Wieder mehr Hurra-Fußball beim 1. FC Köln? Aber nicht zu Lasten der Defensive

Tom Krauß machte eine ordentliche Partie gegen Leipzig
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Wieder mehr Hurra-Fußball beim 1. FC Köln? Aber nicht zu Lasten der Defensive

Die Geißböcke sind bisher in Sachen Torverwertung gut in die Bundesliga gestartet, spielen auch gegen starke Gegner wie zuletzt RB Leipzig mutig nach vorne. Das erinnert in Teilen an den Anfang der vergangenen Saison beim 1. FC Köln: Mutige Offensive, insgesamt stabile Defensive.

Auch gegen RB Leipzig hatte der FC am Samstag seine Chancen, hätte das Spiel vielleicht noch einmal spannend machen können. Die Kölner spielen unabhängig des Gegners mutig nach vorne. Erinnerungen an die Vorsaison werden wach, als von einer fehlenden Balance die Rede war, doch die Abwehr steht insgesamt recht stabil beim 1. FC Köln: Mutige Offensive, insgesamt stabile Defensive.

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Auch, wenn die Niederlage bei RB Leipzig schmerzhaft war, sie war wohl verdient. Zumindest waren sich da die Protagonisten des FC einigermaßen einig. „Am Ende ist das Ergebnis schon in Ordnung“, sagte beispielsweise Thomas Kessler. Ein Tor mehr hätte es dann aber schon sein dürfen. Das sagte auch der xGoals-Wert nach der Begegnung. Die Kölner kamen auf 1,78, RB Leipzig auf 2,5. Nach der Qualität der Chancen wäre für Köln also wohl mehr möglich gewesen. Tatsächlich suchen die Kölner in dieser Spielzeit meist die Flucht nach vorne und das oft auch spielerisch. Das mit Erfolg. Aktuell liegt der xGoals-Wert bei 6,5, der FC erzielte aber bereits neun starke Tore. So viel wie seit 48 Jahren in der Bundesliga nicht mehr. In der Tor-Effizienz liegt der FC damit in der Top-fünf der Liga. Zum Vergleich im Abstiegsjahr lag der xGoals-Wert zum gleichen Zeitpunkt bei 3,7, getroffen hatten die Kölner drei Mal.

Wie steht es um die Kölner Defensive?

Und obwohl es sich zurzeit wohl ganz anders anfühlt, hat der aktuelle Fußball damit doch ein wenig von dem der Vorsaison – zumindest zum gleichen Zeitpunkt der Spielzeit. Da kamen die Kölner nach dem 4. Spieltag bereits auf einen xGoals-Wert von zwölf, der FC hatte elf Tore erzielt. In Teilen kehren die Geißböcke wieder zurück zum Hurra-Fußball, wenn auch taktisch anders, vor allem variabel eingestellt, wenn auch ganz anders dosiert und dazu mit einem anderen Kader. Doch unabhängig des Gegners, des Namen, des Kaderwerts haben die Geißböcke den Vorwärtsgang eingelegt. Lukas Kwasniok hält bislang sein Versprechen des Spektakels. Nur fiel dem anfänglichen Spektakel der Vorsaison die Defensive zum Opfer. So dass die Frage nach ähnlichen Schwierigkeiten in der Hintermannschaft durchaus erlaubt ist.

Bislang wirkt die Abwehr stabil, wenn auch nicht immer sattelfest. Gerade bei den Standardsituationen geriet die Kölner Defensive gegen Leipzig gehörig ins Schwimmen, wie auch Eric Martel nach dem Spiel zugab. „Wir müssen die Standards besser verteidigen. Jedes Mal, wenn ein Ball reingeflogen ist, hat es lichterloh gebrannt“, sagte der Sechser. Und das zeigt sich gerade bei den Gegentoren. Fünf von sieben fielen eben nach Standards. Allerdings wurden damit auch nur zwei Gegentore herausgespielt. Dass die Defensive bislang so gut hält, war dabei nicht unbedingt abzusehen. Joel Schmied hatte in der vergangenen Saison wahrlich keine Eigenwerbung betrieben, Timo Hübers war ebenfalls alles andere als sattelfest. Zudem verpflichtete der FC Spieler aus unter anderem der dänischen oder zweiten italienischen Liga, bei denen sicherlich nicht klar war, ob sie in der Bundesliga bestehen würden.

Erstaunliche Defensivwerte

Das scheint bei Kristoffer Lund und Sebastian Sebulonsen der Fall zu sein – zumindest bislang. Und das eben gegen Mannschaften aus dem Oberhaus, die in der Vorwärtsbewegung sicherlich anders auftreten, als die Clubs der 2. Bundesliga gegen einen absoluten Aufstiegsfavoriten. Dazu spielen die Kölner in der letzten Kette extrem variabel. Doch es gibt auch noch einen anderen Teil der Wahrheit. Der FC hat bislang mit großem Abstand die wenigsten Zweikämpfe bestritten (490, davor Wolfsburg 530). Dazu ist die Zweikampfquote die drittschlechteste der Liga. Auch bei den Balleroberungen sind die Kölner das Schlusslicht der Liga – und das mit großem Abstand (38/davor Augsburg 53). Die Werte liegen möglicherweise auch daran, dass der FC den Gegner erst einmal kommen lässt. Allerdings tun das andere Mannschaften eben auch mit deutlich besseren Werten.

Und auch in Sachen intensive Läufe und Sprints gehört Köln zum Schlussdrittel der Liga, im Gegensatz zu den insgesamt abgespulten Kilometern. Und doch sah die Arbeit der Hintermannschaft gerade gegen Mainz und Freiburg doch über weite Strecken so gut aus, dass Marvin Schwäbe recht wenig zu tun bekam. Bis zum vergangenen Spieltag lag der gegnerische xGoals-Wert gegen den FC im Schnitt bei 1, also ein Gegentreffer wäre pro Spiel zu erwarten gewesen. Die Partie gegen Leipzig schraubte den Wert in die Höhe. Zudem stehen da am Ende des Tages mehr Punkte auf dem Konto als es die ersten vier Spieltage mit drei Auswärtsspielen gegen Europapokal-Anwärter hätten vermuten lassen. Insofern scheint der Plan bislang aufzugehen.




Ungewohnt fahrig: Marvin Schwäbe erwischt nicht seinen besten Tag für den 1. FC Köln

Marvin Schwäbe vom 1. FC Köln gegen RB Leipzig
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Ungewohnt fahrig: Marvin Schwäbe erwischt nicht seinen besten Tag für den 1. FC Köln

Bei der 1:3-Niederlage gegen RB Leipzig fiel der Kölner Keeper durch die ein oder andere Unsicherheit auf. Das war sicher nicht sein bestes Spiel für den 1. FC Köln: Marvin Schwäbe zeigt sich ungewohnt fahrig.

Auf der einen Seite der gewohnte Rückhalt, auf der anderen Seite überraschende Unsicherheiten – ganz sicher nicht das beste Spiel für den 1. FC Köln: Marvin Schwäbe zeigt sich ungewohnt fahrig.

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Gewohnt stoisch blickte Marvin Schwäbe drein, als er in der Pause der Begegnung gegen RB Leipzig in die Kabine marschierte. Ungewohnt wild war allerdings sein Auftreten bis dahin. Zweifelsohne hatte der Kölner Keeper sicherlich nicht seinen besten Tag erwischt. Die Kölner Nummer eins war auf der einen Seite auch nicht ganz schuldlos an einigen gefährlichen Situationen, hatte aber auf der anderen Seite aber auch großen Anteil daran, dass der FC nicht mit einer höheren Niederlage nach Hause reiste. So parierte der Kölner Keeper einen Flachschuss von Assan Ouédraogo mit einem starken Fußreflex. Auch beim 2:1 durch Romulo tauchte der Kölner Keeper zunächst stark ab, offenbarte dann aber eine von mehreren Unsicherheiten, die die Kölner Nummer eins durch das Spiel verfolgte.

Schwäbe „nicht verantwortlich“ für die Niederlage

Während der Keeper bei der Führung durch Ouédraogo keine Chance hatte, verschätzte sich der Torhüter Mitte der ersten Halbzeit bei einem unnötigen Ausflug aus dem Gehäuse. Schwäbe rutschte am Ball vorbei und machte damit eine ungefährliche Situation scharf. Dass der Kölner Keeper bei Distanzschüssen gerne den Ball schonmal wegfaustet, ist bekannt. Auffallend gegen Leipzig, dass Schwäbe immer wieder flache Bälle abprallen ließ, ab und an keinen sichernden Zugriff hatte. So eben auch beim 2:1. „Sicherlich ist heute der ein oder andere Ball vielleicht nicht ganz so bei ihm geblieben, wie wir das gewohnt sind, aber Marvin Schwäbe ist heute nicht verantwortlich dafür, dass wir das Spiel heute verloren haben“, so FC-Sportdirektor Thomas Kessler.

Das nicht, zumal Schwäbe wie gesagt eben auch den FC im Spiel hielt, aber den besten Tag erwischte der Keeper eben auch nicht. Beim dritten Leipziger Treffer sah der Kölner Keeper den Ball sicherlich erst sehr spät, die Mauer funktionierte nicht wirklich. Ob der halbhohe Ball aber wirklich unhaltbar war, darf mindestens diskutiert werden. Trotz der fahrigen Leistung ist Schwäbe natürlich auch weiterhin als Nummer eins unumstritten. Eine ähnliche Torwartdiskussion wie in der vergangenen Saison wird es in Köln aktuell nicht geben und wäre auch vollkommen fehl am Platz. Denn die Qualitäten des 30-Jährigen sind nicht erst seit der vergangenen Saison belegt.


Kommentar: Eine bittere Niederlage – aber eine, die Mut machen kann

Die Spieler des 1. FC Köln nach der Niederlage in Leipzig
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Kommentar: Eine bittere Niederlage – aber eine, die Mut machen kann

Die Niederlage gegen Leipzig war für den FC die erste seit fast fünf Monaten. Sie war sicherlich verdient, dennoch ärgerlich, sie sollte aber auch Mut machen. Ein Kommentar zur 1:3-Pleite des 1. FC Köln in Leipzig.

Am Samstagabend verloren die Geißböcke das erste Mal seit Monaten wieder. Doch die Niederlage ist zum einen verdient gewesen, zum anderen auch ein Mutmacher im Bezug auf das Saisonziel: Ein Kommentar zur 1:3-Pleite des 1. FC Köln in Leipzig.

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Nach fast fünf Monaten hat der 1. FC Köln also mal wieder eine Niederlage hinnehmen müssen. Auf die 0:1-Pleite in Hannover folgten inklusive der Vorbereitungsspiele 14 Begegnungen in Serie ohne Niederlage. Eine sicherlich beeindruckende Bilanz, die möglicherweise bei dem ein oder anderen Fan einen Hauch von Unbesiegbarkeit implementiert hat. Doch natürlich war diese erste Pleite nach dem Wiederaufstieg nur eine Frage der Zeit. Gegen RB Leipzig unterlagen die Kölner verdient 1:3 und bewiesen genau das, was Trainer Lukas Kwasniok unter der Woche schon angedeutet hat: Dass man sich da „nicht etwas in die Tasche lügen“ wolle und schon gar nicht solle. Zumindest der Tabellenplatz schien dann doch ein wenig hochgegriffen.

Eine bittere Pleite

Auch, wenn der starke Saisonauftakt dazu verleitet, darf man schließlich nicht vergessen, wo die Kölner herkommen. Nämlich einmal mehr aus der zweiten Bundesliga. Einer zweiten Liga, die der FC zwar als Meister abgeschlossen hat, in der die Kölner aber wahrlich nicht den attraktivsten Fußball gespielt haben. Nicht umsonst stand am Ende eine Trainerentlassung und nicht umsonst gab es im Mai erhebliche Zweifel daran, mit diesem Kader in der Bundesliga bestehen zu können. Und wenn man sich nun also daran erinnert, dass der FC ein Aufsteiger ist, dann lautet das Saisonziel eben zuallererst Klassenerhalt. Insofern ist eine Niederlage in vier Spielen gegen Gegner, die entweder europäisch spielen oder angesichts ihrer wirtschaftlichen Möglichkeiten international spielen wollen, alles andere als schlecht.

Im Gegenteil: Gerade aufgrund des schweren Saisonauftakts dürften wohl nur die wenigsten mit der bisherigen Punkteausbeute überhaupt gerechnet haben. Der FC hat also jetzt schon Zähler gesammelt, die ihm für den Kampf um den Klassenerhalt ein kleines Polster bescheren. Das 1:3 ist also eine Niederlage, mit der man bei einem Champions-League-Anwärter durchaus hätte rechnen müssen und sicherlich kein Zeichen dafür, dass die Auftakterfolge Richtung Eintagsfliege tendieren. Denn die Kölner haben trotz der verdienten Pleite bewiesen, dass sie eben auch mit einer sportlichen Top-Mannschaft – wohlgemerkt mit einem Kaderwert von rund 350 Millionen Euro – mitspielen können und haben versucht, spielerische Lösungen zu finden. Das klappte oft, aber eben nicht immer.

Auch das Aufbäumen gegen die scheinbar sichere Niederlage war einmal mehr ein Zeichen dafür, dass die Mannschaft trotz des harten Konkurrenzkampfes intakt ist. Die Niederlage tut sicherlich weh, sie macht aber Mut für kommende schwere Begegnungen und zeigt, dass der FC aktuell auf einem sehr guten Weg ist. Für einen Aufsteiger sogar auf einem sehr sehr guten!


1. FC Köln: Aufmunternde Worte für den Unglücksraben Ragnar Ache

Ragnar Ache im Spiel gegen RB Leipzig
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1. FC Köln: Aufmunternde Worte für den Unglücksraben Ragnar Ache

Möglicherweise hätte ein weiterer Treffer die Dynamik des Spiels noch einmal verändert. Doch der Kölner Torjäger vergab die wohl größte Chance für den 1. FC Köln: Ragnar Ache erhält dennoch natürlich viel Zuspruch aus der Mannschaft.

Es war wohl die beste Chance der zweiten Halbzeit, die Ragnar Ache im Duell gegen Leipzig liegenließ. Dennoch gab es natürlich keine Kritik von den Spielern des 1. FC Köln: Ragnar Ache erhält vielmehr viel Zuspruch.

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Die beiden Gegentreffer unmittelbar vor dem Seitenwechsel waren in der Wahrnehmung der Kölner wohl Spiel entscheidend. Doch es gab noch ein weiterer Moment, der vielleicht noch einmal Spannung gebracht hätte. „Wenn wir dann das 3:2 machen durch Ragnar, dann wird es vielleicht auch noch mal ein anderes Fußballspiel“, sagte Tom Krauß nach dem 1:3 in Leipzig. Ob ein mögliches Tor von Ache zu einem anderen Ergebnis geführt, die Spieldynamik verändert hätte, ist natürlich spekulativ. Für mehr Spannung hätte ein Treffer kurz vor Spielende definitiv gesorgt. Ache kam nach einer perfekten Flanke von der rechten Seite ziemlich unbedrängt zum Abschluss, legte den Ball aus nächster Nähe aber neben das freie Tor. „Wenn Ragnar den über die Linie drücken kann, haben wir noch mal ein spannendes Fußballspiel“, sagte auch Thomas Kessler.

„Er wird die Schritte gehen“

Nur schießt der Konjunktiv bekanntlich keine Tore. Ache hatte die Chance nun mal liegen lassen. „Das passiert bei einem Stürmer nun mal. Er muss Im Bruchteil einer Sekunde eine Entscheidung treffen“, sagte der Sportdirektor. In diesem Fall war es offensichtlich die falsche. „Er hat den Ball nicht so erwischt, wie er das haben wollte. Das ist total unglücklich, aber wir werden in dieser Saison noch viel Freude an ihm haben“, so Kessler weiter. Und auch Jan Thielmann schlug in eine ähnliche Kerbe. „Ragnar ist Stürmer. Er weiß selbst, dass er den in vielen von zehn Fällen reinmacht“, sagte der Torschütze. Tatsächlich war Ache an diesem Abend sicher nicht der einzige Spieler, der die falsche Entscheidung getroffen hatte. Bei anderen waren die Folgen sogar schwerwiegender. Und Ache gab nach der vergebenen Chance weiter Gas.

Das fiel auch Lukas Kwasniok besonders positiv auf. „Ich bin mir relativ sicher, dass er in der Vergangenheit auch mal eine Großchance verkickt hat. Er hat weitergemacht und ist jetzt in der Bundesliga angekommen und darf jetzt hier beim 1. FC Köln spielen“, so Kwasniok. „Wir sind happy, ihn bei uns zu haben. Er wird sicherlich noch oft genug der entscheidende Mann auf dem Feld sein. Das gehört zum Stürmerleben nun mal dazu.“ Für den Kölner Trainer habe Ache sogar die absolut die richtige Reaktion nach seiner vergebenen Chance gezeigt. „Er wird die Schritte gehen. Er ist ein herausragender junger Mann“, sagte der Coach.


Lukas Kwasnioks bittere Vorahnung: Vier Minuten als Punktekiller

Tom Krauß im Zweikampf
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Lukas Kwasnioks bittere Vorahnung: Vier Minuten als Punktekiller

Leipzig bleibt für den FC ein schweres Unterfangen. Allerdings erlebten die Kölner kein Debakel. Im Gegenteil, die Geißböcke hatten durchaus Chancen. Vier Minuten durchkreuzen die Pläne des 1. FC Köln in Leipzig.

Zum ersten Mal seit Ostern hat der FC wieder ein Spiel verloren. Dabei spielten die Kölner lange gut mit. Vier Minuten durchkreuzen die Pläne des 1. FC Köln in Leipzig. Allerdings ging die Niederlage durchaus in Ordnung.

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So ein wenig hatte es Lukas Kwasniok wohl geahnt, als er unter der Woche die individuelle Qualität des Gegners ansprach. Die zahlreichen Ausfälle, die Leipzig zu beklagen hatte, würden andere sicherlich auffangen, so der Tenor. Und der Coach sollte recht behalten. Am Ende waren es vier Minuten, die aus Kölner Sicht das Spiel in Sachsen entschieden. Zunächst schlug Johan Bakayoko einen Haken, auf den der ansonsten gut aufspielende Tom Krauß keine Antwort fand. Am Ende war es Romulo, der zum Leipziger 2:1 einschob. Dann war es David Raum, der mit einem direkt verwandelten Freistoß das 3:1 erzielte. „Ich glaube, dass es in der ersten Halbzeit natürlich für uns sehr unglücklich war, dass wir zum Ende dann eben diese beiden Gegentreffer bekommen. Dann wird es natürlich total schwer, in der zweiten Halbzeit in Leipzig bei der Qualität, gerade auch im Umschaltspiel“, sagte Thomas Kessler.

„Er ist ein herausragender Mann“

Auch Lukas Kwasniok sah gerade in jenen vier Minuten vor dem Halbzeitpfiff die entscheidenden. „Der Killer war dann am Ende das stark herausgespielte Tor. So etwas kann man nicht immer verteidigen. Dann kassierst du spät das 1:3, das war dann so ein Killer“, sagte der Trainer. Tatsächlich war das zwischenzeitliche 1:1 im ersten Abschnitt nicht unverdient. Der FC spielte mit. Zwar war Leipzig von Beginn an gefährlicher und griffiger, die Kölner hatten aber deutlich mehr Ballbesitz, suchten mit Geduld den Weg nach vorne und verteidigten auf der anderen Seite einmal leidenschaftlich. Vor allem nach der frühen Führung durch Assan Ouédraogo drehte der FC zwischenzeitlich auf und verdiente sich den Ausgleich durch Jan Thielmann.

Nach dem Wechsel zeigte sich einmal mehr eine andere Qualität der Kölner. Der FC kann nachlegen. Denn spätestens mit der Hereinnahme von Linton Maina bekam das Spiel noch einmal eine ganz andere Dynamik. Der FC war durchaus wieder da, versprühte die Idee, im Angriff auch weiterhin gefährlich zu sein. „Gerade die zweite Halbzeit ist eine Sache, die man dann aus diesem Spiel mitnehmen kann. Sicherlich auch, dass wir uns einfach nicht aufgegeben“, sagte deswegen Tom Krauß, der ebenfalls betonte, dass ein Anschlusstreffer das Spiel noch einmal verändert hätte. Und die dicke Chance dazu ließ Ragnar Ache liegen, der aus vier Metern das leere Tor nicht traf. „Der Junge ist das erste Jahr in der Bundesliga. Er wird die Schritte gehen. Er ist ein herausragender Mann“, sagte Kwasniok


In Leipzig wurde allerdings nichts mehr daraus. Der FC mühte sich zwar, zur Wahrheit gehört aber auch, dass Leipzig ebenfalls noch gute Möglichkeiten im Köcher hatte. „Wir müssen dann auch einfach akzeptieren, dass heute nicht mehr drin war, weil RB schon auch drei, vier Aktionen im Konter hatte, wo sie den Deckel hätten draufmachen können“, sagte Kwasniok. „An sich sind wir mit der Leistung – in Anbetracht dessen, dass es aus meiner Sicht der beste Gegner der ersten vier Spiele war – schon einverstanden. Darauf können wir aufbauen.“ Und das am besten schon bis zum kommenden Sonntag. Dann geht es weiter gegen den VfB Stuttgart. Ein Team, das ebenfalls über viel individuelle Qualität verfügt.



Der 1. FC Köln offenbart ein Problem bei Standardsituationen

Der 1. FC köln verteidigt gegen RB Leipzig (Foto: Maja Hitij/Getty Images)
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Der 1. FC Köln offenbart ein Problem bei Standardsituationen

Gegen Leipzig hat der FC nun also seine erste Saisonniederlage hinnehmen müssen. Dabei zeigte sich, wie schon in den vergangenen Spielen, eine Kölner Schwachstelle: Der 1. FC Köln offenbart seine Schwäche bei Standards.

Auch gegen Leipzig kassierten die Kölner einen Gegentreffer nach einer Ecke sowie einen durch einen direkt verwandelten Freistoß: Der 1. FC Köln offenbart seine Schwäche bei Standards.

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Reges Treiben herrschte eine gute halbe Stunde nach der Begegnung der Geißböcke in den Katakomben des Leipziger Stadions. Jan Thielmann und Max Finkgräfe tauschten sich aus, Tom Krauß meldete sich zu verschiedenen Interviews. Etwas abseits stand Eric Martel, sichtbar erschöpft und möglicherweise auch bedient. Nicht nur aufgrund der Niederlage und sicher auch nicht ob der frühen Auswechslung, die seine frühe Gelbe Karte mit sich gebracht hatte. Das 1:3 bei RB Leipzig dürfte für den Kölner Sechser auch so etwas wie ein Déjà-vu-Erlebnis gehabt haben. Unmittelbar vor dem Seitenwechsel hatte der Mittelfeldspieler Johan Bakayoko unsanft von den Beinen geholt. Martel sah Gelb, Leipzig erhielt einen Freistoß und der FC kassierte den dritten Treffer.

„Es gilt weniger Standards zuzulassen“

Schon gegen Wolfsburg gab es eine ähnliche Situation. Auch dort hatte Martel einen Freistoß verursacht, den dann aber Maximilian Arnold direkt verwandelte. Nun war es also David Raum der mit dem ruhenden Ball direkt ins Netz traf und die Begegnung offenbar frühzeitig entschied. Schon gegen Wolfsburg wollte Lukas Kwasniok ob des Foulspiels keine Kritik üben und auch gegen die schnellen Füße Bakayokos war das Foulspiel ein wohl nötiges Mittel. Dennoch ärgerte sich Kwasniok am Ende des Spieltags nicht über Martel, vielmehr über die Anzahl der Standards, die die Kölner vor allem im ersten Abschnitt zuließen. „Es gilt weniger Standards zuzulassen. Das ärgert mich schon am meisten. Es ist schon so, dass wir Eckbälle wegschenken. Das ist etwas, an dem wir arbeiten werden und es auch tun“, sagte Kwasniok.

So gab es durchaus mehrere Situationen, in denen die Kölner unbedrängt den Ball über die Linie spielten. Nicht so vor dem 0:1. Dort grätschte Martel den Ball vor dem einschussbereiten Christoph Baumgartner in höchster Not ins Aus. Die Folge: Das 0:1 durch Assan Ouédraogo. „Wir müssen in der Hitze des Gefechts dann auch einen kühlen Kopf bewahren. Wir dürfen aber nicht vergessen, dass wir nun mal Aufsteiger sind. Es ist halt doof, dass Leipzig den Herrn Raum hat und der hat eine gute Klebe und dann haben sie auch noch zwei, drei große Spieler“, so Kwasniok weiter.

Fünf der sieben Gegentore nach Standards

Die linke Klebe des Herrn Raums entschied in der Kölner Wahrnehmung die Begegnung. „Ich glaube, dass es in der ersten Halbzeit natürlich für uns sehr unglücklich war, dass wir zum Ende dann eben diese beiden Gegentreffer bekommen. Dann ist es natürlich total schwer in der zweiten Halbzeit in Leipzig bei der Qualität, gerade auch im Umschaltspiel. Wir müssen uns vielleicht vorwerfen, dass wir den einen oder anderen Standard zu viel verursacht haben, dann ist es immer schwierig, das alles immer so zu verteidigen“, so auch FC-Sportdirektor Thomas Kessler. Dabei offenbart der FC die Anfälligkeit bei Standardsituationen nicht erst seit dem Leipzig-Spiel. Zwar kassierten die Kölner bislang erst zwei Gegentreffer aus dem Spiel heraus, weitere fünf Mal aber eben nach einem ruhenden Ball – davon zwei nach Ecken und drei nach Freistößen. Kwasniok beteuerte, dass man daran zwar fleißig arbeite, aber „bislang nicht so gut“. Das sah man dann auch auf der Anzeigetafel.



1:3 in Leipzig: Der 1. FC Köln kassiert seine erste Saison-Niederlage

Der FC verkaufte sich teuer RB Leipzig, konnte die Niederlage aber nicht verhindern. Foto: Maja Hitij/Getty Images
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1:3 in Leipzig: Der 1. FC Köln kassiert seine erste Saison-Niederlage

Am 4. Spieltag der Bundesliga kassiert der FC seine erste Saison-Niederlage. Der 1. FC Köln verliert in Leipzig 1:3. Phasenweise wehrten sich die Kölner gegen quirlige Sachsen stark, das reichte am Ende aber nicht.


Lukas Kwasniok hat mit den Geißböcken die erste Niederlage einstecken müssen. Der 1. FC Köln verliert in Leipzig verdient mit 1:3. Die frühe Führung der Gastgeber durch Assan Ouédraogo glich Jan Thielmann noch aus. Doch noch vor dem Wechsel trafen Romulo und David Raum.

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Im Vergleich zum packenden 3:3 gegen Wolfsburg stellte FC-Trainer Lukas Kwasniok seine Mannschaft auf zwei Positionen um. Rav van den Berg fällt mit einer Schulterverletzung wochenlang aus. Zudem entschied sich Kwasniok überraschenderweise dazu, den Neuzugang Alessio Castro-Montes für das Spiel gegen die Sachsen nicht zu berücksichtigen. Dafür rückte Linton Maina wieder in den Kader und nahm zunächst auf der Bank Platz. Der Ex-Leipziger Tom Krauss begann für Kristoffer Lund. Isak Johannesson rotierte in die Startformation und spielte an der Seite von Eric Martel vor der Kölner Dreier- bzw. Viererkette.

Im Vorfeld des Spiels mahnte Kwasniok: „Unsere Aufgabe wird es sein, diese hohe Intensität mitzugehen. Sonst haben wir keine Chance. Wir laufen zwar viel, aber jetzt müssen wir noch einen Zahn zulegen.“ Seine Analyse sollte sich als richtig herausstellen. Die Hausherren setzten die Geißböcke früh unter Druck, doch ihre Angriffsversuche blieben zunächst ohne Folgen. In der 9. Minute marschierte der Leipziger Assan Ouedraogo nach vorne, legte den Ball allerdings quer, anstatt selbst den Abschluss zu suchen. Leipzig dominierte weite Teile des Spiels, war in der Anfangsphase aber nur nach Eckbällen wirklich gefährlich. David Raum schlug eine Ecke von links in den Rückraum, wo der RB-Stürmer Romulo stand. Dessen Abschluss konnte Marvin Schwäbe noch anspruchsvoll parieren, doch Ouedraogo bekam den Ball und musste nur noch zum 1:0 abstauben (13.). 

Leipzig mit dem Doppelschlag zum kritischen Zeitpunkt

Nach dem frühen Rückstand steckte Kwasnioks Elf allerdings nicht auf und suchte fleißig nach Antworten. Gegen die kompakte Abwehr von RB Leipzig dauerte es bis zur 20. Spielminute, ehe die Geißböcke ernsthafte Gefahr ausstrahlten. Luca Waldschmidt zwang Gulacsi im Tor von RB Leipzig mit einem flachen Distanzschuss aus 20 Metern zur Parade. Gleich im Anschluss zappelte der Ball dann doch im Netz der Leipziger. Erik Martel steckte auf Jan Thielmann durch, der den Leipzigern Baku und Lukeba entwischte und den Ball ins lange Eck schob (23.).

Unbeirrt vom Ausgleich gaben die Hausherren weiter Gas. Marvin Schwäbe sorgte in der 26. Minute für Spannung, als er aus dem Tor kam und am Ball vorbeirutschte. Die Hausherren konnten Schwäbes Ausflug aber nicht ausnutzen. Insgesamt bot sich zu diesem Zeitpunkt ein sehr ausgeglichenes Spiel in der RB-Arena. So wirbelte Sebastian Sebulonsen häufig über die rechte Außenbahn und überzeugte mit gefährlichen Hereingaben in den Leipziger Strafraum. In der 37. Minute hatten die Hausherren alle Mühe, seine Flanke zu klären – es blieb aber beim 1:1.

In der Schlussphase der ersten Hälfte dann hatte Leipzig wieder den Hut auf. Johan Bakayoko fand über rechts den einlaufenden Baumgartner, der per Hacke abschloss. Schwäbe konnte wie schon beim 1:0 zunächst parieren, gegen Romulos Abstauber war der Kölner Schlussmann jedoch machtlos (44.). In der Nachspielzeit legte dann Erik Martel den Leipziger Bakayoko gut 20 Meter vor dem Tor der Geißböcke. Nationalspieler David Raum trat zum Freistoß an und verwandelte ihn ins obere rechte Eck zum zwischenzeitlichen 3:1 (45.). Raums Treffer beendete gleichzeitig auch die Ereignisreiche erste Hälfte. 

Wackere Kölner stemmen sich gegen furiosen RB-Fußball

Bereits zur Halbzeit brachte Kwasniok den FC-Youngster Said El Mala für Marius Bülter ins Spiel. Die zweite Halbzeit begann, wo die erste endete. Ein Freistoß von Raum fand RB-Stürmer Rómulo, doch Marvin Schwäbe konnte den Kopfball des Brasilianers im Nachfassen parieren. Die Roten Bullen bescherten der FC-Abwehr und Marvin Schwäbe einen geschäftigen Arbeitstag. David Raum spielte dabei eine entscheidende Rolle. Seinen Abschluss in der 54. Minute von halb links konnte Schwäbe nur nach vorne klatschen lassen, doch der Ball wurde in höchster Not geklärt. Allgemein wirkte der Kölner Schlussmann hin und wieder wackelig. In der 60. Minute zeichnete sich der Kölner Schlussmann jedoch aus, als er den Abschluss von Leipzigs Diomande mit einem blitzschnellen Reflex hielt und den FC so vor der frühen Vorentscheidung bewahrte.

In der 60. Minute zeichnete sich der Kölner Schlussmann jedoch aus, als er den Abschluss von Leipzigs Diomande mit einem blitzschnellen Reflex hielt und den FC so vor der frühen Vorentscheidung bewahrte. Unmittelbar danach konnte der eingewechselte Ragnar Ache eine 100-prozentige Chance zum Anschlusstreffer nicht nutzen. Der Stürmer konnte eine scharfe, flache Hereingabe von Sebulonsen aus nächster Nähe nicht verwerten. Die Einwechslungen von Ache und Maina machten sich bezahlt, denn der FC war wieder besser in der Partie. Chancen von El Mala (67.) und Sebulonsen (69.) zeugten vom unbedingten Willen der Geißböcke, noch etwas aus Leipzig mitzunehmen. Durch die verstärkten offensiven Bemühungen der Kölner taten sich Räume für die Hausherren auf, die sich im Eiltempo durch die Kölner Ketten kombinierten.

Nach Kontern über die Außen konnten aber weder Bakayoko (74.) noch Baku (79.) den Ball im Tor der Kölner unterbringen. In der Schlussphase lief beim FC viel über Linton Maina und den quirligen El Mala, doch ihre Bemühungen prallten meist an der gut sortierten Leipziger Defensive ab. Der Offensivabteilung des FC fehlten die Ideen. Leipzig verlegte sich in den letzten Minuten der Partie aufs Kontern. Romulo hatte per Hacke noch die Chance, das Ergebnis auf 4:1 zu stellen, scheiterte aber an Schwäbe (90.). Am Ende stand die eindeutige, aber unterm Strich wohl auch verdiente erste Saisonniederlage der Geißböcke gegen RB Leipzig.

1. FC Köln: Schwäbe – Schmied, Hübers – Sebulonsen (Kainz 72.), Martel (Huseinbasic 59.), Krauss – Thielmann (Maina 59.), Kaminski, Johannesson – Waldschmidt (Ache 59.), Bülter (El Mala 46.); Tore: Ouedraogo (13.); Thielmann (23.); Romulo (44.); Raum (45.)