Jakub Kaminski beim 1. FC Köln: Ein ziemlich perfekter Transfer – wenn auch nicht für alle Parteien

Jakub Kaminski nach seinem starken Auftritt gegen den HSV
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Jakub Kaminski beim 1. FC Köln: Ein ziemlich perfekter Transfer – wenn auch nicht für alle Parteien

Der 23-Jährige ist ob seiner Leistungen eine feste Größe in den Spieltags-Planungen von FC-Trainer Lukas Kwasniok. Und so wird der Pole wohl auch am kommenden Freitagabend wieder in der Startelf stehen beim 1. FC Köln: Jakub Kaminski ein ziemlich perfekter Transfer.

Nahezu die volle Spieldauer absolvierte der polnische Nationalspieler in der Bundesliga für die Geißböcke. Gegen seine Ex-Teamkollegen wird der 23-Jährige nun am 20. Spieltag sicher auch auflaufen. Ein Transfer, der sich ausgezahlt hat, wenn auch nicht für alle Parteien.

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Vier Minuten – Minuten, die zwar nicht nach viel klingen, die aber dennoch eine deutliche Sprache sprechen – eine sehr deutliche. Denn nur vier Minuten stand Jakub Kaminski an den 19 Spieltagen der aktuellen Bundesliga-Saison nicht auf dem Platz, wurde eben nur dieses eine Mal gegen Union Berlin vorzeitig von Trainer Lukas Kwasniok vom Feld geholt. Und das kommt nicht von ungefähr. „Er bringt Tempo, gute fußballerische Fähigkeiten und eine hohe Durchsetzungsfähigkeit mit, besonders im letzten Drittel. Mit seiner Dynamik und Zielstrebigkeit verleiht er unserem Offensivspiel neue Impulse und passt mit seiner ehrgeizigen Art sehr gut zu unserem Weg“, sagte Thomas Kessler im Sommer 2025 über den Neuzugang des 1. FC Köln – nach gut der Hälfte der Saison kann diese Aussage unterschrieben werden.

Aktivposten und Leistungsträger beim FC

Unterschrieben hat Kaminski im Sommer 2025 seinen Leihvertrag bei den Geißböcken. Und dieser soll mit einer Kaufoption ausgestattet sein, die bei rund fünf Millionen Euro liegt und offenbar bis Ende Juni gültig ist. Es bleibt also noch ein wenig Zeit, bis sich Geschäftsführer Kessler beim VfL Wolfsburg melden muss. Dass die Kölner die Option ziehen, gilt als sicher. Denn der Schienenspieler ist bei den Geißböcken ein absoluter Aktivposten und Leistungsträger, kommt in der aktuellen Saison bereits auf fünf Treffer und einen Assist. Und das, obwohl FC-Trainer Kwasniok den 23-Jährigen aus den vorderen Reihen auch schonmal gerne auf andere Positionen gestellt hat.

Aber eben auch dort wusste Kaminski zu überzeugen. „Er ist – und das habe ich von Anfang an gesagt – der beste Spieler, den wir haben“, sagte Kwasniok schon Anfang November. „Jakub kann auf der linken Schiene, er kann links vorne, er kann rechte Schiene, rechts vorne. Er ist ein Offensiv-Allrounder und darüber hinaus demütig, extrem lernwillig“, so der Coach weiter. Seine Qualitäten durfte der Pole bei seinem Heimatverein, dem VfL Wolfsburg, zuletzt nicht mehr so häufig unter Beweis stellen. Denn nach einer ersten starken Saison bei den Niedersachsen liefen die folgenden zwei Spielzeiten nicht mehr ganz so rund. In der Saison vor seiner Leihe zum FC kam Kaminski bei den Wölfen auf nur zwölf Startelf-Einsätze und zehn Einwechslungen.

Eine Win-Win-Situation? Nicht für alle

Die insgesamt 1123 gesammelten Bundesliga-Minuten aus der Saison 24/25 hat der Pole bei den Geißböcken mit über 1700 Spielminuten bereits nach dem 19. Spieltag locker überboten. Nicht nur das, Kaminski ist der läuferische Motor der Kölner, zieht die meisten Sprints an, spult mit am meisten Kilometer ab. „Ich glaube einfach, dass es diese Fälle immer mal wieder gibt, dass ein Spieler nach einer tollen ersten Saison bei einem Verein dann vielleicht nicht mehr diese Einsatzzeiten, diese Minuten bekommt, vielleicht nicht ganz so performen kann, weil die Gesamtkonstellation sich dann auch ändert“, sagte Kwasniok. Dies kann dann bei einem neuen Verein tatsächlich anders aussehen.

Und so hat sich der Wechsel an den Rhein, um durch die Leihe zu mehr Spielzeit zu kommen, für Kaminski schon bezahlt gemacht. Aber nicht nur der Pole profitiert. Denn die Geißböcke haben im polnischen Nationalspieler einen der unter Kwasniok durchaus seltenen Stammspieler dieser Saison gefunden. Eine Neuverpflichtung, die ihren Marktwert laut transfermarkt.de seit dem Wechsel von zehn auf zwölf Millionen Euro hochschrauben konnte. Kaminski ist für den FC ein sportlicher und wirtschaftlicher Erfolg – eine Win-Win-Situation für alle Seiten also. Alle? Der Gewinn dürfte zumindest auf Seiten der Wolfsburger dann doch fraglich sein. Für den Polen überwiesen die Niedersachsen 2022 rund zehn Millionen Euro an Lech Posen. Sollten die Kölner die Option ziehen, macht Wolfsburg also rein nach den Ablösesummen ein sattes Minus, während die Kölner auf einen Gewinn hoffen dürfen.

Am Freitag geht es gegen den Heimatclub

Nun gilt es, diese positive Entwicklung weiterzuführen. „Wir hoffen einfach, dass er nach einer tollen ersten Saison hier beim 1. FC Köln vielleicht auch noch eine zweite gute folgen lassen kann“, so der Trainer. „Das ist unser aller Ansinnen, aber dass er Qualitäten hat, hat er auch schon in Wolfsburg bewiesen.“ Eben diese Qualitäten kann Kaminski am Freitagabend nun auch gegen Wolfsburg beweisen. Weitere Spielzeit sammeln wird der Pole sicherlich und damit auch seine Einsatzminuten weiter in die Höhe schrauben. Einzig die Scorer-Ausbeute ließ zuletzt zu wünschen übrig. Seit November ist nichts mehr dazugekommen. Die Begegnung gegen Wolfsburg wäre sicherlich der richtige Zeitpunkt, damit wieder anzufangen.


Transfergerücht: Der 1. FC Köln hat das Nachsehen um mögliche Martel-Alternative

Dan Neil soll beim 1. FC Köln im Gespräch sein
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Transfergerücht: Der 1. FC Köln hat das Nachsehen um mögliche Martel-Alternative

Die Zukunft von Eric Martel ist nach wie vor offen. Doch über mögliche Nachfolger wird bereits spekuliert. Ein Name der genannt wurde, scheint aber keine Option mehr zu sein: Der 1. FC Köln hat im Poker um Dan Neil wohl das Nachsehen.

Der 1. FC Köln hat im Poker um Dan Neil ganz offensichtlich das Nachsehen. Laut englischen Medien könnte es schon bald eine Einigung geben – aber nicht in Köln.

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Spätestens nachdem Eric Martel am Sonntagnachmittag erstmals seit März 2024 wieder auf der Bank saß, dürften die Spekulationen um eine Kölner Zukunft über den kommenden Sommer hinaus hochkochen. Der Sechser, der erst einmal seine Entwicklung beim und die vom FC abwarten wollte, hat sich noch nicht zu seinen Karriereplanungen geäußert. Die Kölner Verantwortlichen halten dem Vernehmen nach die Augen bereits für Alternativen offen und müssen möglicherweise einen Dämpfer in ihren Plänen hinnehmen. Wie berichtet sollen die Geißböcke an einer Verpflichtung von Dan Neil interessiert sein. Tatsächlich ähnelt der 24-Jährige in seiner Spielweise der von Eric Martel – zumindest als klassischer defensive Sechser.

Ipswich hat wohl die Nase vorne

Doch laut englischen Medien müssen die FC-Bosse die Augen noch ein wenig länger offenhalten. Denn es sieht nicht so aus, als würde Neil schon bald für den FC auflaufen. Der Engländer steht seit seiner Kindheit beim AFC Sunderland unter Vertrag. Eigentlich erlebte Neil eine Bilderbuchkarriere bei seinem Heimatclub, war Kapitän, Leistungsträger, Publikumsliebling. Durch die Verpflichtung des Schweizer Nationalspielers Granit Xhaka hat sich die Situation für Neil aber grundlegend verändert. Der ehemalige englische U-Nationalspieler kommt in der Premier League auf ganze drei Einsätze, insgesamt 14 Minuten. Trainer Régis Le Bris erklärte bereits, dass er dem Spieler keine Steine in den Weg legen werde. Am Sonntag wurde Neil nicht mehr für das Spiel gegen West Ham in den Kader berufen – angeblich aufgrund einer leichten Verletzung, doch es wabert noch eine andere Erzählweise umher.

Und die hat etwas mit einem möglichen künftigen Arbeitgeber zu tun. Demnach sollen die Hammers bereits ein Angebot von sechs Millionen Euro für den Mittelfeldspieler vorbereiten. Eine Summe, die die Kölner nicht mitgehen können und eine Summe, die Mitkonkurrenten mindestens unter Druck setzt. Zumindest die auf der Insel, die offenbar die Nase deutlich vorne haben. Zuletzt hatte nach übereinstimmenden englischen Medienberichten Ipswich Town gute Karten. Zuvor galten die Glasgow Rangers als Topfavorit im Transferpoker um Neil. Doch Ipswich Town scheint ernst zu machen. Der UEFA-Pokalsieger von 1981 spielt mittlerweile in der Championship und will unbedingt wieder aufsteigen. Dazu sind die „Tractor Boys“ offenbar auch bereit, tief in die Tasche zu greifen. Und spätestens dann dürfte es für die Kölner ohnehin schwer werden.

Der Vertrag des Mittelfeldspielers läuft im Sommer aus, daher hatte man wohl mit einer geringen Ablöse geliebäugelt. Neil gehört in Sunderland zudem zu den Top-Verdienern. Dem Vernehmen nach will Ipswich Town den Deal im Idealfall schon am Dienstag unter Dach und Fach bringen. Der Medizincheck soll schon geplant sein. Der FC wird in den englischen Medien als potenzieller Interessent schon seit Tagen nicht mehr genannt.

Lösung für den Stürmer und 1. FC Köln? Imad Rondic vor Medizincheck in Münster

Imad Rondic vom 1. FC Köln
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Lösung für den Stürmer und 1. FC Köln? Imad Rondic vor Medizincheck in Münster

Die Situation um den Angreifer ist nach wie vor eine enttäuschende – für alle Beteiligten. Doch es könnte schon bald eine Lösung geben für den Leihspielers des 1. FC Köln: Preußen Münster macht bei Imad Rondic ernst.

Schon in der vergangenen Woche machten die ersten Gerüchte die Runde. Nun scheinen sie sich für den Leihspieler des 1. FC Köln zu bewahrheiten: Preußen Münster macht bei Imad Rondic offenbar ernst.

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Bekommt Imad Rondic tatsächlich noch eine Chance in Deutschland? Aktuell konkretisieren sich die Anzeichen, dass es für den Angreifer tatsächlich ein Interesse aus der 2. Bundesliga gibt. Schon in der vergangenen Woche hatte die „Bild“ berichtet, dass neben dem englischen Drittligisten Huddersfield auch Preußen Münster ein Auge auf den Stürmer geworfen habe. Und diese Spur scheint sich immer mehr zu verfestigen. Nun berichtet Sky-Experte Florian Plettenberg, dass die Gespräche schon sehr weit fortgeschritten sein. Das Interesse der Preußen deckt sich mit Informationen von come-on-fc.com. Laut Plettenberg sollen nun nur noch die letzten Vertragsdetails geklärt werden. Der Medizincheck soll bereits am Dienstag stattfinden. Eine Kaufoption ist im Kontrakt wohl nicht enthalten.

Wie geht es weiter mit Imad Rondic?

Rondic war vor einem Jahr von Widzew Łódź an den Rhein geholt worden. Der Stürmer sollte die schwache Offensive der Geißböcke beleben. Nach der Rückrunde stand genau ein Treffer auf dem Konto des Bosniers – und dabei handelte es sich um ein Billardtor gegen den SC Paderborn. Der FC suchte nach einer Lösung für Rondic, wollte den Angreifer nach Karlsruhe verleihen, doch der Deal platzte auf der Zielgeraden. Somit ging es für den 26-Jährigen zurück nach Polen – allerdings zu Raków Częstochowa. Dort wurde Rondic auch nicht glücklich, erzielte bislang keinen Treffer und wurde zuletzt wie berichtet in die 2. Mannschaft versetzt. Zudem deuteten die Verantwortlichen von Raków an, dass der Stürmer nicht die besten Chancen auf viel Spielzeit habe.

Das soll sich in Münster dann schon bald ändern. Und ein Wechsel in die 2. Bundesliga könnte für alle Beteiligten noch einmal ein richtiger Schritt sein. Denn Münster sucht nach einem Stürmer, der FC hofft auf den sportlichen Durchbruch, auch aus wirtschaftlichen Gründen und auch Rondic will sich wieder für höhere Aufgaben bewerben. Münster soll auch an einer Verpflichtung von Jessic Ngankam interessiert sein, doch der Offensivspieler hat angeblich andere Pläne.

Christian Keller spricht über die Zeit und den Abschied beim FC: „Es war ein Fehler“

Christian Keller spricht über seine Zeit beim 1. FC Köln
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Christian Keller spricht über die Zeit und den Abschied beim FC: „Es war ein Fehler“

Der ehemalige Sportdirektor der Geißböcke ist Kritik an seiner Person aus seiner aktiven Zeit beim Kölner Verein durchaus gewohnt. Die jüngsten Vorwürfe des ehemaligen FC-Sportchefs und Vorstandsberaters Jörg Jakobs wollte der 47-Jährige aber nicht unkommentiert stehen lassen und äußerte sich zu der Kritik an seiner Person beim 1. FC Köln: Das sagt Christian Keller zu seiner Zeit in Köln.

Transfersperre, Trainer-Frage oder harter Sparkurs. Über zahlreiche Themen wurde während der Amtszeit des ehemaligen Sportdirektors diskutiert beim 1. FC Köln: Das sagt Christian Keller zu seiner Zeit in Köln.

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Die Causa Christian Keller scheint rund um das Geißbockheim auch acht Monate nach dessen Abschied beim 1. FC Köln noch immer ein Thema zu sein. Im aktuellen Interview mit dem „Kicker“ spricht der ehemalige Sportdirektor über die Zeit nach seinem Abschied, aber auch über die Kritik an seiner Person. Und die gab es in den Sozialen Medien, aber auch öffentlich ausgetragen. So unter anderem vom ehemaligen FC-Sportchef und Vorstandsberater Jörg Jakobs, der in einem Interview mit dem „Kölner Stadt-Anzeiger“ den ehemaligen Geschäftsführer Sport der Kölner kritisiert hatte. Und die Kritik wollte Keller nicht stehen lassen. „Ich kann nicht verstehen, was Jörg Jakobs geritten hat, solche Aussagen zu treffen, weil sie fernab jeder Realität sind“, so der 47-Jährige.

„Es war ein Fehler“

Keller schilderte im Fachmagazin seine Sicht der Dinge, erklärte unter anderem, dass er den Transfer von Said El Mala nicht auf sein persönliches Konto schreiben wolle. Vielmehr sei es ein Gemeinschaftserfolg gewesen. Zudem reagierte Keller auf den Vorwurf, die Konsilidarisierung im Verein habe bereits vor seinem Amtsantritt begonnen. „Der 1. FC Köln hatte in der Spielzeit 2021/22 den höchsten Personalaufwand seiner Historie für die Lizenzmannschaft, 60 Millionen Euro“, erklärte Keller. „Ich kam im April 2022. Wir senkten den Etat für 2022/23 auf 45 und für 2023/24 auf 38 Millionen Euro.“ Keller war indes immer ein radikaler Sparkurs vorgeworfen worden, der möglicherweise ein Steinchen im Abstiegsmosaik gewesen ist. Allerdings nun auch die Basis für die Transfers, die Thomas Kessler getätigt hat.

Für Keller damals ein wichtiger Schritt. „Wir, mit der Betonung auf Wir, haben uns für die Kernsanierung entschieden, um das unstrittig vorhandene große Potenzial des FC freizulegen“, sagte der ehemalige Sportchef. „Der FC sollte wieder handlungsfähig werden, nicht weiterhin einen großen Teil seines Haushalts in die Tilgung von Schulden, Zinsen und sonstigen Altlasten stecken müssen. Seit Sommer 2025 steht der FC nun blitzsauber da. Die Sanierung hat funktioniert.“ Nicht funktioniert hatte dagegen das Abwenden der Transfersperre. So hätte die Klage-Einreichung laut Keller im August 2022 verhindert werden können. Der FC hatte das Talent Jaka Potocnik unter Vertrag genommen, nachdem dieser 24 Stunden zuvor seinen Kontrakt mit Ljubljana aufgelöst hatte. Der FC war vom slowenischen Club der Anstiftung zum Vertragsbruch beschuldigt worden.

„Es war ein Fehler“

Die Sperre konnte letztlich nicht verhindert werden. Auch, weil der FC eine Zahlung an Ljubljana nicht tätigte. „Wir – es war keine Keller-Soloentscheidung, sondern in den Gremien abgestimmt – haben das bewusst nicht getan, weil die geforderten 2,5 Millionen Euro augenscheinlich auf einer nicht rechtskonformen Grundlage oder deutlicher gesagt auf einem Fake-Angebot basierten“, erklärt Keller. Man habe auf ein solches Geschäftsgebaren nicht eingehen können. Zudem folgte der Verein dem juristischen Ratschlag seiner Rechtsberatung, die den FC damals deutlich im Recht sah. Aus heutiger Sicht bewertet Keller das Agieren allerdings anders: „Es war ein Fehler, sich im Herbst 2022 mit Ljubljana nicht außergerichtlich geeinigt zu haben“, gibt Keller heute zu.

Die Gründe für diese Entscheidung lagen damals aber auch am Scheitern eines Vergleichs, bei dem die FIFA hätte mitwirken müssen – eine Fehleinschätzung der Beteiligeten. Denn „die FIFA wollte und konnte einem Vergleich nicht zustimmen, obwohl sich beide Klubs zwischenzeitlich sogar schriftlich einig waren“, so Keller. Dass die Transfersperre am Ende auch ihren Teil zum Abstieg beigetragen hat, daran besteht kaum noch Zweifel. Mit Gerhard Struber sollte dann der Aufstieg gelingen. Im Mai endete nach einem Remis gegen das Tabellenschlusslicht aus Regensburg die Amtszeit des Trainers, aber auch des Geschäftsführers Sport.

Keller wollte damals Struber nicht gehen lassen. „Mir war natürlich ebenfalls klar, dass ein Wechsel einen kurzfristigen Effekt haben und uns aus der Tristesse reißen wird, die nach dem 1:1 gegen Regensburg größer war als nach dem Abstieg“, sagte Keller. „Dennoch möchte ich so nicht Personal führen. Ein Remis gegen den Tabellenletzten ist kein Grund für eine Freistellung, wenn man den Trainer vorher stets gestärkt hat.“

Keller sei überzeugt, dass man auch mit Struber den Aufstieg geschafft hätte. Ob der 47-Jährige noch einmal in den Sport zurückkehrt, ließ Keller im Interview offen.

Frust und Genugtuung über Elfmeter gegen den 1. FC Köln

Marvin Schwäbe im Kasten des 1. FC Köln
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Frust und Genugtuung über Elfmeter gegen den 1. FC Köln

Am Ende machte der Strafstoß keinen Unterschied mehr, er sorgte dennoch für gemischte Gefühle beim 1. FC Köln: Frust und Genugtuung über den Elfmeter gegen den SC Freiburg.

Die Erfahrungen mit Bastian Dankert sind beim 1. FC Köln wahrlich nicht immer die besten. Am Sonntagabend kam eine weitere eher schlechtere dazu. Aber eine, die zumindest kurzfristig für ein Gefühl von Ausgleich der Gerechtigkeit sorgte beim 1. FC Köln: Frust und Genugtuung über Elfmeter.

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Eine große Sache brauchte Marvin Schwäbe aus dem „Geheimnis“ nicht zu machen. Der Torhüter hatte im Duell gegen Freiburg wie mittlerweile im Profifußball üblich auf seiner Trinkflasche einige Hinweise zu möglichen Elfmeter-Schützen notiert. Für Igor Matanovic stand da laut Schwäbe: „Warten und dann nach links“, sagte der Keeper. „So erhofft man sich das.“ Tatsächlich hielt der Keeper den Elfmeter von Matanovic, weil er sich an die Trinkflaschen-Vorgabe hielt und weil der Stürmer erstaunlich schwach schoss. „Er war nicht gut geschossen, das muss ich mir ankreiden lassen“, sagte der Angreifer. „Es ist geschehen, ich kann es nicht mehr ändern und habe es schon wieder vergessen.“

„Dann kann man auch Hand pfeifen“

Schnell vergessen wollten die Kölner Verantwortlichen auch die Entstehungsgeschichte des Elfmeters. Denn, weil Schwäbe den Strafstoß hielt, hatte es keine große Relevanz, dass er mindestens fragwürdig war. „Man braucht keine 75 Wiederholungen, um zu sehen, dass der Ball erst an die Hüfte geht und dann an den Arm prallt“, sagte Lukas Kwasniok. „Ich dachte, wenn er von einem anderen Körper abprallt und dann an den Arm geht, dann ist das eben kein Handspiel. Das war meine Kenntnis, aber er (Schiedsrichter Danket; Anm. d. Red.) hat mir dann erklärt, wenn der Arm weit genug abgespreizt ist, dann kann man auch Hand pfeifen.“ Und das tat der Unparteiische. Alessio Castro-Montes hatte den Ball gegen die Hüfte geschossen bekommen, nicht zum Ball schauend prallte die Kugel gegen den Arm des Belgiers.

Es geht laut Regelwerk um eine unnatürliche Handbewegung. „Unnatürlich“ – ein ziemlich schwammiger Begriff. Allerdings heißt es im Regelwerk: „Mit der vorgenommenen Hand- oder Armhaltung geht der Spieler das Risiko ein, dass der Ball an seine Hand oder seinen Arm springt und er dafür bestraft wird.“ Am Ende des Tages war die Entscheidung wohl besonders hart, eine glasklare Fehlentscheidung wurde aber auch nicht getroffen. Am Ende war es ohnehin unerheblich – denn Schwäbe hielt. Der FC fand in der Schlussphase kein Mittel mehr, es blieb beim 1:2.


„Gejubelt hat er nicht“ – Eric Martel sitzt beim 1. FC Köln auf der Bank, ein Fingerzeig?

Wie geht es weiter mit Eric Martel beim 1. FC Köln?
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„Gejubelt hat er nicht“ – Eric Martel sitzt beim 1. FC Köln auf der Bank, ein Fingerzeig?

Im Duell gegen die Freiburger wartete FC-Coach Lukas Kwasniok mit einer kleinen Überraschung auf: Eric Martel saß das erste Mal seit März 2024 einsatzfähig auf der Bank. Trainer Kwasniok entschied sich für Tom Krauß in der Startelf – und das, obwohl bald die Entscheidung über die Zukunft des Sechsers getroffen werden soll: Wie geht es weiter mit Eric Martel beim 1. FC Köln?

Mit dieser Personalentscheidung haben wohl nicht viele gerechnet. Der Kölner Sechser und Abwehr-Feuerwehrmann nahm am Sonntagnachmittag zunächst auf der Bank Platz. So wird sich der 23-Jährige die Zukunft bei den Geißböcken sicherlich nicht vorstellen: Wie geht es weiter mit Eric Martel beim 1. FC Köln?

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Wenn sich FC-Trainer Lukas Kwasniok in Sachen Aufstellung in einer Sache treu bleibt, dann, dass er einer Aufstellung eben nicht treu bleibt. Im 19. Ligaspiel wählte der Kölner Coach am Sonntagabend im Duell gegen den SC Freiburg die 18. andere Startaufstellung. Keiner rotiert so viel wie Kwasniok, an diesem Wochenende feierte der Trainer sogar seinen eigenen FC-Rekord, veränderte die Startelf im Vergleich zur Vorwoche auf fünf Positionen. Ein Novum in dieser Saison, aber nicht das einzige. Denn der 44-Jährige ließ zum ersten Mal Eric Martel auf der Bank. „Der Grund dafür war, dass es Tom Krauß in den letzten Spielen sensationell gemacht hat“, sagte Kwasniok nach der 1:2-Niederlage gegen Freiburg. „Ich habe mich für diese Variante entschieden und ich glaube, er hat es auch bestätigt.“

Martel nicht mehr unantastbar

Tatsächlich machte Krauß auch gegen Freiburg ein ordentliches Spiel, überzeugte gerade mit Defensivaufgaben. Der Mittelfeldspieler gewann mehr als 80 Prozent seiner Zweikämpfe, brachte 93 Prozent seiner Pässe zum Mitspieler. Dazu stopfte Krauß einige Löcher. Für Martel, der in dieser Spielzeit beim FC noch mehr in der Verantwortung steht, ein fast schon vergessenes Gefühl. Seit März 2024 stand der 23-Jährige immer in der Anfangsformation, wenn Martel einsatzfähig war. Damals, noch unter Timo Schulz, spielte der FC 1:1 gegen Augsburg, Martel kam für Faride Alidou in der Schlussphase. Das ist lange her und Martel, der schon unter Gerhard Struber als unverzichtbar galt, war in der jüngeren Vergangenheit unumstritten.

Das scheint nun nicht mehr der Fall zu sein. Nach mehr als 650 Tagen musste der 23-Jährige mal wieder auf der Bank Platz nehmen. „Eric ist Profi. Gejubelt hat er nicht“, verriet Kwasniok über das Gespräch mit seinem Sechser. „Wir haben sehr erwachsen darüber gesprochen. Er hat dann auch versucht, die Energie auf den Platz zu bringen. Jetzt schauen wir, wie es in Zukunft gehandhabt wird.“ Ausgerechnet jetzt, wo es um die Zukunft des Sechsers geht, ist Mr. Unverzichtbar nicht mehr unantastbar. Denn bekanntlich läuft der Vertrag des Mittelfeldspielers im Sommer aus. Spätestens im Februar wird man in Köln wohl eine Entscheidung über die Zukunft einfordern, denn der FC braucht natürlich auch eine gewisse Planungssicherheit. Martel hatte sich Bedenkzeit erbeten, um die Entwicklung bei den Kölnern abzuwarten – seine persönliche ist gerade nicht die beste.

Thomas Kessler wollte sich am Sonntag nicht über die Vertragssituation oder Gespräche äußern.


Keine gute Bilanz unter Bastian Dankert – und da war doch was…

Bastian Dankert mit Spielern des 1. FC Köln
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Keine gute Bilanz unter Bastian Dankert – und da war doch was…

Am Sonntagnachmittag tritt der FC beim SC Freiburg an. Der Schiedsrichter ist für den FC kein Unbekannter, die Erinnerungen sind nicht die besten. Bastian Dankert pfeift den 1. FC Köln gegen den SC Freiburg.

FC-Trainer Lukas Kwasniok wird am Sonntag gegen Freiburg den nächsten Sieg holen wollen. Bastian Dankert pfeift den 1. FC Köln gegen den SC Freiburg.

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Für den FC geht es am Sonntag in Freiburg darum, die nächsten Punkte einzufahren. Denn in den kommenden Wochen warten einige schwere Aufgaben. Immerhin war den Kölnern nach dem 2:1-Erfolg am vergangenen Wochenende wieder nach Lachen zu Mute. Vor gut zehn Jahren stand in Köln ein Österreicher an der Seitenlinie, der für seinen Humor bekannt war und diesen bei einem Protagonisten des Ligapspiels vom Sonntag auch einmal mehr unter Beweis stellte. Der damalige FC-Coach Peter Stöger richtete im Oktober 2015 im Duell der Geißböcke gegen Hannover 96 seine Brille und hielt sie anschließend in Richtung Schiedsrichter Bastian Dankert.

Dankert übersah klares Handspiel

Kein Wunder, der Unparteiische hatte eine Spiel entscheidende Szene ganz offensichtlich falsch eingeschätzt. Wenige Minuten vor dem Halbzeitpfiff hatte Leon Andreasen den Ball mit ausgestreckten Arm ins Tor befördert. Dankert übersah das Handspiel offenbar und entschied auf Tor. Die Szene wurde oft als eins der klarsten Handtore der Bundesliga-Geschichte aufgeführt. Auch dem Dänen war die Situation unangenehm. „Ich spüre, dass mich etwas am Arm trifft“, sagte der Spieler später. „Ich bin eigentlich ein fairer Spieler, die Situation ist für mich jetzt nicht so lustig.“ Nicht so lustig fanden es wohl auch die Kölner, denn die Begegnung ging 0:1 verloren. Seit dem Volleyballtor von 2015 hat Dankert den 1. FC Köln noch weitere sieben Mal gepfiffen.

In dieser Spielzeit schon zwei Mal. Zuletzt im November beim 1:1-Unentschieden gegen Werder Bremen. Damals hatte Köln Glück, dass der Schiedsrichter einen Treffer von Keke Topp aufgrund einer Abseitsstellung nicht gab. Zuvor pfiff der Schiedsrichter die Begegnung der Geißböcke in Wolfsburg. Auch damals waren die Kölner alles andere als zufrieden mit dem Unparteiischen. Dankert überprüfte sechs Minuten lang ein Tor von Marius Bülter und entschied dann auf Offensivfoul. Tatsächlich hatte Joel Schmied seinen Gegner umgeschubst. Erstaunlich: Zuvor hatte der VfL einen Treffer erzielt, bei dem Timo Hübers nach einem Schubser sehr ähnlich zu Boden ging.

Noch ärgerlicher war aber das Foul von Lovro Majer an Rav van den Berg. Der Abwehrspieler fiel lange aus, könnte ausgerechnet am Samstag zurückkehren. Dankert gab Majer nur die Gelbe Karte. Von den bisherigen zehn Spielen unter Dankert konnte der FC nur zwei gewinnen. Freiburg pfiff der Schiedsrichter schon 20 Mal, das Team aus dem Breisgau gewann neun, verlor nur drei.


Das Wetter spielt nicht mit: Begegnung der U21 des 1. FC Köln abgesagt

Platzsperre in Wiedenbrück
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Das Wetter spielt nicht mit: Begegnung der U21 des 1. FC Köln abgesagt

Die Vorfreude auf das erste Spiel des Jahres war beim Kölner Nachwuchs groß, nun ist die Winterpause unfreiwillig um wohl eine Woche verlängert worden. Das Spiel der U21 des 1. FC Köln in Wiedenbrück wurde am Mittag abgesagt.

Mit dem Auswärtsspiel gegen den SC Wiedenbrück sollte auch für die Kölner Reserve das Pflichtspieljahr am heutigen Sonntag starten. Aber das Spiel der U21 des 1. FC Köln in der Regionalliga West wurde abgesagt. Der Platz ist unbespielbar.

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Optimistisch und voller Vorfreude blickte FC-Trainer Evangelos Sbonias dem 19. Spieltag der Regionalliga West unter der Woche entgegen. Allerdings auch mit einer gewissen Sorge: „Wir wissen nicht, wie die Wetterverhältnisse sein werden, gehen aber davon aus, dass der Platz nicht im besten Zustand sein wird“, sagte der Coach auf fc.de zitiert. Und Sbonias sollte recht behalten. Denn die Winterpause wurde noch um eine Woche verlängert. Die Begegnung gegen den SC Wiedenbrück wurde abgesagt. Trotz des Einsatzes zahlreicher Helfer verkündet der SC die Spielabsage: „Am Ende war es dann doch zu viel Frost und Regen, der zu der Entscheidung geführt hat, den Rasen im Jahnstadion für heute Nachmittag einen nicht spielfähigen Zustand zu attestieren“, heißt es auf der Homepage des SC.

Am kommenden Sonntag gegen Paderborn

Damit wurden gleich drei Begegnungen des 19. Spieltags abgesagt. Schon am Samstag fielen die Partien der Sportfreunde Siegen gegen Borussia Dortmund II sowie der Sportfreunde Lotte gegen den SV Rödinghausen aus. Wann die Begegnung der Geißböcke nachgeholt wird, steht noch nicht fest. Ein Nachholtermin soll schnell gefunden werden. Somit kehren die Kölner mit einem Heimspiel aus der Winterpause zurück. Am kommenden Sonntag empfängt die U21 des FC die zweite Mannschaft des SC Paderborn in Köln und dann wird Wiederhutmachung angesagt sein. Denn im Hinspiel kassierte die Mannschaft von Sbonias eine bittere 0:5-Klatsche. Natürlich findet das Spiel nur statt, wenn denn auch das Wetter mitspielt.


„Deswegen freue ich mich sehr auf die Zukunft“: Der 1. FC Köln verlängert den Vertrag mit Britta Carlson

Der 1. FC Köln verlängert den Vertrag mit Britta Carlson
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„Deswegen freue ich mich sehr auf die Zukunft“: Der 1. FC Köln verlängert den Vertrag mit Britta Carlson

Nach der positiven Entwicklung der FC-Frauen setzt der Verein ein Zeichen und belohnt die Arbeit der Cheftrainerin: Der 1. FC Köln verlängert den Vertrag mit Britta Carlson.

Nach einer bisher sehr erfolgreichen Saison in der Frauen-Bundesliga verkündete der FC am Freitagnachmittag eine weitere Personalie: Der 1. FC Köln verlängert den Vertrag mit Britta Carlson.

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Mit der aktuellen Situation können die Fußballerinnen des 1. FC Köln wahrlich zufrieden sein. Denn die Mannschaft von Trainerin Britta Carlson spielt die beste Saison in der Geschichte des Clubs und steht auf Platz acht der Tabelle der Google Pixel Frauen-Bundesliga. Kein Wunder also, dass der FC mit Cheftrainerin Carlson zufrieden ist. Wie zufrieden zeigten die FC-Verantwortlichen mit der vorzeitigen Vertragsverlängerung bis zum 30. Juni 2028. Das gab der Verein am Freitagnachmittag bekannt. Carlsons Arbeitspapier wäre erst im Sommer 2026 ausgelaufen. Die Frauenmannschaft der Geißböcke übernahm die 47-Jährige im Januar 2025, nachdem sie zuvor sechs Jahren beim DFB Co-Trainerin der A-Nationalmannschaft der Frauen war.

Britta Carlson freut sich auf die Zukunft beim 1. FC Köln

„Ich möchte mich beim 1. FC Köln und insbesondere bei Nicole Bender-Rummler für das Vertrauen bedanken. Das erste Jahr als Cheftrainerin in meiner Karriere liegt hinter mir. Mein Team, der Club, die Stadt und die Fans haben es mir von Anfang an leicht gemacht, mich hier sehr wohlzufühlen und eine Basis geschaffen, um erfolgreich zu arbeiten“, so Carlson. „Die Entwicklung unserer Mannschaft und unsere ambitionierten Ziele sind noch lange nicht am Ende. Deswegen freue ich mich sehr auf die Zukunft in einem ganz besonderen Club.“

Auch Nicole Bender-Rummler, Bereichsleiterin Frauenfußball & FC-Akademie weiblich äußerte sich zur Personalie: „Ich freue mich sehr, dass wir den Vertrag mit Britta Carlson verlängert haben und unsere vertrauensvolle Arbeit gemeinsam fortsetzen“, so Bender-Rummler. „Unsere Mannschaft hat unter ihr eine großartige Entwicklung genommen. Die Handschrift von Britta ist klar erkennbar. Britta ist akribisch, ehrgeizig und hat ein sehr gutes Gespür für den Umgang mit ihrer Mannschaft. Es ist ein wichtiges Zeichen für unseren Frauenfußball, dass wir den eingeschlagenen Weg zusammen erfolgreich weitergehen können.“

Kaum noch Einsatzzeit: Wie geht es weiter mit Florian Kainz beim 1. FC Köln?

Florian Kainz bekommt beim FC nur noch wenig Einsatzzeit
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Kaum noch Einsatzzeit: Wie geht es weiter mit Florian Kainz beim 1. FC Köln?

Für den dienstältesten Kölner Spieler läuft es aktuell nicht rund beim FC. Die vergangenen fünf Duelle Stand der 33-Jährige nicht eine Minuten auf dem Platz: Spielt Florian Kainz noch einmal für den 1. FC Köln?

Bereits seit Januar 2019 steht der ehemalige österreichische Nationalspieler für die Geißböcke auf dem Platz. In der aktuellen Saison kommt der Österreicher allerdings nicht auf viele Einsatzminuten, war zuletzt sogar gar nicht mehr berücksichtigt worden: Spielt Florian Kainz noch einmal für den 1. FC Köln?

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Noch im November des vergangenen Jahres hatte Florian Kainz beim 1. FC Köln ein Jubiläum gefeiert. Ganze 200 Pflichtspiele absolvierte der Österreicher mit seinem Einsatz gegen Werder Bremen mit dem Geißbock auf der Brust. Die Einsatzzeit hielt sich bei seinem besonderen Spiel allerdings in Grenzen, denn der 33-Jährige wurde von FC-Trainer Lukas Kwasniok erst acht Minuten vor Ende der Partie eingewechselt. Auch bei seinem 201. und bisher letzten Auftritt für die Kölner bekam der ehemalige Nationalspieler Österreichs nur acht Spielminuten. Seit nunmehr fünf Duellen spielt Kainz bei den Einwechslungen des FC-Coaches keine Rolle mehr – in die Startelf schaffte es der Mittelfeldspieler in dieser Saison sogar erst zwei Mal. Und das, obwohl Kwasniok 17 Mal mit einer unterschiedlichen ersten Elf begann.

Bittere Entscheidung

Trauriger Höhepunkt dürfte wohl die frühzeitige Rückreise nach Köln aus dem Trainingslager im spanischen La Nucia bedeutet haben. Denn Kainz kehrte nicht, wie der Rest der Mannschaft, über die Zwischenstation Heidenheim an den Rhein zurück. Der Kölner Routinier musste gemeinsam mit Luca Waldschmidt den direkten Weg wählen und stand für das vorletzte Duell der Hinrunde 2025/26 überraschend nicht im Kader der Geißböcke. Besonders bitter war bei dieser Entscheidung, dass Kwasniok Matthias Köbbing den Platz auf der Bank anbot – ein deutliches Zeichen. Zwar stand der Österreicher seitdem wieder zwei Mal im Kölner Kader, seine Qualitäten auf dem Platz beweisen durfte der Routinier allerdings nicht.

Noch im November äußerte sich Kwasniok zur Rolle seines Mittelfeldspielers. „Es ist oft sinnig, einen Schwimmer auf den vorderen Positionen zu haben. Mit Kainzi und Huseinbasic und Johannesson dahinter war Spielfreude im Zentrum möglich“, sagte der Trainer nach dem Duell gegen den Hamburger SV im November. Zur zugedachten Rolle von Kainz sagte der Kölner Coach im November: „Mit zunehmender Dauer einer Fußballlaufbahn wird es einfach etwas schwieriger, diese Akzente dann auch von Beginn an zu setzten“, so Kwasniok. Eine deutliche Aussage – und eine Rollenzuweisung, die in Verbindung mit den aktuellen Entwicklungen der Spielzeit zukünftig nicht auf viele Einsatzminuten hindeutet. Ob und vor allem wie viele Minuten der dienstälteste Kölner noch mit dem Geißbock auf der Brust auf dem Platz stehen wird, ist offen.

Der Vertrag des 33-Jährigen läuft bekanntlich im Sommer 2026 aus. Eine Tendenz bezüglich möglicher Gespräche ist noch nicht abzusehen, doch der Österreicher weiß um seine Situation. „Ich bin jetzt in einem Alter, in dem man nicht mehr die ganz langen Verträge hat“, sagte Kainz im Sommer im Interview mit come-on-fc.com. „Ich lasse es in Ruhe auf mich zukommen.“