Doppelpacker Ache trifft nach Ecke: Der 1. FC Köln bezwingt Mainz und verschafft sich Luft

Die Spieler des 1. FC Köln jubeln nach dem Tor von Ragnar Ache
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Doppelpacker Ache trifft nach Ecke: Der 1. FC Köln bezwingt Mainz und verschafft sich Luft

Der FC kann doch noch Spiele gewinnen und das sogar nach einem Standard-Treffer: Der 1. FC Köln bezwingt Mainz 2:1. Matchwinner wird Ragnar Ache nach einem Doppelpack.

Die Serie ohne Sieg ist beendet, der FC kann doch noch gewinnen und das sogar nach einem Eckball-Treffer. Der 1. FC Köln bezwingt Mainz 2:1. Ragnar Ache war für die Geißböcke gleich doppelt erfolgreich.

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Der Kölner Coach hatte angekündigt, die richtige Balance zwischen frischen Beinen und dem Flow der Startelf vom Mittwoch zu finden. Und das bedeutete vier Umstellungen im Vergleich zum Bayern-Spiel. So kehrte erwartungsgemäß Eric Martel zurück in die Anfangsformation. Zudem spielte Isak Johannesson für Tom Krauß, Alessio Castro-Montes für Kristoffer Lund und Marius Bülter für Ragnar Ache. Auch Jan Thielmann saß zunächst auf der Bank. In der Offensive agierten Said El Mala und Jakub Kaminski auf den Flügeln. Doch die ersten Aktionen ergaben sich durch lange Bälle. So schickte Jahmai Simpson Pusey Shootingstar El Mala auf die Reise, doch der 19-Jährige wählte das falsche Stockwerk (5.). Auch Jakub Kaminski gab von der Sechzehnerlinie einen ersten Versuch ab, verfehlte das Tor aber ebenfalls (9.).

Bell hat es viel zu leicht

Genauso wie erneut El Mala nach Flanke von Bülter (11.). Der FC war in der Anfangsphase am Drücker, Mainz benötigte eine gute Viertelstunde, um ins Spiel zu finden. Und wie: Ein Missverständnis im Kölner Aufbauspiel sorgte für mächtig Unruhe. Mainz marschierte erstmals durch die Box, doch der Versuch von Kacper Potulski trudelte nur an den Pfosten (19.). Die Kölner taten sich im Spielaufbau zunehmend schwerer. Maina probierte es mal aus der Distanz, aber eher harmlos (27.). Und dennoch fiel das Gegentor aus dem Nichts. Nach einem Einwurf ließ Stefan Bell Martel viel zu einfach stehen und drosch die Kugel unter die Latte ins Tor (29.). Und Mainz wollte nachlegen. Philip Tietz wurde auf die Reise geschickt. Schwäbe hielt den Distanzschuss sicher (32.). Auf der anderen Seite verpasste Bülter eine Flanke von Kaminski nur knapp (33.).

Dann war es einmal mehr Schwäbe, der sein Team im Spiel hielt. Nach einem langen Ball war Stürmer Silas alleine durch, doch der Kölner Keeper packte einen ganz starken Reflex aus. Drei Minuten später hatte der Torhüter allerdings Glück, dass Johannesson noch auf der Linie stand. Silas versuchte es aus gut 25 Metern mit einem hohen Ball und düpierte Schwäbe, doch der Isländer war zur Stelle (39.). Auch die Kölner probierten es nochmal, dem Kopfball von Bülter nach einer Flanke aus dem Halbfeld fehlte aber jeglicher Druck. Die Kölner hatten in der Phase wieder mehr Spielanteile, wirklich gefährlich wurden die Geißböcke aber nicht. So ging es mit dem 0:1 und einigen Pfiffen in die Kabine, die waren aber wohl auch Schiedsrichter Felix Zwayer geschuldet, der einen Angriff der Kölner abpfiff.

Ache mit dem Kopf zur Stelle

Kwasniok reagierte zur Pause, brachte mit Tom Krauß, Ragnar Ache und Kristoffer Lund drei neue Spieler, stellte zudem um auf Viererkette. Und die erste Möglichkeit gehörte den Geißböcken. Kaminski spielte einen cleveren Schnittstellenpass, Bülter scheiterte aus spitzem Winkel (49.). Auch nach einer Ecke kam der Angreifer aus der Drehung zum Abschluss, verfehlte das Gehäuse aber knapp (55.). Besser machte es Ache nach einer starken Flanke von Castro-Montes. Der Stürmer stand genau richtig und wuchtete den Ball mit dem Kopf ins Tor (57.). Der FC war jetzt am Drücker, wollte mehr. Unter anderem erneut durch Ache, der einen Dropkick knapp neben das Tor setzte (65.). Weitere Abschlüsse von Bülter blockte die Mainzer Abwehr oder hielt Daniel Batz im Mainzer Kasten.

Der FC drückte, der Gast lauerte auf Konter. Und wieder war es Schwäbe, der den FC im Spiel hielt. Armindo Sieb scheiterte aus gut 15 Metern am Kölner Keeper (81.). Auf der anderen Seite brachen die Kölner dann mit zwei Serien. Ausgerechnet nach einer Ecke war Ache erneut zur Stelle und drückte den Ball über die Linie (85.). Der FC spielte weiter nach vorne, ließ keinen großen Druck mehr zu und verdiente sich drei wichtige Zähler. Am kommenden Sonntag sind die Geißböcke zu Gast beim SC Freiburg.

1.FC Köln: Schwäbe – Özkacar (46. Lund), Simpson-Pusey, Sebulonsen, – Castro-Montes (83. Thielmann), Johannesson (46. Krauß), Martel (46. Ache), Maina (73. Waldschmidt) – El Mala, Bülter, Kaminski; Gelbe Karten FC: Martel, El Mala, Bülter; Tore: 0:1 Bell (29.), 1:1 Ache (57., 85.)


Liveticker zum Duell des 1. FC Köln gegen Mainz 05: Doppelpacker Ache schießt den FC zum 2:1-Sieg

Linton Maina und Said El Mala
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Liveticker zum Duell des 1. FC Köln gegen Mainz 05: Doppelpacker Ache schießt den FC zum 2:1-Sieg

Am Samstagnachmittag steht für den FC das 18. Bundesligaspiel auf dem Plan. Die Geißböcke empfanden den Tabellensechzehnten: Alle Informationen gibt es im Liveticker zum Duell zwischen dem 1. FC Köln und Mainz 05.

Nach der 1:3-Niederlage gegen die Bayern am vergangenen Mittwoch steht für die Kölner nun das nächste Heimspiel an. Zum Rückrundenauftakt hat der FC die Mainzer zu Gast: Alle Informationen gibt es im Liveticker zum Duell zwischen dem 1. FC Köln und Mainz 05.

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Herzlich Willkommen zum Liveticker zum Bundesligaduell zwischen dem 1. FC Köln und Mainz 05. Nach dem aufopferungsvollen Fight gegen die Bayern konnten sich die Geißböcke nicht belohnen – ein wenig Selbstvertrauen sollte ihnen der Auftritt gegen den Rekordmeister aber dennoch gegeben haben. Für Lukas Kwasniok gibt es zudem gute Nachrichten. Rav van den Berg und Eric Martel sind nach ihrer jeweiligen Sperre wieder einsetzbar und können die geschwächte Kölner Defensive verstärken. So hat der Kölner Coach wieder etwas mehr Spielraum.



Gute Bilanz unter, aber nicht die beste Erinnerung: Felix Zwayer pfeift den 1. FC Köln gegen Mainz

Felix Zwayer hat schon viele Spiele des 1. FC Köln gepfiffen
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Gute Bilanz unter, aber nicht die beste Erinnerung: Felix Zwayer pfeift den 1. FC Köln gegen Mainz

Am Samstag empfängt der FC den 1. FSV Mainz zum Rückrundenauftakt. Der Schiedsrichter ist für den FC kein Unbekannter. Im Gegenteil: 31 Mal leitete der Unparteiische eine Begegnung der Kölner. Felix Zwayer pfeift den 1. FC Köln gegen Mainz.

Bereits zum 32. Mal wird Dr. Felix Zwayer am Samstag eine Begegnung der Kölner leiten. Die Bilanz ist eigentlich gut, doch es gibt auch negative Erfahrungen. Felix Zwayer pfeift den 1. FC Köln gegen Mainz.

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Eigentlich war der FC hochfavorisiert – trotz einer mehr als durchwachsenen Spielzeit. Doch gerade durch die späte Trainerentlassung und den Wechsel auf Friedhelm Funkel erlebten die Geißböcke im Mai 2021 einen sportlichen Aufschwung. Gegen Holstein Kiel schien im Hinspiel der Relegation ein Erfolg also doch sehr realistisch. Doch der FC tat sich gegen den damaligen Zweitligisten schwer. Und erschwert wurde die Begegnung für die Geißböcke auch durch zwei zumindest streitbare Situationen, in denen Dr. Felix Zwayer nicht gerade zu Gunsten den Kölner entschied. So gab der Unparteiische ein Tor von Jonas Hector nicht. Der Linksverteidiger soll beim Sprung zum Kopfball gefoult haben. Zudem wurde Ondrej Duda brutal von den Beinen geholt. Einen möglichen Platzverweis gab es nicht. Dass der FC die Begegnung vor allem aufgrund eines schlechten Spiels 0:1 verlor, steht allerdings außer Frage.

Positive Bilanz

Grundsätzlich kommen die Kölner unter Zwayer auf eine extrem positive Bilanz. Von den 31 Begegnungen unter der Leitung des Schiedsrichters gewannen die Kölner 15, verloren nur fünf. Zwischenzeitlich blieb der FC aber drei Mal in Serie erfolglos, alle Begegnungen in der Spielzeit 23/24. Zuletzt gab es einen 1:0-Erfolg über die TSG Hoffenheim. Drei Mal schickte Zwayer einen Kölner Spieler mit der Ampelkarte vom Platz, erst einmal einen Gegner mit glatt Rot. Zudem sprach der Schiedsrichter den Kölner Gegnern drei Elfmeter zu. Fast schon legendär: Vor etwas mehr als zwei Jahren entschied Zwayer zwei Mal auf Strafstoß für Karlsruhe und das innerhalb von vier Minuten. Beide vergab Dirk Orlishausen. Der FC gewann 2:1.

Es ist die dritte Begegnung zwischen Köln und Mainz, die der Immobilienkaufmann leitet. Vor 14 Jahren in gab es in Köln ein 1:1, vor fünf Jahren gewann der FC bei den Rheinhessen 1:0. 27 Mal pfiff der 44-Jährige Partien der 05er und die Bilanz fällt negativ aus. 14 Begegnungen verloren die Mainzer, gewannen „nur“ sieben. Drei Mal schickte Zwayer einen Mainzer Spieler frühzeitig vom Platz. Im Mai vergangenen Jahres leitete der Schiedsrichter das Europa-League-Endspiel zwischen Tottenham und Manchester United.


Schwächen in der Offensive, rustikale Spielweise – Das erwartet den 1. FC Köln gegen den 1. FSV Mainz

Viel zu tun hatte die Kölner Defensive im Hinspiel
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Schwächen in der Offensive, rustikale Spielweise – Das erwartet den 1. FC Köln gegen den 1. FSV Mainz

Drei Tage nach der Niederlage gegen den FC Bayern München steht für den 1. FC Köln das erste Spiel der Rückrunde auf dem Programm. Am Samstagnachmittag empfängt das Team von Trainer Lukas Kwasniok Mainz 05 im heimischen Stadion. Das erwartet den 1. FC Köln gegen den 1. FSV Mainz.

Nach dem 1:3 gegen den FC Bayern München geht es für den FC bereits am Samstag gegen Mainz weiter. Zum Start der Rückrunde würden die Kölner das Ergebnis aus dem Hinspiel unterschreiben. Am ersten Spieltag gewann der FC durch einen späten Treffer von Marius Bülter bei den 05ern. Das erwartet den 1. FC Köln gegen den 1. FSV Mainz.

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Form: Die Rheinhessen blicken auf eine sehr enttäuschende Hinrunde zurück. Aufgrund dieser trennten sich die Mainzer Anfang Dezember von Trainer Bo Henriksen. Im ersten Spiel nach dem Aus des Dänen, mussten sich die 05er Borussia Mönchengladbach mit 0:1 geschlagen geben. Nur wenige Tage nach der Pleite gegen die Fohlenelf präsentierte Mainz Urs Fischer als neuen Cheftrainer. Und unter dem Schweizer sind die Mainzer noch ungeschlagen. In der Liga holten die Rot-Weißen unter Fischer in den ersten drei Spielen gegen Bayern, Pauli und Union drei Unentschieden und konnten unter dem ehemaligen Union-Trainer in der Conference League einen Zähler in Posen sowie einen Sieg gegen Samsunspor einfahren. Unter der Woche gelang Mainz im Heimspiel mit einem umkämpften 2:1 der erst zweite Liga-Sieg. Aktuell stehen die 05er mit zwölf Punkten auf dem Relegationsplatz.

Offensive, Defensive

Schwächen in der Offensive: Mit erst 17 eigenen Toren stellt Mainz mit dem Hamburger SV die drittschlechteste Offensive der Liga. Nur Heidenheim mit 16 und Pauli mit 14 Toren zeigen sich noch harmloser vor dem gegnerischen Kasten.

Stark in der Luft: Mainz ist die beste Mannschaft in Kopfballduellen. In den bisherigen 17 Ligaspielen gewannen die Jungs von Trainer Urs Fischer bereits 432 Duelle in der Luft. Der FC steht in dieser Statistik mit 366 gewonnenen Duellen auf dem dritten Platz.

Viele Flanken: Die 05er schlugen in dieser Saison hinter dem VfB Stuttgart die zweitmeisten Flanken der Liga. Insgesamt probierten es die Rot-Weißen 192-mal mit einer Hereingabe.

Viele Karten: Das Team von Trainer Urs Fischer sah in dieser Saison 41 Karten und damit hinter Augsburg die zweitmeisten aller Bundesligisten. Davon waren es 36 Verwarnungen, eine Gelb-Rote Karte und ganze vier glatt Rote Karten.

Im Fokus

Nadiem Amiri geht bei den Mainzern als Führungsspieler voran. Der ehemalige Leverkusener hatte in der vergangenen Spielzeit einen enormen Anteil an der Qualifikation für die Conference League. In dieser Saison kam der 29-Jährige zu Saisonbeginn nicht an sein Leistungsniveau heran. Im neuen Jahr scheint der Mittelfeldspieler wieder an seine Qualität anknüpfen zu können. Sowohl beim Spiel bei Union Berlin als auch im Heimspiel erzielte Amiri jeweils einen Treffer und hatte somit seinen Anteil daran, dass Mainz aus diesen beiden Partien vier Zähler einfuhr. Die Stärken des unangefochtenen Stammspielers liegen vor allem im Spiel mit dem Ball sowie bei den Standards.


3-3-2-2-System

Formation: Trainer Urs Fischer hat seine Mannschaft in den ersten beiden Spielen des neuen Jahres in einem 3-3-2-2-System auflaufen lassen. Zwischen den Pfosten ist aktuell Daniel Batz gesetzt. Vor dem Schlussmann haben sich Dominik Kohr, Stefan Bell und Danny da Costa festgespielt. Auf den beiden Schienenpositionen haben zurzeit Nikolas Veratschnig und Silvan Widmer die Nase vorn. Im Zentrum stellt Kaishu Sano die alleinige Sechs. Vor dem Japaner bilden Jae-Sung Lee und Nadiem Amiri eine Doppelzehn. In der Spitze hat Winterneuzugang Phillip Tietz seinen Platz sicher. Neben dem ehemaligen Augsburger wechselten sich in den ersten beiden Spielen Benedict Hollerbach und Armindo Sieb ab. Mainz setzt unter Fischer zunächst auf eine kompakte Defensive. Dabei machen die Mainzer das Zentrum dicht und versuchen, den Gegner auf den Außen zu halten.

Das sagen die Trainer

Lukas Kwasniok: „In Bezug auf das Ergebnis ist es das schwierigste Spiel, in Bezug auf die Motivation und einen Überraschungseffekt das einfachste. Die Aufgabe ist unheimlich schwierig, weil die Bayern samt Trainer aktuell mit einem wahnsinnigen Mindset an jedes Spiel herangehen. 16 Mannschaften haben es bislang versucht, die Bayern zu schlagen und keiner hat es geschafft. Es gab einige Teams, die sie über einige Zeit ärgern konnten, dazu zählen auch wir im Pokalspiel. Wir wissen, dass es eine Challenge wird.“

Urs Fischer: „Seit dem Urs Fischer übernommen hat, ist die Handschrift klar. Viel über Körperlichkeit, stabile Defensive, gutes Umschaltspiel – das werden sie auch gegen uns beibehalten. Sie haben eine gute Stabilität gefunden. Sie sind schwer zu schlagen.“

Mögliche Aufstellung Mainz: Batz – Kohr, Bell, Potulski – da Costa, Sano, Widmer – Amiri, Lee – Tietz, Nordin


Innenverteidiger fehlen fast zu 50 Prozent: Der 1. FC Köln trotzt einem beachtlichen Verletztenstand

Joel Schmied verletzt am Boden
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Innenverteidiger fehlen fast zu 50 Prozent: Der 1. FC Köln trotzt einem beachtlichen Verletztenstand

Lukas Kwasniok fand am Mittwoch vor allem für seine Defensive lobende Worte. Die trotzt seit dem Saisonbeginn einer unglaublichen Misere: Der 1. FC Köln leidet unter einem einmaligen Verletzungspech.

Am 17. Spieltag fehlten dem FC wieder fünf Innenverteidiger, dennoch schlug sich die Mannschaft gegen den FC Bayern München recht gut und das nicht zum ersten Mal. Denn der 1. FC Köln leidet unter einem einmaligen Verletzungspech.

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Hätte der FC sich nicht gerade gegen den FC Bayern München achtbar aus der Affäre gezogen, man hätte meinen können, Lukas Kwasniok würde gerade besonders auf Kuschelkurs mit seinen Spielern gehen wollen. Mit einem besonderen Lob wollte der Trainer nach dem 1:3 nämlich nicht hinter dem Berg halten. „Es ist sensationell, wie die Jungs sechs Ausfälle in der Innenverteidigung aushalten“, sagte der Trainer. Immerhin spielten mit Jahmai Simpson-Pusey eine 20-jährige Neuverpflichtung, mit Cenk Özkacar ein bisheriger Neben-Darsteller und mit Sebastian Sebulonsen ein gelernter Schienenspieler. Auch bisher hat Kwasniok in der Innenverteidigung ordentlich puzzlen müssen – es gibt kaum zwei Spiele, in denen der Trainer die gleiche letzte Reihe aufbieten konnte.

„Wir wollen nicht jammern“

Auch gegen die Bayern fehlten gleich mehrere Akteure. „Nach dem Spiel geht man runter und da stehen sechs Büffel in den Katakomben, die uns alle fehlen. Wir wollen nicht jammern und ich will auch nicht sagen, dass es zu kurz kommt, aber was die Jungs abreißen, ist schon enorm“, erklärte der Trainer, der in der Tat nicht jammert. Viel zu kurz kommt nämlich auch das erhebliche Verletzungspech der Geißböcke, das weder Kwasniok noch die Verantwortlichen als Erklärung für die anhaltende Krise herauskramen. Dabei wäre es durchaus legitim, die Problematik anzusprechen. Denn sie ist beachtlich – gerade in der Innenverteidigung ist der FC extrem gebeutelt, viel mehr betroffen als der Rest der Liga.

Vor der Verpflichtung von Jahmai Simpson-Pusey befanden sich sechs Innenverteidiger im Kader der Profis. Mit Luca Kilian fehlte einer bereits von Saisonbeginn an. Timo Hübers verletzte sich bekanntlich im Duell gegen den BVB schwer, fällt ebenfalls lange aus. Joel Schmied und Dominique Heintz verpassten einige Partien aufgrund von muskulären Beschwerden. Rav van den Berg wurde nach dem Wolfsburg-Spiel an der Schulter operiert. Inklusive der beiden gesperrten Spiele verpassten die Kölner Innenverteidiger (also ohne die Aushilfs-Abwehrspieler Eric Martel, Sebastian Sebulonsen und Co.) 46 Begegnungen, von 102 möglichen – also knapp 50 Prozent.

Ein enormer Wert. Ein Wert, der noch einmal besonders im Vergleich zu den Konkurrenten hervorsticht. Denn auf Platz zwei folgt der BVB, dessen Innenverteidiger 35 Spiele verpassten, auf Rang drei der VfB Stuttgart mit 28 Krankheitstagen. Ohne Ausfall der Innenverteidiger kam im bisherigen Saisonverlauf nur Eintracht Frankfurt aus. Im Schnitt fehlen den Bundesligisten die zentralen Abwehrspieler an 18 Spieltagen. Die Fehltage der Geißböcke liegen also mehr als doppelt so hoch. Immerhin gibt es zumindest in Teilen Licht am Ende des Tunnels. Zwar fallen Hübers und Kilian wohl noch Monate aus, mit van den Berg kehrt ein Abwehrspieler am Wochenende zurück. Heintz und Schmied sind aller Voraussicht nach im Februar wieder dabei. So lange müssen es die Büffel weiter richten.

Überraschende Qual der Wahl in der Abwehr – So könnte der 1. FC Köln gegen Mainz starten

Rav van den Berg im Einsatz für den 1. FC Köln
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Überraschende Qual der Wahl in der Abwehr – So könnte der 1. FC Köln gegen Mainz starten

Nur wenige Tage nach der Pleite gegen den FC Bayern München steht für die Mannschaft von Trainer Lukas Kwasniok mit dem Heimspiel gegen Mainz 05 der Auftakt in die Rückrunde vor der Tür. Wer am Samstagnachmittag von Beginn an auf dem Feld steht, ist aber noch offen. So könnte der 1. FC Köln gegen Mainz 05 beginnen.

Für den 1. FC Köln steht mit dem Duell gegen Mainz das erste Spiel der Rückserie auf dem Programm. Im Vergleich zur Begegnung gegen den FC Bayern München muss Lukas Kwasniok keinen weiteren Ausfall hinnehmen und kann sogar zwei Rückkehrer begrüßen. Wie viele Änderungen der FC-Trainer letztlich vornehmen wird, wird sich am Samstag zeigen. So könnte der 1. FC Köln gegen Mainz spielen.

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Lukas Kwasniok muss im Vergleich zum Spiel gegen Bayern München keine weiteren Ausfälle hinnehmen, jedoch weiterhin auf die Langzeitverletzten Luca Kilian, Timo Hübers, Dominique Heintz und Joel Schmied verzichten. Allerdings kann der FC-Coach wieder auf zwei Spieler zurückgreifen, die unter der Woche noch gesperrt fehlten. So kehren Eric Martel und Rav van den Berg in den Kader des FC zurück. Daher könnte sich die Startelf zumindest auf zwei Positionen verändern. Allerdings sind auch weitere Wechsel in der Startformation denkbar. Im Tor wird Marvin Schwäbe starten. Vor dem Schlussmann wird voraussichtlich wieder Jahmai Simpson-Pusey starten, der gegen Heidenheim und Bayern seine Qualitäten im Spielaufbau aufblitzen ließ. Neben dem jungen Engländer dürften voraussichtlich Martel und van den Berg in die Abwehr zurückkehren. Dann würden Simpson-Pusey links, Martel in der Mitte und van den Berg wohl rechts beginnen.

Rotation nach Bayern?

Durch die verbesserte Personalposition in der Innenverteidigung dürfte Sebastian Sebulonsen wieder die rechte Schiene besetzen. Auf der linken Seite ist die Sache dagegen völlig offen. Nachdem Alessio Castro-Montes gegen Heidenheim einen guten Auftritt gezeigt und gleich zwei Treffer vorbereitet hatte, begann gegen Bayern Kristoffer Lund. Der US-Amerikaner zeigte eine ordentliche Leistung. Auf der PK nach dem Spiel gegen die Bayern wurde Kwasniok auf die Personalie Castro-Montes angesprochen und betonte, dass der 28-Jährige durchaus ein Kandidat für die Startelf gegen Mainz sein könne. Im Zentrum wird mit großer Wahrscheinlichkeit erneut Tom Krauß starten. Neben dem ehemaligen Schalker machte Jakub Kaminski gegen Bayern ein ordentliches Spiel und zeigte, dass der Pole auch hier ein Mehrwert für die Kölner Mannschaft sein kann.

In der Offensive wird Jan Thielmann wahrscheinlich die rechte Seite übernehmen. Links war Said El Mala gegen Bayern einer der schwächeren FC-Profis. Daher könnte Kwasniok seinen besten Joker gegen die 05er zunächst wieder auf die Bank setzen. Für El Mala würde sich Linton Maina als Ersatz anbieten, der gegen Bayern das erste Mal seit Anfang November in der Startelf stand und einen sehr guten Auftritt zeigte. In der Spitze hatte Ragnar Ache in den vergangenen beiden Spielen die Nase im Duell mit Marius Bülter vorn. Sowohl gegen Heidenheim als auch gegen Bayern zeigte sich der ehemalige Lauterer sehr bemüht und eingebunden, allerdings fehlte dem Angreifer vor dem gegnerischen Tor das nötige Selbstvertrauen. Eine weitere Möglichkeit ist, dass Kaminski auf die linke Offensivseite rückt, Maina aus der Startelf fliegt und Johannesson wieder eine Chance im Zentrum erhält.

So könnte der FC gegen Mainz beginnen

Marvin Schwäbe im Spiel des 1. FC Köln gegen den BVB

Marvin Schwäbe

Jahmai Simpson-Pusey feierte sein Debüt für die Geißböcke

Jahmai Simpson-Pusey

Eric Martel im Testspiel gegen Atalanta Bergamo

Eric Martel

Lukas Kwasniok gibt Rav van den Berg Anweisungen

Rav van den Berg

Alessio Castro-Montes vom 1. FC Köln

Alessio Castro-Montes

Tom Krauß glaubt an den Klassenerhalt mit dem 1. FC Köln

Tom Krauß

Jakub Kaminski nach seinem starken Auftritt gegen den HSV

Jakub Kaminski

Sebastian Sebulonsen im Testspiel gegen Leicester City

Sebastian Sebulonsen

Said El Mala beim Spiel des 1. FC Köln
Said El Mala
Ragnar Ache vom 1. FC Köln im Duell gegen Union Berlin

Ragnar Ache

Jan Thielmann ist erfolgreich in die Saison gestartet. (Foto: Herbert Bucco)

Jan Thielmann



Der 1. FC Köln steht vor dem Balanceakt zwischen dunklen Wolken und einer großer Chance

Isak Johannesson gegen Mainz 05
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Der 1. FC Köln steht vor dem Balanceakt zwischen dunklen Wolken und einer großer Chance

Nach der guten Leistung gegen die Bayern sollen nun aber auch wieder Punkte gegen den 1. FSV Mainz folgen. Ein Dreier muss her, um die Wogen weiter zu glätten. Und in dem Spiel steckt eine große Chance, das Polster wieder wachsen zu lassen. So will der 1. FC Köln zu Hause gegen Mainz 05 punkten.

Am Samstagnachmittag steht für Lukas Kwasniok und sein Team das Duell gegen den Tabellensechzehnten an. Nach dem aufopferungsvollen Spiel gegen die Bayern sollen nun endlich drei Zähler her: So will der 1. FC Köln zu Hause gegen Mainz 05 punkten.

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Angefasst oder niedergeschlagen ob des doch stürmischen Jahresauftakts und des anhaltenden Negativ-Trends wollte sich Lukas Kwasniok am Tag vor dem Duell gegen den 1. FSV Mainz nicht mehr geben. „Wir sind nicht super happy, dass es so ist, wie es gerade ist“, sagte der Kölner Coach. „Wir laufen aber auch nicht schlecht gelaunt durch die Katakomben. Bei mir zu Hause stehen die drei Worte „Lebe!“, „Liebe!“, „Lache!“ und das werde ich immer beherzigen.“ Dabei ist die Situation natürlich schon so, dass dem Trainer mit einer Niederlage gegen Mainz das Lachen schon ein wenig vergehen könnte. Kwasniok scheint von einem Endspiel sicher ein Stück weit entfernt zu sein, eine Pleite gegen die direkte Konkurrenz würde die Stimmung in Köln aber sicher nicht verbessern und wohl dunkle Wolken aufziehen lassen.

„Die Handschrift ist klar“

Und das weiß natürlich auch Kwasniok. Die Bilanz gegen die direkte Konkurrenz aus dem unteren Tabellendrittel ist zumindest ausbaufähig und acht sieglose Spiele in Folge hatte es noch nicht einmal in dem desaströsen Abstiegsjahr vor zwei Spielzeiten gegeben. Doch der Kölner Coach hat eine ganz andere Sichtweise. „Es ist doch normal: Jede Mannschaft hat die Chance, sich abzusetzen oder den Abstand zu verkürzen“, sagte der Trainer. Die Rechnung ist eine relativ einfache: Gewinnt der FC gegen die Rheinhessen, beträgt der Vorsprung auf den Konkurrenten acht Punkte. Und da St. Pauli und Heidenheim mit den Auswärtsspielen gegen Dortmund und Wolfsburg schwere Gegner vor der Brust haben, ist die Chance eben sogar eine große, das Polster zu den Abstiegsplätzen wieder enorm wachsen zu lassen.

Und Kwasniok blickt sogar noch einen Schritt weiter. „Wir haben von den kommenden vier Spielen drei Heimspiele und das ist die Chance, das Punktepolster jetzt auszubauen. Wir wollen gegen Mainz damit beginnen“, so der Coach. So weit so gut. Doch da stehen eben noch die acht sieglosen Spiele in Folge. Zudem treten die Rheinhessen seit einigen Wochen viel gefestigter auf. „Seit Urs Fischer übernommen hat, ist die Handschrift klar. Sie kommen über eine stabile Defensive, viel Körperlichkeit und ein gutes Umschaltspiel“, sagte der Coach. Und das auch erfolgreich. Unter Fischer haben die Mainzer keins ihrer sechs Pflichtspiele verloren, obwohl sie auch gegen die Bayern oder in der Conference League spielten. Zuletzt gab es einen 2:1-Erfolg im direkten Duell gegen den 1. FC Heidenheim.

Stellt der Kölner Trainer wieder um?

Und dennoch ist die Marschroute der Kölner natürlich auf drei Punkte ausgelegt. Personell wollte sich Kwasniok nicht so wirklich in die Karten schauen lassen, auch wenn für ihn die Aufstellung „sehr klar“ sei. „Es wäre ganz cool, wenn jetzt alle Mal zur Verfügung stehen. Damit ich die Jungs dann auch mal da einsetze, wo ich sie sehe. Es ist ja nicht so, dass ich scharf darauf bin, immer irgendetwas kredenzen zu müssen“, sagte Kwasniok. Alle Akteure stehen dem Coach zwar nicht zur Verfügung, allerdings hat sich die Personalsituation durch die Rückkehr der zuletzt gesperrten Rav van den Berg und Eric Martel deutlich verbessert. So sehr, dass der Kölner Coach durchblicken ließ, dass Neuverpflichtungen nicht zwingend nötig sind. Veränderungen sind aber im Vergleich zum Duell gegen die Bayern wahrscheinlich, immerhin hatte der FC nach dem Flutlichtspiel nur zwei „freie“ Tage zur Regeneration.

„Jetzt gilt es die Mischung zu finden zwischen frischen Beinen und den Spielern, die jetzt in einem guten Flow sind“, sagte der Trainer. In einem guten Flow bewegte sich ein Großteil der Mannschaft. Den wird es auch am Samstagnachmittag brauchen. Und sollten die Kölner wirklich gewinnen, das Polster auf acht Zähler ausbauen, dann wird Kwasnioks Motto „Lebe!“, „Liebe!“, „Lache!“ sicherlich auch wieder einige enttäuschte Fans erreichen.


Braucht der 1. FC Köln überhaupt noch einen Innenverteidiger? Das sagt Lukas Kwasniok

Lukas Kwasniok beim Spiel des 1. FC Köln
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Braucht der 1. FC Köln überhaupt noch einen Innenverteidiger? Das sagt Lukas Kwasniok

Mit Rav van den Berg und Eric Martel stehen dem FC ab Samstag wieder zwei mögliche Abwehrspieler zur Verfügung. Zudem überzeugte Jahmai Simpson-Pusey bislang beim 1. FC Köln: Lukas Kwasniok spricht über mögliche Transfers.

Bislang war es die Baustelle bei den Geißböcken, doch nun ist Licht am Ende des Tunnels für den 1. FC Köln: Lukas Kwasniok spricht über mögliche Transfers und erklärt, ob wirklich Bedarf gibt.

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Es klang ein wenig wie eine Eigenbewerbung als Lukas Kwasniok am Freitag nach dem Abschlusstraining vor dem Duell gegen den 1. FSV Mainz über die Abwehrspieler sprach. Es gäbe sogar Innenverteidiger, die noch mit 44 diese Position spielen könnten, sagte der 44-Jährige mit einem breiten Lächeln. Allerdings ging es dabei eher darum, Argumente für eine weitere Aufstellung von Jahmai Simpson-Pusey zu benennen, der möglicherweise Gefahr lief, „nach zwei Spielen aus dem Kalten“ vielleicht nicht vollends bei Kräften zu sein. „Er ist ein sehr wachsamer Spieler und kommt so nicht so häufig in diese Sprintduelle“, sagte der Coach über seinen Neuzugang. „Jahmai muss nicht so häufig ans Limit gehen. Deswegen bin ich optimistisch, dass er uns von Beginn an zur Verfügung steht.“

„Auf dem Papier die Qual der Wahl“

Überhaupt ist der Optimismus in der Innenverteidigung nicht erst durch die Begegnung gegen den Rekordmeister gestiegen. Mit Rav van den Berg und Eric Martel kehren zwei Spieler zurück, die in dieser Saison – wenn sie denn fit oder nicht gesperrt waren – zum Stammpersonal gehörten. Und so hat der Coach zumindest „auf dem Papier schon die Qual der Wahl“, wen er denn aufstellen werde. Zumal es auch Sebastian Sebulonsen so gut machte, „dass er fast schon lieber in der Innenverteidigung spielt als auf der Schiene“, sagte Kwasniok. Mit Martel, van den Berg, Simpson-Pusey, Sebulonsen und Cenk Özkacar stehen dem Coach aktuell also fünf Spieler zur Verfügung, die in der Innenverteidigung spielen können. Dazu werden im Februar Dominique Heintz und Joel Schmied zurückerwartet.

Und so stellt sich durchaus die Frage, ob der FC im Winter überhaupt noch einen Innenverteidiger nachverpflichten muss oder sogar will. „Wenn wir morgen gewinnen, nicht“, sagte der Coach. „Es wird doch immer alles unterschiedlich bewertet. Wenn du morgen gewinnst, sagen alle, wir stehen gut da und der Joel und der Heintzi kommen ja auch noch zurück. Und wenn du verlierst, brauchen wir noch drei oder am besten sechs neue Spieler. Ich habe immer gesagt, wir müssen Ruhe bewahren.“ Tatsächlich hat sich die Lage innerhalb weniger Wochen drastisch verändert. Zumal Simpson-Pusey bereits bewiesen hat, dass er eine echte Alternative sein kann. „Es ist keine Not am Mann“, sagte der Trainer. „Wenn du einen Spieler holst bedeutet das im Umkehrschluss, dass irgendeiner weniger Einsatzzeit bekommt. Dann ist der auch nicht so glücklich und dann haben wir die nächsten Themen. Ich sehe den akuten Bedarf nicht.“

Bornauw und Posch werden gehandelt

Dabei wurden zuletzt zwei Innenverteidiger hoch gehandelt. Sebastiaan Bornauw ist seit Wochen in der Verlosung und der FC war in den Gesprächen auch schon sehr weit. Es gibt aber diverse Haken an einem möglichen Transfer. Auch Stefan Posch ist ein Name, der hier und da auch auftaucht. Der FC befindet sich durchaus in Gesprächen mit Spielern. Allerdings ist die ganz große Not erst einmal vom Tisch. „Wir haben es mit den Jungs, die da sind, geschafft, fünf Punkte vor dem Relegationsplatz zu haben“, erklärte Kwasniok. „Bei absoluten Top-Top-Jungs würden wir eventuell zuschlagen.“ Auch diese Bewertung ist natürlich immer eine unterschiedlich und eine subjektive. Insofern sind weitere Transfers durchaus möglich.

Starke Defensiv-Leistung des 1. FC Köln: Aber Eric Martel und Rav van den Berg kehren zurück

Lukas Kwasniok gibt Rav van den Berg Anweisungen
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Starke Defensiv-Leistung des 1. FC Köln: Aber Eric Martel und Rav van den Berg kehren zurück

Lange hielt die Kölner Defensive dem Druck des Rekordmeisters stand. Auch deswegen fand FC-Trainer Lukas Kwasniok positive Worte. Doch nun wird es wieder Veränderungen geben beim 1. FC Köln: Eric Martel und Rav van den Berg kehren zurück.

Sehr zufrieden zeigte sich Lukas Kwasniok mit der Defensiv-Leistung seiner Mannschaft gegen den FC Bayern München. Und dennoch wird es am Samstag sicher eine andere Elf geben beim 1. FC Köln: Eric Martel und Rav van den Berg kehren zurück.

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Auch im 17. Ligaspiel blieb sich der Trainer am Mittwochabend gegen den FC Bayern München treu, er wählte zum 16. Mal eine andere Aufstellung. Wieder rotierte Lukas Kwasniok und wird auch weiterhin für die Wechsel seiner Anfangsformationen Kritik einstecken müssen. Dass der Coach in dieser Saison der Meister der Rotation ist, ist nicht nur der Unberechenbarkeit geschuldet, die Kwasniok offenbar schätzt und immer wieder anbringt. Tatsächlich muss der Kölner Trainer immer wieder auf Ausfälle in der Defensive reagieren. So eben auch am Mittwoch. Zu den Dauerverletzten Luca Kilian, Timo Hübers und Joel Schmied gesellten sich noch Dominique Heintz sowie die gesperrten Rav van den Berg und Eric Martel. Auch deswegen hatten viele Fans Sorge, die Partie gegen den Rekordmeister könnte zu einem Debakel werden.

Zwei vermeintliche Stammspieler kehren zurück

Das tat es nicht, weil der zuletzt wenig berücksichtigte Cenk Özkacar gemeinsam mit der Neuverpflichtung Jahmai Simpson-Pusey sowie dem nominellen Schienenspieler Sebastian Sebulonsen die Aufgabe gegen den FCB gut löste. „Es ist sensationell, wie die Jungs sechs Ausfälle in der Innenverteidigung aushalten. Nach dem Spiel geht man runter und da stehen sechs Büffel in den Katakomben, die uns alle fehlen“, sagte Kwasniok. Und doch ist die Wahrscheinlichkeit recht groß, dass es auch am Samstag in der Begegnung gegen den 1. FSV Mainz 05 wieder eine neu formierte Defensivreihe geben wird. Denn mit Martel und van den Berg kehren zwei Abwehrspieler wieder zurück, die in den vergangenen Wochen immer wieder andeuteten, wie wichtig sie für die Mannschaft in der letzten Reihe sind.

Kwasniok steht also eher vor einem fast schon vergessenen – wenn auch kleinen – Luxusproblem. Der Kölner Coach hat drei nominelle Innenverteidiger zur Verfügung, dazu eben die Interims-Verteidiger Martel und Sebulonsen. Es wird sicherlich Verschiebungen geben, die sich auch auf den Rest des Teams auswirken werden. Martel ist unumstritten, es stellt sich nur die Frage nach der Rolle. Auch der teuerste Defensiv-Einkauf der FC-Historie ist ein Spieler für die Anfangsformation. Van den Berg wird wohl ebenfalls in die Innenverteidigung zurückkehren. Sollte Kwasniok an dem erstaunlich ruhig aufspielenden Jahmai Simpson-Pusey festhalten, dürfte Sebastian Sebulonsen wieder auf die Schienen ausweichen. So oder so dürfte Cenk Özkacar einmal mehr nur die Rolle des Bankdrückers bleiben.

Möglicherweise besteht für Martel pünktlich zum Ende der Hinrunde die Chance, sich wieder auf der Sechs zu beweisen. Der ehemalige Kapitän der U21-Nationalmannschaft will wohl im Januar die Entscheidung zu seiner Zukunft treffen.

Warum Stefan Posch für den 1. FC Köln eine wichtige Verstärkung wäre

Stefan Posch will Como wohl verlassen
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Warum Stefan Posch für den 1. FC Köln eine wichtige Verstärkung wäre

Beim 1. FC Köln ist die Suche nach weiteren Verstärkungen für die Innenverteidigung noch nicht abgeschlossen. Nach der Verpflichtung von Jahmai Simpson-Pusey möchten die Verantwortlichen die Abwehr weiter verstärken. Neben Sebastiaan Bornauw haben die Kölner auch Interesse an Stefan Posch. Warum Stefan Posch eine Verstärkung für den 1. FC Köln wäre.

Bei der Suche nach einer weiteren Verstärkung für die Innenverteidigung soll der FC in Italien fündig geworden sein. So sollen die Kölner Interesse an Stefan Posch haben, der aktuell an Como verliehen ist und in der Vergangenheit bereits Erfahrung in der Bundesliga gesammelt hat. Warum Stefan Posch eine Verstärkung für den 1. FC Köln wäre.

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Vom Bundesliga-Durchbruch nach Italien

Der 49-fache österreichische Nationalspieler wurde bei Admira Wacker ausgebildet und wechselte bereits im Jahr 2015 zur TSG 1899 Hoffenheim. In der Saison 2017/18 feierte der heute 28-Jährige sein Debüt für die erste Mannschaft der Kraichgauer und entwickelte sich in den darauffolgenden Jahren zu einem verlässlichen Innenverteidiger in der Bundesliga. Insgesamt absolvierte Posch 126 Pflichtspiele für Hoffenheim. Im Sommer 2022 zog es den Defensivspieler zunächst auf Leihbasis zum FC Bologna. Dort überzeugte Posch mit konstanten Leistungen, sodass ihn die Italiener im Sommer 2023 für rund fünf Millionen Euro fest verpflichteten.

Nach einer weiteren Saison als Stammspieler veränderte sich seine sportliche Situation jedoch zur Spielzeit 2024/25. In der Hinrunde kam Posch nur noch unregelmäßig zum Einsatz, weshalb er für die Rückrunde an Atalanta Bergamo verliehen wurde. Auch dort konnte sich der Verteidiger nicht als Stammspieler etablieren. Im vergangenen Sommer kehrte der Österreicher zunächst nach Bologna zurück, wechselte dann aber erneut per Leihe, inklusive Kaufpflicht, zu Como 1907. Zwar kommt Posch dort regelmäßig zu Einsätzen, allerdings überwiegend als Einwechselspieler. Da der Abwehrmann im kommenden Sommer mit Österreich an der Weltmeisterschaft in den USA, Mexiko und Kanada teilnehmen möchte, ist Posch auf der Suche nach einer neuen sportlichen Herausforderung, bei der er mehr Spielpraxis sammeln kann.

Stärken und Schwächen des Abwehrmanns

Stefan Posch ist ein physisch robuster und zweikampfstarker Innenverteidiger, der insbesondere durch gute Antizipation, solides Stellungsspiel und Kopfballstärke überzeugt. Seine größten Qualitäten liegen im defensiven Eins-gegen-Eins sowie in seiner taktischen Disziplin. Zudem bringt der Rechtsfuß durch seine Stationen in der Bundesliga und der Serie A sowie Spiele in diversen internationalen Wettbewerben wertvolle internationale Erfahrung mit, die einer jungen und verletzungsgeplagten Kölner Defensive zusätzliche Stabilität verleihen könnte. Posch kann sowohl in einer klassischen Viererkette als Innenverteidiger als auch halbrechts in einer Dreierkette eingesetzt werden. Diese Flexibilität würde dem Trainerteam des 1. FC Köln zusätzliche Optionen in der Defensivstruktur eröffnen. Verbesserungspotenzial besteht vorwiegend im Spielaufbau unter hohem Gegnerdruck sowie im Tempo auf längeren Distanzen.

Soforthilfe für den FC

Für den 1. FC Köln wäre Stefan Posch eine interessante und sofort einsetzbare Verstärkung. Angesichts der angespannten personellen Situation in der Innenverteidigung würde der österreichische Nationalspieler nicht nur für mehr Tiefe im Kader sorgen, sondern auch Erfahrung und Führungsqualität ins Abwehrzentrum bringen. Seine Bundesliga-Vergangenheit spricht zudem dafür, dass er keine lange Eingewöhnungszeit benötigen würde. Ein Wechsel erscheint aktuell primär in Form einer Leihe realistisch. Der FC könnte kurzfristig von Poschs Qualitäten profitieren, während der Spieler selbst Spielpraxis erhält, um sich für die österreichische Nationalmannschaft und die WM zu empfehlen. Allerdings sind die Kölner im Werben um den Abwehrspieler nicht allein. Neben dem FC soll auch Ligakonkurrent Mainz 05 Interesse an den Diensten des Österreichers haben.