„Die Mannschaft folgt, die Mannschaft ist voller Energie“- Die Stimmen zum Spiel des 1. FC Köln gegen Bayern München

Lukas Kwasniok vom 1. FC Köln
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„Die Mannschaft folgt, die Mannschaft ist voller Energie“- Die Stimmen zum Spiel des 1. FC Köln gegen Bayern München

Nach einem aufopferungsvollen Fight kann sich der FC nicht belohnen. Verstecken muss sich die Mannschaft von Lukas Kwasniok nach der 1:3-Niederlage gegen den FCB aber nicht: Die Stimmen zum Duell des 1. FC Köln gegen Bayern München.

Mit vier Veränderungen der Startelf war Lukas Kwasniok im Gegensatz zum Duell in Heidenheim gestartet. Gegen die Bayern lagen die Kölner sogar zunächst in Führung und hielten lange mit: Die Stimmen zum Duell des 1. FC Köln gegen Bayern München.

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Marvin Schwäbe im Duell gegen den 1. FC Heidenheim
Marvin Schwäbe (Foto: Sebastian Widmann / Getty Images)

Marvin Schwäbe:

„Ich glaube, dass wir das Spiel sehr lange offen gehalten haben, dass wir unsere Chancen hatten, dass wir Umschalter gut ausgespielt haben. Wir hatten die ein oder andere Situation, die hätten wir klarer sein können, um einfach ein bisschen zwingender vor dem Tor zu sein. Am Ende ist natürlich ärgerlich, dass wir mit einem 1:1 in die Halbzeitgehen. Dann hätten wir es vielleicht noch ein bisschen länger ziehen können, das zweite Gegentor zu bekommen. Insgesamt haben wir sehr, sehr gut verteidigt, wir haben ein gutes Spiel gezeigt und dann muss man einfach sagen: Die Bayern haben ihre Qualitäten.“

“Wir haben heute gefightet von der ersten bis zu letzten Minute. Das ist gerade in der Phase, in der wir sind, das, worauf es ankommt. Auch jetzt am Wochenende gegen Mainz müssen wir dann einfach wieder alles in die Waagschale werfen und zu Hause versuchen, die drei Punke hier zu lassen.“

Zum Tor von Serge Gnabry: „Ich hab es noch nicht gesehen. Für mich war das eher so, dass ich das Gefühl hatte, das war unabsichtlich. Natürlich passt er dann perfekt. Er tritt irgendwie auf den Ball, der geht drüber und direkt unter die Latte. In den letzten Wochen fressen wir solche Tore.“

Zur Defensivleistung: „Wir können uns auf jeden verlassen. Egal in welcher Situation wir stecken und egal, wer uns im Moment wegfällt, wir bekommen es adäquat hin, dass wir hinten eine Kette haben, die sich reinhaut, die versucht, alles weg zu verteidigen. Auch heute. Wie gesagt, die Bayern haben ihre Qualität.“

Zu Jahmai Simpson-Pusey: „Ich hatte am Wochenende schon gesagt, dass wir uns auf den Jungen freuen können, dass es ein guter Junge ist. Fußballerisch und körperlich bringt er einiges mit und macht sich sehr gut. Er wurde ins kalte Wasser geschmissen. Auch heute konnte man sehen, dass auf ihn Verlass ist und dass er für sein Lebensalter schon sehr weit ist.“

„Wir haben alles getan. Wir kämpfen, wir laufen.“

Jakub Kaminski im Spiel des 1. FC Köln gegen den FC St. Pauli
Jakub Kaminski

Jakub Kaminski:

„Wir haben alles getan. Wir kämpfen, wir laufen. Am Ende ist es einfach die Qualität der Bayern – mit Harry Kane, Michael Olise und Luis Diaz.“

Zur vergebenen Chance: „Ich habe meine rechte Wade da ein bisschen gespürt. Der letzte Schritt war dann nicht so gut von mir. Es war einfach ein intensives Spiel, für mich dann auch noch eine neue Position. Es tut natürlich weh. Aber am Samstag steht schon das nächste Spiel an und wir müssen schnell regenerieren.“

„Das war jetzt das letzte Spiel der Hinrunde. Wir müssen kämpfen, denn die Teams stehen alle sehr eng beieinander. Es war jetzt das achte Spiel ohne Sieg und da ist die Stimmung natürlich nicht so gut. Wir müssen jetzt kämpfen, kämpfen, kämpfen.“

„Ich bin bei meinen Positionen flexibel einsetzbar. Ich mache alles für den Verein. Es war eine gute Idee vom Trainer, weil die Bayern über die Flügel spielen und ich sollte in der Verteidigung Lundi und Cenk helfen.“

„Wir Jungs müssen kämpfen, Punkte sammeln. Am Ende müssen wir die Unterstützung der Fans haben. Die Stimmung ist in Köln immer überragend.“

Jahmai Simpson-Pusey feierte sein Debüt für die Geißböcke
Jahmai Simpson-Pusey

Jahmai Simpson-Pusey:

Zum Duell gegen Harry Kane: „Es hat sich großartig angefühlt. Er ist ein Top-Spieler und es ist für mich eine tolle Erfahrung gegen den Kapitän der englischen Nationalmannschaft zu spielen. Es gibt immer Dinge, die man verbessern kann.“

„Ich habe fast sieben Monate darauf gewartet, wieder zu spielen. Jetzt bekommen ich meine Chance und bin dafür wirklich dankbar.“

„Die Fans sind verrückt und ich mag es verrückt. Sie geben dir wirklich noch einmal einen Boost. Beim ersten Auswärtsspiel in Heidenheim hatte ich keine Ahnung, was mich erwarten würde. Aber ich habe da schon einen ersten Eindruck von den FC-Fans bekommen.“

„Ich versuche immer, Ruhe auszustrahlen. Gerade im Zentrum der Innenverteidigung darfst du nicht panisch wirken. Wenn ich Ruhe ausstrahle, sind auch die Jungs vor mir ruhig.“

„Die Mannschaft hat lange keinen Sieg mehr eingefahren und sehnt sich danach. Das ist das Ziel und wir arbeiten hart daran. Wir wollen keine Unentschieden, wir wollen gewinnen.“

„Wir wussten natürlich, was auf uns zu kommt. Der Spitzenreiter, ein Top-Trainer, taktisch hervorragend. In Heidenheim wurden wir dagegen eher physisch gefordert. Es war eine ganz andere Aufgabe.„

„Ich fühle mich großartig. Mein Körper muss sich jetzt erst mal wieder daran gewöhnen, zu spielen.“

Lukas Kwasniok vom 1. FC Köln
Lukas Kwasniok vom 1. FC Köln (Foto: Christof Koepsel/Getty Images)

Lukas Kwasniok:

„Wir hatten eine große Laufbereitschaft. Das Problem ist, die Bayern sind auch sehr fleißig. Wir konnten sie im Pokal bereits streckenweise stressen, daran konnten wir heute anschließen. In der ersten Hälfte sind wir drei Kilometer mehr gelaufen.“

„Wir haben viele Löcher gestopft, Tom Krauß sticht da heraus. Aber die Bayern mit ihrer individuellen Qualität haben das Spiel entschieden. Das 1:1 machen nicht viele. Und was Harry Kane macht, das ist fast schon außerirdisch. Er ist ein unglaublicher Fußballer, für mich einer der besten Allrounder.“

Kwasniok über Jakub Kaminski: „Kuba kann überall spielen und ist überall gut. Es ist durchaus auch ein Modell für die Zukunft, ihn im zentralen Mittelfeld spielen zu lassen.“

„Es ist schon sensationell, wie die Jungs sechs Ausfälle in der Innenverteidigung verkraften und wir den Bayern trotzdem so Paroli bieten konnten. Das geht nur, wenn alle Jungs das Herz am richtigen Fleck haben. Das geht nur, weil alle fokussiert arbeiten und weiter voran kommen wollen. Trotz der Unruhen von außen heute so eine Leistung zu zeigen und die ganzen Ausfälle in der Defensive zu verkraften, das ist nicht so einfach. Ich bin mir sicher, dass sich die Jungs für diese Aufopferungsbereitschaft bald wieder belohnen werden.“

„Die Mannschaft folgt, die Mannschaft ist voller Energie. Heute ärgern wir uns, morgen können wir schon wieder etwas lächeln. Am Freitag wird dann wieder gelacht. Und am Samstag dann hoffentlich gewonnen.“

“In Summe glaube ich, dass wir gegen die besten Gegner der Liga häufig nah dran waren. Das bestärkt die Überzeugung in uns selbst.“

Drohnen-Show über dem Stadion des 1. FC Köln

REWE Drohnen-Show 1. FC Köln
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Drohnen-Show über dem Stadion des 1. FC Köln

Am Mittwochabend hat der FC den Rekordmeister FC Bayern München zu Gast. Im Vorfeld der Begegnung gab es für die Stadionbesucher eine ganz besondere Show im nächtlichen Himmel über Köln: Drohnen-Show beim Duell des 1. FC Köln gegen Bayern München.

Am 17. Spieltag trifft der FC im Flutlichtspiel auf den Rekordmeister aus Bayern. Im Vorfeld gab es eine Drohnen-Show beim Duell des 1. FC Köln gegen Bayern München.

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Das neue Jahr hat für den FC wahrlich nicht besonders glänzend begonnen. Im vergangenen Duell gegen den 1. FC Heidenheim konnten die Geißböcke nur einen Punkt einfahren. Im Anschluss an die Begegnung zeigte die Fankurve sogar ein Anti-Kwasniok-Plakat. Die Stimmung ist aktuell aufgeheizt. Im Laufe der vergangenen Tage gab es von Seiten des Vereins Gespräche mit den Kölner Ultras, in denen die Hintergründe der öffentlichen Kritik besprochen worden sind.

“Wir haben mit dem Verein und gerade mit dem Vorstand den direkten Kontakt zu unserer aktiven Fanszene gesucht, um auch zu hinterfragen: Woher kommen denn die Ängste oder auch der Fingerzeig jetzt aus der Kurve, zu sagen: Ihr müsst schon ein bisschen aufpassen“, sagte Kessler. „Das ist sehr wichtig und da sind wir auch sehr stolz drauf: Wir wissen, wir sind ein großer Traditionsverein, wir haben viele Mitglieder und eine sehr große Fanszene, die uns überall bei Wind und Wetter bis hin nach Heidenheim begleitet. Da ist es wichtig, dass wir da in den Dialog gehen. Das haben wir getan und sehr konstruktiv miteinander gesprochen“, so Kessler weiter.

REWE Drohnen-Show 1. FC Köln

Drohnen-Show über dem Stadion

Vor dem Duell gegen den FC Bayern München sind die Erwartungen an weitere Zähler wohl nicht so hoch wie gegen den Tabellensiebzehnten am vergangenen Wochenende. Im Vorfeld der Partie gab es in Köln für die Fans dann eine besondere Show, die die Anhänger auf die Partie einstimmen und emotionalisieren sollte. FC-Hauptsponsor REWE zeigte im nächtlichen Himmel über Köln eine Drohnenshow, die sowohl den Namen des Vereins als auch den Geißbock und das Logo des Clubs in den Himmel schrieb. Eine besondere Aktion vor dem besonderen Duell, die zumindest kurzfristig den verloren gegangenen Glanz zurückholte.



Geballte Offensivpower, stabile Defensive – Das erwartet den 1. FC Köln gegen die Bayern

Den 1. FC Köln erwartet gegen Bayern München eine denkbar schwere Aufgabe
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Geballte Offensivpower, stabile Defensive – Das erwartet den 1. FC Köln gegen die Bayern

Nur wenige Tage nach dem Unentschieden beim 1. FC Heidenheim steht für den 1. FC Köln das letzte Spiel der Hinrunde und gleichzeitig das erste Heimspiel im neuen Jahr auf dem Programm. Am Mittwochabend empfängt das Team von Trainer Lukas Kwasniok den Rekordmeister. Das erwartet den 1. FC Köln gegen den FC Bayern München.

Nach dem 2:2 in Heidenheim steht für den FC nur vier Tage später das nächste Ligaspiel vor der Tür. Zum Abschluss der Hinrunde empfangen die Kölner den FC Bayern München und damit den Pokalgegner von Oktober. Seit dem ist viel passiert. Das erwartet den 1. FC Köln gegen den FC Bayern München.

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Form: Der FC Bayern München ist auch in dieser Spielzeit das Maß aller Dinge im deutschen Profifußball. Aus den bisherigen 16 Ligaspielen gingen die Münchener 14 Mal als Sieger vom Feld und mussten lediglich bei Union Berlin und gegen Mainz Unentschieden hinnehmen. Auch im Pokal ist der FCB durch die Siege gegen Wiesbaden, Köln und Union Berlin noch vertreten und trifft dort Anfang Februar auf RB Leipzig. In der Champions League haben die Münchner fünf Siege geholt und mussten bei Arsenal wettbewerbsübergreifend die bislang einzige Niederlage der Saison einstecken. Zum Start ins neue Jahr knüpfte der FCB an die Form aus dem vergangenen Jahr an und schlug den VfL Wolfsburg zu Hause mit 8:1. Damit stehen die Jungs von Trainer Vincent Kompany aktuell mit 44 Punkten souverän auf dem ersten Tabellenplatz.

Offensive, Defensive

Stark vor beiden Toren: Mit bereits 63 Treffern stellt der FC Bayern München die mit Abstand beste Offensive der Bundesliga. Im Schnitt erzielen die Jungs von Trainer Kompany fast vier Tore pro Partie. Auch in der Defensive weist der FCB Topwerte auf. So kassierten die Rot-Weißen in den bisherigen 16 Ligaspielen lediglich zwölf Gegentreffer und damit weniger als einen pro Spiel.

Ballbesitz, Passquote: Das Team von Trainer Vincent Kompany hat in dieser Saison mit 62 Prozent den meisten Ballbesitz aller Bundesligisten. Überdies stellt der deutsche Rekordmeister mit 90,5 Prozent die beste Passquote im deutschen Oberhaus.

Intensität: In der laufenden Spielzeit legten die Profis des FCB mit 1976,3 km die größte Laufstrecke zurück. Bei den intensiven Läufen (11300) sowie den Sprints (2707) stehen die Bayern jeweils hinter der TSG 1899 Hoffenheim.

Im Fokus: Michael Olise

Im Fokus: Michael Olise gehört zu den absoluten Leistungsträgern der Münchner. Der Franzose, der bereits in der vergangenen Saison mit 37 Scorerpunkten überzeugte, legt in dieser Saison scheinbar noch einmal eine Schippe drauf. In wettbewerbsübergreifend 26 Pflichtspielen sammelte der 24-Jährige bislang zwölf Tore und 15 Vorlagen. Olise gibt dem Spiel des FCB Tempo, Kreativität, Qualität und eine gewisse Unberechenbarkeit. Und der Offensivspieler scheint auch im neuen Jahr direkt da zu sein. Gegen den VfL Wolfsburg hatte der ehemalige Spieler von Crystal Palace mit zwei Toren sowie zwei Vorlagen einen großen Anteil am überragenden 8:1‑Erfolg. Bleibt Olise auf diesem Niveau, dürfte der FCB noch eine Menge Spaß am Franzosen haben.

Sebastian Sebulonsen im Zweikampf mit Michael Olise

4-2-3-1-System

Formation: Trainer Vincent Kompany lässt seine Mannschaft in einem 4-2-3-1-System auflaufen. Dabei ist Manuel Neuer im Kasten des Rekordmeisters gesetzt. Vor dem ehemaligen Welttorhüter bilden Jonathan Tah und Dayot Upamecano die Innenverteidigung. Auf der rechten Außenverteidigerposition hat sich Konrad Laimer etabliert. Links wechselten sich immer wieder Josip Stanisic, Hiroki Ito und Tom Bischof ab. In der Mittelfeldzentrale hat Joshua Kimmich seinen Platz eigentlich sicher, der Sechser ist aber angeschlagen. Neben dem deutschen Nationalspieler rotiert Kompany meist zwischen Tom Bischof, Leon Goretzka und Aleksandar Pavlović. In der offensiven Dreierreihe haben sich Luis Diaz links, Michael Olise rechts und Lennart Karl auf der Zehn festgespielt. Im Angriff hat Harry Kane eine Stammplatzgarantie und ist dort immer gesetzt.

Das sagen die Trainer

Lukas Kwasniok: „In Bezug auf das Ergebnis ist es das schwierigste Spiel, in Bezug auf die Motivation und einen Überraschungseffekt das einfachste. Die Aufgabe ist unheimlich schwierig, weil die Bayern samt Trainer aktuell mit einem wahnsinnigen Mindset an jedes Spiel herangehen. 16 Mannschaften haben es bislang versucht, die Bayern zu schlagen und keiner hat es geschafft. Es gab einige Teams, die sie über einige Zeit ärgern konnten, dazu zählen auch wir im Pokalspiel. Wir wissen, dass es eine Challenge wird.“

Vincent Kompany: „Was die Jungs am Sonntag gezeigt haben, ist nicht normal, das darf man nicht vergessen. Aber die Motivation ist da, wir wollen sehen, wie weit wir diese Form ziehen können. Wir wissen, dass es nicht leicht ist in Köln, wir hatten im Pokal in der ersten Hälfte ein sehr schweres Spiel, es hat 90 Minuten gebraucht, um den Unterschied zu machen. Aber wir haben das Gefühl, immer Tore machen zu können.“

Mögliche Aufstellung Bayern: Neuer – Laimer, Upamecano, Tah, H. Ito – Goretzka, Pavlovic – Olise, Gnabry, Luis Diaz – Kane


Schiedsrichter Patrick Ittrich pfeift den 1. FC Köln: Bittere Erinnerung, VAR-Ärger und (k)ein Protest

Patrick Ittrich im Spiel des 1. FC Köln 2017 gegen den BVB
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Schiedsrichter Patrick Ittrich pfeift den 1. FC Köln: Bittere Erinnerung, VAR-Ärger und (k)ein Protest

Am Abend trifft der FC im Heimspiel auf den FC Bayern München. Der Schiedsrichter ist für den FC kein Unbekannter, die Erinnerungen vor allem an eine Begegnung vielleicht nicht die besten. Patrick Ittrich pfeift den 1. FC Köln gegen den FC Bayern München.

Für den FC steht am Abend das erste Heimspiel des Jahres an. Die Geißböcke empfangen den FC Bayern München. An den Schiedsrichter haben die Kölner nicht nur gute Erinnerungen. Patrick Ittrich pfeift den 1. FC Köln gegen den FC Bayern München.

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Daran dass der FC das Pokalspiel gegen den FC Bayern München im Oktober am Ende durchaus verdient verloren hat, besteht natürlich kein Zweifel. Das 4:1 ging trotz starker erster Halbzeit wohl auch in der Höhe in Ordnung. Und doch gab es den ein oder anderen Misston bei den Kölnern. Denn den Ausgleich durch Luis Diaz hätte es so gar nicht geben dürfen. Der Spieler stand weit im Abseits, wie auch FC-Trainer Lukas Kwasniok später monierte. „Das war ein halber Meter. Ich finde, dass er das sehen kann, wenn nicht gar sehen muss.“ Doch der Schiedsrichter Tobias Welz hatte es eben nicht gesehen und ein Videoassistent wurde in der 2. Runde des Pokals bekanntlich nicht eingesetzt. Am Abend gibt es diesen, doch der FC ist nicht immer besonders gut mit der technischen Unterstützung gut gefahren.

Ärger über den VAR

So war der FC von einer der ersten Fehlentscheidungen mit dem VAR betroffen. Der FC unterlag im September 2017 dem BVB 0:5. Eine klare Angelegenheit, wie auch die Kölner Verantwortlichen problemlos anerkannten. Allerdings waren die Geißböcke alles andere als mit der Wertung des Spiels zufrieden, denn dagegen wollte der Verein vorgehen. Hintergrund war eine Fehlentscheidung von Patrick Ittrich, der am Abend die Begegnung der Kölner gegen den FC Bayern München pfeift. Der Unparteiische hatte nach einem Abschluss Sokratis die Begegnung abgepfiffen, da er ein Foul des Abwehrspielers am Kölner Keeper Timo Horn gesehen hatte. Erst nach dem Pfiff rollte der Ball über die Linie. Der VAR griff ein und informierte Ittrich, dass aus seiner Sicht kein Vergehen von Sokratis vorgelegen habe – Ittrich gab den Treffer. Das der Pfiff aber erfolgte, bevor der Ball die Linie passierte, war das Tor so oder so ungültig. Es hätte nicht anerkannt werden dürfen.

Die Kölner kündigten einen Protest gegen die Wertung des Spiels an, wollten das Ergebnis so nicht stehen lassen, nahmen schließlich aber davon Abstand. „Grund dafür ist vor allem, dass die Erfolgsaussichten für einen solchen Protest gering sind“, hieß es in einer Meldung. „Der FC hält es von der Frage des Protests unabhängig allerdings für dringend geboten, dass im Sinne der gesamten Liga Rechtssicherheit an den strittigen Punkten geschaffen wird.“ Insgesamt hat Ittrich den FC zehn Mal gepfiffen. Fünf Niederlagen stehen vier Siegen gegenüber. Zuletzt gab es im Februar 24 ein 1:1-Unentschieden gegen den VfB Stuttgart. Es ist bereits das zweite Mal, dass der Polizeibeamte die Begegnung des Rekordmeisters gegen den FC leitet. Im September 2019 war Ittrich Schiedsrichter beim 4:0-Sieg der Münchner.