„Da traut man sich ja gar nicht, nein zu sagen“ – Ron-Robert Zieler über seine Rolle beim 1. FC Köln und seine bisherige Karriere

Ron-Robert Zieler im Test gegen Fortuna Köln
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„Da traut man sich ja gar nicht, nein zu sagen“ – Ron-Robert Zieler über seine Rolle beim 1. FC Köln und seine bisherige Karriere

Im Sommer 2025 kehrte Ron-Robert Zieler zu seinem Jugendclub zurück. Im vereinseigenen Podcast berichtet der FC-Profi über seine Erfahrungen beim und abseits des 1. FC Köln: Ron-Robert Zieler über seine Rolle beim FC und seine Karriere.

Mit dem 36-Jährigen haben die Kölner einen Weltmeister in ihren Reihen. Die Erfahrung des Routiniers kommt der Mannschaft zugute. Die Kölner Nummer zwei äußerte sich zuletzt im Podcast des 1. FC Köln: Ron-Robert Zieler über seine Rolle beim FC und seine Karriere.

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Erfahrung in einem Team zu haben, ist ein hohes Gut – auch wenn es wohl eher die jungen Talente sind, die derzeit beim 1. FC Köln im Rampenlicht stehen, sollte der Einfluss von Routiniers innerhalb einer Mannschaft nicht unterschätzt werden. Wie zum Beispiel der des zweiten Kölner Keepers. Denn die Karrierestationen des Torhüters sind durchaus beachtlich. Und nicht umsonst gilt Ron-Robert Zieler innerhalb des Teams als Führungsspieler und könnte wohl auch als Ratgeber für junge Talente fungieren. Denn der gebürtige Kölner blickt auf bewegte Jahre zurück. Sein größter Erfolg ist wohl der WM-Titel, den der heute 36-Jährige zusammen mit der Mannschaft von Jogi Löw in Brasilien gewann. Angefangen hat Zielers Werdegang allerdings mit zehn Jahren beim 1. FC Köln. „Ich bin beim Hallenturnier gesichtet worden und dann bin ich eingeladen worden zum Probetraining. Dann habe ich einmal oder zweimal beim FC mittrainiert und dann war klar, dich nehmen wir“, erinnert sich der Kölner Keeper an seine Anfänge.

„Es gibt einfach nicht den perfekten Karriereweg“

Ein Szenario, von dem sicherlich viele junge Fußballspieler träumen. Doch den einen Weg zum Ziel gibt es nicht. Jede Entwicklung sei anders und man könne das nicht planen, weiß auch Zieler. „Vielleicht hat man mal einen guten oder einen schlechten Tag. Man steckt da nicht drin. Ein bisschen Glück braucht es schon dazu. Es gibt einfach nicht den perfekten Karriereweg. Jede Karriere verläuft ein Stück weit anders. Man braucht eben machmal neben dem ganzen Talent und dem ganzen Ehrgeiz auch das Glück, zur richtigen Zeit am richtigen Ort zu sein. Um dann, wenn es darauf ankommt, zu performen“, sagte Zieler. Beim FC gelingt dies aktuell unter anderem Talent Said El Mala. Der 19-Jährige hat in dieser Saison eine rasante Entwicklung hinter sich. Das nationale und internationale Interesse am Kölner Youngster ist immens. Auch aus England gab es für den gebürtigen Krefelder bereits Angebote. El Mala entschied sich aber zunächst dazu, bis zum Sommer beim FC zu bleiben.

Auch Zieler kennt die Situation, von großen englischen Vereinen angefragt zu werden – wechselte mit 16 Jahren zu Manchester United. Einfach war dies für den Torhüter allerdings nicht: “Früher war das noch nicht so üblich, dass so viele Spieler nach England gewechselt sind, heute ist das ja schon fast Gang und Gäbe. Mittlerweile ist das ja auch schon fast so, dass da kaum noch ein Talent untergehen könnte“, so Zieler. „Ich war aber einer der ersten Deutschen, der dann auch den Schritt auf die Insel gewagt hat. Es war ein mutiger Schritt in frühen Jahren. Es ist auch nicht selbstverständlich, das Elternhaus zu verlassen. Ich habe mir die Entscheidung auch nicht leicht gemacht, weil ich mich grundsätzlich sehr sehr wohlgefühlt habe beim 1. FC Köln und es überhaupt gar keinen Grund gab, zu wechseln – ich hab mich hier sehr gut aufgehoben gefühlt“, erinnert sich der Torhüter an seine damalige Situation.

Eine harte Probe

Die Versuchung, der auch El Mala aktuell wohl unterliegen dürfte, ist jedoch eine große: „Wenn natürlich so ein Verein wie Manchester United kommt und man dann im Büro von Sir Alex Ferguson sitzt, und der sagt, ´Wir würden dich gerne holen`, da traut man sich ja gar nicht, nein zu sagen. Dann war klar, dass ich wechseln würde“, berichtet Zieler von seinen damaligen Erfahrungen vor dem Wechsel auf die Insel. Einfach war die Zeit in der Fremde für den damals 16-Jährigen aber nicht. Die Umstellung ist eine der großen Herausforderungen. Denn das Leben in einem neuen Land, fernab von zu Hause, in einer fremden Kultur mit einer anderen Sprache, anderem Essen und unbekannten Menschen stellt die jungen Spieler durchaus auf eine harte Probe: „Dann sitzt man da mit 16 in seinem Zimmer alleine und überlegt, ob das so alles der richtige Schritt war“, berichtet Zieler. „Aber ich habe durchgezogen – und es hat sich gelohnt.“

Gelohnt hat sich Transfer für den 36-Jährigen vor allem ob der gesammelten Erfahrungen. Nach seinem Wechsel im Sommer 2005 vom Rhein nach Manchester war es nicht die Einsatzzeit, die Zieler heute als großes Plus ausmacht. Denn zum Einsatz kam der Keeper bei Man United nur in der U18 und der Reserve des Clubs. Die Erfahrungen, die er in England samt seiner Leihe zu Northampton jedoch gesammelt habe, seien die beste Ausbildung gewesen, die er habe bekommen können. Diese gibt der Kölner nun an seine Mitspieler weiter und gilt beim FC als Führungsspieler, der Gas gibt und auch von Trainer Lukas Kwasniok für seine Einsatzbereitschaft gelobt wird. „Ich versuche es auf jeden Fall, es klappt nicht immer. Aber es ist schön, wenn der Trainer das so sieht“, sagt Zieler.

„Es ist keine One-Man-Show“

Denn die Mannschaft hat für die Kölner Nummer einen hohen Stellenwert: „Darüber definiere ich mich auch. Ich mache das für mich und für die Jungs. Und auch, um Professionalität auszustrahlen. Ich muss mich da nicht viel verstellen. Für mich ist das eine Selbstverständlichkeit, dass ich versuche, in jedem Training an meine Leistungsgrenze zu kommen, gut zu trainieren, Vorbild zu sein und mich professionell zu verhalten, Fragen zu beantworten oder auch zu pushen und für die Jungs da zu sein. Das sind meine Aufgaben und denen versuchte ich gerecht zu werden“, so Zieler. Mit seinen Erfahrungen kann der 36-Jährige sicherlich dem ein oder anderen Youngster zur Seite stehen. Nicht umsonst hat der Weltmeister beim FC das Amt des Vize-Kapitäns inne. „Natürlich waren die Gespräche mit den Verantwortlichen, mit Thomas Kessler uns dem Trainer sehr gut im Vorfeld – sehr wertschätzend. Dass ich allerdings Vize-Kapitän werden würde, damit habe ich überhaupt nicht gerechnet“, erklärt Zieler im Podcast.

„Aber es ist eine coole Sache. Ich fühle mich da auch geehrt, aber man darf das Kapitänsamt am Ende auch nicht zu hoch hängen. Es ist keine One-Man-Show. Es ist immer besser, die Verantwortung auf mehrere Schultern zu verteilen. Natürlich hat man ein Stück weit mehr Verantwortung.“ Nach den ersten Spielen mit Binde am Arm sah man dem Kölner den Stolz jedoch an. „Ich hatte ein Lächeln im Gesicht. Es ist ja auch nicht selbstverständlich als zweiter Torhüter die Vize-Kapitänsbinde zu bekommen und dann für seinen Heimatverein mit der Binde auflaufen zu dürfen, das waren Momente, die werden in guter Erinnerung gehalten“, gibt der Keeper zu. Ein weiteres Kapitel, das sich in die Karriere des Routiniers einreiht und das der 36-Jährige wohl noch ein wenig fortführen wird. Denn der Vertrag des Kölner Torhüters läuft noch bis Sommer 2027. Bis dahin kann Zieler seine jungen Kollegen noch mit seiner Erfahrung zur Seite stehen.

1. FC Köln testet im Trainingslager gegen den FC Lugano

Florian Kainz und Linton Maina überzeugten im ersten Testspiel
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1. FC Köln testet im Trainingslager gegen den FC Lugano

Anfang Januar geht es für den FC nach Spanien ins bevorstehende Trainingslager: Der 1. FC Köln testet gegen den FC Lugano. Das Spiel findet am 5. Januar statt.

Der FC hat den ersten Termin bekannt gegeben für das anstehende Trainingslager: Der 1. FC Köln testet gegen den FC Lugano. Bereits vor einem Jahr testeten die ebenden Teams gegeneinander.

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Anderthalb Wochen vor der Abreise ins Trainingslager nach La Nucia in der Nähe von Benidorm in Spanien hat der FC nun auch sein Testspiel terminiert. Im Zuge des Trainingslagers trifft die Mannschaft von FC-Trainer Lukas Kwasniok dann auf den FC Lugano. Die Begegnung findet am 5. Januar 2026 statt. Anpfiff ist um 15:30 Uhr. Der Schweizer Erstligist steht aktuell auf dem dritten Tabellenplatz der Super League, wurde bisher drei Mal Meister und vier Mal Pokalsieger. Der Kaderwert liegt laut Online-Portal transfermarkt.de bei knapp 52 Millionen Euro. Der FC wird derzeit mit gut 133 Millionen Euro gelistet. Die Schweizer haben fünf Nationalspieler im Kader, die für Nordmazedonien, Algerien, den Kosovo, Tunesien und Martinique spielen. Denen stehen beim FC Isak Johannesson (Island), Jakub Kaminski (Polen), Denis Huseinbasic (Bosnien), Sebastian Sebulonsen (Norwegen) und Said El Mala (Deutschland) entgegen.

Vorbereitung in Spanien

Bereits im Januar dieses Jahres hatten die Geißböcke an der Costa del Sol gegen die Schweizer gespielt. Damals endete das Duell 3:3 nach Toren von Dominique Heintz, Meiko Sponsel und Steffen Tigges. Das Winter-Trainingslager findet vom 2. Januar 2026 bis zum 9. Januar 2026 statt. In La Nucia werden die Kölner im Hotel Barcelo La Nucia Hills absteigen und auf der Anlage des Estadi Olimpic Camilo Cano trainieren. Die Vorbereitung auf die beiden verbleibenden Hinrunden-Spiele gegen den 1. FC Heidenheim und den FC Bayern München soll in Spanien stattfinden. Das Duell gegen den FCH steht am 10. Januar an. Von Spanien aus werden die Geißböcke über Heidenheim zurück nach Köln reisen.


Der doppelte Lukas: Podolski trifft auf Kwasniok und Said El Mala

Lukas Kwasniok im Gespräch mit Lukas Podolski
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Der doppelte Lukas: Podolski trifft auf Kwasniok und Said El Mala

Am Donnerstag kehrte ein alter Bekannter zurück zum Geißbockheim. Lukas Podolski war zu Besuch beim 1. FC Köln und traf sich mit dem FC-Vorstand.

Über hohen Besuch am Trainingsplatz des FC konnten sich am Donnerstag FC-Trainer Lukas Kwasniok und seine Mannschaft freuen. Weltmeister und Ex-FC-Ikone Poldi schaute vorbei: Lukas Podolski war zu Besuch beim 1. FC Köln.

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Immer wieder zieht es den ehemaligen FC-Profi zurück zum Geißbockheim. Die Kölner Ikone besuchte am Donnerstag die Geschäftsstelle des 1. FC Köln und traf sich zum Gespräch mit FC-Vizepräsident Ulf Sobek. Der neue Vorstand des Vereins hatte ein Zusammenkommen mit dem ehemaligen Kölner Profi bereits angekündigt. Heute war es dann soweit. Schon seit Jahren mutmaßen Kölner Fans und Medien über eine mögliche Einbindung von Lukas Podolski beim 1. FC Köln. Und auch der heute 40-Jährige äußerte sich schon zu dem Vorhaben. „Wir befinden uns in guten und konstruktiven Gesprächen, wie ich mich auch nach meiner aktiven Karriere beim FC einbringen könnte“, sagte Podolski vor seinem Abschieds-Spiel im Kölner Stadion im Oktober 2024. Worum es bei dem Treffen konkret ging, ist nicht bekannt.

„Da wird der Druck noch größer“

Doch nicht nur mit dem Vorstand sprach Podolski am Donnerstag. Der Ex-Kölner stattete auch Lukas Kwasniok und seiner Mannschaft einen Besuch ab, begrüßte die Spieler wie Landsmann und Nationalspieler für Polen Jakub Kaminski oder Top-Talent Said El Mala. „Wir haben nach dem Training gesprochen, haben ein offenes Verhältnis, auch wenn wir nicht Best Buddies sind. Mit Poldi ist es immer sehr unkompliziert. Er hat mir von seinen Plänen erzählt, ich ihm von meinen“, sagte FC-Trainer Kwasniok zum Treffen. Mit einem Augenzwinkern fügte der Coach hinzu: „Er ist auch am Samstag im Stadion beim FC. Da freue ich mich drauf. Da wird der Druck noch größer.“

Druck hatte beim FC zuletzt wohl am meisten Said El Mala auszuhalten. Denn der 19-Jährige wurde in den vergangenen Wochen zur Kölner Identifikationsfigur. Ein Vergleich mit der FC-Ikone Podolski wurde bereits gezogen. Ein Aufeinandertreffen fand nun beim Training am Donnerstag statt. Doch El Mala bleibt auch ob der gezogenen Parallelen gewohnt bodenständig. „Also erst mal habe ich nicht so einen harten Schuss wie Poldi“, sagte El Mala kürzlich auf Podolski angesprochen im Maganzin „11 Freunde“. „Ach, ich lasse es einfach laufen. Wenn die Fans mich als „neuen Poldi“ sehen, ist das ja was Schönes. Poldi ist cool. Was soll ich mich dagegen wehren?“, ergänzte der Kölner Youngster. Ob sich El Mala und Podolski zukünftig häufiger am Geißbockheim über den Weg laufen werden, ist derzeit noch offen.

Calvin Brackelmann soll wieder zur Option werden beim 1. FC Köln

Calvin Brackelmann
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Calvin Brackelmann soll wieder zur Option werden beim 1. FC Köln

Gerüchte gab es bereits im Sommer einige, ein Transfer scheiterte aber wohl an der hohen Ablösesumme. Nun kochen die Gerüchte um ein erneutes Interesse wieder hoch: Calvin Brackelmann ist wieder eine Option beim 1. FC Köln.

Das Verletzungspech der Geißböcke in den vergangenen Wochen war gerade in der Defensive immens. Zum Winter kann der Club allerdings noch einmal nachlegen. Ein Name, der bereits im Sommer mit dem FC in Verbindung gebracht wurde, kommt nun wieder ins Gespräch: Calvin Brackelmann ist wieder eine Option beim 1. FC Köln.

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Erst am Dienstag kehrte mit Dominique Heintz ein Innenverteidiger des 1. FC Köln aus der Verletzungspause zurück ins Mannschaftstraining der Geißböcke. Somit entspannt sich die angespannte Lage in der Verteidigung wohl zumindest ein wenig. Doch wirklich gut aufgestellt ist die Kölner Defensive nicht. Gerade deshalb kocht nun ein im Sommer bereits heiß gewesenes Gerücht wieder hoch. So soll der FC nun erneut Interesse an Paderborns Calvin Brackelmann haben. Das berichtet die Bild.

Wechsel nach Köln wohl erneut ein Thema

Und die Vorzeichen habe sich im Vergleich zum Sommer geändert. Wollte der SC Paderborn für den 26-Jährigen vor einem halben Jahr noch rund 2,5 Millionen Euro Ablösesumme, ist die Situation aktuell eine andere. Damals ließ die Forderung den FC von einem Transfer Abstand nehmen. Nun hat der Innenverteidiger nur noch einen Vertrag bis kommenden Sommer. Somit soll der SCP die Ablöseforderung auf knapp eine Million Euro heruntergeschraubt haben. Somit könnte die Personalie für die Geißböcke wieder interessant werden. Ein Trumpf für die Kölner könnte Trainer Lukas Kwasniok sein. Dieser hatte den 26-Jährigen in der vergangenen Saison in Paderborn trainiert und ihn zu seinem Abwehrchef gemacht. So war Kwasniok ein großer Faktor dafür, dass sich Brackelmann zu einem guten Verteidiger in der zweiten Liga entwickelt hat.

Besonders herausragend ist die Geschwindigkeit des Innenverteidigers. So wurde Brackelmann in der abgelaufenen Saison mit einem Wert von 35,83 km/h geblitzt. Das könnte für die eher langsame Kölner Defensive gerade in der noch schnelleren Bundesliga ein wichtiger Faktor sein. Auch verfügt der Paderborner Spieler über eine gute Zweikampfführung und mit 1,96 Metern über ein gutes Kopfballspiel. Sein Marktwert wird auf 1,5 Millionen Euro geschätzt. Allerdings soll der FC nach Informationen der „Bild“ nicht der einzige Interessent im Werben um den Defensivspieler sein.


Dominique Heintz will mit „Vollgas“ das „Weihnachtsgeschenk“ für die Fans holen

Dominique Heintz vom 1. FC Köln
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Dominique Heintz will mit „Vollgas“ das „Weihnachtsgeschenk“ für die Fans holen

Nach seiner Verletzung trainierte der Kölner Routinier am Dienstag erstmals wieder mit der Mannschaft. Am Mittwoch äußerte sich der 32-Jährige dann nach der Trainingseinheit des 1. FC Köln: FC Köln: Das sagt Dominique Heintz zum negativen Trend.

Nach dem Mittwochstraining sprach der Kölner Abwehrspieler über seine Rückkehr und das anstehende Duell gegen Union Berlin des 1. FC Köln: Das sagt Dominique Heintz zum negativen Trend, seiner Zeit bei Union und dem kommenden Gegner.

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Am Dienstagabend postete der Abwehrspieler noch ein Foto vom Xavier Naidoo-Konzert, am Mittwoch ackerte der Innenverteidiger hinter verschlossenen Türen, beim Geheimtraining der Geißböcke. Nach seiner leichten Muskelverletzung war der Routinier seit Ende November ausgefallen und fehlte in der Kölner Abwehr. Jetzt fühlt sich der Innenverteidiger aber wieder bereit und will seine Mannschaft so schnell wie möglich durch seine Erfahrung unterstützen. „Es wird von Tag zu Tag besser. Heute war wieder ein wichtiger Schritt. Umso mehr du mitmachst und in die Bewegung gehst, umso einfacher wird es dann auch.“, so Heintz nach der „intensiven“ Einheit am Mittwoch. „Wenn jetzt keine Schmerzen auftauchen, dann bin ich guter Dinge, dass ich am Wochenende eine Option bin.“

„Es ist eine kompakte Mannschaft“

Für den FC eine denkbar gute Nachricht, denn die Geißböcke leiden bekanntlich fast schon chronisch unter einer Innenverteidiger-Verletzungsmisere. Nun stehen Trainer Lukas Kwasniok mit Rav van den Berg, Cenk Özkacar und eben Heintz wieder drei nominelle Innenverteidiger zur Verfügung. Aber auch für Heintz ist es wieder einmal der Kampf zurück. Nach einer starken Zweitliga-Saison in der vergangenen Spielzeit hatte sich der Kölner Abwehrspieler in dieser Saison unter Lukas Kwasniok seinen Stammplatz erst wieder erkämpfen müssen. Das Auf und Ab im Fußballgeschäft ist der 32-Jährige durchaus gewohnt. Nun stehen die Chancen auf weitere Einsatzzeit – auch aufgrund der engen personellen Lage in der Defensive beim 1. FC Köln – nicht schlecht. Ob der Innenverteidiger aber bereits gegen Union Berlin auf dem Platz stehen wird, ist offen.

Für Heintz wäre es ein Wiedersehen mit seinem Ex-Club. Wirklich gute Erinnerungen wird der Abwehrspieler an seine Zeit in der Hauptstadt allerdings wohl nicht haben. Heintz wechselte im Januar 2022 vom SC Freiburg zu den Eisernen, kam dort allerdings nur auf neun Einsätze und wurde nach einem halben Jahr von Berlin aus nach Bochum verliehen. Nach einem Jahr beim VfL endete die Leihe und Heintz wechselte im Sommer 2023 zurück an den Rhein. „Es ist eine sehr gute, kompakte Mannschaft mit guten Spielern. Ich weiß, wie die Mannschaft tickt, kenne viele Spieler, mit denen ich zusammengespielt habe. Es wird eine schwierige Aufgabe“, sagt der 32-Jährige. „Union ist sehr körperlich aufgestellt. Wir müssen dagegen halten.“

„Von daher heißt es am Wochenende: Vollgas“

Alleine, weil der FC zuletzt ein wenig eingebrochen ist. „Wir tun uns ein bisschen schwer, den letzten Pass vorne an den Mann zu bringen und torgefährlich zu werden“, sagt Heintz. „Am Anfang der Saison hatten wir noch ein bisschen mehr Power vorne, wo wir den Gegner mehr überraschen konnten. Da müssen wir wieder hinkommen, dass wir uns einfache Torchancen erspielen.“ Fünf Spiele in Folge sind die Geißböcke nun sieglos. Der Vorsprung auf Rang 16 ist auf fünf Zähler geschrumpft und dieser könnte somit zum Jahresausklang bedenklich nahe kommen. „Es war uns schon vor der Saison bewusst, dass es eng zusammenrücken würde. Jede Mannschaft hat Qualität. Wir haben uns ein gutes Polster aufgebaut. Da darf man sich nicht drauf ausruhen“, sagt der Routinier.

Ein Befreiungsschlag vor Weihnachten wäre wichtig für den FC, die Fans, die Spieler. „Du möchtest natürlich das Spiel vor dem Winter positiv gestalten, damit du ein schönes Fest hast, gut in Urlaub gehen kannst“, sagt Heintz, der aber guter Dinge ist. „Wir haben das Stadion im Rücken. Wir wollen den Fans ein schönes Weihnachtsgeschenk zurückgeben. Von daher heißt es am Wochenende: Vollgas.“


Nach Gazibegovic-Leihe: Diese Rechtsverteidiger könnten für den 1. FC Köln interessant werden

Aurelio Buta kommt in Frankfurt nicht mehr so recht zum Zug
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Nach Gazibegovic-Leihe: Diese Rechtsverteidiger könnten für den 1. FC Köln interessant werden

So wirklich überraschend kam die Nachricht am Dienstag dann nicht mehr. Jusuf Gazibegovic wird die Kölner für das kommende halbe Jahr verlassen und wieder zu Sturm Graz zurückkehren. Es ist sehr wahrscheinlich, dass der FC nun noch einmal nachlegt. Das könnten mögliche Rechtsverteidiger-Kandidaten für den 1. FC Köln sein.

Nach den zahlreichen Verletzungen ist der Bedarf in der Innenverteidigung beim 1. FC Köln doch offensichtlich. Nicht umsonst hat Lukas Kwasniok den Wunsch nach einem neuen Abwehrspieler auch öffentlich bekräftigt. Nach der Leihe von Jusuf Gazibegovic tut sich auf der rechten Abwehrseite möglicherweise ein weiterer Bedarf auf. Der FC könnte auch dort noch einmal nachlegen. Das sind mögliche Rechtsverteidiger-Kandidaten für den 1. FC Köln. Es handelt sich dabei aber nicht um Gerüchte!

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Aurelio Buta: Der 28-Jährige blickt auf eine ziemlich ernüchternde Saison. Buta sollte die Eintracht eigentlich schon im Sommer verlassen. Der Portugiese war in der vergangenen Saison an Stade Reims verliehen. Der französische Erstligist verfügte auch über eine Kaufoption, zog diese aber nicht. Kurz vor Ende der Transferphase im Sommer wollte Buta dann zu Panathinaikos wechseln. Der Deal platzte offenbar auf der Zielgeraden. Möglicherweise auch, weil Frankfurt-Coach Dino Toppmöller den Spieler dann doch behalten wollte. Der Verbleib hat sich für Buta nicht ausgezahlt. In der Liga kommt der Abwehrspieler auf drei Einsätze, zuletzt acht Mal gar nicht mehr. Der Portugiese ist gelernter Rechtsverteidiger, wurde aber auch immer wieder offensiver eingesetzt. Der Vertrag läuft noch bis zum kommenden Sommer, der Marktwert wird auf fünf Millionen Euro geschätzt.

Jordan Lotomba: Ähnlich wird auch der Marktwert des ehemaligen Schweizer Nationalspielers eingeschätzt. Der 27-Jährige ist aber hauptsächlich in der Defensive angesiedelt. In der Offensive ist Lotomba eher nicht zu Hause, dafür kann der Außenverteidiger auf beiden Seiten ran. Lotomba wechselte im September 2024 von Nizza zu Feyernord Rotterdam. Allerdings fiel der Abwehrspieler aufgrund einer schweren Verletzung einen Großteil der Runde aus, kam erst in dieser Saison wieder richtig zurück. Dabei ist richtig relativ. Denn einen Stammplatz hat Lotomba nicht. Er stand erst drei Mal in der Startelf. Der Vertrag des Abwehrspielers läuft noch bis 2027. Dennoch ist es wohl eher unwahrscheinlich, dass die Ablöse in Höhe des Marktwertes liegen wird. FC-Fans können sich vielleicht noch an den Außenverteidiger erinnern. Lotomba stand in der Conference League in beiden Spielen auf dem Platz.

Eine Menge Bundesliga-Erfahrung

Lukas Klostermann: Der ehemalige Nationalspieler kommt bei RB Leipzig aktuell so gut wie gar nicht zum Einsatz. Fünf Minuten stehen in der offiziellen Ligastatistik und das in vier Einsätzen. Zu wenig für einen Abwehrspieler mit so viel Erfahrung. Auch daher sollen schon einige Clubs für eine Leihe in Leipzig angeklopft haben. Der Vertrag des 29-Jährigen läuft noch bis 2028. Der Marktwert liegt aktuell bei rund fünf Millionen Euro. Vorteil Klostermann: Der ehemalige Nationalspieler kann auch auf der rechten Abwehrseite spielen. Klostermann wäre also ein Spieler für zwei Positionen. Allerdings ist auch der Leipziger kein klassischer Wingback wie ihn sich Kwasniok wünscht.

Valentin Gendrey: Der Franzose wechselte im Sommer 2024 für rund acht Millionen Euro nach Sinsheim. In der vergangenen Saison gehörte Gendrey mindestens zum erweiterten Kreis des Stammpersonals. Doch der Außenverteidiger fiel schon in der ersten Spielzeit bei der TSG immer wieder aus. So auch zu Beginn dieser Saison. Gendrey zog sich eine Knöchelverletzung zu. Erst am vergangenen Wochenende gab es das zwei Minuten Comeback gegen den Hamburger SV. Doch der Franzose wird es in den kommenden Wochen nicht einfach haben. Denn die TSG hat bekanntlich nachgelegt und mit Vladimir Coufal einen konstant guten Spieler verpflichtet. Der Vertrag von Gendrey läuft noch bis 2028, der Marktwert wird von transfermarkt.de auf sieben Millionen Euro eingeschätzt. Eine Option wäre der Spieler wenn überhaupt also als eine Leihe.

Kiliann Sildillia: Nach vier Jahren beim Sportclub aus Freiburg suchte der Rechtsverteidiger eine neue Herausforderung und wechselte im Sommer zur PSV aus Eindhoven. Sildillia unterschrieb in den Niederlanden einen Vertrag bis 2030. Da der Marktwert bei rund sieben Millionen Euro liegt, kommt wohl nur eine Leihe in Frage. Die ist nach jetzigem Stand generell aber auch alles andere als unwahrscheinlich. Denn der Franzose spielt in dieser Saison in Eindhoven noch keine große Rolle. Sildillia kommt erst auf sieben Einsätze. Seit September stand der rechte Verteidiger nur zwei Mal auf dem Feld, befand sich aber mehrfach gar nicht erst im Kader. Um wieder Spielpraxis zu sammeln, wäre eine Leihe ein geeignetes Konstrukt.

Von Simon Bartsch und Cedrik Kaiser


Erster Wintertransfer beim 1. FC Köln: Die Leihe von Jusuf Gazibegovic ist folgerichtig und sie öffnet allen Parteien Türen

Jusuf Gazibegovic beim Training des 1. FC Köln
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Erster Wintertransfer beim 1. FC Köln: Die Leihe von Jusuf Gazibegovic ist folgerichtig und sie öffnet allen Parteien Türen

Wirklich überraschend kommt die Leihe von Jusuf Gazibegovic wahrlich nicht daher. Die Vorzeichen hatten sich bereits mehr als verdichtet beim 1. FC Köln: Die Leihe von Jusuf Gazibegovic eröffnet Optionen.

Spätestens seit der Nicht-Nominierung am Samstag und der Bevorzugung des 18-jährigen Talents Cenny Neumann war der (vorläufige) Abschied wohl nur noch Formsache beim 1. FC Köln: Die Leihe von Jusuf Gazibegovic eröffnet nun aber Optionen für alle Parteien.

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Die Nachricht über die Leihe von Jusuf Gazibegovic hatte nicht mehr so wirklich einen besonders großen Überraschungsfaktor – höchstens, dass der Deal bereits beschlossene Sache ist. Ein weiteres Vorzeichen in diese Richtung hatte Lukas Kwasniok erst am vergangenen Wochenende gesendet. Sehr wahrscheinlich war zu diesem Zeitpunkt bereits sehr viel in die Wege geleitet. Dass der Kölner Coach einen 18-jährigen Rechtsverteidiger dem routinierten Champions-League-Teilnehmer beim Spieltags-Kader vorzieht, ist ein eindeutiges Zeichen. Viel deutlicher hätte das „Du wirst aktuell nicht gebraucht“-Signal nicht ausfallen können. Insofern werden die entscheidenden Gespräche zu diesem Zeitpunkt mit großer Wahrscheinlichkeit schon geführt worden sein.

Kaum Einsatzzeit, kaum Bewerbungschancen

„Wir haben mit Gazi sehr offen und fair gesprochen. Da er bislang nur wenig Spielzeit hatte, kam der Wunsch nach einem Wechsel im Winter auf. Die Leihe nach Graz ist dafür eine sehr gute Lösung“, so Thomas Kessler. „Er kehrt in ein vertrautes Umfeld zurück, bekommt die Chance auf regelmäßige Einsätze und kann dort Selbstvertrauen und Spielpraxis sammeln. Dafür wünschen wir ihm viel Erfolg.“ Ob es sich bei der Leihe um eine Wunschlösung von FC-Seite handelt, ist offen. Vermutlich aber wäre dem FC ein Verkauf zu ähnlichen Konditionen, zu denen Köln vor einem Jahr zugeschlagen hat, lieber gewesen. Es ist kaum vorstellbar, dass Lukas Kwasniok nach dem Ende der Leihe im kommenden Sommer eine andere Sichtweise auf den Spieler bekommt, sollte dieser nicht gerade eine Leistungsexplosion auf den Rasen zaubern.

Nur hatte sich der 25-Jährige nicht gerade in den Fokus für eine feste Verpflichtung spielen können. Die Liaison zwischen dem 1. FC Köln und Jusuf Gazibegovic startete als Königstransfer unmittelbar nach dem Registrierungsverbot und endet nun (vorläufig) als Missverständnis. Denn unter Lukas Kwasniok spielte der Rechtsverteidiger gar keine Rolle, kam auf einen Einsatz für 22 Minuten, schaffte es aber einige Male gar nicht erst in den Kader. In Graz noch Stammspieler wurde der Abwehrspieler beim FC ausgebootet und verlor dadurch auch seinen Stammplatz in der Nationalmannschaft von Bosnien-Herzegowina, die erhoffte WM-Teilnahme ist innerhalb eines Jahres in sehr weite Ferne gerückt. „Nach dem Saisonstart wurde relativ schnell deutlich, dass ich nicht viel spielen werde“, sagt Gazibegovic. „So ist das manchmal leider im Fußball. Für mich war damit klar, dass ich mich für ein halbes Jahr umorientieren muss.“ 

Neues altes Glück in Graz?

Und diese Umorientierung führt nun geradewegs zurück nach Graz. In jenes Umfeld, in dem sich „Gazi“ lange wohl gefühlt hat, Champions League spielte, Publikumsliebling war. Der Club aus der Steiermark kriselte zuletzt, die Fans wünschen sich Verstärkungen. Ein Publikumsliebling wie Gazibegovic kommt da wohl gerade recht. „Jeder weiß, wieviel mir der SK Sturm bedeutet, was für eine großartige Zeit ich hier hatte und dass ich stets verfolgt habe, was sich in Graz so tut. Als sich die Chance ergeben hat, leihweise zurückzukommen, musste ich nicht lange überlegen“, sagt Gazibegovic. Tatsächlich ergibt sich für den 25-Jährigen die Chance auf Einsatzzeit, auf Erfolgserlebnisse und dadurch auch auf die Rückkehr in die Nationalmannschaft, die im März um das WM-Ticket spielt.

Es scheint für alle Beteiligten eine Win-Win-Win-Situation zu sein. Eben auch für den FC. Denn die Geißböcke haben so wohl einen Platz im Kader frei gemacht. Lukas Kwasniok betonte am Montag, dass man auf der Position des Innenverteidigers nachbessern wolle. Durch den Abschied von Gazibegovic sind die Chancen aber ebenfalls groß, vielleicht sogar gestiegen, dass es auch auf den Schienen noch Verstärkungen geben wird. Denn dort ist der FC unabhängig der Personalie Jusuf Gazibegovic in der Breite nicht wirklich gut besetzt.


Ein Rückkehrer und ein Debütant im Mannschaftstraining: Personal-Update zur Union-Vorbereitung

Fynn Schenten trainiert aktuell bei den Profis mit
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Ein Rückkehrer und ein Debütant im Mannschaftstraining: Personal-Update zur Union-Vorbereitung

Am Dienstagnachmittag ist der FC in die Vorbereitung auf das Heimspiel gegen Union Berlin gestartet. Vor dem Duell gibt es ein Personal-Update beim 1. FC Köln: Dominique Heintz ist zurück im Mannschaftstraining.

Nach der Niederlage gegen Bayer Leverkusen hat nun die Vorbereitung auf das letzte Spiel des Jahres begonnen. Dazu gibt es ein Personal-Update beim 1. FC Köln: Dominique Heintz ist zurück im Mannschaftstraining.

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Nachdem der FC nun mit fünf Spielen ohne Sieg dasteht, wollen die Geißböcke gegen Union Berlin am kommenden Wochenende nochmal einen versöhnlichen Jahresabschluss bestreiten. Die Vorbereitung auf das Duell im Kölner Stadion startete am Dienstagnachmittag. Und dabei gab es eine positive Nachricht. Denn Innenverteidiger Dominique Heintz stieg wieder ins Mannschaftstraining ein. Der Kölner Verteidiger hatte sich Ende November im Duell gegen Werder Bremen verletzt und musste den Rasen bereits nach zwölft Minuten wieder verlassen, nachdem er sich an den Oberschenkel gefasst hatte. Der Verein bestätigte später einen „kleinen Muskelfaserriss im Adduktorenbereich.“ Damit war Heintz der fünfte Ausfall in der Kölner Defensive.

Personelle Situation beim 1. FC Köln

Die Personalnot in der Verteidigung der Geißböcke stellte FC-Coach Lukas Kwasniok die vergangenen Wochen durchaus öfter vor eine große Aufgabe. Jüngst äußerte sich der Coach noch im Bezug auf anstehende Transfers im Winter zur personellen Situation: „Ich würde mir wünschen, dass wir in der Rückserie keine schweren Verletzungen davontragen. Denn das ist ja der einzige Grund, warum wir gedanklich dabei sind, vielleicht auf dieser Position des Innenverteidigers etwas zu machen. Weil wir da einfach leider ein paar schwere Verletzungen erlitten haben“, sagte Kwasniok. „Wenn da irgendwie eine Möglichkeit besteht, dann ist es ein offenes Geheimnis, dass wir uns damit beschäftigen werden.“ Nun ist also zumindest mit einer Rückkehr des Routiniers Heintz zu rechnen, der seine Aufgabe in der Bundesliga bisher sehr solide gelöst hat. Ob der Innenverteidiger gegen Berlin am Wochenende allerdings bereits wieder auf dem Platz stehen wird, ist noch offen. Ein Einsatz von Beginn an wäre aber wohl unwahrscheinlich.

Debütant bei den Profis

Das erste Mal nahm auch Fynn Schenten von der U19 der Geißböcke am Training der Profis teil. Nachdem der 18-Jährige für den Kölner Nachwuchs in der bisherigen Saison in 18 Spielen bereits 15 Tore erzielen konnte, stand er am Dienstag mit der Mannschaft von Kwasniok auf dem Platz. Der Vertrag des Stürmers endet im kommenden Sommer. Der FC möchte das Talent wohl gerne weiter an sich binden und eröffnet dem Youngster nun bereits Einblicke ins Profi-Training.

Bis auf die Langzeitverletzten kann Lukas Kwasniok gegen Berlin aus dem Vollen schöpfen. Joel Schmied, Timo Hübers und Luca Kilian trainieren auch in dieser Woche im Reha-Bereich. Die Kölner Nummer Eins Marvin Schwäbe und sein Backup im Kasten Ron-Robert Zieler traten am Dienstag gemeinsam zu einer individuellen Trainingseinheit an.

Für den FC stehen in dieser Woche noch drei weitere Einheiten an. Das Training am Mittwoch kann wieder von den Fans besucht werden. Wie mittlerweile üblich werden die Einheiten am Donnerstag und Freitag unter Ausschluss der Öffentlichkeit absolviert.


„Das ist wirklich wieder ein Schimmeltor“ – Jonas Hector äußert sich zum Duell des FC gegen St. Pauli

Jonas Hector
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„Das ist wirklich wieder ein Schimmeltor“ – Jonas Hector äußert sich zum Duell des FC gegen St. Pauli

In der aktuellen Folge des Podcasts „Schlag und fertig“ äußerte sich der ehemalige Kölner Spieler zusammen mit Fabian Köster zum bitteren 1:1-Unentschieden des 1. FC Köln: Jonas Hector zum Remis gegen St. Pauli.

Das Duell gegen den FC St. Pauli bietet Raum für Emotionen – starke Emotionen. Auch der ehemalige Nationalspieler des FC hadert mit der Begegnung zwischen den Hanseaten und dem 1. FC Köln: Jonas Hector zum Remis gegen St. Pauli.

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Das bittere Unentschieden des 1. FC Köln führte kurz nach dem Duell zu Frust bei Fans, Spielern und Trainer. Auch Fabian Köster erlebte das Remis im Stadion und ließ seinen Emotionen im gemeinsamen Podcast mit Ex-FC-Spieler Jonas Hector „Schlag und fertig“ freien Lauf. „Da war nichts, das war der erste Schuss, es war wirklich wieder so eine Scheiße, das kann nicht wahr sein. Es lag auch nicht in der Luft“, schimpfte Köster ob des späten Gegentors durch Ricky-Jade Jones. „Ich habe mich gewundert, dass es 1:1 ausging. Beim 1:0 habe ich reingeguckt und gedacht, das ist doch eigentlich ganz gut, dann habe ich die Zusammenfassung gesehen und gesehen, dass der erste Schuss reingegangen ist“, so Hector. Tatsächlich war der Torschuss der erste Abschluss der Hanseaten auf den Kölner Kasten. Der xGoals-Wert der Mannschaft von Alexander Blessin lag lediglich bei 0,2.

„Normalerweise hält er den ohne Probleme“

„Es ist einfach so bitter, dass der einzige Ball, der aufs Tor geht, so aufs Tor geht, dass Marvin nicht mehr drankommt, weil er wegrutscht. Normalerweise hält er den ohne Probleme“, sagte Hector über seinen Ex-Mitspieler. „Ich hab die längsten Stollen auf dem Schuh, die es nur gibt. Und am Ende rutsche ich genau in dem Scheißmoment weg“, ärgerte sich Kölns Keeper kurz nach dem Duell. “Das ist wirklich wieder ein Schimmeltor. Und das ist gefühlt das wievielte in dieser Saison? In Dortmund hatten wir das auch noch, wo der Ball durch acht Beine geht. Und jetzt rutscht Marvin aus. Es ist bitter“, so Hector. Dabei gäbe es durchaus Niederlagen, die man vertragen könne. „Wenn man zum Beispiel gegen die Bayern im Pokal rausfliegt“, erklärt der Ex-Kölner.

Das Ausscheiden gegen den deutschen Rekordmeister ist wahrlich nichts, worüber man sich ärgern muss. Die vergebenen Punkte gegen St. Pauli hingegen schon. Denn mit jedem verlorenen Zähler wird es für den FC ungemütlicher und das zu Beginn der Saison erarbeitete Polster schmilzt. „Vor allem fangen jetzt auch unten die an, zu punkten. Und wenn du dann selber die Punkte nicht holst, dann fängst du auch irgendwann an, ein bisschen zu überlegen“, warnt auch Hector. „So wie ich es mitbekommen habe, hat die Leistung gepasst mit den Chancen. Und dann musst du eben einen machen oder noch mehr. Dann hättest du jetzt 18 Punkte und Pauli würde immer noch bei sieben stehen“, fasst der ehemalige Kölner zusammen. „So sind es eben nur fünf Punkte auf einen Relegationsplatz. Da sind aber noch viele Mannschaften dazwischen.“

Ob der FC in den beiden verbleibenden Begegnungen des Jahres gegen Leverkusen und Union Berlin noch weitere Zähler sammeln kann, wird sich zeigen. Das Polster wieder etwas aufzufüllen würde den Geißböcken sicherlich guttun.