Darum würde Marcel Regula zum 1. FC Köln passen

Marcel Regula steht angeblich auf dem Zettel der Geißböcke
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Darum würde Marcel Regula zum 1. FC Köln passen

Der 1. FC Köln soll an einer Verpflichtung des Offensivtalents Marcel Regula interessiert sein. Der 19-jährige Pole ist variabel einsetzbar und aktuell heiß begehrt. Das schlägt sich auch im geforderten Preis nieder: Acht Millionen Euro soll sein Verein Zaglebie Lubin für ihn verlangen. Lohnt sich das für den FC? Darum würde Marcel Regula zum 1. FC Köln passen.

Mit einer möglichen Verpflichtung von Marcel Regula würde der FC erneut in ein junges Talent und somit wohl in die Zukunft investieren. Der Preis ist allerdings durchaus hoch.

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Junge Spieler an den Rhein lotsen, weiterentwickeln und im besten Fall gewinnbringend weiterverkaufen. Dieses Konzept möchten die Geißböcke in Zukunft vermehrt verfolgen. Nun geht es um einen möglichen Transfer von Marcel Regula. Der 19-Jährige steht aktuell bei Zaglebie Lubin in der polnischen Ekstraklasa unter Vertrag. Dort kam er in der vergangenen Saison auf 31 Einsätze, in welchen er fünf Tore erzielte und fünf weitere auflegte. Der Pole ist offensiv variabel einsetzbar, kam in der vergangenen Spielzeit aber meistens auf der rechten Außenbahn zum Zug. In René Wagners System agierten auf der Offensiv-Position bislang meist Jan Thielmann oder Linton Maina. Könnte der Pole zu einer Option werden?

Feuern aus allen Rohren

Die fünf Tore von einem 19-Jährigen kommen aber nicht von ungefähr. Regula schießt viel und gerne auf das gegnerische Gehäuse, im Schnitt waren es in der vergangenen Spielzeit 1,88 Mal pro 90 Minuten. Dabei fällt auf, dass der Flügelspieler verhältnismäßig oft aus der Box den Abschluss sucht. In seiner Altersklasse sind nur zwei Youngster noch Abschlussfreudiger, darunter der mittlerweile bei Porto gelandete Oskar Pietuszewski. An dem Shootingstar waren die Kölner im vergangenen Winter auch interessiert. Jan Thielmann (1,32) und Linton Maina (1,5) fallen im Vergleich deutlich ab – allerdings ist die Ekstraklasa bekanntlich auch ein anderes Pflaster. Regulas Schüsse finden zu knapp 48 Prozent den Weg auf das Tor. Statistisch resultiert aus jedem zehnten Torschuss auch tatsächlich ein Treffer.

Zu den großen Stärken gehört aber zweifelsfrei das Dribbling und die enge Ballführung. So überbrückt der Spieler immer wieder viele Meter im Zentrum, scheint in diesen Situationen nur schwer vom Ball zu trennen zu sein. Regula sucht oft die Eins-gegen-eins-Situation, das direkte Duell. Im Passspiel hat er noch Luft nach oben, die ein 19-jähriges Talent aber auch sicher haben sollte. Regula spielt pro 90 Minuten 14,63 Pässe, von denen rund 65 Prozent ankommen. Allerdings bevorzugt der Youngster dabei den riskanten Pass. Während beispielsweise Thielmann viele lange Pässe mit einer hohen Genauigkeit spielt, fällt Regula in dieser Statistik ab.

Arbeitseifer

Physisch bringt der U21-Nationalspieler eigentlich schon viel mit, Regula lebt im Zweikampf aber eher von seinen Finten, schnellen Bewegungen, seiner Dynamik als vom harten direkten Duell. Die überragende Technik, auch im Tempo, ist auffallend und hilft ihm, dann doch auch als Sieger aus den Duellen hervorzugehen. Zudem ist der Pole hungrig auf Zweikämpfe. Pro 90 Minuten führt er 10,34 offensive Zweikämpfe durch, liegt damit deutlich über dem Schnitt der Spieler auf vergleichbaren Positionen. Er wirft sich in alles und jeden rein. Defensiv sieht man ihn im Vollsprint zurückarbeiten, teilweise bis tief in die eigene Hälfte hinein.

Mit dieser Arbeitsmoral schlägt er aber auch des Öfteren über die Strenge, so begeht er mit 1,92 Fouls pro 90 Minuten überdurchschnittlich viele. Außerdem sah er in der vergangenen Saison eine Rote Karte. Zweifelsohne besitzt der Youngster viel Temperament und spielt mit einer Menge Leidenschaft und Emotionen. Allerdings wirkt der Offensivspieler dabei nicht wie ein übermäßig fleißiger Kaminski, der 19-Jährige übernimmt lieber den kreativen Part, will Fußball spielen, nicht Fußball „leiden“.

Was bleibt, ist der Eindruck eines Spielers, der noch sehr roh ist, aber eben auch eine Menge Potenzial hat. Durch seinen Zug zum Tor wäre er außerdem eine spannende und offensivere Alternative zu den eher passfokussierten Akteuren Thielmann und Maina.

Fazit: Eine Ablöse von acht Millionen Euro ist enorm für einen Spieler, der erst eine volle Saison im Herrenbereich gespielt hat – noch dazu in der polnischen Liga. Seine Werte sind jedoch vielversprechende Indikatoren. Sicherlich wären die kolportierten sechs bis acht Millionen Euro ein riskantes Investment. Aber wie heißt es so treffend: Wer nicht wagt, der nicht gewinnt.


Wechselt Fynn Schenten zu Roda Kerkrade?

Fynn Schenten im vollen Kölner Stadion
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Wechselt Fynn Schenten zu Roda Kerkrade?

Für den Profikader ist er nicht vorgesehen, für eine Leihe aber schon. Und möglicherweise gibt es bald schon eine Lösung für den Stürmer des 1. FC Köln: Fynn Schenten vor Wechsel zu Roda Kerkrade?

Während sich die Profis der Geißböcke aktuell in Kitzbühel auf die neue Saison vorbereiten, die Vorbereitung aber eigentlich erst begonnen hat, steht die Kölner U21 unmittelbar vor dem Auftakt in die neue Spielzeit. Kommende Woche geht es für die Kölner Reserve schon los. Ob dann Fynn Schenten noch dabei ist, scheint mindestens unwahrscheinlich.

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Dass der FC seinen Youngstern möglichst viel Spielzeit ermöglichen will, ist selbstverständlich. Dass das aber wiederum in einem Profikader nicht immer ganz einfach ist, dürfte mindestens genauso klar sein. Das zeigt aktuell das Beispiel von Fynn Schenten. Der Angreifer gilt als eins der großen Talente der Geißböcke. Das haben die FC-Verantwortlichen immer wieder betont und die Meinung in der vergangenen Spielzeit auch an mehreren Stellen hinterlegt. So wurde Ende der Kontrakt des Angreifers verlängert. Und zuvor hatte Schenten gleich mehrfach Minuten im Profi-Fußball sammeln dürfen. Unter anderem gegen den FC Bayern München. Die Einsatzzeit wurde in der Rückrunde aber immer weniger, unter René Wagner spielte der Youngster zuletzt gar keine Rolle mehr. Um die Entwicklung aber weiter zu forcieren, braucht der Spieler eben Spielzeit. Ob die U21 dabei die richtige Adresse ist, ist mindestens fraglich. Sowohl Spieler als auch Verein sehen Schenten eigentlich auf höherem Niveau.

Roda mit Willkommensgruß?

Zuletzt soll der Youngster ein Angebot von Viktoria Köln abgelehnt haben. Dorthin hätten die Geißböcke den Spieler gerne verliehen. Das berichtete der „Kölner Stadt-Anzeiger“ unlängst. Nun aber scheint sich eine Lösung anzubahnen. Wie Rob Servais, der technische Direktor von Roda Kerkrade gegenüber der Zeitung „De Nieuwe Star“ bestätigte, soll der niederländische Zweitligist Schenten auf der Liste haben. Nicht nur das, angeblich war beim letzten Spiel schon auf der Anzeigetafel ein kleiner Gruß bei Roda zu lesen. So soll dort „Willkommen Fynn“ gestanden haben. Wie der „Express“ berichtet, sei man bei dem niederländischen Club bereit, auf eine Kaufoption in einem möglichen Leihkonstrukt zu verzichten. Das kommt den Kölnern gelegen. Die wollen nämlich auch weiterhin eine Hand auf dem Deal haben. Immerhin gilt Fynn Schenten eben als großes Talent. Dem Youngster traut man in Köln mittelfristig den Durchbruch zu. Nur aktuell eben noch nicht.


So plant René Wagner mit den U21-Spielern und den Verletzten

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So plant René Wagner mit den U21-Spielern und den Verletzten

Nach der ersten Einheit am Samstagvormittag steht für die Mannschaft am Nachmittag ein Teamevent an. Am Sonntag gibt es dann zwei Einheiten für den 1. FC Köln: So plant René Wagner mit den U21-Spielern und den Verletzten.

Bei perfekten Temperaturen und vor der traumhaften Kulisse des „Wilden Kaisers“ absolvierte die Mannschaft ihre erste Trainingseinheit in Kitzbühel. Nicht alle Spieler konnten an dem Training teilnehmen, nicht alle Akteure werden bis zum Schluss in Kitzbühel bleiben.

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Come-on-fc.com berichtet täglich aus dem Trainingslager in Kitzbühel

Leicht ließ sich Maik Afri Akumu von Sebastian Sebulonsen nicht abkochen. Der U21-Nationalspieler ging in den Zweikampf mit dem Rechtsverteidiger, sah schon wie der Verlierer aus, entschied das Duell dann doch für sich. Eine gefährliche Aktion entstand aus der Situation nicht, doch der Youngster wurde dennoch mit einem Beifall beschenkt. Der Kölner Nachwuchs gibt in Kitzbühel ebenfalls Vollgas, wird sich beweisen wollen, zeigen. „Wir wollten auch Spieler da haben, dass wir gut trainieren können, dass wir genug Jungs da haben, falls mal was passieren sollte“, sagte René Wagner. „Sie sind jetzt nicht nur dabei, um Dummys zu sein, sondern ganz im Gegenteil haben sich beide auch das verdient.“ Insgesamt dürfen sich mit Jonathan Friemel, David Fürst, Kristyan Irmiev, Patrik Kristal, Nilas Yacobi und eben Akumu sechs U21-Spieler gerade in den Vordergrund spielen.

Julian Pauli am Sonntag wieder dabei

Doch nicht alle werden über die gesamte Zeit im Trainingslager bleiben. „Jetzt schauen wir mal die Woche, wie wir reingehen ins Testspiel gegen Berlin am Freitag. Bis dahin ist dann noch ein bisschen Zeit. Die U21 fängt nächste Woche mit dem Pflichtspielstart an“, so Wagner weiter. „Deswegen müssen wir mal gucken, wer dann auch am Ende bei uns bleibt bis zum Ende des Trainingslagers. Der Plan ist, dass wir uns Montagabend nochmal hinsetzen und gucken, wie wir dann den Rest der Woche gehen.“ Dabei wird es sicherlich auch darauf ankommen, welche Spieler bis dahin ins Training eingreifen können. Gideon Mensah ist beispielsweise noch gar nicht vor Ort. Doch Wagner ist guter Dinge, dass der Linksverteidiger noch während des Trainingslagers zum Team stößt. Julian Pauli trainierte dagegen individuell, soll aber am Sonntag wieder bei der Mannschaft eingreifen. Tom Krauß hatte einen Schlag im Spiel abbekommen, wird aber definitiv wieder mit dabei sein.

Ins Mannschaftstraining wird Timo Hübers dagegen noch nicht eingreifen. Der Innenverteidiger arbeitet in Kitzbühel im Reha-Bereich. Ob in den kommenden Tagen noch weitere Spieler zum Kader dazustoßen werden, ließ Wagner dagegen komplett offen. „Darüber weiß ich nichts“, sagte der Coach, mit einem kleinen Lächeln im Gesicht.


Die ersten Bilder von Reigan Heskey, Paul Okon-Engstler und Martin James im Training des 1. FC Köln

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Die ersten Bilder von Reigan Heskey, Paul Okon-Engstler und Martin James im Training des 1. FC Köln

Der FC ist am Samstagvormittag auch aktiv in das Trainingslager in Kitzbühel gestartet. René Wagner bat die Mannschaft zur ersten Einheit. Und erstmals auf dem Platz waren auch die Neuverpflichtungen des 1. FC Köln: Heskey, Okon-Engstler und James starten in die erste Einheit. Hier sind die Bilder vom ersten Training.

Am Freitagnachmittag angereist, am Samstagvormittag erstmals auf dem Platz. Die Geißböcke haben nun auch aktiv die Arbeit im Trainingslager in Kitzbühel aufgenommen. Im nahegelegenen St. Johann wird trainiert.

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Bei strahlend blauem Himmel hat René Wagner am Samstagvormittag zur ersten Einheit des diesjährigen Trainingslagers in Kitzbühel gebeten. Der Kölner Coach begrüßte erstmals auch drei neue Gesichter bei der Einheit im Koasastadion in St. Johann. Reigan Heskey hatte schon vor einigen Tagen in Köln unterschrieben. Um aber ins Training einzugreifen fehlten noch einige Papiere. Diese sind nun vollständig. Heskey zeigte bei den Übungen direkt einmal seine Dynamik und die starke Technik. Der 18-Jährige soll die Offensive weiter verstärken. Allerdings ist man in Köln darauf bedacht, den Spieler behutsam an die Profis heranzuführen. Neben dem Engländer stand auch Paul Okon-Engstler erstmals mit der Mannschaft auf dem Platz. Der 21-Jährige war bekanntlich am Donnerstag offiziell vorgestellt worden. Dass die Kölner den Australier verpflichten würden stand ebenfalls schon seit einiger Zeit fest. Allerdings hatte ein Infekt den Spieler außer Gefecht gesetzt, der obligatorische Medizincheck ließ daher auf sich warten.

Bilder vom 1. Training

Seit Donnerstag ist Okon-Engstler damit offiziell Teil des Teams. Nur einen Tag später folgte dann die Verpflichtung von Torhüter Martin James. Auch der Franzose war am Samstag direkt in das Training integriert. Genauso wie Linton Maina, der noch zu Beginn der Woche krank gefehlt hatte. Der Flügelspieler beendete das Training allerdings einn wenig früher unter dem Applaus zahlreicher Fans. Nicht dabei waren unterdessen Julian Pauli, der aktuell individuell noch mit der Mannschaft trainiert sowie Timo Hübers, der in Kitzbühel seine Reha absolviert. Gideon Mensah ist ebenfalls erkrankt und daher nicht mit der Mannschaft mitgereist. Einige Spieler beendeten frühzeitig die Einheit und trainierten individuell auf der Rolle. Darunter unter anderem Jan Thielmann und Heskey. Der Ghanaer soll aber in den kommenden Tagen nachkommen. Für den Nachmittag ist eine Mannschaftsaktivität anberaumt. Eine zweite Trainingseinheit, die ursprünglich für den Nachmittag geplant war, wurde aufgrund des Wetters auf Sonntag verschoben. Für Sonntag sind Regen und Gewitter vorhergesagt.


Diese Spieler des 1. FC Köln müssen sich im Trainingslager besonders beweisen

Die FC-Profis kommen in Kitzbühel an
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Diese Spieler des 1. FC Köln müssen sich im Trainingslager besonders beweisen

Am Samstagmorgen startet René Wagner mit seinem Teams ins Sommer-Trainingslager. Die erste Einheit ist für 10:30 Uhr angesetzt. Dann wird wohl auch der Konkurrenzkampf um die begehrten Plätze in der Startelf sowie um möglichst viele Einsatzminuten beginnen bei den Akteuren des 1. FC Köln: Diese Spieler müssen sich im Trainingslager besonders beweisen.

Das sommerliche Wetter und das Flair der Alpenstadt genossen die Profis des 1. FC Köln sichtlich. Doch mit der Ruhe ist es schon am Samstag vorbei. Dann startet René Wagner in die erste Trainingseinheit.

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Es erinnerte schon ein wenig an die bekannte Ruhe vor dem Sturm, als eine Gruppe in Grau gekleideter FC-Profis am Freitagnachmittag zusammensaß. Bei sommerlichen Temperaturen und strahlend blauem Himmel genossen unter anderem Isak Johannesson, Neuzugang Luka Lochoshvili, Sebastian Sebulonsen, Alessio Castro-Montes und Ron-Robert Zieler den Spätnachmittag nach der Anreise im österreichischen Kitzbühel gemeinsam in einem Café in der Innenstadt. Doch die Idylle wird nicht sonderlich lange anhalten. Denn bereits am morgigen Samstag steht um 10:30 Uhr die erste Trainingseinheit der Vorbereitungswoche in Tirol auf dem Plan. Für einige Profis geht es in Österreich auch darum, sich im Kampf um Einsatzzeit und einen Platz im Bundesliga-Kader zu empfehlen. Während einige Leistungsträger diesen bereits sicher haben dürften, müssen andere in den kommenden Tagen ein Ausrufezeichen setzen. Das Trainingslager könnte für sie richtungsweisend werden.

Rav van den Berg

Eigentlich bringt der Niederländer vieles mit, was ein moderner Innenverteidiger benötigt. Dennoch spielte van den Berg unter Trainer René Wagner zuletzt kaum noch eine Rolle. Beim Debüt des Trainers bei Eintracht Frankfurt stand der Innenverteidiger zwar über die komplette Spielzeit in der Startelf, danach folgte allerdings keine einzige Einsatzminute mehr. Ein deutliches Zeichen, dass der 22-Jährige im Saisonendspurt nicht mehr erste Wahl war. Zur neuen Spielzeit ist die Konkurrenz in der Innenverteidigung zudem größer geworden. Mit Luka Lochoshvili und Julian Pauli stehen weitere Alternativen zur Verfügung. Van den Berg muss das Trainingslager deshalb nutzen, um sich wieder in den Fokus zu spielen. Gelingt ihm das nicht, dürfte seine Perspektive beim FC weiter schwinden.

Luca Waldschmidt

Der Offensivspieler konnte unter Wagner Eigenwerbung betreiben. Zwei Tore und ein Assist sprechen für die Qualitäten des Offensivspielers. Trotzdem stand der Linksfuß in diesem Zeitraum nur einmal in der Startelf. Ein Hinweis darauf, dass spielerische Klasse allein für Wagner nicht ausreicht. Vor allem im Gegenpressing und in der Defensivarbeit erwartet der FC-Coach mehr. Genau dort lagen in der Vergangenheit die größten Schwächen Waldschmidts. Kann der 30-Jährige im Trainingslager die geforderte Intensität und Disziplin nachweisen, dürfte er sich für mehr Einsatzzeit empfehlen. Gleichzeitig läuft sein Vertrag 2027 aus. Bleibt der erhoffte Entwicklungsschritt aus, könnte auch seine Zukunft beim FC früher zum Thema werden als gedacht.

Jan Thielmann

Das Eigengewächs zählt trotz seiner erst 24 Jahre bereits zu den erfahrenen Gesichtern im Kölner Kader. Das Saisonfinale verlief für Thielmann allerdings enttäuschend. In den jüngsten vier Bundesliga-Partien gehörte er kein einziges Mal zur Startelf. Zwar erhielt der Offensivspieler unter Wagner seine Chancen, wirklich nutzen konnte er diese allerdings nicht. Das Trainingslager ermöglicht Thielmann nun, das Blatt wieder zu wenden. Mit seiner Laufbereitschaft und seiner Aggressivität bringt der Rechtsfuß vieles mit, was Wagner von seinen Offensivspielern verlangt. Jetzt muss der gebürtige Föhrener aber auch wieder im letzten Drittel für mehr Durchschlagskraft sorgen. Denn die Konkurrenz in der Offensive ist groß – und der Kampf um die Startelf hat gerade erst begonnen.

Linton Maina

In der Aufstiegssaison gehörte der gebürtige Berliner noch zu den Unterschiedsspielern des FC. In der vergangenen Spielzeit konnte der Flügelspieler daran allerdings nur selten anknüpfen. Zwar kam Maina regelmäßig zum Einsatz, wirklich konstant überzeugen konnte der Offensivspieler aber nicht. Mit Reigan Heskey ist die Konkurrenz auf den Außenbahnen noch einmal größer geworden. Maina muss deshalb in Österreich zeigen, dass er sich im intensiven Spiel gegen den Ball weiterentwickelt hat und seine Stärken im Eins-gegen-eins wieder regelmäßiger auf den Platz bringen kann. Hinzu kommt, dass sein Vertrag 2027 ausläuft. Will sich der 27-Jährige langfristig beim FC empfehlen, sollte er in den kommenden Tagen ein deutliches Zeichen setzen.

Marius Bülter

Marius Bülter gehörte unter Wagner zu den Gewinnern des Saisonendspurts. Nachdem sich Ragnar Ache verletzt hatte, rückte der Offensivspieler in die Startelf und nutzte seine Chance. In den jüngsten vier Bundesliga-Partien stand Bülter jeweils von Beginn an auf dem Platz und beendete mit zwei Treffern seine Torflaute. Mit Beginn der neuen Saison startet der Konkurrenzkampf allerdings wieder bei Null. Zudem arbeitet der FC bekanntlich noch an der Verpflichtung eines weiteren Stürmers, wodurch die Konkurrenz im Angriff weiter wachsen würde. Bülter muss im Trainingslager deshalb unter Beweis stellen, dass seine starken Leistungen zum Saisonende keine Momentaufnahme waren. Bestätigt der Routinier seine Form, dürfte er dennoch gute Chancen auf einen Platz in der ersten Elf besitzen.

Youssoupha Niang

Das Eigengewächs sammelte bereits vor dem Trainerwechsel erste Bundesliga-Erfahrungen. Unter Wagner blieb der Youngster dennoch Teil des Profikaders und kam in den jüngsten vier Saisonspielen jeweils zu einem Kurzeinsatz. Ein Zeichen dafür, dass der Trainer dem Offensivspieler etwas zutraut. Für Niang geht es im Trainingslager nun darum, den nächsten Schritt zu machen. Der Youngster bringt mit seinem Tempo und seiner Dynamik viel Potenzial mit, muss jetzt aber beweisen, dass er bereit für mehr ist als vereinzelte Kurzeinsätze. Mit starken Leistungen in den Testspielen könnte sich der Offensivspieler dauerhaft für den Bundesliga-Kader und eine größere Rolle in der kommenden Saison empfehlen.

Für die genannten Profis dürfte das Trainingslager in Österreich deshalb weit mehr sein als nur eine intensive Vorbereitungswoche. Während sich einige einen Stammplatz erarbeiten oder verteidigen wollen, geht es für andere darum, ihre Perspektive beim FC nachhaltig zu verbessern. Die kommenden Tage könnten somit bereits erste Hinweise darauf liefern, welche Spieler mit einer guten Ausgangsposition in die neue Bundesliga-Saison starten – und wer im Kampf um Einsatzminuten zunächst ins Hintertreffen gerät.


Nach BVB-Absage: Wie geht es weiter mit Said El Mala? Italienische Medien bringen die AS Roma ins Spiel

Fährt Said El Mala noch zur WM?
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Nach BVB-Absage: Wie geht es weiter mit Said El Mala? Italienische Medien bringen die AS Roma ins Spiel

Borussia Dortmund hat ein Angebot für Said El Mala unterbreitet und ist damit abgeblitzt. Über das Vorgehen ist man beim FC nicht glücklich. Doch es gab noch weitere Interessenten, die vorstellig geworden sind beim 1. FC Köln: Die AS Roma bekundet Interesse an Said El Mala.

Obwohl René Wagner und Thomas Kessler von einem Verbleib des Shootingstars ausgehen, wird weiter über einen Abgang spekuliert. Es gibt aber auch weiterhin Interessenten. Aktuell bringt sich die AS Roma in Stellung. Das berichten gleich mehrere renommierte italienische Medien.

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Ziemlich unbeschwert wirkte Said El Mala als er am Freitagnachmittag in Kitzbühel aus dem Mannschaftsbus der Geißböcke stieg. Der Offensivspieler der Kölner gab dem vereinsinternen TV-Kanal noch ein Interview, schrieb ein paar Autogramme und verschwand dann im Vier-Sterne-Superior-Hotel Kitzhof Mountain Design Resort. In der kommenden Woche wird sich der Offensivspieler mit dem FC weiter auf die bevorstehende Saison vorbereiten – und das ungeachtet des Wirbels, der weiterhin um den 19-Jährigen herrscht. Und der hat gerade erst wieder Fahrt aufgenommen, wenige Tage nachdem René Wagner und Thomas Kessler an unterschiedlicher Stelle, aber mit ähnlichem Tonus erklärt haben, dass El Mala auch in dieser Spielzeit wohl die Schuhe beim FC schnüren wird. Hintergrund jener Überzeugung könnte auch die Offerte gewesen sein, die Borussia Dortmund in der vergangenen Woche den Kölner Verantwortlichen unterbreitet hat.

Roma zeigt Interesse an El Mala

Über die Höhe des Angebots gibt es unterschiedliche Erzählweisen. „Sky“ hatte zunächst von 26 Millionen Euro plus Boni von 16 Millionen berichtet, von denen allerdings nur acht wirklich realistisch erscheinen, die „Bild“ spricht von 34 Millionen Euro Sockel plus sechs Millionen Euro Boni. So oder so liegt der Betrag doch ein Stück weit von den vom FC geforderten 50 Millionen Euro entfernt. Dem Vernehmen nach ist man beim FC über das Vorgehen der Borussia nicht glücklich, der BVB wiederum sieht keine Chance, das Angebot nochmal zu erhöhen. Dortmund scheint somit als El-Mala-Interessent vom Tisch. Wenngleich der BVB für die Spielerseite immer wieder als einzige realistische Bundesliga-Alternative zum FC aufgeführt wurde. Ein Wechsel bleibt aber auch weiterhin ein Thema, weil die Tür für einen Abschied wiederum nicht final geschlossen ist. Kommen die gewünschten 50 Millionen Euro auf den Tisch, wird gesprochen – so sind die Signale aus Köln zu verstehen.

Und diese Erfahrung haben in den vergangenen Tagen auch die Verantwortlichen der AS Roma gemacht. Die sind nämlich laut der renommierten italienischen Zeitung „Il Messaggero„, der man ein besonders gutes Netz und extrem gute Kontakte zu den Giallorossi nachsagt, in der vergangenen Woche ebenfalls beim FC vorstellig geworden. Romas Sportdirektor Tony D’Amico hatte schon vor einiger Zeit mit dem Gedanken gespielt, El Mala zu verpflichten, sich demnach in Köln über das Preisschild für den Spieler erkundigt und genau jene 50 Millionen Euro genannt bekommen. Viel Geld für einen 19-Jährigen, wie man in der italienischen Hauptstadt findet. Die Wunschvorstellung der Italiener soll angeblich knapp zehn Millionen Euro niedriger gelegen haben. Auch die „Gazzetta dello Sport“ berichtete in den vergangenen Tagen mehrfach über ein grundsätzliches Interesse der AS Roma. Allerdings – wie auch „Il Messaggero“ – eben nicht nur an El Mala.

Roma zum Handeln gezwungen

Die Gelbroten suchen händeringend nach Offensivspielern für die Flügel. Eigentlich standen der Niederländer Crysencio Summerville sowie der Engländer Mason Greenwood ganz oben auf der Liste. Doch Summerville entschied sich für einen Wechsel nach Saudi Arabien, obwohl sich die Seiten eigentlich bereits einig waren. Greenwoods Seite habe dem Vernehmen nach wiederum kurzfristig die Gehaltsvorstellung des Spielers in die Höhe getrieben. Das sei für Roms Trainer Gian Piero Gasperini nicht hinnehmbar gewesen. Der einmalige englische Nationalspieler läuft künftig für Fenerbahce auf. Die Roma favorisierte anschließend eigentlich einen Transfer von Alejandro Garnacho von Chelsea, doch der Argentinier wechselt wohl auf Leihbasis zu Aston Villa. Und so ist der Blick nun nach Deutschland in die Bundesliga gerichtet. Das Primärziel befindet sich laut übereinstimmenden italienischen Medienberichten in Leipzig.

Nusa gilt als Favorit

Roma will Antonio Nusa verpflichten und hat schon die Gespräche aufgenommen. Die Forderung der Sachsen soll bei rund 55 Millionen Euro liegen – also fünf mehr als die Wunschvorstellung der Kölner für El Mala. Zudem hängt in Leipzig viel von einem möglichen Wechsel von Yan Diomande ab. Gänzlich abgeneigt sei RB aber nicht, heißt es. Doch die Hürde von 55 Millionen Euro scheint Roma noch zu hoch. Weitere mögliche Kandidaten für die Außen sollen Jean-Matteo Bahoya von Eintracht Frankfurt, Jamie Leweling vom VfB Stuttgart und dann eben auch Said El Mala sein. Laut der „Gazzetta dello Sport“ stünde El Mala als Alternative recht weit oben auf der Liste, man sehe aber auch ein recht hohes Risiko in der Verpflichtung des Kölners – gerade zu dem Preis. Nusa bringt bereits mehr Erfahrung auf die Platte. Immerhin geht der 21-Jährige nun in seine dritte Bundesliga-Saison, ist 30-maliger norwegischer Nationalspieler und hat Champions-League-Erfahrung.

Allerdings ist die Konkurrenz mit unter anderem Arsenal London keine kleine und der Norweger liebäugelt mit einem Wechsel in die Premier League. Zudem beobachte Roma auch noch Andreas Schjelderup von Benfica. Der wurde wohl durch die Verpflichtung von Jakub Kaminski erst zu einer Wechsel-Option. Die Gelbroten sollen sich im übrigen in diesem Sommer nicht das erste Mal nach El Mala erkundigt haben, das grundsätzliche Interesse ist also nicht neu. Sollte Roma am Ende des Tages tatsächlich die 50 Millionen für El Mala und nicht die 55 Millionen für Nusa auf den Tisch legen, folgt erst noch der entscheidende Faktor. Und das ist Said El Mala selbst. Aktuell fühlt der sich offensichtlich beim FC sehr wohl. Doch bei dem Wirbel um den Kölner Youngster gibt es fast täglich neue Wendungen.


1. FC Köln in Kitzbühel angekommen – Die Bilder der Ankunft

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1. FC Köln in Kitzbühel angekommen – Die Bilder der Ankunft

Am Nachmittag sind die Geißböcke im Teamhotel in Kitzbühel angekommen. Die Mannschaft von René Wagner wird sich bis zum kommenden Freitag in Österreich auf die kommende Saison vorbereiten. Nun beginnt das Trainingslager für den 1. FC Köln: Die Bilder der Ankunft.

Am Vormittag waren die Kölner am Geißbockheim aufgebrochen, am Nachmittag kam die Mannschaft dann bei herrlichem Sonnenschein im Teamhotel in Kitzbühel an. Der FC war per Charterflug von Köln nach Salzburg geflogen und von dort dann mit dem Mannschaftsbus zum Teamhotel gebracht worden.

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Come-on-fc.com berichtet täglich live aus dem Trainingslager in Kitzbühel

In den kommenden Tagen bereitet sich der FC in Kitzbühel auf die kommende Saison vor. Das Team ist im Hotel Kitzhof Mountain Design Resort untergebracht – ein Vier-Sterne-Superior-Hotel. Die erste Einheit ist für Samstagvormittag anberaumt. Am Nachmittag wird es auch eine zweite geben. Das Trainingsgelände befindet sich etwa zehn Minuten vom Teamhotel entfernt, in St. Johan. Hier waren in den vergangenen Jahren einige Bundesligisten unterwegs. Unter anderem der Hamburger SV und die TSG Hoffenheim. Berlin weilt zurzeit auch in Kitzbühel. FC-Trainer René Wagner hatte bereits angekündigt, dass in Österreich auch eine gemeinsame Zeit mit der Mannschaft im Vordergrund stehe. Dennoch werden natürlich in erster Linie die Grundlagen für die kommende Spielzeit geschaffen. In der Woche haben die Spieler nur an einem Tag frei. Nachreisen wird Gideon Mensah. Der Linksverteidiger ist noch krank, konnte damit nicht anreisen. Reigan Heskey darf dagegen ins Training einsteigen.


Mit diesem Kader reist der 1. FC Köln nach Kitzbühel:

Tor: Schwäbe, Zieler, Köbbing, James Abwehr: Schmied, Pauli, Hübers, Mensah, Castro-Montes, Simpson-Pusey, Lochoshvili, Sebulonsen, van den Berg, Bakatukanda, Friemel, Fürst Mittelfeld: Krauß, Johannesson, Heskey, S. El Mala, Okon-Engstler, Thielmann, Maina, Irmiev, Kristal, Akumu, Yacobi Angriff: Waldschmidt, Ache, Bülter, Niang

Mit dem Testspiel gegen Hertha BSC am kommenden Freitag (12 Uhr, Liveticker bei come-on-fc.com) endet die Woche der Vorbereitung schon wieder. Ende August geht es dann mit der ersten Runde des DFB-Pokals los. Gegner sind dann am 24.8. die Würzburger Kicker. Eine Woche später geht es dann auch in der Liga weiter. Zum Auftakt empfangen die Kölner die TSG Hoffenheim im eigenen Stadion. Die Saisoneröffnung ist für den 1. August anberaumt. Zudem stehen noch zwei Testspiele gegen San Sebastian auf dem Plan der Kölner.


Hat Jusuf Gazibegovic seinen neuen Verein gefunden?

Jusuf Gazibegovic beim Training des 1. FC Köln
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Hat Jusuf Gazibegovic seinen neuen Verein gefunden?

Er galt beim FC einst als Königstransfer, konnte die Erwartungen aber nicht erfüllen. Zuletzt hoffte der Rechtsverteidiger auf ein Comeback bei den Geißböcken. Nun könnte es eine gute Lösung geben für den Spieler, aber auch für den 1. FC Köln: Jusuf Gazibegovic steht wohl vor einem Wechsel nach Polen.

Noch im Mai hatte Jusuf Gazibegovic eine Kampfansage gemacht. Der Rechtsverteidiger wollte es noch einmal am Geißbockheim wissen. Das Kapitel FC sei für ihn nicht zu Ende, sagte der Spieler nach dem letzten Spieltag mit Sturm Graz. An seinen Ex-Club war der Außenverteidiger im Winter verliehen worden. Nun hoffte er auf die Rückkehr.

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Doch in Köln hatte man bekanntlich andere Pläne. Mit Sebastian Sebulonsen und Alessio Castro-Montes haben die Geißböcke die rechte Defensivseite gut besetzt. David Fürst steht zudem in den Startlöchern. Und so teilte der Club dem Leihrückkehrer mit, dass er keine Zukunft mehr beim FC haben werde. Gazibegovic wurde für Gespräche freigestellt, darf sich einen neuen Verein suchen und ist damit nicht mehr Teil der Kölner Trainingsgruppe, die sich am Vormittag auf nach Kitzbühel ins Sommertrainingslager gemacht hat. Und tatsächlich bahnt sich eine Lösung für den Nationalspieler von Bosnien und Herzegowina an. Wie kanalsportowy.pl berichtet, könnte Widzew Łódź den Spieler verpflichten. So habe der ehemalige Bundesliga-Keeper und aktuelle Torhüter des polnischen Erstligisten Rafał Gikiewicz während einer Sendung von Sportowy den möglichen Wechsel des Rechtsverteidigers bekannt gegeben.

Marktwert liegt bei zwei Millionen Euro

So habe Trainer Aleksandar Vuković bereits mit dem Spieler des 1. FC Köln telefoniert. Lodz sucht aktuell nach einem Ersatz für Carlos Isaac, der sich in einem Testspiel schwer verletzte. Isaac wird mit einer Knieverletzung monatelang fehlen. Und Gazibegovic könnte genau der richtige Ersatz sein. Weiter heißt es in dem Bericht, dass Gazibegovic künftig für Lodz auflaufen wird, wenn sich Spieler und der FC schnell einigen könnten. Steine werden die Kölner Verantwortlichen dem Spieler nicht in den Weg legen. Gazibegovic war der erste Transfer nach dem Registrierungsverbot. Der 26-Jährige kam damals aus Graz mit der Empfehlung von zahlreichen Einsätzen, unter anderem in der Champions League. Doch in Köln wurde der Spieler nie glücklich, konnte sich unter keinem seiner Trainer nachhaltig durchsetzen. Aktuell wird der Marktwert auf zwei Millionen Euro geschätzt. Das entspricht der Ablöse, die der FC damals an Graz bezahlt hat.

Allerdings ist nicht davon auszugehen, dass die Kölner einen ähnlich hohen Betrag kassieren – und das, obwohl „Gazi“ noch Vertrag bis 2028 beim FC hat. Beim FC wird es eher darum gehen, den Spieler von der Gehaltsliste zu bekommen.


Mit diesem Kader reist der 1. FC Köln ins Trainingslager nach Kitzbühel

Die Kölner Spieler machen sich am Vormittag auf den Weg nach Kitzbühel
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Mit diesem Kader reist der 1. FC Köln ins Trainingslager nach Kitzbühel

Nach dem 8:0-Erfolg im Testspiel gegen Bergisch Gladbach am Donnerstag und der regenerativen Einheit am Freitagvormittag geht es nun nach Österreich ins Trainingslager: Mit diesem Kader reist der 1. FC Köln nach Kitzbühel.

Mit einem guten Gefühl brechen die Geißböcke am Freitag ins diesjährige Sommer-Trainingslager nach Kitzbühel auf. Bis zum kommenden Freitag bereitet sich die Mannschaft von FC-Trainer René Wagner im Alpenpanorama auf die kommende Saison vor. Mit dabei sind auch die Neuzugänge. Es kann sogar noch weitere Kaderveränderungen geben.

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Come-on-fc.com berichtet täglich live aus dem Trainingslager in Kitzbühel

Vor allem Dank einer gute Leistung im zweiten Abschnitt feierte der FC Donnerstagabend einen verdienten 8:0-Erfolg über den Regionalligisten SV Bergisch Gladbach 09. Dementsprechend gut dürfte die Laune bei den Kölnern sein, wenn es am Freitag mit einem Charterflug Richtung Süden geht. Der FC bestreitet sein diesjähriges Trainingslager zwar wieder in Österreich, aber nicht wie im Vorjahr in Bad Waltersdorf. Es geht, wie zuletzt 2019, wieder nach Kitzbühel. Vor der Abreise am Freitag hat der FC auch den Kader für das Trainingslager bekannt gegeben. Erwartungsgemäß sind die Neuzugänge Luka Lochoshvili, Gideon Mensah, Reigan Heskey und Paul Okon-Engstler mit dabei. Zudem stößt mit Martin James die jüngste Neuverpflichtung der Kölner dazu.

In Kitzbühel werden sich außerdem einige Nachwuchshoffnungen beweisen dürfen. Mit David Fürst, Maik Afri Akumu, Patrik Kristal, Jonathan Friemel, Kristiyan Irmiev und sowie Nilas Yacobi sind gleich mehrere Spieler aus der Kölner U21 dabei. Seine ersten Erfahrungen mit dem Profi-Trainingslager durfte Youssoupha Niang schon im Vorjahr machen. Es waren nicht unbedingt die besten, zwar hinterließ der Stürmer einen guten Eindruck, doch Niang verletzte sich an der Schulter und fiel monatelang aus. Am Donnerstagabend sagte der Angreifer im Interview bei FC.TV, dass er sich schon auf das Trainingslager freue, sich zwar ein Einzelzimmer wünsche, aber nicht davon ausgehe, da gerade die jüngeren Spieler meist in Doppelzimmern untergebracht seien.

Mit diesem Kader reist der 1. FC Köln nach Kitzbühel:

Tor: Schwäbe, Zieler, Köbbing, James Abwehr: Schmied, Pauli, Hübers, Mensah, Castro-Montes, Simpson-Pusey, Lochoshvili, Sebulonsen, van den Berg, Bakatukanda, Friemel, Fürst Mittelfeld: Krauß, Johannesson, Heskey, S. El Mala, Okon-Engstler, Thielmann, Maina, Irmiev, Kristal, Akumu, Yacobi Angriff: Waldschmidt, Ache, Bülter, Niang


Offiziell: Der 1. FC Köln verpflichtet Martin James

Martin James wechselt zum 1. FC Köln
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Offiziell: Der 1. FC Köln verpflichtet Martin James

Pünktlich zum Beginn des Trainingslagers in Kitzbühel hat der FC den fünften Neuzugang des Sommers eingetütet. Der 1. FC Köln verpflichtet Torhüter Martin James. Der 18-Jährige spielte bis zum Sommer im Nachwuchs von Paris Saint-Germain.

Am Donnerstagabend war der Name durchgesickert, am Freitag die Unterschrift gesetzt. Der FC hat einen neuen dritten Torwart. Die Geißböcke haben den 18-Jährigen Martin James unter Vertrag genommen. Der Kontrakt läuft bis 2028.

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Der FC treibt seine punktuelle Verjüngungskur weiter voran. Nach der Verpflichtung von Reigan Heskey haben die Geißböcke mit Martin James den nächsten 18-Jährigen verpflichtet. Es handelt sich erneut um ein Talent, das in einer großen, internationalen Nachwuchs-Akademie ausgebildet wurde. James spielte bis zum vergangenen Sommer für diverse Juniorenmannschaften von Paris Saint-Germain. Da der Vertrag des Keepers aber im Sommer ausgelaufen ist, war der 18-Jährige zuletzt vereinslos und kostet die FC-Verantwortlichen daher keine Ablöse. „Martin ist ein sehr spannendes Torhütertalent mit großem Entwicklungspotenzial. Er hat eine gute Ausbildung bei einem Top-Club genossen, ist aktueller U-Nationalspieler Frankreichs und bringt die Voraussetzungen mit, um bei uns die nächsten Schritte in seiner Entwicklung zu gehen. Er wird eng an den Profibereich herangeführt. Gleichzeitig ist vorgesehen, dass er Spielpraxis in unserer U21 sammelt, um seine Entwicklung auf hohem Niveau kontinuierlich voranzutreiben“, sagt Thomas Kessler.

“Für mich ist es eine große Chance, zum FC zu wechseln“

Der Kölner Geschäftsführer hatte bewusst nach einem jungen Torhüter gesucht, der das Keeper-Duo Marvin Schwäbe und Ron-Robert Zieler unterstützt, aber gleichzeitig auch herausfordert. Der Fokus soll dabei ganz gezielt auf junge Spieler gerichtet worden sein, die beim FC den nächsten Schritt gehen wollen, oder können. Matthias Köbbing wird damit wohl die Nummer vier werden. Unter Ex-Trainer Steffen Baumgart hatte es zuletzt ein Keeper-Quartett gegeben, vor allem, um gute Voraussetzungen im Training zu schaffen. Für den 18-Jährigen soll sich die Chance bieten, Profiluft zu schnuppern. Bei PSG kam der junge Torhüter zu einigen Kadernominierungen bei den Profis, zum Profi-Debüt reichte es aber noch nicht. „Für mich ist es eine große Chance, zum FC zu wechseln. Ich habe schon sehr viel über den FC gehört, vor allem wie positiv verrückt die Fans sind. Sie stehen immer hinter dem Verein, der mir einen Weg aufgezeigt hat, den ich hier mit dieser großartigen Unterstützung gehen möchte“, so James.