC eine Verlängerung offiziell gemacht: Fayssal Harchaoui bleibt langfristig bei den Geißböcken. „Wir sind sehr glücklich, dass Fayssal seine sportliche Zukunft langfristig beim FC sieht und die nächsten Entwicklungsschritte seiner noch jungen Karriere mit uns gemeinsam gehen wird“, sagte Christian Keller. „Fayssal ist nicht nur ein sehr talentierter Spieler, er ist auch ein sehr reflektierter, bodenständiger und selbstbewusster Charakter. Das sind gute Voraussetzungen, um hier zum Profi zu reifen. Wir werden Fayssal auf diesem Weg auch weiterhin bestmöglich fördern und fordern.“

Harchaoui: „Für mich gibt es nichts Schöneres, als für diesen großen Verein zu spielen“

Fayssal Harchaoui wurde am 15. Januar 2006 in Bergheim geboren. Im Sommer 2019 wechselte er vom SC West in dass Nachwuchsleitungszentrum des 1. FC Köln. In der vergangenen Saison bestritt er 19 Spiele für die U19 der Geißböcke. Sein größter Erfolg war aber der Gewinn der U17-Weltmeisterschaft 2023. „Ich bin ein Kölner Junge und für mich gibt es nichts Schöneres, als für diesen großen Verein zu spielen. Ich möchte mit starken Leistungen und einer guten Entwicklung das Vertrauen in mich zurückzahlen“, sagt Harchaoui. „Das vergangene Jahr mit zwei internationalen Titeln war fantastisch für mich und hat mir Rückenwind gegeben.“ Der bisherige Kontrakt des Mittelfeldspielers wäre 2025 ausgelaufen, über die Länge des neuen Vertrags sagt der Verein nichts.

Möglich wurde die Vertragsverlängerung auch, weil Harchaoui vor wenigen Wochen den Berater gewechselt hat. Zuvor wurde der U17-Weltmeister von Bektas Demirtas beraten. Dieser war bei den Kölner Verantwortlichen in Ungnade gefallen. Nun wird Harchaoui von der Agentur Wassermann vertreten. Fayssal Harchaoui wird ein enormes Potenzial nachgesagt. „Ich möchte Schritt für Schritt näher an den Profibereich rücken. Mein Traum ist es, irgendwann im RheinEnergieSTADION vor so vielen Fans aufzulaufen und ich werde alles dafür geben, damit der irgendwann in Erfüllung geht“, so Harchaoui.


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Transfergerüchte

Wer geht, wer bleibt?

Das nächste Ausrufezeichen: Auch Eric Martel bleibt beim 1. FC Köln

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Das nächste Ausrufezeichen: Auch Eric Martel bleibt beim 1. FC Köln

Eric Martel wird auch in der kommenden Saison beim 1. FC Köln spielen. Der Kapitän der U21-Nationalmannschaft geht trotz Ausstiegsklausel mit dem FC in die 2. Bundesliga.

Der FC arbeitet mit Hochdruck am Kader für die kommende Spielzeit. Nun gibt es weitere Gewissheit: Auch Eric Martel bleibt beim 1. FC Köln.

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Der Kader des 1. FC Köln nimmt weitere Konturen an. Nach dem Bekenntnis von Jan Thielmann und der Vertragsverlängerung von Marc Uth setzt nun auch Eric Martel mit seinem Verbleib beim Club ein weiteres wichtiges Zeichen. Trotz bestehender Ausstiegsklausel im Abstiegsfall wird der Kapitän der deutschen U21-Nationalmannschaft in der kommenden Saison im FC-Trikot auflaufen und seine Entwicklung in Köln fortsetzen. „Der FC und vor allem die Fans hier sind etwas ganz Besonderes und ich identifiziere mich zu 100 Prozent mit Stadt und Verein“, sagt Eric Martel. „Mir war sehr schnell klar, dass ich die Enttäuschung aus der vergangenen Saison in der neuen Spielzeit wiedergutmachen möchte, um den Menschen, die immer zu uns gestanden haben, etwas zurückzugeben. Dafür werde ich alles geben und ich bin sehr glücklich darüber, auch in Zukunft für diesen tollen Club spielen zu dürfen“

Martel absolvierte 67 Pflichtspiele für den FC

Zwar konnte auch Martel in der vergangenen Spielzeit nicht an die Leistungen der Vorsaison anknüpfen, Martel ist dennoch ein wichtiger Leistunsgträger beim FC und wird dementsprechend wohl auch eine wichtige Rolle bei den Geißböcken einnehmen. „Ich kenne Eric bereits seit seinem 14. Lebensjahr. Schon damals haben ihn unbändiger Wille, große Bodenständigkeit, hohe Verlässlichkeit und Verantwortungsübernahme ausgezeichnet. Diese Tugenden spiegeln sich in seinem jetzigen Bekenntnis zum FC wider“, sagte Christian Keller. „Auf und neben dem Platz hat Eric deshalb das Zeug, in der neuen Spielzeit einer der prägenden Charaktere unserer Mannschaft zu sein. Wir freuen uns sehr, dass er sich dieser Herausforderung stellt und unsere Mannschaft nach vorne bringen will.“

Seit seinem Wechsel von RB Leipzig ans Geißbockheim im Sommer 2022 absolvierte der 22-Jährige 67 Pflichtspiele für den FC, stand dabei 52-mal in der Startelf, erzielte zwei Treffer und bereitete drei Tore vor. Martel ist Kapitän der U21-Nationalmannschaft.


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Wer geht, wer bleibt?

Warum das Zeichen von Jan Thielmann beeindruckend groß ist

Jan Thielmann bleibt beim 1. FC Köln.
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Warum das Zeichen von Jan Thielmann beeindruckend groß ist

Jan Thielmann geht mit dem 1. FC Köln den Weg in die 2. Bundesliga. Aus emotionaler Sicht eine logische und konsequente Entscheidung. Aus sportlicher Sicht eine überraschende, aber dem entsprechend ehrbare.

Nach Mark Uth hat nun auch ein zweiter FC-Spieler seinen Verbleib bei den Geißböcken bekanntgegeben. Warum das Zeichen von Jan Thielmann beeindruckend groß ist.

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Das starke Zeichen gab es am Mittwochmittag. Jan Thielmann bleibt beim 1. FC Köln. Der Plan, Spielern mit Ausstiegsklauseln eben jene abzukaufen, ist bei einer Identifikationsfigur der Geißböcke aufgegangen. Ja, in Zeiten der Krise lösen selbst kleine Aktionen schon einmal Aufbruchstimmung aus. Der Verbleib von Jan Thielmann beim FC ist ein großes Zeichen. Noch vor dem letzten Saisonspiel gegen den 1. FC Heidenheim hatte Mark Uth ein ähnliches Statement gesetzt. Auch der gebürtige Kölner sprach sich für einen Verbleib am Geißbockheim aus, unterschrieb einen weiteren Vertrag und geht mit dem FC in Liga zwei. Der Zeitpunkt der Veröffentlichung der Vertragsverlängerung sollte möglicherweise einen Motivationsschub auslösen. Vergeblich. Er sollte aber auch ein Fingerzeig für die abwanderungswilligen Mannschaftsmitglieder sein. Die ließen oder lassen sich mit ihren Entscheidungen bislang aber Zeit.

Wer ersetzt die fehlenden Abwehrspieler?

Nun hat Jan Thielmann es dem Routinier gleich getan. Beide FC-Spieler sind Kölner Identifikationsfiguren, haben Teile ihrer Ausbildung bei den Junioren des FC absolviert, sind also Eigengewächse. Uth ist gebürtiger Kölner, Thielmann war bereits als Kind FC-Fan. Auf den ersten Blick erinnert das Bekenntnis an den Treueschwur von Timo Horn und Jonas Hector, die ebenfalls nach dem Abstieg 2018 beim FC blieben. Auch Lukas Podolski verließ Köln im Abstiegsjahr 2005 nicht. Allerdings war die Kölner Club-Ikone damals auch erst 18 Jahre alt, hatte in der Abstiegssaison erst sein Profidebüt gegeben. Sowohl Uth als auch Thielmann haben immer wieder betont, wie wichtig der FC für sie sei. Erst im März hatte der 22-Jährige im FC-Podcast seine Verbundenheit zur Stadt und zum Club in warme Worte gepackt. „Der 1. FC Köln ist für mich Heimat, Liebe. Ich glaube es ist etwas ganz Besonderes, gerade das Geißbockheim, die Umgebung, die Fans, die Stadt“, sagte Thielmann damals.

Die Entscheidung beim FC, beim Herzensclub, zu bleiben, scheint also auf den ersten Blick nur logisch, sie wirkt konsequent. Doch ist sie das? Gerade im Fall von Jan Thielmann ist sie ein riesen Statement. Während sich der 32-jährige Mark Uth wohl auf der Zielgeraden seiner Karriere befindet, zuletzt immer wieder von Verletzungen aus der Bahn geworfen wurde, steht Thielmann trotz seiner 124 (!) Pflichtspiele für den FC noch am Anfang. Und obwohl die Spielzeit auch nicht für den 22-Jährigen gelaufen ist, hätte Thielmann mit großer Wahrscheinlichkeit den nächsten Schritt auf der Karriereleiter gehen können. „Jan ist eines unserer größten Talente“, brachte es Christian Keller bei der Vertragsverlängerung im vergangenen September auf den Punkt. Und das gilt nicht nur für den FC. Nicht umsonst ist der Offensivspieler Stammspieler der U21 des DFB.

Thielmann verfügt über großes Potenzial

Nicht nur das. Die Datenscouts von Global Soccer Network (GSN) haben Thielmann im vergangenen Jahr eine mittelfristige Entwicklung in die Kategorie „Weltklasse“ prophezeit. GSN berät internationale Topclubs in Transferfragen und ermittelt anhand von Daten und Algorithmen einen Wert, der in die Kategorisierung einfließt. Demnach hat Thielmann extrem großes Potenzial. Das wird auch der Konkurrenz nicht verborgen geblieben sein. Es ist zwar nichts Konkretes bekannt, aber Interessenten wird es mit großer Wahrscheinlichkeit gegeben haben. Für Thielmann war das aber anscheinend kein besonders großes Thema. „Ich habe vorhandene Anfragen bewusst in den Hintergrund geschoben, um gegenüber dem FC schnell ein klares Bekenntnis abzugeben. Nach dieser negativen Spielzeit muss alles getan werden, damit der FC mit seinen überragenden Fans wieder positiven Zeiten entgegenblicken kann“, sagt der Youngster und verspricht dafür 100 Prozent zu geben.

Es braucht nicht viel, um Thielmann dieses Versprechen abzunehmen. Beim FC wird er in der kommenden Spielzeit sicherlich eine Führungsrolle übernehmen und sich auch auf dieser Ebene weiterentwickeln. Und das, auf einer Reise ins Ungewisse. Weder Trainer noch Kader sind für die kommende Spielzeit bekannt. „Es spricht für Jan und seine hohe Identifikation mit dem FC, dass er sich sehr schnell und mit aller Überzeugung für einen Verbleib beim FC ausgesprochen hat. In der neuen Spielzeit werden wir genau diese hohe Identifikation und Überzeugung auf dem Platz brauchen, um wieder erfolgreichen Fußball zu spielen. Jan wird einer der Jungs sein, die dabei vorangehen“, sagt Christian Keller. Das hat er jetzt mit dem Gang in die 2. Bundesliga bereits getan.


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Europas beste U21-Spieler: Max Finkgräfe auf Liste für Golden-Boy-Award

Max Finkgräfe grätscht nach einem Ball im Aus.
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Europas beste U21-Spieler: Max Finkgräfe auf Liste für Golden-Boy-Award

Max Finkgräfe hat eine überraschend gute Saison beim FC absolviert. Das ehrt auch die italienische Sportzeitung „Tuttosport“. Der Kölner Youngster findet sich aktuell auf der Liste für den Golden-Boy-Award wieder.

Bundesliga-Debüt, Premierentor, erster Startelf-Einsatz – Max Finkgräfe schaut auf eine beeindruckende Saison zurück. Nun steht der Kölner Youngster auch zur Debatte bei der Wahl zum besten U21-Spieler Europas. Max Finkgräfe befindet sich auf der Liste für den Golden-Boy-Award.

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Als Max Finkgräfe im vergangenen Sommer an der Saisonvorbereitung der Profis teilnehmen durfte, haben wohl selbst die Kölner Verantwortlichen nicht an eine so rasante Entwicklung geglaubt. Der Kölner Youngster, dessen frühe Juniorenjahre doch von einigen Verletzungen geprägt waren, überzeugte schon in den Testspielen im Trainingslager, fiel vor allem durch seine unbeschwerte Spielweise positiv auf. Extrem positiv. So, dass Ex-Trainer Steffen Baumgart das Potenzial in dem damals 19-Jährigen erkannte und Finkgräfe das Bundesliga-Debüt schon im ersten Ligaspiel gegen Borussia Dortmund ermöglichte. Ein Jahr später hat Finkgräfe 24 Pflichtspiele für die Profis absolviert, davon 18 von Beginn an. Zudem steht das erste Bundesliga-Tor auf der Haben-Seite. In einer schwachen Kölner Saison war der Youngster einer der wenigen Lichtblicke der Geißböcke.

Jan Thielmann war 2022 nominiert

Kein Wunder, dass so mancher TV-Experte den Youngster mehrfach über den grünen Klee lobte. Unter anderem verglich Lothar Matthäus den Linksverteidiger mit Vorgänger Jonas Hector, sah den Spieler bereits im Dunstkreis der Nationalmannschaft. Auch U21-Bundestrainer Antonio Di Salvo hat Finkgräfe „auf dem Zettel“. Auf dem steht der 20-Jährige nun auch bei der Wahl zu Europas besten U21-Spielern. Die italienische Sportzeitschrift „Tuttosport“ hat am Mittwoch die aktuelle Liste der 100 besten U21-Spieler Europas veröffentlicht. Max Finkgräfe steht auf der Liste, aktuell auf Rang 44. Allerdings mit einigen anderen prominenten Namen – unter anderem Barcelonas Lamine Yamal, João Neves von Benfica oder Aleksander Pavlovic von Bayern München. Auch Mathys Tel (Bayern München) und Jamie Bynoe-Gittens (Borussia Dortmund) sind nominiert.

Weitere deutsche Spieler sind Dortmunds Youssoufa Moukoko, Brajan Gruda vom FSV Mainz 05, Anton Kade vom FC Basel sowie Tim Drexler und Umut Tohumcu von der TSG Hoffenheim. Im Jahr 2022 war Jan Thielmann ebenfalls für den Award nominiert, erreichte einen Rang in der Top-40. Jeden Monat werden 20 Spieler von der Liste gestrichen. Damals gewann Gavi die Wahl, in der vergangenen Saison war es Jude Bellingham vor Jamal Musiala. Auch Erling Haaland, Kylian Mbappé oder Paul Pogba haben die Auszeichnung, die seit 2003 jährlich vergeben wird, erhalten. Der einzige deutsche „Golden Boy“ war Mario Götze 2011. 2005 musste sich Lukas Podolski den Topstars Lionel Messi und Wayne Rooney geschlagen geben.


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Wer geht, wer bleibt?

„Der Abstieg wäre verhinderbar gewesen“, „Spieler sind durch die Lappen gegangen“ – FC-Bosse äußern sich zur sportlichen Situation

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„Der Abstieg wäre verhinderbar gewesen“, „Spieler sind durch die Lappen gegangen“ – FC-Bosse äußern sich zur sportlichen Situation

Nach dem Abstieg und der desolaten Saison drängen sich bei vielen Fans Fragen auf. Viele sollen am 12. Juni beim Mitgliederstammtisch beantwortet werden. Erklärungen gab es aber auch jetzt schon. In dem dreiteiligen Sonder-Podcast „FC-Inside“ beziehen Christian Keller, Werner Wolf und Co. Stellung.

Der siebte Abstieg der Vereinsgeschichte, die Transfersperre, die Kaderzusammenstellung – beim FC gibt es aktuell gleich zahlreiche Brennpunkte beim 1. FC Köln: FC-Bosse beziehen Stellung.

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Die ersten Personalentscheidungen sind gefallen, der FC befindet sich nach dem siebten Abstieg im Umbruch. Und genau dieser schmerzt bei vielen Fans nach wie vor besonders schwer. Denn er war durchaus hausgemacht. Das gibt auch Christian Keller mit einigen Wochen Abstand zu. „Wir hätten nicht absteigen dürfen und auch nicht müssen. Dieser Abstieg wäre verhinderbar gewesen. Das ist total unstrittig“, sagt der Sportdirektor in der zweiten Folge des Podcasts „FC-Inside“. Insofern könne er auch den Frust und die Wut der Fans verstehen. „Ich möchte aber auch betonen, was mich wirklich überrascht hat, dafür möchte ich auch Danke sagen, wie wohlwollend die Stimmung bis zum Abstieg war, die Fans standen wie eine Wand hinter der Mannschaft.“

Keller: „Dann wären vielleicht zwei, drei Millionen da gewesen“

Allerdings nicht alle Fans. Auch nicht hinter Christian Keller. In den Sozialen Medien hagelte es Kritik. Unter anderem über die vermeintlichen „Spar“maßnahmen. „Ich habe oft gehört, ich hätte den FC kaputt gespart und habe oft Stellung dazu bezogen. Wir haben beim FC nichts auf die hohe Kante gelegt. Wir brauchen positive Jahresergebnisse, um die hohen Verbindlichkeiten zurückzahlen zu können. Wir haben kein überschüssiges Geld gehabt“, erklärt Keller. „Ich sage aber sicherlich, dass man in der Nachbetrachtung das Sanierungstempo etwas reduzieren hätte können und dann wären vielleicht zwei, drei Millionen da gewesen, die man zusätzlich in den Kader hätte investieren können. Gegenüber steht aber wiederum, der Sachverhalt zwei, drei Millionen sind wahnsinnig viel Geld, wenn man es aus dem normalen Leben betrachtet. Auf dem Fußballmarkt sind zwei, drei Millionen eben nicht viel Geld, wenn man überdurchschnittliche Bundesliga-Qualität verpflichten möchten.“

Große Gestaltungsmöglichkeiten seien daher nicht möglich gewesen. Erst im Winter hätte man nachlegen können und wollen. „Wir haben im Winter die beiden Top-Verdiener dieses Kaders abgegeben und das mit weitem Abstand“, sagte der Sportdirektor in Bezug auf Dimitrios Limnios und Noah Katterbach. „Durch diese beide Abgaben, die auch nicht mit einer Mitgift verbunden waren, dadurch waren Mittel frei, die wir nach unserem Plan in drei Spieler investiert hätten.“ Dabei habe es sich um zwei Stürmer und einen Sechser gehandelt. Dem pflichtete auch Eckhard Sauren bei, der von weiteren geplatzten Deals im Sommer zuvor sprach. „Wir hatten ja keine komplette Transferperiode“, sagte Sauren. „Es sind uns vier ablösefreie Spieler durch die Lappen gegangen“. Am Ende der Transferperiode habe man sich nach einem Stürmer noch einmal umgeschaut. „Da gab es aber nichts, was uns signifikant nach vorne gebracht hätte“, so Sauren.

Die Causa Justin Diehl

Auch für die Kommunikation mit den Ausstiegsklauseln war der Sportdirektor kritisiert worden. An verschiedenen Stellen wurde behauptet, Keller habe von zwei bis drei Ausstiegsklauseln gesprochen. „Ich habe ganz konkret gesagt, dass wir zwei Spieler haben, die keinen gültigen Vertrag für die 2. Bundesliga haben und es gibt einige weitere Spieler, die haben eine Ausstiegsklausel. Das war die Aussage, die ich getroffen habe“, stellte Keller klar. Daraus habe sich das Narrativ gebildet, er sage nicht die Wahrheit. Das sei nicht der Fall, er habe die Anzahl der Klauseln nur nicht quantifiziert.

Der Abgang von Justin Diehl sei wiederum nicht zu verhindern gewesen. „Es ist kein Geheimnis, dass wir eine große Meinung von Justin haben. Wir glauben, dass er ein guter Bundesliga-Spieler werden kann. Nicht umsonst haben wir anderthalb Jahre mit ihm, mit seiner Familie und seinen Beratern zusammengesetzt um ihn an uns zu binden. Wir mussten am Ende aber akzeptieren, dass er eine andere sportliche Herausforderung gesucht hat.“ Das habe aber nichts mit wirtschaftlichen Faktoren zu tun gehabt.

Keller: „Wir wollten die Verträge nicht verlängern“

Auch bei Matti Wagner hätten sportliche Gründe den Ausschlag gegeben. Die Konkurrenzsituation sei auf der Linksverteidiger-Position sehr groß gewesen. Den kolportierten Begriff „Talenteflucht“ wollte Keller so nicht stehen lassen. „Bei allen anderen Spielern wollten wir den Vertrag nicht verlängern“, erklärte der Sportdirektor in Bezug auf weitere Nachwuchsspieler, die den Verein verlassen haben. Bei diesen habe man keine adäquate Entwicklung gesehen. Etliche weitere Spieler hätten bereits Verträge verlängert.

Nun steht für die Sportbosse die Kaderplanung weiterhin im Vordergrund. „Die wichtigste Frage ist natürlich, wer neuer FC-Trainer wird. Ich kann die Antwort noch nicht geben. Wir sind in den Gesprächen und im Entscheidungsprozess aber ein gutes Stück fortgeschritten“, sagt Keller. Man habe die vergangene Woche genutzt, Trainer zu checken. „Ich bin hoffnungsfroh, zeitnah, zu einem Abschluss zu kommen.“ Das gilt wohl auch für weitere Spieler. „Ich bin sehr zuversichtlich, dass der ein oder andere Spieler in den kommenden Tagen und Wochen dazukommen wird.“


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