Zahlen und Fakten zum FC-Spiel gegen den Hamburger SV

Eric Martel. Dejan Ljubicic, Luca Waldschmidt und Tim Lemperle vom 1. FC Köln
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Zahlen und Fakten zum FC-Spiel gegen den Hamburger SV

Am Freitagabend kommt es für den 1. FC Köln zum ersten Saisonspiel der aktuellen Saison. Der FC trifft zu Hause auf den Hamburger SV und EX-Trainer Steffen Baumgart. Für beide Clubs geht es um eine Standortkontrolle. Es ist das erste Spiel in der zweiten Bundesliga seit der Saison 2018/19 für den 1. FC Köln: Zahlen und Fakten zum Spiel gegen den HSV.

Die meisten Einsätze, der höchste Sieg, die bitterste Niederlage – und wer hat nochmal die meisten Tore gegen den HSV geschossen? Wer überträgt Hamburg gegen den 1. FC Köln? Zahlen und Fakten zum FC-Spiel gegen den HSV.

Eric Martel. Dejan Ljubicic, Luca Waldschmidt und Tim Lemperle vom 1. FC Köln

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Wie lautet die Bilanz zwischen dem 1. FC Köln und dem HSV?

Insgesamt standen sich die beiden Teams in der ersten und zweiten Bundesliga sowie dem DFB-Pokal und der Oberliga Endrunde 108 Mal in Pflichtspiel-Duellen gegenüber. Der FC entschied 37 der Begegnungen für sich. Die Hanseaten gewannen 43 Partien, 28 endeten jeweils unentschieden. Die Torbilanz spricht mit 167:164 knapp für den FC.

Wer zeigt die Begegnung des 1. FC Köln gegen den 1. FC Heidenheim?

Das Spiel beginnt am Freitagabend um 20:30 Uhr und wird von SAT1 und Sky übertragen. Auch bei ran.de, WOW und Joyn ist das Spiel zu sehen. Die Highlights des Spiels sind unter anderem in der Sportschau zu sehen.

Wann gelang dem 1. FC Köln der höchste Sieg gegen Hamburg?

Der liegt mittlerweile 46 Jahre zurück. Der FC setzte sich im Februar 1978 mit 6:1 gegen den HSV durch, damals allerdings in der ersten Liga. Harald Konopka, Gerd Strack, Heinz Flohe und Herbert Neumann trafen damals für den 1. FC Köln. Roger van Gool netzte gleich zwei Mal ein.

Wann kassierte der FC die höchste Niederlage gegen Hamburg?

Der FC hat gegen den Hamburger SV insgesamt 43 Duelle verloren. Die höchste Niederlage kassierten die Geißböcke im Mai 1979 mit einem 0:6. Heinz Flohe und Herbert Neumann erhielten bereits beide in der 54. Minute die Rote Karte. Der FC spielte also nur noch zu neunt und musste nach dem 0:3 zur Halbzeit weitere drei Treffer, unter anderem vom späteren HSV-Trainer Felix Magath, verkraften.

Wer erzielte die meisten FC-Tore gegen Hamburg?

Die meisten Treffer gegen Hamburg erzielte Hannes Löhr. Die Kölner Legende war 18 Mal gegen den HSV erfolgreich. An zweiter Stelle folgt mit zwölf Toren Toni Polster. Auf der anderen Seite erzielte Uwe Seeler 11 Tore für die Hanseaten gegen den FC. Auch aktuelle Spieler trafen schon gegen die Hamburger. Im DFB-Achtelfinale im Februar 2022 traf Dejan Ljubicic im Elfmeterschießen gegen den HSV, Florian Kainz verschoss den letzten Elfer und Köln unterlag 3:4. Kainz kann allerdings auch ein Tor gegen den HSV verbuchen. Auch Linton Maina traf bereits einmal. An der Spitze steht Sargis Adamyan mit vier Treffern gegen den HSV.

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Wer überträgt das Duell zwischen dem 1. FC Köln und dem Hamburger SV?

Timo Hübers für den 1. FC Köln
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Wer überträgt das Duell zwischen dem 1. FC Köln und dem Hamburger SV?

Zum Auftakt der Saison 2024/25 kommt es am Freitag zum Duell des 1. FC Köln gegen den Hamburger SV. Beide Teams werden als Aufstiegskandidaten gehandelt. Es geht um eine erste Standortbestimmung beim 1. FC Köln: Wer überträgt den FC gegen den HSV?

Am Freitagabend gibt der neue FC-Coach Gerhard Struber sein Debüt an der Seitenlinie der Geißböcke im RheinEnergieSTADION. Bei der Begegnung trifft er auf Ex-Trainer Steffen Baumgart, der mit dem Hamburger SV zurück an seine alte Wirkungsstätte kehrt, das Stadion des 1. FC Köln: Hier wird das Spiel gegen den HSV übertragen.

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Das Debüt von FC-Cheftrainer Gerhard Struber könnte wohl kaum emotionsgeladener ausfallen. Die Geißböcke treffen im heimischen Stadion auf gleich zwei Ex-Kölner. Der ehemalige Kölner Coach Steffen Baumgart reist mit seinem neuen Verein, dem HSV, nach Köln. Im Gepäck: Davie Selke, der den FC erst kürzlich Richtung Hamburg verließ. Laut Baumgart stehe Selke gegen Köln aber nicht in der Startelf, ein Einsatz von Beginn an komme noch zu früh. Baumgart, der in Köln als Kulttrainer galt, steht der Partie und seiner Rückkehr positiv gegenüber, weiß aber auch um die Brisanz. So sagte der 52-Jährige in einem Interview mit der „Bild“: „Nervös ist das falsche Wort. Eine gewisse positive Aufregung ist da. Das Spiel ist etwas Besonderes, das ist doch klar.“ Baumgart fügte hinzu, er freue sich sehr. Nun steht er an anderer Stelle an der Seitenlinie und sieht sich dem Österreicher gegenüber.

FC-Spiel im Free-TV und im Stream

Für Struber ist es das erste Mal in der Coaching-Zone des Kölner Stadions. Die Erwartungen sind hoch. Nicht zuletzt, da sich der Kader während der Sommerpause doch nicht so ausgedünnt hatte, wie befürchtet und die Kölner laut Experten und Marktwert-Prognosen gute Chancen auf einen oberen Tabellenplatz haben. Der 47-Jährige kann allerdings nicht aus dem Vollen schöpfen. Mit Florian Kainz, Max Finkgräfe fallen zwei Leistungsträger aus. Zudem fehlen Luca Kilian und Jacob Christensen wegen eines Kreuzbandrisses. Die Begegnung zum Auftakt der Saison wird live auf SAT1 übertragen. Ebenso kann das Duell auch über Sky Sport Bundesliga sowie SkyGO und WOW sowie ran.de und Joyn verfolgt werden.

So könnte der FC spielen

Heintz oder Pauli?

Wer spielt im Kracher-Duell? So könnte der FC gegen den HSV auflaufen

Gerhard Struber, Trainer des 1. FC Köln
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Wer spielt im Kracher-Duell? So könnte der FC gegen den HSV auflaufen

Nach dem Abstieg in die zweite Bundesliga, dem Trainerwechsel und dem Verbleib vieler Stammspieler startet der FC in die neue Saison. Und das gegen den Aufstiegskonkurrenten Hamburger SV. Eine schwere Aufgabe für den 1. FC Köln: So könnte der FC gegen den HSV spielen.

Am Freitagabend geht es für den FC im „Kracher“-Duell gegen den Hamburger SV. Den Geißböcken fehlen wichtige Spieler im Kader. FC-Trainer Gerhard Struber wird eine schlagfertige Truppe zusammenstellen. Denn es wartet ein direkter Konkurrent auf den 1. FC Köln: So könnte der FC gegen den HSV spielen.

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Flutlichtspiel, direkte Konkurrenten im Aufstiegskampf, die Rückkehr des ehemaligen Lieblings Steffen Baumgart – der Saisonauftakt könnte für den 1. FC Köln wohl kaum emotionaler beginnen. Das Ziel, möglichst schnell wieder aufzusteigen, ist ausgelobt, und das nicht nur beim FC. Auf Struber und seine Mannschaft wartet nach der erfolgreichen Vorbereitung das erste Duell, das laut Trainer die erste „Standortkontrolle“ werden wird. Verletzungsbedingt fehlen dem FC die vermeintlichen Stammspieler Max Finkgräfe und Florian Kainz. Auf den ebenfalls verletzten Jacob Christensen hätte Struber in der Startelf wohl nicht gesetzt. Für Mark Uth kommt ein Einsatz ebenfalls noch zu früh: „Er wird wahrscheinlich in absehbarer Zeit im Kader verfügbar sein“, so Struber. „Noch nicht für dieses Wochenende, aber für das nächste oder übernächste Wochenende könnte es in die Richtung gehen.“

Wer ersetzt Finkgräfe und Kainz?

Gerade der Ausfall von Finkgräfe wiegt schwer. Leart Pacarada wird wohl auf der linken Seite starten. Das größte Fragezeichen steht hinter dem zweiten Innenverteidiger. Setzt Struber auf Dominique Heintz oder Julian Pauli? Der 19-Jährige hatte sich in der Vorbereitung in den Fokus des Trainers gespielt, stand in vier von sieben Spielen in der Startelf. Gut möglich, dass sich Struber zu Gunsten des Youngsters entscheidet, auch wenn er dazu am Mittwoch noch keine konkrete Aussage treffen wollte: „Es sind beide sehr interessante Spieler, die wissen, was sie tun. Man kann auf beide zählen“, sagt der Trainer, der sich wahrscheinlich selbst aber schon sicher ist: „Ich habe einen klaren Plan im Kopf und auch, mit wem ich den Weg bestreiten will.“ Die Defensive komplettieren wird Jan Thielmann als rechter Verteidiger.

Im Mittelfeld hat die Vorbereitung gezeigt, dass Struber vornehmlich mit einem Sechser spielt. Eric Martel ist auf dieser Position gesetzt. Die flache Raute, die der Trainer bevorzugt wird aufgefüllt mit Dejan Ljubicic und Denis Huseinbasic, die das Zentrum dicht halten sollen. Vor den beiden wird wohl Luca Waldschmidt zum Einsatz kommen. Anders als im System Baumgart ist Strubers Spielidee, den Ball nicht über die Flanken in den Strafraum zu bringen, sondern diesen in die Spitzen zu spielen. Dort werden die beiden Stürmer Tim Lemperle und Damion Downs dann auf Torejagd gehen. Die taktische Ausrichtung des Trainers verzichtet auf das schnelle Spiel über die Außen.

So könnte der FC gegen den HSV spielen

Kaderanalyse Defensive

Kaderanalyse Offensive

Baumgarts Rückkehr mit alten Problemen im Gepäck

Ex-Köln Trainer Steffen Baumgart.
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Baumgarts Rückkehr mit alten Problemen im Gepäck

Am Abend kehrt Steffen Baumgart nach einem guten halben Jahr wieder zurück ins Kölner Stadion. Eine emotionale Angelegenheit, aber auch eine, die den Trainer an alte Zeiten erinnern könnte beim 1. FC Köln: Baumgart kommt mit Sturmsorgen nach Köln.

Am Freitagabend startet die Saison 24/25 der zweiten Bundesliga mit dem Auftaktspiel des FC gegen den HSV. Steffen Baumgart kehrt zurück an seine alte Wirkungsstätte und auch die alten Probleme sind zurück gegen den 1. FC Köln: Baumgart kommt mit Sturmsorgen nach Köln.

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Der Abschied vom 1. FC Köln ist Steffen Baumgart damals sichtbar schwer gefallen. Selbst als der Ex-Coach einige Wochen nach seinem Aus beim Podcast „Schlag und fertig“ zu Gast war, war der Trainer bei den Gedanken an den FC sichtbar gezeichnet. „Ich habe mich stets mit dem FC sehr verbunden gefühlt. Das ist es, was bei mir von meiner intensiven Kölner Zeit hängen bleibt“, sagte der gebürtige Rostocker im Interview dem „Kölner Stadt-Anzeiger“. Dementsprechend kehre Baumgart mit einer positiven Aufregung und einer gewissen Vorfreude zurück an den Rhein. Die Begegnung gegen den FC ist für Baumgart eine emotionale Heimkehr. „Es wird für mich auch in zehn Jahren noch ein besonderes Spiel sein, weil ich einfach eine schöne Zeit in Köln hatte“, sagte der 52-Jährige, betonte dann aber: „Das war’s dann auch. Wie sagt man so schön: nur der HSV.“

Baumgart fehlen die Zielstürmer

Ganz so einfach wird es dann für den Trainer der Rothosen am Freitagabend aber nicht. Und das nicht etwa, weil sich Baumgart mit Köln und dem Verein nach wie vor verbunden fühlt oder einige bekannte Gesichter wiedersehen wird. Vielmehr reist der Trainer mit einer Art Déjà-vu im Gepäck nach Köln. Mit der Verpflichtung von Davie Selke war eigentlich der Plan verbunden, mit zwei Zielstürmern als Doppelspitze zu agieren. Kein Wunder, Baumgart ist augenscheinlich ein Verfechter des Flügelspiels, hat genau das jahrelang beim FC praktiziert. Viele Flanken, aus allen Positionen, von möglichst vielen Außenspielern – wenn dann auch noch ein Abnehmer Marke Anthony Modeste in der Box lauert, dann kann es mittelfristig schon mal Richtung Europa gehen. So der Gedanke.

In der Realtität heißen die Zielstürmer Davie Selke und Robert Glatzel. Und dort kommt das Déjà-vu ins Spiel. Glatzel fällt gegen die Kölner auf jeden Fall aus, Selke wird aller Wahrscheinlichkeit nach wohl frühestens im Laufe des Spiels kommen, ist in jedem Fall noch nicht bei 100 Prozent. Und neben allen Nebenschauplätzen und Miseren bei den Geißböcken stolperte Baumgart wohl auch über den mangelhaften Sturm der Kölner. Mit dem Abschied von Modeste begann die Krise von Baumgart. Ein adäquater Ersatz wurde nie gefunden. Während die Sturmflaute in der Spielzeit 22/23 noch von der Mannschaft aufgefangen wurde, fehlte dem FC in der vergangenen Spielzeit jegliche Sturmgefahr. Nicht nur, aber auch, weil bereits zu Saisonbeginn wichtige Offensivkräfte ausfielen oder angeschlagen waren.

Sturmflaute beim FC aktuell kein Thema

Eben so wie Selke, der in den ersten Begegnungen aufgrund von diversen Malessen mit angezogener Handbremse spielte und dann nie mehr so recht in die Spur fand. Nun fehlt die Doppelspitze beim HSV und Baumgart muss umstricken. Vor allem, weil der Ausfall von Glatzel schwer wiegt. Der Angreifer erzielte in der vergangenen Saison 22 Tore, war damit einer von drei Torschützenkönige der Liga, im Schnitt waren es in den vergangenen drei Spielzeite jeweils 21 Tore. „Wir haben genügend Spieler, die in der Lage sind, Treffer zu erzielen. Wir haben versucht, uns breiter aufzustellen“, sagte der Coach am Mittwoch und klang ein wenig wie zu Kölner Zeiten. „Ich gehe davon aus, dass der eine oder andere auch weiß, wo die gegnerische Kiste steht. Auch wenn Bobby und Davie nicht spielen können, bin ich überzeugt, dass wir uns Torchancen erarbeiten können.“

Einen weiteren klassischen Zielstürmer hat der HSV aber nicht. Erstaunlicherweise ist die Sturmflaute der Kölner nach der Saisonvorbereitung kein Thema mehr. Nicht umsonst betonte Struber, wie wichtig die Marschroute „Toreschießen“ sei. Zwar waren die Geißböcke in der Vorbereitung tatsächlich erfolgreich, allerdings meist auch gegen unterklassige Gegner. Insofern wird die Begegnung gegen Hamburg bereits Aufschlüsse liefern. Nicht nur für den FC, auch für Baumgart bei seiner emotionalen Rückkehr.

 


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Kölns Gegner

Hurra-Fußball des FC

Selke im Kader – „Der FC liegt mir immer noch am Herzen“

Davie Selke als Joker gegen den 1. FC Köln
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Selke im Kader – „Der FC liegt mir immer noch am Herzen“

Nun also doch die FC-Rückkehr: Davie Selke steht gegen Köln im Kader des HSV. Der Stürmer hat sich mit auf die Reise in seine alte Heimat gemacht und vorab noch einige warme Worte für seinen alten Club gefunden. HSV-Coach Baumgart hatte zuletzt betont, dass ein Einsatz von Beginn aber zu früh komme.

Am Freitag startet die 2. Bundesliga in die neue Saison und das mit einem Spitzenspiel. Der FC empfängt den HSV. Damit kommt es zur Rückkehr einiger alter Bekannter. Auch Davie Selke steht gegen Köln im Kader des HSV. Ob der Ex-Stürmer von Beginn an spielt, ist aber eher unwahrscheinlich.

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Die Vorfreude auf die Begegnung zwischen dem 1. FC Köln und dem Hamburger SV ist nicht nur bei den Fans groß. Auch den Protagonisten war eine gewisse Euphorie in den vergangenen Tagen anzumerken. „Es wird eine tolle Stimmung, das kann ich aus Erfahrung sagen. Wir sind alle heiß auf das Spiel“, sagte auch Davie Selke im Interview mit „ran“. Dabei war nicht ganz klar, ob der Stürmer beim FC überhaupt zum Einsatz kommen würde. Sein Trainer Steffen Baumgart hatte unter der Woche in einem Interview mit der „Bild“ erklärt, dass ein Einsatz eigentlich zu früh komme und Baumgart nicht der Typ Trainer sei, der seine Spieler zu früh aus Verletzungen hole. Baumgart ließ sich aber die Hintertür offen, dass Selke zumindest von der Bank komme und als Joker ein paar Minuten sammeln werden.

Selke: „Es lief so, wie es geschrieben wurde“

Und die Chance hat sich der Stürmer offensichtlich nicht nehmen lassen. Selke reiste am Donnerstag mit der Mannschaft nach Köln. Die Vorfreude auf die Begegnung ist groß, wie positiv der Stürmer aber empfangen wird, steht auf einem anderen Blatt. Denn Selke hat den FC bekanntlich nicht gerade im Positiven verlassen. „Es lief so, wie es geschrieben wurde. Auch wenn viel daraus gemacht wurde. Ich möchte das auch nicht weiter ausführen“, sagte Selke. Der Angreifer hatte vom FC ein Angebot vorgelegt bekommen, dass er zunächst ausschlug. Als sich Selke dann doch für den FC entschied, wollten die Kölner Verantwortlichen nicht mehr. Selke verabschiedete sich mit einem nächtlichen Instagram-Post, um nur drei Tage später beim HSV anzuheuern.

„Ich habe mich bei meiner letzten Station sehr wohl gefühlt, aber da ging es ja nicht weiter. Jetzt hat sich eine neue Tür aufgetan. Ich hatte mehrere Angebote und der HSV hat mich am meisten gereizt“, sagte Selke. Sicherlich spielte die Personalie Baumgart bei der Entscheidung eine große Rolle. „Er ist der Mann, der mir damals in Köln nochmal eine wichtige Chance gegeben hat. Wir wissen beide, was wir aneinander haben. Er ist direkt, ehrlich und menschlich. Als Trainer emotional, taktisch versiert und die Mannschaft geht bei ihm über alles. Seine motivierenden Kabinenansprachen stecken an“, so Selke. Baumgart hatte unter der Woche derweil in mehreren Interviews beteuert, dass der Kontakt zu Selke erst zu Stande gekommen sei, nachdem der Stürmer dem FC abgesagt habe.

Nun geht der Stürmer für die Rothosen an den Start. Gegen den FC wohl erst als Joker. „Das ist eine besondere Partie für mich. Ich freue mich sehr“, so Selke


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Kölns Gegner

Hurra-Fußball des FC

Timo Horn vor Bundesliga-Rückkehr

Timo Horn gibt sein Comeback und Debüt für RB Salzburg.
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Timo Horn vor Bundesliga-Rückkehr

Das Intermezzo bei RB Salzburg war nur ein kurzes: Nach nur einer Halbserie hat der Keeper Österreich schon wieder verlassen. Nun könnte es einen überraschenden Wechsel geben: Timo Horn steht angeblich vor der Rückkehr in die Bundesliga.

Möglicherweise hat die Kölner Torwart-Ikone einen neuen Verein gefunden. Das sagt zumindest das Online-Portal „Tief im Westen“. Timo Horn steht demnach angeblich vor der Rückkehr in die Bundesliga.

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Das Online-Portal, das über den VfL Bochum berichtet, weiß von einem Interesse des Bundesligisten an dem ehemaligen Kölner Torhüter. Demnach sei Bochums Sportdirektor Marc Lettau weiterhin auf der Suche nach einem Torhüter, der in den Konkurrenzkampf mit Neuzugang Patrick Drewes tritt. Wie das Magazin berichtet, spiele Timo Horn in den Überlegungen der Verantwortlichen eine große Rolle. Stammkeeper Manuel Riemann war in der vergangenen Saison, unmittelbar vor der Relegation gegen Fortuna Düsseldorf suspendiert. Den Schritt hatte der VfL mit „unüberbrückbaren unterschiedlichen Auffassungen zu teaminhaltlichen Themen“ begründet. Eine Rolle wird der Keeper bei den Profis wohl nicht mehr spielen. Andreas Luthe und Michael Esser hatten ebenfalls ihre Karriere beendet. Im Sommer hatten die Bochumer Drewes vom KSC geholt. Allerdings schon damals über einen weiteren Zugang im Tor nachgedacht.

Horn aktuell vereinslos

Dabei könnte es sich wohl um Timo Horn handeln. Das berichten mittlerweile auch weitere Medien wie die „WAZ“. Demnach stehe Horn kurz vor der Unterschrift. Der Keeper hatte 21 Jahre lang das Trikot des 1. FC Köln getragen. Nach einer Knieverletzung hatte ihm Marvin Schwäbe den Stammplatz zwischen den Pfosten im Kölner Tor abgenommen. Im vergangenen Sommer hatte Horn den FC verlassen. Sein letztes Spiel für den FC bestritt Horn im Juli 2022 im DFB-Pokal beim aus gegen Jahn Regensburg. Die Vereinssuche gestaltete sich schwierig. Erst im Winter kam der Torwart bei RB Salzburg als zweiter Keeper unter. Die Rolle des Reservisten passte Horn beim FC nicht. Allerdings auch, weil er wohl einen Kontrakt zu deutlich schlechteren Konditionen hätte annehmen müssen.

Zum Saisonende kam Horn auch aufgrund einer Verletzung von Stammkeeper Alexander Schlager zu einigen Einsätzen, wurde mit RB Vizemeister. Ende Juni lief dann aber der Vertrag des Torhüters aus, Horn kann also ablösefrei zu einem neuen Club wechseln. Nach seinem Abschied in Köln hatte Horn im vergangenen Sommer eigentlich vor, einen Verein in der Nähe seiner Heimat zu finden. Das könnte mit Bochum tatsächlich der Fall sein. Köln und die Stadt im Ruhrgebiet liegen knapp 80 Kilometer auseinander. Beim VfL würde der Keeper wohl in das Duell mit Drewes treten müssen. Horn kann dabei seine ganze Erfahrung aufbieten. Der Keeper kommt auf mehr als 300 Pflichtspiele. Horn blieb beim letzten Abisteg der Geißböcke dem FC treu, ging mit in die 2. Bundesliga. 2016 gewann der Keeper mit der deutschen Olympia-Mannschaft Silber bei den Spielen in Rio.

Kaderanalyse

1. FC Köln Kaderanalyse: Mittelfeld und Angriff

Tim Lemperle und Damion Downs vom 1. FC Köln
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1. FC Köln Kaderanalyse: Mittelfeld und Angriff

Knapp elf Wochen nach dem siebten Abstieg der Vereinsgeschichte startet der FC am Freitag das Unterfangen „schnellstmöglicher Aufstieg“. Personell haben sich die Kölner nur über Leih-Rückkehrer und den eigenen Nachwuchs verändern können. Doch die schlagen ins Gewicht. Unsere Kaderanalyse des 1. FC Köln: Mittelfeld und Angriff.

Mitte Mai endete beim 1. FC Köln eine weitere Erstliga-Phase, die Geißböcke sind zum siebten Mal in die 2. Liga abgestiegen. Auch, weil die Offensive nicht so richtig in Fahrt kommen wollte. Normalerweise der Zeitpunkt für einen personellen Umbruch. Der war bekanntlich nicht im großen Ausmaß möglich. Dennoch gab es personelle Veränderungen. Der 1. FC Köln in unserer Kaderanalyse: Mittelfeld und Angriff.

Tim Lemperle und Damion Downs vom 1. FC Köln

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28 Tore in 34 Spielen spricht nicht gerade für eine gut funktionierende Offensive. Tatsächlich blieben Großteile von Mittelfeld und Angriff in der vergangenen Spielzeit weit hinter den eigenen Erwartungen zurück. Ausgerechnet in diesen beiden Mannschaftsteilen sehen sich die Kölner in dieser Spielzeit gut aufgestellt. Dabei könnte der Fakt der Transfersperre einen durchaus positiven Aspekt beinhalten. Gerade im Mittelfeld gibt es bei den Kölnern so gut wie keine Veränderungen im Vergleich zum Vorjahr. Einzig Faride Alidou, der allerdings auch ab und an als Stürmer agierte, hat den Verein verlassen. Mit Mathias Olesen und Marvin Obuz haben die Geißböcke zwei Leih-Rückkehrer als Ergänzungsspieler zurückbekommen. Ergänzungsspieler, die aber eine wichtige Rolle übernehmen können. Gerade Obuz blickt auf eine starke Saison zurück, ist nach Verletzung wieder da.

Stark besetztes Zentrum

Der Stamm ist dagegen zusammengeblieben. „Man merkt auch, dass viele Spieler schon länger zusammenspielen und viele Automatismen greifen. Das zentrale Mittelfeld mit Eric Martel, Dejan Ljubicic und Denis Huseinbasic ist für mich das Kölner Herzstück“, sagte Ex-Trainer Steffen Baumgart unlängst dem „Kölner Stadt-Anzeiger“. Tatsächlich gehören die drei Akteure laut dem Online-Portal transfermarkt.de zu den wertvollsten Spielern der Liga. Einzig Hertha BSC kann rein nach dem Marktwert mit den Geißböcken mithalten. Sollten Ljubicic zurück zu alter Form finden (und beim FC bleiben) und Martel sein Potenzialen weiter entfalten, hat der FC zwei zentrale Mittelfeldspieler in den eigenen Reihen, die auch bei den meisten Bundesligisten zum absoluten Stamm gehören dürften. FC-Trainer Gerhard Struber setzt offensichtlich auf eine enge Raute, die dem Kölner Spiel in den Vorbereitungsspielen gut getan hat.

Trotz seiner erst 22 Jahren verfügt Martel zudem über eine beeindruckende Erfahrung. Der Mittelfeldspieler kommt bereits auf mehr als 120 Pflichtspiele. Auch für ein Flügelspiel haben die Kölner mit Spielern wie Linton Maina, Jan Thielmann oder eben Obuz die passenden Alternativen. Der FC ist variabel aufgestellt. Allerdings auch ein wenig ausgebremst. Thielmann wird wohl eine Rolle in der Abwehr spielen. In den Vorbereitungspartien zeichnete sich zumindest die Rolle als Rechtsverteidiger ab. Thielmann geht wohl als Stammverteidiger in die Saison. Die Verletzung von Florian Kainz wiegt ebenfalls schwer, der Kreuzbandriss von Jacob Christensen könnte zu einem Umdenken der Personalien geführt haben. Der Däne galt als möglicher Leihkandidat. Denn gerade im Zentrum sind die Kölner quantitativ besonders stark aufgestellt.

Wie wird der Abgang von Davie Selke kompensiert?

Auch im Angriff ist der FC nominell breit aufgestellt. Ohne Maxi Schmid, der vorerst bei der U21 trainiert und ein Leihkandidat ist, kommen die Geißböcke immerhin noch auf acht Angreifer. Mit Luca Waldschmidt und Mark Uth befinden sich gleich zwei erfahrene Offensivspieler in den FC-Reihen, die hinter den Spitzen den Unterschied machen können – wenn sie denn fit sind und es auch bleiben. Beide laborierten in der vergangenen Spielzeit an diversen Verletzungen, beide dürften für sich aber auch einen deutlich anderen Anspruch als zweite Liga haben. Auch Sargis Adamyan ist eher ein Stürmer, der für die kreativen Momente hinter den Zielstürmern zuständig ist. Tim Lemperle und Damion Downs überzeugten in der Vorbereitung und dürften im internen Wettkampf um die Stammplätze die Nase vorne haben.

Klassische Zielstürmer und Knipser sind die beiden Eigengewächse aber auch nicht. Zur Wahrheit gehört wohl auch, dass die Kölner in der vergangenen Spielzeit enorme Schwierigkeiten hatten, die Verletzung von Davie Selke zu kompensieren. Nun spielt der Mittelstürmer bekanntlich für den HSV. Ob Florian Dietz und Steffen Tigges in der kommenden Zweitliga-Saison in die Fußstapfen treten können, ist angesichts ihrer Historie eher fraglich. Spannend könnte im Laufe der Saison die Personalie Jaka Cuber Potocnik werden. Der junge Slowene gehört zwar aktuell noch zum Kader, wird aber wohl Spielpraxis bei der U21 sammeln sollen. Einsatzzeit könnte er dennoch bei den Profis bekommen. Unterm Strich ist der FC quantitativ in der Offensive sehr gut aufgestellt. Problematisch könnte die Position eines klassischen Mittelstürmers im Vergleich zur Konkurrenz werden.

1. FC Köln: Wer spielt? Wer sitzt auf der Bank?


Eric Martel

Der Sechser hat sich bewusst für den FC entschieden. Dabei werden Martel sicherlich Angebote vorgelegen haben. So geht der Bayer als einer der stärksten Mittelfeldspieler der 2. Bundesliga in die Saison. Der Mittelfeldmann gehört zur Stammachse der Kölner, wird wohl immer in der Anfangsformation stehen. Prognose: Stammplatz


Dejan Ljubicic

Hinter dem Mittelfeldspieler steht nach wie vor ein großes Fragezeichen. Ein Treuebekenntnis wollte Ljubicic jedenfalls nicht abgeben, dem Österreicher werden weiterhin Wechselgedanken nachgesagt. Sollte Ljubicic bleiben, führt wohl kein Weg an dem 26-Jährigen vorbei. In der vergangenen Spielzeit blieb Ljubicic unter Form, in der Vorbereitung war er wieder einer der besseren. Prognose: Stammplatz aber auch Wechselkandidat

Denis Huseinbasic spielt für den 1. FC Köln


Denis Huseinbasic

Einer der großen Profiteure des Trainerwechsels. Struber spielt mit einer engen Raute. Huseinbasic drehte in der Vorbereitung auf, stopfte in der Defensive Löcher, setzte in der Offensive Akzente mit cleveren Pässen und bereitete einige Treffer vor. Prognose: Stammplatz


Florian Kainz

Der Österreicher hatte sich nach der schwachen Vorsaison viel für die kommende Spielzeit vorgenommen und spielte auch in den Planungen von Struber eine große Rolle. Die Sprunggelnksverletzung hat den Mittelfeldspieler jäh ausgebremst. Kainz wird mehrere Wochen ausfallen. Prognose: –


Marvin Obuz

Überzeugte in der vergangenen Saison in der 3. Liga und will nun endlich auch beim FC den Durchbruch schaffen. Kommt allerdings aus einer Verletzung und wird für eine wichtige Rolle im Kölner Gebilde wohl noch ein wenig Zeit brauchen. Prognose: Ersatzbank


Jacob Christensen

Hatte sich viel für die neue Saison vorgenommen, konnte das aber in der Vorbereitung nur zu selten abrufen. Zumindest in den Augen der Kölner Verantwortlichen. Ein Wechsel war wohl angedacht, vermutlich ein Leihkonstrukt. Dann kam der bittere Kreuzbandriss. Prognose: –


Jan Thielmann

War schon in der vergangenen Saison die Kölner Allzweckwaffe und könnte auch in dieser Spielzeit der Allrounder bei den Kölnern werden. Aktuell deutet viel auf die feste Position auf der rechten Abwehrseite hin. Erstaunlich für einen etatmäßigen Offensivspieler, obwohl sich ein nomineller Rechtsverteidiger im Team befindet. Dass Thielmann das kann, steht außer Frage. Könnte aber auch wieder eine feste Option in der Offensive werden. Prognose: Stammplatz


Meiko Wäschenbach

Könnte in dieser Saison endlich sein Debüt bei den Profis geben. Fiel in der Vorbereitung durch eine enorme Variabilität auf. Zeigte allerdings nicht durchweg gute Leistungen. Ist durch die Verletzung von Max Finkgräfe eine Alternative auf der linken Abwehrseite. Prognose: Ersatzbank


Linton Maina

Fiel in der Vorbereitung wie in der vergangenen Saison zwischenzeitlich aus. Damals kehrte Maina als Stammspieler zurück. Ob ihm das dieses Jahr wieder gelingt, scheint offen. Im aktuellen taktischen System spielt seine Position keine größere Rolle. Dennoch wird Maina mit seinem Tempo auch in der 2. Liga natürlich zu einer Waffe. Prognose: Ersatzbank


Mathias Olesen

Sammelte durch die Leihe in die Schweiz viel Einsatzzeit. Das wird beim FC für den Luxemburger nun wieder ungleich schwerer. Das Mittelfeld ist sehr stark besetzt. Vielleicht zu stark. Ohne die Verletzung von Christensen wäre auch Olesen möglicherweise ein Wechselkandidat gewesen. Prognose: Ersatzbank

Luca Waldschmidt vom 1. FC Köln

Luca Waldschmidt

Der Verbleib des Offensivspielers hat durchaus überrascht. Der ehemalige Nationalspieler dürfte in Normalform einer der besten Spieler der 2. Bundesliga sein. Zumindest kann er bei den Geißböcken den Unterschied machen. Pünktlich zum Saisonstart ist der Offensivspieler auch wieder fit geworden. An Waldschmidt dürfte kein Weg vorbeiführen. Prognose: Stammplatz


Mark Uth

Hatte als erstes seinen Verbleib beim FC angekündigt und wurde anschließend behutsam aufgebaut. Beim FC hat man ganz offensichtlich Sorge, um weitere Verletzungen. Und das sicher auch nicht ohne Grund. Fit ist er wie Waldschmidt ein Unterschiedsspieler. Beide kann man sich gleichzeitig aber eher selten auf dem Feld vorstellen. Prognose: Ersatzbank


Tim Lemperle

Neben Julian Pauli vielleicht der größte Gewinner der Vorbereitung. Der Angreifer sammelte in der vergangenen Spielzeit viel Einsatzzeit bei Greuther Fürth. Das hat ihm sichtbar gut getan. Lemperle überzeugte wie kaum ein anderer Offensivspieler in der Vorbereitung. Damit dürfte er gegen den HSV gesetzt sein und vermutlich auch noch länger. Prognose: Stammplatz

Steffen Tigges und Sargis Adamyan vom 1. FC Köln


Steffen Tigges

Konnte in einigen Spielen in der Vorbereitung durchaus überzeugen. Allerdings fiel Tigges in anderen Partien wieder gar nicht auf. Wird es in der kommenden Saison einmal mehr schwer haben. Auch, wenn er neben Florian Dietz der einzige wirkliche Zielstürmer ist. Prognose: Ersatzbank


Sargis Adamyan

Die Vorbereitung erinnert an die der vergangenen Spielzeit. Auch damals lieferte Adamyan durchaus vielversprechende Ansätze ab. In der Saison konnte er dieses Versprechen aber nicht halten. Könnte eine Alternative werden, falls Waldschmidt und Uth ausfallen. Ansonsten wird es der Armenier auch in dieser Spielzeit wieder schwer haben. Prognose: Ersatzbank

Florian Dietz vom 1. FC Köln


Florian Dietz

Seine Vertragsverlängerung kam etwas überraschend um die Ecke. Damit ist ein Wechsel offensichtlich vorerst vom Tisch. Auch, weil es den Kölnern an Zielstürmern mangelt. Galt lange als sicherer Abschiedskandidat. Viele Pluspunkte sammelte der Angreifer aber nicht. Prognose: Ersatzbank

Damion Downs ist ein Hoffnungsträger beim 1. FC Köln


Damion Downs

Dürfte gegen den Hamburger SV in der Startelf stehen. Profitiert vom Spielsystem des neuen Trainers. Das Spiel über das Zentrum in die Tiefe liegt dem Angreifer. Seine Geschwindigkeit könnte ebenfalls zu eine Waffe werden. Muss allerdings noch mehr Torgefahr entwickeln. Prognose: Stammplatz


Jaka Cuber Potocnik

Der Slowene gilt als ein großes Talent. Als solches wird er wohl weitestgehend in der U21 eingesetzt werden. Dennoch könnte auch Potocnik in dieser Saison sein Profi-Debüt feiern. Das Potenzial dazu hat er. Prognose: Ersatzbank

Kaderanalyse Teil I

Timo Hübers für den 1. FC Köln

-FC schon Aufstiegskandidat?

Viel mehr als ein „Kracher“-Duell

Damion Downs vom 1. FC Köln.
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Viel mehr als ein „Kracher“-Duell

Mit dem Duell gegen den Hamburger SV startet am Freitag die Zweitliga-Saison der Kölner. Es ist nicht nur das Topspiel des 1. Spieltags, es ist viel mehr für den 1. FC Köln: Duell gegen Hamburger SV wird zum Gradmesser.

Am Freitag startet die 2. Bundesliga in die neue Saison. Und nicht wenige Experten erwarten das Spitzenspiel potenzieller Aufstiegskandidaten. Doch es ist viel mehr für den 1. FC Köln: Das Duell gegen den Hamburger SV wird für den FC zum Gradmesser.

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Die Bilanz der Kölner kann sich durchaus sehen lassen. Sechs Siege in sieben Spielen, dazu die eindrucksvolle Bilanz von 38:8-Toren. Ja, 38 Tore (!) haben die Kölner in sieben Spielen der Saisonvorbereitung geschossen. Zur Erinnerung: In der gesamten vergangenen Spielzeit kamen die Geißböcke auf 28 Treffer – wohlgemerkt in 34 Spielen. Die Bilanz klingt gut, doch hat sie relativ wenig bis eigentlich gar nichts mit dem Liga-Alltag zu tun. Ein Großteil der Wahrheit lautet aber, dass der FC in fünf der Begegnungen gegen unterklassige Vereine gespielt hat. Zwar spielten die Geißböcke auch gegen einen britischen Zweitligisten sowie einen italienischen Erstligisten, große Schwierigkeiten bereitete den Kölnern ausgerechnet der Stadtrivale, der Drittligist Viktoria Köln.

Struber: „Es herrscht pure Vorfreude“

„Wir haben sowohl technisch als auch taktisch die notwendigen Schritte nach vorne gemacht. Wir haben den Spielern die Hoffnung in die Birne gepflanzt, wie gut sie eigentlich sind“, sagte Struber in der vergangenen Woche. „Wir müssen nicht künstlich etwas herbeireden, es ist Realität: Wir haben Qualität, wir sind gut und gerüstet.“ Die Ergebnisse waren sicherlich sehr gut für das angeknackste Selbstvertrauen, wirklichen Aufschluss über den aktuellen Leistungsstand geben sie aber sicher nicht. Den können auch die Akteure selbst nur schwer einschätzen. „Es ist auch für uns die große Glaskugel“, sagte FC-Kapitän Timo Hübers am Dienstag. „In den Tests hat man gesehen, dass es gut klappen kann“, sagte der 28-Jährige. „Aber es gab auch Phasen, in denen man gesehen hat: Wenn das hohe Anlaufen und das Gegenpressing nicht funktionieren, kann es blöd aussehen.“

Vor allem, wenn es gegen einen Gegner auf Augenhöhe, den vermeintlichen Top-Aufstiegskandidaten, einen möglichen direkten Konkurrenten geht. Der FC trifft am Freitagabend auf den Hamburger SV, die Mannschaft von Davie Selke und vor allem Steffen Baumgart. Das Team, das in dieser Spielzeit den bereits siebten Anlauf im Kampf um den Aufstieg angeht. Ein „Kracher“-Spiel wie die Protagonisten nicht müde werden, zu betonen. Dementsprechend ist die Vorfreude auch groß. Ein Flutlichtspiel, gegen einen Topgegner und das zum Auftakt. „Was will man mehr“, sagte Gerhard Struber am Mittwoch strahlend. „Gleichzeitig sind das die Momente, auf die man hinarbeitet. Für diese Momente ist man dankbar. Wir sind aber auch in der Verantwortung, die Dinge am Freitag anzugehen. Es herrscht pure Vorfreude. Es kribbelt.“

Struber: „Uns wird ein Spiegel vorgehalten“

Dabei ist die Begegnung eben auch viel mehr als ein „Kracher“-Duell. „Uns wird die Liga einen Spiegel vorhalten, wo wir stehen. Der Freitag wird schon eine gute Standortkontrolle werden, um zu sehen, wo wir unterwegs sind“, sagte Struber. Soll heißen: Die Begegnung wird auch ein erster Gradmesser, ob der FC wirklich in der Vorbereitung so gut gearbeitet hat, wie es die Kölner Verantwortlichen selbst annehmen. Und, ob der Kader nach den punktuellen Abgängen wirklich das Zeug hat, sich zu den Aufstiegskandidaten zu zählen. Einen Gradmesser erwartet im übrigen auch Kölns Ex-Trainer am Freitagabend. „Was ich gesehen habe, das war schon überzeugend und sehr stabil“, sagte Steffen Baumgart dem „Kölner Stadt-Anzeiger. „Viele Jungs sind nach dem Abstieg geblieben, der Kader ist gut aufgestellt. Wie gesagt: Mit diesem Team wird man oben mitspielen. Der FC wird die Mannschaft sein, die es zu schlagen gilt.“

Wenn es nach Struber geht, wird das aber alles andere als leicht. „Wenn wir on fire sind, dann wird es schwer für den HSV“, sagte der Kölner Coach und erklärte, wie er wiederum die Rothosen angehen will. „Es wird schon ein Abnutzungskampf werden. Es wird darum gehen, dass wir uns schnell aus der Verdichtung spielen. Wir müssen bei der Rest-Verteidigung wach sein. Wir werden alles für den Sieg in die Waagschale werfen“, sagt der Coach erwartungsvoll und voller Euphorie. Auch, um zu sehen, in welche Richtung die Reise geht. „Es ist wichtig, in diesen Test zu gehen und diesen Test auch zu bestehen“, so Struber.


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Kölns Gegner

Hurra-Fußball des FC

Das letzte Puzzlestück? Heintz oder Pauli – Routinier oder Youngster?

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Das letzte Puzzlestück? Heintz oder Pauli – Routinier oder Youngster?

Während der Vorbereitung auf die kommende Saison betonte FC-Coach Gerhard Struber mehrfach, dass alle Spieler eine Chance bekommen würden, sich zu beweisen. Einige Akteure haben diese Chance erstaunlich gut genutzt. So kommt es zu einem unerwarteten Kopf-an-Kopf-Rennen beim 1. FC Köln: Setzt Gerhard Struber auf Dominique Heintz oder Julian Pauli?

Nach dem Weggang von Jeff Chabot und der ausbootung von Nikola Soldo deutete bei den Geißböcken für die neue Spielzeit eigentlich viel auf das routinierte Innenverteidiger-Duo Timo Hübers/Dominique Heintz. Doch mit Julian Pauli hat sich ein Youngster in den Vordergrund gespielt und hinterlässt ein Fragezeichen beim 1. FC Köln: Setzt Gerhard Struber auf Dominique Heintz oder Julian Pauli?

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Mitte Mai umgaben den 1. FC Köln noch viele Fragezeichen in Bezug auf die neue Saison, unmittelbar vor deren Start haben sich viele von ihnen in Ausrufezeichen verwandelt. Der FC startet tatsächlich als einer der Aufstiegskandidaten in die neue Zweitliga-Saison. Trotz der Transfersperre und dem fast schon obligatorischen Verletzungspech scheinen die Kölner für die kommende Spielzeit personell gut gerüstet. Christian Keller hatte es vor einigen Wochen bereits angekündigt und der Sportchef scheint dieses Mal auch recht behalten zu haben: Zumindest die Stammelf, die sich in den vergangenen Wochen herauskristallisiert hat, wirkt absolut wettbewerbsfähig. Wie aussagekräftig die Vorbereitungsspiele sind, wird nun die Saison zeigen. Ein erster Fingerzeig ist die Begegnung am Freitag gegen den Hamburger SV, eine „Standortkontrolle“, wie FC-Trainer Gerhard Struber am Mittwoch sagte.

Kopf-an-Kopf-Rennen zwischen Heintz und Pauli?

Dabei dürfte der Coach in Sachen Aufstellung keine große Überraschung mehr parat haben. Seine Stammachse um Jonas Urbig, Timo Hübers, Eric Martel und Luca Waldschmidt ist gefunden, die Plätze in der direkten Umgebung sind ebenfalls verteilt. „Ich habe keinen klaren Plan“, sagt Struber. Öffentlich steht ein Fragezeichen noch hinter der Kölner Abwehr. Dass Struber mit einer Viererkette spielen wird, ist angesichts der Vorbereitungsspiele wohl klar. In der vergangenen Saison noch lange der Teil der Mannschaft, der die Hoffnung Klassenerhalt hoch hielt, wirkt die Defensive aktuell so ein wenig wie die Problemzone – zumindest quantitativ. Max Finkgräfe, Luca Kilian und eventuell Rasmus Carstensen fallen verletzt aus, mit Jeff Chabot und Benno Schmitz haben zwei weitere Abwehrspieler den Verein verlassen, Nikola Soldo spielt keine Rolle mehr.

Struber muss auf den beiden Außenpositionen bereits Alternativen finden, sucht dafür bekanntlich auch in der Offensivabteilung der Kölner. Leart Pacarada und Jan Thielmann dürften es am Ende werden. Doch wer spielt neben Timo Hübers in der Innenverteidigung. Aktuell deutet noch viel auf ein Kopf-an-Kopf-Rennen hin. Auf der einen Seite der Routinier, der mit mehr als 300 Pflichtspielen auf viel Erfahrung zurückblicken kann, auf der anderen Seite ein Youngster, der der große Gewinner der Vorbereitung sein dürfte und seinem Profi-Debüt entgegen fiebert. Am Ende des Tages wird es wohl auf einen Zweikampf zwischen Dominique Heintz und Julian Pauli herauslaufen. „Es sind beide sehr interessante Spieler, die wissen, was sie tun. Man kann auf beide zählen“, sagte der Coach.

Erfahrener Heintz gegen Youngster Pauli

„Für den Heintzi spricht die Erfahrung und die Antizipation, die er natürlich auf den Platz bringt“, sagt der Trainer. Heintz geht mittlerweile in seine insgesamt fünfte Saison bei den Geißböcken, ist mittlerweile seit mehr als zwölf Jahren Profi, kommt auf mehr als 300 Profi-Einsätze – viel mehr Erfahrung geht wohl nicht in der Innenverteidigung. Allerdings offenbarte der Routinier in der vergangenen Spielzeit auch das ein oder andere Mal einige Schwächen in der Defensive und im läuferischen Bereich. Unter Steffen Baumgart und Timo Schultz erhielt Heintz nur noch 565 Einsatzminuten. Immer noch mehr als Julian Pauli, der noch auf sein Pflichtspiel-Debüt wartet. „Für Julian spricht die Unbekümmertheit. Und auch die Vorbereitung, die er absolviert hat“, sagt Struber. Cool für mich, dass ich zwei Jungs habe, auf die ich zählen kann.“

Lange muss der 19-Jährige wohl nicht mehr warten. Denn der Innenverteidiger hat die Kölner Verantwortlichen wohl in allen Belangen überzeugt. Erst vor wenigen Wochen den ersten Profivertrag unterschrieben, ist Pauli der große Gewinner der Saisonvorbereitung – selbst wenn er am Freitag erst einmal auf der Bank sitzen sollte. In gleich vier von sieben Vorbereitungsspielen stand der Youngster etwas überraschend in der Startelf, hatte die Nase gegenüber dem ebenfalls als großes Talent geltenden Elias Bakatukanda vorne und überzeugte mit einer erstaunlichen Ruhe, einer bemerkenswerten Souveränität. „Ich traue Julian richtig viel zu. Möglicherweise macht er in dieser Saison den nächsten Schritt“, hatte Struber vor wenigen Wochen gesagt.

Klingt nicht nach einem Sprung ins kalte Wasser gegen den HSV. Zumal Struber ausgerechnet bei der Generalprobe gegen Udinese Calcio am vergangenen Wochenende, die als Fingerzeig für eine erst Elf gegen den HSV gehandelt wurde, dann doch lieber auf den erfahrenen Heintz setzte. Gut möglich, dass das gegen den direkten Aufstiegskonkurrenten ebenfalls der Fall sein wird. Auf der anderen Seite scheint Struber keine Scheu vor den Einsätzen von talentierten Nachwuchshoffnungen zu haben.


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Urbig zur neuen Rolle

Ljubicic zu Leeds?

Die Kader-Verschlankung ist vorerst abgeschlossen

Jaka Cuber Potocnik, Fayssal Harchaoui, Meiko Wäschenbach, Julian Pauli, Gerhard Struber, Elias Bakatukanda vom 1. FC Köln
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Die Kader-Verschlankung ist vorerst abgeschlossen

Der FC befindet sich auf der Zielgeraden der Vorbereitung. Bereits am Freitag steht das erste Saisonspiel gegen den HSV an. Vorab gab es noch weitere Entscheidungen beim 1. FC Köln: Der Kader zu Saisonbeginn steht fest.

Noch vor dem Trainingslager hatten die Kölner Verantwortlichen eine Verschlankung des Kaders angekündigt. Nun gibt es eine Personal-Entscheidung beim 1. FC Köln: Der Kader zu Saisonbeginn steht fest.

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Am Ende war es dann doch überraschend unspektakulär. Schon seit einigen Wochen war eine Verschlankung des Kaders beim FC angekündigt. Kein Wunder, mit deutlich mehr als 30 Spielern ist Gerhard Struber bei seinem neuem Club in die Saison gestartet – ein Szenario, das so gar nichts mit dem befürchteten Spieler-Ausverkauf zu tun hatte. Mit den sechs Leih-Rückkehrern, einigen Nachwuchskräften und einem ordentlichen Stamm ähnelte die Mannschaft eher einem XXL-Team. Christian Kellers Winter-Ankündigung, aufgrund der Transfersperre verstärkt auf jene Leihspieler und den eigenen Nachwuchs setzen zu wollen, sahen die ersten Anhänger bereits in Gefahr. Allzu große Veränderungen wird es aber vorerst nicht geben. „Wir wollen die Kadersituation auf diesem Level lassen. In den letzten Wochen hat sich einiges herauskristallisiert“, sagte Struber am Mittwoch.

Struber: „Die Jungs, die jetzt mittrainieren, verdienen sich das“

Heißt auch, dass Jaka Potocnik und Meiko Wäschembach vorerst im Kader der Kölner bleiben werden. Die beiden Youngster wurden bereits als potenzielle U21-Rückkehrer gehandelt. Gerade Potocnik wird es trotz seines unbestrittenen Talents wohl schwer haben, sich gegen die weiteren Angreifer im Kader durchzusetzen. „Die Jungs, die jetzt bei mir mittrainieren, verdienen sich das – die machen einen richtig guten Job“, sagte Struber. Tatsächlich hatte es erst zu Wochenbeginn eine Kader-Entscheidung gegeben. Maxi Schmid wird vorerst bei der U21 trainieren und wohl auch spielen. Der Angreifer ist ein Kandidat für eine Leihe, möglicherweise sogar für einen Verkauf. Damit wurden nur drei Spieler aus dem Ur-Kader gestrichen. Nikola Soldo darf sich bekanntlich einen neuen Club suchen, Fayssal Harchaoui ist fest in der U21 eingeplant.

Dass es keine weiteren Streichkandidaten gibt, hängt natürlich auch mit dem enormen Verletzungspech zusammen. Als die Kölner den Rotstift ansetzen wollten war der Kader nahezu komplett. In der Zwischenzeit haben sich mit Max Finkgräfe (Innenbandverletzung), Florian Kainz (Sprunggelenksverletzung) und Jacob Christensen (Kreuzbandriss) drei Profis verletzt, die wohl Monate ausfallen werden. Gerade Finkgräfe und Kainz waren als Stammkandidaten eingeplant, Christensen wäre eine Option für eine Leihe gewesen. Doch die Kader-Entscheidung ist nicht final. „Wir wollen den jungen Spielern im Kader Spielzeit bringen. Dann wird es auch spontan Abstellungen geben“, sagte Struber. Soll heißen, dass die Nachwuchshoffnungen wohl doch Spielpraxis bei der U21 sammeln werden, ihre Chance auf den Profikader aber bekommen. „Wir haben da keinen Stress, Entscheidungen zu treffen“, so Struber.


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Urbig zur neuen Rolle

HSV-PK mit Struber