4:1-Erfolg im ersten Test: Ungefährdeter Auftaktsieg der FC-Frauen

Britta Carlson, Frauen-Trainerin des 1. FC Köln
, ,
Startseite » News » Seite 75

4:1-Erfolg im ersten Test: Ungefährdeter Auftaktsieg der FC-Frauen

Die Fußballerinnen der Geißböcke haben zum Auftakt der Vorbereitung einen verdienten Erfolg eingefahren. Die Frauen des 1. FC Köln gewinnen das Testspiel gegen den VfL Bochum 4:1.

Der erste Härtetest des Sommers ist bestanden. Mit einem 4:1-Erfolg beim VfL Bochum haben die Fußballerinnen des 1. FC Köln einen gelungenen Auftakt in die Vorbereitung auf die kommende Bundesliga-Spielzeit gefeiert. Gespielt wurde über vier Abschnitte à 30 Minuten, sodass das Trainerteam zahlreiche personelle und taktische Varianten ausprobieren konnte.


Lydia Andrade, Laura Feiersinger, Zoe Hasenauer und Pauline Bremer erzielten die Treffer für die Kölnerinnen, die sich über weite Strecken spielbestimmend präsentierten. Für Trainerin Britta Carlson stand das Ergebnis allerdings nicht im Mittelpunkt. Viel wichtiger war ihr, erste Erkenntnisse nach den ersten Trainingstagen zu sammeln und verschiedene Abläufe unter Wettkampfbedingungen zu testen.

Carlson zufrieden mit dem Test

„Für die paar Tage, die wir jetzt trainieren, war das echt ein guter Test“, bilanzierte Carlson nach der Partie. „Bochum hat uns extrem gut gefordert. Für den Stand der Vorbereitung ist es voll normal, dass noch nicht alles funktioniert. Aber ich wollte ein paar Dinge sehen. Mut und Intensität war mir wichtig. Wir haben auch ein bisschen ausprobiert, haben praktisch in den Vierteln verschiedene Systeme gespielt.“

Zufrieden war die Trainerin auch damit, dass ihre Mannschaft die Partie ohne Verletzungen beendete. „Es sind alle gesund durchgekommen. Und klar, es ist schön, wenn man das Spiel auch verdient gewinnt. Ich glaube, wir hätten das ein oder andere Tor noch mehr machen müssen.“

Im Fokus stand unter anderem der Neuzugang Beke Sterner. Die 23 Jahre junge Mittelfeldspielerin wechselte im Sommer von der SGS Essen nach Köln und kam in Bochum erstmals im FC-Trikot zum Einsatz. Ihr erster Eindruck fiel hinterher durchweg positiv aus: „Ich hatte von Anfang an das Gefühl: Du gehörst zum FC“, sagte Sterner. „Ich fühle mich hier pudelwohl.“

Das Sommer-Wetter habe beiden Mannschaften einiges abverlangt: „Wir hatten ein bisschen mit den Temperaturen zu kämpfen, haben uns dann aber gut auf den Gegner eingestellt, haben mit dem Ball etwas ruhiger gespielt, nicht direkt nach vorne, sondern auch mal abgewartet. Das hat dann echt gut funktioniert.“

Internationale Topspielerin zu Besuch

Während die Mannschaft auf dem Platz die ersten Schritte Richtung Saisonstart macht, sorgt am Geißbockheim auch ein prominenter Trainingsgast für Aufmerksamkeit. Keira Walsh, englische Nationalspielerin und Spielerin des FC Chelsea, nutzt derzeit die Bedingungen beim FC, um sich individuell auf die neue Saison vorzubereiten. Die Lebensgefährtin von Kapitänin Laura Feiersinger absolviert Aufwärm- und Technikübungen mit der Mannschaft, verzichtet aber bewusst auf Zweikämpfe.

„Ich kann hier alle Trainingsgeräte nutzen und Warum Up und die technischen Übungen mit der Mannschaft machen. Alles ohne Zweikämpfe, um in der Vorbereitung kein Verletzungsrisiko einzugehen“, erklärte die 29-Jährige.

Auch beim FC freut man sich über den Besuch der internationalen Topspielerin. Nicole Bender-Rummler, Direktorin Frauen- und Mädchenfußball, sagte: „Keira Walsh hatte uns gefragt, ob sie sich bei uns für die neue Saison in England fit halten kann. Dabei unterstützen wir sie gerne. Sie ist eine Weltklassespielerin und eine tolle Persönlichkeit, die unser Training bereichert und von der gerade unsere jungen Spielerinnen viel lernen können.“

Parallel dazu hat sich der Kader der Kölnerinnen noch einmal verändert. Ella Touon verlässt den Verein und wechselt zu Ajax Amsterdam. Die 22-Jährige war erst im vergangenen Sommer nach Köln gekommen, konnte sich jedoch nicht nachhaltig durchsetzen und war in der Rückrunde an die SGS Essen ausgeliehen. Da sich ihre Perspektive beim FC nicht verbessert hatte, entschieden sich beide Seiten für einen Wechsel in die Niederlande. Dabei kassiert der 1. FC Köln – und das dürfte ein Novum für den Verein sein – gar eine Ablösesumme. Über die Höhe machte der FC zwar keine Angaben, aber dürfte es sich um einen Betrag im mittleren fünfstelligen Bereich handeln.

„Die Stadt und die Fans stehen hinter uns“ – Der 1. FC Köln ist in die Saisonvorbereitung gestartet

Marvin Schwäbe vom 1. FC Köln
,
Startseite » News » Seite 75

„Die Stadt und die Fans stehen hinter uns“ – Der 1. FC Köln ist in die Saisonvorbereitung gestartet

Am Montagnachmittag ist der FC in die Vorbereitung auf die kommende Saison gestartet. Und für diese hat sich das Team von René Wagner deutliche Ziele gesteckt: So will der 1. FC Köln die Saison bestreiten.

Die Stimmung am Geißbockheim war am Montagnachmittag nicht nur bei den Fans gut. Auch die Profis des 1. FC Köln freuen sich sichtlich über den Beginn der Vorbereitung. Für die anstehende Saison haben die Kölner sich bereits erste Ziele gesteckt.

 Ihr wollt immer aktuell informiert sein? Folgt dem WhatsApp-Kanal von come-on-fc.com.

Applaus hallte über das Gelände am Geißbockheim, als die Profis des 1. FC Köln ihren Weg auf den Trainingsplatz antraten. Nach der Sommerpause hieß es für die Mannschaft von Cheftrainer René Wagner am Montag wieder Trikot überstreifen, Fußballschuhe schnüren und Schwitzen. FC-Keeper Marvin Schwäbe fasste den ersten Tag der Vorbereitung auf die kommende Spielzeit zusammen: „Perfektes Sommerwetter, perfekter Start heute“ und ergänzte, man habe heute schon eine gute Qualität auf dem Platz gehabt und freue sich, dass es jetzt wieder losgehe. Noch vor einigen Wochen kursierten Gerüchte über einen möglichen Abgang des Torhüters, dessen Vertrag nur noch bis kommenden Sommer läuft. „Grundsätzlich bin ich sehr zufrieden. Ich gehe jetzt in mein sechstes Jahr, ich weiß, was ich hier habe und deswegen bin ich auch zufrieden so, wie es ist“, beugte Schwäbe weiteren Spekulationen um seine Zukunft vor.

Ziele sind klar definiert

In der anstehenden Spielzeit steht für die Geißböcke die zweite Saison nach dem Wiederaufstieg in die Bundesliga an. Die Ziele sind dabei für die Mannschaft klar definiert. „Es geht für uns darum, unsere Punkte einzufahren und fußballerisch als Mannschaft den nächsten Schritt zu gehen. Über die Ambitionen, die wir haben, werden wir in den kommenden Wochen sprechen“, so Schwäbe. „Definitiv werden wir versuchen, eine stabilere Saison zu spielen als die letzte.“ Um dieses Ziel zu erreichen soll die Mannschaft in den kommenden Wochen zusammenwachsen. Am Montag stand mit Neuzugang Luka Lochoshvili zwar nur ein neues Gesicht mit auf dem Platz, ein Problem, die neuen Spieler in den Kader zu integrieren sah der Kölner Keeper allerdings nicht. Denn auch vor Beginn der vergangenen Saison hatte der FC ein Facelift erfahren.

Zudem ist die Zeit bis zum ersten Pflichtspiel noch lang. „Wir haben eine relativ lange Vorbereitung vor uns, da werden wir mit Sicherheit einige Dinge ansprechen, werden versuchen, die Dinge in eine richtige Richtung zu drängen“, so die Kölner Nummer Eins. Daran soll auch der neue Chefcoach seinen Anteil haben: „Wir freuen uns, dass wir mit René jemanden haben, den wir kennen, der frischen Wind reinbringt. Ich glaube, dass er es im Saison Endspurt gut gemacht hat, sonst hätte er die Chance nicht bekommen.“ Wagner wolle eine Kultur schaffen, bei der das Team alles reinhaue und sich auch mal untereinander die Meinung sagt.

„Wir wissen, dass die Stadt und die Fans hinter uns stehen“

Aber nicht nur das Trainerteam wird die Geißböcke durch die Saison tragen. Auch die Anhänger des 1. FC Köln haben durchaus einen nicht unwesentlichen Anteil. Es sei immer schön zu sehen, wie ein Verein, eine Mannschaft polarisieren könne, betonte Schwäbe. „Wir wissen, dass die Stadt und die Fans hinter uns stehen. Das hat uns durch gute und durch weniger gute Zeiten getragen. Auch in der letzten Saison ging es mal bergauf und mal bergab. Trotzdem konnten wir uns immer auf die Fans verlassen.“ Und auch zu Beginn der Spielzeit 2026/27 strömten eben diese Fans zum Trainingsauftakt wieder in den Kölner Grüngürtel. Eine Stellschraube, an der sich wohl auch in dieser Saison nichts ändern wird.


Ein Investment in die Gegenwart: Gezielt mehr Routine für die Defensive beim 1. FC Köln

Gideon Mensah überzeugte gegen England
,
Startseite » News » Seite 75

Ein Investment in die Gegenwart: Gezielt mehr Routine für die Defensive beim 1. FC Köln

Das Transferkarussell ist in vollem Gange und auch in der FC-Gerüchteküche herrscht emsiger Betrieb. Gerade die Defensive wird im Vergleich zur Vorsaison ordentlich umgekrempelt. Dabei fällt eines auf: Der 1. FC Köln holt sich gezielt Erfahrung an Bord.

In der Kulinarik gibt es bekanntlich viele Dinge, die mit der Zeit immer besser werden. Doch gilt das auch für Fußballprofis? Bei den beiden bisherigen und einer bevorstehenden Neuverpflichtungen für die Defensive scheint Routine ein Faktor für den 1. FC Köln zu sein. Denn Gideon Mensah, Luka Lochoshvili und die gehandelten Sechser Ellyes Skhiri oder Edson Álvarez bringen viel Erfahrung mit.

 Ihr wollt immer aktuell informiert sein? Folgt dem WhatsApp-Kanal von come-on-fc.com.

Die Frage nach dem perfekten Fußballeralter ist eine viel diskutierte und jeder scheint eine andere Meinung dazu zu haben. Während Spaniens Pau Cubarsi bereits mit 17 Jahren problemlos auf höchstem europäischem Niveau mithalten konnte, schaffte Virgil Van Dijk den Sprung in die absolute Weltklasse erst einige Jahre später. Es gibt große Schwankungen und selbstverständlich immer mal wieder Ausnahmen. Die meisten können sich aber auf einen Alterskorridor von Ende 20 bis Anfang 30 einigen. In diesem Alter konnten Spieler bereits genug Erfahrung sammeln, während gleichzeitig die Athletik noch vorhanden ist. Die bisherigen Defensiv-Transfers des FC sprechen eine deutliche Sprache: Beim FC sucht man offenbar für die Hintermannschaft Routine.

Beeindruckende Erfahrung auf dem Konto

Gideon Mensah ist 27 Jahre alt. Der Ghanaer kommt auf mehr als 230 Pflichtspiele im Profibereich, lief bereits 44 Mal für sein Land in der A-Nationalmannschaft auf, spielte zuletzt die WM. Der Linksverteidiger ersetzt Kristoffer Lund. Der 24-Jährige wurde von den Geißböcken nicht übernommen. Auch Luka Lochoshvili sammelte deutlich mehr als 200 Pflichtspiele, das in zahlreichen Ländern Europas, spielte zudem mit Georgien die Europameisterschaft 2024, kommt auf 32 Länderspiele für sein Heimatland. „Er hat in den vergangenen Jahren auf unterschiedlichen Stationen wertvolle Erfahrungen gesammelt“, erklärte Thomas Kessler bei der Vorstellung des Spielers. Ein Textbaustein, der ähnlich auch bei der Verpflichtung von Gideon Mensah fiel. Dazu kommen die Gerüchte um Ellyes Skhiri (31 Jahre) und Edson Álvarez (28 Jahre) für die so wichtige Personalie im zentralen Mittelfeld. Die beiden Sechser werden als Nachfolger für den 24-jährigen Eric Martel gehandelt, der nun in Mainz spielt. Beide kommen auf rund 400 Pflichtspiele, dazu etliche Länderspiele.

Weltmeisterliche Vorbilder

Es besteht also kein Zweifel, dass der FC den jungen Spielern Jahmai Simpson-Pusey, Julian Pauli oder Rav van den Berg nun auch Routine an die Seite stellen will. Dass eine solche Struktur erfolgsversprechend sein kann, zeigt ein Blick auf die aktuell laufende Weltmeisterschaft. Kürzlich sind mit Argentinien, Spanien, England und Frankreich die letzten verbliebenen Nationen ins Halbfinale eingezogen. In den Viertelfinalspielen konnte die Defensivabteilung in Argentiniens Startelf mit 30,3 Jahren das höchste Durchschnittsalter vorweisen. Dahinter folgen Frankreich (28,3 Jahre), Spanien (27,6 Jahre) und England (26,9 Jahre). Ein Zufall? Oder doch ein Indiz für den Wert der Erfahrung im Verteidigen des eigenen Tores. Gerade auf diesem Niveau und dieser Bühne ist es von unschätzbarem Wert, druckresistente Abwehrrecken in den eigenen Reihen zu haben. Dass die Kölner diesen Weg einschlagen, ist demnach gut nachvollziehbar. Konstanz ist entscheidend. Hinten soll der Laden von den Routiniers dichtgehalten werden, vorne können die jungen Wirbelwinde für Furore sorgen.

Die Balance zwischen Ausbildung und Erfolg im Hier und Jetzt

Damit aus den Geißböcken keine Greisböcke werden, ist dieser Mix aus jungen, hungrigen Spielern und routinierten Veteranen entscheidend. Die Erfahrenen können so die Rookies an die Hand nehmen und Verantwortung übernehmen, während die Jungen sich im Schatten entwickeln können und die Mannschaft mit Hunger und Elan voranbringen. Das gesteigerte Interesse der Kölner an Spielern mit internationaler Erfahrung deutet darauf hin, dass der gegenwärtige Erfolg vermehrt in den Fokus gerückt wird. Einige der (potenziellen) Neuzugänge bewegen sich im vermeintlich besten Fußballeralter und müssen sich nicht erst noch dahin entwickeln. Daran muss sich der Kader in der neuen Saison selbstverständlich aber auch messen lassen. Zumal die Aussicht gering ist, mit Spielern in dieser Altersspanne nochmal einen hohen Wiederverkaufswert zu generieren.

Gerade der FC muss die Finanzen stets im Blick behalten. Die letzten Jahre wollte such der FC zum Ausbildungsverein entwickeln. Spieler wie Jonas Urbig, Damion Downs oder Max Finkgräfe konnten gewinnbringend verkauft werden und spielten so notwendiges Geld in die klammen Kassen. Noch immer ist der Verein finanziell nicht auf Rosen gebettet. Glücklicherweise hat man mit Said El Mala noch einen riesigen uneingelösten Scheck im Kader, der den Druck dahingehend erheblich verringert. Das erleichtert die Verlagerung der Prioritäten von Ausbildung und Weiterverkauf hin zu Erfolg im Hier und Jetzt.


1. FC Köln an Sturm-Talent von Inter Mailand interessiert

Jamal Idrissou im Kopfball-Duell mit Assad Kotya-Fofana
,
Startseite » News » Seite 75

1. FC Köln an Sturm-Talent von Inter Mailand interessiert

Der FC arbeitet weiter am Kader für die kommende Spielzeit. Und es gibt ein Gerücht für die Offensive, allerdings geht es um ein Talent. Der 1. FC Köln soll an Jamal Iddrissou interessiert sein. Das berichtet „Sky Italia“. Und das offenbar für die Profis.

Am Montag trainierte der FC das erste Mal wieder nach der Sommerpause. Doch die Kölner bekommen noch ein neues Gesicht. Es wird noch weitere Veränderungen geben. Ein Spieler könnte Stürmer Jamal Iddrissou sein.

 Ihr wollt immer aktuell informiert sein? Folgt dem WhatsApp-Kanal von come-on-fc.com.

In den Sozialen Medien gab es in Australien einen besonderen Besuch. Paul Okon-Engstler war noch einmal zu Gast beim FC Sydney und postete das Video von diesem Ereignis bei Instagram. Er ist zurück, die Message. Doch irgendwie fühlten sich die Bilder aus der Ferne eher wie Abschied an. Der Australier wechselt bekanntlich für rund eine Millionen Euro nach Köln – die Rückkehr war also nur temporär. Thomas Kessler wollte sich zu dem möglichen transfer am Montag nicht äußern, allerdings ist er mehr als wahrscheinlich, wenn auch nicht so schnell wie erhofft. Denn der Medizincheck wurde vorerst verschoben – dem Vernehmen nach nur kurzfristig. Der Transfer ist nicht in Gefahr. Und er wird nicht der einzige bleiben. Der Geschäftsführer kündigte an, dass es in den kommenden Wochen da noch etwas geben werde. Angesprochen auf die wichtigsten Positionen, nannte Kessler auch „etwas in der Offensive“. Tatsächlich sucht man in Köln nach einem Backup für Ragnar Ache. Mateusz Zukowski war im Gespräch, aber wohl nicht so heiß, wie es gekocht wurde.

Leihe mit Kaufoption?

Dem Vernehmen nach wollen die Kölner eher einen jungen Spieler verpflichten, der sich im Schatten von Ache weiterentwickeln kann. Zum Beispiel Chido Obi, über den zuletzt viel spekuliert wurde. Nun macht „Sky Italia“ eine ganz andere Baustelle auf. So soll der FC an Jamal Idrissou interessiert sein. Demnach hätten die Geißböcke bereits ein Leihangebot in Höhe von 700.000 Euro abgegeben. Doch Inter soll die Offerte abgelehnt haben. Ein genaues Bild konnte sich Kessler in der Youth League machen. Da lief der 18-Jährige vor 50.000 Zuschauern mit Mailand gegen den FC auf. Eigentlich war der Angreifer in dieser Spielzeit eher im Unterbau der Profi-Mannschaft unterwegs. Allerdings in den 13 Spielen in der 3. Liga nicht erfolgreich. Im Nachwuchs erzielte der 1,88-Meter-Mann in dieser Spielzeit allerdings wettbewerbsübergreifend zwölf Tore. Auch der FC Brentford und der VfL Wolfsburg sollen Interesse zeigen. In Frage kommt wohl nur eine Leihe. Allerdings mit Kaufoption.

Laut „Sky Italia“ sollte diese bei sieben Millionen Euro liegen. Mailand war nicht einverstanden.


Das sagt Thomas Kessler zu Kaderplanung und einer „festen Überzeugung“ bei Said El Mala

Thomas Kessler beim Vorbereitungsauftakt am Montag
,
Startseite » News » Seite 75

Das sagt Thomas Kessler zu Kaderplanung und einer „festen Überzeugung“ bei Said El Mala

Der FC ist in die Vorbereitung auf die neue Saison gestartet. Am Montag ging es für die Mannschaft erstmals auf den Platz. Wenn auch mit einem etwas reduzierten Kader. Und das unter den Augen des Geschäftsführers Sport des 1. FC Köln: Das sagt Thomas Kessler zur Kaderplanung.

Die Bilanz ist noch ein wenig im Ungleichgewicht: Zehn Abgänge haben die Geißböcke bislang zu verzeichnen, allerdings erst zwei Neuzugänge, der dritte lässt wohl noch ein wenig länger auf sich warten als zunächst angenommen. Nach der Einheit am Montag sprach Thomas Kessler über den bisherigen Transfer-Verlauf.

 Ihr wollt immer aktuell informiert sein? Folgt dem WhatsApp-Kanal von come-on-fc.com.

Es war heiß am Montagnachmittag am Geißbockheim. Und FC-Trainer René Wagner ließ seine Mannschaft schwitzen. Es wurde zwar noch nicht so richtig intensiv, doch Wagner gab bereits knappe, aber bestimmte Impulse. Dabei ist der Kader aktuell eben noch nicht komplett. Erst zwei Spieler hat der FC im Transfer-Sommer neu verpflichtet, auf der anderen Seite aber schon zehn Abgänge zu verzeichnen. „Wir haben einiges an Arbeit zu tun, wir haben aber auch einiges gemacht“, erklärte Thomas Kessler nach der Einheit. Grundsätzlich wolle er erst am Ende der Spielzeit zufrieden sein, doch mit den Spielern auf dem Platz und der Einheit sei er dann doch auch „zufrieden“ gewesen. Und dennoch gab der Geschäftsführer Sport dann doch noch ein kleines Versprechen ab: „Ich bin felsenfest überzeugt, dass wir in den kommenden Wochen das ein oder andere machen werden“, sagte Kessler. Aktuell geht es wohl im zentralen Mittelfeld um die Frage nach Edson Álvarez oder Ellyes Skhiri – beide Spieler stehen auf der Liste. Mit Paul Okon-Engstler wird in den kommenden Tagen einer dazu kommen.

„Heute gehe ich davon aus, dass er unser Spieler ist“

Auch in der Offensive wolle man noch etwas machen, sagte Kessler, benannte aber auch die geschlossene Position des Innenverteidigers. Dort ist man offensichtlich zufrieden. Für den Stamm-Linksverteidiger wurde Gideon Mensah verpflichtet, der allerdings noch seinen Sonderurlaub erhalten hat. Aufgefüllt wurde der Kader mit Nachwuchsspielern. „Für uns war es wichtig, dass wir Jungs auf dem Platz haben, die auch in der Saison zur Verfügung stehen“, erklärte Kessler und bestätigte, dass mit Imad Rondic und Jusuf Gazibegovic nicht mehr geplant werde. Beide nahmen auch nicht an der Einheit teil. Rondic trainierte vor der Mannschaft, „Gazi“ ist für Gespräche freigestellt. Kessler baut auf Spieler, die dem FC die gesamte Saison zur Verfügung stehen sollen. Ob die Trainingsbeteiligung von Said El Mala da dann ein Fingerzeig war? „Er ist hier, er hat einen langfristigen Vertrag und ich bin happy, dass er hier ist. Heute gehe ich davon aus, dass er unser Spieler ist“, sagte Kessler. Nach wie vor dürfte ein Angebot in Höhe von 50 Millionen Euro die Meinung ändern.

Doch ein solches Angebot liegt nach wie vor nicht vor. Kessler habe El Mala vor dem Training abgefangen und den Eindruck gehabt, der Shootingstar sei Happy, in Köln zu sein. „Es gab das ein oder andere Angebot, aber es hat nicht zum Transfer geführt“, bestätigte Kessler und betonte, er sei „der festen Überzeugung, dass er (El Mala; Anm. d. Red) in der kommenden Spielzeit für den FC spielen wird.“ Zu den gehandelten Namen in der Gerüchteküche wollte sich Kessler nicht äußern.


Transfergerücht: Der 1. FC Köln soll an Otto Rosengren interessiert sein

Otto Rosengren steht wohl auf dem Zettel der Geißböcke
,
Startseite » News » Seite 75

Transfergerücht: Der 1. FC Köln soll an Otto Rosengren interessiert sein

Die Geißböcke starten am Montag in die Vorbereitung auf die neue Saison. Und neben dem Fußballerischen wird auch weiter am Kader gearbeitet. Dabei überrascht eine Nachricht aus Schweden dann doch: Der 1. FC Köln soll an Otto Rosengren interessiert sein.

Edson Álvarez oder Ellyes Skhiri oder vielleicht noch ein ganz anderer Name. Am Montag wird Paul Okon-Engstler in Köln erwartet, nun wird ein weiterer Mittelfeldspieler gehandelt. Und der kommt aus Schweden.

 Ihr wollt immer aktuell informiert sein? Folgt dem WhatsApp-Kanal von come-on-fc.com.

So berichtet die schwedische Zeitung „Expressen„, dass die Kölner die Fühler nach Otto Rosengren ausgestreckt haben, den Mittelfeldspieler verpflichten wollen. Demnach hätten Vertreter der Geißböcke den Spieler bereits gescoutet. Und das am Sonntag. Da spielte Rosengrens Mannschaft Malmö gegen Göteborg setzte sich 4:0 durch, der Mittelfeldspieler legte einen Treffer auf. Rosengren ist ein zentraler Mittelfeldspieler, der allerdings auch schon auf den beiden Außenpositionen sowie in der Innenverteidigung zum Einsatz kam. In dieser Saison, die anders als die Bundesliga mit dem Jahresbeginn startet, kommt der Schwede in elf Spielen auf drei Vorlagen und einen Treffer. Rosengren spielte seit seiner Jugend in Mjällby, sammelte dort auch seine ersten Profi-Erfahrungen. Im Sommer 2023 wechselte der Mittelfeldspieler dann nach Malmö und ist dort unumstrittener Stammspieler. Rosengren feierte auch sein Debüt in der A-Nationalmannschaft. Allerdings im Januar 2024 und wurde anschließend nicht mehr berücksichtigt. Der Marktwert des Spielers wird bei transfermarkt.de mit drei Millionen Euro angegeben.

Mit Otto Rosengren der nächste Name

Wie Expressen weiter berichtet gelten der FC und der FC Middlesbrough als die heißesten Anwärter auf den Spieler, der englische Club soll bereits die Gespräche aufgenommen haben. Aus Kölner Sicht überrascht die Meldung dann doch. Denn der FC ist eigentlich recht gut aufgestellt. Aktuell stehen bekanntlich Tom Krauß und Isak Johannesson bereits als zentrale Mittelfeldspieler im Kader. Als Ersatz für Denis Huseinbasic soll der Australier Paul Okon-Engstler unter Vertrag genommen werden. Dort steht heute bereits der Medizincheck an, der Mittelfeldspieler wird mit großer Wahrscheinlichkeit unterschreiben. Für die defensivere Rolle und damit die Nachfolge von Eric Martel sind eigentlich Edson Álvarez oder Ellyes Skhiri vorgesehen. Nun kommt mit Otto Rosengren ein weiterer spannender Name auf die Liste. Rosengren hat in Malmö noch Vertrag bis 2027.

Die schwedische Zeitung „Expressen“ gilt in der Spieler- und Beraterszene allgemein als gut vernetzt. Die Quelle ist durchaus als glaubwürdig zu betrachten.

Lest hier: Alle Transfergerüchte im Überblick und mit Einordnung


Trainingsauftakt am Montag – Diese Spieler müssen sich direkt beweisen, einige bereits außen vor

Julian Pauli könnte im Sommer zurückkehren
,
Startseite » News » Seite 75

Trainingsauftakt am Montag – Diese Spieler müssen sich direkt beweisen, einige bereits außen vor

Nachdem die Leistungsdiagnostik am Wochenende abgeschlossen wurde, startet der FC am Montag in die Vorbereitung auf die neue Saison. Gleich für mehrere Akteure wird es auch für die mittelbare Zukunft gehen beim 1. FC Köln: Diese Spieler müssen direkt liefern.

Um 15 Uhr am Nachmittag beginnt für die Profis der Geißböcke auch offiziell die Vorbereitung auf die kommende Saison. In den zwei Wochen vor dem Trainingslager in Kitzbühel werden sich gleich mehrere Spieler direkt beweisen müssen.

 Ihr wollt immer aktuell informiert sein? Folgt dem WhatsApp-Kanal von come-on-fc.com.

Said El Mala und Joel Schmied haben es sich am Samstag nicht nehmen lassen, die Leistungsdiagnostik von der FC-Kamera begleitet zu absolvieren. Ein kleiner Einblick, bevor nun wieder eine Art Alltag beginnt. Nachdem die Diagnostik nun abgeschlossen ist, heißt es auch für die beiden Profis, in die Vorbereitung auf die neue Saison zu starten und sich gleichzeitig eine gute Ausgangslage im Kampf um die Startelf-Plätze zu sichern. Während die Sachlage bei Said El Mala ziemlich klar sein dürfte, nämlich ganz klar Richtung Stammplatz tendiert (wenn er denn bleibt), wird sich der Schweizer Schmied dem harten Konkurrenzkampf in der Innenverteidigung stellen müssen. Dieser ist durch die Verpflichtung von Luka Lochoshvili sicherlich nicht einfacher geworden. Neben dem Georgier machen sich auch Jahmai Simpson-Pusey und Rav van den Berg Hoffnungen auf einen Stammplatz. Letzterer will in dieser Spielzeit den Durchbruch schaffen. Und dann ist da eben Julian Pauli, der von seiner Leihe aus Dresden zurückkehrt. Das Eigengewächs darf sich wohl große Hoffnungen auf einen Kaderplatz machen.

Die Profis müssen Gas geben

Das gilt aber eben nicht für alle Leihspieler – sogar eher für wenige. So wird wohl auch Elias Bakatukanda erst einmal eine Chance erhalten. Allerdings trainiert der Abwehrspieler nach einer Verletzung erst einmal individuell. Wie von come-on-fc.com berichtet, haben Jusuf Gazibegovic und Imad Rondic einen eher schweren Stand, sind eigentlich nicht für den Kader in der kommenden Spielzeit vorgesehen. Rondic trainiert daher auch vorerst nicht mit der Gruppe, Gazibegovic ist aktuell für Gespräche freigestellt. Auch für Mansour Ouro-Tagba wird nach einer Lösung gesucht, eine Chance auf den Profikader wird der Stürmer nicht erhalten. Ganz anders könnte es bei einigen Nachwuchshoffnungen aussehen. René Wagner erklärte am Freitag, er wolle sich das Testspiel der Kölner U21 gegen Gießen ansehen und dann entscheiden, ob sich so manches Talent in den kommenden Tagen bis Wochen auch beweisen kann. Diese Youngster sind erst einmal mit von der Partie: David Fürst, Jonathan Friemel, Kristiyan Irmiev, Nilas Yacobi und Maik Afri Akumu.

„Die Kadergröße müssen wir noch besprechen“

Malek El Mala ist noch nicht für die Profis vorgesehen. Youssoupha Niang ist dagegen sicherlich einer der Kölner Youngster, der sich große Hoffnungen auf mehr Einsatzzeit in dieser Spielzeit machen darf. Die Situation von Fynn Schenten wirkt da schon komplizierter. Der junge Stürmer war zuletzt mit einigen Clubs aus Frankreich und Belgien für eine Leihe in Verbindung gebracht worden. So richtig gehaltvoll sind die Gerüchte bislang aber nicht. Und dann gibt es da noch den ein oder anderen Wackelkandidaten, der zumindest in der Theorie den Verein noch verlassen könnte. Luca Waldschmidt und Linton Maina wurden in diesem Zusammenhang gerne genannt, ein konkreter Wechsel deutet sich aber bislang nicht an. Da die Kölner aber auf der rechten Seite in der Offensive möglicherweise nochmal nachlegen wollen, heißt es gerade für Maina – aber auch Jan Thielmann – von Beginn an Gas zu geben. Wer es am Ende schafft, wird sich in den kommenden tagen herauskristallisieren, dann steht auch die Breite des Aufgebots. „Die Kadergröße müssen wir noch besprechen. Da hat der Geschäftsführer Sport viel mitzureden“, sagte René Wagner am Freitag.

Nicht mit dabei ist erst einmal Gideon Mensah, der noch WM-Urlaub hat. Paul Okon-Engstler soll am Montag zum Medizincheck erscheinen, die Unterschrift könnte ebenfalls erfolgen. Aber auch der Australier wird erst zum Trainingslager wohl richtig einsteigen.


Edson Álvarez vs. Ellyes Skhiri – der 1. FC Köln sucht sein zentrales Mittelfeld

Edson Alvarez und Ellyes Skhiri stehen auf dem Zettel der Geißböcke
,
Startseite » News » Seite 75

Edson Álvarez vs. Ellyes Skhiri – der 1. FC Köln sucht sein zentrales Mittelfeld

Mit der Verpflichtung von Gideon Mensah haben die Kölner auch die zweite wichtige Baustelle geschlossen. Und aktuell arbeiten die Geißböcke an einer neuen Zentrale. Und dort läuft es auf der Sechs auf einen Zweikampf hinaus beim 1. FC Köln: Edson Álvarez und Ellyes Skhiri im Vergleich.

Aktuell deutet ziemlich viel daraufhin, dass der FC einen weiteren WM-Teilnehmer unter Vertrag nimmt – und das auf der Sechs. Zumindest scheinen Edson Álvarez und Ellyes Skhiri die besten Karten haben. Doch wo liegen bei welchem Spieler die Vorteile?

 Ihr wollt immer aktuell informiert sein? Folgt dem WhatsApp-Kanal von come-on-fc.com.

Der eine wäre ein absolutes Statement, beim anderen wäre es die Rückkehr eines ehemaligen Publikumslieblings. So oder so suchen die Kölner ganz offensichtlich nach einem routinierten Sechser. Denn sowohl Edson Álvarez als auch Ellyes Skhiri können mit einer Menge Pflichtspiele, davon zahlreiche in der Nationalmannschaft, aufwarten. Grundsätzlich ist die Erzählweise, dass der FC Álvarez gerne verpflichten würde, sich von der Sache auch mit allen Beteiligten einig ist, nur eine Lösung in Sachen Gehaltsvorstellung sucht. Keine einfache Suche. Denn der Mexikaner soll etwa das Doppelte von dem Höchstverdiener der Geißböcke einstreichen. Sollte keine Einigung erzielt werden, kommt Skhiri ins Spiel. Der Tunesier ist also der Plan B der Kölner. Es wäre wohl ein günstiger Plan B. Denn die Kölner würden den 31-Jährigen für weniger als Álvarez‘ Jahresgehalt kaufen und für eine Spielzeit bezahlen können. Der Mexikaner wäre wohl „nur“ als Leihe ein realistisches Szenario. Rein wirtschaftlich spricht also schonmal viel für den Tunesier.

Ein Abgang wird konkreter

Aber wie sieht es sportlich aus? Schließlich sollte die Qualität eines Spielers auch in die wirtschaftliche Beurteilung mit einfließen. Beide Akteure spielten zuletzt bei der WM – mit unterschiedlichen Erfolgen. Während die Nordafrikaner sich mit drei Niederlagen sang- und klanglos verabschiedeten, scheiterte Gastgeber Mexiko unglücklich im Achtelfinale an England. Die vergangene Spielzeit im Club verlief für beide Akteure nicht wie erhofft. Mexikos Kapitän fiel bei seiner Leihstation Fenerbahce immer wieder verletzt aus, konnte so nur selten zur Form finden. Möglicherweise sah auch deswegen der türkische Traditionsclub von einer festen Verpflichtung ab. Dem Vernehmen nach hätte Álvarez 19 Millionen fest gekostet. Nun geht es zurück zu den Hammers, allerdings würde der Mexikaner gerne direkt weiterziehen. Skhiri ist bei den Hessen alles andere als unumstritten. Schon im vergangenen Sommer gab es Gerüchte über einen möglichen Abgang. Dieser wird nun konkreter. Die Eintracht blickt sich sehr aktiv nach Alternativen um .

Unterschiedliche Rollen der beiden Sechser

Natürlich hinkt der direkte Vergleich zwischen der türkischen Süper Lig und der Bundesliga, doch bei den Daten der vergangenen Saison – Skhiri in Frankfurt und Álvarez bei Fenerbahce – lassen sich durchaus kleinere Tendenzen ablesen. Àlvarez sucht spürbar mehr Zweikämpfe und gewinnt sie am Boden auch etwas häufiger. Der Mexikaner scheint etwas aggressiver in die Zweikämpfe zu gehen, sammelte daher auch mehr Foulspiele. Skhiri wirkt disziplinierter und kontrollierter im direkten Duell. In der Luft weist der Tunesier die besseren Werte auf. Allerdings sucht Álvarez häufiger das Kopfballduell. Passquote und Passvolumen sind fast identisch – beide sind zuverlässige, ballsichere Sechser. Der Unterschied liegt im Risikoprofil: Skhiri spielt planvoller Richtung Strafraum (mehr Pässe in den Sechzehner, weniger Ballverluste), Álvarez trägt den Ball selbst deutlich öfter nach vorne (progressive Läufe, Dribblings 1,2 vs. 0,2 pro 90) und nimmt dafür mehr Verluste in Kauf.

Im Endeffekt unterscheiden sich die beiden Spieler wohl auch in einem Rollenverständnis. Es wird wohl auch darauf ankommen, welches Spielerprofil René Wagner genau sucht. Zudem beziehen sich die Daten nur auf die vergangene Spielzeit. So spielte Skhiri beim FC eine deutlich offensivere Rolle, als er es nun bei den Hessen tut.

Bei der Datenauswertung wurden die Wysout-Daten der vergangenen Spielzeit zugrunde gelegt. Festzuhalten ist dabei, dass Álvarez aufgrund seiner Verletzungen deutlich weniger Spiele absolvierte als Skhiri


1. FC Köln auf Kurs international: Zumindest in Sachen Kaderplanung

Gideon Mensah spielt jetzt beim 1. FC Köln
,
Startseite » News » Seite 75

1. FC Köln auf Kurs international: Zumindest in Sachen Kaderplanung

Ein Ghanaer ist schon fest verpflichtet, ein Australier soll nächste Woche folgen. Damit holt sich der FC geballte WM-Power an Bord. Auch sonst richtet sich der Blick von Thomas Kessler weit über die Grenzen des Landes hinaus. René Wagner sieht darin eine Chance. Der 1. FC Köln setzt vermehrt auf einen internationalen Kader.

Die Stadt Köln steht für Lebendigkeit, Offenheit und Herzlichkeit. Es ist daher kein Wunder, dass die Domstadt Menschen aus über 180 Ländern eine Heimat bietet. Diese Multikulturalität spiegelt sich auch in den aktuellen Transferplanungen des FC.

 Ihr wollt immer aktuell informiert sein? Folgt dem WhatsApp-Kanal von come-on-fc.com.

Von Elias Schnaubelt

Nachdem mit Linksverteidiger Gideon Mensah bereits ein ghanaischer Nationalspieler und WM-Fahrer verpflichtet wurde, soll nächste Woche auch der Transfer von Paul Okon-Engstler eingetütet werden. Der 21-jährige Australier ist im zentralen Mittelfeld zuhause und nahm mit den Socceroos ebenfalls an der Weltmeisterschaft teil. Bedenkt man zudem die feste Verpflichtung von Jahmai Simpson-Pusey (England), sowie die Gerüchte um Mikey Moore (England) und Edson Álvarez (Mexiko), so wird eines deutlich: Keiner dieser Spieler spricht muttersprachlich Deutsch. Die Verständigung muss also auf Englisch funktionieren. Für Cheftrainer René Wagner stellt das jedoch kein Hindernis dar. „Wir haben genug Jungs da, die beide Sprachen sprechen. Ich spreche beide Sprachen gut genug“, erläutert der Coach.

„Uns geht es darum, den bestmöglichen Spieler in der bestmöglichen Position zu finden“

Sind die Sprachbarrieren überwunden, so liefert das erweiterte Scouting-Radar des FC einen großen Vorteil. Indem vermehrt Spieler aus dem Ausland unter die Lupe genommen werden, umgeht man gleichzeitig den Konkurrenzkampf mit anderen Bundesligisten. „Viele Vereine in der Bundesliga wollen natürlich deutschsprachige Spieler“, sagt Wagner, der gleichzeitig eine Chance sieht: „Ich glaube, dass ein diverser Kader generell nicht wehtut, sondern dass ganz im Gegenteil, mit vielen verschiedenen Kulturen, etwas Besonderes entstehen kann.“ Ein erweiterter Blick auf dem Transfermarkt bedeutet im Umkehrschluss allerdings auch mehr Arbeit für Thomas Kessler. Dieser stand während der vergangenen Wochen immer wieder im engen Austausch mit Wagner, welcher sein Handy im Urlaub wohl nie ganz links liegen lassen konnte. Gewiss wird der Cheftrainer jedoch keine Träne darüber vergießen, wenn am Ende als Ertrag ein funktionierender Kader steht. „Uns geht es darum, den bestmöglichen Spieler in der bestmöglichen Position zu finden“, erklärt Wagner. Und diese Spieler finden sich bekanntlich nicht von allein.


Die deutsche Ära des FC

Als Ellyes Skhiri im Sommer 2023 den Effzeh verließ, um sich der Eintracht aus Frankfurt anzuschließen, hinterließ er eine klaffende Lücke im System von FC-Coach Steffen Baumgart. Der Tunesier spielte die zentrale Rolle, das Bindeglied zwischen Defensive und Offensive. Der Spieler, der auserkoren wurde, um in diese Fußstapfen zu treten, war Jacob Christensen. Doch bevor der junge Däne sich auf den fußballerischen Part dieser großen Aufgabe fokussieren konnte, sah er sich mit einem fundamentaleren Problem konfrontiert: Der Sprachbarriere zwischen ihm und seinem Trainer. Diese hatte zur Folge, dass die Geißböcke sich in Baumgarts Amtszeit auf den deutschen Markt und deutschsprachige Spieler im Ausland fokussierten. Eine enorme Eingrenzung und verschenktes Potenzial auf anderen vielversprechenden Märkten. Mit der Verpflichtung von Christensen versuchte man nun, damit zu brechen. Jedoch schienen die Kommunikationsschwierigkeiten wie ein schlechtes Omen auf der FC-Zeit des Dänen gelegen zu haben. Nach nur acht Pflichtspiele in zwei Jahren und einem Kreuzbandriss im linken Knie zog es ihn im Sommer 2025 zurück in seine Heimat. Dort spielt er seitdem bei Molde FK.

Das Aus von Steffen Baumgart im Dezember 2023 markierte gleichzeitig das Ende der deutschsprachigen Ära beim 1. FC Köln. Ob die Erweiterung des Scouting-Radars Früchte tragen wird und etwas Besonderes entstehen kann, wird die neue Spielzeit zeigen. Sicherlich bietet die neu gewonnene Internationalität der Domstädter eine Chance. Und es liegt an Cheftrainer René Wagner, diese zu nutzen.


Déjà-vu-Poker? HSV holt vermeintlichen Wunschspieler des 1. FC Köln

Martin Adeline soll auf dem Zettel des FC stehen
,
Startseite » News » Seite 75

Déjà-vu-Poker? HSV holt vermeintlichen Wunschspieler des 1. FC Köln

Er gilt als eins der größten Talente Frankreichs und angeblich hatten die Geißböcke die Fühler nach dem Offensivspieler ausgestreckt. Doch der Franzose wechselt nicht zum 1. FC Köln: Der HSV verpflichtet wohl Martin Adeline.

Sollten die Kölner tatsächlich um die Dienste von Martin Adeline gebuhlt haben, gehen sie offenbar leer aus. Der Franzose ist sich offenbar mit dem Hamburger SV einig geworden. Damit ist dieses Transfergerücht wohl endgültig vom Tisch.

 Ihr wollt immer aktuell informiert sein? Folgt dem WhatsApp-Kanal von come-on-fc.com.

Gleich drei junge, talentierte Franzosen sollen es Anfang Juni auf den Wunschzettel der Kölner geschafft haben – so wurde es zumindest kolportiert. Martin Adeline, Pablo Pagis und Giovani Versini wurden als mögliche Offensiv-Verstärkungen genannt. So richtig heiß waren die Spuren in zwei Fällen wohl damals schon nicht. Doch der Wunsch einiger Fans gerade Adeline an den Rhein zu lotsen war groß. Der 22-Jährige erzielte für Troyes in 32 Ligaspielen zehn Tore, bereitete elf vor. Der offensive Mittelfeldspieler gilt als eins der größten französischen Talente, ist die Entdeckung der Ligue 2. Der Marktwert wird mittlerweile auf zehn Millionen Euro eingeschätzt. Adeline liegt damit auf Rang sechs der wertvollsten Akteure der zweiten französischen Klasse. Ein stolzer Preis, den Interessenten aber offenbar nicht hätten zahlen müssen. Der offensive Mittelfeldspieler wechselt nun anscheinend für vier Millionen Euro nach Hamburg. Die Einigung mit den Rothosen ist anscheinend erzielt, es fehlt noch die offizielle Bestätigung. Lange sah es so aus, als würde das Talent in Frankreich bleiben, zahlreiche Erstligisten hatten ihn auf der Liste.

St. Etienne will bei Versini ernst machen

Nun also doch der Wechsel in die Bundesliga, nur eben nicht zum FC. Und unweigerlich werden Erinnerungen an den vergangenen Sommer wach, als der FC sich gleich mehrere Transfer-Poker mit dem HSV lieferte. Und gleich in mehreren Fällen den Kürzeren zog. Um Rayan Philippe und Jordan Torunarigha sollen sich beide Vereine bemüht haben, die Spieler wechselten nach Hamburg. Auf der anderen Seite hatte wohl auch Tom Krauß das Interesse der beiden Aufsteiger geweckt. Der Mittelfeldspieler entschied sich bekanntlich für den FC, ist mittlerweile fest verpflichtet. Wie groß das Interesse an Adeline war, ist offen. Allerdings wurde der Name zuletzt nicht mehr mit dem FC in Verbindung gebracht. Zuletzt gab es dagegen die Verbindung zu Versini. Dort schienen die Kölner eigentlich gute Karten zu haben, weil sich St. Etienne aus dem Transfer-Poker verabschieden wollte. Doch der französische Erstligist hofft weiter auf eine Verpflichtung, gilt als Favorit und bereitet dem Vernehmen nach ein Angebot vor.