Wer spielt beim 1. FC Köln, wer sitzt auf der Bank? Unsere Kader-Prognose: Mittelfeld und Angriff

Jan Thielmann wird von den Mitspielern bejubelt
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Wer spielt beim 1. FC Köln, wer sitzt auf der Bank? Unsere Kader-Prognose: Mittelfeld und Angriff

Zehn Neuverpflichtungen, viele Abgänge, die Geißböcke haben ein neues Gesicht erhalten. Doch wer steht in der Bundesliga in der Startelf? Gibt es wirklich keine Stammformation? Wem droht noch der Abgang? Unsere Kader-Prognose des 1. FC Köln: Mittelfeld und Sturm.

Gegen Regensburg gab es bereits einen ersten Vorgeschmack, gleich sechs Neuverpflichtungen standen in der Anfangsformation. Der FC hat sich über die Sommerpause verändert. Doch wie sieht der Pool an potenziellen Stammkräften aus. Unsere Kader-Prognose des 1. FC Köln: Mittelfeld und Sturm.

Jan Thielmann wird von den Mitspielern bejubelt
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Mit dem Duell gegen den 1. FSV Mainz startet der FC am kommenden Sonntag in die neue Bundesliga-Saison. Für den FC beginnt damit das Unterfangen Klassenerhalt. Dafür haben die Geißböcke viel investiert. Dementsprechend werden die Plätze für die Startelf umkämpft sein. Immerhin sprach FC-Trainer Lukas Kwasniok wiederholt davon, keine klassische Stammelf zu fördern, vielmehr gelte das Prinzip Rotation.

1. FC Köln: Wer spielt? Wer sitzt auf der Bank?

Tom Krauß vom 1. FC Köln

Tom Krauß

Der Defensiv-Allrounder überzeugte in der Vorbereitung. Wenn auch meist in der letzten Kette. Dort ist der Konkurrenzkampf besonders groß. Doch Krauß wird sicher seine Chance bekommen und nach den ersten Eindrücken auch nutzen. Mittelfristig sicher ein Mann für den Pool an Stammspielern.

Prognose: Kreis der Startelf


Eric Martel im Testspiel gegen Atalanta Bergamo

Eric Martel

Nach seinem Verbleib bei den Geißböcken ist Martel unter Lukas Kwasniok ohne Wenn und Aber gesetzt. Der Sechser ist auch verlängerter Arm auf dem Spielfeld. Insofern hat kaum ein Feldspieler die Einsatzzeit so sicher.

Prognose: Kreis der Startelf


Luca Waldschmidt im Testspiel gegen Fortuna Köln

Luca Waldschmidt

Lukas Kwasniok lobte schon mehrfach die Qualität der Offensivkraft. Die ist auch unbestritten. Allerdings ruft der ehemalige Nationalspieler seine Fähigkeiten viel zu selten ab. Es fehlt die Konstanz. Auch in der Vorbereitung. Mit ein wenig stabileren Leistungen gäbe es wohl kein Vorbeikommen.

Prognose: Ersatzbank


Denis Huseinbasic sucht nach seiner Form beim 1. FC Köln

Denis Huseinbasic

Auch, wenn es in der vergangenen Spielzeit nicht mehr ganz so rund lief, Denis Huseinbasic ist einer der Dauerbrenner bei den Geißböcken. Doch in dieser Saison könnte es anders kommen. Die Konkurrenz ist besonders groß. Auch deswegen wird über einen möglichen Abschied spekuliert.

Prognose: Kaum Einsatzchancen


Ragnar Ache vom 1. FC Köln

Ragnar Ache

Der Stürmer hat in der Vorbereitung schon angedeutet, warum Lukas Kwasniok voll des Lobes ist. Der Angreifer strahlt eine enorme Robustheit und Torgefahr aus. Allerdings fehlt auch Ache bislang die Konstanz. Der Stürmer könnte die späte Antwort auf die Suche nach einem Modeste-Nachfolger werden.

Prognose: Kreis der Startelf


Wie geht es weiter mit Florian Kainz beim 1. FC Köln

Florian Kainz

Der Österreicher ist mittlerweile der dienstälteste aktive FC-Profi. Nach einer schwachen und einer durchwachsenen Spielzeit ist der Mittelfeldspieler aber ein Stück weit von der Startelf entfernt. Angesichts der hohen Konkurrenz droht die Ersatzbank.

Prognose: Ersatzbank


Said El Mala spielt für den 1. FC Köln

Said El Mala

Der Hype um den Angreifer ist jetzt schon riesig. Der Kölner Youngster wurde bereits von Clubs aus der Premier League umworben, da hatte er für den FC noch nicht gegen den Ball getreten. Die Qualität im Vorwärtsdrang ist unverkennbar. Auch, wenn Kwasniok noch auf die Bremse tritt, El Mala wird in dieser Spielzeit noch in der Anfangsformation stehen.

Prognose: Kreis der Startelf


Jakub Kaminski im Testspiel gegen Fortuna Köln

Jakub Kaminski

Auch, wenn der Pole im Pokal gegen Regensburg blass blieb, Kaminski ist ganz sicher einer der großen Gewinner der Vorbereitung. Nach starken Begegnungen und einigen Treffern führt kaum ein Weg an dem Offensivspieler vorbei.

Prognose: Kreis der Startelf


Isak Johannesson

Der Isländer überzeugt im Zentrum als Taktgeber. Die Art, wie Johannesson das Spiel öffnet, seine Pässe in die Tiefe sind definitiv eine Qualitätssteigerung für den FC. Auch der Mittelfeldspieler muss seine Bundesliga-Tauglichkeit noch unter Beweis stellen.

Prognose: Kreis der Startelf


Jan Thielmann erzielte gegen Atalanta Bergamo einen Doppelpack

Jan Thielmann

Lukas Kwasniok hält große Stücke auf das Eigengewächs. Wohl auch, weil Thielmann so ziemlich alles verkörpert, was sich der Trainer von seinen Spielern wünscht. Die Zusammenarbeit mit dem Coach scheint den ehemaligen U21-Spieler zu beflügeln.

Prognose: Kreis der Startelf


Marius Bülter im Test gegen Vitesse Arnheim

Marius Bülter

Von Mark Uth wurde der Angreifer als Königstransfer geadelt. Bislang agiert der Offensivspieler noch einigermaßen glücklos. Mit seiner Erfahrung könnte Bülter aber noch ein wichtiger Faktor für den FC werden.

Prognose: Kreis der Startelf


Linton Maina vom 1. FC Köln

Linton Maina

In der vergangenen Spielzeit war der Schienenspieler sicherlich einer der großen Gewinner. Die Vertragsverlängerung hat viele FC-Fans erfreut. In dieser Saison muss der Offensivspieler um seinen Stammplatz kämpfen. Zum Kreis der Startspieler gehört Maina aber allemal.

Prognose: Kreis der Startelf


Kommentar: Eine schmerzhafte Entscheidung, aber…

Leart Pacarada im Training des 1. FC Köln
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Kommentar: Eine schmerzhafte Entscheidung, aber…

Mit dem Kader-Aus von Imad Rondic, Leart Pacarada und Jacob Christensen hat Lukas Kwasniok eine harte Entscheidung getroffen. Dass diese auf der einen Seite schmerzt, ist nicht von der Hand zu weisen. Dass sie auf der anderen Seite vielleicht eine folgerichtige ist, wird sich zeigen müssen beim 1. FC Köln: Ein Kommentar zum Kader-Aus von Leart Pacarada und Co.

Eine harte personelle Entscheidung wurde beim FC getroffen, eine, die zu Diskussionen anregt und eine, deren Erfolg sich noch zeigen muss beim 1. FC Köln: Ein Kommentar zum Kader-Aus.

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Sollte sich Leart Pacarada in einigen Wochen oder Monaten noch einmal an die Zeit beim 1. FC Köln zurückerinnern, wird er diese Phase der Karriere sicherlich als Achterbahn bezeichnen können. Als vermeintlich bester Linksverteidiger der zweiten Liga noch zu Erstliga-Zeiten verpflichtet, verlor der Kosovare seinen Stammplatz (auch verletzungsbedingt) an den bis dato eher unbekannten Youngster Max Finkgräfe. In der Folgesaison erkämpfte sich „Paca“ die Position in der ersten Elf zurück, hatte sicherlich auch seinen Anteil am Aufstieg und hätte sicherlich zu gerne nun in der Bundesliga unter Beweis gestellt, dass er eben doch mehr als ein starker Zweitligaspieler ist. Diese Chance wurde dem Abwehrspieler genommen. In einer romantischen Fußballwelt mag diese Entscheidung mit einer gehörigen Portion Wehmut verbunden sein, schmerzen oder wie Lukas Kwasniok betonte, die wohl „härteste Entscheidung seit langem“ sein.

Fußball ist eben mehr als Romantik

Nur ist der Fußball dann eben mehr als Fanromantik. Fernab des Fantums ist es nichts anderes als ein Geschäft. Der Profiverein ist ein Unternehmen, ein millionenschweres noch dazu und es geht am Ende eben nicht nur um Titel, sondern auch um einen wirtschaftlichen Erfolg, in vielen Fällen vielleicht auch eher ums wirtschaftliche Überleben. Dass die neue sportliche Führung der Geißböcke generell harte Entscheidungen trifft, ist ganz sicher kein Fehler. Es ist davon auszugehen, dass weder Kwasniok noch Thomas Kessler die Gespräche mit Pacarada, Imad Rondic und Jacob Christensen tatsächlich am „Allerwertesten vorbei gegangen“ sind. Doch der neue Coach wird nicht müde, zu betonen, dass es ein nötiger Schritt gewesen ist. Sicherlich ist es hart, einem Aufstiegsgaranten wie Leart Pacarada die Bundesliga-Tauglichkeit abzusprechen. Und aus Fan-Sicht mag es den ein oder anderen Spieler geben, den es ebenfalls hätte treffen können.

Nur stehen eben nicht die Fans Tag für Tag mit der Mannschaft auf dem Platz, müssen entscheiden, wer dem Team am Ende wirklich weiterhilft und stehen auch nicht in der Verantwortung, wenn die Entscheidungen eben falsche waren. Die sportliche Führung verfolgt seit Beginn der jeweiligen Amtszeit einen eindeutigen Plan. Das Ziel wird der Klassenerhalt sein und Kessler und Kwasniok werden alles aus ihrer Sicht Sinnvolle tun, um diese Hürde zu überspringen. Denn ein Scheitern wird auch mit ihrer Person verbunden sein. Die Kader-Entscheidungen können vielleicht sogar als Emanzipation von Kessler empfunden werden, der kein Problem damit hat, das Arbeitsverhältnis mit Spielern zu beenden, die sein Vorgänger und ehemaliger Chef Christian Keller verpflichtet hat. Christensen kam einst in der Hoffnung, er könne irgendwann in die Rolle eines Ellyes Skhiri wachsen, Rondic in der Hoffnung, er könne eine viel zu lang andauernde Sturmflaute beenden.

Geht die Rechnung auf?

Mit dem Freitag räumen die Kölner Verantwortlichen auch Scherben auf, die Christian Keller wohl hinterlassen hat. Ob diese Rechnung am Ende aufgeht, bleibt komplett abzuwarten. Denn zum einen ist nicht gesagt, dass die Spieler den Verein nun auch schnellstmöglich verlassen. (Es wäre bitter, wenn der FC auf den doch ordentlichen Gehältern sitzen bleibt.) Zum anderen besteht das Risiko, dass die aktuellen sportlichen Schritte eben doch nicht zum Ziel führen, der Masterplan nicht aufgeht. Dann müsste es auf anderer Ebene harte Entscheidungen geben.


Kader-Aus beim 1. FC Köln: Doch ein Abschied deutet sich beim Trio (noch) nicht an

Leart Pacarada wird den FC verlassen
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Kader-Aus beim 1. FC Köln: Doch ein Abschied deutet sich beim Trio (noch) nicht an

Imad Rondic, Leart Pacarada und Jacob Christensen müssen den FC nun verlassen. Lukas Kwasniok will den Kader verkleinern. Sportlich spielt das Trio keine Rolle mehr beim 1. FC Köln: Das Kader-Aus bleibt ein Thema.

Wirklich überraschend kam das Aus des Kölner Trios am Freitag nicht mehr. Nun droht aber ein Szenario, das die Verantwortlichen gerne vermeiden würden beim 1. FC Köln: Doch das Kader-Aus bleibt ein Thema.

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Am Freitagnachmittag drehten Leart Pacarada, Imad Rondic und Jacob Christensen ihre Runden auf dem Trainingsplatz der Geißböcke. Dem Trio war am Donnerstag mitgeteilt worden, dass es in der kommenden Saison nicht mehr für den Bundesliga-Kader reicht. Während sich die Überraschung bei Imad Rondic und Jacob Christensen wohl in Grenzen hielt, war eine Ausbootung von Leart Pacarada vor einigen Wochen noch eher ein unvorhersehbares Ereignis. Immerhin hatte der Kosovare einen maßgeblichen Anteil am Aufstieg der Kölner, war bis dahin Stammspieler und wohl auch Leistungsträger. Nur drei Monate später müssen sich die drei Spieler einen neuen Club suchen. Gerade bei Pacarada ist die Entscheidung mit ein wenig Brisanz verbunden, denn Max Finkgräfe hatte den Club wohl auch verlassen, um sich nicht mehr dem Konkurrenzkampf mit dem Linksverteidiger stellen zu müssen.

Nur zwei auslaufende Verträge

Ironischerweise spielt Finkgräfe in Leipzig bislang keine große Rolle und der FC sucht nach einem Linksverteidiger. Dennoch ist die Kader-Verkleinerung aus Kwasnioks Sicht „unumgänglich“ gewesen, „damit wir einfach fokussiert und erfolgreich arbeiten können.“ Der Fokus liegt nun also auf dem kommenden Spiel. Nur wird das Thema die Kölner wohl noch ein wenig beschäftigen. Denn bislang macht das Trio keine Anstalten, den Verein möglichst schnell zu verlassen. Generell haben alle drei Spieler noch ein gültiges Arbeitspapier. Während die von Christensen und Pacarada 2026 auslaufen, wurde Rondic im Winter mit einem erstaunlich langen Vertrag ausgestattet. Erstaunlich, weil der Bosnier ohne die ganz großen Bewerbungspapiere beim FC aufgeschlagen ist. Den Stürmer hatten nicht wirklich viele Experten auf der Liste und die bisherige Ausbeute an Toren, aber auch Torgefahr könnte dafür den Grund liefern.

Rondic erinnert zwangsläufig an die Verpflichtung von Sargis Adamyan, in den ebenfalls große Hoffnungen gesteckt wurden. Hoffnungen, die der Angreifer nie erfüllen konnte. Und so ein wenig dürfte beim FC die Sorge mitschwingen, dass es neben der Länge des Kontrakts und der fehlenden Torgefahr noch eine weitere Ähnlichkeit geben könnte. Denn dem Vernehmen nach konnte sich Adamyan trotz Angeboten nicht zu einem Wechsel durchringen. Kolportiert wurde, dass der Angreifer bei der Auflösung seines Vertrags andere Vorstellungen habe, wie der Verein. Rondic sollen ebenfalls Angebote vorgelegen haben. Diese haben aber wiederum nicht den Vorstellungen des Spielers entsprochen. Der FC könnte also auf einem weiteren Stürmer sitzen bleiben. Wie die „Kölnische Rundschau“ am Freitag berichtet, ist man auch im Pacarada-Lager alles andere als glücklich über das „Vorgehen“ des Vereins.

Die Zeit rennt

„Stand heute bleibt Leart in Köln“, zitiert die Zeitung Pacaradas Berater. Rondics Berater hatte vor einigen Wochen angekündigt, dass sein Schützling um einen Verbleib in Köln kämpfen würde. Die Situation um Christensen ist dann wiederum eine andere. Der junge Däne, der als vielversprechendes Talent nach Köln geholt wurde, hatte nach seinem Kreuzbandriss im vergangenen Jahr nicht wirklich die Chance, für Aufmerksamkeit zu sorgen. Der Kreis an Interessenten dürfte sich stand jetzt in Grenzen halten. Der FC wird um Lösungen bemüht sein. Denn bis zum Deadline Day sind es bekanntlich nur noch wenige Tage. Am 1. September schließt das Transferfenster.


Top-Torgefahr der Vorsaison trifft auf Top-Keeper der Vorsaison – Haben sich die Vorzeichen verändert?

Timo Hübers im Zweikampf mit Jonathan Burkardt
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Top-Torgefahr der Vorsaison trifft auf Top-Keeper der Vorsaison – Haben sich die Vorzeichen verändert?

Auch aufgrund einer beeindruckenden Chancenverwertung hat Mainz in der vergangenen Spielzeit an der Königsklasse geschnuppert. Eigentlich trifft am Sonntag also Top-Torgefahr auf den Top-Keeper – zumindest der Vorsaison. Doch die Vorzeichen haben sich verändert beim 1. FC Köln: Torgefahr trifft auf Torverhinderer.

Die einen trafen außergewöhnlich oft, die anderen verhinderten den Treffer am häufigsten. Am Sonntag kommt es in Mainz zum direkten Duell für den 1. FC Köln: Torgefahr trifft Torverhinderer.

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Die Begegnung 1. FSV Mainz gegen den 1. FC Köln versprach in der jüngeren Vergangenheit nur selten Spektakel. Vielleicht 2022, als der FC im April 3:2 gegen die Rheinhessen gewann, um im Herbst eine derbe 0:5-Klatsche zu kassieren. Der klassische Leckerbissen ist die Begegnung in aller Regel nicht. Es hätte aber nicht viel gefehlt und in der MEWA Arena wäre in dieser Saison königlich gespielt worden. Drei Punkte fehlten Mainz zur Champions League. So wird es zumindest die Europa League. Die Mainzer verpassten die Königsklasse, weil es zum Saisonfinale nur einen Sieg in neun Spielen gab. Die Mainzer erreichten Europa, weil das Team über eine der gefährlichsten Sturmoffensiven der Liga verfügte. 55 Treffer erzielte der FSV in der Spielzeit, nur die vier Champions-League-Teilnehmer sowie der VfB Stuttgart trafen öfter.

Schwäbe mit Topwerten

Viel beeindruckender war aber die Verwertung der Großchancen. Ganze 56 Prozent verwertete der FSV und verbuchte damit den höchsten Wert der Liga. Allerdings haben die Rheinhessen mit dem Weggang von Jonathan Burkardt ihren Top-Torjäger und Scorer verloren. 18 Tore erzielte der Angreifer in der Liga, drei weitere bereitete der Nationalspieler vor. Mit Nelson Weiper wird wohl ein weiterer Stürmer Mainz verlassen. Allerdings ließen sich die Mainzer den Burkardt-Abschied auch ordentlich bezahlen, kassierten knapp 21 Millionen Euro und investierten zehn in den einstigen FC-Wunschspieler Benedict Hollerbach. Wie viel Torgefahr nun verloren gegangen ist, lässt sich aktuell wohl nur schwer sagen. Allerdings war Mainz in den sieben Vorbereitungsspielen ganze 30 Mal erfolgreich. Der FSV weiß auch weiterhin, wo das Tor steht. „Die drei da vorne, Hollerbach, Nebel und Lee, die laufen jedem Ball hinterher und ziehen dadurch die gesamte Mannschaft mit und da können wir uns auch schon eine Scheibe von abschneiden“, sagte Lukas Kwasniok am Freitag.

Im Tor lag in der vergangenen Spielzeit bekanntlich eine Stärke der Kölner. Zumindest nach der Umbesetzung im Oktober. Nachdem Jonas Urbig in den ersten Saisonspielen 20 Tore kassierte und dabei deutlich über dem xGoals-Wert lag, avancierte Marvin Schwäbe einmal mehr zu einem der Leistungsträger einer Saison, tatsächlich wurde der Keeper einer der Aufstiegsgaranten. Schwäbe wehrte 80 Prozent der gegnerischen Torschüsse ab (Bestwert), ließ fünf Tore weniger zu als erwartet, wies den besten xGoals-Wert auf und behielt in der zweiten Liga neun Mal die weiße Weste. Nur Nicolas Kristoff und Ron-Robert Zieler spielten öfter zu Null, allerdings auch bei deutlich mehr Begegnungen. Am Sonntag erwartet Kwasniok eine hohe Hürde. Mainz werde alles abkacheln, sagt der Coach. Und vermutlich ziemlich schnell auch den Vorwärtsgang finden.


„Die härteste von allen Entscheidungen“ – So begründet Lukas Kwasniok das Kader-Aus der FC-Profis

Lukas Kwasniok musste unliebsame Entscheidungen treffen
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„Die härteste von allen Entscheidungen“ – So begründet Lukas Kwasniok das Kader-Aus der FC-Profis

Der FC will künftig auf die Dienste von drei Profis verzichten. Die Spieler fehlten am Freitag bereits beim Training der Geißböcke. Nun gibt es die offizielle Erklärung beim 1. FC Köln: So begründet Lukas Kwasniok das Kader-Aus von Imad Rondic, Leart Pacarada und Jacob Christensen.

Es hatte sich am Donnerstag angekündigt, am Freitag waren die Personal-Entscheidungen schon vollzogen beim 1. FC Köln: So begründet Lukas Kwasniok das Kader-Aus von Imad Rondic, Leart Pacarada und Jacob Christensen.

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Am Donnerstagabend angekündigt, am Freitagvormittag schon umgesetzt – als die Mannschaft gegen 10.30 Uhr den Weg zum Franz-Kremer-Stadion suchte, da waren die drei aussortierten Spieler der Geißböcke schon nicht mehr dabei. Imad Rondic, Jacob Christensen und Leart Pacarada dürfen sich ab sofort nach einem neuen Verein umschauen, dafür aber nicht mehr am Training der Profis teilnehmen. Während die Entscheidung bei Rondic und Christensen erwartbar gewesen ist, birgt diese bei Pacarada zumindest den Zündstoff, dass für einen Stammspieler der Vorsaison kein Platz mehr im Kader ist. Eine für die Spieler harte, aus Kwasnioks Sicht notwendige Entscheidung. „Der Kader war zu groß und ich habe mich für diese drei Spieler entschieden“, sagte Lukas Kwasniok am Freitag. „Die trainieren jetzt individuell mit dem Trainer-Team. Wichtig war mir, dass wir einen starken Fokus auf den Erfolg legen.“

„Damit wir fokussiert arbeiten können“

Die Spieler zeigten sich über ihr Aus natürlich alles andere als begeistert. „Ich habe in diesen Gesprächen, egal mit wem ich gesprochen habe, ganz selten enorme Freude wahrgenommen“, sagte der 43-Jährige. „Das ist nun Mal Fakt und liegt in der Natur der Sache. Wir haben das so gemacht, dass wir mit allen Spielern ein informelles Gespräch geführt haben. Die Jungs haben das aufgenommen und die Chance, sich auszusuchen, ob sie bei der U21 trainieren möchten oder individuell.“ Die Spieler hätten sich dann für Zweiteres entschieden. Diese Form werde man erst einmal beibehalten. Aktuell gibt es noch keine konkreten Interessenten bei den drei Akteuren, ein Abschied ist dennoch sehr wahrscheinlich.

Auch am Trainer ging die Entscheidung nicht spurlos vorbei. „Das sind bittere Entscheidungen, die einem auch echt zu schaffen machen. Ich habe immer gesagt, ich höre dann auf, wenn diese Entscheidungen mir am Allerwertesten vorbeigehen“, so Kwasniok. „Das tun sie nicht. Wenn ein Spieler nicht spielen darf oder im Kader steht, dann sind es auch harte Entscheidungen. Das ist die härteste von allen Entscheidungen. Aber das ist unumgänglich, damit wir fokussiert arbeiten können.“ 


Kwasnioks Kader-Entscheidung gefallen: Diese Spieler des 1. FC Köln fehlten im Training

Lukas Kwasniok hat seinen Kader um drei Spieler reduziert
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Kwasnioks Kader-Entscheidung gefallen: Diese Spieler des 1. FC Köln fehlten im Training

Am Donnerstag hatte Lukas Kwasniok angekündigt, den Kader zu reduzieren, am Freitag waren die wichtigen Entscheidungen bereits getroffen. Diese Spieler wurden beim 1. FC Köln aussortiert.

Wie erwartet und angekündigt ist der FC mit reduziertem Kader in die Trainingseinheit am Freitag vor dem Duell gegen Mainz gestartet. Diese Spieler wurden beim 1. FC Köln aussortiert.

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Pünktlich zum Beginn der Bundesliga hat Lukas Kwasniok beim 1. FC Köln wie angekündigt weitere wichtige Kader-Entscheidungen getroffen. Am Donnerstag hatte der Trainer auf einer Veranstaltung vom „Kölner Stadt-Anzeiger“ und dem „Express“ angekündigt, den Kader zu reduzieren. Drei Spieler würden aus dem aktuellen Kader aussortiert werden, so der Tenor. Die Akteure würden schon am Freitag nicht mehr an der Einheit am Geißbockheim teilnehmen. „Mit einem zu großen Kader mit 24 Spielern plus vier Torhütern geht fokussierte Arbeit nicht. Vier haben dann keine Aufgabe, wenn wir zehn gegen zehn spielen. Da gilt es harte Entscheidungen zu treffen, das ist schwierig“, sagte der Coach. Und tatsächlich fand die nicht-öffentliche Einheit am Morgen mit kleinerem Kader statt.

Rondic, Christensen und Pacarada nicht mehr im Training

Wie erwartet fehlte Imad Rondic am Freitag. Dem Stürmer war schon vor dem Spiel gegen Atalanta Bergamo mitgeteilt worden, dass er sich nach einem neuen Verein umschauen könne. Wie der „Kölner Stadt-Anzeiger“ unter der Woche berichtete, habe Rondic ein Angebot des Karlsruher SC ausgeschlagen und wolle sich eigentlich bei den Geißböcken durchsetzen. Dazu kommt es nun offensichtlich nicht. Wie es mit dem Bosnier weitergeht, ist noch nicht geklärt. Bei den Profis trainiert der Stürmer nun nicht mehr. Genauso wenig wie Jacob Christensen. Der Mittelfeldspieler war einst als talentierter Mittelfeldspieler aus Dänemark zum FC geholt. Zwar solle Christensen kein Eins-zu-eins-Ersatz für Ellyes Skhiri sein, der Däne sollte aber möglichst mittelfristig in die Rolle hereinwachsen. Das gelang auch aufgrund von Verletzungen nicht.

Ebenfalls im Training fehlte am Freitag Leart Pacarada. Der Linksverteidiger darf sich offensichtlich auch einen neuen Verein suchen. Pacarada gehörte in der vergangenen Spielzeit noch zum Stammpersonal der Aufstiegsmannschaft. Insofern kommt die Ausbootung generell überraschend. Allerdings hatte sich der Abschied bereits in den vergangenen Tagen oder sogar Wochen angekündigt. Der FC suchte offenkundig nach mehreren Linksverteidigern. Auch nachdem mit Kristoffer Lund schon ein Spieler für diese Position gefunden wurde. Aktuell gilt Raphael Obermair als heißester Kandidat. Pacarada war immer wieder mit Bristol City in Verbindung gebracht worden. Die Spur gilt in England aber aktuell als nicht besonders heiß. Das könnte sich nun vielleicht ändern.

Denis Huseinbasic trainierte am Freitag mit der Mannschaft. Der Mittelfeldspieler wurde für das Pokalspiel gegen Regensburg nicht berücksichtigt. Offenbar darf sich der ehemalige U21-Nationalspieler des DFB aber wieder beweisen. Kwasniok hatte angekündigt, dass es Spieler geben würde, die sich „reinbeißen“ könnten. Für die drei weiteren Spieler gilt das offensichtlich nicht mehr.


Wer spielt beim 1. FC Köln, wer sitzt auf der Bank, wer muss gehen? Unsere Kader-Prognose: Torhüter und Abwehr

Marvin Schwäbe war einer der besseren Kölner
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Wer spielt beim 1. FC Köln, wer sitzt auf der Bank, wer muss gehen? Unsere Kader-Prognose: Torhüter und Abwehr

Zehn Neuverpflichtungen, viele Abgänge, die Geißböcke haben ein neues Gesicht erhalten. Doch wer steht in der Bundesliga in der Startelf? Gibt es wirklich keine Stammformation? Wem droht noch der Abgang? Unsere Kader-Prognose des 1. FC Köln: Torhüter und Abwehr.

Gegen Regensburg gab es bereits einen ersten Vorgeschmack, gleich sechs Neuverpflichtungen standen in der Anfangsformation. Der FC hat sich über die Sommerpause verändert. Doch wie sieht der Pool an potenziellen Stammkräften aus? Unsere Kader-Prognose des 1. FC Köln: Torhüter und Abwehr.

Marvin Schwäbe war einer der besseren Kölner
Marvin Schwäbe beim Rettungsversuch (Foto: Pau Barena/GettyImages)

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Mit dem Duell gegen den 1. FSV Mainz startet der FC am kommenden Sonntag in die neue Bundesliga-Saison. Für den FC beginnt damit das Unterfangen Klassenerhalt. Dafür haben die Geißböcke viel investiert. Dementsprechend werden die Plätze für die Startelf umkämpft sein. Immerhin sprach FC-Trainer Lukas Kwasniok wiederholt davon, keine klassische Stammelf zu fördern, vielmehr gelte das Prinzip Rotation.

1. FC Köln: Wer spielt? Wer sitzt auf der Bank?

Marvin Schwäbe im Testspiel gegen Bergisch Gladbach

Marvin Schwäbe

So wirklich verstehen musste man den Torwartwechsel vor der vergangenen Spielzeit nicht. Möglicherweise war es ein Versuch, Jonas Urbig dann doch an den FC zu binden. Unterm Strich hat Marvin Schwäbe in der Saison bewiesen, dass er die Nummer eins in Köln ist. In dieser Spielzeit ist die Situation geklärt. Schwäbe ist unumstritten.

Prognose: Startelf


Ron-Robert Zieler im Test gegen Fortuna Köln

Ron-Robert Zieler

Genauso ist aber auch die Personalie als Nummer zwei eindeutig. Mit Ron-Robert Zieler haben die Kölner einen starken Ersatz auf der Bank. Und einen echten Pokal-Keeper. Dort wird der Weltmeister von 2014 eingesetzt – nach Sonntag mindestens zwei Runden.

Prognose: Ersatzbank


Matthias Köbbing

Matthias Köbbing

Der Keeper hat seinen Vertrag noch einmal verlängert. Allerdings ist die aktuelle Nummer drei ein Trainingskeeper. Auf Einsätze braucht Köbbing ohne Verletzungen der Mitspieler nicht schielen.

Prognose: Kaum Einsatzchancen


Joel Schmied vom 1. FC Köln

Joel Schmied

Die Vorbereitung lief für den Abwehrspieler ziemlich gut. Und das, nachdem das halbe Jahr nach seinem Wechsel zum FC alles andere als vielversprechend war. Nun ist der Innenverteidiger wohl erst einmal gesetzt – zumindest bis Rav van den Berg ein Kandidat für die erste Elf wird.

Prognose: Kreis der Startelf


Domimique Heintz vom 1. FC köln

Dominique Heintz

Heintz könnte einer der Verlierer des großes Wechsel-Sommers werden. Gleich zwei neue Innenverteidiger hat Köln verpflichtet. Beide dürften gegenüber Heintz die Nase vorne haben. Der Routinier war gegen Regensburg außen vor, wird aber im Kader bleiben.

Prognose: Kaum Einsatzchancen


Timo Hübers vom 1. FC Köln trägt die Kapitänsbinde

Timo Hübers

Der Kapitän der Vorsaison hat die Binde abgeben müssen. In der vergangenen Spielzeit lief sicherlich nicht alles rund für Hübers und auch im Pokal gegen Regensburg war der Abwehrspieler nicht immer sattelfest. Sollte Hübers nicht wechseln, wird er auf Spielzeit kommen.

Prognose: Kreis der Startelf


Luca Kilian im Trikot des 1. FC Köln

Luca Kilian

Nach der Reruptur seines Kreuzandes arbeitet Kilian wieder an seinem Comeback. Das soll noch im Herbst gelingen. Aber: Bei der aktuellen Fülle an Innenverteidigern wird es schwer für den Abwehrspieler.

Prognose: Kaum Einsatzchancen (vorert)


Aktuell der einzige Linksverteidiger im Kader: Leart Pacarada

Leart Pacarada

Damit hätte zu Beginn der Sommerpause wohl kaum einer gerechnet. Einer der Stammspieler der Vorsaison steht aktuell beim FC hinten an. Gegen Regensburg reichte es nicht für den Kader. Es halten sich hartnäckig Wechsel-Gerüchte. Zudem sprach Lukas Kwasniok am Donnerstag davon, dass drei Spieler aus dem Profikader gestrichen würden. Pacarada könnte einer davon sein.

Prognose: Wahrscheinlicher Abgang


Julian Pauli im Spiel des 1. FC Köln

Julian Pauli

Nach einer schweren Rückrunde in der Vorsaison gab es durchaus die Hoffnung, dass es diese Runde besser wird. Doch wieder machte eine Verletzung dem Abwehrspieler einen Strich durch die Rechnung. Auch, wenn er wieder fit ist, gab es am Sonntag keine Spielzeit. Eine Leihe könnte durchaus viel Einsatzzeit bringen.

Prognose: Ersatzbank/Leihkandidat


Jusuf Gazibegovic und Florian Kainz

Jusuf Gazibegovic

Der Rechtsverteidiger kam als erster Transfer nach dem Registrierungsverbot. Nach einer schweren Rückrunde inklusive Verletzung hat der FC nun noch einmal nachgebessert. Und die Konkurrenz scheint stark zu sein.

Prognose: Ersatzbank


Sebastian Sebulonsen beim Testspiel gegen Fortuna Köln

Sebastian Sebulonsen

Zwar konnte der Norweger am Sonntag im Pokal nicht so wirklich überzeugen, dennoch ist Sebulonsen einer der großen Gewinner der Vorbereitung. Als Rechtsverteidiger ist er aktuell gesetzt.

Prognose: Kreis der Startelf


Kristoffer Lund

Überzeugte nur wenige Tage nach seiner Verpflichtung bereits im Testspiel gegen Bergamo und brachte auch gegen Regensburg Input. Könnte durchaus ein wichtiger Faktor werden.

Prognose: Kreis der Startelf


Rav van den Berg im Training des 1. FC Köln

Rav van den Berg

Der Königstransfer des Sommers – zumindest finanziell. Ob sich van den Berg durchsetzen kann, wird sich natürlich zeigen müssen. Insgesamt dürfte der Innenverteidiger aber eine große Zukunft beim FC haben.

Prognose: Kreis der Startelf


Cenk Özkacar im Duell mit Julian Pauli

Cenk Özkacar

Kam unmittelbar vor Rav van den Berg ans Geißbockheim. Stand direkt gegen Regensburg in der Startelf. Einen Stammplatz hat der türkische Nationalspieler nicht sicher, aber er gehört sicherlich zum Pool der Startelfkandidaten.

Prognose: Kreis der Startelf


Neo Telle freut sich über sein Debüt beim 1. FC Köln

Neo Telle

Gilt als sicherer Leihkandidat. Allerdings nur, wenn der Vertrag rechtzeitig verlängert wird. Wird beim FC sonst in der U21 zum Einsatz kommen.

Prognose: Kaum Einsatzchancen/Leihkandidat

Kader-Verkleinerung, Zugänge und Bundesligastart – Tage der Wahrheit beim 1. FC Köln…

Lukas Kwasniok wirkt nachdenklich
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Kader-Verkleinerung, Zugänge und Bundesligastart – Tage der Wahrheit beim 1. FC Köln…

Mit dem Duell gegen den 1. FSV Mainz startet der FC am Sonntag in die neue Saison. Vorab hat der Trainer aber noch ein paar harte Entscheidungen angekündigt. Die kommenden Tage werden aber auch ein wenig Aufschluss über das Leistungsvermögen des Teams geben. Beim 1. FC Köln stehen Tage der Wahrheit an.

Lukas Kwasniok hat für Freitag harte Personal-Entscheidungen angekündigt. Auch bei den Zugängen könnte es noch einmal Bewegung geben und der erste Gradmesser steht auch an. Beim 1. FC Köln stehen Tage der Wahrheit an

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Nur wenige Tage vor dem Start in seine erste Bundesliga-Saison hat Lukas Kwasniok einmal mehr bewiesen, dass er ein Freund der offenen Worte ist. Ziemlich unverblümt kündigte der Trainer der Geißböcke personelle Entscheidungen für den Freitag an. Streng genommen, hatte der Coach diese schon vor einer Woche kommuniziert, als er eine bevorstehende Kader-Verkleinerung inklusive Tendenzen ansprach. Doch beim FC-Talk des „Kölner Stadt-Anzeiger“ und vom „Express“ wurde der 43-Jährige am Donnerstag noch deutlicher. Drei Spieler würden ab Freitag nicht mehr am Training der Profis teilnehmen, so der Tenor seiner Worte. Und es liegt auf der Hand, um welche Spieler es sich handeln wird. Imad Rondic und Jacob Christensen werden wohl nicht mehr bei den Profis auflaufen. Beim dritten Kandidaten könnte es sich um Leart Pacarada handeln. Der FC sucht offenkundig nur noch nach einem linken Schienenspieler.

Wer muss den FC noch verlassen?

Überraschend deutliche Worte, wenn auch – selbst zu diesem Zeitpunkt – wohl nachvollziehbare. Kwasniok will den Kader zum Saisonstart auf Idealgröße haben, Wartezeiten sollen vermieden, die Spieler bei Laune gehalten werden. 24 Feldspieler sind dem Trainer bei 18 freien Spieltags-Plätzen zu viel. Bei der Entscheidung wirkt der 43-Jährige erstaunlich nüchtern, vielleicht aber auch nur gerade heraus ehrlich oder einfach pragmatisch. So oder so wird der Kader nun auf Kwasnioks Wettbewerbsgröße gebracht. Dabei ist aber auch weiterhin nicht ausgeschlossen, dass es noch Neuzugänge gibt. Wahrscheinlich ist aber eben nur noch der linke Schienenspieler. Und da steht nach wie vor Raphael Obermair ganz weit oben auf der Liste. Der Kapitän des SC Paderborn ist bekanntlich seit Wochen ein Wunsch des Kölner Trainers, der SCP stellt sich bislang quer. Eine Entscheidung könnte in den kommenden Tagen fallen.

Darüber hinaus erscheinen weitere Transfers aktuell wohl eher unwahrscheinlich. Wenn, dann wird es sich um ein Schnäppchen kurz vor Toresschluss handeln müssen. In knapp zehn Tagen schließt das Transferfenster. So geht der FC aktuell mit zehn Neuverpflichtungen in die neue Spielzeit. Und die startet für die Kölner am Sonntag gegen den 1. FSV Mainz 05. Erst dann wird es den ersten ernsten Gradmesser geben. Zwar verbuchten die Kölner in den sechs Vorbereitungsspielen fünf Siege, darunter auch mehrere hohe, unterm Strich aber gegen nahezu ausschließlich unterklassige Gegner. Selbst das 4:0 gegen Atalanta Bergamo war alles andere als eine richtige Generalprobe. Zumindest brachten die Italiener nicht die Leistung auf die Platte, die sie 2024 zum Europapokal-Sieger machte. Auch im Pokal hatten es die Kölner nicht mit einer Mannschaft auf Augenhöhe zu tun, selbst, wenn das Ergebnis, vor allem aber die Leistung der Geißböcke gegen Regensburg den Eindruck vermittelte.

Mainz legt Fehlstart in der Conference League hin

Die Begegnung gegen den 1. FSV Mainz könnte also ein erster Fingerzeig für die kommende Saison werden. Die Mannschaft von Bo Henriksen kassierte am Donnerstagabend eine bittere 1:2-Pleite im Hinspiel der Conference-League-Qualifikation gegen Trondheim. Am Sonntag steht das dritte Pflichtspiel innerhalb von sieben Tagen an. Sehr wahrscheinlich wird die Startelf der Kölner dann ein ganz anderes Gesicht bekommen, als noch gegen Regensburg. Und das nicht nur weil der Kölner Coach mit der Leistung seiner Mannschaft wohl alles andere als zufrieden war. Kwasniok betonte zuletzt, dass er die Aufstellung auf den Gegner anpasse. Dass Mainz ähnlich defensiv stehen wird wie Regensburg, die Kölner also munter das gegnerische Schlussdrittel bespielen werden, ist ziemlich unwahrscheinlich. Der Sonntag könnte also durchaus auch Aufschluss darüber geben, ob der FC wirklich in der Taktik und Formation so variabel ist, wie es sich der Trainer vorstellt.

Zudem wird sich zeigen, ob die neuformierte Mannschaft sich in der Vorbereitung einspielen konnte. Immerhin hat der neue Trainer auch zehn neue Spieler in das Team integrieren müssen. Zudem Spieler, die zum Teil erst seit wenigen Tagen in Köln weilen. Es stehen also ein paar spannende Tage am Geißbockheim und in Mainz an.


Spieler werden aussortiert: Lukas Kwasniok kündigt für Freitag Personal-Entscheidung an

Lukas Kwasniok beim Training des 1. FC Köln
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Spieler werden aussortiert: Lukas Kwasniok kündigt für Freitag Personal-Entscheidung an

Schon in der vergangenen Woche hatte FC-Coach Lukas Kwasniok angekündigt, den Kader reduzieren zu wollen. Dazu wird es wohl am Freitag kommen beim 1. FC Köln: Lukas Kwasniok sortiert Profis aus.

Unmittelbar vor dem Start in die Bundesliga gibt es knallharte Entscheidungen beim 1. FC Köln: Lukas Kwasniok sortiert offenbar gleich mehrere Profis aus. Das gab der Trainer auf dem FC-Talk des „Kölner Stadt-Anzeiger“ und des „Express“ bekannt.

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Wenige Tage vor dem Start in die Bundesliga kommt noch einmal ordentlich Bewegung in den Kader der Geißböcke. Der FC wird wohl am Freitag einige Spieler aussortieren. Das kündigte der Kölner Coach auf einem Talk von „Kölner Stadt-Anzeiger“ und „Express“ an. „Meine Aufgabe ist es, leider nicht, mit jedem eine Freundschaft einzugehen. Mit einem zu großen Kader mit 24 Spielern plus vier Torhütern geht fokussierte Arbeit nicht“, zitiert der Express den Trainer. „Vier haben dann keine Aufgabe, wenn wir zehn gegen zehn spielen. Da gilt es harte Entscheidungen zu treffen, das ist schwierig. Am Freitag werden drei Jungs nicht mehr dabei sein.“ Namen nannte der Trainer natürlich nicht, doch mindestens die Wackelkandidaten liegen auf der Hand.

Wer wird den FC verlassen?

So standen Imad Rondic und Jacob Christensen bekanntlich gegen Atalanta Bergamo und Jahn Regensburg nicht mehr im Kader. Rondic war schon damals ans Herz gelegt worden, sich einen neuen Verein zu suchen. Der Stürmer soll laut „Kölner Stadt-Anzeiger“ ein Angebot des Karlsruher SC ausgeschlagen haben. Eine Zukunft hat der Angreifer wohl nicht mehr. Christensen laborierte lange an den Folgen seiner Verletzung herum, wird aber auch in Zukunft ziemlich sicher keine Chance mehr beim FC haben. Wer der dritte Spieler ist, erscheint aktuell offen. Zwar standen auch Dominique Heintz und Julian Pauli am vergangenen Sonntag nicht im Kader. Die beiden Innenverteidiger sind aber ganz sicher nicht gemeint. Die FC-Bosse halten von beiden Spielern viel. Pauli könnte noch verliehen werden, Heintz wird als Backup sicher im Kader stehen.



Mögliche Abschiedskandidaten wären dann noch Leart Pacarada und Denis Huseinbasic. Beide gehörten in der vergangenen Spielzeit noch zum Stamm der Aufstiegsmannschaft, wurden gegen Regensburg nicht berücksichtigt. Die FC-Bosse suchen bekanntlich nach einer Alternative auf der linken Abwehrseite. Möglich also, dass es sich um Pacarada handelt. Auf der anderen Seite ist die Konkurrenz aber auch im Zentrum sehr groß. Huseinbasic hat aktuell wohl eher wenige Chancen auf Einsatzzeit. Doch wie geht es dann weiter für die entsprechenden Profis? „Der ein oder andere wird dann auf Thomas Kessler zugehen und dann wird es Lösungen geben. Wir klären, wie wir das am besten lösen. Es gibt eben Spieler, mit denen wir nicht für die Saison planen. Das muss man dann auch offen ins Gesicht sagen“, sagte Kwasniok.


Saisonprognosen für den 1. FC Köln: Auf diesen Plätzen sehen ein Supercomputer, ChatGPT und Lothar Matthäus den FC

Lukas Kwasniok vom 1. FC Köln
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Saisonprognosen für den 1. FC Köln: Auf diesen Plätzen sehen ein Supercomputer, ChatGPT und Lothar Matthäus den FC

Am kommenden Sonntag startet der FC in die neue Bundesliga-Saison. Vor dem Start ist wie immer die Zeit der großen Prognosen. Auch beim 1. FC Köln: So tippen Supercomputer, ChatGPT und ein Experte.

Mit dem Spiel gegen den FSV Mainz 05 geht für die Kölner am kommenden Sonntag die Bundesliga los. Das wichtigste Ziel ist dabei erstmal der Klassenerhalt. Es gibt aber unterschiedlich Prognosen, ob der gelingt beim 1. FC Köln: So tippen Supercomputer, ChatGPT und ein Experte.

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Wenn man ihnen jetzt gerade vor dem Saisonstart den Klassenerhalt anbieten würde, würden die meisten FC-Fans wahrscheinlich sofort unterschreiben. Auch wenn es bestimmt welche gibt, die sich für die kommende Spielzeit sogar noch mehr erhoffen. Dass aber schon der Verbleib in der ersten Liga ein Erfolg wäre, zeigt sich nun an einer Vorhersage. Denn der „Opta-Supercomputer“ hat eine Prognose für die Tabelle der Bundesliga nach dem 34. Spieltag aufgestellt, die nicht gut aussieht für den 1. FC Köln. Die Vorhersage basiert auf Wettquoten und den Opta Power Rankings, die historische und aktuelle Leistungen berücksichtigen. Der Supercomputer simuliert mit den Daten die Spielzeit tausende Male durch und gibt dann die Wahrscheinlichkeiten an, mit denen ein Team auf einem bestimmten Tabellenplatz landet.

Düstere Prognose vom Supercomputer

Und für den FC ist die Prognose leider schlecht. So sieht der Supercomputer die Geißböcke als den größten Abstiegskandidaten. Die Wahrscheinlichkeit, dass die Kölner nach einer Saison schon wieder den Gang in Liga zwei antreten müssen, gibt die Vorhersage mit circa 31 Prozent an. Bei der Relegation liegt der Wert immerhin bei ungefähr 11 Prozent. So kommt der FC im Schnitt auf knapp über 34 Punkte und liegt damit hinter Heidenheim (17.), St. Pauli (16.) und dem HSV (15.). Diese Punktezahl ist dabei auffällig hoch. Schließlich sind Vereine mit 34 Punkten in den vergangenen Jahren öfter sogar gar nicht abgestiegen, geschweige denn Letzter geworden. Es scheint daher so, als ob der Supercomputer die Liga recht eng zusammen sieht.

Hoffnung machen wird diese Prognose allen FC-Fans sicher nicht. Aber gleichzeitig kann die Saison natürlich auch ganz anders ablaufen. So könnten die Kölner auch überraschen. Die Wahrscheinlichkeit, dass die Geißböcke etwa Zweiter wird, liegt bei 0,1 Prozent. Einen Wert dafür, dass der Klub Meister wird, gibt der Computer jedoch nicht an, da er zu gering ist. Mehr Hoffnung machen aber die doch immerhin 10,1 Prozent Wahrscheinlichkeit, dass der FC auf Rang 15 landet.

Vorhersage von ChatGPT und Lothar Matthäus

Ähnlich pessimistisch wie der Supercomputer sieht ChatGPT die Aussichten des 1. FC Köln. Auch die KI tippt den FC auf Platz 18. Als Begründung führt sie den Status der Kölner als Aufsteiger an. Deswegen könnte es schwierig für den Verein werden. Wenn man ChatGPT jedoch sagt, nur Quellen aus den letzten anderthalb Wochen zu benutzen und die zuvor beschriebene Prognose des Supercomputers außen vor zu lassen, stehen die Geißböcke schon besser da. Dann reicht es immerhin für Platz 15 – während Rivale Borussia Mönchengladbach vor dem VfL Wolfsburg auf Platz 17 getippt wird. Eine ziemlich wilde Vorhersage also, die laut der KI auf Wettquoten, Expertenmeinungen und Transfermeldungen basiert.

Ein Experte ist Lothar Matthäus. Für die Sport Bild hat der frühere Weltfußballer eine Prognose für die Abschlusstabelle erstellt. Und er traut dem FC den Klassenerhalt zu. Denn beim deutschen Rekordnationalspieler landet der 1. FC Köln auf dem 15. Platz vor Heidenheim (18.), Hoffenheim (17.) und dem HSV (16.). „Ich habe lange nicht mehr so viel Einstimmigkeit beim 1. FC Köln erlebt. Das ist die Grundvoraussetzung für den aktuellen Erfolg“, begründet Matthäus seine Entscheidung. Etwas, was wohl auch alle Fans des 1. FC Köln unterschreiben würden.