1:1 Unentschieden! Der 1. FC Köln verpasst die Tabellenführung

Luca Waldschmidt Offensivspieler des 1. FC Köln
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1:1 Unentschieden! Der 1. FC Köln verpasst die Tabellenführung

Der FC kann den Patzer des HSV nicht nutzen! Der 1. FC Köln spielt gegen Fürth nur 1:1. Nach einer wilden Begegnung trennen sich der FC und die SpVgg Greuther Fürth mit einem Unentschieden. Der FC verweilt damit nach dem 29. Spieltag auf dem 2. Tabellenplatz.

Die Konkurrenz hat gepatzt, der FC die Chance, die Tabellenführung zu erobern. Doch die Chance konnten die Kölner nicht nutzen. Der 1. FC Köln spielt unentschieden gegen SpVgg Greuther Fürth am 29. Spieltag. Die Treffer erzielten Noel Futkeu (12.) und Luca Waldschmidt (45.). Der 1. FC Köln spielt gegen Fürth 1:1.

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FC-Trainer Gerhard Struber nahm im Vergleich zum Spiel gegen Hertha Berlin zwei Änderungen vor. Der Österreicher ersetzte Mathias Olesen im Zentrum durch Florian Kainz, der zusammen mit Denis Huseinbasic und Luca Waldschmidt von Beginn an das FC-Mittelfeld bildete. Kurz vor dem Anpfiff musste Struber in der Innenverteidigung rotieren. Dominique Heintz verletzte sich beim Aufwärmen an der Hüfte, so dass Julian Pauli nach seiner Verletzungspause erstmals seit November wieder in der Startelf stand. Neben Pauli verteidigten Eric Martel und Joel Schmied, flankiert von Jan Thielmann und Leard Paqarada auf den Außenbahnen. Im Sturm vertraute der Coach wieder auf Tim Lemperle und Imad Rondic, die letzte Woche gegen Hertha nicht überzeugen konnten.

Futkeu bestraft Kölner Chancenwucher

Mark Uth musste zunächst auf der Bank Platz nehmen, neben ihm saßen unter anderem Dejan Ljubicic und Damion Downs. Die 2.500 mitgereisten FC-Fans sahen gegen das Kleeblatt eine Partie, die von einer starken Anfangsphase des FC geprägt war. Die erste nennenswerte Szene gehörte den Gästen: In der zehnten Minute kam der FC zu einer Doppelchance. Pacarada setzte sich mit einer Finte auf der linken Seite durch und flankte scharf auf Rondic, der aus kurzer Distanz das Tor verfehlte. Nur wenige Sekunden später war es erneut Rondic, der nach Vorarbeit von Lemperle zum Abschluss kam, den Ball aber erneut nicht im Tor unterbringen konnte.

Rondićs Chancenwucher bestraften die Hausherren im direkten Gegenzug eiskalt. Kainz sah in der zwölften Minute im Zweikampf mit Fürths Roberto Massimo unglücklich aus, rutschte weg und ermöglichte Massimo so den Durchbruch. Dessen anschließende Hereingabe in den Kölner Strafraum verwertete Noel Futkeu zur Führung für die Gastgeber. Keine Chance für Marvin Schwäbe im FC-Tor. Der Matchplan von Kleeblatt-Trainer Jan Siewert ging in der ersten Halbzeit voll auf. Immer wieder schlugen die Gastgeber lange Bälle in die Tiefe, um Hrgota und Futkeu in Szene zu setzen. Mit Erfolg: Mitte der ersten Halbzeit hatte Fürth ein klares Chancenplus. In der 20. Minute war es der Fürther Hrgota, der mit einem Distanzschuss, den Martel mit dem Kopf noch leicht abfälschte, gefährlich nahe am linken Pfosten vorbeizielte. Nur eine Minute später war Fürth dem zweiten Treffer wieder sehr nahe: Einen Schuss von Klaus aus spitzem Winkel konnte Schwäbe nur mit Mühe parieren.

FC investiert viel, kann sich allerdings nicht belohnen

In der 30. Minute meldete sich der FC wieder offensiv zu Wort: Luca Waldschmidt zog von der linken Strafraumgrenze ab, doch Nahuel Noll im Tor der Gastgeber reagierte stark und kratzte den platzierten Schuss aus dem rechten unteren Eck. Abgesehen von dieser Szene blieb es jedoch weitgehend ruhig in der Kölner Offensive. Zwingende Aktionen waren bis dahin Mangelware. Das Spiel schien gegen Ende der ersten Halbzeit zu einer zähen Hängepartie zu werden. Doch dann setzte der FC in der 44. Minute noch einmal einen entscheidenden Impuls. Florian Kainz bediente Julian Pauli auf der linken Seite, der in den gegnerischen Strafraum eindrang und vom Fürther Abwehrspieler Loosli unsanft von den Beinen geholt wurde. Schiedsrichter Patrick Alt zeigte ohne zu zögern auf den Elfmeterpunkt. Den fälligen Strafstoß verwandelte Luca Waldschmidt eiskalt zum Ausgleich.

FC-Trainer Struber wechselte offensiv und brachte Downs und Ljubičić für Rondić und Kainz. Es war ein Déjà-vu zu Beginn der zweiten Halbzeit: Kaum war der FC in der Offensive, folgte prompt die Antwort der Kleeblätter. Beide Mannschaften spielten nun mit offenem Visier. In der 48. Minute hatte Thielmann eine Halbchance, verfehlte das Tor aber deutlich. Im direkten Gegenzug wurde Fürth wieder gefährlich: Futkeu tauchte nach einer Hereingabe von Julian Green plötzlich frei vor Schwäbe auf, konnte den Ball aber nicht entscheidend verwerten. Drei Minuten später konnte Hrgota dann den Kölner Keeper zwar überwinden, doch der Treffer zählte nicht, denn der Fürther stand zuvor im Abseits.

Schwäbe rettet mal wieder den Punkt

Struber warf nun alles nach vorne und brachte in der 62. Minute Mark Uth ins Spiel. Der Wechsel zeigte sofort Wirkung. Uth wurde von Downs auf der rechten Seite schön freigespielt, scheiterte aber am stark reagierenden Fürther Keeper Noll. Auf der anderen Seite konnte sich auch FC-Keeper Marvin Schwäbe auszeichnen. In der 68. Minute verhinderte er mit einer starken Parade den Rückstand, als der auffällige Futkeu nach einer Hereingabe von links völlig frei zum Abschluss kam. Auch der eingewechselte Fürther Jomaine Consbruch scheitert nach Ablage durch Klaus aus sechs Metern am Kölner Keeper. Damion Downs hat in der 85. Minute den Führungstreffer auf dem Fuß, wird von Fürths Marco John klar am Torabschluss gehindert und trifft nach einer Flanke von links nur den rechten Pfosten, doch Schiedsrichter Alt entscheidet sich gegen einen Strafstoß.

In der fünften Minute der Nachspielzeit rette Schwäbe erneut heldenhaft gegen Srbeny und verhinderte die späte Niederlage für die Geissböcke. Für den FC geht es nächste Woche mit dem Heimspiel gegen Preußen Münster weiter.

Wie bewertet ihr die FC-Profis?

FC: Schwäbe – Pauli (69. Olesen), Martel, Schmied – Pacarada, Kainz (45. Ljubicic), Huseinbasic, Thielmann – Waldschmidt (62. Uth) – Rondic (45. Downs), Lemperle – Tore: Futkeu (12.), Waldschmidt (45.)



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Uth, Kainz und Co.: Wird die Ersatzbank doch noch zur Geheimwaffe des 1. FC Köln?

Der Saisonendspurt nimmt Fahrt auf – der 1. FC Köln arbeitet mit Hochdruck an der Mission Aufstieg. Entscheidend wird in den kommenden Wochen aber nicht nur sein, wer von Beginn an auf dem Platz steht. Vor allem die mit prominenten Namen gespickte Ersatzbank des FC könnte im Saisonendspurt zum entscheidenden Trumpf werden. Wie die Ersatzbank beim 1. FC Köln im Saisonfinale den Unterschied ausmachen kann. 

Von der Testspiel-Blamage zur Aufstiegs-Euphorie: Der FC beweist echte Siegermentalität

Die Spieler des 1. FC Köln
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Von der Testspiel-Blamage zur Aufstiegs-Euphorie: Der FC beweist echte Siegermentalität

Die Blamage gegen Verl war schnell vergessen, als der FC gegen Paderborn ein völlig anderes Gesicht zeigte. Trotz zahlreicher Ausfälle präsentierten sich die Geißböcke kämpferisch, entschlossen und aufstiegsreif. Deswegen ist der 1. FC Köln bereit fürs Aufstiegsrennen.

Beim Arbeitssieg gegen Paderborn zeigte der FC ein neues Gesicht im Vergleich zum Testspiel gegen den SC Verl. Deswegen ist der 1. FC Köln bereit fürs Aufstiegsrennen.

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Die drei Punkte gegen Paderborn fallen unter die Kategorie Big Points. Vor dem Spiel gegen Hertha BSC am Samstag führt der 1. FC Köln die Tabelle mit vier Punkten Vorsprung auf den Tabellendritten Kaiserslautern an. Eine bemerkenswerte Trendwende, denn erst vor wenigen Tagen sah es noch ganz anders aus. Nach der peinlichen Testspielniederlage gegen Verl herrschte dicke Luft am Geißbockheim. Sportdirektor Christian Keller und Trainer Gerhard Struber fanden deutliche Worte, inklusive eines Straftrainings für alle Beteiligten. Die Performance am vergangenen Samstag macht das allerdings vergessen: Der 1. FC Köln ist bereit fürs Aufstiegsrennen.

FC in Paderborn: Kein Vergleich zur Verl-Blamage  

Denn am vergangenen Spieltag gegen den SC Paderborn folgte die 180-Grad-Wende, der FC zeigte sich wie ausgewechselt: Von Keeper Marvin Schwäbe im Tor bis zu Tim Lemperle und Imad Rondić in der Sturmspitze lieferte die Mannschaft eine geschlossene Leistung ab. Trotz des kurzfristigen Ausfalls von Timo Hübers und der ohnehin angespannten Kadersituation stemmte sich das Team erfolgreich gegen alle Widerstände. Coach Struber zeigte sich im Anschluss an das Spiel begeistert:

“Wir haben heute sehr hoch springen müssen, um das am Ende zu schultern. Das Spiel nur am Ergebnis festzumachen, das würde der Sache nicht gerecht. Meine Jungs haben unglaublich investiert. Wir hatten auch ein paar Herausforderungen mit den verletzten, kranken und gesperrten Spielern. In Summe ist schon einiges los bei uns und gleichzeitig haben es unsere Jungs richtig gut gemacht. Sie haben einen unglaubliche Einsatz unter Beweis gestellt. Am Ende mit dem Schulterschluss und dem Willen, das hinzubiegen und den Rückstand dann auch in die richtige Richtung zu drehen, nicht aufzugeben, das sind so mentale Themen, die für sich sprechen und die uns auf mehr hoffen lassen.”

Verletzungspech schweißt den FC zusammen

Mit Timo Hübers, Dominique Heintz und Jusuf Gazibegović fiel in Paderborn fast die gesamte Stammabwehr aus, dazu kamen weitere verletzungsbedingte Ausfälle in der Offensive, wie etwa Damion Downs oder Linton Maina. Die angespannte Kadersituation geht wohl auch an den Spielern nicht spurlos vorbei. Doch so schmerzhaft diese Rückschläge auch sind, sie scheinen etwas in der Mannschaft ausgelöst zu haben. Beim FC hat man den Eindruck, dass die Mannschaft dadurch noch enger zusammengerückt ist – eine Einschätzung, die auch Paderborns Matchwinner Denis Huseinbašić teilt: 

 “Natürlich pusht das: Für die verletzten Spieler, für die kranken Spieler, dass wir für die gewinnen. Wie zum Beispiel für Hübi. Das Teamgefühl ist so stark, dass wir auch für sie gewinnen wollen und weiter in der Tabelle hochklettern wollen.”

Struber setzt auf Stabilität

Gerhard Struber hat in dieser Saison bereits einiges an Kritik zu den Auftritten seiner Mannschaft einstecken müssen. Deshalb sind die positiven Worte über die Mannschaft sicher umso wohltuender. Sie sind eine Bestätigung für den eingeschlagenen Kurs in Richtung erste Liga und verdeutlichen, wie wichtig der Zusammenhalt innerhalb der Mannschaft ist, um in den bevorstehenden Aufstiegskrachern die nötige Stabilität zu bewahren:

“Es braucht eine Mannschaft in dieser Liga, die Stabilität mit sich bringt. Die haben wir entwickelt, und das hat auch einen gewissen Preis gehabt: Einbußen in unserer Spielkontrolle, unserer Dominanz in der ersten Phase der Saison. Das ist ein Weg, den du gehen musst. Diesen Schulterschluss, den stellen wir unter Beweis und wir gehen hier Schritt für Schritt unseren Weg. und Ob wir mit einem, zwei, oder Drei Toren unterschied gewinnen, das ist mir egal- und ich glaube auch der Mannschaft, wenn ich grade gesehen habe, wie die Jungs in der Kabine gefeiert haben.” 

Ob die Geißböcke auch nach dem kommenden Spiel gegen Hertha BSC einen Grund zum Feiern haben, wird sich am Samstag zeigen. Was ihnen jedoch jetzt schon niemand nehmen kann: der 1. FC Köln hat gegen Paderborn Einsatz und unbedingten Siegeswillen bewiesen. Ihre jüngste Leistung unter widrigen Umständen zeigt, dass sie bereit sind für den Saisonendspurt. Wenn dann noch der eine oder andere Verletzte rechtzeitig zurückkehrt, ist die angespannte Personalsituation kein Hindernis mehr – und der Aufstieg nimmt weiter Form an.


Rondic und Lemperle: Hat der 1. FC Köln den Schlüssel zu mehr Offensivpower gefunden?

Tim Lemperle und Imad Rondic vom 1. FC Köln
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Rondic und Lemperle: Hat der 1. FC Köln den Schlüssel zu mehr Offensivpower gefunden?

FC-Trainer Gerhard Struber setzte im richtungsweisenden Spiel gegen die Ostwestfalen auf eine neue Sturmkombination – und das Experiment scheint bislang aufzugehen. Das neu formierte Duo Imad Rondić und Tim Lemperle brachte die lange vermisste Offensivpower zurück. Hat der 1. FC Köln den Schlüssel zu mehr Offensivpower gefunden?

Der 2:1-Auswärtssieg gegen den SC Paderborn war eine Offenbarung für die verletzungsgeschwächte Offensive des 1. FC Köln. Hat der 1. FC Köln den Schlüssel zu mehr Offensivpower gefunden?

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Der Start beim 1. FC Köln verlief für Neuzugang Imad Rondić nicht nach Wunsch. Nach seinem Wechsel von Widzew Łódź wirkte der Angreifer zunächst wie ein Fremdkörper im FC-Spiel und blieb vor dem gegnerischen Tor glücklos. Doch der Bosnier zeigt Moral, arbeitet hart. Gegen Paderborn war er der laufstärkste Spieler auf dem Platz, spulte über 90 Minuten 12,16 Kilometer ab und gab mit sieben Torschüssen die mit Abstand meisten Torschüsse aller FC-Spieler ab. Ein Lattentreffer, mehrere knapp vergebene Chancen und schließlich sein erstes Tor waren der verdiente Lohn für seinen unermüdlichen Einsatz. Sein abgefälschter Schuss prallte vom Pfosten zu Paderborns Felix Götze und von dort ins Tor – ein erzwungenes Erfolgserlebnis, das ihm weiteren Auftrieb geben könnte.  

Paderborn-Trainer Kwasniok: “Dieses Duo hat uns wehgetan”

Die Rückkehr von Tim Lemperle, der gegen Paderborn erstmals seit dem 15. Spieltag wieder von Beginn an auf dem Platz stand, schien für den Bosnier das Zünglein an der Waage gewesen zu sein. Im Vergleich zu früheren Auftritten, bei denen er oft neben der Spur wirkte, war Rondić diesmal voll im Spiel und wurde von Sturmpartner Lemperle immer wieder klug eingesetzt. Als Doppelspitze aufgeboten, war die Marschroute klar: Lemperle und Rondić immer wieder ins Spiel bringen, um die Paderborner Abwehrkette unter Druck zu setzen. Das Sturmduo wurde nach dem Spiel auch von Paderborns Trainer Lukas Kwasniok gelobt:

“Die Kombination aus Lemperle und Rondic hat uns dauerhaft wehgetan. Unser Prunkstück ist normalerweise die Dreierkette- jeder lange Ball hinter die Kette und wo Bälle bewusst abgelegt wurden, da waren Sie einfach besser. Der 1:2 Siegtreffer war zwar leicht abgefälscht und damit glücklich, aber es war kein Zufall, das es zu diesem Tor gekommen ist. “ 

Das Gesamtpaket stimmt 

Tim Lemperle war ständige Anspielstation und klarer Zielspieler im Angriff des FC. Im Gegensatz zum Spiel gegen Darmstadt, als die langen Bälle oft verpufften, waren sie gegen Paderborn eine effektive Waffe. Beim Siegtreffer von Denis Huseinbašić bewies Lemperle seine Wichtigkeit: Er schirmte einen weiten Ball von Leart Paqarada gegen mehrere Gegenspieler ab, behielt die Übersicht und leitete den Ball klug auf Luca Waldschmidt weiter, der Huseinbašić mustergültig in Szene setzte.  FC-Trainer Gerhard Struber hob nach dem Spiel die besonderen Qualitäten seines Stürmers hervor: 

„Bei Tim hat man gesehen, wie wichtig er für uns hinter der letzten Linie ist, wie gut sein Timing ist und wie robust er in seinen Offensivaktionen agiert. Dadurch bringt er auch einen Imad Rondić immer wieder ins Spiel.”

Die Kombination aus Rondićs unermüdlichem Arbeitsethos und Lemperles technischer Finesse bildet ein Gesamtpaket, das für die kommenden Gegner entscheidend sein dürfte – zumal mit Linton Maina der beste Vorbereiter des FC aufgrund einer Sprunggelenksverletzung vorerst ausfällt. Gleiches gilt für Damion Downs, dessen Einsatz am kommenden Spieltag gegen Hertha BSC noch fraglich ist. Nach einem Bruch des Handgelenks verzögert sich das geplante Comeback des jungen Stürmers. Sicher ist: Sobald er wieder fit ist, wird seine Rückkehr in die Startelf ein Thema sein.

Was wird aus Downs?

Downs gilt als ähnlicher Stürmertyp wie Lemperle, der die Fähigkeit besitzt, Bälle festzuhalten und für nachrückende Mitspieler aufzulegen. Derzeit scheint jedoch Tim Lemperle nach seinem Comeback gesetzt, während Imad Rondić an seiner Seite immer mehr Gefahr ausstrahlt. Experimente wird sich Struber auf den letzten Metern der Saison wohl nicht mehr erlauben. Was nicht heißt, dass Downs, wenn er fit ist, zum Bankdrücker degradiert wird. Im Restprogramm trifft der FC noch auf drei direkte Konkurrenten. Für die schweren Duelle gegen Hertha, Nürnberg, Hannover und Kaiserslautern wird Struber jeden verfügbaren Mann brauchen.


Julian Pauli steht unmittelbar vor seinem Comeback beim 1. FC Köln

Der heftige Zusammenprall mit Herthas Marton Dardai im Achtelfinale des DFB-Pokals Anfang Dezember hatte für Julian Pauli schwerwiegende Folgen. Der 20-Jährige erlitt eine Gehirnerschütterung, die ihn lange Zeit außer Gefecht setzte. In den vergangenen 13 Spielen musste der 1. FC auf den Abwehrspieler verzichten. Heute kündigte FC-Coach Gerhard Struber Julian Paulis Comeback in der Liga an.

Wieder Aufstiegskampf: Kann der 1. FC Köln seine Erfahrung aus früheren Jahren nutzen?

Noch acht Spiele sind es, in denen es für den 1. FC Köln um alles geht. Der Aufstieg wäre der siebte in der Vereinsgeschichte. Keine neue Situation also für den FC, der in der Vergangenheit schon mehrfach den steinigen Weg von der 2. Bundesliga in die erste Liga gegangen ist. Kann der 1. FC Köln von seiner Aufstiegs-Erfahrung profitieren?

Der FC verschafft sich Luft, spielerisch bleibt es aber mau

Jan Thielmann nach seinem Treffer gegen Darmstadt
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Der FC verschafft sich Luft, spielerisch bleibt es aber mau

Spielerisch blieb es weiter dürftig, aber am Ende stand ein wichtiger Erfolg: Mit dem 2:1-Sieg gegen den SV Darmstadt 98 sendet der FC  vor der Länderspielpause ein positives Signal im Aufstiegsrennen. Der 1. FC Köln gewinnt gegen Darmstadt, überzeugt aber wieder nicht.

Der FC schielt in der Endphase der Saison dank einem wichtigen Sieg gegen den SV Darmstadt 98  wieder mit etwas Komfort in Richtung 1. Liga und gewann gegen die Südhessen Dank viel harter Arbeit, großzügigen Darmstädter Geschenken und eines gut aufgelegten Jan Thielmann. Der 1. FC Köln gewinnt gegen Darmstadt, überzeugt aber wieder nicht.

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Die linke Hand flach ans linke Ohr gelegt, die rechte gerade nach vorne gestreckt. Jan Thielmann feierte seinen Treffer zum zwischenzeitlichen 1:0 wie ein DJ, der hauptberuflich in der Kölner Clubszene unterwegs ist. Nur 50 Sekunden nach dem Anpfiff profitierte der Offensicspieler von einem Anspielfehler des Darmstädter Rechtsverteidigers Sergio Lopez und versenkte den Ball abgebrüht hinter Darmstadts Torhüter Marcel Schuhen im Kasten der Gäste. Der U21-Nationalspieler machte nach seiner Leistung gegen Ulm nun einmal mehr deutlich, dass er nach vorne in die Offensive gehört, wo er Druck entfachen und Chancen kreieren kann.

Luca Waldschmidt sammelt weiter fleißig Kilometer

Während der 22-Jährige in der Vergangenheit als Rechtsverteidiger mit seinem Abwehrverhalten immer wieder auch für schiefe Töne gesorgt hat, zeigte er sich gegen Darmstadt als entschlossener Frontmann – bereit, im Saisonendspurt die Offensive anzuführen: „Tore schießen macht Spaß, gerade hier im RheinEnergie-Stadion ist es immer schön, zu treffen. Deswegen kann ich mich schon damit anfreunden – egal, ob vorne rechts oder ganz vorne“, sagte Thielmann. Insgesamt bot das Flutlichtspiel am Samstagabend aber nur wenig spielerische Qualität. Und das gut gefüllte FC-Lazarett lässt nicht gerade auf baldige Besserung hoffen. Der 1. FC Köln musste auf Linton Maina und Damion Downs verzichten, zudem saß Tim Lemperle zunächst nur auf der Bank. Steffen Tigges, der neben Thielmann in der Sturmspitze auflief, zeigte sich zwar engagiert im Pressing und überzeugte in der Defensivarbeit, strahlte aber weiterhin kaum Torgefahr aus.

Gleiches galt in der Anfangsphase für den Mann eine Position hinter ihm, Luca Waldschmidt, obgleich er einer der aktivsten Kölner in der Offensive war, mit den meisten Torschüssen, 11,04 gelaufenen Kilometern – nur Thielmann lief mit 11,42 Kilometern mehr – und den entscheidenden Elfmeter nach Foul an Timo Hübers, den er souverän zum 2:1-Endstand verwandelte. Schon gegen Ulm hatte Waldschmidt seine läuferische Stärke unter Beweis gestellt, und auch diesmal stand er sinnbildlich für Arbeitsmoral, Einsatzwillen und die Bereitschaft, im Endspurt noch einmal alles in die Waagschale zu werfen – auch wenn viele seiner Abschlüsse harmlos blieben und Chancen ungenutzt verpufften. Hoffnung auf einen weiteren Treffer brachte die Einwechslung von Rondić, der in der 72. Minute zu einer Großchance kam, diese aber aus fünf Metern vergab.

Harte Arbeit statt Schönspielerei

In der Schlussphase kamen die Kölner noch zu einigen weiteren Möglichkeiten zur Entscheidung. Die beste vergab Tim Lemperle, der aus spitzem Winkel nur den kurzen Pfosten traf. Trotz seiner Leistung sei die Chancenverwertung auch gegen Darmstadt wieder ein großes Manko gewesen, schlussfolgerten Thielmann nach dem Spiel: „Wir hätten am Ende sicher noch eins machen müssen. Dann hätten wir ein bisschen mehr Ruhe gehabt. Wir haben es am Ende – wir können es souverän in Anführungszeichen nennen – durchgebracht“, so das Kölner Eigengewächs. „Wir haben einen überragenden Marvin Schwäbe im Tor und sind eine gute Pressingmannschaft, können den Gegner gut anlaufen und wissen, dass wir den Gegner so gut unter Druck bringen. Dann bin ich glaube ich da, wo ein Stürmer sein muss. Dann war es eine leichte Aufgabe.”

Das Spiel gegen die Darmstädter von Florian Kohfeldt war keine fußballerische Glanzleistung, sondern vor allem harte Arbeit. Der FC gewann mehr Zweikämpfe, zog mehr Fouls und lief als Mannschaft fast zehn Kilometer mehr als die Gäste. Zudem gab der FC mit einem Verhältnis von 20 zu 8 deutlich mehr Torschüsse ab, von denen allerdings viele harmlos blieben. Für Dominique Heintz kein Grund, die Spielweise von Trainer Gerhard Struber in Frage zu stellen: “Für mich zählen nur Punkte. Zum Schluss ist mir das scheißegal, wie wir die holen. Wir müssen weiter so arbeiten. Die 2. Liga ist schon eklig, jede Mannschaft ist schwer zu bespielen.”

Kurzes Durchschnaufen im Aufstiegsrennen

Der Erfolg gegen die Lilien lässt zumindest beim Blick auf die Tabelle einen positiven Trend erkennen, auf dem es nun aufzubauen gilt. Mit vier Punkten Rückstand auf einen Nichtabstiegsplatz hat sich der 1. FC Köln ein kleines Polster erarbeitet. Eine Seltenheit in der laufenden Zweitliga-Saison. „Wir haben jetzt ein paar Tage frei – mit dem Gefühl, jetzt auf dem zweiten Platz in die Pause zu gehen, drei Punkte geholt zu haben und vielleicht ein Mini-Polster nach unten gebaut zu haben“, sagte Timo Hübers. „Hier in Köln wird auch immer viel geschrieben. Da haben die Medien jetzt zwei Wochen Zeit, zumindest über ein positives Ergebnis zu schreiben. Wir hoffen, dass wir die Wochen nutzen können, um auch inhaltlich besser zu werden. Das habe ich die letzten Wochen auch schon öfter gesagt. Aber ich möchte nicht jedes Mal so zittern müssen.”

Auch Cheftrainer Gerhard Struber verabschiedet sich zufrieden in die freien Tage und will nochmal kräftig ausspannen, bevor es in den Saison-Endspurt geht: “Von Montag bis Donnerstag haben wir noch ein gutes Programm und schließen das mit einem Testspiel am Donnerstag ab. Danach gehen wir ein paar Tage auseinander – ein bisschen die Sonne genießen und die Seele baumeln lassen“, sagte der Coach. „Es ist wichtig, dass wir – vielleicht auch mal in einem privateren Umfeld – Energie tanken, um dann wieder zurückzukehren. Ich freue mich dann, wenn meine Jungs wieder da sind.” Nach der kurzen Pause geht es am 29.03 (13.00 Uhr) auswärts gegen den direkten Konkurrenten SC Paderborn. Vielleicht steigt dort dann ja die nächste Showeinlage von DJ-Thielmann.

(*Bei einer ersten Fassung dieses Textes wurde fälschlicherweise der XGoals-Wert der beiden Teams als gleich angegeben. Der FC kam auf einen Wert von über 3, Darmstadt von etwa 1,5)



Die FC-Einzelkritik gegen den SV Darmstadt: Drei Zweien, aber auch eine Fünf

Luca Waldschmidt im Duell gegen den SV Darmstadt
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Die FC-Einzelkritik gegen den SV Darmstadt: Drei Zweien, aber auch eine Fünf

Der FC hat am 26. Spieltag einen wichtigen Sieg im Aufstiegskampf eingefahren. Die Kölner setzte sich verdient gegen Darmstadt durch, profitierten aber auch von der Überzahl. Es gab Licht und Schatten. Die Einzelkritik des 1. FC Köln gegen den SV Darmstadt.

Viel Licht und Schatten bei den Spielern des FC im Duell gegen die Lilien. Die Einzelkritik des 1. FC Köln gegen den SV Darmstadt.

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Der FC feiert einen verdienten 2:1-Erfolg über den SV Darmstadt, revanchiert sich für die Pleite im Oktober und geht als Tabellenzweiter in der Länderspielpause. Jan Thielmann brachte die Geißböcke früh in Führung. Und das Dank eines haarsträubenden Patzers des Gegenspielers. Wieder einmal profitierten die Kölner von den Fehlern des Gegners. Das mussten sie auch. Denn obwohl gerade Thielmann in der Offensive für viel Wirbel sorgte, wollte im Schlussdrittel lange nichts gelingen. „Es war wieder mal kein schönes Spiel und wir haben wieder ein Tor mehr geschossen als der Gegner und das zählt am Ende.“, sagte Timo Hübers. Dabei hätten die Geißböcke gerade in der Schlussphase noch ein, zwei Tore mehr erzielen können, ließen zu viele Kontermöglichkiten ungenutz. Unmittelbar vor Spielende rettete Marvin Schwäbe noch. Der Sieg der Geißböcke war aber verdient.

Solide Leistung der Kölner Hintermannschaft

Schwäbe Einzelkritik

Marvin Schwäbe

Bekam in der Anfangsphase der Partie nicht wirklich was zu tun. Ahnte beim Strafstoß von Hornby die richtige Ecke, war aber letztendlich machtlos gegen den platzierten Elfmeter des Schotten. Konnte einen gefährlichen Schuss vom Darmstädter Corredor von der linken Sechzehnerkante abwehren und parierte auch in der 48. Minute stark gegen Hornby. Hielt den Sieg in der Nachspielzeit fest.


Max Finkgräfe Einzelkritik

Max Finkgräfe

Immer wieder Anspielstation im Aufbauspiel des FC. Bei ihm zählte man die meisten Sprints. Der Aktivposten fiel allerdings auch dadurch auf, dass er eroberte Bälle nicht behaupten konnte und empfindliche Ballverluste im letzten Drittel verursachte. Traf häufig in einschneidenden Situationen die falsche Entscheidung.


Dominique Heintz

Dominique Heintz

Zurück in der Startelf von Struber, rückte für Schmied in die Anfangself. Verursachte nach VAR-Einsicht einen Handelfmeter. Bester Kölner Zweikämpfer auf dem Platz. Mit einer Passquote von fast 90 Prozent und den meisten Ballkontakten ein Dauerbrenner auf dem Feld, er tauchte immer wieder auch in der Offensive auf und machte den Darmstädtern das Leben schwer.


Eric Martel Einzelkritik

Eric Martel

Nach Krankheit zurück in der Startelf anstelle von Huseinbasic. Rückte zwischen Hübers und Heintz in die Dreierkette zurück. Verlieh der Abwehrreihe Stabilität, übernahm die Zuteilung in der Defensive. Überzeugte durch Konstanz gleich direkt nach seiner Rückkehr.


Timo Hübers

Verhinderte eine hochkarätige Chance in der 55. Minute, sprintete dafür übers halbe Feld. Erfüllte seine Mission, den zwölf-Tore-Mann Lidberg in den Griff bekommen, leidenschaftlich und überaus präsent in den Zweikämpfen. Bekam an der Seite von Martel und Heintz die Konteranfälligkeit besser in den Griff.


Jusuf Gazibegovic

Hatte mit an der harten Gangart der Darmstädter zu knabbern, musste nach heftigem Einsteigen von Horby verletzt ausgewechselt werden. Das Spiel des FC lief allerdings etwas an ihm vorbei, hatte wenig Gelegenheiten, sich auszuzeichnen. Seine Hereingaben führten meist zu keiner nennenswerten Gefahr.


>>>Die Stimmen zum Spiel<<<


Licht und Schatten in der Offensive


Einzelkritik Mathias Olesen

Mathias Olesen

Lief in der ersten Pause Löcher zu und hielt Kainz den Rücken frei. Erfüllte seine Rolle ordentlich, sorgte für die richtige Balance im Mittelfeld der hoch attackierenden Domstädter. Ansonsten weitestgehend unauffällig. Der Luxemburger machte zur Pause Platz für Huseinbasic. Auch, weil die Bewegung in die Offensive mal wieder eine überschaubare war.


Florian Kainz, Einzelkritik 4

Florian Kainz

War am schnellen Umschaltspiel der Geissböcke maßgeblich beteiligt. Bestimmte den Spielrhythmus der Kölner und fiel häufig mit Ballgewinnen tief in der Hälfte der Gäste auf. Fand in der Offensive dafür aber mal so gar nicht statt. Zur Pause raus für Dejan Ljubicic, danach wirkte das Kölner Spiel phasenweise schlecht ausbalanciert.


Luca Waldschmidt Einzelkritik

Luca Waldschmidt

War durch das aggressive und hohe Anlaufen maßgeblich am 1:0 beteiligt. Stehts bemüht, aber oft ohne Erfolg: Sein Distanzschuss in der 29 Minute war zu schwach geschossen, um den Darmstädter Keeper Schuhen zu fordern. Ein anspruchsvoller Volleyschuss in der 52. Minute ging knapp am Tor vorbei. Hätte in der ein oder anderen Situation mehr Zug zum Tor entwickeln können, vielleicht auch treffen müssen. Übernahm die Verantwortung für den wichtigen Elfmeter in der 80. Minute nach einem Foul an Hübers und verwandelte souverän. Legte erneut die meisten Kilometer zurück.


Jan Thielmann Einzelkritik

Jan Thielmann

Munter und wach von Beginn an. Konnte den Patzer von Darmstadts Rechtsverteidiger Sergio Lopez ausnutzen, blieb überaus cool vor Marcel Schuhen im Tor der Lilien. Erzielte sein zweites Saisontor. Funktionierte zu Beginn überragend in der Doppelspitze an der Seite von Tigges. Ist mit 33,7 Km/h geblitzt worden, schnellster Spieler auf dem Platz. Konnte eine hochkarätige Chance in der 71. Minute nicht nutzen.


Steffen Tigges

Coach Struber setzte wie in Ulm von Beginn an auf den 1,93 Meter-Mann. Genauso wie seine Partner in der Offensive, machte er den Darmstädtern zu Beginn das Leben schwer und attackierte die Gäste scharf im Aufbauspiel. Erzeugte aber einmal mehr überhaupt keine Gefahr.


Wenig Impact von der Bank

Dejan Ljubicic

Nach seiner Einwechslung wirkte das Spiel des FC phasenweise kopflos. Im wilden Hin und Her hatte er die Entscheidung auf dem Fuß. Wirkte sicher im Passspiel.


Denis Huseinbasic

Übernahm nach der Pause für Olesen und sorgte gleich für Gefahr aus der Distanz, Schuhen konnte den mittig platzierten Versuch aus gut 20 Metern per Flugeinlage parieren. Gestaltete das Spiel wesentlich offensiver, riss damit aber auch Lücken, welche die Darmstädter für Konter nutzten.


Imad Rondic Einzelkritik

Imad Rondic

Kam nach der Pause für Tigges in die Partie. Bleibt weiterhin ohne Tor für den FC.  Blieb auch im Offensiv-Feuerwerk des FC in der Schlussphase der Partie blass. Hätte aber aus kurzer Distanz treffen müssen. Verblieb trotz Darmstädter Abwehr-Chaos ohne Zugriff auf das Spiel.

Wie bewertet ihr den FC?

Jonas Urbig spielt Champions League statt 2. Liga: Wirklich eine Win-Win-Situation?

In Köln kam Jonas Urbig nicht an Marvin Schwäbe vorbei, sodass sich im Winter die Wege trennten. Jetzt hat sich das Blatt für ihn gewendet: Nach der Verletzung von Manuel Neuer ist das Torwarttalent in München als erste Alternative im Tor gesetzt. Ein rasanter Aufstieg – und eine große Chance für das FC-Eigengewächs. Aber ist der Urbig-Transfer wirklich eine Win-Win-Situation für den 1. FC Köln?