Beim FC bleibt der erhoffte Transfer-Effekt noch aus: Doch wie schlägt sich die Konkurrenz?

Manuel Riemann spielt für den SC Paderborn
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Beim FC bleibt der erhoffte Transfer-Effekt noch aus: Doch wie schlägt sich die Konkurrenz?

Vier neue Spieler hat der FC im Winter verpflichtet. Bislang ist der erhoffte Transfer-Effekt zumindest in Teilen ausgeblieben. Doch nicht nur Köln hat sich verstärkt – und bei den direkten Gegnern sieht es anders aus als beim 1. FC Köln: Wie schlagen sich die Transfers der Konkurrenten?

Im Kampf um den Aufstieg haben sich neben dem 1. FC Köln auch weitere Mannschaften aus der zweiten Bundesliga in der vergangenen Transferperiode kräftig verstärkt. Im Winter wurden namenhafte Neuzugänge präsentiert, darunter auch ein Ex-Spieler des 1. FC Köln: Wie schlagen sich die Transfers der Konkurrenten? 

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Auch, wenn es so nicht offiziell kommuniziert wird, der FC hat das Ziel Wiederaufstieg natürlich fest im Blick und deswegen im Winter noch einmal investiert. Mit vier Neuzugängen haben sich die Geißböcke für die Rückrunde verstärkt. So richtig sind die Transfers aber noch nicht eingeschlagen. Doch auch die Konkurrenz ist nicht untätig geblieben. Mannschaften wie der Hamburger SV, Fortuna Düsseldorf, der 1. FC Magdeburg, der 1. FC Kaiserslautern, Hannover 96 und der SC Paderborn haben sich personell noch einmal ordentlich verstärkt. Kein Wunder, auch die Konkurrenten wollen natürlich aufsteigen und haben durchaus auch gute Chancen. Köln auf Platz eins und Hannover auf Platz acht trennen nur sechs Punkte. Gerade in den engen Spielen können die Verstärkungen den entscheidenden Unterschied im Aufstiegsrennen ausmachen.

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Starke Offensivkraft für Hannover 96

Ein Unterschiedsspieler ist zum Beispiel Rabbi Matondo. Der frühere Profi vom FC Schalke 04 spielt seit der Rückrunde, ausgeliehen von den Glasgow Rangers, für Hannover 96. Und der Neuzugang wirbelt auffällig auf dem linken Flügel. Sein erstes Tor für die Niedersachsen gelang ihm beim Auswärtsspiel des Nordderbys in Hamburg, in dem Matondo sehenswert den Ball ins lange Eck schlenzte. Auch mit Boris Tomiak, der fest vom Konkurrenten Kaiserslautern für die Innenverteidigung geholt wurde, ist Hannover für die Defensive fündig geworden. Auch die Pfälzer haben sich qualitativ verstärkt. Mit Tim Breithaupt, Maximilian Bauer per Leihe (beide FC Augsburg) und Simon Simoni (Eintracht Frankfurt) wurden drei Spieler aus der Bundesliga für den Winter dazu geholt.

Mit Faride Alidou ist zudem ein ehemaliger FC-Spieler für FCK-Trainer Markus Anfang fest verpflichtet worden. Der 23-Jährige hat bisher noch keine großen Einsatzminuten bei den roten Teufeln verbuchen können, konnte allerdings mit der entscheidenden Torvorlage zum 2:1-Sieg über Preußen Münster seinen ersten Scorerpunkt einfahren. Aktuell stehen die Pfälzer auf Platz drei der Tabelle und sind mit auf einen Punkt an den FC herangerückt.   

Düsseldorf mit einigen Neuzugängen

Derweil hat sich Fortuna Düsseldorf ebenfalls einen neuen Spieler aus der Bundesliga geholt. Mit Moritz-Broni Kwarteng sicherte sich die Fortuna die Dienste eines Mittelfeldspielers, der per Leihe vom VfL Bochum gekommen ist. Kwarteng kennt auch die zweite Bundesliga, spielte insgesamt 37 mal im Unterhaus schoss in der Saison 2022/23 insgesamt zehn Saisontore für den 1. FC Magdeburg, seine bisher erfolgreichste Saison. Auch mit Moritz Heyer wurde ein erfahrener Abwehrspieler für die Fortuna dazu geholt. Der 29-Jährige stand zuvor beim Hamburger SV unter Vertrag und soll Düsseldorf zu mehr Stabilität in der Rückrunde verhelfen. Insgesamt absolvierte Heyer 148 Ligaspiele im Unterhaus und zeigte mit 19 Toren, wie gefährlich er auch in der Offensive sein kann.

Einen weiteren namenhaften Neuzugang hat der SC Paderborn im Tor zu vermelden. Manuel Riemann wurde nach seiner Verpflichtung direkt zur Nummer eins ernannt. Der 36-jährige Torwart hütete knapp zehn Jahre beim VfL Bochum den Kasten und soll den Ostwestfalen nun zum Aufstieg in die Bundesliga verhelfen. Riemann wurde im ersten Spiel der Rückrunde in Darmstadt zum Matchwinner. Dann sah er allerdings im nächsten Spiel gegen Greuther Fürth die Rote Karte und muss seitdem eine Sperre von drei Spielen absitzen. Zudem wurden seitens von Paderborn Marvin Mehlem von Hull City für das Mittelfeld und Casper Terho von Union Saint-Gilloise im Sturm, beide per Leihe, verpflichtet. 



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Stärkste oder schwächste Liga?

Gerhard Struber vom 1. FC Köln

Gib es für Rondic die Startelf?

Der Transfer-Effekt ist bislang ausgeblieben: Durchwachsener Start der Neuzugänge

Sollen den 1. FC Köln verstärken: Jusuf Gazibegovic und Joel Schmied
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Der Transfer-Effekt ist bislang ausgeblieben: Durchwachsener Start der Neuzugänge

Ein Jahr lang mussten die Anhänger des 1. FC Köln auf neue Spieler warten. Im Winter konnten die FC-Bosse dann wieder auf dem Transfermarkt zuschlagen. Und taten das auch. Doch so richtig in Schwung sind die neuen Akteure noch nicht gekommen. Der erhoffte Transfer-Effekt ist beim 1. FC Köln bislang ausgeblieben.

Die ersten fünf Ligaspiele und das Pokalspiel in Leverkusen waren für die Neuzugänge des FC die Gelegenheit, sich zu zeigen. Dabei konnte zumindest ein Akteur ein wenig Werbung für sich machen, andere sind noch auf der Suche nach Beständigkeit. Der Transfer-Effekt ist beim 1. FC Köln bislang ausgeblieben.

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Zuversichtlich zeigte sich Christian Keller nach den Neuverpflichtungen im vergangenen Transferfenster. Der 46-jährige Geschäftsführer Sport durfte endlich wieder nach dem einjährigen Registrierungsverbot auf dem Transfermarkt aktiv werden und neue Spieler für die Profimannschaft holen. Insgesamt wurden vier Neuzugänge für die erste Mannschaft geholt. Der FC gab für alle vier Spieler zwischen sechs und sieben Millionen Euro aus. Bislang ist Keller zufrieden mit den Transfers: „Wir haben auf der Abgangsseite unsere Vorstellungen umgesetzt und auf der Zugangsseite die Positionen besetzt, die wir besetzen wollten. Und wir haben uns in der Qualität der Mannschaft verbreitert. Für ein Gesamtfazit einzelner Spieler ist es noch zu früh. Aber was ich schon sagen kann: Alle passen als Typen gut in den Kader“, sagte Keller im Interview der „Bild“.

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Schmied entwickelt sich zum Stammspieler, Gazibegovic mit Problemen

Ein Gesamtfazit nach sechs Spielen wäre zu früh, dennoch gibt es ein erstes Zwischenbilanz, ein Fingerzeig für die Neuzugänge an. Von diesen spielte sich bisher nur Joel Schmied in den Reihen von FC-Trainer Gerhard Struber fest. Der 26-jährige Schweizer kam für kolportierte 2,5 Millionen Euro vom FC Sion zu den Geißböcken, durfte in fünf von sechs Pflichtspielen von Beginn an ran und absolvierte vier Spiele über die volle Distanz. Für den jungen Innenverteidiger sprechen die Zweikampfquote von 63 Prozent und eine Passquote von 83 Prozent, die sich sehen lassen können. Trotz noch kleinerer Fehler hat sich Schmied schnell an das spielerische Niveau in Deutschland angepasst. Der Schweizer bietet sich deshalb für eine dauerhafte Besetzung in der Startelf an. Zur Wahrheit gehört natürlich auch, dass der Schweizer vom Ausfall von Julian Pauli profitiert.

Dafür sucht ein anderer Neuzugang bisher seine Beständigkeit. Jusuf Gazibegovic wechselte vom AK Sturm Graz für rund zwei Millionen Euro zum FC und sollte die rechte Außenbahn stabilisieren. Der gelernte Außenverteidiger tut sich bisher noch schwer mit dem spielerischen Niveau in der zweiten Bundesliga, seine Passquote liegt bei 74 Prozent. Dazu liegt der Wert der gewonnenen Zweikämpfe von 44 Prozent im unteren Bereich aller FC-Spieler, für einen Verteidiger kein guter Wert. Nur eine von sechs Partien absolvierte Gazibegovic über 90 Minuten, zuletzt verdrängte Jan Thielmann ihn wieder aus der Anfangsformation. Der Nationalspieler von Bonsnien-Herzegowina wirkt oft wie ein Fremdkörper, findet sich im Kölner Kader noch nicht so wirklich zu recht.       

Charakterlich passend, spielerisch auch?

Für Imad Rondic fällt der Wechsel, was die Spielzeit beim FC betrifft, noch nüchtern aus. Der bullige Mittelstürmer kam für 1,5 Millionen Euro aus Widzew Lodz und ist beim 1. FC Köln bisher nur zu zwei Kurzeinsätzen in der Liga gekommen, konnte da aber das ein oder andere Mal seine Fähigkeiten unter Beweis stellen. Für den 26-jährigen Bosnier hätte es den perfekten Einstand beim FC gegeben, wenn sein Abseitstor im Pokal gegen Leverkusen gezählt hätte. Für Rondic könnte es am nächsten Spieltag im Heimspiel gegen Fortuna Düsseldorf mehr Einsatzminuten geben, da Damion Downs wahrscheinlich und Tim Lemperle sicher verletzungsbedingt ausfallen werden. In dem Spiel kann Rondic genug Werbung für sich machen. Für den vierten Neuzugang Anthony Racioppi gab es bisher noch keinen Einsatz für die Geißböcke. Racioppi ist von Hull City bis zum Saisonende an den FC ausgeliehen und ist bisher hinter Marvin Schwäbe die Nummer zwei im Kasten.

Christian Keller betonte, dass die Neuzugänge vom Typen her alle passen. Das spricht für einen guten Charakter und für ein Fördern der Gemeinschaft im Team, aber reicht es auch sportlich? Auf die Frage, dass es so wirkte, dass Schmied und Rondic keine A-Lösungen waren, antwortete Keller im Bild-Interview: „Wir haben nur Spieler geholt, von denen wir überzeugt sind.“ Ob es für das große Ziel, den Aufstieg in die Bundesliga, reichen wird, kann man erst am Saisonende feststellen. Dann kann man ein Gesamtfazit der einzelnen Spieler ziehen. 



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Stärkste oder schwächste Liga?

Gerhard Struber vom 1. FC Köln

Gib es für Rondic die Startelf?

Schmied vor Pflichtspiel-Debüt beim 1. FC Köln: Wer muss weichen?

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Schmied vor Pflichtspiel-Debüt beim 1. FC Köln: Wer muss weichen?

Die Eindrücke von Joël Schmied waren am Mittwoch auf dem Trainingsplatz vielversprechend. Der erste Einsatz des Innenverteidigers wird wohl nicht mehr lange auf sich warten lassen. Wahrscheinlich läuft der Neuzugang der Kölner Defensive bereits gegen die SV Elversberg das erste Mal auf für den 1. FC Köln: Wen ersetzt Joël Schmied in Strubers Elf?

Die Kölner versprechen sich eine Verstärkung der Defensive von ihrem Neuzugang aus der Schweiz. Dass der 26-Jährige bald mit Einsatzzeit rechnen darf ist unumstritten beim 1. FC Köln: Wen ersetzt Joël Schmied in Strubers Elf?

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Timo Hübers hatte am Mittwoch etwas klarzustellen. Nach dem Training am Morgen wies der Abwehrspieler in der Mixed Zone darauf hin, dass die Intensität seiner Mannschaft doch gar nicht so schlecht gewesen sei, wie ursprünglich von seinem Trainer erklärt. Die Laufwerte seien zumindest im Nachhinein korrigiert worden. Tatsächlich hatten die Geißböcke wie berichtet in der Gesamtbetrachtung mehr Kilometer abgespult, mehr Sprints und auch mehr intensive Läufe absolviert. Allerdings waren die Kölner sehr weit davon entfernt, deswegen auch die bessere Mannschaft auf dem Platz gewesen zu sein. Der FC hat den Rückrundenstart gegen Hamburg vollkommen verdient verloren und offenbarte einmal mehr erstaunliche Schwächen in den Zweikämpfen. Tatsächlich ist Köln in der Zweikampfbilanz am Boden die zweitschlechteste Mannschaft der Liga.

Wieder einmal überzeugte Martel

Weder in der Offensive noch in der Defensive wusste der FC so richtig zu überzeugen. Einer der wenigen Feldspieler, die ihre Normalform erreichten, war wieder einmal Eric Martel. Der gelernte Sechser kam auf der Innenverteidigerposition auf eine Passquote von 90 Prozent, gewann im Schnitt zwei von drei Zweikämpfen und kam auf 75 Ballkontakte. Und so bewies der 22-Jährige erneut, dass er auch verteidigen kann. Kann, aber vielleicht bald nicht mehr muss. Denn mit der Verpflichtung von Joël Schmied vom FC Sion verstärkten die Kölner Verantwortlichen die Abwehr der Geißböcke vor gut einer Woche. Schmied gilt als sehr konsequenter Abwehrspieler, kam bei Sion auf eine ordentliche Zweikampfquote von mehr als 65 Prozent und überzeugt zudem durch ein starkes Passspiel.

„Joël passt mit seinen athletischen und technisch-taktischen Fähigkeiten sehr gut zu unserem Anforderungsprofil. Beim FC Sion ist er auf und neben dem Feld zudem als Kapitän und sehr guter Kommunikator vorangegangen“, sagte FC-Geschäftsführer Christian Keller über den Neuzugang. Diese Fähigkeiten kann der 26-Jährige schon bald beim FC unter Beweis stellen. Denn für die Bank werden die FC-Bosse den Schweizer sicherlich nicht geholt haben. Und so stellt sich die Frage, für wen der etatmäßige Innenverteidiger in die Startelf rotiert oder zumindest eingewechselt wird. Die Anforderung an den Neuzugang sind jedenfalls klar formuliert. „Wir freuen uns, dass Joël das alles ab sofort im Training und in den Spielen beim FC einbringen und den Konkurrenzkampf auf dieser Position auf ein anderes Level heben wird“, so Keller.

“Ich kann es kaum erwarten, das erste Mal mit dem Geißbock auf der Brust aufzulaufen.“

Das Level soll der 26-Jährige also anheben. Wie gut dieser Plan aufgeht, wird sich möglicherweise schon im Duell gegen die SV Elversberg am kommenden Samstag zeigen. „Er ist ein positiv offener Typ, kommuniziert viel und bringt dann hoffentlich die Stärken ein, die wir uns von ihm versprechen“, sagte Timo Hübers am Mittwoch, wollte aber keine Prognose abgeben, ob der Neuzugang neben ihm spielen würde. Im Trainingsspiel klappte das am Mittwoch ganz gut. Die beiden Abwehrspieler harmonierten gut. Martel agierte wieder als Sechser. Bleibt der Kapitän der U21-Nationalmannschaft auch am Samstag im Zentrum, ist Schmied gesetzt. Denn Julian Pauli ist noch nicht wieder im Training. Damit wird wohl einer der beiden bisherigen Stammspieler Dejan Ljubicic oder Denis Huseinbasic seinen Platz in der Struberschen Elf verlieren. Das Trainingsspiel am Mittwoch ließ auf Huseinbasic schließen. Aber es sind noch Einheiten bis zum Heimspiel.

„Ich werde ab jetzt alles dafür tun, um das Vertrauen und den Glauben in meine sportlichen Fähigkeiten auf dem Platz zurückzuzahlen“, so Schmied bei Dienstantritt. „Ich freue mich auf die ersten Einheiten mit der Mannschaft und kann es kaum erwarten, das erste Mal mit dem Geißbock auf der Brust aufzulaufen.“ Das erste Mal mit Geißbock in einem Pflichtspiel könnte eben schon gegen die Saarländer sein. Seine sportlichen Fähigkeiten darf der Defensivspieler dann gerne unter Beweis stellen.

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Spieler des 1. FC Köln freuen sich.

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