Der FC steigt in die beste 2. Bundesliga aller Zeiten ab

,
Startseite » News » Seite 522

Der FC steigt in die beste 2. Bundesliga aller Zeiten ab

Für den 1. FC Köln geht es in die 2. Bundesliga. Das unter denkbar schlechten Voraussetzungen und wäre das nicht schlimm genug, bekommen es die Kölner mit der wohl stärksten 2. Bundesliga aller Zeiten zu tun.

Die Enttäuschung war nach dem Abstieg groß, die Sorge, dass die Kölner nicht schnell ins Liga-Oberhaus zurückkehren, ist es bei den Fans ebenfalls. Und das nicht ohne Grund. Der FC tritt in der stärksten 2. Bundesliga aller Zeiten an.

Wir wollen weiter wachsen. Folgt uns auf Instagram und Facebook. Unter den jeweils ersten 1000 Followern verlost come-on-fc.com je einen Gutschein im Wert von 50 Euro für den FC Fanshop. ** Zu den Teilnahmebedingungen


Auch knapp zwei Wochen nach dem bitteren 1:4 in Heidenheim sitzt der Schmerz des siebten Abstiegs der Vereinsgeschichte rund um den 1. FC Köln tief. Um die 45 Millionen Euro Einbußen, zahlreiche Abgänge, ein neues Trainerteam und das alles unter der Bürde der Transfersperre – wirklich viel Positives kann man der jetzigen Situation und den kurzfristigen Aussichten wohl nicht abgewinnen. Nach wie vor stehen hinter wichtigen Personalien noch zahlreiche Fragezeichen und damit auch hinter der Leistungsqualität für das Unterhaus.

Viel Tradition in Liga zwei

Dabei hat es die 2. Bundesliga in der kommenden Spielzeit in sich. Der FC spielt wohl in der stärksten 2. Bundesliga, die es je gegeben hat. Zugegeben, das Superlativ wird wohl jährlich aus der Floskelkiste gekramt. Doch das Liga-Unterhaus muss sich in der Saison 24/25 sicherlich nicht vor den vorherigen verstecken. Schon allein die Dichte der Traditionsvereine ist beeindruckend. Durch den Abstieg der Geißböcke und den gleichzeitigen Aufstieg von Preußen Münster werden neun Gründungsmitglieder der Bundesliga zweitklassig spielen. Im Oberhaus sind es mit Dortmund, Frankfurt, Bremen und Stuttgart vier. Neun Zweitligisten sind noch immer in der Top-20 der ewigen Tabelle der Bundesliga zu finden. Zwölf der Zweitligisten feierten bereits die Deutsche Meisterschaft, gewannen zusammen nahezu 40 Meistertitel. Der 1. FC Magdeburg feierte zudem drei DDR-Meisterschaften. 

Hohe Kaderwerte

Zwar wird der Kaderwert der Geißböcke aktuell bei transfermarkt.de noch mit rund 70 Millionen Euro eingeschätzt, der dürfte bis zum Saisonstart aber noch fallen. Und in Liga zwei lauern einige weitere Hochkaräter, was den Kader angeht. Hertha BSC und der Hamburger SV kommen aktuell auf einen Wert von 45 Millionen Euro, es folgen Düsseldorf und Nürnberg mit deutlich mehr als 30 Millionen. Mit Schalke 04, dem 1. FC Kaiserslautern und Hannover 96 warten zahlreiche weitere namhafte Gegner. Mindestens die Hälfte der Topclubs hoffen auf einen baldigen Aufstieg in die Bundesliga. Nahezu alle Teams haben dort auch schon Erfahrung gesammelt. Einzig der 1. FC Magdeburg und Jahn Regensburg spielten nie in der Bundesliga. Zudem spielten zwei Drittel der Teams bereits im europäischen Wettbewerb.

Und es könnte eine torreiche Spielzeit werden. Immerhin fielen schon in der Vorsaison 947 Tore, der höchste wert seit 22 Jahren. Ob die beiden Absteiger Köln und Darmstadt wieder in Torlaune kommen, ist natürlich offen. Das Unterhaus ist zudem ein Zuschauermagnet. Schon jetzt kommt die 2. Liga auf einen Schnitt von knapp 30.000 Fans, liegt damit in etwa so hoch wie die Serie A. Der FC dürfte die Zahl wohl noch ein wenig nach oben treiben. Der Schnitt der Bundesliga lag bei knapp 40.000 Fans. Für den FC gibt es zudem das Wiedersehen mit einigen alten Wegbegleitern wie Steffen Baumgart beim Hamburger SV oder Markus Anfang beim 1. FC Kaiserslautern.


Wie ist deine Meinung? Du hast einen Fehler gefunden? Dann lass uns etwas in den Kommentaren da! Wir freuen uns auf einen Austausch mit dir!

Transfergerüchte

Wer geht, wer bleibt?

Neue Marktwerte: Finkgräfe und Downs die einzigen Gewinner

,
Startseite » News » Seite 522

Neue Marktwerte: Finkgräfe und Downs die einzigen Gewinner

Das Online-Portal transfermarkt.de hat seine neuen Marktwerte veröffentlich. Der große Gewinner beim 1. FC Köln heißt Max Finkgräfe, er ist nun der drittwertvollste FC-Profi. Andere Spieler büßten erwartungsgemäß ein.

Das Online-Portal transfermarkt.de hat die neuen Marktwerte der Bundesliga veröffentlicht. Aufgrund der anhaltenden Krise mit dem direkten Abstieg haben sich zahlreiche Spieler verschlechtert. Doch es gibt auch Erfolgsstorys: Neue Marktwerte beim FC: Max Finkgräfe und Damion Downs sind die Gewinner.

Wir wollen weiter wachsen. Folgt uns auf Instagram und Facebook. Unter den jeweils ersten 1000 Followern verlost come-on-fc.com je einen Gutschein im Wert von 50 Euro für den FC Fanshop. ** Zu den Teilnahmebedingungen


Die letzte Woche der Saison lief wahrlich nicht gut für Max Finkgräfe. Der Kölner Youngster hatte sich beim 3:2-Erfolg über Union Berlin am Knöchel verletzt, konnte das letzte Saisonspiel nicht mehr bestreiten und musste das desaströse Spiel gegen Heidenheim als Zuschauer verfolgen. Dennoch ist der 20-Jährige am Ende der Saison einer der großen Gewinner bei den Rheinländern. Finkgräfe ist unumstrittener Stammspieler, steht vor einer aussichtsreichen Zukunft beim FC. Und ganz nebenbei hat der Youngster seinen Marktwert weiter nach oben geschraubt. Glaubt man zumindest dem Online-Portal transfermarkt.de. Die Werte der Plattform sind bekanntlich allerdings nur geschätzt. Sie geben keinen konkreten Aufschluss über die genauen Werte. Allerdings sind sie ein Fingerzeig.

Jeff Chabot und Eric Martel führen Rangliste an

Finkgräfes Kurve zeigt jedenfalls nach oben. Bereits bei der vergangenen Schätzung steigerte Finkgräfe seinen Wert von 750.000 auf fünf Millionen Euro. Nun geht es sogar auf das halbe Dutzend. Nach der neuesten Schätzung ist Finkgräfe damit der drittwertvollste Profi der Geißböcke. Und eigentlich liegt der 20-Jährige schon auf Rang zwei. Denn Jeff Chabot führt die Liste mit einem geschätzten Marktwert von neun Millionen Euro an. Der Innenverteidiger wird in der kommenden Saison bekanntlich für den VfB Stuttgart spielen. Der Wert von Chabot ist geblieben. Eric Martel hat zwar an Wert verloren, von neun auf 7,5 Millionen, der 22-Jährige liegt aber dennoch auf Rang zwei. Dann folgt schon Finkgräfe vor Timo Hübers (5,5 Mio.).

Der Spitzenreiter zu Saisonbeginn Dejan Ljubicic hat weiterhin massiv eingebüßt. Der Mittelfeldspieler kommt „nur“ noch auf einen Wert von fünf Millionen Euro. Bei der letzten Schätzung war Ljubicic von zehn auf acht Millionen Euro abgerutscht. Auch Linton Maina muss einen herben Verlust hinnehmen. Der Außenbahnspieler fällt von fünf auf drei Millionen. Auch Jan Thielmann kommt „nur“ noch auf fünf, Florian Kainz auf 2,5 Millionen Euro. Insgesamt verschlechterten sich 18 Spieler. Der Gesamt-Marktwert ist von 93,55 auf 77,65 Millionen Euro gesunken. Neben Finkgräfe konnte sich nur ein Spieler positiv entwickeln: Damion Downs kommt auf einen Wert von zwei Millionen Euro. Der Stürmer hat seinen Marktwert verdoppelt.


Wie ist deine Meinung? Du hast einen Fehler gefunden? Dann lass uns etwas in den Kommentaren da! Wir freuen uns auf einen Austausch mit dir!

Transfergerüchte

Wer geht, wer bleibt?

Wer wird die Kölner Nummer eins – Entscheidung bereits gefallen?

,
Startseite » News » Seite 522

Wer wird die Kölner Nummer eins – Entscheidung bereits gefallen?

Nach einer starken Saison bei der SpVgg Greuther Fürth kehrt Jonas Urbig wieder zurück zum 1. FC Köln. Und das Talent meldet Ansprüche an. Mit Marvin Schwäbe verfügt der FC aber über eine starke Nummer eins, der bislang noch keinen Wechselwunsch kommuniziert hatte. Bislang. Wer steht künftig im Kölner Tor?

Einen packenden Kampf um die Nummer eins im Kölner Kasten wird es in diesem Sommer wohl nicht geben. Und das, obwohl die Kölner Stand jetzt zwei erstklassige Keeper in ihren Reihen haben. Das wird sich aber noch ändern. Jonas Urbig oder Marvin Schwäbe – wer hütet das Kölner Tor?

Wir wollen weiter wachsen. Folgt uns auf Instagram und Facebook. Unter den jeweils ersten 1000 Followern verlost come-on-fc.com je einen Gutschein im Wert von 50 Euro für den FC Fanshop. ** Zu den Teilnahmebedingungen.


Als der 1. FC Köln in einer vorentscheidenden Phase der Saison eigentlich um möglichst viel Ruhe bemüht war, sorgte der Club selbst für ein Störfeuer und Nebengeräusche. Die Personalie Philipp Pentke sollte eigentlich nicht viel mehr als eine Meldung sein, sie löste aber Spekulationen aus, die die Kölner im Abstiegskampf so gar nicht gebrauchen konnten. Denn mit der Vertragsverlängerung der Kölner Nummer zwei deutete sich schon da an, dass die Rolle der künftigen Nummer eins nicht vollends geklärt scheint. Wird das Kölner Talent Jonas Urbig Kölns Stammkeeper oder bleibt Marvin Schwäbe? Die Spekulationen begannen. Laut Thomas Kessler ist die Diskussion „mehr thematisiert worden, als es in unseren Augen eigentlich nötig war“, sagte der Leiter der Lizenzspielabteilung im April und legte den Fokus wieder auf den Abstiegskampf. Ein Bekenntnis zu einem seiner potentiellen Stammkeeper wollte Kessler verständlicher Weise aber nicht abgeben.

Urbig versus Schwäbe – wer wird die Nummer eins?

Einige Wochen später liegt das Thema aber wieder auf dem Tisch. Der Abstiegskampf ist beendet, er ging bekanntlich verloren, die Frage nach der künftigen Nummer eins scheint dagegen noch offen. Die Gemengelage auf der Torhüterposition ist kompliziert. Zumindest deutlich komplizierter als wie vor einem Jahr kommuniziert. Damals wurde der Vertrag mit Jonas Urbig verlängert, um den Keeper nach Fürth zu verleihen. Urbig solle Spielpraxis sammeln, um dann zum FC als Herausforderer zurückzukehren. Philipp Pentke stellte eine Art Zwischenlösung dar. Dass der Vertrag mit dem 39-Jährigen verlängert wurde, lässt die Interpretation zu, dass Urbig wohl nicht als Nummer zwei zum FC zurückkehren wird oder will. Die Leistungen bei der SpVgg Greuther Fürth untermauern diese Annahme.

Der 20-Jährige war in der abgelaufenen Spielzeit einer der besten Keeper der 2. Bundesliga. Fakt ist, Urbig ist jetzt schon zu stark, um eine Spielzeit lang auf der Bank zu sitzen. 2. Bundesliga kann der U21-Nationaltorhüter jedenfalls . „Sky“ berichtete zudem erst unlängst, dass sich auch die Bayern das Keeper-Talent angeschaut haben. Die Idee, Urbig als Nummer eins zu installieren, ist für den FC also nachvollziehbar und auch der mindestens mittelfristige Plan. Als dann vor einigen Wochen die Nachricht aufploppte, Marvin Schwäbe verfüge im Abstiegsfall über eine Ausstiegsklausel, schien die Gemengelage plötzlich gar nicht mehr so kompliziert. Die bisherige Nummer eins könnte dann zum Schnäppchenpreis gehen, würde mit großer Wahrscheinlichkeit ohnehin weiterhin erstklassig Fußball spielen wollen, möglicherweise auch im Ausland.

Schwäbe forderte eine Analyse

Doch unmittelbar nach dem Heidenheim-Spiel ließ Schwäbe durchblicken, dass vielleicht gar nicht alles so einfach ist. Der Keeper forderte von den Verantwortlichen eine Analyse, wie es denn jetzt weitergehen könne. Von einem kommunizierten direkten Duell wollte der 29-Jährige nichts wissen. „Ob ein offener Konkurrenzkampf ausgerufen wurde oder nicht, sei mal dahingestellt – mir wurde es anders gesagt“, erklärte Schwäbe, der sich in Köln eigentlich sehr wohl fühlt. Als Nummer zwei sieht sich der Keeper beim FC aber ganz sicher auch nicht. Der FC befindet sich also im Dilemma, zwei erstklassige Keeper für die kommende Spielzeit zu haben. Die Personalie „Pentke“ ist aber wohl ein Beleg dafür, dass Köln nicht mit beiden Torhütern im Kader plant. So soll wohl eine potentielle Nummer eins noch zu Geld gemacht werden.

Wie die „Sport Bild“ erfahren haben will, geht die Tendenz im Verkaufsszenario nun doch wieder Richtung Schwäbe. Der 29-Jährige soll demnach den Kölner Verantwortlichen bereits signalisiert haben, dass er den FC verlassen möchte. Die Tendenz gehe Richtung Ausland, heißt es. Zumindest hätten die Kölner dann auf einer Position mehr Planungssicherheit.

So lange laufen die Verträge der FC-Profis


Benno Schmitz
Vertrag bis 2024


Davie Selke
Vertrag bis 2024


Luca Waldschmidt
Leihende 2024
Kaufoption


Faride Alidou
Leihende 2024
Kaufoption


Rasmus Carstensen
Leihende 2024
Kaufoption


Justin Diehl
Vertrag bis 2024
Wechselt zum VfB Stuttgart


Florian Kainz
Vertrag bis 2025
Kolportierte Ausstiegsklausel


Dejan Ljubicic
Vertrag bis 2025


Linton Maina
Vertrag bis 2025
Kolportierte Ausstiegsklausel


Denis Huseinbasic
Vertrag bis 2025


Luca Kilian

Vertrag bis 2025


Philipp Pentke
Vertrag bis 2025


Matthias Köbbing
Vertrag bis 2025


Florian Dietz
Vertrag bis 2025

Jonas Nickisch
Vertrag bis 2025


Leart Pacarada
Vertrag bis 2026


Dominique Heintz
Vertrag bis 2026


Sargis Adamyan
Vertrag bis 2026


Timo Hübers
Vertrag bis 2026
Kolportierte Ausstiegsklausel

Steffen Tigges
Vertrag bis 2026


Jeff Chabot
Vertrag bis 2026
Ausstiegsklausel
Wechselt zum VfB Stuttgart


Jan Thielmann
Vertrag bis 2026
Kolportierte Ausstiegsklausel

Jacob Christensen
Vertrag bis 2026

Eric Martel
Vertrag bis 2026
Kolportierte Ausstiegsklausel


Elias Bakatukanda
Vertrag bis 2026

Max Finkgräfe
Vertrag bis 2026

Damion Downs
Vertrag bis 2026

Marvin Schwäbe
Vertrag bis 2027
Kolportierte Ausstiegsklausel

Vertrags-Quelle: transfermarkt.de


 Ihr wollt immer aktuell informiert sein? Folgt unserem WhatsApp-Kanal hier

Wie ist deine Meinung? Du hast einen Fehler gefunden? Dann lass uns etwas in den Kommentaren da! Wir freuen uns auf einen Austausch mit dir!

Tranfergerüchte

Wer geht, wer bleibt?

Unbedingt halten und dann ablösefrei? Zahlreiche Verträge laufen 2025 aus

Dejan Ljubicic vom 1. FC Köln
,
Startseite » News » Seite 522

Unbedingt halten und dann ablösefrei? Zahlreiche Verträge laufen 2025 aus

Die Marschroute des 1. FC Köln müsste aufgrund der Transfersperre eigentlich heißen, jeden Spieler um (nahezu) jeden Preis zu halten. Nur wären Stand jetzt einige Profis im Folgesommer ablösefrei zu haben.

Inklusive Jeff Chabot besitzen wohl sieben Spieler des 1. FC Köln eine Ausstiegsklausel. Aufgrund der Transfersperre ist Christian Keller aktuell bemüht, möglichst viele Spieler zu halten. Und was passiert dann? Zahlreiche Verträge des 1. FC Köln laufen 2025 aus.

Wir wollen weiter wachsen. Folgt uns auf Instagram und Facebook. Unter den jeweils ersten 1000 Followern verlost come-on-fc.com je einen Gutschein im Wert von 50 Euro für den FC Fanshop. ** Zu den Teilnahmebedingungen.


Ein wenig seltsam wirkten die Worte von Marvin Schwäbe dann doch. Als der Keeper am Samstag nach dem Spiel gegen den 1. FC Heidenheim und dem besiegelten siebten Abstieg der Vereinsgeschichte vor das Mikro trat, forderte der Keeper den Verein auf, schnell zu analysieren. Es wirkte so, als würde der Keeper selbst erst einmal gerne wissen wollen, woran er ist, wie die FC-Bosse mit ihm planen. Als wäre die Entwicklung in Sachen Zweitliga-Kader noch nicht sonderlich weit fortgeschritten. Nun ist davon auszugehen, dass die Kölner Verantwortlichen ihre Hausaufgaben gemacht und ganz sicher zweigleisig geplant haben. Und dennoch ist das Puzzle „kommende Spielzeit“ – eins mit sehr vielen Teilen oder Fragezeichen – zumindest ganz offensichtlich noch nicht gelöst.

Zahlreiche Verträge laufen 2025 aus

So besitzen zwei Spieler keinen Vertrag für die zweite Bundesliga, bis zu sieben weitere Akteure verfügen dagegen wohl über eine Ausstiegsklausel, die seit vergangenem Samstag greift. Jeff Chabot hat seine gezogen. Jene Spieler können den Verein für eine festgeschriebene Ablösesumme verlassen. Offenbar sollen die FC-Bosse aktuell versuchen, den Spielern die Ausstiegsklauseln „abzukaufen“. Doch das sind nicht die einzigen Teile, die Christian Keller und Co. zu einem Gesamtbild zusammenfügen müssen. Denn bei der gesamten Planung werden die Kölner auch einen weiteren wirtschaftlichen Aspekt nicht außer Acht lassen können. Im kommenden Sommer laufen laut transfermarkt.de gleich neun Verträge der FC-Profis aus. Zwar sollte das Hauptaugenmerk des Sportdirektors aktuell eher darauf liegen, dass er für die kommende Spielzeit einen schlagkräftigen Kader zusammenstellt, also möglichst viele Spieler hält.

Gehen einige Spieler ablösefrei?

Nur werden die Verträge dieser Spieler nicht verlängert, könnten sie bereits im Sommer 2025 ablösefrei wechseln. Anders ausgedrückt, will Keller die Spieler noch zu Geld machen, wäre mit den aktuellen Arbeitspapieren ein Verkauf nur in diesem Sommer, höchstens noch im kommenden Winter, dem weitaus komplizierteren Transferfenster, möglich. So zum Beispiel bei Dejan Ljubicic. Der Mittelfeldspieler war im vergangenen Sommer vom VfL Wolfsburg heiß umworben. Es hat sogar schon Gespräche mit dem Trainer gegeben. Damals schätzte das Online-Portal transfermarkt.de den Marktwert des Akteurs auf rund zehn Millionen Euro ein, der 26-Jährige war der wertvollste Kölner Profi. Angesichts der personellen Situation wurde Ljubicic zum Verbleib überredet. Auch jetzt gab Christian Keller an, möglichst viele Leistungsträger halten zu wollen.

Sollte der FC Ljubicic für die Spielzeit einplanen, den Vertrag aber nicht verlängern, könnte der Österreicher im kommenden Sommer ablösefrei wechseln. Aktuell wird der Marktwert des Mittelfeldspielers noch auf acht Millionen Euro geschätzt. Nach der schwachen Saison ist nur schwer vorstellbar, dass die Kölner mehr für Ljubicic bekommen werden. Auch die Verträge von möglichen Stammspielern wie Linton Maina (laut transfermarkt.de 5 Mio. Euro wert), Denis Huseinbasic (4,5 Mio.), Luca Kilian (2,5 Mio.) und Florian Kainz (3.5 Mio.) sollen 2025 auslaufen. Und das gilt Stand jetzt auch für einige Leihspieler, deren Verträge laut transfermarkt.de ebenfalls 2025 auslaufen – so wie bei Tim Lemperle oder Marvin Obuz. Maina und Kainz verfügen aktuell auch über eine Ausstiegsklausel, könnten den Club schon jetzt verlassen. So oder so, Christian Keller wird in den kommenden Tagen weiterhin viele Gespräche führen müssen.

So lange laufen die Verträge des 1. FC Köln


Benno Schmitz
Vertrag bis 2024


Davie Selke
Vertrag bis 2024


Luca Waldschmidt
Leihende 2024
Kaufoption


Faride Alidou
Leihende 2024
Kaufoption


Rasmus Carstensen
Leihende 2024
Kaufoption


Justin Diehl
Vertrag bis 2024
Wechselt zum VfB Stuttgart


Florian Kainz
Vertrag bis 2025
Kolportierte Ausstiegsklausel


Dejan Ljubicic
Vertrag bis 2025


Linton Maina
Vertrag bis 2025
Kolportierte Ausstiegsklausel


Denis Huseinbasic
Vertrag bis 2025


Luca Kilian

Vertrag bis 2025


Philipp Pentke
Vertrag bis 2025


Matthias Köbbing
Vertrag bis 2025


Florian Dietz
Vertrag bis 2025

Jonas Nickisch
Vertrag bis 2025


Leart Pacarada
Vertrag bis 2026


Dominique Heintz
Vertrag bis 2026


Sargis Adamyan
Vertrag bis 2026


Timo Hübers
Vertrag bis 2026
Kolportierte Ausstiegsklausel

Steffen Tigges
Vertrag bis 2026


Jeff Chabot
Vertrag bis 2026
Ausstiegsklausel
Wechselt zum VfB Stuttgart


Jan Thielmann
Vertrag bis 2026
Kolportierte Ausstiegsklausel

Jacob Christensen
Vertrag bis 2026

Eric Martel
Vertrag bis 2026
Kolportierte Ausstiegsklausel


Elias Bakatukanda
Vertrag bis 2026

Max Finkgräfe
Vertrag bis 2026

Damion Downs
Vertrag bis 2026

Marvin Schwäbe
Vertrag bis 2027
Kolportierte Ausstiegsklausel

Quelle: transfermarkt.de


 Ihr wollt immer aktuell informiert sein? Folgt unserem WhatsApp-Kanal hier

Wie ist deine Meinung? Du hast einen Fehler gefunden? Dann lass uns etwas in den Kommentaren da! Wir freuen uns auf einen Austausch mit dir!

Tranfergerüchte

Wer geht, wer bleibt?

Sperren, Abstiegskampf, ausgebootet – es lief in der Spielzeit nicht rund bei den FC-Abgängen

,
Startseite » News » Seite 522

Sperren, Abstiegskampf, ausgebootet – es lief in der Spielzeit nicht rund bei den FC-Abgängen

Zahlreiche Spieler haben den FC im vergangenen Sommer verlassen. Ähnlich wie in Köln wollte es bei den meisten nicht so recht laufen. Ein letzter Blick auf die Abgänge des vergangenem Sommers.

Die Bilanz der Kölner, die den FC im vergangenen Sommer verlassen haben, fällt durchwachsen aus. Während Ellyes Skhiri mit Frankfurt in der kommenden Saison europäisch spielt, spielen andere Akteure bei ihren Vereinen überhaupt keine Rolle. So schlagen sich die Kölner Abgänge bei ihren Clubs.

Wir wollen weiter wachsen. Folgt uns auf Instagram und Facebook. Unter den jeweils ersten 1000 Followern verlost come-on-fc.com je einen Gutschein im Wert von 50 Euro für den FC Fanshop. **Zu den Teilnahmebedingungen


Ellyes Skhiri: Nach wie vor gilt der Abgang des Tunesiers als einer der Hauptgründe für die Kölner Misere. Dem FC ist mit dem Weggang des Mittelfeldspielers Struktur und Stabilisation verloren gegangen. Und noch mehr: Mit seinen acht Saison-Toren kaschierte auch Skhiri in der Vorsaison die Sturmflaute der Kölner. Im vergangenen Sommer wollte Skhiri den nächsten Schritt seiner Karriere gehen. Ob ihm das in Frankfurt gelungen ist, ist offen. Eine überragende Saison spielte der 29-Jährige nicht. Beim Afrika-Cup musste Tunesien früh die Segel streichen. In den 27 Liga-Spielen erzielte Skhiri „nur“ zwei Tore, bereitete zwei weitere vor. Frankfurt belegte am Ende der Saison Rang sechs, Skhiri wird also auch in der kommenden Spielzeit international spielen.

Kingsley Schindler: Lange war nicht klar, ob er Köln wirklich verlassen würde. Dann zog es Kingsley Schindler in die Türkei. Nach ordentlichem Start verlor der gebürtige Hamburger seinen Stammplatz und Samsunspor rutschte immer tiefer Richtung Abstieg. Markus Gisdol übernahm, führte den türkischen Club aus der Abstiegszone und wurde von den Fans dafür frenetisch gefeiert. Schindler war aber nur noch selten Teil der Party. Der Rechtsverteidiger stand nach der Rückkehr vom Afrika-Cup lange nicht im Kader. Erst seit Mitte April ist Schindler wieder ständig auf dem Platz – wenn auch nur als Ergänzungsspieler. Insgesamt kommt der 30-Jährige in 17 Spielen auf ein Tor und einen Assist.

Pedersen trotz Leihe erneut ausgemustert

Ondrej Duda: Das letzte Saisonspiel gegen Inter Mailand verpasste der Slowake. Bereits zum vierten Mal in dieser Spielzeit fiel der Mittelfeldspieler gesperrt aus. Zehn Gelbe, dazu zwei Gelb-Rote Karten sind für einen Kreativspieler schon eine Hausnummer. Die Norditaliener starteten mit zwei Siegen in die Spielzeit, Duda erzielte gegen AS Rom ein Tor und bereitete ein weiteres vor. Und das, obwohl Hellas nur hauchdünn dem Abstieg entgangen war. Offenbar war das aber nur eine Momentaufnahme. Nach längerer Durststrecke hat sich Verona zuletzt wieder gefangen. Duda hat aber nur drei weitere Scorerpunkte gesammelt. Dennoch gab es für den Mittelfeldspieler Grund zur Freude. Die Slowakei hat sich für die EM in Deutschland qualifiziert und trifft unter anderem auf Belgien und Rumänien. Mit Verona gelang der Klassenerhalt.

Kristian Pedersen: Ende Juli hatte sich der Wechsel des Verteidigers in die zweite britische Liga zu Swansea City angedeutet, am Deadline Day wurde er schließlich vollzogen. Gelohnt hat sich der Wechsel für den Dänen ganz offensichtlich nicht. Ganze vier Mal stand Pedersen in dieser Spielzeit für Swansea in der Liga auf dem Platz, 13 Mal befand sich der Linksverteidiger noch nicht einmal im Kader. Kein Wunder, dass sich im Winter ein weiterer Wechsel anbahnte. Pedersen war auch beim FC Schalke im Gespräch, doch sagte offenbar ab. Der Däne zog einen Wechsel innerhalb der Liga zu Sheffield Wednesday vor. Nach vier Einsätzen saß der Däne die meiste Zeit ebenfalls nur auf der Tribüne.

Sebastian Andersson: Wer hätte das vor einem Jahr gedacht. Sebastian Andersson kehrte zurück in den deutschen Fußball, wurde sogar Stammspieler beim 1. FC Nürnberg. Gegen Greuther Fürth erzielte der Stürmer nach knapp zwei Jahren wieder ein Tor. Und das ausgerechnet gegen seinen alten Weggefährten Jonas Urbig. Am Ende der Saison sind es zwei Treffer und eine Vorlage in 15 Spielen. Empfehlen konnte sich der Angreifer so nicht. Der Kontrakt wurde nicht verlängert.

Horn gibt Comeback

Timo Horn: Seit Anfang Januar hat auch der gebürtige Kölner in RB Salzburg wieder eine fußballerische Heimat gefunden. Und in den vergangenen Wochen kam Timo Horn auch endlich wieder zum Einsatz. Das, weil sich Alexander Schlager am Knie verletzte und operiert werden musste. Horn machte seine Sache für den Vizemeister eigentlich gut, dennoch ist noch nicht klar, wie es für den Keeper in der kommenden Saison weitergeht.

Noah Katterbach: Der Linksverteidiger wechselte erst kurz vor Ende der Winter-Transferphase wie erwartet zum Hamburger SV. Nach seiner schweren Verletzung im vergangenen Jahr war bei den Hanseaten nicht unbedingt sofort mit Einsatzzeit zu rechnen. Zunächst saß der Linksverteidiger auch nur auf der Tribüne. Am 22. Spieltag feierte Katterbach gegen Hansa Rostock sein Comeback, wurde in der zweiten Halbzeit eingewechselt. Mittlerweile kommt der 22-Jährige auf vier Einsätze. In den vergangenen sechs Spielen kam der Linksverteidiger nur zu einem Einsatz und das für fünf Minuten. Schon beim FC hatte es Katterbach schwer, sich unter Steffen Baumgart durchzusetzen.

Dimitrios Limnios: Der Grieche wechselte im Winter zurück nach Griechenland zu Panathinaikos. Bleib der Mittelfeldspieler beim FC ohne jeden Einsatz, ist Limnios nun immerhin Ergänzungsspieler, kommt meist von der Bank. Mit mäßigem Erfolg. Bislang erzielte Limios erst einen Treffer für seinen neuen Club.

Schwierige Trainersuche unter schweren Bedingungen

Christian Keller telefoniert. 1. FC Köln: Die schwierige Suche nach einem neuen Trainer.
,
Startseite » News » Seite 522

Schwierige Trainersuche unter schweren Bedingungen

Die Suche nach einem neuen Trainer dürfte beim 1. FC Köln nach der Trennung von Timo Schultz am Montag auf Hochtouren laufen. Und sie wird wohl keine einfache werden. Den neuen Coach erwarten ungewohnt viele Ungewissheiten.

Nach nur einer halben Saison ist für Timo Schultz bereits wieder Schluss bei den Geißböcken. Für Sportdirektor Christian Keller bleibt nicht viel Zeit, einen Ersatz zu finden. Die neue Saison beginnt bereits in wenigen Wochen für den 1. FC Köln: Die schwierige Suche nach einem neuen Trainer.

Wir wollen weiter wachsen. Folgt uns auf Instagram und Facebook. Unter den jeweils ersten 1000 Followern verlost come-on-fc.com je einen Gutschein im Wert von 50 Euro für den FC Fanshop. ** Zu den Teilnahmebedingungen.


Gut eine Woche nach dem besiegelten Abstieg des 1. FC Köln in die 2. Bundesliga gibt es eine Stelle bei den Geißböcken zu besetzen. Die des Chef-Trainers. Keine ganz einfache Aufgabe, denn die Umstände für den neuen Coach könnten wohl kaum ungewisser ausfallen. Sportdirektor Christian Keller steht vor einer großen Herausforderung und gleichzeitig unter Zeitdruck. In gut drei Wochen beginnt die Vorbereitung auf die neue Saison.

Noch im Winter benannte Keller das Anforderungsprofil für den Baumgart-Nachfolger und die mitzubringenden Fähigkeiten klar: „Wir haben eine klare Spielidee, die unter Steffen implementiert wurde. Diese Spielidee soll sich nicht verändern. Ganz im Gegenteil: Sie soll gestärkt und stabilisiert werden. Wir müssen also einen Trainer finden, der zu dieser Idee passt“, sagte Keller damals. „Zudem muss der Trainer die Qualität in der Mannschaft sehen, die wir alle sehen – die sich auch die Spieler wieder zutrauen müssen, um in der Liga zu bleiben.“ Unabhängig davon, dass die Spieler diese Qualität in dieser Spielzeit nicht ausreichend unter Beweis stellen konnten und die Baumgartsche Spielidee ebenfalls nicht gänzlich weitergeführt wurde, dürfte die Suche nach einem Schultz-Nachfolger keine einfache werden. Für Keller könnte es die letzte Chance werden, den richtigen Trainer zu finden. Und die Zeit drängt.

Die Zeit drängt, die Bedingungen sind schwierig

„Wir haben die Zeit bis zum Trainingsauftakt am 21. Juni, die ist lang genug“, betonte Eckhard Sauren, FC-Vize Präsident, noch vor wenigen Tage in einem Interview im „Express“ im Bezug auf die Trainerfrage. Genug Zeit zur Suche, aber wenig Zeit für den neuen Coach, sich auf die Situation beim FC einzustellen. Die Aufgabe bei den Geißböcken gehört sicher gerade nicht zu den attraktivsten. Denn die Ausgangslage rund ums Geißbockheim könnte wohl nicht ungewisser sein. Zum einen muss der Schultz-Nachfolger mit der Transfersperre und der damit fehlenden Möglichkeit, auf dem Transfermarkt tätig zu werden, umgehen. Zum anderen ist auch die Kadersituation bisher alles andere als geklärt.

Die Frage, wer den Verein noch verlässt und wer zurückkommt ist in den meisten Fällen noch offen. Ein neuer Coach unterschreibt gegebenenfalls parallel zu noch laufenden Kaderplanungen, ohne zu wissen, wer dem Gerüst der Mannschaft erhalten bleibt. Und, ohne seine eigenen Ideen und die Kaderplanung mit einbringen zu können. Zum Beispiel bei der Schwäbe-Urbig-Causa. Zudem steht der neue Coach vor der sicherlich unschönen Aufgabe, in der ersten Hälfte der Saison mit zurückkehrenden Leih- und Nachwuchsspielern ein Team aufzubauen, den Spielern das Gefühl zu geben, wichtig zu sein. Um ihnen dann nach einem halben Jahr, nach einer Nachbesserung auf dem Transfermarkt erklären zu müssen, dass sie nun nicht mehr erste Wahl sind. Natürlich stellt sich die Frage, wer sich auf ein solches Jobprofil einlässt und die Herausforderung annimmt. Die große Qual der Wahl wird Keller wohl nicht haben.

Strahlkraft des 1. FC Köln ist dennoch gegeben

Auf der anderen Seite ist eine Anstellung beim 1. FC Köln trotz allem auch nicht gänzlich unattraktiv. So beschreibt Ex-Trainer Schultz im Interview mit dem „Express“, dass er zwar den Klassenerhalt nicht hinbekommen habe, „aber alles andere drumherum war einfach erstklassig, das Stadion, die Fans, die Menschen im Umfeld.“ Die Chance, mit jungen Spielern eine Mannschaft zu formen und die Herausforderung, den FC wieder mit aufzubauen, können eben auch durchaus attraktiv sein. Christian Eichner ist ein möglicher Kandidat, einen Kontakt soll es noch nicht gegeben haben. Auch Urs Fischer, Enrico Maaßen und Thomas Reis wären in der Theorie eine Option. Keller wird sich die Suche wie in der Vergangenheit jedenfalls nicht allzu leicht machen.

Kleiner Fun-Fakt: Der FC sucht derzeit auf seiner Website einen Leiter für Medien und Kommunikation beim 1. FC Köln und stellt recht attraktive Arbeitsbedingungen in Aussicht. Zur offiziellen Jobbeschreibung gehören unter anderem „richtig gute Feiern mit einem großartigen und sympathischen Team“, „eine Flatrate für Getränke und Obst an Deinem Arbeitsplatz“ und „zwei Dauerkarten für unsere Heimspiele.“ Mit diesen Gratifikationen wird ein neuer Trainer dann wohl doch schnell gefunden werden.


Wie ist deine Meinung? Du hast einen Fehler gefunden? Dann lass uns etwas in den Kommentaren da! Wir freuen uns auf einen Austausch mit dir!

 Ihr wollt immer aktuell informiert sein? Folgt unserem WhatsApp-Kanal hier

Transfergerüchte

Wer geht, wer bleibt?

Kommentar: Eine richtige und logische Entscheidung, aber eine hausgemachte

, ,
Startseite » News » Seite 522

Kommentar: Eine richtige und logische Entscheidung, aber eine hausgemachte

Der 1. FC Köln und Timo Schultz gehen getrennte Wege. Das ist eine logische, vermutlich die richtige, aber vor allem eine hausgemachte Entscheidung. Denn Timo Schultz ist sicher nicht alleine schuld am Gang in die 2. Bundesliga.

Timo Schultz wird den 1. FC Köln also nicht beim Gang in die 2. Bundesliga begleiten. Das ist eine richtige Entscheidung, denn der Trainer hat das Saisonziel Klassenerhalt nicht erreicht, dem Team nicht das erhoffte Leben eingehaucht. Allerdings ist die Entscheidung auch hausgemacht. Denn der Alleinschuldige ist der Trainer ganz sicher nicht. Ein Kommentar zur Trennung von Timo Schultz.

Wir wollen weiter wachsen. Folgt uns auf Instagram und Facebook. Unter den jeweils ersten 1000 Followern verlost come-on-fc.com je einen Gutschein im Wert von 50 Euro für den FC Fanshop. ** Zu den Teilnahmebedingungen.


Überraschend kam die Nachricht am Montag nicht mehr daher: Timo Schultz ist nicht länger Trainer des 1. FC Köln. Es ist eine logische, eine konsequente und auch eine folgerichtige Entscheidung. Es bleibt vor allem aber eine hausgemachte. Denn der Verein trennt sich von einem Entscheidungsträger, der am Ende des Tages sicher nicht der Alleinschuldige für den Gang in Liga zwei ist. Fakt ist, Timo Schultz hat es nicht geschafft, das Ruder herumzureißen. Der Ostfriese hat den Punkteschnitt im Vergleich zu seinem Vorgänger Steffen Baumgart leicht angehoben und vielleicht sogar den Eindruck erweckt, den taumelnden Geißböcke mehr Stabilität verliehen zu haben. Einer kompletten Realität entspricht das nicht. Ja, der FC hat sich in manchen Duellen mit dem Gegner auf Augenhöhe befunden. Genauso sind die Kölner zum Teil aber auch – wie zuletzt gegen Heidenheim – deklassiert worden. Auch Schultz hat aus dem FC keine bundesligataugliche Mannschaft geformt.

Das Ziel Klassenerhalt wurde verfehlt

Das Ziel Klassenerhalt wurde trotz zahlreicher Verlängerungen deutlich verpasst. Viele der ausgerufenen Endspiele nicht gewonnen und nur aufgrund der Patzer der Konkurrenz gab es die gefühlte Nachspielzeit. Der Abstieg war im Grunde seit dem 0:2 gegen den SV Darmstadt unausweichlich, er war aufgeschoben, aber ganz sicher nie aufgehoben. Und am Ende des Tages oder einer Saison werden Trainer an den ausgelobten Saisonzielen gemessen. Das Ziel des FC wurde verpasst – die Trainerentlassung ein branchenüblicher Schritt. Es ehrt Timo Schultz, dass er nach seiner zitierten Aussage zu demselben Ergebnis gekommen ist und es passt zu dem reflektierten Ostfriesen. Der die Entscheidung offenbar sehr sachlich nimmt, nicht emotional wie in Köln üblich. Vielleicht liegt aber auch genau dort ein Problem. So richtig wollte das Gebilde Schultz, Köln und der FC nicht matchen. Den letzten Funken Entschlossenheit hat der Trainer nicht entfacht.

Bei allem Verständnis für die Trainerentlassung und damit auch für die Notwendigkeit dieser Entscheidung, bleibt aber ein Beigeschmack. Denn dieser siebte Abstieg der Vereinsgeschichte ist sicher nicht nur der des Timo Schultz. Die Bedingungen, unter denen der Trainer die Aufgabe beim FC angetreten ist, hätten kaum schwieriger, die Hürden kaum größer sein können. Schultz fand eine verunsicherte Mannschaft vor. Ein Team, das wohl lange über dem eigenen Leistungsvermögen gespielt hat, das lange bis in die Haarspitzen motiviert wurde, aber jegliches Selbstvertrauen verloren hatte. Die Spieler waren sichtbar verunsichert, führungslos und ganz offensichtlich in vielerlei Hinsicht auch chancenlos. Dazu die Transfersperre, die fehlende Möglichkeit auch für den Trainer noch einmal direkten Einfluss auf die Mannschaft zu nehmen.

Mission Klassenerhalt war von vornerein nah an „impossible“

Schultz Mission fiel ehrlicher Weise bereits zum Amtsantritt ganz nah an die Kategorie „impossible“. Und dennoch verlor der Coach nie den Glauben daran, das unmögliche doch möglich zu machen. Den Untergang wollte der 46-Jährige jedenfalls nicht tatenlos mit ansehen. Schultz baute die Nachwuchskräfte mit ein, vertraute bereits ausgemusterten Spielern und entfachte zumindest kurzfristig neues Feuer. Auch der Trainer hat Fehler gemacht, nicht immer die richtigen Entscheidungen getroffen, nicht immer die richtigen Worte gefunden. Und dennoch: Die Rahmenbedingungen waren und sind nicht das Verschulden des Trainers. Die Umsetzung auf dem Rasen schon. Am Ende haben beide Aspekte den FC in Liga zwei geführt.

Die Situation wird sich auch für den kommenden Coach nicht sonderlich verbessern. Im Gegenteil: Es gibt aktuell mehr Frage- als Ausrufezeichen im Kader, die Transfersperre gilt noch bis zum Winter. Eigene Kaderideen wird ein neuer Trainer also nicht mit einbringen können. Christian Keller steht schon bei der Suche nach einem neuen Trainer vor einer großen Herausforderung. Der Sportdirektor wird voraussichtlich seinen Kurs bei der Auswahl ein wenig korrigieren. Es wäre für den FC wünschenswert, wenn Erwartungshaltung und Rahmenbedingung ebenfalls angepasst werden.


 Ihr wollt immer aktuell informiert sein? Folgt unserem WhatsApp-Kanal hier

Wie ist deine Meinung? Du hast einen Fehler gefunden? Dann lass uns etwas in den Kommentaren da! Wir freuen uns auf einen Austausch mit dir!

Einzelkritik

Stimmen zum Spiel

Timo Schultz verlässt den 1. FC Köln

,
Startseite » News » Seite 522

Timo Schultz verlässt den 1. FC Köln

Timo Schultz und der 1. FC Köln gehen getrennte Wege. Der Trainer wird die Geißböcke nicht beim Neuaufbau in der 2. Bundesliga unterstützen. Das gab der Verein bekannt.

Es hatte sich angedeutet, nun ist es offiziell: Der 1. FC Köln und Timo Schultz gehen getrennte Wege.

Wir wollen weiter wachsen. Folgt uns auf Instagram und Facebook. Unter den jeweils ersten 1000 Followern verlost come-on-fc.com je einen Gutschein im Wert von 50 Euro für den FC Fanshop. ** Zu den Teilnahmebedingungen.


Nach knapp fünf Monaten endet die Zusammenarbeit zwischen dem 1. FC Köln und Timo Schultz schon wieder. Beide Parteien gehen ab sofort wieder getrennte Wege. Schultz hatte den FC Anfang Januar von Steffen Baumgart in der wohl größten Krise der Vereinsgeschichte übernommen. Der FC stand mit zehn Punkten auf einem Abstiegsplatz. Durch die bestätigte Transfersperre musste der Trainer mit dem vorhandenen Spielermaterial arbeiten. Zwar holte der Ostfriese in der Rückrunde 16 Zähler (plus einen Punkt im letzten Hinrunden-Spiel gegen Heidenheim), wirklich stabilisieren konnte Schultz den FC aber auch nicht. Unter dem neuen Coach kassierte der FC mehr Gegentore als unter Steffen Baumgart. Vor allem ließen die Kölner aber die Big Points gegen vermeintlich schwächere Gegner liegen.

Keller: „Wir haben uns in der vergangenen Woche bewusst sehr viel Zeit genommen“

„Wir haben uns in der vergangenen Woche bewusst sehr viel Zeit genommen, um gemeinsam mit Timo die Rückrunde aufzuarbeiten und jeden Stein umzudrehen. Im Ergebnis waren wir übereinstimmend der Ansicht, dass wir in die mit großen Herausforderungen einhergehende Zweitligasaison mit neuen Impulsen im Trainerteam starten müssen. Bei Timo möchte ich mich für seinen großen Einsatz für den FC herzlich bedanken“, sagte Christian Keller. „Er hat als Trainer und als Mensch von seinem ersten bis zu seinem letzten Arbeitstag sein Bestes für den FC gegeben. Für seine Zukunft wünsche ich ihm im Namen aller FC-Verantwortlichen und FC-Mitarbeiter alles erdenklich Gute.“

„Nach ausführlicher Analyse der Rückrunde sind wir gemeinsam zu dem Entschluss gekommen, die Zusammenarbeit nicht über den Sommer hinaus zu verlängern. Da wir unser großes Ziel – den Klassenerhalt – nicht erreicht haben, bin ich der Meinung, dass es konsequent und richtig ist, dass jemand anderes einen Neuanfang startet“, sagte Timo Schultz. „Ich möchte mich auf diesem Weg bei allen Menschen bedanken, die mich in der Zeit beim FC und in der Stadt Köln unterstützt haben. Dem FC wünsche ich viel Erfolg in der kommenden Saison.“

Christian Eichner ein Kandidat beim 1. FC Köln?

Auch die beiden Co-Trainer André Pawlak und Kevin McKenna verlassen den Verein. Das gab FC-Geschäftsführer Christian Keller am Montagvormittag bekannt. „Wir möchten uns bei André und Kevin aufrichtig bedanken. Sie haben in jedem Moment ihr Herzblut und ihre Leidenschaft in ihre Arbeit für den FC gesteckt. Unter wechselnden Cheftrainern waren sie stets loyale, verlässliche Mitstreiter auf fachlich hohem Niveau. Für ihre jeweilige Zukunft wünschen wir den Beiden privat wie beruflich den bestmöglichen Erfolg“, sagt Keller über die bevorstehenden Abschiede, über welche die Profimannschaft des FC am Montagmorgen per Videokonferenz informiert wurde.

Die Geißböcke müssen sich also auf die Suche nach einem neuen Coach machen. Zuletzt geisterte bereits der Name des ehemaligen FC-Profis Christian Eichner rund ums Geißbockheim. Der Coach steht aktuell noch beim Karlsruher SC unter Vertrag. Der KSC würde den Kontrakt mit dem 42-Jährigen gerne verlängern.


 Ihr wollt immer aktuell informiert sein? Folgt unserem WhatsApp-Kanal hier

Wie ist deine Meinung? Du hast einen Fehler gefunden? Dann lass uns etwas in den Kommentaren da! Wir freuen uns auf einen Austausch mit dir!

Einzelkritik

Stimmen zum Spiel

Trainingsauftakt, Ligastart, wer zeigt’s? – Das müssen FC-Fans zur 2. Bundesliga wissen

Jan Thielmann beim Ballschuss.
,
Startseite » News » Seite 522

Trainingsauftakt, Ligastart, wer zeigt’s? – Das müssen FC-Fans zur 2. Bundesliga wissen

Die Rahmenbedingungen für die Vorbereitung auf die kommende Spielzeit legte der FC bereits früh fest und scheint nicht so richtig mit der 2. Bundesliga geplant zu haben. Die ersten Termine stehen.

Zeitlich wird es alles andere als entspannt für den 1. FC Köln. Der Terminplan der Geißböcke ist durch den Abstieg in die zweite Liga deutlich straffer geworden. Trainingsauftakt, Trainingslager und Ligastart liegen nah beieinander beim 1. FC Köln: Das sollten FC-Fans zur 2. Bundesliga wissen.

Wir wollen weiter wachsen. Folgt uns auf Instagram und Facebook. Unter den jeweils ersten 1000 Followern verlost come-on-fc.com je einen Gutschein im Wert von 50 Euro für den FC Fanshop. ** Zu den Teilnahmebedingungen.


Mitte April gab der 1. FC Köln bereits die ersten Rahmenbedingungen zur kommenden Saisonvorbereitung bekannt. Zu einem Zeitpunkt, zu dem noch nicht klar war, in welcher Liga die Kölner spielen würden. Dennoch wurde der Plan als „ligaunabhängig“ kommuniziert. Das bringt dem FC nun einen besonders eng getakteten Zeitrahmen. Schon in weniger als vier Wochen starten die Geißböcke mit der Leistungsdiagnostik und anschließend in die neue Saison. Weniger als vier Wochen und weder der Trainer noch die Mannschaft für die kommende Spielzeit sind sicher gefunden. Während die Spieler sich in den Urlaub verabschiedet haben, wird sich die sportliche Führung wohl im Dauerstress befinden.

Wann und wohin startet der FC ins Trainingslager?

Nach dem Auftakt in die Vorbereitung am 21. Juni (Leistungsdiagnostik), steht schon bald das obligatorische Trainingslager auf dem Plan. Die FC-Profis reisen vom 21. bis 28. Juli 2024 in die Steiermark. In Bad Waltersdorf beziehen die Geißböcke das Spa Resort Styria Quartier – ein Vier-Sterne-Hotel. „In Bad Waltersdorf haben wir alles, was es für eine gute Saisonvorbereitung braucht: Kurze Wege, einen hervorragenden Trainingsplatz und ein Hotel, in dem sich alle wohlfühlen werden. Wir freuen uns auf Top-Bedingungen in den nächsten drei Jahren“, sagte Christian Keller. Vor Ort werden die Geißböcke auch wieder einige Testspiele absolvieren. Weitere Testspiele stehen noch nicht fest.

Wann startet die Saison der 2. Bundesliga?

Nur wenige Tage nachdem der FC aus dem Trainingslager zurückkehrt ist, steht das erste Saisonspiel an. Das ist für das Wochenende um den 3. August geplant. Die 2. Liga beginnt drei Wochen vor der Bundesliga. Die Hinrunde endet am 22. Dezember, die Rückrunde startet am 17. Januar und endet am 17. Mai. Die Spiele werden in der Regel freitags um 18.30 Uhr, samstags um 13 Uhr oder sonntags um 13.30 Uhr ausgetragen. Sieben Tage vor Beginn der Bundesliga wird die erste Runde des DFB-Pokals ausgetragen. Die Auslosung findet am kommenden Samstag statt.

Wer überträgt die Spiele der 2. Bundesliga?

Live werden die Spiele nahezu komplett bei Sky zu sehen sein. DAZN hat die Rechte für die Bundesliga, aber nicht für das Unterhaus. Einige weitere Spiele sind allerdings auch live bei Sport1 oder Sat1 zu sehen. Zusammenfassungen gibt es wie gewohnt auch in der Sportschau oder im Sportstudio.

Wie sieht der Kader der kommenden Spielzeit aus?

An dieser Frage klebt das größte Fragezeichen der Saison. Jeff Chabot und Justin Diehl haben den Club verlassen, sechs weitere Spieler besitzen Ausstiegsklauseln, können Köln für eine relativ geringe Börse den Rücken kehren. Es soll auch Interesse an weiteren FC-Spielern geben. Die sechs Leihspieler kehren zunächst zurück. Doch es ist alles andere als klar, welche Akteure der FC in den Kader beruft. Aktuell deutet viel daraufhin, dass die Kölner die Kaufoption bei Rasmus Carstensen ziehen und Faride Alidou sowie Luca Waldschmidt den FC verlassen. Zwei weitere Verträge, die von Benno Schmitz und Davie Selke laufen jetzt schon aus. Seit Montagmorgen ist bekannt, dass Timo Schultz den Verein nicht in die 2. Liga begleiten wird.


 Ihr wollt immer aktuell informiert sein? Folgt unserem WhatsApp-Kanal hier

Wie ist deine Meinung? Du hast einen Fehler gefunden? Dann lass uns etwas in den Kommentaren da! Wir freuen uns auf einen Austausch mit dir!

Tranfergerüchte

Stimmen zum Spiel

Fünf Fünfen: Die Saison-Einzelkritik – Mittelfeld und Sturm

Luca Waldschmidt und Steffen Tigges
,
Startseite » News » Seite 522

Fünf Fünfen: Die Saison-Einzelkritik – Mittelfeld und Sturm

Offensivstark kann man die Kölner nach ihrem siebten Abstieg nicht nennen. Besonders im letzten Drittel blieb der FC zu ungefährlich. Das spiegelt sich besonders in unseren Noten für Mittelfeld und Sturm wider.

Sonderlich viele Erfolgserlebnisse gab es in dieser Saison nicht für den 1. FC Köln: Das zeigt auch die Einzelkritik der Profis zur Saison des 1. FC Köln. Die Saison-Einzelkritik der FC-Spieler Teil II: Mittelfeld und Sturm.

Wir wollen weiter wachsen. Folgt uns auf Instagram und Facebook. Unter den jeweils ersten 1000 Followern verlost come-on-fc.com je einen Gutschein im Wert von 50 Euro für den FC Fanshop. ** Zu den Teilnahmebedingungen.


27 Punkte aus 34 Spielen sprechen eine deutliche Sprache: der 1. FC Köln hat eine desolate Saison hinter sich. Nur aufgrund der ebenfalls schwachen Konkurrenz konnten sich die Kölner im Abstiegskampf bis zum letzten Spieltag in der Verlosung um den Relegationsplatz halten. Erreicht haben die Geißböcke diesen bekanntermaßen nicht. Der siebte Abstieg der Vereinsgeschichte ist besiegelt. Über die gesamte Saison überzeugen konnten nur Torhüter Marvin Schwäbe und Abwehrchef Jeff Chabot. Ansonsten fallen die Zwischennoten der Kölner Profis nicht besonders erfreulich aus. Gerade in der Offensive war in dieser Saison noch unheimlich viel Luft nach oben. Diese Sprache sprechen zumindest die 28 erzielten Tore.

So bewerten wir die FC-Spieler über die Saison

Eric Martel: Ist sicherlich eins der größten Zukunftsversprechen der Kölner, sollte er denn auch seine Zukunft bei den Geißböcken sehen. Ist mit 22 Jahren schon überraschend weit. Der Abgang von Ellyes Skhiri ging aber auch an dem jungen Sechser nicht vorbei. Rückte in eine Leistungsträgerrolle, die er nur selten erfüllen konnte. Dabei läuft und ackert der Kapitän der U21-Nationalmannschaft vorbildlich. Gerade in der Vorwärtsbewegung muss aber auch von Martel deutlich mehr kommen.

Dejan Ljubicic: Machte gegen Dortmund zum Auftakt ein ordentliches Spiel und erweckte mit seinen Werten den Eindruck, als würde er die Lücke, die Ellyes Skhiri hinterlassen hat, stopfen können. Und dann kam auch schon der Knick. Wie Kainz konnte auch Ljubicic nicht ansatzweise an die Form der Vorsaison anknüpfen. Im Gegenteil Ljubicic ist ebenfalls eine der großen Enttäuschungen der vergangenen Saison. Strahlte kaum Torgefahr aus, war im Grunde nie ein Faktor. Sammelte zwei Assists, von denen einer eher ein verunglückter Schussversuch war.

Denis Huseinbasic: Erlebte in der vergangenen Spielzeit den Raketenaufschwung, landete in dieser Spielzeit hart auf dem Boden der Realität. Profitierte zunächst noch von einer Verletzung von Eric Martel. Konnte sich in dieser Phase kaum empfehlen. War dementsprechend auch lange außen vor und erhielt erst gegen Union Berlin wieder die Chance, sich von Beginn an zu beweisen. Diese Chance nutzte er. War unter Timo Schultz auf einmal wieder da. Strahlte in vielen Spielen eine angenehme Ruhe aus und überzeugte mit seiner Passpräzision. Könnte in der kommenden Saison ein sehr wichtiger Faktor werden.

Florian Kainz: Ging als neuer Kapitän hoch motiviert in die aktuelle Saison. Doch die Binde und der Kapitän wollten in Sachen Leistung nicht zueinander finden. Fand sich in dieser Saison überhaupt nicht zu recht und suchte auch sein Selbstvertrauen vergeblich. Das holte er sich auch nicht durch die seltsame Positionsrochade seines Ex-Trainers. Spielte erstaunlich viele Fehlpässe, kam oft in den Zweikämpfen zu spät. Zeigte einige unbekannte Frustfouls. Erzielte immerhin fünf Tore für die Kölner – alle vom Punkt.

Jacob Christensen: Die Erwartungshaltung war groß. Schließlich wurde Christensen als Sechser verpflichtet und mit Ellyes Skhiri ging der Inbegriff eines Sechsers. Dass der junge Däne den Tunesier nicht eins-zu-eins ersetzen würde, wurde frühzeitig kommuniziert. Allerdings zauberten die Kölner Verantwortlichen auch keinen weiteren Sechser aus dem Hut. So lag von Beginn an viel Druck auf Christensen, der seine Qualität nur viel zu selten beweisen durfte. Kann ja noch kommen.

Jan Thielmann: Fiel lange aus und dann bei seinem Comeback mit einer beeindruckenden Leistung auf. Ist sicherlich einer der größten Hoffnungsträger der Geißböcke für die Zukunft. Steht zumindest für die wesentlichen Dinge, die den Abstiegskampf ausmachen: Leidenschaft, Wille, Körperlichkeit. Doch auch bei dem Kölner Offensivspieler wollte nicht alles laufen. Wurde zeitweise in die Defensive versetzt und von manchem „Experten“ als künftiger DFB-Rechtsverteidiger auserkoren. Der Weg ist noch weit. Sehr weit. Sollte er den Weg mit in die 2. Bundesliga gehen, ist er ein Kandidat für den Leistungsträger-Posten!

Linton Maina: Seine Tempoläufe sind eigentlich eine Waffe, nur durch die fehlende Präzision im finalen Pass eine ziemlich stumpfe. Sorgte immer wieder für ordentlich Geschwindigkeit auf dem Platz, weckte die Hoffnung auf Offensivaktionen, die dann aber meist mit einer schlampigen Aktion verpufften. Kam auf ein Tor und eine Vorarbeit – zu wenig für den schnellen Außenbahnspieler. Hatte unter Baumgart eine Art Stammplatzgarantie. Die wackelte unter Schultz.

Faride Alidou: Wurde kurz vor Ende der Transferperiode noch von Eintracht Frankfurt ausgeliehen. Eigentlich sollte Benedict Hollerbach von Wehen Wiesbaden kommen, der entschied sich anders. Fiel unter die Kategorie „Baumgart-holt-sie-schon-aus-der-Krise“-Spieler. Hat Baumgart nicht. In der Rückrunde unter Schultz mit vier Treffern statistisch effektiver, blieb aber weit hinter den Erwartungen zurück. Sehr weit. Vor allem beim ersten Ballkontakt unglaublich unsicher, seine Dribblings – oft mit Übersteigern und Hacken-Tricks gespickt – waren meist nicht mehr als brotlos.

Luca Waldschmidt: Wurde als gefühlter Königstransfer in Köln empfangen. Die ersten Eindrücke in der Saisonvorbereitung waren auch sehr vielversprechend. In den Pflichtspielen konnte Waldschmidt dann nur noch ansatzweise an diese Leistungen anknüpfen. Der ehemalige Nationalspieler machte die Offensive definitiv variabler, ließ seine Kreativität auch aufblitzen. Mehr aber auch nicht. Drei Tore und zwei Assists bei 45 Torschüssen sind für einen Spieler seiner Klasse definitiv zu wenig. Fehlte auf Grund eines Wadenbeinbruchs in der Rückrunde insgesamt zehn Spiele. Wirkte nach seinem Comeback gegen Ende der Saison neben der Spur, nicht nur beim vergebenen Elfer gegen Mainz.

Mark Uth: Kehrte mit großen Erwartungen zurück aus einer Seuchensaison, um dann umgehend wieder verletzt auszufallen. Kehrte dann erneut mit großen Erwartungen zurück und erfüllte sie im Pokal gegen Lautern. Baumgart betonte immer wieder, dass Uth noch Zeit brauchen würde. Er bekam sie, allerdings aufgrund von Verletzungen. Schultz konnten ihn so nur gegen Ende der Saison als Joker bringen. Bei insgesamt elf Einsätzen erzielte Uth kein Tor und gab eine Vorlage.

Steffen Tigges: Der Angreifer bringt mit seiner Kompaktheit, seiner Größe eigentlich viel für einen Mittelstürmer mit. Doch das alleine reicht offensichtlich nicht. Tigges ist bei den Kölnern meist so gut wie kein Faktor. Kam auf 25 Einsätze in dieser Saison, auf 20 Torschüsse, traf das Tor immerhin auch drei Mal. Schoss dafür aber auch einige Male weit daneben. Bekam zunächst erstaunlicherweise unter Baumgart viel Einsatzzeit, profitierte unter Schultz wohl vom Mangel an Alternativen.

Sargis Adamyan: Kündigte an, sich in dieser Saison durchsetzen zu wollen. Die Saisonvorbereitung war verheißungsvoll. Doch mit dem ersten Pflichtspiel war die Hoffnung, dass der Knoten in Köln vielleicht doch noch platzen könnte, wie weggeblasen. Adamyan fand in vielen Begegnungen nicht statt – auch auf dem Spielfeld. Seine Aktionen wirkten im Saisonverlauf zunehmend verzweifelter, gezwungener. Kam auf lediglich ein Tor und drei Vorlagen bei 29 Torschüssen. Flammte mal kurz unter Timo Schultz auf, doch das Feuer erlosch sehr schnell wieder. Warum man den Angreifer mit einem Vier-Jahres-Vertrag ausgestattet hat, bleibt auch nach dieser Saison eins der größten Geheimnisse von Christian Keller.

Davie Selke: Selke bringt per se viel mit und doch hat man den Eindruck, dass der Angreifer verhältnismäßig oft einen Schritt zu spät kommt, bei Flanken einen Schritt falsch steht, den Ball knapp verpasst oder sonst glücklos agiert. Mit sechs Saisontoren ist Selke FC-Toptorjäger. Fünf davon schoss der Mittelstürmer in der Hinrunde. Verletzte sich im Spiel gegen Heidenheim und lief in der Rückrunde nur noch vier Mal auf, weil er sich erneut den Fuß brach. Wirklich helfen konnte er dem FC im Abstiegskampf also nicht.

Florian Dietz: Die Rekonvaleszenz dauerte nach dem Kreuzbandriss länger als zunächst angenommen. Feierte unmittelbar vor Weihnachten sein Comeback und strahlte mehr Offensivkraft aus als Tigges und Adamyan. Kam unter Timo Schultz nur auf drei Kurzeinsätze von insgesamt 23 Minuten. Für eine Bewertung reicht das nicht.

Wie ist deine Meinung? Du hast einen Fehler gefunden? Dann lass uns etwas in den Kommentaren da! Wir freuen uns auf einen Austausch mit dir!

 Ihr wollt immer aktuell informiert sein? Folgt unserem WhatsApp-Kanal hier