Liveticker zum Duell des 1. FC Köln gegen Mainz: FC gewinnt 1:0 – Ache verletzt

Lukas Kwasniok gibt beim Training Anweisungen
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Liveticker zum Duell des 1. FC Köln gegen Mainz: FC gewinnt 1:0 – Ache verletzt

Am Sonntagnachmittag war es soweit. Nach Wochen der Vorbereitung startete der FC ins erste Liga-Spiel. Dabei traf der Aufsteiger auf den Tabellensechsten der vergangenen Saison und konnte drei Punkte mitnehmen: Alle Informationen gibt es im Liveticker zum Duell zwischen dem 1. FC Köln und Mainz 05.

Der FC gewinnt durch einen Treffer von Marius Bülter 1:0 in Mainz. Die letzten Minuten ging es nach der Verletzung von Ragnar Ache mit Zehn gegen Zehn weiter. Alle Informationen zum Nachlesen gibt es im Liveticker zum Duell zwischen dem 1. FC Köln und Mainz 05.

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Herzlich Willkommen zum Liveticker der Begegnung zwischen dem 1. FC Köln und Mainz 05. In der MEWA Arena traf der FC am Sonntag um 15:30 Uhr im ersten Ligaspiel auf den Conference-League-Teilnehmer. FC-Trainer Lukas Kwasniok sah den FC zwar als Underdog, wollte mit seiner Mannschaft aber dennoch gegenhalten. Und das ist gelungen. Nach einem Duell, das lange unentschieden stand, traf Marius Bülter nach einer Flanke von Luca Waldschmidt und schoss den FC zu drei Punkten. Alle Informationen zum Duell gibt es hier im Liveticker.



Das erwartet den FC in Mainz: Hohe Intensität und ständige Torgefahr

Bo Henriksen hat Mainz neues Leben eingehaucht
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Das erwartet den FC in Mainz: Hohe Intensität und ständige Torgefahr

Nach einer intensiven Vorbereitung geht es für den FC nun endlich los. Am Sonntagnachmittag gastiert das Team von Trainer Lukas Kwasniok zum ersten Bundesliga-Spiel in Mainz. Das erwartet den 1. FC Köln gegen den 1. FSV Mainz 05.

Mit dem Duell in Mainz starten die Kölner in das Unterfangen Bundesliga. Das erwartet den 1. FC Köln gegen den 1. FSV Mainz 05.

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Aktuelle Form: Nachdem die Mainzer in der Vorbereitung keines ihrer sieben Spiele verloren hatten und dabei sogar sechs Siege einfahren konnten, starteten die 05er am vergangenen Montag mit dem Pokalspiel bei Dynamo Dresden in die neue Saison. Gegen den Zweitligisten tat sich der Conference-League-Teilnehmer ähnlich wie der FC in Regensburg schwer, setzte sich aber ebenfalls knapp durch (1:0). Am Donnerstagabend gab es dann eine bittere Niederlage in den Play-Offs zur Conference League unterlagen die 05er Trondheim nach einem Last-Minute-Gegentreffer 1:2, zeigten dabei aber eine ansprechende Leistung.

Abgang in Mainz

Schmerzhafter Abgang und dessen Nachfolger: Mit Jonathan Burkardt haben die Mainzer einen sehr schmerzhaften Abgang hingenommen. Der 25-Jährige, der im Sommer 2014 aus Darmstadt nach Mainz gewechselt war und seitdem diverse Jugendmannschaften durchlief, feierte in der Spielzeit 18/19 sein Debüt im Profiteam der 05er. Von da an gehörte er stets zur ersten Mannschaft und entwickelte sich kontinuierlich weiter. In der vergangenen Saison stellte der Stürmer mit 18 Treffern und drei Vorlagen seine persönliche Bestleistung auf. Damit hatte er einen großen Anteil daran, dass sich Mainz die Teilnahme am europäischen Wettbewerb sicherte.

Neuzugang und offene Entscheidung

Diese starke Saison blieb auch Eintracht Frankfurt nicht verborgen, die den Offensivspieler vor der Saison für 21 Millionen Euro fest verpflichteten. Als Ersatz für Burkardt nahmen die Mainzer Benedict Hollerbach von Union Berlin unter Vertrag. Für den ehemaligen Wiesbadener überwiesen die Rot-Weißen zehn Millionen Euro nach Berlin. Sowohl in Dresden als auch in Trondheim stand der 24-Jährige in der Startformation. Dabei zeigte sich der ehemalige Kölner Wunschspieler sehr bemüht, blieb jedoch noch ohne Torerfolg.

Unruhe um Weiper: In den vergangenen Tagen gab es in Mainz ein wenig Unruhe. Grund dafür war Stürmer Nelson Weiper, der in Mainz noch einen Vertrag bis 2026 besitzt. Mainz würde den Vertrag mit dem Stürmer gerne vorzeitig verlängern. Allerdings lässt sich Weiper bei seiner Entscheidung ein wenig Zeit. Aufgrund dessen haben die Verantwortlichen rund um Trainer Bo Henriksen den U21-Nationalspieler für die Partien in Dresden und Trondheim aus dem Kader gestrichen, damit er den Kopf freibekommen kann. Auch gegen den FC wird Weiper daher aller Voraussicht nach nicht im Kader stehen.

Trainer und Taktik

Formation: Trainer Henriksen lässt sein Team überwiegend im 3-4-3-System agieren. Dabei besteht die Dreierkette meist aus Dominik Kohr, Stefan Bell und Danny da Costa. Alle drei verfügen über eine gewisse körperliche Präsenz, können aber auch das Spiel von hinten heraus gestalten. Bei den beiden Schienenpositionen setzt der Däne auf zwei Akteure, die viel marschieren können und sich auch immer wieder in das eigene Angriffsspiel einschalten. Im zentralen Mittelfeld agiert Kaishu Sano als defensiver Sechser, während Amiri eher als Achter spielt und das Herzstück des Mainzer Spiels ist. In der Angriffsreihe setzt Henriksen nicht auf einen klassischen Neuner, sondern vielmehr auf drei spielstarke Akteure, die immer wieder ihre Positionen tauschen. Dadurch stellen die 05er den Gegner häufig vor neue Aufgaben. Beim Abwehrverhalten machen die Rheinhessen das Zentrum sehr eng und versuchen, den Gegner früh unter Druck zu setzen.

Lukas Kwasniok über Mainz: „Wir fahren als Underdog dahin, müssen uns aber auch nicht kleiner machen, als wir sind. Ich habe schon das Gefühl, dass uns Mainz zwei Jahre voraus ist. Mit dem Trainer haben sie mit dem extremen Pressing eine Identität auf dem Spielfeld. Sie können unglaublich viel laufen und marschieren. Die drei vorn laufen jeden Ball an und ziehen damit die komplette Mannschaft mit. Bei ihnen hat sich in Hinblick auf die Haltung ein gewisses Selbstverständnis entwickelt. Es wird eine Herkulesaufgabe.“

Bo Henriksen über den FC: „Köln spielt sehr guten Fußball. Sie sind sehr gut mit dem Ball, haben Selbstvertrauen und wollen Fußball spielen. Auch haben sie gute Spieler und eine gute Organisation auf dem Platz. Köln hat gegen Bergamo 4:0 gewonnen und sie auch hoch gepresst. Wir müssen es besser machen als Atalanta. Es wird ein offenes Spiel.“

Mögliche Aufstellung Mainz: Zentner – da Costa, Bell, Kohr – Caci, Amiri, Sano, Mwene – Nebel, J.-S. Lee – Hollerbach

Es fehlen: Niklas Tauer (nicht berücksichtigt) und Nelson Weiper (Versetzt zur U23)


Bundesligastart in Mainz – So könnte der 1. FC Köln spielen

Isak Johannesson dürfte gesetzt sein
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Bundesligastart in Mainz – So könnte der 1. FC Köln spielen

Das Warten hat ein Ende: Das erste Bundesliga-Spiel unter Trainer Lukas Kwasniok steht an. Am Sonntagnachmittag geht es gegen den 1. FSV Mainz 05. Wen der Trainer aufstellen wird, ist noch offen. So könnte der 1. FC Köln spielen.

Die Wochen der Vorbereitung sind vorbei, jetzt geht es wieder los. Der FC startet mit der Begegnung gegen Mainz in die Saison. Trainer Lukas Kwasniok ließ sich im Bezug auf die Aufstellung noch nicht in die Karten gucken: So könnte der 1. FC Köln spielen.

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Dass Lukas Kwasniok seinen Kader noch verkleinern würde, hatte der Trainer schon mehrfach angedeutet. Dass Kwasniok allerdings vor den Deadline-Day am 1. September eine finale Entscheidung treffen würde, hatte am Donnerstag dann doch überrascht und wurde an Freitag bereits umgesetzt. Dementsprechend waren Imad Rondic, Leart Pacarada und Jakob Christensen für das Mainz-Spiel schon kein Thema mehr. Nach den Eindrücken der Vorbereitung sowie der Nominierung in der Vorwoche für Regensburg war die Personalentscheidung alles andere als eine Überraschung. Doch auch für den Bundesliga-Start musste der Kölner Coach unliebsame Entscheidungen treffen, schließlich darf der Coach nur 18 Feldspieler für die Begegnung nominieren. So bleiben Dominique Heintz und Julian Pauli auch dieses Mal zu Hause. Zudem verletzte sich Linton Maina und wird also ebenfalls fehlen.

Kwasniok muss seine Startelf umbauen

Durch den Ausfall wird es also definitiv eine Startelf-Veränderung geben müssen. Für Maina wird mit großer Wahrscheinlichkeit Kristoffer Lund starten. Der gelernte Linksverteidiger hatte in der Vorbereitung überzeugt und sollte daher eine Option für die Startelf sein. Aber auch darüber hinaus könnte es weitere Veränderungen geben. Zwar betonte Kwasniok in der Pressekonferenz am Freitag, dass die Eindrücke aus dem Regensburg-Spiel eher wenig Einfluss auf die Aufstellung hätten, allerdings wird der 43-Jährige auch nicht müde, zu betonen, dass er keine Stammelf habe, vielmehr routieren wolle, seine Mannschaft jeweils auf den Gegner anpassen werde. Und es ist wahrlich nicht zu erwarten, dass Conference-League-Teilnehmer Mainz ähnlich aufspielen wird wie Drittligist Regensburg.

Gut möglich, dass Rav van den Berg an Sonntag zu seinem ersten Einsatz für den 1. FC Köln kommt. Dann würde Cenk Özkacar ein Platz auf der Bank drohen, denn der Kölner Coach hatte bereits gesagt, dass die beiden Innenverteidiger wohl eher nicht gemeinsam auflaufen werden. Auch in der Offensive könnte es zu Veränderungen kommen. So sorgte Jan Thielmann gegen Regensburg nach seiner Einwechslung für ordentlich Bewegung und wurde vom Kölner Trainer am Freitag nochmal explizit gelobt. In der Sturmspitzen wäre Ragnar Ache sicherlich eine Option, denn auch der Zielstürmer veränderte die Spieldynamik gegen den Jahn.

So könnte der FC gegen Mainz spielen

Marvin Schwäbe im Testspiel gegen Bergisch Gladbach

Marvin Schwäbe

Tom Krauß vom 1. FC Köln

Tom Krauß

Timo Hübers beim Testspiel des 1. FC Köln gegen den SC Verl

Timo Hübers

Rav van den Berg im Training des 1. FC Köln

Rav van den Berg

Kristoffer Lund

Eric Martel im Testspiel gegen Atalanta Bergamo

Eric Martel

Isak Johannesson

Sebastian Sebulonsen beim Testspiel gegen Fortuna Köln

Sebastian Sebulonsen

Jakub Kaminski im Testspiel gegen Fortuna Köln

Jakub Kaminski

Jan Thielmann erzielte gegen Atalanta Bergamo einen Doppelpack

Jan Thielmann

Ragnar Ache im Test gegen Vitesse Arnheim

Ragnar Ache



Der FC hat ein neues Gesicht – reicht es schon für die Bundesliga?

Jubel bei den Spielern des 1. FC Köln
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Der FC hat ein neues Gesicht – reicht es schon für die Bundesliga?

Mit bislang zehn neuen Spielern starten die Kölner am Sonntag in die Bundesliga-Spielzeit. Die Transfers haben bereits eine gewisse Euphorie entfacht, dabei ist noch um keinen Punkt gespielt. Ist der 1. FC Köln schon bereit für die Bundesliga?

Von der Aufstiegsmannschaft der Geißböcke sind nur wenige Stützen geblieben, zahlreiche Neuverpflichtungen drängen in die erste Elf. Der neue Coach, vor allem aber Sportdirektor Thomas Kessler haben die Euphorie rund um den FC entfacht. Aber reicht das? Ist der 1. FC Köln schon bereit für die Bundesliga?

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Die Bilanz kann sich sehen lassen. Mehr als 20 Millionen Euro haben die FC-Bosse in neue Spieler investiert. Zehn Akteure wurde in diesem Sommer neu verpflichtet. Wiederum sechs von ihnen standen am Sonntag im Pokalspiel gegen Regensburg in der Anfangsformation, weitere zwei wurden eingewechselt. Einzig Rav van den Berg und Tom Krauß saßen im Jahnstadion 90 Minuten auf der Bank, beide gehören aber ganz sicher zum erweiterten Kreis einer möglichen Startelf. Kölns Trainer Lukas Kwasniok wird bekanntlich nicht müde, zu betonen, dass es bei ihm keine klassische Stammelf gibt, vielmehr einen Pool an Spielern, die für die Anfangsformation in Betracht kommen. Bis auf Ron-Robert Zieler, der zweifelsfrei auch das Zeug dazu hätte, dürften eben alle Neuzugänge zu der illustren Runde gehören.

Zweithöchste Investition der Vereinsgeschichte

Zweifelsohne haben die Kölner ein neues Gesicht verpasst bekommen. Einige Stammspieler der Vorsaison müssen sich sogar Gedanken um ihre Zukunft machen. Zumindest standen sie gegen Regensburg bekanntlich gar nicht erst im Kader, Kwasniok sprach ganz offen über Tendenzen für die Zukunft. Für die Investitionen und auch die Neuverpflichtungen wird Thomas Kessler aktuell von vielen Fans gefeiert. Kein Wunder, nach Jahren des Sparkurses hat der neue Sportdirektor ordentlich Geld in die Hand genommen – sogar mehr als erwartet. Inklusive der Ablöse für den Coach sind es an die 25 Millionen Euro und damit so viel wie seit Jahren nicht mehr, die zweithöchste Investition je. Doch bekanntlich schießt Geld keine Tore und die vergangenen Jahre haben beim FC ebenfalls gezeigt, dass nicht jeder Transfer auch eine sportliche Wende bedeutet.

Der Auftritt gegen Regensburg hat jedenfalls Fragen hinterlassen. 70 Minuten haben die Geißböcke alles andere als überzeugt. Die Hintermannschaft stand nicht immer sattelfest, in der Vorwärtsbewegung fehlte es dagegen lange an Ideen. Erst die Umstellung auf Viererkette, die insgesamt fünf Einwechslungen und wohl auch das drohende Pokal-Aus änderten die Spieldynamik. Dennoch ist man beim FC von den Sommertransfers absolut überzeugt. „Wir brauchten frisches Blut, eine höhere Qualität und einen höheren Konkurrenzkampf in der Mannschaft. Das war unser Auftrag“, sagte Thomas Kessler am Mittwochabend auf dem „Rheinischen Fußballgipfel“ der RP. Er sei „absolut zufrieden“, fügte der Sportdirektor an. Und die Neuverpflichtungen sind in der Tat vielversprechend. Ob sie aber eine höhere Qualität haben, wird sich zeigen müssen.

Sonntag bringt den ersten Schritt Richtung Wahrheit

Ein Garant für den Klassenerhalt oder sogar mehr sind die Transfers nämlich auch nicht. Für viele Spieler sind es bekanntlich die ersten Schritte in der Bundesliga, ob der Weg ins deutsche Oberhaus ein glücklicher sein wird, muss sich in den kommenden Wochen zeigen. Andere FC-Akteure hatten zumindest zuletzt ihre Probleme mit der Erstklassigkeit. Sonst hätten die abgebenden Vereine einem Abgang des jeweiligen Akteurs sicherlich nicht zugestimmt. So wirklich ist die Stärke des Kaders also noch nicht einzuschätzen. Weder in die eine noch in die andere Richtung. Denn zur Wahrheit gehört auch, dass die Vorbereitungsspiele allesamt keine Gradmesser waren. Selbst das 4:0 gegen Atalanta Bergamo ist ganz sicher mit Vorsicht zu genießen.

Zudem waren die Transfers nach den zahlreichen Abgängen auch einfach nötig oder sie ermöglichten mindestens andere Schritte. Zwar liest sich der Kaderwert der Geißböcke auch nach den Transfers weiterhin wie der eines Abstiegskandidaten (Platz 15 mit rund 40 Millionen Euro Rückstand auf Union Berlin), doch entscheidet der am Ende nicht über die Punkte auf dem Platz. Dazu wird auch das Zusammenspiel der Mannschaft benötigt. Es muss sich zeigen, ob die neu zusammengewürfelte Mannschaft bereits über eine gewisse Eingespieltheit verfügt. Den ersten Schritt Richtung Wahrheit wird es dann am Sonntag geben. So oder so.


Was wird den FC erwarten? Die Saisonprognose der come-on-fc-Mitarbeiter

Jusuf Gazibegovic und Florian Kainz
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Was wird den FC erwarten? Die Saisonprognose der come-on-fc-Mitarbeiter

Am Sonntag startet auch für den FC die Saison in der Bundesliga. Es ist auch ein wenig die Reise ins Ungewisse. Zum Auftakt in die Spielzeit wagen die Mitarbeiter von come-on-fc einen Blick in die Zukunft: So fällt unsere Saisonprognose für den 1. FC Köln aus.

Auch wenn es den Kölner Fans immer wieder nachgesagt wird: So wirklich werden wohl die Wenigsten auf Europa hoffen. Die Meinungen zum Abschneiden des FC in der aktuellen Spielzeit kreisen eher in Sphären zwischen Mittelmaß bis Abstiegskandidat. Die Mitarbeiter von come-on-fc wagen ebenfalls einen Ausblick: So fällt unsere Saisonprognose für den 1. FC Köln aus.

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Simon Hense: Der FC wird eine solide bis gute Saison spielen. Thomas Kessler hat für mich mit vielen Zugängen wie – um nur ein paar zu nennen – Sebastian Sebulonsen, Tom Krauß, Isak Johannesson oder Jakub Kaminski einen guten Job gemacht und die Qualität des Kaders deutlich gesteigert. Das war sehr wichtig nach dem nicht immer souveränen Aufstiegsjahr. Mit Lukas Kwasniok hat der Sportdirektor außerdem einen passenden Trainer verpflichtet, der für einen aktiven Spielstil steht, aber auch sehr gut darin ist, seine Mannschaft an den Gegner anzupassen. Außerdem gibt es mit dem HSV, Heidenheim, Werder Bremen, St. Pauli oder Union Berlin einige Mannschaften, die ich im Moment aus unterschiedlichen Gründen schwächer oder zumindest nicht besser als den FC sehe. Darum denke ich, dass es am Ende auf Platz 13 hinausläuft.

Einen kleinen Hot Take habe ich auch noch: Johannesson wird seine 17 Scorerpunkte aus der abgelaufenen Zweitligasaison auch in der Bundesliga bestätigen und damit einer der entscheidenden Kölner Spieler sein.

Hendrik Broschart: Anfang August schlug Fußball-Rentner Mark Uth vor dem Testspiel der Geißböcke gegen Arnheim royale Töne an. Uth erklärte damals den neuen Stürmer Marius Bülter kurzerhand zum „Königstransfer“. Dabei ist er bei einem Blick auf die Liste der Kölner Neuzugänge nur einer von vielen spannenden Kandidaten, für die es sich lohnt, die kommende Saison der Domstädter mit besonderem Augenmerk zu verfolgen.

Die Transfersperre, der schmerzliche Abstieg und auch die sportlich fragwürdigen Entscheidungen des ehemaligen Sportdirektors Christian Keller hatten die Geduld der Fans lange Zeit überstrapaziert. Damit ist nun Schluss: Das Transferkarussell drehte sich im Sommer so rasant wie selten zuvor am Geißbockheim. “Don Kess” hat in allen Mannschaftsteilen für frischen Wind gesorgt und den Kader in Spitze und Breite bundesligatauglich geformt. Welche der vielen neuen Spieler sich dabei als echter Glücksgriff erweisen, bleibt abzuwarten. Fest steht aber: Eine solche Aufbruchstimmung wie derzeit hat es beim FC lange nicht gegeben. Die Kölner gehen rundum erneuert in die Mission Klassenerhalt. Wenn es Lukas Kwasniok in seiner Premierensaison gelingt, die neu zusammengestellte Mannschaft zusammenzuhalten, sollte das Mindestziel erreichbar sein.

Cedrik Kaiser: Der 1. FC Köln ist wieder zurück in der Bundesliga. Wäre das nicht Grund genug zum Feiern, steht der FC dank Sparfuchs Dr. Christian Keller finanziell so gut da, wie vielleicht zuletzt in den 80er Jahren. Diesen Umstand nutzte Keller-Nachfolger Thomas Kessler in diesem Sommer aus, um einen Kaderumbruch hinzulegen, der absolut notwendig war. Reichen die Neuzugänge aus, um die Klasse zu halten? Ich habe da keine Zweifel. Ein Grund für mich: Lukas Kwasniok. Kein dogmatischer Sturkopf wie Steffen Baumgart, aber mit einem ebenso beneidenswerten Motivationstalent gesegnet. Kwasnioks erste Monate zeigen, dass er nicht zum 1. FC Köln gekommen ist, um eine Wohlfühloase aufzubauen, sondern der Erfolg des gesamten Teams über allem steht. Sollten die Schlüsselspieler Marvin Schwäbe, Rav van den Berg, Eric Martel, Isak Johannesson und Ragnar Ache performen, steht einem Platz zwischen 10 – 14 nichts im Wege.

Wenn Kwasniok es dann noch gelingen sollte, Spieler wie Jan Thielmann oder Luca Waldschmidt in die Spur zu bekommen, dann wird es einige Feste in Müngersdorf zu feiern geben. Eine Sorge habe ich aber: Sollte die neu formierte Abwehr sich nicht schnell einspielen, droht dem FC eine sehr schwierige Saison mit hartem Abstiegskampf und Kwasniok würde nicht auf dem FC-Wagen den Rosenmontagszug genießen können.

Außerdem wird die Vorstandswahl ein voller Erfolg und ein Zeichen für lebendige Demokratie bei einem Bundesligisten. Am Ende der Saison unterschreibt FC-Geschäftsführer Phillipp Türoff einen Deal mit der Stadt Hürth, ungenutztes Industrieareal für den Neubau des NLZs zu nutzen. Die U19 feiert den historischen Gewinn der Youth League, während tausende Kölnerinnen und Kölner die FC-Bubis durch halb Europa begleiten. Ach ja, in der Saison 26/27 heißt es dann wieder #effzehinternational. Diesmal geht es mit dem FC-Frauen auf die Reise.

Simon Bartsch: Der FC steht vor Saisonbeginn also einmal mehr vor einer Reise ins Ungewisse. Ein am Horizont noch nicht erkennbarer Zielhafen ist für die Kölner mittlerweile eher obligatorisch als neu. Und doch ist diese Spielzeit anders. Mit Lukas Kwasniok wurde wohl ganz bewusst einmal mehr ein Trainer verpflichtet, der Motivieren kann, der Euphorie entfacht, Spektakel verspricht. Das ist vor einigen Jahren schon mal gut gegangen. Auch, weil die Spieler vielleicht glaubten, besser zu sein, als sie am Ende es dann wirklich waren. Das Feuer ist dementsprechend auch schnell wieder erloschen, das Gebilde wie ein Kartenhaus zusammengestürzt. Nun ist die Marschroute wieder „Entertrainer“.

Die große Euphorie hat aber auch Thomas Kessler ausgelöst. Zehn Neuverpflichtungen und fast 25 Millionen Euro sind schon sehr beachtlich. Damit hat der neue Sportdirektor ein unerwartetes Statement gesetzt. Allerdings auch eins, das ein gewisses Risiko birgt. Denn die ganz große Bundesliga-Erfahrung kann der Großteil der neuen Spieler nicht vorweisen. Ein überragender Zweitliga-Spieler muss in der Bundesliga nicht zwingend zünden. Kann er aber und das macht eine Prognose so schwer. Zumal die Testspiele auch alles andere als Gradmesser waren. Weder das 2:2 gegen Fortuna Köln noch der 4:0-Erfolg über Atalanta Bergamo. Das 2:1 gegen Regensburg war hart erarbeitet und sicher nicht der Quell aller Vorfreude auf die Liga. Allerdings dürfte sich das Team noch in der Findungsphase befinden.

Unterm Strich gibt es in dieser Spielzeit sicher andere Teams, die nach aktuellem Transferstand größere Probleme haben dürften. Findet Kwasniok die richtigen taktischen Mittel im Rückwärtsgang, kann die Mannschaft sicherlich einen Platz im gesicherten Mittelfeld erreichen.

Meine Hot Takes: Lukas Kwasniok wird auf dem Rosenmontagszug auf dem FC-Wagen Platz nehmen dürfen (Ja, als Trainer). Ragnar Ache wird zweistellig treffen und damit die lange Suche nach einem Modeste-Nachfolger endlich beenden. Isak Johannesson wird der Topscorer der Kölner. Und Said El Mala wird mit dem Kader für die Weltmeisterschaft 2026 in Verbindung gebracht – ABER ACHTUNG: primär von den FC-Fans!


Ex-FC-Profi und Kölner Wunschspieler schocken Leverkusen

Tim Lemperle im Zweikampf
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Ex-FC-Profi und Kölner Wunschspieler schocken Leverkusen

Die Werkself ist mit einem herben Dämpfer in die neue Bundesliga-Saison gestartet. Und daran hatte ein in Köln doch sehr bekannter Angreifer seinen Anteil: Ex-FC-Profi Tim Lemperle lässt Leverkusen leiden.

Sein Abschied war mit einigen Geräuschen verbunden, nun sorgte das Kölner Eigengewächs ausgerechnet bei der Werkself für Furore. Ex-FC-Profi Tim Lemperle lässt Leverkusen leiden

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Nicht nur der FC startet mit einem neuen Gesicht in die Bundesliga, auch bei der TSG Hoffenheim gab es in diesem Sommer einige Neuverpflichtungen. Eine aus Kölner Sicht sehr bekannte hatte maßgeblichen Anteil am Erfolg der Sinsheimer ausgerechnet bei der Werkself. Tim Lemperle erzielte ausgerechnet in Leverkusen sein erstes Pflichtspieltor für die TSG. Das Kölner Eigengewächs traf nach einer guten Stunde zum 2:1. Lemperle hat die Kölner im Sommer bekanntlich ablösefrei verlassen. Angesichts der doch ordentlichen Personaldecke im Angriff war darüber spekuliert worden, ob es für den ehemaligen FC-Profi überhaupt zu viel Einsatzzeit reicht. Nun hat Lemperle eine Bewerbung abgegeben. Der Stürmer hatte im Winter seinen Wechselwunsch nach Hoffenheim kommuniziert.

Asllani erzielt den Ausgleich

Etwa zur gleichen Zeit geriet wohl ein anderer Akteur in den Fokus der Geißböcke. Damals soll Fisnik Asllani auf dem Wunschzettel der Kölner gestanden haben. Die SV Elversberg gab ihren geliehenen Akteur nicht frei, im Sommer wechselte der Offensivspieler zurück zur TSG und am Samstag machte sich das bereits bezahlbar. Asllani traf zum zwischenzeitlichen 1:1. Erwartungsgemäß hatte Jarell Quansah die Werkself in Führung gebracht. Nicht ganz so optimal verlief der Liga-Auftakt für Max Finkgräfe. Auch der Linksverteidiger soll angeblich bei Hoffenheim auf der Liste gestanden haben. Finkgräfe trägt nun das Trikot von RB Leipzig. Zum Einsatz kam der Abwehrspieler bei den Roten Bullen in einem Pflichtspiel noch nicht.

Verletzungs-Schock: Ohne Maina nach Mainz – das ist der Kader zum Bundesliga-Auftakt

Die Spieler des 1. FC Köln machen sich auf den Weg nach Mainz
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Verletzungs-Schock: Ohne Maina nach Mainz – das ist der Kader zum Bundesliga-Auftakt

Auch für den 1. FC Köln startet am Sonntag das Unterfangen Bundesliga. Die Geißböcke sind zu Gast in Mainz. Allerdings gilt das nicht für alle Akteure des 1. FC Köln: Linton Maina fällt verletzt aus. Zwei weitere Spieler fehlen.

Gleich drei Spieler hat Lukas Kwasniok unter der Woche aus dem Kader gestrichen – das Team also verkleinert. Beim Auswärts-Spiel zum Liga-Auftakt musste der Trainer (auch notgedrungen) nochmal den Stift ansetzen beim 1. FC Köln: Linton Maina fällt verletzt aus.

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Das Kapitel 1. FC Köln ist für Imad Rondic, Leart Pacarada und Jacob Christensen seit vergangenem Freitag beendet. Die drei Spieler wurden wie erwartet aus dem Kader der Profis gestrichen. FC-Trainer Lukas Kwasniok sprach davon, dass dieser Schritt unumgänglich gewesen sei. Der verkleinerte Kader diene dazu, sich nun mit vollem Fokus der Bundesliga widmen zu können. Das mag für das Training gelten, mit vollem Kader reist der FC aber dennoch nicht zum Auswärtsspiel gegen den 1. FSV Mainz, denn bekanntlich können für ein Ligaspiel nur 18 Feldspieler nominiert werden, trotz der Kaderverkleinerung befinden sich nach wie vor 21 fitte Spieler im Team. Und so musste der Kölner Coach auch für die Begegnung am Sonntag harte Entscheidungen treffen.

Maina fällt verletzt aus

Eine nahm Linton Maina dem Coach ungewollt ab. Der Mittelfeldspieler hat sich im Training das Knie verdreht und wird vorerst ausfallen. Der Offensivspieler steht dem FC vorerst nicht zur Verfügung. Neben einem der Topscorer der vergangenen Spielzeit wurden wie bereits in der Vorwoche Julian Pauli und Dominique Heintz nicht für den Kader berücksichtigt. Dafür ist Denis Huseinbasic wieder mit von der Partie. Auch der Mittelfeldspieler war für die Begegnung im Pokal kein Thema. Auch deswegen wurde weiterhin über ein Abschied aus Köln spekuliert. Lukas Kwasniok wird nicht müder, zu betonen, dass er über keine klassische Stammelf verfüge, vielmehr über einen Pool an Spielern, die für eine Anfangsformation in Frage kommen. Es ist also davon auszugehen, dass eine andere Startelf aufläuft, als noch gegen Regensburg.

Tor: Marvin Schwäbe, Ron-Robert Zieler
Abwehr: Timo Hübers, Cenk Özkacar, Joel Schmied, Rav van den Berg, Jusuf Gazibegovic, Sebastian Sebulonsen, Kristoffer Lund
Mittelfeld: Isak Johannesson, Tom Krauß, Eric Martel, Florian Kainz, Jakub Kaminski, Said El Mala, Denis Huseinbasic, Jan Thielmann
Sturm: Luca Waldschmidt, Ragnar Ache, Marius Bülter

Verletzt oder nicht berücksichtigt: Linton Maina, Luca Kilian, Julian Pauli, Dominique Heintz, Emin Kujovic, Neo Telle
Am Freitag ausgebootet: Jacob Christensen, Leart Pacarada, Imad Rondic,

„Herrscht eine gewisse Wut“: U21 will nach drei Pleiten als Außenseiter in Lotte punkten

Evangelos Sbonias von der U21 des 1. FC Köln
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„Herrscht eine gewisse Wut“: U21 will nach drei Pleiten als Außenseiter in Lotte punkten

Der Saisonstart ist missraten, doch vielleicht setzt die Außenseiter-Rolle neue Kräfte frei: Die Kölner Reserve muss nach drei Niederlagen in den ersten vier Regionalliga-Spielen nun bei den Sportfreunden Lotte antreten. Die Westfalen gehen als Favorit in ihr Heimspiel, sodass die FC-Talente befreit aufspielen können. Die U21 des 1. FC Köln spielt am Sonntag gegen die Sportfreunde Lotte.

Trainer Evangelos Sbonias reist mit seiner Mannschaft am Wochenende zum nächsten Auswärtsspiel. Die U21 des 1. FC Köln spielt am Sonntag gegen die Sportfreunde Lotte.

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Der Mittwochabend dürfte bei den Kölnern neue Zuversicht ausgelöst haben, auch wenn es kurzfristig sogar noch weiter in den Tabellen-Keller ging: Die Sportfreunde Lotte, der kommende Gegner der U21, verlor das Nachholspiel der Regionalliga West bei der U23 des FC Schalke klar mit 0:3. Die Königsblauen zeigten den Geißböcken damit, wie die Sportfreunde zu schlagen sind – allerdings zogen die Knappen damit in der Tabelle auch an der U21 vorbei, die damit auf den vorletzten Platz abrutschte. Krisenstimmung komme nach dem verpatzten Start jedoch nicht auf, betonte der Trainer Evangelos Sbonias: „Ich habe keinen im Training, der Trübsal bläst oder niedergeschlagen ist. Es herrscht eher eine gewisse Wut vor, weil man es aufs letzte Spiel gesehen nicht geschafft hat, die Dominanz in drei Punkte umzumünzen.“

Im besten Fall „mit einem anderen Ergebnis“

Das wiederum sei die Aufgabe für das kommende Wochenende: „Das versuchen wir gegen Lotte anders zu machen, die Inhalte so auf den Platz zu bekommen wie gegen Siegen. Aber dann im besten Fall mit einem anderen Ergebnis.“ Der Coach betonte, dass er keine Lehren aus den Niederlagen verlange: „Das ist immer schwierig bei einer jungen Mannschaft. Ich möchte einfach eine Entwicklung sehen. Wir haben vier Spiele gespielt und wir hatten schon auch zwei, in denen wir sehr gut unterwegs waren und uns bei einem leider nicht belohnen konnten.“ Nun gelte es, „dass wir diese guten Phasen, die wir gegen Siegen hatten, auch über weite Strecken wieder gegen Lotte aufs Feld bekommen. Dann bin ich auch positiv gestimmt, dass dann auch das Ergebnis stimmen wird.“

Ein Blick in die aktuelle Statistik lässt derweil für Sonntag viele Tore vermuten. Mit Lotte und der U21 treffen die beiden schlechtesten Defensiven der Liga aufeinander. Die Sportfreunde kassierten bisher elf Gegentore, die Kölner sogar 12. Sbonias schrieb seinen Schützlingen daher ebenfalls ins Aufgabenheft, dass sie am Sonntag „ein Stück weit besser verteidigen“. Zuletzt lud sein Team den Gegner zu oft mit Fehlern, die der Unerfahrenheit zuzuschreiben sein dürften, zu Toren ein.

Kölner Lazarett lichtet sich

Sorgen vor einem Abrutschen in eine Negativ-Spirale schob Sbonias beiseite: „Im besten Fall ist es so, dass man jede Aufgabe, die man vor der Brust hat, versucht bestmöglich zu lösen. Damit verhindert man auch, in irgendwelche Denkmuster reinzukommen oder weit in die Zukunft vorauszuschauen. Immer in der Trainingswoche bleiben, immer in den Aufgaben, die man aufarbeiten muss vom Spiel davor und die man bearbeiten muss für das anstehende Spiel. Damit fährt man ganz gut, nicht den Fokus zu verlieren.“ Das Kölner Lazarett lichtet sich derweil immer mehr. Einzig Gabriel Miocevic und Youssoupha fehlen noch im Team-Training. Spieler wie Luca Lechner, Cenny Neumann oder Nick Zimmermann werden nach ihren Verletzungen aber noch einige Zeit brauchen, bis sie das volle Leistungsvermögen abrufen können.


Lukas Kwasniok vor seinem Bundesliga-Debüt: So will der FC gegen Mainz punkten

Lukas Kwasniok beim Training des 1. FC Köln
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Lukas Kwasniok vor seinem Bundesliga-Debüt: So will der FC gegen Mainz punkten

Für Lukas Kwasniok steht am Sonntag die Bundesliga-Premiere auf dem Programm. Dann ist der FC zu Gast in Mainz. Der Coach erwartet eine schwere Aufgabe, hat sich aber einen Plan zu recht gelegt. So will der 1. FC Köln in Mainz punkten.

Das Warten hat ein Ende. Der FC startet am Sonntag in die Bundesliga. Die Aufgabe könnte leichter sein, die Kölner sind zu Gast beim Conference-League-Teilnehmer. So will der 1. FC Köln in Mainz punkten.

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Ein wenig drohte das Wesentliche in den Hintergrund zu geraten. Das Aus von Imad Rondic, Leart Pacarada und Jacob Christensen dominierte jedenfalls am Freitag die Schlagzeilen. Dabei hätte der Kölner Trainer sicherlich ein anderes Thema lieber in den Fokus gerückt. Lukas Kwasniok steht nach nahezu sieben Wochen Vorbereitung beim FC vor seinem Debüt in der Bundesliga. Seit eben jenem Auftakt in Juli hat sich das Gefühl vor der Premiere beim Coach verändert. „Du merkst schon, dass du öfter darüber nachdenkst als noch vor einigen Wochen“, sagte Kwasniok am Freitag. „Wow, jetzt Bundesliga mit dem FC, dann gleich ausverkauftes Haus in Mainz. Und auch noch gegen eine Mannschaft, die sich für den europäischen Wettbewerb qualifiziert hat. Das ist schon für uns auch eine Challenge. Aber wir freuen uns drauf.“

Den FC erwartet der erste Gradmesser

Die Vorfreude steigt. Möglicherweise aber auch die Anspannung, denn die Begegnung gegen den 1. FSV Mainz wird wohl der erste richtige Gradmesser für die Geißböcke – wenn man den glücklichen 2:1-Erfolg in Regensburg im Pokal ausklammern will. Zwar taten sich die Kölner bekanntlich äußerst schwer, allerdings auch, weil der FC kein Mittel im letzten Drittel fand, die Ballbesitz-Dominanz nicht auszunutzen wusste. Nun aber bekommen es die Geißböcke mit einem anderen Gegner zu tun. Mit dem Tabellensechsten der Vorsaison, der nur haarscharf an der Königsklasse vorbeischrammte. „Da kannst du noch so gut vorbereitet sein, sie werden um ihr Leben laufen und wir müssen dagegenhalten“, sagte Kwasniok und deutete seinen Schlüssel an. „Ich freue mich, einfach eine Mannschaft auf dem Feld betreuen zu dürfen, die dagegenhalten kann. Und das gegen eine sehr intensiv Fußball spielende Mannschaft.“

Ob „dagegenhalten“ ausreichen wird, erscheint allerdings offen. Denn Mainz war in der vergangenen Spielzeit eine der Pressing-Maschinen der Liga, entwickelte zudem eine äußert effektive Torgefahr. Jede zweite Großchance war ein Treffer – einen besseren Wert erreichte in der Liga kein anderes Team. Doch die Kaltschnäuzigkeit vor dem Gehäuse ist nur die eine Stärke der Mainzer Offensive. „Die drei vorne, Hollerbach, Nebel, Lee, die laufen jedem Ball hinterher und dadurch ziehen sie die gesamte Mannschaft mit. „da können wir uns auch schon eine Scheibe davon abschneiden“, erklärt Kwasniok, sieht aber auch Parallelen zu seiner Mannschaft. „Ich glaube, dass wir im Pressing uns da gar nicht so viel nehmen“, so der Trainer weiter. Aber: „Unser Ansatz ist ein bisschen ein anderer. Sie wissen schon auch ganz genau, okay, jetzt gilt es, ein gewisses Risiko zu vermeiden.“

Kwasniok kann aus dem Vollen schöpfen

Dazu gehört laut dem Trainer auch, dass die Rheinhessen genau wissen, wie man „ein Tor verteidigt. Es wird schwer gegen sie ein Tor zu erzielen.“ Und genau das war bekanntlich in den vergangenen Spielzeiten ohnehin gerne ein Problem der Kölner. Für Kwasniok gilt es in der Offensive also, den richtigen Schlüssel zu finden. Gegen Regensburg lief der FC knapp 70 Minuten ziemlich erfolglos an, fand kein Mittel gegen die kompromisslose Defensive der Oberpfälzer. Erst nach einer Systemumstellung und insgesamt fünf Einwechslungen wurde Köln stärker. Doch Kwasniok will aus diesem Umstand keine Erkenntnis für eine neue Startelf gewinnen, seine Maxime lautet weiterhin, die richtige Mannschaft für den richtigen Gegner zu finden und im Idealfall am Ende noch einmal nachlegen.

Dennoch könnte es zu Umstellungen, etwa zu einem Startelf-Einsatz von Ragnar Ache kommen. „Für mich ist er einer der Gewinner der Vorbereitung, weil er eben alles mitmachen konnte. Das ist für ihn ein neues Gefühl. Du merkst vor allem in den letzten zwei Wochen, dass er in der Lage ist, dieses Tempo zu gehen, zu marschieren. Das ist die Eintrittskarte, um bei mir spielen zu können“, so Kwasniok. Ache sei eine Waffe in der Luft und nun auch in der Lage, die hohe Intensität mitzugehen. Insgesamt kann der Trainer aus dem Vollen schöpfen. Einzig Luca Kilian wird weiterhin fehlen. Wie weit das Team ist, wird sich am Sonntag dann zeigen. Doch Kwasniok warnt: „Sie haben keine klare Schwäche und deswegen wird es eine Herkulesaufgabe. Und dennoch glaube ich einfach, dass wir mit unseren Mitteln da voll dagegenhalten können und vielleicht haben wir ja das Glück des Tüchtigen auf unserer Seite.“

Tüchtig zeigten sich zuletzt die Rheinhessen. Mainz muss am Sonntag zum dritten Pflichtspiel innerhalb von einer Woche ran. Für Kwasniok kein Vorteil. „Sie spielen jetzt vor heimischem Publikum. Es ist das erste Liga-Spiel in dieser Saison und sie werden draufkrachen. Sie werden draufgehen und versuchen, das Publikum mitzunehmen und uns den Schneid abzukaufen“, sagt der Coach. Der Fokus ist nur noch auf Sonntag gerichtet.