Tom Krauß bewirbt sich für einen Stammplatz beim 1. FC Köln – was bedeutet das für Eric Martel?

Tom Krauß überzeugt zunehmend
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Tom Krauß bewirbt sich für einen Stammplatz beim 1. FC Köln – was bedeutet das für Eric Martel?

In den Begegnungen gegen die Bayern und Mainz war er einer der besten Kölner, hatte am Erfolg gegen die Rheinhessen einen großen Einfluss. Damit gibt der Sechser eine Bewerbung ab. Tom Krauß erhöht beim 1. FC Köln den Konkurrenzkampf.

Lukas Kwasniok bezeichnete ihn später als Gamechanger. Tatsächlich veränderte sich die Spieldynamik nach seiner Einwechslung. Tom Krauß erhöht beim 1. FC Köln den Konkurrenzkampf. Und das offensichtlich auch auf bisherige Stammspieler wie Eric Martel.

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Im Fokus standen mit Doppeltorschütze Ragnar Ache oder Neuverpflichtung Jahmai Simpson-Pusey nach den aufreibenden 90 Minuten gegen Mainz andere. Den Unterschied machte beim 2:1-Erfolg aber auch ein zentraler Mittelfeldspieler: Tom Krauß kam zur zweiten Halbzeit für Eric Martel und der 24-Jährige veränderte die Spieldynamik. Schon gegen die Bayern war der Sechser einer der absoluten Lichtblicke und hatte sich eigentlich einen Einsatz von Beginn an verdient. Doch zum einen hatte Lukas Kwasniok Sorge vor einer Verschlechterung der leicht lädierten Hüfte des Spielers, zum anderen kehrte mit Martel einer der absoluten Leistungsträger der aktuellen Saison nach abgesessener Sperre zurück.

Krauß für Kwasniok der Gamechanger

„Bis gestern Mittag war er noch in der Startelf“, sagte Lukas Kwasniok über Neuzugang Krauß nach dem Mainz-Spiel. „Ich habe mich dann aber entschlossen, mehr Körpergröße auf das Feld zu bringen und wollte ihn lieber am Ende des Spiels auf dem Platz haben.“ So kam mit Martel ein Spieler, auf den man wohl nur ungerne verzichtet. Doch der 23-Jährige war gegen Mainz nicht so recht bei der Sache, fand nicht ins Spiel und ließ sich beim 0:1 ungewöhnlich leicht vernaschen. Martels Auftritt wirkte insgesamt fahrig und auch deswegen war die Begegnung für den Mittelfeldspieler nach 45 Minuten beendet. So kam eben Krauß und wurde für den Kölner Coach zum „Gamechanger“. Kwasniok lobte vor allem die Energie, die der 24-Jährige in die Begegnung brachte.

Und so stellt sich natürlich durchaus die Frage, ob Krauß nicht auch gegen den SC Freiburg einen Startelf-Platz verdient hat. Nach den vergangenen beiden Spielen eigentlich schon. Eigentlich, weil Krauß den Kölner Trainer wohl in eine gewisse Not bringt. Denn auch in der Innenverteidigung hat Kwasniok keinen großen Grund, die Mannschaft umzustellen. Was würde also mit Eric Martel passieren, wenn Krauß in der Startelf steht? Eine Frage, die angesichts der aktuellen Vertragssituation des Kölner Sechsers durchaus interessant sein könnte. Immerhin läuft Martels Kontrakt im kommenden Sommer aus und zumindest nach außen ist noch keine Entscheidung darüber gefallen, wie es dann für den gebürtigen Bayer in der kommenden Spielzeit weitergeht. Zuletzt hieß es, dass diese erst nach der Schließung des Winter-Transferfenster fallen werde.

Wie geht es weiter mit Eric Martel?

Martel hatte im Trainingslager in Bad Waltersdorf im Sommer angekündigt, dass er die Entwicklung in der Hinrunde abwarten wolle. Abwarten, wohin die Reise der Geißböcke, aber auch seine eigene Reise beim FC geht. Bislang war der 23-Jährige unumstrittener Stammspieler, stand immer in der Startelf (abgesehen von der Gelb-Sperre gegen die Bayern). Die Rolle von Martel in der Anfangsformation scheint plötzlich gar nicht mehr so sicher zu sein. Und die sportliche Entwicklung? Die Kölner stehen nach dem 2:1-Erfolg über Mainz mit 20 Zählern und Rang zehn nach dem 18. Spieltag ordentlich da. Allerdings werden die stürmischen Wochen vor Weihnachten und um den Jahreswechsel sicherlich auch an dem Sechser nicht einfach vorbei gegangen sein. Aktuell scheint noch alles möglich.

Krauß kratzt zumindest an der zentralen Position in der Formation der Geißböcke. Wie der „Kölner Stadt-Anzeiger“ am Montag berichtet hat, braucht der 24-Jährige nur noch einen Einsatz, damit die Kaufpflicht des FC greift – wenn die Kölner denn die Klasse halten. Daran wird der FC natürlich alles setzen und ein Tom Krauß in dieser Form wohl in der Anfangsformation.


Noch keine Diagnose bei Jahmai Simpson-Pusey: Fällt nun auch der Neuzugang beim 1. FC Köln aus?

Jahmai Simpson-Pusey droht auszufallen
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Noch keine Diagnose bei Jahmai Simpson-Pusey: Fällt nun auch der Neuzugang beim 1. FC Köln aus?

Er ist der Lichtblick bei der und die Antwort auf die Verletzungsmisere der Kölner Hintermannschaft. Am Dienstag musste der Engländer das Training frühzeitig abbrechen. Eine Diagnose wird erst am Mittwoch erwartet beim 1. FC Köln: Fällt Jahmai Simpson-Pusey nun ebenfalls aus?

Er ist wohl die große Überraschung des Winter-Transfers, doch nun wird auch der 20-Jährige möglicherweise von der Kölner Abwehr-Misere heimgesucht. Der Engländer musste am Dienstag die Trainingseinheit abbrechen beim 1. FC Köln: Fällt Jahmai Simpson-Pusey ebenfalls aus? Eine Diagnose steht noch aus.

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Eine Sorgenfalte wird sich sicherlich auf der Stirn des Kölner Trainers breit gemacht haben. Nach einer knappen Viertelstunde musste Jahmai Simpson-Pusey die Einheit am Dienstag abbrechen. Der Abwehrspieler griff sich beim Warmmachen an den Oberschenkel, musste behandelt werden. Der 20-Jährige probierte es erneut, musste aber das Training abbrechen. Beim FC steht eine genaue Diagnose noch aus. Erst am Mittwoch werde man weitersehen, heißt es aus dem Geißbockheim. Es kann also gut sein, dass es sich nur um eine Vorsichtsmaßnahme handelt. Ein Ausfall wäre für den Youngster bitter und käme für die Geißböcke wohl zur Unzeit. Denn gerade erst hat sich die Personalsituation in der Kölner Defensive leicht verbessert.

Martel zurück in die Innenverteidigung?

Mit Eric Martel und Rav van den Berg kehrten erst zum vergangenen Spieltag zwei Defensivakteure zurück. Martel erwischte gegen Mainz eins seiner schwächeren Spiele, wurde zur Halbzeit zu recht ausgewechselt – allerdings auf der Sechs. Sollte Simpson-Pusey wirklich ausfallen, wäre der gebürtige Straubinger sicherlich die erste Wahl. Aber auch van den Berg brennt nach seiner Rotsperre aus dem Union-Spiel auf eine Rückkehr auf den Platz. Zwar trainierten Dominique Heintz und Joel Schmied am Dienstag noch im Reha-Bereich, doch die Chancen stehen gut, dass es bei den beiden Rekonvaleszenten noch im Januar eine Rückkehr ins Mannschaftstraining geben könnte. Heintz hatte sich gegen Ende des Trainingslagers in La Nucia verletzt, Schmied im Spiel gegen Frankfurt im November.

Der Schweizer hatte in La Nucia im Interview mit come-on-fc.com erklärt, dass er spätestens im Februar wieder angreifen wolle. Nun könnte es schon im Januar die Rückkehr geben. Der FC ist in dieser Spielzeit von einem enormen Verletzungspech geplagt. Vor dem Duell gegen Mainz hatten die Kölner Innenverteidiger im Schnitt rund 50 Prozent aller Spiele verletzungsbedingt verpasst. FC-Coach Lukas Kwasniok hatte zuletzt erklärt, er wolle endlich mal die Spieler dort einsetzen, wofür er sie eigentlich eingeplant habe.


Der 1. FC Köln sagt Coloni-Ja zur Olympia-Bewerbung: „Ein Gedanke, den wir beim FC jeden Tag leben“

Jörn Stobbe bei der Kickoff-Veranstaltung zur Kölner Olmypia-Bewerbung
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Der 1. FC Köln sagt Coloni-Ja zur Olympia-Bewerbung: „Ein Gedanke, den wir beim FC jeden Tag leben“

Am Montag wurde in der Kölner Lanxess-Arena der Grundstein für die Bewerbung der Olympischen Spiele 2036, 2040 oder 2044 gelegt. Mit dabei ein Vertreter des 1. FC Köln: Präsident Jörn Stobbe setzt sich für Olympia ein. Ob „KölnRheinRuhr“ ins Rennen geschickt wird, entscheiden die Bürger.

Mit einer Werbekampagne soll die Bevölkerung auf eine mögliche Olympia-Bewerbung eingestimmt werden. Mit dabei ist auch der 1. FC Köln: FC-Präsident Jörn Stobbe setzt sich für Olympia ein.

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Wenn man so will legte Markus Rehm am Montagnachmittag den Grundstein für Olympia – zumindest für die Bewerbung um die Olympischen Spiele in Köln und dem Umland. Der Leichtathlet löste vor der Lanxess-Arena eine Lichtershow aus, die als Beginn der Werbekampagne für die Ausrichtung des wohl größten sportlichen Wettbewerbs zu verstehen ist. Der Plan ist es, die Spiele in den Jahren 2036, 2040 oder 2044 nach Deutschland zu holen. Nicht nur das, wenn es nach der Landesregierung NRW geht nach Köln und in die Region Rhein-Ruhr. Dementsprechend heißt die Bewerbung nun auch „KölnRheinRuhr“. Köln soll als sogenannte „Leading City“ eine besondere Rolle zukommen, zahlreiche Wettbewerbe würden in der Domstadt ausgetragen werden.

„Deshalb unterstützen wir als 1. FC Köln die Bewerbung“

So auch Teile des Olympischen Fußballturniers und das natürlich im Stadion, in dem der 1. FC Köln seine Heimspiele austrägt. Dementsprechend hatte es sich auch FC-Präsident Jörn Stobbe nicht nehmen lassen, an der Veranstaltung im Wohnzimmer der Kölner Haie teilzunehmen. „Olympia an Rhein und Ruhr wäre eine riesengroße Chance für unsere gesamte Region“, sagte der 60-Jährige auf Anfrage von come-on-fc.com. „Richtig angegangen, würden die Olympischen Spiele einen Quantensprung in Sachen Infrastruktur und Wachstum für ganz NRW bedeuten, der weit über den Sport hinaus wirkt.“ So soll die gesamte Region von den Spielen profitieren. „Olympia verbindet Menschen und Nationen – ein Gedanke, den wir beim FC jeden Tag leben. Besonders wichtig ist uns dabei, dass das vorliegende Konzept konsequent die Nachhaltigkeit in den Vordergrund stellt“, so der Präsident weiter. „Deshalb unterstützen wir als 1. FC Köln die Bewerbung von Rhein-Ruhr mit unserer Heimatstadt als ‚Leading City‘ aus voller Überzeugung und mit großer Freude.“

Bürgerentscheid im April

Große Freude herrscht allerdings nicht überall. Hohe Kosten, Probleme mit der Nachhaltigkeit, Sorgen vor Bau-Ruinen – Olympische Bewerbungen sorgen generell für zahlreiche Diskussionen in der Bevölkerung. Auch in Köln gibt es ganz sicher nicht nur Befürworter der Spiele im Rheinland und Ruhrgebiet. Deswegen hat der Deutsche Olympische Sportbund (DOSB) im Dezember seine „Bewertungsmatrix“ beschlossen. Ein wichtiger Aspekt ist darin die Akzeptanz der Bevölkerung. Kein Wunder, 2015 hatte diese per Bürgerentscheid eine Bewerbung in Hamburg abgelehnt, 2013 für Winterspiele 2022 in München. Im Oktober hatte es in der Hauptstadt Bayerns einen weiteren Entscheid gegeben. Dieser ging mit mehr als 65 Prozent pro Olympia aus. München wird sich also vor dem DOSB bewerben.

Am 19. April wird es in allen beteiligten NRW-Kommunen ebenfalls einen Bürgerentscheid geben. Sollte dieser auch pro Olympia ausfallen, wird auch „KölnRheinRuhr“ eine Option werden. Der DOSB trifft im September die Entscheidung, wer für Deutschland ins Rennen zieht. Zusätzlich zu München und dem Rheinland und Ruhrgebiet werfen auch Berlin und Hamburg ihren Hut in den Ring. Neben der Werbekampagne für die Spiele, gibt es natürlich auch Kampagnen gegen die Ausrichtung in Köln und Co. So zum Beispiel „Nolympia Köln“ des BUND.


Zwei Spieler fehlen beim Training des 1. FC Köln: Personal-Update zur Freiburg-Vorbereitung

Lukas Kwasniok beim Training des 1. FC Köln
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Zwei Spieler fehlen beim Training des 1. FC Köln: Personal-Update zur Freiburg-Vorbereitung

Am Dienstagnachmittag ist der FC in die Vorbereitung auf das Auswärtsspiel in Freiburg gestartet. Allerdings mussten einige Spieler beim Auftakt des 1. FC Köln passen: Said El Mala und Denis Huseinbasic fehlen krank.

Mit viel Selbstvertrauen und Schwung ist der FC am Dienstag in die Vorbereitung auf die Begegnung gegen den SC Freiburg am Sonntagabend gestartet – allerdings fehlten Spieler des 1. FC Köln: Said El Mala und Denis Huseinbasic fehlen krank

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Die große Krise hat der FC am Samstagnachmittag im Heimspiel gegen Mainz abgewendet. Nach acht sieglosen Spielen in Serie haben die Geißböcke endlich wieder gewonnen – zum ersten Mal seit Anfang November (4:1 gegen den Hamburger SV). Nun startet die Vorbereitung auf die kommende Aufgabe. Und die hat es ebenfalls in sich. Der FC ist am Sonntag zu Gast beim SC Freiburg. Im Hinspiel feierten die Kölner ebenfalls einen überraschend deutlichen 4:1-Erfolg und verwandelten das eigene Stadion in ein Tollhaus. An der Dreisam dürfte es wohl spannender werden. Zum Auftakt in die Vorbereitung musste FC-Trainer Lukas Kwasniok allerdings ohne zwei Spieler auskommen. Said El Mala und Denis Huseinbasic hatten sich für die erste Einheit der Woche krank gemeldet.

Zwei Einheiten unter Ausschluss der Öffentlichkeit

Wann die beiden Profis zurückkehren, ist noch nicht klar. Allerdings ist bis Sonntag noch Zeit. Nach wie vor befinden sich die Langzeitverletzten Luca Kilian und Timo Hübers im Reha-Training. Beide haben sich schwere Knieverletzungen zugezogen und werden noch Monate fehlen. Ein wenig schneller sollte es bei Joel Schmied und Dominique Heintz gehen. Die beiden Innenverteidiger werden wohl spätestens im Februar wieder voll dabei sein. Im Training verletzte sich dann Jahmai Simpson-Pusey offenbar am Oberschenkel. Der Engländer ging frühzeitig vom Platz. Über die Schwere der Verletzung gibt es noch keine Auskunft.

Am Mittwochvormittag trainieren die Kölner ein weiteres Mal öffentlich. Am Donnerstag erhält die Mannschaft noch einmal einen Tag frei, bevor es dann an Freitag und Samstag noch Trainingseinheiten unter Ausschluss der Öffentlichkeit geben wird. Die Begegnung am Sonntagabend (17:30 Uhr) gibt es bei come-on-fc.com ab 16:15 Uhr im Liveticker. Der Sportclub kam am vergangenen Wochenende nicht über ein 2:2-Unentschieden gegen Augsburg hinaus und belegt in der Tabelle den achten Platz. Mit einem Erfolg würden die Kölner die Lücke zu der Mannschaft von Julian Schuster verkürzen, überholen kann der FC die Freiburger bei vier Zählern Rückstand nicht.


Alessio Castro-Montes eröffnet taktische Mittel – und verschafft dem 1. FC Köln auf dem Transfermarkt Luft

Alessio Castro-Montes im Spiel des 1. FC Köln
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Alessio Castro-Montes eröffnet taktische Mittel – und verschafft dem 1. FC Köln auf dem Transfermarkt Luft

Mit Alessio Castro-Montes haben die Kölner spät im Sommer eine Neuverpflichtung präsentiert, die erst jetzt gefühlt zu einer wird. Der Schienenspieler scheint endlich angekommen zu sein. Alessio Castro-Montes eröffnet dem 1. FC Köln neue Möglichkeiten.

Im Herbst vergangenen Jahres spekulierten die ersten bereits über einen schnellen Abschied, auch vom Transfer-Flop war die Rede. Nun scheint sich das Blatt zu wenden. Alessio Castro-Montes eröffnet dem 1. FC Köln ganz neue Möglichkeiten.

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So wirklich war mit dieser Leistungsexplosion wohl nicht zu rechnen. Alessio Castro-Montes ist beim FC wohl der große Gewinner des Trainingslagers in La Nucia. In Spanien setzte FC-Trainer Lukas Kwasniok in den Einheiten den Fokus hauptsächlich auf Spielformen, ließ immer wieder Abläufe einstudieren. Der Belgier wusste offenbar um seine Chance, gab alles. Dass Castro-Montes aber besonders hervorstach, war vom Seitenrand nicht zwingend auszumachen. Als Kwasniok nach dem Testspiel gegen Lugano davon sprach, dass er eine Formation starten ließ, die so ebenfalls im ersten Pflichtspiel des Jahres auflaufen könne, schwangen noch immer Zweifel mit, dass damit auch die letzte Neuverpflichtung des Sommers gemeint sein könne.

Schwieriger Start

Denn der Belgier ist in der Hinrunde alles andere als positiv aufgefallen. Für rund zwei Millionen Euro war der Spieler vom belgischen Meister Union Saint-Gilloise nach Köln gewechselt. Kwasniok hatte die Latte selbst hochgelegt, als er in dem Spieler im Training eine Mischung aus Messi und Neymar ausgemacht haben wollte. Zwei Wochen und drei Pflichtspiele später sieht die Welt aber ein wenig anders aus. Castro-Montes stand gegen Heidenheim und nun gegen Mainz in der Startelf und der 28-Jährige hat geliefert: Drei Assists in den beiden Spielen. „Ich bin sehr glücklich, dass ich jetzt mehr Chancen bekomme, zu spielen“, sagte Castro-Montes. „Ich habe jetzt die Chance genutzt, als ich sie bekommen habe und hoffe, dass es nun auch so weitergeht.“

Das werden die Kölner Verantwortlichen auch hoffen. „Alessio hatte sicherlich keinen ganz so einfachen Start bei uns und nicht so die Einsatzzeiten, wie er sich das selbst auch erhofft hat. Manchmal braucht der ein oder andere Spieler ein paar Wochen länger, um irgendwo anzukommen“, sagte Thomas Kessler. Castro-Montes eröffnet den Geißböcken ganz neue Türen. Bis zur Winterpause hatte der FC genau einen Treffer nach einer Flanke erzielt, gehörte damit erwartungsgemäß zu den schlechtesten Teams der Liga. Im Jahr 2026 sind vier Flanken-Tore dazugekommen. Besser sind nur Augsburg (10), Dortmund (10), Hoffenheim (7), Stuttgart (7) und die Bayern (6). Castro-Montes steuerte zwei Hereingaben zu Toren bei. Dabei gehören die Kölner durchaus zu den Mannschaften, die viel und oft flanken, nur ließen die Treffer eben auf sich warten. „Ich weiß, dass ich gute Flanken schlagen kann“, betonte der Belgier nach dem Spiel gegen Mainz, obwohl er die zum Ausgleich mit seinem vermeintlich schwächeren Fuß brachte.

„Seine Flanken sind überragend“

Die Leistungssteigerung nimmt den FC-Bossen aber auch Druck vom Kessel. Denn der FC hatte sich eigentlich nach einem weiteren Schienenspieler umgeschaut. Ein „Wingback“ als Backup für Sebastian Sebulonsen und Kristoffer Lund. Nun aber scheint Castro-Montes gerade dem zwischenzeitlich kriselnden Lund ein wenig den Rang abzulaufen. „Dass er ein guter Fußballer ist, wussten wir bereits, als wir ihn verpflichtet haben“, sagte Kessler und betonte, dass er Qualitäten habe, die dem FC weiterhelfen. Das fand auch Ragnar Ache, der eine der Flanken eben zum 1:1 gegen Mainz verwertete. „Seine Flanken sind einfach überragend. Wenn er den Ball hat, versuche ich immer, im Strafraum in eine gute Position zu kommen“, erklärte der Stürmer.


Innenverteidiger für den 1. FC Köln: Die Konkurrenz arbeitet an Stefan Posch – was ist mit Sebastiaan Bornauw?

Stefan Posch denkt über seinen Abschied aus Como nach
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Innenverteidiger für den 1. FC Köln: Die Konkurrenz arbeitet an Stefan Posch – was ist mit Sebastiaan Bornauw?

Dem Vernehmen nach sollen die Geißböcke an einer Verpflichtung von Stefan Posch interessiert gewesen sein. Doch es gibt Konkurrenz im Buhlen um den Abwehrspieler und die scheint aus verschiedenen Gründen die Nase vorn zu haben. Auch der Name Sebastiaan Bornauw hält sich. Sucht der 1. FC Köln noch einen Innenverteidiger?

Der ganz große Druck scheint durch die Verpflichtung von Jahmai Simpson-Pusey und die Rückkehr einiger Spieler vom Deckel. Doch noch immer halten sich Gerüchte über mögliche Gespräche. Ganz vom Tisch ist die Suche nach einem erfahrenen Innenverteidiger wohl noch nicht. Unter anderem wurde Stefan Posch gehandelt. Es soll sogar schon Gespräche gegeben haben. Wie heiß das Interesse noch ist, ist indes unklar. Zumal auch die Lage bei Sebastiaan Bornauw nicht geklärt ist. Sucht der 1. FC Köln überhaupt noch einen Innenverteidiger?

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Es hat nicht viel gefehlt und Como hätte der AC Milan am vergangenen Mittwoch ein Beinchen im Titelrennen gestellt. Doch der Tabellenzweite setzte sich am Ende nach Rückstand doch noch 3:1 durch. Stefan Posch saß bei den Norditalienern 90 Minuten nur auf der Bank, wieder einmal. Eine Situation, die der Abwehrspieler bekanntlich zu gerne ändern würde. Am Montagabend gewann Como dann bei Lazio Rom – mit Posch. Der Österreicher wurde nach 45 Minuten eingewechselt. So wirklich glücklich wird der Defensivspieler dennoch nicht gewesen sein. Für Posch geht es um die Teilnahme an der Weltmeisterschaft in den USA, in Kanada und Mexiko. Österreich trifft im Juni auf Jordanien, Argentinien und Algerien. Ein Traum für Posch, der seit 2019 für die A-Nationalmannschaft aufläuft und eigentlich Stammspieler war. Doch die Konkurrenz ist groß und die mangelnde Spielzeit in Como wird sich sicher auf seine Rolle bei der ÖFB-Auswahl auswirken.

Legt der FC überhaupt noch einmal nach?

Nicht umsonst strebt der Abwehrspieler einen Wechsel in die Bundesliga an. Posch will wieder mehr Einsatzzeit haben, sich auch für die Nationalmannschaft weiter in Stellung bringen. Gleich drei Bundesligisten haben ihr Interesse angeblich hinterlegt. Neben dem 1. FSV Mainz, dem FC Augsburg eben auch der FC. Dem Vernehmen nach soll es auch schon Kontakt, sogar die ersten Gespräche gegeben haben. Immerhin waren die Geißböcke zum Jahresbeginn auf der Suche nach einem erfahrenen Innenverteidiger und im Dialog mit weiteren Verstärkungen, wie es heißt. Doch ein Wechsel nach Köln erscheint zumindest nicht die wahrscheinlichste Variante. Denn beim FC würde sich die Situation des Österreichers nicht unbedingt verbessern.

Zumindest ist die Konkurrenz eine besonders große. Rav van den Berg gilt fit eigentlich als gesetzt, Jahmai Simpson-Pusey drängt sich geradezu auf und mit Spielern wie Eric Martel, Sebastian Sebulonsen oder dem bald wiederkehrenden Joel Schmied hätte Posch doch einige Mitbewerber um wenige Plätze. Eine Einsatzgarantie wird der Abwehrspieler sicherlich nicht erhalten. Zumindest bei Mainz scheinen die Chancen für den Innenverteidiger, der in Como als Rechtsverteidiger ran muss, da durchaus größer zu sein. Entschieden ist zwar noch nichts, aktuell erscheint es auch nicht sicher, ob die FC-Bosse überhaupt noch einmal im Defensivverbund nachlegen wollen. Die Personalsituation hat sich bei den Geißböcken jedenfalls deutlich entspannt und sowohl Lukas Kwasniok als auch Thomas Kessler betonten zuletzt, dass weitere Neuverpflichtungen nicht zwingend nötig seien, man die Augen aber offen halte.

Wie geht es weiter mit Sebastiaan Bornauw?

Und der Blick aus den Augenwinkeln ruht wohl nach wie vor noch auf Sebastiaan Bornauw. Mit dem Belgier waren sich die Kölner bekanntlich so gut wie einig. Der Abwehrspieler kam bei Leeds United lange nicht vor, spielte zuletzt aufgrund von Verletzungen und erhielt dafür auch das Lob seines Trainers Daniel Farke – aber anscheinend keine Freigabe. Doch so wirklich überzeugt scheint der Coach nicht zu sein. Bornauw kam in den vergangenen beiden Spielen jeweils eine Minute zum Einsatz. Zu wenig aus Sicht des Belgiers, der aufgrund der mangelnden Einsatzzeit überhaupt erst einen Wechsel in Betracht gezogen hat. Bornauw ist mit seiner Spielzeit unglücklich, will sich wieder in den Fokus spielen. Das scheint bei Leeds trotz guter Leistungen nicht zu gelingen.

Zuletzt setzte Farke lieber auf James Justin, der zu Saisonbeginn ebenfalls wenig Einsatzzeit bekam. In Nordengland wird der 27-Jährige als gefühlter Neuzugang gefeiert. Die Situation von Bornauw wird dadurch nicht besser. Englische Medien spekulieren mit einem Abgang des Belgiers, obwohl die Peacocks offenbar Abstand von einem Danilho-Doekhi-Transfer nehmen wollen. Zumindest soll Leeds nicht bereit sein, die kolportiert geforderten rund zehn Millionen Euro nach Berlin zu überweisen. Dennoch geht man im Vereinsumfeld davon aus, dass Bornauw noch ein Leihkonstrukt eingehen werde. Ob das allerdings nach Köln führt, scheint offen. Beim FC ist der ganz große Druck erst einmal vom Kessel. Das bedeutet aber nicht, dass es keine Neuverpflichtung geben wird. Nur kann man am Geißbockheim ein wenig auf Zeit spielen. Das Transferfenster schließt Anfang Februar.

Ausnahme oder Entwicklungsschritt? Der 1. FC Köln gewinnt erstmals ein Spiel mit mehr Ballbesitz

Ragnar Ache im Spiel gegen den FSV Mainz 05
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Ausnahme oder Entwicklungsschritt? Der 1. FC Köln gewinnt erstmals ein Spiel mit mehr Ballbesitz

Gegen Mainz 05 kam es beim FC zu einer Premiere in dieser Saison: Trotz mehr Ballbesitz gewannen die Geißböcke das Spiel. Und das sogar mit einigen schön herausgespielten Chancen in der zweiten Halbzeit: Der 1. FC Köln überzeugt erstmals auch mit viel Ballbesitz.

Bisher in der Saison taten sich die Geißböcke immer schwer, wenn der Gegner ihnen den Ball überließ. Gegen Mainz war das in der zweiten Hälfte erstmals anders: Der 1. FC Köln überzeugt erstmals auch mit viel Ballbesitz. Ist die zweite Halbzeit ein Zeichen für einen Entwicklungsschritt oder wird sie doch eher die Ausnahme bleiben?

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Die Erleichterung am vergangenen Samstag war groß bei allen im FC-Umfeld. Nach acht sieglosen Partien konnte der FC gegen Mainz endlich wieder mal drei Punkte einfahren. Aber nicht nur deswegen war der Sieg gegen die 05er ein besonderer: Zum ersten Mal in dieser Spielzeit gewannen die Geißböcke, obwohl sie mehr Ballbesitz als der Gegner hatten. 59 zu 41 Prozent zeigte die Statistik am Ende für die Kölner an. Und gerade in der zweiten Hälfte wussten die Domstädter auch etwas mit dem Ballbesitz anzufangen. Bei allen anderen vier Siegen zuvor in dieser Saison hatte dagegen der Gegner noch mehr Spielanteile gehabt.

Häufig Probleme gegen tief stehende Gegner

Wenn sich die anderen Mannschaften jedoch mehr zurückzogen und dem FC das Spiel überließen, taten sich die Kölner immer schwer. Sie kamen nur zu wenigen Chancen, weil ihnen die Kreativität im Spiel mit dem Ball fehlte. So fanden sie gegen gut gestaffelte Defensiven kaum Lücken. Häufig waren die Geißböcke in diesen Spielen davon abhängig, dass vor allem Said El Mala einen genialen Moment hatte. Dann knackte zumindest der Youngster mal mit einem Dribbling die gegnerische Abwehr. Passierte dies nicht, blieben die Domstädter weitestgehend harmlos. Gleichzeitig hatten sie häufiger Schwierigkeiten, wenn der Gegner dann schnell umschaltete. Diese Probleme im eigenen Ballbesitz und in der Absicherung waren ein Grund für die lange Zeit ohne Sieg.

Und auch in der ersten Halbzeit gegen die Mainzer zeigte sich ein ähnliches Bild. Die Geißböcke konnten sich kaum nennenswerte Möglichkeiten herausspielen. Sie kamen nur vereinzelt zu Abschlüssen, die etwas Gefahr ausstrahlten. In der zweiten Hälfte änderte sich das jedoch. Plötzlich drückten die Kölner und hatten viele gute Situationen. Schon vor dem Ausgleich kam zum Beispiel Marius Bülter zu gleich zwei guten Möglichkeiten. Und auch Ragnar Ache hätte sogar schon früher den Doppelpack schnüren können. Bei einem Schuss aus elf Metern in der 65. Minute zielte der 27-Jährige aber hauchzart am Tor vorbei. So fanden die Kölner im zweiten Durchgang die Lösungen gegen die Mainzer Defensive, nach denen sie zuvor noch so erfolglos gesucht hatten.

Umstellung auf Viererkette ein Erfolgsfaktor

Ein Grund für die starke zweite Hälfte waren die Umstellungen von Lukas Kwasniok in der Pause. So brachte der Trainer zum einen mit Tom Krauß, Kristoffer Lund und eben Ache gleich drei neue Leute, von denen vor allem der Stürmer überragte. Durch ihn veränderte sich die Statik im Kölner Spiel. Sowohl in der Luft als auch am Boden machte der 27-Jährige viele Bälle fest und gab dem Angriff der Geißböcke so mehr Durchschlagskraft. Dabei bestritt der Doppelpacker in nur einer Hälfte 22 Zweikämpfe am Boden, von denen er 55 Prozent gewann, und 13 Luftzweikämpfe mit einer starken Erfolgsquote von 69 Prozent. Zum anderen stellte sein Trainer mit den Wechseln von einer Fünfer- auf eine Viererkette um. Eine Maßnahme, die sich bezahlt machte. In der neuen Formation lief der Ball flüssiger durch die eigenen Reihen und der FC konnte Mainz noch häufiger und mehr in die Defensive drängen.

Dadurch erhöhten die Kölner den Druck auf die 05er. Durch den zusätzlichen Mann in der Offensive, der durch das Auflösen der Fünferkette frei wurde, fanden die Domstädter aber auch in diesen Momenten Lösungen. Gerade über Flanken entstand häufig Gefahr, da sie mit Ache und Bülter gleich zwei physisch starke Angreifer in der Offensive hatten. Außerdem waren die Geißböcke nach der Umstellung deutlich präsenter bei zweiten Bällen und im Gegenpressing. Zum Beispiel beim Ausgleich war der Ausgangspunkt eine gute Balleroberung durch Innenverteidiger Sebastian Sebulonsen auf der rechten Seite, bei der der Norweger stark nach vorne verteidigte. Weil die Geißböcke, wie sich an der Szene zeigt, auch gegen den Ball aufmerksam waren, schafften sie es, die meisten Mainzer Umschaltmomente zu unterbinden.

Mehr Kreativität im Passspiel

Neben den Einwechslungen und Umstellungen gibt es noch einen weiteren Faktor für die gute spielerische Leistung. So hatte der FC vor allem zwei Spieler auf dem Feld, die in der Hinrunde noch keinen Einfluss genommen hatten beziehungsweise nehmen konnten. Zum einen Winterneuzugang Jahmai Simpson-Pusey, der wie schon in seinen Einsätzen zuvor überzeugte. Der 20-Jährige dirigierte die Kölner Abwehr und war mit seinem starken Stellungsspiel und gutem Zweikampfverhalten entscheidend daran beteiligt, dass Mainz in der zweiten Hälfte kaum Chancen hatte. Darüber hinaus war der Engländer mit seinen Qualitäten am Ball wichtig für das Aufbauspiel. So kommt der Innenverteidiger mit 58 auf die meisten Pässe im Spiel. Von denen kamen starke 91 Prozent an. Daher lobte auch Sportdirektor Thomas Kessler den Abwehrspieler: „Das ist schön, dass er zeigt, dass er fußballerisch sehr gut ist, das wussten wir vorher, aber es ist auch schon ein Stück weit beeindruckend, dass er es auch schafft, hier in so einem Stadion.“

Ebenso viele Pässe wie Simpson-Pusey spielte Alessio Castro-Montes. Der Sommerneuzugang scheint nach einem halben Jahr in Köln angekommen zu sein. Der Belgier bringt den Geißböcken nochmal mehr Kreativität. Diese Qualität lobte Kwasniok bereits vor dem ersten Spiel nach der Winterpause gegen Heidenheim: „Er bringt einfach ein anderes Attribut mit. Er hat natürlich eine gewisse Spielstärke, eine gewisse Kreativität von der Wing-Back-Position.“ Dass er diese Stärke inzwischen einbringen kann, unterstrich der Außenspieler gegen Mainz. Mit einer schönen Flanke legte der 28-Jährige Ragnar Ache den Ausgleich auf. Zusätzlich zu seinen starken Hereingaben kann Castro-Montes aber genauso mit guten Pässen Chancen einleiten. Zu sehen etwa in der 50. Minute, als der Belgier Bülter mit einem schönen Steckpass schickte. Der Winkel für den Angreifer wurde aber etwas zu spitz. Trotzdem ein starker Pass, bei dem der Schienenspieler seine Übersicht zeigte.

Ausnahme oder Entwicklungsschritt?

Die entscheidende Frage nach der Partie ist aber, ob der FC eine Leistung wie in der zweiten Hälfte in Zukunft öfter abrufen kann gegen tiefer stehende Gegner. Dafür spricht, dass die Kölner mit der Viererkette anscheinend ein System gefunden haben, dass in solche Situationen besser funktionieren kann. So können die Geißböcke in Partien mit viel Ballbesitz mehr offensiven Druck aufbauen, als es ihnen bisher meistens mit der Fünferkette gelungen ist. Darauf kann Kwasniok mit seiner Mannschaft aufbauen. Wichtig ist jedoch auch, dass die gegen Mainz wichtigen Spieler wie Simpson-Pusey, Castro-Montes und Ache ihre Leistungen bestätigen. Ob sie das schaffen, bleibt natürlich abzuwarten. Aber zumindest zeigen ihre vergangenen Einsätze in eine gute Richtung. Wenn ihnen das gelingt, ist die Chance hoch, dass der Sieg gegen Mainz nicht der einzige bleibt, bei dem der FC mehr Ballbesitz hatte.


1. FC Köln: Vier Unterschiedsspieler, die die Wende mit eingeläutet haben

Tom Krauß und Ragnar Ache jubeln
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1. FC Köln: Vier Unterschiedsspieler, die die Wende mit eingeläutet haben

Nach einem engagierten Auftritt gegen Bayern und dem wichtigen Sieg gegen Mainz herrscht kollektives Aufatmen beim 1. FC Köln: Vier Gewinner der Englischen Woche.

Am Geißbockheim blickt man zufrieden auf die vergangene Englische Woche zurück. Ein engagierter Auftritt gegen den Tabellenführer FC Bayern München und ein 2:1-Sieg im Sechs-Punkte-Spiel gegen den 1. FSV Mainz 05 sorgten dafür, dass Trainer Lukas Kwasniok die nervöse Stimmung im Verein und Umfeld zumindest vorübergehend eindämmen konnte. Durchstarter, neue Schlüsselspieler und harte Arbeit, die sich auszahlt beim 1. FC Köln: Das sind vier Gewinner aus der Englischen Woche.

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„Wenn du acht Mal in Folge nicht gewinnst – und das hat man uns in der ersten Halbzeit noch streckenweise angemerkt –, dann steigt natürlich auch der Druck in der Stadt. Wir wussten, dass es heute um sechs Punkte geht, weil Mainz die Chance gehabt hätte, sehr nah an uns ranzukommen. Und es ist sehr schön, gerade wenn man in Rückstand gerät, dass die Mannschaft in der zweiten Halbzeit eine Reaktion gezeigt hat“, kommentierte Geschäftsführer Thomas Kessler die Leistung der Domstädter im Nachklapp der Partie gegen Mainz am Samstag. Dass die Kölner inmitten der enormen Last, die eine Englische Woche ohnehin schon aufbürdet, aufatmen können, zeigt sich insbesondere anhand vierer Geißböcke, die sich in den zurückliegenden Tagen in den Vordergrund gespielt haben.

Erkenntnis 1: Tom Krauß mausert sich zum Unterschiedsspieler

Im Duell mit dem FC Bayern durfte Tom Krauß neben Allrounder Kaminski von Beginn an ran. Dass der Effzeh die Elf von Vincent Kompany lange in Schach halten konnte, lag auch am unermüdlichen Sechser. Mit einer Zweikampfquote von 62,5 Prozent war Krauß der beste Zweikämpfer im Kölner Dress. Besonders eine Szene blieb in Erinnerung, die das Geschehen im RheinEnergieStadion schon in der zweiten Minute auf den Kopf hätte stellen können: Im Aufbauspiel eroberte Krauß den Ball gegen Konrad Laimer und leitete damit einen schnellen Konter ein. Der Steckpass landete bei Said El Mala, der an Minjae Kim vorbeikam und unter Bedrängnis aus kurzer Distanz und spitzem Winkel an einer starken Fußabwehr von Manuel Neuer scheiterte. Es fehlten nur Zentimeter zur frühen Kölner Führung.

Am Samstag stand Krauß zunächst nicht in der Startelf und wurde erst zur zweiten Halbzeit eingewechselt. Nach dem Pausenrückstand der Domstädter reagierte Trainer Lukas Kwasniok und brachte den 24-Jährigen in die Partie. Zuvor hatte der Coach auf den größer gewachsenen Eric Martel gesetzt, um gegen robuste Mainzer mehr Präsenz auf der Wiese zu haben. Zur Pause verwarf er jedoch diese Idee, Krauß betrat das Feld. Und der bestätigte seine starke Form in den anschließenden 45 Minuten eindrucksvoll. Gegen seinen Ex-Club lenkte er die Geschicke im Mittelfeld, gewann zahlreiche Zweikämpfe, fing Bälle ab und brachte die Mainzer mit seiner Spielweise zunehmend zur Verzweiflung. Für seine Leistung erhielt er ein Sonderlob von Kwasniok: „Man muss sich nur seine Emotionen nach dem Spiel anschauen. Er hat hier noch nicht so viele Schlachten geschlagen, aber er war schon sehr aufgewühlt. Es war ein toller Moment für ihn und für uns als Mannschaft. Toll, dass er diese Energie hier reinbringt.“

Erkenntnis 2: Alessio Castro-Montes ist endgültig angekommen

Er scheint beim 1. FC Köln endgültig Fuß gefasst zu haben. Der Belgier, der sich bereits im Wintertrainingslager in Spanien in den Vordergrund gespielt hatte, knüpft nahtlos an seine positive Entwicklung an. Schon in Heidenheim bereitete er mit viel Effet den Treffer von Eric Martel sehenswert vor und war auch beim Tor von Said El Mala entscheidend beteiligt. Am Samstag folgte der nächste überzeugende Auftritt gegen Mainz. Castro-Montes schlug die maßgenaue Flanke zum 1:1 durch Ragnar Ache und ackerte auf der rechten Außenbahn unermüdlich.

Dabei war der Weg dorthin alles andere als einfach. Abgesehen von einem kurzen Einsatz in Wolfsburg zum Saisonauftakt blieb ihm meist nur die Rolle des Zuschauers. Zeitweise wurde er sogar ganz aus dem Kader gestrichen. Vor dem Trainingslager hatte er lediglich drei Kurzeinsätze absolviert. Zu wenig für einen Spieler, den Trainer Lukas Kwasniok im Oktober noch vollmundig als Mischung aus Neymar und Messi bezeichnet hatte. Auftritte wie der gegen Mainz lassen diese Startschwierigkeiten jedoch schnell in den Hintergrund rücken. Nach dem holprigen Beginn scheint Castro Montes nun endgültig in Köln angekommen zu sein. Das bestätigt auch Sportdirektor Thomas Kessler: „Er hat sicherlich keinen ganz so einfachen Start gehabt bei uns, er hat nicht die Einsatzzeiten gehabt, die er sich erhofft hatte. Manchmal benötigt der ein oder andere Spieler ein paar Wochen länger, um anzukommen. Man hat jetzt gesehen: Er hat einfach Qualitäten, die uns helfen können.“

Erkenntnis 3: Jahmai Simpson-Pusey funktioniert ansatzlos

Jahmai Simpson Pusey benötigte keinerlei Eingewöhnungszeit. Angesichts von zeitweise sechs Ausfällen in der Innenverteidigung war der FC gezwungen, zu improvisieren. Mit Blick auf den 20-Jährigen lässt sich jedoch festhalten, dass Trainer Lukas Kwasniok aus der Not eine Tugend gemacht hat. Simpson-Pusey gelang der bemerkenswerte Sprung von der Ersatzbank in der schottischen Premier League direkt in die Startelf der Bundesliga. Seit seiner Ankunft am Geißbockheim stand der Innenverteidiger in jeder Partie über die vollen 90 Minuten auf dem Platz. Das ist umso bemerkenswerter, da der Youngster aus einer schwierigen Phase seiner noch jungen Karriere kommt. Bei seiner letzten Leihstation in Glasgow blieb ihm ein Pflichtspieleinsatz lange verwehrt, fast sieben Monate wartete er auf Spielpraxis.

In Köln hingegen fügte sich Simpson Pusey sofort ein und macht seine Sache bislang ausgesprochen souverän. Es wirkt, als sei er nicht erst seit wenigen Wochen Teil des Vereins. Das bestätigt auch Kapitän Marvin Schwäbe: „Gerade dafür, dass er in der ersten Hälfte der Saison einfach nicht richtig zum Zug kam, macht er jetzt drei Spiele, bei denen wir sagen können, dass er direkt reingepasst hat. Er ist gut in die Mannschaft reingekommen, und wir haben ihn gut aufgenommen. Das spricht alles für sich und für ihn.“ Simpson-Puseys Zweikampfstärke, seine Fähigkeiten im Spielaufbau und die Ruhe, die er trotz widriger Umstände ausstrahlt, haben dazu beigetragen, dass der FC nach der Englischen Woche eine positive Bilanz ziehen kann.

Erkenntnis 4.: Ragnar Ache trifft (doppelt)

Nach der vergangenen Woche dürfte kaum ein Spieler im FC-Kader so erleichtert sein wie Ragnar Ache. Nach einer langen Durststrecke meldete sich der Stürmer gegen Mainz eindrucksvoll zurück und erzielte beim 2:1 beide Treffer der Kölner. Es waren seine Saisontore Nummer drei und vier und zugleich ein Signal, die Hoffnung in die Goalgetter-Fähigkeiten des 27-Jährigen nicht vorschnell aufzugeben. Trainer Lukas Kwasniok stellte nach der Partie klar: „Es gibt immer nur diese Momente, in denen die Jungs treffen, oder eben Kritik, wenn sie nicht treffen. Aber das, was er Woche für Woche abspult, seit er da ist, hat ihn jetzt eben dazu gebracht, doppelt in der Bundesliga zu treffen.“

Harte Arbeit, die sich auszahlt. Auch Sportdirektor Thomas Kessler betonte, dass Ache sich von den ausbleibenden Erfolgserlebnissen nicht entmutigen ließ. Stattdessen habe er diszipliniert und mit viel Geduld daran gearbeitet, dass sich seine Leistungen auch in Toren widerspiegeln. Kessler weiter: „Ich habe jetzt im Wintertrainingslager auch noch einmal das Gespräch mit ihm gesucht, weil ich es einfach bemerkenswert finde. Er kommt mit einer hohen Erwartungshaltung hierhin. In Köln geht es ja auch schnell, dass man der Königstransfer ist und er hat einfach zwei, drei Monate sehr, sehr intensiv mit unserer Athletikabteilung, dem Trainerteam und auch seinem privaten Trainer gearbeitet.“ In der vergangenen Woche hat Ache gezeigt, dass er der an ihn gestellten Erwartungshaltung gewachsen ist. Nicht nur, indem er sich, wie in der bisherigen Saison zu beobachten war, mit seinem Spiel in den Dienst der Mannschaft stellte, sondern auch, indem er selbst den Unterschied machte.

Kwasniok: „Schwierige Phasen prägen deinen Charakter“

Der 1. FC Köln ist also zurück auf dem Erfolgspfad. Die erste Krise der Saison scheint sowohl sportlich als auch atmosphärisch vorerst überwunden. Kwasniok ordnete die Entwicklung seiner jungen Mannschaft jedoch mit Bedacht ein: „Man darf nicht vergessen: Die Jungs sind alle so um die 25 Jahre alt. Sie haben noch nicht so viele stressige Situationen in ihrem Leben überstehen müssen. Ich bin schon ein Tick älter. Ich durfte schon das eine oder andere Mal härtere Phasen überstehen. Schwierige Phasen prägen deinen Charakter“, analysierte Kwasniok am Samstag. Trotz der vielen positiven Signale sollte man sich in Köln jedoch nicht zu früh in Sicherheit wiegen. In der Domstadt liegen Optimismus und Pessimismus traditionell nur einen Spieltag auseinander. Bereits am Sonntag gegen den SC Freiburg wird sich zeigen, in welche Richtung das Stimmungspendel in den kommenden Wochen ausschlagen wird.


Gehandelt beim 1. FC Köln: Für Eren Dinkçi ist ein Bundesliga-Konkurrent in der Pole-Position

Eren Dinkci soll auf der Liste des 1. FC Köln stehen
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Gehandelt beim 1. FC Köln: Für Eren Dinkçi ist ein Bundesliga-Konkurrent in der Pole-Position

Noch vor wenigen Wochen schien es so, als würde der FC doch auf mehreren Positionen im Winter nachbessern. Das scheint aktuell nicht sicher. Zuletzt gab es auch Gerüchte um einen Mittelfeldspieler beim 1. FC Köln: Eren Dinkçi bevorzugt einen anderen Club.

Anfang des Jahres wurde er als möglicher Kandidat gehandelt. Er soll zumindest auch Thema gewesen sein beim 1. FC Köln: Doch Eren Dinkçi bevorzugt nun offenbar einen anderen Club.

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Zumindest in der Theorie könnte es am Sonntagabend zu einer Art Casting kommen. Denn der FC spielt bekanntlich beim SC Freiburg auf und dort steht aktuell ein Spieler und Vertrag, der wiederum zuletzt mit den Kölnern in Verbindung gebracht worden ist. Nach Informationen von come-on-fc.com sollen sich die Verantwortlichen der Geißböcke tatsächlich Gedanken über Eren Dinkçi gemacht haben, konkret war das Interesse, etwa in Form von Gesprächen, aber nicht. Insofern ist es mit dem Casting an der Dreisam am Sonntag auch so eine Sache. Ohnehin ist es eher unwahrscheinlich, dass der Offensivspieler aufläuft. Zu Saisonbeginn kam der 24-Jährige noch sporadisch zum Einsatz, mittlerweile ist Dinkçi beim Sportclub außen vor – allerdings zwischenzeitlich auch verletzungsbedingt.

Rechtsaußen kommt auf wenig Einsatzzeit

In den vergangenen elf Ligaspielen sammelte der Flügelspieler genau einen Einsatz – den für 25 Minuten beim 2:6 gegen die Bayern. Dinkçi will wieder mehr Spielzeit erhalten und liebäugelt daher mit einem Wechsel innerhalb der Bundesliga. Und es soll neben dem FC gleich mehrere weitere Interessenten geben. Unter anderem wurden der VfL Wolfsburg sowie Dinkçis Ex-Verein der 1. FC Heidenheim als potenzielle neue Clubs genannt. Doch offenbar macht ein weiterer ehemaliger Club das Rennen. Zumindest, wenn es nach dem Spieler geht. Denn der will laut der „Deichstube“ unbedingt zurück zu Werder Bremen wechseln. Nur gibt es da ein Problem, das auch einen Wechsel nach Köln eher unwahrscheinlich macht: Die Ablösesumme.

Dinkçi ist laut dem Online-Portal transfermarkt.de sechs Millionen Euro wert. Der SC Freiburg will den Spieler nicht für viel weniger Geld abgeben. Wenn überhaupt käme nur eine Leihe in Frage. Der FC ist wiederum so aufgestellt, das Dinkçi nicht von einem Stammplatz ausgehen kann. Einsatzzeit ist also alles andere als sicher. Denkbar wäre eine Verpflichtung wohl nur, wenn es noch Abgänge beim FC gibt. Auch ein Transfer nach Bremen erscheint allerdings aus ähnlichen Gründen eher schwierig.

Für Profis des 1. FC Köln gibt es gleich drei Nominierungen in der Kicker Elf des Spieltags

Glückliche Spieler des 1. FC Köln nach dem Erfolg über Mainz
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Für Profis des 1. FC Köln gibt es gleich drei Nominierungen in der Kicker Elf des Spieltags

Nach acht sieglosen Spiele in Folge haben die Geißböcke mal wieder drei Punkte eingefahren. Gleich mehrere Spieler überzeugten beim 1. FC Köln: Drei FC-Profis nach 2:1 gegen Mainz in der Kicker Elf des Spieltags.

Die Kölner sind mit einem Dreier in die Rückrunde der Bundesliga gestartet. Gegen die Rheinhessen gab es einen verdienten Sieg und damit auch gleich drei Nominierungen für Spieler des 1. FC Köln: Gleich drei FC-Profi befinden sich nach dem 2:1 gegen Mainz in der Kicker Elf des Spieltags.

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Mit einer deutlichen Leistungssteigerung im zweiten Abschnitt sicherte sich der FC am Wochenende gegen Mainz die Punkte 18 bis 20 und durchbrach vor allem den über Wochen anhaltenden Negativtrend. Nach acht sieglosen Spielen in Folge haben die Kölner endlich wieder gewonnen. Und zum Matchwinner avancierte Ragnar Ache, der gleich zwei Treffer gegen die Rheinhessen erzielte. Kein Wunder, dass der Stürmer von den Fans mit überwältigender Mehrheit zum Man of the Match gewählt wurde. Doch für Ache gibt es noch eine weitere Nominierung der Angreifer steht auch zum ersten Mal in dieser Spielzeit in der „Kicker Elf des Spieltags“.

Schon neun Spieler in dieser Saison nominiert

Ache ist mit der Nominierung am 18. Spieltag aber nicht alleine. Zum zweiten Mal in diesem Jahr wurde Alessio Castro-Montes in die Auswahl gewählt. Der Belgier steigerte sich nach durchwachsener erster Halbzeit, bereitete im zweiten Abschnitt mit einer starken Flanke den ersten Treffer von Ache vor. Schon gegen Heidenheim war der Schienenspieler nominiert worden. Damals hatte Castro-Montes beide Kölner Tore vorbereitet. Das Trio komplett macht Jahmai Simpson-Pusey. Der Engländer überzeugte einmal mehr mit seiner Ruhe, einem guten Stellungsspiel, seiner Kopfballstärke und einer hohen Passsicherheit. Insgesamt haben es damit bereits neun FC-Profis in dieser Saison in die Auswahl des Fachmagazins geschafft. Neben Castro-Montes wurden Jakub Kaminski, Marvin Schwäbe und El Mala jeweils schon zwei Mal nominiert.

Jeweils einmal schafften es neben Ache und Simpson-Pusey auch Marius Bülter, Florian Kainz und Eric Martel in die Auswahl. Somit kommt der FC auf 13 Berufungen. Nur die Bayern, Hoffenheim, Stuttgart und Leipzig stellten mehr Spieler. Im Abstiegsjahr kam der FC in der gesamten Saison auf 14 Nominierungen, Schwäbe erhielt vier, die meisten aller FC-Profis. In der vergangenen Spielzeit waren es in der 2. Bundesliga 31, davon bekam der Torhüter fünf, wieder der Bestwert. Erwartungsgemäß gehen in dieser Saison bislang die meisten Nominierungen an den FC Bayern München (34) und Harry Kane (7).

In dieser Saison bereits nominiert:

  • Jakub Kaminski 2
  • Said El Mala 2
  • Marvin Schwäbe 2
  • Alessio Castro-Montes 2
  • Marius Bülter 1
  • Florian Kainz 1
  • Eric Martel 1
  • Ragnar Ache 1
  • Jahmai Simpson-Pusey 1