Zwei FC-Profis nach 3:1-Erfolg in der Kicker-Elf des Tages

Spieler des 1. FC Köln jubeln
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Zwei FC-Profis nach 3:1-Erfolg in der Kicker-Elf des Tages

Mit dem verdienten Triumpf über den 1. FC Nürnberg führen die Geißböcke die Tabelle der 2. Bundesliga gemeinsam mit der SV Elversberg und dem SC Paderborn an. Und das auch aufgrund der guten Leistungen einiger Akteure des 1. FC Köln: Zwei FC-Profis nach 3:1-Erfolg in der Kicker-Elf des Tages.

Mit dem verdienten Sieg über den 1. FC Nürnberg steht der FC erstmals in dieser Spielzeit auf einem Aufstiegsrennen. Wieder konnten gleich mehrere Spieler überzeugen beim 1. FC Köln: Zwei FC-Profis stehen nach dem 3:1-Erfolg über Nürnberg in der Kicker-Elf des Tages.

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Pünktlich zum Jahresende haben die Geißböcke einen Aufstiegsplatz eingenommen. Und gerade in der ersten 45 Minuten hat der FC gegen den 1. FC Nürnberg wohl viel von dem Fußball gezeigt, den sich Gerhard Struber bei den Kölnern vorstellt. Der FC hat mutig nach vorne gespielt, sich einige Chancen herausgearbeitet und stand auch in der Defensive über weite Strecken stabil. Die 3:0-Halbzeitführung gegen den Club war folgerichtig und absolut verdient. Vor allem Stürmer Damion Downs war einer der absoluten Aktivposten in den ersten 45 Minuten. Downs traf früh zur Führung, holte den Elfmeter zum 2:0 raus und bereitete das dritte Tor mit einem schönen Direktpass vor. „Ich habe die ganze Woche schon das Vertrauen vom Trainer bekommen und hatte dementsprechend ein gutes Gefühl heute im Spiel. Das hat sich auf jeden Fall gelohnt“, sagte der Torjäger.

Starke Leistung auf fremder Position

Gelohnt auch, weil die Leistung natürlich auch nicht dem „Kicker“ verborgen geblieben ist. Die Zeitschrift nominierte den Stürmer einmal mehr in die Elf des Spieltags. Der 20-Jährige erzielte sein siebtes Saisontor und bereitete schon zwei Tore vor, mit dem Elfmeter wären es sogar drei. Für Downs ist es in dieser Saison auch bereits die dritte Nominierung. Der Angreifer führt damit die vereinsinterne Liste gemeinsam mit Eric Martel an. Und Downs ist nicht alleine bei der aktuellen Nominierung. Denn der Kicker stellte ebenfalls Dominique Heintz in die Top-Elf. Der Abwehrspieler bereitete das 1:0 mustergültig vor, leitete das 2:0 mit einem starken Zuspiel ebenfalls ein und war auch in der Defensive eine wichtige Säule für die Geißböcke. Für Heintz war es bereits die zweite Berufung.

Die Liste führen Hamburgs Jean-Luc Dompé gemeinsam mit Asllani Fisnik von der SV Elversberg an. Der Stürmer erzielte gegen Braunschweig zwei Treffer und heimste mit einer Gala-Vorstellung seine fünfte Nominierung ein. Die Vereinswertung geht bislang an den FC mit mittlerweile 19 Berufungen. In der gesamten Saison der Bundesliga kam der FC in der Vorsaison auf 14 Nominierungen. Unter anderem schafften es Marvin Schwäbe (vier Mal) und Max Finkgräfe (zwei Mal) damals in die Elf. Die interne FC-Liste bei den noch für Köln aktiven Spielern führt Marvin Schwäbe mit neun Nominierungen souverän an. Hübers wurde im Kölner Dress bereits insgesamt sechs Mal nominiert.

Nominierungen in dieser Saison:

  • Eric Martel 3
  • Damion Downs 3
  • Linton Maina 2
  • Timo Hübers 2
  • Tim Lemperle 2
  • Dominique Heintz 2
  • Dejan Ljubicic 1
  • Leart Pacarada 1
  • Jan Thielmann 1
  • Luca Waldschmidt 1
  • Julian Pauli 1


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Einzelkritik

Tim Lemperle vom 1. FC Köln

Transfergerüchte

Dominique Heintz wieder mit einer überragenden Leistung, aber mit einem Makel

Dominique Heintz beim 1. FC Köln
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Dominique Heintz wieder mit einer überragenden Leistung, aber mit einem Makel

Dominique Heintz überragt wieder beim 1. FC Köln im Duell gegen den 1. FC Nürnberg. Der Abwehrspieler bereitet ein Tor vor, leitet den Elfmeter ein und zeigt auch in der Defensive eine sehr stabile Leistung.

Schon für seine Vorarbeit im Ligaspiel gegen Hertha BSC wurde er gefeiert. Nach der überragenden Pokal-Begegnung gegen die Alte Dame vom Trainer mit einem Rotwein verglichen, der im Alter auch immer besser werde und nun folgte ein Gala-Auftritt gegen den Club: Dominique Heintz überragt schon wieder beim 1. FC Köln.

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Nach 80 Minuten schenkte Gerhard Struber einem der Matchwinner der Begegnung einen besonderen Moment. Der Trainer des 1. FC Köln nahm Dominique Heintz gegen den 1. FC Nürnberg vom Platz. Der Innenverteidiger klatschte immer wieder in Richtung Publikum. Kein Wunder, dieses hatte sich von den Plätzen erhoben: Standing Ovations. Eine für einen Abwehrspieler doch eher seltene Geste und doch hatte sich Heintz diese absolut verdient. Schon nach dem Pokal-Erfolg über Hertha BSC vor knapp zwei Wochen hatte Struber erklärt, Heintz sei für ihn wie ein Rotwein, der immer besser werden würde. Am Sonntag schien der 31-Jährige eine neue Qualitätsstufe erreicht zu haben. Heintz hatte jedenfalls einmal mehr großen Anteil an einem Erfolg der Geißböcke.

Wie bewertet ihr die FC-Profis?

Vertragsverlängerung wurde skeptisch gesehen

Als der FC im März 24 den Vertrag mit dem Innenverteidiger verlängerte, gab es in den Sozialen Medien durchaus skeptische Reaktionen. Heintz war nach seiner Rückkehr an den Rhein Ergänzungsspieler, kam bis dahin auf acht Einsätze, im neuen Jahr auf zwei – jeweils für eine Minute. Die Verlängerung war sicherlich auch dem Registrierungsverbot geschuldet. Das Jahr endet für den Abwehrspieler mit der Position des unumstrittenen Stammspielers. Seit Wochen ist Heintz der konstanteste Innenverteidiger, überzeugt immer wieder durch starke Leistungen, gegen den Club spielte der 31-Jährige am Sonntag einmal besonders groß auf. Schon nach wenigen Minuten ließ Heintz seinen Gegenspieler mit einer einfachen Körpertäuschung einfach stehen, deutete an, das könnte sein Spiel werden.

Und das wurde es. In der sechsten Minute schickte Heintz Mitspieler Damion Downs mit einem Pass in die Tiefe, der Stürmer ließ sich nicht zwei Mal bitten: 1:0. „Man muss sagen, dass Damion es beim 1:0 auch toll macht, den Ball klasse verarbeitet“, sagte der Innenverteidiger. „Zufall ist das momentan aber nicht mehr. Wir trainieren das, das sind super Laufwege.“ Und weil das so super funktioniert hat, probierte es Heintz gleich nochmal mit einem ähnlichen Ergebnis. Wieder ging Downs, dieses Mal wurde er mehr oder weniger gelegt, der FC erhielt den Strafstoß zum 2:0. Wenn auch mit einer gehörigen Portion Glück. Ob der hohe Ball wirklich so gewollt war, weiß wohl nur Heintz. „Beim 2:0 war es einfach meine Qualität“, sagte der Abwehrspieler dementsprechend lachend nach der Begegnung.

Heintz muss gegen seinen Heimatclub passen

Der Routinier schaltete sich aber immer wieder in die Vorwärtsbewegung ein und versuchte es nach dem Wechsel auch selbst, doch sein Schuss aus der zweiten Reihe wurde noch im – aus Nürnberger Sicht – letzten Moment geblockt. Und auch die Defensivleistung war der Pfälzer einmal mehr stark. Heintz gewann zwar nur die Hälfte seiner Zweikämpfe, meist allerdings die wichtigen. Zudem klärte der Abwehrspieler aus der Box einige gefährliche Bälle. Neben Downs war der Abwehrspieler eindeutig der beste Mann auf dem Platz. „Für mich ist wichtig, dass wir als Mannschaft erfolgreich sind“, sagte Heintz, der vor wenigen Wochen in einem WDR-Podcast erst erklärt hatte, dass ihm die Mannschaft das wichtigste sei. Und so konnte den Innenverteidiger auch nicht die schmerzhafte Erinnerung aus dem Hannover-Spiel, der Rippenbruch, aus dem Konzept bringen. „Die Rippe ist okay, ich brauche immer eine Spritze vor dem Spiel, es wird aber Tag für Tag besser“, so Heintz.

Und dennoch hatte die Begegnung für den 31-Jährigen auch eine Schattenseite. Heintz kassierte die fünfte Gelbe Karte. Zwar für eine Aktion, die wohl nicht mal einen Pfiff verdient hätte, doch der Abwehrspieler hatte in den Minuten zuvor schon heftig an der Verwarnung gearbeitet. Als diese dann ausgesprochen wurde, dürfte sich die Überraschung in Grenzen gehalten haben. Besonders bitter: Der Abwehrspieler verpasst nun die Rückkehr in seine Heimat. Am Wochenende steht die Begegnung gegen den 1. FC Kaiserslautern auf dem Plan. Schon als Kind hatte Heintz den Traum für seinen Heimatclub aufzulaufen, diesen später ja auch verwirklicht. Die Rückkehr fällt daher aus. Doch aktuell geht es nur um den Erfolg der Mannschaft. „Wir haben eine gute Mischung, eine gute Balance, bleiben auch nach einem Gegentor ruhig. Wir sind erwachsener geworden“, sagt der Routinier des FC, der gerade seinen zweiten Frühling erlebt.



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Ticker zum Nachlesen

Tim Lemperle vom 1. FC Köln

Transfergerüchte

Miro Klose kam nicht in Geber-Laune – dann beschenkt sich der FC eben selbst

Jubel bei den Spielern des 1. FC Köln
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Miro Klose kam nicht in Geber-Laune – dann beschenkt sich der FC eben selbst

Mit dem verdienten 3:1-Erfolg über den 1. FC Nürnberg gehören die Kölner nun zum Spitzen-Trio. Dabei profitierte der FC sicher auch von der Leistung des Gegners. Denn das Team von Miro Klose kam gerade in der ersten Hälfte nicht an gegen den 1. FC Köln: Der FC belohnt sich für eine starke Leistung.

Eigentlich wollte der Nürnberger Coach Miro Klose das „Trömmelche“ nicht hören. Der Wunsch wurde dem Trainer aber nicht erfüllt und es klingelte gleich drei Mal beim 1. FC Köln: Der FC belohnt sich für eine starke Leistung.

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Sichtbar zufrieden nahm Gerhard Struber seine Spieler nach und nach in den Arm. Kein Wunder. Nach dem verdienten 3:1-Erfolg über den 1. FC Nürnberg steuern die Geißböcke nach holprigem Saisonauftakt auf besinnliche Weihnachtstage zu. Das war so vor wenigen Wochen noch nicht abzusehen. Doch vor dem letzten Spiel des Jahres am kommenden Sonntag (13:30 Uhr, Sky oder ab 12:15 Uhr im Liveticker von come-on-fc.com) liegen die Geißböcke gemeinsam mit der SV Elversberg und dem SC Paderborn an der Spitze der Tabelle. Und selbst wenn die Serie von mittlerweile acht ungeschlagenen Spielen am Betzenberg reißen sollte, die Kölner werden trotzdem ihr ausgelobtes Zwischenziel von „Tuchfühlung zu den Aufstiegsplätzen“ sicher erreichen. Im schlimmsten Fall liegen die Geißböcke bei einer Niederlage einen Punkt hinter dem Relegationsplatz.

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Klose: „Wir haben einen fragwürdigen Elfmeter bekommen“

Nicht ganz so erfreulich verlief der Sonntag für den 1. FC Nürnberg mit Miro Klose. Der Weltmeister von 2014 und Trainer des Clubs hatte noch vor der Begegnung angekündigt, keine Weihnachtsgeschenke verteilen zu wollen. Doch so wirklich schien seine Mannschaft diesem frommen Wunsch nicht folgen zu wollen – oder zu können. Es waren noch keine sechs Minuten gespielt, da bediente der überragende Dominique Heintz Damion Downs mit der Kopie seiner Vorarbeit zum 1:0 gegen Hertha BSC vor wenigen Wochen. Der ebenfalls stark aufspielende Stürmer nahm die Einladung des nicht attackierenden Nürnberger Abwehrspielers Finn Jeltsch dankend an, Downs wählte die kurze Ecke und FCN-Keeper Jan Reichert entschied sich einen Augenblick zu spät. „Von so einem Ball denkt der Keeper oft, dass man ihn auf das lange Eck schlenzen will. Deswegen habe ich beim Tor einfach auf das kurze Eck gezielt und dann ist er reingegangen“, sagte Downs.

Dabei wäre der Treffer von Downs durchaus zu verhindern gewesen, hätten die Nürnberger konsequenter verteidigt. Das zweite Geschenk folgte nur wenige Minuten später. Wieder spielten die Kölner einen Angriff nach einem Pass in die Tiefe, wieder ging Downs unter anderem zu Boden. Schiedsrichter Robin Braun entschied auf Strafstoß. Ganz so eindeutig war die Szene allerdings sicher nicht. Ondrej Karafiát hatte klar den Ball gespielt, wie viel Downs-Kontakt dabei war, war auch mit Hilfe der Fernsehbilder nicht zu erkennen. „Wir haben einen fragwürdigen Elfmeter bekommen, meiner Meinung nach eher ein Geschenk und es war kein Elfmeter“, so Klose. „Wir dürfen aber nicht dahinkommen, dass jeder Spieler versucht, einzuhaken, die Knie einknickt und den Elfmeter rausholt. Ich war auch Stürmer und habe Elfmeter rausgeholt. Ich weiß, wie es geht. Aber nicht so, dass wir nur den Elfmeter rausholen wollen.“

Ausgerechnet Castrop trifft gegen den FC

Klose machte Downs keinen Vorwurf, möglicherweise war der Trainer aber auch erzürnt, weil der Schiedsrichter ebenfalls in Halbzeit eins nicht auf Strafstoß entschied, als Florian Kainz im eigenen Sechzehner seinen Gegenspieler wegblockte. Sicher eine Aktion, die nicht abgepfiffen hätte werden müssen. Gemessen an dem Downs-Elfmeter hätten sich die Kölner aber auch nicht beschweren dürfen. Zu diesem Zeitpunkt führten die Kölner allerdings schon 3:0, da der FC wieder stark kombinierte und dieses Mal Denis Huseinbasic einschob. „Wir waren die ersten 35 Minuten gar nicht im Spiel“, erkannte auch Klose an. Der Wunsch nach den ausbleibenden Weihnachtsgeschenken erfüllte sich somit genauso wenig, wie die Hoffnung, das „Trömmelche“ gar nicht so oft hören zu müssen.

Der Ohrwurm dürfte sich bei dem Weltmeister in der ersten halben Stunde tief eingebrannt haben. Erst nach dem Wechsel wurde Nürnberg stärker. Und da es sich dann auch gehört, Weihnachgeschenke zu erwidern, war es dann am FC, noch einmal auszuteilen – und wenn schon, dann am liebsten an die eigene einstige Familie. Jens Castrop wurde bei einem Doppelpass zunächst nicht gestört, konnte dann ungehindert abziehen und Marvin Schwäbe griff nicht gewinnbringend ein. Der Club hatte nun mehr vom Spiel, ohne allerdings den FC ernsthaft in Gefahr zu bringen. „Wir haben nicht mehr die Intensität in die vordere Reihe bringen können. Das Spiel ist uns dann etwas weggerutscht, aber nie so, dass wir die Kontrolle verloren hätten“, brachte es Struber auf den Punkt. „In Summe war es ein verdienter Sieg, weil wir in den richtigen Phasen die richtigen Entscheidungen getroffen haben.“

Und dann hat es doch ein paar Geschenke gegeben. Gerade die ersten 45 Minuten sollen die Leistung der Kölner aber nicht schmälern. Der FC verdiente sich das 3:1 mit einer starken Offensivleistung und fährt nun in der kommenden Woche mit guten Karten und viel Selbstvertrauen nach Kaiserslautern.



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Ticker zum Nachlesen

Tim Lemperle vom 1. FC Köln

Transfergerüchte

Die FC-Einzelkritik gegen den 1. FC Nürnberg: Zwei Mal die Bestnote, aber auch vier Vieren

Damion Downs und Denis Huseinbasic bejubeln das Tor zum 3:0
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Die FC-Einzelkritik gegen den 1. FC Nürnberg: Zwei Mal die Bestnote, aber auch vier Vieren

Gegen den 1. FC Nürnberg war der FC über weite Strecken das überlegene Team. Gerade in der ersten Halbzeit zeigten die Geißböcke eine starke Leistung und ebneten da den Weg für den zweiten Tabellenplatz. Doch es gab nicht nur gute Noten für 1. FC Köln: Die Einzelkritik gegen den 1. FC Nürnberg.

Nach sieben ungeschlagenen Spielen in Folge hat der FC ein weiteres Duell gewonnen und setzt seine Serie fort. Gegen Nürnberg waren die Geißböcke das bessere Team, gerade zwei Akteure spielten sich in den Vordergrund. Deswegen fallen die Noten auch zum Teil sehr gut aus. Doch es gab nicht nur überzeugende Leistungen beim 1. FC Köln: Die Einzelkritik gegen den 1. FC Nürnberg.

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Nürnbergs Trainer Miro Klose hatte im Vorfeld des Begegnung versprochen, keine „Weihnachtsgeschenke“ zu verteilen. Die drei Treffer des 1. FC Köln sowie die eingefahrenen Punkte sind so kurz vor Ende der Hinrunde aber schon ein gefühltes Präsent. Verdient haben es sich die Kölner allerdings allemal. Denn die Offensive der Geißböcke war gerade in der ersten Halbzeit doch überzeugend und besonders effizient. Schon nach wenigen Minuten traf Damion Downs, dann erhöhte Florian Kainz vom Punkt, bevor Denis Huseinbasic seine ordentliche Leistung ebenfalls mit einem Tor krönte. „Ich finde, dass wir es dem Gegner speziell in den ersten 30 bis 40 Minuten besonders schwer gemacht haben“, sagte dementsprechend Gerhard Struber nach der Begegnung.

Wie bewertet ihr den FC?

„Wir haben es dann auch nicht mehr geschafft, die Intensität so bringen können“

Doch dem Trainer wird auch nicht entgangen sein, dass eben nicht alles gut war beim FC. „Nürnberg hat nicht aufgegeben und uns vor eine Herausforderung gestellt. Wir haben es dann auch nicht mehr geschafft, die Intensität so bringen können.“ Tatsächlich verloren die Kölner etwas den Faden. Zur Wahrheit gehört aber auch, dass der FC auch im ersten Abschnitt kurzfristig unter Druck geriet, aber sowohl das 2:0 als auch das 3:0 zum richtigen Zeitpunkt erzielte. So war den Mittelfranken der Zahn schon nach den ersten 45 Minuten weitestgehend gezogen. Nach dem Wechsel drehte der Gast nochmal auf, kam durch Jens Castrop auch ein wenig an die Kölner ran, wirklich in Gefahr gerieten die Geißböcke aber nicht mehr. Auch, weil die Defensive der Kölner insgesamt wieder eine ordentliche Partie zeigte.

Unterm Strich setzten sich die Kölner hochverdient durch, fuhren damit den fünften Sieg in den vergangenen sechs Spielen ein und sind damit weiterhin das Team der Stunde. Gemeinsam mit dem SC Paderborn und der SV Elversberg gehen gleich drei Teams punktgleich an der Spitze in den letzten Spieltag des Jahres. Der Vorsprung auf vier beträgt zwei Zähler.

So bewerten wir die FC-Profis gegen den 1. FC Nürnberg

Marvin Schwäbe Einzelkritik

Musste gegen Emreli nach gut 20 Minuten das erste Mal richtig zupacken und tat das souverän. War auch gegen Yilmaz ein sicherer Rückhalt. Ab und an mussten Mitspieler eingreifen, da war der Keeper chancenlos. Beim Gegentreffer von Castrop sah der Keeper aber alles andere als sicher aus. Selbst wenn die Kugel flatterte.

Eric Martel Einzelkritik

Überragende Passquote von 98 Prozent. War in der Zweikämpfen nicht ganz so sicher wie zuletzt und gewann auch weniger als die Hälfte. Wurde unter anderem von Tzimas zu Beginn einmal empfindlich ausgetanzt. Hielt seine Abwehr aber erneut ordentlich zusammen und kam Dank seiner Offensivwege auch auf knapp elf Kilometer Laufleistung.

Einzelkritik Timo Hübers

Es wirkt so, als habe der eigentliche Abwehrchef die größten Probleme mit der Umstellung auf Dreierkette. Wieder kein besonders gutes Spiel, wieder in einigen Aktionen ein Unsicherheitsfaktor. Verlor von 18 Zweikämpfen elf. Nürnberg kam meist über seine Seite.

Dominique Heintz Einzelkritik

Überragendes Spiel! Fiel mit einem ersten Kabinettstückchen nach zwei Minuten auf, krönte seine Leistung mit einem Tunnel gegen Sevcik. Spielte zunächst einen ersten starken Pass in die Tiefe auf Downs, der das 1:0 erzielte, spielte auch den nächsten Ball auf Downs, der so den Elfmeter rausholte. Stand in der Defensive meist, wenn auch nicht immer ganz sicher.

Fiel lange nicht sonderlich auf, weil seine Seite von beiden Teams zu selten bespielt wurde. Leitete aber das 3:0 mit einem Pass auf Kainz ein. Stand in der Defensive gleich mehrfach genau richtig. Erst bei einer gefährlichen Hereingabe von Jeltsch, dann bei Justvans Kopfball auf der Linie.

Wieder ein seltsames Spiel des Österreichers. Fiel in der Vorwärtsbewegung trotz der starken Offensivleistung in den ersten 45 Minuten gar nicht auf. Stand in der Defensive aber sicher, stopfte Löcher und lief erwartungsgemäß fiel.

War in der Defensive nicht immer so sicher wie gewohnt, gewann nur neun seiner 22 Zweikämpfe. Schaltete sich aber immer wieder mit klugen Pässen und Aktionen in die Vorwärtsbewegung ein. Krönte eine gute Offensivleistung mit seinem souveränen Tor zum 3:0.

Sorgte für viel Tempo auf der rechten Seite und suchte immer wieder den Weg in die Offensive. Traf dort aber zu oft die falsche Entscheidung. Holte sich eine unnötige Gelbe Karte ab und ging dann nach einem weiteren Foulspiel und einer starken Rettungsaktion mit Hacke und auf der Linie vom Platz.

Linton Maina, 1. FC Köln, Einzelkritik, 3-

Wieder ein Aktivposten beim FC, wieder oft im finalen Pass zu ungenau. Manchmal ist ein Haken weniger vielleicht mehr. Dennoch ein insgesamt ordentlicher Auftritt.

Damion Downs Einzelkritik

Zeigte bereits nach sechs Minuten, dass er vielleicht dann doch schon mehr als „nur“ ein Rohdiamant ist. Ganz stark bei der Führung, genauso stark beim Rausholen des Elfmeters und bei der Vorlage des 3:0. Fiel wie die gesamte Kölner Mannschaft nach dem Wechsel ab.

Florian Kainz Einzelkritik

Legte sich zunächst einen Ball viel zu weit vor und sorgte wohl für die ersten Sorgenfalten, dass es vielleicht nicht das Spiel des Ex-Kapitän werden könnte. Drehte dann aber mal so richtig auf und hatte sichtbar Spaß am Spiel. Traf souverän vom Punkt. Spielte immer wieder richtig starke Bälle, wie den Doppelpass den Thielmann dann zu eigensinnig vergab. Oder den Pass auf Downs, der zum 3:0 auflegte. Hatte ein wenig Glück, dass sein Block in Halbzeit eins nicht zum Elfer für Nürnberg führte. Tauchte nach dem Wechsel dann ein wenig ab und fiel erst wieder mit einem Distanzschuss auf.

Einzelkritik Obuz 4

Kam für die letzte halbe Stunde für den verwarnten Jan Thielmann. Hatte dann aber überhaupt keinen Einfluss aufs Spiel.

In die Bewertung fließen alle Spieler mit ein, die mindestens eine halbe Stunde der regulären Spielzeit auf dem Platz standen.

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Spielbericht

Liveticker zum Nachlesen

Struber: „Nur, weil wir jetzt eine Serie haben, werden wir uns sicher nicht zurücklehnen.“

Gerhard Struber vom 1. FC Köln
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Struber: „Nur, weil wir jetzt eine Serie haben, werden wir uns sicher nicht zurücklehnen.“

Der 1. FC Köln spielte im Kölner Stadion am Sonntagmittag 3:1 gegen den 1. FC Nürnberg und steht damit aktuell auf Platz zwei der Tabelle. Nach dem Spiel äußerten sich unter anderem Damion Downs und FC-Trainer Gerhard Struber vom 1. FC Köln: Die Stimmen zum Spiel gegen Nürnberg.

Am Sonntagmittag fuhr der FC gegen Nürnberg einen weiteren Sieg ein. Damion Downs, Florian Kainz (Foul-Elfmeter) und Denis Huseinbasic holten sich die nächsten Scorerpunkte beim 1. FC Köln: Die Stimmen zum Spiel gegen Nürnberg.

Die ersten 30 bis 40 Minuten haben wir es dem Gegner richtig schwer gemacht in ihr Spiel zu kommen, weil es uns gelungen ist, in den In-Fights ein Stück weit robuster dazwischen zu gehen und so auch den Nürnbergern für ihr Ballbesitzspiel den Schneid abgekauft haben. Von der Positionierung her haben wir sehr viel richtig gemacht. Wir sind vom Timing her im richtigen Moment hinter ihre letzte Linie gekommen. Im Umschalten haben wir uns super schnell wegkombiniert.

In der zweiten Halbzeit haben sie versucht, uns nochmal vor Herausforderungen zu stellen mit ihrem Ballbesitz. Das Spiel ist uns da ein Stück weit mehr weggerutscht, aber es war nie so, dass wir die Kontrolle verloren haben. Ein verdienter Sieg, weil wir in den richtigen Phasen die richtigen Entscheidungen getroffen haben und die richtigen Tugenden an den Tag gelegt haben.

Was uns stark gemacht hat ist, dass wir bei uns geblieben sind. Auch in Momenten, wo es etwas turbulenter war. Jeder weiß, dass wir das Personal und das System verändert haben mit der ein oder anderen Anpassung. Jetzt gilt es, die Dinge zu konservieren, dran zu bleiben, zu verbessern. Nur, weil wir jetzt eine Serie haben, werden wir uns sicher nicht zurücklehnen.

Gerhard Struber

Gerhard Struber vom 1. FC Köln
Dejan Ljubicic vom 1. FC Köln. (Foto: Photo by Christof Koepsel/Getty Images)

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Bewertet die FC-Profis

Ich habe die ganze Woche schon das Vertrauen vom Trainer bekommen und hatte dementsprechend ein gutes Gefühl heute im Spiel. Das hat sich auf jeden Fall gelohnt. Es ist dann gut rausgekommen mit dem Tor, einen Elfer rausgeholt und einen Assist.

Ich habe Spaß am Fußball. Wenn man Spaß hat, dann funktionieren Sachen einfach besser für mich. Und dass es heute gut gelaufen ist, das ist natürlich umso besser.

Von so einem Ball denkt der Keeper oft, dass man ihn auf das lange Eck schlenzen will. Deswegen habe ich beim Tor einfach auf das kurze Eck gezielt und dann ist er reingegangen.

Zum Foul: Für mich war es im Spiel so, dass ich den Ball einfach nochmal vorlegen wollte. Ich war schon ein bisschen weit und habe dann einen Kontakt gespürt und konnte dann nicht mehr weiterlaufen.

Zu Tim Lemperle: Wir sind sehr sehr gut und sehr sehr eng. Wir reden auch sehr viel miteinander, haben ein gutes Verhältnis. Auch allgemein in der Mannschaft habe ich genauso das Vertrauen, als wäre ich ein erfahrener Spieler. Deshalb macht es einfach Spaß, mit den Jungs zu kicken.

Damion Downs

Es ist ein super Gefühl! Jetzt stehen wir mal da oben, das fühlt sich richtig gut an. Wir müssen weiter unsere Punkte sammeln und das Jahr mit einem Dreier beenden. Wir haben eine sehr gute erste Halbzeit gespielt. Hätten sogar noch ein, zwei Tore mehr schießen können. Die zweite Halbzeit war nicht mehr so gut, aber da war Nürnberg auch deutlich besser. Da haben wir uns schwerer getan. Aber so ist das, wenn man 3:0 führt und der Gegner dann alles aufbringt.

Dass ich den Elfmeter schießen, das war abgesprochen. Ich hätte schon im letzten Spiel gerne geschossen, aber da Dejo drei Tage vorher getroffen hatte, war klar, dass er ihn schießen würde. Die letzten Jahre habe ich immer geschossen und eine gute Quote. Ich freue mich darüber, dass ich ein Tor gemacht habe.

Florian Kainz

Der FC hat es sehr interessant gemacht, gegen ihn zu spielen. Meine Mannschaft hat leider zwei Gesichter gezeigt, war die ersten 35 Minuten überhaupt nicht da. Im Spiel nicht so aktiv und agil wie ich mir das gewünscht hätte. Dann bist du halt Ruck Zuck mal 3:0 hinten. Wir haben einen fragwürdigen Elfmeter bekommen, meiner Meinung nach eher ein Geschenk und es war kein Elfmeter, aber wir haben schon mit dem Schiedsrichter gesprochen und Köln hat es angeblich gecheckt. Das müssen wir hinnehmen. In der zweiten Halbzeit haben wir dann viel mehr Fußball gespielt.

Miroslav Klose

Die ersten 45 Minuten waren scheiße. Ich hatte das Gefühl, wir hatten ein bisschen Angst. Wir hatten eine super Trainingswoche hinter uns, die Mannschaft war so heiß wie selten. Aber erst, als wir dann nichts mehr zu verlieren hatten in der Halbzeit zwei haben wir dann angefangen, den Fußball, den wir können, zu spielen. Das reicht halt hier in Köln nicht.

Zum Elfmeter: Ist 100 Prozent Ball, dafür braucht man keinen Videobeweis. Das sehen Sie auch so, oder?

Jens Castrop (1. FC Nürnberg)

Spielbericht FC gegen Nürnberg

Liveticker zum Nachlesen

1. FC Köln springt nach überragender erster Halbzeit auf Platz zwei

Jubelnde Spieler beim Duell des 1. FC Köln gegen den 1. FC Nürnberg
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1. FC Köln springt nach überragender erster Halbzeit auf Platz zwei

Der FC baut seine Serie weiter aus: Der 1. FC Köln gewinnt gegen den 1. FC Nürnberg 3:1, bleibt damit auch im achten Pflichtspiel in Serie ungeschlagen und springt vor allem auf Platz zwei. Gegen den Club trafen Damion Downs, Florian Kainz und Denis Huseinbasic für den FC, auf der anderen Seite war ausgerechnet Jens Castrop erfolgreich.

Der FC fährt als Tabellenzweiter, punktgleich mit Spitzenreiter Elversberg, am kommenden Sonntag zum 1. FC Kaiserslautern. Der 1. FC Köln gewinnt gegen den 1. FC Nürnberg nach einer überragenden ersten Halbzeit 3:1. Schon früh brachte Damion Downs den FC in Führung, Florian Kainz per Strafstoß und Denis Huseinbasic erhöhten noch vor dem Wechsel, das Tor von Jens Castrop brachte die Kölner nicht mehr in Bedrängnis.

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Gerhard Struber nahm im Vergleich zum 1:0 gegen Regensburg nur eine Veränderung vor. Und das notgedrungen. Für den verletzten Tim Lemperle rotierte Damion Downs in die Anfangsformation. Der Kölner Coach sagte bereits vor der Begegnung, dass den Ausfall des Toptorjägers die gesamte Mannschaft auffangen müsse. Und das tat das Team. Zunächst war es dann „Rohdiamant“ Downs, der früh netzte. Dominique Heintz spielte den Ball aus der eigenen Hälfte in die Tiefe. Downs nahm sich die Kugel, zog ins Zentrum und visierte die kurze Ecke an: 1:0 (6.). Der FC war richtig gut im Spiel, kontrollierte das Geschehen und setzte nach. Wieder schickte Heintz den Stürmer mit einem langen Ball, wieder setzte sich Downs gut durch und wurde im letzten Moment von den Beinen geholt. Schiedsrichter Robin Braun entschied auf Strafstoß. Florian Kainz verwandelte vom Punkt sicher (17.).

Wie bewertet ihr die FC-Profis?

FC dreht auf, Castrop verkürzt

Erst nach und nach kam der Club besser in die Begegnung. Unter anderem kam Mahir Emreli in der Box komplett blank aus zehn Metern zum Abschluss, doch Marvin Schwäbe war zur Stelle (19.). Auch Jeltsch kam ungehindert von der linken Seite zur Flanke, die Kugel durchquerte die Box und Leart Pacarada hielt gerade noch so den Fuß hin (29.). Der Club drehte in dieser Phase so richtig auf und der FC gab die passende Antwort. Der stark aufspielende Kainz schickte Downs, der Stürmer legte quer und Denis Huseinbasic dem Keeper die Kugel durch die Beine (31.). Nürnberg gab sich nicht auf. Unter anderem musste Schwäbe gegen Tzimas parieren (38.). Doch der FC war weiterhin gefährlicher. Einen Pass von Thielmann verpasste Kainz nur um Millimeter (38.). Nach einer Ecke legte Timo Hübers Huseinbasic den Ball vor die Füße, doch Nürnbergs Reichert war schneller (40.).

Klose stellte schon zur Halbzeit um, brachte mit Florian Flick einen Sechser für Stürmer Emreli. Doch der FC gab auch weiterhin den Ton an und wollte offenbar mehr. Linton Maina, Dejan Ljubicic und Downs probierten es im Sechzehner, wurden aber geblockt. Nach einem Freisoßt aus dem Halbfeld zog auch Heintz aus der Distanz ab, verzog aber zu deutlich (51.). Der FC war weiterhin souverän und suchte den Weg nach vorne. Das Tor fand aber der Gegner. Und da ausgerechnet der Ex-Kölner Jens Castrop. Nach einem tollen Doppelpass zog der U21-Nationalspieler ab, Schwäbe konnte den Ball nicht entscheidend parieren, sah bei dem Flatterball aber auch nicht besonders glücklich aus (59.). Nürnberg steigerte sich, witterte nun die Chance. Unter anderem suchte erneut Castrop den Abschluss aus der Box, traf aber nur das Außennetz (67.).

Keine Gefahr mehr in der Schlussphase

Auf der anderen Seite probierte es nochmal Kainz aus 17 Metern, doch der Schuss kam zu zentral und Reichert musste nur zupacken (72.). Gerhard Struber brachte für die Schlussphase gleich vier weitere frische Kräfte. Unter anderem wurden mit Mark Uth, Luca Waldschmidt und Steffen Tigges gleich mehrere Offensivkräfte gebracht. Doch so richtig gefährlich wurden die Kölner nicht mehr. Auf der anderen Seite war aber auch beim Gegner nicht mehr viel drin. Der FC klettert durch den Erfolg weiter nach oben, bleibt im achten Spiel in Folge ungeschlagen. Am kommenden Sonntag fährt der FC also auf einem Aufstiegsplatz zum letzten Spiel des Jahres zum 1. FC Kaiserslautern.


FC: Schwäbe – Heintz (80. Bakatukanda), Martel, Hübers – Pacarada, Ljubicic, Huseinbasic, Thielmann (58. Castrop) – Kainz (80. Uth), Maina – Downs – Tore: 1:0 Downs (6.), 2:0 Kainz (17., FE), 3:0 Huseinbasic (31.), 3:1 Castrop (59.)


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Julian Pauli vom 1. FC Köln

Ticker zum Nachlesen

Tim Lemperle vom 1. FC Köln

Transfergerüchte

Liveticker 1. FC Köln – 1. FC Nürnberg: FC gewinnt verdient 3:1

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Liveticker 1. FC Köln – 1. FC Nürnberg: FC gewinnt verdient 3:1

Der FC ist nun bereits acht Spiele ungeschlagen, denn es gab gegen Nürnberg den nächsten Erfolg. Die Geißböcke empfingen den Club im Kölner Stadion. Alle wichtigen Infos gibt es hier im Liveticker zum Duell des 1. FC Köln gegen den 1. FC Nürnberg.

Am Sonntagmittag war der 1. FC Nürnberg zu Gast beim 1. FC Köln. In den vergangenen Ligaspielen lief es im Hinblick auf die Punkteausbeute rund für den FC. 13 Zähler aus fünf Spielen machen den FC zum Spitzenreiter der Formtabelle und die Geißböcke legten nach. Gerhard Struber musste seine Mannschaft wie bereits gegen Regensburg umbauen. Alle wichtigen Infos gibt es hier im Liveticker zum Duell des 1. FC Köln gegen den 1. FC Nürnberg.

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Die Begegnung ist mittlerweile beendet. Den Spielbericht gibt es hier!

Match Score
1. FC Köln
Position: 1
Matchday 15 (1st Leg) |Sun, Dec 15, 2024 | 1:30 PM
3:1
RheinEnergieStadion
Referee: Robin Braun
1. FC Nürnberg
Position: 11
Match Timeline
Dejan Ljubičić
Yellow Card
85
Steffen Tigges (Damion Downs)
Substitution
83
Luca Waldschmidt (Linton Maina)
Substitution
83
Mark Uth (Florian Kainz)
Substitution
80
Elias Bakatukanda (Dominique Heintz)
Substitution
80
76
Nick Seidel (Stefanos Tzimas)
Substitution
76
Rafael Lubach (Caspar Jander)
Substitution
72
Michal Sevcik (Ondrej Karafiat)
Substitution
59
Jens Castrop
Goal
Marvin Obuz (Jan Thielmann)
Substitution
58
Jan Thielmann
Yellow Card
55
50
Berkay Yılmaz
Yellow Card
46
Florian Flick (Mahir Emreli)
Substitution
Dominique Heintz
Yellow Card
41
38
Florian Pick (Berkay Yılmaz)
Substitution
Timo Hübers
Yellow Card
33
Denis Huseinbašić
Goal
31
Florian Kainz
Goal
17
Damion Downs
Goal
6
Match Commentary
90′ + 4′
Das Spiel ist aus. Der FC gewinnt nach einer überragenden ersten Halbzeit gegen Nürnberg. Am kommenden Sonntag geht es zum letzten Spiel der Hinrunde nach Kaiserslautern.
90′ + 3′
Noch eine Minute. Das sieht nach Platz zwei in der Tabelle aus für den FC.
90′
Es gibt nochmal 4 Minuten Nachspielzeit.
88′
Waldschmidt verzieht aus der zweiten Reihe.
87′
Freistoß für Pacarada von der linken Seite. Flick klärt vor dem einschussbereiten Hübers.
85′
Yellow Card
Yellow Card for 1. FC Köln
Dejan Ljubičić
Gelb für Dejo.
85′
Serra kommt nach einem Freistoß aus dem Halbfeld zum Kopfball. Verzieht aber deutlich.
83′
Substitution
Steffen Tigges
For Damion Downs
Tigges bekommt nochmal Einsatzzeit.
83′
Substitution
Luca Waldschmidt
For Linton Maina
Waldschmidt kommt.
80′
Substitution
Mark Uth
For Florian Kainz
Uth kommt für Kainz.
80′
Substitution
Elias Bakatukanda
For Dominique Heintz
Auch Struber wechselt.
78′
Heintz mit einer tollen Einzelaktion, schickt Maina. Der schlägt in der Box einen Haken zu viel.
76′
Substitution
Nick Seidel
For Stefanos Tzimas
Doppelwechsel.
76′
Substitution
Rafael Lubach
For Caspar Jander
Wechsel bei Nürnberg.
75′
Wieder kommt Flick zum Abschluss. Dieses Mal aus der Distanz. Die Kugel kommt flach aufs linke Eck, rauscht aber am Pfosten vorbei.
72′
Kainz wird nach einem tollen Solo von Maina im Zentrum angespielt und der Offensivspieler zieht aus 18 Metern ab. Reichert kann locker zugreifen.
72′
Substitution
Michal Sevcik
For Ondrej Karafiat
Nürnberg wechselt.
70′
Die Nürnberger fordern Elfmeter, Justvan zieht ab, Pacarada bekommt den Ball an den Arm, aber der war angelegt.
69′
Flick foult, Pacarada mit dem Freistoß. Der bleibt aber ungefährlich.
67′
Castrop kommt erneut in der Box zum Abschluss. Doch der Ex-Kölner trifft nur das Außennetz.
65′
Elversberg führt aktuell in Braunschweig. Stand jetzt wären die Kölner damit Zweiter.
59′
1:1
Goal for 1. FC Nürnberg
Jens Castrop
Ausgerechnet Casdtrop. Der ehemalige Kölner kommt nach einem Doppelpass frei zum Schuss. Die Kugel ist 20 Meter unterwegs, Schwäbe berührt den Ball, kann ihn aber nicht entscheidend retten. Da sah der Keeper gar nicht gut aus.
58′
Substitution
Marvin Obuz
For Jan Thielmann
Thielmann geht vom Platz, für ihn kommt Marvin Obuz.
57′
Thielmann rettet da auf der Linie mit der Hacke. Da wäre Schwäbe nicht dran gekommen. Jeltsch kommt nach einer Ecke zum Abschluss, trifft den Ball nicht sauber und macht ihn so gefährlich. Thielmann ist da und geht anschließend vom Feld.
56′
Flick kommt zum ersten Abschluss der Mittelfranken im zweiten Abschnitt. Der wird zur Ecke geklärt.
55′
Yellow Card
Yellow Card for 1. FC Köln
Jan Thielmann
Thielmann unterbindet einen Konter.
54′
Wieder ganz stark gespielt über Maina und Kainz. Der Ball des Österreichers kommt aber in der Box nicht an.
51′
Heintz! Einen Freistoß aus dem rechten Halbfeld faustet Reichert vor die Füße des Kölner Innenverteidigers. Der zieht mal aus 17 Metern ab und verzieht richtig.
50′
Yellow Card
Yellow Card for 1. FC Nürnberg
Berkay Yılmaz
Der Nürnberger stempelt Thielmann.
47′
Der FC direkt mit so etwas wie Scheibenschießen. Maina, Ljubicic und Downs treffen aber allesamt nur Gegenspieler.
46′
Substitution
Florian Flick
For Mahir Emreli
Nürnberg wechselt. Ein Stürmer geht, ein Mittelfeldspieler kommt.
46′
Weiter geht's und der Club wechselt. Sichert Klose schon ab?
45′ + 3′
Pause in Köln. Was für ein tolles Spiel. Der FC spielt richtig gut nach vorne, überzeugt im Offensivspieler. Downs, Kaint und Huseinbasic treffen für den FC. Zwar sieht das Hinten nicht immer richtig sicher aus, doch aktuell halten sich die Sorgen mal so richtig in Grenzen. Weiter so! Come on FC!!!!
45′ + 2′
Das war knapp. NAch einer Ecke kommt Justvan frei zum Kopfball. Schwäbe hätte wohl keine Chance gehabt, doch Pacarada steht erneut richtig und klärt für seinen Keeper.
45′
Es gibt 2 Minuten oben drauf.
44′
Für Heintz geht es aber weiter.
43′
Heintz liegt nach einem Kontakt mit Knoche am Boden und muss behandelt werden. Hoffentlich nicht die angebrochene Rippe…
42′
Für Heintz ist es die fünfte Gelbe Karte. Er wird also ausgerechnet gegen Lautern fehlen. Bitter…
41′
Yellow Card
Yellow Card for 1. FC Köln
Dominique Heintz
Die hat sich Heinz nach dem dritten Foul verdient.
40′
Das war knapp. Der FC mit einer Ecke, die kommt zu Hübers, der aber keinen Druck hinter den Ball bekommt. Die Kugel rollt vor den Fuß von Huseinbasic, doch Reichert ist schneller.
38′
Substitution
Florian Pick
For Berkay Yılmaz
Erneuter Wechsel.
38′
Thielmann geht über die rechte Seite und spielt den Ball in die Box. Kainz verpasst ganz knapp. Schade. Das hat sich der Ex-Kapitän eigentlich verdient. Tolles Spiel bis jetzt.
37′
Martel bekommt die Kugel von der Grundlinie zurückgelegt und zieht ab, wird aber geblockt.
35′
Der Treffer fiel mal so richtig zum perfekten Zeitpunkt. Nürnberg drehte da die letzten Minuten ordentlich auf.
33′
Yellow Card
Yellow Card for 1. FC Köln
Timo Hübers
Der Kölner Kapitän legt Castrop, meckert, sieht Gelb. Der Freistoß touchiert das Außennetz.
31′
3:1
Goal for 1. FC Köln
Denis Huseinbašić
Und da scheppert es erneut. Kainz spielt einen überragenden Pass in den Lauf von Maina, der querlegt. Huseinbasic spielt die Kugel durch die Hosenträger: 3:0!
30′
Da war mehr drin. Kainz schickt Thielmann nach einem schicken Doppelpass. Thielmann geht Richtung Box und hat drei Anspielstationen, die er aber übersieht. Der Ball aus spitzem Winkel ist nicht gefährlich.
28′
Nürnberg dreht mal richtig auf. Jeltsch geht über die linke Seite und kann flanken. Pacarada ist da unmittelbar vor der Linie noch gerade so mit einem Fuß dazwischen. Wichtig.
25′
Wieder so eine starke Aktion von Kainz im Mittelfeld. Bringt nicht viel ein, sieht aber richtig gut aus.
22′
Kainz dreht mal mit ner schicken Zidane-Drehung auf, wird dann aber von Castrop gestoppt. Der Österreicher hat sichtbar Bock.
19′
Zum ersten Mal muss Schwäbe richtig eingreifen. Emreli bekommt den Ball in die Box gepasst und hat dort viel Platz. Den Schuss aus zehn Metern pariert der Keeper stark. Die anschließende Ecke führt zum nächsten Abschluss. Doch der Ball knallt ans Außennetz.
18′
Was für ein perfekter Start. Gerne so weiter!
17′
2:1
Goal for 1. FC Köln
Florian Kainz
Ganz souverän verwandelt Kainzi! Der Ex-Kapitän peilt die linke Ecke an, Reichert entscheidet sich für die andere Seite.
15′
ELFMETER! Downs wird wieder geschickt und kommt dann in der Box zu Fall. War es ein Elfer? Mal sehen.
12′
Tzimas hat leichtes Spiel mit Martel und kann flanken. Die Hereingabe findet aber weder Mit- noch Gegenspieler.
9′
Maina legt die Kugel an zwei Gegnern vorbei und geht hinterher. Das war ein bisschen viel des Guten. Aber warum nicht?
8′
Und damit ist der FC für den Moment Spitzenreiter. Mal sehen, ob es so bleibt. Wir wären dabei!
6′
1:0
Goal for 1. FC Köln
Damion Downs
DOWNS MACHTS! Nach einem Ball in die Tiefe geht Downs über die linke Seite in die Box. Der Stürmer zieht ins Zentrum und trifft ins kurze Eck. Da sah Reichert nicht so gut aus. EGAL! 1:0!!!!
4′
Kainz legt sich im Mittelfeld den Ball zu weit vor, daraus entsteht der erste Nürnberger Angriff. Doch die Flanke von Tzimas landet bei Schwäbe.
3′
Ein eher ruhiger Beginn. Bislang spielt sich viel im Mittelfeld ab.
1′
Der Ball rollt. Der FC spielt in Weiß, Nürnberg in Grau. Der Gast stößt an.
Starting Lineup: 3-4-3
1
Schwäbe
4
Hübers
33
Yellow Card
Timo Hübers
6
Martel
3
Heintz
41
Yellow Card
Dominique Heintz
80
Substitution
Dominique Heintz
Elias Bakatukanda
17
Paçarada
8
Huseinbašić
31
Goal
Denis Huseinbašić
7
Ljubičić
85
Yellow Card
Dejan Ljubičić
29
Thielmann
55
Yellow Card
Jan Thielmann
58
Substitution
Jan Thielmann
Marvin Obuz
37
Maina
83
Substitution
Linton Maina
Luca Waldschmidt
42
Downs
6
Goal
Damion Downs
83
Substitution
Damion Downs
Steffen Tigges
11
Kainz
17
Goal
Florian Kainz
80
Substitution
Florian Kainz
Mark Uth
Substitutes
40
Jonas Urbig
TW
18
Rasmus Carstensen
RV
35
Max Finkgräfe
LV
38
Elias Bakatukanda
80
Substitution
Dominique Heintz
Elias Bakatukanda
IV
16
Marvin Obuz
58
Substitution
Jan Thielmann
Marvin Obuz
RM
9
Luca Waldschmidt
83
Substitution
Linton Maina
Luca Waldschmidt
ST
13
Mark Uth
80
Substitution
Florian Kainz
Mark Uth
ST
21
Steffen Tigges
83
Substitution
Damion Downs
Steffen Tigges
ST
Cheftrainer: 
Gerhard Struber
Starting Lineup: 3-4-3
1
Reichert
4
Jeltsch
31
Knoche
44
Karafiat
72
Substitution
Ondrej Karafiat
Michal Sevcik
2
Villadsen
20
Jander
76
Substitution
Caspar Jander
Rafael Lubach
17
Castrop
59
Goal
Jens Castrop
21
Yılmaz
50
Yellow Card
Berkay Yılmaz
38
Substitution
Berkay Yılmaz
Florian Pick
10
Justvan
30
Emreli
46
Substitution
Mahir Emreli
Florian Flick
9
Tzimas
76
Substitution
Stefanos Tzimas
Nick Seidel
Substitutes
26
Christian Mathenia
TW
3
Danilo Soares
LV
33
Nick Seidel
76
Substitution
Stefanos Tzimas
Nick Seidel
IV
6
Florian Flick
46
Substitution
Mahir Emreli
Florian Flick
DM
18
Rafael Lubach
76
Substitution
Caspar Jander
Rafael Lubach
DM
19
Michal Sevcik
72
Substitution
Ondrej Karafiat
Michal Sevcik
OM
32
Tim Janisch
RM
7
Florian Pick
38
Substitution
Berkay Yılmaz
Florian Pick
LM
23
Janni Serra
ST

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Der FC im Umbruch?

Tim Lemperle vom 1. FC Köln

Aktuelle Transfergerüchte

Kurioses Bundesliga-Debüt: Robin Braun feierte mit dem 1. FC Köln eine ungeplante Premiere

Robin Braun leitete erst eine Begegnung des 1. FC Köln
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Kurioses Bundesliga-Debüt: Robin Braun feierte mit dem 1. FC Köln eine ungeplante Premiere

Am Sonntag empfängt der FC den Club zum letzten Heimspiel des Jahres. Schiedsrichter Dr. Robin Braun pfeift die Begegnung des 1. FC Köln gegen den 1. FC Nürnberg. Bislang leitete der Unparteiische erst eine Begegnung der Geißböcke. Und selbst das war so nicht geplant.

Mit einem Erfolg über den Club können die Kölner am Sonntag einen Aufstiegsplatz einnehmen. Der DFB hat die Ansetzung für die Begegnung bereits bekannt gegeben: Schiedsrichter Dr. Robin Braun pfeift die Begegnung des 1. FC Köln gegen den 1. FC Nürnberg. Für den Schiedsrichter ist es die zweite Partie mit FC-Beteiligung und die erste wird der Schiedsrichter wohl nicht vergessen.

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Denn eigentlich war der Wuppertaler für die Begegnung der TSG Hoffenheim gegen den FC im April 23 gar nicht vorgesehen. Eigentlich sollte ein anderer Unparteiischer die Bundesliga-Partie leiten. „Beim Bundesligaspiel TSG Hoffenheim gegen FC Köln kommt es zu einer kurzfristigen Änderung im DFB-Schiri-Team: Der ursprünglich vorgesehene Schiedsrichter Benjamin Brand kann die Partie wegen einer allergischen Reaktion nicht leiten, für ihn springt Dr. Robin Braun ein“, twitterte der DFB dann aber eine gute Stunde vor der Begegnung in Sinsheim. Braun war eigentlich als Vierter Offizieller eingeplant, avancierte dann aber zum Schiedsrichter der Begegnung. Für den heute 28-Jährigen das Bundesliga-Debüt. Und die zweite Partie ließ lange auf sich warten.

Wenig Erfahrung mit Robin Braun

Erst vor drei Wochen leitete der Unparteiische wieder eine Begegnung im Fußball-Oberhaus. Braun war Schiedsrichter der Partie von Borussia Mönchengladbach gegen den FC St. Pauli. Die „Fohlen“ setzten sich 2:0 durch. In der 2. Bundesliga ist der 28-Jährige dagegen besonders erfahren. Mittlerweile kommt der Schiedsrichter auf 178 Einsätze in der zweiten Klasse. Insofern hat der Schiedsrichter auch schon einige Begegnungen des Kölner Gegners gepfiffen. Sieben Partien des 1. FC Nürnberg leitete der Schiedsrichter. Vier dieser Spiele gingen an den Club, allerdings auch allesamt bei den Mittelfranken. Von den drei Auswärtsspielen konnte Nürnberg keins gewinnen. Zuletzt war Braun der Schiedsrichter beim 8:3-Kantererfolg der Klose-Elf im Duell gegen Regensburg.

Doch auch die Kölner Erinnerung an Braun ist eine gute. Denn der FC setzte sich damals in Heidenheim mit 3:1 durch. Und der Schiedsrichter entscheid schon früh auf Strafstoß für die Geißböcke. Florian Kainz verwandelte sicher. Anschließend erhöhten Davie Selke und Jan Thielmann auf 3:0, bevor Kasper Dolberg noch einmal verkürzte. Unabhängig des Schiedsrichters ist die Bilanz gegen Nürnberg nicht die beste. Die Kölner haben von den vergangenen zehn Ligaspielen acht verloren, die anderen beiden gewonnen.


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Der Plan mit „Gazi“

Transfergerüchte

Struber muss erneut umbauen – So könnte der FC gegen Nürnberg starten

Gerhard Struber beim Training des 1. FC Köln
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Struber muss erneut umbauen – So könnte der FC gegen Nürnberg starten

Am Sonntagmittag empfängt der FC den 1. FC Nürnberg. Gegen den Tabellenzwölften wollen die Geißböcke nachlegen. FC-Trainer Gerhard Struber wird erneut umstellen müssen. Julian Pauli und Tim Lemperle fallen aus beim 1. FC Köln: So könnte der FC gegen Nürnberg starten.

Je nach Ausgang des Duells zwischen dem Tabellenführer Paderborn und Magdeburg, könnte der FC mit einem Sieg gegen Nürnberg die Tabellenspitze übernehmen. Auf dem Papier für die Geißböcke eine lösbare Aufgabe, aber ein Selbstläufer wird das nicht. Und Gerhard Struber wird erneut umbauen müssen beim 1. FC Köln: So könnte der FC gegen Nürnberg starten.

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Auch am vorletzten Spieltag der Hinrunde wird FC-Verteidiger Julian Pauli nach seiner Verletzung aus dem Pokalspiel gegen Hertha BSC noch nicht einsatzbereit sein. FC-Coach Gerhard Struber und sein Team tendieren beim Stammspieler noch in Richtung Pause, „weil die Anzeichen noch nicht ganz verschwunden sind, er noch nicht 100 Prozent fit ist und die Intensitäten gehen kann, die wir uns vorstellen“, so Struber. „Wir wollen überhaupt kein Risiko eingehen.“ Klare Worte, die einen Einsatz des Defensivmannes eigentlich ausschließen. So muss der Trainer erneut auf den Abwehrspieler verzichten. Nachdem bereits gegen Jahn Regensburg Eric Martel seinen Platz auf der Sechs verließ, um erneut einen guten Job in der Kölner Innenverteidigung zu machen, spricht auch gegen Nürnberg viel für diese Variante.

Wer spielt im Zentrum?

Elias Bakatukanda wird für Struber wohl keine wirkliche Alternative sein. Denn obwohl Struber den Youngster als „Rohdiamant“ sieht, habe es bei ihm auch „in den vergangenen Wochen und Monaten in Spielen noch nicht die Verlässlichkeit und Konstanz gegeben, wo wir sagen, er ist schon so weit“, so Struber am Freitag. Somit sollte Martel wohl gesetzt sein und Struber muss in der Zentrale vom eigentlichen Plan umplanen. Mathias Olesen trainierte am Samstag nicht mit. Der Nationalspieler Luxemburgs hatte bereits während der Woche mit Rückenbeschwerden zu kämpfen und setzte zeitweilig im Training aus. Ob Olesen im Kader stehen wird, ist fraglich, ein Startelf-Einsatz unwahrscheinlich. Der Coach wird wohl wahrscheinlich wieder auf Florian Kainz setzen, der sich gegen Regensburg durch einen Assist auszeichnen konnte.

Dass Struber nur mit einem Sechser agiert, ist ebenso eine Möglichkeit, aber eher unwahrscheinlich. Der 1. FC Nürnberg ist ein spielstarkes Team und Struber wird das Zentrum zuhalten wollen. Somit ist die Variante mit Denis Huseinbasic und Dejan Ljubicic die wahrscheinlichere. Im Sturm wird Damion Downs wohl durch den Ausfall von Tim Lemperle seine Chance in der Startelf bekommen. „Damion hat jetzt am Wochenende die Chance, unter Beweis zu stellen, dass er wieder einen Schritt nach vorne macht“, so Struber. Auf der Außenbahn hat Struber zwischen Max Finkgräfe und Leart Pacarada die Qual der Wahl. Pacarada erhielt in der Liga zuletzt den Vorzug. Rechts wird wohl Jan Thielmann die Außen übernehmen. In der Offensive bleibt neben Downs noch eine Position. Luca Waldschmidt ist wieder einsatzfähig, ob er nach seinen eher schwachen Leistungen in den vergangenen Partien aber den Vorzug vor dem stabilen Linton Maina bekommt, ist mehr als fraglich.

Das Spiel gibt es auch im Liveticker auf come-on-fc.com. Der Ticker startet mit der Vorberichterstattung bereits um 12:15 Uhr.

1. FC Köln: So könnte der FC gegen Nürnberg spielen


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Spieler des 1. FC Köln freuen sich.

Transfergerüchte

FC ohne Sieg gegen Top-Ten

Die Konkurrenz patzt: Für den 1. FC Köln ist der Sprung an die Spitze drin

Die Spieler des 1. FC Köln jubeln nach dem Pokalerfolg
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Die Konkurrenz patzt: Für den 1. FC Köln ist der Sprung an die Spitze drin

Gute Voraussetzung für die Geißböcke nach den Samstagnachmittag-Spielen der 2. Bundesliga. Der 1. FC Köln kann mit einem Sieg über Nürnberg die Tabellenführung übernehmen. Denn die Konkurrenz patzte am Samstagnachmittag.

Im Heimspiel gegen den 1. FC Nürnberg können die Geißböcke am Sonntag ihre Serie von sieben ungeschlagenen Spielen weiter ausbauen. Gleichzeitig winkt nicht nur ein Aufstiegsplatz, der 1. FC Köln kann mit einem Sieg über Nürnberg sogar die Tabellenführung übernehmen.

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Und das, weil die Konkurrenz einmal mehr patzte. Am Freitagabend setzte sich der Karlsruher SC nach zwischenzeitlichen Schwierigkeiten noch gegen Jahn Regensburg 4:2 durch und damit auch wieder vor den FC, die Kölner rutschten einen Rang in der Tabelle ab. Am Samstagnachmittag ging es dann noch einen Platz runter. Und dennoch kann der FC an die Spitze springen. Denn Tabellenführer Paderborn kam beim 1. FC Magdeburg nicht über ein 1:1-Unentschieden hinaus, sah sogar zwischenzeitlich wie der sichere Verlierer aus. Philipp Hercher hatte den Gastgeber in Führung gebracht, bevor Raphael Obermair ausglich. Damit behaupteten die Ostwestfalen die Tabellenspitze, liegen drei Punkte vor dem FC – und das bei einer Tordifferenz von +6 – und das jeweils. Der FC würde also mit einem fünften 1:0-Erfolg im sechsten Duell am SCP vorbeiziehen.

Wie bewertet ihr die FC-Profis?

Der 1. FC Köln kann die Tabellenführung übernehmen

Den Ausrutscher des Spitzenreiters wusste die direkte Konkurrenz aber nicht zu nutzen. So verpasste Fortuna Düsseldorf den Sprung an die Spitze. Die Rheinländer kamen beim FC Schalke ebenfalls nicht über ein 1:10 hinaus. Düsseldorf war nach dem Treffer von Dawid Kownacki zunächst auf Erfolgskurs, bevor Moussa Sylla für Königsblau das 1:1 erzielte. Düsseldorf kletterte damit zwar auf Rang drei, bleibt aber zwei Zähler hinter Paderborn und einen vor dem rheinischen Nachbarn. Die Fortuna hat von den vergangenen acht Spielen nur eins gewonnen. Und auch der Hamburger SV kommt weiterhin nicht so recht in Fahrt. Die Rothosen spielten beim SSV Ulm ebenfalls nur 1:1. Die Führung von Aaron Keller glich Davie Selke aus. Daniel Elfadli sah noch die Gelb-Rote Karte, doch der HSV rettete den Punkt.

Am Abend hat zunächst der 1. FC Kaiserslautern die Chance, die Tabellenführung zu übernehmen. Allerdings treffen die Roten Teufel auf den SV Darmstadt. Keine leichte Aufgabe, neben dem FC sind nur Lautern und die Lilien in den vergangenen fünf Spielen ohne Niederlage geblieben. Sollte Lautern nicht gewinnen, würden die Kölner mit einem Sieg auf Platz eins springen. Allerdings spielen zeitgleich auch Elversberg in Braunschweig und Hannover in Fürth. Beide Teams liegen vor dem FC. Heißt: Stand jetzt würde Köln mit einem Sieg im schlechtesten Fall mit Platz vier und einem Punkt Rückstand ins letzte Spiel des Jahres gegen Kaiserslautern gehen. Die Begegnung gegen Nürnberg müssen die Kölner aber erst einmal gewinnen und das wird schwer genug.


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Kaderlücken aufgedeckt

Tim Lemperle vom 1. FC Köln

Lemperle Wechsel im Winter?