Möglicher Transfer: Derrick Köhn und Leart Pacarada im Vergleich

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Möglicher Transfer: Derrick Köhn und Leart Pacarada im Vergleich

Leart Pacarada ist derzeit der einzige gelernte Linksverteidiger beim 1. FC Köln. Gerüchten Zufolge arbeitet man beim FC intensiv daran, Derrick Köhn ans Geißbockheim zu lotsen. Doch ist Köhn der richtige Mann für diese Aufgabe? Und worin unterscheiden sich Pacarada und Köhn?

Ein erstes Angebot des FC für Köhn soll der türkische Hauptstadt-Club bereits abgelehnt haben. Sollte der Wechsel dennoch über die Bühne gehen, hätte der FC nicht nur die nächste Lücke geschlossen, sondern auch einen Konkurrenten für Leart Pacarada verpflichtet. Worin unterscheiden sich Pacarada und Köhn?

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Gerüchten zufolge besteht konkretes Interesse an Derrick Köhn von Galatasaray Istanbul, ein erstes FC-Angebot soll der türkische Hauptstadt-Club allerdings abgelehnt haben. Galatasaray will Medienberichten zufolge für die Dienste des gebürtigen Hamburgers mindestens fünf Millionen Euro einstreichen. Soll heißen, soll der Transfer über die Bühne gehen, müssen sich Kessler und die Verantwortlichen der Gelb-Roten noch annähern. Wenn der Transfer des gebürtigen Hamburgers dennoch klappt, dann bedeutete das für den FC nicht nur das Ende einer großen Kaderbaustelle, sondern auch die Verpflichtung eines veritablen Konkurrenten für Leart Pacarada. Daher drängt sich die Frage auf: Worin unterscheiden sich Pacarada und Köhn? Wer könnte unter Trainer Lukas Kwasniok den Vorzug bekommen?

In der Position geeint, in den Stärken getrennt

Obwohl beide auf derselben Position spielen, unterscheiden sich die beiden in ihren Stärken signifikant. Während der kosovarische Nationalspieler ein technisch versierter Linksverteidiger ist, der seine Qualität vorwiegend in einer Viererkette zum Vorschein bringt, stellt der Deutsch-Ghanaer den Prototypen eines modernen, offensivfreudigen Flügelverteidigers in einer Dreier- oder Fünferkette dar. In Bezug auf die Geschwindigkeit liegt Köhn eindeutig vor Pacarada. Während Köhn in der abgelaufenen Spielzeit mit 35,81 km/h in der Spitze gemessen worden ist, kam Pacarada „nur“ auf 32,98 km/h Höchstgeschwindigkeit. Ferner wagt sich der potentielle Neuzugang häufiger ins Dribbling.

Pacarada weist jedoch in anderen Statistiken deutlich bessere Werte auf. So schlug der Kölner mit 115 Hereingaben mehr als dreimal so viele Flanken wie Köhn, der lediglich 35 vorweisen kann. Gleiches gilt für die Passquote. Während der 30-Jährige knapp 80 Prozent seiner Zuspiele an den Mann brachte, sind es bei Köhn unter 64 Prozent. Weiterhin zeigt sich Pacarada auch im Zweikampf deutlich robuster. So gewann der Kölner in der Aufstiegssaison 38 Kopfball sowie 318 Bodenduelle, während der ehemalige Bremer lediglich zehn gewonnene Kopfballduelle und 113 gewonnene Zweikämpfe auf seinem Konto verbuchte. Zwar weist Köhn ein deutlich höheres Tempo und mehr progressive Läufe auf, allerdings führt der kosovarische Nationalspieler deutlich mehr Sprints und intensive Läufe durch. In Sachen taktische Disziplin und Standards für Gefahr hat Köhn ebenso das Nachsehen. Köhn geht in seinem Spiel deutlich mehr Risiko und vernachlässigt in manchen Situationen Defensivaufgaben.

Mehr als nur ein Lückenfüller

Dennoch: Ein potenzieller Transfer von Köhn birgt jede menge Potenzial, dem Spiel des FC mehr Variabilität zu verleihen. Er würde dem Kader von Lukas Kwasniok vordergründig mehr Tempo, Tiefe und offensive Wucht auf der linken Seite bringen. Mit Pacarada, der in der Defensive und technisch deutlich stärker als der 26-Jährige ist, hätte der FC damit zwei verschiedene Verteidiger-Profile im Kader. Somit könnte man auf verschiedene Spielsituationen und Gegner flexibel reagieren. So wäre Pacarada gegen Mannschaften, in denen man viel Ballbesitz hat und das Spiel gestalten muss, die deutlich bessere Wahl. Köhn dagegen drängt sich insbesondere gegen spielerisch stärkere Teams sowie Mannschaften auf, um etwa gegnerisches Pressing durch Umschaltsituationen zu lösen. Daher scheint ein Transfer von Köhn sowohl aus sportlicher als auch aus strategischer Sicht sinnvoll und könnte dem FC im Laufe der Saison immens weiterhelfen. In erster Linie wäre auch die klaffende Kader-Lücke geschlossen, was sicher ganz weit oben auf der langen Transfer-To-Do-Liste von Thomas Kessler steht.

Weitere Optionen auf dem Transfermarkt

Auf der Suche nach Verstärkung für die linke Seite scheint Sportdirektor Thomas Kessler nicht alles auf die Köhn-Karte setzen zu können. Auch, weil der FC im Poker um Köhn mit dem russischen Club FK Krasnodar namenhafte und kapitalstarke Konkurrenz aus der ersten russischen Liga bekommen hat. Demnach steht medienberichten zufolge steht auch weiterhin Linksverteidiger Kristoffer Lund vom Serie B-Klub Palermo FC als möglicher Transfer im Raum, nachdem die Verhandlungen mit Lunds derzeitigem Arbeitgeber von Kessler aufgrund der verkomplizierenden Verhandlungen von seiten des Italienischen Klubs eigentlich bereits abgebrochen wurden. Beim Palermo FC ist der 23-jährige Lund Stammspieler, absolvierte in der abgelaufenen Saison 33 Spiele und erzielte ein Tor. In der Spielzeit davor kam der gebürtige Däne, der die US-amerikanische Staatsbürgerschaft besitzt, auf immerhin zwei Tore und drei Vorlagen in 35 Partien. Neben seinen Erfahrungen in der Serie B hat der Verteidiger auch bereits sieben Länderspiele für die USA vorzuzeigen.

Das sagt Gerhard Stuber zu Lemperles Nicht-Nominierung für den DFB

Gerhard Struber im Gespräch mit Tim Lemperle
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Das sagt Gerhard Stuber zu Lemperles Nicht-Nominierung für den DFB

Der 1. FC Köln wird das Testspiel gegen den FC Groningen ohne Tim Lemperle bestreiten. Der Angreifer fällt mit Rückenproblemen aus. Eigentlich war der Stürmer bei der U21 des DFB erwartet. Doch der 22-Jährige wurde nicht nominiert. Das sagt Gerhard Struber zur Nicht-Berücksichtigung von Tim Lemperle.

Wie bereits im Oktober stellt der FC erneut sechs Profis für die deutschen U-Nationalmannschaften ab. Allerdings ist Tim Lemperle bei der U21 nicht dabei. Überraschend bei der aktuellen Form des Stürmers. Und offenbar sorgt die Entscheidung auch für Unverständnis: Das sagt Gerhard Struber zur Nicht-Berücksichtigung von Tim Lemperle.

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Als der FC sich im Sommer in die neue Spielzeit aufmachte, war es ein Start ins Ungewisse. Zwar hatte Christian Keller einige Leistungsträger dann doch vom Verbleib beim FC überzeugen können, dennoch war nicht klar, wie der vermeintlich wertvollste Kader der Liga zusammenpassen würde. Auch die Rückkehr der Leihspieler garantierte ganz sicher keinen Erfolg. Ein dickes Fragezeichen stand wohl auch hinter Tim Lemperle. Das Kölner Eigengewächs hatte zwar eine ordentliche Spielzeit bei Fürth absolviert und war bei den Mittelfranken zum Stammspieler gereift, doch ob der gebürtige Frankfurter beim FC an die Leistung anknüpfen, sie vielleicht noch steigern würde, war komplett offen. Aus dem Fragezeichen ist ein beeindruckendes Ausrufezeichen geworden.

Bundestrainer Di Salvo verzichtet auf Lemperle

Lemperle ist einer der großen Leistungsträger der Geißböcke. Mit seinen fünf Toren und vier Assists in der Liga belegt er nicht Rang fünf der Scorerliste, Lemperle war in den vergangenen Wochen maßgeblich am Aufschwung der Kölner beteiligt. Umso erstaunlicher, dass der Stürmer nicht für die Länderspiele der U21 nominiert wurde. Während Eric Martel, Jan Thielmann und Jonas Urbig in den Kader berufen wurden, bleibt der 22-Jährige in Köln – und das nicht auf Wunsch der Geißböcke. „Der Cheftrainer hat mich angerufen und mir gesagt, dass er im Offensivbereich eine riesen Auswahl an besonderen Spielern hat. Das muss er aus meiner Sicht auch, wenn er auf Tim Lemperle verzichtet“, sagte Gerhard Struber am Mittwoch nach der Trainingseinheit.

Struber: „Er muss da eine extrem qualitativ hochwertige Auswahl haben“

Tatsächlich hat Antonio Di Salvo vier Angreifer für die Begegnungen gegen Dänemark am Freitag und Frankreich am kommenden Dienstag nominiert. Dieses Mal wieder mit dabei Youssoufa Moukoko. Der Stürmer, der auch beim FC im Gespräch gewesen sein soll, spielt aktuell für OGC Nizza, kam in den vergangenen drei Spielen genau eine Minute zum Einsatz. Auch Maximilian Beier kehrt wieder zurück. Der Dortmunder hatte im September seine A-Länderspiel-Premiere gefeiert. Di Salvo nominierte zudem Nick Woltemade vom VfB Stuttgart sowie Nicolo Tresoldi von Hannover 96. Woltemade ist aktuell beim VfB nur Joker, Tresoldi gehört zwar zu, Stamm, aber mit keiner besonders guten Scorerbilanz. Allerdings erzielten Woltemade, Beier und Tresoldi zuletzt ihre Tore in der U21.

Dennoch überrascht die Nicht-Nominierung auch den Kölner Coach. „Er muss da eine extrem qualitativ hochwertige Auswahl haben. Wir wissen aber auch, dass die U21 eine Mannschaft ist, die um den Titel spielen wird. Es ist das Beste, was es so gibt“, sagte Struber. „Ich hätte es dem Tim gewünscht und aus meiner Sicht hätte er es sich verdient. Aber der Teamchef trifft die Entscheidung.“ Dafür wurde nun Max Finkgräfe für die U20 nachnominiert. Doch auch mit dieser Entscheidung ist der Kölner Coach nicht so richtig glücklich: „Ich hätte ihn gerne hier gehabt.“


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Pacarada erneut verletzt

Spieler des 1. FC Köln freuen sich.

FC-Profis im Einsatz

Vor Testspiel – das ist der Plan mit Mark Uth, Tim Lemperle und Luca Kilian: „Der erste Schritt zurück“

Mark Uth beim Training des 1. FC Köln
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Vor Testspiel – das ist der Plan mit Mark Uth, Tim Lemperle und Luca Kilian: „Der erste Schritt zurück“

Der 1. FC Köln bestreitet am Donnerstag das Testspiel gegen den FC Groningen. Einige Spieler werden FC-Trainer Gerhard Struber nicht zur Verfügung stehen. Doch es gibt auch Rückkehrer beim 1. FC Köln: Das ist der Plan mit Mark Uth und Luca Kilian.

Zwar trainieren die Geißböcke aktuell nur mit einem Rumpfkader, das Lazarett lichtet sich aber beim 1. FC Köln: Das ist der Plan mit Mark Uth, Tim Lemperle und Luca Kilian vor dem anstehenden Testspiel gegen den FC Groningen..

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Ein perfektes Testspiel wird Gerhard Struber auch am Donnerstag mit seinem 1. FC Köln gegen den FC Groningen (13 Uhr, Liveticker bei come-on-fc.com) wohl nicht erleben. Ein knappes Dutzend seiner Spieler wird fehlen. Alleine neun Akteure sind mit ihren Nationalmannschaften unterwegs. Dennoch wird der Trainer die Leistung einiger Spieler besonders beobachten. Etwa die von Mark Uth. Der 33-Jährige wird gegen den niederländischen Erstligisten von Beginn an auflaufen. „Mark Uth wird morgen Spielzeit bekommen und starten. Dann schauen wir, wie es ihm geht“, sagte der Kölner Trainer am Mittwoch nach der Trainingseinheit. Problematische Reaktionen zeige der Offensivspieler auf die Belastung jedenfalls nicht. Uth könne mit der Belastung gut umgehen. „Jetzt wünschen wir uns, dass er das ins Spiel bringt“, sagt Struber.

Struber: „Es ist auf seidenem Faden alle“

Der Angreifer hatte große Teile der Vorbereitung individuell absolviert, um möglichst fit in die neue Saison zu starten. In der Begegnung gegen die SV Elversberg wurde der gebürtige Kölner ein- und fünf Minuten später wieder ausgewechselt. Die Diagnose klang harmlos: Zerrung im Adduktorenbereich. Seitdem hat Uth aber keine Minute gespielt. Dementsprechend langsam will es der Trainer mit dem Spieler dann angehen. „Es ist auf seidenem Faden alles, weil es in den letzten Monaten und Jahren einfach viele Rückschläge gegeben hat. Mittlerweile zeigt er sich stabil und wir hoffen, dass das morgen der erste Schritt zurück in Wettkampfminuten ist“, sagt Struber. Tatsächlich sind die vergangenen Jahre alles andere als optimal für den Stürmer verlaufen. Uth kam in den vergangene zweieinhalb Spielzeiten auf 19 Einsätze, laut transfermarkt.de verpasste der Stürmer aber 68 Begegnungen.

Wie lange Uth spielen wird, ließ der Trainer offen. „Wir wollen das von der Spielzeit schon in die Länge ziehen. Wir schauen, wie lange es funktioniert“, sagte Struber. „Es wird schon länger gehen wie eine Halbzeit.“ Uth habe viel investiert, sich aber auf der anderen Seite auch die nötige Zeit gelassen. Zuletzt war Uth bei der U21 eine Halbzeit lang im Einsatz. Nicht mit dabei werden Tim Lemperle und Luca Kilian sein. Lemperle leidet noch immer unter Rückenbeschwerden. Mal müsse nun von Tag zu Tag sehen, erklärte der Trainer. Luca Kilian ist dagegen wieder voll ins Training integriert. Aber: „Wir werden ihn morgen aus dem Spiel noch weghalten. Wir wollen ihm eine geregelte Woche mitgeben, bevor er in Matchzeit kommt“, sagte Struber. „Das Groningen-Spiel kommt ein bisschen zu früh für Luca.“ Möglicherweise wird der Abwehrspieler somit schon ein Kandidat für das Spiel gegen Preußen Münster am 22. November.

Struber: „Wir wünschen uns, dass er nächste Woche ins Training einsteigt“

Leart Pacarada wird ebenfalls nicht zum Einsatz kommen. Der Linksverteidiger hatte sich im Spiel gegen Fürth verletzt. Wie lange der Abwehrspieler ausfällt ist offen. „Es ist eine Flüssigkeit im MRT zu sehen gewesen. Wir wünschen uns, dass er nächste Woche ins Training einsteigt“, sagte Struber. Sicher sei das aber nicht. Struber kündigte an, den Spielern Spielzeit zu ermöglichen, die zuletzt ein wenig zu kurz gekommen seien. Dennoch wolle man sich „wieder verbessern“. „Wir wolle die Zeit nutzen, in unterschiedlichen Systemen zurecht zu kommen“, sagte Struber, der sich noch nicht festlegen wollte, ob er die komplette Zeit mit Dreierkette spielen lassen will.


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Pacarada erneut verletzt

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Nun wieder Pacarada: Gibt es das dritte Kapitel im Linksverteidiger-Wechselspiel?

Max Finkgräfe und Leart Pacarada vom 1. FC Köln.
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Nun wieder Pacarada: Gibt es das dritte Kapitel im Linksverteidiger-Wechselspiel?

Für Leart Pacarada war die Länderspielreise mit dem Kosovo verletzungsbedingt früher beendet als gedacht. Ob der Linksverteidiger gegen Darmstadt ausfällt, ist unklar, aber durchaus möglich. Eine Chance für Max Finkgräfe beim 1. FC Köln: Kommt es erneut zum Verletzungs-Wechsel zwischen Finkgräfe und Pacarada?

Mit Rückenbeschwerden kehrt der Linksverteidiger zurück von der Länderspielreise zum 1. FC Köln: Kommt es nun erneut zum Verletzungs-Wechsel zwischen Max Finkgräfe und Leart Pacarada? Es wäre das dritte Mal, dass einer der beiden vom Verletzungspech des anderen profitiert.

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Wenn man so will hat Gerhard Struber ein gewisses Luxusproblem. Während der Großteil der Stammelf im bisherigen Saisonverlauf meistens gesetzt war, sich die erste Elf eigentlich nicht großartig änderte – eigentlich nur aufgrund von Ausfällen – und von alleine aufstellte, ist mit Max Finkgräfe in den vergangenen Wochen eine vielversprechende Abwehroption in den Kader zurückgekehrt. Zwar verlief das Comeback des Youngsters am vergangenen Spieltag gegen den SSV Ulm alles andere als glücklich, doch nach der starken vergangenen Saison besteht wohl kein Zweifel daran, dass Finkgräfe schon in den kommenden Spielen eine wichtigere Rolle beim FC übernehmen wird. „Das war heute für ihn ein Stresstest. Er ist klug und reflektiert genug, um das richtig einzuschätzen“, sagte auch Christian Keller.

Finkgräfe kann sich im Training anbieten

Und während sich ein großer Teil der Stammformation auf Länderspielreise befindet, hat Finkgräfe in der Tat die Chance, sich nun über starke Trainingsleistungen anzubieten. Zudem könnte nun das Wechselspiel zwischen Leart Pacarada und Max Finkgräfe zu einer unendlichen Geschichte werden. Denn schon am vergangenen Donnerstag reiste der Routinier Pacarada aus dem Kosovo zurück. Eigentlich sollte der Linksverteidiger bei den Länderspieler in der Nations League antreten. Pacarada gehört zum absoluten Stammpersonal von Franco Foda. Doch wie berichtet machten dem Abwehrspieler Rückenbeschwerden einen Strich durch die Rechnung. Der 30-Jährige reiste zurück nach Köln, um sich weiteren Behandlungen zu unterziehen. Laut FC wolle man nun von Tag zu Tag schauen, wie es sich bei dem Abwehrspieler entwickelt. Das hört sich nicht dramatisch an, doch auch nicht unbedingt so, als würde der 30-Jährige am Montag wieder auf dem Platz stehen.

Doch die Zeit rennt. Denn schon am kommenden Freitag steht das nächste Spiel des 1. FC Köln auf dem Spielplan. Der FC ist zu Gast beim SV Darmstadt. Ob Pacarada nach seinen Rückenbeschwerden ein Mann für die erste Elf ist, darf zumindest hinterfragt werden. Und da kommt dann wieder Finkgräfe ins Spiel, der nach seinem Ausflug auf der rechten Seite, eine gute Option auf der linken ist. Bekanntlich hat sich der Youngster in der Vorsaison durch starke Leistungen immer mehr in den Fokus gespielt. Manch Experte sah den Linksverteidiger schon in die übergroßen Fußstapfen von Jonas Hector treten. Dabei profitierte Finkgräfe damals auch von der Verletzung eben von Pacarada.

Pacarada nun Stammspieler

Nachdem der Nationalspieler des Kosovo einige schwächere Leistungen abgeliefert hatte, erhielt Finkgräfe zunächst den Vorzug. Pacarada zog sich eine hartnäckige Muskelverletzung zu und fand nach seiner Genesung lange nicht mehr zurück in die Startelf. Unter Timo Schultz stand der 30-Jährige noch einmal in der Anfangsformation, bevor ihn ein Infekt erneut aus dem Spielbetrieb nahm. Erst nachdem sich Max Finkgräfe im Duell gegen Union Berlin verletzte, kehrte Pacarada für das Abstiegspiel gegen Heidenheim auf das Feld zurück. „Für mich persönlich war es eine erfolgslose Saison und der Abstieg hat mir sehr wehgetan. Das sind Sachen, die man im Fußball leider so erlebt. Da muss man wieder aufstehen, weitermachen und irgendwo Stärke rausziehen“, sagte Pacarada im Sommer.

Zu diesem Zeitpunkt kämpfte sich der Linksverteidiger erneut zurück in den Kader. Wieder nach einem Infekt. „Ich merke, dass die Arbeit von Tag zu Tag für mich persönlich immer leichter wird. Es geht in eine richtig gute Richtung“, sagte er nach seiner Rückkehr. Zudem hatte sich nun wiederum Finkgräfe in der Vorbereitung eine Knieverletzung zugezogen und fiel lange aus. „Mir tut es für Max extrem leid. Er ist ein echt guter Junge, ich halte auch auf dem Platz sehr viel von ihm. Ich wünsche ihm die schnellstmögliche Besserung“, sagte Pacarada, verbunden aber mit einer Kampfansage: „Für mich geht es jetzt darum, meine Chance zu nutzen und Gas zu geben.“ Die Chance hat der Linksverteidiger genutzt, ist Stammspieler.

Finkgräfe oder Pacarada?

Allerdings auch aufgrund Finkgräfes ungewollter Pause. Doch nun könnte das Verletzungspendel wieder in die andere Richtung ausschlagen. Denn auch Finkgräfe hatte angekündigt, dass er nun wieder bereit sei. „Ich gebe alles auf dem Platz und versuche, mich zu zeigen“, hatte der Youngster nach seiner Genesung gesagt. Und zum Duell mit Pacarada? „Er wird von Spiel zu Spiel besser, findet sich sehr gut rein. Er macht einen mega guten Eindruck. Ich versuche, mir so wenig Druck wie möglich zu machen, weil ich auch aus einer Verletzung komme“, sagt der 19-Jährige. „Ich versuche, auf mich selbst zu gucken, an mir selbst zu arbeiten und im Training alles zu geben. Der Rest kommt dann von alleine.“ Und: „Konkurrenz ist im Fußball normal.“ Dass die beiden Linksverteidiger aber immer wieder von der Verletzung des Konkurrenten profitieren, eher eine Seltenheit.


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Pacarada verletzt von Nationalmannschaft zurück

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FC im Nachteil? Viele Stammspieler auf Reise, aber nur wenig Zeit

Gerhard Struber beim Training des 1. FC Köln
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FC im Nachteil? Viele Stammspieler auf Reise, aber nur wenig Zeit

Für den FC startet diese Woche die Vorbereitung auf die Begegnung mit dem SV Darmstadt. Acht Stammspieler werden FC-Coach Gerhard Struber jedoch noch mindestens bis Mittwoch im Training fehlen. Und die Zeit ist dieses Mal besonders knapp, denn der FC spielt bereits am Freitag: Der 1. FC Köln startet unter erschwerten Bedingungen vor Darmstadt.

Nach der ersten Hälfte der Hinrunde hat der 1. FC Köln vier Punkte Rückstand auf den Relegationsplatz. Nun heißt es angreifen für Gerhard Struber und sein Team. Doch die Vorbereitung auf die Begegnung gegen Darmstadt ist für die Geißböcke besonders herausfordernd. Acht Stammspieler stoßen erst später zum Training hinzu, einer fällt möglicherweise verletzt aus und das Duell findet bereits am kommenden Freitag statt: Der 1. FC Köln startet unter erschwerten Bedingungen vor Darmstadt.

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Die zweite Länderspielpause geht für Gerhard Struber und seine Mannschaft in die zweite Woche. Mit dem Testspiel unter Ausschluss der Öffentlichkeit am vergangenen Donnerstag gegen den VfL Bochum und den Leistungen seiner Spieler war Struber durchaus zufrieden. „Wir haben heute vieles gut gemacht. Wir wollten aggressiv sein, intensiv spielen und gut abgestimmt sein. Wir haben uns Torchancen herausgespielt und Tore geschossen“, so der FC-Trainer. „Generell haben sich heute viele Spieler gezeigt und Werbung in eigener Sache gemacht. Viele haben auf ihrer Position gegen einen Bundesligisten einmal mehr unter Beweis gestellt, dass sie dran bleiben.“ Der FC gewann nach Toren von Neo Telle in der 90. Minute sowie Sargis Adamyan und Luca Waldschmidt. Die Geißböcke befanden sich mit dem Bundesligisten durchaus auf Augenhöhe. Eigentlich eine gute Erfahrung – eigentlich.

Die Zeit ist knapp, Stammpersonal fehlt

Denn wirklich viele Erkenntnisse im Hinblick auf die weiteren Begegnungen in der zweiten Bundesliga wird der FC-Coach nicht aus dem Test gegen Bochum gewonnen haben. Wie in der Länderspielpause zuvor, fehlten dem FC gleich acht Stammspieler, die mit ihren jeweiligen Teams auf Länderspielreise waren. So könnten sich zwar „viele junge Spieler heute gut zeigen“, so Struber, dass diese aufgrund der guten Leistungen aber eine Rolle in der anstehenden Begegnung gegen Darmstadt spielen werden, ist wohl ausgeschlossen. Mit der Rückkehr der Nationalspieler werden die Plätze wieder besetzt sein. Im Training fehlten sie den Kölnern jedoch in der Zwischenzeit. Und so konnte der FC-Cheftrainer die ganze Woche nicht mit seinem Stammpersonal arbeiten. Für die Vorbereitung auf das anstehende Duell gegen Darmstadt keine optimalen Bedingungen.

Möglicher Ausfall von Leart Pacarada

Zumal die Zeit auch nach der Rückkehr für die FC-Akteure besonders knapp ist. Die letzten Länderspiele finden für die FC-Profis am Dienstagabend statt. So kann Struber möglicherweise Mittwoch, vielleicht auch erst am Donnerstag mit einem Wiedereinsteigen ins Mannschaftstraining planen. Wenig Zeit für den 1. FC Köln, sich gemeinsam auf die Aufgaben zum Beginn der zweiten Hälfte der Hinrunde vorzubereiten. Vor der Begegnung gegen die Lilien bleibt sogar besonders wenig Zeit. Im Unterschied zu den anderen Vereinen, die auch Nationalspieler entsendet haben, muss der FC am neunten Spieltag jedoch bereits am Freitagabend starten. So bleiben Struber und seinem Team nur zwei Einheiten mit der (fast) kompletten Mannschaft – wenn überhaupt.

Die Kürze der Zeit gilt natürlich auch für Kölns direkten Gegner am Freitag. Darmstadt entsandte mit Fabian Nürnberger jedoch nur einen Akteur zur Nationalmannschaft. Der Mittelfeldspieler trennte sich mit dem Team von Bulgarien 0:0 von Luxemburg mit Mathias Olesen. Nürnberger gehörte nur zum Beginn der Saison zum Stammpersonal. Den FC könnte die Länderspielpause zudem doppelt hart treffen. FC-Abwehrspieler Leart Pacarada verletzte sich und musste mit Rückenproblemen den Kader des Kosovo frühzeitig zur Behandlung in Köln verlassen. Ein Ausfall könnte durch den wieder einsatzbereiten Max Finkgräfe zwar ausgeglichen werden, allerdings würde eine längere Verletzung Pacaradas erneut eine Schwächung des Kölner Kaders bedeuten.


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Pacarada verletzt von Nationalmannschaft zurück

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Droht dem „besten Linksverteidiger der 2. Liga“ eine weitere schwere Saison?

Leart Pacarada vom 1. FC Köln
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Droht dem „besten Linksverteidiger der 2. Liga“ eine weitere schwere Saison?

Fast 250 Mal stand Leart Pacarada in der 2. Bundesliga auf dem Platz. Der Abwehrspieler wurde von Steffen Baumgart einst als bester Linksverteidiger der Liga geadelt. Zeigen konnte das der 29-Jährige aber nicht immer. Und auch in der kommenden Spielzeit wird es Pacarada schwer haben.

Kein FC-Profi kennt die 2. Bundesliga so gut wie Leart Pacarada. 247 Mal lief der Abwehrspieler im Unterhaus des deutschen Fußballs auf. Trotz der Erfahrung steht er wohl auch in der kommenden Saison erst einmal hinten an beim 1. FC Köln: Leart Pacarada – wie geht es weiter in Liga zwei?

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Die Voraussetzungen waren nun wahrlich alles andere als schlecht. Von Steffen Baumgart, dem damals künftigen und heutigem Ex-Trainer, wurde Leart Pacarada als bester Linksverteidiger der 2. Bundesliga geadelt. Trotz der drohenden Transfersperre war die Vorfreude des Spielers auf den 1. FC Köln zudem so groß, dass der Abwehrspieler zu einem Zeitpunkt in die Domstadt zog, da stand der bereits früh ausgehandelte Kontrakt noch mehr als auf der Kippe. Doch die Sperre wurde bekanntlich ausgesetzt, Pacarada konnte wechseln, der Umzug war nicht umsonst. Und nach dem Abgang von Jonas Hector standen die Chancen bei so viel Lobhudelei auch nicht schlecht, einen Stammplatz im Kölner Konstrukt zu erobern.

Fünf Einsätze in der gesamten Rückrunde

Die ersten Eindrücke in den Vorbereitungsspielen waren ebenfalls sehr gut und so verwunderte es nicht, dass Pacarada tatsächlich in Baumgarts Planungen eine erhebliche Rolle spielte. Nur waren die Fußstapfen, die Jonas Hector hinterlassen hatte und die aus dem Abgang des Kapitäns entstandenen Erwartungen an den Linksverteidiger so groß, dass der Nationalspieler des Kosovo von Beginn an einen schweren Stand hatte. Eine unglückliche Situation. Denn auch wenn Christian Keller und Co. immer wieder erklärten, dass Pacarada sicherlich kein Eins-zu-eins-Ersatz für Jonas Hector sein soll, wurde genau das von vielen Anhängern lange erwartet. Elf Mal in Folge stand Pacarada zu Beginn der vergangenen Saison in der Startelf, nach dem 0:6 gegen Leipzig und dem Pokal-Aus war Baumgarts Vertrauen erst einmal aufgebraucht.

Pacarada saß auf der Bank, hatte seinen Stammplatz verloren. Schon im nächsten Duell lief der etatmäßge Innenverteidiger Dominique Heintz auf der linken Seite auf. Als sich der Abwehrspieler Mitte Dezember dann auch noch eine Muskelverletzung zuzog, blühte der Stern von Max Finkgräfe auf. Der Kölner Youngster erhielt sein Startelf-Debüt unter Baumgart, nutzte die Chance und auch nach dem Aus des Trainers und der Verpflichtung von Pacaradas altem Wegbegleiter Timo Schultz war der Abwehrspieler weiterhin außen vor. Der 29-Jährige kam in der Rückrunde auf gerade einmal fünf Einsätze. Auch, weil sich Pacarada eine hartnäckige Mandelentzündung einhandelte.

Pacarada mit der größten Zweitliga-Erfahrung

Nach einem schwierigen ersten Jahr beim FC soll das zweite für den im Rheinland aufgewachsenen Verteidiger besser, erfolgreicher werden. Und Pacarada bringt viel für die 2. Bundesliga und den angedachten Offensivfußball mit. Der Abwehrspieler schlug zu Zeiten in St. Pauli die meisten Flanken, gewann im gegnerischen Drittel viele Zweikämpfe und Bälle und überzeugte mit progressiven Läufen. Vor allem aber wartet der Routinier mit einer enormen Erfahrung als Zweiliga-Spieler auf. Fast 250 Mal spielte Pacarada im Unterhaus des deutschen Fußballs. Kein anderer FC-Profi kennt die Liga so gut.

Und doch steht Pacarada wohl auch in dieser Spielzeit zunächst einmal erst hinten an. Möglicherweise hätte Gerhard Struber die Karten neu gemischt. Doch Finkgräfe ist der Newcomer der Kölner der vergangenen Saison, hat sich den Stammplatz redlich verdient und machte auch nur wenige Anstalten, dass man von ihm abrücken könne. Zudem erholt sich Pacarada erneut von einem Infekt, wird wohl am Dienstag erstmals ins Mannschaftstraining einsteigen. Unterm Strich hat Pacarada mehr als zwei Wochen Vorbereitung verpasst. Pacarada wird es wohl trotz seiner Erfahrung erneut schwer haben. Es sei denn Finkgräfe wird eine Option auf der linken offensiven Seite.

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