Patrik Kristal: Mit 14 Profi-, mit 16 Länderspiel-Debüt – das erwartet den FC

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Patrik Kristal: Mit 14 Profi-, mit 16 Länderspiel-Debüt – das erwartet den FC

Das estnische Offensivtalent Patrik Kristal feierte am Sonntag sein Debüt in der A-Nationalmannschaft und wird im Winter wechseln zum 1. FC Köln: Das ist Patrik Kristal.

Profi-Debüt in der ersten estnischen Liga mit 14, mit 16 jüngster Nationalspieler Estlands. Der Youngster unterschrieb im Sommer beim 1. FC Köln: Das ist Patrik Kristal.

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Es war ein gelungener Abend für die U21-Nationalmannschaft Deutschlands in Talinn. Neben den beiden Treffern von Eric Martel und Tim Lemperle konnten sich auch Jan Thielmann durch einen Assist sowie Jonas Urbig durch ein paar wenige gute Paraden beim 10:1 gegen die estnische U21-Nationalelf auszeichnen. Doch dies waren nicht die einzigen Kölner, die in dem Duell auf dem Platz standen und an Toren beteiligt waren. Auch der 16-jährige Este Patrik Kristal, den die Kölner im Sommer dieses Jahres verpflichtet haben, stand auf dem Platz – allerdings auf der gegnerischen Seite. Für Kristal war das Spiel kein gutes, immerhin bereitete der Youngster aber beim Spielstand von 0:8 den Ehrentreffer für Estland vor. Doch dieser Assist wird nicht das einzige besondere Erlebnis dieser Länderspielreise für den Spieler von Paide Linnameeskond gewesen sein.

Der schnelle Aufstieg

Das estnische Offensivtalent gab am Sonntag mit 16 Jahren sein Debüt in der A-Nationalmannschaft und stellte damit den 23 Jahre alten Rekord des jüngsten Nationalspielers Estlands ein. Möglicherweise ist in einem Land wie Estland der Sprung in die Nationalmannschaft leichter, doch auch dieser muss erst einmal geschafft werden. Und das passt zu Kristals Werdegang. In der Saison 2021/22 lief das Offensivtalent 32 Mal in der Esiliiga, der zweithöchsten estnischen Liga auf, stand 27 Mal in der Startelf und erzielte sechs Tore für die Reserve seines Heimatclubs. In derselben Spielzeit gab der Youngster mit nur 14-Jahren für FCI Levadia sein Debüt sowie sein Startelf-Debüt in der ersten estnischen Liga, der Premium Liiga. Levadia beendete die Saison 2021/22 als Tabellenerster, wurde Meister. Kristal wechselte im Februar 2024 zu Paide Linnameeskond und wird sich dann ab kommenden Januar den Geißböcken anschließen.

Marko Kristal: „Er hat diese Fußballweisheit“

„Was ihn dort erwartet, ist sehr aufregend. Er wird dorthin gehen, wo großer Fußball gespielt wird. Dort, wo er die Chance hat, großen Fußball zu erreichen“, schätzte Marko Kristal den bevorstehenden Wechsel auf der estnischen Newsplatform EER.ee ein. Und Patriks Vater muss es als ehemaliger estnischer Nationalspieler wissen. Schon Marko Kristal galt einst als eins der größten Talente des Landes. Der Vater hat seinem Sohn bewusst zum Wechsel ins Ausland geraten. Auch, wenn es eine neue Aufgabe wird – ohne den Mentor. An Selbstvertrauen scheint es dem Offensivspieler Patrik jedefalls nicht zu mangeln. So antwortete er in einem Interview im „Ringvaat“ auf die Frage, wer der bessere Fußballspieler der Familie sei: „Ich“.

Dabei stellte sein Vater vor 20 Jahren selbst Nationalmanschaftsrekorde auf, bestritt 143 Partien mit der estnischen Nationalelf und kann die zweitmeisten Einsätze für sein Heimatland aufweisen. Heute ist Marko Kristal selbst Trainer, pflegt ein sehr enges Verhältnis zu seinem Sohn und sagt über Patrik: „Er hat diese Fußballweisheit. Es ist interessant, die Spiele mit ihm zu analysieren, er hat seine eigene Vision davon, wie er im Spiel war, was er dort gemacht hat. Und das ist sehr cool.“ Auch der Youngster findet lobende Worte: „Ich mag dieses Spiel. Ich spiele es gerne. Mein Vater ist ein guter Mentor“, sagte Patrik Kristal.

“Eines der interessantesten Talente Estlands“

Auch Lukas Berg, Bereichsleiter Nachwuchsfußball beim 1. FC Köln weiß um Kristals Stärken: „Patrik lässt sich sicherlich als eines der interessantesten Talente Estlands beschreiben. Er ist ein kreativer und dynamischer Spieler, der im offensiven Mittelfeld zu Hause ist“, so Berg. „Für sein junges Alter konnte er schon enorm viele Minuten im Seniorenfußball sammeln – das merkt man ihm auf und neben dem Platz an. Wir freuen uns sehr, dass wir Patrik dafür begeistern konnten, dass der 1. FC Köln für seine Entwicklung der optimale Verein sein kann.“ Der offensive Mittelfeldspieler wird den FC also wohl weiter verstärken. Einen ersten Eindruck bekamen Martel und Co. beim U21-Spiel.

Seine Stärken zeigte Kristal aber vor allem in Estland. In der vergangenen Saison stand das Talent 13 Mal in der Startelf der ersten Liga, schoss drei Tore und bereitete eins vor. Levadia wurde erneut Meister. Im Sommer spielte Kristal mit Paide Linnameeskond in der UEFA Conference League Qualifikation, war Stammspieler. In sechs Spielen startete er sechs Mal, erzielte ein Tor und bereitete drei vor. Der Wechsel in die Regionalliga und dann in die zweite Bundesliga wird wohl nochmal einen Umbruch darstellen für den jungen Esten. Und nicht nur sportlich. „Ich weiß nicht, wie ich mich auf das vorbereiten soll, was mich in Köln erwartet“, sagte Kristal soccernet.ee. „Ich werde alleine leben, fernab meiner Familie. Im Grunde werden sie mich ins Wasser werfen und sehen, wie es mir geht“. Der bisherige Eindruck ist mindestens verheißungsvoll.


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Julian Pauli vom 1. FC Köln

FC-Spiel im Free-TV

Gerhard Struber auf der Pressekonferenz des 1. FC köln

““Das hat mit Glück nichts zu tun““

Eine neue Bewährungsprobe: Den FC erwartet Offensivfußball statt Abwehrschlacht

Jan Thielmann im Zweikampf
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Eine neue Bewährungsprobe: Den FC erwartet Offensivfußball statt Abwehrschlacht

Der 1. FC Köln empfängt am Samstagabend den 1. FC Magdeburg im Kölner Stadion. Und damit das erste Mal einen Gegner, der sich selbst ebenfalls über Ballbesitz-Fußball definiert. Gerhard Struber erwartet eine schwere Aufgabe für seinen 1. FC Köln: So will der FC gegen Magdeburg punkten.

Nach der Länderspielpause gehen die Kölner in die nächste Liga-Phase und dieses Mal gleich gegen drei Gegner aus dem oberen Tabellendrittel. Eine schwere Aufgabe steht schon am Samstag auf dem Programm des 1. FC Köln: So will der FC gegen Magdeburg punkten.

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Vor lauter Vorfreude hätte Gerhard Struber fast schon die obligatorische Begrüßung auf der Pressekonferenz vor dem Spiel gegen den 1. FC Magdeburg vergessen. Die holte der Trainer dann schnell nach, bevor er über das reden durfte, wofür er gekommen war: Das Flutlichtspiel am Samstagabend, das so genannte Topspiel des 5. Spieltags, das Duell gegen den 1. FC Magdeburg. Nach zwei Wochen Pause, freut sich der Coach auf den Samstag. „Beide Teams sind vorne mit dabei und beide Teams haben hohe Ansprüche in dieser Liga. Das Spiel wird alles drin haben, was der Fußball-Fan sehen möchte“, erklärte der 47-Jährige und deutete damit bereits an, dass es sich nicht nur nominell um das Topspiel an diesem Spieltag handeln wird. Der FC empfängt als Tabellensechster den Tabellenvierten, beide Teams trennt ein Zähler, der Gewinner wird sich im oberen Tabellendrittel festsetzen, vielleicht sogar noch einen kleinen Sprung nach oben machen.

Selbstvertrauen ja, Übermut auf keinen Fall

Und die letzten Auftritte der Geißböcke waren auch durchaus verheißungsvoll. Das souveräne 5:0 gegen Braunschweig, der verdiente 3:1-Erfolg über Schalke – der FC zeigte, dass er durchaus in der Liga angekommen ist, Tore schießen kann, das Wort Wiederaufstieg nicht grundsätzlich ein zu großes ist. Eigentlich könnte es also mit breiter Brust und aus voller Fahrt gegen Magdeburg geben. Aber eben nur eigentlich. Denn die Länderspielpause hat den FC ausgebremst. Der Stamm weilte mit den Nationalmannschaften in verschiedenen Teilen Europas, am Geißbockheim trainierte vornehmlich die zweite Garde. „Man kann sich ja nicht aussuchen, wann sie kommt und wie wir gerade drauf sind“, sagte der Trainer. „Jetzt gilt es, die Jungs, die heute das erste Mal wieder dabei sind, dort abzuholen, wo wir auf Schalke aufgehört haben.“

Und dafür hatte die Reise seiner Schützlinge auch etwas Gutes. Die Nationalspieler kehrten weitestgehend mit breiter Brust nach Köln zurück. „Selbstvertrauen kann ja nie genug sein. Übermut sollte nur nicht dazukommen. Der tut selten gut“ sagte Struber. „Es ist positiv, dass am Ende wieder viele Spieler auf internationaler Ebene Einsatzzeit bekommen haben. Das ist immer gut. Da lernt man immer dazu. Wir haben noch ein wenig Zeit, die Jungs für unsere Spielidee zu triggern.“ Zu triggern und auf Spur Magdeburg zu bringen. Denn die Kölner erwartet eine ganz andere Mannschaft als in der ersten Saisonphase. Bislang spielte der FC gegen Teams, die tief standen, den Kölnern den Ball überließen und auf Umschaltmomente lauerten. So auch gegen Ex-Coach Steffen Baumgart, der noch zu Kölner Zeiten versprach, nur einen Weg zu kennen. Baumgart hat beim HSV wohl noch einen weiteren kennengelernt.

Struber: „Da müssen wir auf dem Punkt sein“

Magdeburg ist dagegen ein Team, das ebenfalls das Spiel machen will. „Es ist eine Mannschaft, die sich extrem über Ballbesitz definiert. Das ist ihr Zugang zum erfolgreichen Spiel“, sagte Struber. Und dieser Zugang hat dem FCM bereits acht Punkte eingebracht. Magdeburg ist eine von fünf Mannschaften, die noch kein Spiel in dieser Liga verloren hat. Vor allem aufgrund der Offensivbewegungen. Neun Tore erzielte Magdeburg bereits in dieser Spielzeit, nur der FC und die SpVgg Greuther Fürth waren erfolgreicher. Ähnlich wie Köln kommen die Magdeburger immer wieder in die gegnerische Box, haben dort ihre Aktionen. Gerade Neuzugang Martijn Kaars ist im Sturm einer der Torgaranten. Der Niederländer kommt auf drei Tore sowie eine Vorlage. Zudem wird mit Baris Atik eine weitere Offensivkraft nach Verletzung zurückerwartet.

„Wir müssen in unserem Verhalten in der Defensive auf dem Punkt sein. Es wird ein Gegner, der uns viel in der Defensive abverlangen wird“, ahnt Struber. Dabei ist auch Magdeburg in jener Defensive alles andere als anfällig. Drei Gegentreffer hat das Team von Christian Titz in dieser Spielzeit erst kasssiert. Nur die Tor-Minimalisten Fortuna Düsseldorf (5:1) und Hannover 96 (3:1) stehen in der Abwehr noch stabiler. „Wir müssen wissen, wie und wann wir gemeinsam Bälle gewinnen“, gibt der Kölner Trainer deswegen auch vor. Und gleichzeitig auch den Grund, warum sich die Kölner am Samstag trotz des doch anderen Spiels sicher nicht verstecken müssen: „Es geht für uns mit unserer Qualität und unserer individuellen Stärke ganz klar darum, unserem Ziel näher zu kommen und das ist drei Punkte einzufahren.“


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Gerhard Struber auf der Pressekonferenz des 1. FC köln

Das sagte Struber auf der PK

FC im Free-TV

Bewegende Worte von Freunden und Weggefährten zum Abschied von Christoph Daum

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Bewegende Worte von Freunden und Weggefährten zum Abschied von Christoph Daum

Familie, Freunde, Weggefährten, aber auch Fans haben am Donnerstagnachmittag der Ende August verstorbenen Trainerlegende mit einer Trauerfeier im Kölner Stadion gedacht: Bewegende Worte zum Abschied von Christoph Daum.

Der Brings-Song „Die Liebe gewinnt“ setzte den passenden Schlussakkord zur Trauerfeier um Christoph Daum. Mehrere Tausend Fans, die Familie, Freunde, Weggefährten und Fußball-Deutschland hat der Trainerlegende noch einmal gedacht. Es gab bewegende Worte zum Abschied von Christoph Daum.

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Im Kölner Stadion, der einstigen Heimat des Trainers nahmen mehrere Tausend Menschen Abschied von Christoph Daum. Der 1. FC Köln, der VfB Stuttgart und Bayer Leverkusen hatten die Trauerfeier für den am 24. August im Alter von 70 Jahren an den Folgen einer schweren Krebserkrankung verstorbenen Trainer organisiert. Viel Prominenz war zum Abschied gekommen. Unter anderem sagten Rudi Völler, Michael Meier, Thomas Helmer, Simon Rolfes, Dragoslav Stepanovic, Patrick Helmes, Icke Häßler und Alexander Wehrle ihr persönliches „Mach et joot, Christoph“. Und einige Weggefährten fanden besonders persönliche Worte. Unter anderem Pierre Littbarski. „Ich habe gleich drei Menschen verloren: meinen Lieblingstrainer, einen außergewöhnlichen Menschen und einen Freund“, sagte die einstige FC-Legende. „Christoph, danke, dass ich in deinem Leben sein durfte. Ich hab dich lieb. Dankeschön.“

Meier ringt mit den Tränen

Auch die Worte des ehemaligen FC-Sportchefs Michael Meier gingen unter die Haut. „Christoph, du warst für den 1. FC Köln über Jahre ein würdiger Repräsentant, ebenso für die Stadt Köln. Du hast das Lebensgefühl in die Welt hinaus getragen. Ich bin stolz und dankbar, dass ich dein Freund sein durfte“, sagte Meier sichtbar gerührt und immer wieder mit den Tränen ringend. So erzählte der Manager, dass er Daum 1986 am Telefon zum Cheftrainer ernannte, dieser habe angesichts der großen Herausforderung aber nicht erschrocken gewirkt. „Und wer tapeziert jetzt mein Wohnzimmer zu Ende?“, habe Daum geantwortet.

Auch weitere Prominente sprachen über den Ex-Trainer. „Christoph hat sich trotz schwerer Krankheit nie unterkriegen lassen. Er war für viele eine Inspiration“, sagte Thomas Helmer, der die Trauerfeier moderierte. „Seine Einzigartigkeit öffnete ihm Herzen und Türen. Er war eine der schillerndsten Persönlichkeiten des deutschen Fußballs. Wir werden ihn nicht vergessen“, sagte zudem DFB-Präsident Bernd Neuendorf.

Die bewegende Trauerfeier wurde von diversen Musikstücken ind Video-Einspielern untermalt. Gerade die Bilder des ehemaligen Trainers rührten die Trauergäste. Unter anderem traten auch die Höhner mit dem Song „Echte Fründe“ auf. Als letzte Rednerin sprach die Nachbarin und gute Freundin der Familie Daum Katja Burkard – auch im Namen von Angelica Camm-Daum. „Bitte sag, wie dankbar und glücklich wir als Familie über die riesige Anteilnahme sind“, sagte Burkard. „Christoph hätte sich sehr über diese Veranstaltung hier gefreut. Mit Sicherheit hätte er sich auch sehr amüsiert und ein paar humorvolle Sprüche rausgelassen.“

Daum übernimmt als 32-Jähriger die Profis

Daum war viele Jahre für den 1. FC Köln tätig. Nach dem Ende seiner aktiven Karriere übernahm Daum die Kölner Amateure, wurde schließlich 1985 Co-Trainer der Profis und nur ein Jahr später Cheftrainer. Damals war der Trainer gerade einmal 32 Jahre alt. Daum führte den FC gleich zwei Mal zur Vize-Meisterschaft sowie ins UEFA-Cup-Halbfinale. Während der WM 1990 wurde der Trainer überraschend entlassen. Daum heuerte beim VfB Stuttgart an. Nur ein Jahr später wurde der Coach mit den Schwaben deutscher Meister. Nach Stationen über Beşiktaş Istanbul, Bayer Leverkusen, Austria Wien und Fenerbahçe Istanbul kehrte Daum 2006 für weitere drei Jahre zurück zum FC, führte die Geißböcke einmal mehr in die Bundeesliga. Es folgten weitere Engagements bei Eintracht Frankfurt, erneut in Istanbul, in Brügge, bei Bursaspor sowie als Nationalstrainer Rumäniens.

Bilder zur Trauerfeier von Christoph Daum


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Gerhard Struber auf der Pressekonferenz des 1. FC köln

Das sagte Struber auf der PK

FC im Free-TV

Gerhard Struber auf der PK: „Das hat mit Glück nichts zu tun“

Gerhard Struber auf der Pressekonferenz des 1. FC Köln
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Gerhard Struber auf der PK: „Das hat mit Glück nichts zu tun“

Am Samstag empfängt der 1. FC Köln im Kölner Stadion den 1. FC Magdeburg. Am Donnerstag äußerte sich der Trainer der Geißböcke: Das sagt Gerhard Struber auf der PK vor dem Spiel gegen den 1. FC Magdeburg zum Personal und dem kommenden Gegner.

Nach der Länderspielpause geht es nun in der Liga weiter für den 1. FC Köln: Das sagt Struber auf der PK vor dem Spiel gegen den 1. FC Magdeburg zum Personal und dem kommenden Gegner.

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Zwei Tage vor dem Spiel gegen den 1. FC Magdeburg hat FC-Trainer Gerhard Struber auch seine Nationalspieler wieder bei sich. „Die Nationalspieler sind alle verletzungsfrei zurück“, sagte der Coach am Donnerstag auf der Pressekonferenz vor der Begegnung. Noch immer sieht der 47-Jährige die Länderspielpause gespalten. „Man kann sich ja nicht aussuchen, wann sie kommt und wie wir gerade drauf sind“, so Struber. „Jetzt gilt es, die Jungs, die heute das erste Mal wieder dabei sind, dort abzuholen, wo wir auf Schalke aufgehört haben.“

Struber: „Er ist für uns ein wichtiger Teil, der zurückkehrt in die Startelf“

Auf Schalke hatten die Kölner mit einem guten Spiel und einem verdienten Sieg aufgehört. Dann kam die Länderspielpause und gleich acht Stammspieler verpassten nahezu sämtliche Trainingseinheiten. In Köln blieben von der möglichen Startelf Dejan Ljubicic, Linton Maina und Timo Hübers. Und genau die drei Spieler bekamen auch eine Art Einsatzgarantie. „Timo ist für uns ein Garant, was die Performance und Leistung angeht. Er ist für uns ein wichtiger Teil, der zurückkehrt in die Startelf“, sagte der Coach und fügte in Bezug auf die Offensive an. „Wir haben um die Position Zehn gleich mehrere Jungs, die in der Lage sind, zu liefern und zu investieren. Im Moment hat der Linton gute Spiele hinter sich gebracht.“

Struber: „Das ist ihr Zugang zum erfolgreichen Spiel“

Damit scheint es aktuell kein direktes Duell um die offensive Schaltzentrale mit Luca Waldschmidt zu geben. „Aber auch der Luca ist ein Garant, die Mannschaft zu unterstützten. Es ist nichts in Stein gemeißelt“, sagte der Coach, um sich dann doch irgendwie festzulegen. „Wir haben gesehen, wie sich Linton, aber auch Dejan Ljubicic in den letzten Wochen entwickelt haben. Dejo und Linton haben aktuell die Nase vorne.“ Gerade die Offensive überzeugte in den vergangenen Wochen, erzielten wieder Tore. „Das hat nichts mit Glück zu tun. Wir kommen fantastisch in die Zonen rein, in die man kommen muss, um Tore zu schießen“, so Struber.

Gegen Magdeburg wird den FC aber möglicherweise ein anderes Spiel erwarten. Magdeburg wird sich nicht hinten rein stellen, selbst das Spiel machen wollen. „Wir müssen in unserem Verhalten in der Defensive auf dem Punkt sein. Wir müssen wissen, wie und wann wir gemeinsam Bälle gewinnen. Es wird ein Gegner, der uns viel in der Defensive abverlangen wird“, sagte Struber. „Es ist eine Mannschaft, die sich extrem über Ballbesitz definiert. Das ist ihr Zugang zum erfolgreichen Spiel.“ Das will der Trainer um jeden Preis unterbinden und gibt die Marschroute vor. „Es geht für uns mit unserer Qualität und unserer individuellen Stärke darum, unserem Ziel näher zu kommen und das ist: drei Punkte einzufahren.“

Personell kann der FC nahezu aus dem Vollen schöpfen. Für die Rückkehrer kommt ein Einsatz zu früh.


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Julian Pauli vom 1. FC Köln

FC im Free-TV

Trauerfeier im Livestream

Einsatzzeit ja, Trainingsabläufe nein – eine optimale Vorbereitung sieht anders aus

Gerhard Struber beim Training des 1. FC Köln
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Einsatzzeit ja, Trainingsabläufe nein – eine optimale Vorbereitung sieht anders aus

Gleich neun FC-Profis waren mit diversen Nationalmannschaften auf Länderspielreise, darunter acht Spieler, die am Samstag durchaus in der Startelf zu erwarten sind. Sieben Stammspieler kommen so bis zum Duell gegen den 1. FC Magdeburg nur noch auf zwei Einheiten beim 1. FC Köln: Eine optimale Vorbereitung sieht anders aus.

Mit breiter Brust kehren vor allem die DFB-Nachwuchskräfte von ihren Einsätzen von der Nationalmannschaft heim. Für die Profis eine gute Erfahrung, verbunden mit viel Einsatzzeit. Nicht so gut für den 1. FC Köln: Eine optimale Vorbereitung sieht anders aus.

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Nachdem Mathias Olesen am Dienstag pünktlich zum Vorbereitungsauftakt auf die Begegnung gegen den 1. FC Magdeburg am Samstagabend wieder ans Geißbockheim zurückgekehrt war, folgte am Mittwoch Leart Pacarada. Am Donnerstag werden dann auch mit Damion Downs, Julian Pauli, Tim Lemperle, Jonas Urbig, Jan Thielmann und Eric Martel die sechs Nachwuchsspieler der DFB-Auswahl zurückkehren sowie Denis Huseinbasic, der mit Bosnien-Herzegowina in der Nations League antrat. Damit steigen sieben Spieler wieder ins Kölner Training ein, mit denen Gerhard Struber nun gut zehn Tage nicht arbeiten konnte. Zwar gab es für viele Nationalspieler persönliche Erfolge, sie erzielten Tore, bereiteten Treffer vor oder gaben ihr Debüt, doch der Kölner Coach sah die Reise gespalten. Gerade aufgrund der mangelnden Trainingseinheiten.

Nur noch zwei Einheiten mit dem gesamten Team

Auf der einen Seite sei die Erfahrung der Länderspiele eine Win-Win-Situation für alle Parteien, mannschaftsdienliche Trainingseinheiten seien auf der anderen Seite so aber nur schwer möglich, so der Tenor. Statt Martel, Lemperle und Co. trainierten zahlreiche Youngster mit den Profis, füllten den Trainingsplatz auf. Tatsächlich werden gerade die DFB-Nachwuchsspieler mit breiter Brust zurück nach Köln kommen. Lemperle und Martel erzielten jeweils ihr zweites Tor für die U21, Thielmann bereitete eins vor, alle vier kamen auf Einsatzzeit und fuhren Kantersiege ein. Auch für Downs und Pauli gab es Siege, während sich die Erfolge bei Olesen, Pacarada und auch Huseinbasic in Grenzen hielten, mal abgesehen vom tollen Steckpass des Mittelfeldspielers, den Ermedin Demirovic locker einnetzte.

Köln dürfte die Liste anführen

Und doch wird Struber alles andere als glücklich über die lange Abwesenheit seiner Akteure gewesen sein. Denn de facto fehlten acht Stammspieler, acht Leistungsträger. Aus der ersten Garde waren einzig Timo Hübers, Dejan Ljubicic und Linton Maina bei den Trainingseinheiten anwesend. Spielzüge, taktische Vorgaben oder Systeme nur schwer einstudierbar. Nun bleiben nur noch zwei Einheiten mit dem gesamten Team. Ein Los, mit dem in diesem Ausmaß normalerweise ganz andere Mannschaften klar kommen müssen. Auch Hertha BSC mit unter anderem den Dárdai-Brüdern, Fortuna Düsseldorf mit den isländischen Neuzugängen oder der HSV mit Immanuel Pherai stellten gleich eine Vielzahl an Profis für die A- oder U-Nationalmannschaften ab. Der FC dürfte mit neun Abstellungen, davon acht Startelf-Kandidaten, die Liste der 2. Bundesliga aber anführen.

In der letzten Länderspielpause während der Saison 23/24 waren nur vier Kölner Spieler mit der Nationalmannschaft unterwegs, der Rest der Mannschaft weilte im März im Kurz-Trainingslager in Spanien – zumindest ein Großteil. Damals waren Martel und Huseinbasic Stammspieler. Jan Thielmann stand nach seiner Rotsperre vor der Findung der Rechtsverteidigerrolle. Auch der 1. FC Magdeburg schickte in der vergangenen Woche vier Spieler auf Länderspielreise. Stammverteidiger Eldin Dzogovic war gemeinsam mit Olesen für Luxemburg unterwegs. Die weiteste Reise dürfte Linksverteidiger Lubambo Musonda auf sich genommen haben. Der Routinier spielte mit Sambia in der Africa-Cup-Quali gegen die Elfenbeinküste und Sierra Leone. Die beiden Ergänzungsspieler Livan Burcu und Andi Hoti waren mit den U21-Teams der Türkei sowie des Kosovo unterwegs.

Ob die Einsatzzeit in den Naitonalmannschaft eher beflügelnd oder für die Abläufe kontraprodutkiv war, wird sich wohl erst am Samstagabend zeigen.


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Julian Pauli vom 1. FC Köln

Leihrückkehrer und Youngster – Wie mutig ist der FC?

Max Finkgräfe vom 1. FC Köln

Zeitplan bei den Verletzten

Finkgräfe, Kainz, Kilian, Uth – So ist der Zeitplan bei den Verletzten

Luca Kilian und Florian Kainz beim Training
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Finkgräfe, Kainz, Kilian, Uth – So ist der Zeitplan bei den Verletzten

Luca Kilian und Florian Kainz arbeiteten mit Leif Frach an ihrer Rückkehr, Max Finkgräfe absolvierte wieder Teile des Mannschaftstrainings. Das Lazarett könnte sich schon bald lichten, allerdings ist auch noch Geduld gefragt beim 1. FC Köln: So ist der Stand bei den Verletzten.

Max Finkgräfe hatte sichtlich Spaß an der Rückkehr zur Mannschaft, auch Luca Kilian und Florian Kainz kehrten offensichtlich glücklich zurück auf das Trainingsgelände. Doch noch ist Geduld gefragt beim 1. FC Köln: So ist der Stand bei den Verletzten.

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Das Bild auf dem Trainingsplatz wird die anwesenden Fans gefreut haben. Max Finkgräfe trainierte Teile der Einheiten mit der Mannschaft, Florian Kainz und Luca Kilian mit Athletiktrainer Leif Frach, vor allem aber dem Ball etwas abseits. Damit standen drei der Kölner Langzeitverletzten nach doch langer Leidenszeit wieder auf dem Platz – das Lazarett lichtet sich ganz langsam. Denn auch wenn die Spieler wieder auf dem Rasen trainierten, das „Grün wieder unter den Füßen“ hatten, wie Luca Kilian sagte, mit viel Einsatzzeit ist kurzfristig nicht zu rechnen. Am ehesten noch bei Max Finkgräfe. Der Linksverteidiger hatte sich im Testspiel gegen St. Truiden bekanntlich das Innenband verletzt. Die Ausfall-Prognose von Christian Keller lautete um die acht Wochen. Und tatsächlich deutet sich nach knapp zwei Monaten die Rückkehr an.

Finkgräfe vor Comeback im September

Gegen den 1. FC Magdeburg wird der 20-Jährige sicher noch nicht zum Einsatz kommen. Nach der langen Ausfallzeit wird Finkgräfe erst langsam an die Mannschaft herangeführt werden. Und auch dann wird es wohl erst einmal das Duell mit Leart Pacarada geben, bei dem der Routinier aktuell aufgrund der Eingespieltheit die Nase vorne haben dürfte. Möglicherweise gibt es dennoch schon gegen Fortuna Düsseldorf am 6. Spieltag das Joker-Comeback, wahrscheinlich aber eher Richtung Karlsruhe Ende September. „Wir wollen auch nicht zu früh einsteigen, dass er einen Rückschlag erleidet“, sagte Trainer Gerhard Struber. So weit ist Florian Kainz noch nicht. Auch der Ex-Kapitän verletzte sich in der Vorbereitung. Kainz riss sich das Außenband. Sportdirektor Christian Keller erklärte zuletzt, dass Kainz im Oktober wieder ins Mannschaftstraining einsteigen kann.

Auch der Österreicher wird wohl einige Zeit brauchen, um auch wieder zu spielen. Die Aufgabe wird nicht leicht. Denn neben der Binde hat Kainz auch seinen Stammplatz verloren. Und das in der aktuellen Formation an Linton Maina, der seine Sache bislang sehr gut macht. Für Struber gibt es bei sechs Scorerpunkten (3 Tore, 3 Vorlagen) keinen Grund, umzustellen. Luca Kilian hat bereits einen genauen Zeitplan im Kopf. „Mannschaftstraining Anfang November“, sagte der Innenverteidiger, schob dann aber hinterher: „Wenn es geht.“ Die Sorge ist nach dem Kreuzbandriss im März berechtigt. Ohnehin rechnet der Abwehrspieler nicht damit, in diesem Jahr noch einmal in einem Ligaspiel auf dem Platz zu stehen. „Das ist erst nach der Winterpause realistisch. Alles was eher geht, ist super“, so Kilian.

Wie geht es weiter mit Mark Uth?

Das Sorgenkind bleibt Mark Uth. Der Offensivspieler hatte sich im Duell gegen Elversberg am 10. August eine Adduktoren-Zerrung zugezogen. „Sieben bis zehn Tage“ würde der gebürtige Kölner ausfallen, hieß es damals. Das ist nun mehr als einen Monat her und von Uth ist auf dem Trainingsplatz nichts zu sehen. Zuletzt sollte der Offensivspieler vor dem Schalke-Spiel ins Mannschaftstraining einsteigen, auch das blieb aus. Uth spüre die Stelle bei Belastung noch. Auf dem Mitgliederstammtisch vergangene Woche erklärte Keller, dass man Sorge vor einer Folgeverletzung hatte und den Angreifer deswegen noch nicht ins Mannschaftstraining geschickt hat. Am Mittwoch trainierte Uth im Reha-Bereich. Jacob Christensen wird nach seinem Kreuzbandriss im Sommer noch Monate ausfallen. Vor kommenden Frühling wird der Däne wohl nicht ins Mannschaftstraining eingreifen können.


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Julian Pauli vom 1. FC Köln

FC-Profis in Länderspielen

Keine Chance gegen Thielmann

Luca Kilian setzt sich Zeitpunkt für das Comeback – „Alles was eher geht, ist super“

Luca Kilian im Trikot des 1. FC Köln
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Luca Kilian setzt sich Zeitpunkt für das Comeback – „Alles was eher geht, ist super“

Luca Kilian trainierte am Mittwoch erstmals nach seinem Kreuzbandriss wieder auf dem Trainingsplatz. Der Innenverteidiger arbeitet hart an seiner Rückkehr beim 1. FC Köln: Das sagt Luca Kilian zum Comeback und der Leidenszeit.

Fast sechs Monate nach seinem Kreuzbandriss kehrte der Innenverteidiger am Mittwoch wieder auf den Trainingsplatz zurück und arbeitete auch erstmals wieder mit dem Ball. Schon bald will er wieder auflaufen für den 1. FC Köln: Das sagt Luca Kilian zum Comeback und der Leidenszeit.

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Die Niederlage war besonders bitter. Auch, weil Luca Kilian mal wieder die Chance erhielt, sich von Beginn an zu beweisen. Doch als der Innenverteidiger Mitte März vom Platz schlich, stand dort an der Anzeigetafel des Kölner Stadions ein 1:5 – fünf Gegentore sind nicht gerade ein Beleg für einen überzeugenden Auftritt eines Abwehrspielers. Doch fünf Gegentore sind wohl auch nichts im Vergleich zu dem Schock, den Kilian nur wenige Tage später erlitt. Kreuzbandriss, die wohl heftigste Sportverletzung eine Fußballers. Zumindest eine, die besonders langwierig ist. Am Mittwoch kehrte der Innenverteidiger wieder auf den Platz am Geißbockheim zurück. „Es macht Spaß, wieder das Grün unter den Füßen zu haben“, sagte Kilian, der zwar noch nicht mit der Mannschaft trainierte, aber wieder am Ball. „Das hat sich gar nicht so schlecht angefühlt.“

Kilian: „Man sieht eine klare Idee“

Hinter dem Innenverteidiger liegt eine durchwachsene Zeit. Eine Zeit, geprägt von Verletzungen. Bei Mainz mehr oder minder ausgemustert, kam Kilian 2021 zum FC und wurde unter seinem Ex-Trainer Steffen Baumgart Stammspieler. In der Folgesaison wollte es nicht mehr so rund laufen. Gleich zwei Mal sah Kilian die Ampelkarte, verschuldete somit wohl auch eine bittere 0:5-Klatsche gegen seinen Ex-Verein Mainz und zog sich Anfang 2023 dann auch noch einen Muskelbündelriss zu. So wirklich Fuß fasste der Abwehrspieler nicht mehr, kam nur noch sporadisch zu Startelf-Einsätzen. Anfang dieses Jahres stand Kilian gleich vier Mal in der Startelf, um sich dann im Training das Kreuzband zu reißen. „Die ersten drei, vier Monate ging es erstaunlich gut. Dann kam ein kleiner Knick“, sagt der 25-Jährige. „Ich habe das aber alles gut überstanden. Es war auch eine lehrreiche Zeit.“

Und doch soll diese möglichst bald enden. Anfang November will der Abwehrspieler wieder ins Mannschaftstraining einsteigen, nach der Winterpause auch wieder spielen. „Alles, was vorher kommt, ist super“, sagt Kilian, der aber wohl voll im Zeitplan liegt. „Ich bin schmerzfrei, hab keine Probleme, hatte keine Rückschläge. Ich hoffe, es läuft die kommenden Wochen auch so weiter.“ Doch die Mannschaft hat sich verändert, das Spiel unter Gerhard Struber hat sich im Vergleich zu seinem einstigen Mentor Baumgart verändert. „Es hat mir schon sehr gut gefallen, man sieht eine klare Idee“, sagt Kilian, der sich aber einem anderen Konkurrenzkampf ausgesetzt sieht. Jeff Chabot spielt mittlerweile in Stuttgart, nun wird sich der Innenverteidiger mit Julian Pauli oder Elias Bakatukanda messen.

Eine besondere Motivation sei das nicht. „Meine Motivation ist jetzt erst einmal, dass ich zurückkomme und mir selbst beweise, dass ich wieder zu 100 Prozent da bin“, sagt der 25-Jährige. „Das ist Konkurrenzkampf und der ist in diesem Geschäft dann normal.“


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Julian Pauli vom 1. FC Köln

Nationalspieler im Einsatz

Said El Mala

Doppelpack von El Mala

Max Finkgräfe zurück im Mannschaftstraining

Max Finkgräfe trainiert wieder mit der Mannschaft
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Max Finkgräfe zurück im Mannschaftstraining

Der Trainingsplatz am Geißbockheim füllt sich so langsam wieder. Nach Mathias Olesen ist auch Leart Pacarada von der Länderspielreise zurück. Eine weitere erfreuliche Nachricht beim 1. FC Köln: Max Finkgräfe ist zurück im Mannschaftstraining.

Gerhard Struber kann in dieser Woche nach und nach weitere Spieler beim Training zurückheißen. Neben Leart Pacarada betrat noch ein weiterer Spieler den Trainingsplatz des 1. FC Köln: Max Finkgräfe ist zurück im Mannschaftstraining. Der Youngster absolvierte Teile der Einheit.

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Noch sieben Nationalspieler und gleichzeitig auch Leistungsträger des 1. FC Köln fehlten am Mittwoch bei der Vormittagseinheit der Geißböcke. Eric Martel, Jan Thielmann, Tim Lemperle, Jonas Urbig, Damion Downs und Julian Pauli sowie A-Nationalspieler Denis Huseinbasic werden im Laufe des Tages zurückerwartet. Und doch wird die Trainingsgruppe um Trainer Gerhard Struber stetig größer. Am Mittwoch kehrte auch Leart Pacarada wieder zurück von der Länderspielreise mit dem Kosovo. Der Linksverteidiger setzte die zweite Begegnung seines Heimatlandes aus, wird aber am Samstagabend gegen den 1. FC Magdeburg mit großer Wahrscheinlichkeit in der Startelf stehen. Denn große Konkurrenz hat der Linksverteidiger auf seiner Position nicht. Noch nicht.

Auch Kainz und Kilian wieder auf dem Platz

Denn am Mittwoch stieg noch ein weiterer Spielers in Mannschaftstraining ein. Max Finkgräfe trainierte wieder Teile der Einheit mit dem Team. Der Youngster hatte sich in der vergangenen Saison in den Fokus gespielt, war ein absoluter Leistungsträger und schien dementsprechend gesetzt für die neue Spielzeit. Die Innenbandverletzung im Vorbereitungsspiel gegen St. Truiden warf den Youngster zurück. Pacarada, der einst seinen Platz an Finkgräfe verlor, wurde zum Stammspieler. Nun kehrt Finkgräfe ins Mannschafttraining zurück und erhöht damit den Druck auf Pacarada. „Das ist die Geschichte des Fußballs. Der eine verletzt sich, der andere bekommt die Chance und dann wieder umgekehrt“, sagte Pacarada nach dem Braunschweig-Spiel. „Für mich geht es darum, in Form zu kommen und zu zeigen, was ich drauf habe.“

Nun geht es auch für Finkgräfe darum, in Form zu kommen. Auf dem Platz trainierten auch Luca Kilian und Florian Kainz wieder. Allerdings mit Athletiktrainer Leif Frach individuell, aber mit Ball. Kainz hatte sich die Außenbänder im Sprunggelenk gerissen und wird wohl noch ein wenig brauchen. Mit einer Rückkehr in den Wettbewerb wird bei Kilian nicht in diesem Jahr gerechnet. Mark Uth und Jacob Christensen trainierten im Reha-Bereich.


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Julian Pauli vom 1. FC Köln

Nationalspieler überzeugen

Eric Martel vom 1. FC Köln

Martel und Lemperle treffen bei der U21

Doppelpack für den DFB – Said El Mala sammelt weitere Argumente

Said El Mala spielt bald für den 1. FC Köln
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Doppelpack für den DFB – Said El Mala sammelt weitere Argumente

Der Offensivspieler wird spätestens im kommenden Sommer zum FC wechseln. Vielleicht doch schon früher? Said El Mala sammelt gerade viele Argumente für einen Winter-Wechsel. Nun auch beim deutschen Nachwuchs.

Eingetütet ist der Wechsel bereits, eigentlich ist er auch schon Spieler vom 1. FC Köln, ist aber an seinen Heimatverein, Viktoria Köln, zurückverliehen. Das könnte sich schon bald ändern. Said El Mala sammelt gerade viele Argumente für einen Winter-Wechsel zu den Geißböcken.

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Mit dem beeindruckenden 10:1 über Estland hat die U21 des DFB einen großen Schritt Richtung Europameisterschaft in der Slowakei gemacht. Vor den beiden abschließenden Quali-Spielen hat Deutschland vier Punkte Vorsprung auf Polen, spielt aber auch noch gegen den Verfolger. Besonders erfreulich waren aus Kölner Sicht die Treffer von Eric Martel und Stürmer Tim Lemperle, der damit weitere Pluspunkte für seine ohnehin schon gute Position gesammelt hat. Lemperle ist beim FC unumstritten. Ob im Winter ein Stürmer nachverpflichtet wird, hängt wohl auch von der Entwicklung des Eigengewächses sowie von der Formkurve von Damion Downs ab. Und die Kölner haben noch einen weiteren Stürmer in der Hinterhand, der sich in Topform befindet und ab dem Winter für den FC spielen könnte.

Doppelpack gegen England

Der FC verpflichtete im Sommer Said El Mala von Viktoria Köln, verlieh den Offensivspieler aber umgehend wieder an den Stadtrivalen. Denn die Kölner dürfen bekanntlich erst im Winter Spieler registrieren. El Mala ist tatsächlich ein Kandidat, den der FC im Winter ans Geißbockheim holen könnten. Eine entsprechende Klausel soll im Vertrag verankert sein, falls sich der Stürmer dementsprechend entwickelt. Und ganz offensichtlich geht es genau in diese Richtung. Bei der Viktoria ist El Mala, dessen Bruder Malek ebenfalls vom FC unter Vertrag genommen worden ist, Stammspieler und erzielte in der 3. Liga auch schon zwei Treffer. Gegen Mannheim und 1860 war der 18-Jährige erfolgreich. Und nun auch in der Nationalmannschaft.

Der jüngere der beiden El-Mala-Brüder debütierte gegen Italien nicht nur unter Bundestrainer Hanno Balitsch in der U19, er brachte die DFB-Kicker beim U19-Einsatz gegen England mit einem Doppelpack auf die Erfolgsspur. Beim 3:2-Erfolg der deutschen Auswahl erzielte der Angreifer die Tore zum 2:1 und 3:1. El Mala wird damit auf jeden Fall schon im Winter interessant, es sei den die FC-Bosse entscheiden sich für weitere Spielzeit beim Drittligisten. Zur Viktoria war der Offensivspieler im Sommer 2023 aus Meerbusch gewechselt, in der Jugend hatte El Mala auch bei Borussia Mönchengladbach gespielt. In der vergangenen Saisonspielte der Angreifer zehn Mal in Liga drei. Fayssal Harchaoui spielte gegen die Three Lions ebenfalls, sogar 90 Minuten bei seinem Debüt, nachdem er gegen Italien noch auf der Bank gesessen hatte.

Pawlak mit Sieg und Niederlage

Für Rijad Samjic ist der Traum von der EM-Quali mit der U21 von Bosnien-Herzegowina ausgeträumt. Mit drei Zählern besteht keine Chance mehr, an dem Turnier teilzunehmen. Für den Youngster der Kölner verlief die Länderspielreise eher enttäuschend. Im Juni hatte der Abwehrspieler sein Debüt gefeiert und das von Beginn an. Nun kam der Abwehrspieler gegen Österreich gar nicht zum Einsatz und spielte gegen Frankreich nur eine gute Minute. Beide Spiele gingen verloren. Alessandro Blazic feierte derweil sein U19-Debüt für Slowenien, der Keeper stand beim 1:1 gegen Irland im Kasten. Für Kölns Ex-Trainer André Pawlak gab es zum Debüt als Bundestrainer der U16 einen Sieg und eine deutliche Niederlage gegen Österreich. Am vergangenen Donnerstag setzte sich die U16 3:2 durch, am Sonntag folgte eine 1:5-Klatsche. Brian Adoga und Jan Colles feierten jeweils ihr Debüt in der U16.


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Julian Pauli vom 1. FC Köln

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