Christian Keller ist bei den Vereinsbossen weiterhin fest im Sattel

,
Startseite » News » Seite 523

Christian Keller ist bei den Vereinsbossen weiterhin fest im Sattel

Bereits während der Saison gab es Stimmen gegen den Verbleib von Christian Keller als Sportdirektor. Nach dem Abstieg des 1. FC Köln wurden diese Stimmen lauter. Nun äußerten sich FC-Präsident Dr. Werner Wolf und sein Vize Eckhard Sauren im Interview mit dem „Express“ unmissverständlich.

In einem Interview mit dem „Express“ sprachen die FC-Bosse über die Position von Christian Keller. Auch zur Trainerfrage nahmen sie Stellung. Die FC-Bosse bestätigen Christian Keller im Amt.

Wir wollen weiter wachsen. Folgt uns auf Instagram und Facebook. Unter den jeweils ersten 1000 Followern verlost come-on-fc.com je einen Gutschein im Wert von 50 Euro für den FC Fanshop. ** Zu den Teilnahmebedingungen.


Die Sommerpause wird für die Verantwortlichen am Geißbockheim nach dieser Saison keine besonders ruhige werden. Nach der desaströsen Leistung der Mannschaft und dem siebten Abstieg der Vereinsgeschichte muss für die kommende Spielzeit ein Plan her. Während Vize-Präsident Eckhard Sauren im „Express“ vom „schnellstmöglichen Aufstieg“ spricht, sorgen sich viele Fans alleine schon um eine Zusammensetzung des Kaders. Ausstiegsklauseln, Wechselabsichten, keine Verträge, die Transfersperre – die Geißböcke haben aktuell mit vielen Herausforderungen zu kämpfen. Viel Arbeit für Christian Keller. Dabei ist das Vertrauen in den Sportdirektor nach so manchem Fehlgriff nahe des Nullpunkts. Für nicht wenige ist der Sportdirektor einer der Schuldigen für die Kölner Misere.

Keller für FC-Bosse der „richtige Mann“

Zwar wurde in den vergangenen Tagen über eine Teil-Entmachtung des Sportdirektors spekuliert, tatsächlich stärken die FC-Bosse ihrem Sportdirektor aber auch weiterhin öffentlich den Rücken. „Christian Keller ist für uns in der jetzigen Situation genau der richtige Mann.“ Und das nicht nur im finanziellen Sinne. „Wir sind davon überzeugt, dass Keller auch sportlich die richtigen Schlüsse zieht“, sagt Sauren im „Express“ und wird noch deutlicher: „Die Qualität, die Keller einbringen kann, die ist so groß, dass wir sagen: Klar ist er der richtige Mann. Punkt.“ Gerade die sportliche Qualität wurde zuletzt aber infrage gestellt. „Wir sind davon überzeugt, dass Keller auch sportlich die richtigen Schlüsse zieht. Es sind in der Kaderzusammenstellung Fehler gemacht worden“, räumt Sauren ein. „Es fehlte Qualität und Selbstvertrauen, da waren wir nicht gut genug aufgestellt. Das ist Teil unserer Analyse gewesen. Da liegt die Verantwortung bei Christian Keller, das ist ihm klar.“ 

Wolf: „Am Ende sind wir zu der Entscheidung gekommen, dass es überhaupt keinen Sinn ergibt, zurückzutreten“

Werner Wolf betont zwar auch, weiterhin an Keller festhalten zu wollen, doch der FC-Präsident findet aber andere Worte. Man habe sich Gedanken über personelle Veränderungen gemacht. „Am Ende sind wir zu der Entscheidung gekommen, dass es überhaupt keinen Sinn ergibt, zurückzutreten. Dann hast du ein Geißbockheim im Chaos. Dann wissen die Spieler nicht mehr, mit wem sie sprechen müssen, dann gibt es Unsicherheit bei den Sponsoren.“ Man sei zu dem Schluss gekommen, dass es das beste sei, „in dieser Konstellation zusammenzubleiben.“ Mit Keller, mit dem Vorstand, mit dem Präsidium. Nur nicht unbedingt mit dem Trainer. Timo Schultz soll laut „Kölner Stadt-Anzeiger“ schon gar nicht mehr in Köln sein. Gut möglich, dass zu Beginn der kommenden Woche die Trennung bekannt gegeben wird.

Laut dem „Stadt-Anzeiger“ soll Keller für einen Verbleib des Trainers gewesen sein, sei aber überstimmt worden. Wirklich haltbar ist der Coach nach dem verpassten Klassenerhalt nicht. Ein Treuebekenntnis gibt es von den Vereinsbossen jedenfalls auch nicht. „Uns ist wichtig, dass wir eine saubere und tiefgreifende Saisonanalyse abschließen. Dadurch gewinnen wir ganz wichtige Erkenntnisse, die in der Zukunft helfen werden“, sagt Sauren. „Deshalb soll Keller seine Analyse komplett fertigstellen. Wir haben die Zeit bis zum Trainingsauftakt am 21. Juni, die ist lang genug. Dann vermelden wir etwas, wenn es etwas zu vermelden gibt.“ Wirklich viel Zeit sind vier Wochen bis zum Trainingsauftakt allerdings nicht mehr. Denn die Personalie des Trainers ist ganz sicher keine unwichtige – auch in Bezug auf die Entscheidungen der Kader-Wackelkandidaten, der Spieler mit Ausstiegsklauseln, die sich über ihre Zukunft Gedanken machen.


 Ihr wollt immer aktuell informiert sein? Folgt unserem WhatsApp-Kanal hier

Wie ist deine Meinung? Du hast einen Fehler gefunden? Dann lass uns etwas in den Kommentaren da! Wir freuen uns auf einen Austausch mit dir!

Transfergerüchte

Wer bleibt, wer geht?

Offiziell: Jeff Chabot wechselt zum VfB Stuttgart

,
Startseite » News » Seite 523

Offiziell: Jeff Chabot wechselt zum VfB Stuttgart

Wie erwartet wechselt Jeff Chabot zum VfB Stuttgart. Der Abwehrspieler hat einen Vertrag bis 2028 unterschrieben und wird dort in der kommenden Saison Champions League spielen.

Der FC verliert einen weiteren Spieler an die Schwaben: Jeff Chabot wechselt zum VfB Stuttgart. Bei den Schwaben wird der Innenverteidiger Champions League spielen können.

Wir wollen weiter wachsen. Folgt uns auf Instagram und Facebook. Unter den jeweils ersten 1000 Followern verlost come-on-fc.com je einen Gutschein im Wert von 50 Euro für den FC Fanshop. ** Zu den Teilnahmebedingungen.


Wirklich überraschend kommt die Nachricht nicht mehr. Jeff Chabot hat einen Vertrag beim VfB Stuttgart unterschrieben, wird also in der kommenden Spielzeit auch Bundesliga und zudem Champions League spielen. Am Mittwoch hatte sich der Abwehrspieler mit emotionalen Worten von den Kölner Fans verabschiedet und auch geschrieben, dass es ein Kindheitstraum gewesen sei, Königsklasse zu spielen. Das wird in der kommenden Spielzeit der Fall sein. Neben dem VfB Stuttgart soll vor allem Eintracht Frankfurt an einer Verpflichtung des Innenverteidigers interessiert gewesen sein. Und auch das ist nicht wirklich erstaunlich. Schließlich ist Chabot einer der besten Abwehrspieler der Liga.

Ablöse soll bei rund vier Millionen Euro liegen

Der 1. FC Köln verliert damit einen ersten Leistungsträger in der aktuellen Transferperiode. Der Innenverteidiger erhält beim VfB einen Vertrag bis 2028. „Ich freue mich darauf, beim VfB Stuttgart eine neue Herausforderung anzugehen und hier die Möglichkeit zu haben, in der Champions League auf höchstem europäischem Level zu spielen“, sagt Chabot. „Das hatte ich mir immer gewünscht, und ich freue mich sehr, dass es hier bei einem tollen Traditionsverein wahr wird. Ich freue mich sehr auf alles, was jetzt kommt, auf die Challenge, meine neuen Teamkameraden und auf die Fans.“

Über die Ablöse wurde branchenüblich stillschweigen vereinbart, sie soll sich dem Vernehmen nach aber bei rund vier Millionen Euro befinden. Chabot hatte in seinem Vertrag beim FC eine Ausstiegsklausel im Abstiegsfall vereinbart, die nun greift. Der Abwehrspieler war im Januar 2022 von Sampdoria Genua zum FC gewechselt. Nach anfänglichen Schwierigkeiten gehörte Chabot schon in der vergangenen Spielzeit zu den absoluten Leistungsträgern. In dieser Spielzeit war der 26-Jährige der einzige Stammspieler, der auf konstant hohem Niveau spielte. Insgesamt lief Chabot 61 Mal für den FC auf.

„Jeff ist ein sehr robuster und individuell starker Spieler, der in unserem Defensivverbund eine wichtige Rolle einnehmen wird. Seine Klasse hat er unter anderem gegen Serhou Guirassy bewiesen, als er ihn als einer der wenigen im direkten Duell in Schach halten konnte. Mit seiner Erfahrung, seiner Mentalität und seiner Qualität sind wir für die Herausforderungen einer Drei-Wettbewerb-Saison ein Stück besser gerüstet“, sagt Stuttgarts Sportdirektor Fabian Wohlgemuth.


 Ihr wollt immer aktuell informiert sein? Folgt unserem WhatsApp-Kanal hier

Wie ist deine Meinung? Du hast einen Fehler gefunden? Dann lass uns etwas in den Kommentaren da! Wir freuen uns auf einen Austausch mit dir!

Transfergerüchte

Wer bleibt, wer geht?

1. FC Köln: Die Saison-Einzelkritik – Torwart und Abwehr

Jeff Chabot und Timo Hübers verteidigen den Ball.
, ,
Startseite » News » Seite 523

1. FC Köln: Die Saison-Einzelkritik – Torwart und Abwehr

Der siebte Abstieg der Vereinsgeschichte ist besiegelt. Wirklich überzeugen konnten nur wenige Spieler. Wenn überhaupt, dann nur in der Defensive. So bewerten wir die Kölner Abwehr.

Am Ende wurde es dann doch noch spannend, obwohl der FC Chance um Chance vergab, gefühlt keins der ausgelobten Endspiele überzeugend für sich entscheiden konnte. Dementsprechend mau fallen die Noten der Spieler aus. Dabei war nicht alles schlecht beim 1. FC Köln: Die Saison-Einzelkritik der FC-Spieler – Teil I: die Abwehr.

Jeff Chabot und Timo Hübers verteidigen den Ball.

Wir wollen weiter wachsen. Folgt uns auf Instagram und Facebook. Unter den jeweils ersten 1000 Followern verlost come-on-fc.com je einen Gutschein im Wert von 50 Euro für den FC Fanshop. ** Zu den Teilnahmebedingungen.


Gerade in der Defensive gab es – wenn auch wenige – Ausrutscher nach oben. Allen voran Jeff Chabot, der den Verein nun auch verlassen wird. Auch FC-Keeper Marvin Schwäbe spielte eine konstante Saison und konnte sich neben dem aufstrebenden Hoffnungsträger Max Finkgräfe auszeichnen. Doch nicht bei allen FC-Profis lief es rund. Von Konkurrenzkämpfen über verlorene Stammplätze bis hin zu Verletzungen war alles dabei. Dementsprechend fallen die Noten der Saison-Einzelkritik auch durchwachsen aus.

So bewerten wir die FC-Spieler über die Saison

Marvin Schwäbe

Sicherlich einer der Spieler, an denen es in dieser Saison nicht gelegen hatte. Bewahrte den FC gleich mehrfach vor einem Debakel, hielt Debakel auch einigermaßen im Rahmen. Sein größter Fauxpas unterlief dem Keeper im Spiel gegen Werder Bremen. Warum er so gerne das Tempo aus dem Spiel nimmt, wird nur er wissen. Dennoch insgesamt eine ordentliche Saison.

Benno Schmitz

Sollte eigentlich einen Backup bekommen, der sich aber schnell als direkter Konkurrent entpuppte und dem „Kölschen Cafu“ gleich mehrfach den Rang ablief. Als sich Schmitz gerade wieder im Vorteil wähnte, bekam er den Offensivspieler Jan Thielmann vor die Brust gesetzt. Das spricht nicht für ein großes Vertrauen in den Routinier. Erzielte zu Beginn der Spielzeit ein Traumtor im Pokal. Danach gab es nicht mehr als einen weiteren Assist.

Dominique Heintz

Der letzte Neuzugang für mehr als ein Jahr. Spielte die Rolle des Abwehr-Backups sowohl auf der linken Seite als auch als Innenverteidiger trocken runter. Offenbart große Tempo-Schwierigkeiten, hat aber ein Auge für den Mitspieler und ein ordentliches Stellungsspiel.

Timo Hübers

Auch, wenn 60 Gegentore kein Zeugnis für eine gute Abwehrleistung sind, hat es am Kölner Innenverteidiger-Duo in dieser Saison sicherlich nicht gelegen. Mit einer Zweikampfquote von rund 60 Prozent gehört er sicherlich zu den besseren Innenverteidigern. Im Gegensatz zu Jeff Chabot schlich sich aber öfter auch mal der ein oder andere Lapsus ein.

Jeff Chabot

In der vergangenen Spielzeit avancierte er zu einer der größten Überraschungen, in dieser Spielzeit war er wohl der überragende Kölner Feldspieler. Mit mehr als 68 Prozent gewonnener Zweikämpfe sogar einer der besten Innenverteidiger der gesamten Liga. Steigerte damit noch einmal den Wert aus dem Vorjahr. Stemmte sich bis zuletzt gegen den Abstieg und damit auch gegen seinen Abschied. Vergeblich. Nach dieser Leistung darf man aber auch den Schritt Richtung Königsklasse versuchen.

Luca Kilian

Nicht die Saison des Innenverteidigers. Bekam zunächst nur selten die Chance. Wenn, nutzte er sie nicht. War laut Timo Schultz auf einmal sehr nahe an der Startelf und auch das Backup für kranke und gesperrte Kollegen. Riss sich dann aber das Kreuzband.

Leart Pacarada

War zu Beginn der Spielzeit unter Steffen Baumgart unumstritten. Das änderte sich mit dem 0:6 gegen Leipzig. Von da an hatte es der Linksverteidiger schwer, pendelte zwischen Ersatzbank und Verletzungen oder Krankheiten.

Rasmus Carstensen

Kam als Backup für Benno Schmitz. Machte seine Sache in der Vorbereitung so gut, dass er bei Steffen Baumgart einen Stein im Brett hatte und zum Stammspieler avancierte. Mit seinem Tempo und seinen Flanken kann er eine Waffe werden. Kann. Das war er viel zu selten. Offenbarte zudem einige Schwächen in der Defensivarbeit und war zuletzt außen vor.

Max Finkgräfe

Die große Überraschung beim FC. Zwar hatten die Kölner Verantwortlichen schon vor der Saison erklärt, dass in ihm großes Talent schlummere. Dass der 20-Jährige aber zum Stammspieler und in der schweren Phase auch zum Hoffnungsträger avancierte, kam dann doch überraschend. Die mutige, unbekümmerte Spielweise hat Spaß gemacht. Allerdings wollte auch dem Youngster nicht alles gelingen. Das erwartet aber auch keiner.

*Es handelt sich nicht um den kompletten Kader. Es wurden nur die Spieler berücksichtigt, die wir auch im Laufe der Saison bewertet haben

Mitgliederrat spricht sich gegen außerordentliche Mitgliederversammlung und Abwahl aus

,
Startseite » News » Seite 523

Mitgliederrat spricht sich gegen außerordentliche Mitgliederversammlung und Abwahl aus

Per E-Mail hat sich der Mitgliederrat am Freitagnachmittag an die Mitglieder des 1. FC Köln gewandt. Der Rat spricht sich gegen eine außerordentliche Mitgliederversammlung aus und damit auch gegen eine vorzeitige Abwahl des Vorstands.

In einem Schreiben an die gut 130.000 Mitglieder hat sich der Mitgliederrat zu Wort gemeldet. Der Mitgliederrat des 1. FC Köln spricht sich gegen Versammlung aus.

Wir wollen weiter wachsen. Folgt uns auf Instagram und Facebook. Unter den jeweils ersten 1000 Followern verlost come-on-fc.com je einen Gutschein im Wert von 50 Euro für den FC Fanshop. ** Zu den Teilnahmebedingungen.


In dem Schreiben betont der Mitgliederrat, dass ganz „offensichtlich folgenschwere Fehlentscheidungen“ getroffen worden seien. „Sonst müssten wir uns nicht mit einer Transfersperre und dem siebten Abstieg in die zweite Bundesliga auseinandersetzen. Dennoch kann blinder Aktionismus uns in der Situation nicht helfen“, heißt es weiter. Für den Wunsch einer außerordentlichen Mitgliederversammlung zeigt der Rat durchaus Verständnis. Aber: „Wir möchten FC-Mitglieder nicht an der Wahrnehmung ihrer satzungsmäßigen Rechte hindern. Wir möchten aber alle, die sich mit solchen Gedanken auseinandersetzen, dazu aufrufen, unsere Argumente sorgfältig abzuwägen. Eine Abwahl allein kann keine Lösung sein, die dem FC in dieser schwierigen Situation weiterhilft. Das Gegenteil ist der Fall“, heißt es weiter.

Ein „Weiter so“ dürfe es nicht geben

Das Gremium führt gleich eine Reihe von Gründen für die Meinung auf. Im Falle eines Rücktritts oder der Abwahl des Vorstands müsse der Rat innerhalb kürzester Zeit drei Mitgliederversammlungen organisieren und zudem auch den Club kommissarisch führen. Zudem stünde der Verein vor weiteren hohen Kosten (300.000 Euro pro Versammlung). „Hinzu kommt, dass in einer solchen Phase der Ungewissheit der Verein auch hinsichtlich möglicher Personalentscheidungen gelähmt wird. Die Suche nach leitenden Mitarbeiter:innen würde durch eine solche Situation nahezu auf Eis gelegt werden müssen“, heißt es in dem Schreiben. Und: “Die Einladungsfrist für eine Mitgliederversammlung beträgt mindestens vier Wochen.“

Der Rat kündigt zudem an, dass er sich nach dem Mitgliederstammtisch am 12. Juni auch zu den Vorgängen rund um das CAS-Urteil äußern werde. „Nach dem Mitgliederstammtisch werden wir dann das Ergebnis unserer eigenen Analyse und Einschätzung offen und transparent kommunizieren“, heißt es weiter. Auch wenn der Mitgliederrat eine außerordentliche Versammlung ablehnt, „nach einer solchen Saison darf es selbstverständlich kein einfaches „Weiter so“ geben.“

 


 Ihr wollt immer aktuell informiert sein? Folgt unserem WhatsApp-Kanal hier

Wie ist deine Meinung? Du hast einen Fehler gefunden? Dann lass uns etwas in den Kommentaren da! Wir freuen uns auf einen Austausch mit dir!

Transfergerüchte

Wer geht, wer bleibt?

Kann der Rechtsfall um Diarra Auswirkungen auf den FC haben? Das sagt Jurist Prof. Dr. Scheuch

,
Startseite » News » Seite 523

Kann der Rechtsfall um Diarra Auswirkungen auf den FC haben? Das sagt Jurist Prof. Dr. Scheuch

Im Rechtsfall des ehemaligen Profis Lassana Diarra deutet ein Gutachten daraufhin, dass Transferregeln der Fifa möglicherweise EU-rechtswidrig sind. Könnte ein Urteil Auswirkung auf die Sanktion gegen den 1. FC Köln haben? Wir haben mit dem Juristen Prof. Dr. Alexander Scheuch von der Uni Bonn darüber gesprochen.

In den vergangenen Tagen kochte der Falla Lassana Diarra auch bei FC-Fans hoch. Laut Einschätzung des EuGH-Generalanwalts Maciej Szpunar könnten FIFA-Transfer-Regularien unter Umständen rechtswidrig sein. Sollte dieser Einschätzung stattgegeben werden, könnte das auch Auswirkungen auf den FC haben. Come-on-fc.com sprach mit Prof. Dr. Alexander Scheuch. Diese Auswirkungen kann das EuGH-Urteil für den FC haben.

Wir wollen weiter wachsen. Folgt uns auf Instagram und Facebook. Unter den jeweils ersten 1000 Followern verlost come-on-fc.com je einen Gutschein im Wert von 50 Euro für den FC Fanshop. ** Zu den Teilnahmebedingungen.


Fünf Tore in vier Spielen lautet die eindrucksvolle Bilanz von Jaka Cuber Potocnik in den vergangenen Wochen der Regionalliga West. Der 18-Jährige deutete seit der Rückrunde gleich mehrfach an, welche Rolle er in der kommenden Zeit für den FC spielen kann und warum die Kölner Bosse den Stürmer verpflichtet haben – und dabei ein folgenschweres Risiko eingegangen sind. Die Folgen der Verpflichtung des Youngsters sind bekannt. Der FC ist mit einer Transfersperre belegt worden, kann bis zum kommenden Winter keine Spieler verpflichten – gerade nach dem Abstieg eine besonders drakonische Strafe. Dass selbst der Abstiegskampf ohne die Transfersperre andere Vorzeichen gehabt hätte, steht wohl außer Frage. Nun drohen einige Abgänge, die Situation ist besorgniserregend. Oder öffnet sich da vielleicht doch noch eine Tür?

Der Europäische Gerichtshof beschäftigt sich mit dem Fall Diarra

Einen kleinen Hoffnungsschimmer bietet ein anderer, wenn auch ähnlicher Fall, der gerade hochkocht („effzeh.com“ und der Podcast „#TrotzdemHier“ berichteten zuerst). Lassana Diarra war 2013 von Real Madrid zu Lokomotive Moskau gewechselt. Nach nur einem Jahr löste der Franzose seinen Vertrag einseitig auf – das nach Ansicht von FIFA und CAS zu Unrecht. Doch Diarra tat sich schwer, einen neuen Club zu finden, denn potentielle Interessenten sorgten sich um Sanktionen wie eine Transfersperre und/oder Geldstrafen. Sporting Chaleroi war an dem Spieler interessiert, sprang aber aus Angst vor Strafen ebenfalls kurzfristig ab.

Diarra verklagte daraufhin die FIFA auf sechs Millionen Euro Schadensersatz. „Das Argument war: Die FIFA-Transferregeln mitsamt ihren Sanktionen seien mit dem Europarecht unvereinbar. Das belgische Gericht hat diese Frage dem Europäischen Gerichtshof zur Vorabentscheidung vorgelegt“, erklärt Jurist Prof. Dr. Alexander Scheuch, der einst selbst in der Rechtsabteilung des FC tätig war. „Sollte der EuGH zu dem Ergebnis kommen, dass die FIFA-Regeln gegen Europarecht verstoßen, dürften sie nicht angewendet werden. Weil es dabei just um die Regeln geht, wegen derer der FC bestraft worden ist, stünde damit zugleich fest, dass die Strafe gegen den FC keine Grundlage hatte.“ Und damit kommen auch die Kölner ins Spiel.

Sind die Strafen gegen den FC also europarechtswidrig? Zunächst einmal geht es darum, gegen welches Recht die Regeln verstoßen könnten. „Letztlich stehen zwei Verstöße im Raum. Zum einen könnten die FIFA-Regeln die vom EU-Recht garantierte Freizügigkeit von Arbeitnehmern verletzen. Sie verhindern nämlich mitunter – so wie im Fall Diarra –, dass ein EU-Bürger eine Tätigkeit in einem anderen EU-Mitgliedstaat aufnehmen kann. Zum anderen geht es um einen möglichen Verstoß gegen das EU-Kartellrecht“, erklärt Scheuch. „Die FIFA-Regeln führen nämlich zu einem ähnlichen Ergebnis wie eine Vereinbarung zwischen Konkurrenten, nicht gegenseitig Arbeitnehmer abzuwerben. Das wäre kartellrechtlich bedenklich, weil die Verhandlungsposition der Arbeitnehmer – hier: der Spieler – durch so eine Absprache natürlich leidet.“

Generalanwalt hält FIFA-Sanktionen im Fall Diarra für europarechtswidrig

Der ehemalige FC-Justiziar Scheuch sieht gute Gründe dafür, dass Reglement kritisch zu sehen. „Bedenklich finde ich vor allem die Masse an drastischen Sanktionen, die dem Spieler und seinem neuen Klub nach einer einseitigen Vertragsauflösung drohen“, sagt der Professor der Uni Bonn. „Diese Risiken schaden nicht zuletzt solchen Spielern, die zu Recht ihren alten Vertrag gekündigt haben. Solange das noch nicht abschließend festgestellt ist, läuft jeder Interessent Gefahr, am Ende doch Opfer der FIFA-Sanktionen zu werden.“ Auch deswegen ist der Jurist der Meinung, dass die FIFA die Regeln zum Teil entschärfen solle. „Das betrifft vor allem die Beweislastumkehr, die die Grundlage für die Transfersperre bildet: Es wird vermutet, dass der neue Klub den Spieler zum Vertragsbruch gegenüber dem alten Verein angestiftet hat. Das kann im Einzelfall sehr schwer zu widerlegen sein.“

Der Fall Diarra landete beim Europäischen Gerichtshof. Und er nimmt nun Fahrt auf. Denn laut eines Gutachtens des EuGH-Generalanwalts Maciej Szpunar könnten die Regularien unter Umständen tatsächlich rechtswidrig sein. Der Generalanwalt arbeitet beim EuGH und präsentiert den Richtern vor dem Erlass eines Urteils seine Auffassung. Diese ist wiederum nicht bindend, doch in etwa drei Vierteln der Fälle folgt das Gericht den Schlussanträgen des Generalanwalts. „Deshalb ist dessen Meinung ein gutes Indiz für das kommende Urteil. Und in der Rechtssache Diarra hat der Generalanwalt Ende April ganz deutlich gemacht, dass er die FIFA-Sanktionen durchweg für europarechtswidrig hält“, sagt Scheuch. Gerade die Beweislastumkehr erscheine Szpunar zu „drakonisch“, auch, weil dem Generalanwalt nicht ersichtlich sei, wie der neue Verein seine Unschuld beweisen solle.

Ein Hoffnungsschimmer für den FC?

Und dennoch bleibt der Hoffnungsschimmer ein kleiner. Unter anderem auch, weil mit einem Urteil sicherlich nicht in den kommenden Tagen oder Wochen zu rechnen ist. „Genau da liegt das erste große Problem. Dass der EuGH noch vor Ablauf der Transfersperre entscheidet, ist keineswegs ausgemacht. Möchte der FC aus dem Diarra-Verfahren Profit schlagen, müsste er sich also schon vor dem Urteil des EuGH auf die wahrscheinliche Europarechtswidrigkeit der Sanktionsregeln berufen“, sagt Scheuch. Dazu könne der Verein auf die Stellungnahme des Generalanwalts Bezug nehmen. „Vielleicht bringt es etwas, direkt an die FIFA zu appellieren, dass unter diesen Umständen der Rest der Transfersperre ausgesetzt werden sollte. Mit Ruhm bekleckert hat sich in diesem Verfahren niemand. Da könnte es der Verband auch – im Sinne des Sports – gut sein lassen, statt eine wahrscheinlich rechtswidrige Strafe, die dem FC bereits massiv geschadet hat, weiter durchzusetzen.“

In Bezug auf die Transfersperre sind die Kölner schon alleine aus Zeitgründen auf das Wohlwollen des Weltverbands angewiesen. Sollte Diarra Recht bekommen, hätte auch der FC die Chance darauf, Schadensersatz einzuklagen. Aber: „Hier lauert aber das zweite Problem: Inwieweit würde dem FC der Nachweis gelingen, dass bestimmte negative Entwicklungen gerade auf der Transfersperre beruhen? Am ehesten dürfte das hinsichtlich der Verfahrenskosten in Betracht kommen, die der FC ausgeben musste. Deutlich schwieriger ist es zum Beispiel nachzuweisen, dass es ohne Transfersperre nicht zum Abstieg gekommen wäre“, sagt Scheuch. „Ich halte es für sehr wahrscheinlich, dass der EuGH die FIFA-Regeln beanstanden wird. Dann spricht viel dafür, dass Klubs, die unter diesen Regeln leiden mussten, vom Verband Ersatz verlangen können. Es bleibt aber jeweils die Schwierigkeit nachzuweisen, dass einzelne Schadensposten wirklich auf der Bestrafung durch die FIFA beruhten.“

Wie realistisch ist die Hoffnung?

Dass die Transfersperre gegen den FC juristisch aufgehoben wird, ist schon alleine aus zeitlichen Gründen unwahrscheinlich. Der FC hat aber durchaus die Aussicht auf Schadensersatz. Hier wird vieles davon abhängen, inwiefern Köln beweisen kann, dass die Situation ohne die Transfersperre eine andere gewesen wäre. Es bleibt die kleine Hoffnung, dass die FIFA nicht zuletzt aufgrund künftiger Schadensersatzforderungen von Seiten der Kölner noch einmal mit dem FC ins Gespräch kommt. Es ist eine kleine Hoffnung, aber insofern zumindest nicht ausgeschlossen.


 Ihr wollt immer aktuell informiert sein? Folgt unserem WhatsApp-Kanal hier

Wie ist deine Meinung? Du hast einen Fehler gefunden? Dann lass uns etwas in den Kommentaren da! Wir freuen uns auf einen Austausch mit dir!

Transfergerüchte

Wer geht, wer bleibt?

Gefühlter Stillstand beim FC – doch die Zeit rennt

Christian Keller vom 1. FC Köln
,
Startseite » News » Seite 523

Gefühlter Stillstand beim FC – doch die Zeit rennt

In vier Wochen startet der FC in die Vorbereitung zur neuen Saison. Dabei ist vollkommen unklar, mit welchem Personal Köln in die 2. Bundesliga geht. Die Zeit rennt. Doch jede Entscheidung könnte eine Kettenreaktion auslösen.

Seit vergangenem Samstag steht der Abstieg in die 2. Bundesliga für den 1. FC Köln fest. Und das hat weitreichende Folgen: Auf Keller und Co. wartet viel Arbeit, die Zeit ist knapp.

Wir wollen weiter wachsen. Folgt uns auf Instagram und Facebook. Unter den jeweils ersten 1000 Followern verlost come-on-fc.com je einen Gutschein im Wert von 50 Euro für den FC Fanshop. ** Zu den Teilnahmebedingungen.


Es ist still geworden rund ums Geißbockheim. Die Zeiten, in denen Helene Fischer den Spielern Beine machte oder der Trainer mit einem Pfeifcode geheime Botschaften zuschusterte ist ohnehin seit Monaten vorbei. Zuletzt wehte ein anderer Wind durch den Grüngürtel. Auch der ist erst einmal Vergangenheit. Doch von Außen betrachtet, ist der gefühlte Stillstand nicht gerade das beste Zeichen. Denn die Zeit rennt. Die Zeit der Kölner Verantwortlichen, die sich in gewisser Weise selbst in eine Art Quadratur des Kreises manövriert haben. Christian Keller und Co. stehen vor einem fast schon unlösbaren Puzzle. Bereits in vier Wochen startet der FC in die Vorbereitung auf die neue Saison. Mit welchem Trainer? Unklar. Mit welcher Mannschaft? Mindestens genauso unklar. Mit welcher Zielsetzung? Stand jetzt: nicht weniger als das sportliche Überleben.

Wie geht es weiter mit Schultz?

Dabei sind die jeweiligen Aspekte so ineinander verzahnt, dass schon die Lösung eines einzelnen Parts zur wahren Herausforderung wird. Und die Herausforderungen der vergangenen Spielzeit wurden bekanntlich nicht alle richtig eingeschätzt und dementsprechend auch nicht zielführend gelöst. Zunächst einmal ist dort die Frage nach dem Trainer. Denn in der Theorie hat der FC noch keinen Coach für die kommende Spielzeit. Der Vertrag von Schultz hätte sich beim Klassenerhalt um eine Spielzeit verlängert. Hätte. Denn im Falle des Abstiegs endet er am 30. Juni. Eigentlich ist eine Fortführung der Arbeit undenkbar. Schultz hat mit den Geißböcken den Klassenerhalt verpasst, den Punkteschnitt nur minimal angehoben, dem FC sportlich kein neues Leben eingehaucht. Das war angesichts der Lage auch nicht einfach. Dennoch hat man irgendwie das Gefühl, dass diese Liaison nicht so wirklich passen wollte. Trotzdem gibt es hinter verschlossenen Türen zumindest die Möglichkeit, mit Schultz in Liga zwei zu gehen.

Der Vorteil wäre sicherlich, dass Schultz die Situation rund um das Geißbockheim bestens kennt und weiß, worauf er sich einlässt. Zudem dürfte von Seiten des Coachs auch eine gewisse Bereitschaft vorliegen. Wie groß das generelle Interesse anderer Trainer ist, den FC in der aktuellen Situation zu übernehmen, ist fraglich. Allerdings war die Lage Anfang des Jahres nur minimal besser. Zudem müssten die FC-Bosse nicht in ein Auswahlverfahren und dann Verhandlungsgespräche einsteigen. Punkte, die Keller und Co. gerade sorgfältig abwägen müssen, dafür aber wiederum so gut wie keine Zeit haben. Denn mit großer Wahrscheinlichkeit wollen die Wackelkandidaten des Kaders nur zu gerne wissen, mit welchem Trainer sie in der kommenden Spielzeit zusammenarbeiten. Dem Vernehmen nach sind die (sieben) Ausstiegsklausen wiederum an ein Zeitlimit gebunden. Das ist in der Branche üblich, damit sich beide Seiten auf die kommende Situation einstellen können.

Lösen die Entscheidungen eine Kettenreaktion aus?

Soll heißen: Die jeweilige Ausstiegsklausel muss zu einem bestimmten Zeitpunkt gezogen sein. Entscheidungen könnten also schon bald folgen und im schlimmsten Fall eine Kettenreaktion auslösen. Denn es ist nicht ausgeschlossen, dass die Spieler noch abwarten, um eine gewisse Kaderstruktur über das sichere „Ja“ von Mark Uth hinaus sehen wollen. Klar sind bislang nur die Abgänge von Jeff Chabot und Justin Diehl. Es gibt wohl sechs weitere Ausstiegsklauseln, die die Krise der Kölner noch verstärken könnten. Wie berichtet, droht im Worst Case gerade in der Innenverteidigung eine viel zu große Baustelle. Sollte Timo Hübers den Verein verlassen, wäre aktuell Dominique Heintz der einzige fitte Kölner Innenverteidiger mit Profi-Erfahrung. Auch aufgrund der drohenden Ausverkaufs, sollen die Kölner Verantwortlichen laut dem „Geissblog“ versuchen, den Spielern die Ausstiegsklausen abzukaufen.

Das ist bei Davie Selke und Benno Schmitz bekanntlich nicht möglich. Den beiden Routiniers liegt ein Angebot vor, eine Entscheidung ist noch nicht gefallen.


 Ihr wollt immer aktuell informiert sein? Folgt unserem WhatsApp-Kanal hier

Wie ist deine Meinung? Du hast einen Fehler gefunden? Dann lass uns etwas in den Kommentaren da! Wir freuen uns auf einen Austausch mit dir!

Einzelkritik

Wer geht, wer bleibt?

Der Abwehrjeff verlässt den FC – eine schmerzhafte, aber logische und richtige Entscheidung

,
Startseite » News » Seite 523

Der Abwehrjeff verlässt den FC – eine schmerzhafte, aber logische und richtige Entscheidung

Im dritten Sommer in Folge verlässt der überragende Feldspieler der abgelaufenden Saison den 1. FC Köln. Auch dieses Mal wird es (notgedrungen) keinen adäquaten Ersatz geben. Das ist für den FC bitter, für Jeff Chabot aber ein logischer und richtiger Schritt.

Wieder einmal verlässt den FC ein überragender Spieler der abgelaufenen Saison. Der Abgang ist für den FC schmerzhaft, für Jeff Chabot aber logisch und richtig.

Wir wollen weiter wachsen. Folgt uns auf Instagram und Facebook. Unter den jeweils ersten 1000 Followern verlost come-on-fc.com je einen Gutschein im Wert von 50 Euro für den FC Fanshop. ** Zu den Teilnahmebedingungen.


Die Nachricht ploppte am Mittwochabend auf. Sie kam nicht überraschend, war aber deswegen nicht weniger schmerzhaft. Jeff Chabot verlässt den 1. FC Köln. Es ist wieder passiert. Den dritten Sommer in Folge verlieren die Kölner den überragenden Feldspieler der abgelaufenen Saison. 2022 verließ Goalgetter und Lebensversicherung Anthony Modeste den FC und Steffen Baumgart, der den Franzosen irgendwie wieder auf Kurs gebracht hatte. Modeste zog es Richtung Dortmund, in der Absicht, beim BVB Champions League zu spielen. Das tat er, wirklich glücklich schien die Liaison von außen betrachtet nicht. Vor einem Jahr ging Ellyes, der unscheinbare Mittelfeldmotor, Richtung Frankfurt, um den nächsten Schritt seiner Karriere zu gehen. Aus damaliger Sicht, ebenfalls von außen betrachtet, ein doch eher kleiner großer Schritt. Jonas Hector beendete bekanntlich seine Karriere und ging ebenfalls.

Chabot einer der besten Innenverteidiger der Liga

Nun also Jeff Chabot – und es bedarf kein Expertenwissen, um zu prophezeien, dass auch der Abwehrspieler in Köln nicht adäquat ersetzt werden wird. Der FC darf aufgrund der Transfersperre bekanntlich nicht nachbessern und selbst wenn er es könnte, einen adäquaten Ersatz wird der FC in Zeiten des Chaos und Zweitklassigkeit nicht nach Köln lotsen – auch nicht in der Winterpause, wenn sich auch für die Geißböcke das Transferfenster wieder öffnet. Mit einer Quote von 68 Prozent gewann der Kölner Innenverteidiger (prozentual) die meisten Zweikämpfe der Liga. Auch die Liste der gewonnenen Luftduelle führt Chabot mit 78 Prozent ligaweit an. Über die gesamte Saison gesehen, war der Abwehrspieler der einzige Kölner, der konstant gute Leistungen abrief. Einsatz, Leidenschaft, Willen – Chabot verkörperte wie kein anderer FC-Profi den Abstiegskampf.

Die Enttäuschung war dem 26-Jährigen ins Gesicht geschrieben, als der Abstieg perfekt war. Und sie wirkte authentisch und echt. Wenn Chabot in seinen Abschiedsworten davon spricht, dass es ihm eine „Ehre war“, das FC-Trikot zu tragen, dann hat gerade die vergangene Saison dafür eindrucksvoll Futter geliefert. An dem gebürtigen Hessen hat der Abstieg sicher nicht gelegen. Das war so nicht zwingend abzusehen. Bei seinem Debüt für den FC gegen Hoffenheim 2022 wirkte Chabot ungelenk, behäbig. Der Hüne wanderte zunächst auf die Bank. Doch schon in der Folgesaison wurde er zum Stammspieler und spätestens in der abgelaufenen Spielzeit zum absoluten Leistungsträger. „Wir haben sehr gute Gespräche mit Jeff geführt und wollten ihn nach seiner starken Saison, in der er sich zu einem großen sportlichen Rückhalt und anerkannten Führungsspieler entwickelt hat, unbedingt halten. Es spricht für Jeff, dass er sehr lange und ernsthaft über einen ligaunabhängigen Verbleib nachgedacht hat“, sagte Christian Keller.

Eine logische Entscheidung

„Gestern hat er uns nun mitgeteilt, dass er sich für einen Wechsel und damit verbunden für seinen Kindheitstraum, in der Champions League zu spielen, entschieden hat. Das akzeptieren und respektieren wir vollauf. Jeff hat sich diese große sportliche Chance mit seinen Leistungen verdient. Wir sind ihm für diese Leistungen für den FC sehr dankbar und wünschen ihm alles, alles Gute für seine Zukunft. Er wird beim FC auch zukünftig immer willkommen sein“, so Keller weiter. Dass Chabot nun eine neue Herausforderung sucht, ist verständlich und auch richtig. Der 26-Jährige hat es sich verdient, in der kommenden Spielzeit Königsklasse statt 2. Bundesliga zu spielen. Auch, wenn es für den FC und seine Fans schmerzhaft ist. Auch, wenn es sicherlich den ein oder anderen Fußball-Romantiker geben wird, der von den FC-Profis eine ähnliche Rettungsaktion erwartet wie damals als Timo Horn und Jonas Hector dem Verein trotz Abstieg die Treue hielten. Fußball ist in erster Linie auch ein Geschäft, für Chabot ein Beruf. Dass der Abwehrspieler bei einem Club zu besseren Konditionen, auf größerer Bühne spielen will, ist vollkommen legitim. Zumal der Gedanke nicht vollkommen Fehl am Platz ist, das die Krise des FC dem Innenverteidiger vielleicht eine Kader-Nominierung des DFB gekostet hat. Möglicherweise wären die überragenden Leistungen im Zusammenhang mit einem anderen Club anders wahrgenommen worden.

Mit seinen 26 Jahren bekommt Chabot nun die Chance, sich auf internationalem Parkett zu zeigen. Dass der Innenverteidiger am Ende des Tages für nur rund vier Millionen Euro den Verein verlassen kann, ist dagegen besonders bitter. Allerdings war bei Vertragsabschluss weder die extrem positive Entwicklung des Spielers noch die extrem negative des Vereins so abzusehen.


 Ihr wollt immer aktuell informiert sein? Folgt unserem WhatsApp-Kanal hier

Wie ist deine Meinung? Du hast einen Fehler gefunden? Dann lass uns etwas in den Kommentaren da! Wir freuen uns auf einen Austausch mit dir!

Einzelkritik

Wer geht, wer bleibt?

Kölns enttäuschende Transferbilanz

,
Startseite » News » Seite 523

Kölns enttäuschende Transferbilanz

Die Transferpolitik der Verantwortlichen des 1. FC Köln schien zu Beginn der Saison aus wirtschaftlicher Sicht wohl Sinn zu machen. Sportlich gesehen ging der Plan auf erschreckende Art und Weise nach hinten los. Das Fazit zu den Neuverpflichtungen fällt ein Jahr später enttäuschend aus.

Die Verantwortlichen des 1. FC Köln haben sich offenbar bei den zuletzt getätigten Transfers gründlich verschätzt. Eine konstante Verstärkung war für die Geißböcke unter dem Strich nicht dabei. So enttäuschend fällt die Transferbilanz des 1. FC Köln aus.

Wir wollen weiter wachsen. Folgt uns auf Instagram und Facebook. Unter den jeweils ersten 1000 Followern verlost come-on-fc.com je einen Gutschein im Wert von 50 Euro für den FC Fanshop. ** Zu den Teilnahmebedingungen.


Wirtschaftlich hatte im vergangenen Sommer eigentlich viel für eine gute Transferphase beim 1. FC Köln gesprochen. Acht Spieler wurden verpflichtet, nur für Dominique Heintz eine geringe Ablöse gezahlt. Der Plan, Spieler für kleines Geld unter Vertrag zu nehmen, um sowohl von einem sportlichen als auch wirtschaftlichen Erfolg zu profitieren, war durchaus verständlich, sogar aus finanzieller Sicht durchaus durchdacht. Rasmus Carstensen wurde zum Beispiel geliehen und mit einer Kaufoption in Höhe von 1,5 Millionen Euro versehen. Der Marktwert wird mittlerweile auf drei bis fünf Millionen Euro geschätzt.

Wirtschaftlich verständlich, sportlich desaströs

Doch was nutzt der beste wirtschaftliche Plan, wenn die sportliche Idee auf der Strecke bleibt. Der FC ist abgestiegen und die Bilanz der Neuverpflichtungen erschreckend. Da hilft der finanzielle Aspekt rein gar nichts. Die FC-Bosse lagen mit vielen Einschätzungen gründlich daneben. Eine Verstärkung war unterm Strich nicht dabei. Sicher auch, weil beim 1. FC Köln im vergangenen Früh-Sommer die mögliche Transfersperre über allen Entscheidungen hing. Und die wird den Kölner Verantwortlichen zweifelsohne so manchen Strich durch so manche Rechnung gemacht haben. Stichwort: Benedict Hollerbach. Und dennoch sahen sich Christian Keller und Co. gut gerüstet für die kommende Spielzeit. Ein Trugschluss. Das Fazit zu den Neuverpflichtungen fällt ein Jahr später mehr als mau aus.

Leart Pacarada stand schon vor der Transfersperre als künftiger Linksverteidiger fest. Sogar schon bevor Jonas Hector seinen Rücktritt bekanntgab. Als nomineller Ersatz für den ehemaligen Nationalspieler war der Linksverteidiger somit vermutlich nicht vorgesehen – zumindest nicht offiziell. Steffen Baumgart setzte zunächst auch große Stücke auf den Abwehrspieler, machte ihn zum Stammspieler. Nach dem 0:6 gegen Leipzig sowie dem Pokal-Aus gegen Lautern war der „beste Linksverteidiger der 2. Bundesliga“ erst einmal außen vor. Dazu kamen noch Verletzungen und Erkrankungen. Letztlich verlor Pacarada seinen Stammplatz an Youngster Max Finkgräfe. >>> 19 Einsätze, 13 Mal Startelf

Kein Transfer konnte konstant überzeugen

Jacob Christensen galt ebenfalls nicht als Eins-zu-eins-Ersatz für Ellyes Skhiri. Das betonte Christian Keller so gut wie bei jeder Möglichkeit. Dennoch waren die Erwartungen in den dänischen Mittelfeldspieler hoch. Auch, weil Christensen in Dänemark zu einem der größten Talente gehörte und schon auf mehr als 150 Pflichtspiel-Einsätze kam. Beim FC kam er nach einem Auftritt im DFB-Pokal lange gar nicht mehr zum Einsatz. Sein Bundesliga-Debüt feierte der Däne am 18. Spieltag, beim 0:4 gegen Borussia Dortmund. Es folgten einige Kurzeinsätze sowie gegen die Bayern und Darmstadt auch Spiele von Beginn an. Eigentlich löste Christensen seine Aufgabe nicht schlecht. Offenbar aber auch nicht gut genug. Seitdem saß der Däne nur noch auf der Bank. >>> 8 Einsätze, 2 Mal Startelf

Jonas Nickisch kam als Torwart, der im Endeffekt die Trainingsgruppe der Profis auffüllt. Ansonsten spielt der Keeper in der U21. Dort war Nickisch in 34 spielen im Einsatz, blieb elf Mal zu Null. Ansprüche auf mehr hat der Keeper allerdings vorerst nicht. In der kommenden Spielzeit werden Marvin Schwäbe oder Jonas Urbig die Nummer eins beim FC sein. >>> – Einsätze, – Mal Startelf

Luca Waldschmidt sollte so etwas wie der diesjährige Königstransfer der Kölner werden. Wurde er nicht. Und das hat vielschichtige Gründe. Dabei hatte sich Christian Keller doch so gefreut, als der Name endlich fiel. Keller hatte einen Namen versprochen, mit dem man nicht rechnete, die Fans sollten ihn bekommen. Nur haben die Anhänger bei dem Namen wohl mit mehr gerechnet. Der Unterschiedsspieler hatte nämlich relativ wenig von Unterschied. Nach Stammplatzgarantie zu Beginn der Saison, kam auch der ehemalige Nationalspieler nicht immer über den Status des Jokers hinaus. Im Januar folgte die schwere Verletzung. So fiel der Stürmer insgesamt für 12 Spiele aus. Mit drei Toren und zwei Vorlagen blieb auch Waldschmidt weit, sehr weit hinter den Erwartungen zurück. >>> 24 Einsätze, 16 Mal Startelf

Rasmus Carstensen wurde als Backup für Benno Schmitz nach Köln geholt. Doch der junge Däne zeigte schon in der Vorbereitung, dass er durchaus mehr sein könne. Carstensen wurde unter Steffen Baumgart zunächst zum Stammspieler, verlor den Platz unter Timo Schultz, bekam ihn wieder, um ihn dann erneut zu verlieren. Aktuell deutet viel daraufhin, dass der FC die Kaufoption zieht und den 23-Jährigen fest verpflichtet. Finanziell würde sich das lohnen. Sportlich konnte sich auch Carstensen nicht wirklich durchsetzen, bekam sogar Jan Thielmann zwischenzeitlich vor die Nase gesetzt. >>> 24 Einsätze, 18 Mal Startelf

Philipp Pentke sollte ursprünglich „nur“ den Trainings-Kader auffüllen und war nicht als Verstärkung vorgesehen. Erst als sich die Suche nach einem Ersatz für Timo Horn immer schwerer herausstellte, griffen die FC-Bosse zu und nahmen Pentke unter Vertrag. Der Routinier erfüllt seine Aufgabe als Nummer zwei ohne große Störgeräusche und das wohl auch in der kommenden Saison. >>> – Einsätze, – Mal Startelf

Dominique Heintz kam wohl nachdem Steffen Baumgart Nikola Soldo als nicht gut genug für die Bundesliga empfunden hat. Bei dem Innenverteidiger wussten die Kölner, was sie bekamen. Und Heintz hielt sein Versprechen, spielte seinen Stiefel einige Male solide runter. Im direkten Duell offenbart der Abwehrspieler gerade in Sachen Tempo einige Schwächen. Dennoch als Backup für das gesetzte Innenverteidiger-Duo wohl der erfolgreichste Transfer. >>> 12 Einsätze, 6 Mal Startelf

Faride Alidou bekam unter Steffen Baumgart in der Hinrunde zunächst nur wenig Einsatzzeit und stand gegen Ende des Jahres vier Mal nicht im Kader. Verringerte seinen Marktwert zum Jahreswechsel von 2.5 Millionen Euro auf 1.8 Millionen Euro. Der Trainerwechsel brachte Alidou mehr Spielzeit sowie vier Treffer ein. Auch der Marktwert des 22-Jährigen kletterte wieder auf das ursprüngliche Niveau. Unter Schultz kam der Linksaußen mehrfach zu Startelf-Einsätzen und immerhin vier Tore. Eine wirklich positive Entwicklung brachte Alidou in dieser Spielzeit für den FC somit allerdings nicht. >>> 26 Einsätze, 14 Mal Startelf


 Ihr wollt immer aktuell informiert sein? Folgt unserem WhatsApp-Kanal hier

Wie ist deine Meinung? Du hast einen Fehler gefunden? Dann lass uns etwas in den Kommentaren da! Wir freuen uns auf einen Austausch mit dir!

Einzelkritik

Wer geht, wer bleibt?

Jeff Chabot: „Es ist an der Zeit, mich von diesem großartigen Verein zu verabschieden“

,
Startseite » News » Seite 523

Jeff Chabot: „Es ist an der Zeit, mich von diesem großartigen Verein zu verabschieden“

Wie erwartet wird Jeff Chabot den 1. FC Köln verlassen. Der Abwehrspieler verabschiedete sich am Abend via Instagram vom Verein.

Der FC verliert den ersten Leistungsträger: Jeff Chabot verlässt den 1. FC Köln. Der Abwehrspieler verabschiedete sich am Abend via Instagram.

Wir wollen weiter wachsen. Folgt uns auf Instagram und Facebook. Unter den jeweils ersten 1000 Followern verlost come-on-fc.com je einen Gutschein im Wert von 50 Euro für den FC Fanshop. ** Zu den Teilnahmebedingungen.


Wirklich überraschend kommt die Nachricht nicht, schmerzhaft ist sie dennoch. Der 1. FC Köln verliert den ersten Leistungsträger in der aktuellen Transferperiode. Jeff Chabot verlässt den FC. Das gab der Abwehrspieler am Abend mit emotionalen Worten via Instagram bekannt. „Nach zweieinhalb unvergesslichen Jahren ist es für mich an der Zeit, mich von diesem großartigen Verein zu verabschieden. Ich möchte mich bei jedem Einzelnen von euch für eure Unterstützung, eure Leidenschaft und eure Treue bedanken. Es war mir eine Ehre, dieses Trikot zu tragen und für euch auf dem Platz zu stehen“, schreibt Chabot. „Ein besonderer Dank geht vor allem an die FC-Fans, die immer für uns da waren, an meine Teamkollegen, Trainer und das gesamte Betreuerteam, mit denen ich viele unvergessliche Momente erleben durfte.“

Emotionale Worte von Jeff Chabot

Der Abwehrspieler war im Januar 2022 von Sampdoria Genua zum FC gewechselt. Nach anfänglichen Schwierigkeiten gehörte Chabot schon in der vergangenen Spielzeit zu den absoluten Leistungsträgern. In dieser Spielzeit war der 26-Jährige der einzige Stammspieler, der auf konstant hohem Niveau spielte. Chabot ist einer der besten Innenverteidiger der Liga. „Eure Freundschaft und Unterstützung haben mir stets Kraft gegeben. Obwohl ich nun neue Herausforderungen suche, werde ich diesen Verein immer in meinem Herzen tragen. Ich wünsche euch weiterhin viel Erfolg“, schreibt Chabot. Mit großer Sicherheit wechselt Chabot zum VfB Stuttgart. Die Gespräche sollen weit fortgeschritten sein, Chabot einen Vertrag bis 2028 unterschreiben.


 Ihr wollt immer aktuell informiert sein? Folgt unserem WhatsApp-Kanal hier

Wie ist deine Meinung? Du hast einen Fehler gefunden? Dann lass uns etwas in den Kommentaren da! Wir freuen uns auf einen Austausch mit dir!

Einzelkritik

Stimmen zum Spiel

Justin Diehl unterschreibt beim VfB Stuttgart

Justin Diehl verlässt den 1. FC Köln.
,
Startseite » News » Seite 523

Justin Diehl unterschreibt beim VfB Stuttgart

Wie erwartet wechselt Justin Diehl zum VfB Stuttgart. Die Schwaben gaben am Mittag die Neuverpflichtung bekannt. Der FC verliert damit ein weiteres großes Talent ablösefrei.

Es war längst kein Geheimnis mehr, nun ist es bestätigt: Justin Diehl wechselt zum VfB Stuttgart. Der 19-Jährige hat bei den Schwaben bis 2029 unterschrieben.

Wir wollen weiter wachsen. Folgt uns auf Instagram und Facebook. Unter den jeweils ersten 1000 Followern verlost come-on-fc.com je einen Gutschein im Wert von 50 Euro für den FC Fanshop. ** Zu den Teilnahmebedingungen.


Die Achterbahnfahrt von Justin Diehl in dieser Saison hat das erwartete Ende genommen. Das Kölner Eigengewächs hat beim VfB Stuttgart einen Vertrag bis 2028 unterschrieben. Der Youngster galt beim FC einst als großes Talent, durchlief zahlreiche Juniorenteams, doch seine Zukunft hat er nicht bei den Geißböcken gesehen. Das hatte der Stürmer den FC-Bossen offenbar auch zu Beginn der Saison mitgeteilt. Diehl war daraufhin in die U21 verbannt worden, spielte unter Steffen Baumgart keine Rolle, bekam auch nicht mehr die Chance, sich im Training zu beweisen. Erst mit Timo Schultz gab es ein Umdenken und die Bemühungen um das Talent wurden noch einmal intensiviert. Ohne Erfolg. Schon seit Wochen ist der Wechsel zum VfB Stuttgart nur noch Formsache gewesen.

Diehl wechselt ablösefrei

Zwar kam der Offensivspieler in der Rückrunde wieder zum Einsatz, Diehl hatte aber wenig Einfluss auf das Kölner Spiel und verletzte sich. Erst zum Saisonfinale war der 19-Jährige wieder fit. Zu einem weiteren Bruch kam es während des Spiels gegen Union Berlin, als der Stürmer lieber auf einer Hochzeit weilte, als sein Team im Stadion zu verfolgen. Es kam zur Suspendierung. Nun wechselt der Youngster zum VfB Stuttgart und das ablösefrei. “Der 1. FC Köln war viele Jahre mein sportliches Zuhause, ich möchte mich bei allen bedanken, die an meiner Ausbildung beteiligt waren und die mich auf meinem Weg unterstützt haben“‚, sagte Diehl. „Für mich beginnt nun mit dem Wechsel zum VfB Stuttgart ein neues Kapitel in meiner Karriere. Nach den Gesprächen mit den Verantwortlichen war für mich sehr schnell klar, dass der VfB der richtige Verein für mich ist. Ich freue mich schon sehr darauf, in die Saisonvorbereitung zu starten und meine neuen Teamkollegen kennenzulernen.“

Beim VfB erhofft sich Diehl neben Serhou Guirassy und Co. Einsätze in der Königsklasse. Zudem soll der VfB dem Talent einen Wechsel mit einem schicken Handgeld schmackhaft gemacht haben. „Justin Diehl zählt auf seiner Position zu den spannendsten Spielern in Deutschland. Er hat in der abgelaufenen Spielzeit die ersten Schritte in der Bundesliga gemacht, beim VfB wollen wir seine Fähigkeiten weiter ausbauen und fördern. Wir freuen uns, dass sich Justin für den VfB entschieden hat“, sagt VfB-Sportchef Fabian Wohlgemuth.


 Ihr wollt immer aktuell informiert sein? Folgt unserem WhatsApp-Kanal hier

Wie ist deine Meinung? Du hast einen Fehler gefunden? Dann lass uns etwas in den Kommentaren da! Wir freuen uns auf einen Austausch mit dir!

Einzelkritik

Stimmen zum Spiel