Fünfer-Spektakel bei FC-Debakel

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Fünfer-Spektakel bei FC-Debakel

Der FC kassiert am 25. Spieltag eine derbe Klatsche beim BVB. Das spiegelt sich auch in den Noten wider.

Mehr Torschüsse, mehr Flanken, mehr abgespulte Kilometer – die Statistik lügt offensichtlich doch. Denn obwohl die Geißböcke bei Borussia Dortmund bei vielen Werten die Nase vorne hatten, war die 1:6-Klatsche beim BVB mehr als verdient. „Die Torschüsse von Dortmund waren im Grunde alle drin. Trotzdem waren wir in vielen Situationen nicht so, wie wir uns das vorstellen“, sagte FC-Trainer Steffen Baumgart. Vor allem die Defensive der Kölner war heillos überfordert. Ausgerechnet der von den Fans so oft kritisierte Davie Selke verdiente sich die Bestnote der Kölner.

Schlechte Noten für Kölner Profis

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Schlechte Noten für Kölner Profis

Der VfL Bochum bleibt in dieser Spielzeit für den 1. FC Köln ein unangenehmer Gegner. Das spiegelt sich auch in den Noten wider.

Mehr Ballbesitz, mehr Torchancen, mehr Spielanteile und dennoch nicht unverdient verloren. Der 1. FC Köln ist auch im vierten Spiel in Serie ohne Tor und ohne Sieg geblieben, zeigte eine insgesamt eher enttäuschende Leistung. „Durch die Bank hatten wir einige Unsauberkeiten. Da kann sich keiner rausnehmen“, sagte Timo Hübers. Tatsächlich machte die Defensive bei den Gegentreffern nicht die beste Figur, die Offensive wurde nur selten gefährlich.

Gute Möglichkeiten blieben für den FC lange Mangelware. „Wenn ich mir den Spielverlauf anschaue, dann hat heute viel für Bochum gesprochen“, sagte FC-Trainer Steffen Baumgart. „Am Ende haben wir nicht immer die hundertprozentigen Lösungen.“

So bewerten wir die FC-Spieler gegen Bochum

Marvin Schwäbe

Mit ein wenig Glück hätte er den schlecht geschossenen Elfmeter mit der Hüfte pariert. Das blieb ihm verwehrt. Guter Reflex gegen Asano, keine Chance gegen Masovic. Note: 4+

Jonas Hector

Suchte sein Heil in der Schaltzentrale. Blieb dort aber wirkungslos. Stand in der Defensive sicher. Note: 3-

Jeff Chabot

Startete mit einer grandiosen Grätsche gegen Asano, prüfte Bochums Riemann gleich zwei Mal. Gewann 60 Prozent seiner Zweikämpfe, brachte 90 Prozent der Bälle zum Mitspieler – bester Kölner Feldspieler. Note: 3

Timo Hübers

Nicht der Tag des Innenverteidigers. Verursachte den Elfmeter zum 0:1, kam auch sonst einige Male zu spät. Sein Block gegen Stöger war der einzige Lichtblick. Note: 5

Benno Schmitz

Hatte seine Schwierigkeiten mit dem Tempo von Antwi-Adjei. Brachte erstaunlich wenig Pässe zum Mitspieler. Auch seine Flanken fanden nur selten einen Abnehmer. Note: 4

Florian Kainz

Tat sich wie schon gegen Berlin sehr schwer. Fand nicht recht ins Spiel. Auch seine Standards blieben ohne Gefahr. Note: 4

Ellyes Skhiri

Kam bereits nach 60 Sekunden zum ersten Abschluss. Wieder gute Laufwerte, gute Passwerte – gebracht hat es wenig. Note: 3

Eric Martel

Ein weiterer solider Auftritt – nicht mehr und nicht weniger. Note: 3-

Linton Maina

Lief wieder viel, viel wollte aber nicht zusammenlaufen. Sorgte für so gut wie gar keine Gefahr. Note: 4-

Dejan Ljubicic

Läuft der fehlenden Form nach wie vor hinterher – wenn auch auf dem Weg der Besserung. Note: 3

Davie Selke

Rackerte, arbeitete und kam immerhin auf sechs Torschüsse. Für große Gefahr sorgte aber auch Selke nicht. Note: 4

Gute Noten für Kölner Defensive

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Gute Noten für Kölner Defensive

Vor allem in der Defensive zeigte der 1. FC Köln im Heimspiel gegen Union Berlin eine starke Leistung. Das spiegelt sich auch in den Noten wider.

Beim 0:0 bei Union Berlin zeigte der 1. FC Köln eine starke Leistung. Der Punkt gegen die Eisernen war nicht nur verdient, Union hätte sich auch nicht über eine Niederlage gegen die Kölner beschweren dürfen. Vor allem in der Defensive wussten die Kölner zu überzeugen. „Wir haben hinten gut gestanden und gut verteidigt. Es war keine leichte Aufgabe, aber wir haben es gut hinbekommen“, sagte Timo Hübers, der zu den besten Kölner Spielern gehörte.

Auch Jeff Chabot, Benno Schmitz und Jonas Hector verdienten sich gute Noten. Nicht so gut funktionierte dagegen einmal mehr die Kölner Offensive. Trotz vieler Möglichkeiten blieb der FC zum dritten Mal in Serie ohne Torerfolg. „Vorne wird der Ball auch bald wieder reinfallen, da bin ich mir sicher. Es fehlte das letzte Quäntchen Abschlussglück“, so Hübers.

So bewerten wir die FC-Spieler gegen Berlin

Marvin Schwäbe

Zeichnete sich in der Anfangsphase gleich doppelt aus. Hatte sonst wenig zu tun. Machte es vielleicht auch deswegen mit einem haarsträubenden Fehlpass noch einmal spannend. Note: 3+

Jonas Hector

Machte die linke Seite konsequent zu. Tat viel für den Spielaufbau. Scheiterte aus spitzem Winkel an Rönnow. Note: 2-

Jeff Chabot

Lies sich nach wenigen Minuten tunneln, steigerte sich enorm. Stand konsequent und rettete mit einem starken Block gegen Becker. Note: 2-

Timo Hübers

Gewann zwar nur die Hälfte seiner Zweikämpfe, dafür aber sehr wichtige. Verlieh der Defensive Stabilität und war zur Stelle als Schwäbe für Spannung sorgte. Note: 2

Benno Schmitz

In der Defensive ähnlich stark wie Jonas Hector auf der anderen Seite. Unterband mit einer beeindruckenden Grätsche einen verheißungsvollen Berliner Konter. Abgesehen von der Vorarbeit zu Ljubicics Großchance in der Offensive eher blass. Note: 3

Florian Kainz

Tat sich im ersten Abschnitt erstaunlich schwer. Fand nach dem Wechsel besser ins Spiel und hatte zwei dicke Torchancen. Note: 3-

Ellyes Skhiri

Seine außergewöhnliche Laufleistung kann nicht mehr so recht überraschen. War zwar ungewohnt zweikampfschwach, stopfte aber wichtige Löcher und hatte einen starken Abschluss, der geblockt wurde. Note: 2

Eric Martel

Starker Auftritt des Youngster. Wird für den FC immer wichtiger. Gewann zwei Drittel seiner Zweikämpfe, spulte mehr als 12 Kilometer ab. Dazu noch eine gute Torchance. Note: 2

Linton Maina

Sorgte wieder einmal für extrem viel tempo auf seiner Seite, lieferte sich aber zu viele Ungenauigkeiten. Erstaunlich, wie er den Ball aus drei Metern Entfernung nicht aufs Tor bringen konnte. Note: 4+

Dejan Ljubicic

Findet sich immer besser zurecht. Hätte die Kölner Führung wohl erzielen müssen. Grätschte einige Angriffe der Berliner weg. Note: 3

Steffen Tigges

Sollte eigentlich auf der Bank Platz nehmen. Spielte dann aber für den erkrankten Davie Selke. Machte viele Bälle fest und zeigte sich körperlich präsent. Sorgte aber einmal mehr für wenig Gefahr. Bei seinem ansatzlosen Schuss blieb Rönnow Sieger. Note: 4