Said El Mala und Talente dabei: Kader für Augsburg stellt sich beim 1. FC Köln im Grunde von selbst auf

Der FC auf dem Weg nach Augsburg
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Said El Mala und Talente dabei: Kader für Augsburg stellt sich beim 1. FC Köln im Grunde von selbst auf

Mit der Begegnung gegen den FC Augsburg eröffnet der FC am Freitagabend den 24. Spieltag der Bundesliga. Nach der Abschlusseinheit am Donnerstag brach die Mannschaft auf. Mit diesem Kader reist der 1. FC Köln nach Augsburg.

Mit Said El Mala und einigen Talenten fährt der FC zum Auswärtsspiel zum FC Augsburg. Am Freitagabend sind die Geißböcke zu Gast in der Fuggerstadt.

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Der FC ist am Donnerstagnachmittag zum Auswärtsspiel nach Augsburg aufgebrochen. Die Mannschaft von Lukas Kwasniok trifft dort am Freitag auf den FCA. Eine schwere Aufgabe, für die sich der Trainer sicherlich wieder einen Masterplan zu recht gelegt hat. Schließlich ist Augsburg so etwas wie die Mannschaft der Stunde. Dementsprechend hatte der Coach auch die Favoritenrolle dem Gegner zugeschoben. Erschwerend kommt aktuell die personelle Situation beim FC dazu. Zahlreiche Spieler fallen aus, viele von ihnen aufgrund muskulärer Probleme. So war das Remis gegen Hoffenheim in der Vorwoche besonders teuer erkauft. Beim 2:2-Unentschieden verletzten sich mit Jan Thielmann, Sebastian Sebulonsen und Joel Schmied mindestens drei Spieler.

Drei Youngster dabei

Nach der Einheit am Donnerstag stieg das Team dann in den Bus und es gab dann doch auch eine positive Nachricht: Said El Mala fährt mit nach Augsburg. Der 19-Jährige hatte unter der Woche eine Einheit aufgrund einer Verhärtung abbrechen müssen. Anders als bei Sebulonsen, Thielmann und Schmied lag aber keine strukturelle Verletzung vor. Der Offensivspieler kann also mitreisen. Im Gegensatz zu Denis Huseinbasic, der aufgrund seiner muskulären Probleme ausfällt. Durch die vielen Ausfälle erhalten aber auch einige Youngster ihre Chance. Fynn Schenten, Youssoupha Niang und Cenny Neumann sind mit von der Partie. Neumann darf sich aufgrund der Verletzungen auf der rechten Abwehrseite auch Hoffnungen auf einen Einsatz machen.

Diese Spieler sind für Freitag mit von der Partie

Tor: Marvin Schwäbe, Ron-Robert Zieler
Abwehr: Cenny Neumann, Jahmai Simpson-Pusey, Cenk Özkacar, Rav van den Berg, Dominique Heintz, Kristoffer Lund
Mittelfeld: Isak Johannesson, Tom Krauß, Eric Martel, Said El Mala, Jakub Kaminski, Florian Kainz, Felipe Chávez
Sturm: Ragnar Ache, Marius Bülter, Luca Waldschmidt, Fynn Schenten, Youssoupha Niang

Verletzt oder nicht berücksichtigt: Joel Schmied, Linton Maina, Alessio Castro-Montes, Jan Thielmann, Sebastian Sebulonsen, Timo Hübers, Luca Kilian, Denis Huseinbasic

Wie gewonnen, so zerronnen? Das Offensiv-Trio aus El Mala, Kaminski und Ache droht wieder auseinanderzubrechen

Said El Mala, Ragnar Ache und Jakub Kaminski vom 1. FC Köln
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Wie gewonnen, so zerronnen? Das Offensiv-Trio aus El Mala, Kaminski und Ache droht wieder auseinanderzubrechen

Am vergangenen Wochenende überzeugten Said El Mala, Jakub Kaminski und Ragnar Ache zusammen als Offensiv-Trio. Auf dieser Kombination würde Lukas Kwasniok bestimmt gerne aufbauen. Aber womöglich muss der Coach direkt wieder umplanen beim 1. FC Köln: Ein El-Mala-Ausfall würde das neue Offensiv-Trio sprengen.

Am Dienstag musste Said El Mala wegen einer Muskelverhärtung das Training beim 1. FC Köln abbrechen. Ein Ausfall gegen Augsburg droht. Dann müsste Lukas Kwasniok seine gegen Hoffenheim sehr erfolgreiche Offensive aus El Mala, Jakub Kaminski und Ragnar Ache erneut umbauen beim 1. FC Köln: Ein El-Mala-Ausfall würde das neue Offensiv-Trio sprengen.

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Sie sind bisher die torgefährlichsten Spieler des 1. FC Köln: Said El Mala, Jakub Kaminski und Ragnar Ache erzielten 18 der 33 FC-Tore. Zusammen kommen sie auf insgesamt 28 Torbeteiligungen. Am vergangenen Wochenende gegen die TSG 1899 Hoffenheim zeigten die drei dann auch, wie gut sie zusammen als Offensiv-Trio funktionieren können. Denn zuvor waren sie nur einmal – zumindest nominell – als Dreier-Angriff aufgelaufen, nämlich gegen RB Leipzig. In dem Spiel war der Erfolg aber überschaubar: Das einzige Kölner Tor erzielte Jan Thielmann nach Vorarbeit von Isak Johannesson. Gegen die TSG sah es dann aber ganz anders aus. Alle drei Angreifer konnten mindestens eine Torbeteiligung verbuchen. Ache erzielte mit einem traumhaften Fallrückzieher nach einer El-Mala-Flanke die Führung für die Geißböcke. Und El Mala schaffte nach einem schönen Pass in die Tiefe von Kaminski den Ausgleich zum 2:2-Endstand.

El Mala droht auszufallen

Es war ein Auftritt, der Lust auf mehr vom Offensiv-Trio machte. Dann auch abgesehen von den Treffern war der Kölner Angriff fast das gesamte Spiel über gefährlich. Vor allem in der ersten halben Stunde lieferte der FC seine vielleicht beste Saisonleistung ab. Dabei harmonierte die Offensive um die drei Angreifer sehr gut. Da wäre es nur logisch, die drei gefährlichsten Kölner Offensivspieler auch gegen den FC Augsburg am Freitagabend wieder zusammen auflaufen zu lassen. Ein Plan, der aber eventuell nicht in die Tat umgesetzt werden kann.

Denn mit Said El Mala droht der Topscorer des Offensiv-Trios gegen den FCA auszufallen. Der Youngster musste am Dienstag das Training vorzeitig abbrechen. „Said hat gestern und auch schon nach dem Spiel, in dem er am Anschlag war, über eine Muskelverhärtung geklagt. Deswegen hat er dann auch das Training abgebrochen. Wir haben ihn heute drin gelassen. Auch da muss sich der Körper an dauerhaften Bundesliga-Fußball über 90 Minuten Woche für Woche gewöhnen“, erklärte Kwasniok auf der Pressekonferenz vor dem Spiel. So sei ein Einsatz des 19-Jährigen „noch fraglich“.

Kwasniok vielleicht wieder zum Umbau gezwungen

Für den FC wäre ein Ausfall des Linksaußen gleich doppelt bitter. Denn zum einen ist El Mala mit zwölf Torbeteiligungen natürlich der Topscorer des 1. FC Köln und ein absoluter Unterschiedsspieler. Gerade gegen einen sehr kompakten Gegner wie den FCA kann der 19-Jährige mit seinen unwiderstehlichen Dribblings wichtig sein, um die gegnerische Defensive zu knacken. Zum anderen kann Kwasniok so nicht auf das Zusammenspiel des Offensiv-Trios gegen die TSG aufbauen. So hat der Coach gegen Hoffenheim mit den dreien gerade erst eine Konstellation gefunden, auf die er in Zukunft aufbauen könnte. Denn je öfter El Mala, Kaminski und Ache als Dreier-Angriff auflaufen, desto besser wird wahrscheinlich ihr Verständnis untereinander und damit ihr Zusammenspiel.

Nun droht das Offensiv-Trio aber direkt wieder fürs Erste auseinanderzubrechen. Wenn El Mala ausfallen sollte, muss der Coach mal wieder umstellen. Dabei hatte Kwasniok – auch mit Blick auf andere Ausfälle besonders auf der rechten Seite – noch betont, dass er eigentlich wenig wechseln möchte nach den guten Eindrücken seiner Mannschaft gegen die Kraichgauer. „Du willst eigentlich nicht so viel verändern, weil du stabil warst“, so der Trainer. Wegen der vielen weiteren Ausfälle muss der Coach sein Offensiv-Trio aber vielleicht auch trennen, wenn El Mala rechtzeitig fit wird. Denn bei den Geißböcken fehlen mit Thielmann, Sebastian Sebulonsen und Alessio Castro-Montes fast alle Optionen für die rechte Schiene. Ein logischer Ersatz auf der Position wäre Kaminski, der die Rolle schön öfter in seiner Karriere und beim FC gespielt hat. Bei ihm hat Kwasniok die Gewissheit, dass der 23-Jährige die Position gut ausfüllen kann.

Kaminski auf den offensiven Außen stärker

Aber der Trainer weiß genauso, dass sich Kaminski auf den offensiven Außen wohler fühlt und da seine besten Leistungen für die Kölner gebracht hat. Und dort könnte der Pole, wenn El Mala einsatzbereit ist, eben mit dem Youngster und Ache das wohl beste Offensivtrio bilden, dass die Domstädter auf den Platz bringen können. Daher ist es für den Trainer eine Option, einem Talent wie Cenny Neumann oder David Fürst auf der rechten Schiene eine Chance zu geben. Dann könnte Kaminski wieder auf eine Position weiter vorne zum Einsatz kommen. Gerade gegen einen defensiv starken Gegner könnte das sehr wichtig für die Kölner sein. Denn der FCA wird es den Geißböcken gerade im Angriff nicht leicht machen. Umso wichtiger wäre es, wenn Kwasniok erneut auf sein starkes Offensiv-Trio aus dem Hoffenheim-Spiel bauen könnte. Aber damit das überhaupt möglich ist, muss es erstmal eine Entwarnung bei El Mala geben.


Auf den 1. FC Köln warten die Wochen der Wahrheit

Auf Kristoffer Lund und den 1. FC Köln warten die entscheidenden Wochen
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Auf den 1. FC Köln warten die Wochen der Wahrheit

Nach drei Spielen in Folge gegen Top-Teams warten in den nächsten Wochen viele direkte Konkurrenten auf die Geißböcke. In diesen Partien muss der FC aber besser punkten als in der Hinrunde: Der 1. FC Köln steht vor den entscheidenden Wochen.

RB Leipzig, der VfB Stuttgart und die TSG 1899 Hoffenheim: Das Programm der vergangenen Wochen hatte es ganz schön in sich für den FC. Aber obwohl es zunächst noch gegen den FC Augsburg und dann am übernächsten Spieltag gegen Borussia Dortmund geht, warten in der kommenden Zeit viele Gegner aus der unteren Tabellenhälfte auf die Geißböcke: Der 1. FC Köln steht vor den entscheidenden Wochen.

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Zumindest mit Blick auf die Gegner hat der 1. FC Köln wohl die härtesten Wochen der Saison hinter sich. In den vergangenen drei Partien mussten die Geißböcke mit RB Leipzig, dem VfB Stuttgart und der TSG 1899 Hoffenheim nur gegen Champions-League-Kandidaten ran. Ein sehr schweres Programm, das der FC durch den Punkt gegen die Kraichgauer immerhin mit einem kleinen Erfolgserlebnis abschließen konnte. Am übernächsten Spieltag wartet dann mit Borussia Dortmund zwar direkt der nächste harte Gegner, trotzdem leitet das Duell mit dem FC Augsburg am Freitag eine Phase ein, in der das Programm zumindest tabellarisch vermeintlich leichter wird. So treffen die Kölner in den nächsten Wochen auf viele direkte Konkurrenten im Kampf gegen den Abstieg.

Entscheidende Phase bricht an

In den kommenden sieben Spielen geht es für die Geißböcke gegen gleich fünf Mannschaften aus der unteren Tabellenhälfte. So warten an direkter Konkurrenz neben der Mannschaft der Stunde, dem FCA, noch der Hamburger SV, Borussia Mönchengladbach, Werder Bremen sowie St. Pauli auf die Kölner. Außerdem empfangen die Geißböcke noch Dortmund und müssen nach Frankfurt. Insgesamt sieht sieht das Programm damit deutlich leichter aus als in den vergangenen Wochen. Für den FC bedeutet das aber, dass jetzt die entscheidende Phase im Kampf um den Klassenerhalt ansteht. Denn während es in den Partien gegen Leipzig, Stuttgart und Hoffenheim vor allem um Bonuspunkte ging, müssen die Domstädter nun in den direkten Duellen die entscheidenden Zähler holen.

So rechnet Lukas Kwasniok seit Saisonbeginn damit, dass der FC zehn Siege holen müsse, um mit hoher Wahrscheinlichkeit die Klasse zu halten. Zu dieser Marke fehlen noch vier. Dann hätten die Geißböcke 36 Punkte auf dem Konto. Ein Wert, der in den vergangenen zehn Spielzeiten acht Mal gereicht hätte. Nur einmal, 2015/16, hätte die Punktzahl den direkten Abstieg bedeutet. Mit Blick auf die kommenden Gegner wären vier Siege auch nicht unmöglich in den nächsten sieben Spielen. So stecken Bremen und Gladbach momentan in der Krise. St. Pauli wiederum hat wohl trotz Erfolgserlebnissen zuletzt gegen Stuttgart und Werder einen der schlechtesten Kader der Liga. Der FCA stellt den FC ob der aktuellen Form wohl nochmal vor eine schwierige Aufgabe, unmöglich sind Punkte gegen die Fuggerstädter allerdings auch nicht. Mit dem HSV befinden sich die Kölner dagegen eher auf Augenhöhe.

Ausbaufähige Bilanz in der Hinrunde

Allerdings haben sich die Kölner in der Hinrunde in dieser Saisonphase schwer getan. Nur sechs Punkte gab es damals aus den sieben Partien. Der einzige Sieg gelang eben gegen den HSV. Eine solche Bilanz können sich die Geißböcke nicht nochmal erlauben. Ansonsten werden sie am Ende dieser entscheidenden Wochen wohl sehr tief im Abstiegskampf stecken. Und das Restprogramm danach hat es dann wieder in sich: In den letzten vier Saisonspielen wartet mit dem 1. FC Heidenheim nur noch ein direkter Konkurrent auf den FC. Mit Bayer Leverkusen, Union Berlin sowie Bayern München stehen ansonsten schwere Partien für die Geißböcke an. In diesen Begegnungen noch entscheidende Punkte gegen den Abstieg zu holen, wird schwierig.

Umso wichtiger wäre es für die Domstädter, am Freitag gegen den FC Augsburg direkt einen der für Kwasniok verbleibenden vier Siege zu holen. Da trifft es sich gut, dass die Kölner vom vergangenen Wochenende viel Schwung mitnehmen können. Mit einer Leistung wie gegen die Hoffenheimer ist beim FCA durchaus etwas drin – und der 1. FC Köln könnte mit einem sehr wichtigen Erfolgserlebnis in die Wochen der Wahrheit starten.


Nachwuchsspieler als Alternative auf der rechten Seite? Lukas Kwasniok: „Sie sind eine Option“

Sebastian Sebulonsen und Lukas Kwasniok im Gespräch
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Nachwuchsspieler als Alternative auf der rechten Seite? Lukas Kwasniok: „Sie sind eine Option“

Mit Sebastian Sebulonsen, Jan Thielmann und Alessio Castro-Montes fällt nahezu die komplette rechte Seite bei den Geißböcken aus. Gegen Augsburg könnten auch Nachwuchsspieler die Lücke füllen beim 1. FC Köln: Neumann und Fürst sind für Kwasniok eine Option.

Enorm gebeutelt von Verletzungen tritt der FC die Reise zum FC Augsburg an. Gerade auf der rechten Seite müssen die Geißböcke viele Ausfällt verkraften. Das könnte eine Chance für zwei Nachwuchsspieler bedeuten beim 1. FC Köln: Neumann und Fürst sind für Kwasniok eine Option.

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Vor dem Spiel gegen den FC Augsburg am Freitag hatte Lukas Kwasniok einige schlechte Mitteilungen für die FC-Fans: „Es ist so, dass Joel Schmied, Alessio Castro-Montes, Jan Thielmann, Sebastian Sebulonsen und Linton Maina definitiv ausfallen werden.“ Zusätzlich stehen auch hinter Fynn Schenten, Said El Mala (Muskelverhärtung) und Denis Huseinbasic, der das Training am Mittwoch mit Hüftproblemen vorzeitig beenden musste, Fragezeichen. Extrem viele (potenzielle) Ausfälle. Besonders betroffen ist dabei die rechte Seite der Kölner. Durch die Muskelverletzungen von Thielmann, Sebulonsen und Castro-Montes steht fast das komplette Personal für die recht Schiene nicht zur Verfügung. Das stellt den Coach vor eine knifflige Situation. Die könnte aber gerade für einige junge Spieler zu einer Chance werden.

Chance für Neumann oder Fürst?

Denn der Trainer brachte für die rechte Schiene zwei Talente als Alternativen ins Spiel. „Cenny Neumann und David Fürst machen das gut. Lassen wir uns überraschen, sie sind auf jeden Fall eine Option“, so Kwasniok. Damit könnten einer der beiden nach Youssoupha Niang und Fynn Schenten der nächste Spieler aus dem Kölner Nachwuchs sein, der unter dem Coach sein Debüt in der ersten Mannschaft feiert. Dabei spielt ihnen in die Karten, dass der Trainer eigentlich nach den Leistungen der vergangenen Partien nicht so viele Änderungen vornehmen möchte. „Rein theoretisch könnte da ein Kaminski spielen. Oder ein Tom Krauß, einfach weil er diese physischen Voraussetzungen mitbringt. Aber du willst eigentlich nicht so viel verändern, weil du stabil warst. So spielt das auf jeden Fall eine Rolle und ist in meinen Gedanken jetzt nicht ganz weit hinten in der Schublade, dass wir einfach einen laufen lassen. Weil die Jungs das Potential mitbringen, sonst würden sie nicht bei uns trainieren“, stellte Kwasniok den Talenten eine Chance in Aussicht.

Auch physisch sieht der Coach Neumann und Fürst weit genug für die Bundesliga. Ein wichtiger Aspekt, wenn es um den Sprung vom Nachwuchs- in den Profifußball geht. Ein weiterer Vorteil für die beiden ist, dass es sich um eine Position auf der Außenbahn handelt. „Es ist nochmal was anderes, eine zentrale Position vielleicht einzunehmen. Wenn du einen zentralen Innenverteidiger mit 19 da reinwirfst, ist das ein bisschen was anderes als vielleicht auf der rechten Schiene, wo beide Tore nicht ganz so nah an deinen Aktionen sind und Fehler eher verziehen werden. Weil die natürlich in der Aufregung passieren können“, meinte der Trainer. So haben Neumann und Fürst eher weniger Druck auf der rechten Seite. Dabei hat Kwasniok „vollstes Vertrauen in die Jungs“.

Bisher in der zweiten Mannschaft und U19 aktiv

Damit können sich die beiden Talente durchaus Hoffnung machen, dass einer von ihnen am Freitag in Augsburg seine Premiere im Profifußball feiern darf. Neumann, der im Sommer aus dem Leipziger Nachwuchs nach Köln gekommen war, kommt bisher in dieser Saison auf zwölf Einsätze bei der zweiten Mannschaft in der Regionalliga. Dort hat sich der 19-Jährige zuletzt auf der rechten Schiene festgespielt. So stand er in den vergangenen acht Partien immer in der Startelf, spielte häufig auch durch. Fürst dagegen kam bisher nur in der U19 zum Einsatz. Dort durfte der Rechtsverteidiger unter anderem auch in vier von fünf Youth-League-Spielen ran. Beide konnten so schonmal Kwasniok auf sich aufmerksam machen. Und zumindest im Kader wird angesichts der vielen Ausfälle sehr wahrscheinlich ein Platz für mindestens einen der beiden frei sein.

Zurückhaltung, einem der beiden eine Chance zu geben, hat der Trainer nach eigener Aussage zumindest schonmal nicht. „Ich scheue mich nicht davor, die einfach reinzuwerfen, weil ich auch das Gefühl hab, dass die Mannschaft sehr stabil in sich ist“, erklärte der Coach. So können die erfahreneren Profis den potenziellen Debütanten Sicherheit geben. Ob Kwasniok das trotzdem vorhandene Risiko eingehen wird und einen der beiden bringt, wird sich zeigen. Hoffnung werden Neumann und Fürst nach den Aussagen des Trainers aber auf jeden Fall haben.


Lukas Kwasniok reagiert emotional auf die jüngsten Diskussionen: „Ich bitte um Entschuldigung“

Lukas Kwansiok auf der Pressekonferenz vor dem Spiel gegen Bayern
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Lukas Kwasniok reagiert emotional auf die jüngsten Diskussionen: „Ich bitte um Entschuldigung“

Die Begegnung gegen die TSG Hoffenheim hatte vor allem zwei große Themen im Nachgang: Das Traumtor von Ragnar Ache und der medizinische Notfall im Stadion, der eine unglückliche PK nach sich zog rund um den 1. FC Köln: Lukas Kwasniok bittet um Entschuldigung.

Der Fußball geriet am Samstag zur Nebensache. Ein FC-Fan war im Zuge des Spiels der Geißböcke eine Treppe herabgestürzt. Der Anhänger musste vor Ort reanimiert werden. Später stellte sich heraus, dass der Zuschauer verstorben war. Die Fans hatten während der Partie den Support weitgehend eingestellt. Nach dem Spiel hatte sich auch Lukas Kwasniok zu den Vorgängen geäußert. Und damit eine Diskussion ausgelöst.

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Denn der Kölner Coach hatte bedauert, dass der Support der Fans gefehlt hätte, sein Mitleid bekundete der Trainer nicht. Die Pressekonferenz im Vorfeld der Begegnung gegen den FC Augsburg nutzte der Coach dann aber, um „einige Dinge klarzustellen“. „Es ist natürlich so, dass wenn eine gewisse Stille im Stadion ist, dann ist klar, dass etwas vorgefallen ist. Die Kommunikationslage für uns war relativ unübersichtlich“, sagte der Trainer. „Mittlerweile haben wir aus den Medien entnommen, dass ein FC-Fan verstorben ist und es ist logischerweise das Selbstverständlichste dieser Welt, den Angehörigen im richtigen Moment – und ich hoffe, dass das jetzt der Fall ist – mein Beileid auszusprechen und ihnen viel Kraft zu wünschen. Denn es gibt im Leben nichts Schlimmeres als einem geliebten Menschen zu verlieren.“ Das sei ihm extrem wichtig, betonte der Trainer.

„Es gibt zwei Dinge, die wichtiger sind als der Fußball: Die Geburt und der Tod eines Menschen“

„Darüber hinaus ist es so, dass ich aufgrund der damals unklaren Situation auf den Support unserer Süd angesprochen worden bin, der über 90 Minuten nicht stattgefunden hat“, so Kwasniok weiter. Der Trainer betonte noch einmal, wie wichtig ihm die Unterstützung der Fans und der FC als Aufsteiger auf diese eben angewiesen sei. „Wir hatten bislang in drei Heimspielen aus unterschiedlichen Gründen diesen Support nicht, dazu fehlten sie in Teilen bei drei Auswärtsspielen. Unsere Ausbeute liegt da bei einem Punkt. Ohne sie sind wir schwächer als mit ihr. Wir brauchen unsere Fans, um den Klassenerhalt zu schaffen“, so der Trainer weiter.

Für Kritik hatte am Samstag auch ein Vergleich gesorgt. Kwasniok hatte auf der PK den Monolog von Bayern-Trainer Vincent Kompany angesprochen, der erst wenige Tage zuvor eindrucksvoll nach einem Rassismus-Eklat gesprochen hatte. „Die Dauer meines Monologs war einzig und allein der Bezugspunkt zum Monolog von Vincent Kompany. Erstens ist er ein viel besserer Trainer, zweitens hat er über ein Thema gesprochen, bei dem es keine andere Meinung gibt. Wer da einer anderen Meinung ist, der hat Lack gesoffen. Deswegen diese Themenfelder vermischen zu wollen, das ist dann ein bisschen zu viel des Guten“, sagte Kwasniok. „Ich habe hier angefangen, um nach Möglichkeit über Jahre hinweg etwas aufzubauen. Gemeinsam mit den Fans. Deswegen dieser Apell, dass das, was die Fans in Hoffenheim veranstaltet haben, das ist, was wir brauchen – jetzt auch am Freitag gegen Augsburg.“

Und mit einer Entschuldigung beendete der Coach seinen Monolog: „Ich hoffe, dass Missverständnisse ausgeräumt sind. Ich bitte um Entschuldigung, wenn ich irgendjemanden auf den Schlips getreten bin, etwas missachtet habe. Das war in keinster Form meine Absicht. Es gibt zwei Dinge, die wichtiger sind als der Fußball: Das sind die Geburt und der Tod eines Menschen.“

Auf den FC wartet in Augsburg erneut eine besonders schwere Aufgabe: Warum der Schein trügt…

Jakub Kaminski vom 1. FC Köln beim Spiel gegen den FC Augsburg
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Auf den FC wartet in Augsburg erneut eine besonders schwere Aufgabe: Warum der Schein trügt…

Auch wenn der Anschein ein anderer ist, der FC trifft am Freitagabend in Augsburg wieder auf ein Top-Team. Die Auswahl von Manuel Braun ist so etwas wie die Mannschaft der Stunde, gehört zu den besten Teams der Rückrunde und hat erst einmal nichts mehr mit dem Abstieg zu tun. Darum darf der 1. FC Köln den FC Augsburg nicht unterschätzen.

In der Hinrunde führte der Punktgewinn gegen die kriselnden Augsburger nicht gerade zu Jubelstürmen. Nun treffen die Geißböcke aber auf einen anderen Gegner. Und der ist sicher nicht zu unterschätzen.

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Als der FC noch vor wenigen Wochen auf die drei großen Hürden der Champions-League-Anwärter Leipzig, Stuttgart und Hoffenheim blickte, war der Abstiegsplatz gefühlt nicht weit weg. Fünf Punkte betrug der Vorsprung der Geißböcke auf den Relegationsplatz, die Konkurrenz hatte einige direkte Duelle vor der Brust. Doch obwohl die Kölner „nur“ einen Zähler aus den Spielen gegen die Top-Teams holten, hat sich an der Tabellensituation nicht sonderlich viel getan. Der Vorsprung beträgt nun noch immer vier Zähler, es ging zwei Plätze in der Tabelle nach unten, doch die ganz große Abstiegsgefahr ist (noch) nicht akut. Wenn man also so will, sind die Kölner rein tabellarisch gut durch die schweren Spiele gekommen. Und nach der guten Leistung gegen Hoffenheim dürften die Geißböcke mit Selbstvertrauen in die Partie gegen den FC Augsburg starten.

Ein Top-Team der Rückrunde

Dabei trügt der Schein. Der FC hat aktuell noch zwei weitere richtig schwere Spiele vor der Brust. Denn vor dem Heimspiel gegen Borussia Dortmund bekommt es der FC nun mit dem FC Augsburg zu tun. Die Fuggerstädter sind bekanntlich weit von der grauen Maus entfernt, für die sie einst gehalten wurden. Allerdings war der FCA zuletzt bekanntlich auch nicht mehr der Angstgegner, mit dem es der FC jahrelang zu tun hatte. Bis 2021 haben die Kölner zehn Jahre lang nicht gegen Augsburg gewonnen. Seitdem aber nur noch ein Spiel von acht verloren. Und dennoch ist das Team von Manuel Baum ein ganz anderes als noch im Hinspiel. Denn Augsburg ist eine der besten Mannschaften der Rückrunde. Vier der jüngsten fünf Spiele hat der FCA gewonnen, ist mit 13 Zählern hinter Dortmund, den Bayern und Hoffenheim die viertbeste Mannschaft der Liga.

In diesem Jahr gab es überhaupt erst zwei Niederlagen – die gegen Mainz und Heidenheim, dafür aber einen Sieg gegen die Bayern. Zudem haben die Fuggerstädter im eigenen Stadion seit der 0:1-Niederlage gegen den BVB im Oktober nicht mehr verloren. Augsburg ist so ein wenig die Mannschaft der Stunde, hat den FC längst überholt und mit acht Zählern Vorsprung auf den Relegationsplatz zurzeit mal so gar nichts mehr mit dem Abstieg zu tun. Ganz anders als beispielsweise Bremen und Heidenheim. Und da die beiden Teams am Wochenende im direkten Duell aufeinandertreffen, hat die Begegnung gegen Augsburg dann doch schon wieder einen ähnlichen Charakter wie die vergangenen drei und dann die folgende gegen den BVB.


Von wegen Standardschwäche: Der FC ist auf einmal das stabilste Team des Jahres

Marvin Schwäbe ist ein starker Rückhalt des 1. FC Köln
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Von wegen Standardschwäche: Der FC ist auf einmal das stabilste Team des Jahres

Auf die Standardschwäche hat der FC jüngst mit einer Personal-Entscheidung reagiert. Dabei ist die Bilanz des Jahres 2026 keine schlechte. Im Gegenteil: Der 1. FC Köln erreicht bei Standards plötzlich den Topwert.

14 Gegentore nach einem ruhenden Ball, erst drei erzielte Standard-Treffer. Die personelle Reaktion erscheint folgerichtig. Allerdings haben sich die Zahlen im neuen Jahr krass verändert.

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So ein wenig schien die Nachricht die Feierlichkeiten trüben zu können. Am Rosenmontag sickerte durch, dass der FC auf die anhaltende Standard-Schwäche reagieren und Hannes Dold von seinen Aufgaben als Standard-Trainer entbinden würde. Eine harte, aber von außen betrachtet wohl folgerichtige Entscheidung. Die Probleme nach einem ruhenden Ball waren weder in den Vorwärtsbewegung noch im Rückwärtsgang von der Hand zu weisen. 14 Bälle haben sich die Kölner nach einem ruhenden Ball gefangen – so viel wie kein anderer Bundesligist. Dagegen hat Köln aber auch erst drei Treffer nach einer Standardsituation selbst erzielt – weniger erfolgreich ist kein anderer Bundesligist. Ähnlich wie die Verletztenmisere zieht sich auch das Standardproblem wie ein roter Faden durch die Saison.

Verkehrte Welt in 2026

Und so könnte es am Wochenende durchaus spannend werden, ob es weitere Treffer nach ruhenden Bällen gibt. Zumindest nach der Statistik wäre das nicht unwahrscheinlich. Denn mit dem FC Augsburg treffen die Geißböcke auf die zweitanfälligste Mannschaft. Der FCA kassierte bereits 13 Gegentore nach einem Standard. Davon fünf nach einer Ecke, der FC sieben. Während Lukas Kwasniok die Schwäche zu Saisonbeginn noch kleinreden wollte, erklärte er zuletzt, dass man sich ja durchaus gefangen hätte, die Bilanz der Rückrunde gar nicht mehr so schlecht sei. Und tatsächlich hält der Blick auf die Jahresstatistik dann sogar eine echte Überraschung bereit. Nicht nur, dass der Trainer recht hat, er hätte durchaus viel mehr aus der Statistik machen können. Denn die liest sich für das Jahr 2026 nun mal komplett anders.

In den acht Ligaspielen des Jahres 2026 haben sich die Geißböcke genau einen einzigen Gegentreffer nach einem ruhenden Ball gefangen – so wenig wie keine andere Mannschaft. Selbst der FC Bayern kassierte so drei Gegentore, Leverkusen immerhin zwei. Nach einer Ecke musste Marvin Schwäbe in diesem Jahr noch gar nicht hinter sich greifen. Das ist logischerweise ebenfalls Bestwert – wenn auch ein geteilter (Leverkusen, Hoffenheim, Hamburg). Und das, obwohl der FC noch überdurchschnittlich viele Ecken verursacht hat. Ganz anders die Bilanz des kommenden Gegners. Der FC Augsburg kassierte in diesem Jahr neun Gegentore nach Standards – der mit Abstand schlechteste Wert der Liga. Das gleiche gilt auch für Ecken. Dort musste Finn Dahmen bereits fünf Mal hinter sich greifen. Auch das ist der Liga-Höchstwert.

Zu den offensiven Standards hat Kwasniok allerdings nichts gesagt. Vielleicht nicht ohne Grund. Denn da hat sich der FC auch im neuen Jahr nicht verbessert. Mit einem Treffer nach einem ruhenden Ball gehört Köln nach wie vor zu den harmlosesten Teams.


Sorge um Said El Mala: Droht der nächste Ausfall beim 1. FC Köln?

Said El Mala erwischte beim 1. FC Köln nicht seinen besten Tag
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Sorge um Said El Mala: Droht der nächste Ausfall beim 1. FC Köln?

Die Hiobsbotschaften reißen nicht ab beim 1. FC Köln: Nun droht auch Said El Mala auszufallen. Der Kölner Shootingstar musste die Einheit am Dienstag frühzeitig beenden. Voraussichtlich wird auch bei El Mala nun eine genauere Diagnostik anstehen.

Der Griff an den Oberschenkel lässt dieser Tage in Köln nichts Gutes vermuten. Tatsächlich musste Said El Mala am Dienstag die Trainingseinheit frühzeitig abbrechen. Für den Offensivspieler könnte es damit für Freitag eng werden.

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Die Verletzungsmisere bei den Geißböcken will einfach nicht abreißen. Gerade kamen mit Jahmai Simpson-Pusey und Dominique Heintz zwei Abwehrspieler frisch zurück, nun fallen die nächsten Spieler sicher aus und hinter einem steht ein ganz dickes Fragezeichen. Und das ausgerechnet hinter Said El Mala, der im Duell gegen die TSG Hoffenheim wieder einmal so etwas wie der Punktegarant war. Der 19-Jährige bereitete einen Treffer vor, erzielte einen weiteren, glich damit zum 2:2-Endstand aus. Für El Mala war es bereits Treffer Nummer acht sowie Vorlage Nummer vier. Der Shootingstar ist einer der Topscorer der Liga und der Topscorer der Geißböcke. Nun aber droht das nächste Aus. Der Offensivspieler musste die Einheit am Dienstag nach etwas mehr als einer halben Stunde abbrechen.

Aktuell vier Spieler mit muskulären Verletzungen raus

El Mala fasste sich an die Rückseite des Oberschenkels. Nach kurzer Beratung mit dem medizinischen Staff beendete der 19-Jährige die Einheit. Nun dürfte erst einmal eine ausführliche Diagnostik anstehen. Und die wird man beim FC aktuell wohl mit einer gewissen Sorge angehen. Denn gerade die letzten MRT-Untersuchungen waren allesamt nicht gerade positiv. Erst am Nachmittag hatte der FC die Verletzung von Joel Schmied bekannt gegeben (wie come-on-fc.com berichtete). Der Schweizer hatte sich gerade erst von einer muskulären Verletzung erholt, nun fällt er mit der gleichen Diagnose erneut aus. Genauso wie Jan Thielmann, Sebastian Sebulonsen und Alessio Castro-Montes, die ebenfalls nicht zur Verfügung stehen.

Möglicherweise will man bei dem Torjäger aber auch kein Risiko eingehen. Dem FC bleiben noch drei Tage und zwei Trainingseinheiten bis zum Auswärtsspiel in Augsburg (Freitag, 20.30 Uhr, im Liveticker bei come-on-fc.com). El Mala hatte nach längerer Durststrecke gegen die TSG Hoffenheim die passende Antwort parat. Für den Kölner Youngster geht es aktuell auch um Bewerbungspunkte für die A-Nationalmannschaft. Im März stehen die nächsten Spiele an, ein Ausfall käme für alle Beteiligten zur absoluten Unzeit.


Schon wieder eine muskuläre Verletzung: Der nächste FC-Profi fällt aus

Joel Schmied verletzt am Boden
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Schon wieder eine muskuläre Verletzung: Der nächste FC-Profi fällt aus

Die Personalsituation verschärft sich erneut beim 1. FC Köln: Auch Joel Schmied fällt erneut wegen einer muskulären Verletzung aus. Nach dem Wochenende und dem Duell gegen die TSG Hoffenheim sind auch Jan Thiemann und Sebastian Sebulonsen angeschlagen und müssen pausieren.

Das Lazarett der Geißböcke vergrößert sich wieder. Und fast schon obligatorisch lautet die Diagnose „muskuläre Verletzung“. Das gab der Verein am Mittag bekannt.

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Noch am Samstag hatte Joel Schmied von Krämpfen nach 70 Minuten im Duell gegen die TSG Hoffenheim gesprochen, diese stellen sich nun aber offenbar doch als schwerwiegender heraus. Der Schweizer fällt bereits zum zweiten Mal in dieser Saison mit einer muskulären Verletzung aus. Das ergab ein MRT, das im Anschluss an die Begegnung gegen die Sinsheimer durchgeführt wurde. Schmied reiht sich damit in eine unfassbar lange Verletztenliste bei den Kölnern ein. Aktuell fehlt Alessio Castro-Montes mit muskulären Problemen, Jahmai Simpson-Pusey und Dominique Heintz waren gerade erst wieder zurückgekehrt. Am Sonntag hatte der Verein zudem die Ausfälle von Jan Thielmann und Sebastian Sebulonsen mit ähnlicher Diagnose bekannt gegeben (Come-on-fc.com berichtete).

Vorbereitung auf Augsburg gestartet

Schmied hatte sich im November verletzt und war erst im Duell gegen den VfB Stuttgart wieder aufgelaufen. Neun Bundesliga-Partien hatte der Innenverteidiger verpasst. Der FC ist derweil am Dienstagnachmittag in die Vorbereitung auf das Auswärtsspiel gegen den FC Augsburg am Freitagabend gestartet (20.30 Uhr im Liveticker bei come-on-fc.com). Am Montag hatten die FC-Profis noch spielfrei. Eigentlich sollte Linton Maina am Dienstag wieder ins Training einsteigen. Doch auch der Offensivspieler fällt noch aus. Maina hatte sich krank gemeldet. Der gebürtige Berliner hatte sich eine Rippe gebrochen und zuletzt gefehlt. Auch Fynn Schenten litt zuletzt unter Krankheitssymptomen. Der Youngster trainierte am Dienstag immerhin wieder individuell. Diese Woche werden die Kölner noch zwei weitere Trainingseinheiten absolvieren. Beide allerdings unter Ausschluss der Öffentlichkeit. Am Freitag steht das Auswärtsspiel beim FC Augsburg an.


Said El Mala, Ragnar Ache und Jakub Kaminski: Das Offensiv-Trio des 1. FC Köln sammelt Argumente für mehr

Said El Mala, Ragnar Ache und Jakub Kaminski vom 1. FC Köln
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Said El Mala, Ragnar Ache und Jakub Kaminski: Das Offensiv-Trio des 1. FC Köln sammelt Argumente für mehr

Mit Said El Mala, Jakub Kaminski und natürlich Ragnar Ache trugen sich am Samstag gegen die TSG Hoffenheim die bislang torgefährlichsten FC-Profis in die Scorerliste ein. Und machten damit durchaus Lust auf mehr. So gefährlich ist das Offensiv-Trio des 1. FC Köln.

Durch die Ausfälle von Jan Thielmann und Sebastian Sebulonsen wird Lukas Kwasniok am Freitagabend gegen den FC Augsburg wieder puzzeln müssen. Der Trainer neigt bekanntlich zu vielen Rotationen. In der Offensive sammelten gegen die TSG Hoffenheim drei Akteure viele Argumente für eine weitere Berufung von Beginn an.

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Jan Thielmann wirkte alles andere als glücklich, als das Kölner Eigengewächs nach der Begegnung gegen die TSG Hoffenheim unverrichteter Dinge durch die Katakomben des Stadions schritt. Dabei dürfte der kurzfristige Ausfall des 23-Jährigen schon einen gehörigen Einfluss auf die Partie gehabt haben. Denn eigentlich war der U21-Vize-Europameister für die rechte Außenbahn vorgesehen, Jakub Kaminski hätte wohl im Zentrum als eine Art offensiver Sechser spielen sollen. So aber rotierte Kaminski eine Reihe nach vorne und zeigte gegen die Sinsheimer, dass er in der Offensive gut aufgehoben ist. Kaminski bereitete vier Torschüsse vor, suchte einmal selbst den Abschluss, war gerade in der Vorwärtsbewegung wieder ein Aktivposten. Vor allem aber belohnte sich der Pole mit einem Assist, dem ersten Scorer seit November.

El Mala kommt bereits auf 12 Scorer

Vor ziemlich genau drei Monaten hatte der 23-Jährige gegen Frankfurt getroffen. Dabei standen am Samstag vor allem zwei andere Spieler wohl noch deutlicher im Fokus. Zum einen Ragnar Ache. Der Stürmer sorgte bereits nach einer Viertelstunde für das absolute Highlight des Spieltags, vielleicht sogar des Monats oder noch mehr. Ache erzielte per Fallrückzieher die Kölner Führung. Der Angreifer kam ebenfalls auf fünf Torschuss-Beteiligungen, schloss vier Mal selbst ab, bereitete einen weiteren Versuch vor. Mit seinem Traumtor schraubte Ache sein Scorerkonto auf neun Punkte in die Höhe und hat nun fünf Tore und vier Vorlagen in der Liga eingesammelt. Der 27-Jährige ist damit vor Kaminski (fünf Tore, zwei Vorlagen) der zweitbeste Scorer der Geißböcke. Nicht nur das: Ache hat alleine in den vergangenen sechs Spielen vier Tore erzielt. In der Hinrunde war es „nur“ einer.

Der Kölner Punktegarant ist aber weiterhin vor allem Said El Mala. Zwar dürfte der 19-Jährige den Kölner Coach mit einigen Entscheidungsfindungen oder verpassten Abspielen durchaus geärgert haben, doch El Mala bereitete die Kölner Führung mit einer nahezu perfekten Flanke vor und erzielte den Ausgleich selbst. Der Offensivspieler kommt damit bereits auf acht Treffer, vier Vorlagen. Mit zwölf Scorerpunkten liegt El Mala auf Rang elf der Topscorer der Liga. Neben Yan Diomande (14 Scorer) ist er der einzige U20-Akteur in der Top-20 und hinter Deniz Undav (16), gemeinsam mit Nadiem Amiri der zweitbeste, der für die deutsche A-Nationalmannschaft auflaufen dürfte. El Mala macht sich also wieder interessant für Julian Nagelsmann.

Gute Argumente für mehr

Insgesamt kommen die drei Offensivspieler also auf 28 Torbeteiligungen, erzielten 18 der 33 bisherigen Tore und gehören damit prozentual zu den torgefährlichsten Angriffs-Trios der Liga. So wird durchaus die Frage erlaubt sein, ob die Kölner nicht ihre gefährlichste Offensivreihe gefunden haben. Zumal die Geißböcke zumindest in der ersten halben Stunde gegen die TSG eine der besten Saisonleistungen abgerufen hatten. Tatsächlich liefen die drei erst einmal zuvor – zumindest nominell – in einer Dreier-Offensivformation in dieser Spielzeit von Beginn an auf. Und das gegen RB Leipzig. Der Ertrag war überschaubar. Das Kölner Tor erzielte beim 1:2 Jan Thielmann nach Vorarbeit von Isak Johannesson. Gegen die TSG sammelte das Trio zumindest gute Argumente für weitere Nominierungen.