Tim Lemperle fällt wohl am Sonntag aus – Stürmer wurde tätlich angegriffen

Tim Lemperle beim 1. FC Köln
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Tim Lemperle fällt wohl am Sonntag aus – Stürmer wurde tätlich angegriffen

Der FC muss wohl auf seinen Top-Torjäger im großen Endspiel gegen den FCK verzichten. Eine Hiobsbotschaft für den 1. FC Köln: Tim Lemperle fällt wohl gegen Kaiserslautern aus. Der Angreifer wurde am Sonntag tätlich angegriffen und erlitt offenbar einen Nasenbeinbruch.

Hat der Stürmer sein letztes Spiel für den FC am vergangenen Wochenende schon bestritten? Zumindest gibt es eine Hiobsbotschaft beim 1. FC Köln: Tim Lemperle fällt wohl gegen Kaiserslautern aus, kann wahrscheinlich nicht mehr in das Finale eingreifen.

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Tim Lemperle wird möglicherweise den Geißbock nicht mehr auf der Brust tragen. Der Stürmer der Geißböcke fällt gegen den 1. FC Kaiserslautern mit großer Wahrscheinlichkeit aus. Nach Informationen von come-on-fc.com war der Stürmer mit einigen Freunden am frühen Sonntagabend in Rodenkirchen unterwegs. Dort soll der Kölner Profi provoziert und körperlich angegangen worden sein. Dabei erlitt Lemperle einen Nasenbeinbruch sowie eine Platzwunde am Kopf. Laut Informationen von come-on-fc.com kam es zu einer Auseinandersetzung, die von der gegnerischen Seite begonnen wurde. Diese endete in einem Angriff auf dem Kölner Stürmer. Dabei schlugen die Angreifer Lemperle unter anderem ins Gesicht. Die Polizei war nach dem Angriff vor Ort und wird die Ermittlungen aufnehmen. Ob die Geschädigten Strafanzeige stellen, ist noch offen.

„Wir sind über den Vorfall informiert“

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„Wir sind über den Vorfall informiert. Tim wurde am frühen Sonntagabend tätlich angegangen und hat dabei Gesichtsverletzungen erlitten“, bestätigte Thomas Kessler auf Anfrage. „Nach aktuellem Stand ist es unwahrscheinlich, dass er am kommenden Sonntag einsatzfähig sein wird.“ Der Zeitpunkt könnte wohl kaum bitterer sein für die Geißböcke. Wenige Tage vor dem 34. Spieltag der Saison, in der der FC um den Aufstieg in die 1. Bundesliga kämpft, wäre der Ausfall des Top-Scorers der absolute Supergau. Lemperle schoss für den FC in der Liga zehn Tore und bereitete sechs vor. Zuletzt im Duell gegen den 1. FC Nürnberg am vergangenen Wochenende, als er zweimal auf Florian Kainz ablegte.

Ob Lemperle mit einer Spezialmaske spielen kann, wie einst Kylian Mbappé oder Ellyes Skhiri, scheint bislang unwahrscheinlich.


Nach 2:1-Erfolg in Nürnberg: Wieder ein Akteur des 1. FC Köln in der „Elf des Spieltags“

Jubel bei den Spielern des 1. FC Köln
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Nach 2:1-Erfolg in Nürnberg: Wieder ein Akteur des 1. FC Köln in der „Elf des Spieltags“

Nach dem 2:1-Erfolg über den Club haben die Kölner den direkten Aufstieg in Sichtweite. Ein einziger Punkt fehlt noch. Gegen Nürnberg waren die Geißböcke die klar bessere Mannschaft. Vor allem ein Spieler stach heraus beim 1. FC Köln: Ein Profi nach Nürnberg-Sieg in der Elf des Tages.

Nur noch ein Schritt ist der FC von der Rückkehr in die Bundesliga entfernt. Dafür sorgte der 2:1-Erfolg über Nürnberg und auch ein Spieler des 1. FC Köln: Ein Profi nach Nürnberg-Sieg in der Elf des Tages.

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Ein wenig kam sogar Friedhelm Funkel durcheinander als er über den ersten Doppelpack seines Schützlings sprach. Florian Kainz hat aber bereits zwei Treffer in einem Spiel erzielt. Unter anderem wurde er so im Duell gegen die Fohlen zum Derbyheld. Tatsächlich waren zwei Treffer in einem Spiel in den vergangenen Monaten von „Kainzi“ so nicht zu erwarten gewesen. Der Österreicher lief der Form vergangener Tage weit hinterher, kam nicht so recht an sein Leistungslimit. Am Freitagabend avancierte Kainz mit seinen zwei Treffern zum absoluten Matchwinner gegen den 1. FC Nürnberg, stieß das Tor zur Bundesliga für die Geißböcke weit auf und war auch sonst in der Offensive über weite Strecken Dreh- und Angelpunkt einer gut auftretenden Kölner Mannschaft.

Erste Nominierung in dieser Saison

Kein Wunder also, dass der ehemalige Kapitän der Kölner in die Kicker-Elf-des-Tages berufen wurde. Für Kainz ist es in dieser Spielzeit die erste Berufung. Insgesamt kommen die Kölner damit auf den 13. Spieler, der vom „Kicker“ in dieser Saison ausgezeichnet wurde. Zuletzt war einige Male Marvin Schwänbe nominiert worden. Ligaweit führt Fisnik Asllani mit neun Berufungen die Liste an, gefolgt von Hamburgs Jean-Luc Dompé, die beide an diesem Wochenende ebenfalls nominiert wurden. Insgesamt hat der FC bereits 29 Berufungen eingeheimst, acht weniger als der Hamburger SV, gleich viele wie die Elv. In der gesamten Saison der Bundesliga kam der FC in der Vorsaison auf 14 Nominierungen. Unter anderem schafften es Marvin Schwäbe (vier Mal) und Max Finkgräfe (zwei Mal) damals in die Elf.

Die interne FC-Liste bei den noch für Köln aktiven Spielern führt Marvin Schwäbe mit 14 Nominierungen souverän an. Der 33. Spieltag wurde von Akteuren des HSV nach dem 6:1-Erfolg über Ulm und der SV Elversberg nach dem 3:0 gegen Braunschweig dominiert. Die Rothosen stellten vier Akteure der Top-Elf, die Saarländer immerhin drei.

Nominierungen in dieser Saison:

  • Marvin Schwäbe 5
  • Damion Downs 4
  • Eric Martel 3
  • Dejan Ljubicic 3
  • Dominique Heintz 3
  • Linton Maina 2
  • Timo Hübers 2
  • Tim Lemperle 2
  • Leart Pacarada 1
  • Jan Thielmann 1
  • Luca Waldschmidt 1
  • Julian Pauli 1
  • Florian Kainz 1


Von der Hitz überragt: U19 des 1. FC Köln steht im Endspiel um die Deutsche Meisterschaft

Justin von der Hitz für den 1. FC Köln
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Von der Hitz überragt: U19 des 1. FC Köln steht im Endspiel um die Deutsche Meisterschaft

Die U19 des 1. FC Köln steht im Finale um die Deutsche Meisterschaft. Die Geißböcke setzten sich im Halbfinale gegen Werder Bremen nach Elfmeterschießen durch. Am kommenden Sonntag treffen die Geißböcke nun im Endspiel auf Bayer Leverkusen. Anschließend geht es für die Profis um den Aufstieg.

Der FC hat es geschafft: Die U19 des 1. FC Köln steht im Finale um die Deutsche Meisterschaft. Die Mannschaft von Stefan Ruthenbeck setzte sich gegen Bremen im Elfmeterschießen durch. Justin von der Hitz traf zum 1:1 und legte das 2:2 in der Verlängerung auf.

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Bremen übernahm zunächst die Initiative. Wesley Adeh verfehlte nach wenigen Minuten nur knapp, rauschte ein Versuch von Yuval Ranon abgefälscht knapp am Tor vorbei. Der FC stand aber in der Defensive meist sicher, liße die Hausherren kommen und setzt auf Konter. Doch Bremen erhöhte den Druck und ging folgerichtig verdient in Führung. Stürmer Salim Musah wurde in der Box freigespielt und traf aus der Drehung. Doch die Freude währte nicht lange. Im direkten Gegenzug glich Justin von der Hitz sehenswert aus. Der Versuch glich einer Mischung aus Schuss und Flanke und schlug schließlich im langen Eck ein. Köln war nun besser im Spiel und hätte durch von der Hitz nach Flanke von Fayssal Harchaoui erhöhen können, doch der U17-Weltmeister vergab. Genauso wie Fynn Schenten unmittelbar vor dem Seitenwechsel.

Musah mit Doppelpack

In der zweiten Halbzeit übernahm Bremen wieder die Kontrolle und spielte munter nach vorne. Nach einer Flanke sprang Assad Kotya-Fofana der Ball an die Hand. Der starke Yuval Ranon traf vom Punkt aber nur den Pfosten. Bremen war nun deutlich besser, lief immer wieder an, doch die Kölner Innenverteidigung stand um den starken Luis Stapelmann weiterhin sicher. Für wirklich viel Entlastung sorgte der FC aber nicht. Von der Hitz ging nochmal über die rechte Seite, traf aber nur das Außennetz. Etwas glücklich ging es in die Verlängerung. Und da kamen die Geißböcke durch Harchaoui zum ersten Abschluss, doch Bremens Keeper Stefan Smarkalev rettete zur Ecke. Doch Werder bleib weiterhin die bessere Mannschaft und belohnte sich. Erevbenagie setzte sich auf der rechten Seite viel zu leicht durch, Musah stand in der Box komplett blank und schob ein.

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U17 scheitert im Viertelfinale

Trainer Stefan Ruthenbeck reagierte umgehend, brachte gleich drei frische Kräfte. Köln suchte fortan zwar den Weg in die Offensive, fand diesen aber nur selten. Im Gegenteil: Mikolaj Marutzki im Kölner Tor vertendelte den Ball vor der eigenen Linie und hatte Glück, dass der Bremern Angreifer nicht schnell genug schaltete. Etwas überraschend fiel dann doch noch der Ausgleich. Ponente Ramirez brachte von der rechten Seite eine Flanke, von der Hitz brachte den Ball aufs Tor, doch Bremens Keeper hielt stark, der eingewechselte Alessandro Puzzo stand bereit und schob ein. Bremen suchte die Entscheidung, fand sie aber nicht mehr. Im Elfmeterschießen avancierte Marutzki zum Matchwinner mit zwei gehaltenen Elfmetern. Damit nehmen die Kölner auch an der Youth League teil.

„Ich glaube, dass das Spiel keinen Sieger verdient hat. Bremen war besser am Ball, wir waren ein wenig griffiger“, sagte Stefan Ruthenbeck. „Wir haben hinten raus alles riskiert, alles angelaufen und haben uns dann nochmal belohnt.“ Bereits am Samstag war die U17 der Geißböcke im Viertelfinale um die Deutsche Meisterschaft gescheitert. Das Team von Manuel Hartmann unterlag RB Leipzig in einer dramatischen Begegnung 3:4 nach Verlängerung. Die Führung der Leipziger drehten Leo Isofi und Benjamin Ley. Nachdem die Kölner erneut in Rückstand gerieten glich Lennard Völp per Strafstoß wenige Minuten vor Spielende aus. Zwar spielte der FC nach einer Roten Karte in Überzahl, das entscheidende Tor erzielte aber RB.


1. FC Köln verlängert mit Arda Süne, Sponsel Zukunft wohl geklärt

Arda Süne bleibt beim 1. FC Köln (Foto: fc.de)
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1. FC Köln verlängert mit Arda Süne, Sponsel Zukunft wohl geklärt

Seit Sommer 2022 spielt der Mittelfeldspieler für den FC. In Zukunft soll er in der Kölner U21 die nächsten Schritte machen. Der 1. FC Köln verlängert den Vertrag mit Arda Süne.

Der Youngster wird den Weg weiter mit dem FC gehen: Der 1. FC Köln verlängert den Vertrag mit Arda Süne. Das gab der Verein am Freitagvormittag bekannt. Der 19-Jährige geht aktuell in der U21 der Geißböcke an den Start.

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Der Mittelfeldspieler aus Leverkusen war 2022 zu den Geißböcken gewechselt. Zunächst spielte Arda Süne für die U19 des 1. FC Köln, erreicht mit der Mannschaft viel und wurde U19-DFB-Pokalsieger. Seit der aktuellen Saison ist der 19-Jährige fest in die U21 der Kölner eingebunden. Unter Trainer Evangelos Sbonias kam der Mittelfeldspieler bereits zu 18 Regionalliga-West-Partien erzielte einen Treffer und bereitete einen weiteren vor. Und das, obwohl Süne immer wieder von Verletzungen zurückgeworfen wurde. „Ich bin sehr stolz, weiter Teil dieses großen Traditionsvereins zu sein. Ich bedanke mich bei den Verantwortlichen für das Vertrauen und freue mich darauf, weiterhin alles für den FC zu geben“, so Süne.

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“Eine gewichtige Rolle“

In der anstehenden Spielzeit in der FC-U21 soll Süne die nächsten Entwicklungsschritte gehen. „Ich freue mich, dass wir uns mit Arda auf eine Verlängerung geeinigt haben. Arda ist diese Saison leider immer wieder durch kleinere Verletzungen ausgebremst worden. Im kommenden Jahr soll und kann er auf und neben dem Platz eine gewichtige Rolle in der Mannschaft einnehmen, um so auf das nächste Level zu kommen“, sagt Lukas Berg, Bereichsleiter Nachwuchsfußball. Für seinen Teamkollegen Meiko Sponsel steht hingegen der Weggang vom Geißbockheim an. Bereits in der vergangenen Woche hatte sich ein Wechsel angedeutet. Noch gegen Preußen Münster feierte der Rechtsverteidiger im April sein Profi-Debüt beim 1. FC Köln. Nun wechselt Sponsel im Sommer auf die anderer Rheinseite zur Viktoria und will den nächsten Schritt gehen.


Friedhelm Funkels Marschroute: „Wir wollen nach vorne spielen, wir wollen Tore schießen“

Friedhelm Funkel beim Training des 1. FC Köln
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Friedhelm Funkels Marschroute: „Wir wollen nach vorne spielen, wir wollen Tore schießen“

Vor drei Tagen noch auf dem Tennisplatz, in zwei Tagen die Begegnung gegen den 1. FC Nürnberg. Friedhelm Funkel blieb nicht viel Zeit, um sich auf die schwere Aufgabe beim FC vorzubereiten. Eine Idee, wie das Unterfangen Aufstieg klappen kann, hat der Trainer aber allemal für den 1. FC Köln: Friedhelm Funkel kündigt offensiven Fußball an.

Viel Zeit für große Veränderungen bleibt dem Trainer wohl nicht, dennoch wird es nun eine andere Herangehensweise geben beim 1. FC Köln: Friedhelm Funkel kündigt offensiven Fußball an.

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Friedhelm Funkel ist bereits wieder voll in seinem Element. Der Trainer des 1. FC Köln wirkt fast so, als sei er nie weggewesen. Mal als stiller Beobachter, mal als Spielerflüsterer. Hier eine Anweisung, da ein kurzes Gespräch und dann noch der doch charmante Plausch mit den Journalisten. Kaum vorstellbar, dass der 71-Jährige noch vor wenigen Tagen im Urlaubsmodus gewesen sein soll. Auf der Antritts-Pressekonferenz erzählte Funkel, dass er von dem Thema, dem Angebot überrascht gewesen sei. Die Eingewöhnungszeit scheint jedenfalls nicht lange gedauert zu haben. „Das musste sie ja auch. Ich hatte ja nicht viel Zeit. Nur zehn, zwölf Tage.“ Tatsächlich ist das geplante Engagement ein erstaunlich kurzes. Am vergangenen Montag offiziell vorgestellt, am Samstag in einer Woche kann das Saisonziel erreicht, die Aufgabe damit wieder beendet sein.

„Die Taktik wird in meinen Augen im Fußball oftmals übertrieben“

Dazwischen liegen zwei Bundesliga-Spiele inklusive Vorbereitung, Video-Analysen, Ruhephasen und und und. Das große Rad kann in diesem Zeitraum einfach nicht gedreht werden. Eine besonders große taktische Umstellung ist insofern auch nicht zu erwarten. „Die Taktik wird in meinen Augen im Fußball oftmals übertrieben. Fußball ist eine einfache Sache. Es ist keine Mathematik“, sagt daher auch Funkel. „Ich versuche Einfachheit und Klarheit in die Abläufe zu bekommen. Auch, was das Auftreten auf dem Platz angeht.“ Immer wieder betont der Trainer, dass es ihm eher um die Lockerheit, Spaß beim Fußball geht. Es macht den Eindruck, als wolle der Trainer den Spielern – wie auch schon bei seinem vergangenen Auftritt am Geißbockheim – die Schwere nehmen.

Die hatte es zumindest den Auftritten nach zu urteilen durchaus gegeben. Vor allem mit Gesprächen will Funkel die Spieler in der kurzen Zeit erreichen. Kein Wunder, viele Trainingseinheiten für komplizierte Spielformen und Laufwege gibt es einfach nicht. Und doch wählt der Coach ganz bewusst einen ganz anderen Ansatz, als sein Vorgänger. „Wir haben in den Einheiten viel mit Ball gemacht. Die Mannschaft hat in den vergangenen Wochen versucht, gegen den Ball gut zu arbeiten. Das hat auch ganz gut geklappt“, sagt Funkel, vermutlich um seine Worte nicht zu sehr als Kritikpunkt klingen zu lassen. „Wir haben versucht, ein paar Spielszenen nachzustellen und den Jungs ein paar Abläufe mit auf den Weg zu geben, wenn wir selbst im Ballbesitz sind. Das haben sie gut gemacht.“ 

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Tatsächlich will sich der Coach nicht hinten reinstellen, den Weg wieder in die Offensive finden. Auch deswegen spielt das Thema Selbstvertrauen eine große Rolle. Und die Marschroute ist klar: „Wir wollen nach vorne spielen, wir wollen Tore schießen, wir wollen das Spiel gewinnen“, sagt Funkel. „Da muss man auch mit dem Ball gute Ideen haben.“ Das war in den vergangenen Wochen allerdings das Kernproblem der Geißböcke. Viel zu oft haperte es an den entscheidenden Ideen, am Spielwitz, an der Kreativität. „Die Vergangenheit interessiert mich nicht“, so der 71-Jährige. Und somit auch nicht, in welchen Strukturen die Kölner ihre Spiele erfolgreich bestritten haben oder eben nicht. „Wenn ein Spieler in der Dreierkette spielen kann, dann kann er auch in einer Vierer- oder Fünferkette spielen. Wenn man es wirklich überzeugend rüberbringt, dann sagen die Jungs bestimmt nicht ‚Nein'“. Am Ende ist es wieder eine Sache des Kopfes.


„Ich kann nachvollziehen, dass du dann was änderst“ – Jonas Hector über das Struber-Aus

Jonas Hector
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„Ich kann nachvollziehen, dass du dann was änderst“ – Jonas Hector über das Struber-Aus

In der aktuellen Folge seines Podcasts „Schlag und fertig“ äußerte sich Jonas Hector zur aktuellen Situation des FC. Unter anderem spricht der Ex-Kölner über seine Sicht auf Personalentscheidungen des 1. FC Köln: Das sagt Jonas Hector zum Struber-Aus.

Drei Spiele in Folge hat der FC nun nicht mehr gewonnen, aber „zum Glück gewinnen die anderen ja auch nicht“ resümiert der Ex-Kölner. 1. FC Köln: Das sagt Jonas Hector zum Struber-Aus

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Eine kuriose Situation wird Friedhelm Funkel und Jonas Hector immer verbinden. Bei seiner letzten Amtszeit stellte der Coach den damaligen Defensivspezialisten im Spiel gegen Leipzig kurzerhand im Sturm auf. „Ich hatte ja keinen anderen“, sagte der Trainer am Mittwoch und erklärte, dass der eigentliche Stürmer Sebastian Andersson verletzt war und Hector im Training immer die meisten Tore erzielt habe. Und das tat der damalige Kapitän auch gegen den Favoriten – und das gleich doppelt. Hector avancierte zum Matchwinner, der FC sammelte ganz wichtige Punkte und Friedhelm Funkel heimste die nächsten Beliebtheits-Zähler ein. Eine ähnliche Überraschung sei nun nicht nötig. Schließlich verfüge der Coach ja dieses Mal über Stürmer.

„Das traue ich ihm zu“

Hector glaubt indes, dass die Kölner Verantwortlichen mit dem Coach die richtige Wahl getroffen haben. „Friedhelm ist jemand, der redet viel mit den Spielern. Er versucht, jeden abzuholen und in den zwei Wochen eine Stimmung reinzubringen, bei der man merkt: ‚Alles klar, Jungs, ihr habt das eh drauf – dann zeigt es einfach mal.‘ Das traue ich ihm zu“, sagt Hector in seinem Podcast „schlag und fertig“. „Die Wahl in dieser Situation ist absolut nachvollziehbar“, sagt Hector, der im übrigen auch Verständnis für die Entlassung von Gerhard Struber aufbringen kann. „Den Trainerwechsel verstehe ich insofern, weil man merkt, dass die Mannschaft gar kein Selbstvertrauen hatte“, so Hector. „Wenn man nur auf die Aufstellung guckt, ist jeder Spieler des 1. FC Köln besser als einer von Jahn Regensburg gewesen.“ 

Und doch war auf dem Feld davon nicht viel zu sehen. Köln war zwar dominant, aber eben nicht zwingend genug. Im letzten Drittel fehlte es einmal mehr. „Jeder hatte die Erwartungshaltung, dass man Regensburg weghaut. Du hast schon in der ersten Halbzeit gemerkt, dass die Fans unruhig werden, weil die Zuschauer unzufrieden waren“, sagt der ehemalige Nationalspieler, der das Spiel im Stadion verfolgte. „Daran kann man festmachen, wie die Leute, die im Endeffekt entscheiden, das Spiel am Samstag aufgenommen und dann auch umgesetzt haben.“ Und weiter: „Dass es eine Mannschaft nicht hinbekommt, vor 50.000 euphorisierten Fans den Schritt Richtung Aufstieg zu machen, wo du gemerkt hast, jeder hat Bock. Da kann ich kann schon nachvollziehen, dass du da was änderst.“ Das taten die FC-Bosse bekanntlich. Gerhard Struber ist nicht mehr länger Trainer.

„Da geht das Überlegen los“

Und auch Christian Keller musste den Verein verlassen. „Das war ein Paukenschlag. Ich habe es so nicht unbedingt erwartet“, sagte Hector. „Du hast halt noch zwei Spiele. In Nürnberg mit wenig Selbstvertrauen und dann gegen Kaiserslautern. Und du hast oben auch nicht das beste Torverhältnis. Da ist kein Puffer dabei. Elversberg hat das beste Torverhältnis. Da geht das Überlegen schon los. Dass Christian Keller mitgehen muss, hat mich das schon überrascht.“


Friedhelm Funkel und die Winter-Zugänge: Erst heftig kritisiert, nun motivierende Worte?

Friedhelm Funkel beim Training des 1. FC Köln
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Friedhelm Funkel und die Winter-Zugänge: Erst heftig kritisiert, nun motivierende Worte?

Der neue Mann an der Seitenlinie der Geißböcke nimmt kein Blatt vor den Mund. Bereits vor Wochen äußerte sich der 71-Jährige zu einigen Spielern, vor allem aber zu den Winter-Zugängen des 1. FC Köln: Friedhelm Funkel sieht die Neuzugänge des FC kritisch.

Viel Zeit bleibt dem neuen Coach der Geißböcke nicht, um die Mannschaft auf das Duell gegen den 1. FC Nürnberg am Wochenende vorzubereiten. Lediglich drei Trainingseinheiten hat der geborene Neusser mit dem 1. FC Köln: Friedhelm Funkel sieht die Neuzugänge des FC kritisch.

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Seit Dienstag steht Friedhelm Funkel mit der Mannschaft des 1. FC Köln auf dem Trainigsplatz und hat nur wenig Zeit, sich auf das Duell am 33. Spieltag gegen den 1. FC Nürnberg vorzubereiten. Insgesamt drei Einheiten stehen dem Interims-Coach zur Verfügung, um die Kölner auf die Erfolgsspur und damit Richtung direkten Wiederaufstieg in die erste Bundesliga zu bringen. Die erste Trainingseinheit diente dem 71-Jährigen dazu, seine neuen Schützlinge kennenzulernen. Und so gab es vor Trainingsbeginn eine einstündige Besprechung mit den Spielern hinter verschlossenen Türen. Denn laut Funkel wolle er der Mannschaft vor allem Lockerheit und Selbstvertrauen geben. „Ich bin davon überzeugt, dass wir im Trainerteam die richtigen Worte finden werden, damit die Mannschaft am Freitagabend in Nürnberg selbstbewusst auftritt und ein gutes Ergebnis erzielen wird“, so Funkel.

„Mein lieber Mann…“

Keine leichte Aufgabe – und das nicht nur in Anbetracht der Zeit. Denn mit Tim Lemperle fehlte einer der Top-Scorer des FC beim Training aufgrund von anhaltenden Knieproblemen. Neben Damion Downs, Luca Waldschmidt, Steffen Tigges sowie Mark Uth, der unlängst sein Karriereende nach der aktuellen Saison bekannt gab, steht Funkel in der Offensive noch Neuzugang Imad Rondic zur Verfügung. Ob der Coach diesem allerdings gegen Nürnberg Spielzeit geben wird, ist offen. Denn erst vor wenigen Wochen fand Funkel noch deutliche Worte über die Winter-Neuverpflichtung des 1. FC Köln – und die waren nicht sehr gut. „Was ich nicht verstehe: Seit Monaten war klar, dass der FC händeringend einen Mittelstürmer sucht. Und der kommt dann am letzten Tag des Transferfensters. Bislang sehe ich nicht, warum Rondic für die Mannschaft eine Verstärkung sein soll. Er hat einen Viereinhalb-Jahres-Vertrag – mein lieber Mann…“, so der Coach in einem Interview mit dem „Kölner Stadt-Anzeiger“.

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Aus seiner Einschätzung zu den drei neuen Feldspielern der Geißböcke machte der Trainer keinen Hehl. „Klare Meinung von mir: Das sind keine Verstärkungen“, sagte der 71-Jährige im März und führte seine Aussage weiter aus: „Die Verantwortlichen hatten über ein Jahr Zeit, sich auf die Transferperiode im Winter vorzubereiten. Es galt, erst einmal die Chance auf den direkten Wiederaufstieg zu erhöhen. Dann kann ich aber nicht öffentlich sagen, dass die Transfers nicht als Soforthilfen gedacht seien“, so Funkel. „Doch, es müssen Soforthilfen sein, die aber natürlich auch mittelfristig der Mannschaft weiterhelfen sollen. Sind sie es nicht, hätte man auch nicht so viel Geld investieren müssen.“ Deutliche Worte über Spieler, die nun sein klares Ziel Aufstieg mit umsetzen sollen.

Am Dienstag fiel jedenfalls auf, dass Funkel lange das Gespräch mit Gazibegovic suchte. Der Rechtsverteidiger könnte sein Comeback nach langer Verletzung geben. Wie groß die Chancen der weiteren Neuverpflichtungen auf Einsatzzeit sind, ist offen. Doch Funkel hat die Erfahrung, Spieler aus einem Formtief zu holen. Möglicherweise sind Rondic und Co. ja keine Soforthilfe, aber am Ende noch eine wichtige Aufstiegssäule.


„Ich habe nicht mehr damit gerechnet“ – Das sagt Friedhelm Funkel als Interimstrainer des 1. FC Köln

Friedhelm Funkel bei der Pressekonferenz beim 1. FC Köln
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„Ich habe nicht mehr damit gerechnet“ – Das sagt Friedhelm Funkel als Interimstrainer des 1. FC Köln

Auf die Pressemitteilung am Vormittag folgte am Nachmittag die offizielle Vorstellung des Interimstrainers. Der FC hat einen neuen Coach, der sich dem Ziel Wiederaufstieg annimmt. Lange überlegen musste der 71-Jährige aber nicht. Das sagt Friedhelm Funkel als Interimstrainer des 1. FC Köln.

Der Terminkalender am Montag war vollgepackt. Nachdem der 71-Jährige dem FC zugesagt hatte, folgten einige Gespräche und Termine am Geißbockheim und am Nachmittag die erste Pressekonferenz im Kölner Stadion. Das sagt Friedhelm Funkel als Interimstrainer des 1. FC Köln.

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Am Ende ging es dann offenbar doch alles recht schnell und zwar auf verschiedenen Seiten. Der Vorstand des FC hatte sich bekanntlich am Sonntag zusammengesetzt und über die Personalien Gerhard Struber und Christian Keller diskutiert. Als die Nachricht am späten Abend dann nach und nach durchsickerte, waren nicht nur Entscheidungen getroffen, es wurde konkret die kurzfristige Zukunft geplant. So erklärte FC-Präsident Werner Wolf, dass die erste Amtshandlung des neuen Interims-Sportdirektors Thomas Kessler eine Fahrt nach Krefeld sein würde. Der ehemalige Keeper der Geißböcke sollte Friedhelm Funkel aufsuchen, um ihn von dem Job beim FC zu überzeugen. „Ich habe nicht mehr damit gerechnet“, sagte Funkel am Montag auf der Pressekonferenz.

„Ich musste nicht lange überlegen“

„Zwischen 19 und 20 Uhr war er dann bei mir in Krefeld und wir haben zwei, drei Stunden gesprochen. Ich habe gesagt, dass ich mich heute früh melde. Ich musste aber nicht lange überlegen, ich habe gut geschlafen und bin mit einem guten Gefühl ins Bett gegangen. Dann habe ich Thomas angerufen und gesagt: ich mache das“, fügte der neue Interimscoach dann an, erklärte aber auch mit einem Lächeln auf den Lippen, dass er relativ früh angerufen habe, „nicht, dass Thomas noch einen anderen im Ärmel gehabt hätte. Hatte er natürlich nicht.“ Die Entscheidung ist dem Vernehmen nach sehr schnell und sehr eindeutig auf Funkel gefallen. Und der strotzt gefühlt vor Tatendrang: „Auf dem Platz müssen wir auch arbeiten, da führt kein Weg dran vorbei. Ich werde aber einige Gespräche führen ab morgen, um ein Gefühl für die Mannschaft und die Situation zu bekommen. Es sind einige erfahrene Spieler dabei, mit denen werde ich in erster Linie erstmal sprechen“, so Funkel.

Zunächst aber wird es Gespräche mit dem Trainerteam geben, dem Bernd Eibler im Gegensatz zu Thomas Hickersberger nicht mehr angehören wird. Dafür wird Funkel von seinem ehemaligen Mitarbeiter Mathias Lust unterstützt wird. „Ich habe mit Matthias in Kaiserslautern schon zusammengearbeitet. Ihn zeichnet aus, dass er ein großartiger Mensch ist. Das ist ganz wichtig und wird manchmal zu wenig bewertet. Aber er ist auch ein großer Fußball-Fachmann. Er hat viele eigene Erfahrungen gemacht“, sagte Funkel. „Deswegen war es für mich wichtig, dass ich Matthias mitnehmen kann. Der Wunsch ist mir sofort erfüllt worden.“ Das Vertrauen in den Routinier ist groß. „Ich habe vom ersten Augenblick gespürt, dass Friedhelm der perfekte Partner ist, die Aufgabe anzunehmen“, sagte Kessler.

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Das ist Funkels Plan

Und das Ziel der Aufgabe ist eindeutig: der Aufstieg. Und mindestens genauso sicher ist sich Funkel über den Ausgang dieser Mission. „Der HSV ist Erster, der 1. FC Köln ist Zweiter und mindestens so wird es am Ende sein“, sagt Funkel. Der Blick in den Rückspiegel „interessiert mich nicht. Das Spiel am vergangenen Samstag interessiert mich überhaupt nicht mehr. Mich interessiert nur Nürnberg. Ich will der Mannschaft eine gewisse Lockerheit und Leichtigkeit vermitteln. Auch ein gewisses Selbstvertrauen. Das ist mir in meinem bisherigen Stationen gut gelungen.“ Und das Vorgehen ist klar. „Ich werde alle mit der Mannschaft zusammen meine Kräfte bündeln. Mir geht es darum, die Mannschaft und das Trainerteam auf das Spiel am Freitag in Nürnberg zu fokussieren. Wir wollen das Spiel gewinnen, es werden einige Gespräche mit den Spielern stattfinden“, so Funkel. „Ich weiß, dass es gute Spieler sind. Es ist eine erfahrene Mannschaft mit einigen jungen Spielern.“

Doch nicht nur Gespräche seien wichtig: „Auf dem Platz müssen wir auch arbeiten, da führt kein Weg dran vorbei.“ Und so will der neue Coach sich überlegen, was er genau angehen will. Es gäbe noch das ein oder andere, woran man arbeiten müsse. Das Ziel für das Duell in Nürnberg ist allerdings gesetzt: „Ich bin davon überzeugt, dass wir im Trainerteam die richtigen Worte finden werden, damit die Mannschaft am Freitagabend in Nürnberg selbstbewusst auftritt und ein gutes Ergebnis erzielen wird.“


Hamburg und Hannover erhöhen den Druck auf den 1. FC Köln, Düsseldorf patzt

Hamburg macht einen großen Schritt Richtung Bundesliga
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Hamburg und Hannover erhöhen den Druck auf den 1. FC Köln, Düsseldorf patzt

Der Hamburger SV hat seine kleine Krise überwunden und einen großen Schritt Richtung Bundesliga gemacht. Die Rothosen gewannen 4:0 gegen den SV Darmstadt. Fortuna Düsseldorf ließ dagegen Federn gegen Braunschweig, Hannover bezwang Ulm. Für den 1. FC Köln geht es um die Tabellenführung.

Zwar können die Geißböcke an diesem Wochenende den Aufstieg noch nicht perfekt machen, die Absicherung des Relegationsplatz ist aber noch drin – wenn Köln gewinnt und die Konkurrez mitspielt. Für den FC steht noch ein Ziel im Fokus. Für den 1. FC Köln geht es um die Tabellenführung, denn der HSV feierte seine Rückkehr.

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Der 1. FC Köln kann an diesem Wochenende nicht nur den vorzeitigen Aufstieg perfekt machen, auch die Tabellenführung hat der Hamburger SV erneut wieder übernommen. Die Rothosen gewannen trotz Schwierigkeiten in der Anfangsphase verdient mit 4:0 beim SV Darmstadt und haben damit ihre kleine Krise offenbar überwunden. Hamburg übernimmt damit die Tabellenführung und hat einen großen Schritt Richtung Aufstieg in die Bundesliga gemacht. Den Hanseaten fehlt damit nur noch ein Sieg zum sicheren Aufstieg. Die Kölner benötigen wohl noch ein wenig mehr, ein Sieg gegen Regensburg am Abend würde aber zumindest für ein wenig mehr Sicherheit sorgen. Immerhin kann der FC mit ein wenig Glück den Relegationsplatz der 2. Bundesliga sichern.

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Düsseldorf patzt in Braunschweig

Denn die Konkurrenz hat sich dieses Mal nicht ganz die Blöse gegeben. Nachdem der SC Paderborn am Freitagabend einen Sieg gegen den FC Schalke 04 einfuhr und bis auf zwei Zähler an die Kölner heranrückte, gewann Hannover 96 am Samstag gegen Ulm und das trotz Unterzahl mit 2:1-Toren. Der SSV verschoss zudem noch einen Elfmeter. Allerdings haben die 96er nun noch fünf Punkte Rückstand auf den FC. Köln könnte am Abend also unerreichbar davonziehen. Für die Niedersachsen wird es also eher um den Relegationsplatz gehen. Federn hat Fortuna Düsseldorf gelassen. Die Rheinländer kamen in Braunschweig nicht über ein 2:2-Unentschieden hinaus, glichen gleich zwei Mal die Führung des Kellerkindes aus. Fährt der FC drei Punkte gegen Regensburg ein, kommt die Fortuna auch nicht mehr an die Geißböcke ran.

Am Sonntag haben die SV Elversberg im Auswärtsspiel beim 1. FC Nürnberg sowie dder 1. FC Kaiserslautern beim Gastspiel in Karlsruhe die Chance ebenfalls bis auf zwei Punkte an den FC heranzukommen. Ein Sieg gegen Regensburg sollte also tunlichst drin sein. Denn ein Endspiel gegen Kaiserslautern am 34. Spieltag birgt bekanntlich ein ordentliches Risiko. Sollten Lautern und Elversberg am Sonntag nicht gewinnen, würde Köln mit einem Sieg den Relegationsplatz sicher haben.


Verliert der 1. FC Köln das nächste Eigengewächs? Stuttgart weiter mit Interesse an Max Finkgräfe

Max Finkgräfe vom 1. FC Köln
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Verliert der 1. FC Köln das nächste Eigengewächs? Stuttgart weiter mit Interesse an Max Finkgräfe

Der FC droht ein weiteres Eigengewächs zu verlieren. Der VfB Stuttgart ist weiterhin an Max Finkgräfe interessiert. Das berichtet Sky. Bereits im Winter hatten die Schwaben die Fühler nach dem Linksverteidiger ausgestreckt.

Im vergangenen Jahr verließ Justin Diehl den FC mit viel Wirbel Richtung Süden, nun könnte ein weiteres Eigengewächs folgen. Der VfB Stuttgart ist weiterhin an Max Finkgräfe interessiert. Das berichtet der TV-Sender „Sky“.

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Am Samstagabend wird er mit großer Wahrscheinlichkeit mal wieder in der Startelf stehen – in der 2. Bundesliga dann zum siebten Mal. Max Finkgräfe dürfte wohl mal wieder eine Chance von Beginn an erhalten, da sich Leart Pacarada gegen Hannover 96 bekanntlich die Ampelkarte abgeholt hat, gesperrt fehlt. Für Finkgräfe ist es bislang eine der wenigen Möglichkeiten, sich in den Fokus zu spielen. Unter Gerhard Struber spielt der Shootingstar der vergangenen Spielzeit keine besonders großer Rolle. 13 Einsätze stehen auf der Uhr. Zwar wurde der Linksverteidiger gleich mehrfach von Verletzungen zurückgeworfen, doch Finkgrääfe saß auch zehn Mal die kompletten 90 Minuten auf der Bank. Gerade die Hinserie verlief für den gebürtigen Möcnhengladbacher alles andere als zufriedenstellend.

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Kontakt im Hintergrund?

Die Fallhöhe war nach der überragenden Premierensaison eine hohe. Finkgräfe war in der vergangenen Spielzeit einer der wenigen Lichtblicke einer enttäuschenden Kölner Mannschaft, wurde zum Shootingstar und galt auch in die Vorbereitung rein als gesetzt. Dann eine Verletzung und nur noch die Nummer zwei auf seiner Position. Kein Wunder also, dass dem Außenverteidiger ein gewisser Frust, eine Enttäuschung nachgesagt und dann auch mit Wechselgedanken verbunden wurde. Wie groß dieser Wunsch in dem 21-Jährigen war und vielleicht jetzt auch noch ist, ist unklar. Klar ist aber, dass es durchaus Interessenden an Finkgräfe gibt – und die wohl auch aus der Bundesliga. Schon im Winter hatte es dem Vernehmen nach einen Vorstoß des VfB Stuttgart gegeben, Finkgräfe unter Vertrag zu nehmen.

Der FC soll den Schwaben abgesagt haben. Damals betonte Christian Keller gegenüber dem „Express“, dass man sehr wohl ein großes Interesse daran hätte, den Vertragmit Finkgräfe zu verlängern. Daran wird sich vermutlich auch nicht viel geändert haben. Genauso wie an dem Interesse des VfB. Denn laut „Sky“ strecken die Schwaben auch weiterhin die Fühler nach dem 21-Jährigen aus. Und die Situation könnte sich aus Kölner Sicht etwas verändert haben. Finkgräfe hat nämlich nur noch bis zum Sommer 2026 Vertrag bei den Geißböcken. Und daraus ergibt sich einmal mehr eine bekannte und aus Kölner Sicht riskante Konstellation. Will der Spieler seinen Kontrakt bei den Geißböcken nicht verlängern, müssen die Verantwortlichen abwägen, ob sie nicht noch eine marktgerechte Ablöse kassieren wollen.

Und die gäbe es eben nur noch in diesem Sommer. Eine mögliche Ablöse könnte bei rund drei Millionen Euro liegen. Der Marktwert wird von dem Online-Portal transfermarkt.de auf vier Millionen Euro geschätzt. Laut Sky soll es im Hintergrund weiter Kontakt zwischen Finkgräfe und dem VfB geben.