Gehandelt beim 1. FC Köln: Für Eren Dinkçi ist ein Bundesliga-Konkurrent in der Pole-Position

Eren Dinkci soll auf der Liste des 1. FC Köln stehen
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Gehandelt beim 1. FC Köln: Für Eren Dinkçi ist ein Bundesliga-Konkurrent in der Pole-Position

Noch vor wenigen Wochen schien es so, als würde der FC doch auf mehreren Positionen im Winter nachbessern. Das scheint aktuell nicht sicher. Zuletzt gab es auch Gerüchte um einen Mittelfeldspieler beim 1. FC Köln: Eren Dinkçi bevorzugt einen anderen Club.

Anfang des Jahres wurde er als möglicher Kandidat gehandelt. Er soll zumindest auch Thema gewesen sein beim 1. FC Köln: Doch Eren Dinkçi bevorzugt nun offenbar einen anderen Club.

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Zumindest in der Theorie könnte es am Sonntagabend zu einer Art Casting kommen. Denn der FC spielt bekanntlich beim SC Freiburg auf und dort steht aktuell ein Spieler und Vertrag, der wiederum zuletzt mit den Kölnern in Verbindung gebracht worden ist. Nach Informationen von come-on-fc.com sollen sich die Verantwortlichen der Geißböcke tatsächlich Gedanken über Eren Dinkçi gemacht haben, konkret war das Interesse, etwa in Form von Gesprächen, aber nicht. Insofern ist es mit dem Casting an der Dreisam am Sonntag auch so eine Sache. Ohnehin ist es eher unwahrscheinlich, dass der Offensivspieler aufläuft. Zu Saisonbeginn kam der 24-Jährige noch sporadisch zum Einsatz, mittlerweile ist Dinkçi beim Sportclub außen vor – allerdings zwischenzeitlich auch verletzungsbedingt.

Rechtsaußen kommt auf wenig Einsatzzeit

In den vergangenen elf Ligaspielen sammelte der Flügelspieler genau einen Einsatz – den für 25 Minuten beim 2:6 gegen die Bayern. Dinkçi will wieder mehr Spielzeit erhalten und liebäugelt daher mit einem Wechsel innerhalb der Bundesliga. Und es soll neben dem FC gleich mehrere weitere Interessenten geben. Unter anderem wurden der VfL Wolfsburg sowie Dinkçis Ex-Verein der 1. FC Heidenheim als potenzielle neue Clubs genannt. Doch offenbar macht ein weiterer ehemaliger Club das Rennen. Zumindest, wenn es nach dem Spieler geht. Denn der will laut der „Deichstube“ unbedingt zurück zu Werder Bremen wechseln. Nur gibt es da ein Problem, das auch einen Wechsel nach Köln eher unwahrscheinlich macht: Die Ablösesumme.

Dinkçi ist laut dem Online-Portal transfermarkt.de sechs Millionen Euro wert. Der SC Freiburg will den Spieler nicht für viel weniger Geld abgeben. Wenn überhaupt käme nur eine Leihe in Frage. Der FC ist wiederum so aufgestellt, das Dinkçi nicht von einem Stammplatz ausgehen kann. Einsatzzeit ist also alles andere als sicher. Denkbar wäre eine Verpflichtung wohl nur, wenn es noch Abgänge beim FC gibt. Auch ein Transfer nach Bremen erscheint allerdings aus ähnlichen Gründen eher schwierig.

Horrorsturz: Teil-Entwarnung bei ehemaligem FC-Wunschspieler Calvin Brackelmann

Calvin Brackelmann wird auf dem Spielfeld behandelt
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Horrorsturz: Teil-Entwarnung bei ehemaligem FC-Wunschspieler Calvin Brackelmann

Die Niederlage gegen Holstein Kiel geriet für den SC Paderborn zur absoluten Nebensache. Nach einem schweren Sturz musste der Abwehrspieler ins Krankenhaus gebracht werden. Nun gab der Verein eine Teil-Entwarnung beim ehemaligen FC-Wunschspieler Calvin Brackelmann.

Ein Horrorsturz ließ die Begegnung zwischen Holstein Kiel und dem SC Paderborn zur Nebensache werden. Im Stadion war es minutenlang still, der Abwehrspieler wurde lange behandelt und ins Krankenhaus gebracht. Mittlerweile gab der SCP Teil-Entwarnung beim ehemaligen FC-Wunschspieler Calvin Brackelmann.

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Das Ergebnis geriet nur noch zur Nebensache. Calvin Brackelmann hat sich im Spiel des SC Paderborn bei Holstein Kiel schwer verletzt. Der Innenverteidiger der Ostwestfalen war nach einem Luftzweikampf mit Kiels Lasse Rosenboom wenige Minuten vor Ende der regulären Spielzeit ungebremst auf den Kopf gefallen und anschließend regungslos liegengeblieben. Ärzte kümmerten sich schnell um den Innenverteidiger, die Spieler beider Mannschaften bildeten einen Kreis um den verletzten Akteur. Nach langen Minuten wurde der Abwehrspieler mit einer Trage vom Platz gebracht und anschließend ins Krankenhaus gefahren. Schon dort teilte der Verein mit, dass Brackelmann ansprechbar gewesen sei.  

Auf dem Weg nach Paderborn

Am späten Nachmittag gab es dann von den Ostwestfalen eine weitere Teil-Entwarnung: „Calvin hat das Uniklinikum Kiel nach einem CT verlassen und wird am Sonntag noch nach Paderborn zurückkehren können. Am Montag folgen weitere Untersuchungen“, heißt es auf der Homepage des SCP. Bereits zuvor hatte der Verein über die Sozialen Medien informiert. „Was jetzt zählt ist, dass es Brackel schnell wieder besser geht. Vielen Dank an das medizinische Personal, das die Erstversorgung auf dem Rasen übernommen hat. Und auch danke an die Zuschauer, die mit der schwierigen Situation sehr empathisch umgegangen sind.“ Der 26-Jährige ist bei den Ostwestfalen Stammspieler, stand in dieser Saison immer in der Startelf, wenn er fit oder nicht gesperrt war.

Lukas Kwasniok kennt den Abwehrspieler aus gemeinsamer Zeit beim SCP. Der FC war bereits im vergangenen Sommer an dem Innenverteidiger interessiert. Auch in diesem Winter tauchten Gerüchte über einen möglichen Wechsel auf. Wie viel an den Spekulationen dran war, ist unklar. Das alles gerät angesichts der schweren Verletzung ohnehin in den Hintergrund. Für den 26-Jährigen wird es nun um eine schnelle Genesung gehen.


Überraschender FC-Man of the Match – Die Einzelkritik des 1. FC Köln gegen Bayern München

Enttäuschte Spieler des 1. FC Köln
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Überraschender FC-Man of the Match – Die Einzelkritik des 1. FC Köln gegen Bayern München

Der FC lieferte gegen die Bayern lange einen beeindruckenden Kampf. Erst als die Kräfte schwanden entschied der Rekordmeister die Partie. Dementsprechend fallen die Noten nicht schlecht aus. Die Einzelkritik des 1. FC Köln gegen Bayern München.

Der FC ging in Führung, der FC hielt lange das 1:1, am Ende reichte es nicht zu einem Punkt, obwohl der wohl drin gewesen wäre. Die Einzelkritik des 1. FC Köln gegen Bayern München.

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Kleine Fehler in der Defensive werden bestraft

Marvin Schwäbe Einzelkritik 3

Marvin Schwäbe

Musste seine Füße nach dem Rückspiel von Simpson-Pusey kurz einstellen, als ihm der Ball durch die Beine rutschte. Parierte anschließend aber unbeeindruckt gegen Ito und Olise sowie Gnabry. Lange hielt er seine Mannschaft im Spiel, bis Gnabry über ihn lupfte. Bei den Gegentoren machtlos.


Cenk Özkacar Einzellkritik 3+

Cenk Özkacar

Erhielt wie angekündigt seine Chance. Bekam es dann prompt mit Bayerns Eins-gegen-Eins-Spezialisten Michael Olise zu tun. Gerade in der ersten Halbzeit wirkte er defensiv sehr präsent, gewann viele Kopfballduelle und hatte ein gutes Stellungsspiel. Baute nach dem Wechsel ein wenig ab.


Einzelkritik Jahmai Simpson-Pusey 3+

Jahmai Simpson-Pusey

Wurde zum zweiten Mal ins kalte Wasser geschmissen. Das Fazit: Er kann schwimmen. Wirkte in der letzten Kette abgeklärt, mit ruhigem Aufbauspiel und stand oft richtig. Beim Gegentor gegen Gnabry spekulierte er falsch, bekam einen Knoten in die Beine gespielt und wurde eiskalt stehen gelassen. Auch wenn er beim ersten Gegentor nicht gut aussah, ist die Präsenz des gelernten Innenverteidigers auf dem Platz ein Lichtblick für die Kölner Defensivsituation.


Sebastian Sebulonsen Einzelkritik Note 3+

Sebastian Sebulonsen

Die Aufgabe die langen Bälle vor Harry Kane abzufangen, erfüllte er. Hin und wieder tauchte der Innenverteidiger auch mal vorne auf und zeigte durchaus seinen Offensivdrang. Seine Waffe, die langen Einwürfe in den Strafraum, konnte heute aber keinen Abnehmer finden.


Kristoffer Lund - Einzelkritik 3-

Kristoffer Lund

Blühte auf der linken Seite auf. Viele Offensivaktionen. Hatte Glück, dass Karl sich in der Box nicht fallen ließ. Besonders gut klappte das Zusammenspiel mit Said El Mala und Jakub Kaminski. Unglücklich blieben seine Torabschlüsse. Zumal einer den Ausgleich einleitete. Konnte sich durch schwachen Abschlussaktionen nicht für seine engagierte Leistung belohnen und somit auch nicht effektiv viel zum Ergebnis beitragen.


Tom Krauß Einzelkritik 2

Tom Krauß

Glänzte durch eine enorme Laufbereitschaft, Aggressivität und Zweikampfstärke. Wirkte wie ausgewechselt. Ohne ihn und seine zähen, gewonnenen Zweikämpfe im defensiven Mittelfeld hätte den Kölnern ein wichtiger Baustein gefehlt. Hatte Goretzka im Griff, lies die zentralen Spieler der Bayern kaum aufdrehen und leitete durch Balleroberungen gute Aktionen ein.


>>>Die Stimmen zum Spiel<<<


Maina und Kaminski überzeugen – El Mala nicht

Einzelkritik Kaminski 2-

Jakub Kaminski

Wurde auf ungewohnter Position eingesetzt. Fing viele Bälle ab, wirkte hellwach in Umschaltmomenten und war bei zweiten Bällen vor Ort. Seiner starken Laufbereitschaft geschuldet wirkte er zunehmend müder. Im Alleinlauf auf das Münchener Tor wurde er von Kim eingeholt und ihm der Ball viel zu einfach abgenommen. Besser macht Kaminski es per Direktabnahme.


Jan Thielmann, Einzelkritik 3-

Jan Thielmann

Lange mit Defensivaufgaben gegen Diaz betraut. Die rechte Seite war offensiv daher anfangs praktisch nicht existent. Gewann nach Wiederanpfiff beinahe jedes direkte Duell.


Said El Mala Einzelkritik 4

Said El Mala

Einer, der stark angefangen, aber eben auch stark nachgelassen hat. Blieb unter seinen Möglichkeiten. Trotzdem gehörte ihm gleich kurz nach Anstoß die erste Großchance. Arbeitete beim 1:1 nicht gut mit nach hinten. In Halbzeit zwei blieb er bis zu seiner Auswechslung praktisch unsichtbar.


Linton Maina

Stand erstmals seit dem HSV-Spiel wieder von Beginn an auf dem Platz und fügte sich mit starken Schnittstellenpass auf El Mala ein. Eroberte vor dem 1:0 ganz stark den Ball und zwang die Kugel ins Netz. Hatte auch weiter viel Freude am Spiel. Ging nach einer guten Stunde für Schenten vom Platz, war bis dahin der Spieler, mit den meisten Kilometern auf der Uhr.


Ragnar Ache vom 1. FC Köln Einzelkritik Note 3

Ragnar Ache

Der FC hat ein neues Kopfballungeheuer. Gewann im Grunde jedes Duell. Intuitiv machte er gegen die Bayern viel richtig. Mal ließ er den Ball durch die Beine laufen für Kaminski, mal verlängerte er mit dem Kopf und noch öfter konnte er den Ball fest machen. Ohne Tor, aber die Sturmspitze, die der FC gegen den Rekordmeister brauchte.



Es wurden lediglich die Spieler bewertet, die mindestens 30 Minuten der regulären Spielzeit gespielt haben.


Drohnen-Show über dem Stadion des 1. FC Köln

REWE Drohnen-Show 1. FC Köln
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Drohnen-Show über dem Stadion des 1. FC Köln

Am Mittwochabend hat der FC den Rekordmeister FC Bayern München zu Gast. Im Vorfeld der Begegnung gab es für die Stadionbesucher eine ganz besondere Show im nächtlichen Himmel über Köln: Drohnen-Show beim Duell des 1. FC Köln gegen Bayern München.

Am 17. Spieltag trifft der FC im Flutlichtspiel auf den Rekordmeister aus Bayern. Im Vorfeld gab es eine Drohnen-Show beim Duell des 1. FC Köln gegen Bayern München.

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Das neue Jahr hat für den FC wahrlich nicht besonders glänzend begonnen. Im vergangenen Duell gegen den 1. FC Heidenheim konnten die Geißböcke nur einen Punkt einfahren. Im Anschluss an die Begegnung zeigte die Fankurve sogar ein Anti-Kwasniok-Plakat. Die Stimmung ist aktuell aufgeheizt. Im Laufe der vergangenen Tage gab es von Seiten des Vereins Gespräche mit den Kölner Ultras, in denen die Hintergründe der öffentlichen Kritik besprochen worden sind.

“Wir haben mit dem Verein und gerade mit dem Vorstand den direkten Kontakt zu unserer aktiven Fanszene gesucht, um auch zu hinterfragen: Woher kommen denn die Ängste oder auch der Fingerzeig jetzt aus der Kurve, zu sagen: Ihr müsst schon ein bisschen aufpassen“, sagte Kessler. „Das ist sehr wichtig und da sind wir auch sehr stolz drauf: Wir wissen, wir sind ein großer Traditionsverein, wir haben viele Mitglieder und eine sehr große Fanszene, die uns überall bei Wind und Wetter bis hin nach Heidenheim begleitet. Da ist es wichtig, dass wir da in den Dialog gehen. Das haben wir getan und sehr konstruktiv miteinander gesprochen“, so Kessler weiter.

REWE Drohnen-Show 1. FC Köln

Drohnen-Show über dem Stadion

Vor dem Duell gegen den FC Bayern München sind die Erwartungen an weitere Zähler wohl nicht so hoch wie gegen den Tabellensiebzehnten am vergangenen Wochenende. Im Vorfeld der Partie gab es in Köln für die Fans dann eine besondere Show, die die Anhänger auf die Partie einstimmen und emotionalisieren sollte. FC-Hauptsponsor REWE zeigte im nächtlichen Himmel über Köln eine Drohnenshow, die sowohl den Namen des Vereins als auch den Geißbock und das Logo des Clubs in den Himmel schrieb. Eine besondere Aktion vor dem besonderen Duell, die zumindest kurzfristig den verloren gegangenen Glanz zurückholte.



Lukas Kwasniok gibt überraschende Startelf-Zusage und spricht über das Banner sowie Said El Mala

Lukas Kwansiok auf der Pressekonferenz vor dem Spiel gegen Bayern
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Lukas Kwasniok gibt überraschende Startelf-Zusage und spricht über das Banner sowie Said El Mala

Für den FC steht am Mittwoch das Heimspiel gegen den Rekordmeister an. Eine schwere Aufgabe. Auf der obligatorischen Pressekonferenz äußerte sich der Trainer des 1. FC Köln: Das sagt Lukas Kwasniok zum Banner und Personal.

Es war das Thema in den vergangenen Tagen beim 1. FC Köln: Das sagt Lukas Kwasniok zum Banner, das die Ultras gegen Heidenheim ausgerollt hatten und zum Personal, das dem FC gegen die Bayern zur Verfügung steht.

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Drei Tage nach dem Heidenheim-Spiel richtet FC-Trainer Lukas Kwasniok seinen Fokus wieder auf das Sportliche. Zuletzt war viel über das Banner der aktiven Fanszene gesprochen worden, das die Ultras am Samstag ausgerollt hatten. Nun aber gilt die volle Konzentration dem Duell gegen den FC Bayern München am Mittwochabend. „Es ist wichtig, die Dinge ganz ruhig einzuordnen und so wie wir das besprochen haben, hat sich der Verein eben mit der Ultra Szene über diese Dinge unterhalten, die dazu geführt haben. Die sind jetzt ausgeräumt“, sagte der Kölner Coach. Natürlich habe ihn das Thema emotional berührt. Auch mit dem Mannschaftsrat wurden Dinge besprochen. Schließlich sei es Ron-Robert Zieler gewesen, der betonte, dass es nun um das Duell gegen den Rekordmeister gehe.

„Er wird dann auch beginnen“

Der Kölner Coach steht damit auch vor eine besonders heiklen Aufgabe. Denn gegen die stärkste Offensive der Liga muss der 44-Jährige in der Defensive wieder besonders improvisieren. „Die Situation in der Innenverteidigung ist jetzt nicht großartig besser geworden. Wir konnten die Sperre nicht wegwischen, die Verletzungen nicht so schnell heilen“, sagte der Coach. Tatsächlich stehen nominell als Innenverteidiger nur Cenk Özkacar und Neuzugang Jahmai Simpson-Pusey zur Verfügung. Und da mit Eric Martel ein weiterer wichtiger Spieler gesperrt fehlt, heißt es tatsächlich improvisieren. Und dazu verteilte der Kölner Coach dann auch eine Startelf-Garantie, die sich in den vergangenen Wochen nicht unbedingt abgezeichnet hat. Özkacar werde „dann auch beginnen und eben seine Bewährungsprobe bekommen, so wie er sie gegen Dortmund auch bekommen hat und auch solange er auf dem Feld war eine gute Leistung abgeliefert hat“, sagte der Trainer.

Ob Luca Waldschmidt und Florian Kainz in den Kader zurückkehren, wollte Kwasniok nicht kommentieren. Doch generell habe bei ihm jeder die Chance, so der Tenor. „Grundsätzlich treffe ich Entscheidungen, die sind eben nie für die Ewigkeit bestimmt, sondern jeder kann eben auf sich aufmerksam machen und dann auch wieder Teil des Kaders sein“, sagte Kwasniok. Eine Startelf-Nominierung für Said El Mala wollte der Trainer ebenfalls noch nicht aussprechen. „Ich habe den besten Einwechsler der Liga zur Verfügung. Aber wir sind uns einig, dass ich nicht den besten Spieler der Liga habe“, sagte Lukas Kwasniok. „Das ist ein großer Unterschied und wir haben es gemeinsam geschafft – in allererster Linie der Junge mit seiner Qualität, aber ich glaube auch der Verein, das Trainerteam und auch meine Wenigkeit – , dass er jetzt nach 15, 16, 17 Spielen einen Marktwert von 40 Millionen hat. Den hat er durch seine Scorer generiert und nicht durch seine Startelf-Einsätze.“


Plakat beim 1. FC Köln: Thomas Kessler äußert sich erstmals nach dem Kwasni-Yok-Banner

Thomas Kessler vom 1. FC Köln
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Plakat beim 1. FC Köln: Thomas Kessler äußert sich erstmals nach dem Kwasni-Yok-Banner

Beim 2:2-Unentschieden der Geißböcke in Heidenheim hatte ein Banner für Aufsehen gesorgt. Anschließend machten Spekulationen und Gerüchte die Runde rund um den Trainer des 1. FC Köln: Thomas Kessler äußert sich nun erstmals zum Banner.

Das Remis gegen Heidenheim geriet fast schon zur Nebensache, im Fokus stand eine Aktion der aktiven Fanszene des 1. FC Köln: Thomas Kessler äußert sich nun erstmals in einem Video von RTL zum Banner der Kölner Ultras.

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Eigentlich steht der FC vor dem wohl entspanntesten Spiel der Saison – immerhin ist die Erwartungshaltung nicht die allergrößte in Begegnungen gegen den FC Bayern München. Und doch ist die Lage rund um das Geißbockheim massiv angespannt. Nach dem 2:2-Unentschieden sorgte ein Banner der Ultras für besonders viel Gesprächsstoff. Auf diesem stand „Kwasni Yok“ – eine Anspielung auf das türkische Wort „Yok“ (ugs. „nein“ oder „nicht“) und damit eine öffentliche Ablehnung gegen den Trainer. Die Spekulationen gingen viral, in den Sozialen Medien gab es über die Ursache der Aktion die wildesten Gerüchte. Ein offizielles Statement von Vereinsseite gab es bislang nicht. Doch nun hat sich Sportdirektor Thomas Kessler gegenüber RTL geäußert.

„Da sind wir stolz drauf“

„Wir haben mit dem Verein und gerade mit dem Vorstand den direkten Kontakt zu unserer aktiven Fanszene gesucht, um auch zu hinterfragen: Woher kommen denn die Ängste oder auch der Fingerzeig jetzt aus der Kurve, zu sagen: Ihr müsst schon ein bisschen aufpassen“, sagte Kessler. „Das ist sehr wichtig und da sind wir auch sehr stolz drauf: Wir wissen, wir sind ein großer Traditionsverein, wir haben viele Mitglieder und eine sehr große Fanszene, die uns überall bei Wind und Wetter bis hin nach Heidenheim begleitet. Da ist es wichtig, dass wir da in den Dialog gehen. Das haben wir getan und sehr konstruktiv miteinander gesprochen.“ Man habe sehr konstruktiv miteinander gesprochen. Nun wolle man aber den Fokus wieder auf das sportliche richten, erklärte Kessler.

Zu den genauen Inhalten des Gesprächs äußerte sich der 39-Jährige erwartungsgemäß nicht. „Wir reden über einen Dialog mit unseren Fans und Mitgliedern und der ist sehr vertrauensvoll“, so Kessler. „Wir haben über Themen gesprochen, die wir auf den Tisch gebracht haben, die wir aber auch intern halten wollen. Das ist die Kultur des 1. FC Köln.“ Tatsächlich soll es bei der Bekundung der aktiven Fanszene nicht um die sportliche Talfahrt der Geißböcke, vielmehr um ein gewisses Verhalten auch abseits des Platzes gegangen sein. In den vergangenen Tagen soll der Dialog mit den Fans erfolgt sein.

Trotz des Negativtrends stärkte Kessler seinem Coach aber den Rücken. „Wir sind sehr froh, dass wir Lukas als unseren Trainer haben. Wir brauchen nicht darüber reden, dass bei sieben sieglosen Spielen in Folge nicht alles gut war. Aber da geht es auch um interne Kommunikation“, so Kessler weiter. „Ich nehme ihn als sehr kommunikativ wahr mit der Mannschaft. Wir stehen in einer Tabellenregion, die ist für uns völlig vernünftig. Und auch die Punktzahl ist völlig vernünftig.“ Kessler sprach davon, die Situation rational bewerten zu wollen.


1. FC Köln gibt Update: Timo Hübers „will wieder auf dem Platz stehen“

Timo Hübers vom 1. FC Köln
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1. FC Köln gibt Update: Timo Hübers „will wieder auf dem Platz stehen“

Nach der schweren Knieverletzung im Duell gegen den BVB vor mehr als zweieinhalb Monaten geht es nun bergauf mit dem Kölner Abwehrchef des 1. FC Köln: Timo Hübers geht einen weiteren Schritt Richtung Genesung.

Der Schock über die Verletzung saß tief, der Innenverteidiger fehlt im Kölner Defensivverband. Nun gab es positive News über die Entwicklungen beim Abwehrchef des 1. FC Köln: Timo Hübers geht einen weiteren Schritt Richtung Genesung.

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Die vergangenen Tage waren stürmisch am Geißbockheim – und das nicht nur aus sportlicher Sicht. Und den Kölnern stehen wohl auch noch einige harte Wochen bevor. Die erste Hürde wird am kommenden Mittwoch die Begegnung mit den Bayern darstellen. Für FC-Trainer Lukas Kwasniok eine knifflige Angelegenheit. Immerhin ist die Abwehrreihe der FC-Defensive durch Verletzungen und Sperren sehr übersichtlich geworden. Doch es gibt auch gute Neuigkeiten vom Kölner Club. FC-Abwehrchef Timo Hübers macht einen weiteren Schritt in Richtung Genesung.

Timo Hübers möchte wieder auf dem Platz stehen

Die schwere Knieverletzung des Innenverteidigers im Duell gegen den BVB vor mehr als zweieinhalb Monaten hatte nicht nur den Verein geschockt. Auch von Seiten der Fans und des Umfelds gab es viel Zuspruch und Anteilnahme für den 29-Jährigen. Seit Freitag ist nun ein weiterer Schritt gemacht: Hübers durfte die Krücken weglegen. Ein Schritt, der dem Kölner wieder ein Stück Freiheit im Alltag zurück gibt. „Solange man auf Krücken ist, ist man bei jeder Kleinigkeit auf Hilfe angewiesen. Man muss gefahren werden, kann sich keine Tasse Kaffee selbst an den Tisch holen, am Anfang konnte ich mir nicht einmal den Thrombosesocken allein anziehen“, so Hübers über die erheblichen Einschränkungen auf der Homepage des FC. „Deshalb ist man umso dankbarer, wenn man merkt, dass man wieder Dinge allein schafft – auch wenn Menschen um einen herum da sind, die einem gerne helfen.“

Und so geht die körperliche Genesung voran. „In der Reha macht man immer kleine Schritte“, schildert der 29-Jährige die Situation. „Von Tag zu Tag merkt man das gar nicht unbedingt, aber wenn man von Woche zu Woche schaut, komme ich auf jeden Fall voran und habe auch selbst das Gefühl, dass der Körper wieder mehr zulässt.“ Der Kölner Abwehrchef blickt durchaus positiv in die Zukunft, und hat ein klares Ziel formuliert: „Mit dem Verlassen des Krankenhauses und der Rückkehr ans Geißbockheim, mit einem geregelten Alltag, war für mich klar: Am Ende dieses langen Reha-Weges möchte ich wieder auf dem Platz stehen.”

Mit einem Einsatz in der aktuellen Saison ist sicherlich nicht mehr zu rechnen. Die Rückkehr in die Kölner Abwehrreihe wird also wohl noch auf sich warten lassen, ist derzeit auch nicht gesichert. Auch, weil der Vertrag des Innenverteidigers bekanntlich im Sommer ausläuft. Bereits vor einigen Wochen hieß es aus Vereinskreisen, dass Gespräche mit Hübers von Seiten des Clubs aber durchaus angedacht seien.


Abreise in La Nucia: Vier Youngster des 1. FC Köln reisen nach Hause

Bernie Lennemann und Cenny Neumann in La Nucia (Foto: come-on-fc.com)
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Abreise in La Nucia: Vier Youngster des 1. FC Köln reisen nach Hause

FC-Trainer Lukas Kwasniok nahm einige Youngster mit ins Trainingslager nach La Nucia. Nach dem Testspiel gegen den FC Lugano am vergangenen Montag reisen zwei Tage später bereits Spieler vorzeitig ab: Der 1. FC Köln schickt vier Talente vorzeitig nach Hause.

Für die jungen Spieler des FC wird das Trainingslager der Profis in Spanien wohl eine besondere Erfahrung gewesen sein. Nicht alle der mitgereisten Youngster dürfen aber auch bis zum Schluss bleiben: Der 1. FC Köln schickt vier Talente vorzeitig nach Hause.

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come-on-fc.com berichtet vom Trainingslager in Spanien

Nach fünf Tagen in Spanien ist für manche Spieler des 1. FC Köln der Ausflug an die spanische Costa Blanca bereits wieder vorbei. Schon gestern war klar, dass einige der jungen Talente früher nach Köln zurückreisen würden und nicht mit der kompletten Mannschaft über Memmingen nach Köln zurückkehren. Die FC-Profis bestreiten direkt im Anschluss an das Trainingslager am Samstag das Duell gegen Heidenheim. Dementsprechend wird der FC auch nur mit dem dafür in Frage kommenden Kader dort anreisen.

Diese Spieler reisen früher nach Hause

Und die ist nun Entscheidung also getroffen: Innenverteidiger Yannick Mausehund, Rechtsverteidiger Cenny Neumann, Torhüter Mikolaj Marutzki sowie Stürmer Bernie Lennemann fliegen am Mittwoch nach Köln. Begleitet werden sie vom U21-Torwarttrainer Niklas Knezevic sowie Players-Care-Mitarbeiterin Lena Uebach. Für Fynn Schenten und Youssoupha Niang stehen die Zeichen gut. Die beiden Youngster haben sich in der Vorbereitung in Spanien beweisen können.

Gerade Schenten holte sich nach seinem Einsatz im Testspiel gegen den FC Lugano am vergangenen Montag ein Lob des Trainers ab. „Wir haben viele gute Spieler in der Offensive, aber er bringt einfach ein anderes Element mit“, so Kwasniok. „Er hat eine körperliche Wucht, sehr viel Tempo, einen guten Abschluss und Tiefgang. Das hat bei uns kein klassischer Neuner. Deswegen wollte ich mir das anschauen. Und das hat er in den ersten zwei, drei Tagen hier unter Beweis gestellt.“ Möglich, dass Schenten diese Elemente auch gegen Heidenheim zeigen darf.

Neu mit dabei ist Neuzugang Jahmai Simpson-Pusey, der als Unterstützung der Kölner Defensive zu Beginn der Woche von Manchester City ausgeliehen wurde. Simpson-Pusey nahm am Dienstag das erste Mal an einer Trainingseinheit unter Kwasniok teil und war am Abend zuvor mit dem Flieger aus Köln angereist.

Ex-Spieler des 1. FC Köln: Der nächste Bundesligist will Damion Downs verpflichten

Damion Downs wird künftig das Köln-Trikot nicht mehr tragen
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Ex-Spieler des 1. FC Köln: Der nächste Bundesligist will Damion Downs verpflichten

Eine Rückkehr in die Bundesliga wird wahrscheinlicher für einen Ex-Spieler des 1. FC Köln: Werder Bremen will Damion Downs verpflichten. Der Stürmer steht damit im Fokus von zwei Konkurrenten der Geißböcke.

Möglicherweise gibt es schon in der Rückrunde ein Wiedersehen mit dem 1. FC Köln: Nach dem Hamburger SV will nun auch Werder Bremen Damion Downs verpflichten.

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Ausgerechnet der große Rivale macht dem Hamburger SV nun Konkurrenz im Buhlen um Kölns Ex-Stürmer Damion Downs. Wie „Sky“ berichtet, soll sich Bremen bereits nach dem Angreifer erkundigt haben. Downs war bekanntlich im vergangenen Sommer vom 1. FC Köln nach England zum FC Southampton gewechselt. Bei den „Saints“ wird der Stürmer bislang aber nicht glücklich. In der Liga kam der 21-Jährige bislang elf Mal zum Einsatz, bereitete einen Treffer vor und hat sich sonst noch gar nicht auf das Scorerboard gebracht. Zuletzt kam der Angreifer nicht mehr zum Einsatz, ein Wechsel scheint daher eine gute Option. Zumal es für den Stürmer auch um die WM-Teilnahme mit den USA geht. Downs hatte sich gegen den DFB entschieden, war zunächst auch nominiert, zuletzt aber nicht mehr berücksichtigt worden.

Wichtiger Karriereschritt

Ein Wechsel in die Bundesliga könnte sich also als wichtiger Karriereschritt entpuppen. Nach Informationen von come-on-fc.com gibt es sogar noch weitere Interessenten aus der Bundesliga. Laut englischen Medien ist Southampton aber nur bereit den Spieler abzugeben, wenn ein adäquater Ersatz für die Offensive gefunden wird. Den gibt es bislang noch nicht. Werder Bremen soll laut der Deichstube zudem auch noch an weiteren Stürmern interessiert sein. So sollen auch Fraser Hornby oder Nelson Weiper auf der Liste von Werder stehen. Beim FC hatte man Downs einen neuen Vertrag vorgelegt, doch der Stürmer hatte sich gegen einen Verbleib entschieden und war für eine festgeschriebene Summe von acht Millionen Euro plus Boni nach England in die zweite britische Liga gewechselt. Das hatte dem FC wiederum Spielraum für den Transfermarkt im Sommer ermöglicht.

Auch durch die Einnahmen aus Transfers mit Downs und Max Finkgräfe war Thomas Kessler in der Lage, ein Dutzend neuer Spieler zu verpflichten, der Mannschaft ein neues Gesicht zu verleihen.


Suche nach einem Innenverteidiger: Darum könnte Sebastiaan Bornauw zum 1. FC Köln passen

Sebastiaan Bornauw spielte zwei Jahre für den 1. FC Köln
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Suche nach einem Innenverteidiger: Darum könnte Sebastiaan Bornauw zum 1. FC Köln passen

Der 1. FC Köln ist auf der Suche nach Verstärkungen für die Defensive. Dabei könnte auch Ex-Spieler Sebastiaan Bornauw eine Rolle spielen. Der Belgier kommt in der Premier League kaum zum Zug, kennt das Umfeld in Köln bereits und könnte somit auch als möglicher Abwehrchef eine Verstärkung für die Hintermannschaft sein. Darum könnte Sebastiaan Bornauw zum 1. FC Köln passen.

Spätestens durch die Rote Karte von Rav van den Berg ist noch einmal deutlich geworden, warum der FC in der Innenverteidigung noch einmal nachlegen sollte. Tatsächlich sollen sich die FC-Verantwortlichen nach mindestens einem weiteren Defensivspieler umschauen. Eine Spur könnte zu einem Ex-Spieler führen. Darum könnte Sebastiaan Bornauw zum 1. FC Köln passen.

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Mit dem Verletzungs-Aus von Timo Hübers fehlt dem FC der Innenverteidiger, der für den Spielaufbau aus der eigenen Abwehrkette heraus verantwortlich war. Nachdem in den vergangenen Spielen sowohl Rav van den Berg als auch Dominique Heintz mit Licht und Schatten in ihren Leistungen nicht hundertprozentig überzeugen konnten und auch die letzte Partie des Jahres mit 0:1 gegen Union Berlin verloren ging, macht man sich Gedanken am Geißbockheim. Eine große Rolle in den Überlegungen könnte aktuell Innenverteidiger Sebastiaan Bornauw von Leeds United spielen. Der belgische Innenverteidiger kommt beim Premier-League-Aufsteiger nicht zum Zug und könnte fürs neue Jahr auch aufgrund seiner Kölner Vergangenheit eine sinnvolle Verstärkung sein.

Bornauw kennt Köln und die Bundesliga

Bereits von 2019 bis 2021 trug Bornauw das FC-Trikot und avancierte dort rasch zum Stammspieler und Leistungsträger. Am Rhein nahm er eine derart gute Entwicklung, dass der VfL Wolfsburg schließlich rund 14 Millionen Euro investierte, um den Belgier in die Autostadt zu lotsen. Bei den „Wölfen“ konnte der Belgier mitunter auch wegen einiger kleinerer Verletzungen nie wirklich an seine starken Kölner Leistungen anknüpfen, es folgte der Wechsel im Sommer vergangenen Jahres für rund sechs Millionen Euro zu Leeds United in die Premier League. Beim englischen Aufsteiger läuft es für Bornauw ernüchternd, in der laufenden Saison stand er in der Liga gerade einmal zwei Minuten auf dem Rasen. Ein Wechsel könnte sowohl für ihn als auch den 1. FC Köln ein logischer (nächster) Schritt sein.

Das Spielerprofil Bornauws‘ liest sich auf den ersten Blick wie das eines modernen Innenverteidigers. 1,91 Meter groß, kopfballstark sowohl offensiv als auch defensiv und durchaus mit einem gewissen Tempo ausgestattet. Auch wenn seine Entwicklung derzeit ein wenig stagniert, ist er mit 26 Jahren noch entwicklungsfähig und hat sein Potenzial wohl noch nicht vollends ausgeschöpft. Ein wichtiger Punkt in den Köpfen der Kölner Verantwortlichen dürfte sicher auch seine FC-Vergangenheit sein. 57 Pflichtspiele bestritt der Belgier für die Geißböcke. Nimmt man seine Wolfsburger Zeit hinzu, sind es insgesamt 153 Pflichtspiele für die beiden deutschen Clubs, 140 davon in der Bundesliga. Der viermalige belgische Nationalspieler würde bei den Rheinländern wohl keine große Eingewöhnungszeit brauchen und ist auch mit Themen wie Druck und Abstiegskampf vertraut.

Möglicher Hübers-Vertreter

Mit Blick auf die Personalsituation im Kölner Abwehrzentrum und die in der Bundesliga noch ziemlich unerfahrenen van den Berg, Özkacar und Schmid agierte der 1. FC Köln zuletzt mit Routinier Dominique Heintz als Aufbauspieler aus der Kette heraus. Der 32-Jährige leistete sich zwar keine großen Fehlpässe, fiel im Spielaufbau aber auch nicht oft mit raumöffnenden Pässen auf dem Weg nach vorne auf. Auch Bornauw ist bislang nicht wirklich als starker Aufbauspieler in Erscheinung getreten und dürfte diesbezüglich kein 1:1-Ersatz für Hübers sein. Sollte er aber trotz seiner fehlenden Spielzeit an alte Leistungen beim Effzeh anknüpfen könnten, würde er der Defensive in jedem Fall einen Qualitätsschub bescheren.

Der ehemalige Kölner bringt insgesamt klare Vorteile als erfahrener, körperlich starker Innenverteidiger mit Bundesliga-Erfahrung mit und wäre in der aktuellen Kölner Personalnot in jedem Fall eine sinnvolle Verstärkung. Da er in Leeds aktuell ohnehin nicht gefragt ist, könnte eine Leihe oder ein Verkauf auch für die Engländer Sinn ergeben. Für die Kölner käme wiederum wohl nur ein Leihkonstrukt in Frage. Denn der Marktwert des Belgiers liegt laut transfermarkt.de noch bei fünf Millionen Euro. Ein klassischer „Abwehrchef“ für die Zukunft ist der 26-Jährige aktuell aber (noch) nicht. Ebenso sollte man ihn nicht als Ersatz für Timo Hübers sehen, dafür sind beide vom Spielerprofil her zu verschieden. Dennoch würde ein Transfer auch mit Blick auf die Zukunft Sinn machen.

In Köln könnte sich Bornauw wieder stabilisieren, zu alter Stärke finden und im Erfolgsfall auch sich selbst wieder eine Plattform schaffen, um in den kommenden Jahren zu einem nationalen oder internationalen Top-Team zu wechseln.