Dämpfer kurz vor der Weihnachtsfeier: FC-Frauen unterliegen Leipzig

Janina Hechler vom 1. FC Köln
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Dämpfer kurz vor der Weihnachtsfeier: FC-Frauen unterliegen Leipzig

Die FC-Frauen konnten sich nicht in Stimmung bringen für die Weihnachtsfeier später am Abend: Das Team von Interimstrainerin Jacqueline Dünker verlor am Montag und bleibt zuhause weiter sieglos. Der 1. FC Köln verpasste es damit auch, den jüngsten Aufschwung aus Potsdam fortzusetzen. Die Frauen des 1. FC Köln verloren gegen RB Leipzig mit 1:3.

Die Chance, einen weiteren Sieg zu landen verpassten die Fußballerinen des FC am Montagabend. Die Partie war bereits früh vorentschieden. Die Frauen des 1. FC Köln verloren gegen RB Leipzig mit 1:3.

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Es gab prominenten Besuch bei diesem Heimspiel der FC-Frauen am Montagabend: Wenige Stunden vor der Weihnachtsfeier des 1. FC Köln im Club78 des RheinEnergie-Stadions besuchten auch einige männliche FC-Profis das Heimspiel der Frauen im Franz-Kremer-Stadion, darunter Florian Kainz und Mark Uth. Einen freudigen Einstieg in den Abend sollten sie jedoch nicht verfolgen: Der 1. FC Köln konnte den jüngsten Aufschwung nach dem 1:0 in Potsdam nicht konservieren und verlor nach einer guten ersten Hälfte am Ende verdient mit 1:3. Kölns Interimstrainerin Jacqueline Dünker ging mit dem Motto „never change a winning team“ in die Partie und vertraute derselben Startelf wie am Wochenende zuvor.

Die Partie war früh vorentschieden

Die Kölnerinnen erwischten jedoch einen Fehlstart aufgrund des Patzers von Paula Hoppe: Lotta Cordes spielte einen harmlosen Rückpass zur Torhüterin, die den Ball eigentlich problemlos hätte weiterleiten  können. Stattdessen schoss Hoppe die nacheilende Vanessa Fudalla an, von welcher der Ball über die Linie trudelte. Hoppes Hechtsprung kam zu spät (4.). Die Gastgeberinnen mussten sich von diesem Rückschlag erst einmal erholen, hatten dann aber durch Dora Zeller eine erstklassige Chance zum Ausgleich. Die Stürmerin scheiterte im Sechzehner jedoch an Leipzigs Torfrau, der Ex-Kölnerin Elvira Herzog (15.). Die FC-Frauen verpassten es danach jedoch, für anhaltende Torgefahr zu sorgen – und das trotz teils haarsträubender Fehler im Leipziger Spielaufbau am und im eigenen Sechzehner.

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Leipzig fand derweil mit zunehmender Spieldauer in der ersten Hälfte kaum noch den Weg tief in die Kölner Hälfte, sodass die Partie zu einer Kopie des Hinspiels wurde. Doch trotz der optischen Überlegenheit stand zur Pause ein 0:1-Rückstand auf der Anzeigetafel. Der Sekundenzeiger hatte nach dem Seitenwechsel seine erste Runde noch nicht beendet, da musste Paula Hoppe schon zum zweiten Mal hinter sich greifen: Die Kölnerinnen verloren den Ball im Mittelfeld, Leipzig schaltete blitzschnell um. Die Ex-Kölnerin Marleen Schimmer dribbelte sich in den Sechzehner und schoss zum 0:2 ein (46.). Hoppe hatte noch eine Hand am Ball, unhaltbar schien der Schuss nicht zu sein. Das Fehlverhalten ist hier jedoch zuvorderst den Vorderleuten anzukreiden, die allesamt nicht in der Lage waren, Schimmer zu stoppen.

Anschlusstreffer in der Schlussphase

Die Partie war damit früh vorentschieden – und Leipzig setzte noch einen drauf: Der FC verlor den Ball in der RB-Hälfte und die Gäste schalteten schnell um. Janina Hechler konnte den Konter am Mittelkreis nicht unterbinden und Laura Donhauser sah nur die Rücklichter von Giovanna Hoffmann, die trocken zum 0:3 einschoss (72.). Dem FC gelang in der Schlussphase aber noch der Anschlusstreffer: Die eingewechselte Laura Vogt passte in die Gasse zu Taylor Ziemer, die den schönen Spielzug mit dem 1:3 vergoldete (83.). Für eine Aufholjagd kam dieses Tor jedoch zu spät. Bitter: In der Nachspielzeit musste Taylor Ziemer nach einem Kopftreffer im Zweikampf benommen vom Feld, sodass der FC die Partie in Unterzahl beendete.

Für den 1. FC Köln geht es nach der Winterpause am Wochenende des 1. Februar mit einem Auswärtsspiel bei der SGS Essen weiter. Die Partie wurde bislang noch nicht exakt terminiert.

1. FC Köln: Hoppe – Donhauser, Cordes, Hechler, Gerhardt – Achcinska – Ziemer, Feiersinger (68. Vogt) – Bienz, Leimenstoll (79. Billa), Zeller (60. Wiankowska).



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Tim Lemperle vom 1. FC Köln

Transfergerüchte

Fußballerinnen des 1. FC Köln wollen Erfolgsweg fortsetzen

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Fußballerinnen des 1. FC Köln wollen Erfolgsweg fortsetzen

Die Fußballerinnen des 1. FC Köln haben die große Chance, mit einem weiteren Sieg die Gefühlslage ins komplette Gegenteil der vergangenen Wochen umzuwandeln. Neun Tage nach dem 1:0-Erfolg in Potsdam steht am Montagabend für die FC-Fußballerinnen zum Jahresabschluss im Franz-Kremer-Stadion das nächste Duell an. Die Frauen des 1. FC Köln erwarten RB Leipzig.

Die größte Anspannung hat sich durch den 1:0-Sieg im Keller-Duell beim 1. FFC Turbine Potsdam gelöst. Der Pflicht-Erfolg ist dem Team der Interimstrainerin Jacqueline Dünker gelungen. Jetzt soll mit einem weiteren Dreier der Erfolgsweg fortgesetzt werden. Die Frauen des 1. FC Köln erwarten RB Leipzig und würden zudem mit einem weiteren Sieg die Gefühlslage ins komplette Gegenteil der Vorwochen umkehren.

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Machte sich zuletzt rund ums Geißbockheim Alarm-Stimmung ob der monatelangen Erfolglosigkeit breit, könnte das Team mit einem zweiten Sieg in Folge zuversichtlich in die Weihnachtspause gehen. Die Sportchefin Nicole Bender-Rummler hatte sich unmittelbar nach dem knappen, aber verdienten Erfolg in Potsdam bereits kämpferisch gezeigt: „Unser Saisonziel war ganz anders ausgerichtet, und das könnte man noch erreichen, daran sollten wir uns orientieren. Wir wollen direkt loslegen. Es wäre ganz schön, wenn wir noch einen Dreier vor Weihnachten holen und dann acht Punkte auf dem Konto hätten.“ Denn eigentlich sahen sich die Kölnerinnen in dieser Saison im gesicherten Tabellen-Mittelfeld, schielten gar ins obere Drittel der Bundesliga. Bender-Rummler sprach im Sommer gar vom „stärksten Kader aller Zeiten“.

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Standortbestimmung für den FC

Mit einem Sieg gegen Leipzig würden sich die Kölnerinnen bei dann acht Punkten zumindest vorerst aus dem Abstiegskampf verabschieden – und könnten in der Rückrunde mit verstärktem Kader den angepeilten Angriff mit einem halben Jahr Verzögerung noch starten. Durch eine Niederlage gegen Leipzig – es wäre nach dem 1:2 im Hinspiel die zweite Pleite gegen RB – würde die zarte Pflanze Hoffnung jedoch direkt wieder zertrampelt. Insofern ist die Partie eine Standort-Bestimmung für den FC, denn Potsdam präsentierte sich zuletzt nicht bundesligareif und war lediglich ein dankbarer Aufbau-Gegner. Jacqueline Dünker würde mit einem zweiten Sieg in ihrem zweiten – und vorerst letzten – Spiel als Interimstrainerin Pluspunkte für eine Weiterbeschäftigung sammeln.

Denn eigentlich war ihre Mission bis zum Jahresende befristet – auch, weil die 38-Jährige nicht über die erforderliche Pro-Lizenz verfügt. Aber wenn es Dünker tatsächlich gelingen sollte, für die monatelang vermisste Aufbruchstimmung zu sorgen, dann dürfte Bender-Rummler sicher auch die Option ernsthaft erwägen, eine weitere Sonder-Regelung mit dem DFB zu finden. Denn ein erneuter Trainer-Wechsel zum 1. Januar würde ansonsten gewiss auch zu einer Reise ins Ungewisse – und dem Team ohne zwingende sportliche Not den dritten Chef innerhalb eines halben Jahres bescheren. Dünker setzt gegen Leipzig auf die positiven Erfahren aus dem Hinspiel, als der FC zwar verlor, aber das Spiel dominierte und – anders als in den vergangenen Wochen – sogar reihenweise gefährliche Torchancen kreierte.

“Wir wollen mehr Erfolg vor dem Tor haben“

„Wir hatten gute Ansätze im Hinspiel, haben auch bis zum Schluss gekämpft“, erinnert sich Dünker, die seinerzeit noch als Assistentin von Daniel Weber auf der Trainerbank saß, gerne zurück. Das Offensivspiel, zuletzt das Manko beim FC, sei in dieser Woche auch verstärktes Thema im Training gewesen: „Wir wollen mehr Erfolg vor dem Tor haben.“ Personell stehe Dünker dabei vermutlich dasselbe Personal zur Verfügung wie in Potsdam. Heißt: Keine weitere Spielerin fällt aus, aber auch keine kommt aus dem Lazarett zurück. Damit fallen auch die beiden Innenverteidigerinnen Sara Agrez und Celina Degen weiter aus. Beide werden von der Tribüne des Franz-Kremer-Stadions aus verfolgen, in welche Richtung die Stimmung beim FC kurz vor Weihnachten kippen wird.


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Kaderlücken aufgedeckt

1. FC Köln – 1. FC Nürnberg

Laura Vogt für das Tor des Monats der Sportschau nominiert

Laura Vogt vom 1. FC Köln ist für das Tor des Monats nominiert
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Laura Vogt für das Tor des Monats der Sportschau nominiert

Ein schönes Tor, eine besondere Auszeichnung? Zumindest gibt es eine Nominierung für den 1. FC Köln: Laura Vogt ist für das Tor des Monats der Sportschau nominiert. Die Mittelfeldspielerin hat aber starke Konkurrenz.

Winkt dem FC eine Auszeichnung der Sportschau? Zumindest gibt es eine Nominierung für den 1. FC Köln: Laura Vogt ist für das Tor des Monats November nominiert.

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Die 23-Jährige hatte im Nachbarschaftsduell gegen Bayer Leverkusen das zwischenzeitliche 1:1 erzielt und das besonders sehenswert per Fallrückzieher. „“Ich habe mich über das Tor gefreut und in dem Moment gar nicht großartig darüber nachgedacht, wie ich den Ball nehme“, sagte die Torschützin damals und konnte sich im Endeffekt auch nicht besonders freuen. Denn die Kölner Frauen verloren das Spiel noch 1:2. „Ärgerlich ist aber, dass wir wieder keine Punkte hierbehalten haben. Wir können gegen gute Teams mithalten, dominieren das Spiel sogar zweitweise, bekommen den Ball aber nicht oft genug über die Linie“. Immerhin wurde der Treffer nun für das Tor des Monats November nominiert. Und die Mittelfeldspielerin ist in guter, aber auch starker Gesellschaft.

Wie bewertet ihr die FC-Profis?

Starke Konkurrenz für Laura Vogt.

Unter anderem ist Bayerns Top-Torjäger Harry Kane für einen Treffer gegen den FC Augsburg nominiert. Auch Topscorer Omar Marmoush von Eintracht Frankfurt ist in der Auswahl. Der Ägypter hatte per direktem Freistoß in der Europa League gegen Slavia Prag getroffen. Sollte sich Vogt durchsetzen wäre sie die erste Frau des 1. FC Köln, die die Auswahl für sich entscheidet. In diesem Jahr haben bereits drei Frauen die Monatswahl der Sportschau für sich entschieden. Paulina Krumbiegel von der TSG Hoffenheim im Februar, Elisa Senß für die deutsche Nationalmannschaft bei den Olympischen Spielen in Paris und Sophie Weidauer im Oktober für Werder Bremen. Der letzte Kölner Gewinner Timo Hübers im Mai 23 mit seinem Hackentreffer gegen Hertha BSC. Hübers war damals auch für das Tor des Jahres nominiert. Die Wahl entschied Florian Wirtz für sich.

Zuletzt war Benno Schmitz für die Monatswahl nominiert. Bis heute kommt der FC auf 37 Gewinner der Wahl und ist damit das drittbeste Team hinter der DFB-Auswahl und Bayern München. Lukas Podolski holte sich insgesamt 13 Mal die Ehrung, sieben Mal für Köln. Marcel Risse ist einer von zwei Akteuren, die drei Mal per Freistoß das Tor des Monats schossen. Der erste geehrte FC-Spieler war Hans-Josef Kapellmann im Januar 1973. Für Laura Vogt dürfte die Nominierung eine große Ehre sein, der Fokus wird aber voraussichtlich auf dem Abstiegskampf mit der Mannschaft liegen. Die Kölner Frauen gewannen am vergangenen Sonntag gegen Potsdam und verbesserten sich auf Rang zehn der Tabelle.


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Julian Pauli vom 1. FC Köln

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Tim Lemperle vom 1. FC Köln

Unterschiedsspieler?

FC trennt sich von Daniel Weber

Daniel Weber nicht mehr Trainer des 1. FC Köln
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FC trennt sich von Daniel Weber

Daniel Weber ist nicht mehr Trainer der Frauen des 1. FC Köln. Das teilte der Verein am Mittwochvormittag mit. Der FC reagiert damit auf die jüngste erfolglose Phase der Kölner Frauen.

Es hatte sich spätestens nach der 1:4-Pleite gegen Werder Bremen am Montag angedeutet, nun ist es offiziell: Daniel Weber ist nicht mehr Trainer der Frauen des 1. FC Köln. Co-Trainerin Jacqueline Dünker übernimmt als Interimscoach.

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Die 1:4-Pleite gegen Werder Bremen war am Ende dann wohl doch zu viel. Der FC hat nun die Reißleine gezogen und Daniel Weber entlassen. „Angesichts der für den Frauenfußball in den vergangenen beiden Jahren geschaffenen Strukturen sowie des bereitgestellten Budgets hatten wir uns das realistische Saisonziel gesetzt, einen gesicherten Mittelfeldplatz zu erreichen. Die aktuelle Realität zeigt aber Platz 11 mit zwei Punkten nach zehn Spieltagen“, sagt Christian Keller. „Nichtsdestotrotz haben wir sehr lange auf einen weiteren gemeinsamen Weg mit Daniel Weber gesetzt. Insbesondere nach den jüngsten beiden Spielauftritten war bei allen Beteiligten aber deutlich spürbar, dass die Überzeugung, die es für einen gemeinsamen Weg und eine deutliche Verbesserung erfordert, nicht mehr vorhanden war.“

Schlechte Bilanz

Unter dem 51-Jährigen gingen für den FC im vergangenen Jahr von 28 Begegnungen sieben nicht verloren. Dass die Kölner die Reißleine ziehen würden, war erwartet worden. Doch bislang hatten die Kölner Verantwortlichen dem Trainer den Rückengestärkt. So auch Nicole Bender-Rummler. Die Bereichsleiterin Frauen- und Mädchenfußball hatte sich aber schon nach der Pleite mit Sportdirektor Christian Keller beraten. „Die Leistungen unserer Mannschaft waren zu Beginn dieser Saison ordentlich, das Erfolgserlebnis hatte uns aber gefehlt. Unter der andauernden Ergebnismisere haben in den vergangenen Spielen allerdings auch die Leistungen gelitten, sodass wir nicht mehr davon überzeugt waren, dass wir in der aktuellen Konstellation den Umschwung schaffen, um unseren Ansprüchen gerecht zu werden“, sagte Bender-Rummler, die sich beim Trainer explizit bedankte.

„Ich möchte mich bei meinem Team und beim 1. FC Köln für die gemeinsame Zeit bedanken. Ich glaube, dass wir in dieser Saison mehrere absolut überzeugende Auftritte hatten. Wenn aber die Ergebnisse nicht stimmen, gerät man häufig in einen Negativstrudel, in dem man als Trainer wenig Argumente auf seiner Seite hat“, sagte Weber. „Der FC wird für mich trotz der Trennung immer ein besonderer Club bleiben und ich wünsche meiner Mannschaft für den Rest der Saison viel Erfolg.“ Und dafür soll vorerst Interimstrainerin Jacqueline Dünker sorgen. Die 38-Jährige übernimmt das Team bis zum Saisonende.


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Julian Pauli vom 1. FC Köln

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