So erobert Steffen Tigges die Herzen der Paderborn-Fans

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So erobert Steffen Tigges die Herzen der Paderborn-Fans

Steffen Tigges verlieรŸ den 1. FC Kรถln im Sommer in Richtung Paderborn. Dort fรคllt der Stรผrmer insbesondere durch seine kuriosen Treffgewohnheiten auf. Ex- Publikumsliebling beim 1. FC Kรถln: So erobert Steffen Tigges die Herzen der Paderborner Fans

Er war ein Sympathietrรคger in der Domstadt und ist auch bei seinem neuen Club auf dem besten Weg, ein Plรคtzchen in den Herzen der Fans zu erobern. Ex-Publikumsliebling beim 1. FC Kรถln: So erobert Tigges die Herzen der Paderborner Fans

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Im Sommer wurde Steffen Tigges mit warmen Worten vom GeiรŸbockheim verabschiedet: โ€žEr hat sich in seiner gesamten Zeit beim FC stets in den Dienst der Mannschaft gestellt und war durch seine Art ein wichtiger Bestandteil unseres Teams โ€“ auf und neben dem Platz. Dafรผr gebรผhrt ihm groรŸer Respekt und ein herzliches Dankeschรถnโ€œ, lieรŸ sich Geschรคftsfรผhrer Thomas Kessler damals bei der Bekanntgabe des Wechsels des Mittelstรผrmers vom 1. FC Kรถln zum SC Paderborn zitieren. Aus sportlicher Perspektive erschien der Abschied von Tigges sinnvoll. Damals bezeichnend: Unter FC-Coach Lukas Kwasniok wurde er vom Mittelstรผrmer zum Linksverteidiger umfunktioniert. Der Schritt ins Unterhaus sollte einen sportlichen Neuanfang einlรคuten. Der Wechsel zum SCP stellte fรผr die Kรถlner aus anderen Grรผnden einen erheblichen Verlust dar. Tigges war in der Kurve auรŸerordentlich beliebt. In Paderborn, wo er wieder als Mittelstรผrmer aufgestellt wird, macht der 27-Jรคhrige โ€“ zumindest im Hinblick auf das Sammeln von Sympathiepunkten โ€“ dort weiter, wo er beim 1. FC Kรถln aufgehรถrt hat.

Tiggesยดkuriose Treffgewohnheiten

Steffen Tigges verpasste bei seinem neuen Arbeitgeber nur ein Spiel aufgrund von Adduktorenproblemen, stand im Schnitt 62 Minuten auf dem Rasen und konnte dabei vier Tore und eine Vorlage zur Aufstiegsmission der Mannschaft von Trainer Ralf Kettemann beisteuern. Das sind keine Statistiken, die sonderlich aufhorchen lassen. Mannschaftskollege Laurin Curda etwa kommt bereits auf sechs Tore und fรผnf Vorlagen. Zum Goalgetter ist „Tigginator“ fรผr im Trikot der Paderborner demnach keineswegs avanciert. Spannend aber ist, wie er seine Tore erzielt, und insbesondere, wann er trifft.

Denn wenn er trifft, dann ausschlieรŸlich per Kopf und im Doppelpack. So geschehen im Ostwestfalen-Derby zwischen Paderborn und Arminia Bielefeld am neunten Spieltag, als der Stรผrmer seinen Premierentreffer zum emotionalsten Zeitpunkt erzielte und gleich Treffer Nummer zwei im Paderborn-Trikot nachlegte. Es folgte ein Winterschlaf, welchen er, wieder per Kopf und im hitzigen Duell mit einem Lokalrivalen, Ende Januar beendete. Denn auch gegen PreuรŸen Mรผnster brachte er die Kugel gleich zweimal im Kasten der Mรผnsteraner unter. Damit konnten die Paderborner Fans kaum anders, als Tigges zu ihrem Spieler des Monats Januar zu wรคhlen.

Tigges: โ€žWรผrde gerne mal in einem normalen Spiel treffenโ€œ

Ob da ein Plan dahintersteckt? Nach dem Doppelschlag gegen Mรผnster klรคrte Tigges gegenรผber der Sportschau auf: โ€žIch weiรŸ auch nicht, woran das liegt. Ich wรผrde auch gerne mal in einem normalen Spiel einfach treffen. Das wรคre auch schรถn.โ€œ
Fest steht, dass Paderborn im Rennen um den Aufstieg oben mitmischt. Die Mannschaft, die in der abgelaufenen Saison noch von FC-Coach Lukas Kwasniok betreut wurde, steht nach 21 Spieltagen mit 39 Punkten auf dem dritten Tabellenplatz. Elversberg und Hannover folgen mit nur einem Punkt weniger.

Eine weitere Gelegenheit, auch in einem โ€žnormalen Spielโ€œ zu treffen, hat Tigges bereits am Sonntag. Dann muss er auswรคrts an der Castroper StraรŸe gegen den VfL Bochum antreten. Vielleicht gelingt ihm ja gegen den ehemaligen FC-Keeper Timo Horn der nรคchste Streich โ€“ aller Wahrscheinlichkeit nach mit dem Kopf und im Doppelpack.


Adamyan, Tigges, Dietz – wieder Chance auf den Kader, der Verbleib ist aber fraglich

Steffen Tigges und Sargis Adamyan vom 1. FC Kรถln
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Adamyan, Tigges, Dietz – wieder Chance auf den Kader, der Verbleib ist aber fraglich

Auch in ihrer dritten Saison laufen Sargis Adamyan, Steffen Tigges und Florian Dietz Erwartungen hinterher. Die FC-Bosse wollen im Sturm nachlegen und haben bereits harte Kader-Entscheidungen angekรผndigt fรผr den 1. FC Kรถln: Stehen Adamyan, Tigges und Dietz auf der Streichliste?

Steffen Tigges und Sargis Adamyan kehrten diese Woche wieder ins Training zurรผck und sind eine Kaderoption fรผr das Spiel gegen Fรผrth. Ob sie zum Einsatz kommen, ist fraglich. Genauso wie ein Verbleib beim 1. FC Kรถln: Stehen Adamyan, Tigges und Dietz auf der Streichliste?

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Das Lazarett lichtet sich beim 1. FC Kรถln dieser Tage. Max Finkgrรคfe trainierte nach seiner Erkรคltung wieder mit der Mannschaft, auch Luca Kilian war zum Teil wieder eingebunden. Und nun mischten auch die jรผngsten Ausfรคlle wieder mit. Sargis Adamyan und Steffen Tigges haben sich wieder zurรผckgemeldet. Beide haben zwar noch einen gewissen Rรผckstand, kรถnnten aber eine Kaderoption sein, erklรคrte Gerhard Struber am Donnerstag auf der Spieltags-Pressekonferenz. Ob die beiden Angreifer es wirklich in den Kader schaffen, wird sich zeigen. Denn, wenn auch in einem anderen Zusammenhang, erklรคrte Struber ebenfalls auf der PK, dass das neue „Modell“ der Dreierkette gar nicht so viel verรคndere, man eben nur mit einem Defensivspieler mehr auflaufe. Ein Defensivspieler mehr bedeutet auf der anderen Seite einen Offensivspieler weniger. Und so dรผrften die Chancen auf Einsatzzeit, die ohnehin nicht die besten sind, noch einmal schrumpfen.

Nur 17 Treffer in zweieinhalb Jahren

Die Chancen sind nicht die besten, weil beide Rekonvaleszenten in dieser Saison einmal mehr den eigenen, vor allem aber auch den Kรถlner Erwartungen deutlichst hinterherlaufen. ร„hnlich ist es auch bei Florian Dietz, dessen Vertrag im Sommer noch einmal verlรคngert wurde. Im gesamten Saisonverlauf kommen die drei Stรผrmer zusammen auf insgesamt acht Torabschlรผsse. Und damit auf vier weniger als beispielsweise Timo Hรผbers. Zwar haben die Angreifer auch deutlich weniger Einsatzzeit abgerissen, dennoch gehรถrt gerade der Torschuss zu den Kernaufgaben eines Stรผrmers. Genauso wie die Tore, nur ist Torgefahr bislang auch nicht gerade die grรถรŸte Stรคrke des Trios. Nach zweieinhalb Jahren beim FC stehen bei den drei Stรผrmern insgesamt 17 Tore auf dem Konto und damit nur zwei mehr als Damion Downs, Tim Lemperle und Luca Waldschmidt in der aktuellen Spielzeit in 13 Begegnungen erzielt haben.

Dass Struber gerade Adamyan und Tigges trotz der eher mauen Statistik zuletzt mehr Einsatzzeit schenkte als einigen Nachwuchskrรคften wie Marvin Obuz, ist fรผr viele Fans nur schwer verstรคndlich. Durch die Verรคnderung der Grundformation fรคllt nun tatsรคchlich in der Offensive noch ein weiterer Platz vorerst weg. So muss sich der Kรถlner Coach gerade einem ungeahnten Luxusproblem stellen. Dejan Ljubicic spielte zuletzt eine deutlich offensivere Rolle in diesem Gebilde, nach eher schwachen Leistungen auf der fremden Position, kรถnnte es einen Wechsel geben. Wenn, dann hat der Trainer wohl eher die Wahl zwischen Damion Downs und Luca Waldschmidt, die zuletzt nur von der Bank kamen. Zwar blieb gerade Waldschmidt auch einige Male hinter den Erwartungen zurรผck, der ehemalige Nationalspieler kann aber immerhin schon fรผnf Saisontore aufweisen. Downs war vor seiner Erkรคltung Stammspieler.

Wie geht es weiter mit Adamyan, Tigges und Dietz?

Und da der FC im Winter noch einen weiteren Stรผrmer verpflichten will, stellt sich fรผr den ein oder anderen Teilnehmer des Trios Adamyan/Tigges/Dietz die Frage, wie weit der Weg bei den GeiรŸbรถcken noch geht. SchlieรŸlich erklรคrte Sportdirektor Christian Keller erst unlรคngst, dass beim FC durchaus das Leistungsprinzip gelte – das zwar im Zusammenhang mit der Torhรผterfrage, nur sollte es in der Offensive eigentlich nicht viel anders sein. Zudem hatte Thomas Kessler erst vor wenigen Wochen „harte Kader-Entscheidungen“ fรผr diesen Winter angekรผndigt. War damit einer der Offensivkrรคfte gemeint? Gerade im Angriff ist der FC laut offiziellem Kader quantitativ besonders stark aufgestellt. Neun Angreifer zรคhlt der Kader. Darunter aber auch Maxi Schmid, der bekanntlich bei der U21 verweilt sowie Waldschmidt und Mark Uth, die eigentlich hinter den Spitzen agieren.

Dennoch ist die Offensive gut besetzt. Im aktuellen System sind die Topscorer Tim Lemperle und Linton Maina gesetzt. Neben Downs und Waldschmidt gehรถrt Jaka Potocnik wohl die Zukunft. Ein weiterer Angreifer soll kommen. Wie es mit Adamyan, Tigges und Dietz weitergeht, ist offen. Bei allen drei Spielern war die Hoffnung bei den FC-Bossen groรŸ, dass der Durchbruch doch noch gelingt. Und auch Gerhard Struber lobte die Akteure immer wieder. Ob man den Offensivspielern Steine in den Weg legen wรผrde, ist dennoch unwahrscheinlich. Die Vertrรคge von Adamyan und Tigges laufen noch bis zum Sommer 2026, eine hohe Ablรถse ist fรผr die Angreifer, die den FC rund vier Millionen Euro Ablรถse gekostet haben, nicht zu erwarten. Dennoch kรถnnte bei dem ein oder anderen die Zeichen auf Abschied stehen.


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Jetzt spricht Urbig

Spieler des 1. FC Kรถln freuen sich.

Vertrรคge laufen aus

Knackt der FC gegen Hoffenheim den nรคchsten Startelf-Rekord?

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Knackt der FC gegen Hoffenheim den nรคchsten Startelf-Rekord?

Gegen Wolfsburg und Frankfurt stellte Timo Schultz bereits fรผnf Spieler auf, die nicht รคlter als 22 Jahre alt sind. Nun kรถnnte beim FC sogar die jรผngste Startelf der Saison und der gesamten Liga auflaufen.

Timo Hรผbers fรคllt am Sonntagabend bekanntermaรŸen krankheitsbedingt gegen Hoffenheim aus. So ist Timo Schultz gezwungen, ร„nderungen in der Startelf des 1. FC Kรถln vorzunehmen. Kommt es zum Startelf-Rekord beim 1. FC Kรถln?

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Faride Alidou und Denis Huseinbasic gehรถren bislang wohl auch zu den Gewinnern unter dem neuen Trainer Timo Schultz. Die beiden FC-Profis, die unter Steffen Baumgart keine groรŸe Rollen spielten, standen in den vergangenen Spielen in der Startelf und lieferten ab. Alidou erzielte zwei Treffer, Huseinbasic hat dem defensiven Mittelfeld gemeinsam mit Eric Martel mehr Stabilitรคt verliehen. Die Hereinnahme der beiden Akteure hat dem FC sichtlich gut getan. Gleichzeitig lieรŸ Schultz in den vergangenen beiden Partien damit in der Anfangsformation fรผnf Spieler auflaufen, die nicht รคlter als 22 Jahre sind. Mehr junge Spieler setzte bislang kein Bundesligist in der Startelf ein, fรผnf auch nur Frankfurt, Leverkusen und Freiburg. Zuletzt betrug das Durchschnittsalter der Kรถlner 25,2 Jahre. Der FC stellte damit die jรผngste Mannschaft des vergangenen Spieltags.

Rekord hรคlt Schalke

Am Sonntagabend wird der Schnitt mit groรŸer Wahrscheinlichkeit noch einmal fallen und die Chancen stehen nicht schlecht, dass der FC sogar mit der jรผngsten Startelf der gesamten Saison und vielleicht sogar der gesamten Liga auflรคuft. Bislang stellte RB-Coach Marco Rose das jรผngste Team bei der 2:3-Niederlage gegen Leverkusen auf. Der Altersdurchschnitt lag bei den Leipzigern damals bei 24,6 – gegen Borussia Dortmund vertraute Timo Schultz einer Startelf im Altersdurchschnitt von 24,9 Jahren – und das mit vier Spielern, die nicht รคlter als 22 Jahre waren. Fairde Alidou spielte damals noch keine Rolle in den Startelf-รœberlegungen des Trainers.

Durch den Ausfall von Timo Hรผbers ist der Trainer nun gezwungen, seine Startelf im Vergleich zu den Begegnungen gegen Wolfsburg und Frankfurt umzubauen. Zwar stellte Schultz dem Kรถlner Youngster Elias Bakatukanda einen Einsatz in Aussicht, dass der Youngster aber bereits in der Anfangsformation stehen sollte, ist unwahrscheinlich. Eine 1A-Variante wรคre laut Trainer Luca Kilian. Dadurch wรผrden die Kรถlner den Schnitt bereits auf knapp 25 Jahre senken. Sollte sich Schultz dann fรผr den etwas offensiver ausgerichteten Rasmus Carstensen entscheiden, wรผrde der Altersdurchschnitt auf unter 24,5 Jahre und damit unter Leipzigs Schnitt gegen Leverkusen fallen. Sicherlich keine ausgeschlossene Personalie – schlieรŸlich kรผndigte Schultz an, dass es auf ein, zwei Positionen ร„nderungen geben kรถnne. Die jรผngste Startelf der gesamten Bundesliga-Geschichte stellte der FC Schalke 04 in der Spielzeit 72/73 gegen Hertha BSC auf.


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Der nรคchste bittere Fingerzeig?

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Der nรคchste bittere Fingerzeig?

Das System umgestellt und damit erfolgreich – aktuell scheint beim 1. FC Kรถln die Formation ohne echten Zielstรผrmer zu funktionieren. Steffen Tigges und Florian Dietz haben es unter Timo Schultz schwer.

Timo Schultz scheint beim 1. FC Kรถln die richtigen MaรŸnahmen getroffen zu haben. Es lรคuft zuletzt deutlich besser. Sehr zum Leidwesen einiger Akteure. Keine Chance mehr fรผr Tigges und Dietz?

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Fรผnf Punkte aus vier Spielen – die Formkurve des 1. FC Kรถln zeigt aktuell eindeutig nach oben – und das nicht nur nach Ergebnissen. Zunรคchst Florian Kainz, dann Faride Alidou sowie Denis Huseinbasic und zuletzt Dejan Ljubicic – seitdem Timo Schultz die Fรคden beim 1. FC Kรถln in der Hand hรคlt haben gleich mehrere Spieler zurรผck zu alter Form gefunden. Seit vier Wochen ist Timo Schultz nun am GeiรŸbockheim und der Kรถlner Coach hat ganz offensichtlich bei einigen Spielern die richtigen Stellschrauben gefunden. Doch wo es Gewinner gibt, gibt es meistens auch Verlierer. Einige andere Spieler scheinen auch unter Schultz einen schweren Stand zu haben.

Tigges und Dietz konnten bisher nicht รผberzeugen

Allen voran Steffen Tigges. Der Wunschspieler von Steffen Baumgart war 2022 an den Rhein gewechselt. Durchaus mit der Idee, mittelfristig in die FuรŸstapfen von Anthony Modeste treten zu kรถnnen. Der Franzose war damals noch Spieler des 1. FC Kรถln, doch der Abschied kam schneller als gedacht. Auf den plรถtzlichen Abschied reagierte die Kรถlner Verantwortlichen bekanntlich nicht sofort. Die Chance fรผr Tigges. Allerdings eine Chance, die der Angreifer bis heute nicht genutzt hat. Wรคhrend Baumgart trotzdem an Tigges festhielt, saรŸ der 25-Jรคhrige gegen seinen Ex-Klub Dortmund 90 Minuten auf der Bank und stand zuletzt zweimal gar nicht mehr im Kader. Stattdessen setzt Schultz auf den 1,78-Meter-Angreifer Jan Thielmann und das zuletzt mit Erfolg. Der Youngster erzielte gegen Frankfurt sein erstes Saisontor.

Wohl auch aufgrund der Transfersperre war ein Wechsel im Winter offenbar kein Thema. Und wenn, ist es seit dem Ende der Wechselperiode vor einer Woche keins mehr. Tigges kam am vergangenen Wochenende auch nicht bei der U21 zum Einsatz, fรผr die er in dieser Saison schon einmal aufgelaufen ist. ร„hnlich schwer hat es auch Rekonvaleszent Florian Dietz. Zwar saรŸ der zweite fitte Zielstรผrmer gegen die Eintracht auf der Bank, gespielt hat er nicht. Dietz kommt unter Timo Schultz bislang auf drei Minuten Einsatzzeit. Am Samstagabend erhielt Sargis Adamyan als Joker den Vorzug. Der Armenier hatte keinen Zugriff mehr aufs Spiel. Da die Kรถlner im Winter noch einen Stรผrmer nachverpflichten wollten, scheint sich das Vertrauen in die Qualitรคt der Stรผrmer sehr in Grenzen zu halten. Damion Downs stand seit Oktober ebenfalls nicht mehr im Profi-Kader. Fรผr Sonntag entschied sich der Coach gegen Dietz und Downs. Tigges steht wieder im Kader, ob er auch spielen wird, steht aber auf einem anderen Blatt.

Kilian noch ohne Einsatzminute

Zuletzt hat Schultz das System zunehmend von der Baumgartschen Spielweise abgewandt. Der neue Coach will bewusst auf weniger Flanken runterfahren. „Im mordernen FuรŸball werden die wenigsten Tore noch aus hohen Flanken erzielt“, erklรคrte Schultz am Freitag. „Es ist klar, dass es was anderes ist, wenn man das Zentrum mit zwei grรถรŸeren Spielern und die Flรผgel doppelt besetzt. Dann ist es offensichtlich, dass man รผber Flanken zum Torerfolg kommen will“, so Schultz weiter. Doch der FuรŸball des Ostfriesen ist ein anderer. Schultz will offenbar auch weiterhin auf Jan Thielmann als Sturmzentrum setzen und liefert die Erklรคrung direkt mit. „Alleine unser Spielermaterial gibt es her, dass wir รผber das Zentrum und den flachen Ball kommen werden“, sagte Schultz. Ein Fingerzeig fรผr die groรŸ gewachsenen Zielstรผrmer?


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Diese FC-Profis sind beim CSD dabei

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Diese FC-Profis sind beim CSD dabei

Der 1. FC Kรถln hat auch in diesem Jahr wieder mit einem eigenen Wagen am CSD in Kรถln teilgenommen. Von den Profis waren Steffen Tigges und Timo Hรผbers mit dabei.

Seit 12 Uhr zieht die CSD-Demo durch die Kรถlner Innenstadt. Mehr als eine Millionen Menschen werden bei sommerlichen Temperaturen in Kรถln erwartet. Auch FC-Profis sind beim CSD dabei. Auf dem Wagen des 1. FC Kรถln fahren Steffen Tigges und Timo Hรผbers mit.

Bild: Herbert Bucco

Den Startschuss gab Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach gegen 12 Uhr. „Passt aufeinander auf“, sagte er und verwies auf die Hitzewarnung des Deutschen Wetterdienstes. Immerhin werden fรผr Kรถln Temperaturen um die 35 Grad erwartet. 224 Gruppen haben sich angesagt – darunter zahlreiche Initiativen und Vereine, so wie der 1. FC Kรถln, der schon traditionell einen eigenen Wagen stellt. Rund 250 FC-Mitglieder, Fans und Mitarbeitende sind mit dabei. Der FC wird wie in den vergangenen Jahren auch mit dem Wagen mit der Nummer 48 in Kooperation mit dem Fanclub Andersrum rut-wiess unterwegs sein.

Der 1. FC Kรถln ist darรผber hinaus Teil der Regenbogensportarena. Der Regenbogensport tritt als eine Runde aus vielfรคltigen, weltoffenen Vereinen und Institutionen aus dem Profi- und AmateurfuรŸball gemeinsam auf und hat sich zum Ziel gesetzt, ein starkes Zeichen fรผr Diversitรคt und Akzeptanz im Sport zu senden. Der Kรถlner CSD ist eine der grรถรŸten Veranstaltungen der LGBTIQ-Community in Europa. โ€žDer CSD ist wichtig, weil queere Menschen immer noch Feindseligkeit erleben. Als Stadt betrachten wir Vielfalt als Chance. Wir geben Feindseligkeit und Hass keinen Zentimeter nach“, sagte die Kรถlner OB Henriette Reker.

 

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