Anführer für den Klassenerhalt: Wie könnte die Führungs-Achse beim 1. FC Köln aussehen?

Marvin Schwäbe im Testspiel gegen Bergisch Gladbach
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Anführer für den Klassenerhalt: Wie könnte die Führungs-Achse beim 1. FC Köln aussehen?

Der Kapitän für die neue Saison steht noch nicht fest beim FC. Aber egal, wer es wird, er wird es nicht alleine richten können. Es wird mehrere Spieler brauchen, die vorangehen beim 1. FC Köln: Wer kann auf dem Platz die Führungs-Achse sein?

Um in der Bundesliga zu bestehen, braucht der FC mehrere Spieler, an denen sich die anderen orientieren können. Gerade bei wichtigen Spielen im Kampf gegen den Abstieg braucht es Akteure, die vorangehen beim 1. FC Köln: Wer kann auf dem Platz die Führungs-Achse sein?

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Erst in ein paar Wochen will Trainer Lukas Kwasniok entscheiden, wer beim 1. FC Köln in der kommenden Spielzeit Kapitän ist. Das sagte er nach dem Testspiel gegen Bergisch Gladbach. Fest steht: Der FC braucht mehr als nur einen Anführer, um in der Bundesliga zu bestehen. Über alle Mannschaftsteile hinweg benötigt es eine Achse an Akteuren, die vorangehen und an denen sich die anderen orientieren können. Gerade nach dem Aufstieg ist das für die Kölner von besonderer Bedeutung, da es sehr wahrscheinlich ist, dass es in der Saison auch mal schwierigere Phasen geben wird und sie etwa vielleicht öfter mal einem Rückstand hinterherlaufen. Dann braucht es Spieler, die mit Leistungen überzeugen und ihren Mitspielern Sicherheit geben. Aber wer könnte diese Rolle in der kommenden Saison bei den Geißböcken übernehmen?

Schwäbe als Rückhalt

In der Defensive gibt es auf jeden Fall einen klaren Rückhalt, nämlich Torwart Marvin Schwäbe. Bereits in der vergangenen Saison war der Torhüter, nachdem er sich die Nummer eins von Jonas Urbig zurückerobert hatte, einer der Führungsspieler. Der Keeper überzeugte mit starken Leistungen und stabilisierte mit seiner Ruhe die gesamte Verteidigung. Nicht umsonst gilt der 30-Jährige als einer der möglichen Kandidaten für das Kapitänsamt. Aber egal ob mit oder ohne Binde wird Schwäbe in der kommenden Spielzeit ein wichtiger Teil der Kölner Führungs-Achse sein.

Neben ihm ist hinten ein weiterer Anker beziehungsweise ein Abwehrchef wichtig. Nominell könnte das Timo Hübers sein. Der Kapitän der abgelaufenen Saison verfügt über viel Erfahrung in der ersten und zweiten Liga und hat logischerweise auch in der abgelaufenen Saison schon eine Führungsrolle eingenommen. Mit seinen fast 29 Jahren kann er eine Abwehr organisieren und vorangehen. Allerdings läuft sein Vertrag nur noch bis 2026, seine Zukunft ist also noch nicht geklärt. Auch könnte es seine Position in der Mannschaft schwächen, wenn ihm das Kapitänsamt abgenommen werden sollte. Daher wäre es verständlich, wenn der FC noch den erfahrenen Innenverteidiger holen würde, nach dem er sich momentan wohl umschaut. Dieser könnte dann entweder gemeinsam mit Hübers die Defensive organisieren, diesen entlasten oder seine Rolle übernehmen.

Fragezeichen im Mittelfeld

Eine Position weiter vorne im Mittelfeld könnte Eric Martel die Führungs-Achse fortführen. Der nominelle Sechser ist trotz seiner erst 23 Jahre einer der wichtigsten Spieler im Kölner Kader. So geht er mit Leistungen voran. Auch zeigte er seine Führungsqualitäten bereits zuletzt in der deutschen U21, bei der er während der EM Kapitän war. An ihm können sich seine Mitspieler aufrichten. Aber auch Martels Vertrag läuft in einem Jahr aus. Noch ist unklar, wie der 23-Jährige sich entscheidet. Der Verein würde gerne mit ihm verlängern. Wenn er jedoch eine Verlängerung ablehnt, ist es sowohl denkbar, dass die Kölner Martel bei einem angemessenen Angebot noch verkaufen, als auch, dass beide zusammen in das letzte Vertragsjahr gehen. Es könnte sich daher aber noch eine Lücke in der Kölner Achse auftun.

Zumindest zum Teil füllen kann diese eventuell Neuzugang Tom Krauß. Wenn er Martel auch nicht spielerisch ersetzen kann, wäre es möglich, dass Krauß zu einem der Spieler wird, der mit seiner Einstellung die anderen mitzieht und so die Führungsqualitäten von Martel auf dem Platz teilweise ersetzt. Krauß ist sehr laufstark und zeigt großen Einsatz, was Coach Kwasniok von seinen Spielern fordert. Auch verfügt er über ein großes Selbstverständnis. Sein Ex-Trainer Dieter Hecking attestierte ihm in seiner Bochumer Zeit eine „positive Arroganz“. Diese braucht es, um im Kampf gegen den Abstieg zu bestehen. Wenn Krauß dieses Selbstbewusstsein auf seine Mitspieler übertragen kann, wird er möglicherweise einer der Anführer auf dem Platz.

Wer führt die Offensive an?

Im Kölner Angriff gibt es ein paar Kandidaten, die die Achse fortführen könnten, aber noch niemanden, der sich eindeutig dafür aufdrängt. Florian Kainz war 2023/24 bereits FC-Kapitän, konnte die Rolle aber nicht gut genug ausfüllen. Auch darum wurde er bereits nach einer Saison wieder abgesetzt. Er ist eher nicht der Typ Spieler, der in schwierigen Situationen vorangeht. Ähnlich ist es bei Luca Waldschmidt. Mit 29 Jahren und bereits einer Menge Erfahrung wäre er auf dem ersten Blick eine Option. Allerdings ist auch er weniger jemand, der die Mannschaft in harten Momenten nochmal pusht. Linton Maina könnte vielleicht in diese Rolle hineinwachsen. In der abgelaufenen Saison war er einer der besten Kölner und setzte mit seiner Vertragsverlängerung am Saisonende ein Zeichen. Wenn er es schafft, auch in der Bundesliga zu überzeugen, könnte er darum vielleicht immer mehr zu einem der Führungsspieler werden.

Zumindest durch seine Leistungen kann eventuell Ragnar Ache ein Teil der Achse sein. Wenn er in seinem zweiten Anlauf den Durchbruch in der Bundesliga schafft, könnte er mit guten Einsätzen seine Mitspieler mitziehen. Dafür müsste er aber auch in den schwierigeren Phasen performen. Als voraussichtlich gesetzter Stammspieler gibt es aber zumindest gute Voraussetzungen dafür, dass er Einfluss auf die Mannschaft nehmen kann. Ob er das letztendlich schafft, wird sich zeigen. Klar ist aber, dass sich die Führungs-Achse im Kölner Sturm erst noch finden muss.


Verhandlungen abgebrochen? Ist der Deal mit Kristoffer Lund geplatzt?

OF Kristoffer Lund von Palermo (Foto: Francesco Pecoraro/Getty Images)
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Verhandlungen abgebrochen? Ist der Deal mit Kristoffer Lund geplatzt?

Die Kölner sind weiterhin auf der Suche nach Verstärkung auf der linken Seite. Mit dem Abwehrspieler aus Italien sollten die Verhandlungen bereits fortgeschritten sein. Nun geraten die Gespräche aber offenbar ins Stocken beim 1. FC Köln: Ist der Transfer mit Kristoffer Lund geplatzt?

Eigentlich sollte der Spieler des Palermo FC als Backup oder Herausforderer für Leart Pacarada gedacht sein – glaubt man den Gerüchten. Nun könnte der Defensivspieler wohl zum Streichkandidaten auf der Einkaufsliste des 1. FC Köln werden: Ist der Transfer mit Kristoffer Lund geplatzt?

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Auch während des Trainingslagers des 1. FC Köln in Bad Waltersdorf steht das Transferkarussell nicht still. Kurz vor der Abreise in die Steiermark hatte der FC noch Sebastian Sebulonsen gewinnen können, der die Geißböcke nun als Rechtsverteidiger unterstützt. Von weiteren Zugängen während der Woche wolle sich FC-Coach Lukas Kwasniok überraschen lassen. Ob Sportdirektor Thomas Kessler noch weitere Verstärkungen aus dem Hut zaubert und seinen Trainer damit überrascht, werden die kommenden Tage zeigen. Aktuell kursieren Gerüchte über konkrete Verhandlungen mit Ahmetcan Kaplan von Ajax Amsterdam. Der FC soll hier auch bereits ein Angebot unterbreitet haben, heißt es in den türkischen Medien. Dafür wird allerdings auch gemutmaßt, dass ein anderer Zugang wohl wieder vom Tisch sein könnte.

Transfer soll vor dem Scheitern stehen

Denn auch für die linke Seite der Abwehr sind die Geißböcke noch auf der Suche nach Verstärkung. Zuletzt war Kristoffer Lund in Verbindung mit dem 1. FC Köln gebracht worden. Es wurde sogar über ein abgegebenes Angebot von knapp zwei Millionen Euro berichtet. Nun sollen die Verhandlungen allerdings erheblich ins Stocken geraten sein. Wie die „Bild“ berichtet, steht der Transfer kurz vor dem Scheitern. Denn FC-Sportdirektor Kessler soll die Verhandlungen mit dem Spieler aus Palermo nun abgebrochen haben. Grund seien die sich verkomplizierenden Gespräche mit den Italienern. So sei es laut „Bild“ zum Teil schwierig, jemanden zu erreichen. Auch Sprachprobleme seinen plötzlich aufgetaucht. Ein Schachzug im Verhandlungspoker seitens des Vereins aus Italien?

Es ist nur zu mutmaßen, was die Verhandlungen ins Stocken gebracht hat. Möglicherweise wird die angebotene Summe von knapp zwei Millionen Euro bei Palermo FC als zu gering erachtet. Lund verfügt in Italien über einen Vertag bis 2027. Der Marktwert liegt beim Online-Portal transfermarkt.de aktuell bei 2,7 Millionen Euro. Da auch noch weitere Clubs an den Diensten des Abwehrspielers interessiert sein sollen, könnten die Italiener bei den Verhandlungen mit Kessler tatsächlich pokern.

Beim Palermo FC ist der 23-jährige Lund Stammspieler, absolvierte in der abgelaufenen Saison 33 Spiele und erzielte ein Tor. In der Spielzeit davor kam der gebürtige Däne, der die US-amerikanische Staatsbürgerschaft besitzt, auf immerhin zwei Tore und drei Vorlagen in 35 Partien. Neben seinen Erfahrungen in der Serie B hat der Verteidiger auch bereits sieben Länderspiele für die USA vorzuzeigen.

Gekommen um zu bleiben – Tom Krauß will beim FC durchstarten

Tom Krauß im Trainingslager des 1. FC Köln
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Gekommen um zu bleiben – Tom Krauß will beim FC durchstarten

Seit zwei Wochen trainiert Tom Krauß nun beim FC und unter Lukas Kwasniok. Die Einheiten sind Schweiß treibend und intensiv, doch der Mittelfeldspieler weiß auch, dass es darauf am Ende ankommen wird für den 1. FC Köln: Das sagt Tom Krauß zum Wechsel und der Zukunft.

Mittlerweile scheint er bereits angekommen und gibt richtig Gas für den 1. FC Köln: Das sagt Tom Krauß zum Wechsel an den Rhein und der Zukunft bei den Geißböcken.

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Auf dem Platz gibt er bereits ab und an den Ton an, dirigiert. Tom Krauß ist beim FC ganz offensichtlich angekommen. Gut zwei Wochen ist der Mittelfeldspieler nun bei den Kölnern im Training und scheint sich durchaus wohlzufühlen. „Die Mannschaft hat mich sehr gut aufgenommen“, sagt der Mittelfeldspieler, der gleich mehrere Stationen trotz seines jungen Alters auf dem Karriere-Konto stehen hat. Erst in der vergangenen Saison wurde Krauß vom FSV Mainz gleich zweimal verliehen. Erst nach Lutton, dann zum VfL Bochum. Der Karriereteil in England endete aufgrund privater Gründe, der beim VfL mit dem Abstieg. „Für mich ist jetzt ganz klar, dass ich mich hier länger etabliere und nicht wieder woanders hingehe. Das ist ja auch nicht mein Ziel. Deswegen bin ich jetzt auch hier, um längerfristig zu bleiben“, so Krauß.

Für Krauß könnte es passen

Beim FC ist der 24-Jährige zwar erneut geliehen, allerdings ist dieses Konstrukt mit einer Kaufpflicht verbunden. Hält der FC die Klasse, geht das Ziel zu bleiben klar. Nachdem der 24-Jährige in der vergangenen Saison mit dem VfL Bochum gegen den Abstieg spielte, geht es nun mit dem 1. FC Köln ebenfalls um den Klassenerhalt. Allerdings strebt der gebürtige Leipziger mit den Kölnern ein anderes Ende an. „Du wirst in der Saison negative Momente erleben, das gehört dazu. Die Frage ist, wie du als Verein, als Team und Staff damit umgehst. Dass du nicht zerbrichst, ist sehr sehr wichtig und, dass du die engen Spiele gewinnst. Die 0:0-Spiele oder 1:1-Spiele, die musst du dann auch ziehen, um in der Klasse zu bleiben und Punkte zu holen“, sagt der gebürtige Leipziger. Auch dafür wird aktuell hart gearbeitet.

Die Einheiten sind Schweiß treibend, Lukas Kwasniok als Trainer fordernd. „Die letzte Woche habe ich schon brutal gemerkt. Nach so einem Testspiel war ich noch nie so kaputt danach. Ich brauch das aber auch, um zu wissen, was ich noch verbessern kann, wo überhaupt meine Fitness liegt“, sagt Krauß. „Ich bin noch nicht am Ende meiner Vorbereitung. Du brauchst die Körner für die Liga.“ Man merkt dem Mittelfeldspieler an, dass er sich beim FC gut fühlt, ihm auch die Größe des Vereins nichts macht. „Der Club ist so riesig, man sieht auch, wie viele Fans jetzt hier sind. Ich glaube ich habe jetzt nach zwei Wochen schon ein bisschen das Gefühl, dass es passen könnte“, sagt Krauß. „Jetzt schon nach zwei Wochen sage ich, dass es der richtige Schritt war, ich habe mir das auch sehr lange überlegt, als die Anfrage kam. Dann habe ich gedacht, das könnte tatsächlich das sein, was ich suche für die nächste Zeit.“

„An mir kommst du nicht vorbei“

Jetzt geht es auch für Krauß darum, sich einen Platz in der Mannschaft zu erspielen, sich zu bewerben. Krauß weiß um seine Stärken. „Ich habe mir in Bochum eine andere Spielintelligenz weiterentwickelt, habe da viel mehr mit Ball gemacht und auch viel mehr Verantwortung bekommen. Aber natürlich liegen meine Stärken auch gegen den Ball“, sagt der Mittelfeldspieler. „Dieses „An mir kommst du nicht vorbei“. Bälle gewinnen, Bälle weitergeben an Spieler, die auch diese kreativen Momente haben, das bin ich einfach.“

Diese Fähigkeiten werden auch nötig sein. Denn Krauß hat starke Konkurrenz im zentralen Mittelfeld. Wenn die Konstellation so bleibt. Mit Denis Huseinbasic und Eric Martel gab es zuletzt zwei Spieler, die noch nicht ganz sicher für die kommende Spielzeit gesetzt scheinen. Krauß wird sich auf jeden Fall durchsetzen wollen. Auf dem Platz im Trainingslager macht er schon eine gute Figur.


Geht jetzt alles ganz schnell? Der FC soll für Ahmetcan Kaplan ein Angebot unterbreitet haben

Ahmetcan Kaplan im Duell für Ajax Amsterdam
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Geht jetzt alles ganz schnell? Der FC soll für Ahmetcan Kaplan ein Angebot unterbreitet haben

Hat der FC seinen Innenverteidiger nun gefunden? Nach türkischen Medien könnte es tatsächlich zum Transfer kommen. Der 1. FC Köln gibt offenbar ein offizielles Angebot für Ahmetcan Kaplan ab.

Kann der FC schon bald seinen siebten Sommertransfer vermelden? Zumindest scheint das Interesse an einem türkischen Innenverteidiger ein sehr großes zu sein. Der 1. FC Köln gibt offenbar ein offizielles Angebot für Ahmetcan Kaplan ab. Das berichtet der türkische Journalist Yağız Sabuncuoğlu.

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Am Samstagabend hatte Lukas Kwasniok noch betont, dass es sehr wahrscheinlich in den kommenden Tagen noch keine weitere Neuverpflichtung geben wird. Doch glaubt man dem renommierten türkischen Sportjournalisten Yağız Sabuncuoğlu, drückt Sportdirektor Thomas Kessler aufs Gaspedal. Demnach haben die FC-Verantwortlichen Ajax Amsterdam ein offizielles Angebot unterbreitet. Kaplan kam in der vergangenen Saison bei den Niederländern nicht über die Rolle des Jokers hinaus, gehörte nicht zum Stammpersonal und gilt als sicherer Abgangskandidat. Erst am Samstagabend verpasste der 22-Jährige ein Testspiel von Amsterdam gegen Mechelen. Der niederländische Club machte keinen Hehl daraus, dass sich Kaplan mit einem anderen Verein unterhalte. Der Innenverteidiger wurde für das Testspiel demnach freigestellt. Laut türkischen Medien soll es auch konstruktive Gespräche zwischen dem Spieler und einem interessierten Verein gegeben haben.

Der FC hat Konkurrenz

Um welchen Club es sich dabei handelt, ist allerdings nicht bekannt. Denn der FC hat im Werben um den 22-Jährigen noch mindestens einen namenhaften Konkurrenten. Denn auch Galatasaray Istanbul ist an den Diensten des Abwehrspielers stark interessiert und kann deutlich mehr als die Kölner investieren. Der türkische Traditionsverein rüstet bekanntlich ordentlich auf. Der FC sucht wiederum nach weiteren Verstärkungen für die Hintermannschaft. Es sollen noch ein Innen- und ein Linksverteidiger verpflichtet werden. Der Marktwert des Abwehrspielers wird auf dem Online-Portal transfermarkt.de aktuell auf fünf Millionen Euro eingeschätzt. Der Vertag läuft noch bis 2027. Dementsprechend würden die Geißböcke für den ehemaligen türkischen U-Nationalspieler wohl tief in Tasche greifen müssen.

Intensive Einheit, Geburtstagsständchen, aber auch Verletzungssorgen

Eric Martel musste die Einheit abbrechen
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Intensive Einheit, Geburtstagsständchen, aber auch Verletzungssorgen

Am Sonntagmorgen startete die Trainingseinheit im Thermenstadion mit etwas Verspätung. Dafür gab es aber einen besonderen Auftakt mit Geburtstagsständchen, aber auch Verletzungssorgen beim 1. FC Köln: Eric Martel bricht Einheit ab.

Am Sonntagvormittag hat Trainer Lukas Kwasniok seine Mannschaft zur zweiten Trainingseinheit des Trainingslagers begrüßt. Neben einem Geburtstagskind gab es auch Sorgen beim 1. FC Köln: Eric Martel bricht die Einheit ab.

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Für die Spieler des 1. FC Köln startete am Sonntag der erste vollständige Tag im Trainingslager in Bad Waltersdorf mit der Trainingseinheit im Thermenstadion. Ab 10:45 Uhr ließ FC-Coach Lukas Kwasniok seine Mannschaft schwitzen. Nicht jedoch, ohne zunächst ein Geburtstagsständchen für Timo Hübers anzustimmen. Lautstark hallte „Happy Birthday to you“ durch das Stadion in Bad Waltersdorf. Die mitgereisten Fans stimmten anschließend ein, forderten den Abwehrspieler zu einer Runde auf, die dieser aber dann auf dem Platz drehte. Nach leichten Aufwärmübungen ließ Lukas Kwasniok bei sommerlichen Temperaturen Spielformen in Kleingruppen machen. Anschließend stand auch eine mindestens genauso schweißtreibende Spielform an.

Schreckmoment um Martel

Für einen Schreckmoment sorgte Eric Martel. Der Mittelfeldspieler zog sich eine Verletzung am Rücken zu und musste die Einheit frühzeitig abbrechen. Martel verließ den Platz und ging in die Katakomben des Thermenstadions. Wie schwerwiegend die Verletzung ist, ist noch unklar. Der nun Ex-Kapitän der U21-Nationalmannschaft war erst am Samstagabend ins Training eingestiegen. Martel hatte genau wie Jan Thielmann und Said El Mala noch Sonderurlaub aufgrund der Länderspiele mit dem deutschen Nachwuchs erhalten. Um Martel gibt es nach wie vor Unklarheit, wie es in der kommenden Saison weitergeht. Der Sechser hat noch ein Jahr Vertrag, will diesen aber dem Vernehmen nach nicht verlängern und wäre damit in diesem Sommer noch für eine marktgerechte Ablöse zu verkaufen. Nun steht aber erst mal die Frage an, wie es für den Mittelfeldspieler weitergeht.

Lukas Kwasniok hatte noch am Samstag untermauert, wie wichtig die Neu-Ankömmlinge Martel, Jan Thielmann und Said El Mala für das Team seien. In den kommenden Tagen stehen weitere intensive Einheiten an. Kwasniok betont immer wieder, welche wichtige Rolle Bereitschaft und Intensität in seinem Training spielen. Am Montag und Dienstag soll gleich doppelt trainiert werden.


Lukas Kwasniok ist „happy“ über Rückkehrer und hat Wünsche für den Transfermarkt

Jan Thielmann und Eric Martel am ersten Tag des Trainingslagers des 1. FC Köln
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Lukas Kwasniok ist „happy“ über Rückkehrer und hat Wünsche für den Transfermarkt

Mit dem Beginn des Trainingslagers trainieren auch Jan Thielmann, Eric Martel und Said El Mala wieder mit der Mannschaft. Der Kölner Coach hält sich noch offen, ob es in Österreich noch Kaderveränderungen gibt beim 1. FC Köln: Kwasniok spricht über Rückkehrer und Transfers.

Dynamik und Laufbereitschaft fordert Lukas Kwasniok von seinen Spielern. Mit den Rückkehrern Eric Martel, Jan Thielmann und Said El Mala, die direkt aus dem Sonderurlaub ins Trainingslager mitfuhren, bekommt der Trainer davon eine Menge. Auch weitere Zugänge schließt der Coach nicht aus beim 1. FC Köln: Kwasniok spricht über Rückkehrer und Transfers.

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Die Einheit dauerte dann doch ein wenig länger als zunächst geplant. Zumindest absolvierten einige FC-Profis nach 19 Uhr dann noch eine Extra-Einheit. Ein besonderes Elfmeterschießen mit vorheriger Drehung an der Stange und inklusive Schwindel-Erscheinungen. Florian Kainz machte es besonders gut und erntete dafür den Applaus der Fans im Thermenstadion in Bad Waltersdorf. Der Spaß-Faktor darf nun mal nicht fehlen. Erstmals in dieser Vorbereitung sah Lukas Kwasniok dann auch ein Trio in seinen Reihen, das er bislang wohl zuletzt vom Fernseher und zuvor aus den bisherigen Spielen als Gegner kannte. Mit Eric Martel und Jan Thielmann kehren zwei Vize-Europameister der U21 des DFB ins Mannschaftstraining zurück, dazu stößt auch Said El Mala, der wiederum mit der U19 im Einsatz war – wenn auch „nur“ bis zum Halbfinale.

„Es war genauso geplant“

Nach dem kurzen Sonderurlaub lautet der Fokus nun auch für das Trio 1. FC Köln und Saisonvorbereitung. „Es war ja genau so geplant, dass die drei Jungs jetzt wieder dazustoßen“, sagte Lukas Kwasniok, der sich „happy“ über die Rückkehr zeigte und erklärte, was die Spieler mitgebracht haben. „Energie, Energie, Hunger. Die Jungs haben halt Bock auf Fußball. Und das ist im Endeffekt die Eintrittskarte. Du kannst der beste Schwimmer der Welt sein, wenn du deinen Eintritt nicht bezahlst, dann hast du nicht die Möglichkeit, das Schwimmbecken zu betreten.“ Bei ihm sei die Eintrittskarte eben die Bereitschaft, alles zu geben. „Deswegen bin ich jetzt auch so froh, dass Said, Jan und Eric da sind. Weil sie schon mal Dynamik und eine Laufbereitschaft mitbringen. Das führt dann dazu, dass die anderen gar nicht anders können, das gleiche an den Tag zu legen. So ziehen sie die Mannschaft mit.“

Kwasniok ist aber auch froh, dass mit Sebastian Sebulonsen ein weiterer Neuzugang dabei ist. „Es ist toll, dass die Verpflichtung noch geklappt hat. Dann kristallisiert sich automatisch eine Hierarchie heraus. Die wird sich auch im Vergleich zur vergangenen Saison verändern. Die einen kämpfen um ihren Platz, die anderen wollen ihn behalten“, sagt der Trainer. Und die Konkurrenz könnte sich noch einmal erhöhen. Sie wird sich noch einmal erhöhen. Denn der FC will auf dem Transfermarkt nachlegen. Ob in der kommenden Woche, ist offen. „Wenn etwas passiert, passiert etwas. Ich habe nicht das Gefühl, dass morgen oder übermorgen jemand dazu stößt“, sagt Kwasniok, der auch genaue Vorstellungen hat, aber nicht um konkrete Positionen. „Am Ende geht es immer um Qualität. Ich hab immer gesagt, dass ich auf keine Systematik festgefahren bin. Ich brauche gewisse Eigenschaften wie Laufbereitschaft und Laufintensität. Die Neuzugänge müssen einfach Bock haben auf den FC, auf diese Art des Fußballs.“

Martel, Thielmann und El Mala verkörpern laut Kwasniok genau diese Eigenschaften. Dabei ist nicht klar, wie die Zukunft von Thielmann und Martel aussieht. Bei beiden Akteuren läuft der Kontrakt bekanntlich nur noch bis zum kommenden Sommer. Wie es für beide weitergeht, ist nach wir vor nicht geklärt. Diese Woche könnte Aufschluss bringen.


Ist der 1. FC Köln an Ahmetcan Kaplan interessiert? Abwehrspieler für Gespräche freigestellt

Der FC soll an Ahmetcan Kaplan interessiert sein
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Ist der 1. FC Köln an Ahmetcan Kaplan interessiert? Abwehrspieler für Gespräche freigestellt

Mit Sebastian Sebulonsen hat der FC seinen sechsten Sommer-Neuzugang präsentiert. Der Rechtsverteidiger trainiert bereits mit der Mannschaft. Doch es werden noch weitere Spieler gesucht. Angeblich soll sich der FC in den Niederlanden umschauen. Der 1. FC Köln ist an Ahmetcan Kaplan interessiert.

Der 1. FC Köln ist an Ahmetcan Kaplan interessiert. Der berichten mehrere türkische Medien. Allerdings ist der FC nicht alleine im Buhlen um den Abwehrspieler.

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So richtig viel wollte sich Lukas Kwasniok in Bezug auf weitere Transfers nicht entlocken lassen. „Ich habe nicht das Gefühl, dass morgen oder übermorgen jemand dazustößt. Wer weiß, vielleicht kann Thomas Kessler mich überraschen“, sagte der Kölner Trainer am Samstagabend. Er werde vielleicht in den kommenden Stunden die Zeit finden, mit dem Sportchef zu sprechen. Aber ein Neuzugang? „Das wäre schön, aber ich dränge nicht händeringend danach.“ Dabei steht wohl außer Frage, dass die FC-Bosse noch einmal nachlegen wollen. Und das wohl auf den Positionen des Innen- und Linksverteidigers sowie im Angriff. Geht es nach türkischen Medien könnten die Kölner allerdings bereits fündig geworden sein und das im Nachbarland, den Niederlanden.

Kaplan nicht beim Testspiel dabei

So soll Ahmetcan Kaplan von Ajax Amsterdam auf der Liste des 1. FC Köln stehen. Nicht nur das. Wie der renommierte Sportjournalist Yağız Sabuncuoğlu berichtet, habe am Samstag ein Gespräch zwischen Spieler und FC-Verantwortlichen angestanden. Die Kölner sollen an dem 22-Jährigen interessiert sein. Tatsächlich fehlte der Abwehrspieler am Samstag im Testspiel gegen Mechelen. Laut Vereinsverantwortlichen verpasste Kaplan die Begegnung, weil er sich in Gesprächen mit einem anderen Club befinde. Allerdings soll auch Galatasaray Istanbul die Fühler nach dem 22-Jährigen ausgestreckt haben. Der türkische Erstligist investiert aktuell in einen extrem starken Kader, will in der Champions League mal so richtig angreifen.

Kaplan startete seine Karriere im Juniorenbereich von Trabzonspor, spielte in der Zeit auch in sämtlichen U-Nationalmannschaften. Im Sommer 2022 wechselte der Abwehrspieler zu Ajax Amsterdam. Dem Vernehmen nach für knapp zehn Millionen Euro. In der vergangenen Saison kam der Innenverteidiger bei Ajax auf acht Einsätze in der Eredivisie, davon sieben von Beginn an, dabei stand er aber 30 Mal im Kader. Amsterdam will den Spieler abgeben, obwohl er Vertrag bis 2027 hat – möglicherweise ein wenig unter Wert. Der Marktwert liegt aktuell bei fünf Millionen. Möglicherweise gibt es dann doch noch in den kommenden Tagen eine weitere Neuverpflichtung.

Deshalb fehlt ein Sextett des 1. FC Köln im Trainingslager

Lukas Kwasniok beim Training des 1. FC Köln
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Deshalb fehlt ein Sextett des 1. FC Köln im Trainingslager

Am Samstagabend hat die erste Einheit der FC-Profis in Bad Waltersdorf stattgefunden. Ein erster Aufgalopp. Allerdings blieben auch einige Akteure zu Hause beim 1. FC Köln: So erklärt Lukas Kwasniok seine Kader-Entscheidung.

Es gab schon vor dem Trainingslager in der Steiermark einige personelle Maßnahmen beim 1. FC Köln: So erklärt Lukas Kwasniok seine Kader-Entscheidung.

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Die meisten Spieler waren schon im Hotel als Etienne Borie und Said El Mala noch einen Wagen mit Kisten Richtung Eingang des Ressorts der kommenden Tage schoben. Auch die beiden Youngster kamen also in den Genuss, das Material zu versorgen. Immerhin sind die beiden Spieler im Trainingslager mit von der Partie. Bei Said El Mala kommt das gerade nach der aufregenden Drittliga-Saison und beeindruckenden Leistung bei der U19-EM alles andere als überraschend. Bei Borie war das vielleicht nicht ganz so sicher. Denn Trainer Lukas Kwasniok traf auch einige harte Entscheidungen in Bezug auf den Kader, der sich nun in der Steiermark, im Trainingslager des Kölner zeigen, empfehlen darf, wie es Kwasniok nach der ersten Einheit am Samstagabend nannte.

„Ich bin relativ direkt in meiner Aussage“

Andere Akteure mussten derweil zu Hause bleiben. Neben Sargis Adamyan und Florian Dietz, bei denen die Zeichen eindeutig auf Abschied stehen, trainieren auch Neo Telle, Emin Kujovic, Fayssal Harchaoui und Malek El Mala bei der Kölner Reserve. Noch am Samstagvormittag war die Vertragsverlängerung des Neuzugangs bekannt gegeben worden, immerhin mit dem Hinweis, dass es zunächst U21 heißt. Sechs Spieler, die also nicht die Chance bekommen, sich in den Fokus zu spielen. „Ich bin relativ direkt in meiner Aussage, ohne irgendwie persönlich zu werden. Wenn es aus meiner Sicht bei dem ein oder anderen noch nicht reicht, dann muss ich nicht um den heißen Brei herumreden. Entscheidungen zu treffen, ist nun mal normal für mich“, sagte der Coach. „Da geht es nicht um persönliche Befindlichkeiten, sondern um Leistung.“

Und die hatte am Freitagabend offenbar bei einigen Akteuren beim 2:2 gegen Fortuna Köln nicht gestimmt. Zumindest hatte Kwasniok sehr deutliche Worte gefunden, einigen Spielern sogar die Bundesligatauglichkeit abgesprochen, anderen erklärt, sie seien noch nicht so weit. Dabei blieb der Trainer auch am Samstag und betonte, dass die Größe des Kaders so genau richtig sei. Wie es mit Adamyan und Dietz nun weitergeht, ist noch nicht klar. Beide werden sich wohl einen neuen Verein suchen können. Für die Youngster steht die U21 an, Emin Kujovic soll verliehen werden, bei Neo Telle ist die Zukunft noch offen.


Das erste Training in Bad Waltersdorf – Ärger mit dem Platz – DFB-Spieler wieder dabei

Lukas Kwasniok versammelt seine Mannschaft um sich
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Das erste Training in Bad Waltersdorf – Ärger mit dem Platz – DFB-Spieler wieder dabei

Nach dem Testspiel gegen Fortuna Köln ist der FC am Samstagnachmittag im Trainingslager in Bad Waltersdorf angekommen. Am frühen Abend stand die erste Trainingseinheit an. So lief der Ankunftstag im Trainingslager des 1. FC Köln.

Mit einem lockeren Aufgalopp ist der FC am Samstagabend auch sportlich in das Trainingscamp gestartet. Zuvor waren die Kölner am Vormittag aufgemacht. So lief der Ankunftstag im Trainingslager des 1. FC Köln.

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Ein Lächeln huschte Ragnar Ache über das Gesicht als der Stürmer gemeinsam mit der Mannschaft an der Tribüne des Thermenstadions in Bad Waltersdorf vorbeilief. Möglicherweise, weil der Stürmer angesichts des Fanaufkommens, vielleicht aber aufgrund der Fangesänge ein wenig überrascht war. Lautstark feuerten die FC-Fans ihr Team an. Für den frühen Abend hatte Lukas Kwasniok zur ersten Einheit des Trainingslagers geladen. Und das gerade einmal zwei Stunden nachdem die Mannschaft im Hotel angekommen war. Am Mittag war der FC-Tross von Köln nach Graz geflogen, um von dort mit dem Bus den letzten Teil der Anreise anzutreten. Wenige Stunden später gab es einen ersten Aufgalopp im Thermenstadion in Bad Waltersdorf. Und das wird dem Trainer in einer Hinsicht möglicherweise nicht so richtig geschmeckt haben.

Trio wieder dabei

Denn wie schon im Vorjahr lässt der Platz wieder zu Wünschen übrig. Tiefe Löcher im Rasen zeugen von der harten Arbeit, die schon seit Wochen von anderen internationalen Teams an gleicher Stelle absolviert wird. Zudem hatte in der vergangenen Woche noch ein Feuerwehrfest auf dem Rasen stattgefunden, der wohl sein Übriges beigetragen hat. Dem wollte Kwasniok aber nicht zu viel beimessen. Man solle nicht allzu pingelig sein. Dennoch gingen die Spieler mit guter Laune zur Sache. Auch das Trio, das pünktlich zum Trainingslager wieder ins Training eingestiegen ist. Said El Mala sowie Jan Thielmann und Eric Martel hatten nach ihren Auftritten mit der U19 und U21 der deutschen Nationalmannschaft bei der jeweiligen EM noch Sonderurlaub erhalten. Am Samstagabend standen sie wieder mit der Mannschaft auf dem Feld.

Wieder macht der Platz Ärger

Am Ende des Trainings hatte Kwasniok noch eine besondere Trainingsform parat. Die Spieler traten zum Elfmeterschießen unter erschwerten Bedingungen an. Vor dem Schuss gab es einige Drehungen um eine Stange. Besonders viel Applaus heimste Florian Kainz ein, der den Ball aus elf Metern in den Winkel zimmerte. Auch für die kommenden Tage sind wieder einige Einheiten anberaumt. Am kommenden Freitag findet dann zum Abschluss das Freundschaftsspiel gegen Leicester City statt. Das aber nicht im Thermenstadion, der Rasen in Graz dürfte da besser sein.


FC-Tross bricht ins Trainingslager nach Bad Waltersdorf auf – ohne einige Youngster

Lukas Kwasniok und Frank Kaspari machen sich auf den Weg zum Teambus
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FC-Tross bricht ins Trainingslager nach Bad Waltersdorf auf – ohne einige Youngster

Wenige Stunden nach dem 2:2-Unentschieden gegen Fortuna Köln herrscht Aufbruchstimmung beim FC. Der 1. FC Köln ist auf dem Weg ins Trainingslager nach Bad Waltersdorf. In der Steiermark soll sich die Mannschaft von Lukas Kwasniok den Feinschliff für die kommende Saison holen.

Am Samstagmorgen haben sich Spieler und Trainer rund um das Geißbockheim versammelt. Der 1. FC Köln ist auf dem Weg ins Trainingslager nach Bad Waltersdorf. Bis zum kommenden Samstag werden die FC-Profis in der Steiermark trainieren.

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Für den FC geht es nun also nach Österreich. Wie im Vorjahr werden sich die Kölner Profis in Bad Waltersdorf eine Woche lang intensiv vorbereiten. Allerdings fehlte ein Halbes Dutzend Spieler bei der Abreise. Sargis Adamyan und Florian Dietz werden nicht mit ins Trainingslager fahren. Die Zeit der beiden Stürmer beim FC neigt sich dem Ende zu. Steffen Tigges, der zuletzt eine defensive Rolle übernommen hat, ist dagegen mit dabei. Der Angreifer bekommt also eine weitere Chance sich zu zeigen. Das gilt auch für Jacob Christensen, der nach seinem Kreuzbandriss noch einmal angreifen will. Dazu musterte der Kölner Coach gleich vier weitere Youngster aus. Emin Kujovic, Malek El Mala, Neo Telle und Fayssal Harchaoui reisen alle nicht mit nach Österreich, befinden sich also wieder bei der U21.

Wie geht es weiter mit Eric Martel?

Luis Hauer, Etienne Borie und Youssoupha Niang sind dagegen ebenfalls mit der Mannschaft aufgebrochen. Zudem sind mit Eric Martel, Jan Thielmann und Said El Mala wieder mit an Board. Die drei U-Nationalspieler hatten nach ihren Einsätzen mit der DFB-Auswahl noch Sonderurlaub erhalten. Dieser ist nun beendet. Spannend dürften die kommenden Tage auch in Bezug auf die Verträge der Spieler werden. Gerade bei Eric Martel wird nach wie vor viel über die Zukunft des Spielers spekuliert. Thomas Kessler hatte für das Trainingslager bereits einen gemeinsamen Kaffee für Gespräche angekündigt. In Österreich sind gleich mehrere Einheiten anberaumt. Darunter auch das Testspiel am kommenden Freitag gegen Leicester City. Nur an einem Wochentag erhalten die Spieler frei.

Am Samstag fliegt die Mannschaft von Köln aus nach Graz und wird von dort mit dem Bus weiter nach Bad Waltersdorf reisen. Die Mannschaft wird wohl gegen 15 Uhr am Ziel eintreffen.

Tor: Marvin Schwäbe, Ron-Robert Zieler, Matthias Köbbing, Luis Hauer

Abwehr: Jusuf Gazibegovic, Sebastian Sebulonsen, Joel Schmied, Dominique Heintz, Timo Hübers, Luca Kilian, Julian Pauli, Leart Pacarada

Mittelfeld: Tom Krauß, Eric Martel, Denis Huseinbasic, Isak Johannesson, Jacob Christensen, Florian Kainz, Said El Mala, Jakub Kaminski, Jan Thielmann, Linton Maina, Etienne Borie

Sturm: Ragnar Ache, Luca Waldschmidt, Imad Rondic, Youssoupha Niang, Steffen Tigges