Erneut kein Gegentor, erneut ein Remis: Fußballerinnen des 1. FC Köln punkten in Essen

Amelie Delabre vom 1. FC Köln im Zweikampf mit Annalena Rieke
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Erneut kein Gegentor, erneut ein Remis: Fußballerinnen des 1. FC Köln punkten in Essen

Die Fußballerinnen des FC bleiben in 2025 weiter ohne Gegentor und haben auch im zweiten Spiel des Jahres gepunktet: Die Frauen des 1. FC Köln trotzen Essen einen Punkt ab. Das West-Duell bei der SGS Essen endete mit 0:0.

Zweites Spiel, zweiter Punkt, zum zweiten Mal ungeschlagen. Die Frauen des 1. FC Köln trotzen Essen einen Punkt ab, spielen an der Hafenstraße 0:0. Am Samstag steht das nächste Duell gegen den SC Freiburg an.

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Kölns Trainerin Britta Carlson nahm gegenüber dem 0:0-Coup gegen den VfL Wolfsburg drei Änderungen an ihrer Startformation vor: Lotta Cordes, Sylwia Matysik und Alena Bienz starteten anstelle von Janina Hechler, Carlotta Imping und Vanessa Leimenstoll. Beide Teams lieferten sich im ersten Durchgang ein weitgehend ausgeglichenes Duell ohne nennenswerte Torraum-Aktionen. Die SGS wirkte jedoch etwas zielstrebiger im Offensiv-Spiel als die Gäste aus Köln. FC-Trainerin Britta Carlson schien mit der ersten Hälfte jedoch nicht zufrieden gewesen zu sein, wechselte in der Halbzeit gleich zweimal aus. Und das schien sich auszuzahlen: Taylor Ziemer schoss scharf aufs Tor, doch Essens Keeperin Sophia Winkler hatte den Ball im Nachfassen (48.). Auf der Gegenseite traf Ramona Maier aus spitzem Winkel nur das Außennetz des FC-Tores (60.).

Mikalsen überzeugt erneut

Die SGS drückte die Kölnerinnen mit zunehmender Spielzeit immer mehr in die Defensive. Torfrau Aurora Mikalsen knüpfte an ihre Glanzleistung aus dem Wolfsburg-Spiel an und lenkte einen gefährlichen Distanzschuss von Jacqueline Meißner mit den Fingerspitzen über die Latte (71.). Die Kölnerinnen verteidigten allerdings leidenschaftlich und präsentierten sich kämpferisch. Glück hatte das Team jedoch in der Schlussphase, als Jette Ter Horst nach einer Flanke von Ramona Maier komplett blank am Fünfer zum Kopfball hochstieg, den Ball jedoch deutlich über das Tor setzte (80.). Unterm Strich war Essen jedoch nicht zwingend genug, sodass sich die FC-Frauen den Punkt mit ihrer Leidenschaft verdienten. Für den FC geht es am Samstag mit einem weiteren Auswärtsspiel beim SC Freiburg weiter. Der Anstoß im altehrwürdigen Dreisamstadion erfolgt um 12 Uhr mittags.

1. FC Köln: Mikalsen – Matysik (46. Imping), Vogt, Cordes, Wiankowska (83. Donhauser) – Bienz (46. Leimenstoll), Achcinska, Zeller – Feiersinger (67. Gerhardt), Billa (74. Delabre), Ziemer. Zuschauer: 1264.


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Tim Lemperle vom 1. FC Köln

Transfergerüchte

„Stolz auf die Mannschaft“: FC-Trainerin Carlson will nach Überraschungs-Coup noch mehr

Britta Carlson beim Training des 1. FC Köln
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„Stolz auf die Mannschaft“: FC-Trainerin Carlson will nach Überraschungs-Coup noch mehr

Es war ein Auftakt, den wohl nur die kühnsten Optimisten für möglich gehalten hätten: Den Fußballerinnen des 1. FC Köln gelingt mit dem 0:0 gegen den VfL Wolfsburg die lang ersehnte positive Überraschung. FC-Trainerin Britta Carlson lobte ihr Team und insbesondere auch ihre Torhüterin nach dem Einstand, gab sich aber schon für das kommende Spiel ehrgeizig.

Nach der misslungenen Generalprobe gegen Frankfurt und dem verschobenen Spiel gegen Essen stand zum Jahresauftakt doch ein Fragezeichen hinter dem möglichen Leistungsstand der FC-Frauen. Die Kölnerinnen haben eine beeindruckende Antwort gegeben: Den Fußballerinnen des 1. FC Köln gelingt gegen Wolfsburg die große Überraschung.

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Wenn der VfL Wolfsburg zur zweiten Hälfte im Franz-Kremer-Stadion zweimal wechselt, zeugt das bereits davon, dass der 1. FC Köln bis dahin nicht viel verkehrt gemacht haben kann. Der Branchen-Primus war verärgert, biss er sich an den Kölnerinnen doch in den ersten 45 Minuten ohne Ertrag die Zähne aus. Der Gästetrainer Tommy Stroot ärgerte sich nach der Partie: „Wir haben hier drei Punkte eingeplant.“ Die FC-Frauen standen auch nach der Pause weitgehend stabil, boten dem VfL kaum Angriffsfläche – und wenn die Wölfinnen doch einmal durchbrachen, entschärfte Aurora Mikalsen alles und wuchs bei ihrer FC-Premiere über sich hinaus.

„Sie ist eine Persönlichkeit für uns“

„Wir hatten eine Torfrau, die manchmal auch unhaltbare Bälle gehalten hat. Sie hat seit sie da ist gleich Verantwortung übernommen, hat vom ersten Tag an versucht, Deutsch zu sprechen. Sie ist eine Persönlichkeit für uns, eine sehr erfahrene Torhüterin, die schon Champions League gespielt hat. Deswegen sind wir sehr froh, dass wir sie jetzt haben, weil so einen Rückhalt brauchst du dann auch, um so einen Punkt mal festzuhalten. Da hat sie eine überragende Leistung gezeigt.“ Grundsätzlich lobte Carlson ihr Team: „Ich bin unheimlich stolz auf die Mannschaft und auch auf den Staff, weil es eine Teamleistung von allen war. Das ist natürlich ein schöner Einstand für mich persönlich.“ Besonders bemerkenswert: Die Kölnerinnen retteten das 0:0 in Unterzahl ins Ziel, weil Adriana Achcinska in der Schlussminute angeschlagen vom Feld musste und Carlson ihr Wechsel-Kontingent bereits ausgeschöpft hatte.

Nachholspiel am Dienstag

Offen blieb kurz nach dem Spiel noch, ob Achcinska bis Dienstag wieder einsatzbereit sein könnte. Mit Celina Degen und Anna Gerhardt fehlten zwei Stammspielerinnen gegen Wolfsburg komplett im Kölner Aufgebot. „Celina wäre heute im Kader gewesen, hatte aber einen leichten Infekt, deswegen war sie nicht im Kader. Und Anna hat die erste Woche wieder mittrainiert. Ich hoffe, dass sie bald auch wieder jemand ist für den Kader, sie macht gute Fortschritte.“ Viel Zeit zur Erholung bleibt dem FC nicht, denn schon am Dienstagabend (18:30 Uhr) geht es mit dem Nachholspiel in Essen weiter. Carlson gab sich schon direkt nach dem Wolfsburg-Coup kämpferisch: „Ich hoffe, dass sich jetzt keiner ausruht. 0:0 heißt ja, dass wir auch kein Tor geschossen haben. Ich möchte da schon in die nächsten Spiele gehen und auch da so früh wie möglich viele Punkte sammeln.“

Mit der Leistung aus dem Wolfsburg-Spiel ist dem FC in den kommenden Wochen einiges zuzutrauen. Mit dem Auftritt überraschte das Team viele Kritiker und betrieb mit dem Einsatzwillen und der Kampfbereitschaft beste Werbung für den Frauenfußball beim 1. FC Köln. Das Spiel in Essen wird eine Nagelprobe, ob es Carlson wirklich gelingt, einen neuen Stil zu etablieren. Bei der SGS wird der FC sich nicht nur aufs Verteidigen konzentrieren können, sondern muss selbst etwas für das Spiel machen. Das wiederum war in der Hinrunde ein großes Manko. Das Spiel gegen Wolfsburg macht aber durchaus Lust auf mehr – und verleitet zu Optimismus.


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Tim Lemperle vom 1. FC Köln

Transfergerüchte

Dank Mikalsens Paraden: Frauen des 1. FC Köln feiern Überraschung gegen Wolfsburg

Adriana Achcinska im Spiel der Frauen des 1. FC Köln
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Dank Mikalsens Paraden: Frauen des 1. FC Köln feiern Überraschung gegen Wolfsburg

Zwei Tage nach den Herren im DFB-Pokal schnupperten auch die Frauen in der Bundesliga als klarer Außenseiter an der großen Überraschung: Und anders als die Männer belohnten sich die FC-Fußballerinnen für eine konzentrierte Defensiv-Leistung. Die Frauen des 1. FC Köln trotzen dem VfL Wolfsburg ein 0:0 ab.

Mit einem Achtungserfolg setzen die FC-Fußballerinnen mal direkt zum Jahresauftakt ein Ausrufezeichen. Die Frauen des 1. FC Köln trotzen dem VfL Wolfsburg ein 0:0 ab – und das zum Debüt der neuen Trainerin Britta Carlson.

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Britta Carlson hielt bei ihrem Pflichtspiel-Einstand als FC-Trainerin vor den Augen des Bundestrainers Christian Wück und des DFB-Geschäftsführers Sport Andreas Rettig am bewährten 4-3-3-System des FC fest. Der VfL hatte wie erwartet die ersten Abschlüsse. Kölns Torfrau Aurora Mikalsen war gleich mehrfach gefordert, insbesondere beim Schuss von Lineth Beerensteyn aus kurzer Distanz, den die Keeperin jedoch abwehrte (7.). Auf der Gegenseite wäre dem FC nur Sekunden später beinahe der Führungstreffer gelungen. Dora Zeller passte von der Grundlinie an den Fünfer, doch der Ball wurde vor der einschussbereiten Vanessa Leimenstoll wohl von einer Wolfsburgerin ins Aus gespitzelt, eine Ecke gab es jedoch nicht (8.).

Martyna Wiankowska verpasst die Führung

Die Kölnerinnen standen in der Phase danach sicher und ließen für lange Zeit keine weitere zwingende Wolfsburger Torchance zu. Den Gästen fehlten die zwingenden Ideen, um das Kölner Bollwerk zu knacken. Kurz vor dem Pausenpfiff wäre dem FC beinahe das 1:0 geglückt: Martyna Wiankowska brachte einen langen Einwurf in den Sechzehner zu Dora Zeller, die sich um eine Wolfsburgerin drehte und scharf aufs Tor schoss. Wolfsburgs Keeperin Anneke Borbe lenkte den Ball jedoch mit den Fingerspitzen über die Latte (45.). Doch auch das 0:0 zur Halbzeit war letztlich schon ein Erfolgserlebnis für den FC. Dass der VfL zur zweiten Hälfte zweimal wechselte war ebenfalls ein Indiz dafür, dass den Gastgeberinnen ein starker erster Durchgang gelungen war.

Mikalsen behielt auch im zweiten Eins-gegen-Eins-Duell mit Wolfsburgs Beerensteyn die Nerven, der Schuss flog jedoch auch genau auf die Norwegerin im Kölner Tor (51.). Die Gäste drehten fortan jedoch auf. Mikalsen drückte einen Fallrückzieher von Svenja Huth mit Mühe über die Latte (57.). Nach der anschließenden Ecke landete ein Kopfball von Alexandra Popp am Kölner Pfosten (58.). Und wenige Augenblicke später lenkte Mikalsen einen strammen Schuss von Sveindis Jonsdottir an den Pfosten (60.). Glück hatte der FC, als der Ball bei einem Hacken-Rückpass von Popp im Sechzehner an den Arm von Laura Vogt sprang, es jedoch keinen Elfmeter für die Gäste gab (65.). Danach war das Wolfsburger Offensiv-Feuerwerk jedoch weitgehend vorbei und die Kölnerinnen brachten das 0:0 mit einer konzentrierten Abwehr-Leistung ins Ziel.

Besonders bemerkenswert: Der FC absolvierte die gesamte siebenminütige Nachspielzeit in Unterzahl, nachdem Adriana Achcinska angeschlagen vom Feld musste und der FC nicht mehr wechseln durfte. Richtig brenzlig wurde es noch mal bei einem Wolfsburger Freistoß, den Mikalsen mit den Fingerspitzen an die Latte lenkte (90.+4). Für den FC geht es schon am Dienstagabend (18:30 Uhr) bereits weiter mit dem Nachholspiel bei der SGS Essen.

1. FC Köln: Mikalsen – Imping (62. Matysik), Vogt, Hechler (83. Cordes), Wiankowska (83. Donhauser)  –Feiersinger, Achcinska, Zeller – Leimenstoll (74. Bienz), Billa (62. Delabre), Ziemer. Zuschauer: 2430.


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Tim Lemperle vom 1. FC Köln

Transfergerüchte

Verspäteter Einstand: Frauen des 1. FC Köln treffen auf den Ex-Verein von Britta Carlson

Britta Carlson beim Training des 1. FC Köln
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Verspäteter Einstand: Frauen des 1. FC Köln treffen auf den Ex-Verein von Britta Carlson

Die Fußballerinnen des FC starten mit sechs Tagen Verspätung in das Bundesliga-Jahr 2025. Mit dem VfL Wolfsburg gastiert der aktuelle DFB-Pokal-Sieger am Freitagabend im Franz-Kremer-Stadion beim 1. FC Köln: Die neue FC-Trainerin Britta Carlson trifft damit beim Einstand auf ihren Ex-Verein.

Mit einem Heimspiel gegen den VfL Wolfsburg startet also das Jahr für den 1. FC Köln: Die neue FC-Trainerin Britta Carlson trifft damit beim Einstand auf ihren Ex-Verein. Doch es überwiegt die Vorfreude auf das erste Heimspiel in neuer Funktion.

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Den vergangenen Samstag hatte sich Britta Carlson sicher anders vorgestellt. Die 46-Jährige reiste am frühen Morgen mit dem Bus nach Essen, musste die Hafenstraße aber unverrichteter Dinge wieder verlassen. Der Rasen im Stadion war gefroren, an einen Anpfiff des Duells gegen die SGS Essen war nicht zu denken. Carlson musste ihren Einstand als FC-Trainerin spontan verschieben. Und bat ihr Team nach der vorzeitigen Rückkehr am Geißbockheim noch zu einer kurzfristig angesetzten Trainingseinheit. Sechs Tage später dürfte Carlsons Pflichtspiel-Debüt als FC-Trainerin nichts mehr im Weg stehen. Viel attraktiver hätte das erste Mal auf der FC-Bank im Franz-Kremer-Stadion auch nicht sein können. Denn mit dem VfL Wolfsburg ist der Seriensieger im DFB-Pokal zu Gast.

Erhöhtes Verkehrsaufkommen

Die Wölfinnen sind zugleich auch der Ex-Verein von Carlson, die in der Saison 2007/08 das Wolfsburger Trikot trug und im Anschluss zehn Jahre lang Co-Trainerin der Niedersächsinnen war. Für Carlson ist das Duell entsprechend ein besonderes, auch wenn die gebürtige Kielerin betont: „Ich freue mich zunächst einmal auf das erste Heimspiel, dabei ist es egal, gegen wen es geht. Natürlich ist Wolfsburg aber mit schönen Erinnerungen verbunden und ich kenne dort noch viele Leute. Sie haben mir auch viel Glück in Köln gewünscht – außer für Freitagabend.“ Am Montagabend reiste Carlson für einen Kurzbesuch in ihre ehemalige Wahl-Heimat, verfolgte den 3:0-Erfolg des VfL in der Bundesliga gegen Carl Zeiss Jena von der Tribüne aus.

Die Rollen sind beim Duell am Freitagabend dabei ähnlich klar verteilt: „Wolfsburg ist klarer Favorit.“ Dennoch gibt sich die Trainerin kämpferisch: „Wir wollen uns nicht verstecken. Und die Devise ist natürlich, dass wir auch in so einer Partie punkten wollen.“ Mit Sara Agrez und Jasmin Pal werden – neben der Langzeit-Verletzten Anna-Lena Stolze – zwei Spielerinnen ausfallen. Agrez und Pal arbeiten derzeit jeweils in der Reha an ihren Comebacks. Im Tor wird mit Aurora Mikalsen definitiv eine der beiden Winter-Neuen ihre Bundesliga-Premiere feiern – doch auch die Stürmerin Amelie Delabre besitzt gute Chancen auf einen Platz in der Startelf. Zudem könnte Carlson noch Spielerinnen aus der U20, etwa Julia Schiffarth, in den Kader nehmen für die Ersatzbank.

Die Zuschauer müssen derweil am Freitagabend von einem noch höheren Verkehrsaufkommen ausgehen als ohnehin schon bei Heimspielen der Frauen. Der FC rechnet mit mindestens 2000 Zuschauern, die diesmal aufgrund des Streiks nicht mit Bus und Bahn der KVB anreisen können. Zudem ist auch der Waldparkplatz aufgrund der TV-Übertragung des Spiels gesperrt. Der FC weist daher auf den kostenlosen Shuttle-Service hin, der diesmal vom Parkplatz S5 am RheinEnergie-Stadion abfährt und zwischen 17 Uhr und 21.30 Uhr pendelt.


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Tim Lemperle vom 1. FC Köln

Transfergerüchte

Platz in Essen unbespielbar: Bundesliga-Auftakt der Frauen kurzfristig abgesagt

Britta Carlson, Trainerin der Frauen des 1. FC Köln
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Platz in Essen unbespielbar: Bundesliga-Auftakt der Frauen kurzfristig abgesagt

Die Fußballerinnen des 1. FC Köln reisten unverrichteter Dinge aus Essen wieder zurück: Die Bundesliga-Partie der Frauen des 1. FC Köln bei der SGS Essen wurde kurzfristig abgesagt. Der Platz im Stadion an der Hafenstraße war unbespielbar. Ein Nachholtermin steht noch nicht fest für die Fußballerinnen des 1. FC Köln: Frauen-Spiel bei der SGS Essen kurzfristig abgesagt.

Ärgerlich für die Mannschaft von Britta Carlson und die Fußballerinnen des 1. FC Köln: Frauen-Spiel bei der SGS Essen kurzfristig abgesagt.

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Die Fußballerinnen des 1. FC Köln kommen unvorhergesehen in den Genuss eines spielfreien Wochenendes. Der Jahresauftakt in der Bundesliga bei der SGS Essen wurde kurzfristig abgesagt. Als offizielle Begründung wurde die Unbespielbarkeit des Rasens genannt. Dies kam durchaus überraschend, verfügt das Stadion als Heimspielstätte des Männer-Drittligisten Rot-Weiss Essen doch über eine Rasenheizung, sodass das Spielfeld auch bei den aktuellen Witterungsbedingungen einsatzbereit sein sollte.

Nachholtermin steht noch nicht fest

Die FC-Frauen mussten jedoch unverrichteter Dinge wieder abreisen und ein Nachholtermin steht derzeit noch nicht fest. Die Kölnerinnen starten somit am kommenden Freitag (18:30 Uhr) mit dem Heimspiel gegen den VfL Wolfsburg in das Bundesliga-Jahr 2025. Damit feiert die neue Trainerin Britta Carlson ihren Pflichtspiel-Einstand ausgerechnet gegen ihren Ex-Verein.



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Joel Schmied nach seinem Debüt

Liveticker zu Braunschweig

Tim Lemperle vom 1. FC Köln

Transfergerüchte

Startschuss ins neue Jahr: Fußballerinnen des 1. FC Köln reisen nach Essen

Aurora Mikalsen könnte erstams im FC-Trikot auflaufen
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Startschuss ins neue Jahr: Fußballerinnen des 1. FC Köln reisen nach Essen

Das West-Duell bei der SGS Essen am Samstag soll der Startschuss für eine erfolgreichere Zukunft der FC-Frauen werden: Dabei müssen die Kölnerinnen beim Pflichtspiel-Debüt der neuen Trainerin Britta Carlson jedoch eine schwarze Serie an der Hafenstraße beenden. Die Frauen des 1. FC Köln reisen zur SGS Essen.

Die Generalprobe in der vergangenen Woche ging gegen Frankfurt deutlich verloren, nun soll der Auftakt ins neue Jahr für die neue Trainering Britta Carlson und den FC gelingen. Die Frauen des 1. FC Köln reisen dazu zur SGS Essen.

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Die Ausflüge ins Ruhrgebiet sind für den 1. FC Köln seit jeher nicht vergnügungssteuerpflichtig. Wettbewerbsübergreifend traten die Kölnerinnen bisher neun Mal bei der SGS Essen an. Bisher sprang dabei kein einziger Sieg für den FC heraus. Ein Unentschieden im August 2021 (1:1) war bisher das Maximum. „Statistiken interessieren mich nicht“, entgegnet Britta Carlson darauf angesprochen. Und die neue FC-Trainerin und langjährige Assistentin beim VfL Wolfsburg ergänzte mit einem Augenzwinkern: „Man könnte sonst ja auch meine persönliche Bilanz in Essen dagegensetzen.“ Im zehnten Anlauf soll die magere Bilanz jedenfalls aufpoliert werden – womit Carlson einen geglückten Pflichtspiel-Einstand feiern könnte. „Die Vorfreude ist riesig“, verriet die 46-Jährige, „die Anspannung kommt dann immer erst am Spieltag.“

„Wir müssen uns unsere Chancen hart erarbeiten“

Dabei wird es interessant zu sehen, wie der FC den Schuss vor den Bug aus der Vorwoche verarbeitet. Die Generalprobe vor dem Bundesliga-Wiederbeginn misslang deutlich, bei Eintracht Frankfurt setzte es eine 1:7-Pleite. „Wir haben in dieser Woche auch am Defensiv-Verhalten gearbeitet und dabei Fortschritte erzielt“, schilderte Carlson ihre Konsequenz aus dem Testspiel. Dennoch erwartet die Trainerin für das West-Duell in Essen „ein Spiel auf Augenhöhe, das traue ich uns zu“. Carlson rechnet dabei mit einer stabilen SGS-Abwehr: „Sie stehen sehr sicher.“ Essen kassierte bisher erst 16 Gegentore in der Bundesliga: „Wir müssen uns unsere Chancen hart erarbeiten“, weiß Carlson. Amelie Delabre könnte dabei schon mithelfen, der Winter-Neuzugang ist bereit für die Startelf.

Dort dürfte mit Aurora Mikalsen die zweite Neue gesetzt sein zwischen den Pfosten. Jasmin Pal, Sara Agrez, Anna Gerhardt und Anna-Lena Stolze stehen für den Jahres-Auftakt nicht zur Verfügung. Beim Kapitänsamt gab es derweil eine Veränderung. Carlson führt fortan eine Rotation ein, an der drei Spielerinnen beteiligt sind. Anna Gerhardt verabschiedete sich auf eigenen Wunsch aus diesem Kreis. Dafür stieg Laura Feiersinger auf und bildet fortan mit Degen und Adriana Achcinska ein Trio, das sich von Spiel zu Spiel abwechseln soll. Am Samstag in Essen werde es Achcinska sein, die das Team aufs Spielfeld führen wird, kündigte Carlson an.

Die Partie an der Hafenstraße wird ein erster Gradmesser für den FC, wie nachhaltig die jüngste Aufbruchstimmung tatsächlich ist. Mit der Verpflichtung Britta Carlson sind die Hoffnungen auf eine erfolgreichere Zukunft verknüpft. Da sechs Tage nach dem Debüt bereits Carlsons Ex-Verein VfL Wolfsburg in Köln zu Gast sein wird, ist ein erfolgreicher Einstand in Essen umso wichtiger, damit die positive Stimmung beibehalten werden kann.


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Stürmer-Gau beim FC?

Tim Lemperle vom 1. FC Köln

Transfergerüchte

„Unendlich wütend“: FC-Frauen verlieren in Frankfurt deutlich

Britta Carlson vom 1. FC Köln
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„Unendlich wütend“: FC-Frauen verlieren in Frankfurt deutlich

Die Fußballerinnen des 1. FC Köln haben eine Woche vor dem Bundesliga-Wiederbeginn einen heftigen Rückschlag erlitten. Das Team der neuen Trainerin Britta Carlson verlor die Generalprobe gegen Eintracht Frankfurt mit 1:7 (0:5).

Der Start ins neue Jahr verlief alles andere als glücklich. Das Team von Britta Carlson verlor gegen Frankfurt mit 1:7.

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Auswärtsspiele in Frankfurt stehen in dieser Saison unter keinem guten Stern für die FC-Frauen. Anfang November endete das Bundesliga-Spiel bei Eintracht Frankfurt im Stadion am Brentanobad mit einer 0:8-Pleite. Rund zweieinhalb Monate später kam es zum Wiedersehen beider Teams in der Main-Metropole, diesmal zum freundschaftlichen Vergleich am DFB-Campus. Und wieder endete die Partie in einem Desaster für die FC-Frauen. Die Eintracht, aktueller Tabellenführer der Bundesliga, gewann das Spiel unter Ausschluss der Öffentlichkeit mit 7:1 (5:0). Besonders alarmierend war es dabei, dass die FC-Frauen mit der vermeintlichen ersten Elf antraten – und bereits nach 13 Minuten mit 4:0 zurücklagen. Dabei verwandelten die Frankfurterinnen auch einen Foulelfmeter zum zwischenzeitlichen 3:0.

Das Team von Britta Carlson verlor gegen Frankfurt mit 1:7

Das wird sich insbesondere auch die neue Torfrau Aurora Mikalsen anders vorgestellt haben, die vor der Pause sogar noch ein fünftes Mal hinter sich greifen musste. Mit Amelie Delabre stand auch der zweite Kölner Winter-Neuzugang auf dem Platz, der sich jedoch nicht in die Torschützinnenliste eintragen konnte. Taylor Ziemer kam zur zweiten Hälfte für Delabre – und erzielte kurz vor dem Abpfiff immerhin den Ehrentreffer zum 7:1-Endstand (86.). „Das war eine gute Erkenntnis, dass wir noch viel Arbeit vor uns haben. Was mir gefallen hat in der zweiten Halbzeit, war die Reaktion, dass wir da noch mal ein anderes Gesicht gezeigt haben. Trotzdem fehlt es noch an ganz vielen Ecken, das wissen wir, aber das ist ein Prozess. Aber ich bin mir sicher, dass wir den Weg so weitergehen.

Wir haben den Gegner ganz oft eingeladen, viele Standard-Gegentore bekommen, was abgestellt werden muss“, analysierte Carlson. Nach der Pause kassierte der FC zwei weitere Standard-Gegentore, eines davon per weiterem Foulelfmeter, „was mich unendlich wütend macht, weil das Dinge sind, die wir genau besprochen haben“, unterstrich Carlson und forderte: „Darum geht es, dass man noch mehr Verantwortung übernimmt als einzelne Spielerin aber auch als Mannschaft und daran arbeitet, diese Dinge abzustellen.“

„Wir haben heute zu viele individuelle Fehler gemacht“

Carlotta Imping kommentierte nach der Partie: „Wir haben heute zu viele individuelle Fehler gemacht, das darf man sich gegen ein Top-Team nicht erlauben. Wir sind aber gut aus der Halbzeit gekommen, haben nochmal Druck gemacht und hätten selbst noch mehr Tore erzielen können. Unser Anspruch ist aber natürlich nicht ein Spiel so deutlich zu verlieren.“ Am kommenden Samstag treten die FC-Frauen in der Bundesliga bei der SGS Essen an.


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Stürmer gefunden?

Tim Lemperle vom 1. FC Köln

Transfergerüchte

Neue Frauen-Trainerin des 1. FC Köln Britta Carlson im Interview: „Hoher Konkurrenzkampf im Kader“

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Neue Frauen-Trainerin des 1. FC Köln Britta Carlson im Interview: „Hoher Konkurrenzkampf im Kader“

Britta Carlson ist die neue Trainerin der Bundesliga-Fußballerinnen des 1. FC Köln. Die 46-Jährige soll das Team aus der Abstiegszone führen und den Weg ebnen in eine sorgenfreie Zukunft. Die gebürtige Kielerin spricht im Interview unter anderem über ihre ersten Eindrücke, ihren Spielstil und ihre Premiere im Karneval. Interview mit Frauen-Trainerin Britta Carlson vom 1. FC Köln.

Seit Beginn des Jahres trainiert Britta Carlson die FC-Frauen. Die Erwartungen an die ehemalige Assistenz-Trainerin der deutschen Frauen-Nationalmannschaft sind groß. Mit come-on-fc.com sprach die 44-Jährige unter anderem über ihre Ziele. Interview mit Frauen-Trainerin Britta Carlson vom 1. FC Köln.

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Frau Carlson, wie sind Ihre ersten Eindrücke von Ihrer neuen Mannschaft und vom 1. FC Köln?

Sehr positiv. Wir hatten eine sehr gute Intensität im Training und ein gutes erstes Testspiel gegen einen ambitionierten Gegner. Die Mädels wollen lernen, sind offen für Neues. Das Trainerteam und der ganze Staff sind top. Für die kurze Zeit, die wir zusammenarbeiten, harmoniert das schon sehr gut. Wir wissen aber auch, wo wir noch Potenziale haben. Alle ziehen gut mit und sind bereit, Dinge zu verändern und zu verbessern.

Wann und wie kam der Kontakt zum FC eigentlich zustande?

Das war Ende November, Anfang Dezember. Wir hatten erste, gute Gespräche und dann hat sich das auch relativ schnell finalisiert. Der Austausch war direkt konstruktiv und das hat mir ein positives Gefühl gegeben. Irgendwann war dann klar, dass ich hier in der schönen Stadt Köln den Job antreten darf.

„Die Mädels ziehen richtig mit“

Welche Schwerpunkte setzen Sie in der Vorbereitung mit der Mannschaft?
Das sind verschiedene Dinge. Gerade in der Hinserie war es eine Mannschaft, die ein sehr gutes Pressing gespielt hat, aber nach Ballgewinn den Ball wieder sehr schnell hergeschenkt hat. Wir wollen längere Ballbesitzphasen haben, insgesamt dominanter auftreten, sei es mit oder ohne Ball. Auch im Positionsspiel wollen wir weiterarbeiten, sodass klar ist, wo wir hinwollen und wie wir in die verschiedenen Zonen reinkommen. Das ist ein Prozess, der noch ein bisschen Zeit braucht, aber die Mädels ziehen richtig mit.

Legen Sie auch einen Fokus auf die Offensive, der im bisherigen Saisonverlauf oftmals die Durchschlagskraft fehlte?

In der Offensive arbeiten wir an unserem Positionsspiel, wie wir besser in die Räume kommen, sie bespielen und besser die Tiefe suchen. Das hat auch ganz viel mit Mindset zu tun. Wenn man in so einer kleinen Negativspirale ist, dann spielt man doch eher mal quer und zurück, als dass man vielleicht den ersten Gedanken nach vorne hat. Das fordern wir als Trainerteam in jeder Einheit ein. Und übernehmen gleichzeitig die Verantwortung, dass Fehler passieren können. Wir wissen auch, dass das nicht alles von heute auf morgen sofort funktioniert.

So will Carlson Fußball spielen

Welchen Fußball-Stil wollen Sie spielen lassen?

Ich mag es, aggressiv zu pressen, hohe Ballgewinne zu forcieren, aber auch ein sehr geradliniges, schnelles Spiel zwischen den Linien zu haben. Dazu passt die Spielidee des FC sehr gut. So will ich Fußball spielen.

Sie waren Co-Trainerin beim VfL Wolfsburg und der deutschen Nationalmannschaft. Jetzt stehen Sie erstmals hauptverantwortlich als Cheftrainerin an der Seitenlinie. Wie groß ist die Umstellung für Sie?

Auch als Co-Trainerin habe ich schon sehr oft wie eine Chef-Trainerin gedacht, zumindest was die Umsetzung auf dem Platz betrifft. Ich hatte immer tolle Cheftrainer und -trainerinnen, die mir viel Verantwortung übertragen haben. Natürlich stehe ich jetzt in der ersten Reihe, trage die Verantwortung und gebe Dinge vor, aber ich finde, die Arbeit mit einer Mannschaft ist immer eine Team-Angelegenheit mit dem gesamten Staff – und so lebe ich das auch. Ich gebe auch ganz viel Verantwortung an meine Co-Trainer und Athletik-Trainer ab, weil ich weiß, dass sie die Qualität dafür haben.

Kölns Sportchefin Nicole Bender-Rummler rief kurz vor Weihnachten die Plätze sechs und sieben als Saisonziel aus. Gehen Sie da mit?

Auch wenn es eine Floskel ist, ich denke von Spiel zu Spiel. Für uns ist es aktuell am wichtigsten, dass wir die nächste Aufgabe und das nächste Spiel mit voller Konzentration angehen. Ich möchte jedes Spiel gewinnen. Alle, die mich kennen, wissen, dass ich sehr ambitioniert und keine gute Verliererin bin. Und unserer Mannschaft zutraue, dass wir bis zum Saisonende noch viele Punkte einsammeln können. Wir schauen auf uns und wissen, dass wir uns mit einer guten Entwicklung von den unteren Tabellenplätzen lösen können.

Carlson zu Aurora Mikalsen und Amélie Delabre

Wie schätzen Sie den aktuellen Kader ein?

Für mich ist es wichtig, einen hohen Konkurrenzkampf im Kader zu haben. Mit den beiden Transfers, die wir bereits getätigt haben, ist genau das passiert. Dadurch sind die Stammplätze noch mehr umkämpft und das bringt Vorteile. Es gibt ein gutes Potenzial in der Mannschaft und das wollen wir jetzt abrufen.

Welche Eindrücke haben die beiden Neuzugänge Aurora Mikalsen und Amélie Delabre hinterlassen?

Aurora ist eine Torhüterin, die schon auf Topniveau gespielt hat, unter anderem in der Champions League, und auch um die Nummer eins in Norwegen kämpft. Sie ist eine sehr gestandene Torfrau, die uns guttut, eine tolle Präsenz hat, sehr viel kommuniziert, auch wenn es noch auf Englisch ist. Aber sie lernt fleißig Deutsch. Amélie macht einen sehr, sehr guten Eindruck. Mit ihr haben wir jemanden dabei, der auf jeden Fall kopfballstark ist, sehr engagiert auf dem Feld ist, den Bällen nachgeht und für das Team arbeitet.

Carlsons Ziele für die kommende Saison

Ihr Vertrag läuft bis Sommer 2026. Was ist Ihr Ziel für die kommende Saison?

Ich möchte jetzt erst mal den ersten Schritt gehen: Wir wollen möglichst schnell da unten raus kommen. Wir wollen den Prozess weitergehen und in Zukunft erstmal nichts mit den Abstiegsrängen zu tun haben. Danach wollen wir uns im Mittelfeld etablieren und dann wird man sehen, wie die Prozesse weiter vorangehen.

Am 9. März steht das Highlight-Spiel im RheinEnergie-Stadion gegen Bayern München an. Sie haben mit Wolfsburg dort schon fünf Mal das Pokal-Finale gespielt und damit die größte Stadion-Erfahrung von allen beim FC. Welche Erinnerungen haben Sie an Müngersdorf und fiebern Sie dem Spiel bereits entgegen?

Die Erinnerungen mit Wolfsburg waren immer schön. Gerade wenn du als Sieger vom Platz gehst und einen Titel einheimst, ist das ein großartiges Gefühl. Das Duell am 9. März spielt für mich bisher aber noch keine Rolle. Der Fokus liegt zunächst auf dem Spiel in Essen.

Eine Frage zum Schluss: Freuen Sie sich schon auf Ihren ersten Straßenkarneval in Köln?

Für mich als Nordlicht ist das schon eine Herausforderung, zumal ich an Rosenmontag Geburtstag habe, das wird ein Highlight. Ich war schon einmal mit der Nationalmannschaft im Karneval in Köln. Wir waren sogar auf der FC-Sitzung und haben damals auf der Bühne einen Orden bekommen (lacht). Kulturell ist Köln sicher anders als Hamburg. Was ich bisher sagen kann: Es ist eine sehr offene, warmherzige und fröhliche Stadt.

Das Gespräch führte Daniel Mertens.


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Spieler des 1. FC Köln freuen sich.

A-Serie-Clubs an Downs interessiert?

Tim Lemperle vom 1. FC Köln

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Carlson-Einstand und Doppelpack von Nicole Billa: Frauen des 1. FC Köln gewinnen Test gegen VfL Bochum

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Carlson-Einstand und Doppelpack von Nicole Billa: Frauen des 1. FC Köln gewinnen Test gegen VfL Bochum

Die Fußballerinnen des 1. FC Köln haben ihr erstes Testspiel der laufenden Bundesliga-Vorbereitung gewonnen: Nicole Billa wurde beim 2:1-(1:1)-Sieg gegen den VfL Bochum mit ihrem Doppelpack zur Matchwinnerin. Beide Kölner Neuzugänge feierten ihr Debüt bei den FC-Frauen: Gelungenes Doppel-Debüt von Britta Carlson und Nicole Billa.

Auch für die Fußballerinnen des FC steht bald die Rückrunde der Bundesliga bevor. Das Testspiel in der Vorbereitung lief schon einmal zufriedenstellend. Erstmals stand auch die neue Trainerin Britta Carlson an der Seitenlinie der FC-Frauen: Gelungenes Doppel-Debüt von Britta Carlson und Nicole Billa.

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Für Nicole Billa war der erste Auftritt im neuen Jahr letztlich sicherlich eine besondere Genugtuung. Die Stürmerin, die gegen Ende der Hinrunde zumeist nur noch von der Bank kam, setzt zwei Ausrufezeichen mit ihren beiden Treffern zum 2:1-Sieg gegen den VfL Bochum. „Es war ein sehr guter Test zum Beginn“, freute sich Billa nach der Partie über den gelungenen Jahresstart. Zugleich sah die Angreiferin aber auch noch Verbesserungsbedarf für die kommenden Wochen: „Unser Pressing noch besser auf den Platz bekommen, die eine oder andere Abstimmung mit Ball, die Räume besser frei lassen und dann belaufen, dann schaut es ganz gut aus.“ Billa traf früh nach Zuspiel von Alena Bienz zum 1:0 (18.). Bochum gelang der zwischenzeitliche Ausgleich nach einer Ecke (35.). Direkt nach der Halbzeit behielt Billa beim Strafstoß die Nerven und traf zum 2:1 (46.). Zuvor wurde Bienz im Sechzehner gefoult.

„Es war wichtig, mit einem Sieg in die Vorbereitung zu starten“

Das Spiel wurde so auch zu einem gelungenen Einstand von Britta Carlson, die erstmals auf der FC-Trainerbank saß. „Es war wichtig, mit einem Sieg in die Vorbereitung zu starten. Ich bin zufrieden mit dem Ergebnis und der Art und Weise, wie wir heute gespielt haben. Es war ein guter Test gegen einen ambitionierten Zweitligisten“, bilanzierte Carlson und ergänzte: „Die Mannschaft hat versucht, alles umzusetzen, was wir ihr mit auf den Weg gegeben haben. Dass manches noch Zeit braucht, das wissen wir und das weiß auch die Mannschaft.“ Mit Aurora Mikalsen und Amelie Delabre kamen auch beide Kölner Winter-Zugänge zum Einsatz. Mikalsen stand über die vollen 90 Minuten zwischen den Pfosten. Delabre kam zur zweiten Hälfte für Lilith Schmidt.

Für den FC stehen noch zwei Vorbereitungswochen auf dem Programm. Am kommenden Samstag steht bereits Generalprobe auf dem Programm. Ab 12:30 Uhr treffen die FC-Frauen auf dem DFB-Campus auf den Liga-Rivalen Eintracht Frankfurt. Das Duell gegen den derzeitigen Tabellenführer wird eine Standort-Bestimmung für die Kölnerinnen. In der Bundesliga ging das Hinspiel am Main mit 0:8 verloren. Das Wiedersehen am Samstag wird jedoch ohne Zuschauer ausgetragen. In der Bundesliga geht es für den FC am Samstag darauf bei der SGS Essen weiter.

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Gazibegovic mit Anlaufschwierigkeiten

Tim Lemperle vom 1. FC Köln

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1. FC Köln verpflichtet mit Aurora Mikalsen die neue Torhüterin

Aurora Mikalsen spielt künftig beim 1. FC Köln
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1. FC Köln verpflichtet mit Aurora Mikalsen die neue Torhüterin

Die Fußballerinnen des FC haben nun die nächste Baustelle des Kaders geschlossen. Der 1. FC Köln verpflichtet Aurora Mikalsen. Die norwegische Keeperin wechselt vom SK Brann an den Rhein. Erst am Dienstag hatte der Club die Verpflichtung einer Angreiferin bekanntgegeben.

Die Fußballerinnen der Geißböcke haben die beiden ausgemachten Vakanzen im Kader geschlossen. Der 1. FC Köln verpflichtet die norwegische Torhüterin Aurora Mikalsen.

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Während die Lücke des Stürmers bei den Herren des 1. FC Köln noch offen ist, haben die Fußballerinnen der Kölner nun alle Kader-Baustellen geschlossen. Nur einen Tag nach der Verpflichtung von Amélie Delabre hat der FC am Mittwoch den nächsten Neuzugang bekanntgegeben. Der FC hat nun auch eine Torhüterin verpflichtet und dazu eine, mit internationaler Erfahrung. Torhüterin Aurora Mikalsen kommt vom SK Brann aus Norwegen zu den Geißböcken. Die 28-Jährige stand in ihrer Karriere aber auch schon in England für Manchester United und Tottenham Hotspur zwischen den Pfosten. Mikalsen hat einen Vertrag bis zum Sommer 2026 unterschrieben. Vor dem Jahreswechsel hatten die Kölnerinnen neben der Position des Trainers auch eine Vakanz im Sturm und im Tor ausgemacht.

Mikalsen: „Ich glaube an das Projekt hier beim 1. FC Köln“

„Mit Aurora Mikalsen haben wir eine Torhüterin verpflichtet, die bereits auf höchstem Niveau gespielt hat und über internationale Erfahrung verfügt“, sagte Nicole Bender-Rümmler, die Bereichsleiterin Frauen- und Mädchen-Fußball beim 1. FC Köln. „Wir freuen uns, dass wir sie von unserem Weg beim FC überzeugt haben.“ Mikalsen begann ihre Karriere bei Clausenengen FK in ihrer Heimatstadt und wechselte anschließend zu Arna-Bjørnar. Im November 2013 debütierte die Torhüterin in der ersten norwegischen Liga gegen Vålerenga IF. Im Jahr 2016 wechselte sie zu Kolbotn IL und wurde dort Stammtorhüterin. 2019 folgte dann der Wechsel nach England. 2021 kehrte Mikalsen in ihre Heimat zu IL Sandviken zurück und wurde in der ersten Spielzeit Meister, gewann in der darauffolgenden Saison mit SK Brann (ehemals Sandviken) das Double aus Pokal und Meisterschaft. 2022 feierte die 28-Jährige gegen Portugal ihr Debüt in der Nationalmannschaft.

Nun folgt der Wechsel zum FC. „Ich glaube an das Projekt hier beim 1. FC Köln und habe sehr viel Gutes über den FC mit seinen tollen Fans und Britta Carlson gehört. Ich freue mich sehr, mit ihr zusammenzuarbeiten und finde die Richtung, in die der Club sich bewegt, sehr spannend und möchte mit meinen Leistungen meinen Teil dazu beitragen“, sagt Mikalsen. Anfang des Jahres hatte der FC bereits die Verpflichtung der neuen Trainerin Britta Carlson bekanntgegeben. Die 46-Jährige soll den FC aus dem unteren Tabellendrittel führen.  



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Julian Pauli vom 1. FC Köln

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