Stehen die Zeichen schon auf Abschied?

Wie geht es weiter mit Luca Waldschmidt?
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Stehen die Zeichen schon auf Abschied?

Mit Hochdruck arbeitet Luca Waldschmidt aktuell an seinem Comeback. Der 27-Jรคhrige kรถnnte gerade im Saisonfinale eine entscheidende Rolle spielen. Doch wie geht es dann weiter mit dem Offensivspieler?

Seit vergangener Woche trainiert Luca Waldschmidt wieder intensiver mit Ball, seit dieser absolviert der Offensivspieler wieder Teile des Mannschaftstrainings. Das Comeback steht wohl in den kommenden Wochen bevor. Wie geht es weiter mit Luca Waldschmidt?

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In der vergangenen Woche das Training wieder auf dem Platz, nun die ersten Einheiten mit der Mannschaft – es geht aufwรคrts bei Luca Waldschmidt. Das Comeback des 27-Jรคhrigen wird wohl nicht mehr lange auf sich warten lassen. Unwahrscheinlich, aber mรถglich wรคre wohl ein Einsatz gegen Augsburg. Doch zu schnell will man es beim FC nicht angehen. โ€žWenn ich mir ein Ziel setze, dass nicht realistisch ist, dann wรคre das eine Enttรคuschungโ€œ, sagte Waldschmidt erst vor wenigen Tagen. Und auch Timo Schultz deutete an, nichts รผberstรผrzen zu wollen. Dennoch setzt man bei den GeiรŸbรถcken weiterhin groรŸe Hoffnungen auf den Offensivspieler. Waldschmidt kรถnnte im Saisonfinale eine entscheidende Rolle einnehmen. Und eine Rolle, die auch รผber Waldschmidts Zukunft mit entscheiden kann.

FC besitzt Kaufoption

Bislang wich der 27-Jรคhrige Fragen รผber einen mรถglichen Verbleib in Kรถln stets aus. Eine Zusage gab Waldschmidt bislang jedenfalls nicht. Verstรคndlich aufgrund der aktuellen Situation. ร„hnlich wie bei anderen Leistungstrรคgern – unter anderem Jeff Chabot – ist der Tonus, dass es erst einmal nur um den Klassenerhalt gehe und man sich รผber alles andere dann erst Gedanken mache. Die Faktenlage ist eigentlich eindeutig. Waldschmidt ist aktuell vom VfL Wolfsburg ausgeliehen, die Kรถlner besitzen eine Kaufoption. Die Ablรถse soll zwischen drei und vier Millionen Euro liegen. Auch, wenn die Leihe bislang alles andere als optimal lรคuft, betonte Sportchef Christian Keller bereits im Winter, dass man die Option ziehen wolle – wohl vor allem aufgrund der Transfersperre, die dem FC Neuverpflichtungen auch im kommenden Sommer bekanntlich untersagt. Die Kaufoption soll an einen Drei-Jahres-Vertrag gebunden sein.

So weit so gut. Doch gilt es als sehr unwahrscheinlich, dass Waldschmidt mit dem FC den Weg in die zweite Liga gehen wรผrde, sollten die Kรถlner den Klassenerhalt nicht erreichen. Der FC kรถnnte die Option zwar ziehen, doch wird es vermutlich nicht tun, wenn der Offensivspieler den Verein verlassen will. Das gilt aber mรถglicherweise auch, wenn der FC die Klasse hรคlt. SchlieรŸlich wรผrde sich der 27-Jรคhrige lange an einen Klub binden, der aufgrund der Transfersperre wohl auch in der kommenden Spielzeit lange gegen den Abstieg spielen wird. Ob sich Waldschmidt darauf einlรคsst, ist offen.

Situationen in Kรถln und Wolfsburg haben sich verรคndert

Zumal sich die Situationen sowohl beim FC als auch in Wolfsburg seit dem Wechsel des gebรผrtigen Siegeners grundlegend verรคndert haben. Waldschmidt machte nach seiner Verpflichtung jedenfalls keinen Hehl daraus, dass gerade Steffen Baumgart ein wichtiger Grund fรผr die Leihe gewesen sei. „Die Gesprรคche mit den Verantwortlichen, vor allen Dingen mit dem Trainer, haben mir einfach ein gutes Gefรผhl gegeben. Mir ist es wichtig, jemanden an der Seite zu haben, der mir ein ehrliches Feedback gibt“, sagte Waldschmidt im vergangenen Sommer. Der Offensivspieler hatte einen guten Draht zum Trainer. Dieser steht bekanntlich mittlerweile an der Seitenlinie des Hamburger SV. Der Draht zu Niko Kovac soll in Wolfsburg dagegen nicht immer der beste gewesen sein. Kovac wurde mittlerweile bei den Wรถlfen entlassen.


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Kรถlner Duo mit Nullnummer in der EM-Quali

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Kรถlner Duo mit Nullnummer in der EM-Quali

Am Freitagabend kam die deutsche U21-Nationalmannschaft nicht รผber ein 0:0 gegen den Kosovo hinaus. Die Mannschaft von Trainer Antonio Di Salvo musste somit die Tabellenfรผhrung abgeben.

Ein ernรผchternder Abend fรผr die Kรถlner Eric Martel, Jan Thielmann und Kรถlns Leih-Spieler Jonas Urbig. Die FC-Akteure kamen mit der U21-Nationalmannschaft nicht รผber ein Unentschieden gegen den Kosovo hinaus.

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Den Spielern der U21-Auswahl war die Enttรคuschung deutlich anzusehen. Nach der torlosen Partie gegen den Kosovo standen die Akteure ratlos auf dem Spielfeld. Trainer Antonio di Salvo schlich merklich frustriert zu seinen Kollegen. Durch das 0:0 gegen den AuรŸenseiter hat die DFB-Auswahl die Tabellenfรผhrung der Qualifikationsgruppe D vorerst abgegeben. Nach zuletzt vier Siegen in Serie hat die deutsche U21 nun 13 Punkte auf dem Konto. Spitzenreiter Polen 15, allerdings mit einem Spiel mehr. โ€žDas tut sehr wehโ€œ, sagte Di Salvo beim Sender ProSieben Maxx. โ€žWir haben uns sicher etwas ganz anderes vorgestellt. Wir wollten mit einem Sieg in das Jahr starten, das ist sehr bitter.โ€œ

DFB-Elf lรคsst zu viele Chancen liegen

Angefรผhrt von Eric Martel war die deutsche Auswahl von Beginn an die bessere Mannschaft, erarbeitete sich ein teils drรผckendes รœbergewicht, blieb aber im Abschluss zu harmlos. Neben Martel stand auch Jan Thielmann in der Startelf, das Kรถlner Eigengewรคchs spielte aber auf der rechten Verteidigerposition, sucht vor allem nach dem Wechsel auch immer wieder den Weg in die Offensive. In der Defensive bekam die deutsche Auswahl nur wenig zu tun, so dass Jonas Urbig im DFB-Kasten einen ruhigen Abend erlebte. Auch auf der anderen Seite passierte in den ersten 45 Minuten nicht besonders viel. Merlin Rรถhl (30.) und Ansgar Knauff (32.) vergaben noch die besten Mรถglichkeiten.

โ€žWir machen es nicht besonders gut, das muss man leider sagen. Wir spielen zu langsamโ€œ, sagte DFB-Geschรคftsfรผhrer Andreas Rettig in der Pause.ย Nach dem Wechsel drehte die deutsche Mannschaft auf, war nun auch endlich zielstrebig und erspielt sich zahlreiche Chancen. Jamil Siebert (57.), Merlin Rรถhl (59.) und Youssoufa Moukoko (64.)ย vergaben aber aus den besten Positionen. Auch der eingewechselte Nick Woltemade vergab eine weitere dicke Mรถglichkeit. Kurz vor Spielende brachte Martel dann noch eine perfekte Flanke auf Armindo Sieb. Doch der Teamkollege von Jonas Urbig kรถpfte den Ball zu zentral auf das Gehรคuse. Am Dienstag spielt die deutsche Auswahl gegen Israel.


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FC spielt 2:2 gegen Breidablik Kรณpavogur

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FC spielt 2:2 gegen Breidablik Kรณpavogur

Zum Abschluss des Kurztrainingslagers im spanischen Algorfa ist der 1. FC Kรถln im Testspiel gegen Breidablik Kรณpavogur nicht รผber ein Unentschieden hinausgekommen. Gegen den islรคndischen Erstligisten spielte der FC 2:2.

Der 1. FC Kรถln verabschiedet sich mit einem Remis aus dem Trainingslager aus Spanien. Der FC spielt gegen Breidablik Kรณpavogur 2:2. Faride Alidou (11.) und Damion Downs (75.) trafen fรผr die GeiรŸbรถcke.

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Angesichtes der dรผnnen Personaldecke stellte Timo Schultz eine ungewohnte Mannschaft zusammen. Unter anderem startete Benno Schmitz auf der Doppelsechs neben Jacob Christensen. Im Angriff begann Steffen Tigges neben Sargis Adamyan. Gegen den islรคndischen Erstligisten machte der FC von Beginn an Druck. Es war noch keine Minute gespielt, da brachte Rasmus Carstensen eine Flanke ins Zentrum. Florian Kainz nahm den Ball Volley, verfehlte aber. Auf der anderen Seite rettete Jeff Chabot nach einem verunglรผckten Pass von Phillip Pentke zur Ecke. Doch Kรถln blieb das besserer Team, tat sich aber im letzten Drittel schwer. Das erste Tor fiel somit nach gut zehn Minuten. Sargis Adamyan steckte gut durch auf Steffen Tigges. Dessen Abschluss aus kurzer Distanz konnte der islรคndische Keeper aber noch parieren. Den Nachschuss verwandelte Faride Alidou aber sicher.

Downs bringt FC in Fรผhrung

Nach fast zwanzig Minuten dann die zweite Chance fรผr die GeiรŸbรถcke. Nach einem Steilpass von Carstensen auf Alidou spielt dieser ins Zentrum, Tigges brachte den Ball ins Tor, allerdings wurde der Treffer nicht gezรคhlt: Abseits. Erst Mitte der ersten Halbzeit nรคherten sich die Islรคnder dem Kรถlner Sechszehner wieder an. Wirklich gefรคhrlich wurde Breidablik Kรณpavogur aber vorerst nicht. In der 27. Minute traf der Gegner dann wie aus dem Nichts nach einem Ballverlust von Tigges zum 1:1. Nur drei Minuten spรคter verpasste Carstensen, in Fรผhrung zu gehen. Die Flanke an den langen Pfosten nahm er sofort, verzog aber ins Aus. Gegen Ende der ersten Halbzeit wurde das Kรถlner Spiel vorne noch einmal aktiver. Die Fรผhrung gelang dem FC aber nicht mehr.

Zur Pause wechselte Timo Schultz gleich mehrfach. Zwar war der FC auch in der zweiten Halbzeit weiterhin spielbestimmend, wirklich gefรคhrlich wurde er den Islรคndern aber nicht. Erst nach einer guten Stunde wurde Tigges auf der linken Seite geschickt. Der Angreifer spielte von der Grundlinie flach zurรผck Richtung Elferpunkt, doch Florian Dietz brauchte einen Moment zu lange. AnschlieรŸend verpasste der eingewechselte Davie Selke nach einer Flanke von Dominique Heintz. Damion Downs machte es schlieรŸlich besser. Nach einer Verlรคngerung von Selke nahm der Youngster den Ball direkt und schob ihn ins rechte Eck. Zwar traf auch Selke noch einmal ins Netz, stand aber beim Pass zuvor im Abseits. Auf der anderen Seite kam eine Flanke aus dem Halbfeld am langen Pfosten an, der Islรคnder schob einfach nur noch ein. Es blieb beim 2:2-Unetschieden.


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„Tapetenwechsel“ fรผr Martel und Thielmann

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„Tapetenwechsel“ fรผr Martel und Thielmann

Fรผr Eric Martel und Jan Thielmann steht am Abend das EM-Qualifikationsspiel der deutschen U21 gegen den Nachwuchs des Kosovo auf dem Spielplan. Zuvor รคuรŸerte sich Martel auf der Pressekonferenz – auch zum FC.

Wรคhrend die Teamkollegen in Algorfa ein Testspiel gegen einen islรคndischen Erstligisten bestreiten, stehen Eric Martel und Jan Thielmann vor dem EM-Qualispiel gegen den Kosovo.

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Drei Wochen nach seinem Platzverweis gegen Bayer Leverkusen wird Jan Thielmann am Abend mit groรŸer Wahrscheinlichkeit wieder gegen den Ball treten. Die U21 des DFB trifft am Abend in der EM-Qualifikation auf den Kosovo und Thielmann dรผrfte genauso wie Eric Martel gesetzt sein. Die DFB-Auswahl hat bislang alle vier Gruppenspiele gewonnen, liegt allerdings einen Rang hinter Polen. Der Nachbar hat bereits sechs Spiele absolviert, hat fรผnf davon gewonnen – die einzige Niederlage kassierte Polen im November beim 1:3 gegen Deutschland. Fรผr die Mannschaft von Antonio Di Salvo geht es vor allem um eine gute Ausgangsposition. Denn nur der Tabellenerste qualifiziert sich sofort, zudem die insgesamt drei besten Gruppenzweiten. Die weiteren sechs Gruppenzweiten spielen die restlichen Tickets in Playoffs aus.

Martel: „Es ist fรผr mich auch mal gut, einen Tapetenwechsel zu haben“

Diesen Weg wรผrde die deutsche Auswahl gerne vermeiden. „Wir sind aktuell sehr hungrig und wollen uns souverรคn fรผr die EM qualifizieren. AnschlieรŸend wollen wir natรผrlich eine bessere EM spielen im Vergleich zum letzten Turnier“, sagte Martel auf der Pressekonferenz vor dem Spiel am Freitagabend (18 Uhr). Der Kรถlner Sechser wird den Nachwuchs wieder auf das Feld fรผhren. „Fรผr mich ist es eine riesige Ehre als Kapitรคn auflaufen zu dรผrfen. Ich versuche auf dem Feld voranzugehen und dem Team ein Vorbild zu sein“, sagt der 21-Jรคhrige. Voran geht Martel bekanntlich auch beim FC. Der Bayer ist in seinen jungen Jahren bereits Stammspieler, eine der wenigen Konstanten der Kรถlner in dieser Saison. „Er gibt alles und verkรถrpert das auch auf dem Platz. Er verbindet Mannschaftsteile und ist fรผr mich ein sehr guter Ansprechpartner“, sagt Bundestrainer Di Salvo.

Fรผr Martel ist es auch ein Hauch Abwechslung. Hier die bislang durchaus erfolgreiche EM-Qualifikation, das der harte Abstiegskampf. „Es ist fรผr mich auch mal gut, einen Tapetenwechsel zu haben. Wenn man so eine Situation hat, mit dem Abstiegskampf, dann ist es schon schรถn, woanders zu sein, mit einem anderen Umfeld“, sagt Martel, der die Situation in Kรถln erwartungsgemรครŸ bedrohlich wahrnimmt. โ€žWenn man auf die Tabelle schaut, sieht man, dass es fรผr uns schwer wird, den direkten Weg zu schaffen. Der erste Fokus wird darauf liegen, den Relegationsplatz zu sichern, aber auch das wird schwer.โ€œ Zunรคchst liegt der Fokus des Kรถlner Sechsers ohnehin auf den Einsรคtzen gegen den Kosovo und Israel am Dienstag. Dann steht schon bald die schwere Aufgabe gegen Augsburg auf dem Programm. Gut mรถglich, dass Martel und Thielmann mit einer gehรถrigen Portion Selbstvertrauen zurรผckkehren.


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EM-Aus: Bitterer Abend fรผr Denis Huseinbasic und Mathias Olesen

Fรผr Denis Huseinbasic und Mathias Olesen ist der Traum von der Europameisterschaft geplatzt.
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EM-Aus: Bitterer Abend fรผr Denis Huseinbasic und Mathias Olesen

Fรผr Denis Huseinbasic und Mathias Olesen ist der Traum von der Europameisterschaft geplatzt. Bosnien und Herzegowina unterlag in den Playoffs der Ukraine 1:2, Luxemburg scheiterte mit einem 0:2 an Georgien.

Findet die Europameisterschaft ohne einen einzigen FC-Profi statt? Fรผr Denis Huseinbasic und Mathias Olesen ist der EM-Traum jedenfalls geplatzt. Die beiden Mittelfeldakteure scheiterten am Donnerstagabend in den Playoffs.

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Huseinbasic, der sich erst vor wenigen Wochen fรผr die A-Nationalmannschaft von Bosnien und Herzegowina entschieden hatte, saรŸ bei der 1:2-Niederlage gegen die Ukrainer 90 Minuten auf der Bank. Im Bilino Polje in Zenica war die Ukraine von Beginn an die bessere Mannschaft, zumindest griffiger und offensiver. Chancen erspielte sich der Gast aber vor allem durch Standards. Erst wenige Minuten vor dem Seitenwechsel hatte Routinier Edin Dลพekoย die beste Chance, vergab aber. Der Gastgeber kam mit mehr Schwung aus der Kabine, war sichtbar engagierter und belohnte sich fรผr die Mรผhen. HSV-Spieler Dennis Hadลพikaduniฤ‡ย brachte den Ball aufs Tor. Mykola Matvienko fรคlschte den Ball รผber die Linie ab: 1:0.

Lange sahen die Hausherren wie die sicheren Sieger aus. Dann schlugen in der Schlussphase Roman Yaremchuk und Artem Dovbyk innerhalb von drei Minuten zu. In der Nachspielzeit gelang dem Gastgeber nichts mehr. Wรคhrend die Ukraine am kommenden Dienstag gegen Island um das Ticket fรผr die Europameisterschaft spielt, trifft Bosnien und Herzegowina auf Israel.

Olesen verliert mit Luxemburg

Auch fรผr Mathias Olesen ist der Traum von der Europameisterschaft im Land seines Arbeitgebers ausgetrรคumt. Luxemburg verlor bereits am frรผhen Abend gegen Georgien 0:2. In Tiflis erzielte Budu Zivzivadze (41.โ€˜, 63.โ€˜) beide Tore. Der Stรผrmer des Karlsruher SC traf nur wenige Minuten vor dem Seitenwechsel zur Fรผhrung und erhรถhte nach einer guten Stunde auf den 2:0-Endstand. Dabei hatte Luxemburg eigentlich zwischenzeitlich ausgeglichen, der Traum vom Endspiel um das EM-Ticket lebte. Schiedsrichter Josรฉ Maria Sanchez nahm den Ausgleich durch Gerson Rodrigues allerdings wieder zurรผck. Stattdessen stellte er Maxime Chanot vom Platz. Chanot hatte unmittelbar vor der Sechzehnerlinie den Gegenspieler zu Fall gebracht. Sanchez sah wohl den Tatbestand einer Notbremse.

Etwas รผberraschend stand Mathias Olesen in der Startelf. Der Mittelfeldspieler ist seit Winter an den Yverdon Sport FC verliehen. Bei dem Schweizer Erstligisten hatte Olesen einige Wochen wegen eines Infekts aussetzen mรผssen. Zuletzt kam der 23-Jรคhrige zu einem Kurzeinsatz, am vergangenen Spieltag stand Olesen eine Halbzeit auf dem Platz. Georgien erreicht somit das Spiel um das EM-Ticket gegen Griechenland, fรผr Luxemburg bleibt das bedeutungslose Spiel gegen Kasachstan.

Florian Kainz und Dejan Ljubicic wurden fรผr ร–sterreich bekanntlich nicht nominiert. Cheftrainer Ralf Rangnick hatte signalisiert, dass die Tรผr fรผr den EM-Kader noch offen sei. Ob Kainz und Ljubicic die Chancen in der aktuellen Form nutzen kรถnnen, ist mindestens fraglich.


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Gianluigi Buffon รผber Hector-Elfer: „Manchmal trรคume ich noch davon“

Gianluigi Buffon trรคumt noch vom Hector-Elfmeter.
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Gianluigi Buffon รผber Hector-Elfer: „Manchmal trรคume ich noch davon“

Mit seinem verwandelten Elfmeter gegen Italien bei der EM 2016 schoss Jonas Hector die DFB-Auswahl ins Halbfinale. Die beiden Protagonisten erinnerten sich nun noch einmal an den Elfer.

In der neuen Folge von „Schlag und fertig“ spricht der ehemalige Kapitรคn der Kรถlner รผber seinen Elfmeter gegen Gianluigi Buffon. Die italienische Torwart-Legende erinnert sich im DFB-Interview an die gleiche Szene. Gianluigi Buffon trรคumt noch vom Hector-Elfmeter.

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Fรผr die deutsche FuรŸballnationalmannschaft laufen die Vorbereitungen auf das Turnier im eigenen Land mit den Testspielen gegen Frankreich und den Niederlanden auf Hochtouren. Einen FC-Profi wird man bei dem Heimevent im Sommer nicht im Dress der Nationalmannschaft sehen. Auch, wenn es zu Beginn der Saison den leisen Wunsch des ein oder anderen Fans, vielleicht sogar des ein oder anderen FC-Verantwortlichen gegeben hat, weder Davie Selke noch Marvin Schwรคbe bewegen sich aktuell im Dunstkreis der DFB-Elf. Und so bleiben nur die Erinnerungen an die letzten FC-Profis im Nationaldress. Die Sehnsucht nach einem Kรถlner Nationalspieler ist bei den Fans groรŸ.

Der 18. Elfmeter bringt die Entscheidung

Dabei erlebt ein ehemaliger Spieler der DFB-Auswahl gerade eine kleine Erinnerungsauffrischung: Jonas Hector. Bei der Europameisterschaft 2016 hatte der damals 26-Jรคhrige mit seinem verwandelten Elfmeter gegen Italien-Legende Gianluigi Buffon Deutschland ins Halbfinale des Turniers in Frankreich geschossen. Ein unglaubliches ElfmeterschieรŸen, bei dem Hector als 18. Schรผtze (!) fรผr die Entscheidung sorgte. Im Halbfinale folgte gegen Frankreich das Aus. In einem Interview mit dem DFB betonte der ehemaligen Italien-Keeper Buffon, dass er den Treffer nicht vergessen kรถnne. „Manchmal trรคume ich tatsรคchlich noch davon“, sagte Buffon lachend. „Der Ball rutschte mir unter der Hรผfte durch, es war so knapp. Hรคtte ich den Ball gehalten, hรคtten wir noch eine Chance gehabt.“ Doch es war der finale Schuss vom Punkt. „Das Unglaublichste war aber, dass Deutschland drei der ersten fรผnf Elfmeter verschoss und wir trotzdem nicht gewinnen konnten.“

Hector: „Weil ich ihn einfach nicht gut schieรŸe“

Tatsรคchlich war bis dahin kein ElfmeterschieรŸen einer EM lรคnger. „Irgendwann muss man dann, und da habe ich mein Herz in die Hand genommenโ€œ, sagte Hector damals. โ€žWenn man sich die Dramatik vor Augen hรคlt und daran denkt, dass ich das erste Mal bei einem Turnier dabei bin, war das sicher mein bislang grรถรŸter Momentโ€œ, gab der Kรถlner damals zu. Wie der Ex-Profi aber in der aktuellen Folge seines Podcasts Schlag und fertig betont, habe auch gar nicht so viel gefehlt und der 18. Versuch wรคre beim Gegner gelandet, das ElfmeterschieรŸen fortgesetzt worden. „Der ging doch nur rein, weil ich ihn einfach nicht gut schieรŸeโ€œ, sagt Hector. „Wenn der richtig in die Ecke gegangen wรคre, hรคtte er ihn gehabt.โ€œ

Wenige Tage nach dem wichtigen Treffer hatte sich das noch anders angehรถrt. „Er hat den Elfmeter nicht gehalten, also war er unhaltbar“, hatte der Linksverteidiger damals gesagt. Spรคter erklรคrte Hector gegenรผber dem DFB: „Auf dem Weg zum Punkt habe ich รผber die Ecke nachgedacht, in die ich schieรŸen wollte. Wenn ich mich richtig erinnere, habe ich mich noch zweimal umentschieden.“ Fรผr Hector war es der erste Elfmeter seiner Profi-Karriere. Der Linksverteidiger hatte 2014 sein Debรผt in der Nationalmannschaft gegeben und war bei der EM 2016 รผberraschend in der Stammelf gesetzt. 2020 trat der Linksverteidiger aus der Nationalmannschaft zurรผck. Ein Comeback-Angebot des damaligen Bundestrainers Hansi Flick schlug Hector fรผr die WM 2022 aus.


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Jonas Hector: „Die Qualitรคten sind mir irgendwann abhandengekommen“

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Jonas Hector: „Die Qualitรคten sind mir irgendwann abhandengekommen“

Jonas Hector verfolgte die 1:5-Niederlage des 1. FC Kรถln gegen RB Leipzig am Freitagabend im Stadion. In der aktuellen Podcast-Folge von „Schlag und fertig“ รคuรŸerte sich Hector zum FC, aber auch zu der DFB-Auswahl.

In der neuen Folge von „Schlag und fertig“ spricht der ehemalige Kapitรคn der Kรถlner รผber das vergangene FuรŸball-Wochenende. Das sagt Jonas Hector zur 1:5-Niederlage des FC und zur DFB-Auswahl.

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Wรคhrend der 1. FC Kรถln gerade im Kurztrainingslager den Krisenmodus ein wenig in Vergessenheit geraten zu lassen, hรคngt die 1:5-Pleite vom vergangenen Freitag gegen RB Leipzig beim ehemaligen FC-Kapitรคn Jonas Hector nach. Der ehemalige Defensivspieler war natรผrlich im Stadion. „Es war schade, ich fand die erste Halbzeit war noch relativ ausgeglichen. Klar, Leipzig hatte da auch groรŸe Chancen“, sagt Hector im Podcast „Schlag und fertig“. „Ich fand es aber gar nicht so schlecht. Irgendwie lag doch etwas in der Luft, dass es zu einer รœberraschung hรคtte kommen kรถnnen.“ Tatsรคchlich stand es lange 1:1. Der FC war zwar Leipzig in vielen Belangen unterlegen, hielt das Spiel aber offen. „Wenn dann noch ein zweiter durchrutscht und du irgendwann fรผhrst, weiรŸ man nicht, was dann passiert.“

Jonas Hector: „Die restlichen 20 Minuten waren einfach absitzen“

Doch es rutschte kein zweiter durch. Im Gegenteil: Leipzig schlug innerhalb weniger Minuten gleich mehrfach zu. „Aber wenn eine solche individuelle Qualitรคt vorhanden ist und sie dann abgerufen wird, dann hat es auch meistens geklingelt“, sagt Hector. „Mit dem 3:1 war das Spiel de facto gelaufen. Die restlichen 20 Minuten waren einfach absitzen.“ Dabei hatte den 33-Jรคhrigen gerade das Freitagabend-Feeling vor dem Spiel noch gepackt. „Man merkt, dass die Leute einfach Bock haben, ins Stadion zu gehen.“

An RB Leipzig hat Hector gute Erinnerungen. Vor drei Jahren erzielte der eigentliche Linksverteidiger als Offensivspieler zwei Tore und leitete die Wende im Abstiegskampf ein. Das wรคhrend der Corona-Zeit, in einem leeren Stadion. „Ich bin mit offenen Armen Richtung Eckfahne gelaufen und da war eben keiner. Da war noch nicht mal ein Mitspieler. Ich habe mich riesig gefreut und da war einfach keiner“, sagt Hector, der zugibt, dass er in seiner Karriere gerne mehr Tore geschossen hรคtte. „Ich hรคtte es so gerne gemacht. Aber die Qualitรคten sind mir irgendwann abhandengekommen.“ Ein Tor erzielte der 33-Jรคhrige bei der EM 2016 im Viertelfinale im ElfmeterschieรŸen gegen Italien und Gianluigi Buffon. „Der ging rein, weil ich ihn einfach nicht gut schieรŸe“, sagt Hector. „Wenn der richtig in die Ecke gegangen wรคre, hรคtte er ihn gehabt.“

Jonas Hector: „Das werden jetzt richtige Gradmesser“

Das Aufgebot der aktuellen DFB-Auswahl hat der ehemalige Nationalspieler auch verfolgt. „Es sind viele Neue dabei, mit denen keiner gerechnet hat“, sagt Hector. „Es sind jetzt die letzten beiden Spiele vor dem Trainingslager und dann der EM โ€“ wirklich viel Zeit bleibt nicht, um sich einzuspielen. Das wird spannend. Aber es ist grundsรคtzlich der richtige Weg. Es geht darum, dass man zum jeweiligen Zeitpunkt die bestmรถglichen Spieler auf dem Platz hat.“ Die ersten Eindrรผcke wird es bereits in den kommenden Tagen in den Lรคnderspielen gegen Frankreich und die Niederlande geben. „Das werden jetzt richtige Gradmesser“, sagt Hector, der hofft, dass die EM-Euphorie keinen ersten groรŸen Dรคmpfer erhรคlt.


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Jonas Hector: „Ich kann es teilweise nicht mehr verstehen“

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Jonas Hector: „Ich kann es teilweise nicht mehr verstehen“

Gekรคmpft, aber am Ende keine Punkte. In der aktuellen Podcast-Folge von „Schlag und fertig“ รคuรŸert sich Jonas Hector zum Nachbarschafts-Duell gegen Leverkusen und der Roten Karte fรผr Jan Thielmann.

In der neuen Folge von „Schlag und fertig“ spricht der ehemalige Kapitรคn der Kรถlner รผber das vergangene FuรŸball-Wochenende. Das sagt Jonas Hector zur Niederlage gegen Leverkusen, der vergebenen Chance und der Roten Karte von Jan Thielmann.

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Zu zehn Spielern gekรคmpft und am Ende doch verloren – null Punkte geholt, aber eine ordentliche Leistung gezeigt. Die genaue Einordnung der 0:2-Niederlage gegen Leverkusen fรคllt angesichts der guten Leistung, aber auch der Dominanz des Gegners schwer. „Man hatte das Gefรผhl, Leverkusen wollte nicht und der FC konnte nicht. Gerade nach der Roten Karte hat sich Leverkusen ein bisschen darauf ausgeruht“, sagt Jonas Hector in der aktuellen Folge des Podcasts „Schlag und fertig“. „Leverkusen hatte ja auch bis zum 1:0 nicht so viele groรŸe Chancen und auch danach hat es sich in Grenzen gehalten. Ich habe schon Spiele in dieser Saison gesehen, wo sie ganz anders aufgetreten sind. Man hatte schon das Gefรผhl, dass man mit einer Aktion den Ausgleich schaffen kann und dann wรคre das Stadion noch einmal voll da gewesen.“ Erst mit dem 0:2 zog Leverkusen Kรถln den Stecker. Fรผr Jonas Hector „einfach bitter“.

Jonas Hector: „Die kann man auf jeden Fall geben“

Einen groรŸen Einfluss auf die Begegnung nahm die Rote Karte fรผr Jan Thielmann nach einer knappen Viertelstunde. Der 21-Jรคhrige trat Granit Xhaka von hinten in die Wade. „Im Spiel hat man es gar nicht wahrgenommen. Der Schiri hat es ja auch nicht wahrgenommen“, sagte Hector. „Im Fernsehen in der Zeitlupe sah es gar nicht so schlimm aus. Im Standbild steht er da voll drauf. Das Standbild an sich ist Rot. Und dann habe ich es in der Tagesschau noch mal in der Live-Geschwindigkeit gesehen und ich muss sagen, die kann man auf jeden Fall geben.“ Hector erinnerte noch einmal an eine รคhnliche Situation aus der vergangenen Spielzeit. Im ersten Saisonspiel hatte Dominick Drexler den Kรถlner Kapitรคn รคhnlich gefoult und ebenfalls die Rote Karte gesehen. „Da war auch keine Dynamik drin. Wir haben in der Schiri-Schulung gesagt bekommen, wenn da keine Dynamik in der Aktion ist, wรคre es keine Rote Karte.“

Dennoch hรคlt der ehemalige Kรถlner Kapitรคn die Karte fรผr vertretbar. Verstรคndnis zeigt Hector fรผr die fรผnfte Gelbe Karte von Dejan Ljubicic. Der Kรถlner Mittelfeldspieler hatte sich รผber ein nicht gepfiffenes Handspiel so aufgeregt, dass er sich die Verwarnung abholte. Am Samstag fehlt Ljubicic im Derby. Eine unnรถtige Aktion. „Nรผchtern betrachtet ist das vollkommen korrekt“, sagte Hector. Aber: „Im Spiel, wenn man sich bei verschiedenen kleinen Aktionen benachteiligt fรผhlt, dann kann ich das schon verstehen.“ ย 

Jonas Hector: „Man sieht ganz klar, da ist ein Kontakt“

Generell hadert der ehemalige Nationalspieler aber auch weiterhin mit der ein oder anderen Schiedsrichter-Entscheidung. „Ich kann es teilweise nicht mehr verstehen“, sagte Hector und deutete das Spiel der TSG Hoffenheim gegen Werder Bremen an. Werder-Akteur Juliรกn Malatini geriet mit Maximilian Beier im Strafraum zusammen, brachte den Stรผrmer zu Fall. „Das ist mit einer der klarsten Elfmeter, die ich gesehen habe. Der Schiedsrichter wird noch rausgeschickt. Er hat es im Spiel nicht gegeben, geht raus an den Bildschirm und man sieht ganz klar, da ist ein Kontakt und das ist ein Foul. Und der kommt vom Bildschirm und macht die Geste, dass es nichts ist.“


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Jonas Hector: „Diese Regel muss geรคndert werden“

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Jonas Hector: „Diese Regel muss geรคndert werden“

Ein Punkt gegen Stuttgart geholt, aber zwei liegen gelassen. In der aktuellen Podcast-Folge von „Schlag und fertig“ รคuรŸerte sich Hector zu der vergebenen Chance von Faride Alidou und der Situation der GeiรŸbรถcke.

In der neuen Folge von „Schlag und fertig“ spricht der ehemalige Kapitรคn der Kรถlner รผber das vergangene FuรŸball-Wochenende. Das sagt Jonas Hector zum 1:1 gegen Stuttgart, der vergebenen Chance und dem Handspiel von Skarke.

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Ein Punkt gewonnen oder doch zwei verloren? Der Zรคhler aus dem Auswรคrtsspiel in Stuttgart spaltet angesichts der GroรŸchance kurz vor Spielende noch immer die Gemรผter. „Das war echt bitter. Gerade nach Bremen war irgendwie alles kacke. Und dann hat man dieses Spiel, hรคlt gut dagegen und verteidigt auch echt gut und hรคlt ziemlich viel weg vom eigenen Tor“, sagt auch Jonas Hector in seinem Podcast „Schlag und fertig“, in dem er sich gemeinsam mit Comedian Fabian Kรถster auch รผber FuรŸball und den FC austauscht. „Dann hast du diese Chance und das wรคre ja wirklich sehr wichtig gewesen. Dann ist es einfach schade. Mal wieder schade.“ Hector beschreibt, wie er nach der vergebenen Chance wie „eine Flunder“ auf dem Wohnzimmerboden gelegen habe. „Bei der Chance habe ich richtig mitgelitten“, sagt der ehemalige Kรถlner Kapitรคn.

Jonas Hector: „Das ist schon ein Brett“

Der FC holte in Stuttgart zwar einen Achtungserfolg, der Zรคhler wirkt aber dennoch recht einsam, da die Konkurrenz oberhalb des Strichs dreifach gepunktet hat. „Wenn man die beiden letzten Auswรคrtsspiele zusammennimmt: Da bekommt man in Hoffenheim in der letzten Minute das 1:1, und jetzt hat man die Chance auf das 2:1. Das sind Punkte, die fehlen dann zum Platz 15“, sagt Hector. „Es sind jetzt acht Punkte. Das heiรŸt du musst drei Mal mehr gewinnen als Bochum, Union oder Gladbach. Man muss drei Mal mehr gewinnen als die. Das ist schon ein Brett.“ Und auch die Konkurrenz schlรคft nicht. „Man muss aufpassen, dass Mainz nicht von hinten kommt. Die haben es in Leverkusen auch nicht schlecht gemacht“, sagt Hector.

Immerhin kam auch das Tabellenschlusslicht Darmstadt nicht รผber ein 1:1-Unentschieden gegen Bremen hinaus. Ein hรถchst unglรผckliches Remis, denn in der siebten Minute der Nachspielzeit erzielte Tim Skarke die vermeintliche Fรผhrung der Lilien. Michael Zetterer hatte den Offensivspieler aus kurzer Distanz angeschossen. Allerdings dabei auch die Hand des Darmstรคdters erwischt. Das Tor wurde zurรผckgenommen. „Es ist absolut regelkonform. Die Regel besagt ja, wenn kurz vorm Torerfolg die Hand im Spiel war ist es ein strafbares Handspiel“, sagt Hector. „Aber wenn man so eine Aktion sieht, dann muss diese Regel geรคndert werden“, sagte Hector. „Das ist kein Handspiel. Man verschafft sich ja keinen Vorteil. Es zรคhlt nur nicht, weil die Hand dran war. Der konnte gar nichts dafรผr.“

Jonas Hector: „Manche Dinge mรผssen รผberdacht werden“

Die Situation hatte zu wilden Szenen im Stadion gefรผhrt. Allen voran Thorsten Lieberknecht schien sich nicht mehr in den Griff zu bekommen. Fรผr Hector durchaus verstรคndlich: „Jetzt versetz dich mal in die Darmstรคdter Kรถpfe: Du brauchst diesen Sieg, dir wird vorher schon regelkonform ein Tor wegen Abseits aberkannt“, sagte Hector und sprach ein Abseitstor der Darmstรคdter an. „Emotional bist du wieder komplett auf Null gestellt. Du jubelst, die ganze Bank jubelt, du weiรŸt, dass es รผberlebenswichtig ist. Und dann kommt einer und sagt: Ne, so nicht. Das ist so traurig“, so der ehemalige Kรถlner Kapitรคn weiter. „Es ist schรถn, dass der FuรŸball diese Emotionen auslรถsen kann, aber manche Dinge mรผssen รผberdacht werden.“


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Jonas Hector: „Man kann keinem einen Vorwurf machen“

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Jonas Hector: „Man kann keinem einen Vorwurf machen“

Jonas Hector verfolgte die 0:1-Niederlage des 1. FC Kรถln gegen Werder Bremen am Freitagabend im Stadion. In der aktuellen Podcast-Folge von „Schlag und fertig“ รคuรŸerte sich Hector zum FC, aber auch zu den Fan-Protesten und der Baller League.

In der neuen Folge von „Schlag und fertig“ spricht der ehemalige Kapitรคn der Kรถlner รผber das vergangene FuรŸball-Wochenende. Das sagt Jonas Hector zur 0:1-Niederlage des FC, der Baller League und den Fan-Protesten in den Stadien der Bundesliga.

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Beim 1. FC Kรถln blickt man auf ein enttรคuschendes Wochenende zurรผck. Und das nicht nur wegen der 0:1-Niederlage. „Es war insgesamt ein sehr ernรผchterndes Wochenende fรผr den FC. Es hat ja im Grunde jeder gewonnen, der nicht hรคtte gewinnen dรผrfen. Das war traurig“, sagt auch Jonas Hector in seinem Podcast „Schlag und fertig“. Tatsรคchlich hatte mit Union Berlin, Mainz und Bochum die direkte Konkurrenz gepunktet. Mit dem Comedian Fabian Kรถster, bekennender FC-Fans, sprach der ehemalige Kรถlner Kapitรคn unter anderem รผber den FC und die Begegnung von Freitagabend. „Was mich daran stรถrt, dass man gefรผhlt keinem einen Vorwurf machen kann. Die Jungs hauen alles rein. Es ist ja nicht so, dass sie abschenken oder nix machen“, sagte Hector. „Der Trainer kriegt es auch hin, dass man nach hinten auch stabil ist und wenig zulรคsst. Aber nach vorne geht eben… . Das ist das Traurige an der Sache.“

Jonas Hector: „Ich wรผrde lieber FuรŸball gucken“

Im Gegenteil dazu, spielt Bayer Leverkusen aktuell in anderen Sphรคren. Die Werkself ist mittlerweile seit 32 Pflichtspielen ungeschlagen, fรผhrt die Tabelle souverรคn an. „Wenn man so spielt, dann hat man es auch verdient. Wenn sie es denn รผber die Saison halten“, sagt Hector und mahnt gleichzeitig. „Man weiรŸ ja nie was passiert. Es ist nun mal Fakt, wie man es ja auch im letzten Jahr bei Dortmund gesehen hat: Die hatten es die letzten drei Spieltage in ihrer Hand und die Bayern haben es trotzdem gezogen. Ich trauen den Bayern auch in dieser Saison zu, dass die da nochmal rankommen.“ Die Verantwortlichen des Rekordmeisters gaben am Mittwoch bekannt, dass das Engagement von Thomas Tuchel als Trainer bei den Bayern im Sommer frรผhzeitig endet. Der Podcast wurde am Montagmorgen aufgenommen.

Hector รคuรŸerte sich auch zu den Fan-Protesten in den Stadien: „Fรผr mich ist das nicht unterhaltsam“, sagte der 33-Jรคhrige. „Die DFL versucht ein Stรผckweit wettbewerbsfรคhig zu bleiben und versucht, mehr MaรŸnahmen zu treffen um mehr Geld reinzubekommen. Um auch gegenรผber anderen Lรคndern konkurrenzfรคhiger zu sein. Die Frage ist natรผrlich, wie man an diese Gelder kommt.“ Das kรถnne Hector verstehen, betonte er. „Der Weg wie es kommuniziert wurde, ist nicht gut. Man kann sich da viel schneller und besser annรคhern. Mir macht es jetzt nicht unbedingt SpaรŸ, die Konferenz am Samstagmittag zu gucken, weil es keine Konferenz mehr ist. Ich wรผrde lieber FuรŸball gucken“, sagte Hector und wies auch auf Schwierigkeiten hin. „Ich hab mit dem ein oder anderen Kontakt gehabt, der auf dem Feld steht und der sagt, dass es wirklich schwierig ist. Gerade wenn es so lange Pausen sind. Wenn ein Spiel gerade auch fรผr dich lรคuft und die halbe Stunde Pause hast, dann verlierst du deinen Rhythmus.“

Jonas Hector: „Da sehe ich mich nicht“

Ein weiteres Thema ist die von Lukas Podolski und Mats Hummels initiierte Baller League. Wรคhrend Fabian Kรถster nichts mit dem Hallenturnier anfangen kann, gab Hector zu ab und an, Zusammenfassungen zu schauen. Hector verwies auch auf den FV Endenich. Der Bonner Mittelrheinligist stellte Anfang der Woche fรผnf Spieler frei, die auch an der Baller League teilnehmen. Unter anderem verwies der Verein auch auf eine teils intensive Spielweise. Das sieht Hector รคhnlich. Auch ein Grund, warum er selbst nicht spielen wรผrde. „Das ist mediale Aufmerksamkeit, die sie da haben. Die hast du in der Oberliga nicht. „Das ist mir zu ambitioniert. Da sehe ich mich nicht. Da gucke ich lieber die Zusammenfassungen“, sagte der ehemalige Kรถlner Kapitรคn.


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