Platzt der England-Traum? Warum Said und Malek El Mala nicht gemeinsam in die Premier League wechseln dürfen

Malek und Said El Mala
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Platzt der England-Traum? Warum Said und Malek El Mala nicht gemeinsam in die Premier League wechseln dürfen

Der Transfer schien schon fast perfekt, nur noch eine Frage der Zeit. Dann erteilte die Familie dem FC Brentford die Absage. Die Gründe sind unklar. Klar ist aber, dass es keine gemeinsame Zeit in der Premier League gibt für die Spieler des 1. FC Köln: Said und Malek El Mala kein gemeinsamer Wechsel.

Die Absage kam überraschend, die Gründe sind nicht bekannt. Bekannt ist aber, dass die beiden El Malas wohl aktuell nicht gemeinsam in England spielen können.

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Die Absage kam am Donnerstagabend überraschend. Erst wenige Stunden zuvor war durchgesickert, dass Thomas Kessler bereit gewesen wäre, das Angebot des FC Brentford anzunehmen. Wie berichtet, hätte der Gemeinsame Ausschuss den Wunsch des Geschäftsführers auch durchgewunken. Nur wollte der Spieler offenbar nicht. Said El Mala hat dem Club aus dem Westen Londons abgesagt – oder absagen lassen. Der 19-Jährige wird nicht zu den Bees wechseln. Vermutlich, weil er auf ein besseres Angebot aus England wartet. So ist es zumindest zu hören. Doch es könnte noch ein ganz anderer Grund eine wichtige Rolle spielen. Denn bekanntlich beraten die Eltern den Shootingstar mittlerweile und die hätten nichts dagegen, wenn die El-Mala-Brüder auch weiterhin für den gleichen Verein auflaufen. Das war schon der Grund für die Absage bei Borussia Dortmund, bevor die El Malas beim FC unterschrieben.

Gibt es die El Mala-Brüder nur im Doppelpack?

Der BVB führte 2024 Gespräche mit dem heutigen FC-Profi, wollte den Spieler unbedingt unter Vertrag nehmen. Doch Bruder Malek sollte nicht mit verpflichtet werden. „Damit war das für mich vom Tisch“, sagte Said El Mala im Interview den „11Freunden“. Der Topscorer der Geißböcke wechselte an den Rhein, weil der FC Malek eben auch ein Arbeitspapier anbot. Es ist rein spekulativ, ob es die El Malas in England ebenfalls nur im Doppelpack geben soll. Fakt ist, dass es sie unter normalen Umständen aber nicht im Doppelpack geben wird. Grund dafür ist, dass der ältere der beiden Brüder in England gar keine Arbeitserlaubnis erhalten würde – zumindest mit sehr sehr großer Sicherheit. Um auf der Insel Fußball zu spielen, brauchen Nicht-UK-Profis das sogenannte „International Sportsperson Visa“. Und das gibt es nicht einfach für jeden Spieler, der bei einem Profi-Verein unter Vertrag steht.

Damit das Visum überhaupt ausgestellt werden kann, muss die FA grünes Licht erteilen und das tut der Verband nur, wenn der jeweilige Spieler eine bestimmte Anzahl an Punkten im sogenannten Governing Body Endorsement erreichen. Relativ schnell geht es mit dem Visum, wenn der Akteur als Nationalspieler schon viel Einsatzzeit gesammelt hat. Das ist bei beiden El-Mala-Brüdern nicht der Fall. Punkte gibt es aber auch für Spiele in der Liga, im Pokal oder Europapokal. Nur wird die Regionalliga West nicht mit aufgeführt. Die Spiele in der vierthöchsten deutschen Spielklasse zahlen nicht ein. Die nötige Punktzahl beträgt 15, Malek El Mala erreicht 0. Und damit auch zu wenig, über eine Ausnahmeregelung aufgenommen zu werden, die bei 8 bis 14 Punkten möglich wäre. Es gibt aber eine Hintertür: Über das Elite Significant Contribution können große Talente, die die Punktzahl komplett verfehlen, doch noch unter Vertrag genommen werden.

Platzt der Traum von England?

Von den ESC-Plätzen erhalten die Clubs zwei bis vier. Allerdings müssen die Teams nachweisen, dass es sich bei dem Spieler wirklich um ein absolutes Ausnahmetalent handelt. Das blieb Malek El Mala in den bisherigen Auftritten in der Regionalliga West schuldig. Zudem sind die Plätze rar und bei den meisten Clubs für die ganz großen Talente vorgesehen, die direkt einschlagen und dem jeweiligen Verein sofort weiterhelfen. Tatsächlich gilt die Regel für jeden Club der Premier League. Für Brenton genauso wie für Newcastle, Chelsea oder Manchester City. Gemeinsam werden die beiden Brüder also wohl nicht nach England wechseln. Für den FC würde damit wohl der Traum vom ganz großen Geld platzen. Den wird es in Deutschland so wahrscheinlich nicht geben.

Es ist natürlich noch lange nicht gesagt, dass das der Grund für die Absage ist. Es werden sicherlich auch andere Faktoren mitspielen. Dass die beiden Brüder ein spezielles Verhältnis haben, ist jedenfalls nicht von der Hand zu weisen. Das würde sicherlich auch die Distanz zwischen London und Köln überstehen.


Überraschende Kehrtwende beim 1. FC Köln: Said El Mala sagt Brentford ab!

(Photo by Lars Baron/Getty Images)
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Überraschende Kehrtwende beim 1. FC Köln: Said El Mala sagt Brentford ab!

Die Ereignisse in der Causa Said El Mala überschlagen sich. Noch am Nachmittag deutete viel auf einen Abschied vom 1. FC Köln: Said El Mala wechselt nicht nach Brentford. Der Spieler hat dem Premier-League-Club abgesagt.

Wahnsinn beim 1. FC Köln: Said El Mala bleibt vorerst doch bei den Geißböcken. Der Spieler hat nach Informationen von come-on-fc.com dem Premier-League-Club abgesagt. Brentford ist offenbar nicht das Karriereziel des 19-Jährigen.

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Die Geißböcke dürfen sich vielleicht doch noch Hoffnungen auf einen Verbleib des Shootingstars machen, wenn auch geringe. Immerhin steht nun fest, dass der 19-Jährige nicht nach Brentford wechselt. Said El Mala hat dem Club im Westen Londons abgesagt. Der FC war durchaus gesprächsbereit, befand sich nach Informationen von come-on-fc.com in weiten Verhandlungen mit dem englischen Club. Doch das Thema Brentford ist endgültig vom Tisch. Der Deal kommt ganz sicher nicht zu Stande. Noch am Nachmittag wurde am Geißbockheim heftig diskutiert. Zwar gab es durchaus strategische Bedenken am Deal, doch nach Informationen dieser Redaktion wäre ein Abschied Richtung Brentford am Ende wohl durchaus zu Stande gekommen. Immerhin stand der höchste Transfer der Vereinsgeschichte auf dem Plan. Nun aber hat sich der Spieler gegen einen Wechsel entschieden.

Absage von Said El Mala

Über die genauen Gründe gibt es bislang noch keine verifizierten Aussagen. Allerdings könnte es durchaus sein, dass der Spieler auf ein anderes Angebot aus der Premier League wartet. Denn dass es El Mala auf die Insel zieht, steht außer Frage. Das hat der Kölner Shootingstar so auch nach Informationen von come-on-fc.com beim Verein hinterlegt. De facto hat Brentford dem FC 45 Millionen plus fünf Millionen Euro Boni für den Spieler angeboten. Kessler hatte sich daraufhin „gesprächsbereit“ gezeigt, wie er in einer Medienrunde verriet. Am Nachmittag vermeldete die „Bild“, dass sich der Geschäftsführer grundsätzlich mit Brentford einig gewesen sei. Das Vorhaben „nur“ noch im Gremium abgenickt werden müsse. Meldungen, dass sich Jörn Stobbe persönlich gegen einen Wechsel gewehrt habe, kann come-on-fc.com nicht bestätigen. Vielmehr wurde das Thema intern heftig diskutiert.

Und das, weil es sich durchaus um eine strategische Entscheidung handelt. Denn es gibt wohl auch die Überlegung, dass El Mala noch eine Saison bleiben könne, um dann vielleicht sogar noch mehr Geld in die Kassen zu spülen. Auch diese Idee wurde wohl kontrovers besprochen. Beim FC zeigt man sich aktuell sehr gelassen. Denn die Kölner sehen zum einen keinen zwingenden Grund, ihren Topspieler um jeden Preis zu verkaufen. Zum anderen ist die Transferphase noch lang und in England kommt diese in der Regel erst recht spät in Gang. Allerdings würde sich durch einen transfer natürlich die aktuelle Transferperiode grundsätzlich ändern. Insofern wird sich Kessler auch weiterhin durchaus gesprächsbereit zeigen. Allerdings nach Informationen von come-on-fc.com ausschließlich, wenn wieder an den 50 Millionen Euro gekratzt wird.

Angebote aus Newcastle und Leeds liegen dem FC aktuell ganz sicher nicht vor! Aber an diesem Donnerstag kann sich offenbar alles minütlich ändern.


1. FC Köln: Diskutieren ja, blockieren nein – So ist der Stand bei Said El Mala und dem FC Brentford

Said El Mala ist nun wertvollster Kölner Spieler der Vereinsgeschichte
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1. FC Köln: Diskutieren ja, blockieren nein – So ist der Stand bei Said El Mala und dem FC Brentford

Geht er, bleibt er oder wird weiter gepokert? Es gibt eine Tendenz, eine finale Entscheidung ist in der Causa um den Shootingstar wohl noch nicht gefallen beim 1. FC Köln: So ist der aktuelle Stand bei Said El Mala und dem FC Brentford.

Die Entscheidung über die Zukunft von Said El Mala könnte bald fallen. Allerdings gibt es intern kontroverse Gespräche über die Zukunft des Spielers.

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Als Thomas Kessler vor wenigen Wochen vor die Presse trat, scherzte er noch, dass er im Gegensatz zu seinen Spielern wohl eher nicht wo wirklich viel Urlaub haben und man ihn meistens in seinem Büro antreffen werde. Für Fronleichnam dürfte das mit Sicherheit gelten. Zumindest werden die Drähte gerade heiß laufen. Es bahnt sich der größte Transfer der Vereinsgeschichte an. Said El Mala steht wohl tatsächlich vor einem Wechsel in die Premier League. come-on-fc.com kann bestätigen, dass die Verhandlungen zwischen den Geißböcken und dem FC Brentford laufen und in der Sache weit fortgeschritten sind. Am Nachmittag hatte die „Bild“ berichtet, dass Thomas Kessler grundsätzlich das Angebot des englischen Clubs annehmen wolle. Es handelt sich dem Vernehmen nach um ein Gesamtpaket von rund 50 Millionen Euro – 45 Millionen fest und etwa fünf als Boni. Der FC würde also in etwa das gewünschte Geld erhalten. Die erhoffte Marke lag eben bei 50 Millionen.

Kontroverse Diskussionen um Said El Mala

Dass es noch keinen Vollzug zu vermelden gibt, hat mehrere Gründe. Allerdings ist es nach Informationen von come-on-fc.com nicht so, dass ein Mitglied des Gemeinsam Ausschusses etwas einzeln blockiert. Vielmehr wird die Angelegenheit insgesamt kontrovers diskutiert. Und das nicht ohne Grund. Schließlich ist der Transfer von El Mala eine strategische Entscheidung. Wollen die Kölner den Spieler jetzt verkaufen oder wartet der FC auf ein höheres Angebot. Das könnte im späteren Verlauf des Sommers durchaus kommen, wenn vielleicht noch größere Clubs aufspringen. Aber eben nur „könnte“. Tatsächlich gibt es auch die Überlegung, El Mala zu halten, um auf eine weitere Erhöhung des Marktwerts in der kommenden Saison zu hoffen. Ein riskanter Gedanke, denn der Spieler kann sich genauso gut verletzen oder eine Formschwäche erfahren. Fakt ist, dass die Kölner so lange kein Transfer abgeschlossen ist, auch nicht in das höchste Transfer-Regalfach greifen können.

Es ist aber ganz sicher davon auszugehen, dass es durchaus einen Plan gibt, der beim Abgang von El Mala greifen würde. Kessler hatte bereits mehrfach frühzeitig angekündigt, dass er zweigleisig plane. Dass El Mala wohl eher weggehen als bleiben würde, war wohl aufgrund der kolportierten Ablösesumme und des Marktwerts immer ziemlich sicher. Es wäre absurd, wenn der FC also sich nicht mit Alternativen beschäftigt hätte. Einen Eins-zu-Eins-Ersatz zu finden, ist indes natürlich nicht einfach. Der Shootingstar bringt natürlich ein komplexes Paket mit, inklusive Geschwindigkeit, Torgefahr und einem unfassbaren Tempo mit und ohne Ball. Dennoch läuft das Scouting natürlich weiter. Stand jetzt wird aber auch die beratende Familie des Spielers eine entscheidende Rolle bei dem Deal spielen. Dort liegt nach Informationen von come-on-fc.com aktuell der weitaus größere Haken.

Die Tendenz geht aber wohl Richtung Abschied und das eher schnell als mittelfristig.


Weiterer Abgang ist fix: 1. FC Köln zieht Kaufoption für Felipe Chávez nicht

Felipe Chávez wird den FC wohl verlassen
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Weiterer Abgang ist fix: 1. FC Köln zieht Kaufoption für Felipe Chávez nicht

Ein weiterer Spieler wird künftig nicht mehr für den FC auflaufen. Felipe Chávez verlässt den 1. FC Köln wieder und kehrt zum FC Bayern München zurück. Das bestätigte der Verein am Donnerstagnachmittag.

Die Geißböcke werden auch in der Offensive nachrüsten müssen. Der FC zeiht die Kaufoption nicht. Auch die Optionen von Cenk Özkacar und Kristoffer Lund wurden nicht in Anspruch genommen.

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Nach den beiden Abgängen von Cenk Özkacar und Kristoffer Lund verlässt nun ein dritter Spieler, bei dem die Geißböcke eine Kaufoption vereinbart hatten, den Verein. Denn auch bei Felipe Chávez zieht der FC diese nicht. Der 19-Jährige war vor einem halben Jahr vom FC Bayern München an die Kölner ausgeliehen worden und kam in der Winterpause auf Leihbasis an den Rhein. Bei den Bayern spielte der Deutsch-Peruaner im Nachwuchs und sollte in Köln Spielpraxis sammeln. Doch ganz so, wie erhofft, dürfte die Leihe für den Spieler nicht verlaufen sein. Chávez kommt beim FC auf sieben Einsätze in der Bundesliga.

Abschied ohne Worte

Der Mittelfeldspieler stand dabei lediglich 96 Einsatzminuten auf dem Platz, spielte nur einmal mehr als 20 Minuten und wurde somit ausschließlich als Joker eingesetzt. Sieben Mal stand der 19-Jährige gar nicht erst im Kader. Im Duell gegen seinen Heimatclub, den FC Bayern München, hätte sich der Spieler noch einmal ins Schaufenster stellen können. Doch René Wagner ließ den Youngster auf der Bank. Eine Reaktion auf ein Zuspätkommen des jungen Talents zu einer Besprechung. Um ihn – wie zuvor Jahmai Simpson-Pusey – ganz aus dem Spieltagskader zu streichen, war es im letzten Spiel der vergangenen Saison bereits zu spät. Eigenwerbung hat Chávez damit aber sicherlich nicht betrieben. In den Trainingseinheiten hatte der 19-Jährige zwar durchaus starke Veranlagungen gezeigt, war wohl aber insgesamt dann doch ein gutes Stück zu weit entfernt von mehr.

Der Mittelfeldspieler kehrt nun erst einmal zurück nach München. Wie es dann für Chávez weitergeht, ist noch offen. Anders als bei den Abgängen von Özkacar und Lund äußerte sich FC-Geschäftsführer Sport Thomas Kessler diesmal nicht zum Spieler und der Entscheidung. Auch Chávez selbst gab kein Statement zu seinem Abgang ab.


Millionen-Deal des 1. FC Köln: Entscheidung um Said El Mala gefallen? 

Said El Mala jubelt nach dem 1:0 gegen Bremen
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Millionen-Deal des 1. FC Köln: Entscheidung um Said El Mala gefallen? 

Said El Mala wird den 1. FC Köln wohl Richtung Brentford verlassen. Wie die „Bild“ berichtet, soll Thomas Kessler mit dem Angebot des Premier-League-Clubs einverstanden sein. Es geht wohl nur noch ums Abnicken des Gemeinsamen Ausschusses.

Jetzt könnte alles ganz schnell gehen. Said El Mala weilt aktuell im Urlaub auf der griechischen Insel Zakynthos, in Köln wird er voraussichtlich nicht mehr heimisch werden – zumindest fußballerisch. Denn wie die „Bild“ berichtet, scheinen die Kölner das Angebot aus Brentford anzunehmen.

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Said El Mala wird wohl künftig bei Brentford im Westen Londons spielen. Zumindest scheint eine grundsätzliche Einigung zwischen den Clubs vorzuliegen. Eine große Überraschung ist der Deal aber wohl nicht mehr. Der FC hatte ursprünglich 50 Millionen für den Shootingstar gefordert. Schon in den vergangenen Wochen war durchgesickert, dass den Kölnern ein Angebot von rund 40 Millionen Euro plus fünf Millionen Boni vorgelegen haben soll. Kessler sagte in einem Interview, dass er bei einem vorliegenden Angebot nun gesprächsbereit sei. Nun soll der Club nachgelegt haben, das Gesamtpaket um fünf Millionen nach oben korrigiert haben. Offenbar genug, um schwach zu werden. Sportlich wäre der Wechsel ein herber Verlust, allerdings blockierte die offene Vertragssituation weitere Transfers. Denn mit 50 Millionen Euro mehr ist das Regalfach für Neuverpflichtungen ein höheres.

Es gibt nur noch kleine Hürden

Wenn der Deal durch ist, können die Kölner anders planen. Kesslers Entscheidung muss natürlich noch den Gemeinsamen Ausschuss. Doch der wird den Deal mit großer Wahrscheinlichkeit abnicken. Wie die „Bild“ weiterberichtet, ist aber auch die finale Entscheidung bei den beratenden Eltern nicht gefallen. Mutter Sabrina wolle sich demnach bis Freitag bei den „Bees“ melden. Englische Medien hatten zuletzt berichtet, dass der Spieler zwischen vier und fünf Millionen Euro verdienten könnte. Tatsächlich könnte es nun also ganz schnell gehen,. Eine weitere wichtige Personalie ist die von Jakub Kaminski. Der Pole kann Köln für 20 Millionen Euro verlassen. Auch hier soll ein konkretes Angebot vorliegen. Allerdings nur auf Spielerseite. Sollte Kaminski zustimmen und ebenfalls nach England wechseln wollen, sind den Kölnern wohl die Hände gebunden. Die Kölner verlieren in dem Fall gleich beide Offensivkräfte. El Mala erzielte 13 Tore und bereitete fünf vor. Kaminski traf sieben Mal.


Das nächste Nachwuchstalent des 1. FC Köln verabschiedet sich: FC-Spieler wechselt nach Rostock

Bernie Lennemann und Cenny Neumann in La Nucia (Foto: come-on-fc.com)
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Das nächste Nachwuchstalent des 1. FC Köln verabschiedet sich: FC-Spieler wechselt nach Rostock

Der FC gibt ein weiteres Nachwuchstalent ab. Bernie Lennemann wechselt vom 1. FC Köln nach Rostock. Der Stürmer war im Sommer 2025 nach Köln gekommen, der Vertrag ist im Sommer ausgelaufen und wurde nicht verlängert.

Im Winter dürfte sich der Stürmer noch Hoffnungen auf den Durchbruch in der Bundesliga gemacht haben. Lennemann fuhr zumindest nach einer starken Phase in der Regionalliga mit den Profis ins Trainingslager nach La Nucia. Doch die Chance konnte der Angreifer nicht nutzen.

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Lennemann wurde bei den Profis nicht berücksichtigt, spielte weder unter Lukas Kwasniok noch unter René Wagner eine Rolle. In der U21 erzielte der Stürmer in der Rückrunde noch zwei weitere Treffer, bereitete drei vor und kam insgesamt in dieser Spielzeit in 22 Begegnungen auf sechs Tore und vier Vorlagen in der Regionalliga West. Eine Empfehlung für mehr war das offensichtlich nicht. Denn die Kölner verlängerten den Vertrag nicht. Lennemann wurde bei der U21 bereits offiziell im Rahmen den letzten Ligaspiels verabschiedet. Gerüchte über einen Wechsel zu Hansa Rostock waren schon länger im Umlauf. Das hat sich nun bestätigt. „Bernie ist ein Stürmertyp, der unserem Spiel zusätzliche Möglichkeiten geben wird. Er bringt viel Tempo, Dynamik und eine enorme Explosivität mit. Besonders seine Läufe in die Tiefe und hinter die gegnerische Abwehr machen ihn schwer zu verteidigen“, sagt Amir Shapourzadeh, Direktor Profifußball.

„Jetzt kann ich es kaum erwarten, loszulegen“

Nun sucht der Offensivspieler also sein Glück in der 3. Liga. „Die Gespräche mit den Verantwortlichen haben mir von Anfang an ein sehr gutes Gefühl gegeben. Hansa ist ein Verein mit einer besonderen Tradition, leidenschaftlichen Fans und einer großen Strahlkraft. Ich freue mich darauf, die Mannschaft kennenzulernen, im Ostseestadion aufzulaufen und meinen Teil dazu beizutragen, dass wir als Team erfolgreich sind. Jetzt kann ich es kaum erwarten, loszulegen“, sagt Lennemann. Der FC hat gleich ein Halbes Dutzend an U21-Spielern abgegeben. Darunter auch der vermeintliche Königstransfer Sargis Adamyan sowie Mikail Özkan und Arda Süne.


Jakub Kaminski, Said El Mala und Co. – Der 1. FC Köln wird plötzlich zum Karriere-Booster

Said El Mala, Jakub Kaminski und Jahmai Simpson-Pusey vom 1. FC Köln
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Jakub Kaminski, Said El Mala und Co. – Der 1. FC Köln wird plötzlich zum Karriere-Booster

Jakub Kaminski hat gerade seinen Vertrag bei den Geißböcken unterschrieben, die Zukunft des Polen ist offen. Sollte er gehen, wäre der FC nur ein kurzes Intermezzo gewesen. Ein durchaus realistischer Weg, bei dem Spieler ihren nächsten Schritt der Karriere gehen können. Kaminski, El Mala und Co. Der 1. FC Köln als Karriere-Booster.

Jakub Kaminski, Said El Mala, Jahmai Simpson-Pusey – es gibt beim FC zahlreiche Akteure, die ihren Marktwert deutlich gesteigert und gleichzeitig die Tür zu höheren Sphären aufgestoßen haben. Möglicherweise eine neue Strategie.

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Um eine wirklich gute Nachricht zu verbreiten fehlte in der erfreulichen Meldung dann doch ein wichtiger Aspekt. „FC zieht Kaufoption für Jakub Kaminski“, hieß es Mittwochnachmittag vom Geißbockheim. Die Kölner haben nun also Nägel mit Köpfen gemacht und den Topspieler der abgelaufenen Saison fest unter Vertrag genommen. Nur ist das eben ein Teil der Wahrheit, der andere muss nicht eintreten, wird aber mit großer Wahrscheinlichkeit kommen. Denn „Kuba“ verfügt über eine Ausstiegsklausel. Nach polnischen Medien ist auch ein Premier-League-Club offenbar bereit, diese zu ziehen. Dann ist das Thema Kaminski in Köln keins mehr. Sportlich wäre das ein absoluter Verlust. Denn der Pole zeigte in dieser Spielzeit eine nicht annähernd so zu erwartende Entwicklung. Sie war so wenig zu erwarten, dass man zu Beginn der Spielzeit die 20-Millionen-Euro-Ablöse wohl mit einem Schulterzucken weggewischt hätte.

Kaminski kann Köln schon sehr bald verlassen

Nun aber wird sie real und in diesem Fall kann sich Thomas Kessler freuen, dass er den vierfachen Preis der Investition des vergangenen Sommers wieder reinholt. Aus Sicht des Geschäftsführers könnte man also beim Verkauf des Akteurs von einer Erfolgsgeschichte sprechen. Die Kölner holten einen Spieler, der in seinem alten Club nicht so richtig funktionieren wollte. Lukas Kwasniok päppelte seinen „besten Spieler“ auf, schenkte ihm Vertrauen, sprach das höchste Lob aus und brachte Kaminski damit wieder in die Spur. Mittlerweile wird der Marktwert auf 17 Millionen Euro eingeschätzt. Und ganz Köln würde den Polen gerne auch weiterhin in den eigenen Reihen sehen. Das wird wohl nicht das Fall sein. Denn – und da machte der 23-Jährige nie einen Hehl draus – der FC ist für Kaminski „nur“ eine Durchgangsstation. Das hört sich gemeiner an, als es ist. Doch „Kuba“ sprach immer davon, dass sein Traum der Weg in die Premier League sei.

Fakt ist, dass der FC für den Polen in dieser einen Spielzeit bereits ein unglaublicher Karriere-Booster war. Der Kölner Dauerbrenner hat sich für andere, für höhere Aufgaben empfohlen. „Seine Entwicklung und seine Leistungen sind gleichzeitig ein sehr gutes Beispiel dafür, dass der 1. FC Köln für ambitionierte Spieler eine hervorragende Adresse ist, um sich auf hohem Niveau weiterzuentwickeln und den nächsten Schritt in ihrer Karriere zu gehen“, wurde Kessler am Mittwoch zitiert. Und diese Aussage ist nun mal adaptierbar. Said El Mala kam als Drittliga-Spieler, wohlgemerkt für 300.000 Euro. Der Offensivspieler wird die Kölner im Sommer möglicherweise für 50 Millionen Euro verlassen, dann in die Premier League und immerhin als Spieler im Dunstkreis der A-Nationalmannschaft. Der 19-Jährige ist mittlerweile auf internationalem Niveau bekannt, die Liste der Interessenten lang. Auch bei dem Youngster ist der Abschied nur eine Frage der Zeit.

Der FC entwickelt sich zum Sprungbrett für Talente

Andere Spieler wir Ragnar Ache und Sebastian Sebulonsen haben ihre Karrieren ebenfalls angekurbelt. Und das noch nicht einmal so deutlich wie Jahmai Simpson-Pusey. Der Innenverteidiger spielte bei Celtic überhaupt keine Rolle, wurde beim FC zum Stammspieler. Sollten die Kölner die kolportierten acht Millionen Euro für den Youngster bezahlen und ManCity dem Deal zustimmen, läge der geschätzte Marktwert ebenfalls eine Millionen Euro über dem Kaufpreis. Der FC ist auf der einen Seite also durchaus so etwas wie eine Durchgangsstation (auch für Rav van den Berg, der ebenfalls davon sprach, früher oder später in die Premier League wechseln zu wollen). Auf der anderen Seite senden die FC-Bosse aber ein sehr spannendes Zeichen. Der 1. FC Köln kann als eine Art Karriere-Sprungbrett oder Beschleuniger gesehen werden.

Die Kölner würden damit eine ähnliche Strategie einschlagen, wie Clubs wie Freiburg oder Mainz, die aktuell genau davon profitieren. Eine Abkehr vom Entwicklungsclub ist die aktuelle Situation aber sicher nicht. Denn es gibt zwei Wege, die Ausbildungsvereine in der Regel einschlagen. Den der eigenen Talente aus den NLZs und den über internationale Talente, die wiederum für größeres Geld verkauft werden. Gerade Eintracht Frankfurt und Borussia Dortmund sorgten in der Vergangenheit mit genau solchen Transfers a la Jude Bellingham, Erling Haaland oder Randal Kolo Muani für Furore und mächtig viel Umsatz. Dass der FC in Zukunft auch weiter auf seine eigenen Spieler setzen wird, steht wohl außer Frage. Außer Frage steht auch, dass die Kölner bei einem Kaminski-Abgang einen sportlichen Verlust hinnehmen müssen, der wirtschaftliche Erfolg ist für Köln wohl nachhaltiger.


„Ein modernes NLZ am Geißbockheim und die olympische Idee entspringen demselben Gedanken“ – FC-Präsident Stobbe hofft auf Schub für Geißbockheim und Stadion-Ausbau

Jörn Stobbe bei der Kickoff-Veranstaltung zur Kölner Olmypia-Bewerbung
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„Ein modernes NLZ am Geißbockheim und die olympische Idee entspringen demselben Gedanken“ – FC-Präsident Stobbe hofft auf Schub für Geißbockheim und Stadion-Ausbau

Heute ist Stichtag für das Einreichen der Olympia-Bewerbungen und auch Köln ist mit im Rennen. FC-Präsident Jörn Stobbe sprach mit come-on-fc.com unter anderem über die Chancen einer Austragung in Köln. Was kann der FC tatsächlich beitragen, was würden die Spiele die Stadt kosten – und wem würden sie am Ende nützen? Der 1. FC Köln und Olympia: Jörn Stobbe hofft auf Fortschritte beim FC.

Vereinspräsident Jörn Stobbe spricht von einer gemeinsamen Vision für die Stadt und macht keinen Hehl daraus, dass er sich vom olympischen Schwung auch Fortschritte am Geißbockheim erhofft. Was kann der FC zur Bewerbung beisteuern, was könnten die Spiele die Stadt kosten und wie bewerten Kritiker die Pläne?

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Vor einigen Wochen stimmten die Kölner Bürgerinnen und Bürger darüber ab, ob sie sich Olympische Spiele vor der eigenen Haustür vorstellen können und mit dem heutigen 4. Juni erreicht die deutsche Olympiabewerbung einen wichtigen Meilenstein. Bis zum Ablauf des Tages müssen die interessierten Regionen ihre Bewerbungsunterlagen beim Deutschen Olympischen Sportbund (DOSB) einreichen. Für die Initiative KölnRheinRuhr bedeutet der Stichtag den Übergang in die nächste Phase. Das knappste Ergebnis aller 17 am Referendum beteiligten Kommunen kam aus Köln: 57 Prozent. Hätte die sogenannte „Leading City“ mit ihren vielen angedachten Disziplinen mit „Nein“ gestimmt, wäre das Konzept gescheitert. Das knappe „Ja“ der Kölnerinnen und Kölner hat auch beim 1. FC Köln für Begeisterung gesorgt. Präsident Jörn Stobbe ließ sich dazu in einem euphorischem Statement wie folgt zitieren: „Mein Vater Horst hat mir als ehemaliger Olympionike oft vom olympischen Geist erzählt – heute spüre ich einen Hauch dieses Geistes in unserer Stadt. Jetzt liegt es an uns allen, diesen Schwung zu nutzen, um Köln schneller, effizienter und mutiger zu machen. Wir als FC sind bereit, unseren Teil beizutragen“.

Doch worin könnte dieser Beitrag konkret bestehen – und welche Effekte erhofft man sich am Geißbockheim, sollten tatsächlich Spiele in Köln stattfinden?

FC-Präsident Stobbe: „Wir spüren einen klaren politischen Willen“

Den Verantwortlichen und Unterstützern des Vereins beschäftigt der Erhalt und Ausbau des Geißbockheims seit Jahren. Noch am letzten Heimspieltag gegen Heidenheim zeigte die Südkurve Banner mit bekannten Appellen an die Entscheidungsträger. Von der Olympia-Bewegung erhofft man sich in dieser Angelegenheit Fortschritte, wie Stobbe auf Anfrage von come-on-fc.com erläuterte: „Wir wollen und müssen uns bekanntermaßen am Geißbockheim weiterentwickeln, um in der Bundesliga dauerhaft wettbewerbsfähig zu bleiben. Ebenso gehört dazu, dass wir seriös und intensiv alle Optionen prüfen, das RheinEnergieSTADION zu modernisieren und langfristig sogar auszubauen. Unter der Führung von Oberbürgermeister Torsten Burmester spüren wir einen klaren politischen Willen, dem Sport in Köln mehr Bedeutung beizumessen. Dieser Kurs hat durch das Votum für Olympia abermals eine Legitimation durch die Bürgerinnen und Bürger Kölns erhalten.“

In den Plänen des Organisationskomitees ist das RheinEnergieSTADION als Veranstaltungsort für Fußball und Siebener-Rugby vorgesehen, auf der angrenzenden Jahnwiese soll Bogenschießen stattfinden. Einen Ausbau des Stadions sehen die Olympia-Planungen dabei nicht vor. Dennoch, so Stobbe, wirkten Großereignisse dieser Art häufig als Beschleuniger für Prozesse, die unter normalen Umständen Jahre dauerten. Der FC-Präsident macht dazu deutlich: „Wenn Köln als ‚Leading City‘ einer so wichtigen Bewerbung auftritt, muss auch der Anspruch steigen, die Infrastruktur der Stadt in allen Bereichen zu verbessern“.

Das macht den FC unersetzlich für Kölns Olympia-Pläne

Dabei betont er ausdrücklich, dass der Verein seine Strahlkraft nicht als Verhandlungsmasse verstehe: „Es geht hier nicht um ‚Deals‘ oder taktische Gegengeschäfte. Es geht um eine gemeinsame Vision für Köln. Wenn die Stadt den Anspruch hat, Gastgeberin für die Welt zu sein, muss sie auch die Rahmenbedingungen für ihre lokalen Leuchttürme schaffen. Ein modernes NLZ am Geißbockheim und die olympische Idee entspringen demselben Gedanken: Wir wollen den Sport in Köln stärken und zukunftsfähig machen. In diesem Geiste führen wir die Gespräche mit der Politik über mögliche Synergien“, teilte der Präsdent come-on-fc.com mit.

Den größten Beitrag des Vereins sieht Stobbe in der kulturellen Verankerung des FC mit der Stadt und ihren Bürgerinnen und Bürgern: „Wir sehen uns als konstruktiver Partner der Stadt Köln. Wir signalisieren den Verbänden: Der 1. FC Köln steht hinter dieser Vision. Mit unserer Infrastruktur, unserer Erfahrung und unserer riesigen Fan-Basis sind wir ein Aktivposten, der eine Bewerbung glaubwürdig und lebendig macht.“

Eine Frage der Glaubwürdigkeit

Das Land NRW und die Stadt Köln können den 1. FC Köln als Glaubwürdigkeits-Booster im Bewerbungsprozess für die Spiele gut gebrauchen. Denn die Vergangenheit hat gezeigt, dass Olympische Spiele nicht selten zur Belastungsprobe für das Vertrauen zwischen Verein, Stadtpolitik und Bevölkerung werden. „In der Vergangenheit hat es immer wieder Fälle gegeben, in denen Städte im Zusammenhang mit Großveranstaltungen ihre Glaubwürdigkeit verspielt haben. Deshalb ist es entscheidend, dass die Stadt den gesamten Prozess von Anfang an transparent gestaltet und aktiv Vertrauen aufbaut“, sagt Dr. Kirstin Hallmann vom Institut für Sportökonomie und Sportmanagement der Deutschen Sporthochschule Köln, die unter anderem zu Mega-Events und ihren wirtschaftlichen Auswirkungen forscht.

Die Sportökonomin mahnt, mögliche Herausforderungen nicht zu unterschätzen: „Es darf nicht der Eindruck entstehen, dass die Öffentlichkeit zunächst mit allzu optimistischen Versprechen besänftigt wird, nur damit am Ende eine massive Kostenexplosion ans Licht kommt. Denn genau das ist die Befürchtung vieler Bürgerinnen und Bürger. Natürlich lässt sich nicht jede Kostensteigerung im Voraus kalkulieren. Doch die Erfahrungen aus vergangenen Spielen sprechen eine deutliche Sprache: Die tatsächlichen Kosten lagen mitunter um 150 bis 170 Prozent über den ursprünglichen Schätzungen“. Das jüngste Beispiel sind die Spiele von Paris 2024, wo die Kosten von geplanten 2,4 auf 6,6 Milliarden Euro stiegen.

Das sagen Olympia-Kritiker

Auch Kritiker der Kölner Bewerbung verweisen auf diese Erfahrungen. So weist etwa die Initiative „NOlympia Köln” darauf hin, dass die Stadt bereits heute mit knappen Mitteln haushalten muss. Es fehle an Geld für sanierte Schulen, ausreichend Kita-Personal, eine leistungsfähige KVB, Radwege sowie intakte Schwimmbäder, Turnhallen und Sportplätze. Zusätzliche Olympia-Kosten könnten das bestehende Haushaltsdefizit weiter vergrößern. Auch am versprochenen wirtschaftlichen Nutzen bestehen Zweifel. „Die Argumentation, Olympia bringe Investitionen, ist schlichtweg falsch. Es rechnet sich nicht, am Ende zahlt man drauf“, sagt Jörg Detjen von NOlympia Colonia gegenüber dem ZDF. Als mögliche Nebenwirkungen nennen Ökonomen zudem steigende Preise und Mieten sowie Wohnraumverknappung, indessen Wohnraum bereits heute dringend gebraucht wird.

Nächste Schritte erst im September

Der innerdeutsche Wettbewerb geht unterdessen weiter. Am 26. September entscheidet der Deutsche Olympische Sportbund (DOSB), mit welcher Bewerbung sich Deutschland um die Ausrichtung der Spiele 2036, 2040 oder 2044 beim Internationalen Olympischen Komitee bewirbt. Neben KölnRheinRuhr sind auch München und Berlin im Rennen, in Hamburg fiel das Votum gegen eine Olympiabewerbung aus. Stobbe ist überzeugt, dass der 1. FC Köln bei der DSOB-Entscheidung eine Rolle spielen wird: „Der FC ist ein emotionaler Motor dieser Stadt. Unser Beitrag liegt in der Mobilisierung der Menschen und der Vermittlung der olympischen und paralympischen Werte – Leistung, Fairplay und Zusammenhalt. Wir stellen unser Know-how in der Organisation von Großevents zur Verfügung und sind bereit, den Standort Müngersdorf als lebendigen Bestandteil der Spiele mitzugestalten“. Nach dem Ende der Bewerbungsfrist heißt es nun vorerst aber erst einmal Abwarten.

1948 – Der COME-ON-FC Podcast – Folge #11: Keine Titelverteidigung der U19, dafür mehrere Dauer(karten)themen

Der Podcast zum 1. FC Köln
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1948 – Der COME-ON-FC Podcast – Folge #11: Keine Titelverteidigung der U19, dafür mehrere Dauer(karten)themen

Der 1. FC Köln bietet viel Raum für Diskussionen, Meinungen und Kommentare. Grund genug, come-on-fc auch hörbar zu machen. 1948 – Der COME-ON-FC Podcast – Folge #11: Keine Titelverteidigung der U19, dafür mehrere Dauer(karten)themen.

Im Podcast sprechen Simon Hense, Hendrik Broschart und Simon Bartsch von „come-on-fc“ über die aktuellen Fragen zum FC. 1948 – Der COME-ON-FC Podcast – Folge #11: Keine Titelverteidigung der U19, dafür mehrere Dauer(karten)themen.


Alle zwei Wochen gibt es die geballte Ladung come-on-fc als Podcast. Denn bekanntlich lässt sich rund um den FC, das Geißbockheim und die Stadt viel diskutieren. Und genau da setzen wir an. 1948 – Der Podcast von come-on-fc bespricht die Themen rund um den FC möglichst aus verschiedenen Sichtweisen. Das wird nicht immer gelingen. Aber doch hoffentlich möglichst oft.


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Folge #11:

In Folge elf gibt es natürlich wieder neue Themen rund um den FC: Es ist zwar aktuell Sommerpause, aber von Sommerloch kann bei den Geißböcken nicht die Rede sein. Mit der missglückten Titelverteidigung der U19, dem Abgang einiger Nachwuchsspieler und den aktuellen FC-Transferplänen rund um Jakub Kaminski und Said El Mala gibt es mehr als genug Themen für eine pickepackevolle Folge. Außerdem diskutieren Simon Bartsch, Hendrik Broschart und Simon Hense über die neue Regelung, dass nur noch Mitglieder des 1. FC Köln eine Dauerkarte haben dürfen. Und weil es immer und immer wieder Neuigkeiten und Diskussionspunkte gibt und man ohnehin niemals genug über den „Effzeh“ reden kann, hört einfach rein in „1948 – Der COME-ON-FC Podcast.“ Wir freuen uns, auf spannende und auch kontroverse Diskussionen und den Meinungsaustausch.

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Kurioser Deal des 1. FC Köln mit Jakub Kaminski: 5,5 Millionen-Transfer und doch wieder weg?

Jakub Kaminski darf auf die WM hoffen
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Kurioser Deal des 1. FC Köln mit Jakub Kaminski: 5,5 Millionen-Transfer und doch wieder weg?

Seit Mittwoch ist es offiziell: Jakub Kaminski wurde vom FC fest verpflichtet. Nach der Leistungsexplosion ein folgerichtiger Schritt. Allerdings einer mit einem großen „Aber“. Denn es wird wohl zu einem Kuriosum kommen. Jakub Kaminski wurde fest verpflichtet: Warum der 1. FC Köln dennoch leer ausgehen könnte.

5,5 Millionen Euro geben die Kölner offenbar für die feste Verpflichtung von Jakub Kaminski aus. Dabei ist alles andere als klar, ob der Pole noch jemals den Geißbock auf der Brust tragen wird.

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Während ein Teil der direkten Konkurrenz bereits die ersten Spieler unter Vertrag genommen hat, sind die ersten beiden „Neuzugänge“ der Geißböcke genau das eigentlich nicht. Der FC hat neben Tom Krauß nun auch Jakub Kaminski fest verpflichtet, nur haben beide schon in der abgelaufenen Saison für den FC gespielt. Bei Krauß war das eine Formalität, schließlich gab es eine Kaufpflicht, die durch das Erreichen einer bestimmten Anzahl an Spielen sowie den Klassenerhalt griff. Bei Kaminski bahnt sich ein Kuriosum am. Auch der neue Kontrakt des Polen ist keine Überraschung. Kaminski war der absolute Leistungsträger, hat seinen Marktwert vervielfacht und damit für den FC einen enormen sportlichen und wirtschaftlichen Impact. Früh zeichnete sich also auch bei dem 23-Jährigen der sichere Kauf ab. Für Thomas Kessler war zumindest schnell klar, „dass wir die Kaufoption ziehen möchten“, hieß es in der offiziellen Meldung der Geißböcke. 

Ausstiegsklausel für Kaminski liegt bei 20 Millionen Euro

So weit so gut. Die Verpflichtung des Offensivspielers ist eine gute Nachricht. Nur wird sie eben von diesem großen „Aber“ begleitet. Denn in dem Vertrag des Spielers ist eine Ausstiegsklausel verankert und die soll bei 20 Millionen Euro liegen. Wie berichtet wird der Marktwert des 23-Jährigen vom Online-Portal transfermarkt.de auf 17 Millionen Euro eingeschätzt. Die Lücke von drei Millionen Euro werden englische Clubs angesichts der Möglichkeiten in der Premier League, des Entwicklungspotenzials, der Polyvalenz und dem Wunsch des Spielers im Grunde aus der Porto-Kasse bezahlen können. Kaminski liegt bereits ein Angebot aus England vor und sollte der Außenbahnspieler seine Zustimmung geben, werden den Geißböcken die Klauen gebunden sein, wenn die 20 Millionen auf den Tisch kommen. Tatsächlich ist die Wahrscheinlichkeit recht groß, dass Kaminski nun einen neuen Vertrag erhalten hat, diesen aber niemals erfüllen wird.

Dass in Köln Spieler verpflichtet wurden, die nie für den FC aufliefen, ist keine Seltenheit – schließlich gibt es zum Beispiel eine Reihe von zweiten oder dritten Torhütern, die ausschließlich auf der Bank saßen. Nun aber wurde der Vertrag mit einem Leistungsträger der Vorsaison festgeschnürt, der in der kommenden Spielzeit möglicherweise nicht für Köln aufläuft, am Ende aber eine hohe Ablöse mit sich bringen könnte. Und dennoch ist das Transfergeschäft in der Geschäftsführer-Vita von Thomas Kessler sicher als Erfolg zu werten. Denn vor der Saison war wahrlich nicht davon auszugehen, dass Kaminski so einschlagen würde. Die vergangenen Spielzeiten bei Wolfsburg ließen darauf zumindest nicht schließen. Eine Ausstiegsklausel von 20 Millionen Euro war zu diesem Zeitpunkt eine eigentlich unerreichbare Marke. Doch dann kam die Leistungsexplosion. Der Pole erzielte sieben Tore, bereitete fünf vor, war einer der absoluten Dauerbrenner. Und das, obwohl der 23-Jährige gefühlt jede Position in dieser Spielzeit mal ausprobieren durfte.

Sollte Kaminski den FC wirklich verlassen, hat Kessler den vierfachen Kaufpreis erreicht. Ein wirtschaftlicher Erfolg. Der Pole wäre dann der zweitteuerste Abgang der Vereinshistorie – zumindest bis zum möglichen Verkauf von Said El Mala. Der würde ziemlich viel in den Schatten stellen.