Jan Thielmann und Eric Martel vom 1. FC Köln feiern bei der U21-EM den dritten Sieg mit der DFB-Auswahl

Jan Thielmann im Trikot der U21
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Jan Thielmann und Eric Martel vom 1. FC Köln feiern bei der U21-EM den dritten Sieg mit der DFB-Auswahl

Nach den Siegen gegen Slowenien (3:0) und Tschechien (4:2) ist den deutschen Junioren der dritte Erfolg bei der U21-Europameisterschaft in der Slowakei gelungen. Trainer Antonio di Salvo stellte die komplette Startelf um. Die DFB-Auswahl gewinnt mit dem Duo vom 1. FC Köln gegen England 2:1.

Die Gruppenphase der U21-EM schließt die DFB-Auswahl als Gruppenerster ab. Das Team von Antonio di Salvo gewann mit der deutschen U21 2:1. Jan Thielmann vom 1. FC Köln stand gegen die Engländer von Beginn an auf dem Platz, Eric Martel fehlte in der Startelf und nahm auf der Bank platz, wurde in der Schlussphase jedoch noch eingewechselt. Die DFB-Auswahl gewinnt mit dem Duo vom 1. FC Köln gegen England 2:1.

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Mit den beiden ersten Duellen in der Gruppe B gegen Slowenien und Tschechien starteten Eric Martel und Jan Thielmann zum Auftakt der Europameisterschaft in der Slowakei bereits erfolgreich. Am Mittwochabend setzte sich die Auswahl von Bundestrainer Antonio di Salvo dann auch gegen England durch. Im Gegensatz zu den vergangenen beiden Spielen stand Eric Martel nicht von Beginn an auf dem Feld. Trainer di Salvo wechselte die komplette Startelf aus. Die deutschen Junioren erwischten einen perfekten Start in die Partie. Bereits in der 4. Minute eroberten Nelson Weiper und Caspar Jander den Ball gegen Elliot Anderson und leiteten den Konter ein. Lukas Ullrich flankte den Ball aus dem linken Halbfeld in den Sechszehner. Ansgar Knauff kontrollierte die Kugel perfekt und versenkte das Spielgerät gekonnt im langen Eck zum frühen 1:0. In den weiteren Spielminuten wirkte die deutsche U21 ebenfalls frisch.

Schreckmoment bei Jan Thielmann

Auch Thielmann fand gut in die Partie und überzeugte früh durch zwei starke Pässe auf Knauff. Dieser nahm die Pässe zwar gut an, konnte sich aber gegen die gegnerische Abwehr nicht durchsetzen. Ein Abschluss von Omari Hutchinson aus gut acht Metern verfehle das Tor von DFB-Keeper Tjark Ernst und ging links am Kasten vorbei. Für einen kurzen Schreckmoment sorgte Thielmann, der direkt vor der deutsche Bank gefoult wurde und behandelt werden musste. Für den Kölner ging es allerdings schnell weiter. Die deutsche Elf machte weiter Druck und belohnte sich in der 33. Minute mit dem 2:0 durch Nelson Weiper nach Vorarbeit von Knauff. Mit der komfortablen Führung ging es in die Halbzeit. Deutschland präsentierte sich in den ersten 45 Minuten sehr effizient. Fun Fakt: In der letzten Minute der Nachspielzeit fiel ein Flutlichtmast aus.

Zu Beginn der zweiten Halbzeit wechselte Lee Carsley gleich dreimal das Personal, di Salvo blieb bei seiner Startelf. Die Partie verlor zunächst an Schnelligkeit, die Mannschaften begegneten sich auf Augenhöhe, kreierten allerdings keine großen Chancen. Auch wenn die Engländer über mehr Ballbesitz verfügten und bis ins letzte Drittel vorstoßen konnten, stand die deutsche Defensive lange stabil und verteidigte sicher. In der 76. Minute gelang den Engländern durch Alex Scott der Anschlusstreffer. Nach einem Flachpass von Omari Hutchinson musste Scott nur noch den Fuß hinhalten. Di Salvo wechselte Paul Nebel und Nicolo Tresoldi für Ansgar Knauff und Merlin Röhl ein. Das Spiel nahm an Fahrt auf und der deutsche Coach verstärkte in den letzten fünf Minuten die Abwehrreihe durch einen Wechsel von Weiper durch Bright Arrey-Mbi. Auch Eric Martel und Elias Baum bekamen noch Spielzeit und wurden in der 88. Minute eigewechselt, hatten aber keinen Zugriff mehr auf die Partie.

Den DFB-Junioren gelang der dritte Sieg in der Gruppe B. Als Tabellenführer trifft die DFB-Auswahl am Sonntag, den 22. Juni im Viertelfinale auf Italien, England trifft am Tag vorher auf Spanien.

Der Mitgliederstammtisch am 17. Juni wird im Stream gezeigt

Werner Wolf, Eckhard Sauren und Carsten Wettich
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Der Mitgliederstammtisch am 17. Juni wird im Stream gezeigt

Im 12. Mann im RheinEnergiestadion findet am Abend der Mitgliederstammtisch statt. Und da die Nachfrage nach Plätzen zu groß war, gibt es dieses Mal eine weitere Möglichkeit dem Termin beizuwohnen: Der Mitgliederstammtisch des 1. FC Köln wird im Stream gezeigt.

Nach der durchwachsenen Saison mit Aufstieg der Profis und Gewinn der Deutschen Meisterschaft der A-Junioren, aber auf der anderen Seite auch dem Trainer-Aus von Gerhard Struber sowie der Entlassung von Christian Keller werden nun vom Vorstand und dem Sportdirektor Fragen beantwortet. Der Mitgliederstammtisch des 1. FC Köln wird im Stream gezeigt.

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Nach einer durchwachsenen Saison steht am Ende dann doch der sportliche Erfolg, der FC hat den direkten Wiederaufstieg geschafft. Und das, obwohl vor einem guten Jahr noch Begriffe oder Floskeln wie „Kader-Ausverkauf“ und „Durchreichen in Liga drei“ die Runde machten. Nun steuern die Kölner wieder eine Bundesliga-Saison an, die Rahmendaten sind zum Teil schon abgesteckt. Doch natürlich bleiben auch weiterhin Fragen. Denn die Saison ist natürlich nicht einfach nur optimal verlaufen. Es gab auch Misstöne, darunter die eher mäßigen Leistungen und zum Ende der Spielzeit dann auch die Trainer-Entlassung von Gerhard Struber sowie das Aus von Sportdirektor Christian Keller. Zwar wurde mit Friedhelm Funkel der Aufstieg als Zweitliga-Meister gefeiert, zu einer Weiterbeschäftigung führte das aber auch nicht.

Mitgliederstammtisch im Stream

Nach wie vor wirkt aber auch die Transfersperre nach. Der FC tut sich schwer auf dem Transfermarkt, Eigengewächse können oder wollen nicht gehalten werden, verlassen den Verein und dann haben sich gleich drei Teams für die Vorstandswahlen im September in Stellung gebracht. Es wird wohl einen spannenden Wahlkampf geben. Mit Thomas Kessler und Lucas Berg wurden zwei wichtige Personalien installiert. Kessler soll eine starke Mannschaft auf die Beine stellen. Mit Lukas Kwasniok scheint der aus Kölner Sicht richtige Trainer gefunden.

Es gibt also ganz offensichtlich viel zu bereden rund um den 1. FC Köln. Und dementsprechend ist der Mitgliederstammtisch dieses Mal auch besonders gefragt. So gefragt, dass der FC die Veranstaltung ausnahmsweise im Livestream auf fc.de zeigt. Der Vorstand um Werner Wolf, Eckard Sauren, Carsten Wettich sowie Sportdirektor Thomas Kessler stellen sich den Fragen der Mitglieder. Gemeinsam soll auf die Saison zurück geblickt, über die Zukunft aber diskutiert werden.


Viele neue Gesichter zum Trainingsauftakt der U21 des 1. FC Köln – und eine Überraschung im Tor

Trainingsauftakt der Kölner U21
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Viele neue Gesichter zum Trainingsauftakt der U21 des 1. FC Köln – und eine Überraschung im Tor

Mit vielen neuen Gesichtern und einer Überraschung geht es für die Kölner Reserve wieder los. Die U21 des 1. FC Köln startet in die Vorbereitung auf die neue Saison. Und das mit einer Mannschaft, die sich gerade im Umbruch befindet.

Auf dem Rasenplatz in Rondorf herrschte am Montag ordentlich Trubel. Die U21 des 1. FC Köln startet in die Vorbereitung. Und dabei waren zahlreiche neue Akteure, die in den vergangenen Wochen beim FC nach und nach unterschrieben haben.

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Neun Spieler hat der FC in den vergangenen Wochen für die U21 verpflichtet. Die Kölner treten die neue Regionalliga-Saison gleich mit einer Vielzahl an Neuverpflichtungen an. Und Trainer Evangelos Sbonias hatte diese am Montag zum Training auf den Rasenplatz in Rondorf gebeten. Bis auf den angeschlagenen Cenny Neumann (zuvor RB Leipzig) waren alle Spieler an Bord. Am Training nahm auch Chilohem Onuoha teil. Der Offensivspieler war in der vergangenen Spielzeit noch an den SC Verl in der 3. Liga ausgeliehen. Nun trainiert Onuoha vorerst bei der U21 mit. Allerdings kann es auch zu einem erneuten Leihkonstrukt kommen. Denn der 20-Jährige soll in dieser Saison mehr Spielpraxis erhalten und auf höherem Niveau agieren als in der vergangenen beim Regionalligisten Verl. Langfristig ist der Mittelstürmer für die Profis der Geißböcke eingeplant.

Talente und eine Überraschung im Tor

Die Abgänge von Spielern wie Oliver Schmitt, Georg Strauch, Meiko Sponsel und Mikail Özkan werden durch viele neue Gesichter ersetzt. So füllt Sbonias seine Mannschaft unter anderem mit Kian Hekmat, Youssoupha Niang und Gabriel Miocevic auf. Die drei U19-Talente hatten noch vor einigen Wochen unter Trainer Stefan Ruthenbeck die Meisterschaft im Finalspiel gegen die U21 von Bayer Leverkusen gewonnen. Mit Miocevic verlängerte der FC erst Mitte Mai den Vertrag. Der Innenverteidiger kam im Sommer 2022 vom SC Freiburg, begann bei der U17. Mit 19 Ligaeinsätzen gehörte er unter Ruthebeck zum Stammpersonal, fiel aber ab März verletzungsbedingt aus. Bereits in der vergangenen Saison gab der 19-Jährige sein Debüt bei der U21, nun soll er dauerhaft zum Kader gehören. Schon im Winter verlängerte der FC hingegen mit Niang. Das Strumtalent gilt als großes Talent und erzielte beim Duell um die Meisterschaft gleich zwei Treffer.

Wie bewertet ihr die FC-Profis in dieser Saison?

Perspektivisch soll auch mit Mansour Ouro-Tagba und Malek El Mala geplant werden. El Malas Bruder Said wird nach der Rückkehr von Viktoria Köln direkt bei den Profis trainieren. Der Stürmer traf in der vergangenen Saison in 32 Spielen 13 Mal und bereitete fünf Treffer vor. Eine Leihe für Bruder Malek El Mala und Ouro-Tagba ist durchaus denkbar. Bei den Torhütern gab es zudem eine Überraschung. Entgegen der Meldungen zuvor stand Alessandro Blazic doch auf dem Trainingsplatz. Neben seinen Keeper Kollegen Tobias Trautner und Luis Hauer absolvierte die potenzielle Nummer Eins der Mannschaft von Sbonias das Auftakttraining. Blazic wird aktuell auch als Nummer Drei der Profis gehandelt, ein neuer Vertag ist allerdings bisher noch nicht unterschrieben, der aktuelle läuft in wenigen Tagen aus.

Neuer Job für Ex-Coach des 1. FC Köln: Gerhard Struber unmittelbar vor Unterschrift bei Bristol

Gerhard Struber steht vor einem neuen Engagement
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Neuer Job für Ex-Coach des 1. FC Köln: Gerhard Struber unmittelbar vor Unterschrift bei Bristol

Sechs Wochen nach seiner Entlassung bei den Geißböcken scheint es einen neuen Job zu geben für den Ex-Trainer des 1. FC Köln: Gerhard Struber steht offenbar unmittelbar vor der Unterschrift in Bristol.

Die Insel ruft den Extrainer des 1. FC Köln: Gerhard Struber steht anscheinend unmittelbar vor der Unterschrift in Bristol. Das vermeldet der Telegrapgh-Journalist John Percy.

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Das 1:1 gegen den ersten Pflichtspielgegner der kommenden Saison war zu wenig. Trainer Gerhard Struber musste den FC Anfang Mai bekanntlich verlassen. Während der ehemalige Sportdirektor Christian Keller offenbar die ersten Angebote für ein neues Engagement im Profifußball ausgeschlagen hat, könnte der Ex-Trainer der Geißböcke schon bald wieder unter Vertrag stehen. Wie der renommierte Journalist John Percy berichtet, stehe Struber unmittelbar vor der Unterschrift beim englischen Zweitligisten Bristol City. Der 48-Jährige habe sich demnach gegen den ehemaligen Profi Rob Edwards durchgesetzt. Struber habe mit seinen Ideen beeindruckt, heißt es. Der Österreicher soll laut Percy noch diese Woche als neuer Coach bei den Robins vorgestellt werden.

Neue Herausforderung für Gerhard Struber

Bereits seit Jahren spielt Bristol City in der zweiten oder dritten englischen Liga, belegte in der Spielzeit 2024/25 Platz sechs der EFL Championship. Mit Trainer Liam Manning scheiterten die Rotkehlchen in diesem Jahr im Halbfinale der Aufstiegs-Playoffs gleich zweimal 0:3 an Sheffield United. Nun soll es der Österreicher Struber wohl richten, den Club übernehmen und in die Premier League führen. Für den 48-Jährigen ist es bereits die zweite Station in England. 2019 coachte er eine Saison den FC Barnsley, wechselte im Anschuss zu den New York Red Bulls und Red Bull Salzburg, ehe er als Nachfolger von Timo Schultz im Sommer 2024 den 1. FC Köln übernahm. Neben Struber sollen jedoch noch zwei weitere Kandidaten im Rennen um den Trainerposten sein.

Wie bewertet ihr die FC-Profis in dieser Saison?

Bekanntlich erlebte Struber beim FC eine Berg- und Talfahrt. Die anfängliche Euphorie über den gespielten Offensivfußball verebbte schnell. Struber sprach immer wieder davon, die Balance zwischen Angriff und Verteidigung finden zu müssen. Mit dem Wechsel von Keeper Jonas Urbig zu Marvin Schwäbe gelang der Umschwung, die Mannschaft strahlte mehr Sicherheit aus, legte eine beeindruckende Sieg-Serie gegen Ende der Hinrunde hin, wurde Herbstmeister. Doch so richtig nachhaltig fand der Österreicher den Hebel nicht. Und bekanntlich mehrten sich gegen Ende der Rückrunde die Forderungen nach einem neuen Trainer. Nach dem 1:1 gegen Jahn Regensburg war dann Schluss bei den Geißböcken. Friedhelm Funkel übernahm für die letzten beiden Duelle der Saison und brachte den FC als Tabellenerster zum Aufstieg.

Der 1. FC Köln versucht in der kommenden Saison mit Trainer Lukas Kwasniok den Klassenerhalt zu sichern.

Korb für Hoffenheim? Der 1. FC Köln lehnt offenbar erstes Angebot für Max Finkgräfe ab

Max Finkgräfe vom 1. FC Köln
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Korb für Hoffenheim? Der 1. FC Köln lehnt offenbar erstes Angebot für Max Finkgräfe ab

Max Finkgräfe wird schon seit Wochen als möglicher Abgang bei den Geißböcken gehandelt. Nun soll die TSG Hoffenheim auch ein erstes Angebot abgegeben haben für den Linksverteidiger der Geißböcke. Der 1. FC Köln lehnt erstes Angebot für Max Finkgräfe ab

Wie geht es weiter mit dem Linksverteidiger? Der Shootingstar der vergangenen Spielzeit gilt als Wackelkandidat. Doch der 1. FC Köln lehnt ein erstes Angebot für Max Finkgräfe offenbar ab.

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Der FC arbeitet auch weiterhin mit Hochdruck am neuen Kader für die kommende Spielzeit. Dabei wird es allerdings auch Abgänge geben müssen. Ein gehandelter Kandidat ist bekanntlich Max Finkgräfe. Der Linksverteidiger hat dem Verein dem Vernehmen nach vor Wochen schon mitgeteilt, dass er seinen Vertrag nicht verlängern wolle. Der läuft bekanntlich bis 2026. Hintergrund dürfte wohl auch die magere Spielzeit der abgelaufenen Saison sein. Finkgräfe kam beim FC nicht wie erhofft zum Zug. In der Abstiegssaison war das Eigengewächs noch absoluter Stammspieler und einer der wenigen Feldspieler, die konstant Leistung brachten. Unter Gerhard Struber kam Finkgräfe nach seiner Verletzung nicht mehr so richtig in Schwung und erst recht nicht zum Zug. Nun könnten sich die Wege trennen.

Köln lehnt Angebot ab

Wollen die Kölner also noch Geld mit dem Shootingstar der vergangenen Saison verdienen, wäre ein Wechsel in diesem Sommer sinnvoll. Und Interessenten soll es wie berichtet ebenfalls geben. Der VfB Stuttgart hatte schon in der vergangenen Spielzeit die Fühler ausgestreckt, Eintracht Frankfurt wurde in den Ring geworfen und bei der TSG Hoffenheim scheint es sogar konkreter zu werden. Wie der „Kicker“ berichtet, hat der FC ein erstes Angebot der Sinsheimer nämlich abgelehnt. Das aber voraussichtlich nicht, weil die Kölner die ganz großen Pläne mit Finkgräfe haben. Möglicherweise hat der Korb etwas mit der Ablöse zu tun. Der Marktwert des Linksverteidigers liegt laut dem Online-Portal transfermarkt.de bei vier Millionen Euro und in dieser Richtung sollte sich wohl auch die Ablöse bewegen.

Die FC-Bosse werden wohl durchaus den ein oder anderen Spieler abgeben müssen. Schließlich sollen noch weitere Spieler an den Rhein geholt werden. Es gibt viele Baustellen. Nachdem der FC knapp zehn Millionen Euro für Ragnar Ache, Isak Johannesson und auch Lukas Kwasniok ausgegeben hat, müssen weitere Gelder reinkommen. Eine Option ist eben der Verkauf von Spielern. Neben Max Finkgräfe gibt es noch weitere Wackelkandidaten, deren Verträge bis zum Sommer 2026 auslaufen werden.

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Transfergerücht beim 1. FC Köln: St. Gallen offenbar an Steffen Tigges interessiert

Steffen Tigges beim Spiel des 1. FC Köln
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Transfergerücht beim 1. FC Köln: St. Gallen offenbar an Steffen Tigges interessiert

Kaum Einsatzzeiten, keine Tore: Steffen Tigges hat eine enttäuschende Saison hinter sich und keine Zukunft bei den Geißböcken. Bis jetzt fand der Verein aber noch keinen Abnehmer für seinen Stürmer. Nun soll jedoch ein Ex-Trainer Interesse zeigen am Stürmer des 1. FC Köln: Findet Steffen Tigges einen neuen Verein?

Nur noch ein Jahr Vertrag und keine Perspektive mehr hat Steffen Tigges beim Effzeh. Der Verein würde den Spieler darum gerne abgeben. Nun soll Tigges das Interesse eines seiner Ex-Trainer geweckt haben. Es könnte zum Abschied kommen beim 1. FC Köln: Findet Steffen Tigges einen neuen Verein?

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Eine Erfolgsgeschichte wird die Zeit von Steffen Tigges beim 1. FC Köln wohl nicht mehr. Für rund 1,5 Millionen Euro Ablöse kam der inzwischen 26-Jährige vor drei Jahren von Borussia Dortmund, richtig durchsetzen konnte er sich jedoch nie. In der abgelaufenen Zweitliga-Saison erzielte Tigges kein einziges Tor und kam kaum auf Spielzeit. Und auch zur neuen Saison sieht es nicht besser aus: In den Planungen der Kölner steht Tigges in der Stürmer-Hierarchie mindestens hinter Ragnar Ache, Damion Downs und Imad Rondic. Kein Wunder also, dass der FC den Stürmer gerne abgeben würde. Das gestaltete sich jedoch bis jetzt schwierig. Zum einen gab es keinen Abnehmer für Tigges, zum anderen besitzt der Spieler noch einen gut dotierten Vertrag bis zum Ende der kommenden Saison.

Mögliches Interesse aus der Schweiz

Zumindest für Ersteres könnte sich jedoch vielleicht eine Lösung finden. Laut dem Schweizer „Blick“ ist Tigges beim FC St. Gallen aus der Super League ein Kandidat für das Sturmzentrum. Der Verein habe wegen mehrerer wahrscheinlicher Sturm-Abgänge Bedarf auf der Position. Und Tigges würde dort auf einen alten Bekannten treffen: Trainer Enrico Maaßen. Der Coach trainierte Steffen Tigges schon von 2020 bis 2022 bei Borussia Dortmund II. Unter ihm hatte Tigges die vielleicht erfolgreichste Phase seiner Karriere. So schoss er die Mannschaft mit 22 Toren und 15 Vorlagen 2020/21 aus der Regionalliga in die dritte Liga hoch und empfahl sich so auch für Einsätze in der ersten Mannschaft der Dortmunder.

Beim FC St. Gallen könnte er jetzt unter Maaßen seine Karriere wieder in Schwung bringen. Klar ist: Sollte St. Gallen wegen Tigges beim 1. FC Köln anfragen, würde der FC ihn ziehen lassen, um sich das Gehalt einzusparen. Zuletzt gab es bereits Gerüchte um den Schweizer Club. Dem Vernehmen nach soll der FC Willem Geubbels auf der Liste haben. Allerdings soll der Franzose eine Ablöse von rund zehn Millionen Euro kosten und damit sehr weit außerhalb der Kölner Reichweite liegen.

Wie bewertet ihr die FC-Profis in dieser Saison?

Auslosung der 1. Runde des DFB-Pokals am Sonntag: Wer wird der erste Gegner des 1. FC Köln?

DFB-Pokal
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Auslosung der 1. Runde des DFB-Pokals am Sonntag: Wer wird der erste Gegner des 1. FC Köln?

Am Sonntagabend wird die erste Runde des DFB-Pokals ausgelost. Der Weg nach Berlin ist für die Teams weit. Doch wer überträgt? Wie hoch sind die Prämien? Wer sind die Favoritenschrecken? Für alle Fans des 1. FC Köln: Fragen und Antworten zum DFB-Pokal.

Mit der 1. Runde des DFB-Pokals startet die Pflichtspiel-Saison der Geißböcke. Die Partien werden am Wochenende vom 15. bis 18. August ausgetragen. Die Geißböcke sind natürlich in Lostopf eins gesetzt und treffen möglicherweise auf ein Amateurteam. Doch wer überträgt? Wie hoch sind die Prämien? Wer sind die Favoritenschrecken? Alle Infos für den 1. FC Köln: Fragen und Antworten zum DFB-Pokal.

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Wann wird die 1. Runde des DFB-Pokals ausgelost?

Nur wenige Wochen nach dem Pokalerfolg des VfB Stuttgart werden bereits die Partien der ersten Hauptrunde ausgelost. Und das am kommenden Sonntag ab 17.15 Uhr im ZDF. Austragungsort ist das Fußballmuseum in Dortmund. Den Part der Losfee übernimmt Leichtathlet Owen Ansah, der im vergangenen Sommer über die 100 Meter die magische Grenze von zehn Sekunden unterbot.

Wie ist der Weg nach Berlin?

Zum 83. Mal wird in dieser Spielzeit der DFB-Pokal ausgetragen. Das Finale findet am 23. Mai im Olympiastadion statt. Wer nach Berlin fahren will, muss zunächst fünf Runden überstehen. Die erste wird vom 15. bis 18. August ausgetragen. Ende August komplettieren die Begegnungen von Bayern München und Stuttgart die Runde. Meister und Vizemeister treten im Supercup gegeneinander an. Bis zur Winterpause finden noch die 2. Runde Ende Oktober sowie das Achtelfinale Anfang Dezember statt. Das Viertelfinale wird dann Anfang und Mitte Februar ausgetragen, das Halbfinale im April.

Welche Prämien gibt es im DFB-Pokal?

Die exakten Prämien sind noch nicht bekannt, dürften sich aber im Bereich des Vorjahres bewegen. Schon das Erreichen der 1. Runde ist lukrativ. Jeder Teilnehmer erhält grundsätzlich knapp 210.000 Euro. Ab dann wird bis zum Halbfinale jeweils verdoppelt:

  • Für die erste Runde 209.453 Euro
  • Für die zweite Runde 418.906 Euro
  • Für die dritte Runde 837.813 Euro
  • Für die Viertelfinalspiele 1.675.625 Euro
  • Für die Halbfinalspiele 3.351.250
  • Der Verlierer des Finals erhält 2.880.000
  • Der Gewinner des DFB-Pokals erhält 4.320.000 Euro

Welche Sensationen stecken in der 1. Runde?

In diesem Jahr nehmen Mannschaften zwischen der Bundesliga und den Oberligen teil. Aus der fünften Klasse sind der SV Atlas Delmenhorst (Oberliga Niedersachsen), FK Pirmasens (Oberliga Rheinland-Pfalz/Saar), FV Engers (Oberliga Rheinland-Pfalz/Saar), RSV Eintracht Stahnsdorf (NOFV-Oberliga) und der SV Hemelingen (Oberliga Bremen) dabei. Mit Brunschweig, Bielfeld, Dresden und Münster befinden sich aber auch vier Zweitligisten im „Amateurtopf“, die auf den FC treffen könnten.

Wo wird der DFB-Pokal übertragen?

Alle 63 Begegnungen werden in voller Länge bei Sky übertragen. ARD und ZDF haben sich 15 Spiele im frei empfangbaren Fernsehen gesichert – unter anderem natürlich das Finale. Vier Spiele der ersten Runde werden im Öffentlich-Rechtlichen gezeigt. Zusammenfassungen gibt es natürlich in der Sportschau und im Sportstudio sowie auf DAZN.


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Laufmonster, Torschüsse, Paraden : Das sind die Kölner Top-Spieler

Eric Martel und Linton Maina
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Laufmonster, Torschüsse, Paraden : Das sind die Kölner Top-Spieler

Die vergangene Saison hatte so manche Höhen und Tiefen für den FC parat. Am Ende der Spielzeit steht der Aufstieg und die Meisterschaft. Denn es war sicher nicht alles schlecht beim 1. FC Köln: Das sind die Top-Spieler der Saison.

Zahlreiche Torschüsse, harte Zweikämpfe oder Sprints über die Außen. Die Spielzeit hielt einiges bereit für den 1. FC Köln: Das sind die Top-Spieler der Saison.

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Topgeschwindigkeit: Am Anfang der Spielzeit wurde viel über Tempo-Probleme beim FC diskutiert. Tatsächlich kamen die Kölner in der Rückwärtsbewegung nicht immer hinterher. Zu den schnellsten Spielern der Liga gehört Linton Maina aber zweifelsohne. In dieser Saison wurde der Offensivspieler im Duell gegen den Karlsruher SC mit 35,87 km/h geblitzt. Maina erreichte gleich mehrfach die 35 km/h. In der Gesamtwertung belegt der gebürtige Berliner aber nur Rang elf. Der schnellste Spieler der 2. Bundesliga war Fürths Joshua Quarshie mit 37.06 km/h.

Torjöger und Topscorer beim 1. FC Köln: Das sind die Top-Spieler der Saison

Ballkontakte/Flanken: Auf mehr als 2500 Ballaktionen kam Leart Pacarada in der Liga in dieser Saison. Die vereinsinterne Wertung geht damit an den Linksverteidiger, genauso wie auch die der meisten Flanken. Alleine 115 Hereingaben schlug der Abwehrspieler aus dem Spiel heraus und war damit ja auch durchaus erfolgreich. Alleine gegen den Karlsruher SC bereitete Pacarada beim 4:4 im Hinspiel vier Tore vor. In beiden Kategorien belegt der Kosovare den dritten Platz in der gesamten Ligawertung.

Torjäger: Vor der Saison herrschte noch ein wenig Ungewissheit. Würden Tim Lemperle und Damion Downs das Zeug haben, sich als Stammspieler festzuspielen? Sie würden. Mit jeweils elf Toren führen die beiden Stürmer die interne Torjägerliste an. Knapp vor Luca Waldschmidt, der gerade gegen Ende der Saison heftig aufdrehte und zehn Tore erzielte. Im Ligavergleich landeten die beiden Angreifer aber nur auf Rang 19. Die Kanone sicherte sich Davie Selke mit 22 Treffern, auf Rang drei landete Ragnar Ache mit 18 Toren.

Topscorer: Mit ihren elf Toren haben die beiden Stürmer natürlich große Ambitionen auf den Top-Torjäger-Titel der Liga – zumal beide auch sechs weitere Treffer vorbereiteten. Doch die Krone geht ebenfalls an Linton Maina. Der zwar „nur“ fünf Tore erzielte, aber 13 vorbereitete. In der Liga sicherte sich Karlsruhes Marvin Wanitzek den Titel mit 28 Scorerpunkten.

Torschüsse: Die meisten Abschlüsse aller Kölner gab Luca Waldschmidt ab. Der ehemalige Nationalspieler versuchte es ganze 82 Mal und gehört damit in die Top-Ten der Liga. An die 102 Abschlüsse von Ache kommt der Zehner aber nicht heran. Auf Platz zwei liegt Tim Lemperle, der 66 Mal aufs gegnerische Tor schoss.

Wie bewertet ihr die FC-Profis in dieser Saison?

Laufmonster der Liga

Laufdistanz: Mit insgesamt 352 Kilometern in 31 Spielen und 11,57 Kilometern in 90 Minuten ist Eric Martel mit großem Vorsprung das Laufmonster der Kölner. Platz zwei im vereinsinternen Ranking belegt Leart Pacarada mit 294,29 gesammelten Kilometern und (10,47km/90 Minuten). Im Ligavergleich reiht sich Martel damit auf Rang elf ein – oberes Mittelfeld. Die gute Nachricht für den FC: Neuzugang Isak Johannesson lief mit insgesamt 386,07 Kilometern und 12,2 Kilometerm in 90 Minuten in dieser Saison am meisten.

Dauerbrenner: Kein Spieler der Geißböcke hat in dieser Saison alle Duelle bestritten. Eric Martel liegt mit 3071 Minuten auf dem Feld in 31 Spielen auf Rang eins und stand somit die meiste Zeit für den FC auf dem Platz. Ebenfalls auf 31 Spiele kommen Leart Pacarada und Denis Huseinbasic. Dabei hat der Abwehrspieler des 1. FC Köln mit 2530 Minuten einen ordentlichen Vorsprung vor dem Mittelfeldspieler Huseinbasic, der auf 2315 Minuten Einsatzzeit kommt.

Passquote: Das genaue Zuspiel war in der vergangenen Saison bei den Geißböcken immer wieder Thema. Denn zu häufig führten Ungenauigkeiten zu Ballverlusten. Überraschend ist, dass gerade ein Youngster in dieser Kategorie am besten abschneidet. So liegt Julian Pauli bei 17 absolvierten Duellen und 758 gespielten Pässen mit einer Passquote von 88,92 Prozent an der Spitze der Wertung. Winter-Neuzugang Joel Schmied kommt bei 12 Spielen und 387 gespielten Pässen auf eine Quote von 87,08 Prozent und liegt damit auf Platz zwei.

Zweikämpfe: Das Zweikampfverhalten der Kölner muss sich für die erste Liga durchaus verbessern. Eric Martel führt die Statistik der Passquote mit 61,56 Prozent bei 372 geführten Duellen an. Auf Platz zwei und drei folgen Timo Hübers (61,37% / 321) und Dominique Heintz (60,22% / 186). Im Vergleich zur Liga schneidet der FC hier deutlich schlechter ab. Den Topwert erreicht hier Thomas Kalas vom FC Schalke 04 mit 82,35 Prozent bei 119 geführten Zweikämpfen. Martel erreicht im Liga-Vergleich nur den 40. Platz.

Auch in der Luft Topwerte

Kopfballduelle: Nicht nur bei den Zweikämpfen reiht sich Martel vorne ein. Auch bei den gewonnenen Kopfballduellen belegt der Spieler des 1. FC Köln mit 120 eroberten Bällen im Luftraum den siebten Platz im Ligavergleich. Doch damit ist der 23-Jährige nicht der beste Kölner. Auf Platz zwei der Statistik liegt mit 136 gewonnenen Kopfballduellen Abwehrchef Timo Hübers. Damit sind gleich zwei Spieler des FC in der Top Ten. Drei, wenn man den auf Rang vier platzierten Neuzugang Ragnar Ache (131) hinzuzählt.

Paraden: Ein Top-Spieler wurde bereits während der laufenden Saison immer wieder für seine Leistungen gelobt und nicht umsonst auch mehrfach in die Kicker Elf des Spieltages berufen. FC-Keeper Marvin Schwäbe kommt auf 80 Prozent abgewehrte Schüsse der Gegner – Topwert. Der Kölner Torhüter hatte sich seinen Platz als Nummer eins während der Hinrunde von Jonas Urbig zurückerobert und wurde seiner Rolle gerecht.

Gelbe Karten: In der Fairness-Tabelle liegen die Geißböcke in der vergangenen Saison weit vorne. Das Team belegt den 15 Platz der Gelbe-Karten-Rangliste. Die Spieler des FC bekamen lediglich 72 Gelbe und eine Rote Karte. Jan Thielmann und Dominique Heintz kommen dabei auf jeweils 9 Verwarnungen – der einzige, der den Platz vorzeitig verlassen musste, war Leart Pacarada mit einer zumindest strittigen Gelb-Roten Karte.


„Fußball voller Hingabe“ – Lukas Kwasniok startet mit mutigem Versprechen beim 1. FC Köln

Lukwas Kwasniok soll beim 1. FC Köln auf der Liste stehen
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„Fußball voller Hingabe“ – Lukas Kwasniok startet mit mutigem Versprechen beim 1. FC Köln

Es hatte sich bereits lange angekündigt. Am Freitagmorgen machte es der FC dann offiziell. Es gibt einen neuen Coach bei den Geißböcken und der zeigt direkt schon einmal, worauf sich die Fans einstellen können beim 1. FC Köln: Lukas Kwasniok tritt mit mutigem Versprechen an.

Seit Freitag hat der FC nun endlich auch offiziell einen neuen Trainer. Und der Coach kommt mit genauen Vorstellungen zum 1. FC Köln: Lukas Kwasniok tritt mit mutigem Versprechen an.

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Eigentlich klangen die Worte ziemlich eindeutig. Lukas Kwasniok wirkte nach dem Saisonende beim SC Paderborn ausgelaugt, müde. Er wolle nun eine Auszeit nehmen und es sei sehr unwahrscheinlich, dass man ihn zu Beginn der Saison an einer Seitenlinie sehen würde, erklärte der Trainer damals. Doch was, wenn dann der FC anruft? „Als sich Thomas Kessler bei mir gemeldet hat, war mir aber sofort klar: Wenn ich die Möglichkeit bekomme, in Köln zu arbeiten, dann will ich es machen“, sagt  Kwasniok. „Es ist ein Wahnsinns-Club und eine riesige Chance. Ich freue mich wie Bolle darauf.“ Schon mit den ersten Worten wird deutlich, dass der in Polen geborene Coach für die kommende Aufgabe brennt, so wie er auch bei den vergangenen Aufgaben gebrannt hat. Emotional, authentisch, ehrlich – der Vergleich mit seinem Vorgänger beim SC Paderborn und dem Vor-Vor-Vor-Vorgänger beim FC – Steffen Baumgart – ist nicht von der Hand zu weisen.

„Mit Fußball Menschen zu begeistern, ist mein Ansatz“

Das gilt wohl auch für den Fußball, den Kwasniok spielen lassen will. „Wir wollen ein unangenehmer Gegner sein. Gegen Köln zu spielen, soll keinen Spaß machen. Wir sind in einer Unterhaltungsbranche. Viele Menschen kommen Wochenende für Wochenende ins Stadion, um uns einerseits siegen zu sehen, sie möchten aber auch unterhalten werden“, sagt der Coach und erinnert sicherlich unfreiwillig an die Trömmelche-Antrittsrede von Baumgart 2021. „Mit Fußball Menschen zu begeistern, ist mein Ansatz. Ich möchte intensiven, auch einen etwas wilden Fußball spielen. Meine Erwartung an die Mannschaft ist, in jedem Training und jedem Spiel am Anschlag zu sein mit dem Ziel, Menschen durch Erfolg, aber auch durch die Art und Weise des Fußballs glücklich zu machen.“

Wie bewertet ihr die FC-Profis in dieser Saison?

Der FC will wieder attraktiven offensiven Fußball spielen. Ein Ansatz, der in der vergangenen Spielzeit bekanntlich eher mäßig funktionierte und die kommenden Gegner sind sicherlich nicht schlechter. Immerhin hatte Thomas Kessler zuletzt angedeutet, dass man auch flexibel auf Gegner reagieren müsse. Dennoch wird es Kader-Verbesserungen benötigen und die kündigt der neue Coach im Grunde auch schon an: „Das wird noch ein Prozess sein und es wird sicher noch zu Veränderungen kommen. Ich bin aber auch zum jetzigen Zeitpunkt schon so von der Qualität überzeugt, dass wir – und das muss unser Ziel sein – in jedem Spiel absolut konkurrenzfähig sein können“, sagt Kwasniok, der trotz seines aktuellen Urlaubs mit Thomas Kessler am Kader arbeiten will.

„Was sie mir geben müssen, ist Fußball voller Hingabe“

Obwohl der 43-Jährige eigentlich die Akkus aufladen wollte, scheibt der Trainer lieber heute als morgen loslegen zu wollen. „Das wird sicher ein tolles Gefühl sein, das erste Mal in der Bundesliga an der Linie zu stehen – und das noch beim FC. Ich sehe mich aber damit nicht am Ende und bin jetzt zufrieden, in der Bundesliga angekommen zu sein“, so der neue Coach. „Jetzt geht es erst richtig los und ich möchte mit dem FC für Furore sorgen. Wir wollen unter Beweis stellen, dass wir zurecht in der Bundesliga sind.“ Der Aufgabe will sich der Trainer stellen – und allen damit verbundenen Emotionen, dem Druck und der Erwartungshaltung in Köln. „Diese Emotionen gehören zum FC und zum Fußball. Auch ich bin ein emotionaler Mensch“, sagte Kwasniok. „Es gibt unterschiedliche emotionale Zustände, da gehören auch Wut und Frust einmal dazu. In erster Linie freue ich mich aber natürlich auf die positiven emotionalen Momente und will das aufsaugen.“

Emotionale Momente, Leidenschaft und Willen erwartet Kwasniok aber aber auch vom Trainerteam, dem Staff und der Mannschaft. „Hunger und Fleiß“, sagte der Coach. Das sei die Basis von Allem. „Wenn das alle verstehen, wird man schnell merken, dass ich den Spielern viel vertraue. Ich glaube an ihre Stärken, versuche sie in ihre besten Positionen zu bringen“, so der neue Coach. „Was sie mir geben müssen, ist Fußball voller Hingabe.“ Seine Mannschaftsführung auf dem Feld sei sehr konsequent, da fordere er viel ein. „Außerhalb des Platzes ist es eine lange Leine, weil ich glaube, dass wir den Menschen auch vertrauen müssen. Durch diese Mixtur möchte ich erreichen, dass mir Spieler aus Einsicht folgen.“

Nun stehen zehn Tage Familienurlaub an. Akkus aufladen, wenn auch kürzer als gedacht. „Die Kombination aus Bundesliga und diesem sehr emotionalen Verein hat den Ausschlag für die Entscheidung gegeben. Ich habe gesagt: Wenn es eine Challenge ist und ich das Gefühl habe, dass es matcht, dann muss ich es machen. Sonst würde ich es bereuen. Dann musst du auch einmal Pläne über Bord werfen, das habe ich für den FC gerne gemacht.“ Die Einstellung klingt zumindest vielversprechend.


Neuverpflichtung der Younggoats: Der 1. FC Köln verpflichtet Nilas Yacobi vom VfL Wolfsburg

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Neuverpflichtung der Younggoats: Der 1. FC Köln verpflichtet Nilas Yacobi vom VfL Wolfsburg

Der FC hat einen weiteren Spieler für die U21 unter Vertrag genommen. Der 1. FC Köln verpflichtet Nilas Yacobi vom VfL Wolfsburg. Der Stürmer kommt mit der Empfehlung von zwölf Toren aus 28 Spielen.

Der FC rüstet den Kader für die kommende Spielzeit der U21 auf. Der 1. FC Köln verpflichtet Nilas Yacobi vom VfL Wolfsburg. Der Stürmer erzielte in der vergangenen Saison zwölf Tore in 28 Begegnungen.

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Der FC hat einen weiteren Spieler für die U21 verpflichtet. Die Kölner haben Stürmer Nilas Yacobi unter Vertrag genommen. „Mit Nilas gewinnen wir einen sehr spannenden Offensivspieler für unsere U21. Er hat bereits im Juniorenbereich unter Beweis gestellt, welche Qualitäten er hat. Darüber hinaus wissen wir aber auch, dass er noch lange nicht am Ende seiner Entwicklung ist“, sagt Lucas Berg, Bereichtsleiter Nachwuchs. „Er bringt die Persönlichkeit, das Mindset und die Fähigkeiten mit, hier in Köln die nächsten Schritte im Seniorenbereich zu gehen.“ Ausgebildet wurde der Däne bei seinem Jugendverein Naestved Boldklub, bevor sich der Mittelstürmer Anfang 2023 der U17 von Bröndby IF anschloss. Von dort ging es bereits im folgenden Sommer zu den Wölfen nach Niedersachsen.

„Ich mag den Zusammenhalt und freue mich auf die neue Herausforderung“

Bei der U19 des VfL Wolfsburg erzielte der Angreifer in der vergangenen Spielzeit zwölf Tore in 28 Spielen – eins im Achtelfinale um die Deutsche Meisterschaft gegen Bayern München. Wolfsburg utnerlag damals 1:2. „Ich habe mich für den FC entschieden, weil ich mich von Beginn an wohlgefühlt habe und ein großes Vertrauen spüre. Es gibt etwas an diesem Verein, das ich bei anderen nicht gespürt habe“, sagt Jacobi. „Ich mag den Zusammenhalt und freue mich auf die neue Herausforderung. Ich kann es kaum erwarten, bei diesem fantastischen Verein anzufangen.“ Die Kölner U19 hatte bekanntlich den Titel gewonnen. Gegen den VfL spielte der FC aber nicht.

Die U21 des 1. FC Köln stellt sich für die kommende Spielzeit zum Teil neu auf. Nahezu ein Dutzend Spieler haben oder werden die Geißböcke verlassen. Dementsprechend wird nachgerüstet. Zuletzt gaben die Geißböcke die Verpflichtungen von Luca Dürholtz von der SV Elversberg sowie des Stürmers Artem Belousov vom FC Hennef bekannt.