Mathias Olesen: Im Juni noch gegen Mbappé, ab Juli gegen den HSV, S04 und Co.

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Mathias Olesen: Im Juni noch gegen Mbappé, ab Juli gegen den HSV, S04 und Co.

Mit Mathias Olesen kehrt ein weiterer Leihspieler zurück, der in der kommenden Saison wohl einen Kaderplatz beim FC bekommen wird. Unter Gerhard Struber soll in der 2. Bundesliga der Durchbruch gelingen.

Auch der Mittelfeldspieler war in der vergangenen Saison verliehen worden, um Spielpraxis zu sammeln. Das gelang. Nun kehrt der Luxemburger mit Selbstvertrauen zurück zum 1. FC Köln: Mathias Olesen will sich in dieser Saison durchsetzen.

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Während die Mannschaftskollegen am Geißbockheim im Rahmen der Leistungsdiagnostik die ersten Schweißperlen vergießen, steht für Mathias Olesen noch ein wenig Urlaub auf dem Programm. Die Nationalspieler des 1. FC Köln haben aufgrund ihrer Länderspielreisen noch ein wenig Extra-Urlaub erhalten. Nach der knapp verpassten EM-Teilnahme standen für Luxemburg vor dem Turnier die Testspiele gegen Belgien und Frankreich auf dem Spielplan. Zwar kassierte das Team gegen die potenziellen Titelkandidaten zwei klare 0:3-Pleiten, in beiden Begegnungen kam Olesen allerdings jeweils 90 Minuten zum Einsatz. Der Mittelfeldspieler hat sich nach überstandener Erkrankung im Frühling den Stammplatz in der Nationalelf zurückerobert, kommt schon auf 20 Einsätze für die Auswahl Luxemburgs.

Gelingt Olesen nun der Durchbruch?

Und nun will der 23-Jährige einen ähnlichen Schritt auch beim FC gehen. Olesen hat in einem Interview mit dem „Geissblog“ angekündigt, sich in der kommenden Spielzeit auch beim FC endlich durchsetzen zu wollen. Trotz 23 Bundesliga-Einsätzen ist dem gebürtigen Kopenhagener der Durchbruch bei den Geißböcken nicht gänzlich gelungen. Dabei hat Olesen beim FC durchaus einige Befürworter. So kam es im vergangenen Winter auch zu der Leihe in die Schweiz. Beim FC Yverdon sollte der 23-Jährige Spielpraxis sammeln, sich den nötigen Punch für den FC zu holen. „Mathias hat sich in seiner bisherigen FC-Zeit konstant nach vorne entwickelt. Um diese Entwicklung weiter zu forcieren, braucht Mathias jetzt noch mehr und vor allem auch regelmäßigere Spielzeit“, sagte Christian Keller damals.

Tatsächlich hatte Olesen maßgeblichen Anteil am Klassenerhalt des Schweizer Erstligisten, während die Kölner abgestiegen sind. Olesen kam immerhin zu 17 Einsätzen, davon elf in der Startelf. Eine Lungenentzündung kostete den Mittelfeldspieler mehr Einsatzzeit. Obwohl mit Steffen Baumgart ein Fürsprecher des Luxemburgers nicht mehr in Köln weilt, könnte auch Olesen ein Gewinner der aktuellen Situation beim FC sein. Der 23-Jährige ist im Mittelfeld variabel einsetzbar, spielte in seiner Karriere sowohl im offensiven Mittelfeld hinter den Spitzen als auch auf der Sechs oder im offensiven Halbfeld. Positionen, die auch Dejan Ljubicic beim FC besetzt hat. Der Österreicher will dem Vernehmen nach den Club noch verlassen. Olesen könnte in der 2. Bundesliga in die Rolle sicherlich hereinwachsen. Doch auch ohne Ljubicic gibt es im Zentrum für Olesen namhafte Konkurrenz. Dennoch soll in der kommenden Saison der Durchbruch gelingen.


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Einzelkritik

Stimmen zum Spiel

Vom kolportierten Ausverkauf zum Aufstiegsfavoriten? So einfach ist es nicht

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Vom kolportierten Ausverkauf zum Aufstiegsfavoriten? So einfach ist es nicht

„Himmelhoch jauchzend, zu Tode betrübt“ – die vergangene Saison bot den FC-Fans wohl so manches Gefühlschaos. Nun scheint es emotional wieder aufwärts zu gehen rund um den 1. FC Köln. Über den wertvollsten Kader wird bereits gesprochen, der FC zum Aufstiegsfavoriten erklärt. Doch die Erwartungen sind ein wenig hochgegriffen.

Bereits vor dem ersten Duell der neuen Saison, sogar vor dem Trainingsauftakt der Mannschaft wird der FC von einigen Fußball-Fans bereits zum Aufstiegsfavoriten erkoren. Doch so einfach ist es sicher nicht. Warum der 1. FC Köln nicht zwangsläufig der große Aufstiegsfavorit ist.

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So wirklich gerne hören es die FC-Anhänger nicht, dass die kölsche Fußball-Mentalität immer wieder mit „Himmelhoch jauchzend, zu Tode betrübt“ beschrieben wird. Eine Achterbahn der Gefühle war die vergangene Spielzeit aber allemal. Trotz personellem Aderlass mit einer gewissen Portion Hoffnung in die Saison gestartet, sportlich erschreckend schnell auf den Boden der Tatsachen geholt. Die Transfersperre, das Aussetzen der gleichen, die erneute Bestätigung, dann das Baumgart-Aus, der Hoffnungsschimmer gegen Frankfurt, weitere Enttäuschungen, Last-Minute-Erfolge und die Zitterpartie bis zum letzten Spieltag. Der Abstieg. Beim FC war in der vergangenen Monaten so ziemlich jede Gefühlslage zwischen Horror, Entsetzen, Hoffnung, Zorn und Enttäuschung mit von der Partie.

Höchster Kaderwert – deswegen Favorit?

Zuletzt überwog bei vielen Fans so etwas wie Panik. Der Abstieg, gepaart mit der Transfersperre und einem drohenden Spieler-Ausverkauf. Doch wenn die Talfahrt meistens besonders rasant wird, sich im freien Fall befindet, folgt auch wieder der nächste Aufwind. Und schon machen die ersten Fußball-Freunde den FC zum Aufstiegskandidaten der 2. Bundesliga – vor dem ersten Spiel, vor dem ersten Training. Gerade einmal 35 Tage nach dem Horrorszenario herrscht Aufbruchstimmung. Das kommt tatsächlich nicht von ungefähr. Immerhin hat der zum Großteil zu recht kritisierte Christian Keller in den vergangenen Wochen ganze Arbeit geleistet und den Großteil der FC-Profis zum Verbleib am Geißbockheim gebracht. Ob monetär, mit warmen Worten oder einer interessanten Perspektive wird letztlich egal sein, Fakt ist: Keller hat einen wettbewerbsfähigen Kader versprochen, die 2. Bundesliga wird ihn aus Köln bekommen.

Laut dem Online-Portal transfermarkt.de, verfügen die Kölner auch nach dem Abgang von Jeff Chabot, einem möglichen Abschied von Marvin Schwäbe und Co. tatsächlich über den wertvollsten Kader der 2. Bundesliga – mit Abstand. Den FC aber aufgrund dessen direkt zum Aufstiegsfavoriten zu erklären, ist mindestens fragwürdig. Zumal das Online-Portal die Marktwerte bekanntlich schätzt. Und die gleiche Rechnung in der vergangenen Spielzeit ordentlich in die Hose ging. Denn da verfügten die Kölner lange über einen Kaderwert von 90 Millionen Euro, lagen vor Heidenheim, Darmstadt und Bochum, etwa gleichauf mit Bremen und Augsburg – das Ende der Geschichte ist bekannt. Und so stellt sich die Frage, ob der in der vergangenen Spielzeit nicht Bundesliga taugliche, leicht modifizierte Kader in der Lage ist, den direkten Wiederaufstieg anzupeilen?

Es bleibt die Sturmschwäche

Dass die Kölner sich im oberen Tabellendrittel aufhalten können, steht sicherlich außer Frage. Doch, dass der direkte Wiederaufstieg kein Selbstläufer wird, wohl mindestens genauso. Die Konkurrenz ist mit den üblichen Verdächtigen, dem Hamburger SV, Hertha BSC, Schalke 04 oder Fortuna Düsseldorf jedenfalls groß, zudem nehmen aktuell einige weitere Vereine Geld in die Hand, um ebenfalls ein Wörtchen im Kampf um das Oberhaus mitzureden. Ähnlich wird es der FC dann wohl im Winter handhaben. Bis dahin heißt es, sich also eine gute Ausgangsposition zu erarbeiten. Im Optimalfall eine so gute, dass im Winter nur eine Feinjustierung nötig sein muss.

Dazu müssen die Kölner aber auch Schwachstellen der vergangenen Saison abstellen. Und das wird schwer genug. Die Defensive hat mit dem Abschied von Jeff Chabot viel Qualität verloren. Es wird sich zeigen müssen, ob der eigene Nachwuchs schon bereit für den Sprung in den erweiterten Kreis der Startelf ist. Die größte Baustelle war aber die Sturmflaute der Kölner. Und auch dort scheint der Abgang der größten Qualität eines Zielstürmers nicht unwahrscheinlich. Selke hat das Angebot der Kölner bekanntlich nicht angenommen, sondiert wohl weiterhin die Angebote, die vorliegen.

Zwar haben die Kölner einige Stürmer im Kader, die in der 2. Liga Fuß fassen sollten, bekommen auch mit Tim Lemperle und Marvin Obuz gute Offensivkräfte dazu, doch ein Kernproblem waren auch die vergebenen Chancen. Der FC lag mit knapp 600 Schüssen in der oberen Tabellenhälfte, die 4,7 Prozent Quote an Toren war aber die schlechteste aller Bundesligisten. In der 2. Liga kam Rostock als schwächstes Team auf einen Wert von 5,8.

Der FC braucht wieder Selbstvertrauen

Zudem muss der neue Trainer der Mannschaft das Selbstvertrauen zurückgeben, das die Kölner in der vergangenen Spielzeit unter zwei Trainern sukzessive verloren haben. Es wird essentiell werden, dass Florian Kainz und Co. wieder zu alter Form finden. Sonst nutzt auch der höchste Kaderwert der Liga nichts.


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Transfergerüchte

Wer geht, wer bleibt?

Taktik, Formation, Talente – das ist Gerhard Struber

Gerhard Struber Trainer 1. FC Köln
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Taktik, Formation, Talente – das ist Gerhard Struber

Mit Gerhard Struber hat der 1. FC Köln seinen neuen Trainer gefunden. Auf den ersten Blick passt die Personalie. Restlos überzeugen konnte der 47-Jährige in der jüngeren Vergangenheit aber auch nicht.

Am Samstagvormittag hat er die Arbeit beim 1. FC Köln aufgenommen: Das ist Gerhard Struber.

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Ohne Ralf Rangnick wäre die Suche nach einem neuen Trainer für den 1. FC Köln wohl eine andere geworden – zumindest ganz anders verlaufen. Denn der Cheftrainer der Nationalmannschaft Österreichs hatte maßgeblichen Anteil an der Berufswahl von Gerhard Struber. Dieser hatte dem Fußball eigentlich schon abgeschworen. Dem Sport, dem der heute 47-Jährige schon früh verfallen war. Denn schon als Kind kickte der Österreicher auf den Wiesen des landwirtschaftlichen Hofs seines Vaters in Kuchl. Dort, beim SV, begann auch die fußballerischer Karriere und später die des Trainers.

Testspiel gegen Salzburg als Wende

Als 14-Jähriger wechselte Struber zum SV Austria Salzburg, spielte dort auch für die Senioren und tingelte durch einige Clubs des Landes. Insgesamt kam Struber auf 140 Erst- und Zweitliga-Einsätze. „Damals war ja noch alles ein Stück weit passiver, die heutige aktivere Spielweise hätte ganz gut zu mir gepasst, weil ich eher dynamisch und antizipierend gespielt habe. Nur technisch war ich zugegeben maximal ein durchschnittlicher Kicker“, sagte Struber in einem Interview von RB Salzburg. Den ganz großen Durchbruch verhinderten möglicherweise aber auch Verletzungen. Struber riss sich unter anderem gleich zwei Mal das Kreuzband. Der Fußballer ging in die Berufswelt, machte verschiedene Ausbildungen, ging in die Versicherungsbranche. „Zu diesem Zeitpunkt war ich schon in einer Verabschiedungsphase vom Fußball, weil ich den Weg in einem ganz anderen Bereich beschritten hatte“, so Struber.

Nebenbei übernahm der Österreicher seinen Heimatverein, bewahrte den SV Kuchl vor dem Abstieg und trat zu einem Freundschaftsspiel gegen RB Salzburg an. Anschließend habe es ein folgenschweres Gespräch gegeben. „Ralf Rangnick hat mich danach zum Gespräch eingeladen. Mit all seiner Begeisterungsfähigkeit hat er mich überzeugt, den Weg als Fußballtrainer hauptberuflich einzuschlagen. Es war zu diesem Zeitpunkt eine sehr mutige Entscheidung, weil ich einen wirklich guten Job mit tollen Perspektiven hatte“, sagte Struber. Offenbar aber die richtige Entscheidung. Der 47-Jährige trainierte Teams in der Salzburger Nachwuchsakademie, in Österreich, in England, in den USA. Im Sommer 2023 folgte die Rückkehr nach Salzburg, als Cheftrainer. Und obwohl er mit RB die Tabelle anführte, wurde er entlassen.

Warum Gerhard Struber zum FC passt

Dabei scheint der Coach auf den ersten Blick zum Anforderungsprofil der Kölner zu passen. Beim FC Barnsley arbeitete der Trainer nach eigener Auskunft unter ständigem Druck. Struber gilt zudem als Coach, der junge Spieler entwickeln kann und entwickeln will. „Wenn man so viele Jahre als Nachwuchstrainer alle Stufen durchlaufen hat und dann letztlich den Sprung ganz nach oben schafft, dann ist die Identifikation mit der gesamten Entwicklungsphilosophie ganz eine andere“, sagte der Trainer. „Mir liegt die Entwicklung der Burschen in der Akademie am Herzen, weil ich das alles selbst erlebt habe und weiß, wie wichtig das für die Spieler ist.“ Die Entwicklung gelang dem Coach in England. Struber rettete Barnsley vor dem Abstieg – mit einer erstaunlich jungen Mannschaft. Auch sein Team in Salzburg war mit Abstand das jüngste der Liga (21,7).

Zudem dürfte Struber zu der Spielidee von Steffen Baumgart passen. Jene Spielidee, die die Kölner Verantwortlichen auch in Zukunft gerne sehen würden, die über sämtliche Mannschaften implementiert werden soll. „Ich bin Überzeugungstäter, Fans wollen den Fußball erleben, für den wir stehen. Attraktiven, proaktiven Fußball, der die Fans mitreißt. Dazu braucht es eine klare Anleitung und einen Matchplan, der den Jungs hilft, ihnen aber auch Freiheiten lässt“, erklärte Struber bei seinem Amtsantritt 2023 in Salzburg. „Wir müssen richtig ‚on fire‘ sein. Ich will, dass die Burschen von der ersten Minute an mit viel Engagement zur Sache gehen und mit richtig viel Lust, unseren Fußball auf den Platz zu bringen.“ Struber arbeitete in Salzburg vornehmlich mit einer 4-3-1-2-Taktik, ließ den Red-Bull-Fußball spielen.

Zur Wahrheit gehört aber auch, dass der Coach in Salzburg lange kritisiert wurde, weil von seinem angekündigten Offensivspiel, von einem Spektakel nicht immer viel zu sehen war und auch der Sturm nicht so funktionierte, wie es Vereinsvertreter und Fans gerne gehabt hätten. Probleme, die man in Köln nur zu gut kennt. Allerdings kam RB am Ende der Saison auf 74 Tore. Probleme, die man in Köln wohl gerne hätte.


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Transfergerüchte

Wer geht, wer bleibt?

Leistungsdiagnostik beginnt – mit Schwäbe, Maina und Ljubicic

Geißbockheim-Gelände des 1. FC Köln
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Leistungsdiagnostik beginnt – mit Schwäbe, Maina und Ljubicic

Am Freitagmorgen startete die Leistungsdiagnostik des 1. FC Köln am Geißbockheim. Dabei waren auch Spieler vor Ort, deren Zukunft beim FC oder eben auch nicht, noch nicht abschließend geklärt ist.

Am Freitagmorgen haben sich auch die FC-Profis aus dem Urlaub zurückgemeldet. Der FC beginnt die Leistungsdiagnostik mit den Wechselkandidaten.

Das Geißbockheim erwachte am Freitagmorgen mit dem Erscheinen von Rasmus Carstensen und Jacob Christensen nach fünf Wochen wieder zum Leben – zumindest das der Spieler. Denn mit der obligatorischen Leistungsdiagnostik starten nun auch die Profis in die neue Saison, während hinter den Kulissen eifrig am „neuen“ alten Kader gearbeitet wurde. Neben den Dänen war auch Jonas Urbig früh vor Ort und kehrte nach den Leihen bei Greuther Fürth und zuvor Jahn Regensburg zurück zum 1. FC Köln. Während die neue Nummer eins am Geißbockheim die ersten Übungen absolvierte, weilte Marvin Schwäbe in der MediaPark-Klinik zu den medizinischen Untersuchungen. Und das, obwohl die Zukunft des 29-jährigen Keepers beim FC noch offen ist. Kein Wunder, schließlich ist Schwäbe nach Auslaufen der Ausstiegsklausel an den FC gebunden, steht, bis er einen neuen Verein hat, beim FC unter Vertrag.

Weitere optionale Spieler bei den Tests

Das gleiche gilt auch für Linton Maina, dessen Vertragssituation ebenfalls nicht final geklärt ist. Im Gegensatz zu Schwäbe ist die Ausstiegsklausel noch aktiv. Maina könnte dem FC den Rücken kehren. Bislang gab es noch kein Treuebekenntnis. Wohl auch, weil der Außenbahnspieler noch auf weitere Optionen wartet. Zwar steht Dejan Ljubicic beim FC weiter unter Vertrag, der Verbleib ist aber nach wie vor alles andere als sicher. Dem Vernehmen nach liebäugelt der Mittelfeldspieler nach wie vor mit einem Wechsel. Nur in diesem Sommer würden die Kölner wohl noch eine angemessene Ablöse für Ljubicic kassieren. Der Vertrag läuft nur noch bis 2025, dann wäre der Österreicher ablösefrei. Der Abschied von Ljubicic ist also definitiv ein mögliches Szenario, da der FC im Zentrum auch quantitativ gut aufgestellt ist.

Auch am Samstag stehen noch weitere Tests und Diagnostik an. Am Sonntag wird dann erstmals auch Gerhard Struber vor der Mannschaft sprechen. Der neue Chef-Coach wird dann am Montagvormittag auf einer Pressekonferenz offiziell vorgestellt. Am Nachmittag leitet der Österreicher die erste Einheit, eine öffentliche. Voraussichtlich mit den drei offenen Personalien.

 

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Wer bleibt, wer geht?

Auftakt mit neuem Trainer und alten Bekannten – doch ein Halbes Dutzend fehlt

Die Mannschaft des 1. FC Köln auf dem Trainingsplatz
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Auftakt mit neuem Trainer und alten Bekannten – doch ein Halbes Dutzend fehlt

Am Freitag startet der 1. FC Köln mit der Leistungsdiagnostik in die Vorbereitung auf die kommende Saison. Am Montagnachmittag folgt das Auftakttraining. Einige Topspieler werden aber fehlen.

Der Kader für die kommende Saison steht weitestgehend, einen neuen Trainer haben die Geißböcke auch gefunden. Nun folgt der nächste Schritt in die neue Saison für den 1. FC Köln: Öffentlicher Trainingsauftakt am Montagnachmittag.

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Knapp fünf Wochen hatten die FC-Akteure Zeit, sich von der bitteren Niederlage gegen Heidenheim und dem damit verbundenen siebten Abstieg der Vereinsgeschichte zu erholen. Ab Freitag wird das nächste Kapitel der Geißböcke aufgeschlagen. Und das nach einigen Wochen der Erholung für Fußballprofis recht früh. Bereits am Morgen startet die Leistungsdiagnostik bei den Kölnern – der erste offizielle Termin der neuen Saison, die rein formell erst am 1. Juli beginnt. Bis Samstag dauern die Untersuchungen an, bevor dann am Montag um 14 Uhr auch der erste öffentliche Termin ansteht.

Die Kölner starten am Geißbockheim ins Training – und das öffentlich und mit einigen wenigen neuen Gesichtern: dem Trainerteam. Chefcoach Gerhard Struber wird ebenfalls am Montag offiziell vorgestellt. Bis einschließlich Freitag wird jeden Tag in Köln trainiert, Dienstag und Donnerstag sogar doppelt. Am kommenden Samstag folgt dann das erste Testspiel gegen den Kreisligisten VfL Rheingold Poll im Kölner Südstadion.

Viele alte Gesichter

Bis auf das Trainerteam wird es allerdings kaum neue Gesichter zu sehen geben. Bekanntlich können die Kölner in dieser Sommertransferphase keine Spieler verpflichten, die umgehend für die Geißböcke auflaufen dürfen. Einen Eindruck von neuen Spielern werden sich die Kölner Fans nicht machen können. Dafür kehren aber mit Tim Lemperle, Marvin Obuz, Jonas Urbig, Maxi Schmid und Nikola Soldo einige Spieler von ihren Leihen zurück. Auch einige Nachwuchsspieler wie Julian Pauli werden wohl mit dabei sein. Doch es werden auch einige Akteure fehlen. Neben den vier Abgängen um Abwehrchef Jeff Chabot, ist auch Florian Kainz nicht dabei. Der Kapitän der vergangenen Saison spielt bekanntlich mit Österreich bei der EM.

Auch Damion Downs, Denis Huseinbasic, Leart Pacarada und Mathias Olesen fehlen bei der Leistungsdiagnostik – da sie nach den Länderspielreisen noch Urlaub haben. Doch damit nicht genug: Auch Davie Selke wird nicht dabei sein. Wie der „Express“ berichtet, ist der Stürmer vom Verein vom der Diagnostik befreit worden. Selke und der FC konnten sich bislang nicht auf eine Verlängerung des Vertrags einigen. Offenbar liegen die finanziellen Vorstellungen doch sehr weit auseinander. Selke liegen zahlreiche Angebote vor, darunter auch einige sehr lukrative. Der FC wird dagegen nicht bereit sein, das Gehaltsgefüge für den Stürmer aufzubrechen.

 

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Wer bleibt, wer geht?

Der FC testet gegen den VfL Rheingold Köln-Poll und Viktoria Köln

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Der FC testet gegen den VfL Rheingold Köln-Poll und Viktoria Köln

Der Sommerfahrplan des 1. FC Köln nimmt weitere Konturen an. Neben dem Trainingslager in der Steiermark stehen auch viele Testspiele an. Den ersten Test bestreitet der FC gegen den VfL Rheingold Poll. Zudem spielt der FC gegen Viktoria Köln.

Der Vorbereitungsplan des 1. FC Köln nimmt Konturen an: Der 1. FC Köln testet gegen den VfL Rheingold Köln-Poll.

Wenige Tage vor dem Auftakt in die Saisonvorbereitung stehen die ersten Eckdaten des Sommerfahrplans fest. Standesgemäß findet zunächst die Leistungsdiagnostik vom 21. Juni bis zum 23. Juni 2024 statt. Der offizielle Trainingsauftakt am Geißbockheim folgt am 24. Juni. Fünf Tage später gibt es bereits das erste Testspiel. Dann spielt der FC gegen den Kreisligisten VfL Rheingold Poll. Die Begegnung findet um 14 Uhr im Südstadion statt. Am 5. Juli (16 Uhr) testet der FC gegen den Oberligisten Sportfreunde Siegen im Leimbachstadion in Siegen.

Testspiele gegen Swansea City und den VV St. Truiden

Auch das dritte Testspiel findet gegen einen Oberligisten statt. Am 10. Juli (18 Uhr) spielt der FC beim SC Union Nettetal auf der Christian-Rötzel-Kampfbahn. Einen Tag vor dem Finale der Europameisterschaft geht es gegen den Regionalligisten und Ex-Verein von Denis Huseinbasic die Kickers Offenbach. Der Spielort ist noch offen, soll aber in der Region Köln liegen. In Euskirchen trifft der FC dann am 19. Juli (18 Uhr) im Heinz-Flohe-Sportpark auf den belgischen Erstligisten VV St. Truiden. Zwei Tage später brechen die Geißböcke dann ins Trainingslager in die Steiermark auf und werden sich vom 21. bis zum 28. Juli den Feinschliff abholen. Am 20. Juli steht aber noch ein Testspiel gegen Viktoria Köln auf dem Plan. Die Viktoria feiert im Juli ihr 120-jähriges Bestehen mit einem Jubiläumsspiel gegen den FC. Das Stadion öffnet um 12.30 Uhr.

Im Rahmen des Trainingslagers trifft der FC auf den britischen Zweitligisten Swansea City AFC. Im vergangenen Sommer war Linksverteidiger Kristian Pedersen vom FC in die walisische Stadt gewechselt, dann aber weiterverliehen worden. Ein weiteres Testspiel soll am Tag der Abreise bestritten werden. Der Gegner steht noch aus. Bereits am Wochenende nach der Rückkehr (2. bis 4. August) startet der FC in die neue Zweitliga-Saison. Den Spielplan der zweiten Bundesliga gibt die DFL in der Regel im Juli bekannt. Am 7. September findet das FC-Sommerfest für alle FC-Mitglieder und Fans auf den Stadionvorwiesen am RheinEnergieSTADION statt.

 

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Aus der Not eine Tugend machen – zwangsläufig Entwicklungsclub

Jaja Cuber-Potocnik im FC-Trikot
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Aus der Not eine Tugend machen – zwangsläufig Entwicklungsclub

Der Situation des 1. FC Köln kann auch Gutes abgewonnen werden. Durch die anhaltende Transfersperre bekommen sowohl Leihspieler als auch der eigene Nachwuchs vielleicht die Chance, die es sonst nicht gegeben hätte. Der FC ist gezwungen, der Entwicklungsclub zu sein, der er sein wollte.

Trotz der Transfersperre und trotz des Abstiegs könnte es tatsächlich auch Gewinner bei den Geißböcken in der aktuellen Situation geben. Mit Nachwuchshoffnungen und Rückkehrern können einige Kaderlücken gestopft werden beim 1. FC Köln: Deshalb hat die Transfersperre auch etwas Gutes.

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Die Liste der Neuverpflichtungen bei der kommenden Konkurrenz des 1. FC Köln wird in der 2. Bundesliga länger und länger. Alleine Eintracht Braunschweig hat schon acht neue Spieler unter Vertrag genommen. Dem FC bleibt für diese Spielzeit auf der Zugangs-Seite bekanntlich nur die Rolle des Zuschauers. Die Transfersperre wiegt auf einigen Positionen schwer. Gerade in der Abwehr gibt es auf der rechten Seite und in der Innenverteidigung nur wenig routinierten Spielraum, falls einer der etatmäßigen Verteidiger ausfällt. Die Kölner werden also im Winter nachlegen. Das betonte auch Christian Keller auf dem Mitglieder-Stammtisch. Dort sagte der Sportdirektor, dass man vor allem in der Innenverteidigung noch Bedarf habe, allerdings betonte Keller auch, dass sich diese Erkenntnis vielleicht noch verändern werde.

Nachwuchsspieler bekommen ihre Chance

Soll heißen: Sollten sich die Nachwuchshoffnungen Elias Bakatukanda und Julian Pauli besonders positiv entwickeln, werden Transfers nicht zwingend nötig werden. Gleiches gilt auch auf anderen Positionen. Möglicherweise wird Jaka Cuber Potocnik eine Rolle in der Offensive in der kommenden Saison spielen, mit unter anderem Meiko Wäschenbach lauern weitere Youngster auf ihre Einsatzchancen. Kann man der Transfersperre irgendetwas Positives abgewinnen, dann vielleicht den Aspekt, dass der FC den obligatorischen Impulsen des Fußballgeschäfts zwangsläufig widerstehen muss. Das Prinzip, eine entstandene Lücke umgehend mit dem nötigen Kleingeld zu stopfen, gibt es für die Kölner in diesem Sommer nicht. Und so könnte es trotz der Transfersperre und trotz des Abstiegs tatsächlich auch Gewinner bei den Geißböcken in der aktuellen Situation geben.

Zumindest besteht die realistische Chance, dass einige junge Spieler, die es ohne Transfersperre und ohne Abstieg deutlich schwerer gehabt hätten, in die erste Reihen rücken. Das gilt vor allem für die Leihspieler, die am kommenden Wochenende zum Geißbockheim zurückkehren werden. Dass Jonas Urbig beim FC die Nummer eins werden würde, überrascht zwar nicht. Im Falle des Klassenerhalts hätte es aber wohl eine größere Diskussion um die Position zwischen den Pfosten gegeben. Marvin Schwäbe hätte wohl nicht, wie kolportiert, um den vorzeitigen Abschied aus Köln gebeten. Gerade Marvin Obuz könnte von der Kadersituation profitieren. Der Offensivspieler leidet aktuell noch unter den Folgen einer Muskelverletzung, wäre aber eine Option auf den Außen. Dort fehlt nach dem Abgang von Faride Alidou ein Backup. Auch die Personalie Linton Maina ist noch unklar.

Leihspieler werden zur wichtigen Option

Ähnlich verhält es sich im Angriff und im zentralen Mittelfeld. Trotz des Verbleibs von Luca Waldschmidt könnte Tim Lemperle eine mögliche Option werden. Das Kölner Eigengewächs war in der vergangenen Spielzeit Stammspieler beim Kleeblatt. Auch, wenn sich der Angreifer nicht als Torgarant herausstellte, hat Lemperle den nächsten Schritt gemacht und wird beim FC zur Option. Im Mittelfeld könnte Mathias Olesen zu mehr Einsatzzeit kommen, gerade wenn Dejan Ljubicic den Club noch verlassen sollte. Mit Eric Martel, Denis Huseinbasic, Jacob Christensen und eben Olesen ist der FC quantitativ im Zentrum gut aufgestellt.

Viel wird davon abhängen, wie schlagfertig die Kölner in der 2. Bundesliga sind, welche Rolle sie spielen. Dennoch ist die Chance groß, dass im Winter wieder andere Mechanismen, andere Impulse greifen, die FC-Bosse mit großer Wahrscheinlichkeit wieder in die Muster des Fußballgeschäfts verfallen. Doch aktuell ist der FC genau das, was Christian Keller vor gut zwei Jahren, wenige Wochen nach seinem Amtsantritt, angekündigt hat: ein Entwicklungsclub. Und das kann auch etwas Positives sein.


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Transfergerüchte

Wer geht, wer bleibt?

Das ist Chilohem Onuoha – was bringt der Youngster mit?

Chilohem Onuoha unterschreibt beim 1. FC Köln
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Das ist Chilohem Onuoha – was bringt der Youngster mit?

Interessenten scheint es in der Vergangenheit viele gegeben zu haben für die Neuverpflichtung des FC. Doch der 19-Jährige entschied sich nicht ohne Grund für die Geißböcke. Was bringt der offensive Mittelfeldspieler mit?

Am Geißbockheim wird weiterhin fleißig an der Zukunft gearbeitet: Chilohem Onuoha wechselt zum 1. FC Köln, wird aber in der kommenden Spielzeit für den SC Verl in der 3. Liga auflaufen. Come-on-fc.com stellt den Spieler vor. 1. FC Köln: Das ist Chilohem Onuoha.

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Die Liste der Interessenten soll schon im Sommer 2022 eine große gewesen sein. Der FC Chelsea, Ajax Amsterdam und eben RB Leipzig hatten die Fühler nach dem technisch starken Chilohem Onuoha ausgestreckt. Kein Wunder, der Offensivspieler hatte mit einer starken Saison bei Hertha BSC Interesse geweckt. Den Zuschlag erhielten die Sachsen. Und das wohl mit einem klaren Hintergedanken. Leipzig hatte einst Millionen ins eigene Nachwuchsleistungszentrum investiert, dauerhaft hat es aber kein Eigengewächs in die Profimannschaft von RB geschafft. Lange diente die rasante Entwicklung der Profimannschaft als möglicher Grund für die nicht vorhandenen Eigengewächse im Profikader. Doch nach fast neun Jahren NLZ Leipzig zählt das Argument wohl nicht mehr für einen Club, der sich die Entwicklung der Nachwuchskicker auf die Fahne geschrieben hat.

Onouha im Trainingslager mit Marco Rose

So holte RB Talente wie unter anderem Onuoha nach Leipzig, sicherlich auch, um einen Nachwuchsspieler mittelfristig in die Profimannschaft zu bringen. Das Vertrauen in den jungen Akteur schien jedenfalls groß zu sein. Und so verwunderte es auch nicht, dass der Youngster im Winter 23 am Trainingslager der Profis in Abu Dhabi unter Marco Rose teilnahm. Onuoha sollte Erfahrung bei den A-Junioren und in der Youth League sammeln, um möglichst schnell bei den Profis integriert zu werden. Dort spielte das Talent unter anderem gegen die U19 von Real Madrid und Manchester City. Das alles unter den Augen von Max Eberl. Der wechselte bekanntlich zum FC Bayern und damit wohl auch das Interesse an Onuoha. Dem Vernehmen nach soll in diesem Sommer auch der Rekordmeister, genauso wie weiterhin Ajax Amsterdam, aber auch Bergamo, Brighton und Bremen an einer Verpflichtung interessiert gewesen sein.

Onouha kommt ablösefrei – Risiko überschaubar

Viele Interessenten für einen 19-Jährigen, der sich bislang „nur“ bei den Junioren seine Sporen verdiente. Doch das Interesse kommt nicht von ungefähr. Onouha gilt als eins der größten Offensivtalente im deutschen Nachwuchsfußball. Der gebürtige Berliner gilt als technisch hoch veranlagt, spielt einen klaren Ball und das beidfüßig. Er bringt zudem einen athletischen Körper mit, ist schnell und in der Offensive flexibel einsetzbar. Onouha ist eigentlich ein offensiver Mittelfeldspieler, agiert aber auch über die Außen und wurde in den vergangenen Jahren ebenfalls als Mittelstürmer eingesetzt. Über die Leihe beim SC Verl wollen die Geißböcke den Offensivmann nun ebenfalls an die Profi-Abteilung heranführen. Ein durchaus logischer Schritt, denn bei RB gibt es keine U23. Der Umstand führte in Leipzig schon einst zum Weggang von Jeff Chabot, nun auch bei Onouha.

In Verl kann der 19-Jährige wichtige erste Profiluft schnuppern und das auf höherem Niveau als bei der U23 der Bayern. „Ich habe mich für den FC entschieden, weil ich in den Gesprächen viel Vertrauen gespürt habe. Außerdem habe ich hier die Möglichkeit, mich weiterzuentwickeln“, sagt Onouha. Spielpraxis sollte er bekommen. Mit Nicolas Sessa und Josha Wosz verlassen zwei „Zehner“ den Sportclub. Im kommenden Sommer folgt dann der Wechsel zu den Geißböcken. Ob es dann für den Profikader sofort reicht, wird sich zeigen müssen. Das Risiko hält sich bei einem ablösefreien Spieler jedenfalls in Grenzen.


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Wer geht, wer bleibt?

Luca Waldschmidt wird auch weiterhin beim 1. FC Köln spielen

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Luca Waldschmidt wird auch weiterhin beim 1. FC Köln spielen

Luca Waldschmidt wird mit dem 1. FC Köln in die 2. Bundesliga gehen. Auch der Offensivspieler hat sich zu einem Verbleib entschlossen. Das teilten Club und Spieler am Nachmittag mit.

Der 1. FC Köln wird mit einem weiteren vermeintlichen Leistungsträger in die kommende Saison gehen. Das ist nun offiziell: Luca Waldschmidt bleibt beim 1. FC Köln.

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Der 1. FC Köln hat eine weitere Personalie geklärt, eine weitere Baustelle geschlossen. Auch Luca Waldschmidt bleibt beim 1. FC Köln. „Wir freuen uns sehr, dass Luca nach seiner Leihe fester Bestandteil unserer Mannschaft wird. Sein erstes FC-Jahr war für Luca aus unterschiedlichen Perspektiven nicht einfach, unter anderem auch wegen seines Wadenbeinbruchs im vergangenen Winter“, sagte Christian Keller. „Umso mehr geht der gemeinsame Blick nun konsequent nach vorne. Luca bringt die fußballerische Qualität mit, um unserem Offensivspiel entscheidende Impulse zu geben. Wir sind sehr zuversichtlich, dass er diese Qualität in der neuen Saison noch konstanter einbringen wird.“ Der Offensivspieler geht mit den Geißböcken in die 2. Bundesliga.

Waldschmidt absolvierte 24 Spiele für den FC

Das hatte sich in den vergangenen Wochen nicht wirklich angedeutet. Der FC hatte die Kaufoption bei dem 28-Jährigen ohne Einigung verstreichen lassen. Die Ablöse hätte bei drei bis vier Millionen Euro gelegen. Mit großer Wahrscheinlichkeit haben sich die Clubs aber auf eine niedrigere Summe geeinigt. In Wolfsburg mehrten sich zuletzt die Zeichen, dass VfL-Coach Ralf Hasenhüttl keine Verwendung für den Angreifer haben würde. Zwar sollen sich Spieler und Verein in den vergangenen Wochen schon angenähert haben, eine schnelle Einigung war aber nicht in Sicht.

Die hat es nun gegeben. Dem Vernehmen nach soll Waldschmidt einen Vertrag bis 2027 unterschrieben haben. Vermutlich auch, weil Waldschmidt auf einen Teil seines Gehalts verzichtet. Bei Leihen ist eine Aufteilung der Gehälter auf beide Parteien durchaus üblich. Durch den Kauf müssen die Kölner das Gehalt komplett übernehmen. Es ist davon auszugehen, dass die Kölner dem 28-Jährigen in diesem Fall eine Kompensation bezahlen. „Seit meinem ersten Tag beim FC war meine Identifikation und Verbundenheit mit dem Club und der Stadt riesig. Jetzt mit dem FC, in die 2. Bundesliga zu gehen, ist eine bewusste Entscheidung“, sagte Waldschmidt. „Ich möchte mit dem FC erfolgreich sein, dass der Weg wieder dahin führt, wo der Verein und seine herausragenden Fans hingehören – nämlich in die Bundesliga. Dafür werde ich 111 Prozent geben.“

Der gebürtige Siegener kam in der vergangenen Spielzeit zu 24 Einsätzen für den FC, fiel aber lange verletzt aus. Im Januar hatte sich der Offensivspieler das Wadenbein angebrochen. Insgesamt blickt Waldschmidt auf 157 Erstliga-Spiele sowie sieben Einsätze in der Nationalmannschaft zurück.


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Großes Potenzial, geringes Risiko – sinnvolle Neuverpflichtungen für den FC

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Großes Potenzial, geringes Risiko – sinnvolle Neuverpflichtungen für den FC

Mit Chilohem Onuoha und Mansour Ouro-Tagba hat der 1. FC Köln zwei Neuverpflichtungen bekannt gegeben, zwei weitere sollen in den kommenden Tagen folgen. Beide Spieler sind eine Investition in die Zukunft. Ob die Spieler sportlich einschlagen, wird sich erst mittelfristig zeigen. Dennoch sind die Neuverpflichtungen sehr sinnvoll.

Zwei Spieler hat der FC trotz Transfersperre in diesem Sommer bereits verpflichtet, zwei weitere sollen folgen. Aufgrund der Transfersperre werden sie zunächst bei anderen Teams zum Einsatz kommen. Deshalb sind die Neuverpflichtungen so sinnvoll für den 1. FC Köln.

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Wie angekündigt hat der 1. FC Köln am Dienstagvormittag eine weitere Personalie bekannt gegeben. Chilohem Onuoha hat bei den Geißböcken einen langfristigen Vertrag unterschrieben, wird aber aufgrund des Registrierungsverbots zunächst einmal an den SC Verl ausgeliehen. In der 3. Liga soll der offensive Mittelfeldspieler an den Profifußball und somit auch an den Profikader des 1. FC Köln herangeführt werden. Gleiches gilt für Mansour Ouro-Tagba, dessen Verpflichtung die Geißböcke in der vergangenen Woche publik gemacht und an Jahn Regensburg, also in die 2. Bundesliga, verliehen haben. Auch der zweite 19-jährige Offensivspieler soll Spielpraxis sammeln und im kommenden Sommer zur Option für den FC werden. Zwei weitere Neuverpflichtungen wollen die Kölner Verantwortlichen in den kommenden Tagen bekannt geben.

Talent der beiden Spieler ist unbestritten

Dass Christian Keller ein Freund von Leihen ist, hat der Sportdirektor in den vergangenen Spielzeiten schon unter Beweis gestellt. Ein Halbes Dutzend Akteure kehrt in diesem Sommer aus ähnlichen Konstellationen zurück. Einige werden mit großer Sicherheit auch ihren Platz im kommenden Kader finden, Spielzeit erhalten. Möglicherweise gibt es durch den Verbleib einiger Leistungsträger auch weitere ähnliche Konstrukte. Zumindest hat Keller deutlich mehr Spielraum. Die aktuellen Leihen nach Verl und Regensburg sind natürlich dennoch besonders. Zum einen ist es für den FC die einzige Möglichkeit, in diesem Sommer Spieler zu verpflichten, zum anderen werden die Akteure weiterverliehen, ohne auch nur einmal das Kölner Trikot getragen zu haben.

Ob sie es je tragen werden, ist noch lange nicht gesagt. Beide Spieler sind 19 Jahre alt, haben noch keine Profi-Erfahrung gesammelt. Ob sie sich bei ihren neuen Clubs durchsetzen, ist ebenfalls komplett offen. Mit Christian Kühlwetter vom 1. FC Heidenheim hat der Jahn einen erfahrenen Stürmer verpflichtet, mit Dejan Galjen vom VfB Stuttgart ein weiteres Sturm-Talent. Der Konkurrenz-Kampf ist für Ouro-Tagba kein kleiner. Auch beim SC Verl gibt es für Onuoha ordentlich Wettbewerb um die Einsatzzeit. Und dennoch machen die Transfers durchaus Sinn. Beide Spieler gelten als große Talente, es gab für beide zahlreiche Interessenten. Onuoha wurde sogar von FC Bayern München beobachtet, kommt von RB Leipzig. Die Entscheidung pro Köln wird sicherlich nicht aufgrund eines üppigen Gehalts gefallen sein. Das gibt es beim FC für Nachwuchshoffnungen bekanntlich nicht.

Wirtschaftlicher Erfolg sehr wahrscheinlich

Die Chance auf Einsatzzeit wird da schon eher eine verlockende Wirkung gehabt haben. Insofern scheinen die Kölner Kaderplaner durchaus das Potenzial der beiden Akteure zu sehen. Für Keller wird es aber auch einen wirtschaftlichen Aspekt geben. Beide Youngster wurden ablösefrei verpflichtet. Das Risiko einer Fehlinvestition hält sich also in Grenzen, zumal davon auszugehen ist, dass der jeweilige Leihverein einen Teil des Gehalts übernimmt. Den Marktwert von Ouro-Tagba schätzt das Online-Portal transfermarkt.de auf 400.000 Euro ein, Onouha wurde als Juniorenspieler noch nicht geschätzt. Sollten die beiden Akteure auf Einsatzzeit kommen, werden die Werte steigen. Auch, wenn sie mittelfristig keine Chance beim FC bekommen, ist ein wirtschaftlicher Erfolg wahrscheinlich.

Auch für die Spieler ist die Situation eine durchaus attraktive. Onouha wäre in Leipzig vorerst wohl nicht mehr zum Einsatz gekommen. RB besitzt kein U23-Team, der Übergang zu den Profis ist für die U19-Akteure ein sehr großer. Auch Jeff Chabot zog es aus ähnlichen Gründen einst weg von den Sachsen. Dabei halten Experten gerade die Einsatzzeit in den unteren Profiligen für Nachwuchsspieler für besonders wichtig, sehen darin ein Problem der deutschen Nachwuchsarbeit. So oder so, der FC macht aktuell das beste aus der Situation um die Transfersperre.


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