Paul Okon-Engstler – Über 30.000 Kilometer in die Bundesliga: „Ich bin froh, dass sich das ausgezahlt hat“

Paul Okon-Engstler in einer Medienrunde in Kitzbühel
,
Startseite » News » Seite 67

Paul Okon-Engstler – Über 30.000 Kilometer in die Bundesliga: „Ich bin froh, dass sich das ausgezahlt hat“

Mit Paul Okon-Engstler haben die Kölner einen Spieler verpflichtet, den viele nicht auf der Liste hatten. Dabei hinterlässt der Mittelfeldspieler bereits einen sehr guten Eindruck im Trainingslager des 1. FC Köln: Das sagt Paul Okon-Engstler zu seinen ersten Tagen beim FC.

Technisch stark am Ball, eine hervorragende Passquote, den Ball fordernd, das Spiel lenkend – Paul Okon-Engstler hinterlässt bereits einen guten Eindruck in Kitzbühel. Am Montag sprach der Australier in einer Medienrunde.

 Ihr wollt immer aktuell informiert sein? Folgt dem WhatsApp-Kanal von come-on-fc.com.

come-on-fc.com berichtet aus dem Trainingslager der Kölner in Kitzbühel

In der vergangenen Woche wollte sich René Wagner noch nicht zu seinem neuen Mittelfeldspieler äußern, das würde er nur bei Akteuren machen, die auch wirklich schon unterschrieben haben. Am Donnerstag folgte die Unterschrift, der Trainer legte also im Trainingslager in Kitzbühel also verbal los und war voll des Lobes. „Man sieht schon jetzt, dass Paul ein Spieler ist, der das Spiel kontrollieren möchte, der gut am Ball ist. Der viel Volumen hat, auch gegen den Ball“, sagte der Coach. „Da freuen wir uns drauf.“ Ähnlich positiv klangen auch seine Worte am Donnerstagabend, wenige Stunden nach der offiziellen Verkündung des Transfers. Beim FC ist man guter Dinge mit dem Australier einen Glücksgriff, vielleicht sogar einen Transfercoup gelandet zu haben. Der 21-Jährige schwamm lange ein wenig unter dem Radar, war noch nicht im Fokus der breiten Fußball-Öffentlichkeit. Das wird sich nun aber schlagartig ändern. Denn es folgt die Bundesliga.

„Sein Potenzial ist enorm“

„Es ist natürlich ein großer Schritt für mich und ich bin glücklich, dass ich den Weg jetzt gehen konnte“, sagt der Mittelfeldspieler. Dass der gebürtige Belgier Fußball spielen kann, steht außer Frage. „Paul hat ein hervorragendes Positionsspiel, eine bemerkenswerte Ruhe am Ball und kann gegnerische Angriffe unterbinden, während er gleichzeitig das Spiel von hinten aufbaut“, sagt sein Trainer Ufuk Talay. „Sein Potenzial ist enorm.“ Technisch gut ausgebildet, Ruhe am Ball, hohe Antizipation – der 21-Jährige wurde in Sydney nicht umsonst zum Spieler und in die A-League-Mannschaft der Saison gewählt. Der Weg scheint aber ein wenig ungewöhnlich. Bei Brügge und Benfica ausgebildet, wählte er den Weg zurück nach Australien, nach Sydney. Und das mit klarem Hintergedanken. Denn über das Schaufenster WM würde sich vielleicht eine Tür zu einem Club der Top-5 Europas öffnen. Und von Sydney schien die Möglichkeit zu den Socceroos vielleicht einen Tick einfacher.

„Das war für mich der richtige Weg“

„Das war für mich der richtige Weg. Ich hab gehofft, dass Australien der nächste sinnvolle Schritt meiner Karriere war“ so Okon-Engstler. „Ich bin froh, dass sich das ausgezahlt hat und ich jetzt in Köln und in der Bundesliga spielen kann.“ Und ganz offensichtlich war die WM auch das Sprungbett nach Köln. Denn erst nach dem Turnier habe der Spieler vom Kölner Interesse erfahren. Sein Management und sein Vater, ebenfalls ehemaliger Fußballprofi und aktuell Co-Trainer der australischen Nationalmannschaft, hätten die Info aber zunächst von ihm ferngehalten, damit er sich auf die WM konzentrieren könne. Beim FC hält man große Stücke auf den Spieler, der sowohl auf der Sechs als auch auf der Acht spielen kann. „Ich bin bereit, auf der Position zu spielen, auf der mich der Trainer einsetzt“, sagt der Australier. „Ich will dem Team einfach bestmöglich helfen.“ Die ersten Eindrücke sind vielversprechend. Am Freitag im Testspiel gegen Hertha BSC wird er erstmals das Trikot mit dem Geißbock tragen.

Die Erwartungshaltung ist jedenfalls keine kleine mehr. „In den acht Jahren, in denen ich mittlerweile, erst als Spieler, anschließend als Sportdirektor, in Australien bin, habe ich keinen Australier gesehen, der ein solches Gesamtpaket mitbringt“, sagte Sydneys Sportdirektor Alexander Baumjohann unlängst im „Kicker“. „Aus meiner Sicht kann Paulie mit seinem Gesamtpaket einer der besten australischen Spieler aller Zeiten werden.“ Für den Australier ist das aber kein zusätzlicher Druck. „Nein, den spüre ich gar nicht. Ich will mich hier beim FC beweisen und es ins Team schaffen“, so der 21-Jährige. „Ich werde dem Team so gut wie möglich helfen.“ Das klingt wie ein glaubwürdiges Versprechen.


Klare Ansagen bei der Trainingseinheit des 1. FC Köln am Montagmorgen

Einheit am Montagmorgen
,
Startseite » News » Seite 67

Klare Ansagen bei der Trainingseinheit des 1. FC Köln am Montagmorgen

Am dritten Tag des Trainingslagers im österreichischen Kitzbühel ging es auf dem Platz schon ordentlich zur Sache. FC-Coach René Wagner machte seine Vorstellungen zum Teil auch lautstark deutlich. So lief das Training des 1. FC Köln am Montagmorgen.

Am Montagabend wird es noch einmal Zuwachs geben beim FC. Denn Neuzugang Gideon Mensah wird ins Trainingslager zu den Geißböcken nachreisen. Dann hat Wagner nahezu den kompletten bisherigen Kader zur Verfügung.

 Ihr wollt immer aktuell informiert sein? Folgt dem WhatsApp-Kanal von come-on-fc.com.

René Wagner hatte knackige Tage versprochen, zumindest die Lautstärke hat sich am Montagvormittag dann doch ein wenig geändert. Der Coach gab bei der Einheit am Morgen deutliche Ansagen, meist auf Englisch. Vor allem die Intensität der Pässe schien dem Trainer aufzustoßen. Wagner unterbrach die Einheit, gab klare und vor allem bestimmte Anweisungen, um dann wieder in die Einheit einzusteigen. Und auch die Spieler untereinander scheuen sich nicht, deutliche Ansagen aneinander zu richten, sich auch durchaus zu korrigieren und anzustacheln. Der Ton war aber nur eine Momentaufnahme, denn die nötige Lockerheit fehlte auch bei der vierten Einheit des Trainingslagers in Kitzbühel nicht. Wagner ist bemüht, seine Spielidee zu implementieren. Dazu wählte der Trainer kleinere Spielformen, wenig Ballkontakte, klare Laufwege. Im Elf-gegen-Spiel zum Ende der Einheit ging es durchaus hoch her. Neuzugang Luka Lochoshvili zeigte dabei erneut, warum der FC den Georgier verpflichtet hat. Der 28-Jährige traf wie schon im Testspiel nach einer Ecke und wurde dementsprechend gefeiert.

Ein weiterer Zugang wird erwartet

Nachdem am Sonntagnachmittag Linton Maina, Julian Pauli und Paul Okon-Engstler aufgrund der Belastungssteuerung ihre Runde drehten und auch Martin James ein wenig kürzer trat, waren am Montag dann wieder alle Spieler voll mit dabei.Und zum Personal gab es noch eine weitere gute Nachricht. Gideon Mensah hat seinen Infekt offenbar überstanden und wird am Montagabend zur Mannschaft reisen. Der Ghanaer dürfte dann am Mittwoch ins Training einsteigen. Denn für den Dienstag ist keine Einheit anberaumt, die Spieler erhalten einen Tag frei. Und das bei perfekten Temperaturen. Für den Tag Auszeit sind Temperaturen von 30 Grad vorausgesagt, sicherlich die besten Voraussetzungen für die angedachte Erholung. In den beiden verbleibenden Tagen vor dem Testspiel gegen Hertha BSC und der Rückreise nach Köln wird Wagner seine Mannschaft dann noch einmal einstellen, bevor am 01. August dann die Saisoneröffnung in Köln auf dem Programm steht. Das Testspiel ist für Freitag 12 Uhr angesetzt. Gegen den Zweitligisten wird Wagner dann weitere Erkenntnisse für die Mannschaftsaufstellung zu Beginn der neuen Bundesligasaison gewinnen.


Bereit für mehr beim 1. FC Köln? Patrik Kristal beeindruckt beim U21-Casting in Kitzbühel

Patrik Kristal gemeinsam mit Paul Okon-Engstler beim Training des 1. FC Köln
,
Startseite » News » Seite 67

Bereit für mehr beim 1. FC Köln? Patrik Kristal beeindruckt beim U21-Casting in Kitzbühel

Für die U21-Spieler bietet sich in Kitzbühel die Chance, bei den Profis vorzuspielen. Einem Youngster gelingt das in den vergangenen Tagen auffallend gut beim 1. FC Köln: Patrik Kristal macht in Kitzbühel auf sich aufmerksam.

Zwei Spiele, zwei Siege, 13:0-Tore – die Bilanz der bisherigen beiden Auftritte des FC kann sich rein ergebnisorientiert sehen lassen. Der sportliche Wert von den Testspielen gegen den Bezirksligisten Rheinsüd und den Regionalligisten Bergisch Gladbach ist dagegen überschaubar. René Wagner hatte angekündigt, dass er von seiner Mannschaft Haltung sehen wolle, Engagement. Zudem bringen diese Spiele gegen die Kooperationspartner der Geißböcke sicherlich auch etwas für das Selbstvertrauen. Und gerade für die Nachwuchsspieler ist es dann auch ein gewisser Grad an Schaulaufen. Eine Art Casting, um sich für mehr zu bewerben. Patrik Kristal könnte das gelingen.

 Ihr wollt immer aktuell informiert sein? Folgt dem WhatsApp-Kanal von come-on-fc.com.

come-on-fc.com berichtet täglich aus dem Trainingslager in Kitzbühel

Der 18-Jährige war vor dem Trainingslager in den Kader der Profis genommen worden. Möglicherweise auch auf Anraten von Evangelos Sbonias, der von dem Youngster viel hält. „Er hat auf einer sehr komplizierten Position in einer sehr komplizierten Liga Woche für Woche solide bis sehr gute Leistungen abgeliefert“, sagte der 43-Jährige im Mai, damals aber noch in der Funktion des U21-Trainers. „Deswegen hat er meiner Meinung nach einen großen Entwicklungsschritt gemacht, insbesondere in der Intensität und Arbeit gegen den Ball, aber auch bei Entscheidungsfindungen und Risikoabwägungen. Fußball spielen und kreativ sein konnte er ja schon immer.“ Schon immer ist für einen 18-Jährigen eine relative Begrifflichkeit. Allerdings bei Kristal dann auch wieder nicht. Mit 14 gab der Spieler in Estland sein Profidebüt, mit 16 spielte er schon A-Nationalmannschaft. Zwar in Estland, aber auch dort muss der Sprung in die beste Elf des Landes erst einmal gelingen.

14-maliger A-Nationalspieler

Der Sprung in Richtung Top-5 Europas war da wohl nur eine Frage der Zeit. Die war 2024 mit dem Wechsel zum FC gekommen. „Was ihn dort erwartet, ist sehr aufregend. Er wird dorthin gehen, wo großer Fußball gespielt wird. Dort, wo er die Chance hat, großen Fußball zu erreichen“, schätzte Marko Kristal, ehemaliger estnischer Profi und Nationalspieler, die Lage seines Sohnes ein. Der große Fußball blieb dem 18-Jährigen in Köln bislang verwehrt. Und so ploppten vor einigen Tagen Gerüchte auf, der Mittelfeldspieler wolle den FC auf Leihbasis verlassen, um Spielpraxis zu sammeln. Als mögliches Ziel wurden Clubs aus Dänemark genannt. Anschließend wolle er dann auch bei den Kölner Profis wieder angreifen, so heißt es. Das Selbstvertrauen kommt bei dem 14-maligen A-Nationalspieler nicht von ungefähr. Und so gibt sich der Spieler aktuell auch bei seinem Casting vor René Wagner. 

Das Testspiel gegen Bergisch Gladbach bedeutete für den Esten die Eintrittskarte ins Trainingslager. Mit einer beeindruckenden Leichtigkeit gewann der technisch versierte Mittelfeldspieler zahlreiche Zweikämpfe, ließ sich nicht abkochen und verteilte clever die Bälle. Unter anderem bereitete er das 8:0 von Maik Afri Akumu nach starkem Ballgewinn vor. „Er ist super konzentriert und ein super Fußballer“, lobte auch Wagner den Spieler und erklärte, der Youngster habe sich „die Reise nach Österreich“ verdient. Nun wird das Vorspielen in St. Johann fortgesetzt. Wie lange, wird sich zeigen. Denn am Montagabend wird entschieden, wie es mit den U21-Spielern weitergeht. Einige werden wohl die Heimreise antreten, denn schon am Wochenende steht das erste Pflichtspiel für die Kölner Reserve an. Kristal tut in Kitzbühel viel dafür, dass er sich auch weiterhin bei den Profis zeigen darf. Wohl (noch) nicht dauerhaft, aber sicherlich immer wieder.


Erstaunlich viel Insel-Flair beim 1. FC Köln – Die Transfer-Zukunft des FC entscheidet sich in England

Thomas Kessler und Tim Steidten vom 1. FC Köln
,
Startseite » News » Seite 67

Erstaunlich viel Insel-Flair beim 1. FC Köln – Die Transfer-Zukunft des FC entscheidet sich in England

Noch vier Wochen bleiben bis zum Auftakt im DFB-Pokal in Würzburg. Der 1. FC Köln wartet weiter auf Neuzugänge. Dazu rückt immer mehr ein Markt in den Fokus, der längst im Visier ist beim 1. FC Köln: Warum sich die Transferpläne von Thomas Kessler in England entscheiden.

Mit Tim und Moritz Steidten und den Personalien Said El Mala und Jakub Kaminski auf der einen aber Jahmai Simpson-Pusey und Reigan Heskey auf der anderen Seite rückt der englische Markt immer mehr in den Fokus beim 1. FC Köln.

 Ihr wollt immer aktuell informiert sein? Folgt dem WhatsApp-Kanal von come-on-fc.com.

In vier Wochen beginnt für den 1. FC Köln die neue Saison. Bis dahin bleibt Sportchef Thomas Kessler zwar noch etwas Zeit, doch weitere Neuzugänge stehen noch aus. Luka Lochoshvili, Gideon Mensah und Reigan Heskey sowie Paul Okon-Engstler wurden bislang verpflichtet. In diesem Sommer gab es bislang vor allem auf der Abgangsseite Bewegung. Auf der Zugangsseite tat sich zwar etwas, allerdings bei elf Abgängen verhältnismäßig wenig.

Transfers in England

Das Transferfenster wird sich erst zum „Deadline Day” am 1. September schließen. Bis dahin haben Kessler und Co. also reichlich Zeit, um weiter nachzurüsten – und gerade der Markt in England dürfte ein Thema werden oder bleiben. Dass der FC den englischen Markt für sich entdeckt hat, ist längst kein Geheimnis mehr. Ebenso wenig, dass man am Geißbockheim bereit ist, für junge Spieler mit Entwicklungspotenzial aus England tiefer in die Tasche zu greifen. So streckten sich die Domstädter für die Verpflichtung Rav van den Bergs enorm und legten ganze (kolportierte) acht Millionen Euro auf den Verhandlungstisch, um den Niederländer vom englischen Zweitligisten Middlesbrough loszueisen. Es folgte im vergangenen Winter die Leihe von Jahmai Simpson-Pusey, der dann im Sommer Manchester City fest abgekauft wurde. Nun eben mit Reigan Heskey der nächste Spieler von den Skyblues. Auch Chido Obi von Manchester United und Mikey Moore von den Tottenham Hotspur gerieten in den Fokus der Kölner.

Bekräftigt wird dieser Kurs auch durch eine Personalentscheidung in der sportlichen Führung: Seit März dieses Jahres verstärkt mit Tim Steidten ein ausgewiesener England-Kenner das Team um Kessler. Vor seinem Engagement in Köln war Steidten zuletzt Technischer Direktor beim Premier-League-Klub West Ham United. Für den Club aus dem Londoner East End war er bis Anfang Februar 2025 tätig. Doch damit nicht genug. Anfang Juni wurde bekannt, dass der Verein auch dessen jüngeren Bruder Moritz Steidten an den Rhein holt. Dieser verdiente sein Geld zuletzt als Leiter der Scouting-Abteilung der Hammers unter der Regie seines älteren Bruders Tim. Die doppelte Steidten-Entscheidung ist als klares Bekenntnis zur Internationalisierung zu lesen – auch im Scouting. Mit den Steidten-Brüdern soll sich der Blick des FC nun spürbar über den deutschen Markt hinweg weiten, insbesondere in Richtung England.

Das Warten nimmt (k)ein Ende

Der Fokus auf England hat natürlich einen einfachen Grund. In keiner anderen Liga in Europa werden so viele Millionen bewegt, nirgends ist der Markt so lukrativ. In junge Spieler Millionen zu investieren, um sie dann für ein Vielfaches nach England zurückgehen zu lassen, klingt nach einem stemmbaren Risiko. Wobei die Wahrheit doch deutlich komplizierter sein dürfte. Wie lukrativ der Markt wiederum auf der Abgangsseite ist, zeigt sich an den kolportierten Wunschvorstellungen der Ablöse für Abschiedskandidaten. Said El Mala soll den Kölnern 50 Millionen aus England einspielen – wenn er denn noch verkauft wird, Jakub Kaminski hätte aus der Premier League 20 Millionen gebracht, es wurden 17 aus Portugal. Bis dahin wird sich zeigen, wie ernst es der FC mit dem englischen Markt tatsächlich meint.

Um zu verstehen, wann und in welchem Umfang der FC in diesem Sommer auf dem Transfermarkt aktiv werden kann und will, kommt man also kaum daran vorbei, den Blick über den Ärmelkanal zu richten und die Bewegungen in dieser Liga der Superlative zu verfolgen. Genau das hat man beim FC spätestens mit der Verpflichtung der beiden Steidtens verinnerlicht. Und lange dürfte es nicht mehr dauern, bis daraus noch weitere konkrete Ergebnisse folgen.


An dieser Schwäche arbeitet der 1. FC Köln im Trainingslager

Joel Schmied steigt bei einer Ecke am höchsten.
,
Startseite » News » Seite 67

An dieser Schwäche arbeitet der 1. FC Köln im Trainingslager

In der zweiten Einheit am Sonntag ging es in Kitzbühel auch um eine Baustelle der Vorsaison beim 1. FC Köln: Der FC trainiert in Österreich auch Standardsituationen. Vor allem die Verteidiger wurden in die Übungen eingebunden.

Der Regen hatte am Nachmittag aufgehört, als René Wagner zur zweiten Einheit des Tages bat. Martin James, Julian Pauli und Linton Maina nahmen aufgrund der Belastungssteuerung nicht an der Einheit teil. Für einige Spieler stand ein besonderer Trainingsinhalt auf dem Programm.

 Ihr wollt immer aktuell informiert sein? Folgt dem WhatsApp-Kanal von come-on-fc.com.

come-on-fc.com berichtet aus dem Trainingslager in Kitzbühel

„Körper, Körper“, hallte es am Sonntagnachmittag vom Haupttrainingsplatz am Koasastadion in St. Johann. Kevin McKenna hatte sich eine Trainingsgruppe geschnappt, während der Rest der Mannschaft auf dem Nebenplatz Übungen bei René Wagner und dem restlichen Trainerteam absolvierte. Nach kleineren Spieleinheiten war dort auch Torschusstraining für Said El Mala und Co. anberaumt. McKenna aber trainierte mit seiner Gruppe eine eklatante Schwäche der vergangenen Saison. So hievte sich Luka Lochoshvili in die Höhe und nahm einen Kopfball nach einer mustergültigen Ecke von Alessio Castro-Montes. Unter anderem brachten auch Isak Johannesson und Luca Waldschmidt die ruhenden Bälle von der Eckfahne. Der FC trainiert in Kitzbühel auch Standards und das nicht ohne Grund. In der vergangenen Spielzeit war genau das ein absoluter Schwachpunkt der Kölner.

„Dafür trainiere ich jeden Tag hart“

Nicht nur das, der FC war sowohl in der Defensive als auch in der Offensive das schwächste Team der Liga. Die Kölner fingen sich ganze 20 Gegentreffer nach einem ruhenden Ball, erzielten aber nur fünf. Gerade bei Ecken zeigten sich die Geißböcke hinten besonders anfällig und vorne viel zu harmlos. Eine verheerende Bilanz und sicherlich ein Grund, gleich an mehreren Stellschrauben zu drehen. Unter anderem mit der Wahl der Assistenztrainer. Zumindest weiß eben ein McKenna wie Standards funktionieren. Zum anderen wurden aber auch Spieler verpflichtet, von denen sich der FC eine Besserung an dieser Baustelle erhoffen. So eben Lochoshvili, der bereits im Testspiel gegen Bergisch Gladbach nach einer Ecke zum Tor einnickte. „Ich hoffe, dass ich damit auch weiter mache und weitere Tore in dem Trikot erziele“, sagte der Abwehrspieler nur wenige Stunden zuvor. „Ich treffe in Pflichtspielen aber deutlich lieber. Nun werde ich mein Bestes geben, damit mir das weiter gelingt. Dafür trainiere ich jeden Tag hart.“ 

Nun nahmen sich die Co-Trainer eben Luchoshvili, aber auch die weiteren Abwehrspieler Rav van den Berg, Joel Schmied, Elias Bakatukanda, Sebastian Sebulonsen und Jahmai Simpson-Pusey an und trainierten mit den Innenverteidigern Standards. Auffällig: Einzig die Abwehrspieler suchten den Abschluss, gestört wurden sie dabei von den Assistenztrainern. Im Tor stand Kölns Nummer vier Matthias Köbbing. Die Ausbeute war bei dem ein oder anderen Spieler noch überschaubar. Doch dafür findet nun ja mal das Training statt. Für Montag sind zwei weitere „knackige“ Trainingseinheiten anberaumt, bevor es dann am Dienstag einen Ruhetag geben wird.


Leihe für Profi des 1. FC Köln: Jusuf Gazibegovic wechselt zu Widzew Lodz

Jusuf Gazibegovic will es noch einmal wissen
,
Startseite » News » Seite 67

Leihe für Profi des 1. FC Köln: Jusuf Gazibegovic wechselt zu Widzew Lodz

Es hatte sich schon am Freitag angedeutet, nun ist es offiziell: Jusuf Gazibegovic wechselt auf Leihbasis zu Widzew Lodz. Das gab der FC am Sonntagnachmittag bekannt. Eigentlich hatte sich der Rechtsverteidiger eine weitere Chance in Köln ausgerechnet.

Der ehemalige Bundesliga-Keeper und aktuelle Torhüter des polnischen Erstligisten Rafał Gikiewicz hatte es bereits ausgeplaudert. Nun hat es der Verein auch offiziell gemacht. Jusuf Gazibegovic verlässt die Geißböcke für eine Spielzeit. Der Rechtsverteidiger wird nach Lodz verliehen.

 Ihr wollt immer aktuell informiert sein? Folgt dem WhatsApp-Kanal von come-on-fc.com.

Eigentlich hatte sich der Rechtsverteidiger fest vorgenommen, seine Chance beim FC zu nutzen. Erst im Mai gab es eine weitere Kampfansage. Das Kapitel Köln sei noch nicht beendet. Das kann auch weiterhin sein, denn der Nationalspieler von Bosnien Herzegowina wird vorerst für eine weitere Spielzeit verliehen. „Wir haben Gazi frühzeitig und transparent darüber informiert, dass er in unseren sportlichen Planungen für die kommende Saison keine Rolle spielen wird“, sagt Thomas Kessler. „Uns war wichtig, ihm diese Klarheit möglichst früh zu geben, damit er zusammen mit seinem Berater die bestmögliche Lösung für seine Zukunft erarbeiten kann.“ Die sportliche Planung vom FC ist nämlich eine andere. Mit Sebastian Sebulonsen und Alessio Castro-Montes haben die Geißböcke die rechte Defensivseite gut besetzt. David Fürst steht zudem in den Startlöchern. Für „Gazi“ ist somit im aktuellen Kader kein Platz.

„Klar hätte ich gerne beim FC die Chance bekommen“

Nun gibt es also eine Lösung. „Gemeinsam ist es uns nun gelungen, eine Konstellation zu finden, die für alle Beteiligten sinnvoll ist und Gazi in Lodz die Möglichkeit gibt, regelmäßig auf einem guten Niveau Spielpraxis zu sammeln“, so Kessler weiter. „Wir bedanken uns für seinen jederzeit professionellen Umgang mit der Situation und wünschen ihm für die Zeit in Lodz sportlich wie persönlich viel Erfolg.“ Lodz sucht aktuell nach einem Ersatz für Carlos Isaac, der sich in einem Testspiel schwer verletzte. Isaac wird mit einer Knieverletzung monatelang fehlen. Und Gazibegovic soll die Lücke nun füllen. „Klar hätte ich beim FC gerne eine Chance bekommen, mich noch einmal zu zeigen. Leider haben sich die Verantwortlichen anders entschieden. Jetzt bin ich froh, mit Widzew Lodz einen Verein gefunden zu haben, bei dem ich die Chance bekomme, mich von Saisonbeginn an zu zeigen mit dem klaren Ziel, wieder Stammspieler zu werden. Dafür werde ich bei Lodz alles geben“, sagte Gazibegovic.

Der Rechtsverteidiger war im Januar 2025 als erster Transfer nach dem Registrierungsverbot in Köln unter Vertrag genommen worden. Die hohen Erwartungen konnte er nur selten erfüllen. Nun folgt also eine weitere Leihe. Wie es dann weitergeht, wird sich erst im kommenden Sommer zeigen.


Luka Lochoshvili gibt Versprechen ab: „Dafür trainiere ich jeden Tag hart“

Luka Lochoshvili beim Testspiel des 1. FC Köln
,
Startseite » News » Seite 67

Luka Lochoshvili gibt Versprechen ab: „Dafür trainiere ich jeden Tag hart“

Luka Loshoshvili war die erste offizielle Neuverpflichtung der Geißböcke in diesem Sommer. Der Abwehrspieler kommt vom 1. FC Nürnberg an den Rhein und hat mit den Kölnern viel vor. Am Rande des Trainings am Sonntag äußerte sich der Innenverteidiger. Das sagt Luka Lochoshvili zum 1. FC Köln.

Auch im Trainingslager in Kitzbühel kristallisiert sich bereits raus, dass Luka Lochoshvili beim FC künftig auch Verantwortung übernehmen will. Der Innenverteidiger sprach nach der Einheit am Sonntag in einer Medienrunde.

 Ihr wollt immer aktuell informiert sein? Folgt dem WhatsApp-Kanal von come-on-fc.com.

Am Ende waren es keine zehn Minuten die Luka Lochoshvili für seinen ersten Treffer im Trikot des 1. FC Köln benötigte. René Wagner sprach später davon, dass es schön sei, dass der Innenverteidiger „genau das tut, wofür wir ihn geholt haben“. Tatsächlich soll mit der Verpflichtung des Abwehrspielers ein Kernproblem der Vorsaison angegangen werden: die Standardsituationen. In der Defensive am anfälligsten von allen Bundesligisten, in der Offensive am harmlosesten, lautete die bittere Bilanz. „Ich hoffe, dass ich damit auch weiter mache und weitere Tore in dem Trikot erziele“, sagte der Abwehrspieler am Sonntag am Rande der Trainingseinheit in St. Johann. „Ich treffe in Pflichtspielen aber deutlich lieber. Nun werde ich mein Bestes geben, damit mir das weiter gelingt. Dafür trainiere ich jeden Tag hart.“ Das gilt auch für die Einheiten auf dem Trainingsgelände vor dem „Wilden Kaiser“.

„Es ist für mich die richtige Möglichkeit“

Dabei tut der Georgier aktuell viel mehr als „nur“ Tore nach Standards zu erzielen und vor allem andere Dinge, wofür „Locho“ geholt worden ist. Der Abwehrspieler ist erst seit wenigen Tagen beim FC und übernimmt auch aktuell im Trainingslager in Kitzbühel Verantwortung auf dem Feld, gibt den Ton an, leitet das Team, vor allem die letzte Kette. „Ich hoffe, dass ich mit meiner Performance und mit meinem Spiel auf dem Platz eine gewisse Führung einbringen kann“, sagt der Innenverteidiger. „Denn ich bin nicht der Typ, der dafür rumschreien muss, sondern ich bringe meine Erfahrung mit und hoffe, ich kann dem Team so helfen. Ich hoffe aber, dass ich auch von den jungen Spielern etwas lernen kann.“ Der 28-Jährige bringt tatsächlich viel Erfahrung mit, spielte für zahlreiche Clubs, unter anderem auch in der Europa League und sogar einmal in der Quali zur Champions League. Zuletzt machte der Spieler mit guten Leistungen bei Nürnberg auf sich aufmerksam.

Und die überzeugten wohl auch die Kölner Verantwortlichen, die mehrfach das Gespräch mit dem Abwehrspieler suchten. Wir hatten mehrere lange Gespräche. Es war für mich von Beginn an ein interessantes Projekt. Es ist für mich die richtige Möglichkeit“, so der Georgier. Nun heißen die Gegner Harry Kane oder Deniz Undav. Darauf freue sich der Abwehrspieler besonders, sagte „Locho“. Und der Abwehrspieler gab auch schon einen Vorgeschmack, worauf sich die Kölner bei ihm einstellen können. „Ich denke schon, dass ich meine Mentalität in Köln mit einbringen kann und glaube, dass mein Spiel besonders physisch und aggressiv ist und dass ich dem Team damit helfen kann“, sagt der neue Abwehrspieler der Geißböcke mit einer gehörigen Portion Vorfreude. „Ich bin sehr glücklich hier zu sein und dass ich für diesen großen Traditionsclub das Trikot tragen darf.“


Julian Pauli steigt wieder ins Training ein – Regen in Kitzbühel

,
Startseite » News » Seite 67

Julian Pauli steigt wieder ins Training ein – Regen in Kitzbühel

Am Sonntag stehen für die Geißböcke gleich zwei Einheiten auf dem Programm. Am Vormittag gab es bereits eine gute Nachricht für den 1. FC Köln: Julian Pauli steigt wieder ins Training ein. Damit stehen dem Coach nahezu alle Spieler wieder zur Verfügung.

Am Samstagnachmittag stand noch als Team-Event ein SUP-Polo-Turnier auf dem Programm, mit reichlich Wasser bei bestem Sommerwetter, am Sonntag folgte dann die Abkühlung bei 22 Grad und Dauerregen. Schon über Nacht waren die dunklen Wolken über Kitzbühel aufgezogen, es sind auch Gewitter vorhergesagt. Ab Dienstag soll sich das Wetter aber wieder deutlich verbessern.

 Ihr wollt immer aktuell informiert sein? Folgt dem WhatsApp-Kanal von come-on-fc.com.

Come-on-fc.com berichtet täglich aus dem Trainingslager in Kitzbühel

Und dennoch überwog zunächst eine gute Nachricht. Schon am Samstag hatte René Wagner angekündigt, dass Julian Pauli wieder ins Training einsteigen würde. Der Innenverteidiger hatte am Samstag noch individuell trainiert, nachdem er „ein kleineres Problem“ hatte. Nun aber machte der Abwehrspieler die Einheit mit, ging aber aufgrund der Belastungssteuerung ein wenig früher vom Platz und rollte ein wenig auf dem Ergo aus. Somit standen dem Kölner Coach alle Feldspieler zur Verfügung – bis auf Timo Hübers, der in Kitzbühel seine Reha weiter vorantreibt, Der Innenverteidiger soll bekanntlich erst zur Rückrunde wieder ins Mannschaftstraining einsteigen. Die Einheit im Regen von St. Johann war schon deutlich intensiver als noch am Vortag und auch die Ansagen von René Wagner werden deutlicher. Das Tempo scheint nun ein wenig angezogen zu werden.

Mensah reist möglicherweise schon am Montag nach

Das gilt am Nachmittag aber nicht für Pauli, der die zweite Einheit ebenfalls aufgrund der Belastungssteuerung individuell absolviert. Das gleiche gilt auch für Linton Maina, der sich gerade erst von einem Infekt erholt hat. Das gleiche gilt für Gideon Mensah, der aktuell noch in Köln weilt. Der Ghanaer soll sich allerdings am Montag einigen Tests unterziehen, bevor er dann am Nachmittag möglicherweise nachreist. Dann hätte Wagner erstmals alle fünf Neuverpflichtungen zusammen. Ob es noch weitere Neuzugänge während der Zeit des Trainingslagers geben wird, ist unklar. Wagner wollte sich dazu verständlicherweise nicht äußern. Nach wie vor suchen die Kölner Verstärkungen auf mehreren Positionen. Am dringlichsten scheint die Verpflichtung eines Sechsers.


Generalprobe trotz El-Mala-Tor missglückt: U21 des 1. FC Köln unterliegt FSV Frankfurt

Jubelt nach seinem Treffer gegen Rheinsüd
,
Startseite » News » Seite 67

Generalprobe trotz El-Mala-Tor missglückt: U21 des 1. FC Köln unterliegt FSV Frankfurt

Eine Woche vor dem Start der Regionalliga West hat die Mannschaft von Manuel Hartmann einen Dämpfer hinnehmen müssen. Die U21 des 1. FC Köln verspielte gegen den FSV Frankfurt nach einer Führung den Sieg und unterlag am Ende verdient mit 1:2.

So hatte sich Manuel Hartmann die Partie sicherlich nicht vorgestellt. Denn bei der Generalprobe vor dem Ligastart am 1. August musste sich die Reserve des 1. FC Köln mit 1:2 geschlagen geben.

 Ihr wollt immer aktuell informiert sein? Folgt dem WhatsApp-Kanal von come-on-fc.com und bleibt immer informiert mit come-on-fc.com.

Die Generalprobe vor dem Ligastart ist der U21 des 1. FC Köln misslungen. Im Testspiel gegen den Südwest-Regionalligisten FSV Frankfurt musste sich die FC-Reserve in Neuwied trotz einer frühen Führung mit 1:2 geschlagen geben. Trainer Manuel Hartmann sah zunächst einen ordentlichen Auftritt seiner Mannschaft, bemängelte im weiteren Spielverlauf jedoch den zunehmenden Verlust der Kontrolle. „Wir kommen eigentlich sehr gut in die Partie und sind im Pressing sehr, sehr griffig“, analysierte Hartmann nach der Begegnung. Der engagierte Beginn wurde durch den Führungstreffer von Malek El Mala belohnt, dessen Zeit im Kader der FC-Profis vorerst beendet ist. Anschließend boten sich den Kölnern weitere Möglichkeiten, den Vorsprung auszubauen. Doch weder Safyan Toure noch Luiz Labenz konnten ihre Chancen nutzen.

U21 mit weiteren Möglichkeiten

Mit zunehmender Spieldauer fand Frankfurt jedoch immer besser in die Partie. „Wir haben danach noch zwei, drei gute Möglichkeiten, weiter in Führung zu gehen“, sagte Hartmann, ehe sein Team zunehmend den Zugriff verlor. „Wir machen viele Kleinigkeiten falsch, die wir dann in der Summe auch bezahlen.“ Vor allem beim Ausgleich nach einer Flanke aus dem Halbfeld habe sich gezeigt, dass im Defensivverhalten noch Verbesserungsbedarf bestehe. „Da lassen wir den Gegner ein Stück weit laufen. Das müssen wir besser verteidigen.“ Nach dem Seitenwechsel sei seine Mannschaft schließlich deutlich unter ihren Möglichkeiten geblieben. „In der zweiten Halbzeit waren wir insgesamt sehr weit weg von der Leistung, die wir uns vorstellen“, erklärte der Trainer. Insbesondere die fehlende Aggressivität gegen den Ball und Schwächen im Zweikampfverhalten bereiteten ihm Sorgen. Zudem habe der FC offensiv zu schnell den Ball verloren und nach Ballgewinnen nicht die notwendige Ruhe gefunden, um das Spiel zu kontrollieren.

„Wir haben keine klare Spielkontrolle bekommen, waren in der Struktur nicht gut und sind dadurch viel dem Ball hinterhergelaufen“, fasste Hartmann die Probleme zusammen. Gleichzeitig lobte er den Gegner: „Frankfurt hat das gut gemacht und guten Fußball gespielt.“ Entsprechend wertete der Trainer die Niederlage als verdient. Nun gelte es, die richtigen Schlüsse aus der Generalprobe zu ziehen. „Wir müssen jetzt den vollen Fokus auf die Trainingswoche legen und versuchen, die Fehler und die kleinen Dinge schnellstmöglich abzustellen“, forderte Hartmann.

Bereits am kommenden Samstag bietet sich die Gelegenheit zur Wiedergutmachung. Dann startet die U21 des 1. FC Köln mit einem Heimspiel gegen Wiedenbrück (14 Uhr) im Franz-Kremer-Stadion in die neue Saison der Regionalliga West. „Wir wollen mit einem guten Gefühl in die Partie gehen und ein gutes erstes Heimspiel machen“, formulierte Hartmann die Zielsetzung für den Ligaauftakt. Und dann folgt auf eine verpatzte Generalprobe womöglich eine gelungene Premiere.

Jedes Tor ist eine Bewerbung für mehr: Youssoupha Niang startet stark in die Vorbereitung

Youssoupha Niang beim Testspiel des 1. FC Köln
,
Startseite » News » Seite 67

Jedes Tor ist eine Bewerbung für mehr: Youssoupha Niang startet stark in die Vorbereitung

Mit drei Treffern ist der Angreifer aktuell der erfolgreichste Kölner Torschütze der Vorbereitung. Und das ist für den Bonner von großer Bedeutung beim 1. FC Köln: Alle Treffer von Youssoupha Niang sind gleichzeitig Bewerbungen für mehr.

Die Saisonvorbereitung ist noch zu jung, um ein ernsthaftes Zwischenfazit zu ziehen. Und dennoch hat Youssoupha Niang die ersten Duftmarken gesetzt.

 Ihr wollt immer aktuell informiert sein? Folgt dem WhatsApp-Kanal von come-on-fc.com.

Come-on-fc.com berichtet täglich aus dem Trainingslager in Kitzbühel

Möglicherweise hat sein Blitzstart das Spiel in die entscheidende Richtung gelenkt. Im Testspiel gegen Bergisch Gladbach führten die Geißböcke am vergangenen Donnerstag zur Halbzeit durchaus schmeichelhaft 2:0. Der FC war gegen den Regionalligist sicherlich die gefährlichere Mannschaft, aber eben nicht unbedingt die bessere. Zumindest fiel dem FC gegen die tiefstehenden Gastgeber nicht viel ein, der SV09 konterte dagegen ab und an dann doch mit einem gewissen Zug zum Tor. Vermutlich hatte sich Bergisch Gladbach dementsprechend für die zweiten 45 Minuten auch viel vorgenommen. Doch dann kam der Auftritt von Youssoupha Niang. Der Stürmer wurde auf die Reise geschickt, nahm Tempo auf und blieb dann vor dem gegnerischen Gehäuse doch recht entspannt und ruhig. Niang vollendete zum 3:0 und zog dem Gegner damit möglicherweise endgültig den Zahn. Zur Wahrheit gehört aber auch, dass Bergisch Gladbach nach dem Wechsel einfach heillos überfordert war.

Einsatzzeit für Youssoupha Niang

Niang erhöhte 25 Minuten nach dem 3:0 dann sogar auf 7:0, hätte aber sogar noch mehr Treffer erzielen können, wurde einmal beispielsweise aufgrund einer Abseitsstellung zurückgepfiffen. Auch, wenn es gegen einen über Strecken überforderten Viertligisten ging, setzte der Stürmer im zweiten Testspiel zum zweiten Mal eine Duftmarke. Auch gegen Rheinsüd hatte sich Niang schon in die Torschützenliste eingetragen. Die drei Treffer werden dem 20-Jährigen gut getan haben, denn die Situation ist keine ganz einfache. Der gebürtige Bonner zeigte schon im Trainingslager vor einem Jahr in Bad Waltersdorf, dass er durchaus das Zeug für den Profikader habe, doch eine Verletzung warf den Spieler zurück. Dennoch feierte er in der vergangenen Saison sein Profidebüt. Im Gegensatz zu Fynn Schenten kam der Offensivspieler auch am Ende der Saison regelmäßig zum Einsatz.

In dieser Spielzeit gehört Niang aber eben nicht mehr zum Kader der U21, ist aus den Schuhen der FC-Reserve hinausgewachsen. In die der Profis muss er erst hineinpassen. In der Sturmspitze ist aber ein Ragnar Ache gesetzt, ein Backup soll noch verpflichtet werden. Ein Spieler, der vom Alter in etwa zu Niang passt. Auf der rechten Außenseite gibt es auch zahlreiche Konkurrenten und dem Vernehmen nach ebenfalls die Überlegung, noch weitere dazu zu holen. René Wagner sagt zu Beginn der Woche, dass sich nun erst einmal alle zeigen sollen, Kaderveränderungen sind demnach weiter möglich. Dem Spieler bleibt also nur die Möglichkeit, sich im Training oder in Testspielen zu beweisen. Die ersten Schritte sind seit den Duellen gegen Rheinsüd und Bergisch Gladbach gemacht.