Liveticker 1. FC Magdeburg gegen den 1. FC Köln – FC mit 0:3-Debakel in Magdeburg

Liveticker 1. FC köln Magdeburg
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Liveticker 1. FC Magdeburg gegen den 1. FC Köln – FC mit 0:3-Debakel in Magdeburg

Nach drei Siegen in vier Spielen der Rückrunde trifft der FC am Freitagabend auf den 1. FC Magdeburg. Mit einem Sieg blieben die Kölner weiterhin an der Tabellenspitze und würden den Abstand zu den Konkurrenten – je nach Ausgang der weiteren Partien des Wochenendes – sogar ausbauen. Alle Informationen zum Duell gibt es im Liveticker der Begegnung zwischen dem 1. FC Magdeburg und dem 1. FC Köln.

Der FC hat sich mit dem 1:0-Sieg gegen Schalke am vergangenen Wochenende wieder an die Tabellenspitze gesetzt. Im Duell in Sachsen-Anhalt wollen die Geißböcke den erkämpften Vorsprung halten oder sogar ausbauen. Alle Informationen zum Duell gibt es im Liveticker der Begegnung zwischen dem 1. FC Magdeburg und dem 1. FC Köln.

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Herzlich Willkommen zum Liveticker der Begegnung zwischen dem 1. FC Köln und dem 1. FC Magdeburg. Im Hinspiel verloren die Geißböcke 1:2. Das Tor für die Kölner schoss damals Damion Downs in der 49. Minute. Im Rückspiel wollen die Kölner Revanche nehmen und drei Punkte einfahren. Auch aufgrund der angespannten Personalsituation keine leichte Aufgabe für den FC. So fehlen gegen den FCM mit Tim Lemperle, Julian Pauli und Eric Martel gleich drei Stammspieler der struberschen Elf. Auch der Debütant aus der Begegnung gegen Schalk 04 am vergangenen Wochenende Neo Telle steht krankheitsbedingt nicht als Unterstützung zur Verfügung. FC-Trainer Gerhard Struber wird seine Mannschaft also erneut umbauen müssen.




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Dominique Heintz vom 1. FC Köln

So will der FC gegen den FCM punkten

Gerhard Struber vom 1. FC Köln

Noch nie beim FCM gewonnen vs. kein Heimspielsieg

Das erwartet den 1. FC Köln: Ballbesitz-Monster mit Offensivstärke, aber Heimschwäche

1. FC Köln gegen den 1. FC Magdeburg
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Das erwartet den 1. FC Köln: Ballbesitz-Monster mit Offensivstärke, aber Heimschwäche

Nach dem knappen Heimsieg gegen den FC Schalke 04 steht für den FC am Abend ein weiteres packendes Spiel vor der Tür. Das Team von Gerhard Struber gastiert beim Tabellenvierten. Keine leichte Aufgabe. Das erwartet den 1. FC Köln gegen den 1. FC Magdeburg.

Am Freitagabend ist der FC zu Gast beim FCM. Die Geißböcke bekommen es mit einer sprintstarkes Mannschaft mit Offensivpower und viel Ballbesitz zu tun – zumindest sagen das die Statistiken. In der Tabelle liegt der Club aus Sachsen-Anhalt fünf Punkte hinter den Geißböcken. Das erwartet den 1. FC Köln gegen den 1. FC Magdeburg.

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Aktuelle Form: Das Team von Christian Titz hat nur eines seiner vergangenen sieben Ligaspiele verloren. In den letzten drei Begegnungen der Hinrunde im Dezember gewannen die Magdeburger mit 2:1 bei Preußen Münster, holten einen Punkt gegen den SC Paderborn (1:1) und setzten sich zum Abschluss des Jahres mit 5:2 bei Fortuna Düsseldorf durch. In die Rückrunde startete der FCM mit einem 5:2 in Elversberg, bevor er im ersten Heimspiel gegen Eintracht Braunschweig (1:1) unentschieden spielte und anschließend auf Schalke ebenfalls mit 5:2 gewann. Am vergangenen Wochenende setzte es im Heimspiel gegen den 1. FC Nürnberg mit einem 3:4 die erste Niederlage der Rückrunde.

Sprintstark, Offensivpower und viel Ballbesitz

In der Formtabelle belegt das Team von Titz in diesem Zeitraum mit 14 Punkten den vierten Platz – nur der FC, der HSV und der 1. FC Kaiserslautern holten in diesem Zeitraum mehr Punkte. Besonders interessant: Während die Magdeburger die Auswärtstabelle mit 28 Punkten aus elf Spielen mit Abstand anführen, sind sie zusammen mit Hertha BSC das Schlusslicht in der Heimtabelle. In zehn Heimspielen konnte der Club aus Sachsen-Anhalt lediglich sieben Punkte holen und ist bereits seit 14 Zweitliga-Heimspielen sieglos. Zuletzt durften die Blau-Weißen vor knapp einem Jahr, am 24. Februar 2024, beim 3:0 gegen Schalke daheim feiern.

Sprintstark: Die Magdeburger sind in dieser Saison das sprintstärkste Team der ganzen Liga. So absolvierten die Spieler in den bisherigen 21 Ligaspielen 5159 Sprints und haben somit knapp 300 Sprints mehr auf dem Konto als der FC Schalke 04, der in dieser Statistik auf 4860 Sprints kommt. Auch bei den intensiven Läufen gehören die Blau-Weißen mit 15179 zu den Top-Teams der Liga. Einzig der SC Paderborn liegt mit 15389 vor dem Tabellenvierten.

Offensivpower: In bislang 21 Ligaspielen erzielte das Team aus Sachsen-Anhalt 44 Tore, also knapp 2,1 Treffer pro Partie. Einzig der Hamburger SV kann die Magdeburger mit 47 Treffern und ca. 2,2 Toren pro Spiel in dieser Statistik überbieten. In den vergangenen fünf Ligaspielen konnte der Traditionsclub ganze 19 Tore erzielen, mehr als kein anderes Team in diesem Zeitraum.

Ballbesitz-Monster: Mit durchschnittlich 58 Prozent Ballbesitz ist der 1. FC Magdeburg in dieser Statistik der Primus in der Liga. In dieser Saison hatte das Team von Titz in jeder Partie mehr Ballbesitz als der Gegner, was natürlich auch mit der Spielidee zusammenhängt.

Wie bewertet ihr die FC-Profis?

Top-Torjäger der Liga

Im Fokus: Mit dem Niederländer Martijn Kaars hat der FCM einen echten Top-Stürmer. Kaars war erst im vergangenen Sommer vom niederländischen Zweitligisten Helmond Sport für 800.000 Euro an die Elbe gewechselt. Für den Club aus dem Süden des Nachbarlandes war der 26-Jährige ein Dauerbrenner, stand in allen 38 Ligaspielen in der Startelf und knipste 21 Mal. In Magdeburg ist seine Quote sogar noch besser. In bis dato 20 Ligaspielen für die Magdeburger machte er 15 Tore und bereitete sechs weitere Treffer vor. Der Stürmer kommt damit im Schnitt auf eine Torbeteiligung pro Einsatz. Mit den 15 Saisontreffern führt Kaars ebenso die Torschützenliste der zweiten Liga an.

Doch nicht nur die Treffsicherheit, sondern auch seine Schnelligkeit und Intensität zeichnen den Angreifer aus. Mit 35,03 km/h in der Spitze gehört er zu den schnellsten Spielern der Liga und ist sogar schneller als mancher Erstliga-Stürmer. Bei den intensiven Läufen und den Sprints ist Kaars bester Mann der Liga: Seine bisher 737 Sprints bedeuten über 100 Sprints mehr als jeder andere Spieler der 2. Liga – und sogar rund 130 Sprints mehr als Nationalspieler Florian Wirtz von Doublesieger Bayer Leverkusen, der im Oberhaus diese Statistik anführt.

In der Regel 3-4-3-Formation

Formation/Taktik: Trainer Christian Titz lässt seine Mannschaft in einem 3-4-3 System auflaufen. Dabei setzt der ehemalige HSV-Coach auf viel Ballbesitz. Torwart Dominik Reimann wird im Spielaufbau zum elften Feldspieler, wodurch die Magdeburger dabei dann in einer Art „Viererkette“ agieren. Darüber hinaus setzt der FCM darauf, alles spielerisch zu lösen. Lange Bälle sind im Spiel der Blau-Weißen nicht häufig zu finden. Auch wenn die Situation sehr schwierig erscheint und der Gegner die Defensiv-Reihe presst, verzichten die Verteidiger auf den weiten Schlag nach vorn. Ebenso setzt der FCM im Angriff auf ein geradliniges Spiel zum Tor und schließt auch sehr gerne von außerhalb des Strafraums ab.

Personal: Der 1. FC Magdeburg muss im Heimspiel gegen den FC lediglich auf Herbert Bockhorn (Aufbautraining nach Kreuzbandriss) Emir Kuhinja (Kreuzbandriss) verzichten. Alle anderen Profis stehen Coach Titz zur Verfügung.

Mögliche Startelf:  Reimann – Pfeiffer, Mathisen, Hugonet – Nollenberger, El Hankouri, Gnaka, Hercher – Atik, Kaars, Burcu


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Gerhard Struber vom 1. FC Köln

So will der FC gegen den FCM punkten

Joel Schmied nach seinem Debüt

Stellt der FC die Weichen auf Aufstieg?

Spiel unter erschwerten Voraussetzungen: Personalnot trifft auf Platzärger

Eric Martel vom 1. FC Köln enttäuscht
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Spiel unter erschwerten Voraussetzungen: Personalnot trifft auf Platzärger

Spitzenreiter zu Gast beim Tabellenvierten: Es ist das Spitzenspiel des 22. Spieltags. Doch es ist eins unter erschwerten Voraussetzungen. Der 1. FC Köln hat akute Personal-, Magdeburg dagegen Platzsorgen.

Flutlichtspiel, Platz vier gegen Rang eins – der FC kann die Tabellenführung ausbauen, der FCM den Abstand zur Spitze verkürzen. Doch die Vorzeichen sind alles andere als erfreulich: Der 1. FC Köln hat akute Personal-, Magdeburg dagegen Platzsorgen.

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Auch, wenn die Kölner Verantwortlichen um Christian Keller bereits vergangenen Sommer einige Spieler unter Vertrag genommen haben, so wurde das Transferfenster im Winter sehnsüchtig erwartet. Kein Wunder, die Sommer-Talente sind mindestens bis zum Saisonende verliehen oder spielen in der U21. Das Registrierungsverbot machte einen sofortigen Einsatz unmöglich. Zwar lief im Winter dann bei den Neuverpflichtungen nicht alles glatt, dennoch ist man in Köln mit den Aktivitäten durchaus zufrieden. Die ausgemachten Vakanzen in der Abwehr und im Sturm wurden geschlossen, für Jonas Urbig eine neue Nummer zwei nachverpflichtet und in der Innenverteidigung der Kader gestärkt. Zwischenzeitlich hatten die Kölner auch noch weitere Neuverpflichtungen ins Auge gefasst.

Abschlusstraining in der Halle

Und dass das durchaus Sinn gemacht hätte, zeigt sich aktuell. Denn vor dem Spiel gegen Magdeburg plagen den FC doch empfindliche personelle Sorgen. Der Ausfall von Eric Martel ist qualitativ nur schwer zu kompensieren. Gerhard Struber wird voraussichtlich Mathias Olesen vertrauen, der noch vor wenigen Wochen ebenfalls verletzt war und sein Comeback mit einem daher ungewöhnlichen Startelf-Einsatz feierte. Auch im Duell gegen Magdeburg dürfte der Mittelfeldspieler erste Wahl sein. Doch nicht nur auf der Sechs ist der FC dünn besetzt. Die Kölner reisen auch nur mit drei nominellen Innenverteidigern nach Sachsen-Anhalt. Zwar kehrt Timo Hübers wieder in den Kader zurück, dafür fehlt aber Schalke-Debütant Neo Telle krankheitsbedingt.

Der Youngster hatte wiederum auch debütiert, weil es mit Martel schon gegen Schalke nach 45 Minuten einen personellen Ausfalle gegeben hat. Am Freitag wird wohl erstmals auch Meiko Sponsel im Kader der Kölner stehen. Tim Lemperle und Julian Pauli fehlen ebenfalls weiterhin. Zwar ist die personelle Lage beim Gegner deutlich besser, doch die Vorbereitung auf das Flutlichtspiel am Freitagabend verlief ebenfalls nicht reibungslos. So musste der FCM das Abschlusstraining kurzerhand in die Trainingshalle verlegen, der Trainingsplatz war gefroren, ein Betreten nicht möglich. „Das wichtigste, um unseren Beruf auszuüben, sind Trainingsplätze. Wenn man das nicht kann, ärgert man sich natürlich“, sagte FCM-Coach Christian Titz. Ein Ausweichen ins Stadion kaum aufgrund des schlechten Rasenzustands nicht in Frage.


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Wer ersetzt Martel?

Joel Schmied nach seinem Debüt

Stellt der FC die Weichen auf Aufstieg?

Der Kapitän kehrt zurück und dennoch wird gepuzzelt: So könnte der FC gegen Magdeburg spielen

Gerhard Struber vom 1. FC Köln.
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Der Kapitän kehrt zurück und dennoch wird gepuzzelt: So könnte der FC gegen Magdeburg spielen

Der 1. FC Köln tritt am Freitag beim 1. FC Magdeburg an. Schon in der Pressekonferenz am Mittwoch erklärte FC-Trainer Gerhard Struber die schwierige Personalsituation vor dem wichtigen Auswärtsspiel. So könnte der 1. FC Köln gegen Magdeburg starten.

Der 1. FC Köln hat derzeit mit einigen Personalausfällen zu kämpfen. Vor dem wichtigen Auswärtsspiel am Freitagabend gegen den 1. FC Magdeburg fehlen dem FC wichtige Stammspieler in der Defensive, wie nun auch Eric Martel oder weiterhin Julian Pauli. Dabei kehrt der Abwehrchef nach seiner Gelbsperre zurück in den Kader. So könnte der 1. FC Köln gegen Magdeburg starten.

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Eric Martel war in den vergangenen Spielen, vor und nach der Winterpause, einer der wichtigsten Akteure in der Defensive des 1. FC Köln. Ob im Zentrum vor der Abwehr oder als Aushilfe in der Innenverteidigung – der Kapitän der U21-Naitonalmannschaft war unverzichtbar für Gerhard Struber. Umso bitterer, dass Martel sich gerade in dieser Phase der Saison, wo der FC sich von den Gegnern in der Tabelle absetzen könnte, verletzt hat. „Der Ausfall von Eric Martel tut weh. Er hat in den vergangenen Wochen einen großen Beitrag geleistet“, lautete die Sicht von FC-Trainer Gerhard Struber auf der Pressekonferenz vor dem Spiel in Magdeburg. Neben Martel fällt auch Neo Telle aufgrund einer Viruserkrankung aus. „Er wackelt für Freitag“, sagte Struber noch mit ein wenig Rest-Hoffnung.

FC-Kapitän Hübers wieder in der Startelf

In der Innenverteidigung kommt immerhin der Kapitän zurück: Timo Hübers steht Struber in Magdeburg wieder zur Verfügung. Der 28-Jährige kehrt nach seiner fünften gelben Karte und der Sperre gegen Schalke 04 zurück in den Kader. Hübers wird von Beginn an spielen. Neben ihm werden Dominique Heintz und Joel Schmied zusammen die Dreierformation bilden. Auf der rechten Seite wird voraussichtlich Jusuf Gazibegovic gegen Magdeburg starten, der weiterhin mit Problemen in der Defensive und meist wirkungslosen Ausflügen im Offensivspiel zu kämpfen hat. Auf der Linken liefern sich derzeit Leart Pacarada und Max Finkgräfe ein Kopf-an-Kopf-Rennen. Finkgräfe konnte zumindest etwas Spielpraxis sammeln, spielte von Beginn an gegen Leverkusen und absolvierte gegen Schalke 45 Minuten in der zweiten Halbzeit.

Struber erwähnte in der Pressekonferenz weiter, dass Mathias Olesen Martel auf dieser Position wohl ersetzen wird. „Wir werden aber auch einiges mit unseren Innverteidigern kompensieren müssen. Matthias wird die Unterstützung des Abwehrverbunds brauchen“, so Struber weiter. Somit könnte Olesen zusammen mit Denis Huseinbasic die Doppelsechs vor der Abwehr bilden und im Zentrum für Stabilität sorgen. In der Offensive besteht wenig Handlungsbedarf für den Coach. Ljubicic wird voraussichtlich hinter den Spitzen agieren, Linton Maina wird neben Damion Downs starten. Dabei schwärmte Struber vom Duo Maina und Downs, beide würden sich gut ergänzen. „Damion hat ein gutes Timing für die Tiefe, Linton ist dribbelstark. Mit Damion und Linton sind wir unberechenbar in unserem Offensivspiel.“ Mögliche Optionen zum Wechseln ergeben sich im Angriff unter anderem mit Jan Thielmann, Florian Kainz, Luca Waldschmidt und Imad Rondic. 

Allerdings wäre angesichts der Personalsituation auch eine Viererkette beim FC denkbar.

Duell gegen den 1. FC Magdeburg: So könnte die Startelf des 1. FC Köln aussehen

Dominique Heintz im Trikot des 1. FC Köln

Dominique Heintz

Timo Hübers vom 1. FC Köln

Timo Hübers

Joel Schmied vom 1. FC Köln

Joël Schmied

Leart Pacarada

Denis Huseinbasic vom 1. FC Köln

Denis Huseinbasic

Mathias Olesen vom 1. FC Köln

Mathias Olesen

Jusuf Gazibegovic im Testspiel gegen Viktoria Köln

Jusuf Gazibegovic

Linton Maina, Spieler des 1. FC Köln

Linton Maina

DEejan Ljubicic vom 1. FC Köln

Dejan Ljubicic

Damion Downs trifft gegen Karlsruhe

Damion Downs



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Joel Schmied nach seinem Debüt

So will der FC gegen Magdeburg punkten

Jaka Potocnik vom 1. FC Köln

Fünf Profi-Debüts – aber…

„Dreierkette nicht in Stein gemeißelt“: Struber denkt vor Magdeburg an System-Wechsel

Gerhard Struber wirkt enttäuscht
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„Dreierkette nicht in Stein gemeißelt“: Struber denkt vor Magdeburg an System-Wechsel

Kehrt der 1. FC Köln ausgerechnet beim heimschwächsten Team der zweiten Liga zurück zur Viererkette? Entsprechende Gedankenspiele gibt es zumindest bei Trainer Gerhard Struber angesichts des drohenden Ausfalls von Neo Telle. Der Coach strebt am Freitagabend weitere Big Points im Aufstiegsrennen an. So will der 1. FC Köln in Magdeburg punkten.

Den Kölner Trainer Gerhard Struber plagen aktuell Personalsorgen. Und so wird die Entscheidung der taktischen Ausrichtung wohl nicht leicht von der Hand gehen. Selbst einen Wechsel des Systems schloss der Coach nicht aus: So will der 1. FC Köln in Magdeburg punkten.

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Die Dreierkette hat sich beim 1. FC Köln in den vergangenen Monaten zum Erfolgsmodell entwickelt. Als sowohl Trainer Gerhard Struber als auch Geschäftsführer Christian Keller im Herbst in die Kritik gerieten, reagierte der Coach mit einer taktischen Umstellung. Die Vierer-Abwehr hatte seit dem Auswärtsspiel in Berlin ausgedient, Struber setzte fortan auf drei Innenverteidiger. Und der Erfolg gibt dem österreichischen Übungsleiter Recht: Der FC kassierte in den elf Spielen seither nur eine Niederlage und kletterte an die Tabellenspitze der zweiten Bundesliga. Doch am Freitagabend könnte der FC in Magdeburg wieder zur Viererkette zurückkehren. Diese Option entwarf Struber zumindest auf der Pressekonferenz vor der Auswärtsfahrt. Grund ist der drohende Ausfall Neo Telles aufgrund eines Infekts.

“Es ist nicht in Stein gemeißelt“

Damit gehen dem Coach die Optionen für das Abwehr-Zentrum aus. Ein Ersatz aus der U21 drängt sich kaum aus, sodass bei einem Ausfall Telles mutmaßlich der gelernte Sechser Emin Kujovic auf der Bank sitzen dürfte. Der Montenegriner kann zur Not auch in der Innenverteidigung aushelfen, kam dort etwa bereits im Januar beim Testspiel gegen Viktoria Köln eine Hälfte lang zum Einsatz. „Es ist nicht in Stein gemeißelt, dass man in Magdeburg mit der Dreierkette spielt“, sagte Struber am Mittwochmittag, „ich finde, dass wir gegen Magdeburg mit der Viererkette alles richtig gut gemacht haben zuhause, obwohl das Ergebnis dann am Ende nicht gestimmt hat.“ Der FC hatte das Hinspiel gegen den FCM mit 1:2 verloren. „Auch aufgrund dieser Personal-Situation müssen wir einfach auch bereit sein, möglicherweise auch in diese Richtung zu denken und alles offen zu lassen.“

FC trifft auf heimschwächstes Team der Liga

Angesichts der aktuellen Serie des kommenden Gegners stehen die Chancen nicht schlecht, dass sich der FC am Freitagabend über mindestens einen Punkt freuen kann. Der 1. FC Magdeburg hat in dieser Saison zuhause noch kein einziges Spiel gewonnen (sieben Remis, drei Niederlagen) und ist damit das heimschwächste Team der zweiten Bundesliga. Dass der FCM dennoch von der Bundesliga träumen kann, liegt an der Stärke auf fremden Plätzen, wo die Ostdeutschen mit Abstand das beste Team der Liga sind. „Magdeburg ist ein richtiger starker Gegner“, warnte Struber, „sie bringen viel mit in ihrer Variabilität und ihrem Tiefgang, auch wenn man sich die Daten anschaut, was den Expected-Goal-Wert und was den Ballbesitz betrifft. Im vorderen Bereich haben sie Spieler, die den Unterschied machen können.“

Zugleich unterstrich der Coach aber auch: „Wir wollen aber Revanche für das Hinspiel nehmen. Die Jungs sind heiß auf das Spiel in Magdeburg. Ich spüre einen guten Fokus bei meinen Spielern.“ Mit einem Sieg könnte der FC den Vorsprung auf Magdeburg auf dem vierten Platz auf acht Zähler ausbauen, auch wenn die Teams dahinter am Wochenende dann am FCM vorbeiziehen könnten.


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Wer ersetzt Martel?

Marvin Obuz vom 1. FC Köln

Wie geht es weiter mit Obuz?

Auch Telle fällt aus – Der 1. FC Köln reist wohl mit Personalsorgen nach Magdeburg – „Das tut immer weh“

Neo Telle bei seinem Profidebüt für den 1. FC Köln
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Auch Telle fällt aus – Der 1. FC Köln reist wohl mit Personalsorgen nach Magdeburg – „Das tut immer weh“

Nach seinem Debüt fällt nun Neo Telle für die Begegnung am Freitag wohl aus. Der Youngster meldete sich am Mittwoch krank. Auch Tim Lemperle und Julian Pauli sind noch nicht fit, Eric Martel wird dem FC vorerst ebenfalls fehlen. Der 1. FC Köln reist wohl mit Personalsorgen nach Magdeburg.

Eric Martel wir den Kölnern wohl einige Wochen fehlen, nun meldete sich auch Neo Telle krank. Der 1. FC Köln reist wohl mit Personalsorgen nach Magdeburg

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Bereits am Montagabend gab es die Gewissheit: Gerhard Struber wird seine Startformation gegen den 1. FC Magdeburg umbauen müssen, mit Eric Martel bricht dem Trainer der Geißböcke einer seiner wichtigsten Spieler weg. „Verletzungen tun immer weh“, sagte Struber am Mittwoch auf der Spieltags-Konferenz. „Eric ist ein Spieler, der für uns in den letzten Wochen und Monaten natürlich alles, was die Leistung angeht und Ergebnisse angeht, immer einen großen Beitrag geleistet hat. Gleichzeitig werden wir den Ausfall einfach im Kollektiv auffangen.“ Ganz so einfach wird der Ausfall aber nicht zu kompensieren sein. Denn Martel ist der zweikampfstärkste Spieler in den Reihen der Geißböcke. „Wir haben auch andere Jungs, die auf dieser Position gut agieren können und wir wollen halt einfach den Moment auch nützen, um andere Spieler dann auch in diese Position zu bringen“, so Struber.

Taktische Formation für Freitag offen

Am Sonntag brachte der Trainer mit Neo Telle ein weiteres Talent, das in der Innenverteidigung für den angeschlagenen Martel agierte. Der Youngster machte seine Sache gut, wird aber warhscheinlich ebenfalls ausfallen. Telle meldete sich am Mittwochvormittag mit einem Infekt krank, hinter dem Abwehrspieler steht ein dickes Fragezeichen – ein sehr dickes. Da aber auch Julian Pauli weiterhin fehlt, ist die Personaldecke in der Innenverteidigung nach wie vor eine dünne. Immerhin kehrt Kapitän Timo Hübers nach abgesessener Gelbsperre wieder zurück. Ob Struber mit Dreier-, Vierer- oder sogar Fünferkette spiele will, ließ er offen. Drei Innenverteidiger stehen allerdings zur Verfügung, so dass in diesem Fall Martel wohl auf der Sechs ersetzt werden muss. Am vergangenen Sonntag spielte dort Mathias Olesen.

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Auch für Freitag ist der Nationalspieler Luxemburgs eine Option. Allerdings sprach Struber auch davon, dass der Defensivverbund eben Olesen unterstützen müssen. Dennoch sagte Struber: „Ich habe großes Vertrauen in Mathias, dass er das sehr gut hinbekommt.“ In der Offensive wird der FC auch auf Tim Lemperle weiterhin verzichten müssen. Doch mit Damion Downs und Linton Maina scheinen die Kölner aktuell ein sehr effizientes Sturmduo gefunden zu haben. „Ich denke, beide ergänzen sich sehr gut für unser Spiel. Beide haben Speed, beide haben Dynamik, beide haben Spielwitz, beide haben Abschlussfertigkeiten auf einem sehr hohen Niveau und ich finde, einfach durch diese Situation, dass beide jetzt viel miteinander auch spielen, ergänzen sie sich gut“, sagte der Trainer.

Nach kurzer Pause steht für den FC die zweite kurze Woche in Folge an. Doch Struber sprach von einer guten Regeneration. „Die Jungs sind auch wieder richtig heiß auf dieses Spiel“, sagte der Coach. Die genaue Formation scheint für Freitagabend noch offen.


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Wer ersetzt Martel?

Joel Schmied nach seinem Debüt

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Christian Keller ist bei Damion Downs gefordert – der Rohdiamant wird immer wichtiger für den 1. FC Köln

Damion Downs freut sich mit Denis Huseinbasic über seinen Treffer
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Christian Keller ist bei Damion Downs gefordert – der Rohdiamant wird immer wichtiger für den 1. FC Köln

Auch gegen den FC Schalke 04 machte Damion Downs Downs-Dinge – zumindest erzielte der Stürmer bereits zum sechsten Mal in dieser Saison das wichtige 1:0. Nicht die einzige positive Bilanz: Damion Downs ist jetzt Top-Torjäger des 1. FC Köln.

Zehn Saisontore und fünf Vorlagen des Kölner Rohdiamanten stehen in dieser Saison auf dem Konto. Mit seinem Tor gegen den FC Schalke 04 zog der 20-Jährige an Tim Lemperle vorbei. Damion Downs ist jetzt Top-Torjäger des 1. FC Köln.

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Es lief die 43. Spielminute, als der Schalker Mehmet Aydin mit einer erfolglosen Rückgabe zu Schlussmann Justin Heekeren die Führung für den 1. FC Köln ermöglichte. Linton Maina roch die Situation und legte den Ball zu Stürmer Damion Downs rüber, der diesen aus vier Metern nur noch ins leere Tor einschieben musste – einmal mehr zum 1:0 für den FC. „Ich habe gesehen, dass Linton spekuliert hat, deswegen habe ich auch direkt den Weg zum Tor gesucht. Als ich dann den Ball bekommen habe, war es ein ziemlich einfaches Tor für mich“, sagt der Angreifer. Downs gehört definitiv zu den positiven Überraschungen der Saison. Während der junge Angreifer in der vergangenen Spielzeit eher sporadisch zum Einsatz gekommen war, gehört er unter Trainer Gerhard Struber zum erweiterten Stammpersonal des Teams. Das Vertrauen des Coaches zahlt der 20-Jährige mit guten Leistungen, vor allem aber auch wichtigen Toren immer häufiger zurück.

Bereits das sechste 1:0 von Downs

Das Tor im Heimspiel gegen Schalke war für den Angreifer der dritte Treffer innerhalb von neun Tagen. Schon beim Sieg in Braunschweig und beim bitteren Pokalaus in Leverkusen trug sich der Youngster in die Torschützenliste ein. Mit dem entscheidenden Treffer gegen Schalke erzielte Downs in dieser Saison bereits das sechste Mal die 1:0-Führung und brachte somit sein Team auf die Siegerstraße. Schon im Hinspiel gegen die Knappen traf der schnelle Stürmer ebenfalls zum wichtigen 1:0. Ebenso wurde Downs durch das Tor gegen die Königsblauen zum alleinigen Top-Torjäger der Kölner in der Liga. Mit nun neun Ligatoren hat er einen Treffer mehr auf dem Konto, als Teamkollege Tim Lemperle. Insgesamt hat der gebürtige Wernecker diese Saison in 23 Pflichtspielen zehn Tore erzielt und weitere fünf für seine Kollegen aufgelegt.

Gute Entwicklung vor dem Tor

Während Downs zu Beginn der Saison noch einige Hochkaräter liegen ließ, zeigt er sich in den letzten Wochen extrem effizient. Sowohl bei den Gastspielen in Braunschweig und Leverkusen, als auch zu Hause gegen Schalke erzielte er mit seinem ersten Torschuss ein Tor. Nun also die Entscheidung gegen Schalke. Angesprochen auf seine Entwicklung sagte Downs bei Sky, dass er mit dieser zufrieden sei, es dennoch in manchen Bereichen noch Luft nach oben gäbe. Ob Downs auch in der nächsten Saison für die Kölner auf Torejagd gehen wird, ist allerdings nicht sicher. Sein Vertrag läuft 2026 aus. Einige Erstligisten und ausländische Clubs sollen den U20-Nationalspieler längst auf dem Zettel haben und mit einem Marktwert von rund drei Millionen könnte der Stürmer zu einem echten Schnäppchen werden. Schon im winter soll es wie berichtet Interessenten aus Como und Turin gegeben haben.

Im kommenden Sommer wird sich die Situation angesichts der Top-Leistungen sicherlich nicht verbessern. Im Gegenteil, es wird wohl auch Angebote aus der Bundesliga geben. Und angesichts des auslaufenden Vertrags wird ein Wechsel keine undenkbare Lösung sein. Dabei ist die Qialität des Angreifers in Köln bekannt. Nicht umsonst umschrieb Gerhard Struber den Angreifer unlängst als Rohdiamant. Bitter wäre eben nur, wenn der Diamant bereits unter Wert veräußert wird, bevor der finale Schliff erfolgt ist. Wie die „Bild“ am Montag berichtet, soll Sport-Boss Christian Keller (46) die Verhandlungen um eine vorzeitige Vertrags-Verlängerung inzwischen mit Downs und seinen Beratern aufgenommen haben. Ein zweiter Fall Tim Lemperle, der im Sommer ablösefrei nach Hoffenheim wechselt, soll unbedingt vermieden werden. Zumal der Marktwert in den kommenden Jahren, gerade beim Aufstieg, deutlich ansteigen wird.

Allerdings wird Keller sich finanziell dann wohl ein wenig Strecken müssen für den Mann der wichtigen Tore.

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Mathias Olesen vom 1. FC Köln

Wer ersetzt Martel?

Gerhard Struber vom 1. FC Köln

Stellt der FC die Weichen auf Aufstieg?

Noch nie in Magdeburg gewonnen und doch spricht eine kuriose Bilanz für den 1. FC Köln

Linton Maina im Zweikampf in der Begegnung gegen den 1. FC Magdeburg
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Noch nie in Magdeburg gewonnen und doch spricht eine kuriose Bilanz für den 1. FC Köln

Nach dem Erfolg über den FC Schalke 04 reist der FC als Tabellenführer und somit auch als Favorit nach Sachsen-Anhalt. Die bisherige Bilanz spricht nicht gerade für Köln, eine andere Statistik aber eben auch nicht für den FCM. Der 1. FC Köln bekommt es mit Angstgegner Magdeburg zu tun.

Am Freitagabend ist der FC zu Gast in Magdeburg. Im Hinspiel unterlagen die Geißböcke 1:2. Die bisherige Bilanz sieht für die Kölner nicht vielversprechend aus. Auf Seiten der Magdeburger gibt es dafür eine kuriose Heimspiel-Statistik. Der 1. FC Köln bekommt es mit Angstgegner Magdeburg zu tun.

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Die großen Erfolge sind in den vergangenen Jahren, eher schon Jahrzehnten beim 1. FC Magdeburg mau geworden. Der Gewinner des Europapokals, der Pokalsieger von 1974, dreimalige DDR-Meister und siebenmalige FDGB-Pokalgewinner tingelt seit einigen Jahren irgendwo zwischen Liga zwei und Liga vier herum, schrieb zuletzt eher selten Sportgeschichte. Ein besonderes Kapitel in der jüngeren Historie des Traditionsclubs nimmt aber ausgerechnet der 1. FC Köln ein. Und der besondere Tag jährt sich im kommenden August zum 25. Mal. Der FC war damals zu Gast in der ersten Runde des DFB-Pokals, gegen den Viertligisten haushoher Favorit. Doch nach gut 50 Minuten lagen die überrumpelten Geißböcke 1:4 zurück, kämpften zwar, um am Ende mit einer 2:5-Blamage die Segel zu streichen.

Auswärts hui, zu Hause pfui

Für Magdeburg ist es eins der schöneren Kapitel der jüngeren Vereinsgeschichte, zumal der Club aus Sachsen-Anhalt so noch einmal in das Viertelfinale des DFB-Pokals gelangte. Das ist lange her, doch auch in Köln erinnert man sich noch an die Pleite. Es war eine von zwei Niederlagen, die der FC gegen Magdeburg einheimste. Und da die beiden Clubs erst zwei Mal beim FCM aufeinandertrafen ist die nackte Bilanz eine bittere: Der FC hat noch nie beim 1. FC Magdeburg gewonnen. Überhaupt haben die Kölner nur eine der vier bisherigen Begegnungen für sich entschieden. Der Begriff Angstgegner ist natürlich eindeutig zu hoch gegriffen, zumal aus dem Kölner Kader einzig Florian Kainz mit dem FC je in Magdeburg gespielt hat. Und dennoch schwingt ein etwas ungutes Gefühl mit. Denn die Niederlage im Hinspiel in Köln ist natürlich noch sehr präsent.

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1:2 unterlag der FC. Und Köln ist nicht das einzige Top-Team, das gegen Magdeburg strauchelte. Auch Düsseldorf oder Hannover ließen Federn. Und dennoch spricht die Bilanz dann doch wieder eindeutig für den FC. Denn den 1. FC Magdeburg umgibt in dieser Spielzeit eine sehr kuriose Serie. Während die Mannschaft von Christian Titz auf fremden Plätzen das Nonplusultra ist, von 33 möglichen 28 Zähler holte, will es im eigenen Stadion so gar nicht klappen. Der FCM hat als einziges Team der gesamten Liga im eigenen Stadion noch nicht gewonnen, ist mit sieben Zählern neben Hertha BSC die schwächste Heimmannschaft der gesamten Klasse. Der Tabellenvierte kämpft mächtig gegen den Heimfluch und will ihn ausgerechnet gegen den FC besiegen. Ob das gelingt, bleibt abzuwarten. Fakt ist: Die Chancen stehen nicht schlecht, dass eine Serie am Freitagabend reißen wird (18.30 Uhr, Sky und im Liveticker bei come-on-fc.com).


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Wer ersetzt Martel?

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Mindestens vier Anwärter: Wer kann Eric Martel beim 1. FC Köln ersetzen?

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Mindestens vier Anwärter: Wer kann Eric Martel beim 1. FC Köln ersetzen?

Es hatte sich bereits am Sonntag angedeutet, am Montag dann die Gewissheit: Der Kölner Sechser fällt vorerst aus, wie lange ist unklar. Dabei ist der Kapitän der U21-Nationalmannschaft der Dauerbrenner bei den Geißböcken und eigentlich unersetzlich. Wer ersetzt Eric Martel beim 1. FC Köln?

Der Kapitän der U21-Nationalmannschaft ist unter Gerhard Struber gesetzt, im Grunde eine Art verlägnerter Arm neben Kapitän Timo Hübers. Am Sonntag trug Martel auch beim FC die Binde. Nun fällt er aus, möglicherweise für einen längeren Zeitraum. Und so stellt sich zwangsläufig die große Frage: Wer ersetzt Eric Martel beim 1. FC Köln?

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Die Einwechslung von Neo Telle überraschte wohl einige Kölner Fans am vergangenen Sonntag – gerade die, die nicht im Stadion waren. Denn diese hatten nicht gesehen, dass sich der Innenverteidiger bereits intensiv warmgemacht hatte, sich schon während der ersten 45 Minuten auf die Einwechslung vorbereitete. Doch weil Damion Downs die Führung der Kölner erzielte, musste Telle noch bis zur Halbzeit warten. Und im Grunde auch Eric Martel, der dann in der Kabine blieb. Schon am Sonntag klang FC-Trainer Gerhard Struber nicht sonderlich hoffnungsvoll – zumindest nicht so optimistisch wie bei Dejan Ljubicic, der nur einen Schlag abbekommen hatte. Und tatsächlich bewahrheitete sich am Montag die Verletzung, Martel wird dem FC erst einmal nicht zur Verfügung stehen.

Martel ist Leistungsträger und Leader

Ein bitterer Ausfall. Schließlich ist der 22-Jährige in dieser Spielzeit der absolute Dauerbrenner bei den Kölnern, sein Ausfall kaum zu kompensieren. 2171 Einsatzminuten sammelte der Sechser in dieser Saison für den 1. FC Köln auf dem Feld. Kein anderer FC-Akteur stand länger auf dem Feld. Einzig gegen Braunschweig musste der U-Nationalspieler frühzeitig vom Platz, stand sonst immer 90 Minuten auf dem Platz. Mindestens für die Begegnung gegen Magdeburg am Freitag wird Martel ausfallen, möglicherweise auch noch länger, denn es liegt eine muskuläre Verletzung vor. Und das Beispiel Tim Lemperle zeigt, wie kompliziert eine solche Geschichte je nach Schwere der Verletzung ausfallen kann. Im Raum stehen also auch einige Wochen, die der Sechser fehlen könnte.

Wie bewertet ihr die FC-Profis?

Dabei ist Martel auch in dieser Spielzeit eigentlich unersetzlich. Der 23-Jährige ist nicht nur Stammspieler und Dauerbrenner, Martel ist in erster Linie absoluter Leistungsträger – und das eben nicht nur auf der Sechs. Gleich mehrfach half der gebürtige Bayer in der Innenverteidigung aus, zuletzt eben auch gegen Schalke, als er Timo Hübers vertrat. Kein anderer Spieler bewegt sich so konstant auf hohem Niveau. Struber wird also alles andere als glücklich sein, seine Mannschaft wieder umzubauen. Und zwangsläufig stellt sich die Frage, wer den Sechser ersetzen kann. Am Sonntag startete Mathias Olesen etwas überraschend von Beginn an. Struber schätzt die Verlässlichkeit des Luxemburgers. Doch so wirklich viele Akzente setzte Olesen in dieser Saison nicht – auch nicht vor seiner Verletzung.

Kainz wieder auf die Sechs?

Eine weitere Option wäre Denis Huseinbasic. Doch der zentrale Mittelfeldspieler befindet sich aktuell nicht gerade in Topform, machte in den vergangenen Begegnungen nicht die beste Figur. Gerade gegen Braunschweig erlebte der Nationalspieler von Bosnien-Herzegowina einen ganz bitteren Nachmittag, wurde nach seiner Einwechslung wieder ausgewechselt – die Höchststrafe im Fußball. Allerdings nahm Struber anschließend die Schuld auf sich, gab zu, Huseinbasic nach seiner Verletzung schon weiter gesehen zu haben. Auch Dejan Ljubicic könnte wieder in das defensive Mittelfeld rutschen. Der Österreicher ist von Hause aus eigentlich Sechser, wird beim FC aber deutlich offensiver eingesetzt und machte bislang auch auf der Acht die bessere Figur, zuletzte spielte Ljubicic auch auf der Zehn.

Und so könnte die Wahl auch wieder auf Florian Kainz fallen, der auch am Sonntag nach seiner Einwechslung mit Defensivaufgaben betraut war. Auch Kainz fühlt sich in offensiveren Rollen deutlich wohler und ist auf der Sechs bislang nicht die optimale Lösung. So wirklich ersetzbar scheint Eric Martel beim FC nicht zu sein. Am Freitagabend wird Struber nun aber keine andere Wahl haben.


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