1. FC Köln: Trotz Harchaoui-Versetzung hält der FC sein Nachwuchs-Versprechen

 Jaka Cuber Potocnik, Fayssal Harchaoui, Meiko Wäschenbach, Julian Pauli, Gerhard Struber, Elias Bakatukanda vom 1. FC Köln
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1. FC Köln: Trotz Harchaoui-Versetzung hält der FC sein Nachwuchs-Versprechen

Mit Fayssal Harchaoui wurde ein hochtalentierter Youngster wieder in die U21 integriert. Ein ähnliches Schicksal könnte unter andere, auch Jaka Potocnik ereilen. In den Sozialen Medien sorgen sich die ersten Fans um Parallelen zu Florian Wirtz und Co. Der 1. FC Köln setzt verstärkt auf eigenen Nachwuchs.

Trotz der Versetzung von Fayssal Harchaoui zurück in die U21 avanciert der FC zunehmend zum Entwicklungsclub. So werden die Geißböcke wahrscheinlich mit der jüngsten Startelf der 2. Liga spielen. Der 1. FC Köln setzt verstärkt auf eigenen Nachwuchs.

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Knapp zwei Stunden ließ Gerhard Struber seine Mannschaft am Mittwochvormittag auf dem Platz arbeiten – das Ziel schnellstmöglicher Aufstieg klar vor Augen. Für Fayssal Harchaoui ging es da nun wieder um andere Ziele. Der U17-Weltmeister ist wieder Teil der U21, sollte bei den Profis ohnehin erst einmal nur erste Eindrücke sammeln, wie Thomas Kessler, Leiter der Lizenzspielabteilung am Dienstag erklärte. „Er hat bei uns einen sehr guten Eindruck hinterlassen. Er durfte hier seine erste Duftmarke setzen und nimmt jetzt wieder am Spielbetrieb der U21 teil, wo es in zwei Wochen schon losgeht“, sagte Thomas Kessler am Dienstag. „Das ist für einen jungen Spieler, der aus der U19 neu in die Mannschaft kommt, absolut wichtig, um vor dem Start seine Teamkollegen und den Trainer kennenzulernen.“ Harchaoui soll nun ein wichtiger Teil der Regionalliga-Mannschaft werden.

Langfristige Verträge mit jungen Spielern

Schon in der vergangenen Woche hatte Struber betont, dass es bei der Schar an jungen Talenten darum geht, sie über Spielpraxis näher an das Profigeschäft heranzuführen. Der Weg zu den Profis sei ein weiter. Worte, die man ganz ähnlich vor einem knappen Jahr von Strubers Vorvorgänger Steffen Baumgart gehört hatte. Und so dauerte es auch nicht lang, bis die ersten kritischen Töne ihren Weg in die Sozialen Medien fanden. Wie schon im Vorjahr wurde von einigen Fans der Umgang mit den eigenen Talenten angeprangert. Die Sorge vor weiteren Abgängen der Marke Florian Wirtz oder auch Justin Diehl ist bei dem ein oder anderen Anhänger groß. Ob sie deswegen aber gleichzeitig auch berechtigt ist, ist eher fraglich. Mit Fayssal Harchaoui hat der FC erst kürzlich langfristig verlängert.

Offenbar hat man dem Mittelfeldspieler – wie auch einem Julian Pauli – einen vielversprechenden Weg, ein reizvolles Entwicklungs-Szenario aufgezeichnet. Dass die Kölner ihre Talente nicht mit horrenden Summen an den Verein binden können und auch nicht wollen, ist schließlich bekannt. Dass Harchaoui, vermutlich genauso wie Jaka Potocnik und Pauli, also den Weg über die U21 zu den Profis gehen werden, ist ein verständlicher und laut diverser Studien auch ein sehr sinnvoller Weg. Gerade der Übergang von den A-Junioren in den Seniorenbereich wird als der besonders schwierige angesehen, gerade in dieser Phase sei viel Spielzeit für die Ausbildung und Entwicklung der jungen Akteure enorm wichtig.

Es deutet sich eine bemerkenswerte Verjüngung an

Und die hätte der Mittelfeldspieler angesichts des Überangebots im Kölner Zentrum wohl noch nicht in ausreichender Form bekommen. Mit Denis Husenbasic, Eric Martel, Dejan Ljubicic, Mathias Olesen und Jacob Christensen tummeln sich gleich mehrere zentrale Mittelfeldspieler im Kölner Kader. So viele, dass davon auszugehen ist, dass es eben auch noch einen dieser Spieler bei der Kader-Verschlankung treffen könnte. Auch das Überangebot bekräftige Kessler am Dienstag. Der Weg über die U21 heißt aber nicht zwangsläufig, dass Harchaoui und Co. überhaupt keine Spielzeit in der 2. Bundesliga erhalten werden. Davon ist angesichts der Worte von Christian Keller Ende letzten Jahres nicht auszugehen, man wolle durchaus auf den Nachwuchs setzen, hieß es damals. Zur Wahrheit gehört aber auch, dass die Kölner im Winter personell nachlegen werden und es dadurch sicher nicht einfacher für die Talente wird.

Und dennoch deutet sich beim FC schon jetzt eine bemerkenswerte Verjüngung an. Schon in der vergangenen Saison stellte der FC im Duell gegen den VfB Stuttgart unter Timo Schultz die jüngste Startelf der kompletten Saison. Auf gerade 24,2 Jahre kam das Team im Schnitt gegen den VfB, gleich vier Akteure waren 21 Jahre alt oder jünger. Und das könnte Gerhard Struber in der kommenden Spielzeit mal locker unterbieten. Denn der Trend der Geißböcke geht durchaus Richtung eher „jung“ statt „Erfahrung“. Sicher auch ein wenig erzwungenermaßen. Schließlich nahmen die Routiniers Benno Schmitz und Davie Selke vorliegende Angebote nicht an. Doch der FC kämpfte ganz offensichtlich nicht um jeden Preis um die Abwanderungswilligen. Auch das Vertrauen in Keeper Jonas Urbig spricht Bände.

Am Samstag standen fünf Eigengewächse in der Startelf

Die Startaufstellung von vergangenem Samstag gegen Kickers Offenbach kam auf ein Durchschnittsalter von 23,4 Jahren. Damit wäre der FC in der vergangenen Spielzeit auch die Mannschaft der 2. Bundesliga mit der jüngsten Anfangsformation gewesen. Sollte dann auch noch Damion Downs für Linton Maina in die Startformation rutschen, käme der FC sogar auf ein Durchschnittsalter von 23 Jahren. Der FC hätte nicht nur die mit Abstand jüngste Startelf der Liga, er hätte mit Jonas Urbig, Max Finkgräfe, Julian Pauli oder Elias Bakatukanda, Jan Thielmann, Tim Lemperle und eben Downs auch eine mit sechs Eigengewächsen.

Den Vorwurf, der FC würde den eigenen Nachwuchs vernachlässigen müssen sich Keller und Struber dann jedenfalls nicht mehr gefallen lassen. Vielmehr befinden sich die Kölner auf dem angestrebten Weg eines Entwicklungsclubs. Und den hatte Christian Keller bekanntlich nur wenige Wochen nach seinem Amtsantritt angekündigt.


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Transfergerüchte

Wer geht, wer bleibt?

Medienbericht: DFL prüft offenbar Freigabe von Pyrotechnik

Pyrotechnik im Stadion des 1. FC Köln
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Medienbericht: DFL prüft offenbar Freigabe von Pyrotechnik

Den 1. FC Köln trafen die Strafen des DFB-Sportgerichts im vergangenen Jahr häufig und hart. Der Verein musste Sanktionen im hohen sechsstelligen Bereich für unsportliches Verhalten und das Zünden von Pyrotechnik bezahlen. Laut der „Bild“ prüft die DFL die Freigabe von Pyrotechnik in Stadien.

Eine Abänderung des Verbots von Pyrotechnik soll laut der „Bild“ auch für deutsche Stadien im Gespräch sein. Die Pyro-Teilöffnung würde auch dem FC zu Gute kommen, denn das DFB-Strafgericht verhängte im vergangenen Jahr immense Strafen für den 1. FC Köln: DFL prüft angeblich die Freigabe von Pyrotechnik in Stadien.

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Pyrothechnik, Rauchtöpfe, Böller und Raketen. Der 1. FC Köln wurde im vergangenen Jahr vom DFB-Sportgericht mit Strafen im hohen sechsstelligen Bereich belegt. Der Einsatz von Pyrotechnik wird von den Fans der Geißböcke kontrovers diskutiert. So sind die einen der Meinung, die Shows tragen zum Fußballgefühl bei, emotionalisieren und gehören im Stadion dazu. Die Gegenseite argumentiert mit der Gefahr, die vom Zünden ausgeht, den Spielunterbrechungen und den enormen Geldstrafen für den Verein. So musste der FC alleine 420.000 Euro Strafe für das Abbrennen von Pyrotechnik im Heimspiel gegen Borussia Mönchengladbach bezahlen. Summen, die dem Verein finanziell schaden. Auch Geschäftsführer Christian Keller äußerte sich in der Vergangenheit zu dem Thema, räumte ein, dass seitens der Fans durchaus eine rote Linie überschritten worden sei.

Angemessener Umgang mit Fankultur

Der Sportdirektor kritisierte jedoch auch die Sanktionen des Verbandes, denn „die hohe Geldstrafe trifft den FC auf dem Weg schnellstmöglicher wirtschaftlicher Gesundung sehr hart“, so Keller damals. Nun berichtet die Bild, dass die DFL die Freigabe von Pyrotechnik prüfe. Dabei gäbe es bereits einen Austausch mit dem Liga-Verband aus Norwegen. Dort erteilten norwegische Behörden in Zuge eines zweijährigen Pilotprojekts eine Ausnahmegenehmigung zum Abbrennen von Pyrotechnik für Stadien der ersten und zweiten Liga. Gespräche, die einige Fans wohl freuen dürften. Das Thema solle nun bei einem Spitzentreffen von Politik mit DFL und DFB zum Thema Gewalttäter und Pyrotechnik im Fußball auf den Tisch kommen.

Auch Keller plädierte in der Vergangenheit bereits für einen anderen Umgang mit der Causa Pyrotechnik: „Die Vergabe von Verbandsstrafen in dieser Form liegt fernab der Realität der deutschen Fußball- und Fankultur. Deshalb werden wir uns weiterhin aktiv und mit Nachdruck für eine sinnvolle Anpassung des Strafzumessungsleitfaden sowie für einen angemessenen Umgang mit eben dieser Kultur einsetzen.“

Hohe Auflagen für kontrolliertes Abbrennen

Doch die Auflagen in Norwegen sind hoch und Verstöße gegen diese müssen gemäß eines Regelwerks vom Verein sanktioniert werden. Laut Bild müssen Personen, die Pyrotechnik zünden dürfen, mindestens 18 Jahre, nüchtern und identifizierbar sein. Erlaubt ist ausschließlich der Einsatz von zertifizierter Pyrotechnik, die nur in maximal zwei markierten Stadion-Bereichen in der Nähe der Ultras gezündet werden darf. Dabei muss ein Mindestabstand von einem Meter zu anderen Fans bei Bengalos eingehalten werden. Ausreichende Löschvorrichtungen müssen vorhanden sein. Voraussetzungen also, die für mehr Sicherheit sorgen sollen, die aber das Gefühl und die Emotionen im Stadion, die durch Pyrotechnik erzeugt wird, nicht mehr rechtswidrig macht. Die gefährlichen Raketen und Böller sollen jedoch weiterhin verboten bleiben.


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Christian Clemens beendet Karriere mit einer Liebeserklärung an den 1. FC Köln

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Christian Clemens beendet Karriere mit einer Liebeserklärung an den 1. FC Köln

14 Jahre nach seinem Debüt für den FC hat Christian Clemens seine Karriere beendet. Der gebürtige Kölner bedankte sich bei seinen ehemaligen Arbeitgebern und verfasste eine besonders emotionale Nachricht an den 1. FC Köln: Christian Clemens beendet Karriere mit Liebeserklärung an den FC.

Nach Stationen bei Schalke 04, Mainz 05 und Darmstadt 98 beendet Christian Clemens seine Karriere im Alter von 32 Jahren beim 1. FC Düren. Der gebürtige Kölner vergisst in seiner Abschiedsbotschaft aber auch nicht den Verein, der Ihn zum Profi machte: den 1. FC Köln. Clemens findet emotionale Abschiedsworte für die Kölner.

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Mit einer emotionalen Nachricht ist Schluss. Christian Clemens beendet seine Karriere – 14 Jahre nachdem der Mittelfeldspieler sein Debüt beim 1. FC Köln gegeben hat. Bei seinem Heimatverein, für den er 150 Mal auflief. Zuletzt hatte Clemens noch für den Regionalligisten 1. FC Düren gespielt, eigentlich auch noch Vertrag gehabt. Doch der Rechtsaußen beendet nun seiner Karriere. „Ich bin unfassbar dankbar und auch ein bisschen stolz auf das Erreichte. Es war eine wilde Zeit mit vielen Höhen und einigen Tiefen. Ich werde immer gerne auf die Zeit als Aktiver zurückblicken“, schreibt Clemens via Instagram. „Der Fußball hat mich zu dem Menschen gemacht, der ich heute bin.“ Clemens dankt in dem Post seiner Familie und einigen Wegbegleitern.

Emotionale Worte zum Abschied

Und richtet dann die Worte an seinen Heimatclub, zu dem er im Alter von neun Jahren gewechselt ist. „Lieber FC, was soll ich sagen? Du bes e Jeföhl! Ich liebe dich! Als kölsche Jung so viele Jahre, von klein auf, für dich gespielt zu haben war einfach nur weltklasse und immer ein großer Traum von mir“, schreibt Clemens. 2001 kam der Offensivspieler vom SC Weiler, durchlief sämtliche Juniorenteams und gab 2010 sein Debüt gegen St. Pauli. 150 Mal lief Clemens für den FC auf. 2012 folgte der Wechsel zum FC Schalke 04, bevor es weiter Richtung Mainz ging. Bei den Königsblauen spielte der Außenbahnspieler auch Champions League, unter anderem gegen den FC Chelsea.

Quelle: Instagram-Kanal Christian Clemens

2017 kam Clemens wieder zum FC, seinem Heimatverein, zurück – eine Herzensangelegenheit. „Den Geißbock auf der Brust habe ich mit viel Stolz, Ehre und großer Freude getragen. Wir sind durch Höhen und Tiefen gegangen. Für dich hat sich jeder Schweißtropfen, jede Träne und jedes Glücksgefühl gelohnt. Diese Emotionen die du in der Stadt bei den Menschen auslöst ist unfassbar! Bitte komm schnell wieder dahin wo du hingehörst, in die 1. Liga!“, schreibt Clemens weiter. Für den Außenbahnspieler wollte es nach einem Kreuzbandriss nicht mehr so recht zurückgehen. Clemens spielte noch einmal beim 1:6 gegen Bremen für den FC. Unter den zahlreichen Likes finden sich auch etliche von ehemaligen Wegbegleitern wie Jannes Horn oder Kingsley Ehizibue.


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Martel als Kapitän

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FC-Training: Kainz zurück, zwei Abgänge und Lukas Podolski mit Aufstiegs-Hoffnung als Zaungast

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FC-Training: Kainz zurück, zwei Abgänge und Lukas Podolski mit Aufstiegs-Hoffnung als Zaungast

Nicht nur die Personalien auf dem Trainingsplatz der Geißböcke interessierten die Fans am Dienstag. Auch am Rand des Rasens gab es einiges zu beobachten: Lukas Podolski zu Gast beim 1. FC Köln.

Am Dienstagvormittag gab es bei der Trainingseinheit unter Gerhard Struber nicht nur den Wiederkehrer Florian Kainz zu beobachten. Auch der Promi-Zaungast und Ex-FC Spieler Lukas Podolski war zu Gast und sah sich das Training der Geißböcke in Teilen an.

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Florian Kainz konnte es offenbar kaum erwarten. Der Mittelfeldspieler stand schon gemeinsam mit Marvin Schwäbe und Matthias Köbbing auf dem Platz, da kam der Rest der Mannschaft gerade erst aus den Katakomben des Geißbockheims. Sichtbar gut gelaunt begrüßte der Österreicher die Zaungäste, die gekommen waren, um die gut zwei stündige Trainingseinheit unter Chef-Coach Gerhard Struber zu verfolgen. Aber nicht nur die Rückkehr des 31-Jährigen wurde genau beobachtet. Die Augen waren eben auch auf die Spielern gerichtet, die nach und nach den Platz betraten, oder eben auch nicht. So war das Fehlen von Fayssal Harchaoui und Nikola Soldo bereits vor der offiziellen Verkündung durch Thomas Kessler nach dem Training ein Fingerzeig, dass die beiden Spieler keinen Platz im Profikader des Vereins bekommen würden. Harchaoui wird also bei der U21 trainieren, Soldo wurde für Gespräche mit anderen Vereinen freigestellt.

Lukas Podolski zu Gast beim 1. FC Köln

Das Auflaufen von Jaka Cuber Potocnik, Meiko Wäschenbach und Julian Pauli auf den Rasen vor dem Geißbockheim könnte immerhin bedeuten, dass hier die Bewerbungszeit noch nicht abgelaufen ist und das Trainerteam wohl noch einmal genauer hinschaut. Allerdings betonte Kessler auch, dass bis zum Ende der Woche noch weitere Entscheidungen fallen würden. Gut möglich, dass also noch weitere Spieler schon bald ebenfalls Gespräche führen dürfen. Genauer hingeschaut hat an diesem Vormittag auch ein alter Bekannter. Lukas Podolski stand unter anderem mit FC-Präsident Werner Wolf an der Bande des Platzes und beobachtete die Trainingseinheit unter Struber.

Podolski hatte sich am Montag Rande der Baller League zu den Aufstiegschancen seines Ex-Clubs geäußert. Er glaube schon, „dass man Chancen auf den Aufstieg hat. Aber wenn man sich die 2. Bundesliga so anschaut“, so Poldi weiter, „haben wahrscheinlich sechs, sieben, acht Mannschaften auch vor aufzusteigen.“ Wohl war. Dennoch zeigt sich der Ex-Kölner zuversichtlich: „Es wird spannend, aber ich denke schon, dass der FC eine Mannschaft hat, die um den Wiederaufstieg kämpfen kann.“ Davon überzeugte sich Podolski am Dienstagmorgen dann wohl auch persönlich. Noch im Mai hatte Podolski erklärt, aktuell keinen Kontakt zu den FC-Bossen zu haben. Da scheint sich nun wieder zu ändern. Gut möglich, dass es bei dem Treffen auch um seine Zukunft bei den Geißböcken in anderer Funktion geht.


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Die ersten Entscheidungen sind gefallen: Nikola Soldo für Gespräche freigestellt

Nikola Soldo vom 1. FC Köln für Gespräche freigestellt.
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Die ersten Entscheidungen sind gefallen: Nikola Soldo für Gespräche freigestellt

Beim FC hat die Verschlankung des Kaders bereits begonnen. Am Dienstag fehlten zwei Spieler beim Training des 1. FC Köln: Nikola Soldo ist für Gespräche freigestellt, Fayssal Harchaoui trainiert wieder bei der U21.

Gerhard Struber hatte für diese Woche die ersten Kader-Entscheidungen beim 1. FC Köln angekündigt, diese wurden nun getroffen. Wirklich große Überraschungen sind es aber nicht. Fayssal Harchaoui trainiert wieder bei der U21, Nikola Soldo kann sich einen neuen Verein suchen.

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Am Montag war er noch Teil der Kölner Mannschaft beim Media Day, bei dem Einzelbilder und das obligatorische Teamfoto geschossen wurden, am Dienstag fehlte Nikola Soldo bereits beim Training. Und das nicht ohne Grund. Soldo hat beim 1. FC Köln wie erwartet keine Zukunft mehr. Der Innenverteidiger war im Sommer 2022 in einer Nacht- und Nebelaktion am Deadline-Day an den Rhein gewechselt, nach einer insgesamt durchwachsenen Saison aber im vergangenen Sommer an den 1. FC Kaiserslautern verliehen worden. Beim Zweitligisten konnte sich Soldo ebenfalls nicht durchsetzen und stand viele Wochen gar nicht erst im Kader. Obwohl der FC durch die Transfersperre im Sommer nicht nachbessern kann und auf der Position des Innenverteidigers quantitativ nicht besonders rosig aufgestellt ist, darf Soldo den Verein verlassen.

Es wird wohl weitere Entscheidungen geben

Der Abwehrspieler ist vom Verein freigestellt, darf Gespräche mit möglichen Interessenten führen. Aktuell soll Soldo aber auch weiterhin bei der U21 mittrainieren. Das bestätigte Thomas Kessler, Leiter der Lizenzspielabteilung im Gespräch mit den Medien am Dienstag nach dem Training. Soldo war vor einem knappen Monat schon mit Lech Posen in Verbindung gebracht worden, wirklich konkret war das aber nicht. Neben Timo Hübers und Dominique Heintz könnte somit auf Elias Bakatukanda eine größere Rolle als Innenverteidiger zukommen. Auch Youngster Julian Pauli trainiert die Vorbereitung bei den Profis mit, gilt als großes Abwehrtalent. Im Winter soll dem Vernehmen nach in der Innenverteidigung nachgebessert werden.

Fayssal Harchaoui fehlte am Dienstag ebenfalls. Der U17-Weltmeister soll vorerst wieder bei der U21 mittrainieren. Schon am vergangenen Freitag hatte Gerhard Struber betont, dass es beim FC eine ganze Schar von jungen Spielern gebe, die gut und talentiert seien. Der Weg zu den Profis sei aber groß. Worte, die schon dort nach einer Entscheidung gegen die U21-Spieler geklungen haben könnten. Allerdings trainierten Jaka Potocnik und Pauli auch am Dienstag bei den Profis mit. Keinen neuen Stand gibt es unterdessen bei Marvin Schwäbe. Der Torhüter kann den Verein wohl ebenfalls verlassen, zumindest würde man der ehemaligen Nummer zwei sicher keine Steine in den Weg legen. Ins Trainingslager nach Österreich sollen nur vier Keeper mitfahren.

Auch in den kommenden Tagen wird es noch weitere Entscheidungen geben – vor allem in der Offensive. Florian Dietz und Maxi Schmid gelten beim FC weiterhin als mögliche Wechselkandidaten. Dietz wurde zuletzt mit Rot-Weiss Essen in Verbindung gebracht. Auch bei den Youngstern könnte es noch in dieser Woche weitere Veränderungen geben. Strubers Worte deuteten jedenfalls darauf hin.


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Steht Florian Kainz vor seiner schwersten Saison?

Florian Kainz beim Mannschaftsfoto-Shooting des 1. FC Köln
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Steht Florian Kainz vor seiner schwersten Saison?

Mit Florian Kainz kehrt am Dienstag der letzte Urlauber zurück in den Trainingsbetrieb. Der Mittelfeldspieler, der vor zwei Wochen noch das EM-Spektakel erleben durfte, sieht sich vor einer großen Aufgabe beim 1. FC Köln: Florian Kainz steht erneut vor einer schweren Saison.

Am Montag meldete er sich zurück für das Mannschaftsfoto, am Dienstag steigt er nach zwei Wochen Urlaub ins Mannschaftstraining ein beim 1. FC Köln: Florian Kainz steht erneut vor einer schweren Saison.

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Den offiziellen Termin am Montagnachmittag ließ sich Florian Kainz dann nicht nehmen. Der Mittelfeldspieler und bisherige Kapitän wollte auf dem offiziellen Mannschaftsfoto des 1. FC Köln sicher nicht fehlen. Dabei hätte der 31-Jährige eigentlich noch einen Tag Urlaub gehabt. Das mit gutem Grund. Nach der enttäuschenden Spielzeit mit den Geißböcken stand die Europameisterschaft für den Mittelfeldspieler auf dem Plan. Mit Österreich erreichte Kainz immerhin das Achtelfinale, scheiterte unglücklich an der Türkei. Der Mittelfeldspieler war der einzige EM-Teilnehmer der Geißböcke, das allerdings, ohne eine einzige Minute gespielt zu haben. Trotz der Reservistenrolle äußerte sich Kainz glücklich, schrieb später auf Instagram von der einzigartigen Erfahrung, die er während des Turniers sammeln durfte und richtete den Dank unter anderem an die Fans.

Bleibt Florian Kainz Kapitän?

Möglicherweise hat die schillernde EM Kainz ein wenig auf andere Gedanken gebracht. Denn die vergangene Spielzeit lief bekanntlich alles andere als perfekt für den Offensivspieler und dieser seiner Form und seinen Erwartungen meilenweit hinterher. Zwar erzielte Kainz fünf Treffer für die Kölner, allerdings alle vom Punkt, immerhin kamen noch fünf Assists hinzu. Eine wirklich gute Partie lieferte der Mittelfeldspieler eigentlich nur im Rheinderby gegen Borussia Mönchengladbach ab. Ob der Leistungseinbruch tatsächlich an der Bürde der Kapitänsbinde, wie von einigen Fans angenommen, gelegen hat, ist offen. Genauso, ob Kainz dieses Amt auch weiterhin inne hat. Immerhin betonte Gerhard Struber, dass Kainz aktuell noch der Kapitän, ein ganz wichtiger Partner sei. Dabei ist das Casting schon seit drei Wochen in vollem Gange. Fünf Spielführer in drei Testspielen lautet die bisherige Bilanz.

Schwere Aufgabe für Florian Kainz

Für Kainz wird es ohnehin in den kommenden Wochen um eine ganz andere Aufgabe gehen. Genau zwei Wochen nach dem Aus bei der EM kehrt der Mittelfeldspieler wieder zurück ans Geißbockheim und taucht in die graue Liga-Vorbereitung ein. Drei Wochen bleiben dem Mittelfeldspieler dann, seinen Landsmann Struber von sich und seiner Form zu überzeugen. Das wird alles andere als leicht. Denn aktuell zeigt sich das Kölner Mittelfeld in einer guten Verfassung – wenn auch gegen unterklassige Gegner. Dennoch scheint die flache Raute ein probates Mittel des Trainers zu sein. Die Zentrale mit Eric Martel, Dejan Ljubicic und Denis Huseinbasic hinterließ gegen Offenbach jedenfalls einen sehr guten und gefestigten Eindruck. Luca Waldschmidt ist aktuell einer der Gewinner der Vorbereitung und zudem ein Spieler, der sicher nicht in die 2. Bundesliga gegangen ist, um auf der Bank zu sitzen.

Kainz muss sich also erst einmal dem Konkurrenzkampf stellen – es geht um nicht weniger als einen Platz in der Mannschaft. Der Mannschaft, der Kainz ebenfalls die Treue gehalten und das sogar mit einer Vertragsverlängerung garniert hat. Denn auch der Österreicher hätte den FC bekanntlich aufgrund einer Ausstiegsklausel verlassen können. Nun fehlen dem Österreicher drei Wochen Vorbereitung – trotz oder eher aufgrund der einzigartigen EM-Stimmung. Eine Zeit, in der andere Spieler bereits die ersten Bewerbungen abgeben konnten. Und die könnte ihn wieder Spielzeit kosten. Eine Situation, die der aktuelle Kapitän aus den vergangenen Jahren nicht kennt.


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Transfergerüchte

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Luca Waldschmidt ist bislang einer der Gewinner der Vorbereitung

Luca Waldschmidt vom 1. FC Köln
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Luca Waldschmidt ist bislang einer der Gewinner der Vorbereitung

Die Hälfte der Vorbereitung ist bereits absolviert, die ersten Erkenntnisse gewonnen. Einer der Gewinner der bisherigen Einheiten ist einmal mehr ein Hoffnungsträger des 1. FC Köln: Luca Waldschmidt ist aktuell ein Gewinner der Vorbereitung.

Lange war nicht klar, ob Luca Waldschmidt beim 1. FC Köln weiterspielen würde. Aktuell deutet viel darauf hin, dass der Offensivspieler ein Gewinn werden könnte.

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Gegen Kickers Offenbach lief auch Luca Waldschmidt am Samstag erstmals in dem neuen Auswärtstrikot des 1. FC Köln auf. Dass der Offensivspieler in dieser Saison überhaupt den Geißbock auf der Brust tragen würde, war lange nicht klar. Im Gegenteil, zwischenzeitlich deutete mehr auf den Abschied des 28-Jährigen, den der FC in der vergangenen Spielzeit vom VfL Wolfsburg ausgeliehen hatte, für den die FC-Bosse bekanntlich die Kaufoption verstreichen ließen, um ihn dann günstiger nach Köln zu holen. Wenn man so will also ein guter Deal für die Kölner. Die Ablöse soll dem Vernehmen nach bei 1,5 bis 2 Millionen Euro, die Ablöse im Falle der Kaufoption bei 3 bis 4 Millionen Euro gelegen haben.

Keine einfache Situation für Waldschmidt

Der Kauf könnte sich auch als Schnäppchen erweisen, wenn Waldschmidt in der 2. Bundesliga wieder zu alter Stärke oder Form findet. Der ehemalige Nationalspieler, der einst für rund 15 Millionen Euro zu Benfica wechselte und dort eine fest geschriebene Ablösesumme von 88 Millionen Euro in seinem Vertrag verankert hatte, läuft dieser bekanntlich nach. Auch Waldschmidt fand sich beim FC in der Premierensaison nicht wirklich zurecht. In 24 Begegnungen erzielte der Angreifer drei Tore, bereitete einen weiteren Treffer vor. Schon beim VfL Wolfsburg war Waldschmidt zuvor nicht mehr erste Wahl. Und nach dem Ende der Leihe gar keine mehr. Auch deswegen konnte der FC zugreifen. Zur Wahrheit gehört auch die Verletzungsakte des Spielers. In den vergangenen beiden Spielzeiten verpasste Waldschmidt jeweils zwölf Begegnungen.

Waldschmidt an einem Drittel aller Treffer beteiligt

Nun ist der Angreifer wieder fit und bislang wohl einer, wenn nicht der Gewinner der Vorbereitung. Auch, wenn die Kölner bislang gegen einen Kreisligisten, einen Ober- und einen Regionalligisten spielten, Waldschmidt erzielte vier Tore und bereitete weitere vier vor. Der 28-Jährige war an nahezu einem Drittel aller Kölner Tore unmittelbar beteiligt, leitete weitere über die so genannten third Assists ein. Natürlich ist die Vorbereitung erst zur Hälfte absolviert und doch kristalisiert sich jetzt schon heraus, dass Gerhard Struber viel Vertrauen in den gebürtigen Siegener hat. Waldschmidt wird mit großer Sicherheit zunächst einen Stammplatz erhalten. Auch, weil Mark Uth erst nach und nach in das Mannschaftstraining eingreifen kann, Florian Kainz am Dienstag erst zur Mannschaft stößt.

Denn jetzt geht es ums „Verfeinern“, wie Trainer Gerhard Struber nach dem Duell gegen Offenbach sagte. Und in drei Wochen dann in die neue Spielzeit. „Es wird ein spannendes Jahr und es wird viele Spiele geben, auf die man sich freuen kann“, sagt der Offensivspieler zuletzt. Zunächst geht es für den FC in die vierte Vorbereitungswoche, an deren Ende gleich zwei Testspiele stehen. Am Freitag (18 Uhr) in Euskirchen gegen den belgischen Erstligisten VV St. Truiden und Samstag (14 Uhr) in Höhenberg gegen Viktoria Köln.


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Sechs Tage bis Trainingsauftakt, fünf Fragezeichen – kommt nun die Woche der Entscheidung?

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Sechs Tage bis Trainingsauftakt, fünf Fragezeichen – kommt nun die Woche der Entscheidung?

Zahlreiche Personalien hat Christian Keller in den vergangenen Wochen für den 1. FC Köln fix gemacht. Nur noch wenige Fragezeichen sind offen. Gut möglich, dass der FC diese bis zum Trainingsauftakt klären will. Ob das gelingt, ist nicht bei allen Akteuren wahrscheinlich.

Der Transfersperre gibt es nur wenig Gutes abzugewinnen. Immerhin kann der FC so einige Klarheit bereits frühzeitig schaffen. Das ist Christian Keller und Co. bislang auch an vielen Stellen gelungen. Doch es bleiben Fragezeichen bei der Kaderplanung des 1. FC Köln: Folgt die Woche der Entscheidung?

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Mit einem beeindruckenden Zwischensprint hat Christian Keller in den vergangenen Wochen das Gerüst des Kaders für die kommende Spielzeit in trockene Tücher gebracht. Das beachtlich früh, wenn auch nötig. Denn die Kölner müssen gerade aufgrund der Transfersperre Planungssicherheit haben. Ein Nachrüsten kurz vor Toreschluss ist nicht möglich. So haben sich mit Jan Thielmann, Timo Hübers, Florian Kainz, Eric Martel und Mark Uth gleich mehrere potenzielle Leistungsträger zum FC bekannt und bilden für die kommende Spielzeit eine Achse, die durchaus in der 2. Bundesliga mitspielen kann. Angst vor einem Ausverkauf müssen die Geißböcke also genauso wenig haben wie vor dem Horrorszenario, in Liga drei durchgereicht zu werden.

Dejan Ljubicic will den Verein verlassen

Dabei sind noch einige Baustellen offen, hinter fünf Spielern stehen große Fragezeichen. Und die würden die Kölner sicherlich gerne bis zum kommenden Wochenende beantwortet haben. Denn schon am Freitag steht die Leistungsdiagnostik in Köln auf dem Plan, am Montag folgt der offizielle Trainingsauftakt am Geißbockheim. Alle Personalien werden bis dahin sicher nicht geklärt sein. So will Dejan Ljubicic den Verein wohl nach wie vor noch verlassen. Der Österreicher hatte schon im vergangenen Jahr seinen Wechselwunsch hinterlegt. Wie die „Bild“ berichtet, soll er mit diesem Anliegen bei Keller erneut vorstellig geworden sein. Für den Sportdirektor eine nicht ganz einfache Entscheidung. Aufgrund der Transfersperre wird Ljubicic im Grunde benötigt, doch im kommenden Sommer werden die Kölner keine Ablöse mehr kassieren können. Der Vertrag läuft 2025 aus. Ohnehin ist der Marktwert in dieser Spielzeit stark gesunken.

Gut möglich, dass die Personalie Ljubicic mit den Entscheidungen weiterer Spieler zusammenhängt. Dabei könnte das defensive Zentrum mit Eric Martel, Denis Huseinbasic, Jacob Christensen und auch Mathias Olesen zumindest quantitativ gut besetzt sein. Ljubicic wäre aber auch eine Option für die Außenbahn und dort steht noch ein Fragezeichen hinter Linton Maina. Auch der schnelle Flügelspieler verfügt über eine Ausstiegsklausel, könnte also für eine überschaubare Summe wechseln. Dem Vernehmen nach könnte auch Maina sich für den Gang in die 2. Liga entscheiden. Offen ist dagegen die Personalie Davie Selke. Auch dort könnte es sicherlich schon bald eine Entscheidung geben. Zumal von einem möglichen Verbleib wohl auch die Planung mit den Leihspielern zusammenhängt, die im Sommer zurückkehren.

Wie geht es weiter mit Luca Waldschmidt?

So wie Jonas Urbig, der bekanntlich seinen Platz im kommenden Kader bekommen wird. Und das als Nummer eins. Dementsprechend ist mit einem Weggang von Marvin Schwäbe zu rechnen. Eine Tendenz, in welche Richtung es den Keeper zieht, gibt es bislang offenbar nicht. Das Ausland ist wohl nicht unwahrscheinlich. Weiterhin offen ist auch die weitere Zusammenarbeit mit Luca Waldschmidt. Der Offensivspieler kann sich einen Verbleib vorstellen, müsste dafür aber wohl ordentliche Gehaltseinbußen hinnehmen. Die Kaufoption ist abgelaufen, Köln könnte den Stürmer dennoch kaufen, müsste dann aber das Gehalt komplett selbst stemmen.


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Transfergerüchte

Kölner Ex-Spieler bei der EM: Peszko heizt ein, Novakovic diskutiert

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Kölner Ex-Spieler bei der EM: Peszko heizt ein, Novakovic diskutiert

Beim 1. FC Köln spielten sie einst zusammen, bei der EM sind sie ebenfalls dabei. Allerdings in unterschiedlichen Rollen. Am Sonntag fielen Slawomir Peszko und Milivoje Novakovic bei den Spielen ihrer Nationalmannschaften auf.

Mit Florian Kainz nimmt nur ein aktueller Spieler des 1. FC Köln an der Europameisterschaft in Deutschland teil. Dafür sind einige Ex-Spieler im Einsatz und das offenbar nicht nur auf dem Feld: Slawomir Peszko mimt den Einheizer, Milivoje Novakovic wird verwarnt.

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Für Florian Kainz steht am Abend das erste Gruppenspiel bei der Europameisterschaft auf dem Spielplan. Der Kapitän des 1. FC Köln ist als einziger Kölner Profi bei der EM im Einsatz. Für Österreich geht es direkt gegen Frankreich. Ehemalige FC-Spieler sind dagegen gleich mehrere dabei und das nicht nur auf dem Rasen. So steht der ehemalige Kölner Knipser Milivoje Novakovic als Co-Trainer bei den Slowenen am Rand. Am Sonntag trat Slowenien zum ersten Gruppenspiel gegen die favorisierten Dänen an. Am Ende gab es ein 1:1-Unentschieden. Aufgrund des Spielgeschehens ein wenig glücklich, wenn auch nicht gänzlich unverdient. Während der Begegnung hielt sich die Freude bei den Slowenen allerdings lange in Grenzen und so wurde es zwischenzeitlich auch unruhig auf der Bank. So sehr, dass Schiedsrichter Sandro Schärer aus der Schweiz die Gelbe Karte zückte und Richtung Novakovic deutete.

Peszko als Einheizer

Zwar gab es für Polen gegen die Niederlande keinen Punkt, Slawomir Peszko feierte dennoch mit den polnischen Fans im Hamburger Stadion. Und das auf beeindruckende Weise. Mit Megafon und Schlapphut feierte der ehemalige FC-Profi und mimte sogar den Vorsänger. Videos und Fotos von seinem Auftritt im Block der polnischen Fans gehen viral. Auch Peszko selbst hat Bilder aus dem Stadion auf seinem Instagram-Kanal veröffentlicht. Der Pole lief für den FC zwischen 2011 und 2015 in 90 Pflichtspielen auf. Novakovic trug das Kölner Trikot noch häufiger. Der Slowene spielte 176 Mal für die Geißböcke. Am Abend spielte mit Filip Mladenovic ein weiterer ehemaliger Kölner Akteur mit Serbien gegen England.

Auch in den kommenden Tagen werden einige Ex-FC-Spieler bei der EM in Erscheinung treten. Am Sonntag spielt Ondrej Duda mit der Slowakei gegen Belgien (18 Uhr). Der Mittelfeldspieler von Hellas Verona ist bei den Slowaken in aller Regel Stammspieler. Beim 1:1 gegen Norwegen im März erzielte Duda auch einen Treffer. Am Dienstag greift dann auch Salih Özcan mit der Türkei ins Geschehen ein. Der gebürtige Kölner kommt mittlerweile auf 18 Einsätze für die türkische Nationalmannschaft. In der Gruppe F trifft die Türkei am Dienstag auf Georgien. Anschließend spielt Cristiano Ronaldo mit Portugal gegen Tschechien.


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Warum Marvin Obuz beim FC eine wichtige Rolle spielen kann

Marvin Obuz kämpft um den Ball
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Warum Marvin Obuz beim FC eine wichtige Rolle spielen kann

Mit Marvin Obuz kehrt ein interessanter Spieler zum FC zurück. Der 22-Jährige hat bei Rot-Weiss Essen seinen Durchbruch geschafft und hofft nun auf den nächsten Schritt in Köln. Dort könnte er tatsächlich eine wichtige Rolle einnehmen. Zunächst fehlt Obuz noch verletzt.

Beim FC wollte der Durchbruch zunächst nicht gelingen und auch bei Holstein Kiel tat er sich schwer. Nach einer guten Saison bei RW Essen könnte sich das nun aber ändern: Warum Marvin Obuz beim FC eine wichtige Rolle spielen kann.

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Erst Jan Thielmann, dann Eric Martel und Timo Hübers, schließlich auch Florian Kainz – mit jedem Treuebekenntnis wächst der Handlungsspielraum von Christian Keller und seinen Kaderplanern. Zwar können die Kölner bekanntlich keine Spieler neuverpflichten, die sofort einsetzbar wären, der FC bekommt aber sechs Leihspieler zurück. Und je nach Fülle des Kaders wird der Sportdirektor entscheiden können, welcher der Rückkehrer eine Chance im Kölner Zweitliga-Kader verdient hat. Alle werden es sicherlich nicht sein, Marvin Obuz mit großer Wahrscheinlichkeit schon. Denn die Leihe nach Essen hat sich ganz offenbar gelohnt. Obuz war beim Traditionsclub der Topscorer. Zwar „nur“ in der 3. Liga, dennoch stehen die Chancen nicht schlecht, dass der Deutsch-Türke seinen Durchbruch in der kommenden Spielzeit schafft.

Sechs Tore und zwölf Vorlagen als Rechtsaußen

Zur Leistungsdiagnostik ab Freitag und zum Trainingsauftakt am kommenden Montag wird Obuz aber nicht eingreifen können. Der Offensivspieler hat sich einen Muskelbündelriss zugezogen, wird wohl noch einige Wochen ausfallen. Dabei könnte der 22-Jährige eine nicht ganz unwichtige Rolle bei den Kölnern einnehmen. Und das nur zum Teil aufgrund seiner Scorerpunkte. Davon sammelte der Offensivspieler einige ein. Sieben Tore erzielte Obuz in der Liga, bereitete aber 14 vor. Einzig Leonardo Scienza vom SSV Ulm gab mehr Torvorlagen (17). Torgefahr, die die Kölner nach der Sturmflaute in der vergangenen Spielzeit mehr als nur gebrauchen können. Der gebürtige Kölner könnte einer der großen Profiteure des Abstiegs und der Transfersperre sein.

Stand jetzt stehen den Kölnern mit Thielmann und Kainz nur zwei etatmäßige offensive Außenbahnspieler zur Verfügung. Gut möglich, dass Linton Maina ebenfalls beim FC bleibt, während Faride Alidou den Club verlassen hat. Thielmann wird aber möglicherweise auch weiterhin eine Option als Rechtsverteidiger bleiben. Denn durch den Weggang von Benno Schmitz steht dem FC mit Ramus Carstensen nur ein Spieler für diese Position zur Verfügung. Ein Backup als Rechtsaußen wäre also dringend nötig. Eine Position, die Obuz in Essen sehr stark gespielt hat. Sechs der Saisontore sowie zwölf Vorlagen gelangen dem 22-Jährigen von dieser Position. Auch, wenn diese deutlich offensiver ausgelegt sein dürfte, als Thielmann sie spielt. Eine weitere Alternative könnte aber auch Tim Lemperle sein, der bei Greuther Fürth ebenfalls einige Male auf den Außen spielte. Lemperle wurde in der Regel aber als Sturmspitze eingesetzt.


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