Olimpija Ljubljana veröffentlicht Keller-Dokumente

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Olimpija Ljubljana veröffentlicht Keller-Dokumente

Auch am Tag nach der Verkündung des CAS-Urteils kocht das Thema noch nicht ab. Während die Kölner Verantwortlichen das Fiasko erklärten, veröffentlichte Ljubljana Dokumente, die einen Einigungsversuch belegen sollen.

Monatelang hat sich der FC im Wartezustand in Bezug auf die Transfersperre im Fall Jaka Potocnik befunden. Am Donnerstag wurde das Urteil veröffentlicht. Damit kehrt aber noch keine Ruhe ein im Fall Potocnik: Olimpija Ljubljana veröffentlicht brisante Dokumente.

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Auch am Tag nach der Veröffentlichung des CAS-Urteils gegen den FC bleibt das Thema Transfersperre ein brisantes. Während sich die Kölner Verantwortlichen um Christian Keller und Philipp Türoff auf der Pressekonferenz am Geißbockheim unter anderem zu der Transfersperre äußerten, veröffentlichte Olimpija Ljubljana auf der klubeigenen Homepage in einem Statement die eigene Sicht der Dinge, garniert mit einem Dokument, aus dem hervorgehen soll, dass der 1. FC Köln am 5. September 2023 einen Versuch unternommen habe, eine außergerichtliche Einigung mit dem slowenischen Verein zu erzielen. Demnach bot der FC dem Double-Sieger Olimpija eine Entschädigung von 500.000 Euro sowie weitere 250.000 Euro nach einem zehnten Einsatz von Jaka Potocnik für die Kölner Profimannschaft an.

Treffen am Münchner Flughafen

Potocnik hatte seinen Vertrag bei Ljubljana im Januar 2022 gekündigt und am Folgetag beim FC unterschrieben. „Dies zwang NK Olimpija Ljubljana dazu, rechtliche Schritte einzuleiten und Rechtsberatung einzuholen“, schreibt der Verein auf seiner Homepage. Nach einem ersten Treffen mit dem FC habe man dann Beschwerde bei der FIFA eingereicht. Das Ergebnis ist bekannt. Nachdem der internationale Sportgerichtshof die daraus resultierte Transfersperre der FIFA zunächst aussetzte, hat er sie nun bestätigt, der FC kann zwei Wechselperioden keine Transfers tätigen. Wenige Tage vor der Anhörung des CAS in Lausanne sei es laut Olimpija am Münchner Flughafen zu einem Treffen von Ljubljana-Präsident Adam Delius mit FC-Geschäftsführer Christian Keller sowie Vizepräsident Carsten Wettich gekommen.

Handschriftliche Notizen – offenbar von Keller – sowie ein mehrseitiges Dokument zu dem vermeintlichen Kölner Angebot hat Ljubljana auf der Vereins-Homepage veröffentlicht. Man sei jedoch nicht willens gewesen, diese Vereinbarung abzuschließen und die Kölner Rechtsposition zu übernehmen, teilte der slowenische Verein mit. „Olimpija lehnte den Deal jedoch mit der Begründung ab, er sei irreführend und eine Verfälschung der Tatsachen“, heißt es auf der Internetpräsenz des Klubs weiter. „Der Vorwurf einer Falschaussage ist absolut absurd“, sagte Christian Keller am Freitag auf der Pressekonferenz.

Beinahe Einigung erzielt

Ende November hatte Olimpija-Geschäftsführer Igor Barisic einen ähnlichen Vorwurf geäußert. „Fakt ist, dass Köln den Spieler zum Vertragsbruch veranlasst hat. Fakt ist, dass Olimpija ausschließlich mit den Vertragsvorgaben des Verbandes arbeitet, die im Einklang mit der Fifa stehen. Tatsache ist, dass Olimpija den Spieler nicht verkaufen wollte. Es ist auch Tatsache, dass Olimpija eine Schadensersatzklage eingereicht hat. Tatsache ist, dass Köln eine Entschädigung angeboten hat, falls Olimpija gegenüber dem CAS eine falsche Aussage macht und erklärt, dass die fristlose Kündigung gerechtfertigt war“, hatte Barišić Ende November dem slowenischen Online-Portal Sportklub gesagt.

 „Ich kann im Rückblick nur sagen: wir haben alle seriösen Optionen, sich zu einigen und das abzuwenden durchgeführt. Es gab sogar den Zustand zwischenzeitlich, dass eine Einigung erzielt worden ist, die dann aber aus für mich nicht nachvollziehbaren Gründen nicht zustande gekommen ist“, sagte Philipp Türoff am Freitag und erklärte, dass es eher unwahrscheinlich sei, dass die Kölner gegen das Urteil nochmal vorgehen würde. Auch der slowenische Klub will das Thema nun hinter sich lassen. „NK Olimpija hat nicht nur für sich selbst, sondern für alle Vereine einen großartigen Sieg errungen! Jeder Verein, ob groß oder klein, wurde gewarnt und aufgefordert, die Regeln einzuhalten. Für NK Olimpija ist die Sache mit dem FC Köln nun erledigt“, hießt es auf der Homepage.


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Keller: „Es hat niemand gesagt, dass Steffen alleinverantwortlich ist“

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Keller: „Es hat niemand gesagt, dass Steffen alleinverantwortlich ist“

Am Tag nach der Trennung von Steffen Baumgart äußerten sich Christian Keller, Philipp Türoff und FC-Präsident Werner Wolf zur Zukunft der Geißböcke.

Keine 24 Stunden nach dem offiziellen Aus von Steffen Baumgart beim 1. FC Köln äußerten sich die Geschäftsführer Christian Keller und Philipp Türoff sowie FC-Präsident Werner Wolf zur Zukunft des 1. FC Köln. Das sagt Christian Keller zum Baumgart-Aus.

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Die Pressekonferenz am Tag nach der Trennung von Steffen Baumgart ging mit reichlich Spekulationen einher. Diskutiert wurde unter anderem die Personalie Christian Keller, der von vielen Fans für die prekäre sportliche Situation aber auch den Umgang mit der Transfersperre verantwortlich gemacht wird. Ein Rücktritt des Kölner Sportdirektors stand aber nie im Raum. Nein, er habe nicht über einen Rücktritt nachgedacht, erklärte der 45-Jährige. „Es hat aber auch niemand gesagt, dass Steffen Baumgart hier alleinverantwortlich für die Situation ist“, sagte Keller. „Das ist keine Sache, die alleine an Steffen Baumgart hängt.“ Damit dürfte er richtig liegen. Dem Vernehmen nach hat sich Steffen Baumgart einige Verstärkungen gewünscht, die aus verschiedenen Gründen nicht umgesetzt wurden. Einen Rücktritt schlossen der Sportdirektor genauso wie Präsident Werner Wolf aber aus.

Mannschaft erfuhr per Call von der Entlassung

Keller bedankte sich wie auch Wolf bei Baumgart und der Sportdirektor erklärte die Entwicklung am Mittwochabend nach der 0:2-Pleite an der Alten Försterei. „Nach dem Abend in Berlin haben wir alles hoch und runter diskutiert. Steffen hat gesagt, dass es für ihn in der aktuellen Situation extrem schwer ist, vorneweg zu gehen. Es war vorher klar, wenn nicht die volle Überzeugung da ist, diese Herausforderung gemeinsam zu bewältigen, dann gehen wir diese Herausforderung nicht mehr gemeinsam an“, sagte Keller. So sei die Entscheidung „gemeinschaftlich“ gefallen. Die Spieler, die sich bereits im Urlaub befunden haben, erfuhren am Donnerstag in einem Call von der Entlassung. „Die Entscheidung kam für die Mannschaft nicht überraschend. Wer am Mittwoch in der Kabine war, der wusste wohl was passieren würde“, sagte Keller.

In den Sozialen Netzwerken hatten einige Spieler enttäuscht reagiert. Nun sei der Blick aber noch vorne gerichtet, unterstrichen die anwesenden Kölner Verantwortlichen. Dementsprechend wird umgehend auch mit der Suche nach einem neuen Trainer begonnen. Keller betonte explizit, dass man noch mit keinem potentiellen Nachfolger gesprochen habe. Damit wolle man nun nach Beendigung der Zusammenarbeit mit Baumgart beginnen.

Anforderungsprofil für neuen Coach.

Und der Sportdirektor bekräftigte das Anforderungsprofil an den neuen Coach. „Wir haben eine klare Spielidee, die von Steffen Baumgart implementiert wurde“, sagte Keller. Eine Spielidee, die weit über die Profis hinausgeht, im Jugendbereich und im Frauenfußball ebenfalls verfolgt werden soll. „Wir müssen einen Trainer finden, der zur Spielidee passt und der in dieser Mannschaft die Qualität sieht, die wir alle in der Mannschaft sehen. Wir brauchen einen Trainer, der gezielt junge Spieler einsetzen will und diese auch entwickelt. Er braucht auch eine hohe Identifikation mit dem Klub und der Stadtgesellschaft.“ Mögliche Kandidaten wurden bereits spekuliert. Unter anderem wurden Thomas Reis und Friedhelm Funkel genannt. Aber auch eine interne Lösung scheint eine Möglichkeit zu sein. Keller wolle sich alle Seiten offen halten.

Die Suche dürfte sich aufgrund der sportlichen Krise sowie der verhängten Transfersperre von zwei Transferperioden als schwierig erweisen. Doch Keller betonte, dass ihm schon vor der „Situation“ am Mittwochabend Trainer angeboten worden seien. Es gäbe nun mal mehr Trainer als offene Trainerstellen. Dennoch gab es für diese Übungsleiter sicherlich schon attraktivere Herausforderungen. Die Transfersperre hemmt den FC sicherlich bei der Suche nach einem neuen Coach. Philipp Türoff betonte, dass man sich um alle seriösen Optionen bemüht habe, die Sperre abzuwenden. „Das ist ein sehr hartes Urteil, das wir so nicht erwartet haben. Wir sind weiterhin von der wirksamen Kündigung des Spielers überzeugt und haben dafür auch Beweise und Zeugen und Gutachten vorgelegt“, sagte Türoff, der bestätigte, dass man sich mit Ljubljana eigentlich geeinigt hatte, es dann aber anders gekommen sei. „Wir müssen und werden das Urteil aber so akzeptieren. Fakt ist, wir dürfen nicht transferieren. Fakt ist aber auch, wir dürfen spielen.“

Noch keine Entscheidung zum Trainerteam

Auch dort sagten die Kölner Verantwortlichen, dass der Blick nach vorne gerichtet sein muss. Man sei zwar überrascht, habe aber von vornerein in zwei Szenarien geplant. „Mann kann die Situation als Herausforderung sehen“, sagte Keller. „Wir können jetzt Dinge angehen, die wir in einer normalen Situation nicht angegangen wären. Vielleicht sind wir jetzt auch gezwungen, mehr auf junge Spieler zu setzen und eine Wagenburg-Mentalität zu entwickeln, mit der wir das Ende der Saison noch erfolgreich gestalten können.“ Das wird dann wohl auch der künftige Cheftrainer entscheiden, genauso wie die Zusammensetzung seines Trainerteams. Auch diesem bescheinigte Keller weiterhin eine gute Arbeit. „Nach Weihnachten möchte ich von jedem wissen, ob er mit hundertprozentiger Überzeugung und Motivation hier weitermachen möchte. Und wenn diese Frage mit „Ja“ beantwortet wird, dann steht dem Nichts im Wege“, so Keller.

Schwarzmalerei wollte der Sportdirektor nicht betreiben und griff die Überschrift eines Artikels auf. „Apokalypse beim FC! Vielleicht ist heute aber auch Tag eins beim FC. Wenn wir jetzt denken, es ist die Apokalypse, und wir arbeiten so, dann ist es auch die Apokalypse. Wenn wir aber darin eine Chance sehen, dann kann es auch gelingen. Diese Haltung wird den FC in den nächsten Monaten tragen“, sagte Keller und: „Ihr könnt Euch darauf verlassen: Wenn die Mannschaft am 2. Januar hier aufläuft, wird die Mannschaft daran glauben, dass es möglich ist. Und dann wird die Mannschaft auch so agieren.“


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Kommentar: Baumgart hat Fehler gemacht, verpokert haben sich andere

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Kommentar: Baumgart hat Fehler gemacht, verpokert haben sich andere

Am Donnerstag haben der 1. FC Köln und Steffen Baumgart die Reißleine gezogen und gehen getrennte Wege. Eine logische, aber harte Entscheidung. Dem Coach die Hauptschuld zu geben, wäre aber zu einfach. Ein Kommentar.

Abstiegsplatz, Trainerentlassung, Transfersperre und somit keine Möglichkeit nachzubessern sowie mangelnde Kaderqualität. Der 1. FC Köln steht nach dem 16. Spieltag vor einem Scherbenhaufen. Die Fehler, die zu dieser Misere geführt haben, wurden allerdings bereits vor einiger Zeit gemacht. Ein Kommentar zur Trainerentlassung von Steffen Baumgart.

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Als der FC am Donnerstagnachmittag die Trennung von Steffen Baumgart bestätigte, befand sich der baldige Ex-Trainer bereits im obligatorischen Weihnachts-Skiurlaub in Österreich. Wer Baumgart am Abend zuvor nach der 0:2-Niederlage bei Union Berlin im Gespräch mit den Medienvertretern gesehen hat, der wird eine gewisse Notwendigkeit für diese Erholung erkannt haben. Baumgart wirkte leer, desillusioniert, ratlos. Sachlich, aber bestimmt, vertröstete er die Anwesenden, die auf eine Antwort warteten, die sie eigentlich alle schon kannten. Obwohl Steffen Baumgart noch einmal in sich gehen wollte, ankündigte, dass man sich nun Gedanken machen würde, dürfte die Nachricht der Trennung am Donnerstag nur noch wenige überrascht haben. Erste Anzeichen hatte es schon zu Beginn der Woche gegeben, als Baumgart erstaunlich sachlich eine vermeintliche Diskussion um seine Person als „normal“ abtat, sie verdichteten sich am Mittwoch, als der 51-Jährige sinngemäß von der Verantwortung sprach, die man zum Wohle des Vereins übernehmen müsse.

Das Kartenhaus bricht zusammen

Nach einer Bilanz von zehn Toren und zehn Punkten aus 16 Spielen, dazu einem unsäglichen Pokal-Aus gegen einen Zweitligisten ist eine Trainerentlassung nun wahrlich keine Sensation, keine Überraschung, vielmehr eine erwartbare und eine konsequente Entscheidung. Wäre da nicht dieses „aber“. Denn mindestens bis in den Spätsommer hinein war ein 1. FC Köln ohne Steffen Baumgart nicht vorstellbar und ist es gefühlt noch immer nicht so recht. Selten hat ein Trainer so gut zu den Geißböcken gepasst wie der hemdsärmelige, launische, nahbare, vielleicht auch Schlager hörende Baumgart. Der Rostocker hat die Herzen der Kölner durch seine Art, seinen Humor, aber vor allem durch seinen attraktiven Fußball im Sturm erobert. Zur Wahrheit gehört aber auch, dass Baumgart nach der knappen Relegations-Rettung zur richtigen Zeit am richtigen Ort gewesen ist. Schlechter als in der Spielzeit 20/21 hätte es wohl kaum laufen können. Baumgart motivierte, entwickelte und redete seine Spieler besser, als sie es möglicherweise waren und wurde zum sehnsüchtig erwarteten Heilsbringer.

Er sprach seinen Spielern freundschaftlich Vertrauen zu und bekam dieses auf dem Feld über die erwartbaren 100 Prozent hinaus zurück. Die Gefahr dieser Art Trainer ist es, dass das sportliche Kartenhaus in sich zusammenfallen kann, wenn die Spieler den Glauben an und in sich verlieren. Spätestens nach dem 0:6-Debakel gegen Leipzig war das ganz offensichtlich der Fall. Total verunsichert schlitterte der FC von einer schwachen Leistung in die nächste und Baumgart verlor zunehmend den Glauben, seine Spieler motivieren, sie zu einer Leistung über die Grenzen hinaus bringen zu können. Der 51-Jährige wirkte zunehmend ratlos, auf dem Trainingsplatz unwirsch, verließ taktisch seinen fest implementierten Weg, den er nie verlassen wollte und traf seltsame, wohl auch falsche Personalentscheidungen. Vermutlich in der Hoffnung, den richtigen Hebel, den Schalter zu finden. Er hat probiert, gemacht und musste am Ende feststellen, dass auch seine Grenzen irgendwann erreicht sind.

Baumgart trägt nicht die Hauptschuld

Und damit kommt das zweite „aber“, dass die logische, die konsequente Trennung dann doch wieder relativiert. Denn Baumgart die Hauptschuld an der Krise zu geben, ist zu einfach. Der Trainer konnte nur mit dem Kader arbeiten, den ihm Christian Keller zur Verfügung gestellt hat. So logisch, so richtig, so wichtig der selbst auferlegte Sparkurs der FC-Bosse möglicherweise sein mag, er hat den FC in das aktuelle sportliche Desaster geführt. Baumgart trägt sicherlich an der Misere eine Teilschuld, die Verantwortung sollte der Coach aber nicht alleine übernehmen müssen. Die Abgänge der Stammkräfte konnte der Entwickler nicht kompensieren. Offenbar blieben seine Wünsche ungehört. Baumgart sah sich und seine Mannschaft zunehmend nicht mehr wettbewerbsfähig und stellte dementsprechend das Konstrukt des 1. FC Köln in Frage. Das hat sicherlich zu Rissen im Vertrauensverhältnis zwischen Trainer und den FC-Bossen geführt.

Dabei gibt es durchaus einige Ungereimtheiten angesichts der Qualität des aktuellen Kaders. Die genauen Zahlen werden nur die Kölner Verantwortlichen kennen, dennoch muss die Frage erlaubt sein, ob der wirtschaftliche Zwang so groß war, dass ein sportlicher Niedergang zumindest in Kauf genommen wurde, wohlwissend, dass am Ende einer sportlichen Misere die Frage nach dem Trainer die erste sein würde. Natürlich hat das Damoklesschwert Transfersperre die Transferverhandlungen im Frühling konterkariert. Die Aussagen vom 1. September, man sei auf allen Positionen ordentlich besetzt, der Kader sei stark genug für die Liga und werde sich ausreichend entwickeln, waren aber eine grobe Fehleinschätzung.

Verpokert haben sich andere

Genauso wie die Vorbereitung auf die von einigen Experten prophezeite Transfersperre. Keller betonte damals, er halte nichts von einem unnötigen Aufblähen des Kaders aufgrund einer etwaig drohenden Sperre. Das Motto „Et hätt noch immer jot jejange“ fliegt dem Sportdirektor gerade um die Ohren. Ob falsch beraten oder beratungsresistent – angesichts eines möglichen Supergaus wäre Sicherheit wohl die bessere Variante gewesen. Natürlich geht diese Feststellung im Nachhinein leicht von der Hand – die jetzigen Folgen können für den FC essentiell werden: Kein Trainer, offensichtlich zu wenig Qualität im Kader, keine Möglichkeit nachzubessern – am Ende mag Steffen Baumgart falsche Entscheidungen bei der Aufstellung, im taktischen Bereich getroffen haben, verpokert haben sich andere.


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Trainersuche zum denkbar schlechten Zeitpunkt

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Trainersuche zum denkbar schlechten Zeitpunkt

Der 1. FC Köln muss sich nach dem Abgang von Steffen Baumgart auf die Suche nach einem neuen Trainer machen. Das dürfte aufgrund der Transfersperre und der Ausgangslage der Kölner aber keine leichte Aufgabe werden.

Einen Tag nach der 0:2-Niederlage bei Union Berlin haben sich Steffen Baumgart und der 1. FC Köln getrennt. Die Kölner Bosse müssen nun möglichst zeitnah einen neuen Coach vorstellen. Doch das wird alles andere als leicht für den 1. FC Köln: Darum wird die Trainersuche so schwer.

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Sollte es da draußen einen Fußballgott geben, er meint es dieser Tage nicht sonderlich gut mit dem selbst eingebrockten Schicksal des 1. FC Köln. Denn der Abschied von Steffen Baumgart trifft den FC zum wohl denkbar schlechtesten Zeitpunkt. Nun kommt eine Trainer-Entlassung selbst bei einer einvernehmlichen Einigung – wie in diesem Fall kommuniziert – wenn überhaupt nur selten zu einem wirklich guten Zeitpunkt. Schließlich steht der Abschied des Übungsleiters meistens am Ende einer Verkettung unglücklicher Umstände, von Pleite-Serien oder unerfüllten Erwartungen. Beim FC und Steffen Baumgart treffen wohl alle drei dieser Umstände zu. Der nunmehr Ex-Trainer hat mit dem FC nach zwei überzeugenden Spielzeiten keine Ergebnisse mehr eingefahren, blieb hinter den erhofften, wenn auch nicht unbedingt erwartbaren Zielen zurück. Baumgart war dabei aber auch nur das letzte Glied der Kette, der mit dem Kader arbeiten musste, den ihm die Verantwortlichen zusammenstellen wollten oder konnten.

Trainersuche wird keine leichte Aufgabe

Dass dieser nicht Baumgarts Vorstellungen restlos entsprach, wurde mehrfach deutlich. Dass bei diesem Kader die Bundesligatauglichkeit oder Qualität in Frage gestellt wird, ist nach zehn Punkten aus 16 Spielen und wohlgemerkt zehn Treffern mehr als nur gerechtfertigt. Die Folge war also Baumgarts Entlassung oder Rücktritt oder einvernehmliche Trennung. Der Trainerwechsel ist nun mal in dem System Fußball der übliche Handgriff, verschobene Dinge gerade zu rücken – auch wenn der Übungsleiter sie nicht oder nur in Teilen selbst verbogen hat. Der Beginn der Winterpause als Zeitpunkt der Veränderung bietet den Kölner Verantwortlichen zweifelsohne die Zeit bis zum nicht ganz unwichtigen Spiel gegen den Aufsteiger aus Heidenheim am 13. Januar, einen Nachfolger für den beliebten Steffen Baumgart gefunden, zumindest auf den Weg gebracht zu haben.

Doch diese Suche wird sich sicherlich nicht als besonders einfach erweisen. Zwar werden bereits die ersten üblichen und nicht so üblichen Verdächtigen in den Ring geworfen, selektieren werden die Kölner Verantwortlichen dennoch mit Bedacht. In den vergangenen zweieinhalb Jahren hat Steffen Baumgart bedingungslos offensiven Fußball gespielt. Mal abgesehen von den Begegnungen gegen Bayern München und dem VfL Bochum in dieser Spielzeit wurde der Bus nie im eigenen Sechzehner abgestellt. Die hohe Intensität, die Klarheit, das aggressive Anlaufen wurde automatisiert und sollten als Spielstil in sämtliche Juniorenteams adaptiert werden. Sollte diese Idee nicht gemeinsam mit Steffen Baumgart das Geißbockheim verlassen haben, müsste der neue Trainer also für einen ähnlichen Fußball, für eine ähnliche Herangehensweise, für eine vergleichbare Philosophie stehen. Auf der anderen Seite waren die Kölner in dieser Spielzeit nicht sonderlich erfolgreich mit Baumgarts Fußball.

Schwere Ausgangsposition

Zudem hat der Kölner Sportdirektor mit der Kaderzusammenstellung, dem womöglich nötigen Sparkurs enorm an Kredit bei den Fans verloren. Der Wind richtet sich in Zeiten der Krise eher gegen Christian Keller als gegen den Ex-Trainer. Der Sportdirektor wird für den Kader und damit die Misere verantwortlich gemacht. Keller scheint angezählt, zumindest aber unter Beobachtung. Er wird wohl auch an der Wahl des neuen Trainers gemessen werden. Die üblichen Verdächtigen sollten möglicherweise eben nicht die erste Wahl sein.

Trotz der knapp zwei Wochen Trainingspause kommt Baumgarts Abgang dennoch zur Unzeit. Er kommt gepaart mit der einjährigen Transfersperre, die für den FC ab diesem Winter bis zum kommenden gilt. Der neue Trainer übernimmt also ein verunsichertes, bislang nicht bundesligataugliches Team, das mit gerade einmal zehn Punkten und zehn Toren aus 16 Spielen auf dem vorletzten Tabellenplatz überwintert. Ein Team, von dem selbst Baumgart möglicherweise nicht mehr restlos überzeugt gewesen ist. Eine Qualitätssteigerung oder Nachjustierung wird es nicht nur im Winter nicht geben. Sollte der FC tatsächlich im kommenden Sommer absteigen, sind Abgänge weiterer Leistungsträger wohl nicht zu verhindern. Der nächste Substanzverlust, der nächste Aderlass, der nicht adäquat kompensiert werden kann. Der FC würde wohl mit einer unerfahrenen, jungen Truppe den Weg in die 2. Bundesliga antreten, ob er dort so schnell wie erhofft den Ausgang findet, ist aktuell fraglich. Es gibt sicherlich attraktivere Arbeitgeber für einen Übungsleiter und bessere Zeitpunkte für eine Trennung.


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Urteil da: Schock für den 1. FC Köln

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Urteil da: Schock für den 1. FC Köln

Eine weitere bittere Niederlage für den 1. FC Köln. Die von der FIFA verhängte Transfersperre ist vom Internationalen Sportgerichtshof am Tag der Baumgart-Entlassung bestätigt worden. Der FC hatte einen Freispruch angestrebt, die Argumente reichten dafür aber offenbar nicht.

Das Worst-Case-Szenario ist eingetreten in Bezug auf das CAS-Urteil: Der FC ist mit einer Transfersperre für zwei Wechselfenster belegt worden. Der 1. FC Köln darf also bis zum kommenden Winter keine Spieler neu verpflichten.

Noch vor wenigen Wochen hatte Christian Keller seine Wunsch-Einkaufsliste präsentiert. Der Kölner Sportdirektor wünschte sich einen Innenverteidiger, einen Sechser und einen Stürmer, um die Achse der Mannschaft zu stabilisieren und die Breite des Kaders zu stärken. Die Gerüchteküche begann umgehend zu brodeln. Keller wird die Einkaufsliste wieder wegpacken können. Denn der FC wird in den kommenden beiden Transferperioden nicht auf dem Transfermarkt tätig werden dürfen. Die Hängepartie um die Transfersperre des 1. FC Köln ist zwar beendet, das Urteil des CAS endlich gesprochen – schmecken wird es den FC-Bossen nicht. Der FC wird erst im kommenden Winter den Kader verbessern dürfen.

Kölner Verantwortliche bis zuletzt optimistisch

Bis zuletzt waren die Kölner Verantwortlichen optimistisch, dass die Transfersperre nach ihrer Aussetzung vom Sportgerichtshof nun auch komplett aufgehoben wird. „Wir hätten uns ein anderes Urteil gewünscht und auch erwartet. Entsprechend sind wir sehr enttäuscht, dass der CAS trotz zahlreicher Gegenbeweise die Kündigung von Jaka Potocnik als nicht rechtswirksam eingestuft und gleichzeitig auch keine hinreichenden Beweise für eine Nicht-Anstiftung zu dieser Kündigung durch den 1. FC Köln gesehen hat“, sagte Christian Keller. „Unabhängig davon besitzen wir nun Klarheit und der mehrmonatige Schwebezustand ist endlich vorüber. Wir haben immer gesagt, dass wir das Szenario Transfersperre stets mitbedacht haben und werden unsere Kaderplanung bis zum Ende der nunmehr feststehenden Sperre dementsprechend gestalten. Dabei gilt: In jeder Herausforderung liegt immer auch eine Chance. Genau mit dieser Haltung werden wir nach vorne blicken und diese Herausforderung angehen.“

Die FIFA hatte die Sperre im März ausgesprochen, der Verband warf den Kölnern Anstiftung zum Vertragsbruch vor. Konkret geht es um die Nachwuchshoffnung Jaka Cuber Potocnik. Der mittlerweile 19-Jährige hatte im Januar 2022 über seine Mutter seinen Vertrag bei Olimpija Ljubljana fristlos gekündigt. Bereits am Folgetag unterschrieb der junge Slowene ein neues Arbeitspapier beim 1. FC Köln. Eine zeitliche Nähe, die aus Sicht einiger Experten eine Anstiftung nahelegen könnte. Der FC argumentierte, dass mündliche Absprachen nicht eingehalten worden seien, eine Kündigung des Spielers damit rechtmäßig gewesen sei.

Rechtsexperte äußerte Zweifel

Der Rechtsexperte Dr. Gregor Reiter äußerte bereits in einem Interview mit come-on-fc.com Bedenken. „Aus meiner Sicht sind die Kölner Argumente zu dem von der FIFA unterstellten Sachverhalt zu dünn. Die Kündigung von Seiten des Spielers wurde anscheinend auf nicht eingehaltene Versprechen wie die Teilnahme am Training der ersten Mannschaft gestützt“, sagte Reiter. „Dieser Sachverhalt rechtfertigt keine außerordentliche Kündigung des Arbeitsvertrages durch den Spieler. Ein Grund für eine Kündigung wären zum Beispiel ausstehende Gehaltszahlungen und auch hätte es erst einmal einer Abmahnung durch den Spieler bedurft, auf die die gegnerische Partei mit Zahlung hätte reagieren können.“ Das scheint das CAS offenbar ähnlich gesehen zu haben.

Somit ist der FC nun mit dem Registrierungsverbot belegt worden. Das heißt, dass die Kölner Verantwortlichen keine neuen Spieler in einem dafür notwendigen Tool anmelden können. Bislang geführte Gespräche sind damit hinfällig. Das Registrierungsverbot gilt explizit nicht für geliehene Spieler – diese können fest verpflichtet werden. Auch Nachwuchsspieler dürfen in den Profikader hochgezogen werden. Auf der anderen Seite dürfen aber Spieler den Verein auch verlassen. Der Klub hatte eigentlich vor, im Winter auf drei Positionen nachzubessern, den Kader wieder auf Bundesliga-Niveau zu heben. Schwerwiegender dürfte allerdings die Sperre im kommenden Sommer für den FC sein. Sollten sich die akuten Abstiegssorgen bewahrheiten, würden weitere Leistungsträger den Klub verlassen.

Baumgart: „Zu gehen tut weh, aber ich bin dankbar“

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Baumgart: „Zu gehen tut weh, aber ich bin dankbar“

Es hatte sich am Mittwochabend bereits angedeutet und schien sich am Donnerstag zu verdichten. Nun ist es offiziell. Steffen Baumgart ist nach zweieinhalb Jahren nicht mehr Trainer des 1. FC Köln. Das hat der Klub am Nachmittag bestätigt.

Dem Vernehmen nach wollte sich der Verein erst am Freitag zu der Personalie Baumgart äußern. Doch schon am Donnerstagmittag sickerte die Nachricht durch, nun ist sie offiziell: Steffen Baumgart ist nicht mehr Trainer des 1. FC Köln.

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Das teilte der Verein am Donnerstagnachmittag mit. „Steffen hat während seiner Zeit beim FC gemeinsam mit seinem Trainerteam hervorragende Arbeit geleistet. Er hat große Identifikation mit dem FC und unserer strategischen Ausrichtung gezeigt – und trotz unserer vielen Herausforderungen zweimal seinen Vertrag verlängert. Auch abseits des Platzes war Steffen immer bereit mit anzupacken und sich mit seinen Ideen in die Weiterentwicklung des FC einzubringen“, wird Christian Keller vom Verein zitiert. „Der eingeschlagene Weg hat von allen Beteiligten, allen voran auch von Steffen, sehr viel Kraft und Überzeugung abverlangt. Nach dem bislang nicht zufriedenstellenden Saisonverlauf haben wir uns in den vergangenen Tagen und Wochen sehr offen, direkt, sachlich und respektvoll ausgetauscht, ob diese Kraft und Überzeugung wirklich noch in ausreichendem Maße vorhanden sind. Dabei gilt es vollkommen zu respektieren, dass Steffen seine persönliche Überzeugung hinterfragt hat. Im Ergebnis sind wir deshalb gemeinsam zur Entscheidung gelangt, die Zusammenarbeit zu beenden – auch wenn das menschlich schmerzhaft ist.“

Baumgart: „Wahrscheinlich braucht es dazu dann eben doch einen neuen Impuls“

Überraschend kam die Trennung nicht mehr. Bereits Anfang der Woche äußerte sich Baumgart ungewohnt sachlich zu einer möglich aufkeimenden Trainerdiskussion. Christian Keller hatte es nach der Pleite gegen Freiburg vermieden, dem Trainer den Rücken zu stärken. Noch vor wenigen Wochen gab es für Keller keine Diskussion, nun wollte sich der Sportdirektor nicht mehr zu der Personalie äußern und öffnete damit die Türen für Diskussionen. Baumgart reagierte darauf erstaunlich gelassen. Nach der Pleite am Mittwoch schien die Trennung nur noch Formsache. Baumgart war nach dem 0:2 gegen Union Berlin sichtlich angefasst, seine Ausführungen auf der anschließenden Pressekonferenz boten ebenfalls die Grundlage für Spekulationen.

Mit der Begegnung gegen Union Berlin endet also die Ära Baumgart beim 1. FC Köln. „Jeder kann sich vorstellen, dass mir die Entscheidung, den FC zu verlassen, nicht leichtgefallen ist. Der Club ist in den letzten zweieinhalb Jahren Heimat für mich geworden“, sagte Baumgart. „Was wir hier gemeinsam mit der Mannschaft, meinem Trainerteam, aber auch mit dem gesamten Verein erreicht haben, macht mich stolz. Gleichzeitig ist das aber auch der Grund, warum ich jetzt das Gefühl hatte, dass es eine Veränderung braucht. Der FC steht über allem – und obwohl wir in den letzten Wochen und Monaten sehr viel investiert haben, fehlen die Ergebnisse.“ Mit zehn Punkten aus 16 Spielen steht der FC mit dem Rücken zur Wand, befindet sich in arger Abstiegsnot. Ein Aufwärtstrend war nicht erkennbar. „Wahrscheinlich braucht es dazu dann eben doch einen neuen Impuls. Zu gehen, tut weh, aber ich bin dankbar für die Zeit hier und möchte allen beim FC, mit denen ich hier mit sehr viel Herz und Nähe zusammengearbeitet habe, insbesondere den Verantwortlichen, meinem Trainerteam, meiner Mannschaft und den Fans, Danke sagen“, so Baumgart.


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Trennung beschlossen: Steffen Baumgart und der 1. FC Köln gehen getrennte Wege

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Trennung beschlossen: Steffen Baumgart und der 1. FC Köln gehen getrennte Wege

Steffen Baumgart und der 1. FC Köln gehen getrennte Wege. Einen Tag nach der bitteren 0:2-Niederlage bei Union Berlin haben sich laut übereinstimmenden Medienberichten der 51-Jährige und der FC auf die Beendigung der Zusammenarbeit verständigt.

Die 0:2-Niederlage bei seinem Herzensklub war offenbar die letzte offizielle Handlung des 51-Jährigen. Steffen Baumgart und der FC gehen laut übereinstimmenden Medienberichten getrennte Wege. Nach zweieinhalb Jahren beim FC endete die Ära Baumgart. Eine offizielle Bestätigung soll noch am Donnerstag folgen.

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Die Vorzeichen hatten sich bereits am Mittwochabend unmittelbar nach der Pleite bei Union Berlin verdichtet. Steffen Baumgart war in den Katakomben der Alten Försterei verschwunden, wollte alleine sein, sich Luft verschaffen. Auf der anschließenden Pressekonferenz sowie beim Interview mit „Sky“ ließ der Übungsleiter schon seine Gedanken durchblicken. Baumgart schien mit sich als Trainer des 1. FC Köln nicht mehr im Reinen, wirkte ratlos. Kein Wunder, der Coach hatte gegen Berlin noch einmal alles probiert. Auf seine beiden kreative Köpfe Luca Waldschmidt und Florian Kainz verzichtet und dafür Mark Uth gebracht, dem er in der vergangenen Woche noch bescheinigt hatte, kein Spieler für die erste Elf zu sein. Die Wechsel schienen auch Wirkung zu zeigen. Der FC dominierte Union Berlin gute 60 Minuten. Allerdings einmal mehr ohne Ertrag. Wieder stand der FC am Ende mit leeren Händen da.

Baumgart beendet ein positives FC-Kapitel

Offenbar das letzte Mosaiksteinchen im Rücktritts-Prozess des 51-Jährigen. Ein schleichender Prozess. Bereits nach der Auswärtsniederlage gegen Freiburg am vergangenen Sonntag bezeichnete Baumgart eine folgende Trainerdiskussion als normal und verständlich. Der Rostocker betonte, dass man sich der Verantwortung stellen müsse und dass es nur um den Verein gehe, nicht um seine Person. Ähnlich klangen auch die Worte am Mittwochabend. „Köln ist mein Verein. Wenn du zweieinhalb Jahre bei so einem Verein arbeitest, denn geht es nicht darum, ob ich die Flinte ins Korn werfe, sondern es geht einfach darum zu sagen, was ist das beste für diesen Verein. Was geht für diesen Verein? Das heißt nicht ja und nicht nein. Ich glaube, da müssen wir uns alle klar sein. Wir haben alle eine Verantwortung und der müssen wir uns stellen“, sagte Baumgart. Laut „Kölner Stadt-Anzeiger“ sollten am Freitag noch Gespräche mit Keller stattfinden, doch Baumgart habe am Donnerstagmorgen den Verein von seiner Entscheidung gegen den Verein unterrichtet. Nun ging es wohl schneller als gedacht.

Ausgerechnet das Auswärtsspiel bei seinen Eisernen beendet also das Kapitel Baumgart beim 1. FC Köln. Ein eigentlich sehr positives Kapitel. Baumgart hatte den FC nach dem Fast-Abstieg 20/21 übernommen und bei seinem Amtsantritt einen anderen, einen attraktiven, einen offensiven Fußball versprochen. Dieses Versprechen hielt der Trainer in einer erstaunlichen Geschwindigkeit. Baumgart führte den Klub in den europäischen Wettbewerb und avancierte innerhalb weniger Wochen zum Publikumsliebling, zum Aushängeschild der Geißböcke. Baumgart galt beim FC als Entwickler, als Motivator. Der alljährliche Substanzverlust durch wohl nötige Sparmaßnahmen war aber für den Coach nicht aufzuhalten. Köln stürzte nach den Abgängen einiger Stammspieler immer tiefer ab und steht nun mit zehn Punkten aus 16 Spielen mit dem Rücken zur Wand. Für den ehrgeizigen Baumgart dürfte der Kampf gegen Windmühlen zermürbend gewesen sein. Baumgart soll von der Qualität des eigenen Kaders nicht mehr überzeugt gewesen sein.

Erste Risse nach öffentlicher Kritik

Nicht umsonst hatte Baumgart die Transferpolitik seiner Vorgesetzten zuletzt öffentlich kritisiert. Die FC-Bosse hatten die Aussagen relativiert, erfreut waren sie sicherlich nicht – es gab erste Risse im Vertrauensverhältnis. Dennoch schien Christian Keller auch weiter an dem Trainer festhalten zu wollen. „Für mich ist nicht die Frage entscheidend, ob seine Arbeit gut ist. Die ist gut. Entscheidend ist die Frage, ob wir alle davon überzeugt sind, dass wir das in die richtige Richtung drehen. Es geht darum, dass wir uns jetzt austauschen und wenn wir alle der Überzeugung sind, inklusive Steffen, dass es richtig ist, dann wird alles so bleiben“, hatte Keller gesagt, wohl ahnend oder wissend, dass Baumgart diesen Weg nicht mehr mitgehen wollte. Laut „Sky“ soll das Union-Spiel im Vorfeld klubintern sogar bereits als Endspiel ausgerufen worden sein. Die Bosse um Sportchef Christian Keller und Baumgart sollen sich darauf verständigt haben, bei einer Niederlage getrennte Wege zu gehen. Wie der Stadt-Anzeiger weiter berichtet, werden nun die Aufhebungsverträge unterschrieben. Der Vertrag des gebürtigen Rostockers ist bis Juni 2025 datiert.

Nun werden sich die Kölner Verantwortlichen mit der Trainersuche beschäftigen müssen.


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Ein Lichtblick im Schatten der Trainerfrage

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Ein Lichtblick im Schatten der Trainerfrage

Das 0:2 bei Union Berlin hatte bereits unmittelbar nach Spielende große Spuren beim FC hinterlassen. Der Rücktritt des Trainers steht seitdem im Raum. Doch es gab auch Lichtblicke.

Das nackte Ergebnis bei Union Berlin hat den 1. FC Köln noch tiefer in die Krise gestürzt. Köln überwintert auf einem Abstiegsplatz, es fehlt jegliche Fantasie, wie die Geißböcke in dieser Verfassung die Klasse halten sollen. Doch es gibt auch Hoffnung: Max Finkgräfe gegen Berlin bester FC-Feldspieler.

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Die Enttäuschung war nicht nur Steffen Baumgart nach der 0:2-Pleite anzusehen. Frustriert schlichen die Spieler über den Rasen der Alten Försterei, ließen sich nur schwer vom Kölner Staff trösten. Die Niederlage hat Spuren hinterlassen. Alleine schon beim Blick auf die Tabelle. Der FC ist Tabellenvorletzter mit mageren zehn Punkten aus 16 Spielen. Köln startet also mit Sicherheit von einem Abstiegsplatz ins neue Jahr. Unsicher ist aber, mit wem die Kölner das Unterfangen Klassenerhalt an der Seitenlinie im Jahr 2024 antreten. Steffen Baumgart ließ die Frage nach seiner Zukunft unbeantwortet. Dabei hatte seine Mannschaft am Mittwoch lange kein schlechtes Spiel gemacht, war gegen schwache Berliner das bessere Team, scheiterte aber einmal mehr an der erstaunlichen Sturmflaute.

Finkgräfe mit guten Werten

Defensiv standen die Kölner lange sicher. Und das ohne ihren eigentlichen Abwehrchef Jeff Chabot, der nach der Gelb-Roten Karte gegen Freiburg gesperrt ausfiel. Dafür stand Dominique Heintz in der Anfangsformation, auf der linken Abwehrseite startete Max Finkgräfe. Und das ziemlich beeindruckend. Nur drei Tage nach dem Startelf-Debüt gegen Freiburg agierte der 19-Jährige abgebrüht im Zweikampfverhalten gegen den 15-maligen Nationalspieler Kevin Volland und war mutig in der Offensivbewegung. Immer wieder versuchte Finkgräfe über die linke Seite gemeinsam mit Linton Maina für Akzente zu sorgen, leitete die ersten Chancen ein. Dazu eroberte Finkgräfe mit getimten Grätschen zahlreiche Bälle. Der Block gegen Vollands Schuss in der Schlussphase verhinderte möglicherweise Schlimmeres.

Zwar unterliefen auch dem Youngster einige Flüchtigkeitsfehler, doch Finkgräfe kam auf eine ordentliche Passquote von über 85 Prozent. Der 19-Jährige gewann mehr als die Hälfte seiner Zweikämpfe, hatte starke 65 Ballkontakte und ging in sieben Dribblings, von denen er sechs erfolgreich absolvierte. Bei seinem insgesamt siebten Bundesliga-Einsatz zeigte der Youngster, dass er durchaus eine Alternative auf der linken Abwehrseite sein kann – auch von Beginn an. Das bestätigte der Sportdirektor schon am vergangenen Sonntag. „Er hatte sich die Chance verdient und ist so weit, dass er von Anfang an spielen darf“, sagte Christian Keller. „Er hat sich über ein paar gute Zweikämpfe gegen Doan ins Spiel gebissen und einige gute Aktionen gehabt. Mit Max war ich sehr zufrieden.“

Das konnte Keller auch am Mittwoch sein. Finkgräfe war einer der Lichtblicke im Kölner Team, an dem Defensivspieler lag die Niederlage in Berlin sicher nicht. Gerade in Bezug auf die mögliche Transfersperre ist der Youngster eins der großen Versprechen der Kölner Zukunft. Für den Sportdirektor stand das aber im Hintergrund. Der Fokus lag auf den Aussagen von Steffen Baumgart, die viel Raum für Diskussionen lassen.


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Timo Horn vor Wechsel nach Salzburg

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Timo Horn vor Wechsel nach Salzburg

Timo Horn hat offenbar eine neue Aufgabe gefunden. Die ehemalige Nummer eins des 1. FC Köln steht laut Medienberichten vor einem Wechsel zu RB Salzburg.

Gut 200 Tage nach seiner emotionalen Verabschiedung vom 1. FC Köln hat der ehemalige Kölner Keeper offenbar eine neue Herausforderung gefunden. Timo Horn steht vor einem Wechsel zu RB Salzburg. Das berichten mehrere Medien.

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Der Wartesstand hat offenbar ein Ende. Wie unter anderem der „Kicker“ berichtet, steht Timo Horn unmittelbar vor einem Wechsel nach Salzburg. Der Torhüter, der insgesamt 21 Jahre lang das Trikot des 1. FC Köln getragen hat, wird offenbar einen Vertrag bei RB Salzburg unterzeichnen. Wie das Fachmagazin berichtet, soll der 30-Jährige bei RB die Nummer zwei hinter Alexander Schlager werden. Schlager kam im vergangenen Sommer aus Linz nach Salzburg, ist aktuell die Nummer eins im Tor der Nationalmannschaft Österreichs, stand unter anderem beim 2:0-Erfolg über Deutschland im November im Kasten und wird wohl auch bei der Europameisterschaft das Tor hüten. Somit wird sich Horn mit großer Wahrscheinlichkeit auch in Salzburg mit der Rolle des Ersatzkeepers zufrieden geben müssen. Dafür soll die bisherige Nummer zwei Nico Mantl den Abo-Meister verlassen.

329 Pflichtspiele für den FC

Horn war ein Jahrzehnt lang die unumstrittene Nummer eins im Kölner Kasten. Mit der Verpflichtung von Marvin Schwäbe änderte sich die Situation für den gebürtigen Kölner. Horn hatte nun einen ernstzunehmenden Konkurrenten. Nach einer Verletzung verlor der heute 30-Jährige im November 2021 die Stammposition an seinen Vertreter. FC-Trainer Steffen Baumgart hatte unmissverständlich klargemacht, dass Schwäbe die Kölner Nummer eins sein würde . „Teil dieser Mannschaft gewesen zu sein und das zu schaffen, hat mich unheimlich stolz gemacht. Doch mein Anspruch ist es, Woche für Woche zwischen den Pfosten zu stehen und als Torwart der Rückhalt für eine Mannschaft zu sein“, sagte Horn im Frühling und kündigte seinen Abschied an. „Deshalb habe ich mich für eine neue Herausforderung ab Sommer entschieden. Für all die Jahre und Erlebnisse am Geißbockheim und die Zusammenarbeit mit sehr vielen Menschen, die immer alles für den Verein gegeben haben, bin ich sehr, sehr dankbar.“ 

Doch die Suche gestaltete sich schwierig. Dabei gab es verlockende Namen. Nur wenige Wochen nach seiner emotionalen Verabschiedung im Kölner Stadion wurde Timo Horn mit dem AC Florenz in Verbindung gebracht. Der italienische Erstligist hatte auf der Suche nach einem neuen Keeper auch den 30-jährigen Kölner auf dem Zettel, entschied sich aber schließlich gegen Horn, holte Oliver Christensen von Hertha BSC. Wie konkret das Interesse war, ist nicht bekannt. Auch nicht, ob es überhaupt eine Anfrage der Lilien gegeben hat. Angebote hatte der Torhüter aber auf jeden Fall vorliegen. Im Gespräch war unter anderem auch der Wechsel in die 2. Bundesliga. 2002 wechselte Horn vom SC Rondorf in die Jugend des 1. FC Köln. Zusätzlich spielte Horn auch in den Junioren-Nationalmannschaften des DFB, gewann mit der U21 2016 in Rio Olympisches Silber. Für den FC absolvierte er 329 Pflichtspiele. 


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Und plötzlich steht Baumgarts Rücktritt im Raum

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Und plötzlich steht Baumgarts Rücktritt im Raum

Nach der 0:2-Niederlage gegen Union Berlin am Mittwochabend überwintert der 1. FC Köln auf einem Abstiegsplatz. Für Steffen Baumgart wird Berlin möglicherweise zum Scheitelpunkt zwischen Vergangenheit und Zukunft. Der Trainer lässt seine Zukunft als FC-Coach offen.

Im Duell gegen seinen Herzensklub Union Berlin und den Fast-Transfer Benedict Hollerbach ging es für Steffen Baumgart am Mittwochabend wohl nicht nur um einen Befreiungsschlag. Der Trainer steht nach dem 16. Spieltag möglicherweise vor einer wegweisenden Entscheidung für sich und den 1. FC Köln: Denkt Baumgart an seinen Rücktritt?

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Die Hände tief in den Taschen, die Kappe genauso tief ins Gesicht gezogen. Steffen Baumgart wollte gerade nicht reden, wollte möglicherweise alleine sein, durchatmen, vielleicht klare Gedanken fassen. Das Lächeln war mit dem Schlusspfiff im Duell gegen Union Berlin aus seinem Gesicht verschwunden. Das Lächeln hatte der Kölner Trainer auch eher in einem Anflug von Galgenhumor aufgesetzt, sicher nicht aufgrund des Spielgeschehens. Denn der bot alles andere als Anlass zur Kölner Freude. David Datro Fofana hatte gerade zum 2:0 eingenetzt, den Spielverlauf auf den Kopf gestellt und die letzte Kölner Hoffnung auf so etwas wie eine Wende zu Nichte gemacht. Wohl niemand traute dem FC, einer Mannschaft, die in 16 Spielen gerade einmal zehn Tore erzielt hatte, eine Aufholjagd zu. Erst recht nicht nach den ersten 60 Minuten der Partie.

Baumgart: „Wir haben alle eine Verantwortung“

Die hatte Köln dominiert, sich sogar Chancen erspielt, verwertet aber fast schon erwartungsgemäß nicht. Und mit jeder Spielminute schwand die Fantasie, wie die Geißböcke drei Punkte aus Baumgarts gefühlten Wohnzimmer mit nach Köln nehmen wollten. Die Mannschaft solle „einfach Spaß haben“, erklärte Baumgart noch vor der Begegnung. Spaß machte die Partie aber tatsächlich nicht. Erst recht nicht, als ausgerechnet der Fast-Kölner Benedict Hollerbach Union wie aus dem Nichts und nach einer desolaten ersten Halbzeit in Führung brachte. Ein Kopfschütteln, ein hämisches Lächeln – Baumgarts Mimik und Gestik an der Seitenlinie an der der Alten Försterei sprach Bände. Möglicherweise reifte in diesen Minuten die Unsicherheit, ob er noch der Verantwortliche ist, der das Ruder rumreißen könne. Vielleicht reiften diese Gedanken aber auch schon nach der Freiburg-Pleite und wurden nun untermauert.

Denn schon unter der Woche überraschte Baumgart mit einem deutlichen Verständnis für eine mögliche Trainerdiskussion. Anstatt sich an Spekulationen nicht zu beteiligen, feuerte der Trainer mit seinem Verständnis diese erstaunlicherweise an. Nach der Begegnung gegen Union und einem Moment der Ruhe, des Durchatmens, untermauerte der Coach seine Gedanken auf der obligatorischen Pressekonferenz sowie am Mikrofon von „Sky“. „Ich glaube, heute werden wir uns nochmal hinsetzen und alles Revue passieren lassen. Ich glaube, das gehört dazu. Dann gucke ich, wie es in den nächsten Tagen funktioniert, vielleicht runterzufahren“, sagte Baumgart dem TV-Reporter. Es ginge nicht darum, die Flinte nun ins Korn zu werfen. „Es geht um unseren Verein. Nochmal: Köln ist mein Verein. Wenn du zweieinhalb Jahre bei so einem Verein arbeitest, denn geht es nicht darum, ob ich die Flinte ins Korn werfe, sondern es geht einfach darum zu sagen, was ist das beste für diesen Verein. Was geht für diesen Verein? Das heißt nicht ja und nicht nein. Ich glaube, da müssen wir uns alle klar sein. Wir haben alle eine Verantwortung und der müssen wir uns stellen.“

Wirft Baumgart hin?

Auf der Pressekonferenz führte der Kölner Trainer seine Gedanken ebenfalls aus. „Es ist doch klar, dass wir uns in alle Richtungen Gedanken machen. Wie die dann aussehen, das wird garantiert nicht heute Abend ihnen mitgeteilt“, sagte der Trainer. „Ich glaube, wir sollten jetzt mal die Emotionen wegnehmen. Wenn wir die reine Leistung sehen, dann glaube ich ja, wenn wir die Ergebnisse der letzten Wochen sehen, ist klar, dass es Diskussionen gibt, die gehören dazu. Deswegen lasst uns die Diskussionen führen, bevor wir in irgendeine Richtung eine Antwort geben.“

Auch Christian Keller kündigte eine Analyse an. „Wir müssen jetzt noch einmal gemeinsam alles durchsprechen und überlegen, wo wir in der Rückrunde ansetzen, damit es besser läuft“, sagte der Sportdirektor und betonte, dass die Mannschaft besser sei als der aktuelle Punktestand. Und der Trainer? „Für mich ist nicht die Frage entscheidend, ob seine Arbeit gut ist. Die ist gut. Entscheidend ist die Frage, ob wir alle davon überzeugt sind, dass wir das in die richtige Richtung drehen. Es geht darum, dass wir uns jetzt austauschen und wenn wir alle der Überzeugung sind, inklusive Steffen, dass es richtig ist, dann wird alles so bleiben.“ Klingt fast so, als läge der Ball aktuell bei Baumgart.


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