Transfergerücht beim 1. FC Köln: Southampton an Damion Downs interessiert

Damion Downs trifft gegen Karlsruhe
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Transfergerücht beim 1. FC Köln: Southampton an Damion Downs interessiert

Der FC arbeitet weiter mit Hochdruck am Kader für die neue Saison. Es wird aber auch Abgänge geben. Im Fokus beim 1. FC Köln: Der FC Southampton ist an Damion Downs interessiert.

Der Kader der Geißböcke nimmt langsam Konturen an. Doch es wird nicht nur Zugänge geben beim 1. FC Köln: Southampton ist angeblich an Damion Downs interessiert.

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Wie Sky-Experte Florian Plettenberg berichtet, ist der Absteiger aus der Premier League an einer Verpflichtung von Damion Downs interessiert. Southampton soll aber noch mehr Optionen prüfen. Laut Sky wird über eine Ablöse von rund fünf Millionen Euro verhandelt. Eine Entscheidung sei aber noch nicht gefallen. Downs ist aktuell mit der amerikanischen Nationalmannschaft beim Golden Cup in den USA unterwegs und hatte unter der Woche sein Debüt in der A-Nationalmannschaft im Testspiel gegen die Schweiz gefeiert. Die USA unterlag deutlich, Downs kam erst in der Schlussphase. Beim Golden Cup soll es besser laufen.

Downs hat ein Angebot vom FC vorliegen

Der FC würde Downs bekanntlich gerne behalten und hat dem Stürmer ein Angebot für eine Vertragsverlängerung vorgelegt. Dem Vernehmen nach hat sich der FC dafür ordentlich gestreckt. Sowohl sportlich als auch perspektivisch. Stand jetzt läuft der Vertrag des 20-Jährigen im Sommer 2026 aus. Nur in diesem Sommer wäre also eine marktgerechte Ablöse zu erzielen. Downs hat aber noch weitere Angebote vorliegen. Ende Mai berichteten italienische Medien von einem Interesse des FC Turin. Unanhängig von der Personalie Dowms ist der FC auf der Suche nach einem weiteren Stürmer. Rayan Philippe ist im Gespräch, soll aber eher an einem Wechsel zum HSV tendieren. Sollte Downs wirklich wechseln, wird es wohl noch einen Stürmer geben müssen. Denn mit Sargis Adamyan, Steffen Tigges und Florian Dietz sollen den Vfrein verlassen.

Der FC ist generell nicht abgeneigt, Spieler abzugeben. Max Finkgräfe ist ein Kandidat, der seinen Kontrakt angeblich nicht verlängern will. Die TSG Hoffenheim, der VfB Stuttgart und Eintracht Frankfurt sollen interessiert sein. Köln würde eine Ablöse kassieren, die dann wieder in neue Spieler gesteckt werden kann. Downs soll eigentlich gehalten werden.


Geplatzte Innverteidiger-Transfers beim 1. FC Köln: Warum die Suche nun schwer wird

Thomas Kessler wirkt nachdenklich
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Geplatzte Innverteidiger-Transfers beim 1. FC Köln: Warum die Suche nun schwer wird

Mit Bernardo und Jordan Torunarigha haben dem FC zwei Wunsch-Innenverteidiger abgesagt, die zudem auch noch ablösefrei zu haben gewesen wären. Von daher ist es eher unwahrscheinlich, dass Thomas Kessler für diese Position die Schatulle weit öffnen wird. Der Markt scheint nicht einfach. Der 1. FC Köln steht vor einer schweren Innenverteidiger-Suche.

Einige Namen wurden gehandelt, die ersten sind schon raus, andere mehr als unwahrscheinlich. Der 1. FC Köln steht vor einer schweren Innenverteidiger-Suche – und das aus verschiedenen Gründen.

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Der Medizincheck war für Mittwoch anberaumt, dann erfolgte die Unterschrift. Jordan Torunarigha wird nicht zum 1. FC Köln wechseln, der Innenverteidiger spielt künftig bei der Konkurrenz aus Hamburg. Dem FC geht damit ein Bundesliga erfahrener Abwehrspieler durch die Lappen, der zudem noch ablösefrei zu haben gewesen wäre. Nun muss Thomas Kessler ein anderes Puzzlestück finden, das in den Kader passt. Sowohl sportlich als auch finanziell. Die Kölner schauen sich dem Vernehmen nach nach einem Linksfuß um. Einen Innenverteidiger, der allerdings polyvalent einsetzbar ist, möglicherweise also auch auf der Außenbahn aushelfen kann. Bundesliga-Erfahrung wäre sicherlich auch ein Attribut, das dem Neuzugang gut zu Gesicht stehen würde. Und dann ist da eben noch die Finanzierung. Torunarigha wäre eben ablösefrei gewesen.

Kessler muss einen anderen Schlüssel finden

Das gleiche gilt für Bernardo, der ebenfalls auf der Kölner Liste gestanden haben soll. Der Vertrag des Brasilianers läuft auch Ende des Monats aus. Doch der Abwehrspieler hat bereits bei der TSG Hoffenheim unterschrieben, ist vom Markt. Nun muss der Kölner Sportdirektor möglicherweise Geld in die Hand nehmen, das er an anderer Stelle geplant hat. Und damit wird das jüngste Transfergerücht dann doch wieder ein sehr unwahrscheinliches. Terry Yegbe wurde von der „Kölnischen Rundschau“ ins Spiel gebracht. Allerdings mit dem Hinweis, dass der FC bei der Beobachtung von Besfort Zeneli bei Elfsborg eben auch einen weiteren Spieler beobachtet haben könnte. Etwa den Innenverteidiger. Zumindest der zweite Scoutingbesuch der FC-Scouts wird aber bei Yegbe ziemlich unzufriedenstellend verlaufen sein.

Der 24-Jährige, der ein Mal für Ghana in der A-Nationalmannschaft auflief, hatte sich nach einer halben Stunde verletzt, wurde zur Halbzeit ausgewechselt. Einen richtigen Eindruck werden sich die Beobachter in diesem Spiel jedenfalls nicht gemacht haben können. Im vergangenen Winter scheiterten Transferverhandlungen mit diversen englischen Clubs, aber wohl auch mit Union Berlin und dem SC Freiburg und das an der Ablöse-Vorstellung der Schweden. Zwischen sechs und sieben Millionen Euro soll der Erstligist für den Innenverteidiger verlangt haben, selbst für die Clubs der Premier League zu viel. Bis Ende 28 ist Yegbe an Elfsborg gebunden. Der Spieler gehört zum absoluten Stammpersonal, ist ein gefeierter Publikumsliebling. Aktuell gibt es wenig Gründe, den Spieler ziehen zu lassen. Es sei denn, ein Interessent öffnet die Schatulle dann doch ziemlich weit. Eine Leihe ist jedenfalls aus schwedischer Sicht ziemlich sinnfrei.

Wie bewertet ihr die FC-Profis in dieser Saison?

Riedel oder Brackelmann weiterhin ein Thema?

Zu den weiteren gehandelten Namen gehört Clemens Riedel. Der Kapitän des SV Darmstadt ist in der Bundesliga heiß begehrt. Neben dem FC soll vor allem Borussia Mönchengladbach ernst machen. Der Abwehrspieler würde zwar dem Anforderungsprofil der Kölner nicht so recht entsprechen, wäre aber dennoch eine Verstärkung. Allerdings haben die Interessenten den perfekten Zeitpunkt für eine Verpflichtung verpasst. Bis Ende Mai hätte Riedel eine Ausstiegsklausel ziehen können, dann hätte die Ablöse laut „kicker“ rund zwei Millionen Euro betragen. Nun ist die Ablösesumme frei verhandelbar. Immerhin spricht die Kürze des Vertrags nicht für eine zu hohe Summe. Die soll es wiederum für Lucas Monzón zu bezahlen geben. Der Brasilianer wurde von „fussballeuropa.com“ genannt, der Kölner hätten den Spieler beobachtet, heißt es.

Ein überraschender Weitblick Richtung Südamerika, der – wenn denn etwas dran ist – vielleicht noch in Zusammenhang mit Gerhard Struber zu setzen wäre, der Monzón einst trainierte. Dem Vernehmen nach will Monzóns Club Racing Club Montevideo fünf Millionen Euro Ablöse kassieren. Auch das eine sehr hohe Ablöse für einen Spieler, der auf kaum europäische Erfahrung zurückblickt, dessen Marktwert bei 800.000 Euro liegt und für eine Position, die eigentlich mit einem ablösefreien Spieler besetzt werden sollte. Calvin Brackelmann wäre aktuell wohl der günstigste Spieler der gehandelten Innenverteidiger-Kandidaten. Der Abwehrspieler des SC Paderborn ist auch Linksfuß, hat Gardemaße und wäre für rund eine Millionen Euro zu haben. Allerdings stellt sich die Frage, ob der 25-Jährige eine tatsächliche Kaderverstärkung der Innenverteidigung wäre.

Die Optimallösung scheint bei den gehandelten Namen jedenfalls nicht dabei zu sein. Im Winter wurde bekanntlich gleich mehrfach Lösung B aus dem Hut gezaubert. Magisch war es bislang noch nicht.


Der 1. FC Köln komplettiert sein Trainerteam: René Wagner kehrt zum FC zurück

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Der 1. FC Köln komplettiert sein Trainerteam: René Wagner kehrt zum FC zurück

Das Trainerteam um Lukas Kwasniok ist scheinbar komplett. René Wagner kehrt zum 1. FC Köln zurück. Das berichtet der „Kicker“. Demnach wird der Baumgart-Assistent nun Co-Trainer beim neuen Kölner Coach. Auch Frank Kaspari kehrt zurück ans Geißbockheim.

Der FC erhält ein nahezu komplett neues Trainerteam. Zumindest gibt es neben Lukas Kwasniok zwei „neue“ Assistenz-Trainer. René Wagner kehrt zum 1. FC Köln zurück. Auch Frank Kaspari wird Co vom neuen Kölner Coach.

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Der FC hat anscheinend einen weiteren Aisstenz-Trainer für Lukas Kwasniok gefunden. Und es handelt sich um einen alten Bekannt. René Wagner kehrt zurück ans Geißbockheim. Das berichtet der „Kicker“. Wagner war von Juli 2021 bis Ende 2023 bereits Co-Trainer von Steffen Baumgart. Der 36-Jährige stand zuletzt ebenfalls mit dem Rostocker bei Union Berlin unter Vertrag. Die Wege haben sich nun aber getrennt. Wagner kehrt somit an alte Wirkungstätte zurück. Eine überraschende Entscheidung. „Die Entscheidung, den Verein zu verlassen, fällt mir nicht leicht, ist aber ein Schritt, den ich für meine persönliche Entwicklung ganz bewusst gehe“, hatte der Coach nach seinem Abschied aus Berlin erklärt

Hannes Doll rückt offenbar auf

Doch Wagner ist nicht die einzige Trainer-Personalie, die der Kicker nennt. So kehrt auch Frank Kaspari ans Geißbockheim zurück. Der Co-Trainer war schon Assistenz-Coach von Markus Gisdol bei den Geißböcken. Nun assestiert er Kwasniok und das auch nicht zum ersten Mal. Kaspari kommt mit dem neuen Trainer aus Paderborn. Wie der Kicker weiter berichtet wird der bisherige Video-Analyst Hannes Doll das Trainerteam komplettieren. Torwarttrainer Peter Greiber bleibt im Amt. Wie es mit Gerhard Strubers Co-Trainer Thomas Hickersberger weitergeht, ist allerdings nicht geklärt. Hickersberger war auch nach der Entlassung von Struber weiter beim FC beschäftigt. Wann der FC genau in die Vorbereitung der kommenden Saison startet, ist noch nicht klar. Anberaumt ist offenbar ein Termin Anfang Juli.

Mit dem Testspiel gegen Bergisch Gladbach steht am 12. Juli auch ein erster Termin fest. Ab dem 19. Juli befindet sich dann das Team in Bad Waltersdorf im Trainingslager. Die ersten Plfichtspiele stehen für das Wochenende vom 15. bis 18. August an. Dann findet die erste Runde des DFB-Pokals statt. Eine Woche später startet dann auch die Bundesliga.


Auslosung der 1. Runde des DFB-Pokals am Sonntag: Wer wird der erste Gegner des 1. FC Köln?

DFB-Pokal
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Auslosung der 1. Runde des DFB-Pokals am Sonntag: Wer wird der erste Gegner des 1. FC Köln?

Am Sonntagabend wird die erste Runde des DFB-Pokals ausgelost. Der Weg nach Berlin ist für die Teams weit. Doch wer überträgt? Wie hoch sind die Prämien? Wer sind die Favoritenschrecken? Für alle Fans des 1. FC Köln: Fragen und Antworten zum DFB-Pokal.

Mit der 1. Runde des DFB-Pokals startet die Pflichtspiel-Saison der Geißböcke. Die Partien werden am Wochenende vom 15. bis 18. August ausgetragen. Die Geißböcke sind natürlich in Lostopf eins gesetzt und treffen möglicherweise auf ein Amateurteam. Doch wer überträgt? Wie hoch sind die Prämien? Wer sind die Favoritenschrecken? Alle Infos für den 1. FC Köln: Fragen und Antworten zum DFB-Pokal.

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Wann wird die 1. Runde des DFB-Pokals ausgelost?

Nur wenige Wochen nach dem Pokalerfolg des VfB Stuttgart werden bereits die Partien der ersten Hauptrunde ausgelost. Und das am kommenden Sonntag ab 17.15 Uhr im ZDF. Austragungsort ist das Fußballmuseum in Dortmund. Den Part der Losfee übernimmt Leichtathlet Owen Ansah, der im vergangenen Sommer über die 100 Meter die magische Grenze von zehn Sekunden unterbot.

Wie ist der Weg nach Berlin?

Zum 83. Mal wird in dieser Spielzeit der DFB-Pokal ausgetragen. Das Finale findet am 23. Mai im Olympiastadion statt. Wer nach Berlin fahren will, muss zunächst fünf Runden überstehen. Die erste wird vom 15. bis 18. August ausgetragen. Ende August komplettieren die Begegnungen von Bayern München und Stuttgart die Runde. Meister und Vizemeister treten im Supercup gegeneinander an. Bis zur Winterpause finden noch die 2. Runde Ende Oktober sowie das Achtelfinale Anfang Dezember statt. Das Viertelfinale wird dann Anfang und Mitte Februar ausgetragen, das Halbfinale im April.

Welche Prämien gibt es im DFB-Pokal?

Die exakten Prämien sind noch nicht bekannt, dürften sich aber im Bereich des Vorjahres bewegen. Schon das Erreichen der 1. Runde ist lukrativ. Jeder Teilnehmer erhält grundsätzlich knapp 210.000 Euro. Ab dann wird bis zum Halbfinale jeweils verdoppelt:

  • Für die erste Runde 209.453 Euro
  • Für die zweite Runde 418.906 Euro
  • Für die dritte Runde 837.813 Euro
  • Für die Viertelfinalspiele 1.675.625 Euro
  • Für die Halbfinalspiele 3.351.250
  • Der Verlierer des Finals erhält 2.880.000
  • Der Gewinner des DFB-Pokals erhält 4.320.000 Euro

Welche Sensationen stecken in der 1. Runde?

In diesem Jahr nehmen Mannschaften zwischen der Bundesliga und den Oberligen teil. Aus der fünften Klasse sind der SV Atlas Delmenhorst (Oberliga Niedersachsen), FK Pirmasens (Oberliga Rheinland-Pfalz/Saar), FV Engers (Oberliga Rheinland-Pfalz/Saar), RSV Eintracht Stahnsdorf (NOFV-Oberliga) und der SV Hemelingen (Oberliga Bremen) dabei. Mit Brunschweig, Bielfeld, Dresden und Münster befinden sich aber auch vier Zweitligisten im „Amateurtopf“, die auf den FC treffen könnten.

Wo wird der DFB-Pokal übertragen?

Alle 63 Begegnungen werden in voller Länge bei Sky übertragen. ARD und ZDF haben sich 15 Spiele im frei empfangbaren Fernsehen gesichert – unter anderem natürlich das Finale. Vier Spiele der ersten Runde werden im Öffentlich-Rechtlichen gezeigt. Zusammenfassungen gibt es natürlich in der Sportschau und im Sportstudio sowie auf DAZN.


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Schnappt sich der Hamburger SV nun den nächsten Wunschspieler des 1. FC Köln?

Auch Rayan Philippe soll in den Fokus der Kölner geraten sein
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Schnappt sich der Hamburger SV nun den nächsten Wunschspieler des 1. FC Köln?

Nach den schnellen Transfers im Mai hat an anderen Stellen der Poker um die neuen Spieler für die Kölner Kaderplaner begonnen. Und der endet ganz offensichtlich nicht immer gut für den 1. FC Köln: Schnappt sich der HSV nun auch Rayan Philippe?

Nach den schnellen Transfers von Ragnar Ache und Isak Johannesson ist es zuletzt ein wenig kälter in der Kölner Transferküche geworden. Natürlich wird weiterhin im Hintergrund am Kader gearbeitet, aber es bahnt sich die nächste Enttäuschung an für einige Fans des 1. FC Köln: Schnappt sich der HSV nun auch Rayan Philippe?

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Angeblich hat Jordan Torunarigha recht weit oben auf der Wunschliste der Geißböcke gestanden. Sicherlich auch, weil der Innenverteidiger eben ablösefrei zu haben war. Doch der Abwehrspieler steht künftig beim HSV auf dem Platz. Die Rothosen hatten offenbar die besseren Argumente. Nachdem Thomas Kessler mit Ragnar Ache und Isak Johannesson die ersten Deals unter Dach und Fach gebracht hat, laufen an anderen Stellen die Verhandlungen. Es soll ein Innenverteidiger kommen, Jonjoe Kenny wird als Transferziel der Kölner genannt, genauso wie im zentralen Mittelfeld Salih Özcan oder Tom Krauß. Auch im Angriff wollen die Geißböcke nochmal nachlegen. Und dort soll auch Rayan Philippe eine realistische Alternative sein. Der Stürmer von Eintracht Braunschweig wird die Niedersachsen definitiv verlassen.

Hat der HSV erneut die Nase vorne?

Köln wird als einer von fünf Bundesligisten genannt, die die Fühler nach dem schnellen Stürmer ausgestreckt haben. Eben auch neben dem HSV. Und der Mitaufsteiger könnte auch in diesem Fall die Nase vorne haben, Köln erneut leer ausgehen. So berichtet die „MoPo„, dass Philippe dem HSV bereits eine generelle Bereitschaft für einen Wechsel signalisiert haben soll. Er könne sich den HSV als künfitgen Arbeitgeber vorstellen, heißt es. Laut Artikel befinden sich Spieler und Verein im Austausch. Aktuell schrecke den HSV noch die gewünschte Ablöseforderung der Niedersachsen ab. Demnach fordere der Zweitligist rund drei Millionen Euro. Der Marktwert von Philippe wird von dem Online-Portal transfermarkt.de auf 2,5 Millionen Euro eingeschätzt.

Neben dem HSV und dem FC sollen auch Werder Bremen, Union Berlin und der der 1. FC Heidenheim an dem Stürmer interessiert sein. Und das kommt nicht von ungefähr. Der schnelle Stürmer war bei der Eintracht einer der absoluten Leistungsträger, verhalf Braunschweig mit seinen Toren zum Klassenerhalt. Ärgerlich für den FC und Co. Denn im Abstiegsfall hätte Philippe die Braunschweiger aufgrund einer Klausel verlassen dürfen. Ob der FC bereit ist, drei Millionen Euro für den 24-Jährigen auszugeben, hängt wohl auch mit der Zukunft von Damion Downs zusammen. Der Stürmer hat bekanntlich einen Vertrag vorliegen, diesen aber noch nicht unterschrieben. Es wird auch über einen möglichen Abschied spekuliert. Dann wäre frisches Geld in der Transferkasse. Doch Downs nimmt in den kommenden Woche mit den USA am Golden Cup teil.


Isak Johannesson spricht über Hass und Anfeindungen: „Die Situation geriet völlig außer Kontrolle“

Islands Nationalspieler Isak Johannesson läuft künftig im Trikot des 1. FC Köln auf.
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Isak Johannesson spricht über Hass und Anfeindungen: „Die Situation geriet völlig außer Kontrolle“

Mit gerade einmal 22 Jahren hat sich der Neuzugang der Geißböcke einen Kindheitstraum erfüllt. Der Isländer wollte Bundesliga spielen. Nicht gerechnet hat der Mittelfeldspieler aber wohl mit den krassen Folgen des Wechsels von der Fortuna zum 1. FC Köln: Isak Johannesson äußert sich über Hass und Anfeindungen in den Sozialen Netzwerken.

Der Transfer von Fortuna Düsseldorf zum FC ist alles andere als ruhig verlaufen für den Neuzugang des 1. FC Köln: Isak Johannesson äußert sich über Hass und Anfeindungen auf Social Media.

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Die Vita von Joey Gudjónsson ist schon eine ziemlich beeindruckende. Der ehemalige Mittelfeldspieler ist in seiner Karriere zumindest viel gereist. Gudjónsson begann seine Karriere in Island, wechselte dann nach Belgien und in die Niederlande, spielte in Spanien für Betis Sevilla, für insgesamt fünf englische Clubs, darunter Aston Villa oder Leicester City und schließlich wieder in Island. 15 Vereine stehen auf der Spieler-Liste des heutigen Trainers. Der 45-Jährige ist viel rumgekommen. Vielleicht gab er seinem Sohn vor einigen Wochen auch deswegen den aus Kölner Sicht entscheidenden Hinweis. „Mein Vater und alle, mit denen ich gesprochen habe, haben mir gesagt, ich solle es tun“, sagt Isak Johannesson nun im Interview mit „bold.dk„. „Mein Vater sagte, es sei mein Traum, und deshalb wäre es seltsam, die Gelegenheit, die sich mir jetzt bietet, nicht zu ergreifen.“

„Sie schickten sehr unangenehme Nachrichten“

Die Gelegenheit heißt 1. FC Köln und vor allem Bundesliga. „Ich habe immer davon geträumt, in der Bundesliga zu spielen. Jetzt hat sich die Möglichkeit ergeben und da musste ich zugreifen“, sagt der 22-Jährige. Die Verwirklichung eines Kindheitstraums ist ein durchaus nachvollziehbarer Grund. Und doch hatte der Isländer seine Bedenken. „Ich habe die Chance ergriffen, obwohl ich wusste, dass das Konsequenzen im Verhältnis zu den Fortuna-Fans haben würde“, sagt der Mittelfeldspieler. Tatsächlich hat sich Johannesson in Düsseldorf nicht viele Freunde mit dem Wechsel zum Rivalen gemacht. Gerade, weil er in der Vergangenheit immer wieder seine Treue zu den 95ern, seine Liebe zur Fortuna ausgesprochen hatte. „Ich verstehe die Gefühle der Fans, aber ich kann ihre Reaktion nicht respektieren. Ich wollte nicht, dass es so endet.“

Wie bewertet ihr die FC-Profis in dieser Saison?

Geendet ist die Zeit in Düsseldorf mit harter Kritik und deutlichen Worten in den Sozialen Medien. Zu deutlichen Worten. Hassbotschaften, Bedrohungen. „So etwas habe ich noch nie erlebt. Es war einfach zu viel, sodass ich sowohl die Kommentar- als auch die Schreibfunktion sperren musste. Es war echt brutal“, so Johannesson. „Sie schickten sehr unangenehme Nachrichten, und die Situation geriet völlig außer Kontrolle. Ich bekam jede Sekunde Nachrichten. Ich möchte nicht zu viel darüber sagen, was sie schrieben, aber es waren sehr gewalttätige Dinge.“ Dem 22-Jährigen blieb nicht viel anderes übrig, als die Kommentarfunktion zu sperren. Jetzt sei er einfach nur froh, in der Bundesliga zu spielen.

„Ich bin froh, dass der 1. FC Köln an mich glaubt“

Und das eben für den FC. „Ich bin froh, dass der 1. FC Köln an mich glaubt und bereit ist, das nötige Geld für mich zu bezahlt zu haben“, sagt der Isländer. Rund fünf Millionen Euro hat Köln überwiesen. „Es ist wirklich aufregend, gegen Mannschaften wie Bayern München und Dortmund zu spielen. Jetzt habe ich die Möglichkeit, mich auf höchstem Niveau zu beweisen, und es ist großartig, für einen Verein mit so einer Tradition wie Köln zu spielen.“ Die Wahrscheinlichkeit, dass Johannesson wie sein Vater die 15 Profivereine vollmachen wird, scheint aktuell eher unwahrscheinlich. Der 22-Jährige hat einen Kontrakt bis 2030 beim FC unterschrieben.

Deswegen würde Jonjoe Kenny zum 1. FC Köln passen – der Transfer wird aber kein Selbstläufer

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Deswegen würde Jonjoe Kenny zum 1. FC Köln passen – der Transfer wird aber kein Selbstläufer

Seit Mittwochabend steht ein neuer Name auf der Liste möglicher Neuzugänge beim FC. Jonjoe Kenny soll sich mit den Kölnern in Verhandlungen befinden. Der Engländer wäre für die Geißböcke eine Verstärkung. Doch ein Transfer ist noch nicht sicher. Deswegen passt Jonjoe Kenny zum 1. FC Köln.

Er ist 28 Jahre alt, gilt als intensiver, starker Läufer, aggressiver Leader und könnte zum Nulltarif nach Köln kommen. Für den FC wäre das vielleicht sogar ein Transfercoup. Deswegen passt Jonjoe Kenny zum 1. FC Köln.

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Der Name klingt eher ungewöhnlich, ist wenn man so will ein Geschenk der Schwester. Diese überredete Mutter Kenny den kleinen Bruder doch bitte Jonjoe zu nennen. Der Name ploppte am Mittwochabend aus dem Nichts, wenn aber auch nicht völlig überraschend auf. Der FC soll sich in fortgeschrittenen Verhandlungen eben mit Jonjoe Kenny befinden, hatte die „Kölnische Rundschau“ vermeldet. Tatsächlich soll es Gespräche zwischen Thomas Kessler und der Seite des Engländers gegeben haben. Ob die aber wirklich weit fortgeschritten sind, ist nicht so wirklich bekannt. Wenn sie es wären, wäre die aufkeimende Verwunderung bei den Hertha-Fans durchaus verständlich. Denn Kenny hatte eigentlich schon im Winter vor, aus familiären Gründen wieder zurück nach England zu gehen. Eine mündliche Einigung habe es mit Sheffield United gegeben, heißt es.

Werte sprechen für Kenny

Nun soll es bei Kenny durchaus den Gedanken geben, in die Bundesliga zurückzukehren. Vielleicht, weil Sheffield in der kommenden Spielzeit Championship spielt, der Rechtsverteidiger sich aber eher im erstklassigen Bereich sieht. Neben dem FC sollen vor allem Borussia Mönchengladbach, der FSV Mainz und Werder Bremen an dem 28-Jährigen interessiert sein. Ausgerechnet die Fohlen sollen besonders gute Karten haben. Das Interesse kommt natürlich nicht von ungefähr. Nachdem die Hertha-Bosse dem möglichen Abschied nach Sheffield im Winter einen Riegel vorgeschoben haben, läuft nun der Vertrag aus. Kenny ist ablösefrei zu haben und begehrt. Der Engländer kann sich nicht nur deutsche Clubs aussuchen, auch Teams aus England sind erneut an dem Rechtsverteidiger interessiert.

Schlecht für den FC. Denn Kenny ist für die Kölner mehr als nur interessant. Die Geißböcke suchen bekanntlich einen Rechtsverteidiger. Vermutet wurde ein Backup für Jusuf Gazibegovic, viel mehr Sinn macht natürlich ein Herausforderer, der sich mit dem Winter-Neuzugang ein Duell um den Stammplatz liefert und zum Nulltarif (abgesehen vom Gehalt) zu haben ist. Und Kenny passt in den Kölner Kader. Der Spieler beschreibt sich selbst als aggressiven Leader. Als Spieler, der es mag „zu tacklen, zu verteidigen – aber auch, mich nach vorne einzuschalten“, sagte der heute 28-Jährige bei seiner Vorstellung 2022 bei Hertha BSC. Auch, wenn er den Beweis in dieser Saison schuldig blieb, gilt der Engländer als schneller Schienenspieler, der auch eine Kette offensiver eingesetzt werden kann. Bewiesen hat der Liverpooler, dass er einer der laufstärksten Spieler der Liga (intensive Läufe, Sprints, Kilometer) ist.

Chemie könnte stimmen

Mit 86 Flanken aus dem Spiel heraus gehört der Rechtsverteidiger zu der Top-Ten der Liga. Kenny bereitete acht Tore in dieser Spielzeit vor, gehört damit zu den erfolgreichsten Außenverteidigern der abgelaufenen Spielzeit. Kenny blickt auf ordentlich Erstliga-Erfahrung in Deutschland und England zurück, ist ein erfahrene Akteur. Zudem könnte die Chemie zwischen Kenny und dem neuen Coach Lukas Kwasniok stimmen und das nicht nur, weil beide den agressiven, offensiven Fußball mögen. Auf die Frage, mit welchem Trainer Kenny bislang am liebsten zusammen gerarbeitet hat, nannte der Spieler Frank Lampard. Ein „klasse Typ, der mir Selbstvertrauen gegeben hat“. sagte der Engländer damals. Zumindest was die Emotionalität an der Linie und die Motivation für die eigenen Spieler angeht, könnte also auch diese Kombination gut passen. Ob Kwasniok am Ende den Unterschied macht, wird sich erst noch zeigen müssen.

Duo des 1. FC Köln feiert mit der DFB-Auswahl Auftaktsieg bei U21-EM

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Duo des 1. FC Köln feiert mit der DFB-Auswahl Auftaktsieg bei U21-EM

Den deutschen Junioren ist ein Einstand nach Maß bei der U21-Europameisterschaft in der Slowakei gelungen. Die DFB-Auswahl gewinnt mit dem Duo vom 1. FC Köln gegen Slowenien 3:0.

Perfekter Start in die EM für die deutsche U21. Die DFB-Auswahl gewinnt mit dem Duo Eric Martel und Jan Thielmann vom 1. FC Köln gegen Slowenien und übernimmt die Führung der Gruppe B. Überragender Mann war Nick Woltemade mit einem Dreierpack. Martel führte die Mannschaft als Kapitän aufs Feld, Thielmann wurde später eingewechselt. Jaka Potocnik kam bei Slowenien nicht zum Einsatz.

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Eric Martel und Jan Thielmann haben zum Auftakt der Europameisterschaft in der Slowakei schon einen großen Schritt Richtung Viertelfinale gemacht. Die Auswahl von Bundestrainer Antonio Di Salvo setzte sich gegen Slowenien durch. Angeführt von FC-Sechser Eric Martel erwischte die DFB-Auswahl einen guten Start, war zunächst die bessere Mannschaft und hätte durch den jetzt Ex-Hannoveraner Nicolo Tresoldi in Führung gehen müssen. Der Stürmer vergab, bereitete dann aber die deutsche Führung perfekt vor. Nach einer Flanke legte Tresoldi per Kopf ab auf Nick Woltemade, der zur Führung einschob. Nach der deutschen Führung fand Slowenien immer besser ins Spiel. Gleich mehrfach musste Freiburgs Keeper Noah Atubolu retten. Auch Martel machte in der Defensive nicht immer die beste Figur.

Kleiner Schreckmoment bei Martel

Gerade als der Druck zunahm, war Woltemade erneut zur Stelle und erhöhte auf 2:0. Eine komfortable Führung zum Seitenwechsel. Die DFB-Auswahl kam mit mehr Schwung aus der Kabine, war im zweiten Abschnitt dann die deutlich bessere Mannschaft und hätte durchaus erhöhen müssen. Für die Schlussphase brachte Di Salvo dann auch Jan Thielmann. Und der Offensivspieler fügte sich direkt mit einem haarsträubenden Fehlpass ein. Doch Atubolu war erneut zur Stelle. Nelson Weiper hätte die Führung noch ausbauen können, vergab. Für einen kleinen Schreckmoment sorgte Martel, der nach einem Zweikampf umknickte und zunächst liegenblieb. Es ging aber weiter für den Sechser. Nach einem Foul an Weiper traf Woltemade dann vom Punkt zum 3:0-Endstand.

Da sich England im Parallelspiel gegen Tschechien schwer tat, nur knapp gewann, ist die DFB-Auswahl Tabellenführer. Jaka Potocnik kam auf der Seite der Slowenen nicht zum Einsatz. Am Sonntag steht für die deutsche Auswahl die nächste Begegnung an. Dann geht es gegen Tschechien bereits ums Weiterkommen.

BVB legt Ablösesumme fest: Greift der 1. FC Köln für Salih Özcan tief in die Tasche?

Salih Özcan (Foto: David Ramos / Getty Images)
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BVB legt Ablösesumme fest: Greift der 1. FC Köln für Salih Özcan tief in die Tasche?

Die Kölner suchen nach wie vor nach einem zentralen Mittelfeldspieler. Und weiterhin hält sich das Gerücht, dass es sich dabei um das Eigengewächs Salih Özcan handeln könnte. Doch nun hat der BVB ein Preisschild an den Spieler gehangen. Greift der 1. FC Köln für Salih Özcan tief in die Tasche?

Rund fünf Millionen Euro will Borussia Dortmund für Salih Özcan haben, etwa die Summe, die die Geißböcke vor einigen Jahren vom BVB kassierten. Der FC ist interessiert, aber: Greift der 1. FC Köln für Salih Özcan wirklich so tief in die Tasche?

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Dass Salih Özcan in den vergangenen Wochen gerne mal Urlaubs-Bilder auf Instagram gepostet hat, ist eigentlich nicht ungewöhnlich. Nun aber führt eine Story bei Instagram dann doch zu Spekulationen im Netz. Der gebürtige Kölner hat ein Selfie gepostet, auf dem er gemeinsam mit einem Ziegenbock zu sehen ist. Dazu gibt es noch ein Hennes-Emoji. Es dauerte nicht lange und die ersten Fans interpretierten einen klaren Hinweis auf die Rückkehr zum FC in das Bild. Aber ist das wirklich realistisch? Tatsächlich sollen die Kölner Verantwortlichen auch weiterhin an einer Verpflichtung des Eigengewächses interessiert sein. Trotz der Angebote von gleich zwei türkischen Topclubs, die wohl finanziell deutlich besser aufgestellt sein dürften. Denn aktuell dürfte die Finanzierung des Sechsers das größte Problem für den FC darstellen.

Galatasaray oder Besiktas?

Der BVB hat mittlerweile ein Preisschild an den Spieler gehängt. Wie die „Bild“ berichtet, soll die feste Ablöse bei fünf Millionen Euro liegen. Sicherlich eine marktgerechte Summe. Allerdings viel Geld für ein Team, das grundsätzlich auf der Position der Sechs mit Eric Martel und Denis Huseinbasic gut aufgestellt ist. Viel Geld auch, weil Özcan in Dortmund auch ein Gehalt von rund fünf Millionen Euro nachgesagt wird. Der FC müsste sich ganz schön strecken, um den 27-Jährigen in Dortmund loszueisen und gleichzeitig von einer Gehaltsreduktion zu überzeugen. Von Özcan selbst gibt es noch keine Aussage. In türkischen Medien werden vor allem Besiktas und Galatasaray Istanbul als die beiden großen Interessenten genannt. Bei beiden soll der Mittelfeldspieler auch nicht abgeneigt sein. Zumindest finanziell wären die türkischen Clubs eher in der Lage, die finanziellen Hürden zu stemmen.

Eine Leihe kommt nicht mehr in Frage. Der BVB wird den Vertrag nicht verlängern, der läuft nur noch bis 2026. Özcan könnte für die Geißböcke vor allem interessant werden, wenn Martel den FC verlassen würde. Dann wäre zum einen das Geld da, zum anderen müsste der FC auf der Position dann besonders dringend nachbessern. Und ein Abgang von Martel ist ganz sicher nicht ausgeschlossen, noch nicht einmal unwahrscheinlich. „Anfragen kommen immer wieder, aber wir beschäftigen uns erst nach der EM damit, weil Eric dann einen freien Kopf hat. Bislang haben wir uns noch nicht viele Gedanken gemacht“, sagt der Vater des U21-Nationalspielers, Gerhard Martel. „Ein Wechsel müsste absolut Sinn machen für die weitere Entwicklung.“ Martels Berater Michael Reschke hatte zletzt betont, dass man sich auch mit dem FC zusammensetzen werde.

Wie geht es weiter mit Jaka Potocnik beim 1. FC Köln? Nutzt der Stürmer die Bühne U21-EM?

Jaka Potocnik hat gegen Oberhausen getroffen
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Wie geht es weiter mit Jaka Potocnik beim 1. FC Köln? Nutzt der Stürmer die Bühne U21-EM?

Bisher hat sich der Slowene bei den Geißböcken noch nicht durchsetzen können, eine Leihe steht im Raum. Im Zuge der EM wird sich der 19-Jährige sicherlich empfehlen wollen, wenn er mit Slowenien gegen die deutsche U21 spielt. Dann kommt es zu einem Duell mit seinen Teamkollegen vom 1. FC Köln: Wie geht es weiter mit Jaka Potocnik?

Bisher ist der Sprung in den Profikader noch nicht nachhaltig geglückt. Lediglich ein Mal stand der Youngster mit den Kölnern in der 2. Bundesliga auf dem Feld – und das auch nur kurz. In der U21 lief es besser. Der Plan, dem 19-Jährigen möglichst viel Spielzeit zu ermöglichen, legt eine Leihe nahe für den 1. FC Köln: Wie geht es weiter mit Jaka Potocnik?

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Der Blick zurück ist dieser Tage sicherlich nicht der Beste. Die Saison lief für Jaka Potocnik zumindest ganz anders, als es sich der Stürmer der Geißböcke vorgestellt hat. Die Ausgangslage war natürlich auch nicht die Beste. Immerhin umgibt die junge Karriere des Youngster nunmal ein dunkles Kapitel, eins, für das er am Ende des Tages herzlich wenig konnte. Der FC kassierte im Zuge der Verpflichtung des Spielers bekanntlich eine Transfersperre, ein Registrierungsverbot, das möglicherweise auch seinen Teil zum Abstieg beitrug. Potocnik hatte die Hoffnung, beim FC nun seine Chance zu bekommen, beim FC hatte man wiederum die Hoffnung, dass Potocnik diese auch nutzen würde. Mehr als 15 Minuten Spielzeit beim 4:4 gegen den Karlsruher SC sammelte der Youngster bei den Profis nicht, spielte weitestgehend für die Reserve, kam dort immerhin zu 24 Einsätzen und neun Toren.

Zusammentreffen mit den Teamkollegen

Die Bühne am heutigen Donnerstag wird dann wohl eine andere sein. Dann trägt der Stürmer nicht das Trikot der Geißböcke, Potocnik wird im Nationaltrikot auflaufen. Der Kölner Youngster nimmt mit Slowenien an der U21-Europameisterschaft in der Slowakei teil. Am Wochenende spielte der Kölner Youngster bereits gegen den Gastgeber, 2:2 endete die Begegnung. Nun steht die schwere Aufgabe gegen Deutschland und damit gegen seine Teamkollegen vom FC bevor. Potocnik trifft unter anderem auf Jan Thielmann und Eric Martel. Ob es dann in der kommenden Saison ein Wiedersehen geben wird, ist Stand jetzt aber noch offen. Der FC treibt gerade seine Kaderplanung voran und bei allen drei Akteuren ist die Zukunft in Köln bekanntlich nicht geklärt.

Wie bewertet ihr die FC-Profis in dieser Saison?

Jan Thielmann galt bislang eigentlich nicht als Wackelkandidat, wurde aber zuletzt mit RB Leipzig in Verbindung gebracht. Wie bei Eric Martel läuft der Vertrag 2026 aus. Sollte es keine Vertragsverlängerung geben, stünden die Zeichen wohl jetzt schon auf Abschied. Der ist bei Martel sicher nicht unwahrscheinlich, wenn auch noch nicht konkret. Eine Entscheidung ist noch nicht getroffen, ein Wechsel aber durchaus vorstellbar. Für beide Positionen sind die FC-Bosse auf der Suche. Und dann ist da eben noch Potocnik. Der Spieler, für den die Kölner ein hohes Risiko eingegangen sind, hat noch Vertrag bis zum Sommer 2027. Die Situation ist also eine komplett andere. Und deswegen schwebt den Kölner Verantwortlichen auch eine Leihe vor. Wenn es nach den FC-Bossen geht, soll Potocnik in der 2. Bundes- oder 3. Liga Spielpraxis sammeln.

Den Plan verfolgte Christian Keller auch im vergangenen Winter, doch die Seite des Slowenen glaubte, dass sich der Angreifer dann doch in Köln durchsetzen würde. Das geschah nicht. Nun könnte es den nächsten Anlauf geben – wenn auch nicht klar ist, wo. Daran hat Potocnik nun seinen Anteil. Denn ähnlich wie Thielmann und Martel wird sich auch der 19-Jährige bei der EM den zahlreichen internationalen Scouts empfehlen wollen. Ein Tapetenwechsel würde für Potocnik vielleicht genau richtig sein.