1:1 Unentschieden! Der 1. FC Köln verpasst die Tabellenführung

Luca Waldschmidt Offensivspieler des 1. FC Köln
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1:1 Unentschieden! Der 1. FC Köln verpasst die Tabellenführung

Der FC kann den Patzer des HSV nicht nutzen! Der 1. FC Köln spielt gegen Fürth nur 1:1. Nach einer wilden Begegnung trennen sich der FC und die SpVgg Greuther Fürth mit einem Unentschieden. Der FC verweilt damit nach dem 29. Spieltag auf dem 2. Tabellenplatz.

Die Konkurrenz hat gepatzt, der FC die Chance, die Tabellenführung zu erobern. Doch die Chance konnten die Kölner nicht nutzen. Der 1. FC Köln spielt unentschieden gegen SpVgg Greuther Fürth am 29. Spieltag. Die Treffer erzielten Noel Futkeu (12.) und Luca Waldschmidt (45.). Der 1. FC Köln spielt gegen Fürth 1:1.

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FC-Trainer Gerhard Struber nahm im Vergleich zum Spiel gegen Hertha Berlin zwei Änderungen vor. Der Österreicher ersetzte Mathias Olesen im Zentrum durch Florian Kainz, der zusammen mit Denis Huseinbasic und Luca Waldschmidt von Beginn an das FC-Mittelfeld bildete. Kurz vor dem Anpfiff musste Struber in der Innenverteidigung rotieren. Dominique Heintz verletzte sich beim Aufwärmen an der Hüfte, so dass Julian Pauli nach seiner Verletzungspause erstmals seit November wieder in der Startelf stand. Neben Pauli verteidigten Eric Martel und Joel Schmied, flankiert von Jan Thielmann und Leard Paqarada auf den Außenbahnen. Im Sturm vertraute der Coach wieder auf Tim Lemperle und Imad Rondic, die letzte Woche gegen Hertha nicht überzeugen konnten.

Futkeu bestraft Kölner Chancenwucher

Mark Uth musste zunächst auf der Bank Platz nehmen, neben ihm saßen unter anderem Dejan Ljubicic und Damion Downs. Die 2.500 mitgereisten FC-Fans sahen gegen das Kleeblatt eine Partie, die von einer starken Anfangsphase des FC geprägt war. Die erste nennenswerte Szene gehörte den Gästen: In der zehnten Minute kam der FC zu einer Doppelchance. Pacarada setzte sich mit einer Finte auf der linken Seite durch und flankte scharf auf Rondic, der aus kurzer Distanz das Tor verfehlte. Nur wenige Sekunden später war es erneut Rondic, der nach Vorarbeit von Lemperle zum Abschluss kam, den Ball aber erneut nicht im Tor unterbringen konnte.

Rondićs Chancenwucher bestraften die Hausherren im direkten Gegenzug eiskalt. Kainz sah in der zwölften Minute im Zweikampf mit Fürths Roberto Massimo unglücklich aus, rutschte weg und ermöglichte Massimo so den Durchbruch. Dessen anschließende Hereingabe in den Kölner Strafraum verwertete Noel Futkeu zur Führung für die Gastgeber. Keine Chance für Marvin Schwäbe im FC-Tor. Der Matchplan von Kleeblatt-Trainer Jan Siewert ging in der ersten Halbzeit voll auf. Immer wieder schlugen die Gastgeber lange Bälle in die Tiefe, um Hrgota und Futkeu in Szene zu setzen. Mit Erfolg: Mitte der ersten Halbzeit hatte Fürth ein klares Chancenplus. In der 20. Minute war es der Fürther Hrgota, der mit einem Distanzschuss, den Martel mit dem Kopf noch leicht abfälschte, gefährlich nahe am linken Pfosten vorbeizielte. Nur eine Minute später war Fürth dem zweiten Treffer wieder sehr nahe: Einen Schuss von Klaus aus spitzem Winkel konnte Schwäbe nur mit Mühe parieren.

FC investiert viel, kann sich allerdings nicht belohnen

In der 30. Minute meldete sich der FC wieder offensiv zu Wort: Luca Waldschmidt zog von der linken Strafraumgrenze ab, doch Nahuel Noll im Tor der Gastgeber reagierte stark und kratzte den platzierten Schuss aus dem rechten unteren Eck. Abgesehen von dieser Szene blieb es jedoch weitgehend ruhig in der Kölner Offensive. Zwingende Aktionen waren bis dahin Mangelware. Das Spiel schien gegen Ende der ersten Halbzeit zu einer zähen Hängepartie zu werden. Doch dann setzte der FC in der 44. Minute noch einmal einen entscheidenden Impuls. Florian Kainz bediente Julian Pauli auf der linken Seite, der in den gegnerischen Strafraum eindrang und vom Fürther Abwehrspieler Loosli unsanft von den Beinen geholt wurde. Schiedsrichter Patrick Alt zeigte ohne zu zögern auf den Elfmeterpunkt. Den fälligen Strafstoß verwandelte Luca Waldschmidt eiskalt zum Ausgleich.

FC-Trainer Struber wechselte offensiv und brachte Downs und Ljubičić für Rondić und Kainz. Es war ein Déjà-vu zu Beginn der zweiten Halbzeit: Kaum war der FC in der Offensive, folgte prompt die Antwort der Kleeblätter. Beide Mannschaften spielten nun mit offenem Visier. In der 48. Minute hatte Thielmann eine Halbchance, verfehlte das Tor aber deutlich. Im direkten Gegenzug wurde Fürth wieder gefährlich: Futkeu tauchte nach einer Hereingabe von Julian Green plötzlich frei vor Schwäbe auf, konnte den Ball aber nicht entscheidend verwerten. Drei Minuten später konnte Hrgota dann den Kölner Keeper zwar überwinden, doch der Treffer zählte nicht, denn der Fürther stand zuvor im Abseits.

Schwäbe rettet mal wieder den Punkt

Struber warf nun alles nach vorne und brachte in der 62. Minute Mark Uth ins Spiel. Der Wechsel zeigte sofort Wirkung. Uth wurde von Downs auf der rechten Seite schön freigespielt, scheiterte aber am stark reagierenden Fürther Keeper Noll. Auf der anderen Seite konnte sich auch FC-Keeper Marvin Schwäbe auszeichnen. In der 68. Minute verhinderte er mit einer starken Parade den Rückstand, als der auffällige Futkeu nach einer Hereingabe von links völlig frei zum Abschluss kam. Auch der eingewechselte Fürther Jomaine Consbruch scheitert nach Ablage durch Klaus aus sechs Metern am Kölner Keeper. Damion Downs hat in der 85. Minute den Führungstreffer auf dem Fuß, wird von Fürths Marco John klar am Torabschluss gehindert und trifft nach einer Flanke von links nur den rechten Pfosten, doch Schiedsrichter Alt entscheidet sich gegen einen Strafstoß.

In der fünften Minute der Nachspielzeit rette Schwäbe erneut heldenhaft gegen Srbeny und verhinderte die späte Niederlage für die Geissböcke. Für den FC geht es nächste Woche mit dem Heimspiel gegen Preußen Münster weiter.

Wie bewertet ihr die FC-Profis?

FC: Schwäbe – Pauli (69. Olesen), Martel, Schmied – Pacarada, Kainz (45. Ljubicic), Huseinbasic, Thielmann – Waldschmidt (62. Uth) – Rondic (45. Downs), Lemperle – Tore: Futkeu (12.), Waldschmidt (45.)



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Uth, Kainz und Co.: Wird die Ersatzbank doch noch zur Geheimwaffe des 1. FC Köln?

Der Saisonendspurt nimmt Fahrt auf – der 1. FC Köln arbeitet mit Hochdruck an der Mission Aufstieg. Entscheidend wird in den kommenden Wochen aber nicht nur sein, wer von Beginn an auf dem Platz steht. Vor allem die mit prominenten Namen gespickte Ersatzbank des FC könnte im Saisonendspurt zum entscheidenden Trumpf werden. Wie die Ersatzbank beim 1. FC Köln im Saisonfinale den Unterschied ausmachen kann. 

Von der Testspiel-Blamage zur Aufstiegs-Euphorie: Der FC beweist echte Siegermentalität

Die Spieler des 1. FC Köln
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Von der Testspiel-Blamage zur Aufstiegs-Euphorie: Der FC beweist echte Siegermentalität

Die Blamage gegen Verl war schnell vergessen, als der FC gegen Paderborn ein völlig anderes Gesicht zeigte. Trotz zahlreicher Ausfälle präsentierten sich die Geißböcke kämpferisch, entschlossen und aufstiegsreif. Deswegen ist der 1. FC Köln bereit fürs Aufstiegsrennen.

Beim Arbeitssieg gegen Paderborn zeigte der FC ein neues Gesicht im Vergleich zum Testspiel gegen den SC Verl. Deswegen ist der 1. FC Köln bereit fürs Aufstiegsrennen.

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Die drei Punkte gegen Paderborn fallen unter die Kategorie Big Points. Vor dem Spiel gegen Hertha BSC am Samstag führt der 1. FC Köln die Tabelle mit vier Punkten Vorsprung auf den Tabellendritten Kaiserslautern an. Eine bemerkenswerte Trendwende, denn erst vor wenigen Tagen sah es noch ganz anders aus. Nach der peinlichen Testspielniederlage gegen Verl herrschte dicke Luft am Geißbockheim. Sportdirektor Christian Keller und Trainer Gerhard Struber fanden deutliche Worte, inklusive eines Straftrainings für alle Beteiligten. Die Performance am vergangenen Samstag macht das allerdings vergessen: Der 1. FC Köln ist bereit fürs Aufstiegsrennen.

FC in Paderborn: Kein Vergleich zur Verl-Blamage  

Denn am vergangenen Spieltag gegen den SC Paderborn folgte die 180-Grad-Wende, der FC zeigte sich wie ausgewechselt: Von Keeper Marvin Schwäbe im Tor bis zu Tim Lemperle und Imad Rondić in der Sturmspitze lieferte die Mannschaft eine geschlossene Leistung ab. Trotz des kurzfristigen Ausfalls von Timo Hübers und der ohnehin angespannten Kadersituation stemmte sich das Team erfolgreich gegen alle Widerstände. Coach Struber zeigte sich im Anschluss an das Spiel begeistert:

“Wir haben heute sehr hoch springen müssen, um das am Ende zu schultern. Das Spiel nur am Ergebnis festzumachen, das würde der Sache nicht gerecht. Meine Jungs haben unglaublich investiert. Wir hatten auch ein paar Herausforderungen mit den verletzten, kranken und gesperrten Spielern. In Summe ist schon einiges los bei uns und gleichzeitig haben es unsere Jungs richtig gut gemacht. Sie haben einen unglaubliche Einsatz unter Beweis gestellt. Am Ende mit dem Schulterschluss und dem Willen, das hinzubiegen und den Rückstand dann auch in die richtige Richtung zu drehen, nicht aufzugeben, das sind so mentale Themen, die für sich sprechen und die uns auf mehr hoffen lassen.”

Verletzungspech schweißt den FC zusammen

Mit Timo Hübers, Dominique Heintz und Jusuf Gazibegović fiel in Paderborn fast die gesamte Stammabwehr aus, dazu kamen weitere verletzungsbedingte Ausfälle in der Offensive, wie etwa Damion Downs oder Linton Maina. Die angespannte Kadersituation geht wohl auch an den Spielern nicht spurlos vorbei. Doch so schmerzhaft diese Rückschläge auch sind, sie scheinen etwas in der Mannschaft ausgelöst zu haben. Beim FC hat man den Eindruck, dass die Mannschaft dadurch noch enger zusammengerückt ist – eine Einschätzung, die auch Paderborns Matchwinner Denis Huseinbašić teilt: 

 “Natürlich pusht das: Für die verletzten Spieler, für die kranken Spieler, dass wir für die gewinnen. Wie zum Beispiel für Hübi. Das Teamgefühl ist so stark, dass wir auch für sie gewinnen wollen und weiter in der Tabelle hochklettern wollen.”

Struber setzt auf Stabilität

Gerhard Struber hat in dieser Saison bereits einiges an Kritik zu den Auftritten seiner Mannschaft einstecken müssen. Deshalb sind die positiven Worte über die Mannschaft sicher umso wohltuender. Sie sind eine Bestätigung für den eingeschlagenen Kurs in Richtung erste Liga und verdeutlichen, wie wichtig der Zusammenhalt innerhalb der Mannschaft ist, um in den bevorstehenden Aufstiegskrachern die nötige Stabilität zu bewahren:

“Es braucht eine Mannschaft in dieser Liga, die Stabilität mit sich bringt. Die haben wir entwickelt, und das hat auch einen gewissen Preis gehabt: Einbußen in unserer Spielkontrolle, unserer Dominanz in der ersten Phase der Saison. Das ist ein Weg, den du gehen musst. Diesen Schulterschluss, den stellen wir unter Beweis und wir gehen hier Schritt für Schritt unseren Weg. und Ob wir mit einem, zwei, oder Drei Toren unterschied gewinnen, das ist mir egal- und ich glaube auch der Mannschaft, wenn ich grade gesehen habe, wie die Jungs in der Kabine gefeiert haben.” 

Ob die Geißböcke auch nach dem kommenden Spiel gegen Hertha BSC einen Grund zum Feiern haben, wird sich am Samstag zeigen. Was ihnen jedoch jetzt schon niemand nehmen kann: der 1. FC Köln hat gegen Paderborn Einsatz und unbedingten Siegeswillen bewiesen. Ihre jüngste Leistung unter widrigen Umständen zeigt, dass sie bereit sind für den Saisonendspurt. Wenn dann noch der eine oder andere Verletzte rechtzeitig zurückkehrt, ist die angespannte Personalsituation kein Hindernis mehr – und der Aufstieg nimmt weiter Form an.


Rondic und Lemperle: Hat der 1. FC Köln den Schlüssel zu mehr Offensivpower gefunden?

Tim Lemperle und Imad Rondic vom 1. FC Köln
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Rondic und Lemperle: Hat der 1. FC Köln den Schlüssel zu mehr Offensivpower gefunden?

FC-Trainer Gerhard Struber setzte im richtungsweisenden Spiel gegen die Ostwestfalen auf eine neue Sturmkombination – und das Experiment scheint bislang aufzugehen. Das neu formierte Duo Imad Rondić und Tim Lemperle brachte die lange vermisste Offensivpower zurück. Hat der 1. FC Köln den Schlüssel zu mehr Offensivpower gefunden?

Der 2:1-Auswärtssieg gegen den SC Paderborn war eine Offenbarung für die verletzungsgeschwächte Offensive des 1. FC Köln. Hat der 1. FC Köln den Schlüssel zu mehr Offensivpower gefunden?

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Der Start beim 1. FC Köln verlief für Neuzugang Imad Rondić nicht nach Wunsch. Nach seinem Wechsel von Widzew Łódź wirkte der Angreifer zunächst wie ein Fremdkörper im FC-Spiel und blieb vor dem gegnerischen Tor glücklos. Doch der Bosnier zeigt Moral, arbeitet hart. Gegen Paderborn war er der laufstärkste Spieler auf dem Platz, spulte über 90 Minuten 12,16 Kilometer ab und gab mit sieben Torschüssen die mit Abstand meisten Torschüsse aller FC-Spieler ab. Ein Lattentreffer, mehrere knapp vergebene Chancen und schließlich sein erstes Tor waren der verdiente Lohn für seinen unermüdlichen Einsatz. Sein abgefälschter Schuss prallte vom Pfosten zu Paderborns Felix Götze und von dort ins Tor – ein erzwungenes Erfolgserlebnis, das ihm weiteren Auftrieb geben könnte.  

Paderborn-Trainer Kwasniok: “Dieses Duo hat uns wehgetan”

Die Rückkehr von Tim Lemperle, der gegen Paderborn erstmals seit dem 15. Spieltag wieder von Beginn an auf dem Platz stand, schien für den Bosnier das Zünglein an der Waage gewesen zu sein. Im Vergleich zu früheren Auftritten, bei denen er oft neben der Spur wirkte, war Rondić diesmal voll im Spiel und wurde von Sturmpartner Lemperle immer wieder klug eingesetzt. Als Doppelspitze aufgeboten, war die Marschroute klar: Lemperle und Rondić immer wieder ins Spiel bringen, um die Paderborner Abwehrkette unter Druck zu setzen. Das Sturmduo wurde nach dem Spiel auch von Paderborns Trainer Lukas Kwasniok gelobt:

“Die Kombination aus Lemperle und Rondic hat uns dauerhaft wehgetan. Unser Prunkstück ist normalerweise die Dreierkette- jeder lange Ball hinter die Kette und wo Bälle bewusst abgelegt wurden, da waren Sie einfach besser. Der 1:2 Siegtreffer war zwar leicht abgefälscht und damit glücklich, aber es war kein Zufall, das es zu diesem Tor gekommen ist. “ 

Das Gesamtpaket stimmt 

Tim Lemperle war ständige Anspielstation und klarer Zielspieler im Angriff des FC. Im Gegensatz zum Spiel gegen Darmstadt, als die langen Bälle oft verpufften, waren sie gegen Paderborn eine effektive Waffe. Beim Siegtreffer von Denis Huseinbašić bewies Lemperle seine Wichtigkeit: Er schirmte einen weiten Ball von Leart Paqarada gegen mehrere Gegenspieler ab, behielt die Übersicht und leitete den Ball klug auf Luca Waldschmidt weiter, der Huseinbašić mustergültig in Szene setzte.  FC-Trainer Gerhard Struber hob nach dem Spiel die besonderen Qualitäten seines Stürmers hervor: 

„Bei Tim hat man gesehen, wie wichtig er für uns hinter der letzten Linie ist, wie gut sein Timing ist und wie robust er in seinen Offensivaktionen agiert. Dadurch bringt er auch einen Imad Rondić immer wieder ins Spiel.”

Die Kombination aus Rondićs unermüdlichem Arbeitsethos und Lemperles technischer Finesse bildet ein Gesamtpaket, das für die kommenden Gegner entscheidend sein dürfte – zumal mit Linton Maina der beste Vorbereiter des FC aufgrund einer Sprunggelenksverletzung vorerst ausfällt. Gleiches gilt für Damion Downs, dessen Einsatz am kommenden Spieltag gegen Hertha BSC noch fraglich ist. Nach einem Bruch des Handgelenks verzögert sich das geplante Comeback des jungen Stürmers. Sicher ist: Sobald er wieder fit ist, wird seine Rückkehr in die Startelf ein Thema sein.

Was wird aus Downs?

Downs gilt als ähnlicher Stürmertyp wie Lemperle, der die Fähigkeit besitzt, Bälle festzuhalten und für nachrückende Mitspieler aufzulegen. Derzeit scheint jedoch Tim Lemperle nach seinem Comeback gesetzt, während Imad Rondić an seiner Seite immer mehr Gefahr ausstrahlt. Experimente wird sich Struber auf den letzten Metern der Saison wohl nicht mehr erlauben. Was nicht heißt, dass Downs, wenn er fit ist, zum Bankdrücker degradiert wird. Im Restprogramm trifft der FC noch auf drei direkte Konkurrenten. Für die schweren Duelle gegen Hertha, Nürnberg, Hannover und Kaiserslautern wird Struber jeden verfügbaren Mann brauchen.