Zwischen Pokal-Blamage und Aufstieg – Spiele gegen Magdeburg

Rafael Czichos im Duell des 1. FC Köln gegen den 1. FC Magdeburg
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Zwischen Pokal-Blamage und Aufstieg – Spiele gegen Magdeburg

Erst drei Mal standen sich der 1. FC Köln und der 1. FC Magdeburg in Pflichtspielen gegenüber. Die Ergebnisse könnten nicht unterschiedlicher sein. Der FC gegen Magdeburg zwischen Pokal-Blamage und Aufstieg.

Obwohl am Samstagabend zwei Traditionsvereine in Köln aufeinander treffen, kommt es erst zum vierten Mal zu der Begegnung zwischen Köln und dem FCM. Die Erfahrungen sind höchst unterschiedlich: Der FC gegen Magdeburg zwischen Pokal-Blamage und Aufstieg.

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Eigentlich lief der Saisonstart gar nicht so verkehrt. Der FC hatte zwar gegen den späteren Fast-Meister Schalke 04 eine 1:2-Niederlage kassiert, anschließend allerdings Eintracht Frankfurt mit einem lockeren 4:1 von der Platte geputzt. Die Brust dürfte also eigentlich breit gewesen sein, als die Mannschaft von Ewald Lienen in der 1. Runde des Pokals zum Oberligisten nach Magdeburg fuhr. Möglicherweise war sie auch einfach zu breit. Denn der FC trat in der Begegnung gegen den Underdog erstaunlich schwach auf. Möglicherweise ein wenig überheblich. Der Oberligist war von Beginn an die bessere Mannschaft, ging durch Armando Zani nach drei Minuten in Führung, Matthias Scherz glich aus (11.), bevor Dirk Hannemann (13.) und Pavlo Papic (49., 55.) die Weichen auf Überraschungscoup stellten. Zwar verkürzte Christian Springer noch einmal (62.), aber Adolphus Ofodile machte die Blamage der Kölner perfekt (86.).

Größte Blamage im DFB-Pokal

Bis heute ist die Begegnung vor 8000 Zuschauern im Ernst-Grube-Stadion eine der größten Pokal-Blamagen des 1. FC Köln. Zwar schieden die Kölner auch später noch gegen unterklassige Teams aus, aber nicht so deutlich und sicher nicht in der Höhe so verdient wie an jenem Nachmittag in Magdeburg. Ein schwacher Trost für die Mannschaft um Dirk Lottner, Matthias Scherz und Christian Timm – Magdeburg entwickelte sich zu einer Art Pokalschreck. Der Oberligist warf in der 2. Runde den FC Bayern München nach Elfmeterschießen raus und setzte sich dann auch im Viertelfinale gegen den Karlsruher SC durch. In der Runde der letzten Acht war dann Schluss. Der FC Schalke war eine kleine Nummer zu groß. Gewann 1:0 durch einen Treffer von Jörg Böhme.

Der eine steigt auf, der andere ab

Für ein weiteres Pflichtspiel der beiden Teams brauchte es fast zwei Jahrzehnte. Knapp 19 Jahre nach dem Pokal-Aus reisten die Kölner erneut nach Magdeburg. Allerdings mit deutlich besserer Laune. Denn für die Geißböcke ging es in der MDCC-Arena nicht mehr um besonders viel. Köln, das unter anderem mit Florian Kainz und Thomas Kessler auflief, stand an diesem 34. Spieltag der Saison 2018/19 nicht nur als Aufsteiger in die Bundesliga, sondern auch als Zweitligameister fest. Auch der 1. FC Magdeburg konnte sein Schicksal nicht mehr verhindern. Der Europapokalsieger von 1974 hatte im Abstiegskampf das Nachsehen stand als Absteiger fest. Simon Terodde brachte den FC in Führung, nach dem Wechsel glich Felix Lohkemper aus. Es blieb beim 1:1. Im Hinspiel hatte sich der FC nach Toren von Jhon Córdoba, Dominick Drexler und Terodde 3:0 durchgesetzt.

Am Samstagabend ist die Favoritenrolle schwer auszumachen. Der FC trifft immerhin auf den Tabellenvierten der Liga. Magdeburg spielt bislang eine sehr überzeugende Saison.


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Julian Pauli vom 1. FC Köln

Leihrückkehrer und Youngster – Wie mutig ist der FC?

Keine Chance gegen Thielmann

Debütanten, Vorbereiter, Torschützen – Starke Bilanz der Kölner Nationalspieler

Jan Thielmann bei der U21
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Debütanten, Vorbereiter, Torschützen – Starke Bilanz der Kölner Nationalspieler

FC-Trainer Gerhard Struber wird zufrieden mit der Länderspielpause sein. Seine Nationalspieler kehren offensichtlich gesund zurück, alle Spieler sammelten Einsatzzeit und einige feierten auch ihre persönlichen Erfolge. So schlugen sich die Nationalspieler des 1. FC Köln.

Neun Nationalspieler, neun Spieler mit Einsatzzeit, drei Debütanten, vier Scorer, zwei Torschützen – So schlugen sich die Nationalspieler des 1. FC Köln.

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Gerhard Struber war ein wenig zwiegespalten, wie er die Länderspielreisen seiner Spieler denn so fände. „Auf der einen Seite ist das sehr positiv, wenn wir viele Nationalspieler entwickeln. Das ist ja auch ein Ziel, wenn man hier mit so vielen jungen Spielern arbeitet“, sagte der Coach vor knapp zehn Tagen. „Das ist sehr positiv, da wir dadurch auch nochmal realisieren, dass wir Qualität in unseren Reihen haben. Gleichzeitig ist das aber auch ein Nachteil, dass man in den Trainings dann individuell nichts machen kann.“ So befand sich nahezu seine gesamte Stammmannschaft auf Reisen. Einzig die Leistungsträger Linton Maina, Dejan Ljubicic und Timo Hübers waren in Köln geblieben und trainierten mit der Mannschaft. Beim Turnier in Bonn am vergangenen Donnerstag durfte sich somit die B-Mannschaft sowie einige Junioren zeigen.

Deutsche Nachwuchsspieler überzeugen

Wirklich glücklich waren die Kölner Verantwortlichen nicht. Doch Struber erkannte an der Länderspielpause dann doch etwas Positives. „Wir nehmen das gerne mit und freuen uns, wenn diese Spieler dann in der Nationalmannschaft auch Spielzeit bekommen, wenn sie dort leisten und auch international Erfahrungen sammeln können“, so Struber. „Das ist nochmal ein anderer Wettbewerb. Da sind wir dann in einer Win-Win-Situation.“ Tatsächlich hat der Trainer nun doch allen Grund glücklich zu sein. Denn so wie es aussieht kehren alle Akteure gesund von den Länderspielen heim und zudem haben auch alle die erhoffte Einsatzzeit erhalten. Der eine mehr, der andere weniger. Der eine glänzte ein wenig mehr, der andere ein bisschen weniger.

Gerade die deutschen Nachwuchs-Nationalspieler konnten besonders viel Selbstvertrauen sammeln. Damion Downs und Julian Pauli kamen bei der U20 zu ihren Debütspielen, standen im zweiten Duell auch jeweils in der Startelf. Die Begegnungen gegen Rumänien (3:2) und Italien (3:0) gingen auch beide an die deutsche Auswahl. Die deutsche U21 kehrt sogar mit zwei Kantersiegen von der Länderspielreise zurück. Dem 5:1-Erfolg über Israel am vergangenen Mittwoch folgte am Dienstag das 10:1 gegen Estland. Kein Wunder bei 15 Toren: Alle drei Kölner Feldspieler sammelten ihre Scorerpunkte. Martel legte ein Tor auf und erzielte eins selbst, Thielmann bereitete ebenfalls einen Treffer vor und Lemperle erzielte das 9:1 gegen die Esten. Zudem stand Jonas Urbig in beiden Begegnungen im Tor.

A-Nationalspieler mit durchwachsenen Ergebnissen

Zwar sammelte auch Mathias Olesen viel Einsatzzeit, wirklich positiv verlief die Länderspielreise für den in Kopenhagen geborenen Luxemburger aber nicht. Nach der 0:2-Niederlage in Belfast am Donnerstag kassierte die Mannschaft von Luc Holtz gegen Weißrussland eine 0:1-Pleite. Leart Pacarada kehrt zwar mit einem Sieg und einer Niederlage von den Spielen mit dem Kosovo zurück. Bei der 0:3-Pleite gegen Rumänien stand der Linksverteidiger in der Anfangsformation, beim 4:0-Erfolg über Zypern wurde Pacarada nicht eingewechselt. Denis Huseinbasic legte bei der 2:5-Niederlage von Bosnien-Herzegowina gegen die Niederlande den zwischenzeitlichen Ausgleich auf. Am Dienstag wurde der Mittelfeldspieler gegen Ungarn eingewechselt, einen großen Effekt hatte Huseinbasic beim 0:0 nicht.

Dennoch fällt das Fazit für Gerhard Struber insgesamt sicher positiv aus. Vor allem, weil es keine Verletzten gab. Denn auf den ersten Anzug kann der Trainer ganz sicher nicht verzichten.

Leart Pacarada
Kosovo

28 Länderspiele
1 Tore

Mathias Olesen vom 1. FC Köln

Mathias Olesen
Luxemburg

22 Länderspiele
1 Tore

Denis Huseinbasic vom 1. FC Köln

Denis Huseinbasic
Bosnien-Herzegowina

3 Länderspiele
– Tore

Eric Martel vom 1. FC Köln

Eric Martel
U21 DFB

18 Länderspiele
2 Tore

Jan Thielmann vom 1. FC Köln

Jan Thielmann
U21 DFB

12 Länderspiele
1 Tore

Jonas Urbig
U21 DFB

5 Länderspiele
– Tore

Tim Lemperle
U21 DFB

8 Länderspiele
2 Tore

Damion Downs kommt beim 1. FC Köln noch nicht in Fahrt.

Damion Downs
U20 DFB

2 Länderspiele
– Tore

Julian Pauli vom 1. FC Köln bei seinem Profi-Debüt

Julian Pauli
U20 DFB

2 Länderspiele
– Tore


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Julian Pauli vom 1. FC Köln

Leihrückkehrer und Youngster – Wie mutig ist der FC?

Keine Chance gegen Thielmann

Martel und Lemperle treffen bei Kantersieg der U21 – auch künftiges FC-Talent spielt

Eric Martel trifft für die U21
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Martel und Lemperle treffen bei Kantersieg der U21 – auch künftiges FC-Talent spielt

Die deutsche U21 hat einen großen Schritt Richtung Europameisterschaft gemacht. Die DFB-Auswahl setzt sich gegen Estland souverän durch. Eric Martel und Tim Lemperle treffen bei Kantersieg der U21. Bei Estland spielte das künftige FC-Talent Patrik Kristal.

Die DFB-Elf kann das Ticket für die U21-Europameisterschaft so gut wie buchen. Die deutsche U21 setzte sich gegen Estland 10:1 durch. Gut für den 1. FC Köln: Eric Martel und Tim Lemperle treffen bei dem Kantersieg der deutschen U21. Auch Jan Thielmann und Jonas Urbig kamen zum Einsatz.

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So ganz machte Eric Martel sein Versprechen nicht wahr. Der Kapitän der U21 hatte am Montag im Vorlauf des Länderspiels gegen Estland gesagt, er wolle auch mal einen Ball ins Tor „schädeln“. Zwar erzielte der Kölner Sechser sein zweites Tor für den deutschen Nachwuchs, allerdings war der Treffer nur so halb „geschädelt“. Beim Kantersieg gegen Estland wartete Martel am zweiten Pfosten nach einer Flanke des starken Rocco Reitz. Der FC-Profi stieg perfekt hoch und brachte die Kugel auch gezielt aufs Tor, doch Keeper Kaur Kivila parierte, den Nachschuss verwertete Martel souverän. Zu diesem Zeitpunkt führte die DFB-Auswahl bereits deutlich. Antonio Di Salvo hatte nahezu dieselbe Aufstellung wie schon beim 5:1-Erfolg über Israel gewählt, also mit dem „Kölner Block“, Martel, Jonas Urbig und Jan Thielmann.

Thielmann übernimmt die Binde

Und wie auch gegen Israel bekam der Kölner Keeper so gut wie gar nichts zu tun. Und das, weil Deutschland von Beginn an dominierte, drückte und sich zahlreiche Chancen herausspielte. Nicolo Tresoldi und Merlin Röhl vergaben früh die ersten Möglichkeiten. Ein Elfmeter leitete dann den Torreigen ein. Nick Woltemade wurde in der Box gelegt. Der Angreifer des VfB Stuttgart trat selbst an: 1:0. Nach einer starken Flanke von Röhl stand Tresoldi richtig und war dieses Mal treffsicherer. Woltemade steckte durch auf Karim Adeyemi, der dritte Treffer. Dann kam der Auftritt von Eric Martel mit Tor Nummer vier und vor dem Seitenwechsel packte Adeyemi noch ein Traumtor in den Winkel aus der Distanz drauf. Auch Thielmann hätte treffen können, doch der Außenverteidiger scheiterte nach starker Bewegung an Kivila.

Lemperle wird eingewechselt

Nach dem Wechsel übernahm das Kölner Eigengewächs die Binde seines Mannschaftskollegen und spielte nun eine offensivere Rolle. Nach dem 6:0 durch Woltemade brachte Thielmann eine perfekte Flanke auf den eingewechselten Ansgar Knauff, der aber freistehend vergab. Stark leitete Thielmann auch die nächsten beiden Aktionen des Frankfurters ein, der erneut scheiterte. Besser machte es Max Rosenfelder nach einer Ecke sowie erneut Adeyemi aus kurzer Distanz. Eine halbe Stunde vor Spielende kam mit Tim Lemperle auch der vierte FC-Profi zum Einsatz. Doch zunächst gab es den Auftritt des künftigen Geißbocks Patrik Kristal. Nur wenige Tage nach seinem A-Länderspiel-Debüt steckte der 16-Jährige stark auf Aleksandr Sapovalov durch, der den Ehrentreffer erzielte.

Deutschland blieb dominant und belohnte sich dann doch noch durch Tore von Lemperle und Knauff wenige Minuten vor Spielende. Da Polen im Parallelspiel gegen Bulgarien punktete, ist die DFB-Auswahl noch nicht für die EM qualifiziert, aber auf einem sehr guten Weg. Bereits am Nachmittag kamen Damion Downs und Julian Pauli beim 3:0-Erfolg der U20 über Italien von Beginn an zum Einsatz.

Leart Pacarada
Kosovo

28 Länderspiele
1 Tore

Mathias Olesen vom 1. FC Köln

Mathias Olesen
Luxemburg

22 Länderspiele
1 Tore

Denis Huseinbasic vom 1. FC Köln

Denis Huseinbasic
Bosnien-Herzegowina

3 Länderspiele
– Tore

Eric Martel vom 1. FC Köln

Eric Martel
U21 DFB

18 Länderspiele
2 Tore

Jan Thielmann vom 1. FC Köln

Jan Thielmann
U21 DFB

12 Länderspiele
1 Tore

Jonas Urbig
U21 DFB

5 Länderspiele
– Tore

Tim Lemperle
U21 DFB

8 Länderspiele
2 Tore

Damion Downs kommt beim 1. FC Köln noch nicht in Fahrt.

Damion Downs
U20 DFB

2 Länderspiele
– Tore

Julian Pauli vom 1. FC Köln bei seinem Profi-Debüt

Julian Pauli
U20 DFB

2 Länderspiele
– Tore


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Julian Pauli vom 1. FC Köln

Leihrückkehrer und Youngster – Wie mutig ist der FC?

Keine Chance gegen Thielmann

Damion Downs und Julian Pauli in der Startelf bei U20-Erfolg über Italien

Damion Downs für die deutsche U20 gegen Italien
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Damion Downs und Julian Pauli in der Startelf bei U20-Erfolg über Italien

Die deutsche U20 hat auch das zweite Duell der Länderspielreise gewonnen. Mit Damion Downs und Julian Pauli in der Startelf gewinnt die U20 gegen Italien.

Nach dem 3:2-Erfolg über Rumänien in der vergangenen Woche hat die deutsche U20-Naitonalmannschaft auch das zweite Duell gewonnen. Und das mit tatkräftiger Unterstützung der beiden FC-Profis. Mit Damion Downs und Julian Pauli in der Startelf gewinnt die U20 gegen Italien 3:0. Auch Justin Diehl kam zum Einsatz.

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Bundestrainer Hannes Wolf setzte im Gegensatz zum ersten Länderspiel gegen Rumänien im Stadio Centro d’Italia – Manlio Scopigno von Beginn an auf die Kölner Spieler. Damion Downs und Julian Pauli standen in der Startelf. Während Pauli wie beim FC in der Innenverteidigung agierte, spielte Downs allerdings auf dem linken Flügel oder wahlweise hinter den Spitzen. Die DFB-Auswahl zeigte von Beginn an eine starke und konzentrierte Leistung. Die Führung durch den eingewechselten Tom Rothe wollte aber erst nach dem Wechsel gelingen. In den Schlussminuten erhöhten die ebenfalls eingewechselten Julius Kade und Mert Kömür auf den 3:0-Endstand.

Startelf-Premiere für Downs und Pauli

Für die beiden Kölner Spieler war es nach dem Debüt in der U20 gegen Rumänien nun auch die Startelf-Premiere. Downs hatte zuvor noch kein Spiel im Dress der Nationalmannschaft bestritten, stand aber bereits im Kader des US-Teams unter anderem im vorläufigen Olympia-Kader. Auch Pauli hat neben der deutschen eine weitere Staatsangehörigkeit. Der Abwehrspieler könnte auch für England spielen. Der 19-Jährige bestritt bereits in der U16 ein Spiel für die DFB-Auswahl. Im Oktober stehen die nächsten Begegnungen für die U20 an. Dann geht es gegen Polen (11. Oktober in Ahlen) und anschließend gegen Ghana (14. Oktober in Wuppertal).

Leart Pacarada
Kosovo

28 Länderspiele
1 Tore

Mathias Olesen vom 1. FC Köln

Mathias Olesen
Luxemburg

22 Länderspiele
1 Tore

Denis Huseinbasic vom 1. FC Köln

Denis Huseinbasic
Bosnien-Herzegowina

3 Länderspiele
– Tore

Eric Martel vom 1. FC Köln

Eric Martel
U21 DFB

17 Länderspiele
1 Tore

Jan Thielmann vom 1. FC Köln

Jan Thielmann
U21 DFB

11 Länderspiele
1 Tore

Jonas Urbig
U21 DFB

4 Länderspiele
– Tore

Tim Lemperle
U21 DFB

7 Länderspiele
1 Tore

Damion Downs kommt beim 1. FC Köln noch nicht in Fahrt.

Damion Downs
U20 DFB

1 Länderspiele
– Tore

Julian Pauli vom 1. FC Köln bei seinem Profi-Debüt

Julian Pauli
U20 DFB

1 Länderspiele
– Tore


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Keine Chance gegen Thielmann

Das nächste Talent, das nächste Debüt

Mansour Ouro-Tagba
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Das nächste Talent, das nächste Debüt

Nicht nur die aktuellen FC-Profis sind zurzeit mit ihren Nationalmannschaften auf Länderspielreise. Auch die künftigen. Patrik Kristal spielte für Estland. Mansour Ouro-Tagba gab nun ebenfalls sein Länderspiel-Debüt.

Der FC bekommt möglicherweise schon bald einen weiteren A-Nationalspieler – zumindest, wenn der Plan mit einem seinen Leihspielern aufgeht. Mansour Ouro-Tagba gab in der vergangenen Woche sein Länderspiel-Debüt für Togo. Der Stürmer ist aktuell an Jahn Regensburg verliehen.

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Neun FC-Profis sind mit den Nationalmannschaften unterwegs. Doch auch künftige FC-Profis spielen bereits für ihre Nationalmannschaft. Am Montag hatte Patrik Kristal sein Debüt für die estnische Auswahl gegeben – und das gerade einmal mit 16 Jahren. Der Mittelfeldspieler ist damit der jüngste Nationalspieler Estlands. Doch es gab noch einen weiteren Debütanten. Auch Mansour Ouro-Tagba spielte erstmals in einer A-Auswahl. Und zwar in der Togos. Der Youngster ist in den USA, in New York geboren worden, besitzt aber die Staatsbürgerschaft von Togo. Der 19-jährige Mittelstürmer wurde am vergangenen Freitag beim 1:1 gegen Liberia im Quali-Duell für den Afrika-Cup spät eingewechselt. Am Montagabend folgte die nächste Einwechslung gegen Äquatorialguinea.

Bei Jahn Regensburg will es noch nicht laufen

Der FC hat den Stürmer wie Kristal im Sommer verpflichtet, ihn dann aber aufgrund der Transfersperre direkt an Jahn Regensburg weiterverliehen. Beim Zweitligisten soll der Stürmer Spielpraxis sammeln. Das läuft bislang aber eher durchwachsen. Bislang kam Ouro-Tagba erst auf vier Kurzeinsätze, davon drei in der Liga und eine Einwechslung beim überraschenden Pokalerfolg über den VfL Bochum. Besonders bitter: Der Angreifer sah im Duell gegen die SpVgg Greuther Fürth die Rote Karte und fehlt Regensburg erst einmal. Mit Said El Mala ist ein weiterer Leihspieler mit der U19 des DFB im Einsatz. Und der an Viktoria Köln verliehene Offensivspieler gab sein U19-Debüt gegen Italien.


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Julian Pauli vom 1. FC Köln

Leihrückkehrer und Youngster – Wie mutig ist der FC?

Keine Chance gegen Thielmann

U21-Bundestrainer Antonio Di Salvo lobt den Kölner Block

Jan Thielmann im Dress der U21 des DFB
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U21-Bundestrainer Antonio Di Salvo lobt den Kölner Block

Für die U21-Nationalmannschaft steht am Abend das Duell gegen Estland auf dem Spielplan. Mit dabei sind auch wieder einige Kölner Spieler. Die erhielten gerade erst ein paar warme Worte vom Cheftrainer: U21-Bundestrainer Antonio Di Salvo lobt die FC-Profis.

Mit dem hochverdienten 5:1-Erfolg über Israel hat die U21 des DFB am vergangenen Mittwoch einen großen Schritt Richtung Europameisterschaft gemacht. Eine nicht unerhebliche Rolle spielten dabei auch drei Spieler der Geißböcke. Das hat der Coach ähnlich gesehen. U21-Bundestrainer Antonio Di Salvo lobt die FC-Profis. Am Abend steht die Begegnung gegen Estland an.

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Während der 1. FC Köln am Dienstagvormittag in die Vorbereitung auf das kommende Heimspiel gegen den 1. FC Magdeburg startet, bereiten sich einige FC-Profis auf ihre Aufgaben am Abend vor. Gleich sieben Geißböcke könnten am Dienstag noch einmal für ihre Nationalmannschaften im Einsatz sein. Denis Huseinbasic spielt am Abend mit Bosnien-Herzegowina in der Nations League gegen Ungarn, bereits am Nachmittag könnten Julian Pauli und Damion Downs für die U20 im Duell gegen Italien zu ihrem jeweils zweiten Einsatz kommen, im Anschluss spielt die U21 in der EM-Quali und kann zumindest in der Theorie schon das Ticket für die Kontinentalmeisterschaft buchen. „Damit beschäftige ich mich null Komma null. Wir müssen uns mit unserem Spiel beschäftigen“, sagte Bundestrainer Di Salvo. Die DFB-Auswahl würde das Ticket nur lösen, wenn Polen im Parallelspiel verliert.

Kölner Block wichtig für den Spielaufbau

Also blickt der Cheftrainer viel lieber auf seine eigene Mannschaft und in der befinden sich aktuell erstaunlich viele FC-Profis. Gleich vier Geißböcke sind für die beiden Länderspiele berufen worden und mit Jan Thielmann, Eric Martel und Jonas Urbig standen drei am Mittwoch gegen Israel sogar in der Startelf. „Es ist kein Kriterium, einen Block aus einem Verein zu bilden. Wir suchen die Spieler aus, die qualitativ am besten passen“, sagt der Cheftrainer und spricht den Kölner Profis damit zwischen den Zeilen ein großes Lob aus. Denn erst durch die zuletzt guten Leistungen haben sich die Kölner Kicker für Einsätze in der Nationalmannschaft beworben. „Es macht sich natürlich bemerkbar, die Spieler kennen sich, Abläufe funktionieren besser. Gerade weil drei Kölner Spieler bei uns im Aufbau eine wichtige Rolle spielen“, so Di Salvo weiter.

Di Salvo: „Beide werden am Dienstag spielen“

Kapitän Martel sieht schon einen Vorteil im Kölner Block. „Es ist cool, wenn man Mannschaftskollegen dabei hat. Wir kennen uns gefühlt in- und auswendig, sehen uns jeden Tag“, sagt der 22-Jährige. „Das hilft auch im Spiel und gibt einem untereinander noch mehr Vertrauen.“ Das schenkt di Salvo am Dienstag seinem Spielführer. Der Sechser erhält gemeinsam mit Rocco Reitz eine Einsatzgarantie. „Beide werden am Dienstag spielen. Sie haben es gut gemacht, wir sind im Aufbau sehr sicher. Mit Eric und Rocco sind wir gut im Gegenpressing und haben eine gute Grundordnung“, sagt der Bundestrainer und bescheinigt Martel ein wenig mehr Stabilität. Dafür sorgte der Gladbacher im Spielaufbau für mehr Torgefahr. Auch Martel strahlte am Mittwoch kurz Gefahr aus, köpfte den Ball aber aus kurzer Distanz zum Mitspieler. „Ich bin auf jeden Fall einer der Zielspieler. Jetzt fehlt nur noch, dass ich den Ball selber mal reinschädele.“

Auch Jonas Urbig könnte gegen Estland erneut im Tor stehen. Könnte, denn: „Alle drei Keeper, die bei diesem Lehrgang dabei sind, sind bei ihren Vereinen ebenfalls gesetzt. Es ist schön, wählen zu können und nicht denjenigen aufstellen zu müssen, der auch beim Verein spielt“, erklärte Di Salvo. Tim Lemperle erhielt am Mittwoch keine Einsatzzeit. Der Angreifer war leicht angeschlagen zum Lehrgang angereist, trainierte aber mit. Nachdem aber der Bremer Keke Topp verletzungsbedingt ausfällt, könnte der Kölner Stürmer nun ebenfalls ein weiteres Spiel im Naitonaldress sammeln.

Leart Pacarada
Kosovo

28 Länderspiele
1 Tore

Mathias Olesen vom 1. FC Köln

Mathias Olesen
Luxemburg

22 Länderspiele
1 Tore

Denis Huseinbasic vom 1. FC Köln

Denis Huseinbasic
Bosnien-Herzegowina

3 Länderspiele
– Tore

Eric Martel vom 1. FC Köln

Eric Martel
U21 DFB

17 Länderspiele
1 Tore

Jan Thielmann vom 1. FC Köln

Jan Thielmann
U21 DFB

11 Länderspiele
1 Tore

Jonas Urbig
U21 DFB

4 Länderspiele
– Tore

Tim Lemperle
U21 DFB

7 Länderspiele
1 Tore

Damion Downs kommt beim 1. FC Köln noch nicht in Fahrt.

Damion Downs
U20 DFB

1 Länderspiele
– Tore

Julian Pauli vom 1. FC Köln bei seinem Profi-Debüt

Julian Pauli
U20 DFB

1 Länderspiele
– Tore


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Julian Pauli vom 1. FC Köln

Leihrückkehrer und Youngster – Wie mutig ist der FC?

Keine Chance gegen Thielmann

Olesen wieder im Training – der FC startet in die Magdeburg-Vorbereitung

Mathias Olesen beim Training des 1. FC Köln
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Olesen wieder im Training – der FC startet in die Magdeburg-Vorbereitung

Der 1. FC Köln startet in die Vorbereitung auf das Heimspiel gegen Magdeburg. Mit dabei sti auch wieder der erste Nationalspieler. Mathias Olesen meldet sich am Dienstag zurück. Aber auch einige Juniorenspieler sind weiterhin mit dabei.

Mit Mathias Olesen geht es am Dienstag wieder los, der Luxemburger kehrt von der Nationalmannschaft zurück. Der 1. FC Köln startet die Vorbereitung auf Magdeburg

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So wirklich vergrößert sich die Trainingsgruppe um Gerhard Struber beim 1. FC Köln noch nicht. Am Dienstag sind die Geißböcke in die Vorbereitung auf das Samstagabendspiel gegen Magdeburg gestartet. Und nicht nur das, in den kommenden Wochen stehen den Kölner gleich mehrere schwere Aufgaben bevor. Nach seinem Einsatz am Sonntag für Luxemburg im Duell gegen Weißrussland kehrte Mathias Olesen am Dienstag wieder ins Training zurück. Leart Pacarada stand am Montagabend im Kader des Kosovo, kam beim 4:0-Erfolg über Zypern aber nicht zum Einsatz. Der Linksverteidiger könnte bereits am Mittwoch wieder ins Training einsteigen. Ansonsten füllten erneut einige Juniorenspieler die Trainingsgruppe auf. Joao Pinto, Etienne Borie, Teo Akmestanli, Georg Strauch, Neo Telle und Arda Süne waren wieder mit auf dem Platz.

Sieben Spieler heute im Einsatz

Es fehlen allerdings noch sieben weitere Nationalspieler, die erst heute für ihre Nationalmannschaften zum Einsatz kommen. Julian Pauli und Damion Downs spielen ab 16 Uhr mit der U20 des DFB gegen Italien, Eric Martel, Jan Thielmann, Jonass Urbig und Tim Lemperle treffen mit der U21 am Abend auf Estland (18 Uhr). Im Vorfeld der Begegnung fand Bundestrainer Antonio Di Salvo warme Worte für den Kölner Block. Auch Denis Huseinbasic kommt noch einmal zum Einsatz. Der Mittelfeldspieler trifft mit Bosnien-Herzegowina in der deutschen Gruppe der Nations League auf Ungarn. Spätestens am Donnerstag werden auch die sieben Spieler wieder am Geißbockheim zurückerwartet. Viel Zeit bleibt dann nicht mehr für die Begegnung gegen den FCM. Die Einheiten am Donnerstag und Freitag finden unter Ausschluss der Öffentlichkeit statt.

Max Finkgräfe wird in den kommenden Einheiten im Mannschaftstraining zurückerwartet. Ebenfalls noch nicht dabei waren Mark Uth und Florian Kainz sowie die Langzeitverletzten Jacob Christensen und Luca Kilian.

Leart Pacarada
Kosovo

28 Länderspiele
1 Tore

Mathias Olesen vom 1. FC Köln

Mathias Olesen
Luxemburg

22 Länderspiele
1 Tore

Denis Huseinbasic vom 1. FC Köln

Denis Huseinbasic
Bosnien-Herzegowina

3 Länderspiele
– Tore

Eric Martel vom 1. FC Köln

Eric Martel
U21 DFB

17 Länderspiele
1 Tore

Jan Thielmann vom 1. FC Köln

Jan Thielmann
U21 DFB

11 Länderspiele
1 Tore

Jonas Urbig
U21 DFB

4 Länderspiele
– Tore

Tim Lemperle
U21 DFB

7 Länderspiele
1 Tore

Damion Downs kommt beim 1. FC Köln noch nicht in Fahrt.

Damion Downs
U20 DFB

1 Länderspiele
– Tore

Julian Pauli vom 1. FC Köln bei seinem Profi-Debüt

Julian Pauli
U20 DFB

1 Länderspiele
– Tore


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Schwere Aufgaben

Marvin Schwäbe und Dejan Ljubicic

Verlierer der Transferpolitik

Vier Spiele, drei Gegner aus dem Spitzenquartett – der FC steht vor schweren Aufgaben

Gerhard Struber vom 1. FC Köln
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Vier Spiele, drei Gegner aus dem Spitzenquartett – der FC steht vor schweren Aufgaben

Der FC startet an Dienstag in die Vorbereitung auf das Spiel gegen den 1. FC Magdeburg. Und noch mehr: Der 1. FC Köln steht vor richtungweisenden Wochen. Denn in den kommenden vier Begegnungen geht es gegen drei Teams aus dem Spitzenquartett. Nun kommt der erste echte Gradmesser.

Nach drei Pflichtspielsiegen in Folge stehen für den FC nun wichtige Spiele an. Der 1. FC Köln steht vor richtungweisenden Wochen. Mit Magdeburg, Düsseldorf und Karlsruhe warten drei unangenehme Gegner.

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Auch, wenn sich nahezu das gesamte Stammpersonal des 1. FC Köln noch auf Reise mit den jeweiligen Nationalmannschaften befindet, startet der FC am Dienstag in die Vorbereitung auf die Begegnung gegen den 1. FC Magdeburg. Und das wird trotz der Erfolgsserie von drei Siegen keine leichte Aufgabe. Der FC empfängt immerhin den Tabellenvierten der 2. Bundesliga. Überhaupt starten die Kölner nun in eine herausfordernde Phase. Bis zur nächsten Länderspielpause Anfang Oktober stehen für die Geißböcke gleich einige schwere Brocken auf dem Spielplan. In den vier Begegnungen geht es gegen drei Teams, die in der Tabelle aktuell über dem FC als Sechster stehen. Anders als vielleicht erwartet belegen nicht etwa die vor der Saison als Aufstiegskandidaten gehandelten Teams die Top-Plätze. So liegen der HSV, Hertha BSC und Hannover 96 alle gleichauf mit dem FC auf den Rängen sieben bis neun, sind also aktuell eher die Jäger.

Magdeburg überrascht, Düsseldorf erstaunlich effizient

Und die Jagd beginnt mit dem Heimspiel gegen Magdeburg. Der Tabellenvierte ist wohl die aktuelle Überraschungsmannschaft im oberen Tabellendrittel. Der FCM hat wie alle Top5-Teams noch kein Spiel verloren. Vor allem das 4:0 gegen die stark eingeschätzen Nürnberger am vergangenen Spieltag war besonders beeindruckend. Magdeburg hat mit neun Treffern die drittmeisten Tore erzielt und mit drei Gegentreffern die drittwenigsten kassiert. Ähnlich wie Köln betreibt das Team von Christian Titz einen enormen Aufwand, spielt aber einen ausgeprägten Ballbesitz-Fußball. Mit neun Toren bei 60 Abschlüssen ist der FCM aktuell vor dem Tor auch kaltschnäuziger. Zudem haben sich die Magdeburger mit Akteuren wie Mittelstürmer Martijn Kaars und Abwehrspieler Marcus Mathisen in der Breite sehr gut verstärkt. Der Kader ist ausgeglichen und konnte bislang den Ausfall von Baris Atik kompensieren. Aktuell scheint die Balance beim FCM zu stimmen.

Es folgen die Begegnungen gegen das Spitzen-Duo, das mit zehn Punkten die Tabelle der 2. Bundesliga gleichauf anführt. Dabei beweist Fortuna Düsseldorf eine erstaunliche Effizienz. Die Fortunen haben erst fünf Tore in der aktuellen Saison erzielt, belegen in der Torliste einen Rang im unteren Tabellendrittel. Allerdings holte Düsseldorf so zehn Zähler, feierte drei Siege und sammelte Punkte gegen die namhafte Konkurrenz aus Darmstadt, Karlsruhe und Hannover. Mit einem Gegentor stellt die Fortuna zumindest tabellarisch die beste Defensive. Der Erfolg belegt die guten Transferbewegungen im Sommer. Zahlreiche Neuzugänge schlugen bereits ein. So wie Valgeir Lunddal Fridriksson, der alleine auf drei Scorerpunkte kommt oder Tim Rossmann, der schon ein Tor erzielte und eins vorbereitete.

Köln gegen den Top-Sturm

Immerhin luchste der KSC den Düsseldorfern einen Zähler ab. Die Mannschaft des in Köln gehandelten Christian Eichner überzeugt, überrascht vielleicht sogar. Denn beim KSC stand vor der Saison ein Umbruch an. Rund 20 Personalien hatte Karlsruhe zu verzeichnen, die Unruhe rund um den Verein war vorprogrammiert. Und doch scheinen die Verantwortlichen einiges richtig gemacht zu haben. Mit drei Siegen und einem Unentschieden ist dem KSC der Siaonauftakt geglückt. Mit Budu Zivzivadse und Andrin Hunziker verfügen die Badener zudem über einen der besten Sturm-Duos der Liga. Die beiden Angreifer kommen bislang auf sechs Tore und zwei Vorlagen.

Schon vor der Begegnung gegen den FC Schalke 04 wurde viel über einen möglichen Gradmesser beim FC gesprochen. Die kommenden Wochen werden wohl eher Aufschluss geben, in welche Richtung es für die Mannschaft von Gerhard Struber gehen wird. Sollte der FC die Erfolgsserie ausbauen, würde sich der FC Richtung Tabellenspitze begegnen, mit einer Niederlagen-Serie wäre der Anschluss an die Aufstiegsplätze vorerst verloren.


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Julian Pauli vom 1. FC Köln

Leihrückkehrer und Youngster – Wie mutig ist der FC?

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FC-Neuzugang Patrik Kristal bricht 23 Jahre alten Rekord

Patrik Kristal liegt im Spiel Schweden gegen Estland hinter der Mauer, um einen Freistoß zu verteidigen.
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FC-Neuzugang Patrik Kristal bricht 23 Jahre alten Rekord

Das estnische Offensivtalent Patrik Kristal gibt sein A-Nationalmannschafts-Debüt und bricht damit den Rekord des jüngsten estnischen Nationalspielers. Im Winter wechselt das Talent zum 1. FC Köln: Patrik Kristal wird zum jüngsten Nationalspieler Estlands.

Bereits im Sommer verpflichtete der FC den 16-jährigen Esten. Im Winter steht der Wechsel von Paide Linnameeskond an zum 1. FC Köln: Patrik Kristal wird zum jüngsten Nationalspieler Estlands.

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Mitte Juli verpflichtete der 1. FC Köln das estnische Offensivtalent Patrik Kristal. Der 16-Jährige soll im Winter, nach Ablauf der Transfersperre nach Köln kommen und dann zunächst erst einmal die U21 unterstützen. Bereits im Sommer wurde der offensive Mittelfeldspieler für die Nationalmannschaft Estlands nominiert, bekam allerdings noch keine Einsatzzeit und spielt derzeit noch für Paide Linnameeskond in seinem Heimatland. „Patrik lässt sich sicherlich als eines der interessantesten Talente Estlands beschreiben. Er ist ein kreativer und dynamischer Spieler, der im offensiven Mittelfeld zu Hause ist“, so Lukas Berg, Bereichsleiter Nachwuchsfußball im Sommer. Und nun bekam das Talent seinen ersten Einsatz für die estnische Nationalmannschaft.

Kristal wird jüngster Nationalspieler Estlands

In der 72. Minute wurde Kristal im Nations-League-Spiel gegen Schweden für Vlasiy Sinyavskiy eingewechselt und brach damit einen 23 Jahre alten Rekord. Mit 16 Jahren wurde der Offensivspieler nämlich zum jüngsten A-Nationalspieler seines Landes und löste damit Jarmo Ahjupera ab, der 2001 mit 17 Jahren sein Debüt gab und seither den Rekord hielt.

Im Winter wird Kristal zum 1. FC Köln wechseln. Ein möglicher Karriereschritt ist dann langfristig der Wechsel zu den Profis. „Für sein junges Alter konnte er schon enorm viele Minuten im Seniorenfußball sammeln – das merkt man ihm auf und neben dem Platz an“, so Berg. „Wir freuen uns sehr, dass wir Patrik dafür begeistern konnten, dass der 1. FC Köln für seine Entwicklung der optimale Verein sein kann.“


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Wie starkt ist die FC-Offensive?

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Kein Wiedersehen mit Pierre Nadjombe? Ex-Talent spielt in Magdeburg aktuell keine Rolle

Pierre Nadjombe noch im Trikot des 1. FC Köln
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Kein Wiedersehen mit Pierre Nadjombe? Ex-Talent spielt in Magdeburg aktuell keine Rolle

Nach einem Zerwürfnis mit dem FC wechselte der Rechtsverteidiger im vergangenen Sommer ablösefrei zum 1. FC Magdeburg. Doch sportlich läuft es auch dort nicht rund. Das Ex-FC-Talent Pierre Nadjombe spielt auch in Magdeburg nicht.

Sein Wechsel war mit einigen Störgeräuschen verbunden. Beim 1. FC Magdeburg hoffte Pierre Nadjombe auf mehr Chancen bei den Profis. Aktuell spielt der 21-Jährige in der Reserve des Zweitligisten.

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Es waren gerade die Talente, die überzeugen konnten. Als der FC vor ziemlich genau einem Jahr beim Fünftligisten SV Bergisch Gladbach 09 antrat, zeigten die Kölner zwei Gesichter. Und beim 6:0-Sieg hinterließ der B-Anzug, der des Nachwuchses, nach dem Wechsel den deutlich besseren Eindruck. Damion Downs mit einem Doppelpack, Meiko Wäschenbach und Joao Pinto trugen sich in die Torschützenliste ein. Auch Pierre Nadjombe machte einen guten Job. Der Abwehrspieler kam zwar erst nach 68 Minuten für Faride Alidou, dennoch zeigte auch das Talent eine ordentliche Leistung, sammelte eigentlich auch Pluspunkte für spätere Aufgaben. Der gebürtige Kölner hatte schon Einheiten in der Vorbereitung bei den Profis absolviert. Gut möglich, dass Nadjombe angesichts der Transfersperre und der dünnen Personaldecke auf den Außenverteidiger-Positionen in diesem Sommer eine weitere Chance bekommen hätte.

Trennung mit Störgeräuschen

Doch Nadjombe und der FC nahmen bekanntlich einen anderen Weg. Dem Vernehmen nach soll der FC dem Rechtsverteidiger noch 2023 ein Angebot zur Vertragsverlängerung unterbreitet haben. Anscheinend waren die Konditionen für Nadjombe nicht hinnehmbar. Es kam zum Bruch. Einige Zweitligisten wurden auf den Abwehrspieler aufmerksam. Unter anderem der 1. FC Magdeburg, der Nadjombe gerne im Winter verpflichtet hätte. Auch der 21-Jährige hätte den FC gerne verlassen. Doch wieder gab es keine Einigung. Im Gegenteil, es kam wohl sogar zum Streit, die Kölner Verantwortlichen überwarfen sich mit dem Berater des Rechtsverteidigers. Im Sommer folgte dann der ablösefreie Wechsel zum Zweitigisten. „Das letzte halbe Jahr war schwierig. Ich habe nur trainiert, spielen konnte ich ja nicht“, sagte der Spieler damals der „Bild“.

Nadjombe spielt aktuell in der Oberliga

Nun also der Neustart beim 1. FC Magdeburg, dem Liga-Konkurrenten der Kölner. „Pierre ist ein junger Spieler, in dem wir sehr viel Potenzial sehen“, sagte Otmar Schork, Geschäftsführer Sport des FCM bei der Verpflichtung „Wir trauen ihm zu, den Sprung in die Zweite Liga zu schaffen.“ Und Trainer Christian Titz ergänzte: „Mit Pierre konnten wir einen dynamischen, schnellen Spieler verpflichten, der auch im Spiel nach vorne seine Qualitäten hat. Aufgrund seines jungen Alters hat er noch ein gutes Entwicklungspotenzial.“ Möglicherweise wird sich Nadjombe die Hoffnung gemacht haben, ausgerechnet beim Auswärtsspiel in Köln groß aufspielen zu können. Doch daraus wird am kommenden Samstag voraussichtlich eher nichts.

Denn rund läuft es für den Abwehrspieler in Magdeburg auch nicht. Vor der Saison wurde der 21-Jährige aus dem Profi-Kader gestrichen. Titz setzt aktuell eher auf eine Dreierkette mit Innenverteidigern und offensiven Schienenspielern. So spielt Nadjombe aktuell in der zweiten Mannschaft von Magdeburg, ist in der Oberliga Stammspieler, traf auch bereits. Am vergangenen Donnerstag erhielt Nadjombe dann rund 80 Minuten Einsatzzeit im Testspiel des FCM gegen den VfL Osnabrück. „Für die jungen Spieler sind solche Spiele wichtig, weil sie lernen müssen, sich gegen die körperliche Härte im Männerfußball durchzusetzen“, sagte Titz im Anschluss.

Ob der gebürtige Kölner also gegen seinen Heimatclub spielen wird, ist somit eher unwahrscheinlich. Die Konkurrenz beim Tabellenvierten der 2. Liga scheint aktuell einfach zu groß zu sein. Beim FC ist die Position dagegen dünn besetzt. Jan Thielmann muss sich als Rechtsverteidiger noch finden, Rasmus Carstensen scheint in den Planungen von Gerhard Struber keine Rolle zu spielen. Möglicherweise wäre Nadjombe nach dem Abgang von Benno Schmitz dann doch eine Option geworden. Nun muss sich der 21-Jährige in Magdeburg durchsetzen.


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