FC-Testspiel im Livestream

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FC-Testspiel im Livestream

Für den 1. FC Köln steht im Rahmen des Trainingslagers in Algorfa ein Testspiel auf dem Programm. Der FC trifft auf den isländischen Erstligisten Breidablik Kópavogur. Das Testspiel wird im Livestream übertragen.

Während es für Jan Thielmann, Eric Martel, Denis Huseinbasic und Leart Pacarada auf Länderspielreise geht, trifft der 1. FC Köln in Spanien auf den isländischen Erstligisten Breidablik Kópavogur. Das FC-Testspiel wird im Livestream übertragen.

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Seit vergangenem Montag schuften die Spieler des 1. FC Köln im spanischen 3000-Einwohner-Ort Algorfa für das Saisonfinale in der Bundesliga. Mit dem Testspiel gegen den isländischen Erstligisten Breidablik Kópavogur steht zum Abschluss noch ein Highlight auf dem Programm. Um 16.30 Uhr wird die Begegnung angepfiffen. Da Trainer Timo Schultz mehrfach betonte, dass es in den Tagen in Spanien hauptsächlich um die Arbeit mit dem Ball gehe, sollen wohl auch in dem Test um Spielabläufe im Vordergrund stehen. Allerdings wird das Duell nur wenig Aufschluss über die kommenden Begegnungen in der Liga geben können. Ein Großteil der Stammmannschaft fehlt bekanntlich oder ist nicht fit.

FC-Spiel im Livestream

Jan Thielmann, Eric Martel und Denis Huseinbasic sind auf Länderspielreise. Zwar spielt Leart Pacarada in der ersten Elf nur noch selten eine Rolle. Da aber auch Max Finkgräfe das Trainingslager bereits wieder verlassen hat, fehlt nun der Ersatz, der mit Sicherheit seine Chance erhalten hätte. Zudem ist Marvin Schwäbe gar nicht mit nach Spanien gereist. Mit Linton Maina und Dejan Ljubicic haben zwei weitere Stammspieler die Trainingseinheiten verpasst und individuell trainier. Die beiden Mittelfeldspieler leiden noch unter den Nachwirkungen eines Infekts. Ob sie am Freitag zum Einsatz kommen, ist mindestens fraglich. Justin Diehl und Mark Uth sind ebenfalls in Köln geblieben und für Luca Waldschmidt kommt ein Einsatz wohl noch zu früh.

Breidablik Kópavogur ist alles andere als Fallobst. Der isländische Erstligist wurde 2022 isländischer Meister und spielte in dieser Saison Conference League. Dort schied Breidablik Kópavogur allerdings in der Gruppenphase ohne einen einzigen Punkt aus. Das Spiel wird um 16.30 Uhr angepfiffen und wie gewohnt auf dem Youtube-Kanal des FC live übertragen.

EM-Aus: Bitterer Abend für Denis Huseinbasic und Mathias Olesen

Für Denis Huseinbasic und Mathias Olesen ist der Traum von der Europameisterschaft geplatzt.
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EM-Aus: Bitterer Abend für Denis Huseinbasic und Mathias Olesen

Für Denis Huseinbasic und Mathias Olesen ist der Traum von der Europameisterschaft geplatzt. Bosnien und Herzegowina unterlag in den Playoffs der Ukraine 1:2, Luxemburg scheiterte mit einem 0:2 an Georgien.

Findet die Europameisterschaft ohne einen einzigen FC-Profi statt? Für Denis Huseinbasic und Mathias Olesen ist der EM-Traum jedenfalls geplatzt. Die beiden Mittelfeldakteure scheiterten am Donnerstagabend in den Playoffs.

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Huseinbasic, der sich erst vor wenigen Wochen für die A-Nationalmannschaft von Bosnien und Herzegowina entschieden hatte, saß bei der 1:2-Niederlage gegen die Ukrainer 90 Minuten auf der Bank. Im Bilino Polje in Zenica war die Ukraine von Beginn an die bessere Mannschaft, zumindest griffiger und offensiver. Chancen erspielte sich der Gast aber vor allem durch Standards. Erst wenige Minuten vor dem Seitenwechsel hatte Routinier Edin Džeko die beste Chance, vergab aber. Der Gastgeber kam mit mehr Schwung aus der Kabine, war sichtbar engagierter und belohnte sich für die Mühen. HSV-Spieler Dennis Hadžikadunić brachte den Ball aufs Tor. Mykola Matvienko fälschte den Ball über die Linie ab: 1:0.

Lange sahen die Hausherren wie die sicheren Sieger aus. Dann schlugen in der Schlussphase Roman Yaremchuk und Artem Dovbyk innerhalb von drei Minuten zu. In der Nachspielzeit gelang dem Gastgeber nichts mehr. Während die Ukraine am kommenden Dienstag gegen Island um das Ticket für die Europameisterschaft spielt, trifft Bosnien und Herzegowina auf Israel.

Olesen verliert mit Luxemburg

Auch für Mathias Olesen ist der Traum von der Europameisterschaft im Land seines Arbeitgebers ausgeträumt. Luxemburg verlor bereits am frühen Abend gegen Georgien 0:2. In Tiflis erzielte Budu Zivzivadze (41.‘, 63.‘) beide Tore. Der Stürmer des Karlsruher SC traf nur wenige Minuten vor dem Seitenwechsel zur Führung und erhöhte nach einer guten Stunde auf den 2:0-Endstand. Dabei hatte Luxemburg eigentlich zwischenzeitlich ausgeglichen, der Traum vom Endspiel um das EM-Ticket lebte. Schiedsrichter José Maria Sanchez nahm den Ausgleich durch Gerson Rodrigues allerdings wieder zurück. Stattdessen stellte er Maxime Chanot vom Platz. Chanot hatte unmittelbar vor der Sechzehnerlinie den Gegenspieler zu Fall gebracht. Sanchez sah wohl den Tatbestand einer Notbremse.

Etwas überraschend stand Mathias Olesen in der Startelf. Der Mittelfeldspieler ist seit Winter an den Yverdon Sport FC verliehen. Bei dem Schweizer Erstligisten hatte Olesen einige Wochen wegen eines Infekts aussetzen müssen. Zuletzt kam der 23-Jährige zu einem Kurzeinsatz, am vergangenen Spieltag stand Olesen eine Halbzeit auf dem Platz. Georgien erreicht somit das Spiel um das EM-Ticket gegen Griechenland, für Luxemburg bleibt das bedeutungslose Spiel gegen Kasachstan.

Florian Kainz und Dejan Ljubicic wurden für Österreich bekanntlich nicht nominiert. Cheftrainer Ralf Rangnick hatte signalisiert, dass die Tür für den EM-Kader noch offen sei. Ob Kainz und Ljubicic die Chancen in der aktuellen Form nutzen können, ist mindestens fraglich.


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Einzelkritik

Winterkritik

Gianluigi Buffon über Hector-Elfer: „Manchmal träume ich noch davon“

Gianluigi Buffon träumt noch vom Hector-Elfmeter.
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Gianluigi Buffon über Hector-Elfer: „Manchmal träume ich noch davon“

Mit seinem verwandelten Elfmeter gegen Italien bei der EM 2016 schoss Jonas Hector die DFB-Auswahl ins Halbfinale. Die beiden Protagonisten erinnerten sich nun noch einmal an den Elfer.

In der neuen Folge von „Schlag und fertig“ spricht der ehemalige Kapitän der Kölner über seinen Elfmeter gegen Gianluigi Buffon. Die italienische Torwart-Legende erinnert sich im DFB-Interview an die gleiche Szene. Gianluigi Buffon träumt noch vom Hector-Elfmeter.

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Für die deutsche Fußballnationalmannschaft laufen die Vorbereitungen auf das Turnier im eigenen Land mit den Testspielen gegen Frankreich und den Niederlanden auf Hochtouren. Einen FC-Profi wird man bei dem Heimevent im Sommer nicht im Dress der Nationalmannschaft sehen. Auch, wenn es zu Beginn der Saison den leisen Wunsch des ein oder anderen Fans, vielleicht sogar des ein oder anderen FC-Verantwortlichen gegeben hat, weder Davie Selke noch Marvin Schwäbe bewegen sich aktuell im Dunstkreis der DFB-Elf. Und so bleiben nur die Erinnerungen an die letzten FC-Profis im Nationaldress. Die Sehnsucht nach einem Kölner Nationalspieler ist bei den Fans groß.

Der 18. Elfmeter bringt die Entscheidung

Dabei erlebt ein ehemaliger Spieler der DFB-Auswahl gerade eine kleine Erinnerungsauffrischung: Jonas Hector. Bei der Europameisterschaft 2016 hatte der damals 26-Jährige mit seinem verwandelten Elfmeter gegen Italien-Legende Gianluigi Buffon Deutschland ins Halbfinale des Turniers in Frankreich geschossen. Ein unglaubliches Elfmeterschießen, bei dem Hector als 18. Schütze (!) für die Entscheidung sorgte. Im Halbfinale folgte gegen Frankreich das Aus. In einem Interview mit dem DFB betonte der ehemaligen Italien-Keeper Buffon, dass er den Treffer nicht vergessen könne. „Manchmal träume ich tatsächlich noch davon“, sagte Buffon lachend. „Der Ball rutschte mir unter der Hüfte durch, es war so knapp. Hätte ich den Ball gehalten, hätten wir noch eine Chance gehabt.“ Doch es war der finale Schuss vom Punkt. „Das Unglaublichste war aber, dass Deutschland drei der ersten fünf Elfmeter verschoss und wir trotzdem nicht gewinnen konnten.“

Hector: „Weil ich ihn einfach nicht gut schieße“

Tatsächlich war bis dahin kein Elfmeterschießen einer EM länger. „Irgendwann muss man dann, und da habe ich mein Herz in die Hand genommen“, sagte Hector damals. „Wenn man sich die Dramatik vor Augen hält und daran denkt, dass ich das erste Mal bei einem Turnier dabei bin, war das sicher mein bislang größter Moment“, gab der Kölner damals zu. Wie der Ex-Profi aber in der aktuellen Folge seines Podcasts Schlag und fertig betont, habe auch gar nicht so viel gefehlt und der 18. Versuch wäre beim Gegner gelandet, das Elfmeterschießen fortgesetzt worden. „Der ging doch nur rein, weil ich ihn einfach nicht gut schieße“, sagt Hector. „Wenn der richtig in die Ecke gegangen wäre, hätte er ihn gehabt.“

Wenige Tage nach dem wichtigen Treffer hatte sich das noch anders angehört. „Er hat den Elfmeter nicht gehalten, also war er unhaltbar“, hatte der Linksverteidiger damals gesagt. Später erklärte Hector gegenüber dem DFB: „Auf dem Weg zum Punkt habe ich über die Ecke nachgedacht, in die ich schießen wollte. Wenn ich mich richtig erinnere, habe ich mich noch zweimal umentschieden.“ Für Hector war es der erste Elfmeter seiner Profi-Karriere. Der Linksverteidiger hatte 2014 sein Debüt in der Nationalmannschaft gegeben und war bei der EM 2016 überraschend in der Stammelf gesetzt. 2020 trat der Linksverteidiger aus der Nationalmannschaft zurück. Ein Comeback-Angebot des damaligen Bundestrainers Hansi Flick schlug Hector für die WM 2022 aus.


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Winterkritik

Keine Straffreiheit nach Protesten: Die nächsten Sanktionen stehen im Raum

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Keine Straffreiheit nach Protesten: Die nächsten Sanktionen stehen im Raum

Auf die Bundesligisten kommen die nächste Strafen zu. Trotz der Forderung einiger Clubchefs nach Straffreiheit für die Fanproteste gegen den Einstieg eines Investors bei der DFL hat der DFB-Kontrollausschuss finanzielle Sanktionen beantragt.

Rechnungen vom DFB ist der FC in dieser Spielzeit bereits gewohnt. Schon bald soll die nächste Sanktion für den 1. FC Köln kommen: Keine Straffreiheit gibt es zumindest nach den Protestaktion. Der Wurf von Tennisbällen, Schokotalern und ferngesteuerten Autos soll die betroffenen Clubs nun teuer zu stehen kommen.

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Schokotaler, Tennisbälle, Flummis, sogar ferngesteuerte Autos und Flugzeuge – der Einfallsreichtum einiger Fans war in Sachen Protest gegen den Einstieg eines Investors bei der DFL groß. Selbst der ehemalige Kölner Kapitän Jonas Hector konnte den Aktionen eine gewisse Kreativität abgewinnen, auch wenn der 33-Jährige in seinem Podcast Schlag und fertig damals betonte, dass er lieber Fußball schauen wolle und mit manchen Aktionen haderte. „Mir macht es jetzt nicht unbedingt Spaß, die Konferenz am Samstagmittag zu gucken, weil es keine Konferenz mehr ist.“ Am Ende hatten die Protestaktionen Erfolg, die DFL brach die Gespräche mit einem Investor ab, das Thema ist – zumindest vorerst – vom Tisch.

Keller für Straffreiheit

Auf Seiten der DFL, denn auf die betroffenen Clubs kommen nun Sanktionen zu. Der DFB-Kontrollausschuss hat diese beantragt. „Das Gremium wird nach eigenen Angaben maßvolle und je nach Liga und Länge der Spielunterbrechungen abgestufte Geldstrafen beim DFB-Sportgericht beantragen“, heißt es von Seiten des DFB. „Es war von vornherein klar, dass wir keine Flummis und Tennisbälle zählen, sondern mit Pauschalbeträgen arbeiten werden, so wie wir es bei vergleichbaren Fällen in der Vergangenheit auch getan haben“, so Dr. Anton Nachreiner, der Vorsitzende des DFB-Kontrollausschusses. „An einem friedlichen Protest ist nichts auszusetzen. Aber Gegenstände, die in den Innenraum fliegen, können dort befindliche Personen gefährden, und Unterbrechungen stehen einem reibungsfreien Ablauf des Spielbetriebs entgegen. Deshalb werden dafür wie üblich Sanktionen beantragt.“

Beim FC hat man mit Sanktionen gerechnet. „Als Klub hat man im Kontext der Fanproteste nach jedem Spiel Aufforderungen erhalten, zu den Spielunterbrechungen Stellung zu nehmen“, sagte Christian Keller im Februar dem Redaktionsnetzwerk Deutschland, plädierte aber dennoch für eine Straffreiheit. „Wenn die DFB-Sportgerichtsbarkeit weitsichtig wäre, würde man nach der DFL-Entscheidung auch die potenziellen Strafgesuche einstellen und Ruhe einkehren lassen. Wir hatten eine Ausnahmesituation für den gesamten deutschen Profifußball, die nicht über den Strafzumessungsleitfaden abgedeckt ist.“

Strafen zwischen 10.000 und 50.000 Euro

Laut DFB sollen die Sanktionen „für den Bereich der Bundesliga je nach Länge der Unterbrechung abgestuft zwischen 10.000 und maximal 50.000 Euro bei Extremfällen liegen“, heißt es weiter. Thomas Bergmann, DFB-Vizepräsident und für Rechtsangelegenheiten zuständig, betonte laut DFB, dass nicht der Protest an sich sanktioniert werden soll: „Aber wenn Spiele unterbrochen werden müssen, dann sind natürlich Grenzen überschritten. Das Vorgehen des Kontrollausschusses ist bewusst ausgesprochen moderat und mit dem Präsidium abgestimmt. Hier herrscht Konsens.“ Beim FC waren unter anderem die Heimspiele gegen Dortmund, Frankfurt und Bremen unterbrochen worden. Ein Spielabbruch stand aber wie bei anderen Begegnungen nicht unmittelbar bevor.


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Sorge um Finkgräfe, Chance für Heintz?

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Sorge um Finkgräfe, Chance für Heintz?

Max Finkgräfe hat das Trainingslager in Spanien frühzeitig verlassen. Die Rückenbeschwerden verursachen bei den FC-Bossen die ein oder andere Sorgenfalte. Am Freitag erhält somit wohl Dominique Heintz eine Chance im anberaumten Testspiel.

Für Max Finkgräfe ist das Trainingslager beendet, bevor es richtig begonnen hat. Nun ist der Youngster wieder in Köln. Am Freitag wird somit Dominique Heintz mal wieder auflaufen. Es überwiegt aber die Sorge um Max Finkgräfe.

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Bundesliga-Debüt, Premieren-Treffer, Stammspieler – die Entwicklung von Max Finkgräfe in dieser Saison werden selbst die Kölner Verantwortlichen im Sommer so nicht auf dem Schirm gehabt haben. Der 19-Jährige ist vom Talent, vom Youngster zum Hoffnungsträger im Abstiegskampf avanciert. So sehr, dass selbst gestandene TV-Experten wie Lothar Matthäus den Vergleich zu Köln-Idol Jonas Hector gezogen haben. Doch die rasante Entwicklung hat jetzt einen ersten dicken Dämpfer erhalten. Max Finkgräfe ist ausgebremst worden – vom eigenen Körper. Der 19-Jährige musste das Trainingslager in Spanien abbrechen, hat keine einzige Einheit dort absolviert und ist zu weiteren Untersuchungen nach Köln zurückgekehrt.

Fokus rückt auf Dominique Heintz

Die anhaltenden Rückenbeschwerden des Youngsters bereiten nun den Kölner Verantwortlichen Sorge. Denn Finkgräfe fiel bereits in der U19 mit ähnlichen Problemen wochenlang aus. Ein ähnliches Szenario will man beim FC verständlicherweise vermeiden. Finkgräfe ist seit Wochen der beständigste Kölner Profi, gilt als perfektes Beispiel für den künftigen Kölner Weg und er hat sich fest- und in den Fokus der deutschen U21 gespielt. Ob der 19-Jährige längere Zeit ausfällt, ist offen. Möglicherweise bringen schon Untersuchungen am Donnerstag Aufschluss. Fakt ist aber, dass es für die Einheiten in Spanien nicht mehr gereicht hat. Die Hoffnung, dass der Youngster vor Ort fit wird, haben sich schnell zerschlagen.

Und somit dürfte Dominique Heintz am Freitag in den Fokus von Timo Schultz rücken. Der Routinier ist einer der großen Verlierer des Trainerwechsels. Gerade zum Ende des vergangenen Jahres erhielt Heintz unter Steffen Baumgart gleich mehrfach das Vertrauen. Seit Timo Schultz die Geschicke der Geißböcke leitet, kam der 30-Jährige zu zwei Einsätzen, spielte insgesamt zwei Minuten. Wohl eher um Zeit von der Uhr zu nehmen. Im Kampf um einen Platz in der Innenverteidigung hat Heintz nur geringe Chancen. Zumindest betonte Schultz zuletzt, dass Luca Kilian sehr nah an der ersten Elf sei. Zwar kann der Routinier – wie unter Baumgart – auf der linken Abwehrseite spielen, die Konkurrenz erscheint mit Max Finkgräfe, aber auch mit Leart Pacarada aktuell eine Nummer zu groß für Heintz.

Einsatz am Freitag

Im Testspiel gegen den isländischen Vertreter Breidablik Kópavogur wird Heintz am Freitag aber dennoch seine Chance erhalten. Finkgräge ist ab-, Pacarada gar nicht erst angereist. Der 29-Jährige ist mit der Nationalmannschaft des Kosovo auf Länderspielreise, spielt gegen Armenien und Ungarn. Für den gelernten Innenverteidiger die Chance, sich für mehr zu beweisen. Zum einen für eine bessere Position im Kader, zum anderen läuft der Vertrag von Heintz im kommenden Sommer aus. Ob der Abwehrspieler den Kontrakt gerne verlängern würde, ist offen. Ein Gespräch hatte es vor dem Trainingslager dem Vernehmen nach nicht gegeben.



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DFL terminiert weitere FC-Spieltage: Direktes Duell am Sonntag

So spielt der 1. FC Köln zum Saisonfinale.
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DFL terminiert weitere FC-Spieltage: Direktes Duell am Sonntag

Die Deutsche Fußball Liga hat die Spieltage 31 bis 34 terminiert. Der FC muss einmal sonntags ran. Und das im wichtigen Duell gegen Mainz 05.

Viele Fans haben bereits drauf gewartet, nun hat die Deutsche Fußball Liga die Ansetzungen der Spieltage 31 bis 34 bekannt gegeben. So spielt der 1. FC Köln zum Saisonfinale.

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Die Fans hatten darauf gewartet, nun hat die Deutsche Fußball Liga die Begegnungen nach der Länderspielpause terminiert. Zunächst werden die Geißböcke am 31. März auf die Zielgrade der aktuellen Spielzeit einbiegen und vermutlich noch einen Schlussspurt hinlegen müssen. Gerade drei der vier terminierten Spiele könnten noch einmal maßgeblichen Anteil über den Ausgang der Saison für die Kölner haben. Zunächst sind die Geißböcke zu Gast beim FC Augsburg. Die Begegnung findet am Ostersonntag, den 31. März in Augsburg statt (15.30 Uhr, DAZN). Auf das Sonntagsspiel folgen bekanntlich drei Samstagsduelle (jeweils 15.30 Uhr).

Der FC spielt drei Mal am Samstagnachmittag

Aber schon am 31. Spieltag könnte eine Vorentscheidung im Kampf um den Relegationsplatz fallen. Dann muss der FC nach Mainz. Die Begegnung findet am Sonntag, den 28. April statt (17.30 Uhr, DAZN). Eine Woche später folgt samstags das Heimspiel gegen den SC Freiburg, als nominelles Topspiel wird es um 18.30 Uhr angepfiffen (SKY). Die letzten beiden Saisonspiele gegen Union Berlin und zum Abschluss in Heidenheim finden dann wieder samstags um 15.30 Uhr (Beide Sky) statt. Sollte der FC in die Relegation rutschen, wird diese am 23. und 27. Mai gespielt. Der Bundesligist hat zunächst Heimrecht.

Die Kölner Ansetzungen bis zum 34. Spieltag

27. Spieltag
FC Augsburg – 1. FC Köln (Sonntag, 31.3., 15.30 Uhr, Sky)

28. Spieltag
1. FC Köln – VfL Bochum (Samstag, 6.4., 15.30 Uhr, Sky)

29. Spieltag
FC Bayern München – 1. FC Köln (Samstag, 13.4., 15.30 Uhr, Sky)

30. Spieltag
1. FC Köln – SV Darmstadt 98 (Samstag, 20.4., 15.30 Uhr, Sky)

31. Spieltag
FSV Mainz 05 – 1. FC Köln (Samstag, 28.4., 17.30 Uhr, DAZN)

32. Spieltag
1. FC Köln – SC Freiburg (Samstag, 4.5., 18.30 Uhr, Sky)

33. Spieltag
1. FC Köln – Union Berlin (Samstag, 11.5., 15.30 Uhr, Sky)

34. Spieltag
1. FC Heidenheim – 1. FC Köln (Samstag, 17.5., 15.30 Uhr, DAZN)


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Max Finkgräfe muss abreisen

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Max Finkgräfe muss abreisen

Während Florian Kainz nach Spanien nachgereist ist und die ersten Einheiten mit der Mannschaft absolviert, muss Max Finkgräfe die Heimreise antreten.

Der eine reist an, der andere muss wieder abreisen: Max Finkgräfe verlässt vorzeitig das Trainingslager in Spanien. Der Youngster unterzieht sich in Köln weiteren Untersuchungen.

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Eigentlich wollte sich Timo Schultz mit dem 1. FC Köln in Spanien möglichst geräuschlos auf das Saisonfinale vorbereiten. Das hat nicht ganz geklappt. Für Max Finkgräfe ist das Trainingslager jedenfalls beendet, bevor es für den Youngster so richtig begonnen hat. Während Florian Kainz am Dienstag die Unterkunft in Spanien betrat, musste Finkgräfe am Mittwoch unfreiwillig die Koffer packen. Für den Kölner Hoffnungsträger geht es zurück nach Köln zu weiteren Untersuchungen. Der 19-Jährige hatte an der Costa Blanca nicht eine Einheit absolviert, litt unter Rückenbeschwerden. Es ist nicht die erste Verletzung dieser Art des Eigengewächses.

Kainz im Mannschaftstraining

Dafür ist Florian Kainz wieder voll bei der Mannschaft. Der Kapitän hatte einen Tag Sonderurlaub bekommen, nachdem am Samstag sein Sohn Jaro auf die Welt gekommen ist. Kainz reiste am Dienstagnachmittag in Spanien an. Einen Teil des Mannschaftstrainings absolvierte auch Luca Waldschmidt. Dennoch geht man beim FC behutsam mit dem Offensivspieler um. Zu schnell soll der 27-Jährige nicht wieder zurück auf den Platz kommen. Ein Einsatz gegen Augsburg ist eher unwahrscheinlich. Eine Pause gibt es zudem für Davie Selke. Der Angreifer soll nach der Länderspielpause wieder eine wichtige Rolle in der Mannschaft von Timo Schultz einnehmen. Am Mittwoch meldete sich der Stürmer mit leichten Erkältungssymptomen ab.

Auch Dejan Ljubicic und Linton Maina können noch nicht ins Mannschaftstraining einsteigen. Die beiden Mittelfeldspieler hatten bereits das Heimspiel gegen Leipzig krankheitsbedingt verpasst. Aktuell trainieren die beiden individuell. Marvin Schwäbe war bekanntlich nicht mitgereist. Denis Huseinbasic, Leart Pacarada, Jan Thielmann und Eric Martel sind mit den Nationalmannschaften unterwegs.



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Jonas Hector: „Die Qualitäten sind mir irgendwann abhandengekommen“

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Jonas Hector: „Die Qualitäten sind mir irgendwann abhandengekommen“

Jonas Hector verfolgte die 1:5-Niederlage des 1. FC Köln gegen RB Leipzig am Freitagabend im Stadion. In der aktuellen Podcast-Folge von „Schlag und fertig“ äußerte sich Hector zum FC, aber auch zu der DFB-Auswahl.

In der neuen Folge von „Schlag und fertig“ spricht der ehemalige Kapitän der Kölner über das vergangene Fußball-Wochenende. Das sagt Jonas Hector zur 1:5-Niederlage des FC und zur DFB-Auswahl.

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Während der 1. FC Köln gerade im Kurztrainingslager den Krisenmodus ein wenig in Vergessenheit geraten zu lassen, hängt die 1:5-Pleite vom vergangenen Freitag gegen RB Leipzig beim ehemaligen FC-Kapitän Jonas Hector nach. Der ehemalige Defensivspieler war natürlich im Stadion. „Es war schade, ich fand die erste Halbzeit war noch relativ ausgeglichen. Klar, Leipzig hatte da auch große Chancen“, sagt Hector im Podcast „Schlag und fertig“. „Ich fand es aber gar nicht so schlecht. Irgendwie lag doch etwas in der Luft, dass es zu einer Überraschung hätte kommen können.“ Tatsächlich stand es lange 1:1. Der FC war zwar Leipzig in vielen Belangen unterlegen, hielt das Spiel aber offen. „Wenn dann noch ein zweiter durchrutscht und du irgendwann führst, weiß man nicht, was dann passiert.“

Jonas Hector: „Die restlichen 20 Minuten waren einfach absitzen“

Doch es rutschte kein zweiter durch. Im Gegenteil: Leipzig schlug innerhalb weniger Minuten gleich mehrfach zu. „Aber wenn eine solche individuelle Qualität vorhanden ist und sie dann abgerufen wird, dann hat es auch meistens geklingelt“, sagt Hector. „Mit dem 3:1 war das Spiel de facto gelaufen. Die restlichen 20 Minuten waren einfach absitzen.“ Dabei hatte den 33-Jährigen gerade das Freitagabend-Feeling vor dem Spiel noch gepackt. „Man merkt, dass die Leute einfach Bock haben, ins Stadion zu gehen.“

An RB Leipzig hat Hector gute Erinnerungen. Vor drei Jahren erzielte der eigentliche Linksverteidiger als Offensivspieler zwei Tore und leitete die Wende im Abstiegskampf ein. Das während der Corona-Zeit, in einem leeren Stadion. „Ich bin mit offenen Armen Richtung Eckfahne gelaufen und da war eben keiner. Da war noch nicht mal ein Mitspieler. Ich habe mich riesig gefreut und da war einfach keiner“, sagt Hector, der zugibt, dass er in seiner Karriere gerne mehr Tore geschossen hätte. „Ich hätte es so gerne gemacht. Aber die Qualitäten sind mir irgendwann abhandengekommen.“ Ein Tor erzielte der 33-Jährige bei der EM 2016 im Viertelfinale im Elfmeterschießen gegen Italien und Gianluigi Buffon. „Der ging rein, weil ich ihn einfach nicht gut schieße“, sagt Hector. „Wenn der richtig in die Ecke gegangen wäre, hätte er ihn gehabt.“

Jonas Hector: „Das werden jetzt richtige Gradmesser“

Das Aufgebot der aktuellen DFB-Auswahl hat der ehemalige Nationalspieler auch verfolgt. „Es sind viele Neue dabei, mit denen keiner gerechnet hat“, sagt Hector. „Es sind jetzt die letzten beiden Spiele vor dem Trainingslager und dann der EM – wirklich viel Zeit bleibt nicht, um sich einzuspielen. Das wird spannend. Aber es ist grundsätzlich der richtige Weg. Es geht darum, dass man zum jeweiligen Zeitpunkt die bestmöglichen Spieler auf dem Platz hat.“ Die ersten Eindrücke wird es bereits in den kommenden Tagen in den Länderspielen gegen Frankreich und die Niederlande geben. „Das werden jetzt richtige Gradmesser“, sagt Hector, der hofft, dass die EM-Euphorie keinen ersten großen Dämpfer erhält.


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Duell um den Relegationsplatz: Der Vorteil liegt bei Mainz

1. FC Köln - Relegationsplatz: der Vorteil liegt bei Mainz.
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Duell um den Relegationsplatz: Der Vorteil liegt bei Mainz

Aktuell deutet viel daraufhin, dass es zwischen dem FC und Mainz zum Duell um den Relegationsplatz kommt. Stand jetzt liegt der Vorteil wohl eher bei den Rheinhessen.

Unter der Sonne Spaniens bereitet sich der 1. FC Köln auf ein packendes Saisonfinale vor. Bislang deutet viel auf ein Schneckenrennen zwischen dem FC und dem FSV Mainz hin. Es geht für den 1. FC Köln um den Relegationsplatz: der Vorteil liegt bei Mainz.

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Mit dem 1:5 gegen RB Leipzig war der 1. FC Köln einer der großen Verlierer des vergangenen Spieltags. Und das nicht nur, weil der FC den Sachsen deutlich unterlegen war und eine Klatsche kassierte. Die Kölner sind nach der Niederlage wieder auf Rang 17 abgerutscht und haben zudem im Grunde auch eine Niederlage in Sachen Tordifferenz einstecken müssen. Die Aufgabe wird für die Geißböcke jedenfalls nicht einfacher. De facto bleiben dem FC nur noch acht Spiele, das sichere Ufer mit dem VfL Bochum auf Rang 15 sowie dem VfL Wolfsburg auf Platz 14 ist weiterhin sieben Punkte entfernt. Die Kölner müssten also in den verbleibenden Spielen zwei Begegnungen mehr gewinnen und zudem ein weiteres Remis mehr holen als die direkte Konkurrenz. Ein schweres Unterfangen. Seit Einführung der Drei-Punkte-Regel holte der Tabellenvorletzte in den letzten acht Saisonspielen im Schnitt zehn Zähler, der 16. immerhin neun.

Zweikampf mit dem FSV Mainz

Eine Aufholjagd ist also eher unwahrscheinlich. Zumal der VfL Bochum rein statistisch an dem Tabellenplatz gemessen das einfachere Restprogramm hat und es aus dem oberen Tabellendrittel nur noch mit Bayer Leverkusen am vorletzten Spieltag zu tun. Die Werkself könnte zu diesem Zeitpunkt schon Meister sein. Die Wölfe haben noch die Bayern und Leipzig vor der Brust, spielen aber auch noch gegen drei Keller-Kinder. Auch, wenn Timo Schultz weiterhin die Hoffnung auf eine kleine Serie nicht aufgegeben hat und es in den vergangenen 28 Jahren in 22 Fällen noch Verschiebungen bei den Keller-Kindern an den letzten acht Spieltagen gegeben hat, einen Rückstand von sieben beziehungsweise sechs Zählern hat es seit Einführung der Drei-Punkte-Regel nicht gegeben.

So wird es für den FC wohl tatsächlich einzig auf den Zweikampf mit dem FSV Mainz 05 um den Relegationsplatz hinauslaufen. Und die Rheinhessen stehen nach dem 26. Spieltag einen Punkt besser da. „Egal, ob wir zwei Punkte vor Mainz oder einen dahinter sind, wir sind absolut in Schlagdistanz und haben alles in der eigenen Hand. Deswegen gehen wir den Rest der Saison sehr optimistisch an“, hatte der Kölner Coach am Freitag nach der 1:5-Pleite gesagt. In der Theorie hat der 46-Jährige auch recht. Der FC befindet sich aktuell mit Mainz auf Schlagdistanz und trifft am 31. Spieltag auch direkt auf die Rheinhessen. Sollten die Punkte bis dahin ähnlich verteilt sein, haben es die Kölner tatsächlich in den eigenen Händen, mit einem Sieg wieder an den 05ern vorbeiziehen.

Das Restprogramm ist ähnlich

Dass das aber kein Selbstläufer wird, ist wohl auch klar. Denn während der FC aus den jüngsten fünf Spielen nur zwei Punkte holte, zeigt die Formkurve der Mainzer seit der Neuverpflichtung von Bo Henriksen als neuem Coach steil nach oben. Mit einem Punkteschnitt von 1,4 liegt Henriksen auf Rang neun der aktuellen Bundesligatrainer, während Schultz mit 0,8 Rang 17 belegt. Die Rheinhessen holten aus den vergangenen fünf Spielen sieben Zähler, kassierten aber auch eine derbe 1:8-Klatsche. Und dennoch wirkt Mainz gefestigt und für den Abstiegskampf bereit. „Hauptziel ist es, Köln zu überholen – und dann die Gegner davor zu verunsichern“, gab Sportchef Martin Schmidt zuletzt vor. 

Beim FC soll vor allem der mantraartig wiederholte Hinweis auf das Restprogramm für Sicherheit sorgen. Tatsächlich haben die Kölner bis auf gegen die Bayern gegen jeden Gegner des oberen Tabellendrittels gespielt. So weit so gut – auf dem Papier sieht das Restprogramm sicher besser aus als die Partien vor der Länderspielpause. Zumal Köln noch neben der Begegnung gegen Mainz auch Bochum und Darmstadt auf der Liste hat. Unterm Strich holten die Geißböcke in der Hinrunde aber aus jenem vermeintlich leichten Restprogramm gerade einmal sieben Zähler, davon einen schon unter Timo Schultz gegen Heidenheim. Mit einem ähnlichen Punkteschnitt dürfte es eng werden, denn Mainz holte im gleichen Zeitraum neun Punkte.

Zudem ist auch das Restprogramm von Mainz nicht das schwerste. Immerhin bekommen es die Rheinhessen mit Borussia Dortmund und RB Leipzig mit noch zwei Gegnern aus der Top-Sechs zu tun. Gemessen an den Tabellenplätzen spielt der FC gegen Mannschaften, die im Schnitt auf Platz 11,38 liegen, die Gegner von Mainz kommen auf 10,75. Einen wirklichen Vorteil gibt es bei den Kölnern also nicht.



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„Die schlimmste Zeit ist vorbei“

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„Die schlimmste Zeit ist vorbei“

Luca Waldschmidt trainiert wieder auf dem Platz, allerdings nicht mit der Mannschaft. Ein Einsatz gegen den FC Augsburg kommt wohl zu früh.

Seit gut einer Woche trainiert Luca Waldschmidt wieder mit dem Ball und auf dem Platz – aktuell unter der Sonne Spaniens. Ein Einsatz gegen den FC Augsburg ist für Luca Waldschmidt aber sehr unwahrscheinlich.

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Luca Waldschmidt umkurvt Trainingsstangen mit Tempo, kommt an den Ball, nimmt Maß und trifft in das kleine Tor. Der Offensivspieler ist wieder auf dem Platz, wieder am Ball – wenn auch noch nicht mit der Mannschaft. Während seine Teamkollegen im Trainingslage an der Costa Blanca gemeinsam trainieren, arbeitet der 27-Jährige an seinem Comeback. „Die schlimmste Zeit ist vorbei“, sagt Waldschmidt. Die Wolfsburger Leihgabe hatte sich zu Jahresbeginn in einem Zweikampf das Wadenbein angebrochen und fiel seitdem verletzt aus. Nun geht es aufwärts für den Offensivspieler, der im Gegensatz zu den ebenfalls verletzten Justin Diehl und Mark Uth mit ins Kurztrainingslager gereist war. „Das hatte Priorität, damit nichts zurückbleibt. Ich bin froh, wieder auf dem Platz zu sein, einen Ball am Fuß zu haben und wir kommen Tag für Tag voran.“  

Erst zwei Tore

Ein Einsatz gegen Augsburg am 27. Spieltag kommt für den ehemaligen Nationalspieler aber mit großer Wahrscheinlichkeit zu früh. „Wenn ich mir ein Ziel setze, dass nicht realistisch ist, dann wäre das eine Enttäuschung“, sagt Waldschmidt. Auch Timo Schultz trat zuletzt auf die Euporiebremse. „Natürlich wünscht man sich als Trainer, dass es schneller geht. Aber es wichtig, ihn sukzessive aufzubauen und Vernunft walten zu lassen“, so Schultz. „Er macht seine Schritte und wir werden schauen, ob es Sinn macht, ihn hier in Spanien oder erst wieder in Köln ins Mannschaftstraining zu integrieren.“ Der Kölner Trainer baut vor allem im Saisonfinale auf den Angreifer. Wirklich viele Spiele bleiben Waldschmidt aber nicht mehr.

Auch vor der Verletzung lief die Saison für den 27-Jährigen alles andere als optimal. Bislang kommt Waldschmidt in 17 Einsätzen auf zwei Tore. Der FC besitzt bekanntlich eine Kaufoption für den Offensivspieler. Die Ablöse soll zwischen drei und vier Millionen Euro betragen. In der jüngeren Vergangenheit ließ Waldschmidt seine Zukunft offen. Es gilt als unwahrscheinlich, dass der 27-Jährige den Gang in die 2. Liga mit den Kölnern antreten würde.


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