Party hard, be smart: Lukas Kwasniok bleibt seinen Prinzipien treu und macht Kampfansage für wichtige Wochen

Lukas Kwasniok ist ein Erfolgsgarant beim 1. FC Köln
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Party hard, be smart: Lukas Kwasniok bleibt seinen Prinzipien treu und macht Kampfansage für wichtige Wochen

Nach nun bereits nahezu einem Drittel der Saison stehen für die Geißböcke die dritte Länderspielpause und somit ein paar freie Tage an. Mit dem Prinzip „Work hard, be smart“ startete der neue Trainer des FC in die Saison und hält daran auch nach dem zehnten Spieltag fest beim 1. FC Köln: Lukas Kwasniok macht vor Frankfurt eine Kampfansage.

Ob Kaderentscheidung, Startaufstellung oder Auszeit. Für den Trainer des FC gelten klare Leitplanken, die er auch durchaus klar kommuniziert beim 1. FC Köln: Lukas Kwasniok macht vor Frankfurt eine Kampfansage.

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Dass Lukas Kwasniok kein Blatt vor den Mund nimmt, dürfte in den vergangenen Monaten wohl auch dem letzten Anhänger der Geißböcke klar geworden sein. Die erste wohl sehr deutliche Demonstration seines Prinzips der Offenheit und Klarheit lieferte der frisch gebackene Trainer des 1. FC Köln nach dessen Testspiel gegen die Fortuna im Juli diesen Jahres. „Bei einigen reicht es noch lange nicht für die Bundesliga“, sagte der Coach damals und stellt im Nachhinein klar, dass er bei seinen Aussagen relativ direkt sei, ohne dabei persönlich zu werden. Er müsse dann auch nicht um den heißen Brei herum reden. Und Kwasniok blieb seither bei dieser Ansicht. Für den Trainer des 1. FC Köln gelten klare Regeln, die er auf seine Mannschaft, sich selbst – und manchmal sogar auf die Medienvertreter anwendet.

Lukas Kwasniok steht zu seinem Wort

So tat Kwasniok auf der vergangenen Pressekonferenz vor dem Duell gegen Borussia Mönchengladbach seinen Unmut über das aus seiner Sicht zu späte Ankommen eines Journalisten kund. Der Kölner Cheftrainer begrüßte den Medienvertreter mit den Worten: „Wir sind schon mitten drin“ und schob hinterher, es sei „eine Frage des Respekts, hier pünktlich zu erscheinen.“ Abermals deutliche Worte, diesmal jedoch nicht in Richtung seiner Mannschaft. Das Einhalten von Konventionen, Regeln und Normen scheint beim Kölner Coach tatsächlich oberstes Gebot zu sein – eine Marschroute, die Kwasniok aber auch für sich selbst anlegt. Der 44-Jährige steht zu seinem Wort. Sei es die für ihn nicht existierende Stammelf oder die Tatsache, dass jeder Spieler sich immer aufs Neue beweisen kann und muss.

Worte, die von unterschiedlichsten Trainern oft gehört, aber sicherlich kaum so konsequent umgesetzt worden sind wie aktuell am Geißbockheim. Unter anderem startete Kwasniok in zwölf Duellen mit zwölf verschiedenen Anfangsformationen. Eine Startelf hat er also wie angekündigt wirklich nicht. Spieler wie Dominique Heintz, die zu Beginn der Saison noch chancenlos schienen, standen plötzlich von Beginn an auf dem Platz, andere setzte der Coach zwischenzeitlich auf die Bank. Maßnahmen, die zum Teil überraschten, meist aber aufgingen und einem ausgeklügelten Plan zu Grunde lagen. Lag der Coach falsch, nahm er die Fehler auf seine Kappe. Überraschen kann Kwasniok den Gegner allemal – und nicht nur den Gegner.

Es warten Gegner auf Augenhöhe

Denn nach der bitteren 1:3-Niederlage im Derby gegen Borussia Mönchengladbach dürften den ein oder anderen Außenstehenden fünf freie Tage der Kölner Profis während der Länderspielpause ebenfalls überrascht haben. Denn bis zur Winterpause stehen – folgt man Kwasnioks Einordnung – noch zwei Kracher-Spiele gegen Leverkusen und Frankfurt sowie drei Highlight-Duelle gegen Gegner auf Augenhöhe an. Mit Bremen, vor allem aber Union Berlin und dem FC St. Pauli warten bis zur Winterpause noch Gegner, die rein tabellarisch Kontrahenten sind, gegen die der FC Punkte holen sollte. Zieht Köln diese Spiele, dann kann das Team rund um Kwasniok ganz beruhigt in die Winterpause gehen.

Vor dem Start in diese wichtige Phase gibt es nun eben nochmal einige Tage Auszeit. Eine Maßnahme, die der Trainer schon bei seiner vergangenen Station angewendet hat. Aber warum eigentlich? Auch hier bleibt Kwasniok seinem von Beginn an kommunizierten Credo „Work hard, be smart“ treu. Nur wer zwischenzeitlich den Kopf frei kriege, könne danach auch wieder voll angreifen und smarte Entscheidungen auf dem Spielfeld treffen. Und so verabschiedete sich der Kölner Coach am Dienstagmorgen mit einer klaren Kampfansage in den Kölner Karneval und die danach anstehende freie Zeit: „Wir versprechen euch eins: Heute lassen wir die Sau raus, nächste Woche gegen Frankfurt, sind wir wieder voll für euch da.“ Frei nach dem Motto: „Party hard, be smart.“


Imad Rondic wird auch verliehen zum Problemfall für den 1. FC Köln

Imad Rondic vom 1. FC Köln
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Imad Rondic wird auch verliehen zum Problemfall für den 1. FC Köln

Kurz vor Toresschluss wechselte Imad Rondic doch noch per Leihe. Beim FC hatte der Stürmer zuvor nicht den besten Eindruck hinterlassen. Ähnlich geht es beim neuen Club in Polen jetzt weiter und das ist nicht gut für den 1. FC Köln: Darum wird Imad Rondic für den FC erneut zum Problemfall.

Auch weiterhin läuft es nicht rund für den Leihspieler des 1. FC Köln: Darum wird Imad Rondic für den FC wieder zum Problemfall – und das noch nicht mal im Trikot der Geißböcke.

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20 Tore hat der FC in den bisherigen Spielen der aktuellen Saison geschossen. 14 davon gehen auf die neu verpflichteten Offensivspieler, die in vorderster Front ran dürfen, an Jakub Kaminski, Said El Mala und Marius Bülter. Dazu hat Ragnar Ache im bisherigen Saisonverlauf bereits fünf Treffer vorbereitet. Gerade Bülter und Ache sollen in Zukunft die Lücke füllen, die eigentlich Anthony Modeste 2022 gerissen hat. Eine Lücke, die eigentlich nie so richtig geschlossen wurde. Der letzte Versuch hieß Imad Rondic. Der Bosnier wurde bekanntlich im vergangenen Winter verpflichtet. Und auch wenn es immer wieder hieß, der Stürmer solle erst in seine neue Rolle reinwachsen, wurde er im vergangenen Winter wohl doch als Soforthilfe geholt.

Situation für drei Parteien nicht einfach

Nur wurde aus dieser Soforthilfe bekanntlich nicht viel. Rondic fand nie den sportlichen Anschluss, erzielte in seiner Zeit bei den Geißböcken ein Tor mit freundlicher Unterstützung von Paderborns Felix Götze. Rondic war auch noch in einer anderen Situation auffällig. Im DFB-Pokal-Spiel gegen Bayer Leverkusen netzte der Stürmer zum vermeintlichen 3:3 ein, stand dabei aber hauchdünn im Abseits. Möglicherweise wäre sein Karriereschritt in Köln anders verlaufen, wenn der 26-Jährige damals zum Pokal- und Derbyheld geworden wäre. Wurde er nicht. Dass Lukas Kwasniok im Sommer keine Verwendung mehr für den Stürmer hatte, wurde schnell deutlich. Spätestens als Rondic es noch nicht einmal mehr in einen Vorbereitungsspiel-Kader schaffte. Die Tage in Köln waren endgültig gezählt, als der Angreifer offiziell ausgebootet wurde.

Doch die wenigen Einsätze dienten wohl keiner guten Bewerbung. Ein Abnehmer fand sich zunächst nicht. Der Deal mit dem Karlsruher SC platzte, erst unmittelbar vor Toresschluss gelang den FC-Bossen noch ein Kompromiss. Rondic wurde nach Polen an Rakow Czestochowa verliehen. Vermutlich auch, weil es einfach keine andere Lösung gegeben hat. Denn an eine große Zukunft beim FC glaubt man wohl nicht mehr. Zwar hat der polnische Erstligist eine Kaufoption im Vertrag verankert, aber momentan sammelt Rondic erneut keine Pluspunkte, empfiehlt sich wahrlich nicht für eine feste Verpflichtung. In den bisherigen zwölf Pflichtspielen stand Rondic vier Mal in der Startelf. Auf ein Tor wartet der Stürmer vergeblich.

Es läuft sportlich also weiterhin nicht rund. Und das wird für den FC zunehmend zu einem Problem. Denn Rondic macht aktuell weder den Eindruck als könne er über Spielpraxis bei den Kölner Bossen Pluspunkte sammeln, noch empfiehlt sich der 26-Jährige für andere Aufgaben, möglicherweise in einem anderen Trikot. Rondic schwimmt auch bei seinem neuen Club unter dem Radar. Die Saison ist noch lang, es kann noch viel passieren. Nur lässt die jüngere Vergangenheit nicht wirklich darauf hoffen. Beim FC steht noch ein Vertrag bis 2029 aus, der Bosnier soll eine sechsstellige Summe im hohen Bereich verdienen.

Patrik Kristal: Wieder für die A-Nationalmannschaft nominiert, auf die Kölner Profis muss er noch warten

Patrik Kristal im Trikot der estnischen Nationalmannschaft
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Patrik Kristal: Wieder für die A-Nationalmannschaft nominiert, auf die Kölner Profis muss er noch warten

Das Talent des 1. FC Köln Patrik Kristal ist wieder für die A-Nationalmannschaft Estlands nominiert. Und das nicht zum ersten Mal. Für den Sprung zu den Kölner Profis ist es für den gerade noch 17-Jährigen aber noch zu früh.

Bereits mit 16 feierte der Youngster sein Debüt in der A-Elf seines Landes. So richtig durchstarten kann der U21-Spieler aber noch nicht beim 1. FC Köln: Patrik Kristal ist wieder für die A-Nationalmannschaft Estlands nominiert.

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Zum Geburtstag gibt es mal wieder ein besonderes Spiel. Am Mittwoch wird Patrik Kristal volljährig, am Donnerstag steht für den jetzt noch 17-Jährigen das Länderspiel gegen Norwegen auf dem Spielplan. Der Kölner Youngster bekommt es mit Erling Haaland zu tun. Es ist zwar ein WM-Qualifikationsspiel, doch das Ticket in die USA, nach Mexiko oder Kanada ist bereits außer Reichweite. Vor einem guten Jahr gab der Mittelfeldspieler sein Debüt für die A-Nationalmannschaft, das mit gerade einmal 16 Jahren. „Das ist bis heute ein Rekord. Und das ist mir sehr wichtig“, sagte Kristal im Sommer noch in der soccernet.ee-Talkshow „Life Behind the Ball“. Tatsächlich hatte die Nominierung im September 2024 für Furore gesorgt. Patrik wandelt auf den Spuren seines Vaters Marko Kristal, einer estnischen Legende.

Am Wochenende der erste Scorer

„Es heißt immer, er ist der Sohn von Marko. Ich will aber, dass es irgendwann heißt, er ist der Vater von Patrik“, so die ambitionierten Ziele des Mittelfeldspielers. Beim FC wurde der Offensivspieler im vergangenen Winter verpflichtet und mit einem Vertrag bis 2028 ausgestattet. Man hält große Stücke auf Kristal. Wenngleich der Weg zu den Profis ganz offensichtlich noch ein weiter ist. Bislang hat der Mittelfeldspieler noch nicht bei Lukas Kwasniok mittrainieren dürfen, ist fester Bestandteil des U21-Kaders – wenn auch nicht unumstrittener Stammspieler. Am vergangenen Wochenende legte Kristal mal wieder ein Tor auf. Der erste Scorerpunkt in dieser Spielzeit. In der Vorbereitung hatte der Mittelfeldspieler gleich mehrere ordentliche Begegnungen abgeliefert.

Das Talent ist unumstritten, das Potenzial groß. Nicht umsonst spielt der 17-Jährige bereits A-Nationalmannschaft. Auch, wenn der Weg in die A-Elf Estlands vielleicht nicht so weit ist, wie bei anderen Nationen, ein großer Erfolg. Der Weg ist für sein Alter ein beeindruckender. In der Saison 2021/22 lief das Offensivtalent 32 Mal in der Esiliiga, der zweithöchsten estnischen Liga auf. Zudem stand das Talent 27 Mal in der Startelf und erzielte sechs Tore für die Reserve seines Heimatclubs. In derselben Spielzeit gab der Youngster mit nur 14-Jahren für FCI Levadia sein Debüt sowie sein Startelf-Debüt in der ersten estnischen Liga, der Premium Liiga. Levadia beendete die Saison 2021/22 als Tabellenerster, wurde Meister. Kristal wechselte im Februar 2024 zu Paide Linnameeskond.

Patrik Kristal hat hohe Ziele

Nun will er in Köln seinen Weg machen. Dabei spielt der FC in den langfristigen Planungen aber nur die Rolle einer Zwischenstation. Kristal will in die Premier League. „Das ist die beste der Top-5-Ligen“, sagte der Mittelfeldspieler im Sommer. Erst einmal sollte das Talent dafür bei den Profis in Köln zum Zug kommen. Ob der Aufstieg des Youngster auch in Deutschland so schnell kommt, ist offen. Doch beim FC verspürt man keinen Druck. „Es wäre jetzt schwierig, dem Jungen einen Rucksack aufzusetzen und in die Glaskugel zu gucken“, so U21-Coach Evangelos Sbonias im vergangenen Winter. Schon damals deutete der Trainer an, dass Kristal noch an seiner Körperlichkeit arbeiten müsse. Daran hat sich wohl noch nicht viel geändert.


Bereits die dritte muskuläre Verletzung der Saison: Die Achterbahnfahrt von Jaka Potocnik geht weiter

Jaka Potocnik sammelt Einsatzzeit
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Bereits die dritte muskuläre Verletzung der Saison: Die Achterbahnfahrt von Jaka Potocnik geht weiter

Am Wochenende noch als Matchwinner gefeiert, nun der nächste Rückschlag für den verliehenen Stürmer des 1. FC Köln: Jaka Potocnik fällt erneut verletzt aus.

Die Hoffnung war groß, dass der Durchbruch nun gelingen würde. Doch aktuell ist man sicherlich eher besorgt beim 1. FC Köln: Jaka Potocnik fällt erneut verletzt aus. Der Stürmer hat sich zum dritten Mal in dieser Saison eine muskuläre Verletzung zugezogen.

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So wirklich lange hielt das Hochgefühl rund um Jaka Potocnik dann nicht. Noch am Wochenende hatte der junge Slowene das erste Mal in der Startelf bei Rot-Weiss Essen gestanden, umgehend ein Tor erzielt und RWE zum Erfolg gegen Ingolstadt geführt. Kurz vor Spielende erfolgte die Auswechslung. Und wie sich jetzt herausstellt aus nicht ganz so erfreulichen Gründen. Potocnik hat sich offenbar eine muskuläre Verletzung zugezogen und wird erneut ausfallen – voraussichtlich wochenlang. Nun heißt es Regeneration anstatt von EM-Qualifikation mit der U21 von Slowenien, unter anderem gegen Rav van den Berg bei den Niederlanden. Ein herber Dämpfer für den 20-Jährigen, der am Wochenende nach einem harten Saisonauftakt endlich angekommen schien.

Bereits die dritte muskuläre Verletzung

Doch die Realität sieht nur wenige Tage später eben anders aus. Schon in der Vorbereitung hatte ein Muskelfaserriss den Stürmer ausgebremst. Potocnik war bekanntlich gerade erst an die Hafenstraße verliehen worden. Der Angreifer soll Spielpraxis sammeln, um auch beim FC bei den Profis anzukommen. Zwar feierte der Slowene in der vergangenen Spielzeit schon sein Debüt für die Geißböcke, allerdings nur mit einem Kurzeinsatz. Auf einen weiteren Einsatz wartete Potocnik vergebens. Ende August gab der 20-Jährige dann auch sein Debüt für RWE, spielte zwei weitere Begegnungen, saß bei zwei weiteren auf der Bank, bevor die nächste Muskelverletzung dazwischen kam.

Potocnik kämpfte sich erneut zurück, spielte zuletzt zwei Mal. Unter anderem ganz stark gegen Ingolstadt. Das fand auch Trainer Uwe Koschinat, der erklärte, dass Potocniks Potenzial in Europa nicht unbekannt sei. Jetzt also die nächste Hiobsbotschaft. Beim FC hat man natürlich ein genaues Auge auf den Angreifer. Potocnik war bekanntlich von den Kölnern als Nachwuchsspieler unter Vertrag genommen worden. In dessen Folge war der FC von der FIFA mit einem Registrierungsverbot belegt worden. Eine Transfersperre, die die Kölner arg beutelte und sicherlich nicht unschuldig an dem Abstieg war. Der FC ist für Potocnik also ein hohes Risiko eingegangen und hofft nach wie vor, dass sich die Verpflichtung früher oder später auszahlt. Ein Grundstein soll die Leihe nach Essen legen. Doch dort gibt es nun den nächsten Dämpfer.


„Überraschungsmannschaft der Saison“: FC-Frauen spielen Rekord-Hinrunde

Jubel bei den Spielerinnen des 1. FC Köln
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„Überraschungsmannschaft der Saison“: FC-Frauen spielen Rekord-Hinrunde

Die Fußballerinnen des 1. FC Köln sind auf dem besten Weg, ihr Saisonziel schon vor Weihnachten zu realisieren. Nach dem 1:0-Erfolg gegen Hoffenheim und insgesamt sieben Punkten aus der englischen Woche hat das Team jetzt schon so viele Punkte gesammelt wie nach der kompletten Vorsaison. Die Frauen des 1. FC Köln spielen eine Rekord-Hinrunde.

Die Kölnerinnen spielen die beste erste Bundesliga-Halbserie ihrer Geschichte. Bereits zum aktuellen Zeitpunkt hat das Team von Britta Carlson den Punktestand der kompletten vergangenen Saison erreicht. Die Frauen des 1. FC Köln spielen eine Rekord-Hinrunde.

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Den gemeinsamen Jubel mit den Fans hatten sich die Spielerinnen nach dem Abpfiff redlich verdient. Die FC-Frauen fuhren mit dem 1:0 gegen die TSG Hoffenheim bereits den vierten Saisonsieg ein – und haben damit schon jetzt einmal mehr gewonnen als in der kompletten vergangenen Spielzeit. Mit 14 Punkten ist jetzt bereits exakt dieselbe Ausbeute erreicht wie am Ende der vergangenen Saison – und allein die Hinrunde hat jetzt noch drei Spiele. Die Kölnerinnen spielen die beste erste Bundesliga-Halbserie ihrer Geschichte. Der Rekord lag bisher bei 12 Punkten aus der Saison 2021/22.

„Ich bin total happy“

„Das zeigt, dass wir auf dem richtigen Weg sind“, kommentierte die Trainerin Britta Carlson auf diese Umstände angesprochen, „dass wir immer besser zusammenfinden. Wir hätten sogar noch ein paar Punkte mehr haben können, aber ich bin total happy, dass wir so früh so viele Punkte haben. Genau das haben wir uns vorgenommen, dass wir so ein bisschen die Überraschungsmannschaft sind in dieser Saison und dass wir auf jeden Fall Richtung einstelligem Tabellenplatz wollen. Da sind wir mehr als auf einem guten Weg.“

Carlson lobte ihre Mannschaft für den Auftritt gegen die TSG: „Wir haben eine tolle Moral bewiesen das ganze Spiel, das Tempo hochgehalten und gehen als verdiente Siegerinnen vom Platz.“ Die Matchwinnerin war dabei ausgerechnet Pauline Bremer, die zuvor noch eine sehr gute Möglichkeit ungenutzt ließ: „Das hat mich natürlich super geärgert, weil das die Chancen sind, die wir uns erarbeiten. Die müssen wir dann einfach nutzen“, gab die Stürmerhin hinterher zu, „ich versuche mich dann einfach auf die nächste Chance zu konzentrieren. Und die war ja zum Glück drin.“

“Die beiden harmonieren immer besser da vorne“

Auch die Trainerin freute sich für ihre Angreiferin: „Pauli hat sich einfach auch belohnt, wie das gesamte Team, für die Leistung, für die Intensität. Ich hatte zwischendurch einmal kurz Kontakt mit ihr, ob es noch geht, weil sie die Woche vorher krank war. Ich hatte sie bewusst in Frankfurt in der ersten Halbzeit draußen gelassen, um sie auch nicht gleich wieder von Null auf Einhundert zu bringen. Und dann hat sie den Daumen hoch gemacht und dann war ich mir sicher, dass sie auf jeden Fall noch mal eine Chance bekommt.“

Dabei kristallisiert sich mit Bremer und Sandra Jessen ein neuer Traum-Sturm heraus: „Die beiden harmonieren immer besser da vorne zusammen, legen sich die Bälle auch gegenseitig auf, wenn es geht. Da ist dann wenig Stürmer-Egoismus, sondern es geht nur ums Team.“ Letztlich war es übrigens weniger der Sieg zum Abschluss der erfolgreichen englischen Woche, der den Spielerinnen die Teilnahme am Karnevalsauftakt am Dienstag ermöglichte. Der Elfte im Elften ist bei den FC-Frauen trainingsfrei: „Dienstag haben wir frei, weil es zwei Tage nach dem Spiel ist“, verriet Carlson und ergänzte augenzwinkernd: „Da haben die Spielerinnen ein bisschen Glück gehabt mit Karneval. Aber nach so einer Leistung hätten wir auch sonst eine Belohnung ausgesprochen.“

Dennoch betonte die Trainerin auch: „Auf Karneval können wir nur bedingt Rücksicht nehmen, weil wir am Wochenende wieder ein schweres Spiel haben und dann in die nächste Runde im Pokal einziehen wollen.“ Die FC-Frauen sind am Sonntag (13 Uhr) beim Zweitliga-Spitzenreiter SC Sand zu Gast im Achtelfinale des DFB-Pokals.


Vorstand des 1. FC Köln baut um: Kompetenzteam muss gehen

Erich Rutemöller und Frank Schaefer werden als Kompetenzteam des 1. FC Köln abgeschafft
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Vorstand des 1. FC Köln baut um: Kompetenzteam muss gehen

Der neue Vorstand des FC hat nun auch nach außen offensichtlich seine Arbeit aufgenommen. Der 1. FC Köln schafft sein Kompetenzteam ab. Das teilte der Verein am Dienstag mit.

Erich Rutemöller und Frank Schaefer werden den FC nicht mehr in der bisherigen Form beraten. Der 1. FC Köln schafft sein Kompetenzteam ab. Das gab der Verein am Dienstagvormittag bekannt. Die Entscheidung sei aus „rein strukturellen“ Gründen gefallen.

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Über viele Jahre haben Erich Rutemöller und zunächst Jörg Jakobs, zuletzt Frank Schaefer den Vorstand der Geißböcke in sportlichen Dingen beraten. Das wird in Zukunft mindestens in diesem Ausmaß nicht mehr der Fall sein. Der FC schafft sein Kompetenzteam Sport ab. „Die Entscheidung hat in diesem Fall keine fachlichen, sondern rein strukturelle Gründe aufgrund der neuen Herangehensweise. Wir bedanken uns bei Erich Rutemöller und Frank Schaefer ganz herzlich für die geleistete Arbeit, die großartige Hilfe und die eingebrachte Kompetenz in den vergangenen Jahren“, sagte FC-Vizepräsident Ulf Sobek. „Von dieser Wertschätzung waren auch die persönlichen Gespräche mit den beiden über die Veränderungen geprägt. Sowohl Frank Schaefer als auch Erich Rutemöller bleiben dem FC eng verbunden und sind jederzeit gern gesehene Gäste am Geißbockheim“,

„Projektbezogene Zusammenarbeit“ bleibt Option

Hintergrund der Maßnahme dürfte die sportliche Kompetenz von Sobek sein. Der 53-Jährige war bis zum Oktober noch im Trainerstab der deutschen U20-Nationalmannschaft tätig. Sobek ist Inhaber der A-Lizenz und hat über viele Jahre diverse Mannschaften trainiert. Nun wird er wohl große Teile der bisherigen Arbeit von Rutemöller und Schaefer übernehmen. „Frank Schaefer hat alle sportlichen Entscheidungen in dieser Phase eng begleitet und großen Anteil daran, dass der nahtlose Übergang in der Verantwortung von Christian Keller zu Thomas Kessler als Sportdirektor und Lukas Berg als Technischem Direktor geglückt ist“, sagt Ulf Sobek. „Eine zukünftige, projektbezogene Zusammenarbeit mit Frank Schaefer als Experten bleibt immer eine Option. Gleiches gilt für Erich Rutemöller, der Stephan Engels künftig bei der Betreuung der Traditionsmannschaft unterstützen wird.“

Wenn nötig, soll auch in Zukunft weiterhin auf Experten vertraut werden. Allerdings soll diese sportliche Expertise „themenbezogen“ eingeholt werden. „Der Fußball befindet sich in einem permanenten Weiterentwicklungsprozess – sportlich wie auch wirtschaftlich. Aus diesem Grund werden wir in Zukunft je nach Thema ganz individuell mit Expertinnen und Experten aus dem jeweiligen Bereich zusammenarbeiten“, erläutert Sobek.

Biest, Michael Jackson und Schlümpfe – Karnevalstraining beim 1. FC Köln: „Dürfen auch mal über die Stränge schlagen“

Linton Maina Karnevalstraining
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Biest, Michael Jackson und Schlümpfe – Karnevalstraining beim 1. FC Köln: „Dürfen auch mal über die Stränge schlagen“

Am Dienstagmorgen fand das Training der Mannschaft von Lukas Kwasniok bereits früher statt. Die FC-Profis liefen anlässlich der Sessionseröffnung verkleidet auf den Platz. So sehen die Kostüme des 1. FC Köln am 11.11. aus.

Während der Länderspielpause gibt es für die Geißböcke einige Tage frei. Zur Trainingseinheit am Dienstagmorgen erschienen die Profis anlässlich des Beginns der Karnevalssession aber nochmal verkleidet. So sehen die Kostüme des 1. FC Köln am 11.11. aus.

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Als der Trainer des 1. FC Köln am 11.11.2021 nicht in rot-weißen Trainingsklamotten ,sondern im rosa Ganzkörper-Plüschanzug den Trainingsplatz vor dem Geißbockheim betrat, war die Überraschung der Zuschauer und Fans schon groß. Steffen Baumgart hatte sich anlässlich des Sessionsauftakts als „Schweinhorn“ verkleidet und sichtlich Freude daran. Zu seinem Aufzug sagte der ehemalige Coach damals, er hab sich das Kostüm „selber einfallen lassen. Ich habe lange dafür gebraucht und immer gesagt, auf den 11.11. arbeite ich hin“, so Baumgart damals. Auch FC-Trainer Lukas Kwasniok blickte bereits im Sommer auf das kölsche Event und versprach: „An meiner Kreativität wird es nicht scheitern.“ Und auch der neue Kölner Coach weiß um die Bedeutung des Datums: „Bei anderen Vereinen heißt es immer: ´Hoffentlich bekomme ich eine Winterjacke`. Hier heißt es: ´Hoffentlich erlebe ich den Elften im Elften`“, so Kwasniok im Sommer.


Erstes „Ziel“ erreicht

Dieses Ziel hat der 44-Jährige bei den Geißböcken nun erreicht und steht mit seiner Mannschaft nach dem zehnten Spieltag auf Tabellenrang neun. Nach der bitteren Derby-Niederlage gegen Borussia Mönchengladbach am vergangenen Samstag steht für die Geißböcke aktuell die dritte Länderspielpause an. Dementsprechend fehlten am Dienstag im Training auch einige Akteure, die mit ihren jeweiligen Nationalmannschaften unterwegs sind. Für die verbliebenen Spieler des 1. FC Köln sowie das Trainerteam um FC-Coach Kwasniok fand am Dienstagmorgen das letzte Training der Woche statt. Von Mittwoch bis einschließlich Sonntag haben die Geißböcke frei und können nochmal Kraft für die verbleibenden Duelle der Hinrunde tanken.


„Wenn das nicht an Karneval erlaubt ist…“

Die Trainingseinheit stand am Dienstag traditionell unter dem Karnevalsmotto. Und nicht nur Kwasniok hatte sich tatsächlich etwas einfallen lassen. Das gesamte Trainerteam lief als Schlümpfe auf. „Bei uns bezeichnet man Menschen, die nicht so viel draufhaben, leicht flapsig als Flöten-Schlümpfe. Insofern fehlt hier nur noch die Flöte“, sagte Kwasniok. „Die Flöte haben wir weggelassen, weil wir in dieser Saison schon ein bisschen was geleistet haben.“ Linton Maina war als Michael Jackson verkleidet, Marvin Schwäbe als Biest. Nach gut 20 Minuten war das Training schon wieder beendet. Da ab Mittwoch trainingsfrei ist, ist die Wahrscheinlichkeit nicht gering, dass der ein oder andere sich unters Volk mischt. Eine Vorgabe vom Trainer gibt es dabei nicht. „Zapfenstreich? Das sind so Ansagen aus der Vorkriegsgeneration. Ich habe das in der Jugend nicht gemacht und mache es bei erwachsenen Männern nicht“, sagte Kwasniok. „Sie dürfen auch mal über die Stränge schlagen. Wenn das nicht an Karneval erlaubt ist, dann hat man vielleicht nicht den Sinn des Lebens verstanden.“

Neben dem Erreichen des Elften im Elften hat der Coach ebenfalls eine Winterjacke erhalten. Ob sein weiteres Ziel erreicht wird, wird sich jedoch noch zeigen müssen. Kwasniok wünschte sich nämlich: „Ich möchte am Ende meiner FC-Zeit als ´Kölsche Jung` betitelt werden“.

FC-Karnevalstraining in Bildern

Luca Waldschmidt und Joel Schmied vom 1. FC Köln im Karnevalskostüm
Luca Waldschmidt und Joel Schmied vom 1. FC Köln im Karnevalskostüm
Ragnar Ache und Jusuf Gazibegovic vom 1. FC Köln im Karnevalskostüm
Ragnar Ache und Jusuf Gazibegovic vom 1. FC Köln im Karnevalskostüm
Ron-Robert Zieler vom 1. FC Köln im Karnevalskostüm
Ron-Robert Zieler vom 1. FC Köln im Karnevalskostüm
Cenk Özkacar und Alessio Castro-Montes vom 1. FC Köln im Karnevalskostüm
Cenk Özkacar und Alessio Castro-Montes vom 1. FC Köln im Karnevalskostüm
Kristoffer Lund vom 1. FC Köln im Karnevalskostüm
Kristoffer Lund vom 1. FC Köln im Karnevalskostüm
Ragnar Ache Karnevalstraining
Ragnar Ache Karnevalstraining
Lukas Kwasniok Karnevalstraining
Lukas Kwasniok Karnevalstraining
Tom Krauß Karnevalstraining
Tom Krauß Karnevalstraining
Lukas Kwasniok Karnevalstraining
Lukas Kwasniok Karnevalstraining

Rav van den Berg vor Comeback: Über die U21-Nationalmannschaft zurück ins Spiel beim 1. FC Köln

Rav van den Berg im Einsatz für den 1. FC Köln
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Rav van den Berg vor Comeback: Über die U21-Nationalmannschaft zurück ins Spiel beim 1. FC Köln

Die Rückkehr von Rav van den Berg steht offenbar unmittelbar bevor. Zwei Monate nach seiner Schulterverletzung könnte es das Comeback geben. Allerdings noch nicht beim 1. FC Köln: Rav van den Berg bekommt wieder Spielpraxis – erst einmal in der U21 der Niederlande.

Nach der Verletzung von Timo Hübers braucht der FC dringend Verstärkung in der letzten Kette. Die wird es nun geben und sie kommt vom 1. FC Köln: Rav van den Berg bekommt wieder Spielpraxis. Der 21-Jährige soll für die U21 der Niederlande spielen.

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Der Blick auf die Spieler des 1. FC Köln, die dieses Mal für ihre jeweilige Nationalmannschaft für die anstehenden Länderspiele nominiert worden sind, hielt schon die ein oder andere Überraschung parat. Auf der Liste tauchte zum Beispiel Sebastian Sebulonsen nicht auf. Der Außenbahnspieler hatte im Oktober sein Debüt für Norwegen gegeben. Wahrlich kein schlechtes. Eine weitere Einladung gab es von Ståle Solbakken dieses Mal nicht. Allerdings war Sebulonsen damals auch erst nachnominiert worden. Auch der beim FC eigentlich immer besser spielende (abgesehen vom unglücklichen Auftritt im Derby) Kristoffer Lund wurde nicht für sie USA nominiert. Auf der anderen Seite überraschte dann doch die A-Nominierung für Said El Mala. Auch, dass Florian Kainz auf der Abruf-Liste für Österreich steht, hat wohl nicht jeder auf dem Schirm gehabt. Und dann taucht da noch ein anderer Name auf: Rav van den Berg.

Aktuell drei gesunde Innenverteidiger beim FC

Der Niederländer wurde einmal mehr für die anstehenden Begegnungen der U21 nominiert. Die trifft in der EM-Quali auf Slowenien mit Jaka Potocnik und Israel. Als Leistungsträger des niederländisches Nachwuchses, Spieler mit einem Marktwert von acht Millionen Euro, ist die Berufung des Innenverteidigers natürlich alles andere als eine Sensation. Allerdings fehlte der Abwehrspieler dem FC bekanntlich seit knapp zwei Monaten. Van den Berg hatte sich im Duell gegen den VfL Wolfsburg eine schwere Schulterverletzung zugezogen, war operiert worden und hatte zuletzt in Teilen wieder mit der Mannschaft trainiert. Ein Einsatz wäre bislang zu früh gekommen. Van den Berg werde nun „in Absprache mit dem FC und in enger Abstimmung mit der medizinischen Abteilung zur Nationalmannschaft reisen, trainieren und erste Spielpraxis sammeln“, heißt es von Seiten des Vereins.

Das dürfte bedeuten, dass der Abwehrspieler wohl über die Länderspiele bei der U21 wieder an die nötige Spielpraxis für den FC herangeführt wird. In Köln fiebert man der Rückkehr des Niederländers entgegen. Spätestens nach der Verletzung von Timo Hübers sind die Geißböcke in der Innenverteidigung recht dünn aufgestellt. Mit Cenk Özkacar, Joel Schmied und Dominique Heintz hat der FC aktuell drei gesunde Innenverteidiger. Neben Ersatz-Abwehrchef Eric Martel mussten zuletzt Sebastian Sebulonsen und Kristoffer Lund aushelfen, zu Beginn der Saison auch Tom Krauß. Nicht umsonst hatte Lukas Kwasniok nach dem BVB-Spiel und der Verletzung von Hübers betont, dass man die Rückkehr von Rav van den Berg herbeisehne. Die scheint mit der Nominierung für die niederländische U21 also kurz bevorzustehen.

Goldenes Händchen, starke Transfers, hohe Effizienz: So fällt die Zwischenbilanz aus beim 1. FC Köln

Jubel bei den Spielern des 1. FC Köln beim Sieg gegen Freiburg
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Goldenes Händchen, starke Transfers, hohe Effizienz: So fällt die Zwischenbilanz aus beim 1. FC Köln

Zehn Spieltage sind in dieser Saison in der Liga absolviert, knapp ein Drittel ist damit gespielt. Und der FC steht mit 14 Zählern recht ordentlich da. Auch einige Statistiken sind vielversprechend. Die Zwischenbilanz des 1. FC Köln ist recht positiv.

Nach zehn Spieltagen steht der FC mit 14 Zählern auf dem neunten Tabellenrang. Das war so nicht unbedingt zu erwarten: Die Zwischenbilanz des 1. FC Köln ist recht positiv.

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Der Stachel der 1:3-Pleite im Derby dürfte wohl rund um das Geißbockheim noch immer tief sitzen. Vor der Begegnung hatte der Kölner Coach noch erklärt, dass sein Zwischenfazit in Bezug auf die Ergebnisse mit einem Sieg gegen Gladbach sicherlich „sehr positiv“ ausfallen würde. Nun erlebte die Bilanz einen herben Dämpfer und das ausgerechnet gegen den ungeliebten Nachbarn. Ein Duell, das laut Kwasniok ohnehin „ganz anders gewichtet“ werden würde. Die Niederlage war insofern natürlich bitter. Dennoch brauchen die Geißböcke nach dem Saisonstart kein Trübsal zu blasen. „Es geht dann aber auch um ein paar andere Elemente“, sagte Kwasniok in Bezug auf das Spiel gegen die Borussia, der Trainer könnte aber auch den bisherigen Saisonverlauf gemeint haben.

Ordentliche Statistiken

Denn da geht es zweifellos auch um andere Elemente, die verdeutlichen, wie positiv die bisherige Spielzeit für den FC doch gewesen ist. Zur Erinnerung: In der vergangenen Saison belegten die Kölner mit zwölf Punkten in der 2. Bundesliga Rang zwölf und Gerhard Struber sah sich gezwungen, Taktik und Personal anzupassen. Davon ist nun keine Rede. Denn mit 14 Zählern nach dem zehnten Spieltag, also nach einem knappen Drittel der Saison, stehen die Kölner in der Tabelle wohl besser da, als es vor der Saison vielleicht erwartet wurde. Nach wie vor haben die Geißböcke in dieser Spielzeit immer einen Platz in der oberen Tabellenhälfte eingenommen – für einen Aufsteiger eine Seltenheit.

Ganz anders aber als die aktuelle Punkteausbeute. Alleine in den vergangenen zwölf Spielzeiten fuhren acht Aufsteiger 14 Punkte oder mehr innerhalb der ersten zehn Spieltage ein. Bei Leipzig waren es 16/17 24 Punkte, bei Hannover ein Jahr später immerhin 18. Dennoch liegen die Kölner über dem Schnitt. Im gleichen Zeitraum sammelten die Aufsteiger durchschnittlich elf Punkte. Das bisherige gute Abschneiden hängt nach den Statistiken ganz stark mit der gut funktionierenden Offensive der Kölner zusammen. Der FC hat die sechstmeisten Tore geschossen, hat am sechstmeisten Treffer aus dem Spiel heraus erzielt. 15 Mal war das in der Liga der Fall, im Abstiegsjahr 23/24 waren es nach der gesamten Saison 14 Treffer. Insgesamt kommen die Kölner auf 17 Tore, der xGoals-Wert liegt bei 16,5. Vor zwei Jahren lag dieser nach dem zehnten Spieltag bei 14,5, der FC hatte aber erst acht Tore geschossen. Sowohl damals wie heute kamen die Kölner dabei auf 13 Großchancen.

Nicht alles läuft beim FC rund

Auf der anderen Seite haben die Kölner in dieser Saison erst fünf Tore aus dem Spiel heraus kassiert, aber zehn nach Standards, vor zwei Jahren waren es zum gleichen Zeitpunkt 20 Tore aus dem Spiel heraus, davon nur einer nach einem ruhenden Ball. Großen Anteil am bisherigen Saisonverlauf haben die Kaderplaner um Thomas Kessler sowie Trainer Lukas Kwasniok. Der FC verfügt über einen breiten Kader, der offenbar auch Impulse von der Bank senden kann. Bis auf Matthias Köbbing und den Langzeitverletzten Luca Kilian kamen alle Spieler in dieser Saison bereits zum Einsatz. Von den zwölf Neuverpflichtungen gehören vier bis sieben Spieler zum absoluten Stammpersonal, bis auf Alessio Castro-Montes sammeln die weiteren aber auch Einsatzzeit.

Zu den großen positiven Überraschungen gehören zweifelsohne Jakub Kaminski und Said El Mala. Der FC hat bislang elf unterschiedliche Torschützen und in zwölf Spielen, zwölf Mal mit unterschiedlichem Personal gespielt. Meist wählt der Kölner Trainer auch eine andere Taktik. Kwasniok beweist mit seinen Einwechslungen zudem oft ein gutes Händchen. Elf Torbeteiligungen der Joker sind absolute Ligaspitze. Fünf Tore der Joker bedeutet gemeinsam mit Gladbach Platz eins.

Doch wo Licht, da ist auch Schatten. Auch der FC hat natürlich noch Felder, die zu bearbeiten sind, um es in den Worten von Thomas Kessler zu sagen. Die Kölner haben unter anderem wie auch in der Vorsaison ihre Schwierigkeiten im Ballbesitz, Chancen zu kreieren. Das Thema Standards ist nach wie vor ein großes. Und das in beide Richtungen. Die schwere Verletzung von Timo Hübers wirft einen zusätzlichen Schatten auf das erste Saisondrittel. Unterm Strich ist das aber vielleicht für einen Aufsteiger Klagen auf hohem Niveau. Vor der Saison hätten wohl viele diesen Start sofort unterschrieben und tun es wahrscheinlich immer noch.

Déjà-vu bei Salih Özcan: Interessenten erinnern stark an den Sommer

Salih Özcan (Foto: David Ramos / Getty Images)
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Déjà-vu bei Salih Özcan: Interessenten erinnern stark an den Sommer

Bereits im Frühjahr gab es Spekulationen über einen Wechsel des Mittelfeldspielers vom BVB. Auch der FC wurde mit dem gebürtigen Kölner in Verbindung gebracht. Und auch jetzt soll es angeblich Interesse geben. Aber nicht nur vom 1. FC Köln: Besiktas Istanbul soll ebenfalls an Salih Özcan interessiert sein.

Auf wirklich viel Einsatzzeit kommt der 27-Jährige nicht beim BVB. Dementsprechend steht wieder ein Wechsel im Raum. Und wie im Sommer gibt es auch Gerüchte um eine Rückkehr zum 1. FC Köln: Aber Besiktas Istanbul soll ebenfalls an Salih Özcan interessiert sein.

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Aktuell weilt Salih Özcan wieder einmal bei der Nationalmannschaft. Eine willkommene Abwechslung für den Mittelfeldspieler. Denn so richtig rund läuft es auch weiterhin nicht für Özcan bei Borussia Dortmund – und das bereits seit einer ganzen Weile. Schon im Frühling des Jahres mehrten sich die Gerüchte um einen Wechsel. Beim BVB will man den im kommenden Sommer auslaufenden Vertrag nicht verlängern. Der Verein soll dem Spieler schon damals angedeutet haben, bei einem Wechsel keine Steine in den Weg zu legen. Damals ploppten verschiedenste Vereine als mögliche Interessenten für den Mittelfeldspieler auf. Auch der 1. FC Köln war angeblich im Rennen, genauso wie diverse türkische Vereine. Am Ende der blieb Özcan dann doch in Dortmund, wollte sich dort durchsetzen.

Kaum Einsatzzeit beim BVB

Aktuell kommt der Mittelfeldspieler beim BVB in der Liga auf drei Einsätze. Zuletzt blieb ihm sechs Mal in Folge die Rolle des Zuschauers, dabei zwei Mal von der Tribüne aus. Unter anderem gegen den FC, aber auch gegen den HSV am vergangenen Wochenende. Zwar ist Özcan auch in der türkischen Nationalmannschaft kein Stammspieler, in den vergangenen drei Begegnungen sammelte der 27-Jährige aber immerhin mehr als doppelt so viel Einsatzzeit wie in dieser Saison bei der Borussia. Und Özcan spielt auf internationalem Parkett, für die Champions League wurde er von Niko Kovac bekanntlich nicht nominiert. Kein Wunder also, dass die Zeichen auf Abschied stehen. Und das für beide Parteien gerne im Winter. Immerhin würde der BVB ordentlich Gehalt einsparen. Özcan soll rund fünf Millionen verdienen.

Eine hohe Ablöse ist nicht mehr zu erwarten. Und so könnte der Mittelfeldspieler tatsächlich interessant werden für den FC. Allerdings nur, wenn Özcan auf einen Teil seines Gehalts verzichtet. Möglicherweise wäre ein Wechsel aber auch an die Zukunft von Eric Martel geknüpft. Die ist nämlich ebenfalls noch nicht entschieden. Konkrete Gespräche sollen nach Informationen von come-on-fc.com noch nicht stattgefunden haben. Das gilt auch für einen weiteren Interessenten. Und bei dem sind die Spuren schon deutlich heißer und waren es wohl auch im Sommer. Denn Besiktas soll erneut ein Auge auf Özcan geworfen haben. Das berichtet zumindest das Portal „Fanatik“. Denn auch für den türkischen Club läuft es in der Liga aktuell alles andere als gut.

Besiktas wieder interessiert

So liegt die Mannschaft von Sergen Yalcin zwölf Zähler hinter Stadtrivale und dem aktuellen Tabellenführer Galatasaray. Für die Rückrunde soll sich der Club noch einmal verstärken wollen und somit den Mittelfeldspieler des BVB erneut in den Fokus genommen haben. Und die Vorzeichen für einen Transfer schienen im Sommer auch nicht die schlechtesten zu sein. So soll damals Yalcin bereits seine Zustimmung zum Transfer und Özcan das „Okay“ gegeben haben für den Wechsel in die Süper Lig. Das scheint jetzt wieder der Fall zu sein, der Mittelfeldspieler ist laut dem Portal ebenfalls nicht abgeneigt. Verhandlungen sollen tatsächlich für Januar geplant sein.

Nun stehen für den Mittelfeldspieler erst einmal die Länderspiele gegen Bulgarien und Spanien an. Für die Türkei ist sogar der Gruppensieg und die direkte WM-Quali möglich. Aktuell liegt die Mannschaft um Özcan drei Punkte hinter Spanien auf Rang zwei.