Kölner Ex-Spieler bei der EM: Peszko heizt ein, Novakovic diskutiert

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Kölner Ex-Spieler bei der EM: Peszko heizt ein, Novakovic diskutiert

Beim 1. FC Köln spielten sie einst zusammen, bei der EM sind sie ebenfalls dabei. Allerdings in unterschiedlichen Rollen. Am Sonntag fielen Slawomir Peszko und Milivoje Novakovic bei den Spielen ihrer Nationalmannschaften auf.

Mit Florian Kainz nimmt nur ein aktueller Spieler des 1. FC Köln an der Europameisterschaft in Deutschland teil. Dafür sind einige Ex-Spieler im Einsatz und das offenbar nicht nur auf dem Feld: Slawomir Peszko mimt den Einheizer, Milivoje Novakovic wird verwarnt.

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Für Florian Kainz steht am Abend das erste Gruppenspiel bei der Europameisterschaft auf dem Spielplan. Der Kapitän des 1. FC Köln ist als einziger Kölner Profi bei der EM im Einsatz. Für Österreich geht es direkt gegen Frankreich. Ehemalige FC-Spieler sind dagegen gleich mehrere dabei und das nicht nur auf dem Rasen. So steht der ehemalige Kölner Knipser Milivoje Novakovic als Co-Trainer bei den Slowenen am Rand. Am Sonntag trat Slowenien zum ersten Gruppenspiel gegen die favorisierten Dänen an. Am Ende gab es ein 1:1-Unentschieden. Aufgrund des Spielgeschehens ein wenig glücklich, wenn auch nicht gänzlich unverdient. Während der Begegnung hielt sich die Freude bei den Slowenen allerdings lange in Grenzen und so wurde es zwischenzeitlich auch unruhig auf der Bank. So sehr, dass Schiedsrichter Sandro Schärer aus der Schweiz die Gelbe Karte zückte und Richtung Novakovic deutete.

Peszko als Einheizer

Zwar gab es für Polen gegen die Niederlande keinen Punkt, Slawomir Peszko feierte dennoch mit den polnischen Fans im Hamburger Stadion. Und das auf beeindruckende Weise. Mit Megafon und Schlapphut feierte der ehemalige FC-Profi und mimte sogar den Vorsänger. Videos und Fotos von seinem Auftritt im Block der polnischen Fans gehen viral. Auch Peszko selbst hat Bilder aus dem Stadion auf seinem Instagram-Kanal veröffentlicht. Der Pole lief für den FC zwischen 2011 und 2015 in 90 Pflichtspielen auf. Novakovic trug das Kölner Trikot noch häufiger. Der Slowene spielte 176 Mal für die Geißböcke. Am Abend spielte mit Filip Mladenovic ein weiterer ehemaliger Kölner Akteur mit Serbien gegen England.

Auch in den kommenden Tagen werden einige Ex-FC-Spieler bei der EM in Erscheinung treten. Am Sonntag spielt Ondrej Duda mit der Slowakei gegen Belgien (18 Uhr). Der Mittelfeldspieler von Hellas Verona ist bei den Slowaken in aller Regel Stammspieler. Beim 1:1 gegen Norwegen im März erzielte Duda auch einen Treffer. Am Dienstag greift dann auch Salih Özcan mit der Türkei ins Geschehen ein. Der gebürtige Kölner kommt mittlerweile auf 18 Einsätze für die türkische Nationalmannschaft. In der Gruppe F trifft die Türkei am Dienstag auf Georgien. Anschließend spielt Cristiano Ronaldo mit Portugal gegen Tschechien.


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Transfergerüchte

Marvin Obuz will beim FC noch einmal angreifen

Marvin Obuz kämpft um den Ball
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Marvin Obuz will beim FC noch einmal angreifen

Mit Marvin Obuz kehrt ein interessanter Spieler zum FC zurück. Der 22-Jährige hat bei Rot-Weiss Essen seinen Durchbruch geschafft und hofft nun auf den nächsten Schritt in Köln. Dort könnte er tatsächlich eine wichtige Rolle einnehmen. Zunächst fehlt Obuz noch verletzt.

Beim FC wollte der Durchbruch zunächst nicht gelingen und auch bei Holstein Kiel tat er sich schwer. Nach einer guten Saison bei RW Essen könnte sich das nun aber ändern: Warum Marvin Obuz beim FC eine wichtige Rolle spielen kann.

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Erst Jan Thielmann, dann Eric Martel und Timo Hübers, schließlich auch Florian Kainz – mit jedem Treuebekenntnis wächst der Handlungsspielraum von Christian Keller und seinen Kaderplanern. Zwar können die Kölner bekanntlich keine Spieler neuverpflichten, die sofort einsetzbar wären, der FC bekommt aber sechs Leihspieler zurück. Und je nach Fülle des Kaders wird der Sportdirektor entscheiden können, welcher der Rückkehrer eine Chance im Kölner Zweitliga-Kader verdient hat. Alle werden es sicherlich nicht sein, Marvin Obuz mit großer Wahrscheinlichkeit schon. Denn die Leihe nach Essen hat sich ganz offenbar gelohnt. Obuz war beim Traditionsclub der Topscorer. Zwar „nur“ in der 3. Liga, dennoch stehen die Chancen nicht schlecht, dass der Deutsch-Türke seinen Durchbruch in der kommenden Spielzeit schafft.

Sechs Tore und zwölf Vorlagen als Rechtsaußen

Zur Leistungsdiagnostik ab Freitag und zum Trainingsauftakt am kommenden Montag wird Obuz aber nicht eingreifen können. Der Offensivspieler hat sich einen Muskelbündelriss zugezogen, wird wohl noch einige Wochen ausfallen. Dabei könnte der 22-Jährige eine nicht ganz unwichtige Rolle bei den Kölnern einnehmen. Und das nur zum Teil aufgrund seiner Scorerpunkte. Davon sammelte der Offensivspieler einige ein. Sieben Tore erzielte Obuz in der Liga, bereitete aber 14 vor. Einzig Leonardo Scienza vom SSV Ulm gab mehr Torvorlagen (17). Torgefahr, die die Kölner nach der Sturmflaute in der vergangenen Spielzeit mehr als nur gebrauchen können. Der gebürtige Kölner könnte einer der großen Profiteure des Abstiegs und der Transfersperre sein.

Stand jetzt stehen den Kölnern mit Thielmann und Kainz nur zwei etatmäßige offensive Außenbahnspieler zur Verfügung. Gut möglich, dass Linton Maina ebenfalls beim FC bleibt, während Faride Alidou den Club verlassen hat. Thielmann wird aber möglicherweise auch weiterhin eine Option als Rechtsverteidiger bleiben. Denn durch den Weggang von Benno Schmitz steht dem FC mit Ramus Carstensen nur ein Spieler für diese Position zur Verfügung. Ein Backup als Rechtsaußen wäre also dringend nötig. Eine Position, die Obuz in Essen sehr stark gespielt hat. Sechs der Saisontore sowie zwölf Vorlagen gelangen dem 22-Jährigen von dieser Position. Auch, wenn diese deutlich offensiver ausgelegt sein dürfte, als Thielmann sie spielt. Eine weitere Alternative könnte aber auch Tim Lemperle sein, der bei Greuther Fürth ebenfalls einige Male auf den Außen spielte. Lemperle wurde in der Regel aber als Sturmspitze eingesetzt.


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Transfergerüchte

Routiniers oder Nachwuchs? – Wie geht es weiter mit dem FC-Sturm

Adamyan und Selke geben sich die Hand
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Routiniers oder Nachwuchs? – Wie geht es weiter mit dem FC-Sturm

Die Schwachstelle des FC war in der vergangenen Saison deutlich auszumachen. Die Kölner Offensive lahmte, kämpfte immer wieder mit Verletzungen und entwickelte kaum Torgefahr. Ohne mögliche Neuverpflichtungen steht der Club nun vor der Frage, wer diese Baustelle schließen soll.

Die Rückkehr einiger Leih-Offensivkräfte sowie das Treuebekenntnis von Mark Uth stellen den Kölner Sturm rein nominell auf stabilere Füße. Doch wer soll in der kommenden Saison für die Torgefahr sorgen beim 1. FC Köln: Setzt der FC im Sturm auf Routiniers oder den Nachwuchs?

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In der vergangenen Spielzeit zeichnete sich ein Problem der Geißböcke immer und immer wieder deutlich ab. Die Kölner Offensive agierte schlichtweg zu ungefährlich. Auch wenn Christian Keller während der Saison betonte, man habe kein Stürmerproblem, musste der FC-Sportdirektor nach dem Abstieg wohl auch einsehen: Doch, der FC hatte sehr wohl ein Sturm-Problem. Doch wie gehen die Kölner Verantwortlichen diese Baustelle für die kommende Saison in der zweiten Liga an? Dem FC bleiben aufgrund der Transfersperre zwei mögliche Wege. Eine Neuverpflichtung einer Offensivkraft ist keiner davon. So müssen die Kölner auf eigenes Personal setzen.

Routiniers oder Nachwuchs?

Und rein personell ist der 1. FC Köln gar nicht schlecht besetzt im Angriff – zumindest, wenn es um die reine Anzahl an Spielern geht. Mit Mark Uth, Steffen Tigges, Sargis Adamyan, Florian Dietz, Damion Downs sowie den Rückkehrern Tim Lemperle und Maxi Schmid verfügt der FC bereits zu diesem Zeitpunkt über sieben Angreifer. Die Torgefährlichkeit und Durchschlagskraft der Akteure steht jedoch auf einem anderen Blatt. Weder der langzeitverletzte Uth, noch Tigges oder Adamyan konnten in der vergangenen Spielzeit überzeugen. Der 32-jährige Uth bekannte sich zwar früh zum FC, konnte in der abgelaufenen Saison in elf Spielen aber nur für eine Vorlage sorgen. Tigges kam in 25 Begegnungen immerhin auf drei Treffer, Adamyan konnte in 20 Spielen ein Tor und drei Vorlagen für sich verbuchen. Florian Dietz, der nach seinem Kreuzbandriss kaum zu Einsätzen kam, komplettiert die Liste. Eine eher maue Ausbeute. Bleiben noch die Kölner Youngster.

Setzt der FC nun also im Zuge des Abstiegs und der Transfersperre vermehrt auf die Nachwuchsspieler? Damion Downs kam in der vergangenen Saison erst unter Timo Schutz zu vermehrten Einsätzen, erzielte immerhin in seinen zehn Duellen zwei ganz wichtige und besonders emotionale Tore und könnte eine Alternative für die zweite Liga werden. Die Rückkehrer Tim Lemperle und Maxi Schmid sind da schon erfolgreicher. Der an Greuther Fürth ausgeliehene Lemperle kommt auf sechs Tore und vier Vorlagen und sammelte bei den Kleeblättern ordentlich Spielpraxis. Der 22-Jährige könnte für die Kölner Offensive eine Verstärkung darstellen. Zudem steht Jaka Cuber-Potocnik in den Startlöchern, wird sicher ebenfalls seine Chance erhalten und eventuell sein Profi-Debüt geben.

Doch setzen die FC-Bosse ihre Hoffnungen alleine in den Nachwuchs? Offenbar nicht. Die Verhandlungen mit den Routiniers Luca Waldschmidt und Davie Selke dauern offenbar noch an. Ganz so verlassen auf den Nachwuchs, wie angekündigt, wollen sich die Verantwortlichen dann wohl doch nicht. Gerade Selke würde den Kölner Kader in der Offensive nochmal stärken und wäre eine wichtige Personalie für den Kampf in Liga zwei.


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Transfergerüchte

Kaderplanung 24/25

Wildes Transfergerücht: AS Rom an Max Finkgräfe interessiert? Das ist dran

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Wildes Transfergerücht: AS Rom an Max Finkgräfe interessiert? Das ist dran

Der Kader des 1. FC Köln nimmt Konturen an. Die meisten Positionen scheinen vergeben. Nun macht ein Transfergerücht aus Italien die Runde. Demnach sei die AS Rom an Max Finkgräfe interessiert. Was ist dran?

Der 1. FC Köln befindet sich weiterhin im Umbruch. Gut möglich, dass einige Spieler den Verein nach dem Abstieg verlassen wollen. In Italien gibt es nun aber ein Transfergerücht: Steht Max Finkgräfe im Interesse von AS Rom?

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Wie das italienische Portal direttacalciomercato.com berichtet, soll die AS Rom an Max Finkgräfe interessiert sein. Der Linksverteidiger stünde demnach auf der Liste der Roma. Der technische Direktor der Gelb-Roten, Florent Ghisolfi, solle auf Finkgräfe aufmerksam geworden sein. Es soll zwar noch keine konkreten Verhandlungen geben, aber das könne sich in den kommenden Tagen ändern. Tatsächlich ist die Roma auf der Suche nach einem Ersatz für Nationalspieler Leonardo Spinazzola. Der 31-Jährige hat seinen Kontrakt nach fünf Jahren in der italienischen Hauptstadt nicht verlängert. Bei den Römern besteht Bedarf. Juventus soll an dem Linksverteidiger interessiert sein, Neapel aber bessere Karten haben.

Jetziger Wechsel mehr als unwahrscheinlich

Dass Max Finkgräfe nach der beeindruckenden Premieren-Saison Interesse weckt, kommt nicht überraschend. Schon in den vergangenen Wochen gab es leise Gerüchte über Clubs aus der Bundesliga, die ihre Fühler nach dem Kölner Youngster ausgestreckt hätten. Ein sofortiger Wechsel nach Rom ist aber dennoch eher unwahrscheinlich – aus unterschiedlichen Gründen. So wird der ehemalige Leipzig-Profi Angelino wohl in Rom bleiben. Zudem soll Rom ein gesteigertes Interesse an Bradley Locko von Stade Brest haben, auch mit dem Schotten Josh Doig sollen weiterhin Gespräche geführt werden.

Zudem wird der FC den Linksverteidiger wohl kaum ziehen lassen. Finkgräfe hat Vertrag bis 2026, besitzt keine Ausstiegsklausel. Der 19-Jährige hat sich zuletzt immer wieder zu Köln bekannt, ein Wechsel in der aktuellen Situation schon daher unwahrscheinlich. Vielmehr können sich die Kölner den Abgang des Linksverteidigers aber auch personell gar nicht leisten. Finkgräfe ist aktuell gesetzt, mit Leart Pacarada verfügen die Kölner aktuell über einen weiteren Linksverteidiger. Zwar kann auch Dominique Heintz auf dieser Position spielen, der Routinier wird aber nach dem Abgang von Jeff Chabot wohl auch eine nicht ganz unwichtige Rolle in der Innenverteidigung spielen.


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Transfergerüchte

Wer geht, wer bleibt?

DFB-Pokal: Die erste Pokalrunde ist terminiert

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DFB-Pokal: Die erste Pokalrunde ist terminiert

In der ersten Runde des DFB-Pokals trifft der 1. FC Köln auf Sandhausen. Nun steht der Termin für die Begegnung fest.

Der 1. FC Köln trifft in der 1. Runde des DFB-Pokals auf den SV Sandhausen. Die Geißböcke müssen als Zweitligist zunächst nach Baden-Württemberg zum Drittligisten. DFB-Pokal: Der Termin für den 1. FC Köln steht fest.

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Der Kader ist noch nicht komplett, ein Trainer ist immerhin gefunden. Nun steht auch der Termin für die DFB-Pokal-Begegnung des 1. FC Köln gegen den SV Sandhausen. Seit Donnertagvormittag ist bekannt, dass der FC in der ersten Runde am Sonntag, den 18. August 2024 im GP Stadion am Hardtwald zu Gast sein wird. Anpfiff ist um 15:30 Uhr.

Der Drittligist wird von FC-Geschäftsführer Christian Keller als einer von den „starken Drittligisten“ eingestuft, „der sicherlich mit klaren Aufstiegsambitionen in die neue Spielzeit starten und uns deshalb auch im DFB-Pokal nichts schenken wird“, so Keller. „Wir erwarten deshalb einen Pokalfight, aber genau das macht den Reiz dieses Wettbewerbs aus. Wir freuen uns schon darauf.“

FC zuletzt 2010 im Viertelfinale

Es ist das siebte Duell gegen Sandhausen. Der FC hat keins der sechs vorherigen Pflichtspiele verloren, setzte sich vier Mal gegen den SV durch. Zuletzt gab es vor fünf Jahren ein Duell der Teams. Köln setzte sich in der 2. Bundesliga 3:1 durch, Anthony Modeste war doppelt erfolgreich. Im DFB-Pokal standen sich die Teams noch nie gegenüber.

Sandhausen beendete die vergangene Drittliga-Spielzeit als Tabellenachter. Titelverteidiger und Meister Bayer Leverkusen reist in der 1. Runde zum FC Carl Zeiss Jena. Der SSV Ulm hat das große Los Bayern München gezogen. Für Borussia Dortmund dürfte die Auslosung keine große Rolle spielen. Der BVB hat mit dem Champions-League-Finale wichtigeres vor der Brust. Dortmund reist in der ersten Runde zum 1. FC Phönix Lübeck. Ein Einzug in die 2. Runde würde den Kölnern rund 400.000 Euro einbringen, die Teilnahme an der 1. Runde bereits 200.000. Die vergangenen Spielzeiten liefen alles andere als rund für den FC. In den vergangenen fünf Jahren schied Köln immer gegen einen Gegner aus einer niedrigeren Liga aus, in der Vorsaison gegen den Finalisten Kaiserslautern in Runde zwei. Die Runde der letzten Acht erreichte der FC zuletzt 2010.

Die Paarungen im Überblick:

2. Bundesliga – Bundesliga

SSV Ulm 1846 Fußball – FC Bayern München
SSV Jahn Regensburg – VfL Bochum
SC Preußen Münster – VfB Stuttgart
Eintracht Braunschweig – Eintracht Frankfurt

3. Liga – Bundesliga

Alemannia Aachen – Holstein Kiel
Erzgebirge Aue – Borussia Mönchengladbach
Energie Cottbus – SV Werder Bremen
Rot-Weiss Essen – RB Leipzig
SV Wehen Wiesbaden – 1. FSV Mainz 05
VfL Osnabrück – SC Freiburg

Regionalliga – Bundesliga

FC Viktoria 1889 Berlin – FC Augsburg
Würzburger Kickers – TSG 1899 Hoffenheim
Phönix Lübeck – Borussia Dortmund
FC 08 Villingen – 1. FC Heidenheim
Carl Zeiss Jena – Bayer 04 Leverkusen
Hallescher FC – FC St. Pauli
Greifswalder FC – 1. FC Union Berlin

Oberliga – Bundesliga

TuS Koblenz – VfL Wolfsburg

3. Liga -2. Bundesliga

Dynamo Dresden – Fortuna Düsseldorf
Arminia Bielefeld – Hannover 96
SV Sandhausen – 1. FC Köln
FC Ingolstadt – 1. FC Kaiserslautern
1. FC Saarbrücken – 1. FC Nürnberg

FC Hansa Rostock – Hertha BSC

Regionalliga – 2. Bundesliga

Kickers Offenbach – 1. FC Magdeburg
Teutonia 05 Ottensen – SV Darmstadt
Bremer SV – SC Paderborn
SV Meppen – Hamburger SV
Sportfreunde Lotte – Karlsruher SC
VfR Aalen – FC Schalke 04

Oberliga – 2. Bundesliga

VfV 06 Hildesheim – SV Elversberg
TSV Schott Mainz – SpVgg Greuther Fürth


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Transfergerüchte

Wer geht, wer bleibt?

Endlich wieder ein Erfolgserlebnis für Florian Kainz

Florian Kainz bereitet ein Tor für die Nationalmannschaft Österreichs vor
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Endlich wieder ein Erfolgserlebnis für Florian Kainz

Am Freitag ist Florian Kainz in den finalen EM-Kader Österreichs berufen worden, am Samstag stand er in der Startelf und bereitete prompt die 1:0-Führung gegen die Schweiz vor.

Florian Kainz steht nicht nur im Kader der EM-Auswahl des Nachbarlandes, der Kapitän des 1. FC Köln fährt auch mit Selbstbewusstsein zum Turnier in die Wahl-Heimat: Florian Kainz mit Assist beim Test gegen die Schweiz.

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Die vergangenen Wochen waren alles andere als leicht für Florian Kainz. Der Kapitän des 1. FC Köln lief monatelang seiner Form hinterher, spielte in der Nationalmannschaft keine Rolle mehr und musste am Ende auch den Abstieg mit dem 1. FC Köln hinnehmen. Für einen emotionalen Lichtblick sorgte die Nominierung für den EM-Kader und der letzte Test gegen die Schweiz in St. Gallen. Dort stand der 32-Jährige etwas überraschend in der Startelf und bereitete zudem nach nur wenigen Minuten die Führung der Mannschaft von Ralf Rangnick vor. Der Kölner Kapitän gewann im Zentrum den Ball und spielte Torschütze Christoph Baumgartner frei, der Leipziger Offensivspieler setzte sich gegen drei Gegenspieler durch und netzte ein. Noch vor dem Wechsel glichen die Eidgenossen durch den Mainzer Silvan Widmer aus.

Vertragssituation von Kainz noch unklar

Zur Halbzeit war Schluss für den Kölner Mittelfeldspieler. Ein weiterer Treffer fiel nicht mehr. Zwar bereitete Kainz die frühe Führung vor, wirklich oft trat der Mittelfeldspieler aber nicht mehr in Erscheinung. Nach zuletzt sechs Siegen in Serie endete die Begegnung in der Schweiz 1:1-Unentschieden. Am 17.6. startet Österreich mit dem Duell gegen Frankreich in das Turnier. Österreich wird von nicht wenigen Experten als einer der Geheimfavoriten gehandelt, hat aber eine schwere Gruppe mit der Equipe Tricolore, den Niederlanden und Polen erwischt. Welche Rolle der FC-Profi spielt ist noch offen.

Genauso wie die mittelfristige Zukunft. Kainz verfügt beim FC über eine Ausstiegsklausel, die wohl auch noch gültig ist. Fakt ist, dass Kainz definitiv weite Teile der Vorbereitung fehlen würde. Das letzte Vorrundenspiel bereitet Österreich am 25. Juni, die Kölner starten ab dem 21. Juni in die Vorbereitung. Da auch die vier besten Gruppendritten bei der EM weiterkommen, ist es nicht ausgeschlossen, dass Österreich das Achtelfinale erreicht. Kainz war zu den Länderspielen gegen die Slowakei und Türkei im März nicht in den Kader berufen worden. Im November war der Mittelfeldspieler zwar Teil der Mannschaft, spielte gegen Estland eine Minute, gegen Deutschland kam der Kölner Kapitän nicht zum Einsatz.


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Transfergerüchte

Wer geht, wer bleibt?

„Der Patient FC war in akuter Lebensgefahr“ – FC-Bosse äußern sich zur wirtschaftliche Ausgangslage und zur Trainersuche

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„Der Patient FC war in akuter Lebensgefahr“ – FC-Bosse äußern sich zur wirtschaftliche Ausgangslage und zur Trainersuche

Nach dem Abstieg und der desolaten Saison drängen sich bei vielen Fans Fragen auf. Viele sollen am 12. Juni beim Mitgliederstammtisch beantwortet werden. Erklärungen gab es aber auch am Samstag. In dem dreiteiligen Sonder-Podcast „FC-Inside“ beziehen Christian Keller, Werner Wolf und Co. Stellung.

Der siebte Abstieg der Vereinsgeschichte, die Transfersperre, die Kaderzusammenstellung – beim FC gibt es aktuell gleich zahlreiche Brennpunkte beim 1. FC Köln: FC-Bosse beziehen Stellung.

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Nachdem sich Werner Wolf, Christian Keller und Co. in den vergangenen beiden Episoden des FC-Podcasts „FC-Inside“ zur Transfersperre und der sportlichen Situation geäußert haben, geht es im dritten Teil um die wirtschaftliche Situation der Kölner und der finanziellen Ausgangslage, die das Kölner Management bei Amtsantritt vorgefunden hat. Und das war offenbar alles andere als gut. „Mein erster Blick waren die Zahlen und die waren sehr klar. Um es salopp zu formulieren, der Patient FC war in akuter Lebensgefahr, der war auf der Intensivstation“, sagt Philipp Türoff. „Das war schon eine Situation von großer Unsicherheit. Es war eine finanziell große Herausforderung.“ Es habe hohe Defizite, hohe Schulden gegeben, das Eigenkapital sei aufgezerrt gewesen. Das hatte eine schlechte Kreditwürdigkeit mit sich. Es seien langfristige Sponsorenverträge schon vorzeitig vereinnahmt worden. „Ich persönlich habe die Zahlen sehr kritisch gesehen“, so Türoff.

Wolf: „Wir sind auf einem guten Weg“

Vor der Übernahme von Türoff, Christian Keller und Markus Rejek sei der FC sehr „Tagesgeschäft getrieben“ gewesen. Die damaligen Kölner Verantwortlichen hätten auf Krisen und Notsituationen reagieren müssen. Man habe keine Phasen gefunden, um diese zu stabilisieren. Sowohl Türoff als auch Werner Wolf betonten, dass man aber einen anderen Weg beim FC einschlagen wollte. Als einen von drei Grundsätzen, mit denen das FC-Präsidium angetreten sei, nannte Werner „eine abgestimmte, verantwortungsvoll kaufmännische und sportliche Strategie, um diesen Teufelskreis aus kurzfristigem Handeln zu Lasten einer langfristigen Perspektive zu durchbrechen.“ Auch Türoff erklärte, dass man den „Tagesgeschäftscharakter“ durchbrechen wolle.

In der wirtschaftlichen Gesundung sehen sich die Kölner Verantwortlichen auf einem guten Weg. „Da ist uns einiges gelungen“, sagt Werner Wolf und betont, dass ein Investor einmalig Geld bringen würde, der Verein aber jedes Jahr Geld benötige. „Wir reden über 25 Millionen Euro, das ist keine Kleinigkeit. Heute können wir sagen, und das sage ich auch mit einem gewissen Stolz: Wir haben Halbzeit, und in der ersten Halbzeit ist es uns gelungen, ein bisschen mehr als die Hälfte von dem, was wir uns vorgenommen haben, zu erreichen. Wir sind also auf einem guten Weg und ich hoffe, dass es uns in der Zukunft gelingt, das weiterzuentwickeln. Der Abstieg in die 2. Liga war da aber sicherlich ein Rückschritt.” Und das nicht nur aus wirtschaftlicher Sicht.

Keller: Das Ergebnis auf dem Platz war nicht gut

Auch in der Außenwahrnehmung steht in erster Linie der sportliche Misserfolg. „Man muss festhalten, dass wir ein Fußballclub sind. Es wird erstmal Fußball gespielt. Das wichtigste, das wir produzieren, ist das Ergebnis auf dem Platz. Das war in der abgelaufenen Saison nicht gut und das ist noch milde ausgedrückt. Und das ist das, was die Menschen wahrnehmen“, sagt Christian Keller. „Sie interessiert in erster Linie auch nicht, was passiert aus finanzwirtschaftlicher, aus vermarktungstechnischer, aus organisationskultureller Perspektive und all die Dinge mehr, die am Ende dafür verantwortlich sind, dass tatsächlich sportlicher Erfolg auf dem Rasen stehen kann.“ Dennoch sei viel passiert: „Wir haben im Rekordtempo eine Sanierung hinbekommen haben und der FC 2025 nahezu schuldenfrei sein wird und so handlungsfähig aus einer wirtschaftlichen Sicht, wie seit vielen Jahren nicht.“

Nun gilt es aber die sportliche Balance wiederzufinden, um schnellstmöglich zurück ins Oberhaus des deutschen Fußballs zurückzukehren. Dabei ist die wichtigste Personalie noch unbesetzt. Christian Keller zeigte noch einmal die Rahmenbedingung für den neuen Coach auf. „Der Trainer muss zu den Werten des Vereins und der definierten Spielidee passen“, so Keller. Zudem müsse er in der Lage sein, diese Idee auch umzusetzen. „Er muss mit jungen Spielern arbeiten können.“ Zudem müsse der Schultz-Nachfolger eine Kompetenz abseits des Platzes mitbringen. „Da probieren wir, den richtigen zu finden.“


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EM in der Wahl-Heimat: Florian Kainz doch dabei

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EM in der Wahl-Heimat: Florian Kainz doch dabei

Immerhin ein Spieler des 1. FC Köln ist bei der Europameisterschaft dabei. Florian Kainz befindet sich im finalen EM-Kader von Österreich.

Nach dem Duell gegen Serbien unter der Woche waren die Chancen einer EM-Teilnahme gesunken. Nun also doch: Florian Kainz steht im finalen EM-Kader.

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Mit dem Duell gegen Frankreich startet Österreich in zehn Tagen in Düsseldorf in die Europameisterschaft. Mit dabei wird auch Florian Kainz sein. Der Mittelfeldspieler und (noch)-Kapitän des 1. FC Köln wurde von Ralf Rangnick in den finalen EM-Kader des Nachbarlandes nominiert. Tobias Lawal, Stefan Lainer (Borussia Mönchengladbach) und Thierno Ballo wurden aus dem 29-köpfogen vorläufigen Kader gestrichen. Am Dienstag hatte die Mannschaft von Bundestrainer Rangnick noch ein Testspiel gegen Serbien bestritten, Kainz war nicht zum Einsatz gekommen, obwohl es sieben Wechsel gegeben hatte. Ob der Mittelfeldspieler beim Endturnier zum Einsatz kommt, ist offen. Immerhin war Kainz in den vergangenen Monaten nicht gerade erste Wahl.

Kainz mit wenig Einsatz

Kainz war zu den Länderspielen gegen die Slowakei und Türkei im März nicht in den Kader berufen worden. Im November war der Mittelfeldspieler zwar Teil der Mannschaft, spielte gegen Estland eine Minute, gegen Deutschland kam der Kölner Kapitän nicht zum Einsatz. Am Samstagabend bestreitet Österreich einen weiteren Test gegen die Schweiz in St. Gallen. Die Begegnung könnte eine Art Fingerzeig in Richtung Startelf sein. Kainz hat mit der harten Konkurrenz im Mittelfeld im Kader der Rangnick-Auswahl zu kämpfen. Die Leistungen beim FC waren sicherlich nicht gerade eine Bewerbungsgrundlage. Dejan Ljubicic steht nicht im Kader. Der Mittelfeldspieler war auch nicht in die vorläufige Auswahl berufen worden. Kainz ist der einzige FC-Profi, der an der EM teilnimmt.


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Wer geht, wer bleibt?

„Der Abstieg wäre verhinderbar gewesen“, „Spieler sind durch die Lappen gegangen“ – FC-Bosse äußern sich zur sportlichen Situation

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„Der Abstieg wäre verhinderbar gewesen“, „Spieler sind durch die Lappen gegangen“ – FC-Bosse äußern sich zur sportlichen Situation

Nach dem Abstieg und der desolaten Saison drängen sich bei vielen Fans Fragen auf. Viele sollen am 12. Juni beim Mitgliederstammtisch beantwortet werden. Erklärungen gab es aber auch jetzt schon. In dem dreiteiligen Sonder-Podcast „FC-Inside“ beziehen Christian Keller, Werner Wolf und Co. Stellung.

Der siebte Abstieg der Vereinsgeschichte, die Transfersperre, die Kaderzusammenstellung – beim FC gibt es aktuell gleich zahlreiche Brennpunkte beim 1. FC Köln: FC-Bosse beziehen Stellung.

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Die ersten Personalentscheidungen sind gefallen, der FC befindet sich nach dem siebten Abstieg im Umbruch. Und genau dieser schmerzt bei vielen Fans nach wie vor besonders schwer. Denn er war durchaus hausgemacht. Das gibt auch Christian Keller mit einigen Wochen Abstand zu. „Wir hätten nicht absteigen dürfen und auch nicht müssen. Dieser Abstieg wäre verhinderbar gewesen. Das ist total unstrittig“, sagt der Sportdirektor in der zweiten Folge des Podcasts „FC-Inside“. Insofern könne er auch den Frust und die Wut der Fans verstehen. „Ich möchte aber auch betonen, was mich wirklich überrascht hat, dafür möchte ich auch Danke sagen, wie wohlwollend die Stimmung bis zum Abstieg war, die Fans standen wie eine Wand hinter der Mannschaft.“

Keller: „Dann wären vielleicht zwei, drei Millionen da gewesen“

Allerdings nicht alle Fans. Auch nicht hinter Christian Keller. In den Sozialen Medien hagelte es Kritik. Unter anderem über die vermeintlichen „Spar“maßnahmen. „Ich habe oft gehört, ich hätte den FC kaputt gespart und habe oft Stellung dazu bezogen. Wir haben beim FC nichts auf die hohe Kante gelegt. Wir brauchen positive Jahresergebnisse, um die hohen Verbindlichkeiten zurückzahlen zu können. Wir haben kein überschüssiges Geld gehabt“, erklärt Keller. „Ich sage aber sicherlich, dass man in der Nachbetrachtung das Sanierungstempo etwas reduzieren hätte können und dann wären vielleicht zwei, drei Millionen da gewesen, die man zusätzlich in den Kader hätte investieren können. Gegenüber steht aber wiederum, der Sachverhalt zwei, drei Millionen sind wahnsinnig viel Geld, wenn man es aus dem normalen Leben betrachtet. Auf dem Fußballmarkt sind zwei, drei Millionen eben nicht viel Geld, wenn man überdurchschnittliche Bundesliga-Qualität verpflichten möchten.“

Große Gestaltungsmöglichkeiten seien daher nicht möglich gewesen. Erst im Winter hätte man nachlegen können und wollen. „Wir haben im Winter die beiden Top-Verdiener dieses Kaders abgegeben und das mit weitem Abstand“, sagte der Sportdirektor in Bezug auf Dimitrios Limnios und Noah Katterbach. „Durch diese beide Abgaben, die auch nicht mit einer Mitgift verbunden waren, dadurch waren Mittel frei, die wir nach unserem Plan in drei Spieler investiert hätten.“ Dabei habe es sich um zwei Stürmer und einen Sechser gehandelt. Dem pflichtete auch Eckhard Sauren bei, der von weiteren geplatzten Deals im Sommer zuvor sprach. „Wir hatten ja keine komplette Transferperiode“, sagte Sauren. „Es sind uns vier ablösefreie Spieler durch die Lappen gegangen“. Am Ende der Transferperiode habe man sich nach einem Stürmer noch einmal umgeschaut. „Da gab es aber nichts, was uns signifikant nach vorne gebracht hätte“, so Sauren.

Die Causa Justin Diehl

Auch für die Kommunikation mit den Ausstiegsklauseln war der Sportdirektor kritisiert worden. An verschiedenen Stellen wurde behauptet, Keller habe von zwei bis drei Ausstiegsklauseln gesprochen. „Ich habe ganz konkret gesagt, dass wir zwei Spieler haben, die keinen gültigen Vertrag für die 2. Bundesliga haben und es gibt einige weitere Spieler, die haben eine Ausstiegsklausel. Das war die Aussage, die ich getroffen habe“, stellte Keller klar. Daraus habe sich das Narrativ gebildet, er sage nicht die Wahrheit. Das sei nicht der Fall, er habe die Anzahl der Klauseln nur nicht quantifiziert.

Der Abgang von Justin Diehl sei wiederum nicht zu verhindern gewesen. „Es ist kein Geheimnis, dass wir eine große Meinung von Justin haben. Wir glauben, dass er ein guter Bundesliga-Spieler werden kann. Nicht umsonst haben wir anderthalb Jahre mit ihm, mit seiner Familie und seinen Beratern zusammengesetzt um ihn an uns zu binden. Wir mussten am Ende aber akzeptieren, dass er eine andere sportliche Herausforderung gesucht hat.“ Das habe aber nichts mit wirtschaftlichen Faktoren zu tun gehabt.

Keller: „Wir wollten die Verträge nicht verlängern“

Auch bei Matti Wagner hätten sportliche Gründe den Ausschlag gegeben. Die Konkurrenzsituation sei auf der Linksverteidiger-Position sehr groß gewesen. Den kolportierten Begriff „Talenteflucht“ wollte Keller so nicht stehen lassen. „Bei allen anderen Spielern wollten wir den Vertrag nicht verlängern“, erklärte der Sportdirektor in Bezug auf weitere Nachwuchsspieler, die den Verein verlassen haben. Bei diesen habe man keine adäquate Entwicklung gesehen. Etliche weitere Spieler hätten bereits Verträge verlängert.

Nun steht für die Sportbosse die Kaderplanung weiterhin im Vordergrund. „Die wichtigste Frage ist natürlich, wer neuer FC-Trainer wird. Ich kann die Antwort noch nicht geben. Wir sind in den Gesprächen und im Entscheidungsprozess aber ein gutes Stück fortgeschritten“, sagt Keller. Man habe die vergangene Woche genutzt, Trainer zu checken. „Ich bin hoffnungsfroh, zeitnah, zu einem Abschluss zu kommen.“ Das gilt wohl auch für weitere Spieler. „Ich bin sehr zuversichtlich, dass der ein oder andere Spieler in den kommenden Tagen und Wochen dazukommen wird.“


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Enttäuschender Abend für Kainz – Fingerzeig für die EM?

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Enttäuschender Abend für Kainz – Fingerzeig für die EM?

Florian Kainz erlebte am Dienstag einen enttäuschenden Länderspiel-Abend. Bekommt der Mittelfeldspieler noch die Chance auf Einsätze bei der EM in seiner Wahl-Heimat?

Auch im Duell gegen Serbien erhielt der Kölner Kapitän keine Einsatzzeit. So groß sind die EM-Chancen für Florian Kainz.

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Mit dem Duell gegen Frankreich startet Österreich in knapp zwei Wochen in die Europameisterschaft. Aktuell bereitet sich das Team von Ralf Rangnick mit zwei Testspielen auf das Turnier vor. Ob Florian Kainz Teil der EM-Mannschaft sein wird, ist offen. Einen Dämpfer erfuhren die Turnier-Hoffnungen des Kölner Mittelfeldspielers allerdings am Dienstagabend. Auf den Abstiegsfrust folgt möglicherweise schon bald die nächste Enttäuschung. Denn beim Testspiel gegen Serbien durfte der Kölner Kapitän nicht vorspielen. Im Ernst-Happel-Stadion in Wien setzte sich Österreich 2:1 gegen Serbien durch. Patrick Wimmer vom VfL Wolfsburg sowie Christoph Baumgartner von RB Leipzig brachten Österreich früh in Front, noch vor dem Wechsel verkürzte ausgerechnet Österreich-Legionär Strahinja Pavlovic. Dabei blieb es.

Kainz ohne Einsatz

Und damit dürften die Chancen auf eine EM-Teilnahme für Kainz ein wenig gesunken sein. Denn Ralf Rangnick wechselte insgesamt sieben Spieler im Verlauf der Begegnung ein, der Kölner Kapitän war nicht dabei. Zwar steht am kommenden Samstag das nächste Testspiel gegen die Schweiz in St. Gallen auf dem Spielplan, doch schon einen Tag zuvor wird der Coach drei Spieler aus dem vorläufigen Kader streichen müssen. Auf welche Spieler Rangnick letztendlich verzichtet, scheint noch offen zu sein. Gut möglich, dass der Trainer einen der vier Torhüter aus dem Aufgebot streicht. Zudem laboriert Abwehrspieler Gernot Trauner noch an einer Verletzung, ein Einsatz am Samstag ist ungewiss.

Kainz war zu den Länderspielen gegen die Slowakei und Türkei im März nicht in den Kader berufen worden. Im November war der Mittelfeldspieler zwar Teil der Mannschaft, spielte gegen Estland eine Minute, gegen Deutschland kam der Kölner Kapitän nicht zum Einsatz. Der Österreicher ist der einzige FC-Profi, der die Chance auf die EM hat.


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