TSG Hoffenheim reagiert auf angebliches Interesse an Said El Mala

Said El Mala soll auf der Liste der TSG Hoffenheim stehen
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TSG Hoffenheim reagiert auf angebliches Interesse an Said El Mala

Das Transfergerücht kommt überraschend, es wäre aber ein finanzieller Segen für den 1. FC Köln: Said El Mala soll demnach im Fokus von Hoffenheim stehen? Angeblich locken die Sinsheimer mit einem ordentlichen Handgeld. Doch so wirklich viel ist an diesem Gerücht nicht dran.

Es war ein beherzter Antritt und ein guter Abschluss, die Said El Mala beim ersten Bundesliga-Spiel von Beginn an zum ersten Treffer auf fremden Boden nutzte. Der Offensivspieler erzielte den entscheidenden Treffer bei der TSG Hoffenheim. Möglicherweise hat unter anderem dieses Tor Eindruck hinterlassen. Zumindest berichtet der „Express„, dass die Sinsheimer einen Vorstoß bei dem Kölner Shootingstar wagen wollen.

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Das kommt überraschend – wenn es denn stimmt. Wie der „Express“ berichtet, soll die TSG Hoffenheim einen Vorstoß beim FC wagen und die El-Mala-Brüder unter Vertrag nehmen wollen. Demnach will die TSG Said El Mala ein hohes Handgeld und einen langen Vertrag anbieten. Auch Bruder Malek soll mit nach Sinsheim geholt werden. Wie berichtet, hatte sich der FC bereits mit dem FC Brentford auf einen Wechsel geeinigt. Die Seite des Spielers hat den Transfer aber abgelehnt. Dem Vernehmen nach, weil Malek nicht mit unter Vertrag genommen worden wäre. Eine andere Erzählung lautet, dass die Familie auf ein größeres Angebot aus England warte. Die Kölner sind nicht abgeneigt, den Spieler dennoch gehen zu lassen, wenn das nötige Geld auf den Tisch gelegt wird. Allerdings kann man sich in Köln auch durchaus einen Verbleib vorstellen. Die FC-Verantwortlichen betonten immer wieder, auch ohne einen El-Mala-Transfer handlungsfähig zu sein. Wie der Express erklärt, könnte Hoffenheim ein „gangbarer Weg“ für die Familie El Mala sein.

Kann Hoffenheim den Vorstoß wagen?

Das sieht Hoffenheim anders und reagierte via Instagram unterhaltsam. „Seit langer Zeit nicht mehr so eine Transfer-Ente gelesen 🦆“. Ob es für die TSG ein finanzierbarer Weg gewesen wäre, war ohnehin fraglich. Denn man darf durchaus die Frage stellen, ob die Sinsheimer das Gesamtpaket überhaupt schnüren können. Bislang hat die TSG bereits mehr als 40 Millionen Euro in den Kader für die kommende Spielzeit gesteckt. Mit einem weiteren Paket für El Mala wären es dann um die 100 Millionen Euro. Nicht mal ansatzweise haben die Sinsheimer in der Vereinshistorie so viel Geld in den Kader investiert. Zwar steht hinter Hoffenheim Mäzen Dietmar Hopp. Doch der Verein finanziert sich seit einigen Jahren weitestgehend aus eigenen Mitteln. Durch die verpasste Champions League sind auch die Einnahmen nicht so hoch, wie während der Saison erhofft. Die FC-Bosse machten bereits mehrfach deutlich, dass sie El Mala nicht unter den geplanten Wunschpreis gehen lassen. Der bewegt sich bei etwa 50 Millionen Euro. Es gilt als unwahrscheinlich, dass ein Bundesligist diese Summe für den Spieler auf den Tisch legt.

Auf der anderen Seite lassen die bisherigen Investitionen erahnen, dass es die TSG in der kommenden Spielzeit noch einmal wissen wollen. Dennoch: An dem Gerücht ist aktuell nicht viel dran.

Alle aktuellen Transfergerüchte zum EFFZEH finden ihr hier…


Talent des 1. FC Köln: Mansour Ouro-Tagba – erst Rückkehr, dann Abschied?

Mansour Ouro-Tagba im Spiel für die U21 des 1. FC Köln
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Talent des 1. FC Köln: Mansour Ouro-Tagba – erst Rückkehr, dann Abschied?

Verlässt ein weiterer Spieler den FC endgültig? Mansour Ouro-Tagba kam im Sommer 2024 als hoffungsvolles Talent nach Köln, wurde aber aufgrund der Transfersperre direkt verliehen. Es folgten weitere Leihen, die jüngste nach Stuttgart könnte die letzte gewesen sein für den Stürmer des 1. FC Köln: Verlässt Mansour Ouro-Tagba die Geißböcke?

Der Sommer 2024 war ein komplizierter für die Geißböcke. Die Transfersperre lag über dem Geißbockheim. Der damalige Sportchef Christian Keller verpflichtete dennoch Spieler, die umgehend verliehen wurden. Eins dieser Talente könnte die Kölner nun endgültig verlassen.

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Denn wie Sky berichtet, will Mansour Ouro-Tagba dem Geißbockheim den Rücken kehren. Beim FC könnte es der Stürmer wohl auch in der kommenden Spielzeit schwer haben, den Durchbruch zu schaffen. Zuletzt spielte der Nationalspieler Togos beim VfB Stuttgart II. Der Angreifer kam 2024 nach Köln und wurde umgehend an Jahn Regensburg verliehen. Beim Jahn gelang dem Angreifer der erhoffte Karriereschritt nicht. Die Leihe wurde noch in der gleichen Saison abgebrochen und Ouro-Tagba spielte in der U21 der Geißböcke. Im vergangenen Sommer folgte dann die nächste Leihe. Dieses Mal zu den Schwaben in die U21. Dieses Leihkonstrukt lief deutlich besser. Der 21-Jährige kam in 32 Partien zum Einsatz, erzielte neun Tore und bereitete drei weitere vor. Schon vor einem guten halben Jahr ploppte die Nachricht auf, dass der Spieler eine Kaufoption in seinem Vertrag verankert habe (come-on-fc.com berichtete damals). Und die überraschte. Demnach soll die bei rund zwei Millionen Euro gelegen habe. Stuttgart verpflichtete den Stürmer am Ende des Tages nicht.

Interessenten aus der 2. Bundesliga

Nun kehrt der Angreifer erst einmal nach Köln zurück. Beim FC hat er Vertrag bis 2028. Wie „Sky“ berichtet, plant der Spieler aber aufgrund mangelnder Perspektive den Abschied aus Köln. Und es gibt demnach auch einige Interessenten aus der 2. Bundesliga sowie aus dem Ausland. Namentlich werden Rapid Wien und KAA Gent genannt. Zudem heißt es in der Meldung, dass der FC dem Akteur keine Steine in den Weg legen werde. Der Marktwert des Stürmers wird auf 600.000 Euro geschätzt. Nun könnte also der nächste Schritt der Karriere bei einem anderen Verein liegen. Mansour Ouro-Tagba wurde bei 1860 München ausgebildet. Für die Nationalmannschaft von Togo lief er vier Mal auf.


Kurioser Transferstart des 1. FC Köln: Viele Abgänge, kaum Einnahmen vs. keine neuen Spieler, hohe Ausgaben

Thomas Kessler wirkt nachdenklich
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Kurioser Transferstart des 1. FC Köln: Viele Abgänge, kaum Einnahmen vs. keine neuen Spieler, hohe Ausgaben

Mit dem Abschied von Denis Huseinbasic stehen beim FC acht Spieler auf der Abgangs-Seite, die Einnahmen sind aber recht überschaubar. Dem gegenüber stehen bereits hohe Ausgaben und gefühlt eben kein Neuzugang beim 1. FC Köln 2026: Acht Abgänge, wenig Einnahmen – was nun?

Drei Spieler hat der FC fest unter Vertrag genommen, aber eben keine wirkliche Neuverpflichtung. Ganz neue Spieler lassen bislang auf sich warten, obwohl Thomas Kessler schon mächtig investiert hat.

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Der Umbruch der vergangenen Saison war schon ein radikaler. Zwölf neue Spieler nahmen die Geißböcke unter Vertrag, ähnlich viele Akteure verließen den Verein fest. Auch jetzt ist schon mächtig viel Fluktuation bei den Kölnern zu verzeichnen – aber irgendwie seltsam. Nach dem bestätigten Abgang von Denis Huseinbasic am Mittwoch sind es mit Florian Kainz, Dominique Heintz, Luca Kilian, Cenk Özkacar, Kristoffer Lund, Felipe Chávez und Eric Martel nun acht Spieler, die den Verein verlassen haben. Alleine der Marktwert dieser acht Akteure wird vom Online-Portal transfermarkt.de auf mehr als 23 Millionen Euro geschätzt. Der Haken: Zu Buche steht eine mittlere sechsstellige Summe, die die Kölner angeblich für den Verkauf von Huseinbasic aus Portugal kassieren. Zwar soll dem Vernehmen nach auch eine Weiterverkaufsgebühr im Vertrag verankert sein, doch haben die Geißböcke aktuell nicht viel davon. Leihrückkehrer, auslaufende Verträge, Karriereende – der FC beginnt den nächsten Kaderumbruch, ohne zur Kasse bitten zu können.

Kaum Einnahmen, hohe Ausgaben

Dabei waren die meisten dieser Abgänge unvermeidbar oder aus taktischen und wirtschaftlichen Gründen folgerichtig. Die Abschiede lassen sich plausibel erklären. Und dennoch wirkt der Ertrag dann doch besonders enttäuschend, wenn man gleichzeitig auf die andere Seite schaut. Nach der Verpflichtung von Jahmai Simpson-Pusey stehen dort knapp 15 Millionen Euro Ausgaben. 15 Millionen für drei Spieler, die im vergangenen Jahr nach Köln geholt wurden, den Kader jetzt also keine zusätzliche Breite verleihen. Tatsächlich bezahlt der FC nun die Rechnung für drei Spieler, die im vergangenen Sommer aufgemacht wurde. Dabei sind die Verpflichtungen durchaus als sportlicher Erfolg zu bewerten. Bei Jakub Kaminski und Jahmai Simpson-Pusey war nach zuletzt eher enttäuschenden Spielzeiten jedenfalls nicht mit einer Entwicklung in diesem Ausmaß zu rechnen. Beide wurden (oder im Fall von JSP werden) deutlich unter Marktwert verpflichtet.

Viel hängt an zwei Spielern

Für den Engländer bezahlen die Kölner fünf Millionen, obwohl er neun wert sein soll. Für Kaminski 5,5, der Pole kommt jetzt auf einen Marktwert von 17 Millionen und wird den Club mit relativ hoher Wahrscheinlichkeit für 20 Millionen verlassen. Dazu Tom Krauß, der sich ebenfalls zu einem Leistungsträger entwickelt hat, den die Kölner aber aufgrund der Kaufpflicht so oder so unter Vertrag nehmen mussten. Dennoch stehen da unterm Strich knapp 15 Millionen Euro Ausgaben und keine richtigen Neuverpflichtungen, so gut wie keinen Abnahmen und acht Abgängen gegenüber. Tatsächlich hängt der Transfersommer dann vor allem an zwei Namen: An Jakub Kaminski und Said El Mala. Und dann wird es so richtig kurios: Denn diese beiden Namen würden schon ausreichen, um die bisherige Transferbilanz mehr als nur auf den Kopf zu stellen. Der FC würde mit einem Verkauf beider Spieler den Rekord-Transfersommer einläuten.

In der Saison 2017/18 erlebten die Kölner mit rund 40 Millionen Euro Ausgaben und 30 Millionen Einnahmen die höchsten Transfer-Ergebnisse. Das könnte nun gebrochen werden. Es bahnt sich ein sehr verrückter Transfersommer an – und der hat gerade erst angefangen.


Said und Malek El Mala: Zwei Brüder, eine untrennbare Bindung — und warum das jeden Transfer des 1. FC Köln beeinflusst

Said und Malek El Mala vom 1. FC Köln
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Said und Malek El Mala: Zwei Brüder, eine untrennbare Bindung — und warum das jeden Transfer des 1. FC Köln beeinflusst

Said El Mala ist wohl das größte FC-Talent der vergangenen Jahre. Hinter ihm steht ein Bruder, ohne den es den Shootingstar der Geißböcke so nicht gegeben hätte. Die Geschichte von Said und Malek El Mala — über Absagen, Loyalität und eine Bindung, die jeden Transferpoker beeinflusst. Said El Mala: Die Geschichte hinter dem Bruder-Duo beim 1. FC Köln.

Die Saison ist bekanntlich vorbei und doch scheint der Hype um Said El Mala kein Ende zu nehmen. Weiterhin gehören dem Youngster die Schlagzeilen. Zuletzt, weil der Spieler Bentford eine Abfuhr erteilten.

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Es gibt diese Momente, die alles verändern. „Reicht nicht“, waren die Worte, die Said El Mala ins Grübeln brachten. In der U14 wurde der Spieler bei Borussia Mönchengladbach aussortiert. Nur wenige Tage später traf es Bruder Malek. Der gleiche Verein, die gleiche Botschaft – auch der ältere der Brüder wurde auf dem Weg zum Profifußballer jäh ausgebootet. Eben nur im höheren Jahrgang. Said sagte später im Interview mit den 11FReunden, er habe geweint, seine Mutter angerufen. Der Familienbund ist extrem ausgeprägt. Die Brüder wuchsen in Krefeld auf, Vater Mohammed spielte ebenfalls, aber beim Linner SV in der Landesliga. Der Rauswurf bei den Fohlen hatte zunächst Spuren hinterlassen. „Ganz ehrlich, ich hatte keinen Bock mehr. Wir hätten damals auch in andere NLZ gehen können. Aber ich habe mir gedacht: Wofür eigentlich?“, so Said El Mala im Interview. Der große Bruder überredete den heutigen Fast-Nationalspieler weiterzumachen.

„Ohne meinen Bruder hätte ich aufgehört“

Das taten sie, immer in der Hoffnung, noch den entscheidenden Schritt zu gehen. Doch beide kassierten Absage auf Absage – es sollen 13 gewesen sein. Angeblich wurden die Kicker auch noch mal Gladbach angeboten, doch das Interesse war nicht mehr vorhanden. Auch bei Said war es so eine Sache mit dem Interesse. Die Brüder wechselten nach Meerbusch, doch der jüngere der beiden war nicht so recht bei der Sache. Manchmal ging er einfach während des Trainings vom Platz, trat gegen Wasserflaschen oder weigerte sich, am Spiel teilzunehmen. „Vielleicht war ich ein bisschen zu cool zu der Zeit. Rückblickend muss ich aber sagen: Da habe ich den Spaß am Fußball wiederentdeckt“, sagte der Offensivspieler und schob einen nicht ganz unwichtigen Satz hinterher: „Ohne meinen Bruder hätte ich damals mit dem Fußballspielen aufgehört“, sagt Said El Mala. Möglicherweise ein Punkt, den der 19-Jährige seinem älteren Bruder bis heute nicht vergessen hat. Ohne Malek wäre die traumhafte, noch sehr junge, Karriere so wohl nicht möglich gewesen.

„Das mache ich nur, wenn Malek mitkommt“

Als einziger Club aus der Umgebung war 2023 Viktoria Köln noch bereit, die beiden Spieler genauer unter die Lupe zu nehmen. Der Rest ist gerade bei dem U21-Nationalspieler eine beeindruckende Geschichte. Das erste Tor im deutschen Profifußball, Newcomer der 3. Liga, Angebot vom FC, Bundesliga, Tore, Nationalmannschafts-Nominierung. Das alles innerhalb eines Jahres. Maleks Entwicklung stagnierte, obwohl Said heute noch sagt, dass sein Bruder die besseren Anlagen habe. Und plötzlich klingelten die Telefone und es waren die El Malas, die absagten. So im Sommer 2024 als der BVB anklopfte.

Dem Vernehmen nach war der Offensivspieler schon für einen Medizincheck eingeplant. Doch Said hatte eine Bedingung für eine Verpflichtung bei der Borussia. „Das mache ich nur, wenn Malek mitkommt“, sagte er im Interview und dem BVB. „Das wollten sie nicht. Damit war’s für mich vom Tisch.“ Keine Diskussion, keine Verhandlung. Ohne Malek eben kein BVB. Es folgte die Absage, das Interesse aus Köln und dort die Idee, den älteren Spieler mit zu verpflichten. „Uns war sofort klar: Das ist es“, sagt Said über den FC. „Die Stadt hat uns gefallen, die Fans, der Verein, das Stadion. Und das Beste: Wir mussten nicht mal umziehen.“

Wobei das Beste vielleicht die gemeinsame Zeit in der Domstadt ist. Beim FC wird man nicht müde, die Qualitäten von beiden Geschwistern hervorzuheben. Malek konnte diese auch aufgrund von Verletzungen in der Regionalliga bislang nicht auf höchstem Niveau nachweisen. Doch das Vertrauen auf den Durchbruch wird immer wieder kommuniziert. Dass internationale Clubs den Bruder nicht auf dem Schirm haben, reserviert reagieren, ist aber angesichts der blanken Zahlen verständlich. Während Said in seiner Premieren-Saison 18 Scorer in der Bundesliga in 34 Partien sammelte, waren es bei Malek 13 Spiele und fünf Treffer eben bei der U21. Kein Bewerbungsschreiben für einen Premier-League-Club. Ob El Mala dem FC Brentford wirklich abgesagt hat, weil der Club nur ihn unter Vertrag nehmen wollte, ist nicht bekannt. Aber eben auch nicht ausgeschlossen und auch nicht unwahrscheinlich. Immerhin gab es die Brüder immer nur im Double – so wie aktuell auch in einer WG in Köln.

„Da laufen jetzt Überlegungen“

Beim FC hätte man kein Problem damit, dass das El-Mala-Team zusammenbleibt. „Ich als Fan kann mir aber natürlich vorstellen, dass wir die Brüder noch ein Jahr bei uns behalten. Es sind aber auch die Fragen: Was will der Spieler? Was will die Familie? Wie wünschen sie sich weiterzuentwickeln? Da laufen jetzt die Überlegungen“, sagte Jörn Stobbe am Freitag. Doch der Präsident der Kölner sagte auch: „Dass wir als FC sagen, wir halten nicht alle Stammspieler, ist auch klar. Wir müssen ab und zu mal Spieler verkaufen. Das ist unser Konzept. Und wir wollen weiter einen ganz soliden Finanzweg beschreiten.“ El Mala würde sich bei einem Marktwert von 45 Millionen Euro für dieses Konzept anbieten. Ob es den Shootingstar aber nur im Duo mit seinem alten Bruder gibt, wird sich dann zeigen.

Die Botschaft scheint allerdings unmissverständlich. Wer Said El Mala will, braucht möglicherweise eine Lösung für Malek. Das war beim BVB sicher so. Das könnte bei Brentford ein Thema gewesen sein. Das könnte bei Chelsea oder jedem anderen Interessenten ein Thema werden. Said hat das selbst auf den Punkt gebracht — im GeißbockEcho, ganz ohne Transfer-Kontext: „Malek ist mein Anker. Wie zwei aneinander geklebte Teile, die sich nicht trennen lassen.“


Präsident Jörn Stobbe macht eine klare Ansage zum Ausbau des Geißbockheims „Wir stehen jetzt nicht wie das Kaninchen vor der Schlange“

Das Geißbockheim des 1. FC Köln mit Trainingsplatz
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Präsident Jörn Stobbe macht eine klare Ansage zum Ausbau des Geißbockheims „Wir stehen jetzt nicht wie das Kaninchen vor der Schlange“

Der abgesagte Verhandlungstermin im Rechtsstreit um den Bebauungsplan für das Geißbockheim sorgte eben an jenem am Mittwochabend für Unverständnis. Der erhoffte Ausbau wird zu einer unendlichen Geschichte für den 1. FC Köln: Das sagt Jörn Stobbe zum Rechtsstreit am Geißbockheim.

Es ist ein weiterer Rückschlag im Geißbockheim-Streit und es ist das nächste Kapitel der unendlichen Geschichte rund um den erhofften Ausbau. Bereits am Donnerstag hatte sich Geschäftsführer Philipp Türoff geäußert, nun sprach auch der Kölner Präsident Jörn Stobbe.

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Die Nachricht erwischte die FC-Verantwortlichen auf dem falschen Fuß. Kurz vor dem anberaumten Termin beim OVG Münster reichten Ausbaugegner ein neues Artenschutzgutachten ein — Tagfalter, Grashüpfer, Libellen. Das Gericht zog die Notbremse und setzte die Verhandlung kurzerhand ab. Geschäftsführer Philipp Türoff zeigte sich „fassungslos“. Beim FC dürfte man das Gutachten als taktische Verzögerung empfunden haben. Nach zwölf Jahren Streit um den Bebauungsplan ist das Thema nun einmal mehr vom Tisch – und das für Monate, vielleicht noch länger. FC-Präsident Jörn Stobbe machte in einer Medienrunde am Freitag unmissverständlich klar, dass der FC die Entscheidung aus Münster nicht mehr als Voraussetzung begreift. Das neue Nachwuchsleistungszentrum werde gebaut, der Spatenstich erfolge spätestens 2027. „Bisher war immer das Narrativ, dass wir erst die Plätze brauchen, um im Anschluss zu bauen. Das drehen wir jetzt um. Wir werden im Frühjahr 2027 mit dem Bau des Leistungszentrums beginnen. Und ich bin mir auch sicher, dass wir weitere Satellitenplätze in der Nähe des Geißbockheims bis dahin realisieren können“, so Stobbe.

„Wir stehen jetzt nicht wie das Kaninchen vor der Schlange, sondern werden aktiv. Wir bauen dieses wunderschöne Nachwuchsleistungs-Zentrum“, so der Präsident weiter. „Die Pläne dafür sind fertig die Baugenehmigung liegt vor. Und der Spatenstich erfolgt spätestens im Frühjahr 2027. Und ich traue mich auch zu sagen, dass wir dann auch auf jeden Fall zwei zusätzliche Trainingsplätze haben werden.“ starke Worte. Und nach zwölf Jahren vergeblicher Planung auch mutige. Der Plan sieht vor, das Leistungszentrum am Geißbockheim zu erbauen. Doch auch der Präsident machte klar, dass man keine Prozesse gewinnen wolle, man brauche Fußballplätze. Das hatte Geschäftsführer Philipp Türoff schon am Tag zuvor gesagt. Die Lösung sollen nach wie vor Satellitenplätze darstellen. Konkret im Gespräch sind unter anderem zwei Anlagen von Blau-Weiß Köln am Fort Deckstein.

„Der Wille, den FC zu unterstützen ist da“

Der FC würde sie umrüsten, modernisieren und für seine Nachwuchsteams nutzen. Das FC-Thema soll am 2. Juli auf die Tagesordnung der letzten Ratssitzung vor der Sommerpause kommen. Für Stobbe ist die Sache klar. Für den Stadtrat noch nicht. Zur Umsetzung braucht der FC Mehrheiten für mindestens drei zusätzliche Satellitenplätze — denn durch den NLZ-Bau verliert er zunächst einen eigenen. Die Unterstützung von Oberbürgermeister Torsten Burmester und der SPD scheint sicher, doch andere Mehrheiten sind fraglich.

Bei den Satellitenplätze sei es besonders wichtig, dass „sie nahe und greifbar“ seien. Die beiden FC-Verantwortlichen erklärten, dass wenige hundert Meter mehr Anfahrt bereit den entscheidenden Unterschied machen können. Um die 30 Minibusse würden die Kinder zum Training fahren – und das aus dem gesamten Rheinland. Ein Transport zu weiter entfernten Plätzen sei einfach nicht realisierbar. „Die Uhr tickt, wir platzen aus allen Nähten. Aber ich bin sehr zuversichtlich, dass wir die nötigen Plätze bekommen. Der Wille, den FC zu unterstützen, ist da — und wir werden alle damit überraschen, dass wir es hinkriegen“, sagte Stobbe. Wenn es nach dem FC geht, kommt in die Sache Ausbau des Geißbockheims nun endlich Bewegung – auch ohne Urteil aus Münster – vorerst.


Jahmai Simpson-Pusey bleibt beim 1. FC Köln – das sagen Thomas Kessler und „JSP“

Jahmai Simpson-Pusey und Tom Krauß werden beide 2026/27 für den 1. FC Köln auflaufen
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Jahmai Simpson-Pusey bleibt beim 1. FC Köln – das sagen Thomas Kessler und „JSP“

Bereits zu Beginn der Woche war es bekannt geworden, nun gibt es die Bestätigung vom Verein: Der 1. FC Köln verpflichtet Jahmai Simpson-Pusey fest. Der Engländer war zuletzt ausgeliehen und wird also auch in der kommenden Saison für die Geißböcke auflaufen. Der Vertrag läuft bis 2030.

Die feste Verpflichtung des Abwehrspielers kommt nicht mehr überraschend, sie ist aber eine nicht unwichtige. Jahmai Simpson-Pusey bleibt beim FC.

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Im Winter war er durchaus die Transfer-Überraschung. Den Innenverteidiger hatten offenbar nicht wirklich viele auf dem Schirm, der Name war nicht bekannt. Doch die Verpflichtung hat sich ausgezahlt. Der Engländer entpuppte sich beim FC zum absoluten Leistungsträger, Stammspieler und starken Rückhalt. Und das, nachdem der Abwehrspieler zuvor bei Celtic so gut wie gar nicht zum Einsatz gekommen war. „Jahmai hat sich seit seinem Wechsel im Winter sehr schnell bei uns eingefunden und die Herausforderung auf diesem Niveau direkt angenommen. Mit seinen Leistungen hat er gezeigt, welches Potenzial in ihm steckt“, sagte Thomas Kessler. „Umso mehr freuen wir uns, dass wir ihn nun langfristig an den FC binden konnten. Seine Entwicklung ist ein weiteres Beispiel dafür, dass der 1. FC Köln für junge, talentierte Spieler ein sehr gutes Umfeld bietet, um den nächsten Schritt in ihrer Karriere zu gehen.“

„Dafür bin ich dankbar“

„JSP“ wurde im Nachwuchsleistungszentrum von Manchester City ausgebildet, das zeigt sich auch auf dem Platz. Pep Guardiola lobte den Akteur damals in höchsten Tönen. Kein Wunder, der junge Kicker war im Nachwuchsbereich eins der größten englischen Talente, wurde mehrfach ausgezeichnet. Um Spielpraxis zu bekommen, ließen die SkyBlues den Spieler Richtung Schottland ziehen. Dort setzte sich der Akteur nicht durch. Beim FC sieht das anders aus. Die feste Verpflichtung war also keine Überraschung. Allerdings hatte Manchester City bei der Leihe eine Rückkaufoption im Vertrag verankert. Ob diese auch im neuen Kontrakt festgehalten ist, ist nicht bekannt. „Ich habe hier viel Spielzeit bekommen und der Club hat viel Vertrauen in mich gesetzt. Dafür bin ich dankbar und deshalb wollte ich auch in Köln bleiben. Die Spielzeit, die Fans, der Club – das fühlt sich alles sehr gut an für mich“, sagt Jahmai Simpson-Pusey. Der Engländer hat bis 2030 beim FC unterschrieben.

Bislang haben die Kölner drei Kaufoptionen gezogen, nach Tom Krauß und Jakub Kaminski eben nun Simpson-Pusey. Während der Verbleib bei dem Engländer und Krauß gesichert ist, scheint ein Abschied von Jakub Kaminski nach wie vor sehr wahrscheinlich.


1. FC Köln: Der Stand bei Said El Mala und Jakub Kaminski – „Spielräume sind immer schön, wenn man mehr Geld zur Verfügung hat“

Said El Mala gehört zu den besten Teenagern Europas
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1. FC Köln: Der Stand bei Said El Mala und Jakub Kaminski – „Spielräume sind immer schön, wenn man mehr Geld zur Verfügung hat“

Kein Verkaufsdruck, aber große Abhängigkeiten: Der 1. FC Köln hat sich zur Causa Said El Mala und einem möglichen Verkauf von Jakub Kaminski geäußert. Präsident Jörn Stobbe und Geschäftsführer Philipp Türoff geben Einblick in die Transferstrategie – und erklären, warum der FC diesmal bei sich bleibt.

Said El Mala hat das Angebot für Brentford abgelehnt. Weitere Angebote liegen für den Youngster noch nicht vor. Das kann sich jederzeit ändern. Und dazu äußerten sich nun die FC-Verantwortlichen.

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Acht Abgänge, zwei sichere Kaufoptionen und eine kurz vor dem Abschluss. Der ganz große Wurf auf dem Transfermarkt steht aber noch aus. Während die Konkurrenz die ersten Spieler unter Vertrag genommen hat, passiert beim FC bislang auf der Zugangsseite noch wenig. „Wir sind gerade dabei, eine ganz ganz starke Truppe zusammenzustellen, mit der wir in der nächsten Saison den Klassenerhalt schaffen“, sagte FC-Präsident Jörn Stobbe am Freitag in einer Medienrunde. Allerdings spielt bei der weiteren Planung die Causa Said El Mala eine große Rolle. Der Spieler soll dem FC im Falle des Verkaufs eine hohe Ablöse einbringen, die ganz andere Möglichkeiten eröffnet. Aktuell liegen keine konkreten Angebote vor, doch das kann sich jederzeit ändern. „Dass wir als 1. FC Köln eben nicht sagen, wir halten alle Stammspieler ist auch klar. Dass wir ab und an Spieler verkaufen müssen, ist nun unser Konzept“, so der Präsident weiter. „Wir werden weiterhin einen ganz soliden Finanzweg beschreiten. Ich als Fan kann mir sehr gut vorstellen, dass wir die Brüder noch ein Jahr bei uns belassen. Die Frage ist aber auch, was will der Spieler, was will die Familie und wie wollen wir das weiterentwickeln.“

„Wir haben keine Not“

Die Historie ist bislang: Said El Mala hat nach seiner starken Saison beim FC den Wunsch hinterlegt, den Verein Richtung England zu verlassen. Die Kölner Verantwortlichen unterstützten die Familie El Mala bei diesem Vorhaben und führten schließlich Gespräche mit Brentford. Eine Einigung wurde erzielt und der Spieler sagte dem englischen Club ab. Nun steht die Frage im Raum, wie es für den Verein und den Spieler weitergeht. „Wir reden da über einen Sachverhalt, der strategisch für uns klar ist. Da ist im Juni bereits ein Vorstoß passiert. Doch der Markt für Said ist nach der Leistung sehr viel größer als eben nur ein Vorstoß“, sagte Philipp Türoff. „Wir haben allen Grund dazu, den Ball flach zu halten. Genauso wie die Familie entscheiden muss, was für Said das beste ist, können wir das auch, weil wir vertraglich in einer guten Position sind und auch unsere Vorstellungen entwickeln können, wenn es dazu käme, wenn er uns verlässt. So ist das Spiel und das werden wir in aller Ruhe machen.“

Dabei wollen die Kölner vollkommen bei sich bleiben, es besteht kein dringender Handlungsbedarf. „Wir haben keine Not, dass wir es tun müssen. Wenn dann der Moment gekommen ist, eine Entscheidung zu treffen und da muss das für die Familie auch stimmen, dann werden wir das machen“, so Türoff weiter.

„Natürlich spielt der für uns eine Rolle“

Zuletzt gab es die Vermutung, der FC würde eine Zeitgrenze setzen, nach der der Spieler nicht mehr verkauft werden wird. Allerdings erklärte Türoff nun, dass ein Verkauf am letzten Tag des Transferfensters durchaus möglich sei. „Wir legen uns da nicht eine Geschichte zurecht, dass man in so eine Dynamik am letzten Tag geht. Aber bei solchen Transfers in der absoluten Spitze ist das manchmal so“, so der Geschäftsführer, der das Beispiel Nick Woltemade aus der Vorsaison nennt. „Das wollen wir nicht und das ist auch nicht gut für uns. Das ist keine seriöse und solide Planung. Aber wenn solche Szenarien passieren, muss man darauf vorbereitet sein.“

Der FC sei nun deutlich stabiler aufgestellt und eben nicht von diesem Transfer abhängig. „Natürlich spielt der für uns eine Rolle. Handlungsspielräume sind immer schön, wenn man mehr Geld zur Verfügung hat“, so Türoff weiter. Unter anderem rücken Leihgeschäfte wieder in den Fokus. „Leihspieler waren in der Vergangenheit ein wichtiges Element, die werden das auch jetzt wieder sein.“ Der Geschäftsführer weist neben dem wirtschaftlichen Faktor auch auf eine gewisse Flexibilität hin. „Wir haben eine Planung, die völlig unabhängig von Transfererlösen eine Kaderentwicklung zulässt. Wenn auf dem Transfermarkt was passiert, haben wir auch diese Szenarien.“

Das gilt auch für einen möglichen Verkauf von Jakub Kaminski. Ob es mittlerweile konkrete Angebote für den Polen gibt, wollten die Kölner Verantwortlichen nicht sagen. Ein Dementi gab es aber auch nicht. Nur klar sei: „Wenn wir Spieler verkaufen, müssen wir das kompensieren“, sagte Stobbe.


Rückkehr zum 1. FC Köln: Ist Kevin McKenna der richtige Mann für diese Kölner Baustelle?

Kevin McKenna vom 1. FC Köln
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Rückkehr zum 1. FC Köln: Ist Kevin McKenna der richtige Mann für diese Kölner Baustelle?

Kevin McKenna ist zurück beim 1. FC Köln. Der Ex-Spieler verstärkt künftig das Trainerteam am Geißbockheim. Seine Verpflichtung bringt aber nicht nur Erinnerungen mit, sondern auch eine besondere Expertise, von der die Kölner in der Bundesliga profitieren könnten. Darum könnte der Co-Trainer beim 1. FC Köln zum Standard-Experten werden.

Die Rückkehr von Kevin McKenna ans Geißbockheim dürfte für viele ein bekanntes Bild sein. Der ehemalige Abwehrchef kehrt an alte Wirkungsstätte zurück. Als ehemaliger und jetzt neuer Co-Trainer von René Wagner soll er seine Erfahrung in das Trainerteam einbringen – und könnte dabei vor allem in einem Bereich Akzente setzen, der im modernen Fußball immer mehr an Bedeutung gewinnt.

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Wenn Kevin McKenna zum Dienstantritt als neuer Co-Trainer unter René Wagner am Geißbockheim aus dem Auto steigen wird, dürfte wohl so manche Erinnerung bei dem 46-Jährigen wach werden. Erinnerungen an gewonnene Kopfballduelle, an aufreibende Zweikämpfe und die Verantwortung auf dem Platz. Denn mit dem Kanadier kehrt ein alter Bekannter zurück zum 1. FC Köln. Der ehemalige Innenverteidiger der Geißböcke beendete vor fast zehn Jahren seine aktive Karriere, lief 153 Mal für den FC auf und findet im Sommer 2026 den Weg zurück zu alter Wirkungsstätte. Nicht als Spieler, wieder einmal als Co-Trainer. Und damit schließt sich ein Kreis.

Alte Bekannte

Denn in seiner Zeit beim FC hat McKenna Spuren hinterlassen, stand als Spieler für Tugenden wie Leidenschaft, Einsatz und eine klare Haltung auf dem Platz. Als Co an der Seite von Wagner soll der Ex-Profi seine Erfahrung an der Seitenlinie einbringen. Eine rein nostalgische Personalentscheidung ist die Verpflichtung des Kanadiers allerdings nicht. Denn sie beinhaltet gleich mehreren Ebenen. Zum einen kennt der 46-Jährige den Verein. Nach seiner aktiven Karriere arbeitete er schon im Nachwuchsbereich der Geißböcke sowie mehrfach als Co-Trainer. Auch die Zusammenarbeit mit Wagner ist nicht neu für den Rückkehrer. Beide arbeiteten unter Steffen Baumgart bereits beim FC, später beim HSV und bei Union Berlin zusammen – die Zeit der Eingewöhnung und des gegenseitigen Abtastens dürfte sich wohl in Grenzen halten. Doch dann gibt es eben noch eine andere Komponente.

McKenna bringt eine fachliche Stärke in einem Bereich mit, die den Geißböcken in der abgelaufenen Saison oft abging und den Kölnern in der Bundesliga von großem Nutzen sein könnte. So gehörten Standardsituationen in der jüngeren Vergangenheit zu der absoluten Schwachstelle des FC. Sowohl offensiv als auch defensiv ließen die Kölner bei ruhenden Bällen zu Wünschen übrig. Vorne erzielte der FC gemeinsam mit Werder Bremen die wenigsten Treffer nach einem ruhenden Ball (jeweils fünf), auf der anderen Seite kassierte Köln mit Abstand die meisten (20), vor den Absteigern Wolfsburg und St. Pauli (je 17). Die Verpflichtung des ehemaligen Abwehrspielers wirkt daher keineswegs zufällig. Denn der robuste Innenverteidiger war auf dem Platz nicht nur für seine Kopfballstärke bekannt, sondern stellte auch im gegnerischen Strafraum bei Eckbällen und Freistößen regelmäßig Gefahr dar. Nicht umsonst wurde McKenna der „stürmende Verteidiger“ genannt und auch in Schlussphasen gerne als Zielstürmer eingesetzt. Zudem gehörte McKenna zum Trainerstab der Eisernen, bei denen eine großer Fokus auf Standards gelegt wird.

Erfahrung, fachliche Expertise und Persönlichkeit

Auch Geschäftsführer Sport Thomas Kessler betonte im Zusammenhang mit der Verpflichtung des Co-Trainers die „Erfahrung, seine fachliche Expertise und seine Persönlichkeit“, die eine Bereicherung des Trainerteams darstellen sollen. Das Zusammenspiel aus klaren fachlichen Stärken und der Identifikation mit dem Verein dürften die Personalentscheidung für den in Calgary Geborenen wohl positiv beeinflusst haben. Denn sowohl den Bundesliga-Alltag als auch die Bedeutung des Clubs für das Umfeld kennt der 46-Jährige aus erster Hand. Ob McKenna die Probleme mit den Standardsituationen kurzfristig lösen kann und frischen Wind in die Mannschaft bringt, werden die kommenden Monate zeigen. Wie bei Wagner setzt der FC auf das Bekannte. Aber manchmal sind es gerade die vertrauten Gesichter, die neue Impulse setzen können.


Wunschziel des 1. FC Köln geplatzt: Wird Sebastiaan Bornauw nun wieder ein Thema?

Sebastiaan Bornauw könnte wieder ein Thema werden
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Wunschziel des 1. FC Köln geplatzt: Wird Sebastiaan Bornauw nun wieder ein Thema?

Er galt als Wunschtransfer, eine Einigung sollte schon erzielt sein. Doch nun wechselt der Spieler wohl nach Saudi Arabien und eben nicht zum 1. FC Köln: Die Hoffnung auf Abubacarr Sedi Kinteh ist weg – kommt jetzt Sebastiaan Bornauw wieder in den Fokus? Es gibt Für und Wider.

Der Transfer-Sommer will beim FC noch nicht so wirklich in Schwung kommen. Nun scheint ein weiterer Deal geplatzt sein. Und in den Fokus rückt wieder ein alter Bekannter: Sebastiaan Bornauw.

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Gefühlt war es bislang der Wunschtransfer der Geißböcke. Eine Einigung sollte mit Abubacarr Sedi Kinteh angeblich schon erzielt worden sein. Schnell, robust, zweikampfstark, Linksfuß und großes Entwicklungspotenzial. Doch zum Deal wird es nicht kommen. Es verdichten sich die Anzeichen, dass der 19-Jährige nach Saudi Arabien zu Al Ahli SC und eben nicht zum 1. FC Köln wechselt. Mehr als sechs Millionen Euro soll der saudische Club an Tromsø IL überweisen wollen. Dem Vernehmen nach wollten auch die Kölner ihr Angebot noch einmal nachbessern, allerdings warteten die Geißböcke wohl noch ab und das anscheinend zu lange. Kinteh wird wohl in der kommenden Woche den Medizincheck absolvieren, es scheint alles schon ziemlich sicher. Wie groß der Wunsch nach dem Spieler zuletzt wirklich noch war, lässt sich aktuell nur schwer sagen. Denn durch die Verpflichtung von Jahmai Simpson-Pusey, die wohl in Kürze verkündet wird, hat der FC schon viel Geld in die Innenverteidigung investier.

Eine Krux ist wohl die Finanzierung

Möglicherweise agierten die Kölner abwartend, weil die Entwicklung um Said El Mala eben doch noch relevant werden könnte. Dass die Kölner aber noch einmal in der Innenverteidigung nachrüsten wollen, ist bekannt. Und so rückt dann doch wieder ein alter Bekannter in den Fokus: Sebastiaan Bornauw. Der Ex-Kölner war wie berichtet schon im Winter ein Thema, eine Einigung mit dem Spieler hat schon vorgelegen, doch Leeds wollte den Belgier nicht ziehen lassen. Nun ist die Situation eine andere. Zwar hat auch Leeds um Kinteh gebuhlt, wollte den Youngster ebenfalls verpflichten und geht nun leer aus, doch bei den Peacocks gibt es noch Alternativen. Und die scheinen konkreter zu werden. Tatsächlich bereiten die Whites wohl gerade ein Angebot von 50 Millionen Euro für Ousmane Diomande von Sporting Lissabon vor. An dem Innenverteidiger sollen auch die großen Clubs wie Arsenal oder Chelsea interessiert sein. Doch für den 22-Jährigen bietet sich in Leeds wohl eine große Chance, auf ordentlich Spielzeit zu kommen.

Bornauw wäre wohl ein Kompromiss

Neben Diomande soll auch Danilho Doekhi weiterhin ein Thema bei dem Team um den deutschen Trainer Daniel Farke zu sein. Sebastiaan Bornauw will man angeblich keine Steine in den Weg legen, wenn denn das passende Angebot kommt. In englischen Medien wird nur der FC als Interessent genannt. Allerdings eben nur als Interessent, von Gesprächen ist bislang keine Rede. Eigentlich scheint also ziemlich viel zusammen zu passen. Eigentlich, denn Bornauw ist wohl auch weiterhin nicht zwingend die erste Wahl. Der Belgier ist mittlerweile 27 Jahre alt. Für einen Verein, der mit Simpson-Pusey und Kinteh klar auf junge, entwicklungsfähige Profis gesetzt hat, wäre Bornauw ein Kompromiss — erfahren, stabil, aber nicht das, was man sich eigentlich vorstellt. Der Belgier würde wohl eher die Rolle des erfahrenen Routiniers übernehmen. Zudem suchen die Kölner eigentlich noch einen Linksfuß, der das Spiel über die linke Seite leichter eröffnen kann – der Ex-Kölner ist Rechtsfuß.

Der größte Haken dürfte aber bei der Finanzierung liegen. Die Kölner würden bei Bornauw wohl am liebsten eine Leihe anstreben. Der Belgier ist laut transfermarkt.de acht Millionen Euro wert, der Vertrag läuft noch bis 2028. Laut englischen Medien streben die Whites aber einen Verkauf des Spielers an, denn der Umbruch bei Leeds ist bereits angestoßen worden.


1. FC Köln auf Verteidigersuche: Was an dem Gerücht Vasilios Zagartis bislang dran ist

Vasilios Zagaritis im Einsatz für den SC Heerenveen
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1. FC Köln auf Verteidigersuche: Was an dem Gerücht Vasilios Zagartis bislang dran ist

Der FC sucht einen Linksverteidiger, ein Linksverteidiger eine neue Herausforderung. Dass beide Seiten deswegen zusammenkommen, ist aber nicht gesagt. Momentan gibt es einen weiteren Namen für den 1. FC Köln: Wie realistisch ist Vasilios Zagaritis für den FC?

Der FC sucht weiterhin nach neuen Spielern. Bislang fehlen die Neuzugänge. Drei Kaufoptionen wurden gezogen, dafür fast 14 Millionen Euro investiert. Nun ploppt der Name Vasilios Zagaritis auf. Doch so richtig heiß ist die Spur bislang noch nicht.

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Seit Mittwochabend macht im Netz der Name eines Linksverteidigers die Runde, der möglicherweise auf der Liste des 1. FC Köln stehen soll. Vasilios Zagaritis steht beim SC Heerenveen unter Vertrag, ist Linksverteidiger und würde vielleicht in das Schema der Geißböcke passen. Tatsächlich sind die Kölner bekanntlich auf der Suche nach einem Linksverteidiger. Zagaritis könnte die Lücke, die durch den Abgang von Kristoffer Lund entstanden ist, schließen. Zumal der Grieche gleich an mehreren Stellen erklärt hat, er wolle den nächsten Karriereschritt gehen. Angebote aus Utrecht und von Alkmaar sollen vorliegen, doch darauf geht der Spieler nicht ein. Eigentlich würde Heerenveen gerne den Kontrakt verlängern, doch den Spieler zieht es entweder zurück nach Griechenland oder ins benachbarte Ausland – heißt es zumindest. Die Ablöse soll dem Vernehmen nach bei drei Millionen Euro liegen, Zagaritis würde als Linksfuß zudem passen. Der Vertrag läuft noch bis 2028. Doch von einem potenzialen FC-Kandidaten zu sprechen, wäre zum jetzigen Zeitpunkt dann vielleicht doch ein wenig früh.

Bundesligist interessiert, nur welcher?

Aufgeploppt ist das Gerücht nachdem das Fan-Portal paopantou.gr über den Griechen berichtet hat. Demnach wäre der 25-Jährige wieder im Gespräch von Panathinaikos, wie schon im Winter, der FC und Augsburg würden aber mitmischen. Bei dem Portal handelt es sich tatsächlich um einen Fan-Blog von Panathinaikos-Anhängern. Das Thema nahm das Portal „sdna“ auf und verwies wiederum auf das renommierte Sportportal „Sportday“. Nur hat dieses gar nicht über das Gerücht berichtet, sondern vor einigen Wochen erklärt, dass Zagaritis gerne Heerenveen verlassen würde. Allerdings berichten mehrere griechische Medien, dass es durchaus einen Bundesligisten unter den Interessenten gibt, der bereit wäre, die Ablöse zu überweisen. Ein Verein wird von unter anderem „Sport24.gr“ aber nicht genannt. Eine journalistisch belastbare Erstquelle gibt es also bislang noch nicht.

Da das Profil aber grundsätzlich passt, könnte es schon dazu kommen. Nur scheint der Spieler bislang nicht die Erfahrung gesammelt zu haben, um dem Suchgedanken von Thomas Kessler zu entsprechen.

Alle Transfergerüchte mit Einordnung findet ihr hier.