Das Heim- und das Auswärtstrikot sind bereits offiziell, es fehlt nur noch das Ausweichtrikot. Und wie bei den andern beiden gibt es anscheinend auch bei diesem einen Leak, der es jetzt schon zeigen könnte. Sieht so das Ausweichtrikot des 1. FC Köln für die Saison 25/26 aus?
Schon beim Heim- und Auswärtstrikot gab es jeweils einen Leak, wie diese aussehen würden. Jetzt sollen auch die neuen Ausweichtrikots schon vorab zu sehen sein. Das Portal „Inside Müngersdorf“ hat erneut einen Leak mit dem möglichen Design veröffentlicht. Sieht so das Ausweichtrikot des 1. FC Köln für die Saison 25/26 aus?
Tom Krauß im Testspiel gegen Bergisch Gladbach im Heimtrikot der Saison 25/26
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Seit ziemlich genau einer Woche ist das Auswärtstrikot des 1. FC Köln verfügbar. Schon etwas länger sogar ist das Heimtrikot der Geißböcke in den Fan-Shops erhältlich. Es fehlt nur noch das Ausweichtrikot. Und zu diesem gibt es nun wie bei den ersten beiden Trikots einen Leak, wie das Design sein könnte. Wieder hat die Online-Plattform „Inside Müngersdorf“ eine Vorschau, wie es wahrscheinlich aussieht. Sie schreiben, dass der Leak eine Genauigkeit von 90 Prozent habe. Auf dem Account der Plattform ist zu sehen, dass sich das Ausweichtrikot von den Farben natürlich deutlich abhebt von den andern beiden Trikot. So ist es vor allem in schwarz gehalten und nicht wie Heim- und Auswärtstrikot in rot und weiß beziehungsweise rot. Dazu gibt es wie die Plattform schreibt „goldenen Details – darunter auch das FC-Wappen in Gold“.
Wann das Trikot offiziell vorgestellt wird, ist aktuell noch unklar. Genauso, ob „Inside Müngersdorf“ mit seinem Leak richtig liegt. Bei den anderen Trikots passten zwar nicht alle Details, aber es war schon sehr nah an den offiziellen Versionen dran. Es ist also nicht unwahrscheinlich, dass die Plattform auch dieses Mal zumindest das grob passende Design hat. Das Ausweichtrikot ist das letzte reguläre Trikot, das von der dänischen Firma hummel kommt. Denn ab der kommenden Saison stattet wieder Adidas den 1. FC Köln aus.
Florian Kainz geht in dieser Spielzeit in seine siebte komplette Saison beim FC. Mit come-on-fc.com sprach er im Interview während des Trainingslagers in Bad Waltersdorf über seine Zeit beim 1. FC Köln: Florian Kainz spricht über seine Konkurrenz und die Zukunft.
Die Rückkehr in die Steiermark freut den Österreicher besonders. Das diesjährige Trainingslager findet in Bad Waltersdorf statt – und der Routinier fühlt sich wohl – in der Heimat und beim 1. FC Köln: Florian Kainz spricht über seine Konkurrenz und die Zukunft.
Florian Kainz im Interview mit come-on-fc.com
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Herr Kainz, Sie scheinen keine großen Probleme mit Drehschwindel zu haben. In der ersten Trainingseinheit hier in Bad Waltersdorf mussten Sie sich einige Male um eine Stange drehen und dann aufs Tor schießen. Während die Kollegen zum Teil umgefallen sind, haben Sie den Ball in den Winkel genetzt…
Florian Kainz: Das war reines Glück (lacht). Es war eine unübliche Übung zum Start ins Trainingslager. Die hat natürlich jedem Spaß gemacht. Ich wollte einfach den Ball aufs Tor bekommen. Aber es ist cool, dass nicht immer die gleichen Sachen gemacht werden. Die Übung war aber eher dem geschuldet, dass wir noch das Spiel von Freitag in den Beinen und die Reise in den Knochen hatten. Deswegen haben wir nicht so viel trainiert. Die nächsten Tage werden wir richtig Gas geben.
„Das bedeutet etwas“
Im vergangenen Jahr hatten Sie in einem Interview angedeutet, wie sehr Sie sich auf das Trainingslager hier freuen. Sie kommen schließlich aus der Steiermark. Doch es kam anders. Eine Verletzung hat die Pläne durchkreuzt. Dieses Mal hat es geklappt.
Ich freue mich sehr, dass ich dieses Mal dabei bin. Das war letztes Jahr schon extrem bitter. Ich habe mich einen Tag vor dem Trainingslager im Testspiel verletzt, dann bin ich operiert worden. Ich hatte mich schon sehr gefreut. Denn ich war hier schon vor 15 Jahren mit Sturm Graz im Trainingslager. Auch hier im Hotel. Im Keller hängen noch Fotos von 2010 und 2011, auf denen ich zu sehen bin. Das ist schon lustig.
Löst so eine Rückkehr auch Wehmut aus. Immerhin sind Sie jetzt seit sehr langer Zeit aus der schönen Steiermark weg, Köln ist ein anderes Pflaster.
Ich freue mich einfach, dass wir hier sind und zum Testspiel dann auch ein paar bekannte Gesichter kommen – Freunde, aber auch Familie. Das ist sonst ja nicht so möglich. Für die Familie ist das schon cool, wenn sie sich das Training anschauen können.
Sie gehen beim FC nun in die siebte komplette Saison. Köln muss doch mittlerweile auch so etwas wie Heimatgefühle auslösen?
Es ist eine lange Zeit. Und ich fühle mich sehr wohl in Köln. Meine beiden Söhne sind in Köln geboren. Ich verbinde also sehr viel mit der Stadt. Im Fußballerleben ist ja fast schon außergewöhnlich, eine so lange Zeit bei einem Verein zu verbringen. Das bedeutet etwas.
Die siebte volle Saison, sechseinhalb Jahre FC. Europa, Ab- und Aufstieg – es gab Höhen und Tiefen. Was ist Ihnen besonders in Erinnerung geblieben?
Viel. Wir sind zwei Mal Zweitliga-Meister geworden. Auf-, aber auch abgestiegen, die Relegation, die Conference League, Klassenerhalt – es ist schon sehr viel passiert. Gerade die Spiele in der Conference League, aber auch die Aufstiege bleiben einem sehr positiv in Erinnerung. Genauso wie besondere Spiele und Tore.
„Ich habe einfach versucht, meinen eigenen Weg zu finden“
Es gab aber auch negative Erlebnisse. Gerade die vorletzte Saison war für Sie keine besonders schöne, obwohl sie mit dem Kapitänsamt doch recht gut begonnen hat. Wie haben Sie die Spielzeit persönlich erlebt?
Es war eine schwierige Saison, mit einem schlechten Ende. Ich habe es auch persönlich nicht geschafft, meine Leistung zu bringen und dann ist natürlich Kritik aufgekommen. Das ist so im Fußball. Ich habe versucht, mich da rauszukämpfen und wieder meine Leistung zu bringen. Das war in der vergangenen Saison eine andere Konstellation. Da war es aber auch schwierig für mich, in die Saison reinzukommen. Ich bin erst spät in die Vorbereitung eingestiegen, war dann lange raus wegen der Verletzung. Dann in die Mannschaft zu kommen, war nicht einfach. Aber so ist das im Fußball.
Sie sind einer der routinierten Spieler. Wie gehen Sie mit Kritik um. Sind Sie da nach all den Jahren abgehärtet oder tut das dann doch noch irgendwie weh?
Jeder hat ja einen anderen Zugang zu Kritik. Ich kann das ganz gut einschätzen. Wenn ich weiß, dass es gerade nicht so gut läuft und auch mit meiner Leistung selbst nicht zufrieden bin, dann ist es ja ganz normal, dass Kritik aufkommt. Wenn ich weiß, dass ich gerade nicht so performe, dann lese ich mir auch nicht alles durch. Es ist einfach, Sachen zu lesen, wenn man ein Tor schießt oder gewinnt. Ich war aber nie der Spieler, der viele Kommentare gelesen hat. Vielleicht auch als Selbstschutz. Für mich habe ich da einen guten Weg gefunden, damit umzugehen.
Es wurde viel darüber gesprochen und geschrieben, dass Sie die Kapitänsbinde gelähmt haben könnte. War die Binde für Sie dann doch auch eine Bürde?
Es ist von Anfang an viel geschrieben geworden, auch dass die Binde vielleicht eine große Bürde ist. Ich bin nicht so der Lautsprecher, der war ich nie. Vielleicht ist das von mir erwartet worden. Ich habe einfach versucht, meinen eigenen Weg zu finden.
„Meine stärkste Position ist sicher Linksaußen“
Als Leader werden Sie im Team aber dennoch wahrgenommen. Die jungen Spieler haben doch bestimmt immer den Rat bei Ihnen gesucht.
Das war damals auch so. Das ist aber nichts, was von außen wahrgenommen wird – und auch nicht muss. Das mache ich weiterhin, obwohl ich kein Kapitän mehr bin. Das machen aber alle älteren Spieler.
Sie haben in der Vergangenheit einige Male eine Art offensive Sechs gespielt. Auch dort gab es Stimmen, die wussten, dass das nicht Ihre Position ist…
Meine stärkste Position ist sicher Linksaußen. Da kommt es aber auch auf das System an. Ich habe in der Vergangenheit aber auch schon gezeigt, dass ich auf anderen Positionen gute Spiele machen kann und flexibel einsetzbar bin. Nur, wenn ich dann gute Spiele gemacht habe, ist das nicht so thematisiert worden.
“Die Konkurrenz ist auf jeden Fall sehr groß“
Der FC hat mit Said El Mala einen Außenspieler bekommen, Jakub Kaminski ist dazugekommen, Linton Maina geblieben. Gerade auf den Außen wird die Konkurrenz nicht kleiner.
Die Konkurrenz ist auf jeden Fall sehr groß mit Jakub und seiner Bundesligaerfahrung. Dazu Said, der ein Shootingstar ist. Aber auch mit Linton und rechts mit Jan Thielmann. Gerade auf den Außen ist die Konkurrenz sehr groß. Das ist aber auch gut und jeder nimmt das im Training gut an und versucht, Gas zu geben.
Jetzt wird es wohl wieder um den Klassenerhalt gehen. Was erwarten Sie von der kommenden Saison?
Es wird eine harte Saison. Eine, in der wir von Beginn an direkt da sein müssen. Wir müssen die vier Wochen jetzt richtig gut nutzen. Es gibt einen neuen Trainer. Wir haben in den Testspielen gesehen, dass noch nicht alles funktioniert. Wir haben noch ein bisschen Zeit. Wir freuen uns alle auf den Saisonbeginn. Es sind viele Spieler dabei, die beim Abstieg und dann beim Aufstieg dabei waren. Wir freuen uns, wieder zurück zu sein.
Florian Kainz spricht über seine Zukunft
Ihr Vertrag läuft im kommenden Sommer aus. Wie geht es weiter? Hat es schon Gespräche gegeben?
Es gab noch keine Gespräche. Ich bin jetzt in einem Alter, in dem man nicht mehr die ganz langen Verträge hat. Ich lasse das in Ruhe auf mich zukommen.
Gegen Leicester spielt der FC in der Merkur-Arena. Eine Rückkehr an alte Wirkungsstätte. Wie wird das für Sie?
Das ist schon sehr cool, dass wir da spielen. Das ist das Stadion, in dem ich aufgewachsen bin. Das war das Stadion, in das ich als kleines Kind als Fan hingegangen bin. Ich hab da 14 Jahre gespielt. Das letzte Mal 2016. Ich freue mich, dass wir dort spielen. Das wird für mich ganz besonderes.
Nach wie vor steht hinter Eric Martel im aktuellen Kader der Geißböcke das größte Fragezeichen. Der Sechser könnte den Verein noch in diesem Sommer verlassen – wenn der Preis stimmt und es Interessenten gibt für den Spieler des 1. FC Köln: Der AC Florenz ist an Eric Martel interessiert.
Aktuell ist er leicht verletzt, beim FC hofft man auf die baldige Rückkehr. Dabei ist nicht klar, wie es weitergeht mit dem Sechser des 1. FC Köln: Der AC Florenz ist an Eric Martel interessiert. Das berichtet die „Bild“ am Montagabend.
Eric Martel und Linton Maina
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Am Montag konnte Eric Martel noch nicht wieder eingreifen. Der Sechser der Kölner trainiert individuell, der Rücken spielt nicht so richtig mit. Und das bei der zweiten Einheit unter dem neuen Trainer. Martel musste das Training abbrechen, arbeitet seitdem individuell. Der FC erwartet schon bald die Rückkehr des Vize-Europameisters. Die zweite Rückkehr innerhalb weniger Tage. Erst zum Trainingslager ist der 23-Jährige wieder zu der Mannschaft gestoßen und nun auch schon wieder raus. Wie lange das nächste Comeback dann dauern wird, scheint dieser Tage sehr ungewiss. Denn nach wie vor ist die Zukunft des Mittelfeldspielers offen. Die Basis: Martel hat noch ein Jahr Vertrag beim FC. Sollte der 23-Jährige noch eine marktgerechte Ablöse erzielen wollen, ist dieser Sommer wohl die letzte Chance.
Florenz an Martel interessiert
Es scheint gerade so gut wie ausgeschlossen, dass der Sechser seinen Kontrakt noch einmal verlängert. Bislang war die Erzählweise, dass Martel noch eine Saison bleibt und dann den Verein ablösefrei verlassen wird. Nun aber ploppt ein Gerücht aus Italien auf. Wie unter anderem die „Bild“ berichtet, ist der AC Florenz an dem Mittelfeldspieler interessiert und wäre offenbar im Fall der Fälle bereit, tief in die Tasche zu greifen. Martel soll demnach nicht der Top-Kandidat sein, aber durchaus interessant für Florenz. Der FC wäre ab der richtigen Summe wohl auch gesprächsbereit. Und die dürfte nahe an einem zweistelligen Millionenbetrag ran reichen.
Für die Zeit in Bad Waltersdorf hatte Thomas Kessler ein Gespräch mit dem ehemaligen U21-Nationalspieler angekündigt. „Ich werde mit Eric im Trainingslager bestimmt auch mal einen Kaffee trinken“, so Kessler. „Es ist in keiner Weise eine Entscheidung gefallen. Wir unterhalten uns ein bisschen und dann schauen wir, wie es weitergeht.“
Das Registrierungsverbot über zwei Transferphasen hat den FC hart getroffen, am Ende eine große Mitschuld am Abstieg. Nun haben die Vereinsbosse der Geißböcke eine Entscheidung getroffen. Der 1. FC Köln geht nicht in den Rechtsstreit mit der FIFA.
Eine ähnlich drastische Sanktion hat es in der Bundesliga so nie gegeben: das Registrierungsverbot gegen den FC über zwei Transferphasen. Und das, obwohl der Europäische Gerichtshof im vergangenen Oktober entschieden hat, dass die Transferregelungen des Weltverbandes gegen europäisches Recht verstoßen. Dennoch: Der 1. FC Köln geht nicht in den Rechtsstreit mit der FIFA. Das berichtet der „Express„.
Jaka Potocnik vom 1. FC Köln
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Wie berichtet hatte der damals minderjährige Jaka Potocnik 2022 mit Hilfe seiner Mutter den damaligen Vertrag bei Olimpija Ljubljana gekündigt und am folgenden Tag, dem Deadline Day, bei den Geißböcken unterschrieben. Dagegen war der slowenische Club vorgegangen. Die FIFA erkannte in der Kündigung von Seiten des Spielers keinen „triftigen Grund“ für eine Kündigung und belegte den FC mit einem Registrierungsverbot. Das Urteil wurde vom internationalen Sportgerichtshof bestätigt, die Strafe war nach den damaligen Regeln wirksam. Der FC konnte in der Abstiegssaison im Winter nicht mehr nachbessern. Die Folge war der Gang in Liga zwei, der sicher mit der Transfersperre zusammenhing. Die Strafe wurde im Dezember 24 aufgehoben.
Komplizierte Beweislage
Und das wohl wegen eines Urteils des Europäischen Gerichtshofs. Dieser urteilte in einem anderen Fall, dass die entsprechenden Paragraphen der Transferregeln der FIFA gegen europäisches Recht verstoßen, weil sie die „Freizügigkeit von Berufsfußballspielern behindern können“. Die FIFA kündigte daraufhin eine Überarbeitung des Reglements an. „Die Regeln zum Transfer vertragsbrüchiger Spieler verstoßen praktisch auf ganzer Linie gegen europäisches Recht“, hatte damals Jurist Prof. Dr. Alexander Scheuch, der einst selbst in der Rechtsabteilung des FC tätig war, zu come-on-fc.com gesagt. „Der Gerichtshof vergleicht die Situation damit, dass sich Konkurrenzunternehmen versprechen, sich nicht gegenseitig die Arbeitnehmer abzuwerben.“ Unterm Strich bedeutet das Urteil, dass für die gegen den FC ausgesprochene Strafe keine wirksame Grundlage im FIFA-Regelwerk bestanden hat.
Und somit stellt sich die Frage nach möglichem Schadensersatz. „Ich halte es für sehr gut denkbar, dass dem Grunde nach ein Schadensersatzanspruch des FC gegen die FIFA besteht. Denn den Opfern von Kartellrechtsverstößen steht Ersatz zu“, sagte Scheuch im Oktober. „Die größte Schwierigkeit wird aber darin liegen, genau zu beziffern, welche Schäden der FC infolge der Transfersperre erlitten hat. Wie will man zum Beispiel nachweisen, dass man nicht abgestiegen wäre, wenn man im Winter 2023/24 Spieler hätte verpflichten können?“ Und offenbar sehen die FC-Bosse ähnliche Schwierigkeiten. „Wir haben im Verein intensiv diskutiert und alle Vor- und Nachteile abgewogen“, sagte FC-Geschäftsführer Philipp Türoff nun dem „Express“. „Dabei haben wir verschiedene Anwaltskanzleien mit spezieller Expertise in den betreffenden Rechtsbereichen zur Beratung hinzugezogen. Am Ende sind wir zu dem Schluss gekommen, keinen Rechtsstreit gegen die FIFA aufzunehmen.“
Somit dürfte das Thema nun für den FC beendet sein. Jaka Potocnik spielt aktuell bei Rot-Weiss Essen und dreht in der Vorbereitung bislang ordentlich auf.
Der FC sucht weiter nach Kader-Verstärkungen für die bevorstehende Spielzeit. Und angeblich sollen die Geißböcke bei der direkten Konkurrenz ein Ziel ausgemacht haben. Der 1. FC Köln ist wohl an Leonardo Scienza vom 1. FC Heidenheim interessiert.
Eigentlich suchen die Geißböcke nach weiteren Spielern für die Defensive und einem Angreifer, nun kommt aber ein anderer Offensivspieler-Typ auf die Gerüchte-Liste. Der 1. FC Köln ist wohl an Leonardo Scienza interessiert. Das berichtet „Sky“ am Montagabend.
Leonardo Scienza soll auf der Liste des 1. FC Köln stehen (Foto: Sebastian Widmann/GettyImages)
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Aktuell halten sich weiter die Gerüchte um Ahmetcan Kaplan. Der ehemalige türkische Junioren-Nationalspieler ist offenbar in den Fokus der Geißböcke geraten und würde auch gut ins Anforderungsprofil der Kölner passen. Etwas überraschender kommt nun ein weiteres Gerücht daher. Wie der TV-Sender „Sky“ berichtet, sind die Geißböcke an einer Verpflichtung von Leonardo Szienca von Liga-Konkurrent Heidenheim interessiert. Demnach wolle Thomas Kessler den Spieler gerne verpflichten. Es habe laut Sky-Experte Florian Plettenberg auch ein erstes Telefonat zwischen den beiden Vereinen gegeben. Auch weitere Vereine seien an einer Verpflichtung des Offensivspielers interessiert. Tatsächlich gehört der 26-Jährige in Heidenheim zu den absoluten Leistungsträgern.
Ein Transfer wahrscheinlich?
Ein Interesse von Thomas Kessler käme also nicht von ungefähr. Wie realistisch ein Deal aber ist, scheint eine andere Frage zu sein. Denn Heidenheim stelle sich angeblich eine Ablöse von rund zehn Millionen Euro vor. Zwar hat der FC durch die Verkäufe von Spielern wie Damion Downs und Max Finkgräfe wieder frisches Geld zur Verfügung, dass die Kölner aber einen zweistelligen Millionenbetrag für Szienca investieren, käme dann doch überraschend. Zum einen, weil der FC auch auf anderen Positionen noch investieren will, zum anderen sind die Geißböcke gerade auf der linken Außenbahn, auf der Szienca zu Hause ist, besonders gut besetzt. Mit Said El Mala, Linton Maina, Jakub Kaminski und Florian Kainz hat der FC vier Spieler in den eigenen Reihen, die bevorzugt auf Linksaußen spielen.
Zwar kann der 26-Jährige auch auf anderen Positionen in der Offensive spielen. Das gilt aber für so ziemlich jeden der genannten Spieler auch. So wie auch für Jan Thielmann, den Lukas Kwasniok auf der rechten Offensivseite sieht.
Bereits einige Veränderungen hat es bei der U21 des FC diesen Sommer gegeben. Nun steht der nächste Abgang fest: Jonas Saliger verlässt den 1. FC Köln. Der Mittelfeldspieler geht zur VSG Altglienicke.
Am kommenden Samstag startet die Kölner U21 gegen den 1. FC Bocholt in die neue Saison der Regionalliga West. Davor hat die Mannschaft aber noch einen Abgang zu verzeichnen: Jonas Saliger verlässt den 1. FC Köln.
Jonas Saliger (rechts, mit der Nummer 20) verlässt den 1. FC Köln
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Die U21 des 1. FC Köln hat ihr Gesicht in diesem Sommer ziemlich verändert. Etliche Wechsel wurden in beide Richtungen abgewickelt. Jetzt steht kurz vor dem Start in die Saison in der Regionalliga West am Samstag gegen den 1. FC Bocholt der insgesamt 11. Abgang fest: Jonas Saliger wechselt zur VSG Altglienicke. Das gab der FC heute bekannt. Der 21-Jährige geht damit in der kommenden Saison in der Regionalliga Nordost auf Punktejagd.
FC gibt Wechselwunsch statt
Der Wunsch nach einer neuen Herausforderung kam vom Mittelfeldspieler selber. Nach zwei Jahren in Köln sucht er mit Altglienicke eine neue Herausforderung. „Jonas hat sich in seinen beiden Jahren in der FC-Akademie positiv entwickelt und den Sprung in den Männerfußball gemeistert. Er hat in der zweiten Saison sowohl seine Spielzeit als auch seine Scorer-Quote deutlich erhöht. Nun kam er mit dem Wunsch einer Veränderung auf uns zu. Wir haben das intern abgewogen und letztlich seinem Wunsch stattgegeben. Wir wünschen ihm für seine Zukunft alles Gute“, sagt Lukas Berg, Technischer Direktor des 1. FC Köln.
Saliger kam im Sommer 2023 von Dynamo Dresden in die Domstadt. Zunächst spielte er eine Saison leihweise für den FC. In dieser kam der Außenspieler auf 20 Einsätze in der Regionalliga West, in denen er zwei Tore und zwei Vorlagen erzielte. Darauf verpflichtete der 1. FC Köln ihn im vergangenen Sommer fest. In der abgelaufenen Spielzeit entwickelte der 21-Jährige sich dann gut weiter. Er kam auf insgesamt 26 Einsätze, davon 18 in der Startelf. Auch steigerte Saliger seine Anzahl an Scorerpunkten deutlich, schaffte sechs Tore und sechs Assists. Diese Quote wird er nun bei der VSG Altglienicke in der Regionalliga Nordost weiter steigern wollen.
Beim VfL Wolfsburg geriet Jakub Kaminskis Karriere zuletzt ins Stocken. Daher folgte vor etwas über zwei Wochen der Wechsel zum FC. Dort möchte er nun durchstarten: Das sagt Jakub Kaminski über seine Ziele beim 1. FC Köln.
Bereits 70 Bundesliga-Einsätze hat Jakub Kaminski mit gerade mal 23 Jahren vorzuweisen. Besonders in der vergangenen Saison war er beim VfL Wolfsburg aber nur Ergänzungsspieler. Das soll sich nun ändern beim 1. FC Köln: Das sagt Jakub Kaminski über seinen Wechsel und seine Ziele beim 1. FC Köln.
Jakub Kaminski beim Training in Bad Waltersdorf
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Er war einer der Lichtblicke beim insgesamt durchwachsenem Test gegen Fortuna Köln: Immer wieder sorgte FC-Neuzugang Jakub Kaminski für Wirbel auf der linken Seite. Mit seiner Dynamik stellte der 23-Jährige die Abwehr der Fortuna oft vor Probleme und leitete gerade in der Anfangsphase so vielversprechende Aktionen ein. Damit deutete der Außenspieler an, dass er eine wichtige Verstärkung für die Kölner im Kampf um den Klassenerhalt sein kann. Und genau das ist auch das Ziel des polnischen Nationalspielers: „Ich möchte meine Qualitäten in Köln zeigen. Ich bin ein schneller Spieler und möchte Tore schießen“, sagte der 23-Jährige am Anschluss an die Trainingseinheit am Montag im Trainingslager.
Schwierige Phase in Wolfsburg
Beim VfL Wolfsburg war seine Karriere in den vergangenen beiden Jahren jedoch etwas ins Stocken geraten. Kaminski kam nicht über die Rolle eines Ergänzungsspielers hinaus. „Ich konnte meine Position nicht stabilisieren, da es in Wolfsburg viele Wechsel gab“, so der 23-Jährige. Darum entschied er sich für den Transfer per Leihe zum FC. Ein Vorteil in Köln sind die Sprachkünste von Trainer Lukas Kwasniok: „Wir passen gut zusammen. Er spricht auch polnisch, das hilft beim besseren Verstehen.“ In Köln möchte der Spieler nun zeigen, dass er die Qualität für die Bundesliga hat.
Und dafür hat er in seinen ersten zwei Wochen schon einige schweißtreibende Einheiten mitgemacht. Die Arbeit in der Vorbereitung soll sich dann in der Saison auszahlen. „Ich hoffe, dass wir diese Intensität, die wir gerade im Training zeigen, dann auch auf den Platz bekommen“, sagt Kaminski. Und weiter: „Wir müssen uns die Zeit nehmen, um zu verstehen, was der Coach auf dem Feld möchte. Wir lernen gerade viel und ich hoffe, dass wir das dann auch in der Bundesliga anwenden können.“ Wichtig für eine erfolgreiche Saison ist aber auch der mannschaftliche Zusammenhalt. Er selber sei dabei sehr gut von der Mannschaft und den Mitarbeitenden aufgenommen worden und sehr glücklich, jetzt in Köln zu sein.
Großer Konkurrenzkampf
Dort erwartet ihn aber große Konkurrenz auf seiner Position. So haben die Geißböcke einige Spieler im Kader, die auf den Außen auf Spielzeiten kommen möchten. Linton Maina, Jan Thielmann, Florian Kainz und Said El Mala melden alle Startelfansprüche oder zumindest Ansprüche auf regelmäßige Einsatzzeiten an. Trotz der vielen Konkurrenten ist Kaminski überzeugt, dass er sich durchsetzen kann: „Ich muss meine Fähigkeiten auf dem Platz zeigen, jeden Tag hart arbeiten und dem Coach meine Qualitäten zeigen. Ich möchte die erste Wahl sein.“ Und das am liebsten auf der linken Seite. Der 23-Jährige kann zwar auch rechts agieren, fühlt sich auf links aber wohler: „Auf der Position habe ich sehr gute Spiele in der Bundesliga und polnischen Liga sowie in der Nationalmannschaft Polens gemacht.“ Dass der Neuzugang dann auch in ein paar Wochen am ersten Spieltag auf dieser Seite eine gute Leistung abliefert, werden wohl alle Fans des 1. FC Köln hoffen.
Am Montagvormittag ist der FC in die dritte Trainingseinheit des Trainingslagers gestartet. An Schonung war bei fast 30 Grad aber nicht zu denken. Eric Martel fehlte auch am Montag beim 1. FC Köln. Doch der FC gab vorsichtige Entwarnung.
Bei sommerlichen Temperaturen ging es für die Mannschaft am Vormittag weiter. Allerdings nicht für das komplette Team: Eric Martel fehlte auch am Montag beim 1. FC Köln, trainiert individuell. Jacob Christensen war ebenfalls nicht dabei.
Einheit auf dem Nebenplatz. Der 1. FC Köln trainiert bei sommerlichen Temperaturen
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Lukas Kwasniok kannte auch am Montagvormittag kein Pardon. Der Kölner Trainer schickte seine Mannschaft pünktlich um 10.30 Uhr auf den Trainingsplatz im Thermenstadion in Bad Waltersdorf. Nicht dabei war weiterhin Eric Martel. Beim Kölner Sechser hatte der „Rücken zugemacht“ wie der Verein auf Nachfrage erklärte. Martel hatte die Einheit am Sonntag abgebrochen, war zunächst behandelt worden und dann vom Platz gegangen. Am Montag fehlte der Spieler weiterhin. Der FC gab zumindest vorsichtig Entwarnung. Der ehemalige Kapitän der U21-Nationalmannschaft trainiere aktuell individuell, heißt es von Vereinsseiten. Die Situation habe sich aber schon extrem verbessert. Martel könnte schon in den kommenden Tagen wieder auf den Platz zurückkehren.
Deutliche Ansagen vom Trainer
Auch Jacob Christensen trainiert aktuell weiterhin individuell. Der 24-Jährige leidet nach wie vor unter Adduktorenproblemen. Die Mannschaft absolvierte den ersten Teil der Einheit zunächst auf einem Nebenplatz. Nach einer knappen Stunde ging es dann auf den Hauptplatz vor den Augen der Fans auf der Tribüne. Die wurden von einem kuriosen Moment unterhalten, als der Staff vom Wassersprenger erwischt wurde. Lukas Kwasniok war offenbar nicht immer komplett zufrieden, gab während der Spielformen auffallend deutliche Anweisungen, beorderte immer wieder die Spieler in andere Positionen. „Und weiter, weiter, weiter“ hallte es durch das Thermenstadion. Der Coach heizte seiner Mannschaft ein, wollte Bereitschaft und Intensität sehen. Auch Said El Mala bekam ab und an einiges zu hören, erzielte dann aber im Trainingsspiel aber den entscheidenden Treffer.
Das Testspiel des FC am Freitag im Trainingslager in Bad Waltersdorf ist nicht nur sportlich relevant: Das Spiel des 1. FC Köln gegen Leicester City wird zum Benefizspiel. Die Einnahmen gehen an den Elternverein des BORG Dreierschützengasse.
In vier Tagen bestreitet der FC seinen dritten Test in der Vorbereitung. Bei diesem wird es aber nicht nur ums Sportliche gehen: Das Spiel des 1. FC Köln gegen Leicester City wird zum Benefizspiel. Die Einnahmen werden an eine Schule aus der Region gespendet, an der es vergangen Monat einen Amoklauf gab.
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Am 25.7. testet der 1. FC Köln im Trainingslager gegen Leicester City. Organisiert von der Internationale Fußballcamps Steiermark GmbH (IFCS) ergab sich das Testspiel, da beide Vereine zu der Zeit im Trainingslager in der Steiermark sind. Jetzt haben sich alle drei Parteien dazu entschlossen, die Einnahmen des Spiels an das BORG Dreierschützengasse zu spenden, wie das Büro von Beteiligungsstadtrat Manfred Eber am vergangenen Freitag mitteilte. Anlass ist der Amoklauf, den es im Juni 2025 an der Schule gegeben hatte. Stattfinden wird das Spiel in der Merkur Arena, die die Stadt Graz dafür kostenfrei zur Verfügung stellt.
Ticketerlöse an den Elternverein
Die gesamten Ticketerlöse aus der Partie gehen an den Elternverein der BORG Dreierschützengasse. Außerdem spenden der 1. FC Köln, Leicester City und der IFCS zusätzlich jeweils 5.000 Euro. „Die Steiermark steht geeint hinter allen Betroffenen dieser unfassbaren Tragödie. Das Benefizspiel in der Merkur Arena ist ein starkes Zeichen der Anteilnahme, der Solidarität und des menschlichen Zusammenhalts. Ich danke IFCS, dem 1. FC Köln, Leicester City und allen Beteiligten für ihr Engagement und ihre klare Botschaft: Wir lassen die Schulgemeinschaft des BORG Dreierschützengasse in dieser schweren Zeit nicht allein“, sagt Mario Kunasek, Landeshauptmann des Landes Steiermark, zur Aktion.
Auch Kian Walizadeh, Geschäftsführer des IFCS, betont die Bedeutung des Benefizspiels: „Dieses Spiel ist weit mehr als ein sportliches Event. Es ist ein Zeichen der Solidarität, des Gedenkens und der Unterstützung für eine betroffene Schulgemeinschaft, die tiefe Spuren in unserer Stadt hinterlassen hat.“ Tickets für das Spiel kosten 15 Euro, für Kinder und Jugendliche bis 16 Jahre ist der Eintritt frei. Außerdem gibt es für Schüler des BORG Dreierschützengasse ein kostenfreies Kartenkontingent. Anstoß am Freitag ist um 17 Uhr.
Mit einem Erfolgserlebnis beendet der Kölner Nachwuchs die Vorbereitung. Die U21 des 1. FC Köln gewinnt gegen Steinbach Haiger den letzten Test, bevor dann am Samstag das erste Pflichtspiel gegen den 1. FC Bocholt ansteht.
Die U21 des 1. FC Köln gewinnt gegen den Regionalligisten TSV Steinbach Haiger 2:1 und feiert zum Abschluss der Vorbereitung einen verdienten Sieg. Am kommenden Samstag geht es gegen den 1. FC Bocholt in der Liga weiter.
Evangelos Sbonias, Trainer der U21 des 1. FC Köln
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Während die Profis in Bad Waltersdorf in die heiße Phase der Vorbereitung starten, beginnt für die U21 der Geißböcke nun die Woche vor dem ersten Pflichtspiel gegen den 1. FC Bocholt. Und das mit einem Erfolgserlebnis. Genau sieben Tage vor dem Saisonauftakt hat der Kölner Nachwuchs noch einen Erfolg eingefahren. Gegen den Südwest-Regionalligisten TSV Steinbach Haiger gewann der FC mit 2:1. „Beide Halbzeiten hochdominant, viel Ballbesitz, sehr viele Situationen herausgespielt aus dem Pressing, Chancen kreiert“, sagte Kölns Trainer Evangelos Sbonias und sprach von einem „rundum gelungenen Testspiel-Sieg, wir beenden die Vorbereitung mit einem sehr guten Gefühl.“ Allerdings lief für den Coach nicht alles rund. Vor allem, „dass wir das Spiel nicht früher schließen und es mit 2:1 offen bleibt“, kritisierte Sbonias. „Wir lassen in dem Spiel anderthalb Torchancen zu, eine davon ist gleich ein Tor zum Rückstand.“
FC zeigt richtige Reaktion
Doch das 0:1 hatte nicht lange Bestand. Noch vor dem Seitenwechsel drehten die Geißböcke die Begegnung und brachten sie im zweiten Abschnitt sicher über die Zeit. Mehr als ein weiterer Pfostenschuss war für den FC aber auch nicht drin. Mit Emin Kujovic, Malek El Mala und Mansour Ouro-Tagba waren drei Spieler dabei, die sich im Dunstkreis des Profikaders befinden. Im Tor stand Tobias Trautner. Die etatmäßige Nummer eins der U21 komplettiert aktuell das Torhüter-Quartett der Profis. Luis Hauer reiste – wie auch Etienne Borie – mit dem FC-Tross nach Bad Waltersdorf, soll aber unter der Woche frühzeitig zur Kölner Reserve zurückkehren. Beide sind für den Kader gegen das Spiel gegen den 1. FC Bocholt vorgesehen.